Progress-Werk Oberkirch AG

Oberkirch

Quartalsmitteilung 3. Quartal/​9 Monate 2020

BRIEF DES VORSTANDS

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRE UND GESCHÄFTSFREUNDE,

im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war in der internationalen Automobilindustrie eine deutliche Entspannung bezüglich der befürchteten Auswirkungen der Corona-Pandemie zu verzeichnen. Nach dem massiven Umsatzeinbruch im zweiten Quartal konnten einige unserer Standorte bereits wieder an das Vorjahresniveau anknüpfen. Diese positive Entwicklung traf auf ein in der Krise kräftig zurückgefahrenes Kostenniveau, sodass insgesamt erfreuliche Ergebnisse (EBIT vor Währungseffekten) erzielt wurden. Dies ist ein großer Erfolg aller Mitarbeitenden an unseren Standorten.

Insbesondere unsere Auslandsstandorte haben sich im dritten Quartal positiv entwickelt. Dort ist zum einen die Nachfrage schneller wieder zurückgekommen als an unserem Standort Oberkirch, zum anderen konnten wir im Ausland die Beschäftigtenzahl flexibler anpassen als im Inland. Nicht zuletzt haben alle Standorte bereits seit Längerem konsequent Prozessverbesserungen umgesetzt und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit gestärkt. Besonders hervorzuheben ist dabei die gute Ertragskraft am Standort China.

In Oberkirch reichen die laufenden Anpassungen hingegen nicht aus, um die wirtschaftliche Lage des Standorts nachhaltig zu verbessern. Wir haben daher im Berichtsquartal umfangreiche Personalanpassungen beschlossen und wollen damit Einsparungen von rund 12 Mio. EUR schon ab dem nächsten Geschäftsjahr erzielen. Derzeit läuft ein Freiwilligenproramm mit dem Ziel der Reduzierung der Beschäftigtenzahl um 150 bis 200 Personen; mit dem Betriebsrat werden die in diesem Zusammenhang erforderlichen Vereinbarungen verhandelt.

Bis 31. Dezember 2020 gilt für den Standort Oberkirch noch ein Ergänzungstarifvertrag, der unter anderem auch eine Beschäftigungssicherung beinhaltet. Ab Januar 2021 werden dann betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden müssen, soweit die Einsparungsziele bis dahin nicht erreicht wurden. Diese Einschnitte sind sehr schmerzhaft und sollen sozialverträglich umgesetzt werden. Sie sind jedoch zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standorts unvermeidlich. Damit wollen wir sicherstellen, dass wir unseren Kunden auch morgen die Leistungen liefern können, die sie nachfragen und für die sie PWO wertschätzen.

Das Neugeschäft in den ersten neun Monaten 2020 mit einem Lifetime-Volumen von rund 350 Mio. EUR, davon rund 190 Mio. EUR im Berichtsquartal, unterstreicht nachdrücklich unsere Marktposition.


Oberkirch, im November 2020

Der Vorstand

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN ZU DEN SEGMENTEN UND ZUM KONZERN

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TEUR
9 Monate 2020 Deutschland Übriges Europa Nordamerika Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 1 138.039 43.906 57.849 29.713 -12.128 257.379
Gesamtleistung 138.527 43.906 57.849 29.713 -12.127 257.868
EBIT vor Währungseffekten -11.317 2.027 1.313 5.058 0 -2.919
EBIT inklusive Währungseffekten -12.572 2.031 1.343 4.828 22 -4.348
Investitionen 2.487 933 6.522 622 0 10.564
9 Monate 2019
Gesamtumsätze 1,2 195.174 59.024 75.984 31.296 -16.154 345.324
Gesamtleistung 195.984 59.024 75.985 31.297 -16.154 346.136
EBIT vor Währungseffekten 5.061 4.994 2.904 1.403 -48 14.314
EBIT inklusive Währungseffekten 3.729 4.981 2.890 1.598 -77 13.121
Investitionen 9.940 6.195 5.324 2.466 0 23.925

1 In der Spalte "Konzern" werden die Außenumsätze dargestellt.
2 Anpassungen aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2019, Kapitel Vorräte, Seite 66).

ERTRAGSLAGE

Wie im Geschäftsbericht 2019 dargestellt, haben sich im Vorjahr bei einzelnen Positionen Anpassungen aufgrund geänderter Bilanzierung ergeben. Wir beziehen uns bei den folgenden Erläuterungen daher auf die angepassten Werte.

