PWO AGOberkirchHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024Brief des VorstandsSehr geehrte Aktionärinnen und
Aktionäre,
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| 1. HJ 2024 | Veränderung ggü. Vorjahr (%) | 1. HJ 2023 | |
| Region | |||
| Europa (EU27 + EFTA + UK) 1) | 6.878.400 | 4,4 | 6.588.900 |
| Westeuropa (EU14 + EFTA + UK) 1) | 6.151.500 | 3,7 | 5.932.400 |
| Deutschland | 1.471.600 | 5,3 | 1.396.870 |
| USA (Light Vehicles) 2) | 7.810.700 | 2,0 | 7.658.200 |
| Mexiko (Light Vehicles) 2) | 707.700 | 11,9 | 632.440 |
| China (Light Vehicles) 3) | 9.856.000 | 3,3 | 9.541.140 |
Quellen, zitiert nach VDA:
1) ACEA
2) Wards Intelligence
3) CPCA
Wir erläutern die Geschäftsentwicklung im
Folgenden, wie wir es üblicherweise tun, bezogen auf
den Halbjahreszeitraum. Im zweiten Quartal 2024 waren mit
Ausnahme eines positiven Sondereffekts im Segment Kanada
keine signifikanten abweichenden Entwicklungen zu
verzeichnen, die zu kommentieren wären.
Unverändert profitieren wir von dem hohen
Neugeschäft der vergangenen Jahre und dem
kontinuierlichen An- und Hochlauf neuer Serienfertigungen.
Entsprechend stiegen die Umsatzerlöse in der
PWO-Gruppe im Berichtshalbjahr 2024 an.
Bei der in den Vorjahren außerordentlich stark
gestiegenen Materialaufwandsquote war eine moderate
Entlastung zu verzeichnen. Löhne und Gehälter
legten hingegen nachlaufend zu den hohen Inflationsraten in
der jüngeren Vergangenheit weiter zu, sodass sich die
Personalaufwandsquote im Berichtshalbjahr gegenüber
dem Vorjahr nochmals leicht erhöhte.
Unsere verhaltene Investitionstätigkeit der letzten
Jahre trug dazu bei, dass die Abschreibungen sich absolut
betrachtet leicht zurückbildeten und sich die Quote
ermäßigte. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen stiegen hingegen deutlich an. Hier schlugen
sich insbesondere der geschäftsbedingt erhöhte
Einsatz von Zeitarbeitskräften, gestiegene Kosten
für Ausgangsfrachten sowie höhere Rechts- und
Beratungskosten nieder. Die Zunahme Letzterer haben wir im
Zuge der weiteren Umsetzung unseres Wachstumskurses
vorübergehend gezielt zugelassen.
Insgesamt erreichten wir in den ersten 6 Monaten des
laufenden Geschäftsjahres ein EBIT vor
Währungseffekten von 15,5 Mio. EUR (i. Vj. 14,9 Mio.
EUR) und inklusive Währungseffekten von 15,3 Mio. EUR
(i. Vj. 14,2 Mio. EUR). Es gehört zu unserem
Geschäft, regelmäßig mit unseren Kunden
über einvernehmliche Anpassungen unserer lang
laufenden Verträge an veränderte
Rahmenbedingungen oder Kundenplanungen zu sprechen. Im
zweiten Quartal 2024 konnten wir vor allem im Segment
Kanada entsprechende Verhandlungen abschließen.
Daraus resultierte ein positiver Effekt auf das EBIT vor
Währungseffekten. Das EBIT inklusive
Währungseffekten enthält Effekte durch
stichtagsbedingte Bewertungen von
Fremdwährungsforderungen und
Sicherungsgeschäften.
Die Finanzierungsaufwendungen nahmen trotz der
niedrigeren Nettoverschuldung im Wesentlichen aufgrund des
kräftigen Anstiegs des EURIBOR auf 4,6 Mio. EUR (i.
Vj. 3,6 Mio. EUR) zu. Die Steuerbelastung erhöhte sich
erwartungsgemäß überproportional auf 4,0
Mio. EUR (i. Vj. 2,1 Mio. EUR) - vor allem, weil inzwischen
Verlustvorträge aufgebraucht sind. In Summe
ermäßigten sich das Periodenergebnis im
Berichtshalbjahr auf 6,7 Mio. EUR (i. Vj. 8,5 Mio. EUR) und
das Ergebnis je Aktie auf 2,15 EUR (i. Vj. 2,73 EUR).
| 1. HJ 2024 (TEUR) | Deutschland | Tschechien | Serbien | Kanada | Mexiko | China |
| Gesamtumsätze | 122.496 | 71.851 | 1.376 | 24.989 | 59.959 | 27.794 |
| Außenumsätze | 113.645 | 65.937 | 633 | 24.389 | 59.652 | 24.239 |
| Gesamtleistung | 122.601 | 71.851 | 1.376 | 24.989 | 60.017 | 27.794 |
| EBIT vor Währungseffekten | 1.710 | 3.822 | -611 | 2.149 | 5.256 | 3.054 |
| EBIT inklusive Währungseffekten | 1.553 | 3.816 | -619 | 2.062 | 5.332 | 3.082 |
| Investitionen | 2.124 | 2.767 | 470 | 1.093 | 3.990 | 139 |
| 1. HJ 2023 (TEUR) | ||||||
| Gesamtumsätze | 126.258 | 67.775 | 0 | 21.971 | 56.400 | 26.834 |
| Außenumsätze | 117.004 | 61.559 | 0 | 21.593 | 55.930 | 24.938 |
| Gesamtleistung | 126.376 | 67.775 | 0 | 21.971 | 56.519 | 26.834 |
| EBIT vor Währungseffekten | 3.553 | 3.454 | -29 | -233 | 5.337 | 3.314 |
| EBIT inklusive Währungseffekten | 3.239 | 3.313 | -29 | -336 | 5.130 | 3.395 |
| Investitionen | 1.018 | 2.161 | 0 | 831 | 630 | 734 |
| 1. HJ 2024 (TEUR) | Konsolidierung | Konzern |
| Gesamtumsätze | 81 | 308.546 |
| Außenumsätze | 81 | 288.576 |
| Gesamtleistung | -19.889 | 288.739 |
| EBIT vor Währungseffekten | 93 | 15.473 |
| EBIT inklusive Währungseffekten | 93 | 15.319 |
| Investitionen | 0 | 10.583 |
| 1. HJ 2023 (TEUR) | ||
| Gesamtumsätze | -503 | 298.736 |
| Außenumsätze | -503 | 280.521 |
| Gesamtleistung | -18.717 | 280.758 |
| EBIT vor Währungseffekten | -514 | 14.882 |
| EBIT inklusive Währungseffekten | -493 | 14.219 |
| Investitionen | 0 | 5.374 |
Entsprechend der internen Steuerung stellen unsere
Standorte die Basis für die Segmentberichterstattung
dar. Die PWO-Gruppe ist weltweit mit 10 Standorten
vertreten, davon je einer in Deutschland und Kanada und je
2 in den anderen Segmenten. Bei der Erläuterung der
Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns unverändert
auf die Steuerungsgröße EBIT vor
Währungseffekten.
Das Segment Deutschland verzeichnete im Berichtshalbjahr
im Wesentlichen aufgrund schwächerer Kundenabrufe
rückläufige Außenumsätze. Dies sowie
vor allem der erwähnte deutliche Anstieg der sonstigen
betrieblichen Aufwendungen, die maßgeblich dieses
Segment betrafen, trugen zum Rückgang des EBIT vor
Währungsaufwendungen bei. Wir gehen davon aus, dass
sich die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
im weiteren Jahresverlauf abflachen wird.
Das Segment Tschechien erzielte im Sechsmonatszeitraum
einen Anstieg der Außenumsätze und des EBIT vor
Währungseffekten. Dessen Zunahme wurde gedämpft
durch überproportional höhere
Personalaufwendungen im Zuge steigender Löhne und
Gehälter.
Der aktuelle Werkzeugstandort im Segment Serbien
realisierte im Berichtshalbjahr noch niedrige
Außenumsätze und ein leicht negatives EBIT vor
Währungseffekten. Parallel zu dessen Auf- und Ausbau
treiben wir derzeit den Bau des nahe gelegenen neuen
Entwicklungs- und Produktionsstandorts voran.
