Progress-Werk Oberkirch AG

Oberkirch

Quartalsmitteilung 1. Quartal 2021

BRIEF DES VORSTANDS

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRE UND GESCHÄFTSFREUNDE,

wir können Ihnen heute über ein erfreuliches Auftaktquartal 2021 berichten. Die Zahlen sind besser als erwartet. Deshalb haben wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2021 am 23. April erhöht.

Insbesondere unsere Standorte in Mexiko und China konnten eine deutliche Steigerung bei Umsatzerlösen und EBIT vor Währungseffekten erzielen. Auch der tschechische Standort trug mit höheren Umsatzerlösen zur positiven Entwicklung des Konzerns bei. Trotz Aufwendungen für den Standortausbau blieb das EBIT vor Währungseffekten auf hohem Niveau.

Am deutschen und kanadischen Standort fielen, in Relation zum Vorjahr, Umsatzerlöse und EBIT vor Währungseffekten im ersten Quartal geringer aus. In Deutschland setzen wir unsere Maßnahmen zur Anpassung des Produktionsstandorts mit Nachdruck fort. In Kanada haben sich kundenseitig die geplanten Serienanläufe einiger Folge- und Neuprojekte etwas verschoben. Eine Verbesserung der aktuellen Situation ist bereits konkret absehbar.

Auch beim Neugeschäft waren wir im ersten Quartal erfolgreich und haben damit erneut unsere herausragende Lösungskompetenz in den Trendbereichen Elektrifizierung und Sicherheit sowie Komfort für die Mobilität der Zukunft unterstrichen. Mit unserer Strategie, bei bestehenden Kunden unser Lieferportfolio zu erweitern, sind wir sehr erfolgreich. So dürfen wir künftig einen weiteren Bestandskunden erstmals mit Instrumententafelträgern beliefern. Zu Neukunden bauen wir die Kontakte gezielt und strategisch aus.

Für unsere Kunden sind wir ihr bevorzugter Partner, wenn es darum geht, Lösungen für neue Anforderungen zu finden und dafür die Grenzen des technologisch Machbaren in der Metallumformung und der Verbindungstechnologie zu verschieben. Wir bringen für sie anspruchsvollstes Design in die Großserie und sind dafür oft schon in einer sehr frühen Projektphase eingebunden. Dazu setzen wir auf konsequente Digitalisierung. So steigern wir die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Prozesse und behalten dabei ihre Nachhaltigkeit immer fest im Blick, um unseren Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse heutiger und künftiger Generationen zu leisten.

Weitreichende Veränderungen im Konzern sind angestoßen. Wir sind mit hohem Tempo unterwegs, sie bestmöglich umzusetzen. Umfangreiche offene Kreditlinien geben uns die Flexibilität und die Spielräume, den Konzern so zu positionieren, dass er seine Marktchancen bestmöglich ausschöpfen kann.

Oberkirch, im Mai 2021

Der Vorstand

AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN ZU DEN SEGMENTEN UND ZUM KONZERN

TEUR
3 Monate 2021 Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze 58.618 20.609 7.378 16.378 12.230 0
Außenumsätze 55.676 19.856 7.273 16.358 11.019 0
Gesamtleistung 58.804 20.609 7.378 16.378 12.230 -5.032
EBIT vor Währungseffekten 850 1.676 -281 1.953 1.465 24
EBIT inklusive Währungseffekten 882 1.666 -332 1.953 1.690 66
Investitionen 1.044 550 264 97 96 0
3 Monate 2020
Gesamtumsätze1 60.181 19.587 9.715 14.875 8.772 0
Außenumsätze 56.828 19.269 9.692 14.875 8.184 0
Gesamtleistung 60.417 19.587 9.715 14.875 8.772 -4.281
EBIT vor Währungseffekten 2.482 2.029 179 1.021 1.133 0
EBIT inklusive Währungseffekten 1.482 2.087 356 1.031 1.126 58
Investitionen 811 314 432 1.122 339 0
TEUR
3 Monate 2021 Konzern
Gesamtumsätze 115.213
Außenumsätze 110.182
Gesamtleistung 110.367
EBIT vor Währungseffekten 5.687
EBIT inklusive Währungseffekten 5.925
Investitionen 2.051
3 Monate 2020
Gesamtumsätze1 113.130
Außenumsätze 108.848
Gesamtleistung 109.085
EBIT vor Währungseffekten 6.844
EBIT inklusive Währungseffekten 6.140
Investitionen 3.018

