R. Stahl AktiengesellschaftWaldenburgHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023Dieser Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache
vor, beide Fassungen sind auch auf unserer Website
www.r-stahl.com unter der Rubrik Unternehmen/Investor
Relations/IR News und Publikationen/Finanzberichte
verfügbar. Er enthält in die Zukunft gerichtete
Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der
Unternehmensleitung von R. STAHL beruhen. Obwohl wir
annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden
Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür
garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig
erweisen. Die Annahmen können Risiken und
Unsicherheiten bergen, die dazu führen können,
dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den
vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die
solche Abweichungen verursachen können, gehören
unter anderem: Veränderungen im wirtschaftlichen und
geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und
Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten,
mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen
und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine
Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch R. STAHL
ist weder geplant noch übernimmt R. STAHL die
Verpflichtung dafür.
Die Inhalte dieses Berichts sprechen alle Geschlechter
gleichermaßen an. Lediglich aus Gründen der
Lesbarkeit und ohne jede Diskriminierungsabsicht wird die
männliche Form verwendet. Damit sind alle Geschlechter
einbezogen.
Alternative LeistungskennziffernDie im vorliegenden Bericht verwendeten alternativen
Leistungskennziffern EBITDA vor Sondereinflüssen und
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen sind nicht nach
internationalen Rechnungsstandards definiert. R. STAHL
nutzt diese Kennziffern, um eine bessere Vergleichbarkeit
der Geschäftsentwicklung im zeitlichen Verlauf zu
ermöglichen. EBITDA vor Sondereinflüssen
errechnet sich aus dem Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern,
Abschreibungen (EBITDA) abzüglich als
Sondereinflüsse klassifizierte Anpassungen
(Restrukturierungsaufwand, außerplanmäßige
Abschreibungen, Aufwendungen für die Konzeption und
Umsetzung von IT-Projekten, M&A-Aufwand, Erträge
und Verluste aus Entkonsolidierungsvorgängen sowie
Erträge und Verluste aus der Veräußerung
nicht-betriebsnotwendigen Anlagevermögens). Die
EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen beschreibt das
Verhältnis des EBITDA vor Sondereinflüssen zum
Umsatz.
Rundungen und VeränderungsratenBei Prozent- und Zahlenangaben können in diesem
Bericht Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe
der Veränderungsraten richtet sich nach mathematischen
Gesichtspunkten: Verbesserungen werden mit "+" bezeichnet,
Verschlechterungen mit "-". Veränderungsraten >+100
% werden als >+100 % angegeben, solche <-100 % als
"n. a." (nicht anwendbar).
KENNZAHLENscrollen
scrollen
1) Afrika und Europa ohne Deutschland.
3) ohne Pensionsrückstellungen und ohne
Leasingverbindlichkeiten.
ZWISCHENBERICHT
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| ― |
Auftragseingang legt im 2. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahr um 16,2 % auf 89,3 Mio. € (Q2 2022: 76,9 Mio. €) zu. Auftragsbestand mit 137,6 Mio. € um 44,6 % über Vorjahr. |
| ― |
Umsatz im 2. Quartal 2023 mit 76,7 Mio. € um 9,0 Mio. € bzw. 13,3 % besser als im Vorjahr (Q2 2022: 67,7 Mio. €). |
| ― |
EBITDA vor Sondereinflüssen mit 8,7 Mio. € mehr als verdoppelt (Q2 2022: 3,9 Mio. €). |
| ― |
Konzernergebnis steigt um 2,7 Mio. € auf 1,8 Mio. € (Q2 2022: -0,9 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie verbessert sich auf 0,29 € (Q2 2022: -0,13 €). |
| ― |
Höheres Working Capital führt zu einem rückläufigen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,1 Mio. € (Q2 2022: 8,4 Mio. €) und zu einem Anstieg der Nettofinanzverbindlichkeiten auf 42,1 Mio. €. |
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die
geschäftliche Lage von R. STAHL im 2. Quartal 2023
weiter verbessert. Während 2022 die negativen
Auswirkungen unterbrochener bzw. gestörter
Lieferketten die wirtschaftliche Erholung von R. STAHL
insgesamt beeinträchtigten, gab es im laufenden
Geschäftsjahr nur noch vereinzelt Auswirkungen
gestörter Lieferketten. Beschaffungsseitige
Engpässe fokussierten sich im Wesentlichen auf
elektronische Bauteile, die entsprechend bevorratet werden.
Weiterhin kompensieren die bereits im letzten
Geschäftsjahr sowie im 1. Quartal 2023 vorgenommenen
kundenseitigen Preisanpassungen Materialpreissteigerungen
an den Beschaffungsmärkten und tragen zur guten
Umsatzqualität bei. Eine unverändert hohe
Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie aber auch der
pharmazeutischen Industrie führten zu einem
Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 13,3 % auf
76,7 Mio. € (Q2 2022: 67,7 Mio. €).
Mit Ausnahme von Amerika konnten in allen Regionen
zweistellige Wachstumsraten erzielt werden. Dabei stiegen
die Umsatzerlöse in Deutschland um 10.2 % auf 19,7
Mio. € (Q2 2022: 17,8 Mio. €). Insbesondere die
Erlöse mit Kunden aus der Pharmaindustrie waren
Treiber dieser Entwicklung. Die Zentralregion - bestehend
aus Afrika und Europa ohne Deutschland - trug mit einem
Wachstum von 18,1 % auf 34,3 Mio. € (Q2 2022: 29,1
Mio. €) zu den Umsatzerlösen bei. Hier konnte R.
STAHL von der Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie
(inklusive LNG) profitieren. In der Region Amerika bewegten
sich die Umsatzerlöse mit erzielten 8,1 Mio. €
nahezu auf Vorjahresniveau (Q2 2022: 8,5 Mio. €).
Stark verbessert zeigte sich die Region Asien/Pazifik mit
einem Umsatzplus von 18,9 % auf 14,6 Mio. € (Q2 2022:
12,3 Mio. €). Getragen wurde diese Entwicklung von der
Chemie- und Pharmaindustrie.
