![]() R. Stahl AGWaldenburgHALBJAHRESFINANZBERICHT
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| TEUR | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränd. in % | H1 2017 | H1 2016 | Veränd. in % |
| Umsatzerlöse | 66.769 | 70.770 | -5,7 | 132.256 | 142.515 | -7,2 |
| davon Deutschland | 13.908 | 15.926 | -12,7 | 29.120 | 31.862 | -8,6 |
| Zentralregion*) | 30.143 | 34.434 | -12,5 | 59.905 | 66.233 | -9,6 |
| Amerika | 7.473 | 7.718 | -3,2 | 14.872 | 16.140 | -7,9 |
| Asien | 15.245 | 12.692 | +20,1 | 28.359 | 28.280 | +0,3 |
| Auslandsanteil in % | 79,2 | 77,5 | 78,0 | 77,6 | ||
| Auftragseingang | 76.472 | 79.309 | -3,6 | 152.276 | 150.153 | 1,4 |
| Auftragsbestand | 99.931 | 100.031 | -0,1 | 99.931 | 100.031 | -0,1 |
| EBITDA | -89 | 5.017 | n. a. | -1.129 | 11.489 | n. a. |
| EBIT | -3.305 | 1.988 | n. a. | -7.291 | 5.276 | n. a. |
| EBIT vor Sondereinflüssen | -2.746 | 1.789 | n. a. | -5.047 | 5.028 | n. a. |
| EBT | -3.705 | 1.301 | n. a. | -8.129 | 3.852 | n. a. |
| Periodenergebnis | -3.052 | 778 | n. a. | -6.068 | 2.582 | n. a. |
| Ergebnis je Aktie in EUR (gesamt) | -0,47 | 0,11 | n. a. | -0,94 | 0,39 | n. a. |
| Investitionen | 2.917 | 4.418 | -34,0 | 5.084 | 7.331 | -30,7 |
| Abschreibungen | 3.216 | 3.029 | +6,2 | 6.162 | 6.213 | -0,8 |
| EBITDA in % der Umsatzerlöse | n. a. | 7,1 | n. a. | 8,1 | ||
| EBIT in % der Umsatzerlöse | n. a. | 2,8 | n. a. | 3,7 | ||
| EBIT vor Sondereinflüssen in % der Umsatzerlöse | n. a. | 2,6 | n. a. | 3,5 | ||
| EBT in % der Umsatzerlöse | n. a. | 1,8 | n. a. | 2,7 | ||
| Mitarbeiter zum 30.06. (ohne Auszubildende) | 1.775 | 1.820 | -2,5 |
*)
Zentralregion: Afrika und Europa ohne Deutschland
Ein weiter zunehmender Auftragseingang hat den Auftragsbestand von R. STAHL zum Ende
des 2. Quartals 2017 auf das hohe Niveau im Vorjahr steigen lassen. Neben dem Kleinmengengeschäft
in einzelnen Ländern trugen auch größere Projektaufträge zu dieser Entwicklung bei.
Auch die Umsatzentwicklung verzeichnete gegenüber dem 1. Quartal 2017 einen leichten
Anstieg. An das hohe Niveau des Vorjahres, das in den ersten beiden Quartalen noch
von einem vorausgegangenen robusten Auftragseingang und -bestand profitiert hatte,
kam der Umsatz im Berichtsquartal jedoch noch nicht heran. Darin spiegelt sich auch
wider, dass der Auftragsbestand nach den ersten sechs Monaten 2017 mit etwa 40 % einen
vergleichsweise hohen Anteil an Aufträgen enthält, die erst im kommenden Jahr zur
Ausführung kommen sollen. Generell läuft die Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz
bei vielen Unternehmen im Investitionsgüterbereich oft konjunkturellen Zyklen nach.
Entsprechend machen sich Veränderungen beim Auftragseingang erst mit einigen Quartalen
Zeitversatz im Umsatz bemerkbar. Dem guten Auftragseingang von R. STAHL im 1. Halbjahr
2016 folgte so ein hoher Umsatz im 2. Halbjahr 2016 (graue Balken), während der schwächere
Auftragseingang im 2. Halbjahr 2016 in einem entsprechend geringeren Umsatz im 1.
Halbjahr 2017 resultierte (blaue Balken). Das noch niedrige Umsatzniveau im 2. Quartal
2017 hatte ein schwaches Ergebnis zur Folge.


Trotz des bei R. STAHL insgesamt robusten Auftragseingangs in den ersten sechs Monaten
des Jahres befindet sich die Nachfrage von Kunden aus dem Öl- und Gassektor nach wie
vor noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Der Beitrag dieses Industriesektors
zum Geschäft von R. STAHL ist seit einiger Zeit zwar rückläufig, doch stellt dieser
mit einem Umsatzanteil von etwa 40 % die nach wie vor wichtigste Abnehmerbranche dar.
