Corporate | 30 January 2003 08:25
Progress-Werk Oberkirch
Progress-Werk Oberkirch AG (PWO) übertrifft Wachstumsziele und legt auch 2003 zu
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Die Progress-Werk Oberkirch AG hat ihre Prognosen auch im konjunkturell
schwierigen Geschäftsjahr 2002 wieder erreicht. Der Konzernumsatz des
Automobilzulieferers übertraf nach vorläufigen Zahlen mit 175 Mio. EUR (Vj.
160,5) wie angekündigt klar die Marke von 170 Millionen. Die Gesamtleistung
steigerte sich um rund 11 % auf 182 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2002 wird
erstmals ein geprüfter Jahresabschluss nach IAS (International Accounting
Standards) vorge-legt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Auch
das vorläufige EBIT lag mit 13,7 Mio. EUR im Rahmen der Prognosen und konnte
gegenüber dem Vorjahreswert von 13,1 Mio. EUR bzw. von 12,1 Mio. EUR bereinigt
um IAS-Umstellungseffekte erneut gesteigert werden. Das EBT betrug ca. 11 Mio.
EUR (Vj. 10,5 bzw. bereinigt 9,6), der Jahresüberschuss ca. 7 Mio. EUR (Vj. 6,4
bzw. bereinigt 5,8). PWO hat die gute Geschäftsentwicklung genutzt, um sich
weiterhin gezielt mit zusätzlichen Fachkräften zu verstärken. Im
Jahresdurchschnitt waren 1.113 Mitarbeiter (Vj. 1.067) beschäftigt.
Einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung leisteten 2002 wie
erwartet die Produkte für die neue Mercedes E-Klasse sowie der Querträger für
den Ford Fiesta. Besonders hervorzuheben ist darüber hinaus auch die Entwicklung
der Tochter PWO Canada Inc. Ihr Umsatz legte von 18,9 Mio. CAD um 33 % auf rund
25,1 Mio. CAD bei positivem Ergebnis zu. Die Wachstumsimpulse, die vom
Engagement im NAFTA-Raum erwartet wurden, spiegeln sich damit erstmals spürbar
im Zahlenwerk. In den vergangenen Jahren wurde konsequent das Auslaufen von
Teilen, die nicht in die PWO Produktbereiche passten, vorangetrieben. Zudem hat
sich 2001 die rückläufige Marktentwicklung in Nordamerika belastend ausgewirkt.
2002 zeigte sich nun voll die erwartete Dynamik. Die Anzahl der Mitarbeiter in
Kanada erhöhte sich im Jahresdurchschnitt von 89 im Vorjahr auf 101 in 2002.
Im Konzern investierte PWO im Jahr 2002 inklusive Leasing 18,8 Mio. EUR (Vj.
26,8), davon in Kanada 7,8 Mio. CAD (Vj. 3,6). Ca. 24 % des Investitionsvolumens
im Konzern entfielen auf sogenannte kundeninitiierte Investitionen, d. h.
solche, die an feste Aufträge unserer Kunden gebunden sind und bei denen PWO
kein Risiko trägt. Die Steigerung des Umlaufvermögens im Konzern um rund 9 Mio.
EUR ist auf die Vorfinanzierung auftragsbezogener Werkzeuge und
Entwicklungsleis-tungen sowie auf umsatzbedingte Forderungserhöhungen
zurückzuführen. Auch hier ist das Risiko wegen der hohen Bonität unserer Kunden
als äußerst niedrig einzuschätzen. Auf Grund der hohen Innenfinanzierung hat
sich der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzschulden in % des Eigenkapitals) mit
rund 105 % ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres gehalten.
Im laufenden Geschäftsjahr wird PWO weiter wachsen. Ohne Impulse von der
konjunkturellen Seite, die nicht in der Planung berücksichtigt sind, soll ein
Umsatzanstieg auf über 185 Mio. EUR realisiert werden. Dazu wird auch die
Tochter in Kanada weiter positiv beitragen. Das Wachstum wird zu einer weiteren
Verbesserung des Ergebnisses führen. Hierfür wird sich das Unternehmen auch
künftig konsequent auf attraktive Absatzmarktnischen konzentrieren, die
Produktivität an den Pro-duktionsstandorten erhöhen sowie Low-Volume- und stark
lohnintensive Produkte an langjährige Partner in Ländern mit niedrigen
Lohnkosten auslagern.
Oberkirch, 30. Januar 2003
Der Vorstand
Ende der Mitteilung, (c)DGAP 30.01.2003
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WKN: 696800; ISIN: DE0006968001; Index: SDAX
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (SMAX), Stuttgart; Freiverkehr in Hamburg
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