PWO AG

Oberkirch

Quartalsmitteilung 3. Quartal /​ 9 Monate 2023

BRIEF DES VORSTANDS

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

sehr geehrte Geschäftsfreunde,

in unserem Halbjahresfinanzbericht hatten wir Sie auf ein positives zweites Halbjahr 2023 eingestimmt. Nun hat das dritte Quartal unsere Erwartungen sogar noch übertroffen. Deshalb konnten wir in einer Ad-hoc-Mitteilung am 6. Oktober 2023 unsere Prognosen für wichtige Steuerungskennzahlen des laufenden Geschäftsjahres nach oben nehmen - teilweise bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr. Wir freuen uns deshalb sehr, auch mit dem Geschäftsjahr 2023 unsere Reihe erfolgreicher Jahre fortsetzen zu können.

Es gelingt uns, das hohe Neugeschäft der vergangenen Jahre in profitables Umsatzwachstum zu übertragen. Dafür gilt unser besonderer Dank den verantwortlichen Teams an allen Standorten weltweit, die zunächst die Werkzeuge für neue Serienproduktionen termin- und qualitätsgerecht bereitstellen. Und die dann für ein so reibungsloses Zusammenspiel von Werkzeugen, Umformpressen sowie Montagelinien sorgen, dass wir die Gewinnschwelle beim Serienanlauf zunehmend früher überschreiten. Jetzt zahlt sich die Zusammenarbeit in globalen Teams aus, die sich gegenseitig immer wieder zu neuen Höchstleistungen motivieren.

Die fortschreitende Perfektionierung unserer Abläufe hat uns auch mutiger in der Neugeschäftsakquise gemacht: Hatten wir uns zu Beginn des Jahres ein Ziel von rund 400 bis 500 Mio. EUR für das Lifetime-Volumen des Neugeschäfts gesetzt, könnten es nun bis zu 900 Mio. EUR werden. Wir sind inzwischen sicher, die Serienanläufe, die sich aus diesen Größenordnungen ergeben, gut zu beherrschen. Zum Ende des Neunmonatszeitraums hatten wir bereits ein Volumen von rund 810 Mio. EUR akquiriert. Dabei haben alle unsere Segmente und Business Units ihre Ziele übertroffen.

Inzwischen sind wir an allen Standorten weltweit gleichermaßen stark aufgestellt, wenn es um hochmoderne Sitzkomponenten und innovative Instrumententafelträger geht. Konsequent gestalten wir den Hochlauf der E-Mobilität mit und sind in entsprechenden Fahrzeugen und auf diesbezüglichen Plattformen vertreten. Auch bei der Entwicklung und Fertigung von Komponenten für Batteriemanagementsysteme oder elektrisch-hydraulische Bremskraftverstärker, die eine Rückgewinnung von Bremsenergie ermöglichen, nutzen wir unsere Kompetenz in der Metallumformung an der Grenze des technologisch Machbaren und erweitern kontinuierlich unsere Lösungspalette.

Auch im dritten Quartal haben wir die Weichen entsprechend gestellt, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und unsere Produkte auch in Zukunft möglichst nah bei unseren Kunden fertigen zu können. Für unseren neuen Produktionsstandort in Serbien wurde ein 100.000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Und genauso wichtig: Unsere Transformation hin zu einer CO 2-reduzierten Arbeitsweise wollen wir zügig weiter umsetzen. So werden unsere Standorte in China nun schon bis 2026 vollständig auf Ökostrom umgestellt. Dazu installieren wir dort derzeit eine Fotovoltaikanlage. Auch planen wir, weitere von der Science Based Targetsinitiative anerkannte Instrumente an unseren Standorten zu nutzen. Wir sind damit in allen für die PWO-Gruppe strategisch relevanten Bereichen auf einem guten Weg.

Oberkirch, im November 2023

Der Vorstand

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

In dieser Quartalsmitteilung erläutern wir die Geschäftsentwicklung des PWO-Konzerns (im Folgenden auch "PWO-Gruppe", "Gruppe" oder "PWO") im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. September 2023.

Ertragslage

Ausgewählte Informationen zu den Segmenten und zur Gruppe

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in TEUR Deutschland Tschechien Serbien Kanada Mexiko China
9 Monate 2023
Gesamtumsätze 182.356 98.247 441 35.880 85.732 42.023
Außenumsätze 169.209 88.470 98 35.246 85.732 39.066
Gesamtleistung 182.564 98.247 441 35.880 85.874 42.023
EBIT vor Währungseffekten 5.484 5.638 -149 -64 8.037 5.429
EBIT inklusive Währungseffekten 5.146 5.779 -149 -99 7.867 5.516
Investitionen 3.571 3.554 5.510 2.491 2.243 866
9 Monate 2022
Gesamtumsätze 187.232 82.611 0 36.977 72.445 38.289
Außenumsätze 174.307 75.048 0 36.304 72.309 37.099
Gesamtleistung 187.440 82.611 0 36.977 72.445 38.289
EBIT vor Währungseffekten 5.509 5.413 0 -247 10.562 2.461
EBIT inklusive Währungseffekten 5.351 5.331 0 35 10.399 2.566
Investitionen 2.809 7.148 0 1.808 1.832 349
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in TEUR Konsolidierung Gruppe
9 Monate 2023
Gesamtumsätze -522 444.158
Außenumsätze -522 417.299
Gesamtleistung -27.382 417.648
EBIT vor Währungseffekten -501 23.874
EBIT inklusive Währungseffekten -500 23.560
Investitionen 0 18.235
9 Monate 2022
Gesamtumsätze 89 417.643
Außenumsätze 89 395.156
Gesamtleistung -22.398 395.364
EBIT vor Währungseffekten -685 23.013
EBIT inklusive Währungseffekten -656 23.026
Investitionen 0 13.946

