Progress-Werk Oberkirch AG

Oberkirch

Quartalsmitteilung 1. Quartal 2017

BRIEF DES VORSTANDS

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRE UND GESCHÄFTSFREUNDE,

der Automobilbranche geht es gut und wir wachsen aufgrund unserer Vertriebserfolge der letzten Jahre klar überdurchschnittlich: Plus 13 Prozent bei den Umsatzerlösen und plus 22 Prozent bei der Gesamtleistung im Auftaktquartal 2017 - das kann sich sehen lassen. Ein Teil davon entfällt zwar auf die Weitergabe höherer Materialpreise, vor allem rufen aber unsere Kunden höhere Mengen als erwartet ab.

Wir können die zusätzlichen Stückzahlen an den meisten unserer Standorte aufgrund der Flexibilität unserer Fertigung und der Stabilität unserer Prozesse gut darstellen und zufriedenstellende Margen erzielen. Daher legte im Konzern auch das EBIT vor Währungseffekten in den ersten drei Monaten kräftig zu - und zwar um 16 Prozent.

Unsere beiden wohletablierten Standorte in Tschechien und Kanada spielen jetzt ihre Stärken voll aus und zeigen, was sie können. Mexiko setzt seine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung weiter kontinuierlich fort. Ein großer amerikanischer Hersteller hatte dort zu Jahresbeginn den Aufbau eines neuen Werks gestoppt. In der Folge werden wir nun keinen Montagestandort in San Luis Potosí eröffnen, sondern stattdessen einen im Norden des Landes, in Hermosillo. Zudem hat sich dieser Kunden inzwischen entschieden, dass wir ihn künftig auch in den USA mit Querträgern beliefern, die wir in Kanada fertigen. Darüber hinaus bereiten wir unseren Produktionsstandort in Puebla derzeit auf die Anläufe der großen Querträger-Aufträge vor, die wir von europäischen Premiumherstellern erhalten haben.

Zu den beiden wesentlichen Steuerungsaufgaben des laufenden Jahres gehört die zeitgerechte und umfassende Weitergabe steigender Materialpreise. In Deutschland war dies zum Ende des ersten Quartals noch nicht vollständig umgesetzt. Zudem müssen wir unser starkes Wachstum in China weiter intensiv begleiten, was derzeit noch zusätzlichen Aufwand erfordert. Dieser konnte aber auf Konzernebene, wie erwähnt, mehr als ausgeglichen werden.

Im ersten Quartal 2017 waren nicht zuletzt die Währungsverluste niedriger als im Vorjahr und die Steuerquote hat sich wie prognostiziert deutlich zurückgebildet. Daher haben Periodenergebnis und Ergebnis je Aktie überproportional zugelegt. Dies ist ausgesprochen erfreulich.


Oberkirch, im Mai 2017

Der Vorstand

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN ZU DEN SEGMENTEN UND ZUM KONZERN

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TEUR
3 Monate 2017 Deutschland Übriges Europa NAFTA-Raum Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 68.636 19.354 25.621 9.492 -6.000 117.103
Gesamtleistung 74.053 18.989 25.197 10.018 -6.266 121.991
EBIT vor Währungseffekten 2.380 2.326 1.883 -691 -263 5.634
EBIT inklusive Währungseffekten 2.215 2.335 1.718 -839 -261 5.168
Investitionen 3.205 2.509 1.052 161 0 6.927
3 Monate 2016





Gesamtumsätze 60.984 18.073 22.865 6.573 -4.827 103.668
Gesamtleistung 60.554 17.348 21.433 5.750 -4.846 100.239
EBIT vor Währungseffekten 2.971 1.015 997 -117 -26 4.840
EBIT inklusive Währungseffekten 2.730 1.006 696 -806 -26 3.600
Investitionen 3.663 1.737 309 27 0 5.736


ERTRAGSLAGE

Zum Jahresauftakt 2017 legten die Umsatzerlöse kräftig auf 117,1 Mio. EUR (i. V. 103,7 Mio. EUR) zu. Die Gesamtleistung stieg sogar noch etwas stärker auf 122,0 Mio. EUR (i. V. 100,2 Mio. EUR) an, da wir in Vorbereitung der neuen großen Serienanläufe umfangreiche Werkzeugsätze fertigen und diese aktuell zu Bestandserhöhungen führen.