Im Segment Kanada profitierten die
Außenumsätze und das EBIT vor
Währungseffekten deutlich von dem zuvor dargestellten
Abschluss von Kundenverhandlungen. Der bisher für das
Jahr 2024 erwartete Wachstumssprung wird sich zeitlich
verzögern, sodass nun wieder ein besonders
sorgfältiges Management der laufenden Aufwendungen in
den Mittelpunkt der Steuerung rücken wird.
Die Entwicklung des Segments Mexiko ist maßgeblich
von den An- und Hochläufen neuer Serienproduktionen
geprägt. Im Berichtshalbjahr entfiel ein wesentlicher
Teil des Zuwachses der Außenumsätze auf
zugekaufte Werkzeuge im Vorfeld neuer Serienanläufe.
Diese Umsätze sind mit keinem Ergebnisbeitrag
verbunden. Darüber hinaus laufen derzeit viele neue
Serien an. Die hierfür notwendigen Mitarbeitenden sind
bereits eingestellt und werden derzeit eingearbeitet. Zudem
werden Werkzeuge und Pressen eingefahren. In Summe belasten
diverse Aufwendungen das EBIT, bevor aus den
Serienhochläufen substanzielle Umsatzerlöse
generiert werden. Daher ging das EBIT vor
Währungseffekten im ersten Halbjahr leicht
zurück.
Die Außenumsätze im Segment China blieben im
ersten Halbjahr 2024 leicht unter Vorjahr. Aufgrund der
steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen
insbesondere für Fremdreparaturen bzw. Wartungen,
Ausgangsfrachten und Zeitarbeitskräfte reduzierte sich
das EBIT vor Währungseffekten.
Die Entwicklung der Bilanz war im Berichtszeitraum von
den noch geringen Investitionen und einem strikten
Management des Umlaufvermögens geprägt. Zwar
stieg die Bilanzsumme von 423,1 Mio. EUR am 31. Dezember
2023 auf 432,9 Mio. EUR am 30. Juni 2024 an. Zu dieser
Ausweitung um 9,8 Mio. EUR trug jedoch auch eine Zunahme
der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um
3,6 Mio. EUR bei.
Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich
leicht von 219,7 Mio. EUR auf 219,1 Mio. EUR. Die
Forderungen und sonstigen Vermögenswerte legten vor
allem wegen höherer Vertragsvermögenswerte, die
im Wesentlichen Werkzeugaufträge im Vorfeld neuer
Serienanläufe betrafen, von 158,6 Mio. EUR auf 166,0
Mio. EUR zu.
Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital
von 156,5 Mio. EUR am 31. Dezember 2023 auf 158,5 Mio. EUR
zum Berichtsstichtag. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund
der stärkeren Bilanzausweitung von 37,0 Prozent auf
36,6 Prozent zurück. Bei sichtbar niedrigeren
Finanzschulden verbesserte sich die Nettoverschuldung
deutlich von 107,3 Mio. EUR auf 88,5 Mio. EUR.
Die gestiegene Bilanzsumme spiegelt sich bei den Passiva
insbesondere in geschäftsbedingt höheren
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Vor allem
die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten,
die im Wesentlichen durch Derivative beeinflusst werden,
bildeten sich hingegen zurück.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
verbesserte sich in den ersten 6 Monaten des
Geschäftsjahres auf 38,8 Mio. EUR nach 19,7 Mio. EUR
im Vorjahr. Dies wurde maßgeblich durch unsere weiter
verfeinerte Steuerung vor allem bei 2 Positionen
beeinflusst: Im Berichtshalbjahr nahm die Mittelbindung im
Umlaufvermögen nur um 6,8 Mio. EUR zu, während
sie sich im Vorjahr um 14,0 Mio. EUR erhöht hatte.
Darüber hinaus resultierte eine positive
Mittelveränderung von 25,3 Mio. EUR aus den
kurzfristigen Schulden (i. Vj. 19,5 Mio. EUR). Dazu trug
der im vorangegangenen Absatz erläuterte Anstieg der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bei.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit
stieg auf 9,3 Mio. EUR (i. Vj. 4,9 Mio. EUR). Die
Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend
erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach
gezahlten und erhaltenen Zinsen 25,7 Mio. EUR (i. Vj. 10,3
Mio. EUR).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief
sich auf insgesamt -14,5 Mio. EUR (i. Vj. -28,3 Mio. EUR).
Darin sind die Netto-Tilgung von Krediten und
Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 5,1 Mio. EUR (i.
Vj. 19,3 Mio. EUR), die Dividendenauszahlung von 5,5 Mio.
EUR (i. Vj. 5,2 Mio. EUR) sowie gezahlte und erhaltene
Zinsen von per Saldo -3,9 Mio. EUR (i. Vj. -3,9 Mio. EUR)
enthalten. Die zahlungswirksame Veränderung der
Zahlungsmittel/Zahlungsmitteläquivalente betrug im
Berichtshalbjahr 15,1 Mio. EUR (i. Vj. -13,5 Mio. EUR).
Im laufenden Geschäftsjahr wollen wir mehr
investieren als im Vorjahr. Entsprechend lagen die
Investitionen des ersten Halbjahres, wie im Segmentbericht
ausgewiesen, mit 10,6 Mio. EUR (i. Vj. 5,4 Mio. EUR)
deutlich über dem niedrigen Volumen des
Vorjahreszeitraums.
Investitionen in Höhe von 2,1 Mio. EUR (i. Vj. 1,0
Mio. EUR) entfielen auf das Segment Deutschland. Eine neue
Entfettungsanlage mit zugehöriger Verpackungsinsel
für diverse Produkte wird zu weiteren
Effizienzverbesserungen beitragen. Aus der Modernisierung
der Transfersteuerung einer 960-Tonnen-Presse werden
zusätzliche Produktionssteigerungen resultieren.
Ferner investieren wir unverändert in die weitere
Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie.
Im Segment Tschechien beliefen sich die Investitionen in
den ersten 6 Monaten auf 2,8 Mio. EUR (i. Vj. 2,2 Mio.
EUR). Im Vorfeld des weiteren Wachstums der Standorte
wurden insbesondere projektbezogene Fertigungs- und
Montageeinrichtungen angeschafft. Dabei bildete der Bereich
Instrumententafelträger einen besonderen Schwerpunkt.
Im Segment Serbien fielen in den ersten 6 Monaten 2024
mit 0,5 Mio. EUR erst relativ geringe Investitionen an. Im
Gesamtjahr sollen für den Aufbau unseres neuen
Standorts gut 15 Mio. EUR investiert werden. Auch eine
erste Umformpresse wurde bereits bestellt und angezahlt. Im
Berichtszeitraum des Vorjahres waren in diesem Segment noch
keine Investitionen angefallen.
Das im Segment Kanada realisierte Volumen betrug 1,1
Mio. EUR (i. Vj. 0,8 Mio. EUR) und entfiel im Wesentlichen
auf Fertigungseinrichtungen für Querträger, eine
Verpackungsanlage für Fertigteile, eine
projektbezogene Investition in das Presswerk und den
Abschluss der Erweiterung der Logistikflächen.
Im Segment Mexiko schreitet der Ausbau unserer Standorte
mit Investitionen von 4,0 Mio. EUR (i. Vj. 0,6 Mio. EUR)
weiter voran. Auf einem neu erworbenen Grundstück wird
künftig der Pressenpark erweitert. Darüber hinaus
werden wir bis Ende des laufenden Jahres die
Kapazitäten in der Werkzeuglogistik mehr als
verdoppeln. Projektbezogen wurden zudem die
Fertigungseinrichtungen kontinuierlich erweitert,
beispielsweise im Bereich Federbeine.
Im Segment China galten die Investitionen von 0,1 Mio.
EUR (i. Vj. 0,7 Mio. EUR) vor allem den
Fertigungseinrichtungen für
Instrumententafelträger am Standort Shenyang.
Unsere Strategie profitablen Wachstums konzentriert sich
darauf, regelmäßig ein Neugeschäftsvolumen
zu akquirieren, das auslaufende Serienproduktionen mehr als
ausgleicht. Obwohl wir im Bericht zum ersten Quartal 2024
eher eine gewisse Marktberuhigung für den weiteren
Verlauf des Jahres kommuniziert hatten, ist es uns
gelungen, im ersten Halbjahr ein Lifetime-Volumen von rund
410 Mio. EUR inklusive mit dem Seriengeschäft
verbundener Werkzeugaufträge über 20 Mio. EUR zu
gewinnen. Damit bestätigen wir für das erste
Halbjahr 2024 das Niveau des Vorjahres. Dies unterstreicht
ein weiteres Mal unsere Wettbewerbsstärke im globalen
Markt und die starke Aufstellung unseres weltweit
zusammenarbeitenden Vertriebsteams.
