REALTECH AGLeimenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.20241 Das erste Halbjahr 2024 – auf einen Blick
2 Vorwort des Vorstands
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Geschäftsfreunde, das Wesentliche gleich vorab: Leider bleibt die AG im erste Halbjahr 2024 hinter unseren ehrgeizig gesteckten Erwartungen zurück. Während unsere etablierten SAP-Lösungen weiterhin durch sehr erfreuliche Umsatzzahlen überzeugen, konnte der junge Produktbereich IT Service Management (ITSM) die angestrebten Umsatzsteigerungen bislang nicht erreichen. Zwar konnten wir mehrere neue Kunden für unsere Cloud-Lösung SmartITSM gewinnen, die neu abgeschlossenen Verträge sind im Umsatz jedoch noch zu verhalten, um den gewünschten Wachstumsschub für unser Gesamtgeschäft zu liefern. Dies entspricht nicht den Zielen, die wir uns Ende 2023 gesetzt hatten; in Anbetracht der konjunkturellen Situation können wir mit dem ersten Halbjahr dennoch zufrieden sein. Zugegeben, wir haben uns sehr ambitionierte Ziele gesetzt und gehofft, durch unsere jüngste Innovations- und Investitionsoffensive deutlich schnellere Erfolge zu erwirtschaften. Zwar konnten wir hinsichtlich Funktionalität und Leistungsfähigkeit unserer Software maßgebliche Fortschritte realisieren, die bescheidenen Umsatzzahlen machen jedoch klar, dass mit Blick auf die gewünschte Umsatzentwicklung noch Geduld gefragt ist. Fest steht, wir werden weiterhin aktiv Wachstums- und Innovationsimpulse setzen, um die Software optimal auf die Bedürfnisse des Marktes, insbesondere die des gehobenen Mittelstands abzustimmen. Darüber hinaus gilt es, klare Alleinstellungsmerkmale zu identifizieren und uns selbstbewusst im Markt zu positionieren. Denn auch wenn der wirtschaftliche Erfolg noch auf sich warten lässt, so stehen wir nach wie vor an einem Wendepunkt im Technologiemarkt. So eröffnet der Vormarsch der künstlichen Intelligenz eine Vielzahl neuer Perspektiven, die wir zu nutzen gedenken. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir zunächst damit, dass sich die Umsätze eher auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln werden, anstatt den prognostizierten Anstieg zu verzeichnen: Dank der guten Performance im Bereich SAP liegen wir im ersten Halbjahr zwar im Rahmen der Erwartungen, jedoch sehen wir uns Herausforderungen aufgrund der zurückhaltenden Entwicklung im ITSM-Segment sowie der abflauenden Wachstumsdynamik unserer Tochtergesellschaft in Neuseeland gegenüber. Bei stringenter Kostenkontrolle gehen wir trotzdem von leicht positiven Ergebnissen beim EBIT und Cashflow zum Jahresende aus. Der Konzernumsatz wird voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bleiben, da die angestrebten Umsatzzuwächse sowohl in Neuseeland als auch in Deutschland vorrausichtlich nicht zu erreichen sind. Bezüglich der Liquidität ist diese Situation aber gut zu verkraften; sie erlaubt es uns, weiterhin intensiv in Wachstumsperspektiven und innovative Alleinstellungsmerkmale zu investieren, ohne unsere solide Ausgangslage zu gefährden. Auch die geduldige Suche nach Partnern, um Marktsynergien zu schaffen und bessere Zukunftsaussichten für unsere Kunden, Mitarbeitenden und Aktionäre zu gewährleisten, setzen wir fort. Sobald sich geeignete Investitionen oder Zusammenschlüsse ergeben, werden wir diese umsetzen, um unsere unternehmerischen Stärken und Möglichkeiten am Markt noch konsequenter zur Geltung zu bringen. Im nachfolgenden Bericht finden Sie detaillierte Informationen zu den Finanzergebnissen der ersten sechs Monate des Jahres 2024. Für den Vorstand Ihr Daniele Di Croce 3 Konzern-Zwischenlagebericht3.1 