![]() Amadeus FiRe AGFrankfurtHalbjahresbericht 2018Ungeprüfter Halbjahres-Finanzbericht 201801.01. - 30.06.2018Ihr Partner für spezialisierte PersonaldienstleistungenAMADEUS FIRE. DIE BESETZER.Ungeprüfte Kennzahlen des Amadeus FiRe Konzerns
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Vorjahreswerte angepasst. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf Seite 9. Die aktuellen Finanzberichte sowie der testierte Jahresabschluss 2017 sind unter www.amadeus-fire.de/investor-relations/berichte
abrufbar. Ungeprüfter Halbjahresfinanzbericht 2018
(01.01. - 30.06.2018)Wirtschaftliches UmfeldDie deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin im Aufschwung. Im ersten Quartal 2018
ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen.
Diese Wachstumsrate liegt im Rahmen der Erwartungen. Allerdings fiel das Wachstum
in Deutschland um 0,9 Prozentpunkte hinter das durchschnittliche Wachstum der 28 Mitgliedstaaten
der EU zurück, deren Wirtschaftsleistung im gleichen Zeitraum 2,5 Prozent erreichte. Die nationale Entwicklung des ersten Quartals ist auf inländische Impulse zurückzuführen,
die insgesamt jedoch durch die Sondereffekte der Grippewelle und der vermehrten Streiks
zu Jahresbeginn eingedämpft wurden. Insbesondere die Investitionen in Ausrüstungen
(+1,2 Prozent) und in Bauprojekte (+2,1 Prozent) trugen überproportional zum BIP-Wachstum
bei. Der Außenbeitrag hingegen hatte mit -0,1 Prozentpunkten einen leicht negativen
Effekt auf das Wirtschaftswachstum. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der die Erwartungshaltung der Führungskräfte in der deutschen
Wirtschaft widerspiegelt, verschlechterte sich seit Jahresbeginn regelmäßig und erreichte
im Juni 2018 einen Stand von 101,8 Punkten. Insgesamt liegen damit die Erwartungen
allerdings weiterhin im positiven Bereich. Der Arbeitsmarkt setzt seine positive Entwicklung fort. Die Anzahl der erwerbstätigen
Personen lag im Monat Mai des laufenden Jahres bei 44,7 Mio. (+1,4 Prozent gegenüber
dem Vorjahresmonat). Gemäß der letzten Veröffentlichung der Bundesagentur für Arbeit
ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse im April 2018
noch etwas deutlicher um 2,4 Prozent auf 32,8 Mio. gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. BranchenentwicklungGemäß der Trendrechnung der Bundesagentur für Arbeit (BA) lag die Anzahl der sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten im Wirtschaftszweig Arbeitnehmerüberlassung im Monat April 2018 unverändert
zum Vorjahr bei 839.000 Personen. In der kumulierten Betrachtung der Monate Januar
bis April des laufenden Jahres gab es nur ein geringfügiges Wachstum um rund 1 Prozent.
Ein Grund liegt in den Auswirkungen der erstmaligen Anwendung zum Jahreswechsel der
Neuregelung "Equal Pay nach 9 Monaten im Kundeneinsatz" aus dem Gesetz zur Änderung
des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Gesicherte Erkenntnisse für den Gesamtmarkt
liegen allerdings nicht vor. Das Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes war zum 01. April 2017
in Kraft getreten. Durch die Gehaltsanpassungen in Folge der Equal Pay Regelung dürften
sich die Preise in der Arbeitnehmerüberlassung insgesamt erhöht haben. Der administrative
Aufwand für die Entleihbetriebe durch steigende Komplexität war und ist sehr hoch. Die gesetzlich neu vorgeschriebene Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten, eine zweite
wesentliche Neuerung in Rahmen der Gesetzesänderung, wird zum vierten Quartal erstmalig
angewendet. Die Auswirkungen daraus sind aktuell noch nicht abzuschätzen. Allerdings
ist davon auszugehen, dass diese geringer ausfallen als die Auswirkungen in Folge
der Equal Pay Regelung. Zum 01. April 2018 ist im Rahmen des gültigen Zeitarbeitstarifvertrages eine Erhöhung
der Entgelte in Kraft getreten. In den westlichen Bundesländern betrug diese 2,8 Prozent
und in den östlichen Bundesländern 4,0 Prozent. Das Niveau der Arbeitskräftenachfrage in Deutschland befindet sich nach wie vor auf