Nach dem massiven Einbruch im zweiten Quartal 2020 verbesserte sich die Umsatzentwicklung im Berichtsquartal bereits wieder erheblich. So lagen die Umsatzerlöse in den vergangenen drei Monaten mit 99,2 Mio. EUR (i. V. 108,5 Mio. EUR) nur noch um 8,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für den Neunmonatszeitraum beläuft sich der Rückgang noch auf 25,5 Prozent. Die Geschäftserholung im dritten Quartal wurde von den Auslandsstandorten getragen.

Trotz der Belastungen aus der Corona-Pandemie hat der Konzern vor Rückstellungen für Personalanpassungen am Standort Oberkirch in Höhe von 10,0 Mio. EUR in beiden Berichtszeiträumen mit einem klar positiven EBIT vor Währungseffekten abgeschlossen. Dies ist das Resultat kontinuierlicher Prozessverbesserungen und entschlossener Kostensenkungen.

So lag die Materialaufwandsquote in beiden Berichtszeiträumen unter dem Vorjahreswert, weil wir insbesondere Veränderungen bei den größtenteils externen Werkzeugbezügen umsetzten. Der Personalaufwand, der weniger variabel ist als viele Sachkosten, konnte vor Rückstellungen absolut betrachtet zurückgeführt werden. Auch die Abschreibungen blieben aufgrund der reduzierten Investitionen unter dem Vorjahreswert.

Die in der obenstehenden Tabelle dargestellten Währungseffekte beeinflussen die sonstigen betrieblichen Erträge und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Ohne diese Effekte ermäßigte sich deren Aufwandsquote in den ersten neun Monaten deutlich stärker als in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Dazu wurden bei allen Positionen Kostensenkungen realisiert. Die größte einzelne Einsparung ergab sich aus der geringeren Anzahl der Zeitarbeitskräfte, die wir derzeit beschäftigen.

Inklusive der Währungseffekte war das EBIT in der Neunmonatsperiode mit -4,3 Mio. EUR (i. V. 13,1 Mio. EUR) negativ. Die Ertragslage wurde durch niedrigere Finanzierungsaufwendungen als im Vorjahr entlastet. Insgesamt reduzierten sich das Periodenergebnis im Neunmonatszeitraum auf -6,8 Mio. EUR (i. V. 5,7 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf -2,17 EUR (i. V.1,83 EUR).

Im dritten Quartal betrugen das Periodenergebnis -3,9 Mio. EUR (i. V. 1,3 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie -1,24 EUR (i. V. 0,40 EUR).

SEGMENTE

Der PWO-Konzern ist weltweit mit fünf Produktions- und vier Montagestandorten vertreten. Da es sich bei Letzteren um separate Betriebsstätten der Produktionsstandorte handelt, stellen wir bei den folgenden Erläuterungen auf die fünf Produktionsstandorte bzw. Gesellschaften ab.

Bei der folgenden Erläuterung der Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns auf das EBIT vor Währungseffekten, weil diese Größe die operative Entwicklung widerspiegelt.

Im Neunmonatszeitraum verzeichneten unsere Standorte überwiegend Umsatzrückgänge von mehr als 20 Prozent, wobei der deutsche Standort mit einem Minus von knapp 30 Prozent stärker von der Corona-Pandemie betroffen wurde, während das Segment Asien mit einer Abschwächung von rund 5 Prozent von der dortigen besseren Marktentwicklung profitierte.

Im dritten Quartal lagen die Umsatzerlöse am deutschen Standort in Oberkirch, der das Segment Deutschland bildet, weiterhin knapp 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Aufgrund der weitreichenden Kostensenkungen, der umfangreich genutzten Kurzarbeit sowie vielfältiger Prozessverbesserungen ist es dennoch gelungen, vor Rückstellungen ein EBIT am Break-even zu erzielen.

Da für die Nachfrage in Deutschland nur eine langsame Erholung erwartet wird, reichen die kurzfristig wirksamen Maßnahmen nicht aus und wir müssen die strukturellen Probleme des Standorts nachhaltig lösen. Daher wurde im Berichtsquartal ein Abbau der Anzahl der Mitarbeitenden um 150 bis 200 Personen noch im laufenden Geschäftsjahr zunächst im Rahmen eines Freiwilligenprogramms beschlossen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat über die in diesem Zusammenhang erforderlichen Vereinbarungen dauern derzeit noch an.

Der tschechische Standort, der das Segment Übriges Europa bildet, hat im dritten Quartal schon fast an das Umsatzniveau des Vorjahres angeknüpft und auch ein gutes Ertragsniveau erreicht. Auch im Neunmonatszeitraum war das EBIT klar positiv.

