PNE AGCuxhavenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
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| Land | Phase I - II | Phase III | Phase IV | Total MW | Verkauft / Dienstleister |
| Deutschland | 1.606 | 602 | 106 | 2.314 | 98 |
| Frankreich | 347 | 159 | 11 | 517 | 0 |
| Großbritannien | 0 | 43 | 0 | 43 | 0 |
| Italien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kanada | 505 | 0 | 0 | 505 | 0 |
| Panama | 224 | 68 | 0 | 292 | 0 |
| Polen | 1.168 | 0 | 0 | 1.168 | 0 |
| Rumänien | 0 | 0 | 0 | 0 | 78 |
| Südafrika | 1.722 | 30 | 0 | 1.752 | 140 |
| Schweden | 400 | 0 | 0 | 400 | 60 |
| Spanien | 184 | 0 | 0 | 184 | 0 |
| Türkei | 629 | 71 | 0 | 700 | 0 |
| USA | 577 | 169 | 0 | 746 | 0 |
| Total | 7.362 | 1.142 | 117 | 8.622 | 376 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Verkauft / Dienstleister = Bereits verkaufte
Projekte, in denen PNE aktuell Baumanagementleistungen
erbringt
Überblick über den Stand der
Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 30.
Juni 2023 in MWp:
| Land | Phase I - II | Phase III | Phase IV | Total MWp | Verkauft / Dienstleister |
| Deutschland | 567 | 0 | 0 | 567 | 0 |
| Frankreich | 166 | 0 | 0 | 166 | 0 |
| Italien | 338 | 53 | 0 | 391 | 0 |
| Kanada | 341 | 0 | 0 | 341 | 0 |
| Polen | 365 | 0 | 0 | 365 | 0 |
| Rumänien | 436 | 62 | 0 | 498 | 208 |
| USA | 987 | 0 | 0 | 987 | 0 |
| Südafrika | 1.288 | 0 | 0 | 1.288 | 0 |
| Spanien | 863 | 3 | 0 | 866 | 582 |
| Total | 5.351 | 118 | 0 | 5.468 | 790 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Verkauft / Dienstleister = Bereits verkaufte
Projekte, in denen PNE aktuell Baumanagementleistungen
erbringt
In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des
ersten Halbjahrs 2023 Windparks mit einer Nennleistung von
rund 2.314 MW (im Vorjahr: 1.949 MW) in den verschiedenen
Phasen der Projektentwicklung. Es befanden sich
Photovoltaikprojekte mit einer Nennleistung von 567 MWp (im
Vorjahr: 441 MWp) in der Entwicklung.
Fertiggestellt wurde im Berichtszeitraum der deutsche
Windpark Mansbach (28,5 MW) in Hessen.
Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in
Deutschland sechs Windparks mit einer Nennleistung von
105,7 MW für den Eigenbetrieb oder den Verkauf und ein
Dienstleistungsprojekt mit einer Nennleistung von 6,6 MW in
Bau.
Darüber hinaus erhielt PNE im ersten Halbjahr 2023
die Genehmigungen nach Bundesimmissionsschutzgesetz
(BImSchG) für fünf weitere Windparks in
Deutschland mit einer möglichen Nennleistung von rund
124,4 MW. Die Windparks Heidmoor Bebensee I und Bebensee II
sowie Gnutz II liegen in Schleswig-Holstein und der
Windpark Sundern-Allerndorf in Nordrhein-Westfalen.
Windenergie und Photovoltaik an Land international Auch
im Ausland wurde von der PNE-Gruppe das Kerngeschäft
der Projektentwicklung und -realisierung von Windenergie
und Photovoltaik erfolgreich fortgeführt. So hatte die
PNE-Gruppe in den Auslandsmärkten zum Ende des ersten
Halbjahres 2023 Windparks mit einer Nennleistung von rund
6.308 MW (im Vorjahr: 4.698 MW) in den verschiedenen Phasen
der Projektentwicklung. Darüber hinaus befanden sich
am Ende des Berichtszeitraums in den Auslandsmärkten
Photovoltaikprojekte mit 4.901 MWp (im Vorjahr: 1.967 MWp)
in der Entwicklung.
In Frankreich erhielt die PNE-Gruppe im ersten Halbjahr
die Genehmigung für den Windpark "Vignory" mit einer
Leistung von 14,4 MW.
In Rumänien hat die PNE-Gruppe im Berichtszeitraum
fünf Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von
208 MWp an den französischen Energiekonzern
TotalEnergies verkauft. PNE betreut die Projekte weiter bis
zum Ready-to-build-Status.
Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE-Gruppe
zum Ende des ersten Halbjahres in Deutschland sowie in den
Auslandsmärkten, in denen sie mit
Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures
tätig sind, Windparkprojekte mit rund 8.622 MW (im
Vorjahr: 6.647 MW). Bei der Photovoltaik wurde die
Projektpipeline auf 5.468 MWp (im Vorjahr: 2.408 MWp)
ausgebaut. Darüber hinaus ist die PNE-Gruppe in
bereits verkauften Windprojekten mit 376 MW und 790 MWp
Photovoltaikprojekten als Dienstleister tätig. Dies
ist die Basis der künftigen Entwicklung im Bereich
Windenergie und Photovoltaik an Land.
Die hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See
zeigt sich daran, dass in den vergangenen Jahren bereits
acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung
veräußert werden konnten. Hierzu gehören
die Projekte "Atlantis I" sowie Projekte der Projektcluster
"Borkum Riffgrund" und "Gode Wind".
Im Bereich Windenergie auf See prüft die PNE-Gruppe
auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen
Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. In diesem
Zusammenhang wurde im zweiten Quartal 2023 ein
Forschungsvorhaben zum Thema Wasserstofferzeugung mittels
Offshore-Windenergie und dessen Transport abgeschlossen.
Auf der Basis der Ergebnisse können bei positiver
Perspektive mögliche weitergehende
Projektaktivitäten im Bereich Offshore-Wind
stattfinden.
Zwei Gesellschaften des Konzerns hatten in Vorjahren
Verfassungsbeschwerde gegen das WindSeeG (Wind auf See
Gesetz) eingereicht. Im Senatsbeschluss des
Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juni 2020 wurde damals
bestätigt, dass Teile des WindSeeG verfassungswidrig
sind. Im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses des
Bundesverfassungsgerichts durch den Gesetzgeber im Sinne
des WindSeeG 2020 haben nur diese zwei
Tochtergesellschaften, mit Projekten in der Zone zwei, der
PNE AG Erstattungen für bereits erbrachte
Projektierungsleistungen zu erwarten. Die betroffenen
Tochtergesellschaften der PNE AG haben fristgerecht
Anträge auf Entschädigung nach § 10a
WindSeeG gestellt und jeweils im ersten Halbjahr 2023
entsprechende Feststellungsbescheide des Bundesamts
für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erhalten. In
der Zwischenzeit liegen die Kostenerstattungsbescheide des
BSH über rund 2,5 Mio. Euro vor. Dieser Betrag
führte im zweiten Quartal zu einem Ertrag im Konzern.
Die beiden betroffenen Tochtergesellschaften prüfen
zurzeit das weitere Vorgehen. Die Höhe der
Ausgleichszahlungen des Bundes nach § 10a WindSeeG
bleiben hinter dem zurück, was die PNE AG für die
erbrachten Entwicklungsleistungen für angemessen
hält (einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag).
Die PNE AG behält sich daher für die beiden
betroffenen Tochtergesellschaften vor, die
Kostenerstattungsbescheide verwaltungsgerichtlich
überprüfen zu lassen. Im Rahmen dieser Verfahren
kann auch die Verfassungsmäßigkeit des §
10a WindSeeG überprüft werden, z. B. durch einen
Vorlagebeschluss der Verwaltungsgerichte an das
Bundesverfassungsgericht. Insgesamt erwarten wir aufgrund
der Ausgleichsregelung des § 10a WindSeeG weitere
Erstattungen für in der Vergangenheit bereits
erbrachte Projektierungsleistungen, die sich dann in der
Zukunft entsprechend positiv auf die Konzernzahlen
auswirken können.
Im Berichtszeitraum wurden weitere Anstrengungen zum
Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks im Ausland
unternommen.
In Vietnam bereiten wir die Projektierung von Windparks
auf See vor. Das Projekt umfasst eine
Größenordnung von 2.000 MW und soll in drei
Phasen entwickelt werden.
Eine Absichtserklärung haben wir mit der für
die zukünftige Einspeisung der Energie vorgesehenen
Provinz unterzeichnet. Der zukünftige Projektverlauf
hängt von der Weiterentwicklung regulatorischer
Rahmenbedingungen ab.
Ein weiteres Projekt in der Größe von 1.000
MW sind wir mittels einer 50-Prozent-Beteiligung in
Lettland angegangen. Es befindet sich noch in einer
frühen Entwicklungsphase. Hierzu wurde im
Berichtszeitraum ein Joint Venture mit der schwedischen
EOLUS gegründet. Der auf die PNE entfallende Anteil
des Projekts liegt bei 500 MW.
Beide Projekte haben wir nun in die Projektpipeline
aufgenommen.
Die oben aufgeführten operativen Leistungen
führten im Segment "Projektentwicklung" im
Berichtszeitraum 2023 zu den folgenden Ergebnissen.
| ― |
eine Gesamtleistung von 96,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 71,4 Mio. Euro), |
| ― |
ein EBITDA von 9,6 Mio. Euro (im Vorjahr: -8,0 Mio. Euro) und |
| ― |
ein EBIT von 8,3 Mio. Euro (im Vorjahr: -9,1 Mio. Euro) erreicht. |
Im Segment "Stromerzeugung" sind alle Aktivitäten
von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit
der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien
befasst sind.
Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von der
PNE-Gruppe selbst betriebenen Windparks mit einer
Nennleistung von derzeit rund 346 MW (per 30. Juni 2022:
rund 261 MW) sowie das Holzheizkraftwerk in Silbitz mit
rund 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an
Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte
umgesetzt werden sollen.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2023 wurden im Vergleich zum langjährigen Mittel
schwächere Windergebnisse verzeichnet. Auch im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum wehte weniger Wind. Das
Windangebot schwankt von Jahr zu Jahr. PNE-Projekte im
Eigenbestand sind auf Basis von zwei unabhängigen
Windgutachten kalkuliert. Diese Windprognosen beziehen sich
auf einen mittleren jährlichen Wert, der im Laufe von
üblicherweise 20 Jahren mit einer definierten
Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Das heißt,
statistisch gesehen gleichen sich Unterschreitungen und
Übererfüllung von Windangeboten im Laufe der
Betriebszeit aus.
Ein weiterer Effekt zeigt sich aus der Entwicklung der
Strompreise und des Inkrafttretens des
Strompreisbremsegesetzes (StromPBG). Die Monatsmarktwerte
für Strom aus Onshore-Anlagen lagen deutlich unter
denen des ersten Halbjahres 2022. Hinzu kommt, dass durch
das StromPBG der PPA-Markt (Power Purchase Agreement)
nahezu zum Erliegen kam, sodass für die ersten sechs
Monate kein neuer PPA bzw. keine neue Fixpreisvereinbarung
abgeschlossen werden konnte. Liegen die aktuellen
Monatsmarktwerte unter den prognostizierten / geplanten
Preisen, können die im Vorjahr abgeschlossenen PPAs
bzw. Fixpreisvereinbarungen dies teilweise kompensieren, da
die gemäß StromPBG zu erfolgende
Übererlösabschöpfung im laufenden Jahr nur
einen geringen Effekt hat.
Die Rückstellungen für die Abschöpfung
der Übererlöse gem. Strompreisbremsegesetz sind
im Vergleich zum ersten Quartal 2023 reduziert worden. Die
nach Inkrafttreten des Gesetzes im Dezember 2022
herrschende Unklarheit bezüglich der konkreten
Auslegung und Berechnung der
Übererlösabschöpfung konnte erst im zweiten
Quartal, insbesondere durch die Bereitstellung des
Berechnungstools der Übertragungsnetzbetreiber,
überwiegend beseitigt werden. Dies führte zu
einer Neubewertung der Rückstellung und einem
positiven Ergebniseffekt (3,1 Mio. Euro) gegenüber dem
ersten Quartal, vorwiegend durch die Berechnung der
Abschöpfungsbeträge der PPA-vermarkteten
Windparks bei Ausübung des entsprechenden Wahlrechts.
Eine Verlängerung der Anwendung des StromBPG
über den 30. Juni 2023 hinaus ist vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
(BMWK) nicht in Anspruch genommen worden, sodass die
Übererlösabschöpfung mit dem 30. Juni 2023
endet.
Im ersten Halbjahr 2023 erzeugten die Windparks der
PNE-Gruppe 325 GWh Ökostrom (Q2 2022: 268 GWh). Der
Umwelt blieben so 245.000 Tonnen an CO
2-Emissionen (Q2 2022: 173.000 Tonnen) erspart.
Aufgrund höherer Holzpreise für das
Holzheizkraftwerk Silbitz erhöhten sich die
Fremdleistungen im Segment "Stromerzeugung" gegenüber
dem Vorjahreszeitraum von 0,7 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die
Abschreibungen im Segment "Stromerzeugung" aufgrund der
höheren Zahl an im Betrieb befindlichen
Windkraftanlagen und damit die MW-Zahl.
Mit der gestiegenen Zahl an im Betrieb befindlichen MW
stiegen auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von
4,5 Mio. Euro auf 6,1 Mio. Euro im Segment
"Stromerzeugung".
Die nachfolgenden Ergebnisse sind zusammenfassend von
der höheren Anzahl an MW im Betrieb bei
schwächeren Windverhältnissen, niedrigeren
Strompreisen und höheren Kosten beeinflusst.
| ― |
eine Gesamtleistung von 37,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 35,5 Mio. Euro), |
| ― |
ein EBITDA von 28,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 29,8 Mio. Euro) und |
| ― |
ein EBIT von 15,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 19,2 Mio. Euro) erzielt. |
Im Segment "Services" wird zusammenfassend über
Dienstleistungen berichtet. Hierzu zählen u. a.
technisches und kaufmännisches Betriebsmanagement von
Windparks und Umspannwerken, technische Inspektionen und
Prüfungen, Baumanagement, Wind & Sites Services,
Stromvermarktungsmanagement und sonstige Dienstleistungen.
Die PNE-Gruppe setzt erfolgreich die Strategie um, neben
der Projektentwicklung auch das Dienstleistungsportfolio
über den gesamten Lebenszyklus von Wind- und
PV-Projekten kontinuierlich zu erweitern und auszubauen.
Durch signifikante Auftragseingänge von
Drittkunden, sowohl im Kernmarkt Deutschland als auch
international in verschiedenen Märkten (u. a. des
bisher größten externen Windparks in Polen mit
29 Windenergieanlagen und fast 100 MW), wurde die
Unabhängigkeit im Betriebsmanagement durch von PNE
entwickelten Projekten weiter deutlich reduziert und das
laufzeitbedingte Ausscheiden alter Windparks kompensiert.
Die PNE-Gruppe bietet mittlerweile erfolgreich als
technologischer Vorreiter gemeinsam mit einem
Systemlieferanten effiziente und hochqualitative
drohnenbasierte visuelle Inspektionen und
Blitzschutzprüfungen an den Rotorblättern von
Windenergieanlagen an.
Die PNE-Gruppe kann darüber hinaus auch
seilzugangsbasierte Inspektionen und Dienstleistungen
anbieten, die auch innerhalb von Rahmenverträgen mit
Großkunden zum Tragen kommen.
Das Segment "Services" hat seinen geplanten Beitrag zum
Halbjahresergebnis trotz einer angespannten
Personalsituation erfüllen können und besitzt
für die zweite Jahreshälfte schon jetzt einen
stabilen Auftragsbestand quer über alle
Gesellschaften. Weiterhin bleibt die größte
Herausforderung in einem stark wachsenden Markt die
Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal zur
Bereitstellung der Produkte und Dienstleistungen.
Das Segment "Services" hat im ersten Halbjahr 2023
| ― |
eine Gesamtleistung von 14,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,4 Mio. Euro), |
| ― |
ein EBITDA von 4,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,1 Mio. Euro) und |
| ― |
ein EBIT von 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,4 Mio. Euro) erreicht. |
Die Änderungen der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember
2022 werden im verkürzten Konzernanhang unter "3.
Konsolidierungskreis" erläutert.
Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2022 gab es im
operativen Bereich darüber hinaus keine weiteren
wesentlichen Änderungen.
Im Konzern waren in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2023 einschließlich der
Vorstände 584 Personen (im Vorjahr: 498) im
Durchschnitt beschäftigt.
Zum 30. Juni 2023 waren im Konzern einschließlich
der Vorstände 606 Personen beschäftigt (im
Vorjahr: 499 Personen). Von den Konzernmitarbeitern waren
| ― |
218 Mitarbeiter (im Vorjahr: 181 Mitarbeiter) direkt bei PNE AG und |
| ― |
388 Mitarbeiter (im Vorjahr: 318 Mitarbeiter) bei den Tochtergesellschaften der PNE AG beschäftigt. |
Aufgeteilt auf das In- und Ausland sind
| ― |
462 Mitarbeiter (im Vorjahr: 402 Mitarbeiter) bei inländischen und |
| ― |
144 Mitarbeiter (im Vorjahr: 97 Mitarbeiter) bei ausländischen Gesellschaften des Konzerns |
beschäftigt.
Die vorhandene Mitarbeiterzahl wird laufend
überprüft, um für die weitere Entwicklung
des Konzerns vorbereitet zu sein.
Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2023 zum 30. Juni 2023 wurden die
gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022. Die seit 1.
Januar 2023 geänderten IFRS-Standards haben für
den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit
den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand
wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung
des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden
Einkommens ermittelt.
Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden
kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Bei der Ertragslage und teilweise bei der Finanzlage
sind den Werten per 30. Juni 2023 die Werte per 30. Juni
2022 bzw. bei der Vermögenslage und teilweise bei der
Finanzlage die Werte vom 31. Dezember 2022
gegenübergestellt.
Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS in den
ersten sechs Monaten 2023 eine Gesamtleistung von 116,7
Mio. Euro (im Vorjahr: 105,2 Mio. Euro). Davon entfallen
57,1 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 52,1 Mio.
Euro), 54,0 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im
Vorjahr: 50,5 Mio. Euro) sowie 5,6 Mio. Euro auf sonstige
betriebliche Erträge (im Vorjahr: 2,6 Mio. Euro).
Die Veränderung der Umsatzerlöse
gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die
gestiegenen Umsatzerlöse aus den Segmenten
"Stromerzeugung", aufgrund der höheren Anzahl in
Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, und "Services"
zurückzuführen.