einem historischen Höchststand. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X),
welcher aus den gemeldeten Stellen bei der Bundesagentur für Arbeit ermittelt wird,
gilt hierfür als ein bedeutender Indikator. Mit einem neuen Höchstwert seit Einführung
des Index im Jahr 2004 von 254 Punkten im Monat Juni 2018 liegt der Indikator mit
18 Punkten deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres. Durch den deutlichen Nachfrageüberhang ergibt sich unverändert ein Engpass an qualifizierten
Arbeitskräften in Deutschland. Durch diese angespannte Situation bleibt es für Unternehmen
weiterhin eine große Herausforderung, offene Stellen mit geeigneten Kandidaten zu
besetzen. Bericht zum Geschäftsverlauf und zur ErtragslageIn der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2018 erzielte die Amadeus FiRe Gruppe
einen konsolidierten Umsatz von TEUR 97.818 was einer Umsatzsteigerung in Höhe von
10,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum (TEUR 88.695) entspricht. Alle Dienstleistungsbereiche
trugen dabei zur Umsatzsteigerung bei. Auf die einzelnen Dienstleistungen entfallen folgende Umsätze:
Die Anzahl fakturierbarer Tage war im Berichtszeitraum um einen Tag geringer als im
Vorjahreszeitraum. Daraus folgt ein negativer Umsatz-, Rohertrags- und Vorsteuerergebniseffekt
von EUR 0,5 Millionen. Im weiteren Jahresverlauf wird sich dieser Effekt durch einen
fakturierbaren Tag mehr im 4. Quartal ausgleichen und schlussendlich neutralisieren. Das Bruttoergebnis der Amadeus FiRe Gruppe stieg um 11,7 Prozent auf TEUR 45.514.
(Vorjahr: TEUR 40.736). Die Rohertragsmarge verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte
auf 46,5 Prozent (Vorjahr: 45,9 Prozent). Der Margenanstieg kann dabei im Wesentlichen
auf einen wachstumsbedingt gestiegenen Umsatzanteil der margenträchtigeren Dienstleistung
Personalvermittlung zurückgeführt werden. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 14,6 Prozent
auf TEUR 30.432 (Vorjahr: TEUR 26.549). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene
Personalaufwendungen zurückzuführen. Die erfolgreich umgesetzten Investitionen in
die Vertriebsorganisation und die Besetzung zuvor offener Positionen sind die Haupttreiber
dieser Entwicklung. Weiterhin hatten die administrative Umsetzung der Equal Pay Regelung
und die Einführung von Teilen einer neuen Vertriebssoftware Einfluss auf diese Entwicklung. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) stieg
um 6,3 Prozent auf TEUR 15.193 (Vorjahr: TEUR 14.287). Die Steigung wurde trotz eines
fakturierbaren Tages im Berichtszeitraum weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
erreicht. Die EBITA-Marge betrug im Berichtszeitraum 15,5 Prozent, nach 16,1 Prozent
im Vorjahr. Der Jahresüberschuss belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf TEUR 10.447 und überstieg
das Vorjahresergebnis im gleichen Zeitraum um 5,8 Prozent (Vorjahr: TEUR 9.873). Von
diesem Ergebnis entfiel auf im Fremdkapital ausgewiesene nicht beherrschende Anteile
ein Betrag in Höhe von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 304). Das Ergebnis je Aktie, bezogen auf das den Stammaktionären des Mutterkonzerns zurechenbare
Periodenergebnis, konnte um 11 Cent auf EUR 1,93 gesteigert werden (Vorjahr: EUR 1,82). Entwicklung in den SegmentenSegment Zeitarbeit, Personalvermittlung, Interim- und ProjektmanagementDer Umsatz im Segment Personaldienstleistungen erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018
um 10,1 Prozent auf TEUR 87.083 (Vorjahr: TEUR 79.103). In der Dienstleistung Zeitarbeit konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 7,3 Prozent (Vorjahr: + 1,4 Prozent) gesteigert werden. Dabei war die Anzahl der
Aufträge zum Jahreswechsel als direkte Folge der erstmaligen Anwendung der Equal Pay
Regelung auf den gesamten Auftragsbestand in der Zeitarbeit um rund 3 Prozent gesunken.