Der Auftragseingang entwickelte sich im 2. Quartal 2023
mit 89,3 Mio. € (Q2 2022: 76,9 Mio. €) erneut
besser als der Umsatz. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht
dies einem Auftragseingangswachstum von 16,2 %. Hierzu trug
insbesondere die deutliche Nachfragebelebung aus der Region
Asien/Pazifik mit einem Plus von 62,6 % bei.
Rückläufig entwickelte sich Deutschland mit einem
Minus von 11,9 % aufgrund nachlassender
Auftragseingänge aus der chemischen Industrie.
R. STAHL erzielte im 1. Halbjahr 2023 einen Umsatz von
154,7 Mio. €, was einem Wachstum von 20,2 %
gegenüber dem Vorjahreszeitraum (6M 2022: 128,7 Mio.
€) entspricht. Dabei entwickelte sich das 2. Quartal
mit 76,7 Mio. € erwartungsgemäß etwas
schwächer als das 1. Quartal mit erzielten
Umsatzerlösen von 78,1 Mio. €. Die positive
Umsatzentwicklung wird von allen Absatzmärkten
getragen, wobei sich das Wachstum in der Region Amerika im
einstelligen Prozentbereich bewegt, während sich der
Umsatz in den übrigen Regionen deutlich dynamischer
entwickelte.
Der Auftragseingang stieg in den ersten sechs Monaten
2023 im Vergleich zum Vorjahr um 34,0 Mio. € auf 186,0
Mio. € (6M 2022: 152,0 Mio. €) an. Dies
entspricht einem Wachstum von 22,4 %. Nach einem über
den Erwartungen liegenden 1. Quartal 2023 (96,7 Mio.
€) verringerten sich die Auftragseingänge im 2.
Quartal 2023 geringfügig auf 89,3 Mio. €. Der
Auftragsbestand erhöhte sich signifikant auf 137,6
Mio. € (30. Juni 2022: 95,1 Mio. €).
| in Mio. € | Q2
2023 |
Q2
2022 |
Veränderung in % | 6M
2023 |
6M
2022 |
Veränderung in % |
| Deutschland | 19,7 | 17,8 | + 10,2 | 41,7 | 34,7 | +20,0 |
| Zentralregion | 34,3 | 29,1 | + 18,1 | 68,1 | 57,3 | +19,0 |
| Amerika | 8,1 | 8,5 | -4,9 | 16,0 | 14,9 | +7,6 |
| Asien/Paziflk | 14,6 | 12,3 | + 18,9 | 28,9 | 21,8 | +32,5 |
| Gesamt | 76,7 | 67,7 | +13,3 | 154,7 | 128,7 | +20,2 |
| in Mio. € | Anteil am Konzernumsatz in % |
| Deutschland | 27 |
| Zentralregion | 44 |
| Amerika | 10 |
| Asien/Paziflk | 19 |
| Gesamt | 100 |
Mit einem Umsatzwachstum von 13,3 % und einer
gestiegenen Gesamtleistung hat R. STAHL trotz höherer
Kostenpositionen das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen im
zweiten Quartal 2023 um 4,8 Mio. € auf 8,7 Mio. €
(Q2 2022: 3,9 Mio. €) stark verbessert. Daraus
resultiert eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen in
Höhe von 11,3 % (Q2 2022: 5,8 %). Die
Sondereinflüsse erhöhten sich gegenüber dem
Vorjahr um -0,5 Mio. € auf -0,9 Mio. € (Q2 2022:
-0,4 Mio. €). Hier wurden aufgrund der
Entkonsolidierung der Gesellschaften R. STAHL ENGINEERING
& MANUFACTURING SDN. BHD., Selangor, Malaysia und R.
Stahl Svenska Aktiebolag, Järfälla, Schweden
bislang erfolgsneutral bilanzierte Differenzen aus der
Währungsumrechnung erfolgswirksam mit -0,8 Mio. €
erfasst. Im Berichtsquartal ergab sich somit ein EBITDA in
Höhe von 7,8 Mio. € (Q2 2022: 3,5 Mio. €).
Die Gesamtleistung stieg im 2. Quartal 2023 um 18.3 %
auf 79,6 Mio. € (Q2 2022: 67,3 Mio. €).
Während im Vorjahresquartal der Bestand an unfertigen
und fertigen Erzeugnissen um 1,5 Mio. € reduziert
werden konnte, führte das höhere Auftragsvolumen
im 2. Quartal 2023 zu einem Aufbau in Höhe von 2,0
Mio. €. Die aktivierten Eigenleistungen verringerten
sich geringfügig auf 1,0 Mio. € (Q2 2022: 1,2
Mio. €).
Der Materialaufwand erhöhte sich im
Berichtszeitraum nahezu proportional zur Gesamtleistung um
18,1 % auf -27,4 Mio. € (Q2 2022: -23,2 Mio. €).
Daraus ergibt sich eine Materialaufwandsquote von 34,4 %
der Gesamtleistung (Q2 2022: 34,5 %).
Mit einem Anstieg von 1,5 % auf -32,2 Mio. € (Q2
2022: -31,7 Mio. €) erhöhte sich der
Personalaufwand nur leicht. Effekte aus dem Personalaufbau
im 2. Quartal 2023 und der vor allem tariflich bedingten
Gehaltsanpassungen werden sich beginnend mit dem 3. Quartal
2023 verstärkt im Personalaufwand niederschlagen.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und
sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg im
Berichtsquartal um 3,3 Mio. € auf -12,2 Mio. €
(Q2 2022: -8,9 Mio. €). Dabei lagen die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen mit -13,9 Mio. € um 1,7
Mio. € höher als im Vorjahreszeitraum (Q2 2022:
-12,2 Mio. €) hauptsächlich verursacht durch
gestiegene Dienst- und Beratungsleistungen sowie
Reisekosten. Des Weiteren beeinflussten
Währungseffekte aus Entkon-solidierung die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen mit -0,8 Mio. €.
