![]() RATIONAL AGLandsberg a. LechBericht über die ersten 9 Monate 2015LageberichtWirtschaftsberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenErwartetes Weltwirtschaftswachstum für 2015 nahezu unverändertDie Einschätzung hinsichtlich der Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr
2015 bleibt mit 3,3 % nach wie vor stabil. Für China wurde die Prognose aufgrund der
aktuellen Entwicklungen und der vergleichsweise schwachen Konjunktur auf 6,8 % leicht
reduziert. Brasilien und Russland befinden sich weiterhin in einer Rezession mit einem
erwarteten Rückgang der Wirtschaftsleistung von -1,5 % bzw. -3,4 % in 2015. Die Prognose
für das Wachstum in den USA sowie Lateinamerika wurde leicht angehoben und liegt nun
bei +2,5 % sowie bei +0,5 %. Die Wachstumsprognosen für den Euroraum (+1,5 %) sowie
Asien (+6,6 %) blieben weitestgehend unverändert. Insgesamt prognostizieren Konjunkturexperten
für die Weltwirtschaft ein geringeres Wachstum, eine neue globale Wirtschaftskrise
wird allerdings nicht erwartet. (Quelle: Warburg, Oktober 2015) Ertrags-, Finanz- und VermögenslageUmsatz wächst nach neun Monaten um 14 %Das Wachstum gegenüber Vorjahr lag im dritten Quartal bei 10 %. Nach neun Monaten
konnten wir unsere Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf 403,5 Mio. Euro
erhöhen (Vj. 352,7 Mio. Euro). Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum im dritten Quartal bei 9 %, nach neun Monaten
bei 11 %. Vor allem der US-Dollar und das britische Pfund waren in Relation zum Euro
stärker. Dagegen hatten die Währungsschwankungen des russischen Rubel nach neun Monaten
einen negativen Effekt auf die Umsatzerlöse. Wachstumsträger war im bisherigen Geschäftsverlauf vor allem die Region Amerika mit
einem Umsatzwachstum in Höhe von 39 %. Besonders die USA und Mexiko konnten mit hohen
Steigerungsraten überzeugen. Gründe hierfür sind neben einer insgesamt guten Geschäftsentwicklung
auch positive Währungseffekte. Währungsbereinigt beträgt das Wachstum in Amerika 25
%. Auch der bereits gut erschlossene Heimmarkt Deutschland entwickelte sich mit einem
Wachstum von 13 % weiterhin gut. Europa (ohne Deutschland) ist nach neun Monaten insgesamt um 6 % im Umsatz gewachsen.
Zu berücksichtigen ist dabei die besonders starke Vergleichsperiode in 2014 bedingt
durch die Ausstattung vieler Schulküchen in Großbritannien mit RATIONAL-Geräten. Das
schwache Russlandgeschäft konnte durch gute Entwicklungen in anderen europäischen
Ländern ausgeglichen werden. Asien erhöhte seine Umsatzerlöse nach neun Monaten um 24 % im Vergleich zum Vorjahr.
Dazu haben alle Regionen mit einer positiven Umsatzentwicklung beigetragen. Die Region "Übrige Welt" konnte nach neun Monaten im Umsatz um 12 % gegenüber Vorjahr
zulegen. FRIMA entwickelte sich im dritten Quartal mit einem Wachstum in Höhe von 19 % besonders
gut. Nach neun Monaten konnte FRIMA die Umsatzerlöse um 14 % im Vergleich zum Vorjahr
erhöhen und liegt damit insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen. 62 % Rohertragsmarge - 29 % EBIT-MargeIn den ersten neun Monaten 2015 erzielten wir ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe
von 250,9 Mio. Euro (Vj. 213,7 Mio. Euro). Die Rohertragsmarge lag mit 62 % (Vj. 61
%) leicht über dem bereits hohen Niveau des Vorjahres. Gründe für die gute Rohertragsmarge
sind im Wesentlichen Effizienzsteigerungen in der Fertigung, aber auch positive Beiträge
aus der Währungs- und Rohstoffpreisentwicklung. Die operativen Kosten sind im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2014 um 12 % oder
14,7 Mio. Euro auf 134,7 Mio. Euro angestiegen (Vj. 120,0 Mio. Euro). Der Anstieg
resultiert zu einem großen Teil aus den Bereichen Vertrieb und Service mit einer Steigerungsrate
von 10 % auf 99,3 Mio. Euro (Vj. 90,5 Mio. Euro). Hier wurde vor allem in den Ausbau
der Vertriebskapazitäten investiert. Erstmals sind wir nach IAS 38.57 verpflichtet,
Entwicklungskosten zu aktivieren. Trotz dieser Aktivierung von Entwicklungskosten
in Höhe von 1,7 Mio. Euro stiegen die Forschungs- und Entwicklungskosten in den ersten
neun Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 24 % auf 16,5 Mio. Euro (Vj. 13,3 Mio.
