PWO AG

Oberkirch

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Geschäftsfreunde,

wir bauen unsere Marktposition konsequent weiter aus. In einer Zeit, in der sich die Weltwirtschaft uneinheitlich entwickelt und die Absatzzahlen in der Mobilitätsindustrie eher verhalten sind, dokumentiert unsere Stärke die herausragende Kompetenz und die besondere Leistungsbereitschaft unseres Teams. Beides zusammen trägt maßgeblich zur hohen Wettbewerbskraft der PWO-Gruppe bei.

Im ersten Halbjahr 2024 übertrafen Umsatzerlöse und EBIT vor Währungseffekten ihre jeweiligen Vorjahreswerte. Bewusst haben wir im Zuge der weiteren Umsetzung unseres Wachstumskurses einen vorübergehenden deutlicheren Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugelassen. Im zweiten Halbjahr wird sich dieser Trend abschwächen.

Das Lifetime-Volumen des Neugeschäfts knüpft im Sechsmonatszeitraum an die außergewöhnlich starken Vorjahre an und signalisiert damit weiteres zukünftiges Wachstum. Nach den letzten beiden Rekordjahren im Neugeschäft arbeiten wir hart daran, das nachhaltige jährliche Volumen auf einem möglichst hohen Niveau zu konsolidieren. Nachdem in den Vorjahren unsere Standorte in Tschechien und Mexiko besonders erfolgreich bei den Auftragsvergaben unserer Kunden waren, freuen wir uns im Berichtshalbjahr vor allem über ein kräftiges Neugeschäftsvolumen für unseren Standort in Oberkirch.

Zugleich schreitet der Aufbau unseres neuen Entwicklungs- und Produktionsstandortes in Serbien zügig voran. Das Land hat sich zu einem wichtigen Zentrum der europäischen Mobilitätsindustrie entwickelt. Am 28. Mai konnten wir in einer feierlichen Zeremonie den Grundstein für unser neues Werk legen. Ende 2025 soll die Produktion anlaufen. Mehr als 500 attraktive Arbeitsplätze wollen wir dort schaffen. Als weltweit tätige Gruppe können wir unseren künftigen Mitarbeitenden internationale Perspektiven für ihre persönliche und berufliche Entwicklung bieten und wollen uns unter anderem damit als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Auch über den weiteren zügigen Ausbau unserer anderen Standorte berichten wir im Folgenden.

Unsere Expansion steht auf dem soliden Fundament einer heute schon starken Bilanz. Die Steuerung der einzelnen Positionen verfeinern wir kontinuierlich und setzen damit weitere Ressourcen frei. Im Berichtszeitraum wird dies sichtbar vor allem am Free Cashflow von 25,7 Mio. EUR. Wir wollen deshalb trotz im zweiten Halbjahr weiter steigender Investitionen unsere bisherigen diesbezüglichen Erwartungen übertreffen und passen daher mit diesem Bericht unsere Prognose für den Free Cashflow nach oben an.

Oberkirch, im August 2024

Der Vorstand

Konzern-Zwischenlagebericht

Im diesem Zwischenlagebericht erläutern wir die Geschäftsentwicklung des PWO-Konzerns (im Folgenden "PWO-Gruppe", "Gruppe" oder "PWO") im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Gemäß dem jüngsten Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Juni 2024 zeigt die globale Wirtschaft im ersten Quartal 2024 trotz weiter bestehendem Gegenwind Anzeichen einer Verbesserung. Die eingehenden Daten zur globalen Wirtschaftstätigkeit (ohne Eurogebiet) bestätigten eine nur allmähliche Verbesserung seit Jahresbeginn, wobei die harten Daten zunehmend mit dem positiven Signal der weichen Daten übereinstimmten. Allerdings bleibe der Gegenwind für das globale Wachstum bestehen, darunter eine allmähliche Abkühlung der Arbeitsmärkte und eine weitere Abschwächung des Nominallohnwachstums in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Vergangene Straffungen der Geldpolitik und erhöhte wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund geopolitischer Spannungen dämpften auch weiterhin das Wachstum.

Im Euroraum erholte sich die Wirtschaft im ersten Quartal 2024, teilweise von vorübergehenden Faktoren angetrieben, stärker als erwartet. Die positive Überraschung im ersten Quartal ist aus Sicht der EZB wahrscheinlich auf einen Anstieg des Handelsüberschusses zurückzuführen, der auf einen vorübergehenden Rückgang im vierten Quartal 2023 folgte.

In Deutschland ist die konjunkturelle Erholung laut der Einschätzung der Bundesregierung auf holprigem Pfad. Nach der wirtschaftlichen Belebung zu Jahresbeginn gäben die ersten Indikatoren für das zweite Quartal derzeit noch ein uneinheitliches Bild für die weitere konjunkturelle Entwicklung.

Die Zahlen für das Bruttoinlandsprodukt des ersten Quartals in den USA wurden von Beobachtern einhellig als enttäuschend bezeichnet. Allerdings trugen dazu volatile Faktoren wie Lagerbestandsveränderungen bei, während der Privatkonsum, die mit Abstand wichtigste Konjunkturstütze, lebhaft blieb. Als Risikofaktoren für die künftige Entwicklung gelten die Inflation, die weiterhin bei über 3 Prozent verharrt, und die Arbeitslosigkeit, die im April den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreichte.

China meldet für das erste Halbjahr 2024 ein Wachstum um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahl ist allerdings stark getrieben von einem Lageraufbau in der Industrie, während die ungelösten Probleme des chinesischen Immobilienmarktes weiterhin den privaten Konsum belasten und der staatliche Konsum angesichts der hohen Verschuldung von Lokalregierungen und (Staats-)Unternehmen als Konjunkturstütze ausfällt.

Die Automobilindustrie

Die internationalen Automobilmärkte entwickelten sich im ersten Halbjahr 2024 nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) mehrheitlich positiv. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden 6,9 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen. Dennoch läge laut VDA die Absatzlücke zum Jahr 2019 immer noch bei 18 Prozent. Die 5 größten Einzelmärkte hätten sich in den ersten 6 Monaten ähnlich entwickelt: Vereinigtes Königreich und Spanien +6 Prozent, Deutschland und Italien +5 Prozent und Frankreich +3 Prozent. Im Monat Juni verbuchte der europäische Markt ein Plus von 4 Prozent auf 1,3 Mio. Pkw.

Die Pkw-Neuzulassungen auf dem deutschen Pkw-Markt stiegen laut VDA im ersten Halbjahr des Jahres 2024 - auch aufgrund eines im historischen Vergleich nach wie vor schwachen Vorjahresniveaus - an. Trotz des jüngsten Anstiegs der Pkw-Registrierungen sei der Abstand zum Vorkrisenniveau weiterhin hoch: Das aktuelle Volumen läge rund 20 Prozent unter dem Absatzniveau von 2019. Der Absatz im Monat Juni sei im Vergleich zum Vorjahresmonat positiv gewesen, hätte allerdings von einem Sondereffekt profitiert. Die Implementierung einer neuen EU-Typengenehmigungsverordnung ab dem 7. Juli 2024 hätte zu einigen vorgezogenen Neuzulassungen geführt. Betroffen seien insbesondere Fahrzeuge, welche noch nicht mit den laut der neuen EU-Verordnung verpflichtenden Assistenzsystemen ausgestattet seien. So seien im Juni in Deutschland 297.300 Pkw neu zugelassen worden, ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der mexikanische Light-Vehicle-Markt sei im ersten Halbjahr 2024 deutlich gewachsen. Das Marktvolumen läge 12 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Juni stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8 Prozent auf ein Volumen von 122.700 Einheiten.

Der Absatz auf dem Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Trucks) in den Vereinigten Staaten sei in den Monaten Januar bis Juni um 2 Prozent gestiegen. Dabei wurden im Juni 1,3 Mio. Light Vehicle verkauft, 3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dieser Rückgang sei jedoch im Lichte von Hackerattacken auf zahlreiche Händler in den Vereinigten Staaten zu sehen, die für deutliche Einschränkungen sorgten.

Die noch positive Marktdynamik in China speiste sich aus dem starken Jahresauftakt und hätte im zweiten Quartal deutlich nachgelassen. Im Juni gab es einen Rückgang des Marktes um 8 Prozent, es wurden 1,8 Mio. Pkw zugelassen.