Weiterhin belasteten den Umsatz in der Zeitarbeit eine ungewöhnliche Grippewelle in
Deutschland im ersten Quartal und der eine im ersten Halbjahr weniger zur Verfügung
stehende Arbeitstag. Die durchschnittlichen Stundenverrechnungssätze stiegen im ersten Halbjahr 2018 um
4,8 Prozent (Vorjahr: +3,9 Prozent). Der Anstieg resultiert zum einen aus den gestiegenen
Gehaltsniveaus der Zeitarbeitsmitarbeiter im Allgemeinen und zum anderen aus den Gehaltsanpassungen
bedingt durch die Auswirkungen von Equal Pay. Es besteht weiterhin ein Trend zur Festeinstellung bei den Kundenunternehmen. Durch
den Nachfrageüberhang am Arbeitsmarkt haben Bewerber oft die Wahl zwischen einem Zeitarbeitsverhältnis
und einer Festanstellung. Viele Kandidaten entscheiden sich bei dieser Fragestellung
für eine Festanstellung, wodurch es weiterhin eine Herausforderung bleibt, geeignete
Fachkräfte für den Einsatz in der Zeitarbeit zu rekrutieren. Trotz allem zeigt die
aktuelle Situation eine positive Entwicklung der Zeitarbeitsaufträge. Unter anderem durch die zuvor beschriebene Situation des Arbeitsmarktes entwickelt
sich die Dienstleistung Personalvermittlung weiterhin sehr positiv. Mit einem Umsatz
von TEUR 17.838 im ersten Halbjahr des Berichtsjahres konnte der Vorjahresumsatz erheblich
um 23,6 Prozent übertroffen werden. Die Engpasssituation für qualifiziertes Fach-
und Führungspersonal am Arbeitsmarkt erschwert es Unternehmen, ihre Einstellungsplanungen
erfolgreich umzusetzen. Dies führt dazu, dass Unternehmen bereit sind, in die Suche
nach Kandidaten zu investieren und somit die Nachfrage im Bereich Personalvermittlung
deutlich erhöht ist. Der Umsatz in der Dienstleistung Interim- und Projektmanagement stieg im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf TEUR 4.761 (Vorjahr: TEUR 4.594). Das Ergebnis des Segments Personaldienstleistungen beträgt im ersten Halbjahr 2018
TEUR 13.919 (Vorjahr: TEUR 13.027). Segment Fort- und WeiterbildungDer Umsatz im Segment Fort- und Weiterbildung lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2018 bei TEUR 10.735 und somit 11,9 Prozent über dem Vorjahreswert (TEUR: 9.592).
Zum Umsatzwachstum haben insbesondere das Seminargeschäft, der Tax-Master Studiengang
sowie Inhouse-Leistungen vor Ort bei Kundenunternehmen beigetragen. Das Segmentergebnis stieg leicht um 1,1 Prozent auf TEUR 1.274 (Vorjahr: TEUR 1.260). Bericht zur Finanz- und VermögenslageIm ersten Halbjahr 2018 reduzierte sich der Cash Flow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
um TEUR 1.243 auf TEUR 9.488 (Vorjahr: TEUR 10.731). Zunächst stieg das Betriebsergebnis
vor Änderung des Nettoumlaufvermögens auf Grund des positiven Geschäftsverlaufs um
TEUR 1.004 (Vorjahr: TEUR 1.720). Negativ wirkten ein gesunkenes Nettoumlaufvermögen
durch umsatzbedingt gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie höhere
gezahlte Ertragsteuern als in der Vergleichsperiode. Die eingesetzten Zahlungsmittel für die Investitionstätigkeit stiegen um TEUR 1.172
auf TEUR 2.179 (Vorjahr: TEUR 1.007). Im Februar 2018 hat die Amadeus FiRe Gruppe
an ihrem Stammsitz in Frankfurt mit der Frankfurter Niederlassung, der Verwaltung
und den Schulungsräumlichkeiten ihre neue und neu ausgestattete Konzernzentrale im
Frankfurter Ostend bezogen. Im Wesentlichen liegt hier der Grund für die gestiegenen
Investitionen. Ein zweiter Bereich für getätigte Investitionen rührt aus der anstehenden
Einführung des zweiten Teils einer neuen Vertriebssoftware. Im Berichtszeitraum wurde an die Aktionäre der Amadeus FiRe AG im Rahmen der Finanzierungstätigkeit
eine Dividende in Höhe von TEUR 20.585 ausgezahlt (Vorjahr: TEUR 19.025). Dies entspricht
einer Ausschüttung von EUR 3,96 je Aktie (Vorjahr: EUR 3,66). Des Weiteren wurden
im Rahmen der Finanzierungstätigkeit im ersten Halbjahr 2018 TEUR 1.282 an Nettozahlungsmitteln
für die Ausschüttung an die Minderheitsgesellschafter der Steuer-Fachschule Dr. Endriss
eingesetzt (Vorjahr: TEUR 1.319). Zum 30. Juni 2018 beliefen sich die Nettozahlungsmittel auf TEUR 28.845, nach TEUR
29.828 zum Vorjahresstichtag. Die Eigenkapitalquote fiel zum 30. Juni 2018 auf 54 Prozent (Vorjahr: 57 Prozent). MitarbeiterDie internen Rekrutierungsbemühungen im ersten Halbjahr 2018 waren bislang erfolgreich.
