![]() RATIONAL AGLandsberg a. LechRATIONAL AG: Bericht über das erste Halbjahr 2016KONZERNLAGEBERICHTWIRTSCHAFTSBERICHTWeltwirtschaft wächst um 3 %Die Einschätzung hinsichtlich der Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung im Jahr
2016 wurde auf 3,2 % leicht nach unten korrigiert. Grund für die schwache Konjunkturdynamik
sind mit Ausnahme von Indien die sogenannten BRIC-Länder. Nachdem die Wirtschaftsleistung
in den Schwellenländern im Vorjahr auf 4,0 % angestiegen war, wird für 2016 lediglich
mit einer leichten Beschleunigung des Wirtschaftswachstums um 0,1 Prozentpunkte auf
4,1 % gerechnet. Unsicherheiten resultieren unter anderem aus dem anhaltenden Transformationsprozess
der chinesischen Volkswirtschaft, die zukünftig stärker auf den Konsum und auf Dienstleistungen
ausgerichtet werden soll. Daneben kämpfen viele Industrieländer immer noch mit den
Nachwehen der Finanzkrise und dem starken Anstieg der Verschuldung im öffentlichen
und teilweise auch im privaten Sektor. Der Ausblick für die Industrieländer ist nichts
desto trotz mit 1,9 % Wirtschaftswachstum (Vj. 1,9 %) relativ stabil. Die Prognosen
für die Zunahme der globalen Wirtschaftsleitung in den USA (2,4 %), Japan (0,5 %)
und dem Euroland (1,5 %) sind gegenüber Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Für
Großbritannien wurde die Prognose auf 1,9 % (Vj. 2,2 %) herabgesetzt. Die Entscheidung
Großbritanniens, aus der EU auszutreten und die damit verbundenen politischen und
wirtschaftlichen Unsicherheiten trüben die globalen Konjunkturperspektiven. (Quelle:
Warburg, Juli 2016) ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEUmsatzerlöse steigen im ersten Halbjahr um 9 %Nach dem guten Start in das erste Quartal 2016 konnte die RATIONAL AG auch im zweiten
Quartal mit einem Umsatzwachstum von 9 % die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 283,1 Mio. Euro erzielt
(Vj. 260,5 Mio. Euro), das entspricht einer Steigerungsrate von 9 % gegenüber dem
Vorjahr. Die für RATIONAL relevanten Fremdwährungen haben im Vorjahresvergleich in Relation
zum Euro, wie schon im Q1-Bericht dargestellt, durchschnittlich an Wert verloren.
Dementsprechend war die Umsatzentwicklung negativ durch Wechselkursveränderungen belastet.
Im zweiten Quartal war unter anderem die Schwäche des britischen Pfunds für diesen
Effekt verantwortlich. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum nach sechs Monaten
bei 11 %. Wachstumsträger Europa und AmerikaHauptwachstumsträger waren im bisherigen Geschäftsverlauf die europäischen Märkte
und Amerika. Insbesondere der Heimatmarkt Deutschland konnte mit einem Wachstum von 14 % überzeugen.
Durch Aufträge immer neuer Kundengruppen wie Supermärkte oder Backshops wird die Marktdurchdringung
hier zunehmend weiter vorangetrieben, und wir konnten weitere Marktanteile bei den
Combi-Dämpfern gewinnen. Auch FRIMA konnte in Deutschland wachsen, hier betrug der
Anstieg sogar 34 %. Im Rest Europas resultiert das Wachstum insbesondere aus einer Erholung des russischen Marktes, einer positiven Geschäftsentwicklung von FRIMA in Frankreich sowie einer weiteren Festigung der guten Marktposition in den Niederlanden. Insgesamt konnten im restlichen Europa die Umsatzerlöse um 8 % (währungsbereinigt um 11 %) im Vorjahresvergleich gesteigert werden. Das FRIMA VarioCooking Center® konnte trotz des immer noch relativ geringen Anteils am Umsatz mit einer Steigerungsrate von 28 % einen wichtigen Beitrag zum Erfolg in Europa leisten. Eine Ursache hierfür war die Markteinführung unseres neuen größeren Tischgerätes VarioCooking Center® 112L im Februar dieses Jahres. In der Region Amerika war vor allem der Fokusmarkt USA der stärkste Wachstumstreiber
mit einem Umsatzplus von 18 % im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere das Geschäft
mit kleineren Kunden war erneut sehr erfolgreich. Zusätzlich konnte vor allem Kanada