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte)

ERTRAGSLAGE

Im ersten Quartal 2021 verbesserten sich die Umsatzerlöse leicht auf 110,2 Mio. EUR (i. Vj. 108,8 Mio. EUR). Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, da wir uns in vielen Ländern immer noch mitten in einer corona-bedingten Rezession befinden und das erste Quartal 2020 noch kaum von Corona tangiert war.

Während das Geschäft in einigen Teilen der Welt zwar wieder anzieht, ist die konjunkturelle Entwicklung unserer Branche insbesondere in Deutschland noch verhalten. Die Entwicklung unserer Standorte erläutern wir im nachfolgenden Kapitel im Einzelnen.

Das EBIT vor Währungseffekten konnte nicht ganz an das Niveau des ersten Quartals des Vorjahres anknüpfen. Belastet hat die Ertragsentwicklung insbesondere ein Anstieg der Materialaufwandsquote auf 53,1 Prozent (i. Vj. 51,2 Prozent). Dies ergab sich sowohl aus einem leicht veränderten Produktmix als auch aus steigenden Materialpreisen, über deren Weitergabe wir uns derzeit noch in Verhandlungen mit einigen unserer Kunden befinden.

Positiv wirkte sich hingegen der Rückgang der Personalaufwandsquote auf 27,9 Prozent (i. Vj. 29,1 Prozent) aus. Hierzu trugen vor allem unsere Auslandsstandorte bei, die im vergangenen Jahr ihre personellen Kapazitäten anpassten und aktuell im sich wiederbelebenden Geschäft Neueinstellungen erst sukzessive nachziehen. Infolge der eng gesteuerten Investitionen des vergangenen Jahres ermäßigte sich die Abschreibungsquote auf 5,3 Prozent (i. Vj. 5,9 Prozent).

Belastet hat der Anstieg der Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 12,6 Prozent (i. Vj. 12,0 Prozent). Während die Aufwendungen für in Zeitarbeit Beschäftigte rückläufig waren, nahmen vor allem diejenigen für Fremdreparaturen und Wartungsarbeiten sowie für den Ausbau unserer Standorte im Ausland und die Sicherung der Zukunftsfähigkeit des deutschen Produktionsstandorts zu.

Inklusive der Währungseffekte betrug das EBIT in der Berichtsperiode 5,9 Mio. EUR (i. Vj. 6,1 Mio. EUR). Die Finanzierungsaufwendungen verharrten mit 1,5 Mio. EUR (i. Vj. 1,6 Mio. EUR) im Wesentlichen auf dem Vorjahresniveau. Die Ertragssteuern ermäßigten sich vor allem aufgrund der Nutzung von Verlustvorträgen an den Auslandsstandorten in Mexiko und China. Insgesamt verbesserten sich das Periodenergebnis auf 4,1 Mio. EUR (i. Vj. 3,5 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 1,32 EUR (i. Vj. 1,11 EUR).

SEGMENTE

Der PWO-Konzern ist weltweit mit fünf Produktions- und drei Montagestandorten vertreten. Da es sich bei Letzteren um separate Betriebsstätten der Produktionsstandorte handelt, stellen wir bei den folgenden Erläuterungen auf die fünf Produktionsstandorte bzw. Gesellschaften ab. Bei der Erläuterung der Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns zudem auf das EBIT vor Währungseffekten, weil diese Größe die operative Entwicklung widerspiegelt.

An unserem deutschen Standort blieben die Gesamtumsätze marktbedingt unter ihrem Vorjahreswert. Wir setzen an dem Produktionsstandort derzeit ein umfangreiches Maßnahmenpaket um, damit wir die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und auch wieder wachsen können. Dazu gehört die Anpassung der personellen Ressourcen. Bereits im Verlauf des Geschäftsjahres 2020 führten wir die Anzahl der Mitarbeitenden sichtbar zurück.