Konzernstruktur und GeschäftstätigkeitRechtliche Konzernstruktur Die REALTECH AG ist die Holding des REALTECH-Konzerns. Dessen wirtschaftliche Entwicklung wird anteilig durch die hundertprozentige und einzige Tochtergesellschaft, REALTECH Ltd., Auckland, Neuseeland, mitbestimmt. Geschäftsmodell des REALTECH-Konzerns Das Geschäftsmodell des REALTECH-Konzerns ist darauf ausgerichtet, die sich ständig wandelnden Marktbedingungen zu berücksichtigen und zu nutzen. Durch die Anpassung unserer Business-Strategie an aktuelle Marktrends, wie die gezielte Integration von künstlicher Intelligenz in unsere Softwareprodukte, streben wir danach, die geschäftlichen Mehrwerte des Technologiemanagements zu maximieren. Unser vorrangiges Ziel ist es, die Anwender unserer Software maximal zu unterstützen und zu entlasten, wodurch wir unseren Kunden gesteigerte Effizienz, Risikominimierung und mehr Transparenz bieten können. Gleichzeitig sehen wir durch diese Maßnahmen die Weiterentwicklung und Stärkung unserer bestehenden Geschäftsbereiche vorangetrieben. Unser Geschäftsmodell konzentriert sich auf die Entwicklung von Softwareprodukten im Bereich IT Service Management (ITSM), mit dem Ziel, den IT-Betrieb unserer Kunden effizient zu unterstützen. Unser Produktangebot besteht aus Softwarelösungen, die einen hochgradig automatisierten Betrieb von IT-Infrastrukturen ermöglichen. Ein beträchtlicher Teil unserer Umsätze, nämlich rund 64 Prozent, stammen aus Supportverträgen mit unseren Softwarekunden. Zusätzlich bieten wir aktive Unterstützung in Form von Remote Managed Services (RMS) für Unternehmen an, die unsere ITSM-Lösung einsetzen oder ihre eigenen SAP-Systeme betreiben. Die in Neuseeland ansässige REALTECH Ltd. erweitert das Leistungsangebot der AG um Beratungsdienstleistungen im SAP-Bereich. Diese umfassen beispielsweise Unterstützung bei der SAP-S/4Hana-Transformation, dem laufenden Betrieb von SAP S/4Hana oder der Implementierung von SAP-Cloud-Diensten auf der Microsoft-Azure-Plattform. Das Wettbewerbsumfeld im ITSM-Markt ist geprägt durch eine hohe Intensität und wird teilweise von nationalen wie internationalen Anbietern dominiert. Vor diesem Hintergrund ist es für REALTECH entscheidend, eine klare Zielgruppe zu definieren und durch gezielte Spezialisierungen zu überzeugen. Dies ermöglicht eine differenzierte Positionierung im Vergleich zum Wettbewerb. Durch bedarfsgerechte Softwareentwicklung strebt REALTECH die optimale Positionierung in einem klar definierten Zielkundensegment an. In erster Linie ist dies der gehobene Mittelstand, für den unsere innovativen Produkte eine Angebotslücke im Vergleich zu den großen Wettbewerbern schließen. Die Integrationsfähigkeit einzelner Komponenten in bestehende IT-Service-Management-Installationen erhöht die Attraktivität unseres Angebots. Ein Beispiel hierfür ist die Integration der SAP-Lösungen in unsere eigene sowie weitere gängige IT-Service-Management-Lösungen. Eine weitere Kompetenz liegt in der automatisierten Erfassung wichtiger Infrastrukturinformationen und der damit verbundenen Prozessoptimierung. Dies ist insbesondere für Unternehmen aus dem Bereich Kritische Infrastrukturen (KRITIS) von Bedeutung. Hier trägt unsere Software dazu bei, die Transparenz und Sicherheit der IT-Infrastruktur zu gewährleisten. Unsere Geschäftsstrategie für 2024 zielt auf konkrete Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ab. Dies wird unterstützt durch unsere etablierten Geschäftsfelder SAP und ITSM, die im Jahr 2023 62 Prozent (SAP-Geschäft) und 38 Prozent (ITSM-Geschäft) zum Umsatz der REALTECH AG beigetragen haben. 