In den ersten sechs Monaten 2023 wurden:
| ― |
im Segment "Projektentwicklung" interne Umsätze an ein anderes Segment von 65,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,9 Mio. Euro) u. a. für Generalunternehmer- und Projektentwicklungsleistungen sowie externe Umsätze von 11,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,7 Mio. Euro) u. a. aus Generalunternehmerleistungen in Polen und den Projektrechtsverkäufen in Rumänien erzielt. Die Umsätze im Segment "Projektentwicklung" kommen zum größten Teil immer erst im Laufe des zweiten Halbjahres, so werden im Moment Verkäufe an Externe in unseren internationalen Märkten vorbereitet, die sich dann in den letzten sechs Monaten 2023 im Umsatz des Segments zeigen werden. Zudem wird national nach Inbetriebnahme der Windparks analysiert werden, ob es wirtschaftlicher ist, den jeweiligen Windpark zu verkaufen oder in den Eigenbetrieb zu übernehmen. |
| ― |
im Segment "Stromerzeugung" im Berichtszeitraum 36,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 34,7 Mio. Euro) an externen Umsätzen erzielt. Im Wesentlichen entfielen diese Umsätze auf Windparks im Eigenbestand in Höhe von 34,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 31,8 Mio. Euro) sowie auf die Umsätze des HKW "Silbitz" mit 1,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,9 Mio. Euro). Ein wesentlicher Grund für die höheren Umsätze ist, dass im Berichtszeitraum 2023 eine höhere Anzahl in Betrieb befindlicher Windenergieanlagen Strom erzeugten. Das eigene Portfolio an Windkraftwerken ist zwar größer als im Vorjahr, das Windangebot war allerdings geringer als im Vorjahreszeitraum und auch die Strompreise sind in diesem Jahr niedriger, sodass der Unterschied zum Vorjahreszeitraum moderat ausfiel. |
| ― |
im Segment "Services" externe Umsätze von 9,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,7 Mio. Euro) und interne Umsätze von 5,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,0 Mio. Euro) abgerechnet. Die wesentlichen Umsätze wurden |
| ― |
aus kaufmännischem und technischem Betriebsmanagement, |
| ― |
aus Baumanagementdienstleistungen, |
| ― |
aus Windplanungsleistungen / Windmessungen, |
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aus Stromvermarktungsmanagement, |
| ― |
aus Dienstleistungen im Bereich Service, Wartung und Prüfung von Betriebsmitteln, Schulungen für Fachkräfte und dem Service für Arbeiten an z. B. Hindernisbefeuerungssystemen sowie |
| ― |
aus Umspannwerksdienstleistungen erzielt. |
Der Anstieg der Umsätze gegenüber dem
Vorjahreszeitraum ist u. a. begründet in den
zusätzlichen Dienstleistungen im Baumanagementbereich
bei bereits veräußerten Projekten und dem
Anstieg der zu betreuenden Erneuerbare-Energien-Projekte im
kaufmännischen und technischen Betriebsmanagement.
Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von
ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur
selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden,
erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der
Veräußerung im Konzern gem. IAS 16 als
Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem
Konzernvorratsvermögen in das
Konzernanlagevermögen erfolgt dabei ohne
Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und
führt dementsprechend zu keiner Veränderung der
Gewinn- und Verlustrechnungsposition "Erhöhung /
Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und
Leistungen". Die Entscheidung, ob ein im Bau befindlicher
Windpark an externe Investoren verkauft wird oder ob dieser
in den Eigenbetrieb übernommen werden soll, erfolgt in
der Regel erst nach der Inbetriebnahme des Windparks. Bei
der Entscheidungsfindung sind die jeweiligen aktuellen
wirtschaftlichen Projekt- und Marktbedingungen, aktuelle
Investorenanfragen sowie die weitere strategische
Ausrichtung in Verbindung mit der langfristigen
Liquiditätsplanung des Konzerns zu
berücksichtigen.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u.
a. die Auflösung von Rückstellungen im
Zusammenhang mit dem Bau von Windparkprojekten,
Einzelwertberichtigungen und Weiterberechnungen abgebildet.
Die Aktivitäten des Konzerns in der
Projektentwicklung im In- und Ausland, an Land wie auf See,
spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der
Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 61,2
Mio. Euro (im Vorjahr: 57,8 Mio. Euro) gegenüber.
Damit hat sich die Materialaufwandsquote (Materialaufwand
im Verhältnis zur Gesamtleistung) im Vergleich zum
Vorjahr von 55 Prozent auf 52 Prozent im Konzern
verringert. Dies liegt u. a. darin begründet, wie
Projekte im Berichtszeitraum verkauft wurden, entweder als
"Turn-Key"-Projekt (hoher Materialaufwand) oder als
Projektrecht (niedriger Materialaufwand). Negativ auf die
Materialaufwandsquote wirkt sich die Umsetzung der
Windparks für das eigene Portfolio aus, da in der
Gesamtleistung des Konzerns keine Gewinne aus diesen
Projektumsetzungen enthalten sind. Positiv auf die
Materialaufwandsquote im Konzern wirken sich dagegen die
steigenden Umsatzerlöse aus den im Konzern
befindlichen eigenen Windparks aus. Bei den laufenden
Windparks betreffen die wesentlichen Aufwandspositionen die
laufenden Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen. Somit sind in diesen Gesellschaften sehr
niedrige Materialaufwandsquoten zu erwarten.
Der Personalaufwand belief sich in den ersten sechs
Monaten 2023 auf 22,8 Mio. Euro im Konzern und stieg
gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (19,0 Mio.
Euro) um 3,8 Mio. Euro an. Die Mitarbeiteranzahl per 30.
Juni 2023 ist im Konzern auf 606 Personen angestiegen (per
30. Juni 2022: 499 Mitarbeiter). In den ersten sechs
Monaten 2023 waren im Konzern 584 Personen (im Vorjahr: 498
Personen) im Durchschnitt beschäftigt. In diesen
Zahlen ist der Vorstand mit 2 Mitgliedern (im Vorjahr: 2
Mitglieder) enthalten. Die Erhöhung der
Mitarbeiterzahl erfolgt im Rahmen der Strategie, die der
Konzern mit dem "Scale up"-Programm verfolgt. Ein weiterer
Grund für den Anstieg des Personalaufwands sind die
gestiegenen Gehälter und die variablen
Vergütungen für Mitarbeiter, die für
qualifiziertes Personal marktüblich bezahlt werden
müssen.
Der Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente wie
folgt:
| ― |
"Projektentwicklung" mit 16,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,9 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung" mit 0,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) und |
| ― |
"Services" mit 5,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,6 Mio. Euro). |
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte
erhöhten sich um 2,8 Mio. Euro gegenüber dem
Vorjahreszeitraum auf 16,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,4 Mio.
Euro). Die Erhöhung lag im Wesentlichen an der
durchschnittlich höheren Anzahl an Windenergieanlagen
im Konzern (Segment "Stromerzeugung") gegenüber dem
Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen
und Nutzungsrechte verteilen sich auf die Segmente wie
folgt:
| ― |
"Projektentwicklung" mit 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,1 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung" mit 13,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,6 Mio. Euro) und |
| ― |
"Services" mit 1,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im
Wesentlichen in Bezug mit dem weiteren Aufbau und dem
laufenden Betrieb der im Konzern befindlichen Windparks und
dem HKW "Silbitz" zu sehen. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen veränderten sich gegenüber dem
Vorjahreszeitraum von 10,9 Mio. Euro auf 14,6 Mio. Euro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor
Konsolidierungseffekten, verteilen sich auf die Segmente
wie folgt:
| ― |
"Projektentwicklung" mit 10,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,7 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung" mit 6,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,5 Mio. Euro) und |
| ― |
"Services" mit 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). |
Seit Juni 2022 wird die Türkei als
Hochinflationsland im Sinne des IAS 29 eingestuft. Die
Effekte aus der Kaufkraftanpassung der nicht-monetären
Bilanzposten sowie der Posten der Gesamtergebnisrechnung
werden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Im ersten Halbjahr 2023 ergab sich ein negatives Ergebnis
aus der Nettoposition der monetären Posten in
Höhe von 1.416 Tsd. Euro, welches im sonstigen
betrieblichen Aufwand im Segment "Projektentwicklung"
enthalten ist.
Mit dem weiteren Aufbau und dem laufenden Betrieb der im
Konzern befindlichen Windparks, den laufenden
Repoweringprojekten (Wind) sowie dem HKW "Silbitz" (Segment
"Stromerzeugung")´erhöhten sich die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen vor allem in dem Posten
"Reparatur und Instandhaltungsaufwand" sowie bei "Miet-,
Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten".
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge
veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum
von 23,1 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro. Im Wesentlichen liegt
die Veränderung an der Bewertung der abgeschlossenen
Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen. Stark
steigende Marktzinsen führten im
Vorjahresberichtszeitraum bei einer Bewertung der
Zins-SWAPs zu einem außergewöhnlichen hohen
Zinsertrag in Höhe von 15,5 Mio. Euro (Segment
"Stromerzeugung").
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen
veränderten sich im Konzern gegenüber dem
Vorjahreszeitraum von 7,4 Mio. Euro auf 13,9 Mio. Euro. Im
Berichtszeitraum 2023 führten Bewertungen von
einzelnen Zins-SWAPs zu einem Zinsaufwand von 4,0 Mio. Euro
(im Vorjahr: 1,0 Mio. Euro). Die Zinsen und ähnlichen
Aufwendungen fielen im Wesentlichen an im Zusammenhang mit
| ― |
der Anleihe 2022 / 27 (1,4 Mio. Euro), |
| ― |
den Eigen- und Fremdfinanzierungen von Windparkprojekten und von den Portfolio GmbHs (3,8 Mio. Euro), |
| ― |
der Anwendung des IFRS 16 "Leasing" (0,8 Mio. Euro), |
| ― |
der Bewertung der abgeschlossenen Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen von Windparkprojekten (4,0 Mio. Euro) und |
| ― |
sonstigen Themen wie z. B. der Gebäudefinanzierung am Stammsitz in Cuxhaven oder Effektivverzinsungen von finanziellen Verbindlichkeiten (3,9 Mio. Euro). |
Bei finanziellen Verbindlichkeiten, deren Verzinsung zu
besonderen Konditionen abgeschlossen wurde (z. B. aufgrund
von KfW-Förderungen) ist der Marktzins zu verwenden,
der für ein vergleichbares Instrument ähnlicher
Bonitätsbeurteilung gelten würde. Die Differenz
wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit
des zugrunde liegenden Instruments verteilt. Der
Effektivzinssatz ist der Zinssatz, mit dem die
geschätzten künftigen Ein- und Auszahlungen
über die erwartete Laufzeit auf den Nettobuchwert
abgezinst werden. Mittels der Effektivzinsmethode werden
durch Amortisation Zinserträge bzw. -aufwendungen auf
der Basis sämtlicher erwarteter Zahlungsströme
über die Laufzeit der finanziellen Verbindlichkeit
verteilt. Die Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgt
nach vollständiger Inanspruchnahme der vereinbarten
Finanzierung und nach Inbetriebnahme der dadurch
finanzierten Projekte. Folgebewertungen werden unter
Anwendungen der Effektivzinsmethode im Konzern
durchgeführt, wenn sich bei den im Konzern
regelmäßig stattfindenden
Überprüfungen der Markterwartungen ergibt, dass
sich diese wesentlich verändert haben.