In Tschechien unterstützt die öffentliche Hand die Unternehmen nur mit sehr begrenzten Lohnzuschüssen. Wir haben deshalb dort die Anzahl unserer Mitarbeitenden im Jahresverlauf deutlich angepasst und im dritten Quartal sogar noch einmal leicht reduziert.

Im Segment Nordamerika, in dem die Standorte in Kanada und in Mexiko zusammengefasst sind, übertrafen die Umsatzerlöse den Vorjahreswert im dritten Quartal sogar leicht. Das EBIT war in beiden Berichtsperioden deutlich positiv, im dritten Quartal wurde sogar eine zweistellige Marge erreicht. Zu der erfreulichen Entwicklung haben an beiden Standorten vor allem eine zügige Erholung der Kundenabrufe beigetragen. Darüber hinaus fahren die beiden Standorte weiterhin ein strenges Kostenmanagement.

So musste am kanadischen Standort im ersten Quartal 2020 vorübergehend die Anzahl der Mitarbeitenden in erheblichem Umfang reduziert werden, da sie nach dortigem Recht nur dann ein Anrecht auf staatliche Unterstützungshilfen haben. Per Ende September konnten wir einen wesentlichen Teil von ihnen schon wieder zurückholen. Allerdings liegt die Beschäftigtenzahl noch rund 15 Prozent unter dem Stand zum Ende des letzten Geschäftsjahres.

In Mexiko gibt es keine staatlichen Hilfen für die Unternehmen. Wir haben auch während des Lockdowns unsere gut geschulte Mannschaft im Wesentlichen behalten, da wir sie für die anstehenden An- und Hochläufe neuer Serienproduktionen benötigen. Die positive Ertragsentwicklung im dritten Quartal konnte erreicht werden, obwohl die Anzahl der Beschäftigten zum Berichtsstichtag schon wieder auf dem Stand zum Anfang des laufenden Geschäftsjahres lag.

Das Segment Asien, das unsere chinesischen Aktivitäten umfasst, übertraf im dritten Quartal die Vorjahresumsätze sehr deutlich und erzielte eine hohe EBIT-Marge. Auch hier hat die Beschäftigtenzahl das Niveau vom 31. Dezember 2019 wieder erreicht. Wir haben in Asien im Verlauf des laufenden Geschäftsjahres das EBIT von Quartal zu Quartal erheblich gesteigert. Dies unterstreicht die inzwischen erreichte Prozessqualität und -stabilität des dortigen Geschäfts.

EIGENKAPITAL-QUOTE
IN PROZENT

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die Entwicklung der Bilanz war durch das rückläufige Geschäft, die Begrenzung der Investitionen sowie unsere Anstrengungen zur Sicherung der Liquidität des Konzerns geprägt. Dabei hat sich die Struktur gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2019 nicht wesentlich verändert.

Insgesamt ermäßigte sich die Bilanzsumme von 391,6 Mio. EUR am 31. Dezember 2019 auf 378,1 Mio. EUR zum Berichtsstichtag. Der Rückgang wäre noch deutlicher ausgefallen, wenn die Zahlungsmittel und -äquivalente nicht stichtagsbedingt von 1,4 Mio. EUR auf 14,3 Mio. EUR gestiegen wären.

Zu dem Rückgang der Bilanzsumme haben bei den langfristigen Vermögenswerten insbesondere niedrigere Sachanlagen aufgrund der zurückgefahrenen Investitionen beigetragen. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten blieben vor allem die Vertragsvermögenswerte unter dem Vorjahreswert. Dies betrifft im Wesentlichen das Abarbeiten laufender Aufträge im Werkzeugbau, während in den vergangenen Monaten keine neuen Serienanläufe mit vergleichbaren Werkzeugumfängen wie bei den abgearbeiteten Aufträgen vorzubereiten waren.

Wir haben die niedrigere Mittelbindung in der Bilanz genutzt, um die Nettoverschuldung von 132,5 Mio. EUR zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres auf 111,2 Mio. EUR zum Berichtsstichtag zurückzuführen. Die zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres zugesagten Kreditlinien bestehen in voller Höhe weiter. Unverändert verfügen wir über umfangreiche freie Linien.

Die aktuellen Finanzverbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus einem Konsortialkredit sowie einem aus mehreren Tranchen bestehenden Schuldscheindarlehen zusammen.

Die im Rahmen dieser Verbindlichkeiten vereinbarten Finanzkennzahlen (Financial Covenants) wurden bei dem Schuldscheindarlehen zum Berichtsstichtag eingehalten. Beim Konsortialkredit wurde eine Waiver-Regelung in Anspruch genommen. Seit dem Beginn der Wirtschaftskrise sind wir in engem und konstruktivem Austausch mit unseren Finanzierungspartnern. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch regelmäßig die Inanspruchnahme von Krediten aus staatlichen Unterstützungsprogrammen, die im Rahmen der Corona-Pandemie aufgelegt wurden.