NEUZULASSUNGEN /​ VERKÄUFE VON PERSONENKRAFTWAGEN IN STÜCK

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1. HJ 2024 Veränderung ggü. Vorjahr (%) 1. HJ 2023
Region
Europa (EU27 + EFTA + UK) 1) 6.878.400 4,4 6.588.900
Westeuropa (EU14 + EFTA + UK) 1) 6.151.500 3,7 5.932.400
Deutschland 1.471.600 5,3 1.396.870
USA (Light Vehicles) 2) 7.810.700 2,0 7.658.200
Mexiko (Light Vehicles) 2) 707.700 11,9 632.440
China (Light Vehicles) 3) 9.856.000 3,3 9.541.140

Quellen, zitiert nach VDA:

1) ACEA
2) Wards Intelligence
3) CPCA

Ertragslage

Wir erläutern die Geschäftsentwicklung im Folgenden, wie wir es üblicherweise tun, bezogen auf den Halbjahreszeitraum. Im zweiten Quartal 2024 waren mit Ausnahme eines positiven Sondereffekts im Segment Kanada keine signifikanten abweichenden Entwicklungen zu verzeichnen, die zu kommentieren wären.

Unverändert profitieren wir von dem hohen Neugeschäft der vergangenen Jahre und dem kontinuierlichen An- und Hochlauf neuer Serienfertigungen. Entsprechend stiegen die Umsatzerlöse in der PWO-Gruppe im Berichtshalbjahr 2024 an.

Bei der in den Vorjahren außerordentlich stark gestiegenen Materialaufwandsquote war eine moderate Entlastung zu verzeichnen. Löhne und Gehälter legten hingegen nachlaufend zu den hohen Inflationsraten in der jüngeren Vergangenheit weiter zu, sodass sich die Personalaufwandsquote im Berichtshalbjahr gegenüber dem Vorjahr nochmals leicht erhöhte.

Unsere verhaltene Investitionstätigkeit der letzten Jahre trug dazu bei, dass die Abschreibungen sich absolut betrachtet leicht zurückbildeten und sich die Quote ermäßigte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen hingegen deutlich an. Hier schlugen sich insbesondere der geschäftsbedingt erhöhte Einsatz von Zeitarbeitskräften, gestiegene Kosten für Ausgangsfrachten sowie höhere Rechts- und Beratungskosten nieder. Die Zunahme Letzterer haben wir im Zuge der weiteren Umsetzung unseres Wachstumskurses vorübergehend gezielt zugelassen.

Insgesamt erreichten wir in den ersten 6 Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein EBIT vor Währungseffekten von 15,5 Mio. EUR (i. Vj. 14,9 Mio. EUR) und inklusive Währungseffekten von 15,3 Mio. EUR (i. Vj. 14,2 Mio. EUR). Es gehört zu unserem Geschäft, regelmäßig mit unseren Kunden über einvernehmliche Anpassungen unserer lang laufenden Verträge an veränderte Rahmenbedingungen oder Kundenplanungen zu sprechen. Im zweiten Quartal 2024 konnten wir vor allem im Segment Kanada entsprechende Verhandlungen abschließen. Daraus resultierte ein positiver Effekt auf das EBIT vor Währungseffekten. Das EBIT inklusive Währungseffekten enthält Effekte durch stichtagsbedingte Bewertungen von Fremdwährungsforderungen und Sicherungsgeschäften.

Die Finanzierungsaufwendungen nahmen trotz der niedrigeren Nettoverschuldung im Wesentlichen aufgrund des kräftigen Anstiegs des EURIBOR auf 4,6 Mio. EUR (i. Vj. 3,6 Mio. EUR) zu. Die Steuerbelastung erhöhte sich erwartungsgemäß überproportional auf 4,0 Mio. EUR (i. Vj. 2,1 Mio. EUR) - vor allem, weil inzwischen Verlustvorträge aufgebraucht sind. In Summe ermäßigten sich das Periodenergebnis im Berichtshalbjahr auf 6,7 Mio. EUR (i. Vj. 8,5 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 2,15 EUR (i. Vj. 2,73 EUR).

AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN ZU DEN SEGMENTEN UND ZUM KONZERN

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1. HJ 2024 (TEUR) Deutschland Tschechien Serbien Kanada Mexiko China
Gesamtumsätze 122.496 71.851 1.376 24.989 59.959 27.794
Außenumsätze 113.645 65.937 633 24.389 59.652 24.239
Gesamtleistung 122.601 71.851 1.376 24.989 60.017 27.794
EBIT vor Währungseffekten 1.710 3.822 -611 2.149 5.256 3.054
EBIT inklusive Währungseffekten 1.553 3.816 -619 2.062 5.332 3.082
Investitionen 2.124 2.767 470 1.093 3.990 139
1. HJ 2023 (TEUR)
Gesamtumsätze 126.258 67.775 0 21.971 56.400 26.834
Außenumsätze 117.004 61.559 0 21.593 55.930 24.938
Gesamtleistung 126.376 67.775 0 21.971 56.519 26.834
EBIT vor Währungseffekten 3.553 3.454 -29 -233 5.337 3.314
EBIT inklusive Währungseffekten 3.239 3.313 -29 -336 5.130 3.395
Investitionen 1.018 2.161 0 831 630 734
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1. HJ 2024 (TEUR) Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 81 308.546
Außenumsätze 81 288.576
Gesamtleistung -19.889 288.739
EBIT vor Währungseffekten 93 15.473
EBIT inklusive Währungseffekten 93 15.319
Investitionen 0 10.583
1. HJ 2023 (TEUR)
Gesamtumsätze -503 298.736
Außenumsätze -503 280.521
Gesamtleistung -18.717 280.758
EBIT vor Währungseffekten -514 14.882
EBIT inklusive Währungseffekten -493 14.219
Investitionen 0 5.374

Segmente

Entsprechend der internen Steuerung stellen unsere Standorte die Basis für die Segmentberichterstattung dar. Die PWO-Gruppe ist weltweit mit 10 Standorten vertreten, davon je einer in Deutschland und Kanada und je 2 in den anderen Segmenten. Bei der Erläuterung der Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns unverändert auf die Steuerungsgröße EBIT vor Währungseffekten.

Das Segment Deutschland verzeichnete im Berichtshalbjahr im Wesentlichen aufgrund schwächerer Kundenabrufe rückläufige Außenumsätze. Dies sowie vor allem der erwähnte deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die maßgeblich dieses Segment betrafen, trugen zum Rückgang des EBIT vor Währungsaufwendungen bei. Wir gehen davon aus, dass sich die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im weiteren Jahresverlauf abflachen wird.

Das Segment Tschechien erzielte im Sechsmonatszeitraum einen Anstieg der Außenumsätze und des EBIT vor Währungseffekten. Dessen Zunahme wurde gedämpft durch überproportional höhere Personalaufwendungen im Zuge steigender Löhne und Gehälter.

Der aktuelle Werkzeugstandort im Segment Serbien realisierte im Berichtshalbjahr noch niedrige Außenumsätze und ein leicht negatives EBIT vor Währungseffekten. Parallel zu dessen Auf- und Ausbau treiben wir derzeit den Bau des nahe gelegenen neuen Entwicklungs- und Produktionsstandorts voran.

Im Segment Kanada profitierten die Außenumsätze und das EBIT vor Währungseffekten deutlich von dem zuvor dargestellten Abschluss von Kundenverhandlungen. Der bisher für das Jahr 2024 erwartete Wachstumssprung wird sich zeitlich verzögern, sodass nun wieder ein besonders sorgfältiges Management der laufenden Aufwendungen in den Mittelpunkt der Steuerung rücken wird.

Die Entwicklung des Segments Mexiko ist maßgeblich von den An- und Hochläufen neuer Serienproduktionen geprägt. Im Berichtshalbjahr entfiel ein wesentlicher Teil des Zuwachses der Außenumsätze auf zugekaufte Werkzeuge im Vorfeld neuer Serienanläufe. Diese Umsätze sind mit keinem Ergebnisbeitrag verbunden. Darüber hinaus laufen derzeit viele neue Serien an. Die hierfür notwendigen Mitarbeitenden sind bereits eingestellt und werden derzeit eingearbeitet. Zudem werden Werkzeuge und Pressen eingefahren. In Summe belasten diverse Aufwendungen das EBIT, bevor aus den Serienhochläufen substanzielle Umsatzerlöse generiert werden. Daher ging das EBIT vor Währungseffekten im ersten Halbjahr leicht zurück.

Die Außenumsätze im Segment China blieben im ersten Halbjahr 2024 leicht unter Vorjahr. Aufgrund der steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere für Fremdreparaturen bzw. Wartungen, Ausgangsfrachten und Zeitarbeitskräfte reduzierte sich das EBIT vor Währungseffekten.