Überwiegend aufgrund niedrigerer Kursgewinne
verringerten sich die sonstigen betrieblichen Erträge
um 1,5 Mio. € auf 1,7 Mio. € (Q2 2022: 3,3 Mio.
€).
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
des Anlagevermögens und Sachanlagen fielen im 2.
Quartal 2023 mit -4,3 Mio. € leicht höher aus als
im Vorjahreszeitraum (Q2 2022: -4,1 Mio. €).
Mit erzielten 3,5 Mio. € verbesserte sich das EBIT
im 2. Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Mio.
€ (Q2 2022: -0,6 Mio. €).
Im 1. Halbjahr 2023 konnte das EBITDA vor
Sondereinflüssen um 12,0 Mio. € auf 19,0 Mio.
€ (6M 2022: 7,0 Mio. €) gesteigert werden, was
einer EBITDAMarge vor Sondereinflüssen von 12,3 % (6M
2022: 5,4 %) entspricht. Die Sondereinflüsse lagen mit
-0,9 Mio. € leicht über Vorjahresniveau, woraus
sich ein EBITDA von 18,2 Mio. € (6M 2022: 6,4 Mio.
€) ergibt.
| in Mio. € | Q2 2023 | Q2 2022 | Ver änd. | 6M 2023 | 6M 2022 | Veränd |
| EBITDA vor Sondereinflüssen 1) | 8,7 | 3,9 | +4,8 | 19,0 | 7,0 | + 12,0 |
| Sondereinflüsse 1) | -0,9 | -0,4 | -0,5 | -0,9 | -0,6 | -0,3 |
| Restrukturierungsaufwand | -0,1 | -0,4 | +0,3 | -0,1 | -0,6 | +0,5 |
| Abfindungen | -0,1 | -0,4 | +0,3 | -0,1 | -0,6 | +0,5 |
| Rechts- und Beratungskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Aufwendungen | -0,8 | 0 | -0,8 | -0,8 | 0 | -0,8 |
| EBITDA | 7,8 | 3,5 | +4,3 | 18,2 | 6,4 | +11,8 |
| Abschreibungen | -4,3 | -4,1 | -0,2 | -8,6 | -8,2 | -0,4 |
| EBIT | 3,5 | -0,6 | +4,1 | 9,6 | -1,8 | +11,4 |
| in Mio. € | in Gewinn- und Verlustrechnung enthalten in |
| EBITDA vor Sondereinflüssen 1) | |
| Sondereinflüsse 1) | |
| Restrukturierungsaufwand | |
| Abfindungen | Personalaufwand |
| Rechts- und Beratungskosten | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
| Sonstige Aufwendungen | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
| EBITDA | |
| Abschreibungen | |
| EBIT |
Die Gesamtleistung stieg im 1. Halbjahr 2023 um 20,8 %
auf 161,7 Mio. € (6M 2022: 133,9 Mio. €). Sie
wurde getrieben durch das Umsatzwachstum und den Aufbau
unfertiger und fertiger Erzeugnisse. Rückläufig
entwickelten sich die aktivierten Eigenleistungen mit 2,2
Mio. € nach 2,7 Mio. € im Vorjahr.
Durch die insgesamt höhere Leistung stieg der
Materialaufwand im Berichtszeitraum um 18,2 % auf -55,3
Mio. € (6M 2022: -46,8 Mio. €). Die
Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum auf 34,2 % der Gesamtleistung
zurückgegangen (6M 2022; 35,0 %).
Die Personalkosten legten in den ersten sechs Monaten
des laufenden Jahres um 2,2 % auf -64,8 Mio. € (6M
2022: -63,5 Mio. €) zu, im Wesentlichen wegen des
selektiven Aufbaus von Mitarbeitern. Entlastend wirkten
niedrigere Aufwendungen für Abfindungen,
Urlaubsrückstellungen und Altersteilzeitverträge.
Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und
sonstigen betrieblichen Erträgen stieg um 6,2 Mio.
€ auf -23,5 Mio. € (6M 2022: -17,2 Mio. €).
Weiterhin wirkten sich Wechselkurs- und
Entkonsoli-dierungseffekte mit zusammen -2,5 Mio. €
negativ auf den Saldo aus.
Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des
Anlagevermögens und Sachanlagen um 0,4 Mio. € auf
-8,6 Mio. € (6M 2022: -8,2 Mio. €).
Das EBIT belief sich im Berichtszeitraum auf 9,6 Mio.
€ (6M 2022: -1,8 Mio. €).
Das Finanzergebnis verringerte sich im 2. Quartal 2023
um 0,7 Mio. € auf -0,8 Mio. € (Q2 2022: 0,1 Mio.
€). Gestiegene Zinsaufwendungen aus der Bewertung der
Pensionsverpflichtungen und der Kreditinanspruchnahme
wirkten sich hier mit -0,9 Mio. € belastend aus. Das
Ergebnis der nach der Equity-Me-thode einbezogenen
Gesellschaft ZAVOD Goreltex verbesserte sich um 0,2 Mio.
€ auf 0,9 Mio. € (Q2 2022: 0,7 Mio. €).
In den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres fiel das Finanzergebnis mit -1,6 Mio.
€ um 2,0 Mio. € besser aus als im Vorjahr (6M
2022: -3,6 Mio. €). Während sich die
Zinsaufwendungen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus um
-1,6 Mio. € auf -3,2 Mio. € (6M 2022: -1,6 Mio.
€) erhöhten, verbesserte sich das einbezogene
anteilige Ergebnis der ZAVOD Goreltex um 0,5 Mio. €
auf 1,6 Mio. € (6M 2022: 1,1 Mio. €). Negativ
wirkte sich im Vorjahr die teilweise Wertberichtigung der
Beteiligung an der ZAVOD Goreltex mit -3,1 Mio. € aus.
Der Wegfall dieses Effektes trug wesentlich zum
verbesserten Finanzergebnis bei.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich im 2.
Quartal 2023 um 3,4 Mio. € auf 2,7 Mio. € (Q2
2022: -0,7 Mio. €).