Die Reduzierung der Bilanzsumme im Verlauf des Neunmonatszeitraums ergab sich auf der Passivseite der Bilanz unter anderem aus einem niedrigeren Eigenkapital. Hierzu hat neben dem negativen Periodenergebnis auch eine höhere Dotierung der Pensionsrückstellungen aufgrund der Veränderung der Kapitalmarktzinsen beigetragen. Zudem waren direkt im Eigenkapital negative Währungsdifferenzen zu verbuchen.

Zu der rückläufigen Bilanzsumme haben zudem niedrigere Finanzverbindlichkeiten beigetragen, die stichtagsbedingt teilweise von langfristigen in kurzfristige Positionen umgegliedert wurden, sowie niedrigere sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Letztere betreffen vor allem Derivate. Zugelegt haben hingegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Eigenkapitalquote ermäßigte sich zum 30. September 2020 auf 28,2 Prozent nach 30,1 Prozent zum 31. Dezember 2019.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit blieb in der Berichtsperiode mit 37,0 Mio. EUR (i. V. 36,4 Mio. EUR) auf dem Vorjahresniveau.

Maßgeblich belastet hat den Cashflow das Periodenergebnis von -6,8 Mio. EUR (i. V. 5,7 Mio. EUR). Auch der Mittelzufluss aus der Veränderung des kurz- und langfristigen Vermögens fiel geringer aus als im Vorjahr. Positiv trugen hingegen insbesondere die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen bei, die sich auf 8,6 Mio. EUR (i. V. -14,4 Mio. EUR beliefen. In dieser Position sind in der Regel im Wesentlichen Effekte aus Währungen, dem Hedging und der Veränderung der Pensionsverbindlichkeiten zusammengefasst. Im Berichtsquartal kam noch die Dotierung der Rückstellungen für Personalanpassungen in Höhe von 10 Mio. EUR hinzu.

Dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit stand ein deutlich reduzierter Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -9,8 Mio. EUR (i. V. -17,9 Mio. EUR) gegenüber. Die Investitionen des Berichtszeitraums werden im nachfolgenden Kapitel erläutert.

Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten und erhaltenen Zinsen 22,0 Mio. EUR (i. V. 14,2 Mio. EUR). Die Nutzung der staatlichen Möglichkeiten zur Stundung von Steuern und Abgaben hat diese erfreuliche Entwicklung unterstützt.

Inklusive der Tilgung von Krediten und Leasingverbindlichkeiten von per Saldo 3,8 Mio. EUR belief sich die zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente im Neunmonatszeitraum auf 18,2 Mio. EUR.

Im Vorjahr waren Kredite und Leasingverbindlichkeiten per Saldo um 6,3 Mio. EUR zurückgeführt sowie Dividenden in Höhe von 4,2 Mio. EUR ausgeschüttet worden. Dies hatte zu einer zahlungswirksamen Veränderung der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente um 3,7 Mio. EUR geführt.

INVESTITIONEN

Die Investitionen lagen, wie im Segmentbericht ausgewiesen, in der Neunmonatsperiode mit 10,6 Mio. EUR (i. V. 23,9 Mio. EUR) deutlich unter dem Vorjahresvolumen. Dies spiegelt unsere Anstrengungen zur Liquiditätssicherung wider. Derzeit konzentrieren wir uns ausschließlich auf produktionsnahe Vorhaben, während der strukturelle Ausbau der Standorte zurücksteht. Mit Ausnahme des kanadischen Standorts blieben die Volumina insgesamt deutlich unter den Vorjahreswerten.

So wurden am Standort in Deutschland 2,5 Mio. EUR (i. V. 9,9 Mio. EUR) investiert, insbesondere für Anlagen im Bereich der Gehäusefertigung sowie für Steuerungs- und Lagertechnik und für eine Schweißanlage. Im Segment Übriges Europa verteilten sich die Investitionen von 0,9 Mio. EUR (i. V. 6,2 Mio. EUR) auf diverse kleinere Positionen. Für die Standorte in China fielen 0,6 Mio. EUR (i. V. 2,5 Mio. EUR) vor allem für Fertigungseinrichtungen von Instrumententafelträgern an.

Die Standorte in Nordamerika werden hingegen auf die kommenden An- und Hochläufe neuer Fertigungen von Instrumententafelträgern vorbereitet. Dort übertrafen die Investitionen mit 6,5 Mio. EUR in Summe (i. V. 5,3 Mio. EUR) das Vorjahresvolumen, was aus höheren Volumina am Standort Kanada resultierte.