Es wurden Werte ("stille Reserven") geschaffen, die
nicht sofort erkennbar sind. Aufgrund der Investitionen in
eigene Windparkprojekte sind von der Gesellschaft auf
Konzernebene Gewinne vor Steuern eliminiert worden, die die
Gesellschaft als "stille Reserven" definiert. Diese
"stillen Reserven" entsprechen somit den im Rahmen der
Konzernabschlusserstellung eliminierten Zwischengewinnen
aus der Veräußerung der Windparks zwischen
Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Ob diese Gewinne
bei einem Verkauf in der Zukunft auch so wie aktuell
kalkuliert erzielt werden können, hängt davon ab,
dass sich die unterstellten Marktbedingungen der
Projektkalkulationen (z. B. Renditeerwartung der
Investoren) nicht verändern. Die geschaffenen Werte
("stille Reserven") aus den konzerneigenen Projekten werden
über die Nutzungsdauer der Projekte nach und nach,
durch die geringere Abschreibungsbemessungsgrundlage im
Konzern, aufgedeckt. Diese Aufdeckung der Werte ("stille
Reserven") führt über die Laufzeit zu
Ergebnisverbesserungen und entsprechend in der Höhe
der Aufdeckung zu einer Verbesserung der
Konzern-Eigenkapitalquote. Die bisherige Aufdeckung der
Werte beträgt bis zum 30. Juni 2023 insgesamt 22,2
Mio. Euro, davon wurden im Berichtszeitraum 5,0 Mio. Euro
(im Vorjahreszeitraum: 3,9 Mio. Euro) aufgedeckt. Aufgrund
der Investitionen in eigene Projekte sind im
Berichtszeitraum 22,5 Mio. Euro (im Vorjahreszeitraum: 6,0
Mio. Euro) an Gewinnen vor Steuern eliminiert worden. Somit
bestehen auf Konzernebene per 30. Juni 2023 "stille
Reserven" in Höhe von insgesamt 194,6 Mio. Euro (im
Vorjahr: 136,8 Mio. Euro) (unter Berücksichtigung der
Aufdeckung der "stillen Reserven").
Im Konzern wurden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
in Höhe von 3,2 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahres 2023 ausgewiesen (im Vorjahr: 9,7
Mio. Euro).
Auf Konzernebene wurden in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2023 folgende Ergebnisse erzielt:
| ― |
ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von 18,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 17,5 Mio. Euro), |
| ― |
ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzerngesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Betriebsergebnis") von 2,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). |
Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender
Gesellschafter am Ergebnis belief sich auf -14,1 Mio. Euro
(im Vorjahr: 10,4 Mio. Euro). Dies enthält
außergewöhnliche Zinsaufwendungen aus
Folgebewertungen der im Konzern befindlichen Zins-SWAPs und
Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 7,6 Mio. Euro (im
Vorjahr: 23,0 Mio. Euro Zinserträge), welche
insbesondere zu dem unverwässerten Konzern-Ergebnis je
Aktie von -0,18 Euro (im Vorjahr: 0,14 Euro) und
verwässerten Konzern-Ergebnis je Aktie von -0,18 Euro
(im Vorjahr: 0,14 Euro) führten.
Im Wesentlichen unter Berücksichtigung des
Geschäftsergebnisses und der
Dividendenausschüttung veränderte sich der
Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 63,2 Mio.
Euro (per 31. Dezember 2022: 81,9 Mio. Euro). Im ersten
Halbjahr 2023 wurde eine Dividende in Höhe von 6,1
Mio. Euro aus dem vorhandenen Bilanzgewinn
ausgeschüttet.
Das Finanzmanagement der PNE AG und des PNE-Konzerns ist
darauf ausgerichtet, ausreichend Liquidität
| ― |
für die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit bereitzustellen, |
| ― |
um die Voraussetzungen zur Umsetzung der Strategie zu schaffen sowie |
| ― |
um den Risiken aus dem Projektgeschäft zu begegnen. |
Die Finanzierung erfolgt dabei auf Ebene der jeweiligen
Projektgesellschaften in Form von Darlehen sowie auf Ebene
der PNE AG u. a. durch die Emission von Anleihen.
Derivative Finanzinstrumente wie Zins-SWAPs werden in der
Regel nur auf Ebene der Projektgesellschaften eingesetzt,
um Zinsrisiken variabel verzinslicher Darlehen abzusichern.
Zum 30. Juni 2023 bestanden derivative Finanzinstrumente in
Bezug auf mehrere Projektfinanzierungen der Windparks im
Konzern.
Über die Liquiditätssituation und die
finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 30. Juni 2023 stand den Konzernunternehmen
eine Liquidität inkl. Kreditlinien für
Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 165,5 Mio.
Euro zur Verfügung, die in Höhe von 3,6 Mio. Euro
an Kreditinstitute verpfändet ist (per 31. Dezember
2022: 168,7 Mio. Euro, davon 2,1 Mio. Euro
verpfändet).
Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert
sich auf in
| ― |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 104,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 121,6 Mio. Euro), |
| ― |
zur Verfügung stehende freie Betriebsmittellinien in Höhe von 4,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 12,1 Mio. Euro) und |
| ― |
zur Verfügung stehende freie Projektfremdkapitalzwischenfinanzierungen in Höhe von 55,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 35,0 Mio. Euro). |
Der Konzern verfügt zum 30. Juni 2023 über
Betriebsmittellinien in Höhe von 20,1 Mio. Euro (per
31. Dezember 2022: 15,1 Mio. Euro) und Linien für
Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale
(ohne von Banken gewährte Avallinien in Zusammenhang
mit laufenden Projektfinanzierungen) in Höhe von 38,2
Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 40,0 Mio. Euro). Eine
dieser Avallinien kann in Höhe von 15 Mio. Euro auch
als Einkaufsvorfinanzierungslinie z. B. für
Windkraftanlagen genutzt werden. Die Betriebsmittellinien
waren per 30. Juni 2023 mit 15,2 Mio. Euro (per 31.
Dezember 2022: 3,0 Mio. Euro) und die Linien für
Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale
waren per 30. Juni 2023 mit 5,7 Mio. Euro (per 31. Dezember
2022: 6,3 Mio. Euro) in Anspruch genommen.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow
aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe
von -43,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) war im
Wesentlichen geprägt
| ― |
von dem Konzern-Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen des Berichtszeitraums, |
| ― |
von der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der Realisierung von Windparkprojekten, welche sich in den Veränderungen bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cashflow aus Finanzierungstätigkeit). |
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden
im Berichtszeitraum Aus- und Einzahlungen für
Investitionen in das Konzernsachanlagevermögen, die
langfristigen finanziellen Vermögenswerte und die
immateriellen Vermögenswerte in Höhe von in Summe
-15,9 Mio. Euro (im Vorjahr in Summe: -52,3 Mio. Euro)
getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen
sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2023 und im Vorjahr im Wesentlichen auf Investitionen
für die Umsetzung der Windparks für das im Aufbau
befindliche Windparkportfolio (Segment "Stromerzeugung")
und in Umspannwerke für diese Windparkprojekte
(Segment "Services").
Auszahlungen aus Käufen von Finanzanlagen oder
konsolidierten Einheiten wurden im Berichtszeitraum in
Höhe von in Summe -0,5 Mio. Euro getätigt (im
Vorjahr: in Summe -0,2 Mio. Euro). Die Auszahlung stammt
aus dem Kaufpreis für 50,0 Prozent der Anteile an der
Kurzeme Offshore SIA (Riga, Lettland).
Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit in Höhe von 42,5 Mio. Euro
(im Vorjahr: 61,8 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt
durch
| ― |
die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 69,2 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der Windparkprojekte im Eigenbestand verwendet wurden, |
| ― |
die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 16,3 Mio. Euro, |
| ― |
die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten (nach IFRS 16 als Auszahlung im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit darzustellen) in Höhe von 4,3 Mio. Euro und |
| ― |
die Dividendenzahlung in Höhe von 6,1 Mio. Euro. |
| in Mio. Euro | 30.6.2023 | 31.12.2022 |
| Summe der langfristigen Vermögenswerte | 609,7 | 585,4 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64,7 | 64,9 |
| Sachanlagen | 371,8 | 353,7 |
| Nutzungsrechte | 90,3 | 87,3 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 13,5 | 14,2 |
| Latente Steuern | 69,4 | 65,3 |
| Summe der kurzfristigen Vermögenswerte | 329,2 | 334,9 |
| Vorräte | 163,4 | 147,4 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 59,3 | 63,9 |
| Steuerforderungen | 1,8 | 2,0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 104,7 | 121,6 |
| Bilanzsumme | 938,9 | 920,3 |
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme insgesamt
938,9 Mio. Euro. Damit hat sich der Wert um rund 2 Prozent
im Vergleich zum 31. Dezember 2022 (920,3 Mio. Euro)
verändert.
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt
von 585,4 Mio. Euro zum Jahresende 2022 auf aktuell 609,7
Mio. Euro zu.
Zum 30. Juni 2023 summierten sich die immateriellen
Vermögenswerte auf 64,7 Mio. Euro, welche im
Wesentlichen die Firmenwerte in Höhe von 64,4 Mio.