Der Auftragseingang ging mit EUR 76,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,6
% zurück (Q2 2016: EUR 79,3 Mio.). Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies jedoch
einem Plus von 0,9 % (Q1 2017: EUR 75,8 Mio.), wobei besonders die Aufträge aus der
Chemie-Industrie zulegten. Neben den Bestellungen für Steuerungen und Klemmenkästen
stieg vor allem die Nachfrage nach Produkten der Automatisierungstechnik, sowohl im
Vergleich zum Vorjahres- als auch zum Vorquartal. Der Bereich Automatisierung wurde
bei R. STAHL zu Beginn des Jahres 2017 neu aufgestellt und vertriebsseitig gestärkt,
um die sich aus diesem Wachstumsmarkt ergebenden Chancen noch besser nutzen zu können.
In Deutschland stiegen die Bestellungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 45,1 % auf
EUR 22,2 Mio. (Q2 2016: EUR 15,3 Mio.). Wesentlicher Treiber war hier ein Projektauftrag
über Energieverteilerschränke zu einer derzeit im Bau befindlichen chemischen Produktionsanlage
im Süden Russlands.
In allen anderen Regionen waren die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahresquartal
rückläufig. In der Zentralregion -bestehend aus Afrika und Europa ohne Deutschland
- gingen Bestellungen in Höhe von EUR 33,6 Mio. ein, ein Minus von 16,4 % (Q2 2016:
EUR 40,1 Mio.). Im Vorjahr hatte hier noch ein Großprojekt in Osteuropa zu dem hohen
Auftragseingangsniveau beigetragen.
Mit EUR 7,5 Mio., entsprechend einem Minus von 23,0 %, war der Auftragseingang in
Amerika ebenfalls rückläufig (Q2 2016: EUR 9,8 Mio.). Auch hier spiegelt diese Entwicklung
vor allem den hohen projektbedingten Auftragseingang im Vorjahresquartal wider, der
im Berichtsquartal ausblieb. In Asien war ein Rückgang des Auftragseingangs um 6,4
% auf EUR 13,1 Mio. zu verzeichnen (Q2 2016: EUR 14,0 Mio.).
Der Auftragsbestand stieg gegenüber dem Vorquartal weiter auf EUR 99,9 Mio. an (Q1
2017: EUR 91,3 Mio.). Damit konnte wieder an das hohe Niveau zum Ende des Vorjahresquartals
angeknüpft werden (Q2 2016: EUR 100,0 Mio.).
Die auch im zweiten Quartal robuste Nachfrage führte dazu, dass der Auftragseingang
im ersten Halbjahr mit EUR 152,3 Mio. um 1,4 % über dem des Vorjahres lag (H1 2016:
EUR 150,2 Mio.). Noch deutlicher wird die steigende Nachfrage beim Vergleich der beiden
letzten Halbjahre: während im 2. Halbjahr 2016 Aufträge in Höhe von lediglich EUR
132,7 Mio. eingingen, war hier im 1. Halbjahr 2017 ein Anstieg um 14,7 % auf EUR 152,3
Mio. zu verzeichnen.
Mit EUR 66,8 Mio. ging der Umsatz im 2. Quartal 2017 gegenüber dem starken Vorjahresquartal
(Q2 2016: EUR 70,8 Mio.), das noch von hoher Umsatzrealisierung des Auftragsbestands
geprägt war, um 5,7 % zurück. Dabei war mit Ausnahme von Asien die Umsatzentwicklung
in allen Regionen rückläufig, wofür insbesondere ein Rückgang der Auslieferungen bei
Projektaufträgen verantwortlich war. Im Vergleich zum Vorquartal entspricht diese
Entwicklung indes einer Steigerung um 2,0 % (Q1 2017: EUR 65,5 Mio.). In diesem Anstieg
machten sich sowohl der gute Auftragsbestand zum Ende des Vorquartals als auch die
langsam wieder zunehmende Belebung im Markt für explosionsgeschützte Produkte bemerkbar.
In Deutschland war der Rückgang mit einem Minus von 12,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal
auf EUR 13,9 Mio. am stärksten (Q2 2016: EUR 15,9 Mio.). Hier wirkten sich vor allem
im Vergleich zum Vorjahr geringere Auslieferungen im Projektgeschäft aus.
Auch die Zentralregion verzeichnete mit einem Minus von 12,5 % auf EUR 30,1 Mio. im
Vorjahresvergleich einen Rückgang im zweistelligen Bereich (Q2 2016: 34,4 Mio.). Zwar
legte der Umsatz im Produktgeschäft deutlich zu, doch konnten hierdurch die auch hier
rückläufigen Projektauslieferungen nur teilweise kompensiert werden.
Mit einem Minus von 3,2 % auf EUR 7,5 Mio. war der Umsatzrückgang in der Region Amerika
dagegen vergleichsweise moderat (Q2 2016: EUR 7,7 Mio.). In der Region Asien stieg
der Umsatz um 20,1 % auf EUR 15,2 Mio. (Q2 2016: EUR 12,7 Mio.). Hier kam im Berichtsquartal
ein Großauftrag über Beleuchtungslösungen zur Auslieferung.
Im ersten Halbjahr 2017 blieb der Umsatz mit EUR 132,3 Mio. um 7,2 % hinter dem Vorjahr
zurück (H1 2016: EUR 142,5 Mio.), eine im Vergleich zum Auftragseingang gegenläufige
Entwicklung. Durch das Nachlaufen der Umsatzrealisierung im Vergleich zum Eingang
neuer Bestellungen wird deutlich, dass unsere Kunden gegenüber dem Vorjahr derzeit
mit längerer Vorlaufzeit als in der Vergangenheit ordern, die Reichweite des Auftragseingangs
also zugenommen hat.
