Fluent AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

A. Grundlagen des Unternehmens

Die integrierte Kommunikations-Agentur Fluent bietet ihren werbetreibenden Kunden Full-Service-Dienstleistungen im Bereich Marketing-Kommunikation. Das Angebot der Agentur mit Sitz in Hamburg umfasst Beratungs-, Entwicklungs- und Umsetzungsleistungen in den Bereichen Strategie, Kreation, Media, PR, Brand Publishing und Marktforschung, sowohl in als auch für Online- und Offline-Medien.

B. Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung Werbe- und Media-Branche in Deutschland

Die Werbe- und Media-Branche in Deutschland wurde zuletzt und wird auch aktuell noch stark durch die wirtschaftlichen Folgen der Kriege in der Ukraine- und in Nahost sowie die allgemeine negative volkswirtschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflusst, da viele werbetreibende Unternehmen (Kunden von Werbe- und Media-Agenturen) aufgrund dessen ihre Werbe-Budgets angepasst haben.

Die Bruttoinvestitionen in Werbung lagen im Jahr 2024 in Deutschland laut Nielsen Media Research bei rund 35,7 Mrd. Euro (Vj.: 33,8 Mrd. Euro). Gegenüber dem Vorjahr ist der Wert somit um rund 1,9 Mrd. Euro, also um rund 5,6 % gestiegen, vgl. Quelle Nielsen.

II. Wirtschaftliche Entwicklung der Fluent AG im Gesamtmarkt

Die wirtschaftliche Entwicklung der Fluent AG ist auch im Geschäftsjahr 2024 im Branchenvergleich als gut zu bezeichnen, was primär am breit diversifizierten und stabilen Kunden- Portfolio der Agentur liegt. Zwar haben auch 2024 einige Kunden der Gesellschaft ihre Werbeaktivitäten reduziert, dafür haben andere sie antizyklisch erhöht, was in der Summe zwar zu einem Anstieg der Umsatzerlöse von rd. 50 % führte. Der Wareneinsatz, insbesondere die bezogenen Leistungen, stiegen jedoch stärker. Dieses führte zu einem Rückgang des Umsatzes bei den Honoraren der Gesellschaft und folglich zu einem geringeren Rückgang des Rohertrages der Gesellschaft.

Die Neukunden-Akquise war vor dem Hintergrund der genannten externen Einflüsse wie auch bereits im Vorjahr schwierig.

Die Gesellschaft hat im Wirtschaftsjahr 2024 keine Zweigniederlassungen betrieben und plant auch für 2025 keine zu errichten.

Ertragslage der Gesellschaft

Das Rohergebnis der Fluent AG ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, von rund 8,5 Mio. Euro im Vorjahr auf rund 8,3 Mio Euro im Geschäftsjahr 2024 (- 2,5 %).

Der Personalaufwand der Gesellschaft blieb mit rund 4,9 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (+0,9 %).

Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von rd. 1,8 Mio. Euro (-2,2 %) aus (VJ.: 1,8 Mio. Euro). Das Ziel einer stabilen Ergebnis-Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr konnte somit nicht ganz erreicht werden. Hauptgrund hierfür sind reduzierte Werbe-Budgets bei einigen Bestandskunden sowie geringere Erlöse durch Neukunden.

C. Finanzlage der Gesellschaft

Die Fluent AG verfügt aufgrund ihres Geschäftsmodells stets über ausreichende Liquiditätsbestände und ist gegenwärtig nicht auf Fremdkapital angewiesen. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2024 stets gesichert.

D. Vermögenslage der Gesellschaft

Die bereinigte Vermögenslage der Fluent AG ist weiterhin sehr gut und hat sich 2024 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Anlagevermögen ist branchenüblich gering und besteht im Wesentlichen aus IT- und sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Wert von rund 87 Tsd. Euro (VJ.: 125 Tsd. Euro). Die bilanzielle Eigenkapitalquote ist stichtagsbedingt von 13,9% auf 40,5 % gestiegen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen stark rückläufige erhaltene Anzahlungen (-7.346 Tsd. Euro) und korrespondierend der Rückgang der Guthaben bei Kreditinsituten (-9.109 Tsd. Euro).