Im 1. Halbjahr 2023 erwirtschaftete R. STAHL ein
Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 8,0 Mio. €
(6M 2022: -5,4 Mio. €).
| in Mio. € | Q2
2023 |
Q2
2022 |
Veränderung | 6M
2023 |
6M
2022 |
Veränderung |
| EBIT | 3,5 | -0,6 | +4,1 | 9,6 | -1,8 | +11,4 |
| Finanzergebnis | -0,8 | -0,1 | -0,7 | -1,6 | -3,6 | +2,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2,7 | -0,7 | +3,4 | 8,0 | -5,4 | +13,4 |
| Ertragsteuern | -0,9 | -0,2 | -0,7 | -2,3 | -0,9 | -1,4 |
| Konzernergebnis | 1,8 | -0,9 | +2,7 | 5,7 | -6,3 | +12,0 |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | 1,8 | -0,9 | +2,7 | 5,7 | -6,3 | + 12,0 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 0,29 | -0,13 | +0,42 | 0,89 | -0,97 | +1,86 |
| Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (gewichtet, in Mio. Stück) | 6,44 | 6,44 | 0 | 6,44 | 6,44 | 0 |
Im 2. Quartal 2023 fielen Ertragsteuern in Höhe von
-0,9 Mio. € (Q2 2022: -0,2 Mio. €) an. Dabei
beliefen sich die effektiven Ertragsteuern auf -0,5 Mio.
€ und die latenten Steuern auf -0,4 Mio. €.
In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres betrugen
die Ertragsteuern -2,3 Mio. € (6M 2022: -0,9 Mio.
€). Davon entfielen -1,0 Mio. € auf effektive und
-1,3 Mio. € auf latente Steuern.
Im 2. Quartal 2023 verbesserte R. STAHL das
Konzernergebnis um 2,7 Mio. € auf 1,8 Mio. € (Q2
2022: -0,9 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je
Aktie von 0,29 € (Q2 2022: -0,13 €).
In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres stieg das
Konzernergebnis um 12,0 Mio. € auf 5,7 Mio. € (6M
2022: -6,3 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie erhöhte
sich dabei auf 0,89 € (6M 2022: -0,97 €).
Zum Stichtag 30. Juni 2023 erhöhte sich die
Bilanzsumme des R. STAHL Konzerns gegenüber dem Ende
des Vorjahres um 18,8 Mio. € auf 278,5 Mio. €
(31. Dezember 2022: 259,7 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich
zum Bilanzstichtag leicht um 0,5 Mio. € auf 144,4 Mio.
€ (31. Dezember 2022: 144,9 Mio. €). Während
die immateriellen Vermögenswerte, die
At-Equity-Beteiligung und die latenten Steuern
zurückgingen, stieg das Sachanlagevermögen, im
Wesentlichen durch die Bilanzierung der Photovoltaikanlage
mit Anschaffungskosten in Höhe von 3,8 Mio. €.
Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum 30.
Juni 2023 134,1 Mio. € (31. Dezember 2022: 114,7 Mio.
€). Gegenüber dem Ende des Vorjahres entspricht
dies einem Anstieg um 19,4 Mio. €. Höhere
Bestände an Rohmaterialien, unfertigen und fertigen
Erzeugnissen sowie der Anstieg der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, bedingt durch das höhere
Umsatzvolumen, trugen hierzu wesentlich bei. Gleichzeitig
verringerten sich die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente.
Die langfristigen Schulden erhöhten sich zum Ende
des Berichtszeitraums um 2,6 Mio. € auf 90,6 Mio.
€ (31. Dezember 2022: 88,0 Mio. €). Dabei sind
die langfristigen Rückstellungen für
Pensionsverpflichtungen aufgrund eines Rückgangs des
Rechnungszinsfußes leicht angestiegen. Weiterhin
führte die Bilanzierung der langfristigen Komponente
der Mietkaufverpflichtung (3,2 Mio. €) zur
Finanzierung der Photovoltaikanlage zu höheren
verzinslichen Darlehen. Gegenläufig verringerten sich
die Leasingverbindlichkeiten durch planmäßige
Tilgung.
Zum 30. Juni 2023 verzeichneten die kurzfristigen
Schulden im Vergleich zum Ende des Vorjahres einen Anstieg
um 14,8 Mio. € auf 115,2 Mio. € (31. Dezember
2022: 100,4 Mio. €). Insbesondere höhere
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und eine
stärkere Inanspruchnahme der Kreditlinien zur
Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs trugen
hierzu bei. Zudem führte die Bilanzierung der
kurzfristigen Komponente der Mietkaufverpflichtung zu einem
Anstieg der verzinslichen Darlehen um 0,6 Mio. €.
Das Eigenkapital verbesserte sich im Vergleich zum Ende
des Vorjahres um 1,4 Mio. € auf 72,8 Mio. € (31.
Dezember 2022: 71,3 Mio. €). Dabei stehen dem mit 5,7
Mio. € positiven Konzernergebnis negative Effekte aus
der Währungsumrechnung und der Bewertung der
Pensionsverpflichtungen mit zusammen -4,3 Mio. €
gegenüber.
Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme verringerte sich
die Eigenkapitalquote auf 26,1 % nach 27,5 % zum 31.
Dezember 2022.
Im 2. Quartal 2023 verbesserte sich der Cashflow
gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Mio. € auf 6,6 Mio.
€ (Q2 2022: 0,3 Mio. €). Der Anstieg ist
hauptsächlich auf das höhere Konzernergebnis und
den positiven Saldo zahlungsunwirksamer Erträge und
Aufwendungen zurückzuführen. Rückläufig
entwickelte sich im 2. Quartal 2023 der Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit. Er fiel um 2,2 Mio.
€ auf 6,1 Mio. € (Q2 2022: 8,3 Mio. €)
aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr stärkeren
Aufbaus des Working Capitals.
Während sich die Investitionen in das immaterielle
Anlagevermögen um 0,5 Mio. € auf -1,4 Mio. €
(Q2 2022: -1,9 Mio. €) reduzierten, stiegen die
Investitionen in das Sachanlagevermögen um 0,5 Mio.