Euro). Eliminiert man den Effekt aus der Aktivierung, so beträgt die Steigerung der
Forschungs- und Entwicklungskosten 37 %. Für den administrativen Bereich wurden in
den ersten neun Monaten 18,9 Mio. Euro (Vj. 16,2 Mio. Euro) ausgegeben. Dies entspricht
einer Steigerungsrate von 17 %. Einen negativen Einfluss auf unser EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) haben im
dritten Quartal Umbewertungseffekte unserer Fremdwährungspositionen in den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen und Erträgen. Diese verringern das Ergebnis nach neun Monaten
um 0,3 Mio. Euro. In den ersten neun Monaten des Vorjahres schlug dieser Effekt noch
mit 6,0 Mio. Euro positiv zu Buche. Das EBIT liegt mit 116,1 Mio. Euro um 17 % über dem Vorjahr (Vj. 99,2 Mio. Euro).
Die EBIT-Marge erreicht nach neun Monaten 29 % (Vj. 28 %). Währungsbereinigt liegt
das EBIT um 14,4 Mio. Euro über Vorjahr (+15 %) und die EBIT-Marge bei 28 % (Vj. 26
%). 74 % Eigenkapitalquote - Hoher FinanzmittelbestandZum Stichtag 30. September 2015 lag die Eigenkapitalquote mit 74 % auf gewohnt hohem
Niveau (Vj. 72 %). Die liquiden Mittel repräsentieren mit 232,5 Mio. Euro (Vj. 185,8
Mio. Euro) 53 % der Bilanzsumme (Vj. 49 %). CashflowIn den ersten neun Monaten 2015 erwirtschafteten wir einen operativen Cashflow von
97,0 Mio. Euro (Vj. 69,8 Mio. Euro) und liegen damit deutlich über Vorjahr. Die Zunahme
resultiert im Wesentlichen aus dem gesteigerten Nettoergebnis sowie dem Aufbau von
Rückstellungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage-
und immaterielle Vermögen. Diese betrugen in den ersten neun Monaten 8,6 Mio. Euro
und sind damit im Vorjahresvergleich um 5,4 Mio. Euro gesunken. Während 2014 noch
in das neue Serviceteilecenter in Landsberg investiert wurde, wurden 2015 Investitionen
für die Modernisierung von Gebäuden getätigt und erstmals Entwicklungskosten in Höhe
von 1,7 Mio. Euro als immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit reflektiert die im April ausbezahlte Dividende
in Höhe von 77,3 Mio. Euro und beträgt nach neun Monaten -81,6 Mio. Euro (Vj. -71,4
Mio. Euro). SegmenteRATIONALDas Segment RATIONAL, welches die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter®
5 Senses und des CombiMaster® Plus repräsentiert, konnte in den ersten neun Monaten
den Segmentumsatz um 14 % auf 379,6 Mio. Euro steigern (Vj. 332,1 Mio. Euro). Das
Segmentergebnis lag mit 111,4 Mio. Euro um 17 % über Vorjahr (Vj. 95,5 Mio. Euro). FRIMAFRIMA produziert und vertreibt das VarioCooking Center MULTIFICIENCY®. Der Segmentumsatz
erreichte nach neun Monaten 26,8 Mio. Euro (Vj. 23,5 Mio. Euro) und damit 14 % mehr
als im Vorjahr. Das Segmentergebnis betrug 4,5 Mio. Euro (Vj. 3,8 Mio. Euro) und stieg
um 19 %. Kundennutzen als oberstes UnternehmenszielRATIONAL-Geräte unterstützen WiesnwirteRATIONAL stattete auch in diesem Jahr rund 70 % der Festhallen auf dem Oktoberfest
mit Combi-Dämpfern aus. Besonders die großen Zelte setzen bei ihrer Wahl seit Jahren
auf RATIONAL. Nicht nur die hohe Zuverlässigkeit der Geräte überzeugte die Wiesnwirte,
sondern auch das ausgezeichnete Garergebnis, die automatische Reinigung sowie der
Service vor Ort. Hinzu kommt, dass sich die Geräte für unterschiedlichste Anwendungen
eignen. Ob Haxn, Spareribs, Ochsen, Enten, Weißwürste, Gemüse oder Kartoffelgratin
- RATIONAL unterstützt die Wiesnwirte bei der perfekten und stressfreien Zubereitung.
