Ad-hoc | 25 August 1998 08:04
Ad hoc-Service: R. Stahl AG
Zwischenbericht 30. JUni
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Ad hoc-Service: R. Stahl AG
Zwischenbericht 30. JUni
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Technologiegruppe R. Stahl:
Erfreuliches 1. Halbjahr – 440 Mio. DM Jahresumsatz erwartet
Stuttgart, 24. August 1998 – Ein zweistelliges Wachstum ihres
konsolidierten Konzernumsatzes auf 440 Mio. DM erwartet die R.
Stahl AG, Stuttgart, im Gesamtjahr 1998. Die im jetzt vorgelegten
Zwischenbericht für das erste Halbjahr dokumentierte erfreuliche
Entwicklung gibt dem Unternehmen allen Anlaß, auch weiterhin mit
einem anhaltend positiven Verlauf zu rechnen.
Da die Inlandskonjunktur den Tätigkeitsbereichen der weltweit aktiven
Technologiegruppe schon in den ersten sechs Monaten stärker als
zunächst erwartet angesprungen ist, lag diese mit ihrem gegenüber der
Vorjahresvergleichszeit um 7,5 % auf 189,1 Mio. DM gestiegenen
Halbjahres-Konzernumsatz über Plan.
Noch nicht einbezogen sind dabei die jüngsten Neuakquisitionen des
Konzerns: Rückwirkend zum 1. Januar wurde die Übernahme der
niederländischen Electromach B.V., dem in den Benelux-Ländern
marktführenden Hersteller explosionsgeschützter Betriebsmittel,
vereinbart, und in Japan beteiligte sich das Unternehmen zur Festigung
seiner dortigen Marktposition mit 10% am Explosionsschutz-Hersteller
Nakamura Electric Co. Ltd. Ferner wurde eine 50%-ige Beteiligung an
der französischen C.L.S. (Comète Levage et Service) erworben, durch
die der Konzern nun den Service für seine in Frankreich installierten
fördertechnischen Anlagen nachhaltig intensivieren kann. Mit ihrer
neuen niederländischen Tochter ist die R. Stahl AG im
Explosionsschutz jetzt in Europa der Spitzenreiter.
Die Fördertechnik blieb in der Berichtsperiode mit einem Anteil von
knapp 50 % unverändert Hauptumsatzträger des Unternehmens. Der
Umsatzbeitrag des Geschäftsbereichs Explosions-schutz stieg auf gut
44 %. Noch stärker als der Umsatz ist in den ersten sechs Monaten mit
+11 % der Auftragseingang im Jahresvergleich gestiegen.
Entsprechend hat der Auftrags-bestand derzeit mit bis zum Jahresende
ausgelasteten Kapazitäten ein hohes Niveau erreicht.
Das Halbjahres-Konzernergebnis vor Ertragsteuern lag mit 9,3 Mio.
DM um 3,3 % über dem Vorjahresvergleichswert. Den Ergebnisanstieg
abgebremst haben zum einen die beim Umbau der Seilzugmontage in
der Berichtszeit angefallenen Zusatzkosten. Zum andern ist zu
berücksichtigen, daß in überproportionalem Umfang Vorräte an
Halbfabrikaten im Rahmen von – periodenversetzt abzurechnenden –
Projektgeschäften aufgebaut wurden und somit wesentliche Positionen
erst in der zweiten Jahreshälfte ertragswirksam werden.
Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen daher nicht
nur mit einer beträchtlichen Umsatzausweitung, sondern auch mit einer
entsprechenden Ergebnissteigerung.
Künzelsau, 25. August 1998
Der Vorstand
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