Die Anzahl der Mitarbeiter der Vertriebsorganisationen konnte im Berichtszeitraum
um durchschnittlich 59 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 492 Mitarbeiter
erweitert werden. Die Anzahl externer Mitarbeiter, die beim Kunden eingesetzt sind,
lag am Ende des Halbjahres 2018 bei 2.257 (Vorjahr: 2.169). Insgesamt waren folgend
dargestellte Mitarbeiter operativ tätig.
Chancen- und RisikoberichtDie Rahmenbedingungen, die im aktuellen Geschäftsbericht beschrieben wurden, haben
sich für die Amadeus FiRe Gruppe nicht wesentlich verändert. Es wird für das Gesamtjahr
2018 mit einem Wirtschaftswachstum in Deutschland zwischen 2,2 Prozent - 2,4 Prozent
gerechnet. Das Wachstum der Eurozone wird im gleichen Zeitraum mit 2,3 Prozent auf
etwa gleicher Höhe prognostiziert. Für Verunsicherung sorgt momentan der drohende
Handelskrieg zwischen den USA und China, bedingt durch die Einführung neuer Zölle
durch die USA. Weitere Zölle sind nicht ausgeschlossen. Durch eine verlängerte Übergangsfrist
hat der Brexit aktuell keine negativen Auswirkungen, jedoch ist die Unsicherheit über
die zukünftige Gestaltung der wirtschaftspolitischen Beziehung zwischen der EU und
dem Vereinten Königreich weiterhin groß. Der ifo Geschäftsklimaindex sank seit Jahresbeginn und erreichte im Juni dieses Jahres
einen Stand von 101,8 Punkten. Gründe dafür liegen in den aktuell vorherrschenden
weltweiten handels- und geopolitischen Konflikten, welche mit den neu eingeführten
Zöllen der USA eine neue Dimension erreicht haben. Aus bisherigen Erkenntnissen lagen die Auswirkungen des Gesetzes zur Änderung des
Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im erwarteten Bereich. Die durch die Equal Pay Regelung
erhöhten Aufwendungen wurden größtenteils von den Kunden der Amadeus FiRe Gruppe akzeptiert
und die korrekte administrative Abwicklung ist sichergestellt. Die Höchstüberlassungsdauer,
welche sich frühestens zum vierten Quartal bemerkbar macht, wird voraussichtlich keine
wesentlichen Auswirkungen haben. Existenzgefährdende Risiken für die Amadeus FiRe Gruppe sind derzeit nicht erkennbar.
Für weitere Ausführungen verweisen wir auf das Kapitel Risikobericht des Geschäftsberichtes
2017. PrognoseberichtFür die zweite Jahreshälfte 2018 erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
e.V. eine Überwindung der temporär schwächeren Phase der ersten Jahreshälfte. Gründe
dafür liegen vor allem in der binnenwirtschaftlichen Entwicklung. Die privaten Konsumausgaben
profitieren von einer sehr guten Arbeitsmarktlage und von expandieren Realeinkommen.