Das positive Feedback bestätigt unsere erfolgreiche Kundennutzenstrategie. Weiterbildung mit der Academy RATIONALFür RATIONAL ist die Weiterbildung der Kunden ein sehr wichtiger Bestandteil der erfolgreichen
Kundennutzenstrategie. Dazu gehört, dass die Möglichkeiten und Gewinnpotenziale der
RATIONAL-Geräte optimal genutzt werden. Die Academy RATIONAL bietet Köchen die Gelegenheit,
sich über aktuelle Techniken, Trends und Zubereitungsformen zu informieren und weiterzubilden.
Neben einem kostenfreien Basis-Training, werden ab diesem Jahr zusätzliche kostenpflichtige
Seminare als Aufbaukurse angeboten. Für alle Küchenbetriebe - vom Restaurant und Hotel
bis hin zum Kindergarten oder Krankenhaus - gibt es ein auf die jeweiligen Anforderungen
der Kunden abgestimmtes Programm. Das Feedback der Teilnehmer ist durchwegs positiv.
Neben neuen Ideen und hilfreichen Tipps zur Umsetzung erhalten die Teilnehmer umfangreiche
Seminarunterlagen und Teilnehmerzertifikate. Bisher wurden diese Seminare in Deutschland,
Österreich, und in der Schweiz angeboten. Nun sollen sie auf weitere Länder ausgeweitet
werden. In England und Skandinavien werden bereits 2016 entsprechende Aufbaukurse
stattfinden. "Trade Partner Summit" LateinamerikaRATIONAL legt besonderen Wert auf persönliche Beratung und fachgerechten Service,
wie es nur Fachhändler anbieten können. Umso wichtiger ist es, die Fachhändler regelmäßig
zu schulen und ihnen die Werte der RATIONAL-Unternehmensphilosophie näher zu bringen,
damit sie dieses Know-how an den Endkunden weitergeben können. In diesem Sinne organisiert
RATIONAL regelmäßig Veranstaltungen für Händler aus den verschiedensten Vertriebsregionen.
So wurden Fachhändler aus der Region Lateinamerika im August zum "Trade Partner Summit"
Lateinamerika am Standort Landsberg eingeladen. Insgesamt haben sich über 30 externe
Handelspartner aus ganz Lateinamerika daran beteiligt. Auf dem Programm standen unter
anderem eine Werksführung, ein Treffen mit dem RATIONAL-Vorstand sowie ein Gastvortrag
von Herrn Axel Weber (ehemaliger Bundesbankpräsident) zum Thema: "Wie können Händler
ihren Nutzen verkaufen". Workshops und diverse Teamevents, um den Teilnehmern die
Möglichkeit zu geben, sich gegenseitig auszutauschen und zu vernetzen, rundeten das
Programm ab. Unternehmerische VerantwortungMitarbeiter und PersonalentwicklungZum Stichtag 30. September 2015 waren weltweit 1.517 Mitarbeiter (Vj. 1.407) beschäftigt,
857 davon in Deutschland (Vj. 805). RATIONAL setzt auf NachwuchsförderungEngagierte und gut ausgebildete Fachkräfte sind der Schlüssel für den Unternehmenserfolg.