Als Folge des vergleichsweise noch geringen Umsatzniveaus war auch die Ergebnisentwicklung
rückläufig. Darüber hinaus wirkten sich auch Sondereinflüsse nachteilig auf die Ertragslage
aus.
Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen verringerte sich im 2. Quartal
2017 um EUR 1,4 Mio. aufgrund von in Vorquartalen vorgefertigten Produkten, die bedingt
durch Abnahmeverzögerungen auf Kundenseite erst im Berichtsquartal zur Auslieferung
kamen. Darüber hinaus trugen Sondereinflüsse in Höhe von EUR -0,3 Mio. aus Vorratsabwertungen
hierzu bei. Mit einem Rückgang um 4,5 % auf EUR 23,8 Mio. (Q2 2016: EUR 24,9 Mio.)
folgte der Materialaufwand im 2. Quartal 2017 der rückläufigen Umsatzentwicklung.
Demgegenüber verzeichnete der Personalaufwand einen Anstieg um 2,1 % auf EUR 31,3
Mio. (Q2 2016: EUR 30,7 Mio.). Hier machten sich neben branchenüblichen Entgeltanpassungen
auch Sondereinflüsse in Höhe von EUR -0,3 Mio. im Zusammenhang mit Restrukturierungsaufwand
bemerkbar (Q2 2016: EUR -0,1 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen um
40,1 % auf EUR 1,7 Mio. zurück (Q2 2016: EUR 2,8 Mio.), im Wesentlichen bedingt durch
um EUR 0,8 Mio. verringerte Sondereinflüsse im Zusammenhang mit der Wiederzuführung
abgewerteter Forderungen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen war ein Rückgang
um 6,5 % auf EUR 13,3 Mio. zu verzeichnen (Q2 2016: EUR 14,3 Mio.). Darin enthalten
waren Sondereinflüsse in Höhe von EUR -0,1 Mio. aus Wertberichtigungen abgewerteter
Forderungen, die im Vorjahresquartal noch EUR -0,6 Mio. ausmachten.
Bei den Abschreibungen war ein Anstieg um 6,2 % auf EUR 3,2 Mio. zu verzeichnen (Q2
2016: EUR 3,0 Mio.). Hier machten sich höhere Abschreibungen auf Sachanlagen bemerkbar.
Bedingt durch rückläufigen Umsatz und höhere Sondereinflüsse verringerte sich das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 2. Quartal 2017 auf EUR -3,3 Mio. (Q2 2016:
EUR 2,0 Mio.). Das EBIT vor Sondereinflüssen reduzierte sich entsprechend auf EUR
-2,7 Mio. (Q2 2016: EUR 1,8 Mio.).
Übersichten der Sondereinflüsse im Berichts- und Vorjahresquartal sowie eine Überleitung
von EBIT zu EBIT vor Sondereinflüssen finden sich nachfolgend:
| EUR MIO. | Q2 2017 | Q2 2016 | H1 2017 | H1 2016 | In Gewinn- und Verlustrechnung enthalten in |
| EBIT | -3,3 | 2,0 | -7,3 | 5,3 | |
| Sondereinflüsse | -0,6 | 0,2 | -2,3 | 0,3 | |
| Abwertung von Vorräten | -0,3 | 0,0 | -0,7 | 0,0 | Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen |
| Zahlungseingänge auf abgewertete Forderungen | 0,1 | 0,9 | 0,6 | 1,3 | Sonstige betriebliche Erträge |
| Abwertung von Forderungen | -0,1 | -0,6 | -1,1 | -0,9 | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
| Restrukturierungsaufwand | -0,3 | -0,1 | -1,1 | -0,1 | Personalaufwand |
| EBIT vor Sondereinflüssen | -2,7 | 1,8 | -5,0 | 5,0 |
Das Finanzergebnis verbesserte sich um 41,8 % auf EUR -0,4 Mio. (Q2 2016: EUR -0,7
Mio.) durch den Ergebnisbeitrag in Höhe von EUR 0,3 Mio. aus den Beteiligungen an
ZAVOD Goreltex Co. Ltd. und ESACO Pty. Ltd. Dies führte zu einem Ergebnis vor Ertragsteuern
(EBT) in Höhe von EUR -3,7 Mio. (Q2 2016: EUR 1,3 Mio.) und einem Periodenergebnis
von EUR -3,1 Mio. (Q2 2016: EUR 0,8 Mio.) bzw. EUR -0,47 je Aktie (Q2 2016: EUR 0,11).
Das EBIT im 1. Halbjahr 2017 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr auf EUR -7,3 Mio.