Am 1. Januar 2021 sind weitere 74 Beschäftigte in eine Transfergesellschaft übergetreten. Am Ende des ersten Quartals 2021 waren 217 Personen weniger am Standort beschäftigt als zum gleichen Stichtag im Vorjahr. Dies trug dazu bei, dass die Personalaufwandsquote im Berichtsquartal trotz der rückläufigen Gesamtumsätze gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgeführt werden konnte. Dennoch liegt sie mit 35,1 Prozent weiterhin auf einem zu hohen Niveau. Wir werden daher unsere Anstrengungen, welche schwerpunktmäßig Prozessverbesserungen in Produktion und Verwaltung sowie den Aufbau einer stärker spezialisierten, datengetriebenen Fertigung mit entsprechender Digitalisierung in allen Bereichen des Standorts zum Ziel haben, mit hohem Tempo fortsetzen.

Im Segment Tschechien stiegen die Gesamtumsätze im ersten Quartal 2021 erfreulich an. Trotz Aufwendungen für den Standortausbau blieb das EBIT vor Währungseffekten auf hohem Niveau. In Tschechien ist bereits heute das Kompetenzzentrum "Sitz" des PWO-Konzerns angesiedelt; in diesem Bereich werden regelmäßig Lösungen für globale Anwendungen entwickelt. Künftig wird die Fertigung von Instrumententafelträgern für europäische Kunden zum zweiten wesentlichen Schwerpunkt des Standorts ausgebaut. Der im Kapitel "Neugeschäft" erläuterte Auftrag eines Neukunden für diesen Bereich stellt einen wesentlichen Meilenstein auf diesem Weg dar.

Im Segment Kanada werden die Gesamtumsätze steigen, sobald die Kunden die für die geplanten Neuanläufe substanziellen Volumina abrufen. Ein für das erste Quartal vorgesehener Neuanlauf wurde kundenseitig etwas verschoben. Trotz sichtbar rückläufiger Gesamtumsätze in der Berichtsperiode konnte der Standort durch strenges Kostenmanagement ein EBIT nur knapp unterhalb des Break-even erzielen. Eine Verbesserung der aktuellen Situation ist durch anlaufende Serienproduktionen bereits konkret absehbar.

Die Gesamtumsätze im Segment Mexiko profitierten in der Berichtsperiode sowohl von einer guten Marktentwicklung als auch von Neuanläufen. Der Standort konnte daher kräftig wachsen und sein EBIT annähernd verdoppeln. Bereits seit Längerem sehen wir die steigende Leistungsfähigkeit und hohe Stabilität der Ertragskraft dieses Standorts. Er wird bei zunehmenden Umsätzen immer stärker zum Konzern-EBIT beitragen und sich zu einem Wachstumstreiber des Konzerns entwickeln.

Der Anstieg der Gesamtumsätze im Segment China in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag deutlich über unseren Erwartungen. Er war maßgeblich getrieben durch den starken Nachfrageanstieg, nachdem China die Pandemie weitgehend überwunden zu haben scheint. Das EBIT des chinesischen Standorts verbesserte sich entsprechend. Wir konnten die Leistungsfähigkeit des Standorts in den letzten Jahren deutlich steigern und werden unsere Aktivitäten in China gezielt weiter ausbauen.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

EIGENKAPITAL-QUOTE

IN PROZENT

Die Entwicklung der Bilanz spiegelt die Wiederbelebung des Geschäfts nach dem coronageprägten Geschäftsjahr 2020 und zugleich das noch niedrige Volumen der Investitionen in der Berichtsperiode. So verharrten die langfristigen Vermögensgegenstände mit 224,4 Mio. EUR auf dem Stand zum 31. Dezember 2020, während die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte auf 113,1 Mio. EUR nach 106,2 Mio. EUR zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zulegten. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich stichtagsbedingt auf 23,6 Mio. EUR nach 6,2 Mio. EUR.

Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital auf 113,1 Mio. EUR nach 104,5 Mio. EUR am Bilanzstichtag 31. Dezember 2020. Dies resultierte aus dem Periodenergebnis der Berichtsperiode sowie einer aufgrund veränderter Kapitalmarktzinsen niedrigeren Bewertung der Pensionsrückstellungen.

