R. Stahl AG

Waldenburg

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2021

Zwischenbericht
1. Halbjahr 2021

Dieser Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor, beide Fassungen sind auch auf unserer Website www.r-stahl.com unter der Rubrik Unternehmen/​Investor Relations/​Finanzberichte verfügbar. Er enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von R. STAHL beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören unter anderem: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch R. STAHL ist weder geplant noch übernimmt R. STAHL die Verpflichtung dafür.

Alternative Leistungskennziffern

Die im vorliegenden Bericht verwendeten alternativen Leistungskennziffern EBITDA vor Sondereinflüssen und EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen sind nicht nach internationalen Rechnungsstandards definiert. R. STAHL nutzt diese Kennziffern, um eine bessere Vergleichbarkeit der Geschäftsentwicklung im zeitlichen Verlauf zu ermöglichen. EBITDA vor Sondereinflüssen errechnet sich aus dem Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen (EBITDA) abzüglich als Sondereinflüsse klassifizierte Anpassungen (Restrukturierungsaufwand, außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, M&A-Aufwand sowie Erträge und Verluste aus der Veräußerung nichtbetriebsnotwendigen Anlagevermögens). Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen beschreibt das Verhältnis des EBITDA vor Sondereinflüssen zum Umsatz.

Rundungen und Veränderungsraten

Bei Prozent- und Zahlenangaben können in diesem Bericht Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Verbesserungen werden mit "+" bezeichnet, Verschlechterungen mit "-". Veränderungsraten >+100 % werden als >+100 % angegeben, solche <-100 % als "n. a." (nicht anwendbar).

Die Inhalte dieses Berichts sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Lediglich aus Gründen der Lesbarkeit und ohne jede Diskriminierungsabsicht wird die männliche Form verwendet. Damit sind alle Geschlechter einbezogen.

R. STAHL-KONZERN
Kennzahlen

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in Mio. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. in % 6M 2021 6M 2020 Veränd. in %
Umsatz 64,5 59,7 +8,0 122,7 124,8 -1,7
Deutschland 16,4 15,0 +9,6 31,0 31,9 -2,6
Zentralregion 1) 28,4 28,6 -0,6 56,7 57,8 -2,0
Amerika 5,3 5,4 -3,2 10,1 12,7 -20,6
Asien/​Pazifik 14,4 10,7 +34,8 25,0 22,5 +11,0
EBITDA vor Sondereinflüssen 2) 4,5 3,9 +16,8 7,2 8,6 -16,6
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen 2) 7,0 % 6,5 % 5,9 % 6,9 %
EBITDA 4,0 3,6 +11,4 6,6 8,2 -20,2
EBIT -0,2 -0,6 +66,6 -1,7 -0,1 n. a.
Konzernergebnis -1,2 -2,0 +39,8 -3,7 -2,6 -41,7
Ergebnis je Aktie (in €) -0,19 -0,31 +38,7 -0,58 -0,41 -41,5
Auftragseingang 65,2 60,7 +7,5 129,2 139,4 -7,4
Auftragsbestand zum 30. Juni 67,9 79,7 -14,8
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3,6 1,5 >+100 2,2 2,5 -9,1
Abschreibungen 4,2 4,2 -0,1 8,3 8,3 -0,7
Investitionen 3) 3,5 2,7 +30,4 6,7 5,0 +33,5
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30. Juni 2021 31. Dez. 2020 Veränd. in %
Bilanzsumme 258,1 256,2 +0,7
Eigenkapital 49,9 48,1 +3,7
Eigenkapitalquote 19,3 % 18,8 %
Nettofinanzverbindlichkeiten 4) 13,2 5,8 >+100
Nettofinanzverbindlichkeiten inkl. Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 38,5 33,1 +16,3
Mitarbeiter 5) 1.663 1.690 -1,6

1) Afrika und Europa ohne Deutschland
2) Sondereinflüsse: Restrukturierungsaufwand, außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, M&A-Aufwand sowie Erträge und Verluste aus der Veräußerung nicht-betriebsnotwendigen Anlagevermögens
3) Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
4) ohne Pensionsrückstellungen und ohne Leasingverbindlichkeiten
5) ohne Auszubildende

ZWISCHENMITTEILUNG

für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021

WESENTLICHE THEMEN
IM BERICHTSZEITRAUM

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Bernardo Kral als weiteres Mitglied in den Vorstand berufen

R. STAHL nimmt außerplanmäßige Preiserhöhung zum 1. Juli 2021 vor und passt Umsatzprognose für 2021 entsprechend an

Bernardo Kral als weiteres Mitglied in den Vorstand berufen

Der Aufsichtsrat der R. STAHL AG hat Bernardo Kral mit Wirkung zum 1. August 2021 zum Mitglied des Vorstands berufen. Kral übernimmt im Zuge der strategischen Neuausrichtung die Leitung der weltweiten Produktion. In seiner künftigen Rolle als Chief Operating Officer wird er zusätzlich und funktionsübergreifend die Weiterentwicklung aller globalen Strukturen und Prozesse sowie die Operationalisierung der Konzernstrategie fortschreiben. Sein Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Im Zuge der Veränderungen im Vorstand verantwortet Dr. Mathias Hallmann künftig die Bereiche Finance, Governance, Risk & Compliance, Human Resources, Investor Relations & Corporate Communications, IT, Marketing & Innovation, Procurement, Sales und Strategy.