(H1 2016: EUR 5,3 Mio.) und das EBIT vor Sondereinflüssen auf EUR -5,0 Mio. (H1 2016:
EUR 5,0 Mio.). Ein um 41,2 % auf EUR -0,8 Mio. verbessertes Finanzergebnis (H1 2016:
EUR -1,4 Mio.) führte im Betrachtungszeitraum zu einem EBT von EUR -8,1 Mio. (H1 2016:
EUR 3,9 Mio.) und einem Periodenergebnis von EUR -6,1 Mio. (H1 2016: EUR 2,6 Mio.)
bzw. EUR -0,94 je Aktie (H1 2016: EUR 0,39).
Zum Stichtag 30. Juni 2017 ging die Bilanzsumme des R. STAHL-Konzerns auf EUR 272,5
Mio. zurück (31. Dezember 2016: EUR 278,6 Mio.). Bilanzverkürzend wirkten sich hier
vor allem der Rückgang von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei verringertem
Eigenkapital aus.
Die langfristigen Vermögenswerte waren mit EUR 139,1 Mio. zum Ende des 1. Halbjahres
2017 gegenüber dem Ende des Vorjahres nahezu unverändert (31. Dezember 2016: EUR 139,6
Mio.). Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich auf EUR 133,5 Mio. (31.
Dezember 2016: EUR 139,0 Mio.) insbesondere aufgrund eines - durch das niedrigere
Umsatzniveau bedingten - Rückgangs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Durch das rückläufige Periodenergebnis sowie die im Juni erfolgte Dividendenzahlung
ging das Eigenkapital auf EUR 86,5 Mio. gegenüber dem Ende des Vorjahres zurück (31.
Dezember 2016: EUR 94,8 Mio.). Daraus resultierte eine Eigenkapitalquote von 31,7
% zum Bilanzstichtag (31. Dezember 2016: 34,0 %).
Bei den langfristigen Schulden war ein Rückgang auf EUR 106,9 Mio. zu verzeichnen
(31. Dezember 2016: EUR 112,9 Mio.), der sich insbesondere aus einem weiter ansteigenden
Rechnungszins (Stichtag 30.06.2017: 2,0%) für Pensionsrückstellungen ergab, die sich
dadurch um EUR 4,6 Mio. verringerten.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich indes auf EUR 79,2 Mio. (31. Dezember 2016:
EUR 71,0 Mio.) vor allem aufgrund einer höheren Inanspruchnahme von Darlehensmitteln.
Entsprechend stieg die Nettoverschuldung (ohne Berücksichtigung von Pensionsverpflichtungen)
zum Bilanzstichtag auf EUR -27,5 Mio. (31. Dezember 2016: EUR -21,8 Mio.).
Das rückläufige Periodenergebnis hatte im 2. Quartal 2017 eine Verringerung des Cashflows
auf EUR -0,6 Mio. zur Folge (Q2 2016: EUR 3,5 Mio.). Beim Working Capital war ein
Rückgang um EUR 0,8 Mio. zu verzeichnen, insbesondere aufgrund gesunkener Forderungen.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Berichtsquartal
demgemäß auf EUR 0,3 Mio. (Q2 2016: EUR -1,2 Mio.). Im Vorjahr hatte vor allem ein
deutlicher Aufbau von Forderungen das Working Capital um EUR 4,7 Mio. erhöht. Der
Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit EUR -2,9 Mio. um EUR 0,3 Mio. geringer
als im Vorjahresquartal (Q2 2016: EUR -3,2 Mio.), weshalb sich der Free Cashflow auf
EUR -2,6 Mio. verbesserte (Q2 2016: EUR -4,4 Mio.).
Im 1. Halbjahr 2017 ging der Cashflow aufgrund des gesunkenen Periodenergebnisses
auf EUR -2,0 Mio. zurück (H1 2016: EUR 8,3 Mio.). Durch die Verringerung des Working
Capital um EUR 7,0 Mio. ergab sich daraus ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
in Höhe von EUR 5,0 Mio. (H1 2016: EUR 1,3 Mio.). In den ersten sechs Monaten des
Vorjahres hatte das Working Capital noch um EUR 6,9 Mio. zugelegt. Unter anderem die
Schlusszahlung für die Beteiligung an ZAVOD Goreltex Co. Ltd. führte im Berichtszeitraum
zu einem Anstieg des Cashflows aus Investitionstätigkeit auf EUR -6,2 Mio. (H1 2016:
EUR -5,7 Mio.). Daraus resultierte ein Free Cashflow von EUR -1,2 Mio. (H1 2016: EUR
-4,4 Mio.).
Der Zahlungsmittelbestand bewegte sich zum 30. Juni 2017 mit EUR 16,9 Mio. in etwa
auf dem Niveau zum Ende des Vorjahres (31. Dezember 2016: EUR 16,2 Mio.).
Sämtliche R. STAHL-Tochtergesellschaften verfassen regelmäßig einen Chancen- und Risikobericht,
worin weltweit alle Chancen und Risiken im Unternehmen berücksichtigt werden. Bei
wichtigen Ereignissen, auch während des Quartals, ist jeder Geschäftsführer verpflichtet,
eine Meldung an das Chancen- und Risikomanagement zu machen. Die im Geschäftsbericht
2016 ab Seite 60 getroffenen Aussagen gelten unverändert weiter.