Darüber hinaus weiteten wir analog zum Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte die kurzfristigen Schulden auf 142,9 Mio. EUR nach 119,2 Mio. EUR aus - und zwar insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die kurzfristigen Finanzschulden.

Insgesamt verbesserte sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2021 auf 29,1 Prozent nach 28,7 Prozent zum Beginn des Geschäftsjahres. Die Nettoverschuldung blieb mit 102,7 Mio. EUR nach 102,5 Mio. EUR nahezu unverändert.

Wir verfügen über umfangreiche freie Kreditlinien, die uns die Handlungsspielräume geben, unsere Unternehmensstrategie auch im Falle einer möglichen Verschlechterung der pandemischen Situation fortzusetzen. In den ersten drei Monaten 2021 nahmen wir zusätzlich eine KfW-Finanzierung in Höhe von 30,0 Mio. EUR auf. Sie hat eine Laufzeit bis Dezember 2023, kann aber jederzeit zurückgegeben werden.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ermäßigte sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 4,0 Mio. EUR nach 13,8 Mio. EUR im Vorjahr. Dazu trug eine höhere Mittelbindung im Umlaufvermögen bei. Aus der Veränderung des kurzfristigen Vermögens resultierte ein negativer Cashflow-Effekt von 9,1 Mio. EUR nach einem positiven Effekt von 6,3 Mio. EUR im ersten Quartal des Vorjahres. Zudem erfolgten Auszahlungen im Rahmen der Personalanpassungsmaßnahmen. Der Saldo aus den sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträgen belief sich auf 4,1 Mio. EUR nach -0,1 Mio. EUR. Der Anstieg spiegelt im Wesentlichen Effekte aus der Veränderung der Pensionsrückstellungen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit blieb mit 1,8 Mio. EUR (i. Vj. 2,9 Mio. EUR) niedrig. Die Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten Zinsen 0,7 Mio. EUR (i. Vj. 9,2 Mio. EUR).

Inklusive der Aufnahme von Krediten und Leasingverbindlichkeiten von per Saldo 14,1 Mio. EUR stiegen die Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsquartal um 14,8 Mio. EUR. Im Vorjahr waren Kredite und Leasingverbindlichkeiten per Saldo um 4,9 Mio. EUR angestiegen Dies hatte zu einer Veränderung der Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente um 14,1 Mio. EUR geführt.

INVESTITIONEN

Im Berichtsquartal waren die Investitionen, wie im Segmentbericht ausgewiesen, noch deutlich von unserer liquiditätsbezogenen Steuerung des vergangenen Geschäftsjahres geprägt. Mit 2,1 Mio. EUR (i. Vj. 3,0 Mio. EUR) blieben sie noch unter dem niedrigen Vorjahreswert. Mit 1,0 Mio. EUR (i. Vj. 0,8 Mio. EUR) entfiel lediglich auf das Segment Deutschland ein nennenswertes Volumen. Dies betraf insbesondere eine Setzautomation zur Steigerung der Prozesseffizienz an einer Presse sowie die Anzahlung für ein vollautomatisiertes Fräszentrum im Werkzeugbau im Rahmen unseres Digitalisierungsprojektes. Im Segment Tschechien und Kanada fielen projektbezogene Investitionen von 0,6 Mio. EUR (i. Vj. 0,3 Mio. EUR) bzw. von 0,3 Mio. EUR (i. Vj. 0,4 Mio. EUR) an. In Mexiko und China waren die Investitionen gering.

Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres werden sich die Investitionen planmäßig wieder erhöhen und sollen im Gesamtjahr mit mehr als 20 Mio. EUR das Volumen des abgelaufenen Geschäftsjahres von 13,8 Mio. EUR deutlich übertreffen. Dabei investieren wir gezielt in Produktivitätsmaßnahmen und Prozessverbesserungen sowie in neue Serienprojekte.