das Wachstum in der Region unterstützen. Insgesamt erzielte die Region Amerika ein
Umsatzplus von 15 % (währungsbereinigt 19 %). Die Region Asien lag im Umsatz nach sechs Monaten um 3 % über Vorjahr. Während sich
die Umsatzerlöse in Japan ausgesprochen gut entwickelten, ging die Wachstumsrate in
China im Vorjahresvergleich deutlich zurück. Dies resultiert unter anderem aus einem
Basiseffekt des ersten Halbjahrs 2015, in dem China mit besonders hohen Steigerungsraten
überzeugte. Die Region "Übrige Welt" schloss das erste Halbjahr 2016 mit einem leichten Rückgang
der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 1 % ab. 62 % RohertragsmargeIm ersten Halbjahr 2016 erzielten wir ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von 175,5
Mio. Euro (Vj. 160,7 Mio. Euro). Im Vorjahresvergleich entspricht das einer Steigerung
von 9 %. Die Rohertragsmarge lag mit 62 % (Vj. 62 %) auf dem bereits hohen Niveau
des Vorjahres, was im Wesentlichen auf laufend realisierte Effizienzsteigerungen in
der Fertigung sowie anhaltend positive Beiträge aus der Rohstoffpreisentwicklung zurückzuführen
ist. EBIT-Marge währungsbereinigt 27 %Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) lag mit 73,6 Mio. Euro nahezu auf dem Wert
des Vorjahres (Vj. 73,9 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte nach sechs Monaten 26
% (Vj. 28 %). Während sich im Vorjahr Währungseffekte in den Umsatzerlösen und den
operativen Kosten noch deutlich positiv auf das EBIT und die EBIT-Marge auswirkten,
hat sich dieser Effekt im ersten Halbjahr 2016 im Vorjahresvergleich gedreht und wirkt
nun negativ auf EBIT und EBIT-Marge. Der Haupteffekt resultierte wie bereits berichtet
aus dem ersten Quartal 2016. Die operativen Kosten sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 proportional zum
Umsatzwachstum um 9 % auf 100,1 Mio. Euro angestiegen (Vj. 91,5 Mio. Euro). Währungsbereinigt
betrug der Anstieg 11 %. Der Anstieg resultiert zu einem großen Teil aus den Bereichen Vertrieb und Service
mit einer Steigerungsrate von 12 % auf 75,4 Mio. Euro (Vj. 67,2 Mio. Euro). Hier wurde
weiter in den Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation investiert.
Die Verwaltungskosten wiesen eine Steigerung von 4 % auf und betrugen nach sechs Monaten
12,8 Mio. Euro (Vj. 12,3 Mio. Euro). Die Kosten für Forschung und Entwicklung blieben
nach sechs Monaten mit 12,0 Mio. Euro (Vj. 11,9 Mio. Euro) nahezu konstant. Der wesentliche
Grund hierfür ist die Aktivierung von Entwicklungsleistungen in Höhe von 1,4 Mio.
Euro in den abgelaufenen sechs Monaten. Im ersten Halbjahr des Vorjahres wurden keine
Entwicklungsleistungen aktiviert. Bereinigt um diesen Effekt stiegen die Entwicklungskosten
um 13 %. Einen negativen Einfluss auf unser EBIT hatten nach sechs Monaten Umbewertungseffekte
unserer Fremdwährungspositionen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen.
Hier wirkte insbesondere die Abwertung des britischen Pfund gegenüber dem Euro, getrieben
durch die Entscheidung Großbritanniens, aus der EU auszutreten. Die Umbewertungseffekte
verringerten das Ergebnis um 1,8 Mio. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres schlug
dieser Effekt noch mit 4,6 Mio. Euro positiv zu Buche. Bereinigt um diesen Bewertungseffekt
erzielte RATIONAL im ersten Halbjahr 2016 und 2015 jeweils eine EBIT-Marge von 27%. Der Periodenüberschuss erreichte nach sechs Monaten 56,1 Mio. Euro und lag damit genau
auf Vorjahr. Die Steuerquote lag nahezu unverändert bei 24 %. 73 % EigenkapitalquoteZum Stichtag 30. Juni 2016 lag die Eigenkapitalquote mit 73 % auf gewohnt hohem Niveau
(Vj. 73 %). Die kurzfristigen liquiden Mittel repräsentierten mit 205,2 Mio. Euro
(Vj. 196,3 Mio. Euro) rund 46 % der Bilanzsumme (Vj. 49 %). 45 Mio. Euro operativer CashflowIn den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein operativer Cashflow
von 44,9 Mio. Euro erwirtschaftet (Vj. 53,3 Mio. Euro), damit lag dieser um 8,4 Mio.
