Progress-Werk Oberkirch AG

Oberkirch

Quartalsmitteilung 3. Quartal/9 Monate 2019

BRIEF DES VORSTANDS

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRE UND GESCHÄFTSFREUNDE,

die Entwicklung in unserer Industrie ist schon seit Herbst 2018 herausfordernd. Eine grundlegende Verbesserung ist nicht in Sicht, vielmehr hat die Bundesregierung aktuell in ihrer Prognose 2020 die Erwartungen für die exportstarken Branchen wie die Automobilindustrie zurückgenommen. Angesichts dieses Marktumfelds ist die Entwicklung unserer Geschäftszahlen im Neunmonatszeitraum zufriedenstellend und wir können unsere Prognosen für das laufende Geschäftsjahr im Wesentlichen bestätigen.

Hierzu trägt die gute Entwicklung unseres mexikanischen Standorts genauso bei wie auch das höhere EBIT vor Währungseffekten, das der chinesische Standort trotz rückläufigen Gesamtumsätzen erzielt. Die Geschäftsentwicklung am tschechischen Standort ist erwartet stabil, am kanadischen Standort ist sie wie bereits mehrfach kommuniziert vorübergehend und planmäßig rückläufig.

Am Standort Oberkirch setzen wir umfangreiche Kostensenkungsmaßnahmen um, die auch inzwischen Wirkung entfalten, jedoch angesichts der anhaltenden Marktschwäche noch nicht ausreichend sind. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken und dafür zu sorgen, dass er auch künftig profitabel arbeiten kann, haben wir wie im September kommuniziert die Mitgliedschaft der Progress-Werk Oberkirch AG im Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie mit Wirkung zum 31. Dezember 2019 gekündigt. Wir streben nun einen Haustarifvertrag an und wollen nach dessen Abschluss - zusätzlich zu den weiterlaufenden Senkungsmaßnahmen bei den Sachkosten - im Personalbereich ein jährliches Einsparvolumen im mittleren einstelligen Millionenbereich realisieren. An der Beschäftigungssicherung für den Standort Oberkirch bis Ende 2020 halten wir hingegen uneingeschränkt fest.

Parallel zu diesen auf die Kostenstruktur gerichteten Maßnahmen zur Stärkung des Konzerns bauen wir unsere Marktposition weiter mit Nachdruck aus. Das lebhafte Neugeschäft bestätigt unseren Erfolg. Mit großer Freude konnten wir zudem im September von Brose, einem unserer größten Kunden, die Auszeichnung als "BEST"-Supplier (Brose Exclusive Supplier Team) entgegennehmen. Wir sind nun Mitglied eines herausgehobenen Kreises von zunächst acht sogenannten "BEST"-Lieferanten, mit denen die Zusammenarbeit künftig noch vertieft werden soll.

Nicht zuletzt stand unser diesjähriger IAA-Auftritt ganz im Zeichen vielfältiger Produkt- und Prozessinnovationen in allen unseren Produktbereichen. Darunter auch zwei Verfahren, die das Fügen von Laminaten und Hybrid-Leichtbauteilen betreffen. Für diese Verfahren haben wir Patente angemeldet. Sie werden die PWO-Erfolgsgeschichte rund um den kostenoptimierten Leichtbau insbesondere bei Instrumententafelträgern fortschreiben.


Oberkirch, im November 2019

Der Vorstand

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN ZU DEN SEGMENTEN UND ZUM KONZERN

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TEUR 9 Monate 2019 Deutschland Übriges Europa Nordamerika Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 192.527 58.580 84.675 32.383 -16.057 352.108 *
Gesamtleistung 195.984 59.024 75.985 31.297 -16.154 346.136
EBIT vor Währungseffekten 5.061 4.994 2.904 1.403 -48 14.314
EBIT inklusive Währungseffekten 3.729 4.981 2.890 1.598 -77 13.121
Investitionen 9.940 6.195 5.324 2.466 0 23.925
9 Monate 2018
Gesamtumsätze 219.812 57.378 71.805 39.182 -31.505 356.672*
Gesamtleistung 218.136 56.753 82.134 40.909 -31.957 365.975
EBIT vor Währungseffekten 8.078 5.060 3.622 1.331 -452 17.639
EBIT inklusive Währungseffekten 7.532 5.071 3.801 864 -407 16.861
Investitionen 7.694 7.562 7.136 4.433 0 26.825