Vermögens- und Finanzlage

Die Entwicklung der Bilanz war im Berichtszeitraum von den noch geringen Investitionen und einem strikten Management des Umlaufvermögens geprägt. Zwar stieg die Bilanzsumme von 423,1 Mio. EUR am 31. Dezember 2023 auf 432,9 Mio. EUR am 30. Juni 2024 an. Zu dieser Ausweitung um 9,8 Mio. EUR trug jedoch auch eine Zunahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um 3,6 Mio. EUR bei.

Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich leicht von 219,7 Mio. EUR auf 219,1 Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte legten vor allem wegen höherer Vertragsvermögenswerte, die im Wesentlichen Werkzeugaufträge im Vorfeld neuer Serienanläufe betrafen, von 158,6 Mio. EUR auf 166,0 Mio. EUR zu.

EIGENKAPITALQUOTE (in %)

Auf der Passivseite der Bilanz stieg das Eigenkapital von 156,5 Mio. EUR am 31. Dezember 2023 auf 158,5 Mio. EUR zum Berichtsstichtag. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund der stärkeren Bilanzausweitung von 37,0 Prozent auf 36,6 Prozent zurück. Bei sichtbar niedrigeren Finanzschulden verbesserte sich die Nettoverschuldung deutlich von 107,3 Mio. EUR auf 88,5 Mio. EUR.

Die gestiegene Bilanzsumme spiegelt sich bei den Passiva insbesondere in geschäftsbedingt höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Vor allem die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen durch Derivative beeinflusst werden, bildeten sich hingegen zurück.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich in den ersten 6 Monaten des Geschäftsjahres auf 38,8 Mio. EUR nach 19,7 Mio. EUR im Vorjahr. Dies wurde maßgeblich durch unsere weiter verfeinerte Steuerung vor allem bei 2 Positionen beeinflusst: Im Berichtshalbjahr nahm die Mittelbindung im Umlaufvermögen nur um 6,8 Mio. EUR zu, während sie sich im Vorjahr um 14,0 Mio. EUR erhöht hatte. Darüber hinaus resultierte eine positive Mittelveränderung von 25,3 Mio. EUR aus den kurzfristigen Schulden (i. Vj. 19,5 Mio. EUR). Dazu trug der im vorangegangenen Absatz erläuterte Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bei.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit stieg auf 9,3 Mio. EUR (i. Vj. 4,9 Mio. EUR). Die Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten und erhaltenen Zinsen 25,7 Mio. EUR (i. Vj. 10,3 Mio. EUR).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf insgesamt -14,5 Mio. EUR (i. Vj. -28,3 Mio. EUR). Darin sind die Netto-Tilgung von Krediten und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 5,1 Mio. EUR (i. Vj. 19,3 Mio. EUR), die Dividendenauszahlung von 5,5 Mio. EUR (i. Vj. 5,2 Mio. EUR) sowie gezahlte und erhaltene Zinsen von per Saldo -3,9 Mio. EUR (i. Vj. -3,9 Mio. EUR) enthalten. Die zahlungswirksame Veränderung der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente betrug im Berichtshalbjahr 15,1 Mio. EUR (i. Vj. -13,5 Mio. EUR).

Investitionen

Im laufenden Geschäftsjahr wollen wir mehr investieren als im Vorjahr. Entsprechend lagen die Investitionen des ersten Halbjahres, wie im Segmentbericht ausgewiesen, mit 10,6 Mio. EUR (i. Vj. 5,4 Mio. EUR) deutlich über dem niedrigen Volumen des Vorjahreszeitraums.

Investitionen in Höhe von 2,1 Mio. EUR (i. Vj. 1,0 Mio. EUR) entfielen auf das Segment Deutschland. Eine neue Entfettungsanlage mit zugehöriger Verpackungsinsel für diverse Produkte wird zu weiteren Effizienzverbesserungen beitragen. Aus der Modernisierung der Transfersteuerung einer 960-Tonnen-Presse werden zusätzliche Produktionssteigerungen resultieren. Ferner investieren wir unverändert in die weitere Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie.

Im Segment Tschechien beliefen sich die Investitionen in den ersten 6 Monaten auf 2,8 Mio. EUR (i. Vj. 2,2 Mio. EUR). Im Vorfeld des weiteren Wachstums der Standorte wurden insbesondere projektbezogene Fertigungs- und Montageeinrichtungen angeschafft. Dabei bildete der Bereich Instrumententafelträger einen besonderen Schwerpunkt.

Im Segment Serbien fielen in den ersten 6 Monaten 2024 mit 0,5 Mio. EUR erst relativ geringe Investitionen an. Im Gesamtjahr sollen für den Aufbau unseres neuen Standorts gut 15 Mio. EUR investiert werden. Auch eine erste Umformpresse wurde bereits bestellt und angezahlt. Im Berichtszeitraum des Vorjahres waren in diesem Segment noch keine Investitionen angefallen.

Das im Segment Kanada realisierte Volumen betrug 1,1 Mio. EUR (i. Vj. 0,8 Mio. EUR) und entfiel im Wesentlichen auf Fertigungseinrichtungen für Querträger, eine Verpackungsanlage für Fertigteile, eine projektbezogene Investition in das Presswerk und den Abschluss der Erweiterung der Logistikflächen.

Im Segment Mexiko schreitet der Ausbau unserer Standorte mit Investitionen von 4,0 Mio. EUR (i. Vj. 0,6 Mio. EUR) weiter voran. Auf einem neu erworbenen Grundstück wird künftig der Pressenpark erweitert. Darüber hinaus werden wir bis Ende des laufenden Jahres die Kapazitäten in der Werkzeuglogistik mehr als verdoppeln. Projektbezogen wurden zudem die Fertigungseinrichtungen kontinuierlich erweitert, beispielsweise im Bereich Federbeine.

Im Segment China galten die Investitionen von 0,1 Mio. EUR (i. Vj. 0,7 Mio. EUR) vor allem den Fertigungseinrichtungen für Instrumententafelträger am Standort Shenyang.

Neugeschäft

Unsere Strategie profitablen Wachstums konzentriert sich darauf, regelmäßig ein Neugeschäftsvolumen zu akquirieren, das auslaufende Serienproduktionen mehr als ausgleicht. Obwohl wir im Bericht zum ersten Quartal 2024 eher eine gewisse Marktberuhigung für den weiteren Verlauf des Jahres kommuniziert hatten, ist es uns gelungen, im ersten Halbjahr ein Lifetime-Volumen von rund 410 Mio. EUR inklusive mit dem Seriengeschäft verbundener Werkzeugaufträge über 20 Mio. EUR zu gewinnen. Damit bestätigen wir für das erste Halbjahr 2024 das Niveau des Vorjahres. Dies unterstreicht ein weiteres Mal unsere Wettbewerbsstärke im globalen Markt und die starke Aufstellung unseres weltweit zusammenarbeitenden Vertriebsteams.

Im Sechsmonatszeitraum konnten wir die ersten Neuaufträge für unseren jüngsten Entwicklungs- und Produktionsstandort in Serbien gewinnen. Dort soll Ende 2025 die Serienfertigung anlaufen. Nachdem in den letzten Jahren insbesondere unsere internationalen Standorte in Tschechien und Mexiko Spitzenreiter bei der Neugeschäftsakquisition waren, war im Berichtszeitraum unser deutscher Standort besonders erfolgreich. Mehr als die Hälfte des Volumens des ersten Halbjahres entfiel auf diesen Standort.

Von den vielfältigen neuen Aufträgen sind insbesondere die für Karosserie- und Strukturkomponenten besonders hervorzuheben. Hier konnten wir das Produktportfolio von PWO um Bauteile im Bereich der Bremssysteme erweitern. Auch bei Elektrik- und Elektronikkomponenten für Steuergeräte- und Motorengehäuse sind wir traditionell besonders wettbewerbsstark. Zudem freuen wir uns über neue Aufträge für Luftfederkomponenten mit zugehörigen Druckspeichern.

Die Zusammenarbeit mit jüngst gewonnenen neuen Kunden konnten wir sukzessive intensivieren. Zusätzliche im ersten Halbjahr gewonnene Neuaufträge zeigen, dass es uns in kurzer Zeit gelungen ist, ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen.

NEUGESCHÄFT LIFETIME-VOLUMEN SERIEN UND WERKZEUGE (in Mio. EUR)

Der Produktionsstart des in den ersten 6 Monaten 2024 gewonnenen Neugeschäfts ist - wie in unserem Geschäft üblich - überwiegend in den beiden nachfolgenden Jahren vorgesehen. Einige Aufträge werden jedoch noch 2024 anlaufen und somit unmittelbar zum Umsatzwachstum beitragen.