R. STAHL nimmt außerplanmäßige Preiserhöhung zum 1. Juli 2021 vor und passt Umsatzprognose für 2021 entsprechend an

Als Reaktion auf eine spürbare Verknappung von Rohmaterialien und dadurch bedingte deutliche Preissteigerungen in der Rohmaterialbeschaffung hat R. STAHL eine außerplanmäßige Erhöhung seiner Verkaufspreise angekündigt. Demnach erhöhen sich die Listenpreise ab dem 1. Juli 2021 für das Kernprogramm um 2,9 % und für alle anderen Produkte um durchschnittlich 4,9 %. Zu den wesentlichen Preistreibern bei den für R. STAHL wichtigen Rohmaterialien gehören neben der weltweit starken Wachstumsdynamik im Bereich der Digitalisierung und der hohen regionalen Nachfrage aus China auch Versorgungsengpässe bei Eisenerz und Spezialkunststoffen. Zusätzlich führen begrenzte Kapazitäten im Transportbereich zu einer Verteuerung von Frachtkosten. R. STAHL geht davon aus, mit den angekündigten Preisanpassungen die Verteuerungen auf der eigenen Beschaffungsseite in etwa ausgleichen zu können. Im Zusammenhang mit der Preisanpassung hebt R. STAHL die Umsatzprognose für 2021 von bisher 250 Mio. € bis 256 Mio. € auf einen Bereich zwischen 254 Mio. € bis 260 Mio. € an. Das EBITDA vor Sondereinflüssen wird 2021 unverändert zwischen 17 Mio. € und 19 Mio. € erwartet.

KONZERNLAGEBERICHT

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Umsatz legt im 2. Quartal 2021 gegenüber Vorjahr um 8,0 % bzw. 4,8 Mio. € auf 64,5 Mio. € zu (Q2 2020: 59,7 Mio. €)

EBITDA vor Sondereinflüssen steigt um 16,8 % bzw. 0,7 Mio. € auf 4,5 Mio. € (Q2 2020: 3,9 Mio. €)

Sondereinflüsse im 2. Quartal 2021 mit -0,6 Mio. € um -0,2 Mio. € über Vorjahr (Q2 2020: -0,3 Mio. €)

Konzernergebnis verbessert sich um 0,8 Mio. € auf -1,2 Mio. € (Q2 2020: -2,0 Mio. €) und Ergebnis je Aktie auf -0,19 € (Q2 2020: -0,31 €)

Anhaltende Nachfrageerholung im 2. Quartal führt gegenüber dem Vorquartal zu weiterem Anstieg des Auftragseingangs auf 65,2 Mio. € (Q1 2021: 63,9 Mio. €)

Geschäftsverlauf

Umsatz und Auftragseingang

Die geschäftliche Entwicklung von R. STAHL im 2. Quartal 2021 zeigte sich im Jahresvergleich deutlich erholt. Gegenüber dem COVID-19-bedingten schwachen Vorjahr legte der Umsatz um 8,0 % auf 64,5 Mio. € zu (Q2 2020: 59,7 Mio. €), getragen von deutlichen Zuwächsen in Asien/​Pazifik und Deutschland. Wesentlicher Treiber war dabei ein Abbau des Bestands an fertigen Erzeugnissen, während im Vorjahr noch pandemiebedingte Abnahmeverzögerungen einen Bestandsaufbau zur Folge hatten. Auch zeigt die Umsatzentwicklung die zunehmende Belebung der Weltwirtschaft und damit des Tagesgeschäfts von R. STAHL. Der weitere Fortschritt bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, der sich in steigenden Impfraten, sinkenden Infektions- und Hospitalisierungsraten und der insgesamt zunehmenden Beherrschbarkeit der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen und Risiken der COVID-19-Pandemie widerspiegelt, sollte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Juli 2021 im laufenden Jahr zu einem Wachstum der Weltwirtschaft um 6,0 % führen. Damit würden die bereits hohen Erwartungen vom März, in dem der IWF eine Erholung um 5,5 % prognostiziert hat, nochmals übertroffen.

In Deutschland erzielte R. STAHL im 2. Quartal einen Umsatz in Höhe von 16,4 Mio. € (Q2 2020: 15,0 Mio. €), ein Plus von 9,6 %. In dieser Entwicklung spiegelt sich neben der konjunkturbedingt steigenden Investitionstätigkeit auch eine Wiederbelebung von Großprojekten wider, insbesondere in der Chemie- und Pharma-Industrie, von der auch der Maschinenbau profitierte. Der Umsatz in der Zentralregion - bestehend aus Afrika und Europa ohne Deutschland - lag im Berichtsquartal mit 28,4 Mio. € etwa auf dem Niveau des Vorjahres (Q2 2020: 28,6 Mio. €) und war weiterhin getragen von Tagesgeschäft und kurzfristigen Kundenbedarfen. In der Entwicklung der Region Amerika, in der der Umsatz mit 5,3 Mio. € bzw. einem Minus von 3,2 % (Q2 2020: 5,4 Mio. €) im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls noch wenig verändert war, schlägt sich vor allem die noch immer anhaltende Investitionszurückhaltung im dortigen Öl- und Gassektor nieder. Deutlich zulegen konnte die Region Asien/​Pazifik mit einem Umsatzzuwachs von 34,8 % auf 14,4 Mio. € (Q2 2020: 10,7 Mio. €). Dazu trugen vor allem Umsätze von Großaufträgen aus dem Auftragsbestand bei.

Der Auftragseingang legte im 2. Quartal 2021 um 7,5 % auf 65,2 Mio. € (Q2 2020: 60,7 Mio. €) zu. Damit setzte sich auch die bereits im Vorquartal beobachtete Erholung weiter fort (Q1 2021: 63,9 Mio. €; Q4 2020: 53,3 Mio. €). Ursächlich waren insbesondere die konsequente weitergeführte internationale Marktbearbeitung, aber auch erste begrenzte Investitionen für Großprojekte. Der Auftragsbestand verringerte sich zum 30. Juni 2021 gegenüber dem Ende des Vorquartals leicht auf 67,9 Mio. € (31. März 2021: 68,9 Mio. €), lag aber weiterhin deutlich über dem niedrigen Stand zu Jahresbeginn (31. Dezember 2020: 64,5 Mio. €).