Die konsequente Förderung des Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen. Um zukünftige
Stellen mit qualifiziertem Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu besetzen, bildet RATIONAL
regelmäßig junge Menschen aus. Zum 1. September 2015 starteten 22 Auszubildende in
die Berufe Mechatroniker-/ in, Industriemechaniker-/in, Industriekaufmann-/frau und
Fachinformatiker-/in sowie in die dualen Studiengänge International Business, Maschinenbau
und Mechatronik. Insgesamt beschäftigt RATIONAL 78 Auszubildende. In der Ausbildung
junger Menschen sehen wir eine wichtige Investition in die Zukunft des Unternehmens. Das Nachwuchskräfteprogramm zur gezielten internen Förderung von Hochschulabsolventen
ist ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Ziel ist es, zukünftige Führungs-
und Schlüsselpositionen intern mit sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern zu besetzen.
Die Nachwuchskräfte bleiben während des Programms jeweils 12 bis 24 Monate in verschiedenen
Prozessen und bekommen dadurch die Gelegenheit, sich Fachwissen in den unterschiedlichsten
Bereichen anzueignen, aber auch Zusammenhänge zu verstehen und sich ein unternehmensweites
Netzwerk aufzubauen. Zurzeit werden 37 Nachwuchskräfte in den Bereichen Technik, Vertrieb
und Marketing und im kaufmännischen Bereich beschäftigt. Davon befinden sich aktuell
elf Personen in den Tochtergesellschaften in Frankreich, der Schweiz, Österreich,
Indien sowie den USA. Durch den Auslandseinsatz erhalten die jungen Menschen Einblick
in fremde Länder, entwickeln ein interkulturelles Verständnis und erlangen dadurch
eine in der globalisierten Geschäftswelt immer wichtiger werdende Erfahrung. Der "Unternehmer im Unternehmen" (U.i.U.®)Eine Stärke von RATIONAL sind die besonderen Mitarbeiter. Nur mit gut ausgebildeten
und engagierten Mitarbeitern, die jeden Tag ihr Bestes geben und im Sinne des gesamten
Unternehmens handeln, kann der Unternehmenserfolg dauerhaft gesichert werden. Bei
RATIONAL handeln die Mitarbeiter wie "Unternehmer im Unternehmen". Das bedeutet, sie
erfüllen und beherrschen ihre Aufgaben, treffen gerne Entscheidungen und übernehmen
die Verantwortung dafür. Sie sind auf Augenhöhe mit allen anderen RATIONAL-Mitarbeitern
und treffen ihre Entscheidungen mit Blick auf das Ganze. Um die Mitarbeiter optimal
auf diese Aufgaben vorzubereiten und auch Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, führt
RATIONAL bereits seit einigen Jahren prozessübergreifend sogenannte "U.i.U.®-Workshops"
durch. Ziel ist es, sich stetig zu verbessern und so unserem obersten Unternehmensziel
"den Menschen, die in Groß- und Gewerbeküchen thermisch Speisen zubereiten, den größtmöglichen
Nutzen zu bieten", täglich näher zu kommen. Gesellschaftliche Verantwortung"Klassik in Werk 3"Die Verbundenheit zwischen RATIONAL und der Stadt Landsberg wurde im September wieder
einmal deutlich: RATIONAL veranstaltete - wie in den vergangenen beiden Jahren - das
beliebte Benefizkonzert "Klassik in Werk 3". Mit rund 1.500 Besuchern gilt es inzwischen
als musikalisches Großereignis im Landsberger Raum. Der diesjährige Erlös aus dem Kartenverkauf in Höhe von rund 21.000 Euro wird auch
in diesem Jahr für einen guten Zweck gespendet. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognoseberichtMit unseren aus Kundensicht wettbewerbsüberlegenen Produkten begeistern wir unsere
Kunden weltweit. In Verbindung mit dem großen Marktpotenzial und den in Summe positiven
Prognosen für die Weltwirtschaft haben wir gute Voraussetzungen, unser Wachstum auch
in Zukunft weiter fortsetzen zu können. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund der bisherigen Entwicklung in den Vertriebsregionen
bestätigen wir unsere im Geschäftsbericht 2014 gegebene Wachstumsprognose für das
Geschäftsjahr 2015. Chancen- und RisikoberichtRATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung
von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt.