* Außenumsätze

ERTRAGSLAGE

Die Entwicklung des Seriengeschäfts und das aktuell schwache Marktumfeld in der Automobilindustrie zeigen sich klar in der Gesamtleistung, die sich um 5,4 Prozent auf 346,1 Mio. EUR (i. V. 366,0 Mio. EUR) ermäßigte. Im dritten Quartal ging sie sogar um 9,1 Prozent auf 108,7 Mio. EUR (i. V. 119,5 Mio. EUR) zurück. Die Marktschwäche schlägt sich trotz umfangreicher Sparprogramme naturgemäß in der Ergebnisentwicklung des Konzerns nieder.

Die Umsatzerlöse blieben hingegen im Neunmonatszeitraum mit 352,1 Mio. EUR (i. V. 356,7 Mio. EUR) relativ stabil. Dazu hat die Abrechnung von Werkzeugen wesentlich beigetragen. Entsprechend konnten im laufenden Jahr planmäßig Bestände abgebaut werden, während im Vorjahr noch ein Bestandsaufbau zu verzeichnen war.

Die in der oben stehenden Tabelle dargestellten Währungseffekte beeinflussen die Sonstigen betrieblichen Erträge und die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Der Anstieg der Personalaufwandsquote auf 28,1 Prozent (i. V. 26,4 Prozent) im Neunmonatszeitraum zeigt die Belastung insbesondere des deutschen Standorts durch die hohen Löhne und Gehälter, die sich aus dem Flächentarifvertrag ergeben. Zudem beinhaltet der betriebliche Ergänzungstarifvertrag eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2020.

Auch die Abschreibungsquote lag über dem Vorjahreswert, da diese Position bezüglich der Umsatzentwicklung nur begrenzt elastisch ist. Entlastend auf die Ertragslage wirkte sich die niedrigere Materialaufwandsquote aus. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ohne die Währungseffekte konnten zudem im Zuge unserer Sparprogramme um mehr als 10 Prozent zurückgeführt werden, sodass sich auch die Aufwandsquote verbesserte.

In Summe ermäßigten sich wie erwartet das EBIT vor und inklusive Währungseffekten erheblich. Dabei ist zu berücksichtigen, dass an mehreren Standorten einmalige Sondereffekte zu verbuchen waren.

Das Periodenergebnis wurde zusätzlich durch zwei gegenläufige Entwicklungen geprägt: Einer Zunahme der Finanzierungsaufwendungen stand nach Abschluss der Betriebsprüfung bei der Progress-Werk Oberkirch AG im vergangenen Geschäftsjahr eine deutlich niedrigere Steuerquote gegenüber.

Insgesamt reduzierten sich das Periodenergebnis in der Neunmonatsperiode auf 5,7 Mio. EUR (i. V. 7,9 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 1,83 EUR (i. V. 2,52 EUR). Im dritten Quartal verbesserten sich das Periodenergebnis trotz der rückläufigen Gesamtleistung aufgrund der deutlich geringeren Steuerbelastung auf 1,3 Mio. EUR (i. V. 0,6 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 0,40 EUR (i. V. 0,21 EUR).

SEGMENTE

Der PWO-Konzern ist weltweit mit fünf Produktions- und vier Montagestandorten vertreten. Da es sich bei Letzteren um separate Betriebsstätten der Produktionsstandorte handelt, stellen wir bei den folgenden Erläuterungen auf diese fünf Standorte bzw. Gesellschaften ab.

Bei der Erläuterung der Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns zudem auf das EBIT vor Währungseffekten, weil diese Größe die operative Entwicklung widerspiegelt.