In beiden Ländern wurden zusätzliche Fertigungseinrichtungen insbesondere für Instrumententafelträger installiert sowie je eine zusätzliche Umformpresse angeschafft.

NEUGESCHÄFT

Im dritten Quartal des Berichtsjahres haben unsere Kunden eine ganze Reihe von Ausschreibungen entschieden. Wir waren dabei sehr erfolgreich und konnten ein hohes Neugeschäft für PWO gewinnen.

Vor allem unser tschechischer Standort hat mit seiner besonderen Kompetenz im Bereich Sitz erneut überzeugt. So werden wir künftig unter anderem indirekt das neue deutsche Werk eines amerikanischen Pioniers der Elektromobilität beliefern.

NEUGESCHÄFT (LIFETIME-VOLUMEN SERIEN UND WERKZEUGE)
IN MIO. EUR

Wir setzen uns immer wieder durch, weil wir nicht nur die besten Ideen für Lösungen eng entlang den Kundenanforderungen entwickeln, sondern zugleich wettbewerbsfähige Konzepte für ihre Fertigung anbieten können.

Insgesamt haben wir in den ersten neun Monaten -inklusive damit verbundener Werkzeugvolumina von circa 25 Mio. EUR - ein Neugeschäftsvolumen von rund 350 Mio. EUR erzielt.

Größere Volumina entfallen neben den erwähnten Sitzkomponenten auf Bauteile für Karosserie und Lenkung und für elektronische Bremssysteme. Mit Luftfederkomponenten beliefern wir künftig unter anderem die Premium-Plattform für Elektroautos eines renommierten deutschen Herstellers. Zudem freuen wir uns über Neuaufträge für Instrumententafelträger - unter anderem für eine Plattform eines deutschen Premium-Automobilherstellers, den wir in diesem Bereich erstmals beliefern.

Die neuen Aufträge werden an den Standorten in Deutschland, China, Mexiko und Tschechien gefertigt werden. Der Produktionsstart des aktuellen Neugeschäfts ist ganz überwiegend für das Geschäftsjahr 2022 vorgesehen. Immer stärker rückt jedoch schon das Folgejahr in den Blick.

Die Laufzeit der neuen Serien liegt weitgehend in der für unser Geschäft typischen Bandbreite von durchschnittlich 5 bis 8 Jahren. Soweit Produktionsplattformen der Automobilhersteller beliefert werden oder nicht modellgebundene Komponenten für Zulieferer gefertigt werden, kann die Laufzeit zum Teil aber auch deutlich darüber hinausgehen.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die im Geschäftsbericht 2019 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung des PWO-Konzerns und seiner Segmente haben weiterhin Gültigkeit.

Im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal des Berichtsjahres prägen unverändert vor allem die Folgen der Corona-Pandemie und deren künftiger Verlauf die Gesamtwirtschaft und damit auch die Automobilindustrie. Dabei stehen sich sowohl positive als auch belastende Tendenzen gegenüber.

Auf der einen Seite kommt das gesellschaftliche Leben zurück und die Wirtschaftsleistung in vielen Ländern steigt wieder deutlich an. In der Automobilindustrie hat sich die Produktion weltweit sichtbar verbessert - die Neuzulassungen übertrafen im September teilweise schon wieder die Vorjahreswerte - und die Lieferzeiten verlängern sich. Vereinzelt stellen Automobilhersteller sogar wieder Zeitarbeitskräfte ein, um Auftragsspitzen abzudecken.

Auf der anderen Seite steigen in vielen Ländern die Infektionszahlen erheblich. Wieder wird vor dem Risiko erneuter harter Einschnitte bis hin zu Lockdowns gewarnt. Die Einschätzung der Entwicklung im vierten Quartal ist daher unverändert mit sehr hohen Unwägbarkeiten verbunden.

PROGNOSEBERICHT

Die rein operative Geschäftsentwicklung im dritten Quartal - also vor Rückstellungen für die Personalanpassungen in Oberkirch - verlief erfreulich. Ohne externe, coronabedingte Einschnitte dürfte sich diese tendenziell im vierten Quartal fortsetzen. Dabei sind die üblichen saisonalen Effekte im Dezember zu berücksichtigen. Zudem bedeutet ein sich normalisierendes Geschäft, dass auch betriebliche Aufwendungen, die in den vergangenen Monaten massiv reduziert wurden, in gewissem Umfang wieder ansteigen.