Im Sechsmonatszeitraum konnten wir die ersten
Neuaufträge für unseren jüngsten
Entwicklungs- und Produktionsstandort in Serbien gewinnen.
Dort soll Ende 2025 die Serienfertigung anlaufen. Nachdem
in den letzten Jahren insbesondere unsere internationalen
Standorte in Tschechien und Mexiko Spitzenreiter bei der
Neugeschäftsakquisition waren, war im Berichtszeitraum
unser deutscher Standort besonders erfolgreich. Mehr als
die Hälfte des Volumens des ersten Halbjahres entfiel
auf diesen Standort.
Von den vielfältigen neuen Aufträgen sind
insbesondere die für Karosserie- und
Strukturkomponenten besonders hervorzuheben. Hier konnten
wir das Produktportfolio von PWO um Bauteile im Bereich der
Bremssysteme erweitern. Auch bei Elektrik- und
Elektronikkomponenten für Steuergeräte- und
Motorengehäuse sind wir traditionell besonders
wettbewerbsstark. Zudem freuen wir uns über neue
Aufträge für Luftfederkomponenten mit
zugehörigen Druckspeichern.
Die Zusammenarbeit mit jüngst gewonnenen neuen
Kunden konnten wir sukzessive intensivieren.
Zusätzliche im ersten Halbjahr gewonnene
Neuaufträge zeigen, dass es uns in kurzer Zeit
gelungen ist, ein vertrauensvolles Verhältnis
aufzubauen.
Der Produktionsstart des in den ersten 6 Monaten 2024
gewonnenen Neugeschäfts ist - wie in unserem
Geschäft üblich - überwiegend in den beiden
nachfolgenden Jahren vorgesehen. Einige Aufträge
werden jedoch noch 2024 anlaufen und somit unmittelbar zum
Umsatzwachstum beitragen.
Ein wesentlicher Teil unserer Aufträge betrifft die
Belieferung von Plattformen, die als Basis für
verschiedene Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen An- und
Auslaufzeitpunkten dienen. Daher liegt die Laufzeit unserer
Aufträge typischerweise in einer Bandbreite von
durchschnittlich 8 bis 10 Jahren.
Die im Geschäftsbericht 2023 dargestellten Chancen
und Risiken für die Entwicklung der PWO-Gruppe und
ihrer Segmente sind weiterhin gültig.
Schätzungen zu künftigen Entwicklungen von
Wechselkursen sind nicht Teil unserer
Unternehmensprognosen. Um Währungsrisiken zu
vermeiden, schließen wir entsprechende
Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang
eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten
und damit die erwarteten Cashflows abzusichern.
Im ersten Halbjahr des Jahres 2024 gelang uns trotz der
eher verhaltenen Marktsituation eine erfolgreiche
Geschäftsentwicklung. Im Vergleich zur Planung 2024
hat sich die operative Risikosituation der PWO-Gruppe
leicht verbessert, da sich bereits einige Auswirkungen aus
dem Risikoinventar materialisiert haben und weitere
potenzielle Auswirkungen in die Unternehmensplanung
integriert wurden. Die leicht verbesserte Risikosituation
resultiert insbesondere jedoch auch aus der im
Jahresverlauf zunehmenden Planungssicherheit für das
laufende Geschäftsjahr und betrifft alle Segmente und
alle operativen Risikokategorien in ähnlichem Umfang.
Erheblich zugenommen haben hingegen die
branchenbezogenen und geopolitischen Risiken. Anfang Juli
hat die Europäische Kommission vorläufige
Zusatzzölle auf den Import von E-Autos aus China
beschlossen. Eine endgültige Entscheidung soll bis
November fallen. Bis dahin soll noch mit China verhandelt
werden, und die Zölle müssen noch nicht gezahlt,
sondern nur Sicherheitsleistungen für sie hinterlegt
werden.
Es ist damit zu rechnen, dass China mit
Gegenmaßnahmen auf die Zölle reagiert. China ist
der weltweit größte Mobilitätsmarkt.
Politische Eingriffe in das Marktgeschehen könnten
daher die stark exportorientierte deutsche
Mobilitätsindustrie besonders treffen. Es ist jedoch
auch nicht auszuschließen, dass weitere Länder
und Branchen tangiert sein könnten. Das kann von
Ausfuhrbeschränkungen für seltene Erden aus China
bis hin zu Einfuhrbeschränkungen für spanisches
Schweinefleisch oder französischen Branntwein nach
China reichen.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass
Handelskonflikte seit einigen Jahren erheblich zunehmen und
immer wieder den gesamten freien Handel und Warenverkehr
weltweit beeinträchtigen. Da die Märkte
hochgradig vernetzt sind, können sich Störungen
in einzelnen Bereichen entlang der gesamten Lieferketten
negativ auswirken. Wir gehen davon aus, dass diese
Situation auch in der Zukunft anhalten wird. Zur
Risikobegrenzung beobachten wir die weltpolitische
Situation stets sorgfältig, um jederzeit
möglichst frühzeitig reagieren zu können.
Laut der ifo Konjunkturprognose vom 20. Juni 2024
dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion der Welt
im Jahr 2024 um 2,5 Prozent zulegen. Der Welthandel, der im
Vorjahr zurückgegangen war, dürfte im laufenden
Jahr um etwa 1,5 Prozent steigen.
Für den Euroraum erwartet das ifo eine merkliche
Beschleunigung der Konjunktur im Sommerhalbjahr. Dazu
trüge einerseits bei, dass die Realeinkommen weiter
zunehmen. Die Lockerung der Geldpolitik und das Anziehen
des Welthandels sollen aber ebenso die Nachfrage
stützen, wenngleich die Dynamik der Export- und
Investitionsnachfrage wohl erst gegen Jahresende an Schwung
gewönne. Alles in allem soll die gesamtwirtschaftliche
Produktion im Euroraum im Jahr 2024 nur um knapp 1 Prozent
zulegen.
Die deutsche Wirtschaft arbeite sich langsam aus der
Krise. Im weiteren Verlauf des Jahres soll die
gesamtwirtschaftliche Erholung im Zuge der Normalisierung
der Konsumkonjunktur an Tempo gewinnen. Die Kaufkraft der
privaten Haushalte dürfte weiter an Stärke
zulegen, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen sich
allmählich erholen. Dabei unterstellt das ifo, dass
die Konsumfreude wieder zunimmt und sich die Sparquote
allmählich wieder normalisiert. Schließlich
dürfte auch die Industriekonjunktur ihre Erholung
fortsetzen und von einer steigenden globalen Nachfrage
profitieren. Insgesamt soll das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4 Prozent
zunehmen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose vom
Frühjahr 2024 würde damit die Wachstumsrate
für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte angehoben.
In den USA soll der private Konsum weiterhin die
Nachfrage stützen, wenngleich der Zuwachs weniger
kräftiger ausfallen dürfte als im Vorjahr. Die
Investitionen dürften zum Jahresende hingegen an
Schwung gewinnen. Auch der Wohnungsbau soll im
Prognosezeitraum weiter steigen. Es sei allerdings zu
erwarten, dass die Finanzpolitik angesichts des hohen
Budgetdefizits einen zurückhaltenderen Kurs
einschlägt. Die Verbraucherpreise dürften im Jahr
2024 um 3 Prozent steigen. Die gesamtwirtschaftliche
Produktion soll im Jahr 2024 mit 2,2 Prozent weniger stark
expandieren als im Vorjahr.
In China dürfte sich die Expansionsdynamik im
Sommerhalbjahr etwas abschwächen. Der starke
Lageraufbau zu Jahresbeginn würde wohl dazu
führen, dass die Nachfrage nach Industriegütern
nunmehr geringer ausfiele. Die Konsumnachfrage dürfte
aufgrund der anhaltenden Probleme ebenfalls schwach
bleiben. Allerdings sei zu erwarten, dass die chinesischen
Warenexporte mit dem Wiederanziehen der globalen
Industrieproduktion deutlich ausgeweitet würden. In
Summe dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion in
China im Jahr 2024 um 4,8 Prozent zunehmen.