Konzernumsatz nach Regionen

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in Mio. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. in % 6M 2021 6M 2020 Veränd. in %
Deutschland 16,4 15,0 +9,6 31,0 31,9 -2,6
Zentralregion 28,4 28,6 -0,6 56,7 57,8 -2,0
Amerika 5,3 5,4 -3,2 10,1 12,7 -20,6
Asien/​Pazifik 14,4 10,7 +34,8 25,0 22,5 +11,0
Gesamt 64,5 59,7 +8,0 122,7 124,8 -1,7
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Anteil am Konzernumsatz in %
Deutschland 26
Zentralregion 46
Amerika 8
Asien/​Pazifik 20
Gesamt 100

Im 1. Halbjahr 2021 erwirtschaftete R. STAHL einen Umsatz in Höhe von 122,7 Mio. €, ein Minus von 1,7 % im Jahresvergleich (6M 2020: 124,8 Mio. €). Diese rückläufige Entwicklung ist insbesondere von dem starken 1. Quartal des Vorjahres beeinflusst, in dem trotz eines deutlichen Aufbaus an fertigen und unfertigen Erzeugnissen der höchste Quartalsumsatz seit Jahresbeginn 2020 erzielt wurde.

Auch der Auftragseingang war mit 129,2 Mio. € - entsprechend einem Minus von 7,4 % - noch nicht wieder auf Vorjahresniveau (6M 2020: 139,4 Mio. €), legte aber im 2. Quartal - wie auch schon in den ersten drei Monaten des Berichtszeitraums - erneut gegenüber dem Vorquartal zu.

EBITDA und EBIT

Das Umsatzwachstum führte im 2. Quartal 2021 auch zu einem Anstieg des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen um 0,7 Mio. € bzw. 16,8 % auf 4,5 Mio. € (Q2 2020: 3,9 Mio. €), woraus sich eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen in Höhe von 7,0 % (Q2 2020: 6,5 %) ergab. Mit -0,6 Mio. € (Q2 2020: -0,3 Mio. €) lagen die Sondereinflüsse aufgrund höherer Abfindungen geringfügig über dem Vorjahr. Das im Berichtsquartal erzielte EBITDA belief sich entsprechend auf 4,0 Mio. € (Q1 2020: 3,6 Mio. €), ein Plus von 11,4 % im Jahresvergleich.

Die Gesamtleistung erhöhte sich im 2. Quartal 2021 im Jahresvergleich um 2,4 % auf 63,2 Mio. € (Q2 2020: 61,7 Mio. €). Darin spiegelt sich der Abbau des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Berichtsquartal um -2,6 Mio. € (Q2 2020: Aufbau des Bestandes um 0,9 Mio. €) aufgrund gestiegener Auslieferungen wider.

Der Materialaufwand ging im Berichtszeitraum um 0,7 % auf -20,7 Mio. € (Q2 2020: -20,9 Mio. €) zurück, woraus sich eine im Vorjahresvergleich verbesserte Materialaufwandsquote von 32,8 % der Gesamtleistung ergab (Q2 2020: 33,8 % der Gesamtleistung).

Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum um 3,1 % auf -30,2 Mio. € (Q2 2020: -29,3 Mio. €), im Wesentlichen aufgrund gestiegener Sondereinflüsse. Auch spiegeln sich in dem niedrigen Niveau des Vorjahres die im 2. Quartal frühzeitig vorgenommenen Kürzungen der Bonusrückstellungen wider.

Der Saldo aus Sonstigen betrieblichen Erträgen und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen fiel im 2. Quartal 2021 um rund 4 % auf -8,2 Mio. € (Q2 2020: -8,0 Mio. €). Höhere Kosten für Softwarelizenzen und Zertifizierungsleistungen wurden dabei nur teilweise durch vorteilhafte Veränderungen von Fremdwährungskursen sowie Auflösungen von Rückstellungen ausgeglichen.

Die Abschreibungen lagen im Berichtszeitraum mit -4,2 Mio. € (Q2 2020: -4,2 Mio. €) auf Vorjahresniveau.

Insgesamt verbesserte sich das EBIT im 2. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. € auf -0,2 Mio. € (Q2 2020: -0,6 Mio. €).

Überleitung von EBITDA vor Sondereinflüssen zu EBIT

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in Mio. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. 6M 2021 6M 2020 Veränd.
EBITDA vor Sondereinflüssen 4,5 3,9 +0,7 7,2 8,6 -1,4
Sondereinflüsse 1) -0,6 -0,3 -0,2 -0,6 -0,4 -0,2
Restrukturierungsaufwand -0,6 -0,3 -0,2 -0,6 -0,4 -0,2
Abfindungen -0,6 -0,2 -0,4 -0,6 -0,3 -0,4
Rechts- und Beratungskosten 0,0 -0,1 +0,1 -0,0 -0,1 +0,1
Sonstiges 0 -0,0 +0,0 0 -0,0 +0,0
EBITDA 4,0 3,6 +0,4 6,6 8,2 -1,7
Abschreibungen -4,2 -4,2 +0,0 -8,3 -8,3 +0,1
EBIT -0,2 -0,6 +0,4 -1,7 -0,1 -1,6
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in Gewinn- und Verlustrechnung enthalten in
EBITDA vor Sondereinflüssen
Sondereinflüsse 1)
Restrukturierungsaufwand
Abfindungen Personalaufwand
Rechts- und Beratungskosten Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstiges Sonstige betriebliche Aufwendungen
EBITDA
Abschreibungen
EBIT

1) Sondereinflüsse: Restrukturierungsaufwand, außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, M&A-Aufwand sowie Erträge und Verluste aus der Veräußerung nicht-betriebsnotwendigen Anlagevermögens

In den ersten sechs Monaten 2021 verringerte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,4 Mio. € bzw. 16,6 % auf 7,2 Mio. € (6M 2020: 8,6 Mio. €). Dies entspricht einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen in Höhe von 5,9 % (6M 2020: 6,9 %). Sondereinflüsse fielen in Höhe von -0,6 Mio. € an (6M 2020: -0,4 Mio. €). Für das EBITDA ergab sich ein Rückgang um 1,7 Mio. € bzw. 20,2 % auf 6,6 Mio. € (6M 2020: 8,2 Mio. €).