Das starke Wachstum resultiert zum einen aus der Weitergabe gestiegener Materialpreise, zum anderen rufen die Kunden höhere Stückzahlen ab als geplant, so dass wir schneller wachsen können.

Die ausgeweiteten Werkzeugbestände führten zu einem Anstieg der Materialaufwandsquote. Rein rechnerisch hat zudem die Weitergabe höherer Materialpreise einen negativen Margeneffekt, da sie sich voll auf die Umsatzerlöse, auf das EBIT jedoch nur unwesentlich auswirkt. Auch dies hat daher dazu beigetragen, dass die Aufwandsquote für Material im ersten Quartal 2017 zunahm, während sich diejenige für Personal ermäßigte. Zudem haben wir für den Hochlauf der Produktion verstärkt Zeitarbeitnehmer eingesetzt, was sich in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen niederschlägt.

In der Summe ist es gelungen, das EBIT vor Währungseffekten sehr deutlich auf 5,6 Mio. EUR (i. V. 4,8 Mio. EUR) zu steigern. Nach Währungsaufwendungen von per Saldo 0,5 Mio. EUR (i. V. 1,2 Mio. EUR) belief sich das EBIT auf 5,2 Mio. EUR (i. V. 3,6 Mio. EUR). Die in der obenstehenden Tabelle dargestellten Währungseffekte beeinflussen die sonstigen betrieblichen Erträge und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Bei leicht rückläufigen Finanzierungsaufwendungen und einer, wie angekündigt, deutlich niedrigeren Steuerquote hat sich das Periodenergebnis mit 2,9 Mio. EUR (i. V. 1,3 Mio. EUR) mehr als verdoppelt. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend auf 0,91 EUR (i. V. 0,42 EUR).

SEGMENTE

Bei den folgenden Erläuterungen zu den Ergebnissen der Segmente stellen wir auf das EBIT vor Währungseffekten ab, da diese Größe die operative Entwicklung widerspiegelt.

Unser Heimatstandort Oberkirch, der das Segment Deutschland bildet, hat im ersten Quartal die Gesamtumsätze deutlich und die Gesamtleistung - aufgrund der ausgeweiteten Werkzeugfertigung - noch stärker gesteigert. Das EBIT blieb insbesondere deshalb noch unter dem Vorjahreswert, weil noch nicht alle Verhandlungen über die Weitergabe höherer Materialpreise abgeschlossen sind.

Der tschechische Standort, der das Segment Übriges Europa bildet, wächst aufgrund seiner aktuell hohen Auslastung derzeit planmäßig langsamer. Wir investieren dort kontinuierlich, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen. Das EBIT hat sich gegenüber 2016 sehr stark verbessert. Allerdings war der Vorjahreswert auch verhältnismäßig niedrig. Bedeutender als die Veränderungsrate ist daher aus unserer Sicht die hohe EBIT-Marge, die im ersten Quartal 2017 realisiert wurde.

Sehr erfreulich entwickelten sich die beiden Standorte in Kanada und in Mexiko, die im Segment NAFTA-Raum zusammengefasst sind. Bei höheren Gesamtumsätzen und einer gestiegenen Gesamtleistung konnte das EBIT des Segments fast verdoppelt werden.

Der kanadische Standort hat hierzu mit deutlichem Wachstum beigetragen, was eine kräftige Ausweitung der Profitabilität annähernd auf das Niveau unseres tschechischen Standorts ergab.

Mexiko steigert bei etwas verhaltenem Wachstum konsequent seine Ertragskraft und erzielte im Berichtsquartal ein klar positives EBIT, nachdem im Vorjahr der Break-even noch nicht ganz erreicht worden war.