An unserem deutschen Standort in Oberkirch wird die konjunkturelle Abschwächung der Automobilindustrie besonders deutlich. Gesamtumsätze und -leistung blieben im Neunmonatszeitraum und im Berichtsquartal erheblich unter Vorjahr.

Das EBIT erreichte im dritten Quartal zwar knapp das Niveau des sehr schwachen Vorjahres, die Marge ist jedoch mit 2,6 Prozent in den ersten neun Monaten bzw. 3,2 Prozent im dritten Quartal in keiner Weise zufriedenstellend. Die Kündigung unserer Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie war deshalb ohne Alternative.

Der tschechische Standort, der das Segment Übriges Europa bildet, ist von der Marktentwicklung in der Automobilindustrie weiterhin weniger tangiert. Dazu trägt unter anderem bei, dass die aktuell dort gefertigten Komponenten und Subsysteme zu einem relativ hohen Anteil in Fahrzeugen der Premiumklasse verbaut werden.

Der Standort erzielte sowohl im Neunmonatszeitraum wie auch im dritten Quartal bei Gesamtumsätzen und -leistung Werte, die das Vorjahresniveau bestätigten oder sogar übertrafen. Gleiches gilt auch für das EBIT.

Im Segment Nordamerika, in dem die Standorte in Kanada und in Mexiko zusammengefasst sind, lagen die Gesamtumsätze im Neunmonatszeitraum erheblich über Vorjahr, da der kanadische Standort im zweiten Quartal hohe Werkzeugvolumina abgerechnet hatte. Gesamtleistung und EBIT blieben hingegen wie geplant unter den Vorjahreswerten. Dies ergab sich vor allem aus der Geschäftsentwicklung des dritten Quartals.

Dabei wird am kanadischen Standort nun die bereits kommunizierte vorübergehende Geschäftsabschwächung sichtbar: In der aktuellen Marktphase reduzieren Kunden die Abrufe auslaufender Serien zügig, während sie diejenigen neuer Serien erst sukzessive nach oben fahren. Entsprechend war der Standort im dritten Quartal von dieser Entwicklung spürbar tangiert.

Der mexikanische Standort setzt seine positive Entwicklung hingegen auch im dritten Quartal fort. Bei höheren Gesamtumsätzen und einer knapp gehaltenen Gesamtleistung legte das EBIT erneut zu. Auf Neunmonatssicht hat der Standort sein EBIT mehr als verdoppelt und erzielt inzwischen eine zufriedenstellende Profitabilität.

Im Segment Asien, das unsere chinesischen Aktivitäten umfasst, blieben die Gesamtumsätze und -leistung im Neunmonatszeitraum aufgrund des rückläufigen Marktes deutlich unter Vorjahr. Dennoch konnte das EBIT gesteigert werden, da unser Standort intensiv an seiner Profitabilität arbeitet.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Weiterhin steuern wir die Bilanz sehr eng und konnten das Wachstum der Bilanzsumme im dritten Quartal und im Neunmonatszeitraum erfolgreich begrenzen. Sie legte lediglich von 405,6 Mio. EUR zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres auf 423,6 Mio. EUR zum aktuellen Berichtsstichtag zu.

Dazu haben insbesondere geringere Vorräte beigetragen. Stichtagsbedingt sichtbar zugenommen haben hingegen die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Darüber hinaus erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte im Zuge unserer fortlaufenden Investitionen in Sachanlagen.

Die geschäftliche Entwicklung im ersten Halbjahr ermöglichte eine Reduzierung der Nettoverschuldung um 4,6 Mio. EUR gegenüber dem Stand zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres. Die Neuregelung der Bilanzierung von Leasingverhältnissen durch IFRS 16 führte jedoch zu einem Anstieg der Nettoverschuldung um 6,4 Mio. EUR zum 1. Januar 2019. In Summe nahm sie daher leicht von 131,4 Mio. EUR zum 31. Dezember 2018 auf 133,2 Mio. EUR zum Berichtsstichtag zu.