Die Gesamtleistung verringerte sich im 1. Halbjahr 2021 im Jahresvergleich um 5,7 % auf 124,5 Mio. € (6M 2020: 132,0 Mio. €). Während im Berichtszeitraum der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 0,8 Mio. € abgebaut wurde, hatte sich dieser im Vorjahr um 5,0 Mio. € erhöht.

Der Materialaufwand ging im 1. Halbjahr 2021 im Zuge der geringeren Gesamtleistung um 6,6 % auf -42,2 Mio. € (6M 2020: -45,2 Mio. €) zurück.

Bei den Personalkosten war in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein Rückgang um 1,0 % auf -60,3 Mio. € zu verzeichnen (6M 2020: -60,9 Mio. €), was vor allem auf einen verringerten Personalbestand sowie den Abbau von Arbeitszeitguthaben zurückzuführen war.

Die saldierten Sonstigen betrieblichen Erträge und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbesserten sich im Berichtszeitraum um 12,7 % auf -15,5 Mio. € (6M 2020: -17,7 Mio. €). Neben Rückstellungsauflösungen und höheren Fremdwährungsgewinnen auf der Ertragsseite wirkten sich dabei auch geringere Aufwendungen für Leiharbeiter und Reisekosten sowie geringere Fremdwährungsverluste positiv aus.

Die Abschreibungen blieben im 1. Halbjahr 2021 im Vorjahresvergleich mit -8,3 Mio. € unverändert (6M 2020: -8,3 Mio. €).

Für das EBIT ergab sich im Berichtszeitraum ein Rückgang um 1,6 Mio. € auf -1,7 Mio. € (6M 2020: - 0,1 Mio. €).

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis war im 2. Quartal 2021 mit -0,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert (Q2 2020: -0,5 Mio. €), vor allem aufgrund von geringeren Zinsen im Zusammenhang mit Pensionsrückstellungen und rückläufigen Leasingverbindlichkeiten.

Auch im 1. Halbjahr 2021 verbesserte sich das Finanzergebnis aufgrund der zuvor für das 2. Quartal beschriebenen Effekte auf -0,8 Mio. € (6M 2020: -0,9 Mio. €).

Überleitung von EBIT zu Ergebnis je Aktie

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in Mio. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. 6M 2021 6M 2020 Veränd.
EBIT -0,2 -0,6 +0,4 -1,7 -0,1 -1,6
Finanzergebnis -0,4 -0,5 +0,1 -0,8 -0,9 +0,1
Ergebnis vor Ertragsteuern -0,6 -1,1 +0,5 -2,6 -1,0 -1,5
Ertragsteuern -0,6 -0,9 +0,3 -1,2 -1,6 +0,5
Konzernergebnis -1,2 -2,0 +0,8 -3,7 -2,6 -1,1
davon auf andere Gesellschafter entfallend 0 -0,0 +0,0 -0,0 -0,0 -0,0
auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend -1,2 -2,0 +0,8 -3,7 -2,6 -1,1
Ergebnis je Aktie (in €) -0,19 -0,31 +0,12 -0,58 -0,41 -0,17
Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (gewichtet, in Mio. Stück) 6,44 6,44 0 6,44 6,44 0

Ergebnis vor Ertragsteuern

Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich im 2. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € auf -0,6 Mio. € (Q2 2020: -1,1 Mio. €).

In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres wurde ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von -2,6 Mio. € erzielt (6M 2020: -1,0 Mio. €), ein Rückgang um -1,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr.

Ertragsteuern

Die Ertragsteuern beliefen sich im 2. Quartal 2021 auf -0,6 Mio. € (Q2 2020: -0,9 Mio. €). Davon entfielen -0,2 Mio. € auf effektive Steuern und -0,4 Mio. € auf latente Steuern.

In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres fielen Ertragsteuern in Höhe von -1,2 Mio. € (6M 2020: -1,6 Mio. €) an. Diese teilen sich in -0,4 Mio. € effektive Steuern und -0,8 Mio. € latente Steuern auf.

Konzernergebnis /​ Ergebnis je Aktie

Im 2. Quartal 2021 stieg das Konzernergebnis um 0,8 Mio. € auf -1,2 Mio. € (Q2 2020: -2,0 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,19 € (Q2 2020: -0,31 €).

Im 1. Halbjahr 2021 ging das Konzernergebnis um 1,1 Mio. € auf -3,7 Mio. € zurück (6M 2020: -2,6 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,58 € (6M 2020: -0,41 €).

Vermögens- und Finanzlage

Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme des R. STAHL-Konzerns stieg zum Stichtag 30. Juni 2021 gegenüber dem Ende des Vorjahres leicht auf 258,1 Mio. € (31. Dezember 2020: 256,2 Mio. €).

Dabei verringerten sich die langfristigen Vermögenswerte zum Bilanzstichtag im Wesentlichen durch den Rückgang der aktiven latenten Steuern um 2,0 Mio. €, vor allem aufgrund des gestiegenen Rechnungszinsfußes zur Bewertung der Pensionsrückstellungen.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war zum 30. Juni 2021 gegenüber dem Ende des Vorjahres eine Erhöhung um 3,9 Mio. € auf 107,1 Mio. € zu verzeichnen (31. Dezember 2020: 103,2 Mio. €). Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen ein Anstieg der Zahlungsmittel und -äquivalente und des Working Capital.