Ein wesentlicher Teil unserer Aufträge betrifft die Belieferung von Plattformen, die als Basis für verschiedene Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen An- und Auslaufzeitpunkten dienen. Daher liegt die Laufzeit unserer Aufträge typischerweise in einer Bandbreite von durchschnittlich 8 bis 10 Jahren.

Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancen- und Risikobericht

Die im Geschäftsbericht 2023 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung der PWO-Gruppe und ihrer Segmente sind weiterhin gültig.

Schätzungen zu künftigen Entwicklungen von Wechselkursen sind nicht Teil unserer Unternehmensprognosen. Um Währungsrisiken zu vermeiden, schließen wir entsprechende Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten und damit die erwarteten Cashflows abzusichern.

Im ersten Halbjahr des Jahres 2024 gelang uns trotz der eher verhaltenen Marktsituation eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Im Vergleich zur Planung 2024 hat sich die operative Risikosituation der PWO-Gruppe leicht verbessert, da sich bereits einige Auswirkungen aus dem Risikoinventar materialisiert haben und weitere potenzielle Auswirkungen in die Unternehmensplanung integriert wurden. Die leicht verbesserte Risikosituation resultiert insbesondere jedoch auch aus der im Jahresverlauf zunehmenden Planungssicherheit für das laufende Geschäftsjahr und betrifft alle Segmente und alle operativen Risikokategorien in ähnlichem Umfang.

Erheblich zugenommen haben hingegen die branchenbezogenen und geopolitischen Risiken. Anfang Juli hat die Europäische Kommission vorläufige Zusatzzölle auf den Import von E-Autos aus China beschlossen. Eine endgültige Entscheidung soll bis November fallen. Bis dahin soll noch mit China verhandelt werden, und die Zölle müssen noch nicht gezahlt, sondern nur Sicherheitsleistungen für sie hinterlegt werden.

Es ist damit zu rechnen, dass China mit Gegenmaßnahmen auf die Zölle reagiert. China ist der weltweit größte Mobilitätsmarkt. Politische Eingriffe in das Marktgeschehen könnten daher die stark exportorientierte deutsche Mobilitätsindustrie besonders treffen. Es ist jedoch auch nicht auszuschließen, dass weitere Länder und Branchen tangiert sein könnten. Das kann von Ausfuhrbeschränkungen für seltene Erden aus China bis hin zu Einfuhrbeschränkungen für spanisches Schweinefleisch oder französischen Branntwein nach China reichen.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass Handelskonflikte seit einigen Jahren erheblich zunehmen und immer wieder den gesamten freien Handel und Warenverkehr weltweit beeinträchtigen. Da die Märkte hochgradig vernetzt sind, können sich Störungen in einzelnen Bereichen entlang der gesamten Lieferketten negativ auswirken. Wir gehen davon aus, dass diese Situation auch in der Zukunft anhalten wird. Zur Risikobegrenzung beobachten wir die weltpolitische Situation stets sorgfältig, um jederzeit möglichst frühzeitig reagieren zu können.

Laut der ifo Konjunkturprognose vom 20. Juni 2024 dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion der Welt im Jahr 2024 um 2,5 Prozent zulegen. Der Welthandel, der im Vorjahr zurückgegangen war, dürfte im laufenden Jahr um etwa 1,5 Prozent steigen.

Für den Euroraum erwartet das ifo eine merkliche Beschleunigung der Konjunktur im Sommerhalbjahr. Dazu trüge einerseits bei, dass die Realeinkommen weiter zunehmen. Die Lockerung der Geldpolitik und das Anziehen des Welthandels sollen aber ebenso die Nachfrage stützen, wenngleich die Dynamik der Export- und Investitionsnachfrage wohl erst gegen Jahresende an Schwung gewönne. Alles in allem soll die gesamtwirtschaftliche Produktion im Euroraum im Jahr 2024 nur um knapp 1 Prozent zulegen.

Die deutsche Wirtschaft arbeite sich langsam aus der Krise. Im weiteren Verlauf des Jahres soll die gesamtwirtschaftliche Erholung im Zuge der Normalisierung der Konsumkonjunktur an Tempo gewinnen. Die Kaufkraft der privaten Haushalte dürfte weiter an Stärke zulegen, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen sich allmählich erholen. Dabei unterstellt das ifo, dass die Konsumfreude wieder zunimmt und sich die Sparquote allmählich wieder normalisiert. Schließlich dürfte auch die Industriekonjunktur ihre Erholung fortsetzen und von einer steigenden globalen Nachfrage profitieren. Insgesamt soll das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 0,4 Prozent zunehmen. Im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose vom Frühjahr 2024 würde damit die Wachstumsrate für das laufende Jahr um 0,2 Prozentpunkte angehoben.

In den USA soll der private Konsum weiterhin die Nachfrage stützen, wenngleich der Zuwachs weniger kräftiger ausfallen dürfte als im Vorjahr. Die Investitionen dürften zum Jahresende hingegen an Schwung gewinnen. Auch der Wohnungsbau soll im Prognosezeitraum weiter steigen. Es sei allerdings zu erwarten, dass die Finanzpolitik angesichts des hohen Budgetdefizits einen zurückhaltenderen Kurs einschlägt. Die Verbraucherpreise dürften im Jahr 2024 um 3 Prozent steigen. Die gesamtwirtschaftliche Produktion soll im Jahr 2024 mit 2,2 Prozent weniger stark expandieren als im Vorjahr.

In China dürfte sich die Expansionsdynamik im Sommerhalbjahr etwas abschwächen. Der starke Lageraufbau zu Jahresbeginn würde wohl dazu führen, dass die Nachfrage nach Industriegütern nunmehr geringer ausfiele. Die Konsumnachfrage dürfte aufgrund der anhaltenden Probleme ebenfalls schwach bleiben. Allerdings sei zu erwarten, dass die chinesischen Warenexporte mit dem Wiederanziehen der globalen Industrieproduktion deutlich ausgeweitet würden. In Summe dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion in China im Jahr 2024 um 4,8 Prozent zunehmen.

Der VDA erwartet gemäß seiner Jahresauftakt-Pressekonferenz vom 30. Januar 2024 die folgenden Entwicklungen für das laufende Jahr: Für den globalen Pkw-Markt wird mit einem moderaten Anstieg des Absatzes um 2 Prozent gerechnet. Damit wäre das Niveau des Jahres 2019 fast wieder erreicht. In Europa (EU27, EFTA & UK; +4 Prozent) und den USA (+2 Prozent) sollen die Märkte aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker wachsen als der chinesische Markt (+1 Prozent).

Für die Perspektiven des deutschen Marktes im Jahr 2024 war der VDA schon im Frühjahr eher vorsichtig. Er erwartet einen Rückgang des Absatzes um 1 Prozent auf weiterhin 2,8 Mio. Einheiten. Das sei etwa ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Aufgrund der schwächer als angenommenen Entwicklung der Nachfrage nach E-Autos im Sechsmonatszeitraum nahm der Verband zudem Anfang Juli seine Prognose bezüglich der E-Neuzulassungen von bisher -9 Prozent (auf 635.000 Einheiten) zurück und erwartet nun -17 Prozent (auf 578.000 Einheiten). Bezüglich des Exports in Deutschland gefertigter Pkw geht der VDA von einem leichten Anstieg um 1 Prozent auf gut 3,1 Mio. Einheiten aus. Das entspräche einer Exportquote von 76 Prozent.

Prognosebericht

Auf Basis der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr 2024 können wir unsere Prognosen für das laufende Geschäftsjahr bestätigen und teilweise sogar anheben. Bei unseren Planungen gehen wir davon aus, dass es im laufenden Jahr zu keinen größeren Störungen in den Lieferketten - etwa durch geopolitische Spannungen oder Wirtschaftssanktionen - kommt, Energie in ausreichendem Umfang verfügbar ist sowie sich keine signifikanten Abweichungen von den antizipierten Preisentwicklungen ergeben.

Unverändert rechnen wir mit einem Umsatzwachstum auf rund 570 Mio. EUR. Das EBIT wird zwischen 29 bis 32 Mio. EUR erwartet. Zum Erreichen dieser Spanne sollen bereits implementierte Kostensenkungsmaßnahmen insbesondere im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beitragen.

Zur Absicherung der in den nächsten Jahren vorgesehenen An- und Hochläufe neuer Serienfertigungen und für den Aufbau unseres Produktionsstandorts in Serbien planen wir im Geschäftsjahr 2024 in der Gruppe mit rund 40 Mio. EUR ein deutlich höheres Investitionsvolumen als im Vorjahr.