Euro (per 31. Dezember 2022: 64,4 Mio. Euro) enthalten. Die
Firmenwerte verteilen sich per 31. Dezember 2022 auf die
Segmente wie folgt:
| ― |
Projektentwicklung": 54,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 54,0 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung": 0,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 0,0 Mio. Euro) und |
| ― |
Services": 10,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 10,4 Mio. Euro). |
Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen
um 18,1 Mio. Euro auf 371,8 Mio. Euro (per 31. Dezember
2022: 353,7 Mio. Euro).
| ― |
Grundstücke und Bauten: 13,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 13,2 Mio. Euro), |
| ― |
im Besitz befindliche Umspannwerke: 20,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 18,9 Mio. Euro), |
| ― |
die technischen Anlagen und Maschinen der im eigenen Besitz befindlichen Windparks: 330,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 305,0 Mio. Euro) und |
| ― |
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 7,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 5,9 Mio. Euro). |
Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen
auf das "wachsende" Windparkportfolio bei einhergehenden
Abschreibungen auf die Sachanlagen der Windparks und die
Anwendung der Effektivzinsmethode aufgrund von
KfW-Förderungen zurückzuführen.
Bei finanziellen Verbindlichkeiten, deren Verzinsung zu
besonderen Konditionen abgeschlossen wurde (z. B. aufgrund
von KfW-Förderungen), ist der Marktzins zu verwenden,
der für ein vergleichbares Instrument ähnlicher
Bonitätsbeurteilung gelten würde. Die Differenz
wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit
des zugrunde liegenden Instruments verteilt. Die Anwendung
der Effektivzinsmethode erfolgt nach vollständiger
Inanspruchnahme der vereinbarten Finanzierung und nach
Inbetriebnahme der dadurch finanzierten Projekte.
Entsprechend erfolgt zu diesem Zeitpunkt eine Verrechnung
mit den Anschaffungskosten der durch die Finanzierung
hergestellten Windenergieanlagen.
IFRS 16 regelt die Bilanzierung von
Leasingverhältnissen. Nach dem Standard besteht eine
grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und
Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer.
Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus
einem Leasinggegenstand (sog. right-of-use asset) entweder
im Anlagevermögen unter der Bilanzposition
"Nutzungsrechte" (langfristige Vermögenswerte wie z.
B. Windparks im Eigenbetrieb) oder unter der Bilanzposition
"Vorräte" (kurzfristige Vermögenswerte wie z. B.
Windparkprojekte, die während oder nach dem Bau
verkauft werden sollen). Es handelt sich bei den
"Nutzungsrechten" im PNE-Konzern u. a. um Rechte aus
Leasingverträgen (z. B. Kfz-Leasing),
Mietverträgen (z. B. für das Gebäude in
Husum) und Pachtverträgen (z. B. im Zusammenhang mit
den Windparks im eigenen Bestand oder Windparks im Bau).
Zum 30. Juni 2023 wurden im Konzern right-of-use assets
unter den Nutzungsrechten des Anlagevermögens in
Höhe von 90,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 87,3
Mio. Euro) ausgewiesen.
Die Nutzungsrechte verteilen sich per 30. Juni 2023 auf
die Segmente wie folgt:
| ― |
"Projektentwicklung": 10,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 10,5 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung": 75,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 71,8 Mio. Euro) und |
| ― |
"Services": 4,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 5,0 Mio. Euro). |
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden
Vermögenswerte (insb. Immaterielle Vermögenswerte
(IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3),
Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene
Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS
40)), hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag
einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event)
für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt. Es
ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise
darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen
Vermögenswerte zum 30. Juni 2023 gemindert sein
könnte.
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte haben
sich zum 30. Juni 2023 auf 13,5 Mio. Euro (per 31. Dezember
2022: 14,2 Mio. Euro) verringert. In dieser Position sind
die anteiligen langfristigen Darlehensforderungen aus den
im Konzern (Segment "Stromerzeugung") getätigten
SWAP-Geschäften mit 10,7 Mio. Euro (per 31. Dezember
2022: 12,0 Mio. Euro) enthalten. Weitere anteilige
Darlehensforderungen aus den SWAP-Geschäften sind in
Höhe von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 0,8
Mio. Euro) in den kurzfristigen Vermögenswerten
(Forderungen und sonstige Vermögenswerte) enthalten.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im
Berichtszeitraum eine Veränderung von 334,9 Mio. Euro
(per 31. Dezember 2022) auf 329,2 Mio. Euro per 30. Juni
2023 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese
Veränderung auf den Rückgang der liquiden Mittel
zurückzuführen. Von den kurzfristigen
Vermögenswerten entfallen 24,0 Mio. Euro auf
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (per 31.
Dezember 2022: 38,1 Mio. Euro), die im Wesentlichen aus
Projektabrechnungen für Projektentwicklungs- und
Generalunternehmerleistungen für Windparks und
Meilensteinforderungen stammen.
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen
Leistungen veränderten sich von 110,1 Mio. Euro (per
31. Dezember 2022) auf 122,2 Mio. Euro. Die Erhöhung
der Vorräte ist im Wesentlichen auf die im Konzern
getätigten Entwicklungsleistungen zum Ausbau der
Pipeline zurückzuführen.
Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen
wie folgt auf:
| ― |
Projekte an Land / national: 93,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 83,3 Mio. Euro), |
| ― |
Projekte an Land / international: 28,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 26,8 Mio. Euro). |
In den Vorräten waren zum 30. Juni 2023
right-of-use assets in Höhe von 13,8 Mio. Euro
ausgewiesen (per 31. Dezember 2022: 18,2 Mio. Euro), die
dem Segment "Stromerzeugung" zuzurechnen sind.
Die in den Vorratsbeständen befindlichen
geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche
Onshore-Projekte haben sich von 37,0 Mio. Euro (per 31.
Dezember 2022) um 4,0 Mio. Euro auf 41,0 Mio. Euro
verändert.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
betrugen 104,7 Mio. Euro zum 30. Juni 2023, die in
Höhe von 3,6 Mio. Euro an Kreditinstitute
verpfändet sind (per 31. Dezember 2022: 121,6 Mio.
Euro, davon 2,1 Mio. Euro verpfändet).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
verteilten sich per 30. Juni 2023 auf die Segmente wie
folgt:
| ― |
"Projektentwicklung": 44,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 76,7 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung": 57,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 43,7 Mio. Euro) und |
| ― |
"Services": 2,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 1,2 Mio. Euro). |
Die im Segment "Stromerzeugung" ausgewiesenen
Zahlungsmittel sind zum Teil bereits abgerufene
Projektfinanzierungsmittel, welche zum weiteren Aufbau der
Projekte benötigt werden.
| in Mio. Euro | 30.6.2023 | 31.12.2022 |
| Eigenkapital | 209,6 | 232,2 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 0,6 | 0,6 |
| Rückstellungen | 16,1 | 9,8 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 596,4 | 547,7 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 102,1 | 101,5 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 14,1 | 28,5 |
| Bilanzsumme | 938,9 | 920,3 |
Das Konzern-Eigenkapital veränderte sich zum 30.
Juni 2023 von 232,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022) auf
209,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug
zmu 30. Juni 2023 rund 22 Prozent (per 31. Dezember 2022:
rund 25 Prozent).
Zum Stichtag 30. Juni 2023 betrug das Grundkapital der
PNE AG 76.603.334,00 Euro (per 31. Dezember 2022:
76.603.334,00 Euro).
Der Bestand an eigenen Aktien hat sich im
Berichtszeitraum nicht verändert und betrug 266.803
Aktien per 30. Juni 2023.
Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten
sich von 547,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022) auf 596,4
Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus
langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von
580,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 530,6 Mio. Euro).
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im
Wesentlichen
| ― |
die im Geschäftsjahr 2022 platzierte Anleihe 2022/27 mit einem Buchwert von 53,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 53,8 Mio. Euro), |
| ― |
langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 411,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 363,8 Mio. Euro) und |
| ― |
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 112,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022: 111,2 Mio. Euro) enthalten. |
Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten betreffen "non-recourse"
Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen
Bestand gehalten werden (Segment "Stromerzeugung").
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
verteilen sich per 30. Juni 2023 auf die Segmente wie
folgt:
| ― |
"Projektentwicklung": 12,7 Mio. Euro (davon langfristig 7,2 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung": 438,6 Mio. Euro (davon langfristig 404,1 Mio. Euro), |
| ― |
"Services": 0,0 Mio. Euro (davon langfristig 0,0 Mio. Euro). |
Im Wesentlichen aufgrund des IFRS 16
"Leasingverhältnisse" werden rund 112,0 Mio. Euro (per
31. Dezember 2022: 111,2 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus
Leasingverhältnissen unter den langfristigen
Verbindlichkeiten und rund 6,2 Mio. Euro (per 31. Dezember
2022: 5,8 Mio. Euro) unter den kurzfristigen
Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2023 ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen
teilen sich per 30. Juni 2023 auf die Segmente wie folgt
auf:
| ― |
"Projektentwicklung": 11,0 Mio. Euro (davon langfristig 9,6 Mio. Euro), |
| ― |
"Stromerzeugung": 99,6 Mio. Euro (davon langfristig 95,9 Mio. Euro), |
| ― |
"Services": 7,5 Mio. Euro (davon langfristig 6,5 Mio. Euro). |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2023 veränderten sich die kurzfristigen
Verbindlichkeiten von 101,5 Mio. Euro (per 31. Dezember
2022) auf 102,1 Mio. Euro. Die in dieser Position
enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten veränderten sich von 35,4 Mio. Euro
(per 31. Dezember 2022) auf 40,0 Mio. Euro. Im
Berichtszeitraum veränderten sich die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 44,6
Mio. Euro (per 31. Dezember 2022) auf 42,5 Mio. Euro, die
im Wesentlichen von Subunternehmern aus Projektabrechnungen
für Windparks stammen und zum größten Teil
zum Zeitpunkt des Eingangs der den Verbindlichkeiten
gegenüberstehenden Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen gegenüber den Windparkgesellschaften
ausgeglichen werden sollen.
Es wurden "non-recourse" Finanzierungen in Höhe von
rund 58,4 Mio. Euro, rund 6,9 Mio. Euro aus der vorhandenen
Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinie und rund 4,0
Mio. Euro Betriebslinien im Berichtszeitraum 2023
aufgenommen bzw. in Anspruch genommen und trugen zu den
oben geschilderten Veränderungen bei den kurz- und
langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten bei.
Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten
(lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten) enthalten:
| in Mio. Euro | Valutiert per 30.6.2023 | davon langfristig 30.6.2023 |
| Non-recourse Projektfinanzierungen von Windparks | 456,3 | 432,4 |
| Eigenkapitalzwischenfinanzierungen von Windparkportfolios | 42,9 | 31,7 |
| Betriebsmittellinien im Konzern | 4,0 | 0,0 |
| Sonstige Kredite (u. a. Finanzierung Firmensitz in Cuxhaven) | 3,7 | 3,4 |
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug
die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und
langfristigen Finanzverbindlichkeiten) am 30. Juni 2023
somit - 523,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2022:
Nettoverschuldung -451,2 Mio. Euro).
Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 keine
wesentlichen Änderungen ergeben.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
außerhalb des operativen Geschäftszwecks
"Projektentwicklung" fanden im Konzern der PNE AG im
Berichtszeitraum nicht statt.
Im Juli 2023 hat eine Tochtergesellschaft der PNE AG
51,0 Prozent der Anteile an dem britischen
Digitalunternehmen Bitbloom Ltd erworben. Der Kaufpreis
kann mit Meilensteinzahlungen, welche von der Erreichung
von wirtschaftlichen Zielen in den nächsten Jahren
abhängig sind, im unteren einstelligen
Millionenbereich liegen.
Weitere wesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat es nach Ende
des Berichtszeitraums nicht gegeben.
Informationen zu Chancen und Risiken von PNE AG finden
sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des
Geschäftsberichts 2022 bzw. dem zusammengefassten
Lage- und Konzernlagebericht, der auf der Internetseite der
Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist.
Alle erkennbaren Risiken aus dem aktuell anspruchsvollen
Marktumfeld, das noch immer von den Nachwirkungen der
Corona-Pandemie, hohen Rohstoffpreisen, instabilen
Lieferketten und geopolitischen Unsicherheiten geprägt
ist, werden von der Gesellschaft laufend hinsichtlich
möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage sowie dem Wohlergehen der
Mitarbeiter abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. den
Ausblick eingeflossen.
Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2023 darüber hinaus keine
wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu
den im Geschäftsbericht bzw. dem zusammengefassten
Lage- und Konzernlagebericht für das
Geschäftsjahr 2022 dargestellten Risiken festgestellt.
Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung
nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur
Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf
unserer Internetseite www.pne-ag.com im Bereich "Investor
Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht
und kann dort heruntergeladen werden.
Die PNE AG ist ein Anbieter von Lösungen im Bereich
der sauberen Energien - ein "Clean Energy Solutions
Provider" - für Märkte und Branchen regional,
national und international. Kernkompetenzen sind die
Projektierung und der Betrieb von Erneuerbare-Energien
Projekten. Darüber hinaus wird die Speicherung von
Erneuerbaren und die Power-to-X-Technologie vorangetrieben.
Mit den entwickelten und betriebenen Projekten leistet die
PNE-Gruppe einen wichtigen Beitrag, um klimaschädliche
Emissionen zu vermeiden, und sorgt mit ihren
Full-Service-Leistungen in den Bereichen Windenergie und
Photovoltaik dafür, dass der Ausbau sauberer Energien
einen Schritt schneller vorankommt - für ein besseres
Klima weltweit. Damit verfolgt die PNE-Gruppe konsequent
das Ziel einer sicheren, nachhaltigen und profitablen
Energieversorgung, die zu 100 Prozent aus Erneuerbaren
Energien gespeist wird.
Mit dem "Scale up"-Programm treibt die PNE-Gruppe ihre
strategische Weiterentwicklung vom Windparkprojektierer zu
einem "Clean Energy Solutions Provider" seit 2017
kontinuierlich voran. Mit dieser Strategie reagiert die
PNE-Gruppe auf Veränderungen in den Märkten der
sauberen Energien. Die Expertise aus der erfolgreichen
Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Windparks
an Land und auf See wurde auf weitere Felder
übertragen. Das operative Geschäft wurde national
wie international auf eine deutlich breitere Basis
gestellt, um PNE vom Spezialisten für Windprojekte
auch zum Spezialisten von Photovoltaikprojekten und zum
breit aufgestellten Anbieter von Lösungen für
saubere Energien zu etablieren. Wesentliche Elemente der
Strategie sind die Ausweitung des Service-Angebots und die
Erschließung neuer Märkte sowie Technologien.
Ein zentraler Bestandteil des "Scale up"-Programms ist
der angestrebte Ausbau des eigenen Portfolios auf bis zu
500 MW/MWp in Betrieb bzw. im Bau befindliche Projekte bis
Ende 2023. Dies soll zusammen mit dem Ausbau des
Dienstleistungsgeschäfts dazu beitragen, den Anteil an
stetigen Erträgen weiter zu erhöhen. Mit dieser
breiteren Aufstellung werden Marktrisiken minimiert, neue
Potenziale und Märkte eröffnet und mittelfristig
vor allem die in der Vergangenheit volatilen Ergebnisse
verstetigt. So gewinnt das PNE-Geschäftsmodell
kontinuierlich an Stabilität und
Zukunftsfähigkeit. Auf diese Weise hat die PNE-Gruppe
eine völlig neue Größenordnung erreicht und
möchte auch in Zukunft weiter wachsen. So wird PNE
für Investoren und Partner immer wertvoller und bietet
dabei auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristig
attraktive Perspektiven.
Mit "Scale up 2.0" hat PNE diese erfolgreiche Strategie
in 2022 weiterentwickelt und die Weichen für eine
Phase beschleunigten Wachstums gestellt. Die definierten
Mittelfristziele sehen den Ausbau des
Eigenbetriebsportfolios auf 1.500 MW/MWp in Betrieb bzw. im
Bau befindliche Projekte, weiterhin den Verkauf von Wind-
und PV-Projekten national und international, das Wachstum
der Projektpipeline auf mehr als 20 GW/GWp sowie die
Steigerung des Konzern-EBITDA auf mehr als 150 Mio. Euro
bis Ende 2027 vor.
Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den Ergebnissen
aus der Umsetzung der operativ geplanten Projekte sowie dem
Ausbau der Pipelines im In- und Ausland (Onshore, Offshore,
Photovoltaik), aus dem Dienstleistungs- und
Servicegeschäft sowie aus dem
Stromerzeugungsgeschäft.
Im Geschäftsjahr 2023 werden wir wie in den
Vorjahren weitere Vorleistungen im unteren einstelligen
Millionenbereich für die strategische Erweiterung des
Geschäftsmodells erbringen. Der Vorstand rechnet
weiterhin für die Guidance des Geschäftsjahres
2023 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von
30 bis 40 Mio. Euro. Aufgrund des Ukraine-Kriegs, der
instabilen Lieferketten sowie den Nachwirkungen der
Corona-Pandemie könnte es jedoch im operativen
Geschäft zu Verschiebungen von
Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2023
nach 2024 kommen. Ebenso führen diese zu hohen bzw.
steigenden Rohstoffpreisen, die zu einer höheren
Bepreisung von Windenergieanlagen, Modulen und sonstigen
Gewerken führen. Diese können teilweise jedoch
durch eine höhere gesetzliche Vergütung bei den
Ausschreibungen für die EEG-Vergütung kompensiert
werden. Zudem besteht weiterhin das Ziel, dass die Zahlen
der Projektpipeline für Windenergie an Land (per 31.
Dezember 2022: rund 7,6 GW) und Photovoltaik (per 31.
Dezember 2022: rund 4,3 GW) auch zum Jahresende 2023 im
Konzern gegenüber dem 31. Dezember 2022 mindestens
konstant gehalten werden.