€ auf -1,7 Mio. € (Q2 2022: -1,2 Mio. €). Im
Berichtsquartal ergab sich somit ein Cashflow aus
Investitionstätigkeit in Höhe von -3,1 Mio.
€ (Q2 2022: 3,0 Mio. €). Insgesamt verringerte
sich der erzielte Free Cashflow im 2. Quartal 2023
gegenüber Vorjahr um 2,2 Mio. € auf 3,1 Mio.
€ (Q2 2022: 5,3 Mio. €).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich
im 2. Quartal 2023 auf -7,0 Mio. € (Q2 2022: -3,9 Mio.
€). Von April bis Juni konnten verzinsliche
Finanzschulden mit -6,4 Mio. € getilgt werden.
Demgegenüber standen Einzahlungen aus der
Kreditaufnahme in geringer Höhe von 1,0 Mio. €.
Auszahlungen für die Tilgung von
Leasingverbindlichkeiten entsprachen mit -1,6 Mio. €
dem Vorjahresniveau.
Zum 30. Juni 2023 standen dem R. STAHL Konzern
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in
Höhe von 11,0 Mio. € zur Verfügung (31.
Dezember 2022: 16,1 Mio. €). Im Vergleich zum 2.
Quartal 2022 hat sich der Finanzmittelbestand um 9,4 Mio.
€ reduziert (Q2 2022: 20,4 Mio. €).
In den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahrs stieg der Cashflow im Wesentlichen
aufgrund des stark verbesserten Konzernergebnisses um 13,4
Mio. € auf 16,3 Mio. € (6M 2022: 2,9 Mio.
€). Hauptsächlich der Aufbau der Vorratsposition
sowie höhere Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen führten zu einem Anstieg des Working
Capitals um 14,1 Mio. € auf 15,8 Mio. € (6M 2022:
1,7 Mio. €).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
verringerte sich um 0,7 Mio. € auf 0,6 Mio. € (6M
2022: 1,3 Mio. €). Zusammen mit einem Cashflow aus
Investitionstätigkeit in Höhe von -6,2 Mio.
€ (6M 2022: -3,3 Mio. €) ergab sich im ersten
Halbjahr 2023 ein Free Cashflow von -5,6 Mio. € (6M
2022: -2,0 Mio. €). Positiv beeinflusst wurde der Free
Cashflow des Vorjahreszeitraums durch die Auflösung
einer langfristigen Geldanlage in Höhe von 3,3 Mio.
€. Bereinigt um diesen Effekt bewegte sich der Free
Cashflow nahezu auf Vorjahresniveau.
Durch die verringerten Einzahlungen aus der Aufnahme von
Darlehen ging der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
um 14,9 Mio. € auf 0,9 Mio. € (6M 2022: 15,8 Mio.
€) zurück.
Der negative Free Cashflow - verursacht durch den Aufbau
des Working Capitals - sowie die Tilgung der
Leasingverbindlichkeiten und die Bilanzierung der
Mietkaufverpflichtung führten zu einem Anstieg der
Nettoverschuldung (ohne Pensionsrückstellungen und
ohne Leasingverbindlichkeiten) gegenüber dem Stand zum
Jahresende um 12,9 Mio. € auf 42,1 Mio. € (31.
Dezember 2022: 29,2 Mio. €).
Alle R. STAHL Tochtergesellschaften verfassen
regelmäßig einen Chancen- und Risikobericht, in
dem die Chancen und Risiken im Unternehmen
berücksichtigt werden. Bei wichtigen Ereignissen, auch
während des Quartals, ist jeder
Geschäftsführer verpflichtet, den für das
Chancen- und Risikomanagement zuständigen Bereich zu
informieren. Die im Geschäftsbericht 2022 ab Seite 42
hierzu getroffenen Aussagen gelten unverändert weiter.
Unsere Einschätzung zur voraussichtlichen
Entwicklung des R. STAHL Konzerns im laufenden Jahr hatten
wir erstmals im Prognosebericht des Geschäftsberichts
2022, der am 27. April 2023 veröffentlicht wurde, ab
Seite 84 ausführlich dargestellt. Demnach gingen wir -
basierend auf der Prognose der wirtschaftlichen
Entwicklung, der gestiegenen Auftragseingänge und des
Auftragsbestandes - für 2023 von einem Umsatzwachstum
gegenüber dem Vorjahr im niedrigen zweistelligen
Prozentbereich auf 305 Mio. € bis 320 Mio. € aus.
Unter Berücksichtigung einer allgemeinen Entspannung
an den Beschaffungsmärkten und unter der Annahme, dass
die Weitergabe von Preisanpassungen weiterhin möglich
ist, gingen wir von einer leicht sinkenden Materialquote
bei steigender Kosteneffizienz aus. Für das
Geschäftsjahr 2023 rechneten wir mit einem EBITDA vor
Sondereinflüssen im Bereich zwischen 30 Mio. €
und 36 Mio. € und einem gegenüber 2022
verbesserten positiven Konzernergebnis. Unter der Annahme
eines gleichbleibenden Zinsniveaus zur Bewertung der
Pensionsverpflichtungen erwarteten wir für das
Geschäftsjahr 2023 einen leichten Anstieg der
Eigenkapitalquote. Beim Free Cashflow erwarteten wir einen
niedrigen einstelligen positiven Millionen-Euro-Betrag.
Darüber hinaus rechneten wir mit einer
rückläufigen Nettoverschuldung. Basierend auf der
geschäftlichen Entwicklung im 1. Halbjahr 2023 wird
die Prognose nun wie folgt angepasst:
Für das Gesamtjahr 2023 rechnen wir
unverändert mit einem Umsatzwachstum auf insgesamt 305
bis 320 Mio. € und einem EBITDA vor
Sondereinflüssen im Bereich von 30 bis 36 Mio. €.