Die langfristigen Schulden verringerten sich zum Ende des Berichtszeitraums um 9,0 Mio. € auf 128,8 Mio. € (31. Dezember 2020: 137,8 Mio. €), im Wesentlichen bedingt durch niedrigere Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, die im Berichtszeitraum aufgrund eines gestiegenen Rechnungszinsfußes um 6,4 Mio. € zurückgingen. Auch war ein Rückgang der Leasingverbindlichkeiten um 1,9 Mio. € und der verzinslichen Darlehen um 0,7 Mio. € zu verzeichnen.

Die kurzfristigen Schulden stiegen zum 30. Juni 2021 im Vergleich zum Ende des Vorjahres um 9,1 Mio. € auf 79,3 Mio. € (31. Dezember 2020: 70,3 Mio. €). Hier wirkten sich vor allem die höhere Inanspruchnahme von Darlehen und ein Anstieg der abgegrenzten Schulden aus.

Das Eigenkapital verbesserte sich im Vergleich zum Ende des Vorjahres um 1,8 Mio. € auf 49,9 Mio. € (31. Dezember 2020: 48,1 Mio. €). Darin spiegeln sich im Wesentlichen vorteilhafte Effekte von veränderten Fremdwährungskursen sowie die unrealisierten Gewinne aus Pensionen wider. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich dadurch gegenüber dem Ende des Vorjahres auf 19,3 % (31. Dezember 2020: 18,8 %). Die Nettoverschuldung (ohne Pensionsrückstellungen und ohne Leasingverbindlichkeiten) erhöhte sich zum Ende des Berichtszeitraums im Wesentlichen aufgrund des negativen Konzernergebnisses und des gestiegenen Working Capital auf 13,2 Mio. € (31. Dezember 2020: 5,8 Mio. €).

Finanzlage und Investitionen

Das gestiegene Konzernergebnis führte im 2. Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahr zu einer Erhöhung des Cashflow um 0,6 Mio. € auf 3,2 Mio. € (Q2 2020: 2,6 Mio. €). Das Working Capital wurde leicht um 0,4 Mio. € verringert (Q2 2020: Aufbau um 1,0 Mio. €), im Wesentlichen durch den Abbau von Vorräten. Im Vorjahr hatten einerseits durch die COVID-19-Pandemie bedingte verzögerte Auslieferungen noch einen deutlichen Vorratsaufbau zur Folge, andererseits wurden höhere Anzahlungen im Zusammenhang mit Großprojekten erhalten. Insgesamt ergab sich im 2. Quartal 2021 eine Zunahme des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit um 2,0 Mio. € auf 3,6 Mio. € (Q2 2020: 1,6 Mio. €).

Auf anhaltend erhöhtem Niveau bewegten sich die Aufwendungen für Innovationsprojekte, die zu einem Anstieg der Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen um 0,6 Mio. € auf 2,4 Mio. € führten (Q2 2020: 1,7 Mio. €). Zusammen mit Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 1,1 Mio. € (Q2 2020: 0,9 Mio. €) ergab sich daraus im 2. Quartal 2021 ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 3,5 Mio. € zu (Q2 2020: 2,3 Mio. €). Insgesamt wurde im Berichtsquartal ein Free Cashflow von 0,1 Mio. € generiert, ein Plus von 0,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (Q2 2020: -0,8 Mio. €).

Vermögens- und Kapitalstruktur

30. Juni 2021

Bilanzsumme 258,1 Mio. €

31. Dezember 2020

Bilanzsumme 256,2 Mio. €

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich im 2. Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Mio. € auf 4,6 Mio. € (Q2 2020: 2,5 Mio. €) vor allem aufgrund der gestiegenen Aufnahme verzinslicher Finanzschulden.

Zum 30. Juni 2021 standen dem R. STAHL-Konzern Zahlungsmittel und -äquivalente in Höhe von 21,9 Mio. € zur Verfügung (31. Dezember 2020: 19,9 Mio. €). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Finanzmittelbestand damit um 3,1 Mio. € erhöht (Q2 2020: 18,7 Mio. €).

In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres ging der Cashflow aufgrund des gesunkenen Konzernergebnisses auf 5,0 Mio. € zurück (6M 2020: 6,7 Mio. €), während sich das Working Capital um 2,8 Mio. € erhöhte (6M 2020: Erhöhung um 4,2 Mio. €). Daraus ergab sich ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 2,2 Mio. € (6M 2020: 2,5 Mio. €). Zusammen mit einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -6,7 Mio. € (6M 2020: -4,5 Mio. €) resultierte daraus in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres ein Free Cashflow von -4,4 Mio. € (6M 2020: 2,1 Mio. €).

Aufgrund der leicht geringeren Inanspruchnahme von Darlehen verringerte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im 1. Halbjahr 2021 auf 6,1 Mio. € (6M 2020: 6,3 Mio. €).

Chancen und Risiken

Alle R. STAHL-Tochtergesellschaften verfassen regelmäßig einen Chancen- und Risikobericht, in dem die Chancen und Risiken im Unternehmen berücksichtigt werden. Bei wichtigen Ereignissen, auch während des Quartals, ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, den für das Chancen-und Risikomanagement zuständigen Bereich zu informieren. Die im Geschäftsbericht 2020 ab Seite 46 hierzu getroffenen Aussagen gelten unverändert weiter.