Im vergangenen und im laufenden Geschäftsjahr waren aufgrund der jüngst hohen Inflation in vielen Bereichen erhebliche Kostensteigerungen zu verzeichnen. Diesbezügliche Verhandlungen mit unseren Kunden wurden in der aktuellen Neunmonatsperiode und im Vorjahr in den einzelnen Segmenten der PWO-Gruppe zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgeschlossen. Im Folgenden verzichten wir auf eine Kommentierung dieser jeweiligen Effekte im Einzelnen und konzentrieren uns auf die Erläuterung der wesentlichen weiteren Faktoren, die zur aktuellen geschäftlichen Entwicklung der Gruppe beitrugen. Darüber hinaus verzeichneten wir sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr verschiedene Einmaleffekte. Per Saldo resultierten daraus Belastungen, die im Berichtsjahr etwas höher ausfielen als im Vorjahr. Die Effekte werden auf den Seiten 005 und 006 bei den jeweiligen Segmenten aufgeführt.

Weil wir Gesamtvereinbarungen über alle relevanten Kostenpositionen erzielen wollen, konnten bis zum Ende der Berichtsperiode viele, jedoch noch nicht alle Verhandlungen zu den gestiegenen Kosten mit unseren Kunden abgeschlossen werden. Wir streben unverändert einvernehmliche Lösungen an und sind davon überzeugt, auch die noch offenen Verhandlungen zu einem für alle Parteien fairen Ergebnis führen zu können.

Getrieben durch das hohe Neugeschäft der vergangenen Jahre, laufen derzeit kontinuierlich neue Serienfertigungen an bzw. hoch, welche die Ausläufe deutlich mehr als kompensieren. Dies trug dazu bei, dass die Umsatzerlöse in der Gruppe in der Neunmonatsperiode kräftig zulegten. Der Anstieg wäre noch stärker gewesen, hätten nicht negative Währungseffekte von 6,6 Mio. EUR das Wachstum gedämpft. Auf das EBIT vor

Währungseffekten wirkten sich diese allerdings nicht aus; es übertraf den Vorjahreswert sichtbar, während es nach 6 Monaten noch unter Vorjahr gelegen hatte. Hier wirkten die höheren Umsatzerlöse sowie unsere fortlaufenden Effizienzsteigerungen positiv zusammen, sodass das dritte Quartal 2023 sehr gut ausgefallen ist und dort ein Betrag von 9,0 Mio. EUR (i. Vj. 6,1 Mio. EUR) erzielt wurde.

Die hohen Kostensteigerungen bei Material und Energie führten im Neunmonatszeitraum zu einer Materialaufwandsquote von 60,0 Prozent, die damit gegenüber dem ohnehin hohen Vorjahresniveau von 59,5 Prozent noch einmal leicht zulegte. Auch die Belastung durch die gestiegenen Löhne und Gehälter nahm weiter zu; die Personalaufwandsquote erhöhte sich auf 23,4 Prozent (i. Vj. 22,9 Prozent). Die Quote war zudem durch den im ersten Quartal angefallenen Aufwand für die Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 0,4 Mio. EUR. belastet, die gemäß dem jüngsten Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie am Standort Deutschland zu buchen war, sowie durch die Einmalbelastungen im Zuge der berichteten Veränderungen im Vorstand. Unsere verhaltene Investitionstätigkeit der letzten Jahre trug dazu bei, dass die Abschreibungen absolut betrachtet merklich unter Vorjahr lagen und sich die Quote entsprechend ermäßigte.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieb prozentual unter dem der Umsatzerlöse. Er wurde gedämpft durch deutlich niedrigere Währungsaufwendungen als im Vorjahr. Diesen standen jedoch im Berichtszeitraum Währungserträge in ähnlicher Größenordnung gegenüber, sodass sich hieraus per Saldo keine wesentliche Auswirkung auf das EBIT ergab. Hingegen schlugen sich Preissteigerungen infolge der Inflation in verschiedenen Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sichtbar nieder. Zudem trug die Geschäftsausweitung zu höheren Kosten für Ausgangsfrachten bei, und die Kosten für die wieder stärker aufgenommenen Reisetätigkeiten legten zu. Ferner entstanden im ersten Quartal 2023 einmalige Rechts- und Beratungskosten im Zusammenhang mit dem Abschluss der neuen Finanzierungsvereinbarungen.

Die Finanzierungsaufwendungen nahmen im Neunmonatszeitraum trotz der niedrigeren Nettoverschuldung auf 6,0 Mio. EUR (i. Vj. 3,9 Mio. EUR) zu. Dies resultierte im Wesentlichen aus dem kräftigen Anstieg des EURIBOR sowie einer Belastung aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Die Steuerbelastung betrug 4,5 Mio. EUR (i. Vj. 4,3 Mio. EUR). Damit erhöhte sich die Steuerquote auf 25,8 Prozent (i. Vj. 22,4 Prozent). In Summe lagen das Periodenergebnis bei 13,0 Mio. EUR (i. Vj. 14,8 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie bei 4,16 EUR (i. Vj. 4,74 EUR).