EIGENKAPITAL-QUOTE
IN PROZENT

Die Eigenkapitalquote lag bei 25,2 Prozent nach 28,1 Prozent per Ende 2018. Zu dem deutlichen Rückgang trug insbesondere eine Höherdotierung der Pensionsrückstellungen um 9,4 Mio. EUR infolge eines niedrigeren Abzinsungssatzes bei.

Den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit konnten wir im Neunmonatszeitraum ganz erheblich auf 36,4 Mio. EUR (i. V. 24,1 Mio. EUR) steigern. Hierzu hat insbesondere die zuvor genannte niedrigere Mittelbindung im kurzfristigen Vermögen beigetragen.

Die erwähnte Höherdotierung der Pensionsrückstellungen führte zu sichtbaren Effekten bei der Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) sowie den Sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen, die sich jedoch in der Summe weitgehend ausglichen.

Diesem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit stand ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -17,9 Mio. EUR (i. V. -18,0 Mio. EUR) gegenüber. Die Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten und erhaltenen Zinsen 14,2 Mio. EUR (i. V. 2,8 Mio. EUR).

Inklusive der Dividendenausschüttung von 4,2 Mio. EUR (i. V. 5,2 Mio. EUR) sowie der Tilgung von Krediten in Höhe von per Saldo 6,3 Mio. EUR (i. V. Aufnahme von per Saldo 2,7 Mio. EUR) belief sich die zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente auf 3,7 Mio. EUR (i. V. 0,3 Mio. EUR).

INVESTITIONEN

Einen wesentlichen Schwerpunkt der Investitionen in den ersten neun Monaten bildeten weiterhin Fertigungseinrichtungen für die an- bzw. hochlaufenden Aufträge für Instrumententafelträger. Dies betraf im Wesentlichen den deutschen sowie die beiden nordamerikanischen Standorte.

Vor dem Hintergrund der schwachen Automobilkonjunktur überprüfen wir unser Investitionsprogramm aktuell noch intensiver als ohnehin üblich. Im Neunmonatszeitraum haben wir - wie im Segmentbericht ausgewiesen - insgesamt 23,9 Mio. EUR (i. V. 26,8 Mio. EUR) investiert.

Zudem sind an allen fünf Produktionsstandorten neue Umformpressen im Zulauf, für die insgesamt 9,3 Mio. EUR Anzahlungen geleistet wurden. Darunter auch für eine neue 2.500-Tonnen-Presse für die Fertigung von Sitzteilen aus hochfestem Stahl am tschechischen Standort, auf die wir uns derzeit vorbereiten.

Investitionen in Pressen werden von Fall zu Fall über Leasing finanziert. Daraus ergab sich die im Berichtszeitraum relativ deutliche Abweichung zwischen den hier erläuterten Investitionen gemäß Segmentbericht und dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit.

Neben Fertigungseinrichtungen und Pressen entfielen kleinere Investitionsvolumina am Standort Oberkirch auf bauliche Maßnahmen und eine neue Entfettungsanlage, mit der sukzessive zwei ältere Anlagen ersetzt werden. Damit verbunden sind nicht nur Energieeinsparungen, sondern auch die Umsetzung weiterer umweltfreundlicher Maßnahmen.

Darüber hinaus dient eine neue Messmaschine am tschechischen Standort der weiteren Verbesserung der Produktionseffizienz, und wir erweitern dort den Pressenbereich, um das künftige Wachstum zu ermöglichen.

NEUGESCHÄFT (LIFETIME-VOLUMEN SERIEN UND WERKZEUGE)
IN MIO. EUR

NEUGESCHÄFT

Die positive Entwicklung des Neugeschäfts hat sich auch im dritten Quartal fortgesetzt. Insgesamt haben wir in den ersten neun Monaten ein Volumen von rund 465 Mio. EUR - inklusive damit verbundener Werkzeugvolumina von rund 35 Mio. EUR -gewonnen. Die neuen Aufträge entfallen zu je etwa einem Drittel auf unsere beiden größten Standorte in Deutschland und in Tschechien. Das übrige Volumen verteilt sich auf unsere Standorte in China, Kanada und Mexiko.