Prognose

Unsere Einschätzung zur voraussichtlichen Entwicklung des R. STAHL-Konzerns im laufenden Jahr hatten wir erstmals im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2020, der am 16. April 2021 veröffentlicht wurde, ab Seite 78 ausführlich dargestellt. Demnach gingen wir - getragen von einer deutlichen Erholung aller relevanten Schlüsselmärkte -für 2021 von einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus, das im Jahresverlauf an Dynamik gewinnen sollte. Dabei sollte sich die weiterhin konsequente Abarbeitung unserer strategischen Agenda im Jahresvergleich noch in einem leicht rückläufigen EBITDA vor Sondereinflüssen auswirken, was bei gleichbleibender Bewertung unserer Pensionsverpflichtungen auf Jahressicht eine leichte Verringerung der Eigenkapitalquote zur Folge hätte. Hinsichtlich unserer zu Jahresbeginn sehr komfortablen Liquiditätsausstattung gingen wir von keiner signifikanten Veränderung aus.

Mit Vorlage der Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2021 am 11. Mai 2021 präzisierten wir die Jahresprognose 2021 auf einen Umsatz im Bereich zwischen 250 Mio. € und 256 Mio. €, ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 17 Mio. € und 19 Mio. €, einen Free Cashflow von rund 6 Mio. € und eine Eigenkapitalquote von mehr als 18 %.

Im Zuge unserer zum 1. Juli 2021 erfolgten außerplanmäßigen Preisanpassung hatten wir am 10. Juni 2021 die Umsatzprognose für 2021 auf einen Bereich zwischen 254 Mio. € und 260 Mio. € bei unveränderter Ertragsprognose angehoben. An dieser Einschätzung halten wir weiterhin fest unter der Voraussetzung, dass sich die derzeit erhöhten Beschaffungsrisiken bei einigen Rohmaterialien nicht weiter verschärfen und unsere Lieferfähigkeit zusätzlich nachteilig beeinflussen.

Prognose 2021

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in Mio. € Juli 2021 Mai 2021 April 2021 2020
Umsatz 254 - 260 250 - 256 niedriges einstelliges Wachstum 246,5
EBITDA vor Sondereinflüssen 17 - 19 17 - 19 leicht rückläufig 19,0
Free Cashflow ~6 ~6 stabil 5,7
Eigenkapitalquote >18 % >18 % leicht rückläufig 18,8 %

KONZERNABSCHLUSS R. STAHL
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Januar bis 30. Juni

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in Tsd. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. in % 6M 2021 6M 2020 Veränd. in %
Umsatzerlöse 64.531 59.728 +8,0 122.704 124.832 -1,7
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.634 875 n. a. -802 4.983 n. a.
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.302 1.140 +14,2 2.602 2.162 +20,4
Gesamtleistung 63.199 61.743 +2,4 124.504 131.977 -5,7
Sonstige betriebliche Erträge 1.611 2.277 -29,2 4.750 5.648 -15,9
Materialaufwand -20.749 -20.896 +0,7 -42.181 -45.155 +6,6
Personalaufwand -30.246 -29.347 -3,1 -60.294 -60.884 +1,0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.860 -10.227 +3,6 -20.219 -23.361 +13,4
Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 3.955 3.550 +11,4 6.560 8.225 -20,2
Abschreibungen -4.160 -4.163 +0,1 -8.273 -8.332 +0,7
Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) -205 -613 +66,6 -1.713 -107 n. a.
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 344 422 -18,5 565 807 -30,0
Beteiligungsergebnis 0 0 0 0 0 0
Zinsen und ähnliche Erträge 11 33 -66,7 35 75 -53,3
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -735 -948 +22,5 -1.441 -1.783 +19,2
Finanzergebnis -380 -493 +22,9 -841 -901 +6,7
Ergebnis vor Ertragsteuern -585 -1.106 +47,1 -2.554 -1.008 n. a.
Ertragsteuern -611 -882 +30,7 -1.163 -1.616 +28,0
Konzernergebnis -1.196 -1.988 +39,8 -3.717 -2.624 -41,7
davon auf andere Gesellschafter entfallend 0 -12 +100,0 -12 -8 -50,0
davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend -1.196 -1.976 +39,5 -3.705 -2.616 -41,6
Ergebnis je Aktie in € -0,19 -0,31 +38,7 -0,58 -0,41 -41,5

KONZERNABSCHLUSS R. STAHL
Gesamtergebnisrechnung
1. Januar bis 30. Juni

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in Tsd. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. in % 6M 2021 6M 2020 Veränd. in %
Konzernergebnis -1.196 -1.988 +39,8 -3.717 -2.624 -41,7
Im Eigenkapital erfasste Gewinne/​Verluste aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften -546 292 n. a. 798 -2.382 n. a.
Latente Steuern auf Gewinne/​Verluste aus der Währungsumrechnung 0 0 0 0 0 0
Währungsumrechnungsdifferenzen nach Steuern -546 292 n. a. 798 -2.382 n. a.
Sonstiges Ergebnis mit Umgliederungen in das Konzernergebnis -546 292 n. a. 798 -2.382 n. a.
Im Eigenkapital erfasste Gewinne/​Verluste aus der Folgebewertung von Pensionsverpflichtungen 430 -4.115 n. a. 6.391 2.585 >+100
Latente Steuern aus Pensionsverpflichtungen -127 1.201 n. a. -1.700 -755 n. a.
Sonstiges Ergebnis ohne Umgliederungen in das Konzernergebnis 303 -2.914 n. a. 4.691 1.830 >+100
Sonstiges Ergebnis (direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) -243 -2.622 +90,7 5.489 -552 n. a.
davon auf andere Gesellschafter entfallend 5 98 -94,9 13 11 +18,2
davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend -248 -2.720 +90,9 5.476 -563 n. a.
Gesamtergebnis nach Steuern -1.439 -4.610 +68,8 1.772 -3.176 n. a.
davon auf andere Gesellschafter entfallend 5 86 -94,2 1 3 -66,7
davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend -1.444 -4.696 +69,3 1.771 -3.179 n. a.