Die vorhandenen Risiken in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft stellen auch
weiterhin einen Unsicherheitsfaktor für die Geschäftsentwicklung dar. Gegenüber der
Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine
wesentlichen Änderungen. Landsberg am Lech, den 30. Oktober 2015 RATIONAL AG Gesamtergebnisrechnung
|
| Angaben in TEUR | 3. Quartal 2015 | 3. Quartal 2014 | 9 Monate 2015 | 9 Monate 2014 |
| Umsatzerlöse | 142.952 | 129.471 | 403.479 | 352.708 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -52.779 | -49.850 | -152.625 | -138.976 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 90.173 | 79.621 | 250.854 | 213.732 |
| Vertriebs- und Servicekosten | -32.062 | -29.799 | -99.297 | -90.544 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -4.588 | -4.594 | -16.488 | -13.308 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -6.539 | -5.484 | -18.870 | -16.196 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.066 | 4.825 | 10.060 | 8.636 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -5.879 | -1.194 | -10.154 | -3.114 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 42.171 | 43.375 | 116.105 | 99.206 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 163 | 164 | 459 | 457 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -268 | -183 | -768 | -800 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) | 42.066 | 43.356 | 115.796 | 98.863 |
| Ertragsteuern | -9.590 | -10.298 | -27.212 | -23.530 |
| Periodenüberschuss | 32.476 | 33.058 | 88.584 | 75.333 |
| Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können | ||||
| Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung | -571 | 335 | 857 | 436 |
| Sonstiges Ergebnis | -571 | 335 | 857 | 436 |
| Gesamtergebnis | 31.905 | 33.393 | 89.441 | 75.769 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 |
| Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen auf den Periodenüberschuss und die Anzahl der Aktien | 2,86 | 2,91 | 7,79 | 6,63 |
| Angaben in TEUR | 30.09.2015 | 30.09.2014 | 31.12.2014 |
| Langfristige Vermögenswerte | 77.925 | 75.473 | 75.943 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 3.881 | 1.971 | 2.232 |
| Sachanlagen | 67.273 | 66.613 | 66.747 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.681 | 1.260 | 1.954 |
| Latente Steuererstattungsansprüche | 5.090 | 5.629 | 5.010 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 359.413 | 307.351 | 347.455 |
| Vorräte | 30.303 | 30.246 | 30.289 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.127 | 81.448 | 82.902 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 11.472 | 9.831 | 8.862 |
| Geldanlagen mit einer Laufzeit über drei Monate | 95.900 | 75.000 | 119.000 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 136.611 | 110.826 | 106.402 |
| Bilanzsumme | 437.338 | 382.824 | 423.398 |
| Angaben in TEUR | 30.09.2015 | 30.09.2014 | 31.12.2014 |
| Eigenkapital | 322.797 | 276.395 | 310.672 |
| Gezeichnetes Kapital | 11.370 | 11.370 | 11.370 |
| Kapitalrücklage | 28.058 | 28.058 | 28.058 |
| Gewinnrücklagen | 285.105 | 239.107 | 273.837 |
| Übriges Eigenkapital | -1.736 | -2.140 | -2.593 |
| Langfristige Schulden | 28.357 | 31.514 | 31.151 |
| Pensionsrückstellungen | 771 | 743 | 807 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 4.348 | 3.167 | 3.930 |
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 22.897 | 27.604 | 26.414 |
| Latente Steuerschulden | 341 | 0 | 0 |
| Kurzfristige Schulden | 86.184 | 74.915 | 81.575 |
| Laufende Ertragsteuerverbindlichkeiten | 12.219 | 6.203 | 8.988 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 39.337 | 36.232 | 31.087 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.209 | 4.382 | 6.218 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.860 | 11.725 | 12.403 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 15.559 | 16.373 | 22.879 |
| Schulden | 114.541 | 106.429 | 112.726 |
| Bilanzsumme | 437.338 | 382.824 | 423.398 |
| Angaben in TEUR | 3. Quartal 2015 | 3. Quartal 2014 | 9 Monate 2015 | 9 Monate 2014 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 42.066 | 43.356 | 115.796 | 98.863 |