Neben Instrumententafelträgern waren wir im Berichtszeitraum bei Gehäusen für eine breite Palette unterschiedlicher Anwendungen im Automobil erfolgreich.

Darüber hinaus konnte unser tschechischer Standort ein hohes Volumen an Sitzkomponenten gewinnen, darunter z. B. im dritten Quartal einen Auftrag für die Belieferung der Oberklassefahrzeuge eines renommierten Herstellers, die 2022 beginnen soll.

Auch bei anderen Neuaufträgen blicken wir inzwischen zunehmend über die Geschäftsjahre 2020 und 2021 hinaus und planen Serienanläufe für 2022. Die Laufzeit der neuen Serien übertrifft weiterhin tendenziell die durchschnittliche Laufzeit von 5 bis 8 Jahren.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die im Geschäftsbericht 2018 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung des PWO-Konzerns und seiner Segmente haben weiterhin Gültigkeit.

Nach der schwachen Absatzentwicklung der Automobilindustrie im Herbst 2018 verläuft das Geschäft inzwischen seitwärts. Allerdings auf einem für die Branche dauerhaft nicht tragfähigen Niveau.

Wir gehen davon aus, dass die Absatzerwartungen der Branche insgesamt auch auf mittlere Sicht verhalten bleiben. Diese Einschätzung teilt auch die Bundesregierung, die im Oktober ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in 2020 von bisher 1,5 Prozent auf 1,0 Prozent reduzierte, weil insbesondere für die exportstarken Industrien wie u. a. die Automobilbranche die Erwartungen zurückgenommen wurden. In der Folge ist aus unserer Sicht mit einem weiter steigenden Preisdruck für die Automobilzulieferer zu rechnen.

Eine deutliche Verbesserung dürfte wohl erst eintreten, wenn sich die politischen Rahmenbedingungen stabilisieren und so eine stärkere Kaufneigung der Endkunden ermöglichen. Dies betrifft sowohl die Handelsbeziehungen zwischen diversen Ländern und insbesondere den großen Blöcken Europa, USA und China wie auch vor allem in Europa die Diskussion über Grenzwerte für Schadstoffemissionen, Fahrverbote in Städten sowie den Umstieg auf E-Mobilität.

Schätzungen über künftige Entwicklungen von Wechselkursen sind nicht Teil unserer Unternehmensprognosen. Zur Vermeidung von Währungsrisiken schließen wir entsprechende Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten und damit die erwarteten Deckungsbeiträge abzusichern.

Darüber hinaus bestehen im Wesentlichen Risiken aus Konzerndarlehen. Da es sich hierbei um konzerninterne Verpflichtungen handelt, schließen wir für diese Darlehen nur teilweise Absicherungsgeschäfte ab.

PROGNOSEBERICHT

Unsere Ziele für das laufende Geschäftsjahr waren bisher mit Ausnahme der Prognose für das Neugeschäft gegenüber der erstmaligen Veröffentlichung im Februar 2019 unverändert. Die Erwartung für das Volumen der neuen Aufträge hatten wir mit dem Halbjahresfinanzbericht auf voraussichtlich rund 500 Mio. EUR angehoben.

Auf Basis der Neunmonatszahlen können wir unsere Ziele im Wesentlichen bestätigen. So erwarten wir nun, bei den Umsatzerlösen das untere Ende der Prognosespanne von 480 Mio. EUR bis 490 Mio. EUR. Das EBIT vor Währungseffekten soll weiterhin 18 Mio. EUR bis 19 Mio. EUR betragen. Dabei wird die Schwäche des Standorts in Oberkirch durch die erfreuliche Entwicklung der beiden Standorte in China und Mexiko ausgeglichen.

Auch an dem Ziel eines positiven Free Cashflow halten wir fest. Hierzu sollen niedrigere als ursprünglich geplante Investitionen beitragen. Während wir bisher ein Volumen knapp über dem Vorjahreswert von 35,3 Mio. EUR erwartet hatten, streben wir nun rund 32 Mio. EUR an.