Noch nicht zufrieden sind wir hingegen mit der Entwicklung im Segment Asien. Gesamtumsätze und -leistung sind zwar gegenüber den Vorjahreswerten sehr stark gestiegen. Wir müssen dort derzeit aber sowohl hohe Kundenabrufe in laufenden Produktionen als auch große und komplexe Serienanläufe realisieren. Dies hat im Berichtsquartal zu hohen Aufwendungen geführt, die das Segmentergebnis vorübergehend belastet haben.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Wachstumsbedingt erhöhte sich die Bilanzsumme zum 31. März 2017 auf 381,2 Mio. EUR nach 359.4Mio. EUR zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres. Dazu trugen leicht höhere Vorräte und vor allem gestiegene Forderungen und sonstige Vermögenswerte bei.

Die Ausweitung der kurzfristigen Vermögenswerte wurde insbesondere durch einen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der kurzfristigen Finanzschulden finanziert.

Entsprechend nahm die Nettoverschuldung von 124.5Mio. EUR zum 31. Dezember 2016 auf 138,8 Mio. EUR zum Berichtsstichtag zu. Die Eigenkapitalquote lag mit 29,0 Prozent nur leicht unter dem Stand von 29,6 Prozent per Ende 2016.

Vor allem aufgrund des Anstiegs der kurzfristigen Vermögenswerte reduzierte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Berichtsquartal auf -6,6 Mio. EUR (i. V. 9,1 Mio. EUR). Dabei ist allerdings der Verlauf in diesem Geschäftsjahr eher saisontypisch als der des Vorjahres.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Berichtsquartal auf -5,2 Mio. EUR (i. V. -5,7 Mio. EUR). Die Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten und erhaltenen Zinsen -12,9 Mio. EUR (i. V. 2,5 Mio. EUR).

Inklusive der Aufnahme von Krediten in Höhe von per Saldo 10,0 Mio. EUR (i. V. 2,9 Mio. EUR) war eine zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von -2,9 Mio. EUR (i. V. 5,4 Mio. EUR) zu verzeichnen.

INVESTITIONEN

Im ersten Quartal 2017 haben wir, wie im Segmentbericht dargestellt, 6,9 Mio. EUR (i. V. 5,7 Mio. EUR) investiert. Der Großteil der Investitionen dieses Geschäftsjahres wird für unsere beiden Standorte in Deutschland und in Mexiko bereitgestellt. Auch Tschechien bauen wir weiter aus. Entsprechend verteilten sich die Volumina im Berichtsquartal.

In Oberkirch haben wir im Berichtsquartal vor allem in Fertigungseinrichtungen investiert. Am tschechischen Standort geht die Erweiterung unserer Pressenkapazitäten gut voran und in Mexiko investieren wir 2017 angesichts der Unsicherheiten bezüglich der NAFTA-Freihandelszone vor allem projektbezogen. Insgesamt sind für das laufende Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von rund 40 Mio. EUR geplant.

NEUGESCHÄFT

Für 2017 und 2018 gehen wir wieder von einer gewissen Normalisierung beim Neugeschäft aus, nachdem wir wesentliche Großaufträge unserer Kunden mittlerweile erhalten haben.

Im laufenden Geschäftsjahr erwarten wir ein Lifetime-Volumen von rund 250 Mio. EUR. Davon haben wir im ersten Quartal bereits rund 90 Mio. EUR - inklusive damit verbundener Werkzeugvolumina von rund 4 Mio. EUR - gewonnen.

Diese neuen Aufträge werden vor allem am Standort Oberkirch gefertigt werden und tragen dazu bei, dort die Auslastung zu sichern. Es handelt sich insbesondere um Sitzteile sowie Karosseriestrukturen. Nach den großen Querträger-Aufträgen der vergangenen Jahre rücken damit nun unsere übrigen Produktlösungen wieder verstärkt in den Fokus.

Der Produktionsstart des aktuellen Neugeschäfts ist überwiegend für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 vorgesehen. Zusätzliches Volumen für bereits früher gewonnene Aufträge kann sich schon im laufenden Geschäftsjahr positiv auswirken. Die Serienlaufzeit beträgt unverändert meist 5 bis 8 Jahre.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung des PWO-Konzerns und seiner Segmente haben weiterhin Gültigkeit.