E. Risikomanagement, Risiko- und Chancen-Bericht

I. Risikomanagementsystem

Unabhängig von der regelmäßigen Kontrolle durch den fünfköpfigen Aufsichtsrat der Gesellschaft, betreibt das Management der Agentur (Vorstand und Managing Partner) eine Reihe kontinuierlicher Maßnahmen zur Erkennung und Vermeidung bzw. Eindämmung möglicher Risiken. Hierzu zählt unter anderem: 1) Wöchentliches Financial Monitoring auf Basis von BWA-Kennziffern, Liquiditäts-Analyse und -Prognose, Cash-Flow-Betrachtung und Debitoren- und Kreditoren-Auswertungen sowie monatlicher Abgleich Jahres-SOLL-Planung mit den IST-Ständen hinsichtlich Umsätzen, Kosten und Ergebnis, 2) Regelmäßiger Austausch mit einer externen Finanzberatung, 3) Regelmäßiger Austausch mit den Geschäftsbanken der Agentur, 4) Management-Meetings und 5) Kontinuierlicher Austausch mit den Key-Kunden zur Kundenzufriedenheit.

II. Risikobericht

Ziel der Unternehmenspolitik ist die Erzielung einer stabilen Entwicklung der Gesellschaft. Dies beinhaltet sowohl primär die Erwirtschaftung positiver Erträge als auch sekundär und mittelfristig weiteres Wachstum beim Honorar-Umsatz bzw. Rohertrag.

Die Gesellschaft ist allgemeiner Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationeller Risiken sowie strategischer Risiken ausgesetzt. Verantwortlich für die Risikoüberwachung und Risikostreuung ist das Management, siehe auch Risikomanagementsystem.

Strategische Risiken

Strategische Risiken bestehen generell vor allem hinsichtlich der Bekanntheit und Reputation der Agenturmarke Fluent (Marktposition) sowie hinsichtlich ihres Angebots-Portfolios (Aktualität, Markt-Relevanz). Diese Risiken konnten unter anderem auch durch die Partnerschaft mit der Pahnke Group weiter minimiert werden.

Liquiditätsrisiken

Diese ergeben sich in der Regel vor allem durch Ausfallrisiken bei den Vermögenswerten der Gesellschaft (Umlaufvermögen) sowie aus operativen Risiken. Die Entwicklung der Liquidität wird regelmäßig wöchentlich durch Gegenüberstellung der Verbindlichkeiten mit den bestehenden liquiden Mitteln überwacht. Media-Schaltkosten, die den größten Teil der Forderungen ausmachen, werden in den meisten Fällen per Vorkasse abgerechnet.

Operationelle Risiken

Weiterhin bleibt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und die damit verbundenen IT-Risiken von großer Bedeutung. Diesen Risiken werden insbesondere durch den Abschluss von Service- und Wartungsverträgen mit erfahrenen und verlässlichen externen Spezialisten begegnet. Der Fokus liegt ferner auf einer überschaubaren Kostenentwicklung.

Gesamtschau der Risiken

Die Gesellschaft erachtet die Risiken der Fluent AG als insgesamt branchenüblich und gut beherrschbar. Bei auftretenden Risiken kann der Vorstand durch geeignete Gegenmaßnahmen schnell reagieren.

III. Chancenbericht

Den Risiken stehen entsprechende Chancen aus der operativen Geschäftstätigkeit gegenüber.

Geschäftschancen aus der Zusammenarbeit mit der Pahnke Group GmbH & Co. KG

2023 wurde die Fluent AG Teil der Pahnke Group. Aus der Partnerschaft erwartet die Gesellschaft mittelfristig ein enorm großes Potenzial, zum Beispiel durch die Erweiterung von Leistungen für bestehende Kunden sowie für das Neukundengeschäft.

So erwarten wir eine stärkere Position im Bereich Planung und Einkauf von On- und Offline Media sowie zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen analoge und digitale Produktion und auch im Bereich Packaging.

Chancen im Personalbereich

Durch die moderne, integrierte Arbeitsweise und das erweiterte Leistungsportfolio im Verbund mit der Pahnke Group wird die Fluent AG ihre Attraktivität für Mitarbeitende und neue Talente weiter erhöhen.

Gesamtschau der Chancen

Insgesamt sieht die Gesellschaft sich für die Zukunft durch die Stärkung in der Partnerschaft mit der Pahnke Group gut aufgestellt. Die Chancen für neue Geschäftsfelder und für ein breiteres Leistungsangebot für die Kunden und für potenzielle Kunden dürften die branchenimmanenten Risiken übertreffen.