| Cashflow aus operativer Tätigkeit | 43.724 | 41.829 | 96.975 | 69.757 |
| Veränderungen von Festgeldern mit einer Laufzeit über drei Monate | -25.900 | -44.000 | 23.100 | 21.000 |
| Cashflow aus übriger Investitionstätigkeit | -4.622 | -3.525 | -8.013 | -13.308 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -30.522 | -47.525 | 15.087 | 7.692 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -1.668 | -1.076 | -81.610 | -71.409 |
| Nettozu-/-abnahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 30.452 | 6.040 | ||
| Veränderung der Zahlungsmittel aus Wechselkursveränderungen | -243 | 665 | ||
| Veränderungen des Finanzmittelbestandes | 30.209 | 6.705 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01. | 106.402 | 104.121 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.09. | 136.611 | 110.826 |
| Angaben in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Übriges Eigenkapital |
Gesamt |
| Stand am 01.01.2015 | 11.370 | 28.058 | 273.837 | -2.593 | 310.672 |
| Dividende | - | - | -77.316 | - | -77.316 |
| Gesamtergebnis | - | - | 88.584 | 857 | 89.441 |
| Stand am 30.09.2015 | 11.370 | 28.058 | 285.105 | -1.736 | 322.797 |
| Stand am 01.01.2014 | 11.370 | 28.058 | 231.994 | -2.576 | 268.846 |
| Dividende | - | - | -68.220 | - | -68.220 |
| Gesamtergebnis | - | - | 75.333 | 436 | 75.769 |
| Stand am 30.09.2014 | 11.370 | 28.058 | 239.107 | -2.140 | 276.395 |
| Angaben in TEUR | 3. Quartal 2015 | Anteil in % | Veränderung zum Vorjahr in % | 3. Quartal 2014 | Anteil in % |
| Deutschland | 19.212 | 13 | +10 | 17.420 | 13 |
| Europa (ohne Deutschland) | 69.802 | 49 | +6 | 66.097 | 51 |
| Amerika | 26.625 | 19 | +24 | 21.483 | 17 |
| Asien | 16.789 | 12 | +9 | 15.334 | 12 |
| Übrige Welt2) | 10.524 | 7 | +15 | 9.137 | 7 |
| Gesamt | 142.952 | 100 | +10 | 129.471 | 100 |
| Angaben in TEUR | 9 Monate 2015 | Anteil in % | Veränderung zum Vorjahr in % | 9 Monate 2014 | Anteil in % |
| Deutschland | 52.336 | 13 | +13 | 46.507 | 13 |
| Europa (ohne Deutschland) | 201.023 | 50 | +6 | 189.199 | 54 |
| Amerika | 74.452 | 18 | +39 | 53.725 | 15 |
| Asien | 50.398 | 13 | +24 | 40.729 | 12 |
| Übrige Welt2) | 25.270 | 6 | +12 | 22.548 | 6 |
| Gesamt | 403.479 | 100 | +14 | 352.708 | 100 |
1)
Sitz des Kunden
2)
Australien, Neuseeland, Naher/Mittlerer Osten, Afrika
| Angaben in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | 132.789 | 10.121 | 142.910 | 42 | 142.952 |
| Innenumsätze | 566 | 646 | 1.212 | -1.212 | - |
| Segmentumsätze | 133.355 | 10.767 | 144.122 | -1.170 | 142.952 |
| Segmentergebnis | 39.341 | 2.533 | 41.874 | 297 | 42.171 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -105 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 42.066 |
| Angaben in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | 120.907 | 8.557 | 129.464 | 7 | 129.471 |
| Innenumsätze | 457 | 464 | 921 | -921 | - |
| Segmentumsätze | 121.364 | 9.021 | 130.385 | -914 | 129.471 |
| Segmentergebnis | 41.083 | 2.286 | 43.369 | 6 | 43.375 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -19 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 43.356 |
| Angaben in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | 378.057 | 25.380 | 403.437 | 42 | 403.479 |
| Innenumsätze | 1.493 | 1.420 | 2.913 | -2.913 | - |
| Segmentumsätze | 379.550 | 26.800 | 406.349 | -2.871 | 403.479 |
| Segmentergebnis | 111.360 | 4.522 | 115.882 | 223 | 116.105 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -309 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 115.796 |
| Angaben in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
| Außenumsätze | 330.739 | 21.958 | 352.697 | 11 | 352.708 |
| Innenumsätze | 1.327 | 1.504 | 2.831 | -2.831 | - |
| Segmentumsätze | 332.066 | 23.462 | 355.528 | -2.820 | 352.708 |
| Segmentergebnis | 95.512 | 3.793 | 99.305 | -99 | 99.206 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -343 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 98.863 |
Der Konzernquartalsbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial
Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen
die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung.