Segmente

Entsprechend der internen Steuerung stellen unsere Standorte die Basis für die Segmentberichterstattung dar. Die PWO-Gruppe ist weltweit mit 9 Standorten vertreten, davon einer in Deutschland, 2 in Tschechien, einer in Kanada und je 2 in Mexiko bzw. China. Der neu gegründete Standort in Serbien hat erst zum 1. Juli 2023 seine Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Segment Serbien wirkte sich noch nicht maßgeblich auf die Entwicklung der PWO-Gruppe im Neunmonatszeitraum aus und wird daher im Folgenden nicht im Detail kommentiert. Bei der Erläuterung der Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns auf die Steuerungsgröße EBIT vor Währungseffekten.

Das Segment Deutschland erreichte im Neunmonatszeitraum ein EBIT auf Vorjahresniveau. Dies stellte zwar eine erhebliche Verbesserung gegenüber den ersten 6 Monaten dar, in denen sich das EBIT im Vergleich mit dem Vorjahr annähernd halbiert hatte. Dennoch ist die Ertragskraft des Segments vor allem durch die hohen Steigerungen bei Löhnen und Gehältern aufgrund des jüngsten Tarifabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie geschmälert. Hinzu kamen im ersten Halbjahr Belastungen aus der Inflationsausgleichsprämie sowie aus den Veränderungen im Vorstand. Positiv wirkte sich hingegen aus, dass im dritten Quartal auf den Wert betrieblicher Gebäude eine Zuschreibung von 0,3 Mio. EUR vorgenommen werden konnte.

Das Segment Tschechien realisierte den erwarteten Wachstumssprung aus an- und hochlaufenden neuen Serienproduktionen. Die Außenumsätze stiegen daher im Neunmonatszeitraum gegenüber dem Vorjahr deutlich stärker als die Umsatzerlöse in der Gruppe. Trotz des hohen Expansionstempos nahm das absolute EBIT sogar noch leicht gegenüber dem Vorjahr zu.

Im Segment Kanada blieben die Außenumsätze im Neunmonatszeitraum unter dem Vorjahreswert. Lagen im ersten Quartal vor allem die Abrufzahlen einiger Kunden aufgrund von Produktionsstopps in deren Werken noch unter den Erwartungen, so belasteten im dritten Quartal insbesondere die Streiks in der Automobilindustrie in Nordamerika. Durch eine sorgfältige Steuerung der personellen Kapazitäten und ein gutes Kostenmanagement wurde dennoch ein EBIT nahe am Break-even erreicht. Die künftigen Wachstumsperspektiven unserer kanadischen Aktivitäten sind positiv. Wir freuen uns daher sehr, dass wir im Berichtsquartal die Entscheidung für eine künftige Investition von rund 6,5 Mio. EUR an unserem Standort bekanntgeben konnten. Damit soll eine hochindividuelle Montagelinie installiert werden, die einen neuen Automatisierungsgrad realisiert und mit modernster Robotik, Bildverarbeitungssystemen und IIoT (Industrial Internet of Things) ausgestattet sein wird.

Auch im Segment Mexiko laufen die neuen Serienproduktionen erfolgreich an und hoch. Allerdings musste das Segment im dritten Quartal einen ungeplanten Aufwand bei den Materialpreisen hinnehmen, der das EBIT deutlich belastete. Dabei handelt es sich jedoch um einen Einmaleffekt, der nicht in die Zukunft fortwirkt.

Positiv entwickeln sich ferner die Außenumsätze im Segment China. Das Wachstum, ein vorteilhafterer Produktmix sowie eine hohe Kostendisziplin bei Personal- und sonstigen Aufwendungen trugen dazu bei, dass sich das EBIT vor Währungseffekten etwas mehr als verdoppelte. Allerdings war das Vorjahresniveau auch noch durch die harten Maßnahmen belastet, die die chinesische Regierung damals zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffen hatte, sowie durch eine im dritten Quartal 2022 gebuchte Abwertung von Vermögenswerten um 1,7 Mio. EUR.

Vermögens- und Finanzlage

Die Entwicklung der Bilanz war im Neunmonatszeitraum von den - bezogen auf unser Jahresbudget - weiterhin niedrigen Investitionen einerseits und der Geschäftsausweitung andererseits geprägt. So gingen die langfristigen Vermögenswerte im Verlauf des Berichtszeitraums von 218,8 Mio. EUR zum 31. Dezember 2022 auf 216,4 Mio. EUR zum 30. September 2023 leicht zurück.

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte nahmen hingegen von 138,6 Mio. EUR auf 159,7 Mio. EUR zu. Dies ist ein Ergebnis der Geschäftsausweitung in den ersten 9 Monaten 2023 und resultiert vor allem aus höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus gestiegenen Vertragsvermögenswerten. Zudem legten die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stichtagsbedingt von 3,2 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR zu. Insgesamt belief sich die Bilanzsumme zum Berichtsstichtag auf 425,0 Mio. EUR nach 400,3 Mio. EUR zum 31. Dezember 2022.

Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital von 151,3 Mio. EUR am 31. Dezember 2022 auf 160,3 Mio. EUR zum Berichtsstichtag, die Eigenkapitalquote blieb zum Ende des Neunmonatszeitraums 2023 mit 37,7 Prozent fast auf dem Stand vom 31. Dezember 2022 von 37,8 Prozent.