Unsere diversen Initiativen zur Verbesserung der liquiditätsorientierten Steuerung der PWO-Gruppe tragen inzwischen nachhaltig Früchte. Wir konnten daher im Berichtshalbjahr einen deutlich höheren Free Cashflow erzielen als erwartet. Trotz des vorgesehenen Anstiegs der Investitionen im zweiten Halbjahr sind wir daher zuversichtlich, auch im Gesamtjahr einen Free Cashflow zu erzielen, der über unseren bisherigen Planungen liegt. Wir gehen nun von einem Wert im bereits zweistelligen Millionen-Euro-Bereich aus (bisher: positiver Free Cashflow im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich).

Mit dem anhaltend starken Neugeschäft von rund 410 Mio. EUR im Berichtshalbjahr sind wir bereits auf sehr gutem Weg, unser Jahresziel von 550 bis 600 Mio. EUR zu erreichen. Unverändert erwarten wir für die kommenden Monate eher eine gewisse Marktberuhigung und damit eine Anpassung des Neugeschäftsvolumens. Daher behalten wir unser Ziel für das Gesamtjahr unverändert bei.

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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2. Quartal 2024 2. Quartal 2023
TEUR %-Anteil TEUR %-Anteil
Umsatzerlöse 141.790 100,0 139.580 100,0
Andere aktivierte Eigenleistungen 81 0,1 177 0,1
Gesamtleistung 141.871 100,1 139.757 100,1
Sonstige betriebliche Erträge 4.887 3,4 1.712 1,2
Materialaufwand -84.780 -59,8 -82.424 -59,1
Personalaufwand -34.046 -24,0 -33.457 -24,0
Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.962 -4,2 -6.000 -4,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.958 -9,8 -11.476 -8,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 8.012 5,7 8.112 5,8
Finanzergebnis -2.388 -1,7 -1.739 -1,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) 5.624 4,0 6.373 4,6
Ertragsteuern -2.228 -1,6 -971 -0,7
Periodenergebnis 3.396 2,4 5.402 3,9
Ergebnis je Aktie in EUR
(verwässert = unverwässert, bezogen auf das den Anteilseignern der PWO AG zuzurechende Ergebnis)
1,09 - 1,73 -
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1. Halbjahr 2024 1. Halbjahr 2023
TEUR %-Anteil TEUR %-Anteil
Umsatzerlöse 288.576 100,0 280.521 100,0
Andere aktivierte Eigenleistungen 163 0,1 237 0,1
Gesamtleistung 288.739 100,1 280.758 100,1
Sonstige betriebliche Erträge 6.987 2,4 3.754 1,3
Materialaufwand -171.403 -59,4 -168.513 -60,1
Personalaufwand -69.229 -24,0 -66.527 -23,7
Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen -11.953 -4,2 -12.069 -4,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.821 -9,6 -23.183 -8,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 15.320 5,3 14.219 5,1
Finanzergebnis -4.632 -1,6 -3.592 -1,3
Ergebnis vor Steuern (EBT) 10.688 3,7 10.627 3,8
Ertragsteuern -3.976 -1,4 -2.096 -0,7
Periodenergebnis 6.712 2,3 8.531 3,0
Ergebnis je Aktie in EUR
(verwässert = unverwässert, bezogen auf das den Anteilseignern der PWO AG zuzurechende Ergebnis)
2,15 - 2,73 -

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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TEUR 2. Quartal 2024 2. Quartal 2023
Periodenergebnis 3.396 5.402
Nettogewinne (i.Vj. Nettoverluste) aus der Absicherung von Cashflow Hedges -1.018 839
Steuereffekt 385 -238
Steuereffekt Unterschied aus
Währungsumrechnung
420 -1.263
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -212 -662
Versicherungsmathematische Gewinne aus leistungsorientierten
Pensionsplänen
1.466 -451
Steuereffekt -427 131
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1.039 -320
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 826 -982
Gesamtergebnis nach Steuern 4.222 4.420
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TEUR 1. Halbjahr 2024 1. Halbjahr 2023
Periodenergebnis 6.712 8.531
Nettogewinne (i.Vj. Nettoverluste) aus der Absicherung von Cashflow Hedges -2.528 2.412
Steuereffekt 709 -571
Steuereffekt Unterschied aus
Währungsumrechnung
1.104 -2.468
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -714 -627
Versicherungsmathematische Gewinne aus leistungsorientierten
Pensionsplänen
2.074 -1.083
Steuereffekt -604 315
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1.470 -767
Sonstiges Ergebnis nach Steuern 755 -1.394
Gesamtergebnis nach Steuern 7.467 7.137

Konzern-Bilanz

AKTIVA

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TEUR 30.06.2024 31.12.2023
Sachanlagen 173.767 173.711
Immaterielle Vermögenswerte 9.548 9.928
Vertragsvermögenswerte 20.300 20.141
Latente Steueransprüche 15.504 15.962
Langfristige Vermögenswerte 219.119 219.743
Vorräte 37.693 38.289
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64.048 63.823
Vertragsvermögenswerte 82.491 73.739
Sonstige Vermögenswerte 16.802 16.652
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 968 2.741
Ertragsteuerforderungen 1.688 1.670
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 165.997 158.626
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 10.045 6.443
Kurzfristige Vermögenswerte 213.735 203.357
Bilanzsumme 432.854 423.100

PASSIVA

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TEUR 30.06.2024 31.12.2023
Summe Eigenkapital 158.532 156.534
Langfristige Finanzschulden 56.372 58.911
Pensionsrückstellungen 45.394 47.319
Sonstige Rückstellungen 2.837 3.150
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.007 6.356
Passivischer Abgrenzungsposten 4.946 4.952
Latente Steuerschulden 1.560 1.748
Langfristige Schulden 113.116 122.437
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 110.684 81.550
Kurzfristige Finanzschulden 42.127 54.818
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.785 901
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 2.025 1.976
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 4.585 4.883
Kurzfristige Schulden 161.206 144.129
Summe Schulden 274.322 266.566
Bilanzsumme 432.854 423.100

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Sonstige Rücklagen
TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Leistungsorientierte Pläne Währungsdifferenzen Cashflow Hedge
1. Januar 2023 9.375 37.494 102.505 -4.344 3.018 3.268
Periodenergebnis - - 8.531 - - -
Sonstiges Ergebnis - - - -767 -2.468 1.841
Gesamtperiodenergebnis 9.375 37.494 111.036 -5.111 550 5.109
Dividendenzahlung - - -5.156 - - -
30. Juni 2023 9.375 37.494 105.880 -5.111 550 5.109
1. Januar 2024 9.375 37.494 113.569 -8.752 1.250 3.598
Periodenergebnis - - 6.712 - - -
Sonstiges Ergebnis - - - 1.470 1.104 -1.819
Gesamtperiodenergebnis 9.375 37.494 120.281 -7.282 2.354 1.779
Dividendenzahlung - - -5.469 - - -
30. Juni 2024 9.375 37.494 114.812 -7.282 2.354 1.779
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TEUR Summe
1. Januar 2023 151.316
Periodenergebnis 8.531
Sonstiges Ergebnis -1.394
Gesamtperiodenergebnis 158.453
Dividendenzahlung -5.156
30. Juni 2023 153.296
1. Januar 2024 156.534
Periodenergebnis 6.712
Sonstiges Ergebnis 755
Gesamtperiodenergebnis 164.001
Dividendenzahlung -5.469
30. Juni 2024 158.532

Konzern-Kapitalflussrechnung

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TEUR 1. Halbjahr 2024 1. Halbjahr 2023
Periodenergebnis 6.712 8.531
Abschreibungen/​Zuschreibungen auf Sachanlagen und immat. Vermögenswerte 11.953 12.069
Ertragsteueraufwand 3.976 2.096
Zinserträge und -aufwendungen 4.632 3.592
Veränderungen des kurzfristigen Vermögens -6.775 -14.020
Veränderungen des langfristigen Vermögens -159 -950
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 25.303 19.476
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite) 359 -1.138
Gezahlte Ertragsteuern -3.339 -5.927
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen /​ Erträge -3.850 -4.016
Gewinn aus dem Abgang von Sachanlagen -1 -3
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 38.811 19.710
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen 1 3
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -8.676 -4.767
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -603 -157
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -9.278 -4.920
Auszahlungen für Dividenden -5.469 -5.156
Gezahlte Zinsen -4.363 -4.161
Erhaltene Zinsen 498 289
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 30.745 32.913
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -33.027 -49.680
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -2.839 -2.539
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -14.455 -28.335
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 15.079 -13.545
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 94 -87
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar -18.369 -3.201
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni -3.196 -16.834
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente laut Bilanz 10.045 4.585
davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen -13.242 -21.419

Anhang zum Konzern-Abschluss

Informationen zum Unternehmen

Die PWO AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in 77704 Oberkirch, Industriestraße 8, Deutschland. Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Registernummer HRB 490007 angemeldet und eingetragen. Die aktuell gültige Satzung ist die in der Fassung vom 10. Mai 2023. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der PWO AG und ihrer Tochterunternehmen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2024 wurde mit Beschluss des Vorstands vom 25. Juli 2024 zur Vorlage an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats freigegeben.