Cuxhaven, 10. August 2023
PNE AG, Vorstand
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | 2. Quartal 1.4.2023 - 30.6.2023 | 2. Quartal 1.4.2022 - 30.6.2022 | Periode 1.1.2023 - 30.6.2023 | Periode 1.1.2022 - 30.6.2022 |
| 1. Umsatzerlöse | 24.818 | 22.605 | 57.064 | 52.129 |
| 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 43.092 | 42.995 | 54.000 | 50.450 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 3.439 | 1.666 | 5.620 | 2.628 |
| 4. Gesamtleistung | 71.349 | 67.266 | 116.685 | 105.208 |
| 5. Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | -44.830 | -49.129 | -61.218 | -57.833 |
| 6. Personalaufwand | -12.515 | -10.240 | -22.772 | -18.989 |
| 7. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögenswerte des
Anlagevermögens,
Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögenswerte |
-8.405 | -6.835 | -16.178 | -13.365 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.423 | -6.161 | -14.557 | -10.897 |
| 9. Betriebsergebnis | 1.176 | -5.099 | 1.959 | 4.125 |
| 10. Erträge aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen | 52 | -9 | 161 | 59 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 163 | 16.435 | 523 | 23.065 |
| 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen | 21 | -5 | -14 | -14 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -8.718 | -4.243 | -13.943 | -7.384 |
| 14. Ergebnis vor Steuern | -7.306 | 7.079 | -11.313 | 19.851 |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.325 | -7.002 | -3.197 | -9.669 |
| 16. Sonstige Steuern | -89 | 12 | -441 | -39 |
| 17. Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | -8.720 | 89 | -14.951 | 10.143 |
| 18. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis | -498 | -240 | -900 | -236 |
| 19. Konzernergebnis | -8.222 | 329 | -14.051 | 10.379 |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in Euro | -0,11 | 0,00 | -0,18 | 0,14 |
| Ergebnis pro Aktie (verwässert), in Euro | -0,11 | 0,00 | -0,18 | 0,14 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. | 76,3 | 76,3 | 76,3 | 76,3 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. | 76,3 | 76,3 | 76,3 | 76,3 |
| 19. Konzernergebnis | -8.222 | 329 | -14.051 | 10.379 |
| Übriges Ergebnis /
Posten, die möglicherweise zukünftig in die
Gewinn-
und Verlustrechnung umgegliedert werden |
||||
| 20. Währungsdifferenzen | -2.006 | -498 | -3.122 | -336 |
| 21. Sonstige | 1.619 | 0 | 1.386 | 0 |
| 22. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | -387 | -498 | -1.736 | -336 |
| 23. Gesamtergebnis der Periode | -9.107 | -409 | -16.687 | 9.807 |
| Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode | ||||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -8.222 | 329 | -14.051 | 10.379 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis | -498 | -240 | -900 | -236 |
| -8.720 | 89 | -14.951 | 10.143 | |
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode | ||||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -8.609 | -169 | -15.787 | 10.043 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | -498 | -240 | -900 | -236 |
| -9.107 | -409 | -16.687 | 9.807 |
Die hier separat dargestellten quartalsbezogenen Angaben
sowie die sich hierauf beziehenden Erläuterungen waren
nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | per 30.6.2023 | per 31.12.2022 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64.715 | 64.858 |
| Sachanlagen | 371.607 | 353.798 |
| Nutzungsrechte | 90.311 | 87.333 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 13.521 | 14.203 |
| Latente Steuern | 69.402 | 65.309 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 609.556 | 585.501 |
| Vorräte | 163.447 | 147.371 |
| Forderungen, sonstige Vermögenswerte und Steuerforderungen | 61.182 | 65.882 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 104.709 | 121.582 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 329.338 | 334.835 |
| Aktiva, gesamt | 938.894 | 920.336 |
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | per 30.6.2023 | per 31.12.2022 |
| Gezeichnetes Kapital | 76.603 | 76.603 |
| Kapitalrücklage | 82.953 | 82.953 |
| Eigene Anteile | -707 | -707 |
| Gewinnrücklagen | 51 | 51 |
| Fremdwährungsrücklage | -6.158 | -3.036 |
| Konzernbilanzgewinn | 63.161 | 81.886 |
| Nicht beherrschende Anteile | -6.302 | -5.590 |
| Eigenkapital, gesamt | 209.601 | 232.160 |
| Sonstige Rückstellungen | 0 | 0 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 597 | 620 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten* | 580.695 | 530.571 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 15.660 | 17.134 |
| Langfristige Schulden, gesamt | 596.952 | 548.325 |
| Steuerrückstellungen | 9.246 | 3.782 |
| Sonstige Rückstellungen | 6.897 | 6.047 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 47.124 | 42.238 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 42.486 | 44.572 |
| Sonstige Verbindlichkeiten und Steuerverbindlichkeiten | 26.588 | 43.213 |
| Kurzfristige Schulden, gesamt | 132.341 | 139.851 |
| Passiva, gesamt | 938.894 | 920.336 |
* davon Verbindlichkeiten aus Anleihen 53.823
Tsd. Euro (per 31.12.2022: 53.754 Tsd. Euro)
| in Tsd. Euro | 2023 | 2022 | |
| Konzernergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | -14.951 | 10.143 | |
| - /+ | Ertragsteuerertrag / -aufwand | 3.197 | 9.669 |
| - /+ | Gezahlte / erhaltene Ertragsteuern | -3.155 | -3.913 |
| - / + | Zinserträge und Zinsaufwendungen | 13.420 | -15.681 |
| - | Gezahlte Zinsen | -6.618 | -4.743 |
| + | Erhaltene Zinsen | 457 | 115 |
| + / - | Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögenswerte | 16.178 | 13.365 |
| + / - | Zu- / Abnahme der Rückstellungen | 6.313 | 710 |
| + / - | Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -1.278 | -519 |
| - / + | Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung | 0 | 0 |
| + / - | Ab- / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | -48.862 | -28.241 |
| + / - | Ab- / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung | 14.201 | 21.323 |
| + / - | Zu- / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -22.473 | -671 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -43.571 | 1.557 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 2.193 | 57 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte | -17.551 | -52.129 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 0 | 0 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -500 | -233 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten | 0 | 0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -15.858 | -52.305 | |
| + | Einzahlungen aus der Ausgabe von Anleihen | 0 | 55.000 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 69.200 | 58.627 |
| - | Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen | 0 | -32.073 |
| - | Auszahlungen für Transaktionskosten bei der Ausgabe von Anleihen | 0 | -1.273 |
| - | Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -16.317 | -8.751 |
| - | Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -4.277 | -3.645 |
| - | Auszahlung für Dividende | -6.107 | -6.107 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 42.499 | 61.778 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -16.930 | 11.030 | |
| + | Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 57 | 0 |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 121.582 | 149.625 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode* | 104.709 | 160.655 | |
| * | davon als Sicherheit verpfändet | 3.562 | 2.911 |
Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds
entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente"
| in Tsd. Euro
(Rundungsdifferenzen möglich) |
Gezeichnetes
Kapital |
Kapital-
rücklage |
Eigene Anteile | Gewinn-
rücklagen |
Fremdwährungs-
rücklage |
Konzernbilanz-
ergebnis |
| Stand am 31.12.2021 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -3.109 | 73.384 |
| Erstmalige Anwendung IAS 29 wegen "Türkei" | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.272 | 0 |
| Stand am 1.1.2022 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -6.381 | 73.384 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.379 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -336 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2022 | 0 | 0 | 0 | 0 | -336 | 10.379 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.107 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30.6.2022 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -6.717 | 77.656 |
| Stand am 1.1.2023 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -3.036 | 81.886 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -14.051 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.122 | 1.386 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2023 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.122 | -12.665 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.107 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 47 |
| Stand am 30.6.2023 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -6.158 | 63.161 |
| in Tsd. Euro
(Rundungsdifferenzen möglich) |
Eigenkapital vor nicht
beherrschenden Anteilen |
Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital gesamt |
| Stand am 31.12.2021 | 229.175 | -7.382 | 221.793 |
| Erstmalige Anwendung IAS 29 wegen "Türkei" | -3.272 | 0 | -3.272 |
| Stand am 1.1.2022 | 225.903 | -7.382 | 218.521 |
| Periodenergebnis | 10.379 | -236 | 10.143 |
| Sonstiges Ergebnis | -336 | 0 | -336 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2022 | 10.043 | -236 | 9.807 |
| Dividende | -6.107 | 0 | -6.107 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30.6.2022 | 229.840 | -7.618 | 222.222 |
| Stand am 1.1.2023 | 237.750 | -5.590 | 232.160 |
| Periodenergebnis | -14.051 | -900 | -14.951 |
| Sonstiges Ergebnis | -1.736 | 0 | -1.736 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2023 | -15.787 | -900 | -16.687 |
| Dividende | -6.107 | 0 | -6.107 |
| Sonstige Veränderungen | 47 | 188 | 235 |
| Stand am 30.6.2023 | 215.903 | -6.302 | 209.601 |
Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2023 der PNE AG und ihrer
Tochtergesellschaften ist nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der
Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB
verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab
dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in
der EU zu berücksichtigen sind.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit
den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand
wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung
des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden
Einkommens ermittelt.
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden
Vermögenswerte (insb. Immaterielle Vermögenswerte
(IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3),
Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene
Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS
40)) hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag
einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event)
für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt. Es
ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise
darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen
Vermögenswerte zum 30. Juni 2023 gemindert sein
könnte.
Die Türkei gilt seit dem 30. Juni 2022 als
Hochinflationsland gemäß IAS 29. PNE hat den IAS
29 erstmalig zum 31. Dezember 2022, retrograd zum 1. Januar
2022, angewendet und somit auch im Konzernabschluss zum 30.
Juni 2023 für die einbezogenen Abschlüsse
türkischer Tochterunternehmen. Aus der
IAS-29-Anwendung ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesener
Verlust aus der Nettoposition der monetären Posten in
Höhe von 1.416 Tsd. Euro. Dabei wurde der
Verbraucherpreisindex des Statistikinstituts der
Türkei zur Adjustierung der Kaufkrafteffekte
verwendet. Zum 1. Januar 2023 betrug dieser 1.128
Basispunkte und erhöhte sich zum 30. Juni 2023 auf
1.352 Basispunkte. Die Vorjahreszahlen des
Konzernabschlusses wurden in Übereinstimmung mit IAS
21 nicht angepasst.
Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2023 zum 30. Juni 2023 wurden die
gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022. Die seit 1.
Januar 2023 geänderten IFRS Standards haben für
den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Im Laufe der ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2023 sind keine wesentlichen
Ergänzungen oder Veränderungen im
Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2023
zu den im Konzernlagebericht für das
Geschäftsjahr 2022 aufgeführten Werten
aufgetreten.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der
Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der
finanziellen Vermögenswerte und finanziellen
Verbindlichkeiten.
| in Tsd. Euro | Kategorie gem. IFRS 9 | Gesamt | Fair Value |
| Per 30.6.2023 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 104.709 | 104.709 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 23.976 | 23.976 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 507 | 507 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | AC | 13.590 | 13.590 |
| Forderungen
gegenüber assoziierten Unternehmen
und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
AC | 381 | 381 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 477 | 477 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 800 | 800 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 423 | 423 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 10.679 | 10.679 |
| 155.542 | 155.542 | ||
| Summe AC | 154.265 | 154.265 | |
| Summe FVOCI | 1.277 | 1.277 | |
| Per 31.12.2022 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 121.582 | 121.582 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 38.152 | 38.152 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 90 | 90 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | AC | 9.673 | 9.673 |
| Forderungen
gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
AC | 221 | 221 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 474 | 474 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 804 | 804 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 424 | 424 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 11.986 | 11.986 |
| 183.406 | 183.406 | ||
| Summe AC | 182.128 | 182.128 | |
| Summe FVOCI | 1.278 | 1.278 |
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVOCI = zum beizulegenden Zeitwert bewertet
(Wertänderung im OCI)
Die in die Kategorie "FVOCI" eingestuften Anteile an
verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in
Höhe von 1.277 Tsd. Euro (31. Dezember 2022: 1.278
Tsd. Euro) zu Anschaffungskosten, welche eine geeignete
Schätzung des Fair Values darstellen, bewertet.
Nettoergebnisse und Dividenden entfallen aktuell auf die
Kategorie "FVOCI" nicht. Für sie bestand am
Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht.