Mit den im Chancen- und Risikobericht dargestellten Risiken sind jedoch so erhebliche Unsicherheiten verbunden, dass wir es weiterhin für nicht möglich erachten, für das Geschäftsjahr 2020 eine Prognose mit dem gewohnten Detaillierungsgrad abzugeben.

Bei den Umsatzerlösen gehen wir inzwischen für das laufende Jahr von einem Volumen von rund 350 Mio. EUR aus. Das EBIT vor Währungseffekten wird aufgrund der hohen Rückstellungen negativ erwartet.

Der Free Cashflow wird maßgeblich von der konkreten Ausgestaltung der Personalanpassungen beeinflusst. Er wird genauso wie die Investitionen und die Eigenkapitalquote sichtbar unter ihrem jeweiligen Vorjahresniveau prognostiziert. Der dynamische Verschuldungsgrad wird deutlich über dem Vorjahreswert erwartet.

Das Neugeschäft hat sich im dritten Quartal erfreulich entwickelt, im verbleibenden Geschäftsjahr sollen noch einige Ausschreibungen, bei denen wir uns gut positioniert sehen, entschieden werden. Nach dem coronabedingt niedrigem Volumen im zweiten Quartal ist jedoch noch nicht absehbar, ob wir das ursprünglich für 2020 erwartete Volumen von mehr als 500 Mio. EUR erreichen können.

FINANZINFORMATIONEN

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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TEUR
Q3 2020 %-Anteil Q3 2019 %-Anteil
Umsatzerlöse 1 99.219 99,9 108.452 98,4
Aktivierte Eigenleistungen 1 142 0,1 225 1,6
GESAMTLEISTUNG 99.361 100,0 108.677 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 1.390 1,4 3.480 3,2
Materialaufwand 52.120 52,5 58.707 54,0
Personalaufwand 36.711 36,9 31.012 28,5
Abschreibungen 6.327 6,4 6.492 6,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.828 9,9 12.606 11,6
EBIT -4.235 -4,3 3.340 3,1
Finanzierungsaufwendungen 1.882 1,9 1.853 1,7
EBT -6.117 -6,2 1.487 1,4
Ertragsteuern -2.255 -2,3 230 0,2
PERIODENERGEBNIS -3.862 -3,9 1.257 1,2
Ergebnis je Aktie in EUR -1,24 -- 0,40 --

1 Vorjahr aufgrund geänderter Bilanzierung angepasst (siehe Geschäftsbericht 2019, Kapitel Vorräte, Seite 66).

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

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TEUR
9M 2020 %-Anteil 9M 2019 %-Anteil
Umsatzerlöse 1 257.379 99,8 345.324 101,7
Aktivierte Eigenleistungen 1 489 0,2 812 -1,7
GESAMTLEISTUNG 257.868 100,0 346.136 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 6.615 2,6 8.865 2,6
Materialaufwand 133.475 51,8 187.357 54,1
Personalaufwand 88.573 34,3 97.128 28,1
Abschreibungen 18.896 7,3 19.372 5,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen 27.887 10,8 38.023 11,0
EBIT -4.348 -1,7 13.121 3,8
Finanzierungsaufwendungen 4.960 1,9 5.639 1,6
EBT -9.308 -3,6 7.482 2,2
Ertragsteuern -2.514 -1,0 1.775 0,5
PERIODENERGEBNIS -6.794 -2,6 5.707 1,7
Ergebnis je Aktie in EUR -2,17 -- 1,83 --

1 Vorjahr aufgrund geänderter Bilanzierung angepasst (siehe Geschäftsbericht 2019, Kapitel Vorräte, Seite 66).

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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TEUR
Q3 2020 Q3 2019
PERIODENERGEBNIS -3.862 1.257
Nettogewinne aus der Absicherung von Cashflow Hedges 1.382 484
Steuereffekt -388 -141
Unterschied aus Währungsumrechnung -1.893 -1.633
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -899 -1.290
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen -4.997 -5.326
Steuereffekt 1.421 1.514
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -3.576 -3.812
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN -4.475 -5.102
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN -8.337 -3.845

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

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TEUR
9M 2020 9M 2019
PERIODENERGEBNIS -6.794 5.707
Nettoverluste (i. V. Nettogewinne) aus der Absicherung von Cashflow Hedges -195 339
Steuereffekt 58 -99
Unterschied aus Währungsumrechnung -2.770 540
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -2.907 780
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen -2.582 -13.184
Steuereffekt 734 3.748
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -1.848 -9.436
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN -4.755 -8.656
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN -11.549 -2.949