Dies zusammen mit einem straffen Bilanzmanagement soll dazu führen, dass wir wie angestrebt eine leichte Verbesserung des dynamischen Verschuldungsgrades (Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA) und der Eigenkapitalquote realisieren, auch wenn das Erreichen dieser beiden Ziele inzwischen ambitionierter geworden ist. Dies resultiert nicht zuletzt aus der ungünstigeren Entwicklung der Bewertung der Pensionsrückstellungen.

FINANZINFORMATIONEN

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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TEUR Q3 2019 %-Anteil Q3 2018 %-Anteil
Umsatzerlöse 106.992 98,4 108.011 90,4
Bestandsveränderung/ Aktivierte Eigenleistungen 1.685 1,6 11.520 9,6
GESAMTLEISTUNG 108.677 100,0 119.531 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 3.480 3,2 1.878 1,6
Materialaufwand 58.707 54,0 66.875 55,9
Personalaufwand 31.012 28,5 31.509 26,4
Abschreibungen 6.492 6,0 5.952 5,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.606 11,6 13.883 11,6
EBIT 3.340 3,1 3.190 2,7
Finanzierungsaufwendungen 1.853 1,7 1.508 1,3
EBT 1.487 1,4 1.682 1,4
Ertragsteuern 230 0,2 1.035 0,9
PERIODENERGEBNIS 1.257 1,2 647 0,5
Ergebnis je Aktie in EUR 0,40 -- 0,21 --

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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TEUR 9M 2019 %-Anteil 9M 2018 %-Anteil
Umsatzerlöse 352.108 101,7 356.672 97,5
Bestandsveränderung/ Aktivierte Eigenleistungen -5.972 -1,7 9.303 2,5
GESAMTLEISTUNG 346.136 100,0 365.975 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 8.865 2,6 7.858 2,1
Materialaufwand 187.357 54,1 200.892 54,9
Personalaufwand 97.128 28,1 96.503 26,4
Abschreibungen 19.372 5,6 18.270 5,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 38.023 11,0 41.307 11,3
EBIT 13.121 3,8 16.861 4,6
Finanzierungsaufwendungen 5.639 1,6 4.567 1,2
EBT 7.482 2,2 12.294 3,4
Ertragsteuern 1.775 0,5 4.428 1,2
PERIODENERGEBNIS 5.707 1,7 7.866 2,2
Ergebnis je Aktie in EUR 1,83 -- 2,52 --

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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TEUR Q3 2019 Q3 2018
PERIODENERGEBNIS 1.257 647
Nettogewinne aus der Absicherung von Cashflow Hedges 484 1.343
Steuereffekt -141 -400
Unterschied aus Währungsumrechnung -1.633 -1.117
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -1.290 -174
Versicherungsmathematische Verluste (i. V. Gewinne) aus leistungsorientierten Pensionsplänen -5.326 4.095
Steuereffekt 1.514 -1.164
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -3.812 2.931
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN -5.102 2.757
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN -3.845 3.404

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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TEUR 9M 2019 9M 2018
PERIODENERGEBNIS 5.707 7.866
Nettogewinne (i. V. Nettoverluste) aus der Absicherung von Cashflow Hedges 339 -2.365
Steuereffekt -99 664
Unterschied aus Währungsumrechnung 540 -1.186
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 780 -2.887
Versicherungsmathematische Verluste (i. V. Gewinne) aus leistungsorientierten Pensionsplänen -13.184 4.095
Steuereffekt 3.748 -1.164
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -9.436 2.931
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN -8.656 44
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN -2.949 7.910

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

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TEUR 30.09.2019 31.12.2018
Sachanlagen 202.321 189.496
Immaterielle Vermögenswerte 9.924 10.990
Vertragsvermögenswerte 23.476 22.925
Latente Steueransprüche 16.534 12.437
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 252.255 235.848
Vorräte 82.222 87.282
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 42.535 42.090
Vertragsvermögenswerte 19.500 16.663
Sonstige Vermögenswerte 10.065 12.047
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 145 510
Ertragsteuerforderungen 551 785
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 72.796 72.095
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 16.282 10.382
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 171.300 169.759
BILANZSUMME 423.555 405.607