Weiterhin ist nach der Verabschiedung des Bundeshaushaltes wieder mit einem stärkeren
Anstieg des Staatskonsums zu rechnen. Letztlich wird sich die Expansion der Investitionen
in Bauprojekte voraussichtlich fortsetzen. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer, als Frühindikator der Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsentwicklung,
ist im Juni 2018 zum dritten Mal in Folge gesunken und liegt aktuell bei 103,6 Punkten.
Gründe dafür liegen in den Folgen der internationalen Handelskonflikte. Trotz des
leichten Rückgangs zeigt sich noch immer ein stark erwartetes Beschäftigungswachstum
über die nächsten Monate. Der Abbau der Arbeitslosigkeit schwächt sich allerdings
ab und dürfte sich künftig voraussichtlich verlangsamen. Im 3. Quartal 2018 steht mit 65 Tagen die gleiche Anzahl fakturierbarer Tage wie im
Vorjahresquartal zur Verfügung. Im Vergleich zum gerade abgeschlossenen Vorquartal
(60 Tage) stehen fünf fakturierbare Tage mehr zur Verfügung. Dies sollte zu einem
vergleichsweise erhöhten Umsatz-, Rohertrags- und Vorsteuerergebnis im nächsten Quartal
führen. Im 4. Quartal steht im Vorjahresvergleich ein fakturierbarer Tag mehr zur
Verfügung, wodurch sich im Gesamtjahresvergleich die Anzahl fakturierbarer Tage zwischen
2018 und 2017 nicht unterscheiden wird (250 Tage). Dies bedeutet, dass sich für das
Gesamtjahr 2018 im Vergleich zu 2017 keine Effekte aus fakturierbaren Tagen ergeben. Durch den Nachfrageüberhang am Arbeitsmarkt bleibt die Suche nach qualifizierten Fachkräften
für die Dienstleistung Zeitarbeit weiterhin eine Herausforderung. Die konjunkturelle
Lage bedingt einen Trend zur Festanstellung, sowohl auf Unternehmer- als auch auf
Bewerberseite. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes
zum 01. April 2017 wurde neben den Equal Pay Regelungen eine allgemeine Höchstüberlassungsdauer
in Höhe von 18 Monaten festgesetzt. Diese Höchstüberlassungsdauer greift erstmalig
zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018. Die Auswirkungen daraus sind aktuell
noch nicht final abzuschätzen, allerdings ist davon auszugehen, dass diese geringer
ausfallen als die Auswirkungen durch die Equal Pay Regelung zu Jahresbeginn. Die Personalvermittlung profitiert weiterhin von dem Trend zur Festanstellung, welcher
aus einem knappen Arbeitsmarkt für qualifiziertes Personal resultiert. Unternehmen
sind bereit, mehr in die Beschaffung geeigneten Personals zu investieren. Besonders
im Bereich der qualifizierten Fachkräfte ergeben sich daraus gute Marktchancen. Im
weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2018 ist weiterhin mit einem positiven Verlauf
zu rechnen. Im Bereich der Fort- und Weiterbildung sind die Bedingungen für die zweite Jahreshälfte
durch den grundsätzlichen Verlauf des jährlichen Veranstaltungskalenders günstiger.