Im ersten Quartal des Berichtszeitraums konnten wir bestehende Finanzierungsvereinbarungen vorzeitig ablösen und durch ein deutlich höheres Volumen von 155 Mio. EUR ersetzen. Darüber hinaus wurden Anfang Mai bilaterale Darlehen über 10 Mio. EUR unterzeichnet. Mit den Vereinbarungen wurden die bestehende syndizierte Kreditlinie von 110 Mio. EUR sowie eine bilaterale Kreditlinie über 20 Mio. EUR vorzeitig zu ihrer Fälligkeit im dritten Quartal 2023 abgelöst.

Infolge der neuen Verträge waren Finanzschulden innerhalb der Bilanz umzugliedern, sodass sich die langfristigen Finanzschulden erhöhten, während die kurzfristigen zurückgingen. Zudem haben wir kurzfristige Finanzschulden getilgt. Insgesamt reduzierte sich die Nettoverschuldung von 115,4 Mio. EUR zum 31. Dezember 2022 auf 105,3 Mio. EUR zum Berichtsstichtag. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen war hingegen im Zusammenhang mit längeren Zahlungszielen auf Lieferantenseite ein Anstieg von 70,7 Mio. EUR auf 92,7 Mio. EUR zu verzeichnen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres 30,2 Mio. EUR nach 6,2 Mio. EUR im Vorjahr. In der Berichtsperiode nahm die Mittelbindung im kurzfristigen Vermögen nur um 20,5 Mio. EUR zu, während sie sich im Vorjahr vor allem wegen der stark gestiegenen Materialpreise um 52,0 Mio. EUR erhöht hatte. Aus der Veränderung der kurz- und langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) ergab sich per Saldo ein positiver Effekt auf die Kapitalflussrechnung von 22,3 Mio. EUR (i. Vj. 3,4 Mio. EUR), im Wesentlichen aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die zahlungsunwirksamen Aufwendungen/​Erträge beliefen sich auf -7,7 Mio. EUR. Der Vorjahresbetrag von 14,2 Mio. EUR hatte sich maßgeblich aus einer niedrigeren Bewertung der Pensionsrückstellungen infolge veränderter Kapitalmarktzinsen ergeben.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit blieb aufgrund unserer - wie zuvor erwähnt bezogen auf unser Jahresbudget - noch verhaltenen Investitionstätigkeit mit 16,1 Mio. EUR gering. Vor allem aufgrund des Grundstückskaufs im Segment Serbien im dritten Quartal 2023 wurde der Vorjahreswert von 8,7 Mio. EUR jedoch deutlich überschritten. Die Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten und erhaltenen Zinsen 8,9 Mio. EUR (i. Vj. -6,4 Mio. EUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf -19,9 Mio. EUR (i. Vj. 4,6 Mio. EUR). Darin ist die Netto-Tilgung von Krediten und Leasingverbindlichkeiten von 9,6 Mio. EUR (i. Vj. Netto-Aufnahme 13,3 Mio. EUR) enthalten. Die zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente betrug im Neunmonatszeitraum -5,8 Mio. EUR (i. Vj. 2,1 Mio. EUR).

Investitionen

Die Investitionen der ersten 9 Monate 2023 übertrafen, wie im Segmentbericht ausgewiesen, mit 18,2 Mio. EUR (i. Vj. 13,9 Mio. EUR) das Volumen des Vorjahreszeitraums. Weiterhin investieren wir im Sinne einer günstigen Liquiditätssteuerung projektbezogen grundsätzlich möglichst zeitnah vor dem Start neuer Serienproduktionen. Dies trug dazu bei, die Investitionsvolumina in den meisten unserer Segmente auch im dritten Quartal zu begrenzen. Dass dennoch in dieser Periode in der Gruppe insgesamt eine Summe von 12,9 Mio. EUR investiert wurde, resultierte insbesondere aus dem Kauf des Grundstücks in Serbien.

Im Neunmonatszeitraum entfielen Investitionen von 3,6 Mio. EUR (i. Vj. 2,8 Mio. EUR) auf das Segment Deutschland. Sie betrafen weiterhin vor allem Prozessautomatisierungen sowie die allgemeine Erhaltung des Standorts Oberkirch und dienten ferner der weiteren Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie. Im Segment Tschechien beliefen sich die Investitionen in den ersten 9 Monaten auf 3,6 Mio. EUR (i. Vj. 7,1 Mio. EUR), und umfassten insbesondere Fertigungseinrichtungen für Instrumententafelträger.

Im neu hinzugekommenen Segment Serbien haben wir im ersten Halbjahr im Zusammenhang mit der Gründung unseres eigenen Standorts für den Werkzeugbau Vermögenswerte von Gorenje MDM d.o.o. übernommen. Zudem kauften wir nun im Berichtsquartal ein Grundstück mit einer Fläche von 100.000 Quadratmetern für den Aufbau unseres dortigen Produktionsstandorts. Hierfür werden die Beträge zunächst in voller Höhe ausgewiesen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden uns öffentliche Förderbeträge für diese Industrieansiedlung und das Schaffen von Arbeitsplätzen zufließen. Insgesamt investierten wir in Serbien in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 5,5 Mio. EUR.