Rechnungslegungsmethoden

Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2024 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Es wurden alle zum Abschlussstichtag verbindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC) angewendet, die durch die EU-Kommission in europäisches Recht übernommen wurden und zum Abschlussstichtag verpflichtend anzuwenden sind.

Der Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zu lesen. Die bei der Erstellung des Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Rechnungslegungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023. Detaillierte Erläuterungen finden sich auf den Seiten 65 ff. im Anhang des Geschäftsberichts 2023.

Der Konzern-Zwischenabschluss und der Konzern-Zwischenlagebericht sind weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen worden.

Änderungen der Rechnungslegungsmethoden

Für den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 angewandten Rechnungslegungsmethoden unverändert übernommen mit Ausnahme der zum 1. Januar 2024 erstmals anzuwendenden Standards und Interpretationen.

Erstmals angewendete Standards oder Änderungen

Die angewendeten Rechnungslegungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert, mit Ausnahme der nachfolgend aufgelisteten geänderten Standards, die ab dem 1. Januar 2024 verpflichtend anzuwenden sind.

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Verlautbarung Erstmalige
Anwendung
Änderungen Voraussichtliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss
Änderung zu IFRS 16 " Leasingverhältnisse" in Bezug auf die Leasingverbindlichkeit bei Sale and Lease Back 01.01.2024 Die modifizierte Fassung des IFRS 16 regelt, dass ein Verkäufer-Leasingnehmer seine aus der Transaktion neu entstandene Leasingverbindlichkeit so zu bewerten hat, dass daraus kein Gewinn oder Verlust erfasst wird, dessen Betrag sich auf das zurückbehaltene Nutzungsrecht bezieht. Umgekehrt bedeutet dies, dass ein Gewinn bzw. Verlust aus dem Verkauf des ursprünglichen Vermögenswerts nur dann erfasst werden darf, soweit der Buchwert des übertragenen Vermögenswerts nicht auf das durch die Begründung des Leasingverhältnisses neu aktivierte Nutzungsrecht entfällt. Keine wesentlichen Auswirkungen erwartet.
Änderungen an
IAS 1: Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig sowie langfristige Schulden mit Kreditbedingungen
01.01.2024 Die im Januar 2020 verabschiedeten Änderungen an IAS 1 betreffen eine begrenzte Anpassung der Beurteilungskriterien für die Klassifizierung von Schulden als kurzfristig oder langfristig.
Es wird klargestellt, dass die Klassifizierung von Schulden als kurzfristig von den Rechten des Unternehmens zum Abschlussstichtag abhängt, die Erfüllung der Schuld um mindestens 12 Monate nach Ende des Berichtszeitraums zu verschieben. Liegen solche Rechte vor, wird die Schuld als langfristig klassifiziert. Das Recht, die Erfüllung der Schuld zu verschieben, muss hierbei substanziell sein. Sofern das Unternehmen für die Ausübung eines derartigen Rechtes bestimmte Bedingungen zu erfüllen hat, müssen diese am Abschlussstichtag erfüllt werden; anderenfalls folgt eine Klassifizierung als kurzfristig.
Für die Klassifizierung einer Schuld ist es dabei unerheblich, ob das Management beabsichtigt oder erwartet, dass die Schuld tatsächlich innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag erfüllt wird. Entscheidend für die Klassifizierung sind lediglich am Abschlussstichtag bestehende Rechte, die Erfüllung der Schuld um mindestens 12 Monate zu verschieben. Dies gilt auch im Falle der Erfüllung innerhalb des Wertaufhellungszeitraums.
Die Änderungen wurden (nach zwischenzeitlicher Verschiebung des Erstanwendungszeitpunktes der Änderungen vom 1. Januar 2022 auf den 1. Januar 2023 durch Änderungen aus Juli 2020) durch eine weitere, im Oktober 2022 veröffentlichte Änderung des IAS 1 ergänzt. Die neue Änderung betrifft die Klassifizierung von Schulden, die Nebenbedingungen (covenants) unterliegen. Das IASB stellt dabei klar, dass Nebenbedingungen, die vor oder am Bilanzstichtag einzuhalten sind, Auswirkung auf die Klassifizierung als kurz- oder langfristig haben können. Nebenbedingungen, die lediglich nach dem Bilanzstichtag einzuhalten sind, haben dagegen keinen Einfluss auf die Klassifizierung. Statt einer Berücksichtigung im Rahmen der Klassifizierung sind solche Nebenbedingungen in den Anhangangaben offenzulegen. Hierdurch soll den Abschlussadressaten ermöglicht werden zu beurteilen, inwiefern langfristige Verbindlichkeiten innerhalb von 12 Monaten rückzahlbar werden könnten.
Auswirkungen könnten sich aus den Vertragsbedingungen zukünftiger Kreditabschlüsse ergeben.
Änderung an IAS 7 "Kapitalflussrechnung" und IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" betreffend Finanzierungsvereinbarungen mit Lieferanten 01.01.2024 Die Zielsetzung der Ende Mai 2023 veröffentlichten Neuerungen besteht darin, die Auswirkungen von Lieferkettenfinanzierungsgeschäften (supplier finance arrangements) auf die bilanzierten Verbindlichkeiten und die Zahlungsströme des Unternehmens sowie auch auf die mit den Geschäften verbundenen Liquiditätsrisiken für die Informationsadressaten durch eine Ausweitung der Angabepflichten transparenter zu machen.
Die neuen Berichtspflichten zu Lieferkettenfinanzierungsgeschäften beinhalten u. a.:
• Beschreibung der Vertragsbedingungen
• Nennung der Bilanzposten und der Buchwerte jeweils zu Periodenbeginn und -ende einschließlich der gegenüber dem Lieferanten bereits beglichenen Verbindlichkeiten
• die Bandbreite von Zahlungsfristen für solche Geschäfte und im Vergleich dazu für sonstige Verbindlichkeiten
• Risikokonzentration
Keine wesentlichen Auswirkungen erwartet.

Konsolidierungskreis

Gegenüber dem Konzernabschluss per 31. Dezember 2023 ergaben sich keine Veränderungen im Konsolidierungskreis.

Fremdwährungsumrechnung

Die in Fremdwährung aufgestellten Abschlüsse der in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen Unternehmen wurden zu nachfolgenden Wechselkursen umgerechnet:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2024 30.06.2023 1. HJ 2024 1. HJ 2023
China CNY 7,77 7,90 7,49 7,49
Kanada CAD 1,47 1,44 1,46 1,46
Mexiko USD 1,07 1,09 1,08 1,08

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufteilung des Konzernumsatzes aus dem Verkauf von Gütern nach Standorten ist im Segmentbericht dargestellt.

UMSATZERLÖSE NACH BUSINESS UNITS

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TEUR 1. HJ 2024 1. HJ 2023
Electronic-, Chassis- & Airbag Components 103.647 98.610
Steering & Seats Components 56.216 65.762
Body & Instrument Panel Carrier Components 112.127 103.129
Sonstige Umsätze 16.586 13.019
SUMME 288.576 280.521

Die untenstehenden Tabellen zeigen die Außenumsätze nach Business Units und nach Regionen. Die Business Units sind im Konzernlagebericht des Geschäftsberichts 2023, Kapitel "Grundlagen des PWO-Konzerns", erläutert.

UMSATZERLÖSE NACH REGIONEN (NACH SITZ DES KUNDEN)

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TEUR 1. HJ 2024 1. HJ 2023
Deutschland 87.614 81.748
Übriges Europa 78.878 80.918
Nordamerika 97.699 88.656
Andere Länder 24.384 29.198
SUMME 288.576 280.521

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Währungserträge in Höhe von 2.599 TEUR (i. Vj. 2.231 TEUR).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die wichtigsten Einzelposten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind:

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TEUR 1. HJ 2024 1. HJ 2023
Währungsaufwendungen 2.669 2.894
Kosten für Zeitarbeitnehmende 4.743 2.867
Instandhaltungsaufwendungen 3.524 3.448
Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten 3.506 2.383
Ausgangsfrachten 2.368 1.787
Leasingaufwand 1.641 1.538

Ertragsteuern

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:

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TEUR 1. HJ 2024 1. HJ 2023
Tatsächliche Steuern 3.367 2.437
Latente Steuern 609 -341
SUMME 3.976 2.096

In Übereinstimmung mit IAS 34 wurden die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Berichtsperiode auf Basis des Steuersatzes abgegrenzt, der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird.