NEUGESCHÄFT (LIFETIME-VOLUMEN SERIEN UND WERKZEUGE)

IN MIO. EUR

NEUGESCHÄFT

Unsere Lösungspalette konzentriert sich auf die Trendbereiche Elektrifizierung und Sicherheit sowie Komfort für die Mobilität der Zukunft. Das hohe Neugeschäft des ersten Quartals unterstreicht unsere herausragende Lösungskompetenz in diesen Bereichen. Insgesamt erzielten wir in den ersten drei Monaten -inklusive damit verbundener Werkzeugvolumina von gut 17 Mio. EUR - ein Neugeschäftsvolumen von rund 135 Mio. EUR. Größere Umfänge betreffen Komponenten für die Luftfederung verschiedener Oberklasse-Fahrzeuge eines renommierten internationalen Herstellers, die wir am Standort Oberkirch fertigen werden.

Zudem produzieren wir künftig an unserem tschechischen Standort Instrumententafelträger für die rein elektrisch angetriebene Reiselimousine eines wichtigen Kunden. Dieser Auftrag ist in mehrfacher Hinsicht bedeutend für PWO: Mit ihm werden wir diesen Produktbereich in Tschechien weiter ausbauen. Zudem betrifft der Auftrag einen Kunden, den wir erstmals mit diesen Produkten beliefern dürfen. Und nicht zuletzt unterstreichen wir unsere Kompetenz, wenn es um Lösungen für elektrisch angetriebene Premiummodelle geht. Sie gehören aktuell und in der Zukunft zu den besonders stark wachsenden Marktbereichen.

Der Produktionsstart des Neugeschäfts des ersten Quartals ist ganz überwiegend für das Geschäftsjahr 2023 vorgesehen. Ein wesentlicher Teil betrifft die Belieferung von Plattformen, auf deren Basis verschiedene Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen An- und Auslaufzeitpunkten gefertigt werden. Daher liegt die Laufzeit der im ersten Quartal gewonnenen Aufträge eher am oberen Ende der für unser Geschäft typischen Bandbreite von durchschnittlich 5 bis 8 Jahren.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die im Geschäftsbericht 2020 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung des PWO-Konzerns und seiner Segmente haben weiterhin Gültigkeit.

Die Geschäftsentwicklung in der Berichtsperiode lag über unseren Erwartungen für das laufende Jahr. Deshalb gaben wir am 23. April mit einer Ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass wir unsere Erwartungen für das laufende Jahr angehoben haben. Zugleich wiesen wir darauf hin, dass wir weiterhin eine Belastung der Absatzzahlen in unserer Industrie, insbesondere in Europa, durch die Corona-Pandemie nicht ausschließen. Zudem bestünden unverändert Versorgungsrisiken bei kritischen Bauteilen und Werkstoffen.

Diese betreffen insbesondere Computerchips. Aufgrund von Lieferengpässen kann es deshalb immer wieder zu Reduzierungen oder Unterbrechungen bei der Fahrzeug-Produktion kommen. Alle Beteiligten in unserer Industrie arbeiten eng mit den Chipherstellern zusammen, um Kapazitäten und Lieferungen bestmöglich zu steuern. Allerdings erfordert der Aufbau zusätzlicher Kapazitäten einen längeren zeitlichen Vorlauf, sodass sich dieses Problem kurzfristig nicht vollständig lösen lässt.

Auch bei Stahl bestehen derzeit Lieferengpässe. Diese können PWO direkt betreffen und zwar sowohl was die zeitgerechte Belieferung mit den erforderlichen Mengen angeht als auch Preisrisiken, die sich aus möglicherweise notwendigen Zukäufen am Spotmarkt ergeben können.

Bezüglich der Weitergabe höherer Preise müssen wir dann - wie in der Vergangenheit - einvernehmliche Lösungen mit unseren Kunden finden. Dies führt in der Regel zu einem Zeitversatz zwischen Materialeinkauf und Kompensation durch den Kunden.

Schätzungen über künftige Entwicklungen von Wechselkursen sind nicht Teil unserer Unternehmensprognosen. Zur Vermeidung von Währungsrisiken schließen wir entsprechende Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten und damit die erwarteten Deckungsbeiträge abzusichern.

PROGNOSEBERICHT

Vor dem Hintergrund der im vorangegangenen Kapitel dargestellten Risiken haben wir unsere neue Prognose für das Geschäftsjahr 2021 unter den Vorbehalt gestellt, dass die Pandemie zu keinen neuen Lockdowns führen wird und sich aus Versorgungsproblemen im weiteren Jahresverlauf keine relevanten Unterbrechungen der Lieferketten in unserer Industrie ergeben werden.