Das im Segment Kanada realisierte Volumen betrug 2,5 Mio. EUR (i. Vj. 1,8 Mio. EUR). Es entfiel unter anderem auf die Schlusszahlung für eine neue Umformpresse und auf Prozessautomatisierungen. Darüber hinaus investierten wir im Vorfeld neuer Serienanläufe in zusätzliche Fertigungseinrichtungen für Instrumententafelträger und setzten Produktivitätssteigerungen im Bereich des Widerstandsschweißens um.

Im Segment Mexiko geht der Ausbau unserer Standorte weiter voran. 2,2 Mio. EUR (i. Vj. 1,8 Mio. EUR) investierten wir in zusätzliche Anlagen und Maschinen sowohl für Umformpressen als auch für Schweiß- und Reinigungsanlagen. Darüber hinaus haben wir zusätzliche Investitionen zur Reduzierung unseres CO 2-Fußabdrucks angestoßen.

Im Segment China galten die Investitionen von 0,9 Mio. EUR (i. Vj. 0,3 Mio. EUR) vor allem Fertigungseinrichtungen für Instrumententafelträger am Standort Shenyang.

Neugeschäft

Wir freuen uns über ein hohes Neugeschäftsvolumen im Berichtsquartal und damit auch im laufenden Geschäftsjahr. Insgesamt konnten wir im Neunmonatszeitraum ein Lifetime-Volumen von rund 810 Mio. EUR gewinnen, davon entfielen rund 40 Mio. EUR auf mit dem Seriengeschäft verbundene Werkzeugaufträge. Damit haben wir bereits nach 9 Monaten das obere Ende unserer bisherigen Prognosespanne für das Geschäftsjahr 2023 überschritten.

Von den vielfältigen neuen Aufträgen profitieren alle unsere Standorte. Vor allem im Bereich Luftfederkomponenten konnten wir uns über das gesamte Jahr hinweg Aufträge verschiedener Kunden sichern. Dazu gehörten ein Auftrag für die elektrisch angetriebene Baureihe eines großen europäisch-amerikanischen Automobilherstellers und ein weiterer Auftrag eines europäischen Kunden, der an die Druckbehälter der Luftfederung seiner Oberklasse-Sport-Utility-Vehicles besonders hohe Anforderungen stellte. Im dritten Quartal kamen noch weitere hohe Volumina seitens renommierter europäischer Automobilhersteller für unsere Standorte in Deutschland und Mexiko hinzu.

Unsere tschechischen Standorte untermauerten zudem ihre unverändert herausragende Kompetenz im Bereich Sitze und Instrumententafelträger. Zusätzliches Volumen für einen Auftrag zur Entwicklung und Fertigung von Instrumententafelträgern wird dazu beitragen, die künftige Auslastung unseres Standorts in Kanada mit abzusichern.

Auch für unsere chinesischen Standorte verliefen die ersten 9 Monate 2023 erfolgreich. Besonders freuen wir uns über einen Auftrag für die Komponenten eines elektrohydraulischen Bremssystems, einen Auftrag für das Statorgehäuse eines lokalen Herstellers von Elektrofahrzeugen sowie im Non-Mobility-Bereich über einen Auftrag für Gehäuse zur Wohnraumklimatisierung, Luftreinigung und zur Anwendung in Wärmepumpen.

Der Produktionsstart des in den ersten 9 Monaten 2023 gewonnenen Neugeschäfts ist überwiegend für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 vorgesehen. Zunehmend gewinnen wir jedoch auch bereits Aufträge, deren Produktion im Jahr 2026 anlaufen und damit zur Sicherung der mittelfristigen Auslastung der PWO-Gruppe beitragen soll.

Ein wesentlicher Teil unserer Aufträge betrifft die Belieferung von Plattformen, die als Basis für verschiedene Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen An- und Auslaufzeitpunkten dienen. Daher liegt die Laufzeit unserer Aufträge typischerweise in einer Bandbreite von durchschnittlich 8 bis 10 Jahren.

Chancen- und Risikobericht

Die im Geschäftsbericht 2022 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung der PWO-Gruppe und ihrer Segmente haben grundsätzlich weiterhin Gültigkeit. Im Neunmonatszeitraum des Jahres 2023 gelang uns jedoch eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Darüber hinaus hat sich unsere Risikoeinschätzung hinsichtlich drohender Verluste aus laufenden Aufträgen und Neuanläufen kontinuierlich verbessert. Vereinbarungen mit unseren Kunden sowie unsere vielfältigen Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Stärkung der Wettbewerbskraft im gesamten globalen Standortportfolio zeigen inzwischen Wirkung. Dazu haben auch Produktmixverschiebungen beigetragen. Zudem profitieren wir inzwischen von positiven Effekten aus einem optimierten Zukauf von Leistungen, sodass sich unsere diesbezügliche Risikoeinschätzung verbessert hat. Dies trug maßgeblich dazu bei, dass wir jüngst unsere Prognosespannen für einige unserer Steuerungskennzahlen im Berichtsjahr anheben konnten.

Schätzungen zu künftigen Entwicklungen von Wechselkursen sind nicht Teil unserer Unternehmensprognosen. Um Währungsrisiken zu vermeiden, schließen wir entsprechende Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten und damit die erwarteten Cashflows abzusichern.

Prognosebericht

Auf Basis der guten Entwicklung im Neunmonatszeitraum 2023 und unserer positiven Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung sowie der dargelegten reduzierten Risikopositionen bei laufenden Aufträgen und Neuanläufen haben wir in einer Ad-hoc-Mitteilung am 6. Oktober unsere Prognose für das EBIT vor Währungseffekten auf 26 bis 29 Mio. EUR angehoben (bisher: 23 bis 26 Mio. EUR).