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

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TEUR
30.09.2020 31.12.2019
Sachanlagen 191.314 202.122
Immaterielle Vermögenswerte 10.436 10.691
Vertragsvermögenswerte 11.377 16.569
Latente Steueransprüche 16.442 13.084
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 229.569 242.466
Vorräte 26.826 27.856
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 40.961 41.401
Vertragsvermögenswerte 53.889 67.407
Sonstige Vermögenswerte 9.556 9.252
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.229 459
Ertragsteuerforderungen 1.755 1.384
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 107.390 119.903
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.311 1.367
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 148.527 149.126
BILANZSUMME 378.096 391.592

PASSIVA

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TEUR
30.09.2020 31.12.2019
EIGENKAPITAL 106.509 118.058
Langfristige Finanzschulden 63.847 89.633
Pensionsrückstellungen 64.280 61.126
Sonstige Rückstellungen 1.873 1.642
Latente Steuerschulden 829 1.345
LANGFRISTIGE SCHULDEN 130.829 153.746
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 1.678 1.678
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 1.446 1.113
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 69.610 60.325
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6.383 12.465
Kurzfristige Finanzschulden 61.641 44.207
KURZFRISTIGE SCHULDEN 140.758 119.788
BILANZSUMME 378.096 391.592

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGS-RECHNUNG

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TEUR
Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Sonstige Rücklagen
Gezeichnetes
Kapital
Kapital-
rücklage
Gewinn-
rücklage
Leistungs-
orientierte
Pläne
Währungs-
differenzen
Cashflow
Hedge
1. JANUAR 2019 9.375 37.494 79.967 -13.708 1.066 -326
Periodenergebnis 5.707
Sonstiges Ergebnis 0 -9.436 540 240
GESAMTERGEBNIS 9.375 37.494 85.674 -23.144 1.606 -86
Dividendenzahlung -4.219
30. SEPTEMBER 2019 9.375 37.494 81.455 -23.144 1.606 -86
1. JANUAR 2020 9.375 37.494 87.431 -19.325 2.127 956
Periodenergebnis -6.794
Sonstiges Ergebnis 0 -1.848 -2.770 -137
GESAMTERGEBNIS 9.375 37.494 80.637 -21.173 -643 819
Dividendenzahlung 0
30. SEPTEMBER 2020 9.375 37.494 80.637 -21.173 -643 819
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TEUR
Summe
1. JANUAR 2019 113.868
Periodenergebnis 5.707
Sonstiges Ergebnis -8.656
GESAMTERGEBNIS 110.919
Dividendenzahlung -4.219
30. SEPTEMBER 2019 106.700
1. JANUAR 2020 118.058
Periodenergebnis -6.794
Sonstiges Ergebnis -4.755
GESAMTERGEBNIS 106.509
Dividendenzahlung 0
30. SEPTEMBER 2020 106.509

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

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TEUR
9M 2020 9M 2019
Periodenergebnis -6.794 5.707
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 18.896 19.372
Ertragsteueraufwand -2.514 1.775
Zinserträge und -aufwendungen 4.960 5.639
Veränderung des kurzfristigen Vermögens 1 13.173 4.125
Veränderung des langfristigen Vermögens 1 5.192 18.996
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 1 -6.465 -16.036
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 2.646 12.917
Gezahlte Ertragsteuern -425 -1.913
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 8.560 -14.353
Gewinn (i. V. Verlust) aus dem Abgang von Sachanlagen -195 219
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 37.034 36.448
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen 203 203
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -9.496 -17.062
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -481 -1.075
CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT -9.774 -17.934
Auszahlungen für Dividenden 0 -4.219
Gezahlte Zinsen -5.241 -4.425
Erhaltene Zinsen 0 149
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 12.128 21.823
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -12.811 -25.001
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -3.089 -3.101
CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT -9.013 -14.774
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel/​ Zahlungsmitteläquivalente 18.247 3.739
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel/​ Zahlungsmitteläquivalente 90 -230
Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar -8.272 6.060
ZAHLUNGSMITTEL/​ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZUM 30. SEPTEMBER 10.065 9.569
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.311 16.282
davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen -4.246 -6.713