Ausgehend von der Annahme eines weiteren Aufbaus von Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffen, insbesondere der Bevorratung
mit elektronischen Bauteilen zur Sicherstellung der
Lieferfähigkeit, als auch voraussichtlich höheren
Beständen an unfertigen und fertigen Erzeugnissen
aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens, wird die
Kapitalbindung im Vorratsvermögen ansteigen. Daher
prognostizieren wir einen verringerten Free Cashflow im
niedrigen einstelligen negativen Millionen-Euro-Be-reich
und folglich einen Anstieg der Nettoverschuldung. Bei einem
gleichbleibenden Zinsniveau zur Bewertung der
Pensionsverpflichtungen sehen wir weiterhin einen leichten
Anstieg der Eigenkapitalquote.
| in Mio. € | Juli 2023 | April 2023 | Gesamtjahr 2022 |
| Umsatz | 305 - 320 | 305 - 320 | 274,3 |
| EBITDA vor Sondereinflüssen 1) | 30 - 36 | 30 -36 | 22,3 |
| Free Cashflow | niedriger einstelliger negativer Millionen Euro-Betrag | niedriger einstelliger positiver Millionen Euro-Betrag | -4,4 |
| Eigenkapitalquote | leichter Anstieg | leichter Anstieg | 27,5 % |
| in Tsd. € | Q2
2023 |
Q2
2022 |
Veränderung in % | 6M
2023 |
6M
2022 |
Veränderung in % |
| Umsatzerlöse | 76.673 | 67.698 | + 13,3 | 154.730 | 128.684 | +20,2 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 1.950 | -1.529 | n. a. | 4.859 | 2.526 | +92,4 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 1.019 | 1.163 | -12,4 | 2.156 | 2.657 | -18,9 |
| Gesamtleistung | 79.642 | 67.332 | +18,3 | 161.745 | 133.867 | +20,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.739 | 3.271 | -46,8 | 4.633 | 5.407 | -14,3 |
| Materialaufwand | -27.426 | -23.226 | -18,1 | -55.293 | -46.794 | -18,2 |
| Personalaufwand | -32.195 | -31.713 | -1,5 | -64.846 | -63.468 | -2,2 |
| Abschreibungen | -4.351 | -4.121 | -5,6 | -8.580 | -8.176 | -4,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -13.928 | -12.177 | -14,4 | -28.089 | -22.616 | -24,2 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 3.481 | -634 | n. a. | 9.570 | -1.780 | n. a. |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 935 | 763 | +22,5 | 1.598 | 1.099 | +45,4 |
| Beteiligungsergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.071 | n. a. |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 40 | 8 | > +100 | 64 | 14 | > +100 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.732 | -829 | <-100 | -3.226 | -1.637 | -97,1 |
| Finanzergebnis | -757 | -58 | < -100 | -1.564 | -3.595 | +56,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.724 | -692 | n. a. | 8.006 | -5.375 | n. a. |
| Ertragsteuern | -902 | -172 | < -100 | -2.317 | -911 | < -100 |
| Konzernergebnis | 1.822 | -864 | n. a. | 5.689 | -6.286 | n. a. |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | -4 | 3 | n. a. | -30 | -10 | < -100 |
| davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | 1.826 | -867 | n. a. | 5.719 | -6.276 | n. a. |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,29 | -0,13 | n. a. | 0,89 | -0,97 | n. a. |
| in Tsd. € | Q2
2023 |
Q2
2022 |
Veränderung in % | 6M
2023 |
6M
2022 |
Veränderung in % |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 1.822 | -864 | n. a. | 5.689 | -6.286 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | -1.148 | -216 | < -100 | -3.287 | 282 | n. a. |
| Latente Steuern auf Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen nach Steuern | -1.148 | -216 | < -100 | -3.287 | 282 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis mit Umgliederungen in das Jahresergebnis | -1.148 | -216 | < -100 | -3.287 | 282 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Folgebewertung von Pensionsverpflichtungen | -1.030 | 13.862 | n. a. | -1.380 | 24.501 | n. a. |
| Latente Steuern aus Pensionsverpflichtungen | 305 | -4.099 | n. a. | 408 | -7.245 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis ohne Umgliederungen in das Jahresergebnis | -725 | 9.763 | n. a. | -972 | 17.256 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis (direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) | -1.873 | 9.547 | n. a. | -4.259 | 17.538 | n. a. |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | -10 | -11 | +9,1 | -22 | 13 | n. a. |
| davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | -1.385 | 9.558 | n. a. | -4.237 | 17.525 | n. a. |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -51 | 8.683 | n. a. | 1.430 | 11.252 | -87,3 |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | -14 | -8 | -75,0 | -52 | 3 | n. a. |
| davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | 441 | 8.691 | -94,9 | 1.482 | 11.249 | -86,8 |
| in Tsd. € | 30. Juni 2023 | 31. Dez. 2022 | Veränderung |
| AKTIVA | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 48.110 | 48.829 | -719 |
| Sachanlagen | 76.752 | 74.980 | + 1.772 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 10.709 | 11.455 | -746 |
| Übrige Finanzanlagen | 30 | 30 | 0 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 2.433 | 2.262 | +171 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 4.188 | 4.292 | -104 |
| Latente Steuern | 2.139 | 3.097 | -958 |
| Langfristige Vermögenswerte | 144.361 | 144.945 | -584 |
| Vorräte und geleistete Anzahlungen | 62.354 | 48.920 | +13.434 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 45.336 | 37.353 | +7.983 |
| Vertragsvermögenswerte | 56 | 6 | +50 |
| Ertragsteuerforderungen | 1.499 | 1.531 | -32 |
| Übrige Forderungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte | 13.888 | 10.873 | +3.015 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 10.987 | 16.060 | -5.073 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 134.120 | 114.743 | + 19.377 |
| Summe Aktiva | 278.481 | 259.688 | +18.793 |
| PASSIVA | |||
| Gezeichnetes Kapital | 16.500 | 16.500 | 0 |
| Kapitalrücklage | 13.457 | 13.457 | 0 |
| Gewinnrücklagen | 62.804 | 57.085 | +5.719 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -20.132 | -15.895 | -4.237 |
| Auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallendes Eigenkapital | 72.629 | 71.147 | + 1.482 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 142 | 194 | -52 |
| Eigenkapital | 72.771 | 71.341 | +1.430 |
| Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen | 65.419 | 64.168 | + 1.251 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.421 | 2.438 | -17 |
| Verzinsliche Darlehen | 3.790 | 1.166 | +2.624 |
| Leasingverbindlichkeiten | 12.896 | 14.267 | -1.371 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 73 | 0 | +73 |
| Latente Steuern | 5.954 | 5.911 | +43 |
| Langfristiges Fremdkapital | 90.553 | 87.950 | +2.603 |
| Sonstige Rückstellungen | 7.222 | 7.974 | -752 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 27.570 | 19.077 | +8.493 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 304 | 439 | -135 |
| Verzinsliche Darlehen | 49.277 | 44.081 | +5.196 |
| Leasingverbindlichkeiten | 4.232 | 5.427 | -1.195 |
| Abgegrenzte Schulden | 14.358 | 13.852 | +506 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 777 | 746 | +31 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 11.417 | 8.801 | +2.616 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 115.157 | 100.397 | +14.760 |
| Summe Passiva | 278.481 | 259.688 | +18.793 |
| in Tsd. € | Q2 2023 | Q2 2022 | Veränderung | 6M 2023 | 6M 2022 | Veränderung |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 1.822 | -864 | +2.686 | 5.689 | -6.286 | + 11.975 |
| Ergebnis aus dem Abgang konsolidierter Unternehmen | 759 | 0 | +759 | 759 | 0 | +759 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 4.351 | 4.120 | +231 | 8.580 | 11.246 | -2.666 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | -75 | -36 | -39 | -146 | -26 | -120 |
| Veränderung der latenten Steuern | 391 | -258 | +649 | 1.356 | 301 | +1.055 |
| Equity Bewertung | -935 | -763 | -172 | -1.598 | -1.099 | -499 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen | 283 | -1.916 | +2.199 | 1.700 | -1.228 | +2.928 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 7 | +8 | 17 | 30 | -13 | |
| Cashflow | 6.603 | 282 | +6321 | 16.357 | 2.938 | +13.419 |
| Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | -396 | -75 | -321 | -764 | -525 | -239 |
| Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Vermögenswerte, die nicht der Investitionsoder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -9.749 | -1.549 | -8.200 | -27.306 | -9.447 | -17.859 |
| Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 9.679 | 9.693 | -14 | 12.308 | 8.290 | +4.018 |
| Veränderung des Working Capitals | -466 | 8.069 | -8.535 | -15.762 | -1.682 | -14.080 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.137 | 8.351 | -2.214 | 595 | 1.256 | -661 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -1.361 | -1.923 | +562 | -3.184 | -4.029 | +845 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -1.741 | -1.153 | -588 | -3.043 | -2.584 | -459 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 52 | 12 | +40 | 53 | 31 | +22 |
| Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen finanziellen Vermögenswerten | 0 | 43 | -43 | 0 | 3.313 | -3.313 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -3.050 | -3.021 | -29 | -6.174 | -3.269 | -2.905 |
| Free Cashflow | 3.087 | 5.330 | -2243 | -5.579 | -2.013 | -3.566 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -1.550 | -1.563 | + 13 | -3.109 | -3.148 | +39 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme verzinslicher Finanzschulden | 987 | 168 | +819 | 5.745 | 21.892 | -16.147 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von verzinslichen Finanzschulden | -6.424 | -2.457 | -3.967 | -1.717 | -2.896 | + 1.179 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -6.987 | -3.852 | -3135 | 919 | 15.848 | -14.929 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -3.900 | 1.478 | -5.378 | -4.660 | 13.835 | -18.495 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -74 | 154 | -228 | -413 | 212 | -625 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 14.961 | 18.757 | -3.796 | 16.060 | 6.342 | +9.718 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente am Ende der Periode | 10.987 | 20.389 | -9.402 | 10.987 | 20.389 | -9.402 |
| Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | ||||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | ||||||
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Währungsumrechnung | Unrealisierte Gewinne/Verluste aus Pensionsverpflichtungen | Summe kumuliertes übriges Eigenkapital |
| 1. Jan. 2022 | 16.500 | 13.457 | 55.139 | -4.474 | -31.069 | -35.543 |
| Konzernergebnis | -6.276 | 0 | ||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 269 | 17.256 | 17.525 | |||
| Gesamtergebnis | -6.276 | 269 | 17.256 | 17.525 | ||
| Ausschüttung an Gesellschafter | ||||||
| 30. Juni 2022 | 16.500 | 13.457 | 48.863 | -4.205 | -13.813 | -18.018 |
| 1. Jan. 2023 | 16.500 | 13.457 | 57.085 | -6.130 | -9.765 | -15.895 |
| Konzernergebnis | 5.719 | 0 | ||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -3.265 | -972 | -4.237 | |||
| Gesamtergebnis | 5.719 | -3.265 | -972 | -4.237 | ||
| Ausschüttung an Gesellschafter | ||||||
| 30. Juni 2023 | 16.500 | 13.457 | 62.804 | -9.395 | -10.737 | -20.132 |
| Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | |||
| in Tsd. € | Summe | Anteile anderer Gesellschafter | Eigenkapital |
| 1. Jan. 2022 | 49.553 | 213 | 49.766 |
| Konzernergebnis | -6.276 | -10 | -6.286 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 17.525 | 13 | 17.538 |
| Gesamtergebnis | 11.249 | 3 | 11.252 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | 0 | |
| 30. Juni 2022 | 60.802 | 216 | 61.018 |
| 1. Jan. 2023 | 71.147 | 194 | 71.341 |
| Konzernergebnis | 5.719 | -30 | 5.689 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -4.237 | -22 | -4.259 |
| Gesamtergebnis | 1.482 | -52 | 1.430 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | 0 | |
| 30. Juni 2023 | 72.629 | 142 | 72.771 |
Der Zwischenabschluss für den Konzern der R. STAHL
AG ist nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, in
Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
erstellt. Der Konzernzwischenabschluss ist nicht testiert.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der R. STAHL
AG 29 in- und ausländische Gesellschaften einbezogen,
bei denen die R. STAHL AG die Möglichkeit zur
Ausübung eines beherrschenden Einflusses hat.