Ergebnis je Aktie

Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wird das den Anteilseignern der PWO AG zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der insgesamt ausgegebenen Aktien geteilt. Verwässerungseffekte aus Aktienoptionen bzw. wandelbaren Vorzugsaktien haben sich nicht ergeben.

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TEUR Q2 2024 Q2 2023
Ergebnis nach Steuern 3.396 5.402
Durchschnittliche Anzahl Stückaktien 3.125.000 3.125.000
Ergebnis je Aktie in EUR 1,09 1,73
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TEUR 1. HJ 2024 1. HJ 2023
Ergebnis nach Steuern 6.712 8.531
Durchschnittliche Anzahl Stückaktien 3.125.000 3.125.000
Ergebnis je Aktie in EUR 2,15 2,73

Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen

Ein Werthaltigkeitstest wird bei Geschäfts- oder Firmenwerten mindestens jährlich, bei sonstigen immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer sowie bei Sachanlagen nur bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte durchgeführt. Zu der Vorgehensweise bei den Werthaltigkeitstests verweisen wir auf den Konzernanhang des Konzernabschlusses 2023.

Aus der Entwicklung der bewertungsrelevanten Parameter können sich grundsätzlich Anhaltspunkte für das Vorliegen eines Wertminderungs- bzw. Wertaufholungsbedarfs ergeben. Infolgedessen wurde zum 30. Juni 2024 eine Beurteilung auf Basis externer und interner Informationsquellen vorgenommen. Seit dem letzten Höhepunkt im Zeitraum von September 2022 bis Februar 2023 sind die Inflationsraten stetig gesunken, liegen aber weiterhin knapp oberhalb der von der EZB gesetzten Obergrenze von 2 Prozent. Mit Blick auf das Zinsniveau lassen sich nach diversen Zinserhöhungen in den letzten Jahren jüngst erste Schritte einer Zinssenkung erkennen. Aus der Beurteilung der heran gezogenen Informationsquellen ergeben sich zum Bewertungsstichtag keine konkreten Anhaltspunkte, die auf das Vorliegen eines möglichen Wertminderungs- bzw. Wertaufholungsbedarfs hindeuten könnten. Gleichwohl wurden zum 30. Juni 2024 Werthaltigkeitstests für den Geschäfts- und Firmenwert sowie für die materiellen und immateriellen Vermögenswerte durchgeführt. Hierbei wurden aktualisierte Kapitalkosten (WACC) zur Berechnung der Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zum 30. Juni 2024 herangezogen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2023 wurde der Kapitalisierungszinssatz um 0,1 bis 1,0 Prozentpunkte - bei den verschiedenen Testeinheiten - reduziert. Bei den Wachstumsabschlägen gab es keine Anpassung. Die Grundannahme zur Bestimmung des erzielbaren Betrages für die verschiedenen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde für die langfristige Ertragserwartung beibehalten. Aus allen durchgeführten Werthaltigkeitstests ergab sich keine Indikation hinsichtlich eines potenziellen Auf- oder Abwertungsbedarfs zum 30. Juni 2024.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 beträgt das voll eingezahlte gezeichnete Kapital 9.375 TEUR (i. Vj. 9.375 TEUR), eingeteilt in 3.125.000 (i. Vj. 3.125.000) Stückaktien.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27. Juli 2025 (einschließlich) durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/​oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 4.687.500,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2020).

Gewinnrücklagen und übriges Eigenkapital

Im Konzern-Eigenkapital sind zum 30. Juni 2024 Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen in Höhe von 2.354 TEUR (i. Vj. 550 TEUR) und aus der Absicherung von Cashflow Hedges in Höhe von 1.779 TEUR (i. Vj. 5.109 TEUR) enthalten.

Ausgeschüttete Dividende

Im Juni 2024 wurde die Dividende der PWO AG für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 5.469 TEUR (1,75 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie) ausbezahlt. Im Vorjahr erfolgte die Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2022 in Höhe von 5.156 TEUR (1,65 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie).

Mitteilungen nach § 33 WpHG

Im ersten Halbjahr 2024 sind keine Mitteilungen über Beteiligungen an der PWO AG eingegangen.

Schulden

PENSIONSRÜCKSTELLUNGEN

Die Bewertung der leistungsorientierten Verpflichtungen basiert auf folgenden versicherungsmathematischen Annahmen:

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31.12.2023
30.06.2024
Abzinsungssatz 3,88 % 3,60 %
Fluktuationsrate 2,00 % 2,00 %
Zukünftiger Gehaltstrend > 40 Jahre 2,75 % 2,75 %
Zukünftiger Gehaltstrend > 40 Jahre (Karrieretrend) 3,75 % 3,75 %
Zukünftige Pensionsanpassungen 2,40 % 2,40 %
Sterblichkeit RT Heubeck
2018 G
RT Heubeck
2018 G

Der Rückgang der Pensionsrückstellungen um 1.877 TEUR ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Zinssatzes um 0,22 Prozentpunkte zurückzuführen.

SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalrückstellungen (Verpflichtungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen), Rückstellungen für unvorteilhafte Verträge sowie Gewährleistungsrückstellungen und Rückstellungen für Materialpreisanpassungen.

Außerbilanzielle Geschäfte

Zur Beschaffung liquider Mittel für die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft und damit eine verbesserte Liquiditätsplanung ermöglicht. Alle wesentlichen Risiken sind an den Factor übergegangen. Zum 30. Juni 2024 war ein Forderungsbestand im Nominalwert in Höhe von 21.429 TEUR (i. Vj. 25.899 TEUR) verkauft, der saldiert in der Bilanz ausgewiesen wird. Die übertragenen Forderungen betreffen kurzfristige Forderungen, bei denen der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte entspricht. Die Zahlungsmittelzu- und -abflüsse aus Factoring sind dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zugeordnet. Zum Stichtag bestehen Forderungen gegen die Factoring-Gesellschaft in Höhe von 2.839 TEUR, die in den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen werden.

In von Abnehmern ausgehenden "Supplier Finance"-Programmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch einen Factor finanziert. Das Ausfallrisiko gegenüber dem Lieferanten trägt der Factor. Zum 30. Juni 2024 waren Forderungen gegen Kunden in Höhe von 8.646 TEUR (i. Vj. 11.314 TEUR) an den Factor abgetreten.

Kapitalsteuerung

Die Kapitalüberwachung erfolgt über den Nettoverschuldungsgrad sowie über die Eigenkapitalquote. Gemäß unserer Finanzstrategie werden ein Nettoverschuldungsgrad von unter 2,5 Jahren und eine Eigenkapitalquote von 37 Prozent angestrebt.

Nettoverschuldungsgrad

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TEUR 30.06.2024 31.12.2023
Finanzschulden 98.499 113.729
Abzüglich Zahlungsmittel -10.045 -6.443
Netto-Finanzschulden 88.453 107.286
EBITDA 53.027 52.042
Nettoverschuldungsgrad (in Jahren) 1,7 2,1

Eigenkapitalquote

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TEUR 30.06.2024 31.12.2023
Eigenkapitalquote 158.532 156.534
Bilanzsumme 432.854 423.100
Eigenkapitalquote 36,6 % 37,0 %

Finanzinstrumente

Nebenstehende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien:

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Kategorie Buchwert Fair Value
TEUR IFRS 9 30.06.2024 31.12.2023 30.06.2024 31.12.2023
AKTIVA
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 64.048 63.823 64.048 63.823
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 968 2.741 968 2.741
davon Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 926 2.318 926 2.318
davon Derivate ohne Hedge-Beziehung FVtPL 42 423 42 423
davon Geldanlagen > 3 Monate AC - - - -
Zahlungsmittel AC 10.045 6.443 10.045 6.443
PASSIVA
Finanzschulden 98.499 113.729 100.411 114.523
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten AC 82.244 70.971 84.156 71.870
davon variabel verzinslich 43.779 49.293 43.779 49.293
davon festverzinslich 38.465 21.678 40.377 22.577
Verbindlichkeiten aus Schuldscheindarlehen AC - 25.000 - 25.135
davon variabel verzinslich - 3.000 - 3.000
davon festverzinslich - 22.000 - 22.135
Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften n. a. 16.255 17.758 16.255 17.518
davon variabel verzinslich - - - -
davon festverzinslich 16.255 17.758 16.255 17.518
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen AC 58.941 52.245 58.941 52.245
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.111 1.869 3.111 1.869
davon Derivate mit Hedge-Beziehung n. a. 1.806 715 1.806 715
davon Derivate ohne Hedge-Beziehung FVtPL 1.305 1.154 1.305 1.154
davon Übrige AC - - - -
davon aggregiert nach Bewertungskategorien:
Darlehen und Forderungen AC 74.094 70.265 74.094 70.265
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten AC 141.185 148.216 143.097 149.250
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte FVtPL 42 423 42 423
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten FVtPL 1.305 1.154 1.305 1.154

Alle Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind in Stufe 2 der Bewertungshierarchie gemäß IFRS 13 eingeordnet. Im Berichtszeitraum gab es keine Änderungen in den angewandten Bewertungstechniken und keine Umbuchungen zwischen den Hierarchiestufen.