Wir erwarten inzwischen für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse von 400 Mio. EUR bis 410 Mio. EUR. Zu dem Wachstum sollen insbesondere unsere Standorte in Tschechien, Mexiko und China beitragen. Entsprechend gehen wir davon aus, dass deren Beiträge zum EBIT vor Währungseffekten im Jahr 2021 über den bisherigen Erwartungen liegen werden.

Auch der deutsche Standort wird zum Umsatzwachstum beitragen. Unverändert arbeiten wir intensiv an der Anpassung des Produktionsstandortes an die internationalen Wettbewerbsbedingungen. Die Auswirkungen aus der Vielzahl laufender Verbesserungsmaßnahmen sind, auch im Hinblick auf den jüngsten Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie, noch nicht abschließend zu beurteilen. Daher besteht für diesen Standort derzeit noch die größte Unsicherheit über die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2021.

Am kanadischen Standort werden Serienanläufe zu einem Wachstum der Umsatzerlöse führen, zugleich belasten sie jedoch das EBIT vor Währungseffekten vorübergehend. In Summe rechnen wir aktuell für den Konzern mit einem EBIT vor Währungseffekten von 15 Mio. EUR bis 18 Mio. EUR.

Die verbesserten Ertragsaussichten werden sich in den bilanziellen Steuerungsgrößen und im Free Cashflow positiv auswirken. Aktualisierte Planungen für diese Kennzahlen werden wir zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

TEUR
Q1 2021 %-Anteil Q1 2020 %-Anteil
Umsatzerlöse 1 110.182 99,8 108.848 99,8
Aktivierte Eigenleistungen 185 0,2 237 0,2
GESAMTLEISTUNG 110.367 100,0 109.085 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 4.693 4,3 4.202 3,8
Materialaufwand 58.569 53,1 55.881 51,2
Personalaufwand 30.820 27,9 31.739 29,1
Abschreibungen 5.879 5,3 6.483 5,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.867 12,6 13.044 12,0
EBIT 5.925 5,4 6.140 5,6
Finanzierungsaufwendungen 1.460 1,3 1.644 1,5
EBT 4.465 4,1 4.496 4,1
Ertragsteuern 1 325 0,3 1.035 0,9
PERIODENERGEBNIS 4.140 3,8 3.461 3,2
Ergebnis je Aktie in EUR 1,32 - 1,11 -

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte)

KONZERN-GESAMT-ERGEBNISRECHNUNG

TEUR
Q1 2021 Q1 2020
PERIODENERGEBNIS 1 4.140 3.461
Nettoverluste aus Cashflow Hedges -786 -5.431
Steuereffekt 230 1.296
Unterschied aus Währungsumrechnung 1.521 -823
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 965 -4.958
Versicherungsmathematische Gewinne aus leistungsorientierten Pensionsplänen 4.888 4.689
Steuereffekt -1.390 -1.333
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 3.498 3.356
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN 4.463 -1.602
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN 8.603 1.859

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte)

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

TEUR
31.03.2021 31.12.2020
Sachanlagen 180.463 181.069
Immaterielle Vermögenswerte 9.717 9.695
Vertragsvermögenswerte 16.793 15.818
Latente Steueransprüche 17.394 19.124
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 224.367 225.706
Vorräte 27.786 25.565
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 47.533 43.688
Vertragsvermögenswerte 54.766 51.410
Sonstige Vermögenswerte 9.281 7.746
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 849 2.811
Ertragsteuerforderungen 701 567
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 113.130 106.222
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 23.616 6.161
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 164.532 137.948
BILANZSUMME 388.899 363.654

PASSIVA

TEUR
31.03.2021 31.12.2020
EIGENKAPITAL 113.067 104.464
Langfristige Finanzschulden 65.925 67.800
Pensionsrückstellungen 60.827 65.488
Sonstige Rückstellungen 4.928 4.833
Latente Steuerschulden 1.269 1.861
Langfristige Schulden 132.949 139.982
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 65.614 59.627
Kurzfristige Finanzschulden 60.408 40.845
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 5.487 7.913
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 1.671 1.770
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 9.703 9.053
Kurzfristige Schulden 142.883 119.208
SUMME SCHULDEN 275.832 259.190
BILANZSUMME 388.899 363.654

KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNG

TEUR
Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Sonstige Rücklagen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Leistungsorientierte Pläne Währungsdifferenzen Cashflow Hedge
1. JANUAR 2020 9.375 37.494 87.431 -19.325 2.127 956
Periodenergebnis 1 3.461
Sonstiges Ergebnis 3.356 -823 -4.135
31. MÄRZ 2020 9.375 37.494 90.892 -15.969 1.304 -3.179
1. JANUAR 2021 9.375 37.494 77.240 -22.158 631 1.882
Periodenergebnis 4.140
Sonstiges Ergebnis 3.498 1.521 -556
31. MÄRZ 2021 9.375 37.494 81.380 -18.660 2.152 1.326
TEUR
Summe
1. JANUAR 2020 118.058
Periodenergebnis 1 3.461
Sonstiges Ergebnis -1.602
31. MÄRZ 2020 119.917
1. JANUAR 2021 104.464
Periodenergebnis 4.140
Sonstiges Ergebnis 4.463
31. MÄRZ 2021 113.067

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte)

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

TEUR
Q1 2021 Q1 2020
Periodenergebnis 1 4.140 3.461
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 5.879 6.483
Ertragsteueraufwand 1 325 1.035
Zinserträge und -aufwendungen 1.460 1.644
Veränderung des kurzfristigen Vermögens 1 -9.129 6.252
Veränderung des langfristigen Vermögens -975 -94
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 3.414 700
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) -5.158 -4.911
Gezahlte Ertragsteuern 0 -620
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 4.145 -104
Gewinn aus dem Abgang von Sachanlagen -66 -58
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.035 13.788
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen 67 58
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -1.633 -2.690
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -276 -284
CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT -1.842 -2.916
Gezahlte Zinsen -1.519 -1.708
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 18.300 9.337
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -3.186 -3.435
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -1.010 -989
CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT 12.585 3.205
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente 14.778 14.078
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente -174 -15
Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar -4.526 8.273
ZAHLUNGSMITTEL/ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZUM 31. MÄRZ 10.078 5.790
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 23.616 10.843
davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen -13.538 -5.053

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte)

SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 1. QUARTAL 2021

TEUR
Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze 58.618 20.609 7.378 16.378 12.230 0
Innenumsätze -2.942 -753 -105 -20 -1.211 0
AUSSENUMSÄTZE 55.676 19.856 7.273 16.358 11.019 0
GESAMTLEISTUNG 58.804 20.609 7.378 16.378 12.230 -5.032
Sonstige Erträge 5.194 78 273 94 328 -1.274
Gesamtaufwendungen 60.675 17.797 7.598 13.366 10.184 -6.364
Abschreibungen 2.441 1.224 385 1.153 684 -8
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN 850 1.676 -281 1.953 1.465 24
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN 882 1.666 -332 1.953 1.690 66
Zinsertrag 994 0 0 1 0 -924
Zinsaufwand 1.192 187 118 515 443 -924
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 684 1.479 -450 1.439 1.247 66
Ertragsteuern 495 -41 -112 0 0 -17
PERIODENERGEBNIS 189 1.520 -338 1.439 1.247 83
Vermögen 201.574 88.104 33.181 59.408 55.397 -48.765
davon langfristige Vermögenswerte 1 59.653 55.695 15.913 30.592 28.503 -176
davon Vertragsvermögenswerte 37.018 11.045 7.703 11.617 9.044 -4.868
Schulden 49.579 31.190 19.468 50.765 58.979 65.851
Investitionen 1.044 550 264 97 96 0
Mitarbeitende (per 31.03.) 1.276 626 270 508 318 -
TEUR
Konzern
Gesamtumsätze 115.213
Innenumsätze -5.031
AUSSENUMSÄTZE 110.182
GESAMTLEISTUNG 110.367
Sonstige Erträge 4.693
Gesamtaufwendungen 103.256
Abschreibungen 5.879
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN 5.687
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN 5.925
Zinsertrag 71
Zinsaufwand 1.531
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 4.465
Ertragsteuern 325
PERIODENERGEBNIS 4.140
Vermögen 388.899
davon langfristige Vermögenswerte 1 190.180
davon Vertragsvermögenswerte 71.559
Schulden 275.832
Investitionen 2.051
Mitarbeitende (per 31.03.) 2.998