Der VDA erwartet gemäß seiner
Jahresauftakt-Pressekonferenz vom 30. Januar 2024 die
folgenden Entwicklungen für das laufende Jahr:
Für den globalen Pkw-Markt wird mit einem moderaten
Anstieg des Absatzes um 2 Prozent gerechnet. Damit
wäre das Niveau des Jahres 2019 fast wieder erreicht.
In Europa (EU27, EFTA & UK; +4 Prozent) und den USA (+2
Prozent) sollen die Märkte aufgrund des schwachen
Vorjahresniveaus etwas stärker wachsen als der
chinesische Markt (+1 Prozent).
Für die Perspektiven des deutschen Marktes im Jahr
2024 war der VDA schon im Frühjahr eher vorsichtig. Er
erwartet einen Rückgang des Absatzes um 1 Prozent auf
weiterhin 2,8 Mio. Einheiten. Das sei etwa ein Viertel
weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Aufgrund der
schwächer als angenommenen Entwicklung der Nachfrage
nach E-Autos im Sechsmonatszeitraum nahm der Verband zudem
Anfang Juli seine Prognose bezüglich der
E-Neuzulassungen von bisher -9 Prozent (auf 635.000
Einheiten) zurück und erwartet nun -17 Prozent (auf
578.000 Einheiten). Bezüglich des Exports in
Deutschland gefertigter Pkw geht der VDA von einem leichten
Anstieg um 1 Prozent auf gut 3,1 Mio. Einheiten aus. Das
entspräche einer Exportquote von 76 Prozent.
Auf Basis der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr
2024 können wir unsere Prognosen für das laufende
Geschäftsjahr bestätigen und teilweise sogar
anheben. Bei unseren Planungen gehen wir davon aus, dass es
im laufenden Jahr zu keinen größeren
Störungen in den Lieferketten - etwa durch
geopolitische Spannungen oder Wirtschaftssanktionen -
kommt, Energie in ausreichendem Umfang verfügbar ist
sowie sich keine signifikanten Abweichungen von den
antizipierten Preisentwicklungen ergeben.
Unverändert rechnen wir mit einem Umsatzwachstum
auf rund 570 Mio. EUR. Das EBIT wird zwischen 29 bis 32
Mio. EUR erwartet. Zum Erreichen dieser Spanne sollen
bereits implementierte Kostensenkungsmaßnahmen
insbesondere im Bereich der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen beitragen.
Zur Absicherung der in den nächsten Jahren
vorgesehenen An- und Hochläufe neuer Serienfertigungen
und für den Aufbau unseres Produktionsstandorts in
Serbien planen wir im Geschäftsjahr 2024 in der Gruppe
mit rund 40 Mio. EUR ein deutlich höheres
Investitionsvolumen als im Vorjahr.
Unsere diversen Initiativen zur Verbesserung der
liquiditätsorientierten Steuerung der PWO-Gruppe
tragen inzwischen nachhaltig Früchte. Wir konnten
daher im Berichtshalbjahr einen deutlich höheren Free
Cashflow erzielen als erwartet. Trotz des vorgesehenen
Anstiegs der Investitionen im zweiten Halbjahr sind wir
daher zuversichtlich, auch im Gesamtjahr einen Free
Cashflow zu erzielen, der über unseren bisherigen
Planungen liegt. Wir gehen nun von einem Wert im bereits
zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aus (bisher: positiver
Free Cashflow im mittleren einstelligen
Millionen-Euro-Bereich).
Mit dem anhaltend starken Neugeschäft von rund 410
Mio. EUR im Berichtshalbjahr sind wir bereits auf sehr
gutem Weg, unser Jahresziel von 550 bis 600 Mio. EUR zu
erreichen. Unverändert erwarten wir für die
kommenden Monate eher eine gewisse Marktberuhigung und
damit eine Anpassung des Neugeschäftsvolumens. Daher
behalten wir unser Ziel für das Gesamtjahr
unverändert bei.
| 2. Quartal 2024 | 2. Quartal 2023 | |||
| TEUR | %-Anteil | TEUR | %-Anteil | |
| Umsatzerlöse | 141.790 | 100,0 | 139.580 | 100,0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 81 | 0,1 | 177 | 0,1 |
| Gesamtleistung | 141.871 | 100,1 | 139.757 | 100,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.887 | 3,4 | 1.712 | 1,2 |
| Materialaufwand | -84.780 | -59,8 | -82.424 | -59,1 |
| Personalaufwand | -34.046 | -24,0 | -33.457 | -24,0 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen | -5.962 | -4,2 | -6.000 | -4,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -13.958 | -9,8 | -11.476 | -8,2 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 8.012 | 5,7 | 8.112 | 5,8 |
| Finanzergebnis | -2.388 | -1,7 | -1.739 | -1,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 5.624 | 4,0 | 6.373 | 4,6 |
| Ertragsteuern | -2.228 | -1,6 | -971 | -0,7 |
| Periodenergebnis | 3.396 | 2,4 | 5.402 | 3,9 |
| Ergebnis je Aktie in EUR
(verwässert = unverwässert, bezogen auf das den Anteilseignern der PWO AG zuzurechende Ergebnis) |
1,09 | - | 1,73 | - |
| 1. Halbjahr 2024 | 1. Halbjahr 2023 | |||
| TEUR | %-Anteil | TEUR | %-Anteil | |
| Umsatzerlöse | 288.576 | 100,0 | 280.521 | 100,0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 163 | 0,1 | 237 | 0,1 |
| Gesamtleistung | 288.739 | 100,1 | 280.758 | 100,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 6.987 | 2,4 | 3.754 | 1,3 |
| Materialaufwand | -171.403 | -59,4 | -168.513 | -60,1 |
| Personalaufwand | -69.229 | -24,0 | -66.527 | -23,7 |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen | -11.953 | -4,2 | -12.069 | -4,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -27.821 | -9,6 | -23.183 | -8,3 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 15.320 | 5,3 | 14.219 | 5,1 |
| Finanzergebnis | -4.632 | -1,6 | -3.592 | -1,3 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 10.688 | 3,7 | 10.627 | 3,8 |
| Ertragsteuern | -3.976 | -1,4 | -2.096 | -0,7 |
| Periodenergebnis | 6.712 | 2,3 | 8.531 | 3,0 |
| Ergebnis je Aktie in EUR
(verwässert = unverwässert, bezogen auf das den Anteilseignern der PWO AG zuzurechende Ergebnis) |
2,15 | - | 2,73 | - |
| TEUR | 2. Quartal 2024 | 2. Quartal 2023 |
| Periodenergebnis | 3.396 | 5.402 |
| Nettogewinne (i.Vj. Nettoverluste) aus der Absicherung von Cashflow Hedges | -1.018 | 839 |
| Steuereffekt | 385 | -238 |
| Steuereffekt Unterschied
aus
Währungsumrechnung |
420 | -1.263 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -212 | -662 |
|
Versicherungsmathematische Gewinne aus
leistungsorientierten
Pensionsplänen |
1.466 | -451 |
| Steuereffekt | -427 | 131 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 1.039 | -320 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 826 | -982 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 4.222 | 4.420 |
| TEUR | 1. Halbjahr 2024 | 1. Halbjahr 2023 |
| Periodenergebnis | 6.712 | 8.531 |
| Nettogewinne (i.Vj. Nettoverluste) aus der Absicherung von Cashflow Hedges | -2.528 | 2.412 |
| Steuereffekt | 709 | -571 |
| Steuereffekt Unterschied
aus
Währungsumrechnung |
1.104 | -2.468 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -714 | -627 |
|
Versicherungsmathematische Gewinne aus
leistungsorientierten
Pensionsplänen |
2.074 | -1.083 |
| Steuereffekt | -604 | 315 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 1.470 | -767 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 755 | -1.394 |
| Gesamtergebnis nach Steuern | 7.467 | 7.137 |
| TEUR | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
| Sachanlagen | 173.767 | 173.711 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.548 | 9.928 |
| Vertragsvermögenswerte | 20.300 | 20.141 |
| Latente Steueransprüche | 15.504 | 15.962 |
| Langfristige Vermögenswerte | 219.119 | 219.743 |
| Vorräte | 37.693 | 38.289 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 64.048 | 63.823 |
| Vertragsvermögenswerte | 82.491 | 73.739 |
| Sonstige Vermögenswerte | 16.802 | 16.652 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 968 | 2.741 |
| Ertragsteuerforderungen | 1.688 | 1.670 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 165.997 | 158.626 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 10.045 | 6.443 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 213.735 | 203.357 |
| Bilanzsumme | 432.854 | 423.100 |
| TEUR | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