2024 investieren wir einen bedeutenden Teil unserer Ressourcen, etwa 1 Mio. EUR, in die Unterstützung von Innovationsaktivitäten. In Anlehnung an die jüngsten Entwicklungen im IT-Markt, insbesondere im Bereich der KI-Entwicklung und Cybersicherheit, setzen wir auf eine gesteigerte Innovationsfähigkeit mit dem Ziel, unser Produktportfolio an neue Trends und Entwicklungen anzupassen und dahingehend weiterzuentwickeln. Intern haben wir die Steuerung und die Methoden unserer strategischen Entscheidung definiert und kommuniziert. Unsere Organisationsstrukturen sind bereits klar definiert und funktionsfähig. Darüber hinaus begrüßen und unterstützen wir ein funktions- sowie abteilungsübergreifendes Engagement zur Verwirklichung unserer Ziele. Geschäftssegmente und Organisationsstruktur Wir organisieren uns in allen operativen Businesseinheiten in agilen, miteinander vernetzten Teams, die in erster Linie an konkreten Kundenlösungen arbeiten. Dies ermöglicht uns, auch weiterhin flexibel und schnell auf die individuellen, durch die Digitalisierung getriebenen Kundenbedürfnisse zu reagieren. Die Berichterstattung der REALTECH AG besteht aus den Segmenten „Deutschland“ und „Asia-Pacific“. Dabei umfasst das Segment „Deutschland“ die REALTECH AG, das Segment „Asia-Pacific“ die REALTECH Ltd. in Neuseeland. Wirtschaftsbericht Laut IWF-Prognose bleiben die Wachstumsperspektiven Deutschlands für 2024 gegenüber dem Vorjahr weiterhin auf 0,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Damit befände sich Deutschland am Rande der Stagnation und unter den Wachstumserwartungen der großen Industrienationen. Die Gründe für die schwache Konjunktur sind vielfältig: von der schwachen globalen Nachfrage nach Investitionsgütern über hohe Energiepreise, rückständige Bürokratie und hohe Steuern bis hin zu den fehlenden Investitionsimpulsen aus der Politik. Laut ifo hat sich die Stimmung der Unternehmen in Deutschland verschlechtert: Der ifo Geschäftsklimaindex sank bezüglich der Einschätzung der Lage im Juni auf 88,3 Punkte (Juni 2023: 93,7 Punkte). Die Inflation hingegen hat sich auf eine gesunde Höhe stabilisiert: So lag die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – im Juni 2024 bei plus 2,2 Prozent (Destatis, Pressemitteilung Nr. 266, 11.7.2024). Laut Prognose des IMF wird das reale BIP im laufenden Jahr 2024 um rund 1,7 Prozent in den Industrieländern gegenüber dem Vorjahr wachsen (globales Wirtschaftswachstum von 3,2 Prozent). Über diese Auswirkungen hinaus haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2023 auf den Seiten 14 bis 17 nicht wesentlich geändert. 3.2 Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageREALTECH im ersten Halbjahr 2024 Der Umsatz des Konzerns ist etwas, um 30 TEUR (rund 0,6 Prozent), im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 gesunken. Dabei zeigte unsere Tochtergesellschaft in Neuseeland nach der deutlichen Umsatzsteigerung im Vorjahr eine Abkühlung der Umsatzentwicklung: Hatte diese im ersten Halbjahr 2023 noch eine Umsatzsteigerung von 32 Prozent erwirtschaftet, stellt sich für das erste Halbjahr 2024 eine leichte Umsatzreduzierung von rund 8 Prozent dar. Dagegen hat sich die Umsatzlage in der AG im ersten Halbjahr 2024 um 5 Prozent verbessert, was aber den Gegeneffekt aus Neuseeland nicht kompensieren konnte. Das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr 2024 beträgt plus 43 TEUR (Vorjahr: minus 180 TEUR). Die deutliche Verbesserung von 223 TEUR ist hauptsächlich bedingt durch die Auswirkung einer einmaligen Korrektur im Bereich Personalkostenabrechnung (rund 190 TEUR plus). Weitere Kontrollmaßnahmen der Kosten haben den Anstieg der Personalkosten überkompensiert. Die liquiden Mittel zum 30.6.2024 betrugen im Konzern rund 3,2 Mio. EUR nach 2,3 Mio. zum 31.12.2023. Die Veränderung entfällt überwiegend auf einen starken Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit. Die Liquidität stellt aus heutiger Sicht nach wie vor eine gesicherte Basis dar, um die operativen Ziele für das Jahr 2024 und die Folgejahre erreichen zu können. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beträgt 1.873 TEUR im ersten Halbjahr 2024 (im Vergleich zum Vorjahr: 605 TEUR). Geschäftsentwicklung Im ersten Halbjahr 2024 betrugen die Umsatzerlöse des Konzerns 5.142 TEUR (erstes Halbjahr 2023: 5.172 TEUR). In Deutschland stiegen die Umsatzerlöserlöse im 6-Monatszeitraum um 5 Prozent, von 2.993 TEUR auf 3.146 TEUR. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz änderte sich dadurch auf 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (58 Prozent). In Asia-Pacific (Neuseeland) reduzierte sich der Umsatz um 8 Prozent, von 2.179 TEUR auf 1.995 TEUR. Die Tochtergesellschaft trug somit 39 Prozent (Vorjahr: 42 Prozent) zum Konzernumsatz bei. Ertragslage Der Konzernumsatz ging von Januar bis Juni 2024 im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 0,5 Prozent auf 5.142 TEUR zurück. Grund hierfür ist die Abkühlung des Umsatzwachstums bei der Tochter in Neuseeland, wobei die Entwicklung im Vorjahr sehr robust war. Dies erachten wir trotzdem als positiv und erwarten eine deutliche Verbesserung im zweiten Halbjahr bzw. im Geschäftsjahr 2025. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 229 TEUR (erstes Halbjahr 2023: 92 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge im ersten Halbjahr 2024 betreffen im Wesentlichen die Korrektur im Bereich Personalabrechnung von rund 190 TEUR. Weitere Posten beinhalten die Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir erstmalig 20 TEUR Sachbezüge aus Dienstwagennutzung berichtet; im Geschäftsjahr 2024 sind keine weiteren solche Sachbezüge vorhanden. Der Materialaufwand betrug im ersten Halbjahr 2024 699 TEUR (Vorjahr: 828 TEUR). Die Hauptkomponenten des Materialaufwands sind Fremdarbeiten für Kundensupport- und Freelancer-Tätigkeiten bei der Tochtergesellschaft in Neuseeland. Der Rückgang des Materialaufwands ist auf den Umsatzrückgang bei der Tochtergesellschaft und – als Folge – auf die Reduzierung des Einsatzes von Freelancern zurückzuführen. Die Personalaufwendungen sind auf 3.427 TEUR (Vorjahr: 3.233 TEUR) gestiegen. Ursächlich für den moderaten Anstieg ist im Wesentlichen die Gehaltserhöhung, die wir unseren Mitarbeitenden als Inflationsausgleich mit Beginn des zweiten Halbjahrs 2023 zugesprochen haben. Im Geschäftsjahr beinhaltet die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen unter anderem Aufwendungen für fremdbezogene Dienste, Raumkosten, Lizenzgebühren, Telefon- und Internetgebühren sowie Kfz-Leasing. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.144 TEUR (Vorjahr: 1.263 TEUR) konnten wir durch effiziente Kostenkontrolle, Reduzierung unserer Mietkosten und weitere kostensenkende Maßnahmen sehr gut im Griff behalten und so im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 10 Prozent senken. Das EBIT konnte im Vergleich zum Vorjahr von minus 180 TEUR auf plus 43 TEUR zulegen. Die EBIT-Marge stieg auf 0,84 Prozent, nach minus 3,48 Prozent im Vorjahreshalbjahr. Das Finanzergebnis lag nach sechs Monaten bei plus 80 TEUR (Vorjahr: plus 46 TEUR). Es setzt sich aus Zinserträgen aus Anleihen und Termingeldanlagen zusammen, wobei die Zinsaufwendungen die nach IFRS 16 