Mit Ausnahme der Rechnungslegungsmethoden zur Aktivierung von Entwicklungskosten wurden
dieselben Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wie im letzten Konzernabschluss angewendet.
Bisher wurden Forschungs- und Entwicklungskosten sofort nach ihrer Entstehung ergebniswirksam
berücksichtigt, da die Voraussetzung für eine Aktivierung von Entwicklungskosten nach
IAS 38.57 (f) nicht erfüllt war. Im dritten Quartal fand erstmals eine Aktivierung
von Entwicklungskosten statt.
Aktivierte Entwicklungskosten beinhalten alle direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie
anteilige Gemeinkosten und werden linear über den Nutzungszeitraum abgeschrieben.
Die Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten sind Bestandteil der Forschungs-
und Entwicklungskosten in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, soweit sie nach IAS 38 nicht aktivierungspflichtig
sind, werden nach wie vor zum Zeitpunkt ihres Anfalls ergebniswirksam erfasst.
Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in
Kraft, die vorher nicht freiwillig angewendet wurden. Diese haben keine bzw. keine
wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernquartalsbericht:
| ― |
IFRIC 21 "Abgaben" |
| ― |
Verbesserungen an den IFRS 2011 - 2013 |
Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. September 2015 neben der
RATIONAL AG als Muttergesellschaft sieben inländische und 24 ausländische Tochtergesellschaften.
Die Veränderung gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 resultiert aus der
Gründung einer Vertriebsgesellschaft in Singapur im Februar 2015 sowie aus der Gründung
einer Vertriebsgesellschaft in der Türkei im Mai 2015. Die Einzahlung des Stammkapitals
erfolgte jeweils im zweiten Quartal 2015 in Höhe von 50 Tsd. SGD bzw. 6.000 Tsd. TRY.
Gegenüber dem 30. September 2014 wurde der Konsolidierungskreis um drei ausländische
Tochtergesellschaften erweitert. Neben den Vertriebsgesellschaften in Singapur und
in der Türkei wurde im Dezember 2014 eine Tochtergesellschaft in Kolumbien gegründet.
Im ersten Quartal 2015 wurde das Stammkapital in Höhe von 80.000 Tsd. COP eingezahlt.
Alle drei Gesellschaften sind 100 %ige Tochtergesellschaften der RATIONAL AG bzw.
der RATIONAL International AG.
Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten.
Mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, die zu ihrem beizulegenden Zeitwert
angesetzt werden, erfolgt der Wertansatz in der Bilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten,
den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, den Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen und den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten wird aufgrund der
kurzen Restlaufzeiten vereinfachend angenommen, dass die beizulegenden Zeitwerte den
Buchwerten entsprechen.
| Angaben in TEUR | Fair Value Hierarchie | Buchwert 30.09.2015 |
Fair Value 30.09.2015 |
Buchwert 31.12.2014 |
Fair Value 31.12.2014 |
| Aktiva | |||||
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 440 | 532 | |||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 827 | 825 | 635 | 632 | |
| Derivate ohne Hedgebeziehung | Stufe 2 | 0 | 0 | 873 | 873 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.127 | 82.902 | |||
| Geldanlagen mit einer Laufzeit über drei Monate | 95.900 | 95.813 | 119.000 | 119.096 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 136.611 | 106.402 | |||
| Passiva | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| Kurzfrisitge Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.209 | 6.277 | 6.218 | 5.628 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 22.897 | 25.243 | 26.414 | 28.820 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.860 | 12.403 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.767 | 7.608 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung | Stufe 2 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Fair-Value-Hierarchiestufen.