Die Entwicklung von Auftragseingang und -bestand in den ersten sechs Monaten des Jahres
bestätigt unsere Annahmen hinsichtlich einer Stabilisierung der Nachfrage im Öl- und
Gassektor, wenn auch noch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Auch greifen die strategischen
Maßnahmen zur Diversifizierung unserer Kundenbasis und zum Ausbau des Automatisierungsgeschäfts.
Die Auftragsvergabe im Projektgeschäft, das rund ein Drittel des Umsatzes ausmacht,
ist jedoch noch schleppend, und die technischen Klärungen als Voraussetzung für die
Fertigung ziehen sich länger hin als in der Vergangenheit. Der aus dem derzeitigen
Auftragsbestand zu erwartende Umsatzanteil für das Jahr 2017 wird in Verbindung mit
dem für die zweite Jahreshälfte 2017 erwarteten weiteren Auftragseingang nach derzeitiger
Einschätzung nicht ausreichen, die am 09. Mai 2017 gegebene Prognose für Umsatz und
Ertrag für das Jahr 2017 noch erreichen zu können. Dieser Ausblick war unter den Vorbehalt
der Umsatzrealisierung gestellt und muss nun wie folgt angepasst werden:
Die Prognose für den Auftragseingang in Höhe von EUR 295 Mio. bis EUR 305 Mio. für
das Geschäftsjahr 2017 wird bestätigt. Der Umsatz wird nun zwischen EUR 270 Mio. und
EUR 280 Mio. (bislang: zwischen EUR 285 Mio. und EUR 295 Mio.) und das EBIT vor Sondereinflüssen
zwischen EUR -4 Mio. und EUR 0 Mio. (bislang: zwischen EUR 3,5 Mio. und EUR 7,5 Mio.)
erwartet. Dies entspricht für die Entwicklung im 2. Halbjahr 2017 einem Umsatz zwischen
EUR 138 Mio. und EUR 148 Mio. und einem EBIT vor Sondereinflüssen zwischen EUR 1 Mio.
und EUR 5 Mio. Die angepasste Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass die bislang
für das Jahr 2017 vorliegenden Aufträge zur Umsatzrealisierung kommen, es hier also
keine zeitlichen Verschiebungen gibt. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass es keine
wesentlichen Veränderungen der Nachfragesituation in den Hauptabnehmerbranchen gibt,
insbesondere, dass der Öl- und Gasmarkt keine Abschwächung zeigt. Ferner ist eine
wesentliche Annahme, dass die für das Geschäft von R. STAHL bedeutsamen Fremdwährungen
keinen starken Veränderungen unterliegen.
Zur Verbesserung der Ertragslage hat der Vorstand Prozesse und Strukturen im Unternehmen
analysiert und Möglichkeiten zur Senkung von Kosten identifiziert. Erste Maßnahmen
befinden sich bereits in der Umsetzung.
Im August 2017
Der Vorstand
| TEUR | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränd. | H1 2017 | H1 2016 | Veränd. |
| Umsatzerlöse | 66.769 | 70.770 | -5,7 | 132.256 | 142.515 | -7,2 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -1.402 | 166 | n. a. | 915 | 1.687 | -45,8 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.257 | 1.088 | + 15,5 | 2.328 | 2.108 | + 10,4 |
| Gesamtleistung | 66.624 | 72.024 | -7,5 | 135.499 | 146.310 | -7,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.667 | 2.782 | -40,1 | 4.021 | 4.965 | -19,0 |
| Materialaufwand | -23.752 | -24.876 | +4,5 | -48.602 | -50.087 | +3,0 |
| Personalaufwand | -31.308 | -30.662 | -2,1 | -64.210 | -61.543 | -4,3 |
| Abschreibungen | -3.216 | -3.029 | -6,2 | -6.162 | -6.213 | +0,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -13.320 | -14.251 | +6,5 | -27.837 | -28.156 | +1,1 |
| EBIT | -3.305 | 1.988 | n. a. | -7.291 | 5.276 | n. a. |
| Ergebnis aus Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 285 | 0 | n. a. | 497 | 0 | n. a. |
| Übriges Finanzergebnis | -685 | -687 | +0,3 | -1.335 | -1.424 | +6,3 |
| EBT | -3.705 | 1.301 | n. a. | -8.129 | 3.852 | n. a. |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 653 | -523 | n. a. | 2.061 | -1.270 | n. a. |
| Periodenergebnis | -3.052 | 778 | n. a. | -6.068 | 2.582 | n. a. |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 10 | 56 | -82,1 | 7 | 61 | -88,5 |
| Ergebnisanteil R. STAHL | -3.062 | 722 | n. a. | -6.075 | 2.521 | n. a. |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | -0,47 | 0,11 | n. a. | -0,94 | 0,39 | n. a. |
| TEUR | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränd. | H1 2017 | H1 2016 | Veränd. |
| Periodenergebnis | -3.052 | 778 | n. a. | -6.068 | 2.582 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | -2.022 | 640 | n. a. | -1.558 | 61 | n. a. |
| Latente Steuern auf Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | n. a. | 0 | 0 | n. a. |
| Währungsumrechnungsdifferenzen nach Steuern | -2.022 | 640 | n. a. | -1.558 | 61 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Folgebewertung von Cashflow-Hedges | 109 | -5 | n. a. | 28 | -72 | n. a. |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 145 | -100,0 | 34 | 99 | -65,7 |
| Latente Steuern auf Cashflow-Hedges | -32 | -42 | +23,8 | -18 | -8 | n. a. |
| Cashflow-Hedges nach Steuern | 77 | 98 | -21,4 | 44 | 19 | >+100 |
| Sonstiges Ergebnis mit Umgliederungen in das Periodenergebnis | -1.945 | 738 | n. a. | -1.514 | 80 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Folgebewertung von Pensionsverpflichtungen | 2.748 | -7.828 | n. a. | 4.606 | -13.941 | n. a. |