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern

SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 1. QUARTAL 2020

TEUR
Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze1 60.181 19.587 9.715 14.875 8.772 0
Innenumsätze -3.353 -318 -23 0 -588 0
AUSSENUMSÄTZE 56.828 19.269 9.692 14.875 8.184 0
GESAMTLEISTUNG 60.417 19.587 9.715 14.875 8.772 -4.281
Sonstige Erträge 4.056 161 602 329 69 -1.015
Gesamtaufwendungen 59.928 16.481 9.525 13.003 7.081 -5.354
Abschreibungen 3.063 1.180 436 1.170 634 0
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN 2.482 2.029 179 1.021 1.133 0
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN 1.482 2.087 356 1.031 1.126 58
Zinsertrag 1.270 0 0 0 0 -1.270
Zinsaufwand 1.149 265 116 809 575 -1.270
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 1.603 1.822 240 222 551 58
Ertragsteuern1 739 236 60 0 0 0
PERIODENERGEBNIS 864 1.586 180 222 551 58
Vermögen 196.868 87.028 33.421 70.811 53.870 -50.735
davon langfristige Vermögenswerte2 72.065 58.754 13.322 34.984 30.694 -69
davon Vertragsvermögenswerte 40.176 12.275 10.055 16.252 9.149 -8.493
Schulden 40.986 38.509 20.921 63.509 60.716 46.707
Investitionen 811 314 432 1.122 339 0
Mitarbeitende (per 31.03.) 1.493 671 80 448 300 -
TEUR
Konzern
Gesamtumsätze1 113.130
Innenumsätze -4.282
AUSSENUMSÄTZE 108.848
GESAMTLEISTUNG 109.085
Sonstige Erträge 4.202
Gesamtaufwendungen 100.664
Abschreibungen 6.483
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN 6.844
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN 6.140
Zinsertrag 0
Zinsaufwand 1.644
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 4.496
Ertragsteuern1 1.035
PERIODENERGEBNIS 3.461
Vermögen 391.263
davon langfristige Vermögenswerte2 209.750
davon Vertragsvermögenswerte 79.414
Schulden 271.348
Investitionen 3.018
Mitarbeitende (per 31.03.) 2.992

1 Anpassungen aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte)
2 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern

ORGANE

Im Berichtszeitraum hat sich die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht verändert.

MITGLIEDER DES VORSTANDS

Carlo Lazzarini | CEO

Dr. Cornelia Ballwießer | CFO

Johannes Obrecht | COO

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS

Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger | stv. Vorsitzender

Carsten Claus

Herbert König | Arbeitnehmervertreter

Dr. Jochen Ruetz

Gerhard Schrempp | Arbeitnehmervertreter

FINANZKALENDER

19. Mai 2021 Hauptversammlung 2021
2. August 2021 Zwischenfinanzbericht 2. Quartal und 1. Halbjahr 2021
3. November 2021 Quartalsmitteilung 3. Quartal und 9 Monate 2021
22. - 24. November 2021 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main

KONTAKT

DR. CORNELIA BALLWIEßER

Chief Financial Officer

CHARLOTTE FRENZEL

Investor Relations

Telefon: +49 7802 84-844

E-Mail: ir@progress-werk.de

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN UND PROGNOSEN

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und anderen derzeit verfügbaren Informationen des Vorstands von PWO und auf daraus von ihm abgeleiteten Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Planungen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den hier explizit genannten oder implizit enthaltenen Einschätzungen abweichen können. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die PWO in veröffentlichten Berichten, die auf der PWO-Website www.progress-werk.de zur Verfügung stehen, beschrieben hat. PWO übernimmt unbeschadet gesetzlicher Vorgaben keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

HINWEISE

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit werden neben geschlechtsneutralen auch geschlechtsspezifische Formulierungen verwendet. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.