Zudem gaben wir in dieser Meldung bekannt, dass die optimistischere Einschätzung der Ergebnisentwicklung zusammen mit den bereits im Halbjahresfinanzbericht erläuterten längeren Zahlungszielen auf Lieferantenseite zu einem positiven Free Cashflow im mittleren einstelligen Mio.-EUR-Bereich führen sollte (bisher: negativer Free Cashflow im mittleren einstelligen Mio.-EUR-Bereich).

Nachdem in den ersten 9 Monaten bereits das obere Ende der bisherigen Prognosespanne von rund 700 bis 800 Mio. EUR für das Lifetime-Volumen beim Neugeschäft im Geschäftsjahr 2023 überschritten worden war, erhöhten wir in derselben Meldung unsere diesbezügliche Prognose auf bis zu 900 Mio. EUR.

Unsere weiteren finanziellen Steuerungsgrößen bestätigen wir. Für das Jahr 2023 rechnen wir mit einem Wachstum der Umsatzerlöse auf rund 550 Mio. EUR (i. Vj. 530,8 Mio. EUR). Zur Absicherung der in den nächsten Jahren vorgesehenen An- und Hochläufe neuer Serienfertigungen und im Vorgriff auf den weiteren Ausbau der Aktivitäten in Osteuropa wollen wir im Geschäftsjahr 2023 mit rund 40 Mio. EUR ein etwa doppelt so hohes Volumen investieren wie im Vorjahr, in dem wir 19,8 Mio. EUR investiert hatten. Weiterhin wollen wir eine Seitwärtsentwicklung der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr realisieren (31.12.2022: 37,8 Prozent) und die Zunahme des Nettoverschuldungsgrads auf unter 3 Jahre begrenzen (31.12.2022: 2,3 Jahre).

Die Realisierung der Investitionen bzw. der Abfluss der Mittel dafür kann sich stichtagsbedingt in das Geschäftsjahr 2024 verschieben. Dies hätte positive Auswirkungen auf die Bilanzrelationen zum Stichtag des Geschäftsjahresendes 2023 bzw. auf den Free Cashflow im Berichtsjahr.

Dieser Ausblick basiert weiterhin auf den Annahmen, dass es im vierten Quartal 2023 zu keinen größeren Störungen in den Lieferketten - etwa durch pandemiebedingte Einschränkungen, Wirtschaftssanktionen oder eine weitere Verschärfung von geopolitischen Spannungen - kommt, Energie in ausreichendem Umfang verfügbar ist sowie sich keine signifikanten Abweichungen von den antizipierten Preisentwicklungen ergeben.

FINANZINFORMATIONEN

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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3. Quartal 2023 3. Quartal 2022
TEUR %-Anteil TEUR %-Anteil
Umsatzerlöse 136.777 100,0 137.030 100,0
Aktivierte Eigenleistungen 112 0,1 66 0,0
Gesamtleistung 136.890 100,1 137.096 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 2.219 1,6 3.737 2,7
Materialaufwand -81.983 -59,9 -83.319 -60,8
Personalaufwand -31.302 -22,9 -29.838 -21,8
Abschreibungen -5.947 -4,3 -7.765 -5,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.535 -7,7 -13.923 -10,2
EBIT 9.341 6,8 5.988 4,4
Finanzergebnis -2.450 -1,8 -1.330 -1,0
EBT 6.892 5,0 4.658 3,4
Ertragsteuern -2.420 -1,8 -581 -0,4
Periodenergebnis 4.472 3,3 4.077 3,0
Ergebnis je Aktie in EUR 1,43 - 1,30 -
Umsatzerlöse 417.299 100,0 395.156 100,0
Aktivierte Eigenleistungen 349 0,1 208 0,1
Gesamtleistung 417.648 100,1 395.364 100,1
Sonstige betriebliche Erträge 5.973 1,4 10.645 2,7
Materialaufwand -250.496 -60,0 -235.285 -59,5
Personalaufwand -97.829 -23,4 -90.298 -22,9
Abschreibungen -18.017 -4,3 -19.980 -5,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen -33.719 -8,1 -37.420 -9,5
EBIT 23.560 5,6 23.026 5,8
Finanzergebnis -6.042 -1,4 -3.919 -1,0
EBT 17.519 4,2 19.107 4,8
Ertragsteuern -4.516 -1,1 -4.283 -1,1
Periodenergebnis 13.003 3,1 14.824 3,8
Ergebnis je Aktie in EUR 4,16 - 4,74 -

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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TEUR 3. Quartal 2023 3. Quartal 2022
Periodenergebnis 4.472 4.077
Nettoverluste aus der Absicherung von Cashflow Hedges -1.161 -393
Steuereffekt 242 169
Unterschied aus der Währungsumrechnung 980 1.028
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 61 804
Versicherungsmathematische Gewinne (i. Vj. Verluste) aus leistungsorientierten Pensionsplänen 3.457 4.467
Steuereffekt -1.007 -1.301
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 2.450 3.166
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 2.510 3.970
Gesamtergebnis nach Steuern 6.982 8.047
Nettogewinne (i. Vj. Nettoverluste) aus der Absicherung von Cashflow Hedges 1.251 -739
Steuereffekt -329 297
Unterschied aus der Währungsumrechnung -1.488 2.867
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -566 2.425
Versicherungsmathematische Gewinne aus leistungsorientierten Pensionsplänen 2.374 21.535
Steuereffekt -692 -6.084
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1.683 15.451
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 1.116 17.876
Gesamtergebnis nach Steuern 14.119 32.700