Dort haben wir ausgeführt, dass die Ertragsentwicklung 2017 insbesondere durch Leistungsrisiken aufgrund der gestiegenen Kapazitätsauslastung sowie durch Materialpreisrisiken tangiert sein kann. Im ersten Quartal lagen die Abrufzahlen unserer Kunden sogar noch über den Erwartungen.

Dabei geht es bei den Kapazitätsrisiken insbesondere darum, die notwendigen Aufwendungen für die termingerechte Belieferung unserer Kunden in Null-Fehler-Qualität zu begrenzen. Bezüglich der Materialpreise können Verhandlungen mit Kunden über Quartalsstichtage andauern. Und es kann auch Kompensationen im Rahmen der Bündelung verschiedener Themen geben.

Schätzungen über künftige Entwicklungen von Wechselkursen sind nicht Teil unserer Unternehmensprognosen. Zur Vermeidung von Währungsrisiken schließen wir entsprechende Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten und damit die erwarteten Deckungsbeiträge abzusichern. Darüber hinaus bestehen im Wesentlichen Risiken aus Konzerndarlehen. Da hier keine wirtschaftlichen Risiken bestehen, schließen wir für diese Darlehen nur teilweise Absicherungsgeschäfte ab.

PROGNOSEBERICHT

Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2017 war erfreulich. Mit den starken Zuwächsen bei den Umsatzerlösen, im EBIT und im Periodenüberschuss sind wir zufrieden.

Die höher als geplanten Abrufzahlen stärken unsere Standorte in Deutschland, Kanada und Mexiko und bieten Chancen für den weiteren Jahresverlauf. Auch der tschechische Standort kann die aktuellen Liefermengen gut darstellen. In China arbeiten wir intensiv an der Kapazitätssituation und an den Serienanläufen im laufenden Jahr.

In Summe erwarten wir für 2017 unverändert einen Anstieg der Umsatzerlöse auf 430 Mio. EUR ohne Materialpreiseffekte und auf rund 450 Mio. EUR inklusive der höheren Materialpreise. Das EBIT vor Währungseffekten soll auf 23 bis 24 Mio. EUR zulegen.

FINANZINFORMATIONEN

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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TEUR




Q1 2017 %-Anteil Q1 2016 %-Anteil
Umsatzerlöse 117.103 96,0 103.668 103,4
Bestandsveränderung/ Aktivierte Eigenleistungen 4.888 4,0 -3.429 -3,4
GESAMTLEISTUNG 121.991 100,0 100.239 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 1.858 1,5 2.662 2,7
Materialaufwand 67.463 55,3 52.508 52,4
Personalaufwand 31.471 25,8 28.499 28,4
Abschreibungen 6.101 5,0 6.190 6,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.646 11,2 12.104 12,1
EBIT 5.168 4,2 3.600 3,6
Finanzierungsaufwendungen 1.379 1,1 1.436 1,4
EBT 3.789 3,1 2.164 2,2
Ertragsteuern 938 0,8 844 0,9
PERIODENERGEBNIS 2.851 2,3 1.320 1,3
Ergebnis je Aktie in EUR 0,91 -- 0,42 --


KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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TEUR


Q1 2017 Q1 2016
PERIODENERGEBNIS 2.851 1.320
Nettogewinne aus der Absicherung von Cashflow-Hedges 1.956 3.173
Steuereffekt -562 -871
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1.394 2.302
Unterschied aus Währungsumrechnung -182 -457
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen 0 -7.384
Steuereffekt 0 2.099
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 0 -5.285
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN 1.212 -3.440
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN 4.063 -2.120


KONZERN-BILANZ

AKTIVA

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TEUR


31.03.2017 31.12.2016
Sachanlagen 176.957 176.637
Immaterielle Vermögenswerte 11.310 11.452
Latente Steueransprüche 13.213 13.400
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 201.480 201.489
Vorräte 102.588 97.104
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 72.337 58.491
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 257 192
Ertragsteuerforderungen 1.335 129
Zahlungsmittel 3.154 2.014
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 179.671 157.930
BILANZSUMME 381.151 359.419