F. Prognosebericht (voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft)

Mittelfristig gibt es für die Gesellschaft im Kernmarkt Deutschland in allen vier Haupt-Geschäftsfeldern (Strategie, Kreation, Media und Public Relation) weitere signifikante Wachstumspotentiale, da sich der Markt stabil entwickelt, es bei den Wettbewerbern eine anhaltende Konsolidierung gibt und die Gesellschaft sich im Segment „Unabhängige, partnergeführte Full-Service-Agentur“ eine sehr gute Markt-Position geschaffen hat.

Die größten künftigen Herausforderungen der Gesellschaft sind der hart umkämpfte Neugeschäfts- und Mitarbeiter-Markt und steigende Kosten, primär in den Bereichen Personal, externe Beratung, Miete, IT (Hard- und Software) und Energie.

Im Bereich Forschung und Entwicklung, der für die Gesellschaft durch den Fokus auf Dienstleistungen eine untergeordnete Rolle spielt, wird auch in Zukunft eine regelmäßige Markt-Sondierung hinsichtlich neuer Software-Lösungen und Tools vorgenommen, die das Fluent Dienstleistungsangebot weiter verbessern könnten.

Kurzfristig, für das Geschäftsjahr 2025, plant die Gesellschaft kaufmännisch konservativ mit einem Rückgang der Honorar-Erlöse und einem Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zu 2024. Diese konservative Planung basiert auf dem nach wie vor zurückhaltenden Neukundengeschäft und auf den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine- und Nahost- Krieges für einige der Kunden der Gesellschaft sowie der drohenden anhaltenden Rezession.

G. Schlusserklärung zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht), § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG

Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der Fluent AG, dass unsere Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte getätigt wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat.

 

Hamburg, den 24. März 2025

Fluent AG

Der Vorstand

Sven Klabundt

Geza Unbehagen

Daniel Frericks

Dr. Lars Lammers

Martin Loytved

Bilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVSEITE

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19,00 19,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten auf fremden Grundstücken 7.980,00 11.044,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 79.354,00 113.667,00
87.334,00 124.711,00
87.353,00 124.730,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.467.352,99 1.214.626,43
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.884.040,96 10.993.385,23
4.351.393,95 12.208.011,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.229,81 35.037,86
4.485.976,76 12.367.779,52

PASSIVSEITE

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.004,00 50.004,00
II. Kapitalrücklage 819,92 819,92
III. Gewinnrücklagen 5.000,40 5.000,40
IV. Bilanzgewinn 1.761.717,96 1.664.899,97
1.817.542,28 1.720.724,29
B. Rückstellungen 1.377.167,57 919.044,60
C. Verbindlichkeiten 1.291.266,91 9.728.010,63
4.485.976,76 12.367.779,52

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Januar - 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.292.080,14 8.501.884,43
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.316.700,92 -4.277.334,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -593.920,58 -587.871,12
-4.910.621,50 -4.865.205,20
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -50.856,70 -95.331,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -889.740,16 -931.939,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.169,68 57.534,65
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.495,60 -1.002,07
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -843.962,10 -863.173,62
8. Ergebnis nach Steuern 1.762.573,76 1.802.766,79
9. sonstige Steuern -1.123,00 -1.506,00
10. Jahresüberschuss 1.761.450,76 1.801.260,79
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 267,20 219,85
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
in andere Gewinnrücklagen 0,00 -136.580,67
13. Bilanzgewinn 1.761.717,96 1.664.899,97

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Fluent AG, Hamburg

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB Nr. 127624) unter der Firma Fluent AG eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB).

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 276 und 288 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. Von den Erleichterungen des § 327 HGB wurde im Rahmen der Offenlegung Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gem. § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu jeweils EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst und nicht im Anlagevermögen abgebildet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von netto EUR 250,00 bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Das Ausfallrisiko wird durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von rd. 1,5 % auf die Nettoforderungen berücksichtigt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anschluss an den Anhang gesondert dargestellt.

Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 597 (Vj.: TEUR 640) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.871 (Vj.: TEUR 574) beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 229 (Vj.: TEUR 275). Diese werden mit 1,0 % bzw. 1,5 % p.a. verzinst und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr i.H.v. TEUR 39 (Vj.: TEUR 37), zwischen 1 bis 5 Jahren i.H.v. TEUR 156 (Vj.: TEUR 147) sowie mehr als 5 Jahren i.H.v. TEUR 35 (Vj.: TEUR 91). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 1.641 (Vj. TEUR 300) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen i.H.v. TEUR 1.103 (Vj.: T€ 0) Forderungen aus Umsatzsteuern.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.004,00 und ist in 50.004 nicht verbriefte, auf den Namen lautende Aktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 pro Aktie eingeteilt.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0) enthalten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten (TEUR 1.291, Vj.: TEUR 9.728) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind unbesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. TEUR 82 (Vj.: TEUR 732) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. TEUR 4 (Vj.: TEUR 3) enthalten.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft stellte die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren auf und weist ein Rohergebnis von TEUR 8.292 (Vj.: TEUR 8.502) aus.

Die Personalkosten betragen TEUR 4.911 (Vj.: TEUR 4.865). Sie beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 6 (Vj.: TEUR 7).

Das Finanzergebnis (TEUR 166, Vj.: TEUR 57) ist durch sonstige Zinsen und Erträge i.H.v. TEUR 168 (Vj.: TEUR 58) und Zinsen und ähnliche Aufwendungen i.H.v. TEUR 2 (Vj.:TEUR 1) bestimmt. In den Zinserträgen und -aufwendungen sind keine Erträge bzw. Aufwendungen aus bzw. an verbundene Unternehmen enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag i.H.v. TEUR 844 (Vj.: TEUR 863) entfallen auf Körperschaftssteuer sowie Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuern.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen bewegt sich im geschäftsüblichen Umfang.

Gesamtbezüge Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Die Gesamtbezüge der Vorstände betragen TEUR 1.386 (Vj.: TEUR 1.336). Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen TEUR 10 (Vj.: TEUR 10).

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 51 (Vj.: 59).

Organmitglieder

Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr an:

 

Herr Andreas Bahr, Kaufmann, Hamburg (bis zum 31. Dezember 2024)

 

Herr Daniel Frericks, Kreativ-Direktor, Hamburg

 

Herr Sven Klabundt, Kaufmann, Hamburg (seit dem 1. August 2024)

 

Herr Dr. Lars Lammers, Kaufmann, Hamburg

 

Herr Géza Unbehagen, Marketing- und Kommunikationsfachwirt, Hamburg.

Zum Aufsichtsrat waren bestellt:

 

Herr Michael Zink, Kaufmann, Gütersloh (Vorsitzender)

 

Herr Dr. Joakim Nägele, Kaufmann, Hamburg (stellvertretender Vorsitzender)

 

Herr Ronald Boenigk, Kaufmann, Stangheck

 

Herr Jan Hendricks, Kaufmann, Berlin

 

Herr Thorsten Schulz, Verlagskaufmann, Lüneburg

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Jahresabschluss weist bei einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.761.450,76 einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.761.717,96 aus. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von EUR 1.761.640,92, was einen Betrag von EUR 35,23 je dividendenberechtigter Stückaktie ausmacht. Der verbleibende Betrag von EUR 77,04 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, 24. März 2025

Fluent AG

Der Vorstand

Sven Klabundt

Geza Unbehagen

Daniel Frericks

Dr. Lars Lammers

Martin Loytved

Anlagenspiegel zum 31.12.2024

Anschaffungs-, Herstellungskosten
Stand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.712,11 74.712,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 74.712,11 74.712,11
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 671.678,14 13.481,70 128.620,17 556.539,67
Summe Sachanlagen 671.678,14 13.481,70 128.620,17 556.539,67
Summe Anlagevermögen 746.390,25 13.481,70 128.620,17 631.251,78
Abschreibungen
Stand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.693,11 0,00 74.693,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 74.693,11 0,00 74.693,11
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 546.967,14 50.856,70 128.618,17 469.205,67
Summe Sachanlagen 546.967,14 50.856,70 128.618,17 469.205,67
Summe Anlagevermögen 621.660,25 50.856,70 128.618,17 543.898,78
Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19,00 19,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 19,00 19,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.334,00 124.711,00
Summe Sachanlagen 87.334,00 124.711,00
Summe Anlagevermögen 87.353,00 124.730,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt wird und sich der Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und auf den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 bezieht.

An die Fluent AG, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Fluent AG, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fluent AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 24. März 2025

KFS Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kurtkowiak, Wirtschaftsprüfer

gez. Schacht, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde in der Aufsichtsratssitzung am 16. April 2025 vom Aufsichtsrat gebilligt und somit festgestellt.

Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2024

der Aufsichtsrat der Fluent AG hat im Geschäftsjahr 2024 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben fortlaufend gewissenhaft wahrgenommen.

Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung

Die Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung war durch einen intensiven und vertrauensvollen Austausch gekennzeichnet. Es erfolgten sowohl regelmäßige Sitzungen als auch Einzelbesprechungen. Der Aufsichtsrat überwachte kontinuierlich die Tätigkeit des Vorstands und stand ihm auch außerhalb der Sitzungen beratend zur Verfügung. Er wurde vom Vorstand stets umfassend und frühzeitig über wichtige Entscheidungen informiert und eingebunden. Er hat sich über die Geschäftsentwicklung, die Strategie und die Unternehmensplanung einschließlich Finanz-, Investitions- und Personalplanung sowie über alle sonstigen, die Gesellschaft betreffenden relevanten Fragen informiert.

Zudem überwachte der Aufsichtsrat den Rechnungslegungsprozess und die durch den Vorstand im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems und das interne Kontrollsystem getroffenen Maßnahmen.

Alle zustimmungspflichtigen Entscheidungen und Maßnahmen wurden beraten, erforderliche Beschlüsse wurden auf der Basis der Beratungen und der daraus resultierenden Beschlussvorschläge des Vorstands gefasst. Interessenskonflikte von Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern sind im abgelaufenen Geschäftsjahr weder angezeigt worden noch aufgetreten.

Besetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands

Im Geschäftsjahr 2024 kam es in Bezug auf den Aufsichtsrat zu keinen personellen Veränderungen.

Beim Vorstand kam es im Geschäftsjahr 2024 zu folgenden personellen Veränderungen: Bestellung von Herrn Sven Klabundt zum Mitglied des Vorstands zum 01.08.2024. Ausscheiden von Herrn Andreas Bahr zum 31.12.2024.

Sitzungen des Aufsichtsrats und Schwerpunkte der Tätigkeit

Im Berichtszeitraum kam der Aufsichtsrat zu vier Sitzungen zusammen, an denen jeweils sämtliche Mitglieder teilgenommen haben und die zum Teil im Rahmen von Videokonferenzen abhalten wurden. Daneben wurden Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst.

Wesentlicher Bestandteil der Beratungen des Aufsichtsrats waren die Feststellung des Vorjahresabschlusses zum 31. Dezember 2024, die Zustimmung zur vorläufigen Finanzplanung 2025, die Zustimmung zu Veränderungen im Vorstand sowie die regelmäßige Berichterstattung des Vorstands zur Geschäftstätigkeit mit detaillierten Informationen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung, zur Strategie und zum Stand der wesentlichen Geschäftsführungsmaßnahmen des Vorstands.

Jahresabschluss

Die Hauptversammlung der Fluent AG hat am 25. April 2024 die KFS Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 gewählt. Diese Wahl schloss die Prüfung des Berichts des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2024 nach §§ 312, 313 AktG (Abhängigkeitsbericht) mit ein.

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der Fluent AG zum 31. Dezember 2024, der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 sowie der Bericht des Vorstands über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen sind vom gewählten Abschlussprüfer geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Abschlussprüfer hat zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 festgestellt, dass seine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Die Prüfung des Abhängigkeitsberichts 2024 durch den Abschlussprüfer endete mit folgendem Wortlaut:

„Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind.

Bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.“

Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat seine Berichte über die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Berichts des Vorstands über Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen 2024 rechtzeitig zur Prüfung vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat in seiner Bilanzsitzung am 16. April 2025 eingehend die Unterlagen zum Jahresabschluss, zum Lagebericht und zu dem Abhängigkeitsbericht mit dem Vorstand und Abschlussprüfer erörtert und geprüft.

Herr Dr. Lammers berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der bestellte Wirtschaftsprüfer Herr Schacht von KFS Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 20.11.2024 von seiner Teilnahme an dieser Sitzung entbunden, alle erforderlichen Abstimmungen zwischen dem Aufsichtsrat und dem Wirtschaftsprüfer erfolgten vorab in einer Videokonferenz am 21.03.2024. Auf Basis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Abhängigkeitsberichts (§ 314 Abs. 2 AktG) stimmte der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zu und stellte fest, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind. Nach Erteilung der uneingeschränkten Bestätigungsvermerke durch den Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat am 16. April 2025 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Fluent AG zum 31. Dezember 2024, den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 und den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 2024 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

 

Hamburg, im April 2025

gez. Michael Zink, Vorsitzender des Aufsichtsrats