Konzern-Bilanz

AKTIVA

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TEUR 30.09.2023 31.12.2022
Sachanlagen 173.662 175.591
Immaterielle Vermögenswerte 10.309 9.019
Vertragsvermögenswerte 20.932 20.995
Latente Steueransprüche 11.506 13.240
Langfristige Vermögenswerte 216.408 218.845
Vorräte 39.032 39.615
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.287 54.233
Vertragsvermögenswerte 76.446 66.272
Sonstige Vermögenswerte 14.923 14.518
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.199 3.017
Ertragsteuerforderungen 837 580
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 159.692 138.620
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9.834 3.201
Kurzfristige Vermögenswerte 208.558 181.436
Bilanzsumme 424.966 400.281

PASSIVA

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TEUR 30.09.2023 31.12.2022
Eigenkapital 160.278 151.316
Langfristige Finanzschulden 56.487 42.044
Pensionsrückstellungen 38.693 41.578
Sonstige Rückstellungen 4.499 5.357
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.811 2.429
Latente Steuerschulden 1.590 1.731
Langfristige Schulden 103.080 93.139
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 92.732 70.691
Kurzfristige Finanzschulden 58.668 76.523
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.680 1.827
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 1.948 1.177
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 5.580 5.608
Kurzfristige Schulden 161.608 155.826
Summe Schulden 264.688 248.965
Bilanzsumme 424.966 400.281

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Sonstige Rücklagen
TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Leistungsorientierte Pläne Währungsdifferenzen Cashflow Hedge
1. Januar 2022 9.375 37.494 91.982 -19.503 4.038 1.915
Periodenergebnis 15.211
Sonstiges Ergebnis 15.159 -1.020 1.353
Gesamtperiodenergebnis 9.375 37.494 107.193 -4.344 3.018 3.268
Dividendenzahlung -4.688
31. Dezember 2022 9.375 37.494 102.505 -4.344 3.018 3.268
1. Januar 2023 9.375 37.494 102.505 -4.344 3.018 3.268
Periodenergebnis 13.003
Sonstiges Ergebnis 1.683 -1.488 922
Gesamtperiodenergebnis 9.375 37.494 115.508 -2.662 1.530 4.190
Dividendenzahlung -5.156
30. September 2023 9.375 37.494 110.352 -2.662 1.530 4.190
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TEUR Summe 2022
1. Januar 2022 125.301
Periodenergebnis 15.211
Sonstiges Ergebnis 15.492
Gesamtperiodenergebnis 156.004
Dividendenzahlung -4.688
31. Dezember 2022 151.316
summe 2023
1. Januar 2023 151.316
Periodenergebnis 13.003
Sonstiges Ergebnis 1.116
Gesamtperiodenergebnis 165.435
Dividendenzahlung -5.156
30. September 2023 160.278

Konzern- Kapitalflussrechnung

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9 Monate 9 Monate
TEUR 2023 2022
Periodenergebnis 13.003 14.824
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 18.017 19.980
Ertragsteueraufwand 4.516 4.283
Zinserträge und -aufwendungen 6.042 3.876
Veränderung des kurzfristigen Vermögens -20.488 -52.032
Veränderung des langfristigen Vermögens 63 1.373
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) -1.400 23.831
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 23.747 -20.455
Gezahlte Ertragsteuern -5.661 -3.594
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/​Erträge -7.680 14.214
Gewinn aus dem Abgang von Sachanlagen -4 -119
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 30.154 6.181
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen -16 45
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von immateriellen Vermögenswerten 4 0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -15.072 -7.747
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -1.013 -966
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -16.098 -8.668
Auszahlungen für Dividenden -5.156 -4.688
Gezahlte Zinsen -5.620 -4.399
Erhaltene Zinsen 457 437
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 50.007 45.545
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -55.525 -28.285
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -4.063 -3.995
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -19.901 4.615
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente -5.845 2.128
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente -3 -609
Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar -3.201 -5.901
Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente zum 30. September -9.049 -4.382
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Bilanz 9.834 8.455
davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen -18.884 -12.837