PASSIVA

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TEUR


31.03.2017 31.12.2016
EIGENKAPITAL 110.599 106.536
Langfristige Finanzschulden 88.033 87.395
Pensionsrückstellungen 53.113 52.927
Sonstige Rückstellungen 1.747 1.732
Langfristiger Anteil sonstige Verbindlichkeiten 0 0
Latente Steuerschulden 232 0
LANGFRISTIGE SCHULDEN 143.125 142.054
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 1.540 1.540
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 1.231 1.231
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 64.446 54.103
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.261 14.878
Kurzfristige Finanzschulden 53.949 39.077
KURZFRISTIGE SCHULDEN
127.427
110.829
BILANZSUMME 381.151 359.419


KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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TEUR






Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital








Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals





Posten, die anschließend
möglicherweise in den
Gewinn oder Verlust
umgegliedert werden

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Leistungsorientierte Pläne Währungsdifferenzen Cashflow Hedge
1. JANUAR 2016 9.375 37.494 68.913 -12.003 3.382 -4.050
Periodenergebnis

1.320


Sonstiges Ergebnis


-5.285 -457 2.302
GESAMTERGEBNIS 9.375 37.494 70.233 -17.288 2.925 -1.748
31. MÄRZ 2016 9.375 37.494 70.233 -17.288 2.925 -1.748
1. JANUAR 2017 9.375 37.494 73.591 -14.614 3.639 -2.949
Periodenergebnis

2.851


Sonstiges Ergebnis



-182 1.394
GESAMTERGEBNIS 9.375 37.494 76.442 -14.614 3.457 -1.555
31. MÄRZ 2017 9.375 37.494 76.442 -14.614 3.457 -1.555


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TEUR







Summe
1. JANUAR 2016 103.111
Periodenergebnis 1.320
Sonstiges Ergebnis -3.440
GESAMTERGEBNIS 100.991
31. MÄRZ 2016 100.991
1. JANUAR 2017 106.536
Periodenergebnis 2.851
Sonstiges Ergebnis 1.212
GESAMTERGEBNIS 110.599
31. MÄRZ 2017 110.599


KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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TEUR


Q1 2017 Q1 2016
Periodenergebnis 2.851 1.320
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
6.101 6.190
Ertragsteueraufwand/-erstattung 938 844
Zinserträge und -aufwendungen 1.379 1.436
Veränderung des kurzfristigen Vermögens -20.337 -6.603
Veränderung des langfristigen Vermögens 0 -2
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) -109 7.391
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 2.517 704
Gezahlte Ertragsteuern -3.200 -1.047
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 3.265 -1.091
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen -29 6
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT -6.624 9.148
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen 27 4
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -5.050 -5.570
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -222 -88
CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT -5.245 -5.654
Gezahlte Zinsen -1.024 -996
Erhaltene Zinsen 16 4
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 15.423 8.642
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -5.442 -5.741
CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT 8.973 1.909
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel/
Zahlungsmitteläquivalente
-2.896 5.403
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel/
Zahlungsmitteläquivalente
18 82
Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar -11.782 -7.308
ZAHLUNGSMITTEL/ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE
ZUM 31. MÄRZ
-14.660 -1.823
davon Zahlungsmittel 3.154 5.119
davon jederzeit fällige Bankschulden -17.814 -6.942


SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH STANDORTEN 1.QUARTAL 2017