Euro unter Vorjahr. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus einem Aufbau von
Vorräten und aus den im Vorjahresvergleich höheren Steuerzahlungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage-
und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 10,5 Mio. Euro und sind
damit im Vorjahresvergleich um 6,7 Mio. Euro gestiegen. Der Anstieg resultiert vor
allem aus den Umbau- und Renovierungsmaßnahmen am Standort Landsberg und in Wittenheim
(FRIMA), sowie aus der Aktivierung von Entwicklungskosten. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit reflektiert im Wesentlichen die im Mai ausbezahlte
Dividende in Höhe von 85,3 Mio. Euro (Vj. 77,3 Mio. Euro). SEGMENTERATIONALDas Segment RATIONAL, welches die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter® 5 Senses und des CombiMaster® Plus repräsentiert, konnte nach sechs Monaten den Segmentumsatz um 7 % auf 264,6 Mio. Euro steigern (Vj. 246,2 Mio. Euro). Das durch die beschriebenen Währungseffekte negativ belastete Segment-EBIT lag mit 71,2 Mio. Euro um 1 % unter Vorjahr (Vj. 72,0 Mio. Euro). FRIMAFRIMA produziert und vertreibt das VarioCooking Center MULTIFICIENCY®. Der Segmentumsatz erreichte nach sechs Monaten 20,4 Mio. Euro (Vj. 16,0 Mio. Euro) und damit 27 % mehr als im Vorjahr. Das Segment-EBIT betrug 2,4 Mio. Euro (Vj. 2,0 Mio. Euro) und hat sich damit um 20 % gegenüber Vorjahr gesteigert. Ein wesentlicher Treiber für die positive Entwicklung ist die Markteinführung des VarioCooking Centers® 112L im Februar 2016. Währungseffekte spielen bei FRIMA bislang nur eine untergeordnete Rolle. MITARBEITER95 neue Mitarbeiter im ersten HalbjahrIm Geschäftsjahr 2016 ist die Schaffung von weltweit rund 150 neuen Positionen geplant.
Insbesondere der weitere Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation
steht im Mittelpunkt. Im ersten Halbjahr 2016 wurden bereits 95 neue Mitarbeiter aufgebaut,
knapp die Hälfte davon in Deutschland. Der Großteil der neuen Stellen ist im Vertrieb
und in vertriebsnahen Funktionen entstanden. PROGNOSEBERICHTAusblick bestätigtDie große Mehrheit der Kunden von RATIONAL und FRIMA ist mit den Produkten und Dienstleistungen
so zufrieden, dass sie jederzeit wieder kaufen würden und dies auch Freunden und Kollegen
empfehlen. Dies wurde erneut durch eine TNS Umfrage in sechs Ländern bestätigt. Vor
diesem Hintergrund und in Verbindung mit dem noch immer sehr großen Marktpotenzial
und den in Summe soliden Prognosen für die Weltwirtschaft sieht der Vorstand der RATIONAL
AG gute Voraussetzungen, den Wachstumskurs der vergangenen Jahre auch in Zukunft fortsetzen
zu können. Aufgrund dessen und angesichts der bisherigen Entwicklung in den Vertriebsregionen
bestätigt der Vorstand die im Geschäftsbericht 2015 gegebene Wachstumsprognose für
das Geschäftsjahr 2016. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTRATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung
von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt.
Die vorhandenen Risiken in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft stellen auch
weiterhin einen Unsicherheitsfaktor für die Geschäftsentwicklung dar. Gegenüber der
Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine
wesentlichen Änderungen. Landsberg am Lech, den 27. Juli 2016 RATIONAL AG GESAMTERGEBNISRECHNUNG RATIONAL-KONZERNZEITRAUM 1. JANUAR - 30. JUNIscroll
BILANZ RATIONAL-KONZERNAKTIVA
scroll
PASSIVAscroll
KAPITALFLUSSRECHNUNG RATIONAL-KONZERNZEITRAUM 1. JANUAR - 30. JUNIscroll
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG RATIONAL-KONZERNscroll
GESCHÄFTSSEGMENTE RATIONAL-KONZERN2. Quartal 2016scroll
2. Quartal 2015scroll
1. Halbjahr 2016scroll
1. Halbjahr 2015scroll
ANHANGUmsatzerlöse nach Regionen1)scroll
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1)
Sitz des Kunden Grundlagen der RechnungslegungDer Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial
Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen
die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung. Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in
Kraft, die nicht vorher freiwillig angewendet wurden. Diese haben keine bzw. keine
wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss:
Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft, noch einer
prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2016 neben der RATIONAL
AG als Muttergesellschaft acht inländische und 24 ausländische Tochtergesellschaften. Die Veränderung gegenüber dem 30. Juni 2015 und dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2015
resultiert aus der Gründung einer Tochtergesellschaft am Unternehmensstandort Landsberg
am Lech. Die neu gegründete RATIONAL F&E GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft
der RATIONAL AG. Erläuterungen zu FinanzinstrumentenDie folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten.
Mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, die zu ihrem beizulegenden Zeitwert
angesetzt werden, erfolgt der Wertansatz in der Bilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten. scroll
Wurde in der obigen Tabelle für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen,
so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert
für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Das ist insbesondere bei kurzfristigen Finanzinstrumenten
mit Laufzeiten von weniger als einem Jahr der Fall. Ausnahmen hiervon stellen derivative
Finanzinstrumente, Geldanlagen mit einer Laufzeit von über drei Monaten und der kurzfristige
Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dar, für die ein beizulegender
Zeitwert berechnet wird. Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Fair-Value-Hierarchiestufen.
Wenn Umstände eingetreten sind, die eine andere Einstufung der Posten erfordern, werden
die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert. Erläuterungen zur Konzern-GesamtergebnisrechnungDie Forschungs- und Entwicklungskosten in den ersten sechs Monaten beinhalten die
Aufwendungen für nicht aktivierte Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 11.968
Tsd. Euro (Vj. 11.900 Tsd. Euro). 1.420 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro) wurden im ersten
Halbjahr als immaterieller Vermögenswert aktiviert. Der immaterielle Vermögenswert
wurde noch nicht fertiggestellt, die Abschreibung der aktivierten Entwicklungsleistungen
beträgt daher nach sechs Monaten 0 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von 5.188 Tsd. Euro
(Vj. 7.954 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste
in Höhe von 6.978 Tsd. Euro (Vj. 3.368 Tsd. Euro). Der Unterschiedsbetrag aus der
Währungsumrechnung beträgt -76 Tsd. Euro (Vj. 1.428 Tsd. Euro). Erläuterungen zur KonzernbilanzIn den immateriellen Vermögenswerten sind zum Stichtag aktivierte Entwicklungskosten
in Höhe von 4.298 Tsd. Euro enthalten (Vj. 0 Tsd. Euro). Die Position "Sonstige langfristige
Vermögenswerte" beinhaltet 11.000 Tsd. Euro langfristige Festgeldanlagen (Vj. 0 Tsd.
Euro). GeschäftssegmenteDer Konzern ist ausschließlich im Bereich der thermischen Speisenzubereitung in Profiküchen
tätig. Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns richtet sich an den Marken RATIONAL
und FRIMA aus. RATIONAL konzentriert sich auf Kochprozesse, bei denen die Wärmeübertragung
durch Dampf, Heißluft oder die Kombination aus beidem erfolgt. FRIMA fokussiert sich
auf Kochanwendungen bei denen in Flüssigkeit oder mit direkter Kontakthitze gegart
wird. Beide Segmente umfassen die Funktionen Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und
Service sowie Verwaltung. Die Segmentumsätze enthalten sowohl Umsätze mit Dritten als auch Innenumsätze der
Konzerngesellschaften zwischen den Segmenten. Verkäufe und Erlöse im Innenverhältnis
werden grundsätzlich zu Preisen erbracht, wie sie vergleichbar auch mit Dritten vereinbart
werden. Das Segment-EBIT entspricht dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern der jeweiligen
Segmente. Neben den Segmentumsätzen sind hierin alle Segmentaufwendungen mit Ausnahme
der Ertragsteuern sowie des Finanzergebnisses enthalten. Die Überleitungsspalte enthält im Wesentlichen die aus Konsolidierungsvorgängen resultierenden
Effekte. Daneben sind Unterschiede zwischen den im Rahmen des internen Berichtswesens
dem Management vorgelegten und den extern berichteten Zahlen enthalten. Nahestehende Unternehmen und PersonenIn den ersten sechs Monaten 2016 lagen keine wesentlichen Transaktionen mit Unternehmen
oder Personen vor, die der RATIONAL AG in irgendeiner Weise nahe stehen. BILANZEIDVersicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Landsberg am Lech, den 27. Juli 2016 RATIONAL AG scroll
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