| Summe Eigenkapital | 158.532 | 156.534 |
| Langfristige Finanzschulden | 56.372 | 58.911 |
| Pensionsrückstellungen | 45.394 | 47.319 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.837 | 3.150 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 2.007 | 6.356 |
| Passivischer Abgrenzungsposten | 4.946 | 4.952 |
| Latente Steuerschulden | 1.560 | 1.748 |
| Langfristige Schulden | 113.116 | 122.437 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 110.684 | 81.550 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 42.127 | 54.818 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.785 | 901 |
| Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen | 2.025 | 1.976 |
| Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen | 4.585 | 4.883 |
| Kurzfristige Schulden | 161.206 | 144.129 |
| Summe Schulden | 274.322 | 266.566 |
| Bilanzsumme | 432.854 | 423.100 |
| Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital | ||||||
| Sonstige Rücklagen | ||||||
| TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Leistungsorientierte Pläne | Währungsdifferenzen | Cashflow Hedge |
| 1. Januar 2023 | 9.375 | 37.494 | 102.505 | -4.344 | 3.018 | 3.268 |
| Periodenergebnis | - | - | 8.531 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | -767 | -2.468 | 1.841 |
| Gesamtperiodenergebnis | 9.375 | 37.494 | 111.036 | -5.111 | 550 | 5.109 |
| Dividendenzahlung | - | - | -5.156 | - | - | - |
| 30. Juni 2023 | 9.375 | 37.494 | 105.880 | -5.111 | 550 | 5.109 |
| 1. Januar 2024 | 9.375 | 37.494 | 113.569 | -8.752 | 1.250 | 3.598 |
| Periodenergebnis | - | - | 6.712 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 1.470 | 1.104 | -1.819 |
| Gesamtperiodenergebnis | 9.375 | 37.494 | 120.281 | -7.282 | 2.354 | 1.779 |
| Dividendenzahlung | - | - | -5.469 | - | - | - |
| 30. Juni 2024 | 9.375 | 37.494 | 114.812 | -7.282 | 2.354 | 1.779 |
| TEUR | Summe |
| 1. Januar 2023 | 151.316 |
| Periodenergebnis | 8.531 |
| Sonstiges Ergebnis | -1.394 |
| Gesamtperiodenergebnis | 158.453 |
| Dividendenzahlung | -5.156 |
| 30. Juni 2023 | 153.296 |
| 1. Januar 2024 | 156.534 |
| Periodenergebnis | 6.712 |
| Sonstiges Ergebnis | 755 |
| Gesamtperiodenergebnis | 164.001 |
| Dividendenzahlung | -5.469 |
| 30. Juni 2024 | 158.532 |
| TEUR | 1. Halbjahr 2024 | 1. Halbjahr 2023 |
| Periodenergebnis | 6.712 | 8.531 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Sachanlagen und immat. Vermögenswerte | 11.953 | 12.069 |
| Ertragsteueraufwand | 3.976 | 2.096 |
| Zinserträge und -aufwendungen | 4.632 | 3.592 |
| Veränderungen des kurzfristigen Vermögens | -6.775 | -14.020 |
| Veränderungen des langfristigen Vermögens | -159 | -950 |
| Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) | 25.303 | 19.476 |
| Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) | 359 | -1.138 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -3.339 | -5.927 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | -3.850 | -4.016 |
| Gewinn aus dem Abgang von Sachanlagen | -1 | -3 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 38.811 | 19.710 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen | 1 | 3 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -8.676 | -4.767 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -603 | -157 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -9.278 | -4.920 |
| Auszahlungen für Dividenden | -5.469 | -5.156 |
| Gezahlte Zinsen | -4.363 | -4.161 |
| Erhaltene Zinsen | 498 | 289 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 30.745 | 32.913 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Krediten | -33.027 | -49.680 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -2.839 | -2.539 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -14.455 | -28.335 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 15.079 | -13.545 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 94 | -87 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar | -18.369 | -3.201 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni | -3.196 | -16.834 |
| davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Bilanz | 10.045 | 4.585 |
| davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen | -13.242 | -21.419 |
Die PWO AG ist eine börsennotierte
Kapitalgesellschaft mit Sitz in 77704 Oberkirch,
Industriestraße 8, Deutschland. Das Unternehmen ist
im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der
Registernummer HRB 490007 angemeldet und eingetragen. Die
aktuell gültige Satzung ist die in der Fassung vom 10.
Mai 2023. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der PWO AG
und ihrer Tochterunternehmen für das zweite Quartal
und das erste Halbjahr 2024 wurde mit Beschluss des
Vorstands vom 25. Juli 2024 zur Vorlage an den
Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats freigegeben.
Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss zum 30.
Juni 2024 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34
"Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Es wurden alle zum
Abschlussstichtag verbindlichen International Financial
Reporting Standards (IFRS) einschließlich der
Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC)
angewendet, die durch die EU-Kommission in
europäisches Recht übernommen wurden und zum
Abschlussstichtag verpflichtend anzuwenden sind.
Der Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle
für einen Konzernabschluss zum
Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und
Angaben und ist daher in Verbindung mit dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zu lesen. Die bei
der Erstellung des Konzern-Zwischenabschlusses angewandten
Rechnungslegungsmethoden entsprechen grundsätzlich
denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023.
Detaillierte Erläuterungen finden sich auf den Seiten
65 ff. im Anhang des Geschäftsberichts 2023.
Der Konzern-Zwischenabschluss und der
Konzern-Zwischenlagebericht sind weder geprüft noch
einer prüferischen Durchsicht unterzogen worden.
Für den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses
zum 31. Dezember 2023 angewandten Rechnungslegungsmethoden
unverändert übernommen mit Ausnahme der zum 1.
Januar 2024 erstmals anzuwendenden Standards und
Interpretationen.
Die angewendeten Rechnungslegungsmethoden haben sich
gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, mit
Ausnahme der nachfolgend aufgelisteten geänderten
Standards, die ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend
anzuwenden sind.
| Verlautbarung | Erstmalige
Anwendung |
Änderungen | Voraussichtliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss |
| Änderung zu IFRS 16 " Leasingverhältnisse" in Bezug auf die Leasingverbindlichkeit bei Sale and Lease Back | 01.01.2024 | Die modifizierte Fassung des IFRS 16 regelt, dass ein Verkäufer-Leasingnehmer seine aus der Transaktion neu entstandene Leasingverbindlichkeit so zu bewerten hat, dass daraus kein Gewinn oder Verlust erfasst wird, dessen Betrag sich auf das zurückbehaltene Nutzungsrecht bezieht. Umgekehrt bedeutet dies, dass ein Gewinn bzw. Verlust aus dem Verkauf des ursprünglichen Vermögenswerts nur dann erfasst werden darf, soweit der Buchwert des übertragenen Vermögenswerts nicht auf das durch die Begründung des Leasingverhältnisses neu aktivierte Nutzungsrecht entfällt. | Keine wesentlichen Auswirkungen erwartet. |
| Änderungen an
IAS 1: Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig sowie langfristige Schulden mit Kreditbedingungen |
01.01.2024 | Die im Januar 2020
verabschiedeten Änderungen an IAS 1 betreffen
eine begrenzte Anpassung der Beurteilungskriterien
für die Klassifizierung von Schulden als
kurzfristig oder langfristig.