KONZERNABSCHLUSS R. STAHL
Bilanz

AKTIVA

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in Tsd. € 30. Juni 2021 31. Dez. 2020 Veränd.
Immaterielle Vermögenswerte 44.910 43.260 +1.650
Sachanlagen 78.593 80.348 -1.755
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.368 9.803 +565
Übrige Finanzanlagen 31 32 -1
Sonstige Vermögenswerte 1.684 1.497 +187
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 4.603 4.707 -104
Latente Steuern 10.799 13.358 -2.559
Langfristige Vermögenswerte 150.988 153.005 -2.017
Vorräte und geleistete Anzahlungen 37.881 36.938 +943
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.356 36.718 +638
Vertragsforderungen 788 637 +151
Ertragsteuerforderungen 156 471 -315
Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 9.048 8.614 +434
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 21.865 19.854 +2.011
Kurzfristige Vermögenswerte 107.094 103.232 +3.862
Summe Aktiva 258.082 256.237 +1.845

PASSIVA

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in Tsd. € 30. Juni 2021 30. Dez. 2020 Veränd.
Gezeichnetes Kapital 16.500 16.500 0
Kapitalrücklage 13.457 13.457 0
Gewinnrücklagen 56.341 60.046 -3.705
Kumuliertes übriges Eigenkapital -36.618 -42.094 +5.476
Auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallendes Eigenkapital 49.680 47.909 +1.771
Anteile anderer Gesellschafter 235 234 +1
Eigenkapital 49.915 48.143 +1.772
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen 96.726 103.149 -6.423
Sonstige Rückstellungen 2.065 2.048 +17
Verzinsliche Darlehen 8.103 8.781 -678
Leasingverbindlichkeiten 19.199 21.050 -1.851
Sonstige Verbindlichkeiten 66 64 +2
Latente Steuern 2.666 2.729 -63
Langfristiges Fremdkapital 128.825 137.821 -8.996
Rückstellungen 7.641 8.632 -991
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.990 13.805 +1.185
Verzinsliche Darlehen 26.985 16.913 +10.072
Leasingverbindlichkeiten 6.057 6.189 -132
Abgegrenzte Schulden 14.298 12.394 +1.904
Ertragsteuerverbindlichkeiten 409 772 -363
Sonstige Verbindlichkeiten 8.962 11.568 -2.606
Kurzfristiges Fremdkapital 79.342 70.273 +9.069
Summe Passiva 258.082 256.237 +1.845

KONZERNABSCHLUSS R. STAHL
Kapitalflussrechnung
1. Januar bis 30. Juni

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in Tsd. € Q2 2021 Q2 2020 Veränd. 6M 2021 6M 2020 Veränd.
Konzernergebnis -1.196 -1.988 +792 -3.717 -2.624 -1.093
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.160 4.163 -3 8.273 8.332 -59
Veränderung der langfristigen Rückstellungen -9 -174 +165 -11 -163 +152
Veränderung der latenten Steuern 430 467 -37 809 860 -51
Equity Bewertung -344 163 -507 -565 -222 -343
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen 192 -3 +195 250 654 -404
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -19 -33 +14 -23 -132 +109
Cashflow 3.214 2.595 +619 5.016 6.705 -1.689
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen -286 -110 -176 -1.023 -729 -294
Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Vermögenswerte, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 675 6.094 -5.419 -1.695 -1.672 -23
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -15 -7.031 +7.016 -49 -1.831 +1.782
Veränderung des Working Capital 374 -1.047 +1.421 -2.767 -4.232 +1.465
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.588 1.548 +2.040 2.249 2.473 -224
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.365 -1.736 -629 -4.320 -2.889 -1.431
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Gegenständen des Anlagevermögens 0 32 -32 0 32 -32
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.091 -915 -176 -2.355 -2.110 -245
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -33 311 -344 -13 433 -446
Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen finanziellen Vermögenswerten 1 0 +1 1 0 +1
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.488 -2.308 -1.180 -6.687 -4.534 -2.153
Free Cashflow 100 -760 +860 -4.438 -2.061 -2.377
Einzahlungen /​ Auszahlungen Minderheitsgesellschafter 0 -226 +226 0 -226 +226
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -1.611 -1.622 +11 -3.280 -3.460 +180
Einzahlungen aus der Aufnahme verzinslicher Finanzschulden 6.545 5.046 +1.499 13.598 16.829 -3.231
Auszahlungen aus der Tilgung von verzinslichen Finanzschulden -348 -663 +315 -4.204 -6.833 +2.629
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 4.586 2.535 +2.051 6.114 6.310 -196
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 4.686 1.775 +2.911 1.676 4.249 -2.573
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -65 -17 -48 335 -470 +805
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 17.244 16.987 +257 19.854 14.966 +4.888
Zahlungsmittel und -äquivalente am Ende der Periode 21.865 18.745 +3.120 21.865 18.745 +3.120

KONZERNABSCHLUSS R. STAHL
Eigenkapitalveränderungsrechnung
1. Januar bis 30. Juni