PASSIVA

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TEUR 30.09.2019 31.12.2018
EIGENKAPITAL 106.700 113.868
Langfristige Finanzschulden 89.641 89.851
Pensionsrückstellungen 66.330 52.509
Sonstige Rückstellungen 1.583 1.481
Langfristige Schulden 157.554 143.841
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 1.604 1.602
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 1.281 1.209
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 87.023 83.617
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 9.530 9.580
Kurzfristige Finanzschulden 59.863 51.890
Kurzfristige Schulden 159.301 147.898
SUMME SCHULDEN 316.855 291.739
BILANZSUMME 423.555 405.607

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

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TEUR Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Sonstige Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Leistungsorientierte Pläne Währungsdifferenzen Cashflow Hedge
1. JANUAR 2018 9.375 37.494 78.457 -15.935 2.206 1.326
Periodenergebnis 7.866
Sonstiges Ergebnis -177 2.931 -1.186 -1.701
GESAMTERGEBNIS 9.375 37.494 86.146 -13.004 1.020 -375
Dividendenzahlung -5.156
30. SEPTEMBER 2018 9.375 37.494 80.990 -13.004 1.020 -375
1. JANUAR 2019 9.375 37.494 79.967 -13.708 1.066 -326
Periodenergebnis 5.707
Sonstiges Ergebnis 0 -9.436 540 240
GESAMTERGEBNIS 9.375 37.494 85.674 -23.144 1.606 -86
Dividendenzahlung -4.219
30. SEPTEMBER 2019 9.375 37.494 81.455 -23.144 1.606 -86
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TEUR Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Summe
1. JANUAR 2018 112.923
Periodenergebnis 7.866
Sonstiges Ergebnis -133
GESAMTERGEBNIS 120.656
Dividendenzahlung -5.156
30. SEPTEMBER 2018 115.500
1. JANUAR 2019 113.868
Periodenergebnis 5.707
Sonstiges Ergebnis -8.656
GESAMTERGEBNIS 110.919
Dividendenzahlung -4.219
30. SEPTEMBER 2019 106.700

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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TEUR 9M 2019 9M 2018
Periodenergebnis 5.707 7.866
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 19.372 18.270
Ertragsteueraufwand 1.775 4.428
Zinserträge und -aufwendungen 5.639 4.567
Veränderung des kurzfristigen Vermögens 4.125 -5.407
Veränderung des langfristigen Vermögens -551 -5.853
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 3.511 8.324
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 12.917 -4.384
Gezahlte Ertragsteuern -1.913 -3.815
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen -14.354 143
Verlust (i. V. Gewinn) aus dem Abgang von Sachanlagen 219 -28
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 36.447 24.111
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen 203 150
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -17.062 -16.622
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -1.075 -1.533
CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT -17.934 -18.005
Auszahlungen für Dividenden -4.219 -5.156
Gezahlte Zinsen -4.425 -3.355
Erhaltene Zinsen 149 29
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 21.823 20.201
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -28.102 -17.510
CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT -14.774 -5.791
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel/ Zahlungsmitteläquivalente 3.739 315
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel/ Zahlungsmitteläquivalente -230 -42
Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar 6.060 1.440
ZAHLUNGSMITTEL/ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZUM 30. SEPTEMBER 9.569 1.713
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 16.282 8.790
davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen -6.713 -7.077