| Latente Steuern aus Pensionsverpflichtungen | -810 | 2.272 | n. a. | -1.358 | 4.047 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis ohne Umgliederungen in das Periodenergebnis | 1.938 | -5.556 | n. a. | 3.248 | -9.894 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis (direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) | -7 | -4.818 | +99,9 | 1.734 | -9.814 | n. a. |
| davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -18 | 17 | n. a. | -2 | 31 | n. a. |
| davon Ergebnisanteil R. STAHL | 11 | -4.835 | n. a. | 1.736 | -9.845 | n. a. |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -3.059 | -4.040 | +24,3 | -4.334 | -7.232 | +40,1 |
| Gesamtergebnisanteil anderer Gesellschafter | -8 | 73 | n. a. | 5 | 92 | -94,6 |
| Gesamtergebnisanteil R. STAHL | -3.051 | -4.113 | +25,8 | -4.339 | -7.324 | +40,8 |
| TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in TEUR | 30.06.2016 | Veränd. in TEUR |
| Langfristige Vermögenswerte | |||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 41.175 | 40.397 | +778 | 40.205 | +970 |
| Sachanlagen | 59.828 | 62.371 | -2.543 | 66.700 | -6.872 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 7.204 | 7.097 | +107 | 0 | +7.204 |
| Übrige Finanzanlagen | 106 | 110 | -4 | 126 | -20 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.198 | 1.293 | -95 | 1.470 | -272 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 7.523 | 7.666 | -143 | 7.809 | -286 |
| Latente Steuern | 22.027 | 20.714 | +1.313 | 21.520 | +507 |
| 139.061 | 139.648 | -587 | 137.830 | +1.231 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||||
| Vorräte und geleistete Anzahlungen | 52.674 | 50.883 | +1.791 | 61.107 | -8.433 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 52.865 | 60.190 | -7.325 | 66.961 | -14.096 |
| Ertragsteuerforderungen | 2.824 | 3.084 | -260 | 2.115 | +709 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 8.178 | 8.642 | -464 | 7.118 | +990 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 16.943 | 16.168 | +775 | 12.789 | +4.154 |
| 133.484 | 138.967 | -5.483 | 150.160 | -16.676 | |
| Summe Vermögenswerte | 272.545 | 278.615 | -6.070 | 287.990 | -15.445 |
| TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in TEUR | 30.06.2016 | Veränd. in TEUR |
| Eigenkapital | 86.463 | 94.765 | -8.302 | 89.514 | -3.051 |
| Langfristige Schulden | |||||
| Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen | 92.052 | 96.683 | -4.631 | 99.646 | -7.594 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.815 | 1.926 | -111 | 1.748 | +67 |
| Verzinsliche Darlehen | 9.061 | 10.370 | -1.309 | 18.788 | -9.727 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 382 | 454 | -72 | 640 | -258 |
| Latente Steuern | 3.609 | 3.463 | +146 | 3.588 | +21 |
| 106.919 | 112.896 | -5.977 | 124.410 | -17.491 | |
| Kurzfristige Schulden | |||||
| Rückstellungen | 6.329 | 6.298 | +31 | 5.946 | +383 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14.549 | 13.403 | +1.146 | 15.488 | -939 |
| Verzinsliche Darlehen | 35.377 | 27.616 | +7.761 | 20.534 | + 14.843 |
| Abgegrenzte Schulden | 12.905 | 11.609 | +1.296 | 14.759 | -1.854 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 606 | 1.159 | -553 | 539 | +67 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 9.397 | 10.869 | -1.472 | 16.800 | -7.403 |
| 79.163 | 70.954 | +8.209 | 74.066 | 5.097 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 272.545 | 278.615 | -6.070 | 287.990 | -15.445 |
| TEUR | Q2 2017 | Q2 2016 | Veränd. in TEUR | H1 2017 | H1 2016 | Veränd. in TEUR |
| I. Operativer Bereich | ||||||
| 1. Periodenergebnis | -3.052 | 778 | -3.830 | -6.068 | 2.582 | -8.650 |
| 2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 3.216 | 3.029 | + 187 | 6.162 | 6.213 | -51 |
| 3. Veränderung der langfristigen Rückstellungen | -94 | 6 | -100 | -106 | 11 | -117 |
| 4. Veränderung der latenten Steuern | -937 | -236 | -701 | -2.658 | -9 | -2.649 |
| 5. Equity Bewertung | 106 | 0 | + 106 | -106 | 0 | -106 |
| 6. Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen | 165 | -47 | +212 | 778 | -458 | +1.236 |
| 7. Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 22 | -10 | +32 | 22 | -66 | +88 |
| 8. Cashflow | -574 | 3.520 | -4.094 | -1.976 | 8.273 | -10.249 |
| 9. Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Vermögenswerte, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 3.395 | -5.035 | +8.430 | 4.007 | -9.810 | + 13.817 |
| 10. Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -2.552 | 298 | -2.850 | 2.967 | 2.871 | +96 |
| 11. Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 843 | -4.737 | +5.580 | 6.974 | -6.939 | +13.913 |
| 12. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 269 | -1.217 | +1.486 | 4.998 | 1.334 | +3.664 |
| II. Investitionsbereich | ||||||