Unternehmen, auf die die Gesellschaft einen
maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden als
assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode in den
Konzernabschluss übernommen. Seit 2016 wird die ZAVOD
Goreltex Co. Ltd., Sankt Petersburg, Russland, als
assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode in den
Konzernabschluss einbezogen.
Im Berichtszeitraum wurden die bisher als
vollkonsolidierte Unternehmen einbezogenen Gesellschaften,
R. STAHL ENGINEERING & MANUFACTURING SDN.
BHD., Selangor, Malaysia und R. Stahl Svenska
Ak-tiebolag, Järfälla, Schweden, entkonsolidiert
und liquidiert. Die Anzahl der nicht konsolidierten
Unternehmen hat sich im Berichtszeitraum nicht
verändert.
Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und die
Ermittlung der Vergleichszahlen für den
Vorjahreszeitraum erfolgten grundsätzlich auf Basis
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des
Konzernabschlusses 2022. Die Beschreibung dieser
Grundsätze ist im Anhang des Konzernabschlusses 2022
veröffentlicht. Dieser kann im Internet unter
www.r-stahl.com eingesehen werden.
Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro.
Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in
Tausend Euro (T€) angegeben.
Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wird
grundsätzlich das Anschaffungskostenprinzip angewandt.
Eine Ausnahme hiervon bildet die Bilanzierung von
derivativen Finanzinstrumenten, die zum beizulegenden
Zeitwert bilanziert werden.
Der Buchwert der Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente sowie der
Kontokorrentkredite kommt deren Zeitwert aufgrund der
kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei
Forderungen und Schulden, denen normale
Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf
historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem
Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den
derzeit verfügbaren Zinssätzen für
Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits-
und Bonitätsprofil. Der Zeitwert des Fremdkapitals
weicht derzeit kaum vom Buchwert ab.
Um die Verlässlichkeit der Bewertungen von
Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert vergleichbar
darzustellen, wurde in den IFRS eine Fair-Value-Hie-rarchie
mit folgenden drei Stufen eingeführt:
| ― |
Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten (Stufe 1). |
| ― |
Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Input-Parametern basieren (Stufe 2). |
| ― |
Bewertung anhand von Bewertungsmodellen mit signifikanten, nicht am Markt beobachtbaren InputParametern (Stufe 3). |
Die im R. STAHL Konzern mit dem beizulegenden Zeitwert
bewerteten derivativen Finanzinstrumente werden
ausschließlich nach der Fair-Value-Hierarchie-stufe 2
bewertet.
In den ersten sechs Monaten 2023 fanden keine
Umgliederungen zwischen den einzelnen
Fair-Value-Hie-rarchien statt.
Die Kapitalflussrechnung zeigt entsprechend IAS 7, wie
sich die Zahlungsmittel des R. STAHL Konzerns im Laufe des
Berichtszeitraumes durch Mittelzu- und Mittelabflüsse
verändert haben.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene
Finanzmittelfonds umfasst Kassenbestände, Schecks
sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Ebenfalls enthalten
sind Finanztitel mit einer ursprünglichen
Fälligkeit von bis zu drei Monaten.
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das
Konzernergebnis - ohne Ergebnisanteil anderer
Gesellschafter - durch die durchschnittliche Anzahl der
Aktien dividiert wird. Das verwässerte Ergebnis je
Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten
Umsatzerlöse beinhalten sowohl Umsatzerlöse aus
Verträgen mit Kunden als auch Umsatzerlöse, die
nicht im Anwendungsbereich des IFRS 15 sind.
Zusammensetzung:
| in Tsd. € | 6M
2023 |
6M
2022 |
| Erlöse aus Verträgen mit Kunden | 154.223 | 128.177 |
| Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 507 | 507 |
| Gesamt | 154.730 | 128.684 |
Unterteilt nach der Erlösfassung ergibt sich
folgende Zusammensetzung:
| in Tsd. € | 6M
2023 |
6M
2022 |
| Zu einem bestimmten Zeitpunkt | 148.440 | 1 22.972 |
| Über einen bestimmten Zeitraum | 6.290 | 5.712 |
| Gesamt | 154.730 | 128.684 |
Die Realisierung der Umsatzerlöse über einen
bestimmten Zeitraum erfolgt mit einer hohen
Eintrittswahrscheinlichkeit in einem Zeitraum von ein bis
zwei Monaten.
R. STAHL bilanziert im Wesentlichen derivative
Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert. Auf eine
ausführliche Überleitungsrechnung für die
Buch- und Zeitwerte für die einzelnen Klassen wird
deshalb aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen
sich wie folgt dar:
| in Tsd. € | 30. Juni 2023 | 31. Dez. 2022 |
| Positive Marktwerte | ||
| Währungsderivate ohne Hedge-Beziehung | 0 | 62 |
| Negative Marktwerte | ||
| Währungsderivate ohne Hedge-Beziehung | 73 | 0 |
Die Zahl der Beschäftigten zum Stichtag30. Juni
2023 betrug 1.715 (31. Dezember 2022: 1.676) ohne
Auszubildende.
Gegenüber dem 31. Dezember 2022 haben sich die
Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen
Verpflichtungen nicht wesentlich verändert.
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen
haben im Berichtszeitraum nicht stattgefunden.
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen
nicht vor.
Waldenburg, 9. August 2023
R. Stahl Aktiengesellschaft
| Dr. Mathias Hallmann |
| Vorstand |
Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der
Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und der
Konzernzwischenlagebericht einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird,
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.
Waldenburg, 9. August 2023
R. Stahl Aktiengesellschaft
| Dr. Mathias Hallmann |
| Vorstand |
07. November
Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2023
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