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TEUR






Deutschland Übriges Europa NAFTA-Raum Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 68.636 19.354 25.621 9.492 0 123.103
Innenumsätze -3.951 -492 -28 -1.529 0 -6.000
AUSSENUMSÄTZE 64.685 18.862 25.593 7.963 0 117.103
GESAMTLEISTUNG 74.053 18.989 25.197 10.018 -6.266 121.991
Gesamterträge 1.895 58 527 241 -864 1.857
Gesamtaufwendungen 70.941 15.601 22.533 10.370 -6.866 112.579
Abschreibungen 2.792 1.111 1.473 728 -3 6.101
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN (EBIT) 2.215 2.335 1.718 -839 -261 5.168
Zinsertrag 928 11 0 1 -850 90
Zinsaufwand 1.177 282 525 335 -850 1.469
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 1.966 2.064 1.193 -1.173 -261 3.789
Ertragsteuern 720 -67 313 0 -28 938
PERIODENERGEBNIS 1.246 2.131 880 -1.173 -233 2.851
Vermögen 204.887 87.194 86.337 50.501 -47.768 381.151
davon langfristige Vermögenswerte 76.627 46.903 36.377 28.473 -113 188.267
Schulden 38.628 35.876 65.220 59.463 71.365 270.552
Investitionen 3.205 2.509 1.052 161 0 6.927
Mitarbeiter (per 31.03.) 1.550 704 788 316 -- 3.358


SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH STANDORTEN 1.QUARTAL 2016

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TEUR






Deutschland Übriges Europa NAFTA-Raum Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 60.984 18.073 22.865 6.573 0 108.495
Innenumsätze -3.443 -900 -33 -451 0 -4.827
AUSSENUMSÄTZE 57.541 17.173 22.832 6.122 0 103.668
GESAMTLEISTUNG 60.554 17.348 21.433 5.750 -4.846 100.239
Gesamterträge 2.711 57 687 21 -814 2.662
Gesamtaufwendungen 57.413 15.431 19.923 5.968 -5.624 93.111
Abschreibungen 3.122 968 1.501 609 -10 6.190
ERGEBNIS VOR ZINSEN
UND STEUERN (EBIT)
2.730 1.006 696 -806 -26 3.600
Zinsertrag 761 0 0 0 -757 4
Zinsaufwand 1.097 279 441 379 -756 1.440
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 2.394 727 255 -1.185 -27 2.164
Ertragsteuern 892 -229 184 0 -3 844
PERIODENERGEBNIS 1.502 956 71 -1.185 -24 1.320
Vermögen 186.922 83.711 76.162 50.921 -46.149 351.567
davon langfristige Vermögenswerte 70.393 43.297 36.570 31.021 -146 181.135
Schulden 28.378 29.460 21.902 41.817 129.019 250.576
Investitionen 3.663 1.737 309 27 0 5.736
Mitarbeiter (per 31.03.) 1.468 663 689 267 - 3.087


WEITERE INFORMATIONEN

ORGANE

Im Berichtszeitraum hat sich die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht verändert.

MITGLIEDER DES VORSTANDS

Dr. Volker Simon | Sprecher

Bernd Bartmann

Johannes Obrecht

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS

Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender

Dr. Gerhard Wirth | stv. Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger

Herbert König | Arbeitnehmervertreter

Ulrich Ruetz

Gerhard Schrempp | Arbeitnehmervertreter

FINANZKALENDER


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23.05.2017 Hauptversammlung 2017
03.08.2017 Zwischenfinanzbericht
2. Quartal und 1. Halbjahr 2017
02.11.2017 Quartalsmitteilung
3. Quartal und 9 Monate 2017
Nov. 2017 Deutsches Eigenkapitalforum,
Frankfurt am Main


KONTAKT

Bernd Bartmann
Vorstand Kaufmännischer Bereich

Telefon: +49 7802 84-844
E-Mail: ir@progress-werk.de

Charlotte Frenzel
Investor Relations

Telefon: +49 7802 84-844
E-Mail: ir@progress-werk.de

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN UND PROGNOSEN

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und anderen derzeit verfügbaren Informationen des Vorstands von PWO und auf daraus von ihm abgeleiteten Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Planungen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den hier explizit genannten oder implizit enthaltenen Einschätzungen abweichen können. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die PWO in veröffentlichten Berichten, die auf der PWO-Website www.progress-werk.de zur Verfügung stehen, beschrieben hat. PWO übernimmt unbeschadet gesetzlicher Vorgaben keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

HINWEISE

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird neben den geschlechtsspezifischen Formulierungen auch das generische Maskulinum verwendet. Hiermit sind ausdrücklich Frauen und Männer gemeint.