| 13. Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte | -2.917 | -4.418 | +1.501 | -5.084 | -7.331 | +2.247 |
| 14. Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten | 47 | 1.245 | -1.198 | 62 | 1.630 | -1.568 |
| 15. Zunahme (-)/Abnahme (+) kurzfristiger finanzieller Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 16. Auszahlungen für den Erwerb assoziierter Unternehmen | 0 | 0 | 0 | -1.208 | 0 | -1.208 |
| 17. Auszahlungen für den Erwerb konsolidierter Unternehmen abzüglich erworbener Zahlungsmittel | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 18. Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -2.870 | -3.173 | +303 | -6.230 | -5.701 | -529 |
| 19. Free Cashflow | -2.601 | -4.390 | +1.789 | -1.232 | -4.367 | +3.135 |
| III. Finanzierungsbereich | ||||||
| 20. Auszahlungen Gesellschafter (Dividende) | -3.864 | -3.864 | 0 | -3.864 | -3.864 | 0 |
| 21. Einzahlungen/Auszahlungen Minderheitsgesellschafter | -104 | -405 | +301 | -104 | -405 | +301 |
| 22. Einzahlungen/Auszahlungen aus der Veräußerung/ für den Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 23. Zunahme (+)/Abnahme (-) kurzfristiger verzinslicher Finanzschulden | 5.515 | 3.388 | +2.127 | 7.809 | 3.401 | +4.408 |
| 24. Einzahlungen aus der Aufnahme langfristiger verzinslicher Finanzschulden | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 25. Auszahlungen aus der Tilgung von langfristigen verzinslichen Finanzschulden | -654 | -225 | -429 | -1.309 | -450 | -859 |
| 26. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 893 | -1.106 | +1.999 | 2.532 | -1.318 | +3.850 |
| IV. Finanzmittelfonds | ||||||
| 27. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds | -1.708 | -5.496 | +3.788 | 1.300 | -5.685 | +6.985 |
| 28. Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -593 | 242 | -835 | -525 | 131 | -656 |
| 29. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 19.244 | 18.043 | -2.175 | 16.168 | 18.343 | -2.175 |
| 30. Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 16.943 | 12.789 | +4.154 | 16.943 | 12.789 | +4.154 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelbestands | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 16.943 | 12.789 | +4.154 | 16.943 | 12.789 | +4.154 |
| Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | |||||
| Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinnrücklagen |
Kumuliertes übriges Eigenkapital | |||
| TEUR | Währungsumrechnung |
Unrealisierte Gewinne/ Verluste aus Cashflow-Hedges | Unrealisierte Gewinne/Verluste aus Pensionen | |||
| 01.01.2016 | 16.500 | 13.457 | 94.394 | -1.404 | -9 | -22.206 |
| Periodenergebnis | 2.521 | |||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 0 | 30 | 19 | -9.894 | ||
| Gesamtergebnis | 2.521 | 30 | 19 | -9.894 | ||
| Ausschüttung an Gesellschafter | -3.864 | |||||
| Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten | -217 | |||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| Übrige Veränderungen | 0 | |||||
| 30.06.2016 | 16.500 | 13.457 | 92.834 | -1.374 | 10 | -32.100 |
| 01.01.2017 | 16.500 | 13.457 | 94.449 | -338 | -33 | -29.504 |
| Periodenergebnis | -6.075 | |||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 0 | -1.556 | 44 | 3.248 | ||
| Gesamtergebnis | -6.075 | -1.556 | 44 | 3.248 | ||
| Ausschüttung an Gesellschafter | -3.864 | |||||
| Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten | 0 | |||||
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | |||||
| Übrige Veränderungen | 0 | |||||
| 30.06.2017 | 16.500 | 13.457 | 84.510 | -1.894 | 11 | -26.256 |
| Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | Anteile anderer Gesellschafter | Konzerneigenkapital | |||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | Abzugsposten für eigene Anteile | Summe | Summe | ||
| TEUR | Summe kumuliertes übriges Eigenkapital |
||||
| 01.01.2016 | -23.619 | 0 | 100.732 | 283 | 101.015 |
| Periodenergebnis | 0 | 2.521 | 61 | 2.582 | |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -9.845 | -9.845 | 31 | -9.814 | |
| Gesamtergebnis | -9.845 | -7.324 | 92 | -7.232 | |
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | -3.864 | -105 | -3.969 | |
| Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten | 0 | -217 | -83 |
-300 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 30.06.2016 | -33.464 | 0 | 89.327 | 187 | 89.514 |
| 01.01.2017 | -29.875 | 0 | 94.531 | 234 | 94.765 |
| Periodenergebnis | 0 | -6.075 | 7 | -6.068 | |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 1.736 | 1.736 | -2 | 1.734 | |
| Gesamtergebnis | 1.736 | -4.339 | 5 | -4.334 | |
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | -3.864 | -104 | -3.968 | |
| Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 30.06.2017 | -28.139 | 0 | 86.328 | 135 | 86.463 |
Der Zwischenabschluss für den Konzern der R. STAHL AG ist nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, in Übereinstimmung
mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.