Wenn Umstände eingetreten sind, die eine andere Einstufung der Posten erfordern, werden
die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.
Für die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts der Derivate werden die stichtagsbezogenen
bonitätsneutralen Bewertungen der jeweiligen Kontrahentenbank herangezogen und um
das Ausfallrisiko des Kontrahenten oder RATIONAL ergänzt. Die Banken bewerten auf
Basis der für den betreffenden Stichtag gültigen Marktdaten unter Anwendung anerkannter
mathematischer Verfahren (Barwertmethode für Termingeschäfte und Swaps bzw. Black-Scholes-Methode
für Optionen). Zur Berücksichtigung des Ausfallrisikos verwendet RATIONAL den Wert
des Credit Default Swaps des jeweiligen Kontrahenten bzw. für das eigene Ausfallrisiko
eine Zinskurve, die dem Durchschnitt von Unternehmensanleihen mit vergleichbarer Bonität
nach Abzug des Geldmarktsatzes entspricht.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten beinhalten einerseits die Aufwendungen für
nicht aktivierte Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 16.488 Tsd. Euro (Vj.
13.308 Tsd. Euro) und andererseits die Abschreibung der aktivierten Entwicklungsleistungen
in Höhe von derzeit noch 0 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von 8.745 Tsd. Euro
(Vj. 7.537 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste
in Höhe von 9.016 Tsd. Euro (Vj. 1.576 Tsd. Euro).
Der Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung beträgt aufgrund von stark schwankenden
Währungskursen 857 Tsd. Euro (Vj. 436 Tsd. Euro).
In den immateriellen Vermögenswerten sind erstmals aktivierte Entwicklungskosten in
Höhe von 1.747 Tsd. Euro enthalten (Vj. 0 Tsd. Euro).
Der Anstieg der laufenden Ertragsteuerverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr resultiert
aus verhältnismäßig geringeren Steuervorauszahlungen für die Ertragsteuer und einer
insgesamt positiven Geschäftsentwicklung.
Der Konzern ist ausschließlich im Bereich der thermischen Speisenzubereitung in Profiküchen
tätig. Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns richtet sich an den Marken RATIONAL
und FRIMA aus. RATIONAL konzentriert sich auf Kochprozesse, bei denen die Wärmeübertragung
durch Dampf, Heißluft oder die Kombination aus beidem erfolgt. FRIMA fokussiert sich
auf Kochanwendungen bei denen in Flüssigkeit oder mit direkter Kontakthitze gegart
wird. Beide Segmente umfassen die Funktionen Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und
Service sowie Verwaltung.
Die Segmentumsätze enthalten sowohl Umsätze mit Dritten als auch Innenumsätze der
Konzerngesellschaften zwischen den Segmenten. Verkäufe und Erlöse im Innenverhältnis
werden grundsätzlich zu Preisen erbracht, wie sie vergleichbar auch mit Dritten vereinbart
werden. Das Segmentergebnis entspricht dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern der jeweiligen
Segmente. Neben den Segmentumsätzen sind hierin alle Segmentaufwendungen mit Ausnahme
der Ertragsteuern sowie des Finanzergebnisses enthalten.
Die Überleitungsspalte enthält im Wesentlichen die aus Konsolidierungsvorgängen resultierenden
Effekte. Daneben sind Unterschiede zwischen den im Rahmen des internen Berichtswesens
dem Management vorgelegten und den extern berichteten Zahlen enthalten.
In den ersten neun Monaten 2015 lagen keine wesentlichen Transaktionen mit Unternehmen
oder Personen vor, die der RATIONAL AG in irgendeiner Weise nahe stehen.