Es wird klargestellt, dass die Klassifizierung von Schulden als kurzfristig von den Rechten des Unternehmens zum Abschlussstichtag abhängt, die Erfüllung der Schuld um mindestens 12 Monate nach Ende des Berichtszeitraums zu verschieben. Liegen solche Rechte vor, wird die Schuld als langfristig klassifiziert. Das Recht, die Erfüllung der Schuld zu verschieben, muss hierbei substanziell sein. Sofern das Unternehmen für die Ausübung eines derartigen Rechtes bestimmte Bedingungen zu erfüllen hat, müssen diese am Abschlussstichtag erfüllt werden; anderenfalls folgt eine Klassifizierung als kurzfristig. Für die Klassifizierung einer Schuld ist es dabei unerheblich, ob das Management beabsichtigt oder erwartet, dass die Schuld tatsächlich innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag erfüllt wird. Entscheidend für die Klassifizierung sind lediglich am Abschlussstichtag bestehende Rechte, die Erfüllung der Schuld um mindestens 12 Monate zu verschieben. Dies gilt auch im Falle der Erfüllung innerhalb des Wertaufhellungszeitraums. Die Änderungen wurden (nach zwischenzeitlicher Verschiebung des Erstanwendungszeitpunktes der Änderungen vom 1. Januar 2022 auf den 1. Januar 2023 durch Änderungen aus Juli 2020) durch eine weitere, im Oktober 2022 veröffentlichte Änderung des IAS 1 ergänzt. Die neue Änderung betrifft die Klassifizierung von Schulden, die Nebenbedingungen (covenants) unterliegen. Das IASB stellt dabei klar, dass Nebenbedingungen, die vor oder am Bilanzstichtag einzuhalten sind, Auswirkung auf die Klassifizierung als kurz- oder langfristig haben können. Nebenbedingungen, die lediglich nach dem Bilanzstichtag einzuhalten sind, haben dagegen keinen Einfluss auf die Klassifizierung. Statt einer Berücksichtigung im Rahmen der Klassifizierung sind solche Nebenbedingungen in den Anhangangaben offenzulegen. Hierdurch soll den Abschlussadressaten ermöglicht werden zu beurteilen, inwiefern langfristige Verbindlichkeiten innerhalb von 12 Monaten rückzahlbar werden könnten. |
Auswirkungen könnten sich aus den Vertragsbedingungen zukünftiger Kreditabschlüsse ergeben. |
| Änderung an IAS 7 "Kapitalflussrechnung" und IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" betreffend Finanzierungsvereinbarungen mit Lieferanten | 01.01.2024 | Die Zielsetzung der Ende
Mai 2023 veröffentlichten Neuerungen besteht
darin, die Auswirkungen von
Lieferkettenfinanzierungsgeschäften (supplier
finance arrangements) auf die bilanzierten
Verbindlichkeiten und die Zahlungsströme des
Unternehmens sowie auch auf die mit den
Geschäften verbundenen Liquiditätsrisiken
für die Informationsadressaten durch eine
Ausweitung der Angabepflichten transparenter zu
machen.
Die neuen Berichtspflichten zu Lieferkettenfinanzierungsgeschäften beinhalten u. a.: • Beschreibung der Vertragsbedingungen • Nennung der Bilanzposten und der Buchwerte jeweils zu Periodenbeginn und -ende einschließlich der gegenüber dem Lieferanten bereits beglichenen Verbindlichkeiten • die Bandbreite von Zahlungsfristen für solche Geschäfte und im Vergleich dazu für sonstige Verbindlichkeiten • Risikokonzentration |
Keine wesentlichen Auswirkungen erwartet. |
Gegenüber dem Konzernabschluss per 31. Dezember
2023 ergaben sich keine Veränderungen im
Konsolidierungskreis.
Die in Fremdwährung aufgestellten Abschlüsse
der in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen
Unternehmen wurden zu nachfolgenden Wechselkursen
umgerechnet:
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
| 30.06.2024 | 30.06.2023 | 1. HJ 2024 | 1. HJ 2023 | ||
| China | CNY | 7,77 | 7,90 | 7,49 | 7,49 |
| Kanada | CAD | 1,47 | 1,44 | 1,46 | 1,46 |
| Mexiko | USD | 1,07 | 1,09 | 1,08 | 1,08 |
Die Aufteilung des Konzernumsatzes aus dem Verkauf von
Gütern nach Standorten ist im Segmentbericht
dargestellt.
| TEUR | 1. HJ 2024 | 1. HJ 2023 |
| Electronic-, Chassis- & Airbag Components | 103.647 | 98.610 |
| Steering & Seats Components | 56.216 | 65.762 |
| Body & Instrument Panel Carrier Components | 112.127 | 103.129 |
| Sonstige Umsätze | 16.586 | 13.019 |
| SUMME | 288.576 | 280.521 |
Die untenstehenden Tabellen zeigen die
Außenumsätze nach Business Units und nach
Regionen. Die Business Units sind im Konzernlagebericht des
Geschäftsberichts 2023, Kapitel "Grundlagen des
PWO-Konzerns", erläutert.
| TEUR | 1. HJ 2024 | 1. HJ 2023 |
| Deutschland | 87.614 | 81.748 |
| Übriges Europa | 78.878 | 80.918 |
| Nordamerika | 97.699 | 88.656 |
| Andere Länder | 24.384 | 29.198 |
| SUMME | 288.576 | 280.521 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen Währungserträge in Höhe von
2.599 TEUR (i. Vj. 2.231 TEUR).
Die wichtigsten Einzelposten der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen sind:
| TEUR | 1. HJ 2024 | 1. HJ 2023 |
| Währungsaufwendungen | 2.669 | 2.894 |
| Kosten für Zeitarbeitnehmende | 4.743 | 2.867 |
| Instandhaltungsaufwendungen | 3.524 | 3.448 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten | 3.506 | 2.383 |
| Ausgangsfrachten | 2.368 | 1.787 |
| Leasingaufwand | 1.641 | 1.538 |
Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten
Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
| TEUR | 1. HJ 2024 | 1. HJ 2023 |
| Tatsächliche Steuern | 3.367 | 2.437 |
| Latente Steuern | 609 | -341 |
| SUMME | 3.976 | 2.096 |
In Übereinstimmung mit IAS 34 wurden die
Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
in der Berichtsperiode auf Basis des Steuersatzes
abgegrenzt, der für das gesamte Geschäftsjahr
erwartet wird.
Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wird das den
Anteilseignern der PWO AG zuzurechnende Ergebnis durch die
gewichtete durchschnittliche Anzahl der insgesamt
ausgegebenen Aktien geteilt. Verwässerungseffekte aus
Aktienoptionen bzw. wandelbaren Vorzugsaktien haben sich
nicht ergeben.
| TEUR | Q2 2024 | Q2 2023 |
| Ergebnis nach Steuern | 3.396 | 5.402 |
| Durchschnittliche Anzahl Stückaktien | 3.125.000 | 3.125.000 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 1,09 | 1,73 |
| TEUR | 1. HJ 2024 | 1. HJ 2023 |
| Ergebnis nach Steuern | 6.712 | 8.531 |
| Durchschnittliche Anzahl Stückaktien | 3.125.000 | 3.125.000 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 2,15 | 2,73 |
Ein Werthaltigkeitstest wird bei Geschäfts- oder
Firmenwerten mindestens jährlich, bei sonstigen
immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter
Nutzungsdauer sowie bei Sachanlagen nur bei Vorliegen
konkreter Anhaltspunkte durchgeführt. Zu der
Vorgehensweise bei den Werthaltigkeitstests verweisen wir
auf den Konzernanhang des Konzernabschlusses 2023.
Aus der Entwicklung der bewertungsrelevanten Parameter
können sich grundsätzlich Anhaltspunkte für
das Vorliegen eines Wertminderungs- bzw.
Wertaufholungsbedarfs ergeben. Infolgedessen wurde zum 30.
Juni 2024 eine Beurteilung auf Basis externer und interner
Informationsquellen vorgenommen. Seit dem letzten
Höhepunkt im Zeitraum von September 2022 bis Februar
2023 sind die Inflationsraten stetig gesunken, liegen aber
weiterhin knapp oberhalb der von der EZB gesetzten
Obergrenze von 2 Prozent. Mit Blick auf das Zinsniveau
lassen sich nach diversen Zinserhöhungen in den
letzten Jahren jüngst erste Schritte einer Zinssenkung
erkennen. Aus der Beurteilung der heran gezogenen
Informationsquellen ergeben sich zum Bewertungsstichtag
keine konkreten Anhaltspunkte, die auf das Vorliegen eines
möglichen Wertminderungs- bzw. Wertaufholungsbedarfs
hindeuten könnten. Gleichwohl wurden zum 30. Juni 2024
Werthaltigkeitstests für den Geschäfts- und
Firmenwert sowie für die materiellen und immateriellen
Vermögenswerte durchgeführt. Hierbei wurden
aktualisierte Kapitalkosten (WACC) zur Berechnung der
Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum
30. Juni 2024 herangezogen. Im Vergleich zum 31. Dezember
2023 wurde der Kapitalisierungszinssatz um 0,1 bis 1,0
Prozentpunkte - bei den verschiedenen Testeinheiten -
reduziert. Bei den Wachstumsabschlägen gab es keine
Anpassung. Die Grundannahme zur Bestimmung des erzielbaren
Betrages für die verschiedenen
zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde für die
langfristige Ertragserwartung beibehalten. Aus allen
durchgeführten Werthaltigkeitstests ergab sich keine
Indikation hinsichtlich eines potenziellen Auf- oder
Abwertungsbedarfs zum 30. Juni 2024.
Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 beträgt das voll
eingezahlte gezeichnete Kapital 9.375 TEUR (i. Vj. 9.375
TEUR), eingeteilt in 3.125.000 (i. Vj. 3.125.000)
Stückaktien.
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung
vom 28. Juli 2020 ermächtigt, mit Zustimmung des
Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27.
Juli 2025 (einschließlich) durch Ausgabe neuer, auf
den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt
4.687.500,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital
2020).
Im Konzern-Eigenkapital sind zum 30. Juni 2024
Erträge und Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung ausländischer
Tochterunternehmen in Höhe von 2.354 TEUR (i. Vj. 550
TEUR) und aus der Absicherung von Cashflow Hedges in
Höhe von 1.779 TEUR (i. Vj. 5.109 TEUR) enthalten.
Im Juni 2024 wurde die Dividende der PWO AG für das
Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 5.469 TEUR (1,75
EUR je dividendenberechtigter Stückaktie) ausbezahlt.
Im Vorjahr erfolgte die Auszahlung einer Dividende für
das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 5.156 TEUR
(1,65 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie).
Im ersten Halbjahr 2024 sind keine Mitteilungen
über Beteiligungen an der PWO AG eingegangen.
Die Bewertung der leistungsorientierten Verpflichtungen
basiert auf folgenden versicherungsmathematischen Annahmen:
| 31.12.2023 | ||
| 30.06.2024 | ||
| Abzinsungssatz | 3,88 % | 3,60 % |
| Fluktuationsrate | 2,00 % | 2,00 % |
| Zukünftiger Gehaltstrend > 40 Jahre | 2,75 % | 2,75 % |
| Zukünftiger Gehaltstrend > 40 Jahre (Karrieretrend) | 3,75 % | 3,75 % |
| Zukünftige Pensionsanpassungen | 2,40 % | 2,40 % |
| Sterblichkeit | RT Heubeck
2018 G |
RT Heubeck
2018 G |
Der Rückgang der Pensionsrückstellungen um
1.877 TEUR ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des
Zinssatzes um 0,22 Prozentpunkte zurückzuführen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen
Rückstellungen umfassen im Wesentlichen
Personalrückstellungen (Verpflichtungen für
Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen),
Rückstellungen für unvorteilhafte Verträge
sowie Gewährleistungsrückstellungen und
Rückstellungen für Materialpreisanpassungen.
Zur Beschaffung liquider Mittel für die
Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit
werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
verkauft und damit eine verbesserte Liquiditätsplanung
ermöglicht. Alle wesentlichen Risiken sind an den
Factor übergegangen. Zum 30. Juni 2024 war ein
Forderungsbestand im Nominalwert in Höhe von 21.429
TEUR (i. Vj. 25.899 TEUR) verkauft, der saldiert in der
Bilanz ausgewiesen wird. Die übertragenen Forderungen
betreffen kurzfristige Forderungen, bei denen der Buchwert
dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen
Vermögenswerte entspricht. Die Zahlungsmittelzu- und
-abflüsse aus Factoring sind dem Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet. Zum
Stichtag bestehen Forderungen gegen die
Factoring-Gesellschaft in Höhe von 2.839 TEUR, die in
den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen werden.
In von Abnehmern ausgehenden "Supplier
Finance"-Programmen werden Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen durch einen Factor finanziert. Das Ausfallrisiko
gegenüber dem Lieferanten trägt der Factor. Zum
30. Juni 2024 waren Forderungen gegen Kunden in Höhe
von 8.646 TEUR (i. Vj. 11.314 TEUR) an den Factor
abgetreten.
Die Kapitalüberwachung erfolgt über den
Nettoverschuldungsgrad sowie über die
Eigenkapitalquote. Gemäß unserer Finanzstrategie
werden ein Nettoverschuldungsgrad von unter 2,5 Jahren und
eine Eigenkapitalquote von 37 Prozent angestrebt.
| TEUR | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
| Finanzschulden | 98.499 | 113.729 |
| Abzüglich Zahlungsmittel | -10.045 | -6.443 |
| Netto-Finanzschulden | 88.453 | 107.286 |
| EBITDA | 53.027 | 52.042 |
| Nettoverschuldungsgrad (in Jahren) | 1,7 | 2,1 |
| TEUR | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
| Eigenkapitalquote | 158.532 | 156.534 |
| Bilanzsumme | 432.854 | 423.100 |
| Eigenkapitalquote | 36,6 % | 37,0 % |
Nebenstehende Tabelle zeigt die Buchwerte und
beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien:
| Kategorie | Buchwert | Fair Value | |||
| TEUR | IFRS 9 | 30.06.2024 | 31.12.2023 | 30.06.2024 | 31.12.2023 |
| AKTIVA | |||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 64.048 | 63.823 | 64.048 | 63.823 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 968 | 2.741 | 968 | 2.741 | |
| davon Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 926 | 2.318 | 926 | 2.318 |
| davon Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVtPL | 42 | 423 | 42 | 423 |
| davon Geldanlagen > 3 Monate | AC | - | - | - | - |
| Zahlungsmittel | AC | 10.045 | 6.443 | 10.045 | 6.443 |
| PASSIVA | |||||
| Finanzschulden | 98.499 | 113.729 | 100.411 | 114.523 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | AC | 82.244 | 70.971 | 84.156 | 71.870 |
| davon variabel verzinslich | 43.779 | 49.293 | 43.779 | 49.293 | |
| davon festverzinslich | 38.465 | 21.678 | 40.377 | 22.577 | |
| Verbindlichkeiten aus Schuldscheindarlehen | AC | - | 25.000 | - | 25.135 |
| davon variabel verzinslich | - | 3.000 | - | 3.000 | |
| davon festverzinslich | - | 22.000 | - | 22.135 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften | n. a. | 16.255 | 17.758 | 16.255 | 17.518 |
| davon variabel verzinslich | - | - | - | - | |
| davon festverzinslich | 16.255 | 17.758 | 16.255 | 17.518 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 58.941 | 52.245 | 58.941 | 52.245 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.111 | 1.869 | 3.111 | 1.869 | |
| davon Derivate mit Hedge-Beziehung | n. a. | 1.806 | 715 | 1.806 | 715 |
| davon Derivate ohne Hedge-Beziehung | FVtPL | 1.305 | 1.154 | 1.305 | 1.154 |
| davon Übrige | AC | - | - | - | - |
| davon aggregiert nach Bewertungskategorien: | |||||
| Darlehen und Forderungen | AC | 74.094 | 70.265 | 74.094 | 70.265 |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | AC | 141.185 | 148.216 | 143.097 | 149.250 |
| Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte | FVtPL | 42 | 423 | 42 | 423 |
| Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten | FVtPL | 1.305 | 1.154 | 1.305 | 1.154 |
Alle Vermögenswerte und Schulden, die zum
beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind in Stufe 2 der
Bewertungshierarchie gemäß IFRS 13 eingeordnet.
Im Berichtszeitraum gab es keine Änderungen in den
angewandten Bewertungstechniken und keine Umbuchungen
zwischen den Hierarchiestufen.
Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu
nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf
die Ausführungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember
2023. Zum 30. Juni 2024 haben sich keine Änderungen
ergeben.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete
Zahlungsmittelfonds beinhaltet die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente. Die jederzeit fälligen
Kontokorrentschulden in Höhe von 13.242 TEUR (i. Vj.
21.419 TEUR) sind in der Bilanzposition "Kurzfristige
Finanz schulden" enthalten.