Sonstige Angaben

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf die Ausführungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023. Zum 30. Juni 2024 haben sich keine Änderungen ergeben.

Zusatzinformation zur Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelfonds beinhaltet die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Die jederzeit fälligen Kontokorrentschulden in Höhe von 13.242 TEUR (i. Vj. 21.419 TEUR) sind in der Bilanzposition "Kurzfristige Finanz schulden" enthalten.

Segmentbericht

Von den ausgewiesenen Umsatzerlösen entfallen zum 30. Juni 2024 auf 4 Kunden über 10 Prozent liegende Umsatzanteile von 49.248 TEUR, 37.984 TEUR, 36.874 TEUR und 33.920 TEUR, die alle Business Units betreffen. Im Vorjahr wurden mit 4 Kunden über 10 Prozent liegende Umsatzanteile von 44.078 TEUR, 41.890 TEUR, 34.676 TEUR und 32.371 TEUR identifiziert.

Segmentinformationen nach Regionen 1. Halbjahr 2024

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TEUR Deutschland Tschechien Serbien Kanada Mexiko China
Gesamtumsätze 122.496 71.851 1.376 24.989 59.959 27.794
Innenumsätze -8.851 -5.914 -743 -600 -307 -3.555
Außenumsätze 113.645 65.937 633 24.389 59.652 24.239
Gesamtleistung 122.601 71.851 1.376 24.989 60.017 27.794
Gesamterträge 7.952 219 360 2.555 713 153
Gesamtaufwendungen -124.580 -65.483 -2.224 -24.332 -53.068 -23.701
Abschreibungen -4.420 -2.771 -131 -1.150 -2.330 -1.164
EBIT vor Währungseffekten 1.710 3.822 -611 2.149 5.256 3.054
EBIT inkl. Währungseffekten 1.553 3.816 -619 2.062 5.332 3.082
Zinsertrag 3.584 - 7 36 1 3
Zinsaufwand -3.791 -2.021 -9 -717 -1.451 -273
Ergebnis vor Steuern (EBT) 1.346 1.795 -621 1.381 3.882 2.812
Ertragsteuern -888 -397 - -345 -1.165 -1.154
Periodenergebnis 458 1.398 -621 1.036 2.717 1.658
Vermögen 148.106 145.775 9.982 37.915 79.969 50.584
davon lfr. Vermögenswerte 1 45.088 61.814 6.077 19.950 29.103 21.349
davon Vertragsvermögenswerte 35.049 41.840 1.000 5.606 17.279 9.580
Schulden 50.978 86.542 6.015 19.795 50.884 48.138
Investitionen 2.124 2.767 470 1.093 3.990 139
Mitarbeitende (per 30.06.) 1.004 786 84 306 729 283
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TEUR Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze 81 308.546
Innenumsätze - -19.970
Außenumsätze 81 288.576
Gesamtleistung -19.889 288.739
Gesamterträge -4.965 6.987
Gesamtaufwendungen 24.935 -268.453
Abschreibungen 12 -11.954
EBIT vor Währungseffekten 93 15.473
EBIT inkl. Währungseffekten 93 15.319
Zinsertrag -3.054 577
Zinsaufwand 3.054 -5.208
Ergebnis vor Steuern (EBT) 93 10.688
Ertragsteuern -27 -3.976
Periodenergebnis 66 6.712
Vermögen -39.477 432.854
davon lfr. Vermögenswerte 1 -66 183.315
davon Vertragsvermögenswerte -7.563 102.791
Schulden -136.600 125.752
Investitionen - 10.583
Mitarbeitende (per 30.06.) - 3.191

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

Segmentinformationen nach Regionen 1. Halbjahr 2023

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TEUR Deutschland Tschechien Serbien Kanada Mexiko China
Gesamtumsätze 126.258 67.775 - 21.971 56.400 26.834
Innenumsätze -9.254 -6.215 - -378 -470 -1.896
Außenumsätze 117.004 61.559 - 21.593 55.930 24.938
Gesamtleistung 126.376 67.775 - 21.971 56.519 26.834
Gesamterträge 6.007 477 - 609 349 238
Gesamtaufwendungen -124.566 -62.268 -29 -21.826 -49.347 -22.348
Abschreibungen -4.579 -2.671 - -1.090 -2.391 -1.354
EBIT vor Währungseffekten 3.553 3.454 -29 -233 5.337 3.314
EBIT inkl. Währungseffekten 3.239 3.313 -29 -336 5.130 3.395
Zinsertrag 2.617 - - 6 1 1
Zinsaufwand -2.813 -1.453 - -408 -1.063 -470
Ergebnis vor Steuern (EBT) 3.043 1.860 -29 -738 4.068 2.926
Ertragsteuern -821 332 - 185 -1.220 -713
Periodenergebnis 2.221 2.192 -29 -553 2.848 2.212
Vermögen 165.694 135.513 650 35.258 67.330 52.500
davon lfr. Vermögenswerte 1 47.354 61.199 386 17.378 26.497 23.369
davon Vertragsvermögenswerte 37.248 32.535 - 6.775 11.869 8.823
Schulden 42.575 80.150 51 18.547 42.113 55.523
Investitionen 1.018 2.161 - 831 630 734
Mitarbeitende (per 30.06.) 993 658 2 260 637 247
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TEUR Konsolidierung Konzern
Gesamtumsätze -503 298.736
Innenumsätze - -18.214
Außenumsätze -503 280.521
Gesamtleistung -18.717 280.758
Gesamterträge -3.925 3.754
Gesamtaufwendungen 22.161 -258.223
Abschreibungen 16 -12.069
EBIT vor Währungseffekten -514 14.882
EBIT inkl. Währungseffekten -493 14.219
Zinsertrag -2.336 289
Zinsaufwand 2.326 -3.881
Ergebnis vor Steuern (EBT) -503 10.627
Ertragsteuern 141 -2.096
Periodenergebnis -360 8.531
Vermögen -48.833 408.113
davon lfr. Vermögenswerte 1 -93 176.090
davon Vertragsvermögenswerte -3.573 93.676
Schulden 15.859 254.818
Investitionen - 5.374
Mitarbeitende (per 30.06.) - 2.797

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten, über die zu berichten wäre.

Zusammensetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands

Die Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats bleibt im Berichtszeitraum unverändert im Vergleich zu den Angaben im Geschäftsbericht 2023.

Mitglieder des Vorstands

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Carlo Lazzarini | Vorsitzender /​ CEO

Jochen Lischer | CFO

Mitglieder des Aufsichtsrats

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Karl M. Schmidhuber | Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger | stv. Vorsitzender

Andreas Bohnert | Arbeitnehmervertreter

Carsten Claus

Stefan Klemenz | Arbeitnehmervertreter

Dr. Jochen Ruetz

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."

Oberkirch, 24. Juli 2024

Der Vorstand

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Carlo Lazzarini Jochen Lischer
Vorsitzender /​ CEO CFO

Bericht des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrats

Der Zwischenfinanzbericht für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2024 ist dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats vorgelegt und durch den Vorstand erläutert worden. Der Prüfungsausschuss stimmte dem Zwischenfinanzbericht zu.

Oberkirch, 25. Juli 2024

Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses

Carsten Claus

Weitere Informationen

Finanzkalender

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13. November 2024 Quartalsmitteilung drittes Quartal und 9 Monate 2024
25.-27. November 2024 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main

Kontakt

Investor-Relations-Ansprechpartner

Jochen Lischer
CFO
Telefon: + 49 7802 84-844
ir@pwo-group.com

Charlotte Frenzel
Investor Relations & Corporate Communications
Telefon: + 49 7802 84-844
ir@pwo-group.com

Lukas Daucher
Accounting & Investor Relations
Telefon: + 49 7802 84-282
ir@pwo-group.com

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in EUR erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit werden neben geschlechtsneutralen auch geschlechtsspezifische Formulierungen verwendet. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.

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