Bei den finanziellen Vermögenswerten der Kategorie
"zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" (AC)
entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd
den beizulegenden Zeitwerten.
Der Ausweis der Finanzverbindlichkeiten betrifft
Unternehmensanleihen, Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten,
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen sowie
Derivate.
Die Buchwerte der Finanzverbindlichkeiten weisen
folgende Restlaufzeiten auf bzw. haben den folgenden
beizulegenden Zeitwert:
| in Tsd. Euro | Kategorie gem. IFRS 9 | Gesamt | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Fair Value |
| Per 30.6.2023 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 42.486 | 42.486 | 0 | 0 | 42.486 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 53.823 | 0 | 53.823 | 0 | 55.825 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 447.331 | 36.064 | 160.240 | 251.027 | 500.601 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 875 | 744 | 125 | 7 | 875 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 118.123 | 6.171 | 22.914 | 89.039 | 118.123 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 3.963 | 3.963 | 0 | 0 | 3.963 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 3.703 | 182 | 728 | 2.793 | 3.703 |
| 670.305 | 89.610 | 237.830 | 342.865 | 725.577 | ||
| Per 31.12.2022 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 44.572 | 44.572 | 0 | 0 | 44.572 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 53.754 | 0 | 53.754 | 0 | 55.000 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 396.198 | 32.350 | 132.902 | 230.947 | 451.017 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.683 | 1.018 | 665 | 0 | 1.683 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 117.010 | 5.803 | 20.500 | 90.708 | 117.010 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 3.006 | 3.006 | 0 | 0 | 3.006 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 1.156 | 60 | 240 | 856 | 1.156 |
| 617.380 | 86.809 | 208.061 | 322.510 | 673.445 |
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVPL = erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet
Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen
aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am
Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen
ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in
Übereinstimmung mit allgemein anerkannten
Bewertungsmodellen basierend auf
Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von
beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche
Instrumente bestimmt. In der aktuellen Berichtsperiode
wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen
zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der
sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle
Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare
Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag
hätten aufgenommen werden können.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen
basiert auf beobachtbaren Preisnotierungen zum
Bilanzstichtag.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der
Zins-SWAPs basiert auf Forward-Zinssätzen
(beobachtbare Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den
geschätzten kontrahierten Zinssätzen, welche
anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert
werden.
Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen und den sonstigen
Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte
aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser
Finanzinstrumente entsprechen.
Die nachstehende Tabelle analysiert die finanziellen
Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen
Laufzeitbänder:
| in Tsd. Euro | Summe vertragliche Cashflows | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Buchwert |
| Per 30.6.2023 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 42.486 | 42.486 | 0 | 0 | 42.486 |
| Anleihe | 64.823 | 2.750 | 62.073 | 0 | 53.823 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | 565.471 | 46.273 | 180.283 | 338.915 | 451.294 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 918 | 770 | 141 | 7 | 875 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 140.921 | 8.336 | 30.527 | 102.058 | 118.123 |
| Zinsswap | 3.703 | 182 | 728 | 2.793 | 3.703 |
| 818.322 | 100.797 | 273.751 | 443.774 | 670.305 | |
| Per 31.12.2022 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 44.572 | 44.572 | 0 | 0 | 44.572 |
| Anleihe | 67.504 | 2.750 | 64.754 | 0 | 53.754 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | 510.770 | 41.670 | 151.883 | 317.217 | 399.204 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 1.814 | 1.069 | 745 | 0 | 1.683 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 140.022 | 7.699 | 27.991 | 104.332 | 117.010 |
| Zinsswap | 1.156 | 60 | 240 | 856 | 1.156 |
| 765.838 | 97.820 | 245.613 | 422.405 | 617.380 |
Die Tabelle analysiert die finanziellen
Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen
Laufzeitbänder, basierend auf ihren vertraglichen
Laufzeiten für:
(a) alle nicht derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten und
(b) alle derivativen Finanzinstrumente, die auf
Nettobasis abgerechnet werden und deren vertragliche
Fälligkeiten wesentlich für ein Verständnis
des zeitlichen Anfalls der Cashflows sind.
Bei den in der Tabelle ausgewiesenen Beträgen
handelt es sich um die vertraglichen nicht abgezinsten
Cashflows. Innerhalb von zwölf Monaten fällige
Salden entsprechen deren Buchwerten, da der Einfluss der
Abzinsung nicht signifikant ist. Bei Zins-SWAPs wurden die
Cashflows unter Verwendung der Terminzinssätze
geschätzt, die am Ende der Berichtsperiode galten.
Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr
2023 gegenüber dem 31. Dezember 2022 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften
erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
| ― |
1. PNE WIND Park XXIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
2. PNE Windpark Großer Mittelberg GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
3. PNE WIND Park XXI GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
4. WKN Windpark Stuvenborn GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
5. WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Bebensee KG, Husum (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
6. WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Zwei GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
7. WKN Windpark Neu Benthen GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2023), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
8. PNE Offshore Lettland GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), (Erstkonsolidierung zum 28. Februar 2023), Segment "Projektentwicklung", (Gegründet). |
Eine Umgliederung von Tochterunternehmen von "Nicht
einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher
Bedeutung" zur Vollkonsolidierung wird generell
vorgenommen, sobald klar ist, dass die geschäftliche
Tätigkeit oder die Projektierungs- / Umsetzungsphase
in naher Zukunft beginnt.
Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der
identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der
Unternehmen Nr. 1-8 waren zum Erstkonsolidierungszeitpunkt
für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
unwesentlich.
Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaft, die in
den Konzern einbezogen wurde, liquidiert:
Windkraft Nord USA Inc., Chicago, USA, (100 Prozent),
bisher Segment "Projektentwicklung".
Aus der Liquidation ergab sich keine wesentliche
Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
im Konzern.
Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des
Berichtzeitraums verweisen wir auf den
Konzernzwischenlagebericht.
| Projektentwicklung | Stromerzeugung | Services | ||||
| in Tsd. Euro | ||||||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Umsatzerlöse extern | 11.625 | 8.676 | 36.205 | 34.747 | 9.234 | 8.706 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 65.094 | 59.869 | 150 | 150 | 5.104 | 1.953 |
| Bestandsveränderungen | 14.854 | 1.579 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.530 | 1.288 | 690 | 562 | 400 | 778 |
| Gesamtleistung | 96.103 | 71.411 | 37.046 | 35.459 | 14.738 | 11.438 |
| Ergebnis vor Steuern,
Zinsen und
Abschreibungen (EBITDA) |
9.586 | -8.019 | 28.317 | 29.750 | 4.636 | 3.077 |
| Abschreibungen | -1.301 | -1.071 | -13.111 | -10.591 | -1.766 | -1.703 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 8.285 | -9.089 | 15.206 | 19.159 | 2.870 | 1.374 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 7.892 | 3.438 | 161 | 22.990 | 367 | 248 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -8.733 | -5.405 | -12.583 | -5.178 | -524 | -412 |
| Steueraufwand und -ertrag | -2.235 | 916 | -873 | -11.090 | -821 | -366 |
| Investitionen | 1.368 | 724 | 35.056 | 45.730 | 12.177 | 5.908 |
| Segmentvermögen | 601.798 | 639.731 | 784.574 | 723.584 | 69.295 | 60.136 |
| Segmentschulden | 379.402 | 380.101 | 666.010 | 619.794 | 52.077 | 46.257 |
| Segmenteigenkapital | 222.396 | 259.630 | 118.564 | 103.790 | 17.218 | 13.879 |
| Konsolidierung | PNE AG Konzern | |||
| in Tsd. Euro | ||||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | 2023 | 2022 | 2023 | 2022 |
| Umsatzerlöse extern | 0 | 0 | 57.064 | 52.129 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -70.348 | -61.972 | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 39.146 | 48.872 | 54.000 | 50.450 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0 | 0 | 5.620 | 2.628 |
| Gesamtleistung | -31.202 | -13.100 | 116.685 | 105.208 |
| Ergebnis vor Steuern,
Zinsen und
Abschreibungen (EBITDA) |
-24.402 | -7.319 | 18.137 | 17.489 |
| Abschreibungen | 0 | 0 | -16.178 | -13.365 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -24.402 | -7.319 | 1.959 | 4.125 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | -7.897 | -3.610 | 523 | 23.065 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 7.897 | 3.610 | -13.943 | -7.385 |
| Steueraufwand und -ertrag | 733 | 871 | -3.197 | -9.669 |
| Investitionen | 0 | 0 | 48.601 | 52.362 |
| Segmentvermögen | -516.774 | -503.1 15 | 938.894 | 920.336 |
| Segmentschulden | -368.197 | -357.976 | 729.292 | 688.176 |
| Segmenteigenkapital | -148.577 | -145.139 | 209.601 | 232.160 |
Den Werten per 30. Juni 2023 sind die Werte per 30. Juni
2022 bzw. beim Segmentvermögen / Segmentschulden die
Werte vom 31. Dezember 2022 gegenübergestellt.
Cuxhaven, 10. August 2023
PNE AG, Vorstand
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -
bestehend aus der Gesamtergebnisrechnung für den
Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2023, der Bilanz
zum 30. Juni 2023, der Kapitalflussrechnung, der
Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie
ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den
Konzernzwischenlagebericht der PNE AG, Cuxhaven, für
den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2023, die
Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115
WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der
Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu
dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem
Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach haben
wir die prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss der PNE AG, Cuxhaven, in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU
anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf
hin, dass wir die zusammengefasste Erklärung zur
Unternehmensführung, auf die im
Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht unserer
prüferischen Durchsicht unterzogen haben.
Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass die im
verkürzten Konzernzwischenabschluss und
Konzernzwischenlageberichtseparat dargestellten
quartalsbezogenen Angaben sowie die sich hierauf
beziehenden Erläuterungen nicht Gegenstand unserer
prüferischen Durchsicht waren.
Hamburg, den 10. August 2023
Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| (Dr. Jan Fürwentsches) | (Niclas Terheyden) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE AG, Vorstand
| Markus Lesser | Jörg Klowat |