Segmentbericht

Segmentinformationen nach Regionen 9 Monate 2023

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in TEUR Deutschland Tschechien Serbien Kanada Mexiko China
Gesamtumsätze 182.356 98.247 441 35.880 85.732 42.023
Innenumsätze -13.147 -9.777 -343 -634 0 -2.958
Außenumsätze 169.209 88.470 98 35.246 85.732 39.066
Gesamtleistung 182.564 98.247 441 35.880 85.874 42.023
Sonstige Erträge 9.046 611 0 750 663 314
Gesamtaufwendungen -179.750 -89.131 -500 -35.067 -75.089 -34.777
Abschreibungen -6.713 -3.948 -91 -1.661 -3.580 -2.045
EBIT vor Währungseffekten 5.484 5.638 -149 -64 8.037 5.429
EBIT inkl. Währungseffekten 5.146 5.779 -149 -99 7.867 5.516
Zinsertrag 4.047 0 7 8 2 2
Zinsaufwand -4.822 -2.308 -4 -664 -1.638 -671
Ergebnis vor Steuern (EBT) 4.371 3.471 -147 -754 6.231 4.847
Ertragsteuern -2.121 371 -40 191 -1.869 -1.192
Periodenergebnis 2.250 3.842 -187 -564 4.362 3.655
Vermögen 167.788 136.945 7.954 38.975 71.721 53.188
davon lfr. Vermögenswerte 1 47.712 61.314 5.419 18.732 27.591 23.288
davon Vertragsvermögenswerte 35.671 30.553 266 9.991 14.116 9.269
Schulden 49.355 25.277 5.180 10.210 16.512 15.463
Investitionen 3.571 3.554 5.510 2.491 2.243 866
Mitarbeitende (per 30.09.) 994 749 50 287 697 280
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in TEUR Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze -522 444.158
Innenumsätze 0 -26.859
Außenumsätze -522 417.299
Gesamtleistung -27.382 417.648
Sonstige Erträge -5.412 5.973
Gesamtaufwendungen 32.270 -382.044
Abschreibungen 23 -18.017
EBIT vor Währungseffekten -501 23.874
EBIT inkl. Währungseffekten -500 23.560
Zinsertrag -3.609 457
Zinsaufwand 3.609 -6.498
Ergebnis vor Steuern (EBT) -500 17.519
Ertragsteuern 146 -4.516
Periodenergebnis -354 13.003
Vermögen -51.605 424.966
davon lfr. Vermögenswerte 1 -85 183.971
davon Vertragsvermögenswerte -2.488 97.377
Schulden -15.734 106.263
Investitionen 0 18.235
Mitarbeitende (per 30.09.) 0 3.057

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

Segmentinformationen nach Regionen 9 Monate 2022

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in TEUR Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze 187.232 82.611 36.977 72.445 38.289 89
Innenumsätze -12.925 -7.563 -673 -136 -1.190 0
Außenumsätze 174.307 75.048 36.304 72.309 37.099 89
Gesamtleistung 187.440 82.611 36.977 72.445 38.289 -22.398
Sonstige Erträge 13.513 408 1.366 766 664 -6.072
Gesamtaufwendungen -188.581 -73.824 -36.603 -59.177 -32.598 27.780
Abschreibungen -7.021 -3.864 -1.705 -3.635 -3.789 34
EBIT vor Währungseffekten 5.509 5.413 -247 10.562 2.461 -685
EBIT inkl. Währungseffekten 5.351 5.331 35 10.399 2.566 -656
Zinsertrag 3.706 0 1 2 2 -3.275
Zinsaufwand -3.078 -1.242 -484 -1.735 -1.091 3.275
Ergebnis vor Steuern (EBT) 5.979 4.089 -448 8.666 1.477 -656
Ertragsteuern 2.298 -121 -120 2.353 163 -290
Periodenergebnis 3.681 4.210 -328 6.313 1.314 -366
Vermögen 171.343 117.308 40.361 75.610 57.800 -41.383
davon lfr. Vermögenswerte 1 52.148 60.924 17.650 32.367 26.284 -115
davon Vertragsvermögenswerte 40.065 21.690 7.958 11.305 9.734 -2.846
Schulden 45.150 53.214 23.617 50.720 56.482 38.543
Investitionen 2.809 7.148 1.808 1.832 349 0
Mitarbeitende (per 30.09.) 1.039 677 310 577 300 0
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in TEUR Konzern
Gesamtumsätze 417.643
Innenumsätze -22.487
Außenumsätze 395.156
Gesamtleistung 395.364
Sonstige Erträge 10.645
Gesamtaufwendungen -363.003
Abschreibungen -19.980
EBIT vor Währungseffekten 23.013
EBIT inkl. Währungseffekten 23.026
Zinsertrag 436
Zinsaufwand -4.355
Ergebnis vor Steuern (EBT) 19.107
Ertragsteuern 4.283
Periodenergebnis 14.824
Vermögen 421.039
davon lfr. Vermögenswerte 1 189.258
davon Vertragsvermögenswerte 87.906
Schulden 267.726
Investitionen 13.946
Mitarbeitende (per 30.09.) 2.903

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

WEITERE INFORMATIONEN

Organe

Im Berichtszeitraum hat sich die Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat nicht verändert.

Mitglieder des Vorstands

Carlo Lazzarini | Vorsitzender /​ CEO

Jochen Lischer | CFO

Mitglieder des Aufsichtsrats

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Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger | stv. Vorsitzender

Andreas Bohnert | Arbeitnehmervertreter

Carsten Claus

Stefan Klemenz | Arbeitnehmervertreter

Dr. Jochen Ruetz

Dieter Maier | Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats

Finanzkalender

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27. - 29. November 2023 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main
6. Juni 2024 Hauptversammlung
28. März 2024 Geschäftsbericht 2023

KONTAKT

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Jochen Lischer Charlotte Frenzel
CFO Investor Relations & Corporate Communications

Telefon: + 49 7802 84-844

E-Mail: ir@pwo-group.com

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und anderen derzeit verfügbaren Informationen des Vorstands von PWO und auf daraus von ihm abgeleiteten Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Planungen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den hier explizit genannten oder implizit enthaltenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die PWO in veröffentlichten Berichten, die auf der PWO-Website pwo-group.com zur Verfügung stehen, beschrieben hat. PWO übernimmt unbeschadet gesetzlicher Vorgaben keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Hinweise

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit werden neben geschlechtsneutralen auch geschlechtsspezifische Formulierungen verwendet. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.

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