Von den ausgewiesenen Umsatzerlösen entfallen zum
30. Juni 2024 auf 4 Kunden über 10 Prozent liegende
Umsatzanteile von 49.248 TEUR, 37.984 TEUR, 36.874 TEUR und
33.920 TEUR, die alle Business Units betreffen. Im Vorjahr
wurden mit 4 Kunden über 10 Prozent liegende
Umsatzanteile von 44.078 TEUR, 41.890 TEUR, 34.676 TEUR und
32.371 TEUR identifiziert.
| TEUR | Deutschland | Tschechien | Serbien | Kanada | Mexiko | China |
| Gesamtumsätze | 122.496 | 71.851 | 1.376 | 24.989 | 59.959 | 27.794 |
| Innenumsätze | -8.851 | -5.914 | -743 | -600 | -307 | -3.555 |
| Außenumsätze | 113.645 | 65.937 | 633 | 24.389 | 59.652 | 24.239 |
| Gesamtleistung | 122.601 | 71.851 | 1.376 | 24.989 | 60.017 | 27.794 |
| Gesamterträge | 7.952 | 219 | 360 | 2.555 | 713 | 153 |
| Gesamtaufwendungen | -124.580 | -65.483 | -2.224 | -24.332 | -53.068 | -23.701 |
| Abschreibungen | -4.420 | -2.771 | -131 | -1.150 | -2.330 | -1.164 |
| EBIT vor Währungseffekten | 1.710 | 3.822 | -611 | 2.149 | 5.256 | 3.054 |
| EBIT inkl. Währungseffekten | 1.553 | 3.816 | -619 | 2.062 | 5.332 | 3.082 |
| Zinsertrag | 3.584 | - | 7 | 36 | 1 | 3 |
| Zinsaufwand | -3.791 | -2.021 | -9 | -717 | -1.451 | -273 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 1.346 | 1.795 | -621 | 1.381 | 3.882 | 2.812 |
| Ertragsteuern | -888 | -397 | - | -345 | -1.165 | -1.154 |
| Periodenergebnis | 458 | 1.398 | -621 | 1.036 | 2.717 | 1.658 |
| Vermögen | 148.106 | 145.775 | 9.982 | 37.915 | 79.969 | 50.584 |
| davon lfr. Vermögenswerte 1 | 45.088 | 61.814 | 6.077 | 19.950 | 29.103 | 21.349 |
| davon Vertragsvermögenswerte | 35.049 | 41.840 | 1.000 | 5.606 | 17.279 | 9.580 |
| Schulden | 50.978 | 86.542 | 6.015 | 19.795 | 50.884 | 48.138 |
| Investitionen | 2.124 | 2.767 | 470 | 1.093 | 3.990 | 139 |
| Mitarbeitende (per 30.06.) | 1.004 | 786 | 84 | 306 | 729 | 283 |
| TEUR | Konsolidierung | Konzern |
| Gesamtumsätze | 81 | 308.546 |
| Innenumsätze | - | -19.970 |
| Außenumsätze | 81 | 288.576 |
| Gesamtleistung | -19.889 | 288.739 |
| Gesamterträge | -4.965 | 6.987 |
| Gesamtaufwendungen | 24.935 | -268.453 |
| Abschreibungen | 12 | -11.954 |
| EBIT vor Währungseffekten | 93 | 15.473 |
| EBIT inkl. Währungseffekten | 93 | 15.319 |
| Zinsertrag | -3.054 | 577 |
| Zinsaufwand | 3.054 | -5.208 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 93 | 10.688 |
| Ertragsteuern | -27 | -3.976 |
| Periodenergebnis | 66 | 6.712 |
| Vermögen | -39.477 | 432.854 |
| davon lfr. Vermögenswerte 1 | -66 | 183.315 |
| davon Vertragsvermögenswerte | -7.563 | 102.791 |
| Schulden | -136.600 | 125.752 |
| Investitionen | - | 10.583 |
| Mitarbeitende (per 30.06.) | - | 3.191 |
1 Die langfristigen Vermögenswerte
enthalten keine latenten Steuern.
| TEUR | Deutschland | Tschechien | Serbien | Kanada | Mexiko | China |
| Gesamtumsätze | 126.258 | 67.775 | - | 21.971 | 56.400 | 26.834 |
| Innenumsätze | -9.254 | -6.215 | - | -378 | -470 | -1.896 |
| Außenumsätze | 117.004 | 61.559 | - | 21.593 | 55.930 | 24.938 |
| Gesamtleistung | 126.376 | 67.775 | - | 21.971 | 56.519 | 26.834 |
| Gesamterträge | 6.007 | 477 | - | 609 | 349 | 238 |
| Gesamtaufwendungen | -124.566 | -62.268 | -29 | -21.826 | -49.347 | -22.348 |
| Abschreibungen | -4.579 | -2.671 | - | -1.090 | -2.391 | -1.354 |
| EBIT vor Währungseffekten | 3.553 | 3.454 | -29 | -233 | 5.337 | 3.314 |
| EBIT inkl. Währungseffekten | 3.239 | 3.313 | -29 | -336 | 5.130 | 3.395 |
| Zinsertrag | 2.617 | - | - | 6 | 1 | 1 |
| Zinsaufwand | -2.813 | -1.453 | - | -408 | -1.063 | -470 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 3.043 | 1.860 | -29 | -738 | 4.068 | 2.926 |
| Ertragsteuern | -821 | 332 | - | 185 | -1.220 | -713 |
| Periodenergebnis | 2.221 | 2.192 | -29 | -553 | 2.848 | 2.212 |
| Vermögen | 165.694 | 135.513 | 650 | 35.258 | 67.330 | 52.500 |
| davon lfr. Vermögenswerte 1 | 47.354 | 61.199 | 386 | 17.378 | 26.497 | 23.369 |
| davon Vertragsvermögenswerte | 37.248 | 32.535 | - | 6.775 | 11.869 | 8.823 |
| Schulden | 42.575 | 80.150 | 51 | 18.547 | 42.113 | 55.523 |
| Investitionen | 1.018 | 2.161 | - | 831 | 630 | 734 |
| Mitarbeitende (per 30.06.) | 993 | 658 | 2 | 260 | 637 | 247 |
| TEUR | Konsolidierung | Konzern |
| Gesamtumsätze | -503 | 298.736 |
| Innenumsätze | - | -18.214 |
| Außenumsätze | -503 | 280.521 |
| Gesamtleistung | -18.717 | 280.758 |
| Gesamterträge | -3.925 | 3.754 |
| Gesamtaufwendungen | 22.161 | -258.223 |
| Abschreibungen | 16 | -12.069 |
| EBIT vor Währungseffekten | -514 | 14.882 |
| EBIT inkl. Währungseffekten | -493 | 14.219 |
| Zinsertrag | -2.336 | 289 |
| Zinsaufwand | 2.326 | -3.881 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -503 | 10.627 |
| Ertragsteuern | 141 | -2.096 |
| Periodenergebnis | -360 | 8.531 |
| Vermögen | -48.833 | 408.113 |
| davon lfr. Vermögenswerte 1 | -93 | 176.090 |
| davon Vertragsvermögenswerte | -3.573 | 93.676 |
| Schulden | 15.859 | 254.818 |
| Investitionen | - | 5.374 |
| Mitarbeitende (per 30.06.) | - | 2.797 |
1 Die langfristigen Vermögenswerte
enthalten keine latenten Steuern.
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage eingetreten, über die zu berichten
wäre.
Die Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats
bleibt im Berichtszeitraum unverändert im Vergleich zu
den Angaben im Geschäftsbericht 2023.
| ― |
Carlo Lazzarini | Vorsitzender / CEO |
| ― |
Jochen Lischer | CFO |
| ― |
Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender |
| ― |
Dr. Georg Hengstberger | stv. Vorsitzender |
| ― |
Andreas Bohnert | Arbeitnehmervertreter |
| ― |
Carsten Claus |
| ― |
Stefan Klemenz | Arbeitnehmervertreter |
| ― |
Dr. Jochen Ruetz |
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind."
Oberkirch, 24. Juli 2024
Der Vorstand
| Carlo Lazzarini | Jochen Lischer |
| Vorsitzender / CEO | CFO |
Der Zwischenfinanzbericht für das zweite Quartal
und das erste Halbjahr 2024 ist dem Prüfungsausschuss
des Aufsichtsrats vorgelegt und durch den Vorstand
erläutert worden. Der Prüfungsausschuss stimmte
dem Zwischenfinanzbericht zu.
Oberkirch, 25. Juli 2024
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses
Carsten Claus
| 13. November 2024 | Quartalsmitteilung drittes Quartal und 9 Monate 2024 |
| 25.-27. November 2024 | Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
Jochen Lischer
CFO
Telefon: + 49 7802 84-844
ir@pwo-group.com
Charlotte Frenzel
Investor Relations & Corporate Communications
Telefon: + 49 7802 84-844
ir@pwo-group.com
Lukas Daucher
Accounting & Investor Relations
Telefon: + 49 7802 84-282
ir@pwo-group.com
Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in
der Regel in TEUR. Aus den jeweiligen Rundungen können
sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der
tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die
naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben.
Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit werden neben
geschlechtsneutralen auch geschlechtsspezifische
Formulierungen verwendet. Hiermit sind ausdrücklich
alle Geschlechter gemeint.
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