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Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital
Kumuliertes übriges Eigenkapital
in Tsd. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrückläge Gewinrücklagen Währungsumrechnung Unrealisierte Gewinne/​ Verluste aus Pensions-verpflichtungen Summe kumuliertes übriges Eigenkapital
1. Jan. 2020 16.500 13.457 63.555 -3.358 -32.163 -35.521
Konzernergebnis -2.616 0
Kumuliertes übriges Eigenkapital -2.393 1.830 -563
Gesamtergebnis 0 0 -2.616 -2.393 1.830 -563
Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten -8 0
30. Juni 2020 16.500 13.457 60.931 -5.751 -30.333 -36.084
1. Jan. 2021 16.500 13.457 60.046 -6.197 -35.897 -42.094
Konzernergebnis -3.705
Kumuliertes übriges Eigenkapital 785 4.691 5.476
Gesamtergebnis -3.705 785 4.691 5.476
Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten
30. Juni 2021 16.500 13.457 56.341 -5.412 -31.206 -36.618
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Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital
Kumuliertes übriges Eigenkapital
in Tsd. € Summe Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
1. Jan. 2020 57.991 449 58.440
Konzernergebnis -2.616 -8 -2.624
Kumuliertes übriges Eigenkapital -563 11 -552
Gesamtergebnis -3.179 3 -3.176
Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten -8 -218 -226
30. Juni 2020 54.804 234 55.038
1. Jan. 2021 47.909 234 48.143
Konzernergebnis -3.705 -12 -3.717
Kumuliertes übriges Eigenkapital 5.476 13 5.489
Gesamtergebnis 1.771 1 1.772
Veränderung der Besitzverhältnisse Minderheiten 0 0
30. Juni 2021 49.680 235 49.915

AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERNDE ANHANG-ANGABEN

1. Rechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Der Zwischenabschluss für den R. STAHL-Konzern ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Der Konzernzwischenabschluss ist weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen worden.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss sind neben der R. STAHL AG 31 in- und ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen die R. STAHL AG die Möglichkeit zur Ausübung eines beherrschenden Einflusses hat.

Unternehmen, auf die die Gesellschaft einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss übernommen. Seit 2016 wird die ZAVOD Goreltex Co. Ltd., Sankt Petersburg, Russland, als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis ist im Vergleich zum 31. Dezember 2020 unverändert.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeines

Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und die Ermittlung der Vergleichszahlen für den Vorjahreszeitraum erfolgten grundsätzlich auf Basis der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses 2020. Die Beschreibung dieser Grundsätze ist im Anhang des Konzernabschlusses 2020 veröffentlicht. Dieser kann im Internet unter www.r-stahl.com eingesehen werden.

Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro. Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T€) angegeben.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wird grundsätzlich das Anschaffungskostenprinzip angewandt. Eine Ausnahme hiervon bildet die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden.

Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt deren Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.

Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil. Der Zeitwert des Fremdkapitals weicht derzeit kaum vom Buchwert ab.

Um die Verlässlichkeit der Bewertungen von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert vergleichbar darzustellen, wurde in den IFRS eine Fair-Value-Hierarchie mit folgenden drei Stufen eingeführt:

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Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten (Stufe 1)

Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Input-Parametern basieren (Stufe 2)

Bewertung anhand von Bewertungsmodellen mit signifikanten, nicht am Markt beobachtbaren Input-Parametern (Stufe 3)

Die im R. STAHL-Konzern mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten derivativen Finanzinstrumente werden ausschließlich nach der Fair-Value-Hierarchiestufe 2 bewertet.

In den ersten sechs Monaten 2021 fanden keine Umgliederungen zwischen den einzelnen Fair-Value-Hierarchien statt.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt entsprechend IAS 7, wie sich die Zahlungsmittel des R. STAHL-Konzerns im Laufe des Berichtszeitraumes durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds umfasst Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Ebenfalls enthalten sind Finanztitel mit einer ursprünglichen Fälligkeit von bis zu drei Monaten.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das Konzernergebnis - ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - durch die durchschnittliche Anzahl der Aktien dividiert wird. Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.

4. Umsatzerlöse gemäß IFRS 15

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Umsatzerlöse beinhalten sowohl Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden als auch Umsatzerlöse, die nicht im Anwendungsbereich des IFRS 15 sind.

Unterteilt nach Erlösquellen ergibt sich folgende Zusammensetzung:

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in Tsd. € 6M 2021 6M 2020
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 122.197 124.325
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 507 507
Gesamt 122.704 124.832

Unterteilt nach der Erlösfassung ergibt sich folgende Zusammensetzung:

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in Tsd. € 6M 2021 6M 2020
Zu einem bestimmten Zeitpunkt 116.687 118.391
Über einen bestimmten Zeitraum 6.017 6.441
Gesamt 122.704 124.832

Die Realisierung der Umsatzerlöse über einen bestimmten Zeitraum erfolgt mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit in einem Zeitraum von ein bis zwei Monaten.

5. Finanzinstrumente

R. STAHL bilanziert im Wesentlichen derivative Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert. Auf eine ausführliche Überleitungsrechnung für die Buch- und Zeitwerte für die einzelnen Klassen wird aus diesem Grund aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:

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in Tsd. € 30. Juni 2021 31. Dez. 2020
Positive Marktwerte
Währungsderivate ohne Hedge-Beziehung 15 130
Negative Marktwerte
Währungsderivate ohne Hedge-Beziehung 0 -16

6. Zahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der Beschäftigten zum Stichtag 30. Juni 2021 betrug 1.663 (31. Dezember 2020: 1.690) ohne Auszubildende.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber dem 31. Dezember 2020 haben sich die Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen nicht wesentlich verändert.

8. Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen haben im Berichtszeitraum nicht stattgefunden.

Waldenburg, 12. August 2021

R. Stahl Aktiengesellschaft

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Dr. Mathias Hallmann Bernardo Kral
Vorstandvorsitzender Mitglied des Vorstands

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Waldenburg, 12. August 2021

R. Stahl Aktiengesellschaft

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Dr. Mathias Hallmann Bernardo Kral
Vorstandvorsitzender Mitglied des Vorstands

FINANZKALENDER 2021

10. November

Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2021

KONTAKT - IMPRESSUM

Dr. Thomas Kornek
Leiter Investor Relations & Corporate Communications
T: +49 7942 943 13 95
F: +49 7942 943 40 13 95
investornews@r-stahl.com

R. Stahl Aktiengesellschaft
Am Bahnhof 30
74638 Waldenburg (Württ.)
www.r-stahl.com