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 9 MONATE 2019

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TEUR Deutschland Übriges Europa Nordamerika Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 192.527 58.580 84.675 32.383 48 368.213
Innenumsätze -11.163 -1.741 -82 -3.119 0 -16.105
AUSSENUMSÄTZE 181.364 56.839 84.593 29.264 48 352.108
GESAMTLEISTUNG 195.984 59.024 75.985 31.297 -16.154 346.136
Gesamterträge 8.792 282 1.724 791 -2.724 8.865
Gesamtaufwendungen 190.360 50.658 70.862 28.249 -17.621 322.508
Abschreibungen 10.687 3.667 3.957 2.241 -1.180 19.372
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN (EBIT) 3.729 4.981 2.890 1.598 -77 13.121
Zinsertrag 3.467 0 6 3 -3.329 147
Zinsaufwand 4.618 704 2.105 1.688 -3.329 5.786
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 2.578 4.277 791 -87 -77 7.482
Ertragsteuern 1.490 232 62 0 -9 1.775
PERIODENERGEBNIS 1.088 4.045 729 -87 -68 5.707
Vermögen 213.362 85.346 109.210 57.132 -41.495 423.555
davon langfristige Vermögenswerte 1 74.796 56.170 50.016 31.333 -70 212.245
davon Vertragsvermögenswerte 24.778 3.528 12.287 2.540 -157 42.976
Schulden 51.796 32.394 83.766 65.073 83.826 316.855
Investitionen 9.940 6.195 5.324 2.466 0 23.925
Mitarbeiter (per 30.09.) 1.586 635 724 321 -- 3.266

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 9 MONATE 2018

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TEUR Deutschland Übriges Europa Nordamerika Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 219.812 57.378 71.805 39.182 0 388.177
Innenumsätze -15.165 -5.973 -225 -10.142 0 -31.505
AUSSENUMSÄTZE 204.647 51.405 71.580 29.040 0 356.672
GESAMTLEISTUNG 218.136 56.753 82.134 40.909 -31.957 365.975
Gesamterträge 6.782 331 1.787 1.366 -2.408 7.858
Gesamtaufwendungen 208.412 48.564 76.291 39.393 -33.958 338.702
Abschreibungen 8.974 3.449 3.829 2.018 0 18.270
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN (EBIT) 7.532 5.071 3.801 864 -407 16.861
Zinsertrag 2.674 13 2 2 -2.639 52
Zinsaufwand 3.282 766 1.834 1.377 -2.640 4.619
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 6.924 4.318 1.969 -511 -406 12.294
Ertragsteuern 3.101 775 656 4 -108 4.428
PERIODENERGEBNIS 3.823 3.543 1.313 -515 -298 7.866
Vermögen 210.969 83.253 103.601 66.984 -54.322 410.485
davon langfristige Vermögenswerte 1 73.338 52.547 41.489 30.577 -91 197.860
davon Vertragsvermögenswerte 15.454 3.231 4.215 3.097 0 25.997
Schulden 46.996 31.737 84.240 66.215 65.604 294.792
Investitionen 7.694 7.562 7.136 4.433 0 26.825
Mitarbeiter (per 30.09.) 1.680 656 797 344 -- 3.477

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

WEITERE INFORMATIONEN

ORGANE

Im Berichtszeitraum hat sich die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht verändert.

MITGLIEDER DES VORSTANDS

Dr. Volker Simon | Sprecher

Bernd Bartmann

Johannes Obrecht

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS

Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger | stv. Vorsitzender

Carsten Claus

Herbert König | Arbeitnehmervertreter

Dr. Jochen Ruetz

Gerhard Schrempp | Arbeitnehmervertreter

FINANZKALENDER

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25.-27.11.2019 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main
11.05.2020 Quartalsmitteilung 1. Quartal 2020
27.05.2020 Hauptversammlung 2020

KONTAKT

Bernd Bartmann

Vorstand Kaufmännischer Bereich

Charlotte Frenzel

Investor Relations

Telefon: +49 7802 84-844
E-Mail: ir@progress-werk.de

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN UND PROGNOSEN

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und anderen derzeit verfügbaren Informationen des Vorstands von PWO und auf daraus von ihm abgeleiteten Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Planungen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den hier explizit genannten oder implizit enthaltenen Einschätzungen abweichen können. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die PWO in veröffentlichten Berichten, die auf der PWO-Website www.progress-werk.de zur Verfügung stehen, beschrieben hat. PWO übernimmt unbeschadet gesetzlicher Vorgaben keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

HINWEISE

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in Euro erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird neben den geschlechtsspezifischen Formulierungen auch das generische Maskulinum verwendet. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.