Corporate | 26 March 2002 12:29
QSC AG
QSC-Jahresabschluss 2001:
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PRESSEINFORMATION
QSC-Jahresabschluss 2001:
Erfolgreicher Wandel vom Breitband-Anbieter zum DSL-Dienstleister,
Umsatz und Ergebnis im Plan
Köln, den 26. März 2002 – Die QSC AG, Köln, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr
den Wandel vom reinen Infrastruktur-Anbieter zum lösungsorientierten DSL-
Dienstleister geschafft. Der Netzaufbau wurde weitgehend abgeschlossen; 40 der
größten deutschen Städte werden heute nahezu flächendeckend versorgt. Damit
erreicht QSC 20 Millionen potenzielle Kunden, davon eine Million
Geschäftskunden. Mit der Einführung neuer Produkte für kleinere und mittlere
Unternehmen sowie Premium-Privatkunden und der Ausweitung seines Vertriebsnetzes
hat das Unternehmen den Grundstein für die noch erfolgreichere Vermarktung
seiner Leistungen gelegt. Darauf wird in 2002 konsequent aufgebaut.
Umsatz mehr als verfünffacht
Mit 29,4 Millionen EUR konnte QSC im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz
mehr als verfünffachen (2000: 5,0 Millionen EUR). Allein im 4. Quartal 2001
erzielte das Unternehmen mit 9,2 Millionen EUR fast doppelt so viel Umsatz wie
im gesamten Jahr 2000. ‘Dieser markante Umsatzanstieg belegt, dass der Markt für
unsere Qualitäts-Produkte reif ist’, betont Vorstandsvorsitzender Bernd
Schlobohm. Dem QSC-Umsatz 2001 liegt ein Absatz von insgesamt 32.973 DSL-
Leitungen zu Grunde, 22.866 davon waren zum 31. Dezember 2001 bereits
umsatzwirksam.
Bei den Aufwendungen dominierten auch 2001 die Netzwerkaufwendungen. Sie
beliefen sich auf 103,5 Millionen EUR (2000: 62,8 Millionen EUR. Die
Investitionen in das Netzwerk konnte QSC im Geschäftsjahr 2001 weitgehend
abschließen. Nach 85,8 Millionen EUR im Jahr 2000 wandte das Unternehmen in 2001
noch einmal 41,7 Millionen EUR auf, um die Infrastruktur zu komplettieren.
Zur Markteinführung der neuen QSC-eigenen Produktfamilie waren erhöhte
Vertriebs- und Marketingaufwendungen von 21,3 Millionen EUR (2000: 17,3
Millionen EUR) notwendig. QSC kann sich mittlerweile auf ein Netzwerk von mehr
als 300 Vertriebspartnern für Q-DSL stützen, hinzu kommen mehr als 120
Kooperationspartner für den Absatz der reinen Breitband-Internetzugänge unter
dem Markennamen speedw@y-DSL.
Die Ergebnissituation lag voll im Plan. Das EBITDA erreichte mit -85,4 Millionen
EUR (2000: -79,4 Millionen EUR) das obere Ende der Planungen (-85 Millionen EUR
bis -100 Millionen EUR) – ein Erfolg des strikten Kostenmanagements. Dieses
wirkt sich auch auf den Verlust vor Steuern aus. Er betrug im Geschäftsjahr 2001
104,9 Millionen EUR nach 89,2 Millionen EUR im Vorjahr.
QSC verfügte zum 31. Dezember 2001 über eine Liquidität von 153,8 Millionen EUR.
Im vierten Quartal verbesserte sich der Cashflow des Unternehmens deutlich. Mit
-22,2 Millionen EUR verringerte sich der Liquiditätsverbrauch um etwa 37 Prozent
gegenüber dem dritten Quartal 2001 (-35,5 Millionen EUR). Gegenüber dem ersten
Quartal 2001 gelang sogar eine Halbierung (Q1 2001:
-44,2 Millionen EUR). Angesichts des sich stetig verbessernden Cashflows
bestätigt das Management seine Plan-Erwartungen, über ausreichend liquide Mittel
bis zum Erreichen des Break-Even auf EBITDA-Basis im Laufe des Jahres 2003 und
auf Cashflow-Basis im Laufe des Jahres 2004 zu verfügen.
Realistische Umsatz- und Ergebnisziele
Die Nachfrage nach DSL-Dienstleistungen in Deutschland steigt stetig an. QSC hat
sich auf diese Entwicklung durch den Aufbau eines der weltweit modernsten DSL-
Netze und der Entwicklung innovativer DSL-basierter Lösungen eingestellt. Vor
diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen für das laufende Jahr eine
erhebliche Ausweitung des Geschäfts bei gleichzeitiger Steigerung der
Profitabilität. Danach rechnet QSC mit Umsätzen in Höhe von 46 bis 54 Millionen
EUR. Das Ergebnis auf EBITDA-Basis dürfte bei -60 Millionen EUR bis -70
Millionen EUR liegen.
Für Geschäftskunden wird das Unternehmen im Verlauf des Jahres erstmals
kombinierte Sprach- und Datenprodukte anbieten. Daneben will sich QSC 2002 mit
Dienstleistungen für filialisierte Konzerne eine vierte Kundengruppe
erschließen. Mit Blick in die Zukunft betont Vorstandsvorsitzender Bernd
Schlobohm: ‘Durch die Bündelung dieser verschiedenen Maßnahmen planen wir
voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2003 die operative Gewinnzone vor
Abschreibungen und Amortisation erreichen zu können und im Laufe des Jahres 2004
einen positiven Cashflow zu erwirtschaften.’
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Angaben (sogenannte ‘forward
looking statements’ nach dem US-Gesetz ‘Private Securities Litigation Act’ von
1995). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen
und Prognosen zukünftiger Ereignisse durch das Management der QSC AG. Auf Grund
von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse
erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen. Zu den Annahmen, bei
denen es zu erheblichen Abweichungen auf Grund nicht vorhersehbarer
Entwicklungen kommen kann, zählen unter anderem aber nicht ausschließlich: die
Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen, die Wettbewerbssituation, die
Entwicklung, die Verbreitung sowie die technische Leistungsfähigkeit der DSL-
Technologie und ihrer Preise, die Entwicklung, Verbreitung alternativer
Breitbandtechnologien und ihrer Preise, Änderungen in den Bereichen Regulierung,
Gesetzgebung und Rechtssprechung, Preise und rechtzeitige Verfügbarkeit
notwendiger externer Vorleistungen und Produkte, die rechtzeitige Entwicklung
weiterer marktreifer Mehrwertdienstleistungen, die Fähigkeit bestehende
Marketing- und Vertriebsvereinbarungen, auszubauen und neue Marketing- und
Vertriebsvereinbarungen abzuschließen, die Fähigkeit weitere Finanzierung zu
erhalten für den Fall, dass die Planungsziele des Managements nicht erreicht
werden, die pünktliche und vollständige Bezahlung offener Forderungen durch die
Vertriebspartner und Wiederverkäufer der QSC AG sowie die Verfügbarkeit von
ausreichend qualifiziertem Fachpersonal.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
QSC AG Investor Relations-Partner der QSC AG
Claudia Zimmermann Schumacher’s AG
Unternehmenssprecherin Dorothee Kagelmann
Fon: 0221/6698-235 Fon: 089/4892720
Fax: 0221/6698-289 Fax: 089/48927212
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Ende der Mitteilung, (c)DGAP 26.03.2002