1 Vorjahr aufgrund geänderter Bilanzierung angepasst (siehe Geschäftsbericht 2019, Kapitel Vorräte, Seite 66).

SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 9 MONATE 2020

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TEUR
Deutschland Übriges Europa Nord-
amerika
Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 138.039 43.906 57.849 29.713 0 269.507
Innenumsätze -8.964 -1.431 -79 -1.654 0 -12.128
AUSSENUMSÄTZE 129.075 42.475 57.770 28.059 0 257.379
GESAMTLEISTUNG 138.527 43.906 57.849 29.713 -12.127 257.868
Gesamterträge 6.976 395 1.850 162 -2.768 6.615
Gesamtaufwendungen 149.077 38.986 53.742 23.047 -14.917 249.935
Abschreibungen 8.998 3.284 4.614 2.000 0 18.896
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN (EBIT) -12.572 2.031 1.343 4.828 22 -4.348
Zinsertrag 3.936 0 0 2 -3.662 276
Zinsaufwand 3.999 788 2.440 1.671 -3.662 5.236
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) -12.635 1.243 -1.097 3.159 22 -9.308
Ertragsteuern -2.721 146 61 0 0 -2.514
PERIODENERGEBNIS -9.914 1.097 -1.158 3.159 22 -6.794
Vermögen 193.589 83.892 98.412 53.439 -51.236 378.096
davon langfristige Vermögenswerte 1 67.804 57.140 47.967 28.877 -38 201.750
davon Vertragsvermögenswerte 34.626 11.652 22.868 8.760 -12.640 65.266
Schulden 178.966 33.283 78.398 61.691 -80.753 271.585
Investitionen 2.487 933 6.522 622 0 10.564
Mitarbeitende (per 30.09.) 1.441 595 682 316 - 3.034

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 9 MONATE 2019

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TEUR
Deutschland Übriges Europa Nord-
amerika
Asien Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 1 195.174 59.024 75.984 31.296 -49 361.429
Innenumsätze -11.163 -1.741 -82 -3.119 0 -16.105
AUSSENUMSÄTZE 184.011 57.283 75.902 28.177 -49 345.324
GESAMTLEISTUNG 195.984 59.024 75.985 31.297 -16.154 346.136
Gesamterträge 8.792 282 1.724 791 -2.724 8.865
Gesamtaufwendungen 190.360 50.658 70.862 28.249 -17.621 322.508
Abschreibungen 10.687 3.667 3.957 2.241 -1.180 19.372
ERGEBNIS VOR ZINSEN UND STEUERN (EBIT) 3.729 4.981 2.890 1.598 -77 13.121
Zinsertrag 3.467 0 6 3 -3.329 147
Zinsaufwand 4.618 704 2.105 1.688 -3.329 5.786
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 2.578 4.277 791 -87 -77 7.482
Ertragsteuern 1.490 232 62 0 -9 1.775
PERIODENERGEBNIS 1.088 4.045 729 -87 -68 5.707
Vermögen 213.362 85.346 109.210 57.132 -41.495 423.555
davon langfristige Vermögenswerte 2 74.796 56.170 50.016 31.333 -70 212.245
davon Vertrags-vermögenswerte 1 47.467 11.473 27.492 9.717 -1.490 94.659
Schulden 51.796 32.394 83.766 65.073 83.826 316.855
Investitionen 9.940 6.195 5.324 2.466 0 23.925
Mitarbeitende (per 30.09.) 1.586 635 724 321 - 3.266

1 Anpassungen aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2019, Kapitel Vorräte, Seite 66).
2 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

WEITERE INFORMATIONEN

ORGANE

Im Berichtszeitraum hat sich die Zusammensetzung des Vorstands verändert, die des Aufsichtsrats blieb unverändert.

MITGLIEDER DES VORSTANDS

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Carlo Lazzarini | CEO & Sprecher (seit 1. September 2020, seit 5. September 2020 CEO & Sprecher)

Dr. Volker Simon | CEO & Sprecher (bis 4. September 2020)

Dr. Cornelia Ballwießer (seit 1. November 2020)

Bernd Bartmann | CFO

Johannes Obrecht | COO

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS

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Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger | stv. Vorsitzender

Carsten Claus

Herbert König | Arbeitnehmervertreter

Dr. Jochen Ruetz

Gerhard Schrempp | Arbeitnehmervertreter

FINANZKALENDER

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16. - 18.11.2020 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main
19.05.2021 Hauptversammlung 2021
10.05.2021 Quartalsmitteilung 1. Quartal 2021

KONTAKT

Bernd Bartmann
Vorstand Kaufmännischer Bereich

Charlotte Frenzel
Investor Relations

Telefon: +49 7802 84-844
E-Mail: ir@progress-werk.de

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN UND PROGNOSEN

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und anderen derzeit verfügbaren Informationen des Vorstands von PWO und auf daraus von ihm abgeleiteten Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Planungen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den hier explizit genannten oder implizit enthaltenen Einschätzungen abweichen können. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die PWO in veröffentlichten Berichten, die auf der PWO-Website www.progress-werk.de zur Verfügung stehen, beschrieben hat. PWO übernimmt unbeschadet gesetzlicher Vorgaben keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

HINWEISE

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit werden neben geschlechtsneutralen auch geschlechtsspezifische Formulierungen verwendet. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.