Der Konzernzwischenabschluss ist nicht testiert.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der R. STAHL AG 34 in- und ausländische
Gesellschaften einbezogen, bei denen die R. STAHL AG die Möglichkeit zur Ausübung
eines beherrschenden Einflusses hat.
Unternehmen, auf die die Gesellschaft einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden
als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss übernommen.
Ab 2016 werden die ZAVOD Goreltex Co. Ltd., Sankt Petersburg, Russland, und die ESACO
Proprietary Ltd., Edenvale, Südafrika als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode
in den Konzernabschluss einbezogen.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ist der Konsolidierungskreis unverändert.
Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und die Ermittlung der Vergleichszahlen
für den Vorjahreszeitraum erfolgten grundsätzlich auf Basis der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses 2016. Die Beschreibung dieser Grundsätze
ist im Anhang des Konzernabschlusses 2016 veröffentlicht. Dieser kann im Internet
unter www.stahl.de eingesehen werden.
Bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses wird grundsätzlich das Anschaffungskostenprinzip
angewandt. Eine Ausnahme hiervon bildet die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten,
die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden.
Um die Verlässlichkeit der Bewertungen von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert
vergleichbar darzustellen, wurde in den IFRS eine Fair-Value-Hierarchie mit folgenden
drei Stufen eingeführt:
| ― |
Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten (Stufe 1) |
| ― |
Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Input-Parametern basieren (Stufe 2) |
| ― |
Bewertung anhand von Bewertungsmodellen mit signifikanten, nicht am Markt beobachtbaren Input-Parametern (Stufe 3) |
Die im R. STAHL-Konzern mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten derivativen Finanzinstrumente
werden ausschließlich nach der Fair-Value-Hierarchiestufe 2 bewertet.
Die positiven Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag betragen
TEUR 533 (31. Dezember 2016: TEUR 339). Negative Marktwerte werden mit TEUR -101 (31.
Dezember 2016: TEUR -840) ausgewiesen.
Die Kapitalflussrechnung zeigt entsprechend IAS 7, wie sich die Zahlungsmittel des
R. STAHL-Konzerns im Laufe des Berichtszeitraums durch Mittelzu- und Mittelabflüsse
verändert haben.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds umfasst Kassenbestände,
Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Ebenfalls enthalten sind Finanztitel
mit einer ursprünglichen Fälligkeit von bis zu drei Monaten.
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das Konzernergebnis - ohne Ergebnisanteil
anderer Gesellschafter - durch die durchschnittliche Anzahl der Aktien dividiert wird.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.
Die R. STAHL AG zahlte ihren Aktionären im Juni 2017 nach Abschluss der Hauptversammlung
eine Dividende von EUR 0,60 je Aktie. Insgesamt wurden TEUR 3.864 ausgeschüttet.
Die Dividendenausschüttung erfolgte auf der Grundlage des unter Tagesordnungspunkt
2 der ordentlichen Hauptversammlung vom 2. Juni 2017 gefassten Gewinnverwendungsbeschlusses.
Die Zahl der Beschäftigten zum Stichtag 30. Juni 2017 betrug 1.775 (ohne Auszubildende)
(Vorjahr: 1.820).
Gegenüber dem 31. Dezember 2016 haben sich die Haftungsverhältnisse und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen nicht wesentlich verändert.
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen haben im Berichtszeitraum nicht stattgefunden.
Unsere beiden norwegischen Gesellschaften Stahl-Syberg A/S, Oslo und TRANBERG AS,
Stavanger sind mit Wirkung zum 1. Juli 2017 verschmolzen worden. Beide Gesellschaften
werden in der R. Stahl Tranberg AS, Stavanger fortgeführt. Mit diesem Schritt bündeln
wir unsere Kompetenzen in Norwegen und schaffen so die Basis für den Ausbau lokaler
Marktanteile und Wachstum.
Waldenburg, 2. August 2017
R. Stahl Aktiengesellschaft
| Martin Schomaker | Bernd Marx |
| Vorstandsvorsitzender | Finanzvorstand |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Waldenburg, 2. August 2017
R. Stahl Aktiengesellschaft
| Martin Schomaker | Bernd Marx |
| Vorstandsvorsitzender | Finanzvorstand |
| Zwischenbericht zum 30. September 2017 | 9. November 2017 |
R. Stahl Aktiengesellschaft
Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg (Württ.)
www.stahl.de
Dr. Thomas Kornek
Head of Investor Relations &
Corporate Communications
Tel.: +49 7942 943 13 95
Fax: +49 7942 943 40 13 95
investornews@stahl.de