Folglich ist wie geplant ein erhöhter Ergebnisbeitrag zu erwarten. Insgesamt entwickelt
sich das Geschäftssegment erwartungsgemäß. Der Vorstand bestätigt zum jetzigen Zeitpunkt seine Prognose für das Geschäftsjahr
2018 und verweist für weitere Ausführungen auf den Prognosebericht im Geschäftsbericht
2017. Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenEs lagen im Berichtszeitraum keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
vor. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbliebenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Frankfurt am Main, den 18. Juli 2018
Ungeprüfte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2018
Ungeprüfte Gesamtergebnisrechnung des Konzerns erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2018
Ungeprüfte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zweites Quartal des Geschäftsjahres 2018
Ungeprüfte Gesamtergebnisrechnung des Konzerns zweites Quartal des Geschäftsjahres 2018
Ungeprüfte Konzernbilanz erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2018Aktiva
Passiva
Ungeprüfte Konzern-Kapitalflussrechnung erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2018
Ungeprüfte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2018
Ungeprüfte Informationen über die Geschäftssegmente erstes Halbjahr des Geschäftsjahres 2018
AnhangangabenInformationen zum UnternehmenDer verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für sechs Monate des Geschäftsjahres 2018
wurde am 18. Juli 2018 durch Beschluss des Vorstands zur Veröffentlichung freigegeben. Die Amadeus FiRe AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht mit Sitz in Frankfurt
am Main, Deutschland. Sie ist seit dem 4. März 1999 im regulierten Markt der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert und seit dem 31. Januar 2003 zum Prime Standard zugelassen. Die Geschäftstätigkeit der Konzerngesellschaften umfasst die Bereitstellung von Zeitpersonal
im Rahmen der Bestimmungen des Gesetzes zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung
(AÜG), die Personalvermittlung und Interim- und Projektmanagement sowie die Fort-
und Weiterbildung in den Bereichen Steuern, Finanz- und Rechnungswesen und Controlling. Rechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)Die Amadeus FiRe AG ist gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen
Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 (§ 315a Absatz 1 HGB) verpflichtet, die
internationalen Rechnungslegungsstandards anzuwenden. Der vorliegende Zwischen-Finanzbericht
steht in Übereinstimmung mit den derzeit gültigen Standards des International Accounting
Standards Board (IASB) sowie den Interpretationen durch das International Financial
Reporting Interpretations Committee (IFRIC). In der Berichtsperiode wurden per 01. Januar 2018 aus der Klassifizierungs- und Bewertungskategorie
Kredite und Forderungen nach IAS 39 TEUR 63.843 in die Kategorie fortgeführte Anschaffungskosten
nach IFRS 9 umgegliedert. Aus der erstmaligen Anwendung des neuen Wertminderungsmodells
ergeben sich im Wesentlichen keine Effekte. DarstellungsmethodeDie Erstellung des Quartalsabschlusses steht in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung)
und DRS 16. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAlle Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden wie im letzten Konzernjahresabschluss
zum 31. Dezember 2017 angewendet. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist
im Anhang des Geschäftsberichtes zum Geschäftsjahr 2017 der Amadeus FiRe AG veröffentlicht. Ergebnisneutrale Bestandteile des GesamtperiodenerfolgsIn der Berichtsperiode betragen die ergebnisneutralen Bestandteile des Gesamtperiodenerfolgs
TEUR 0. Gezahlte DividendeAn die Aktionäre der Amadeus FiRe AG wurde auf Grund des Beschlusses der Hauptversammlung
vom 24. Mai 2018 eine Dividende in Höhe von EUR 3,96 pro Aktie ausgeschüttet. Dies
führte zu einem Abfluss an liquiden Mitteln in Höhe von insgesamt TEUR 20.585. Im
Vorjahr betrug die Dividende EUR 3,66 je Aktie. Ermittlung ErtragsteuernDie Ertragsteuern wurden basierend auf den im Berichtszeitraum erzielten Ergebnissen
der einzelnen Gesellschaften ermittelt. Die Zusammensetzung der Position Ertragsteuer
zeigt die folgende Tabelle:
KonsolidierungskreisSeit dem Ende des Geschäftsjahres 2017 haben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis
ergeben. SegmentberichterstattungFür Zwecke der Unternehmenssteuerung ist der Konzern nach Dienstleistungen in Geschäftseinheiten
organisiert und verfügt über die folgenden zwei berichtspflichtigen Segmente:
Für die Angaben zur Aufgliederung von Umsatzerlösen der Geschäftseinheiten nach IFRS
15.114 verweisen wir auf Seite 4 des Halbjahresfinanzberichtes 2018. Das Betriebsergebnis der Geschäftseinheiten wird vom Management getrennt überwacht,
um Entscheidungen über die Verteilung der Ressourcen zu fällen und um die Ertragskraft
der Einheiten zu bestimmen. SonstigesDieser Zwischen-Finanzbericht wurde gemäß den Vorgaben des § 37w WpHG erstellt, jedoch
nicht gemäß § 317 HGB geprüft. Ferner ist keine prüferische Durchsicht durch den Abschlussprüfer
erfolgt. Wesentliche Ereignisse nach PeriodenendeEs liegen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vor. Verantwortlich: Amadeus FiRe AG · Investor Relations Hanauer Landstraße 160 · 60314 Frankfurt am Main Tel.: 069 96876-186 · E-Mail: investor-relations@amadeus-fire.de Finanzkalender
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