berechneten Zinsen für Leasing darstellen. Das Jahresergebnis der ersten sechs Monate erhöhte sich von minus 220 TEUR auf plus 63 TEUR. Basierend auf der unveränderten Anzahl von durchschnittlich 5.385.652 Aktien, errechnet sich für die Anteilseigner des Mutterunternehmens ein Ergebnis je Aktie von plus 0,01 EUR (Vorjahr: minus 0,05 EUR). Finanzlage Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich verbessert und lag im ersten Halbjahr 2024 bei 1.873 TEUR (Vorjahr: 605 TEUR). Auf hohem Niveau lag der Mittelabfluss aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, weit über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Zusätzlich wirkte sich das Konzernergebnis positiv aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit wies im ersten Halbjahr 2024 aufgrund der Termingeldanlagen in Höhe von 2.000 TEUR, der Tilgung der Wertpapieranleihen in Höhe von 1.083 TEUR sowie weiterer Investitionen in neue technische Anlagen in Höhe von 31 TEUR einen Mittelabfluss in Höhe von 948 TEUR auf (Vorjahr: 1.534 TEUR Mittelabfluss). Aus der Bilanzierung von Nutzungsrechten aus Leasingverhältnissen resultierten Abschreibungen in Höhe von insgesamt 37 TEUR (Vorjahr: 81 TEUR) sowie gezahlte Zinsen in Höhe von insgesamt 5 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR). Diese wurden im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit berücksichtigt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet einen Betrag in Höhe von 41 TEUR (Vorjahr: 83 TEUR) aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten. Aufgrund des starken positiven Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit wurden die liquiden Mittel im ersten Halbjahr 2024 auf einen Betrag in Höhe von 3.196 TEUR (zum 31.12.2023: 2.317 TEUR) erhöht. Vermögenslage Die Summe der Vermögenswerte stieg im Stichtagsvergleich gegenüber dem 31.12.2023 um 18 Prozent, von 8.514 TEUR auf 10.051 TEUR. Ursächlich hierfür waren vor allem die Erhöhung der sonstigen finanziellen kurzfristigen Vermögenswerte (2 Mio. EUR Festgeldanlage) und der liquiden Mittel. Bei den Aktiva gab es bei den langfristigen Vermögenswerten außer der Tilgung der Wertpapieranleihen und dem Verschieben in kurzfristige Vermögenswerte keine großen Veränderungen. Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um 2.148 TEUR gestiegen und betrugen am 30.6.2024 9.463 TEUR; diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die starke Liquiditätslage zurückzuführen. Bei den Passiva gab es bei den langfristigen Schulden nur geringfügige Änderungen. Die kurzfristigen Schulden sind um 1.480 TEUR im Vergleich zum Jahresende gestiegen. Verantwortlich hierfür war insbesondere die Erhöhung der Vertragsverbindlichkeiten (passive Rechnungsabgrenzungsposten) von 563 TEUR auf 2.147 TEUR; der Grund für diese Entwicklung ist die Saisonalität unseres Geschäfts: Am Jahresanfang werden die Support-Rechnungen für das gesamte Jahr erstellt. Das Eigenkapital erhöhte sich zum 30.6.2024 gegenüber dem 31.12.2023 (6.429 TEUR) um rund 1 Prozent auf 6.520 TEUR. Die Eigenkapitalquote lag zum 30.6.2024 bei 64,9 Prozent (zum 31.12.2023: 75,5 Prozent). Die weiterhin hohe Eigenkapitalausstattung in Verbindung mit einer guten Liquiditätsausstattung bildet eine gesicherte Basis, um zukünftige Ertrags- und Wachstumsziele zu realisieren. 3.3 MitarbeitendeZum Ende des ersten Halbjahres 2024 beschäftigte REALTECH insgesamt 68 Mitarbeitende; ein leichter Anstieg im Vergleich zum 30.6. des Vorjahres (66 Mitarbeitende). Von diesen 68 Mitarbeitenden waren 47 in Deutschland angestellt (Vorjahr: 45). Die Zahl der Beschäftigten der REALTECH-Auslandsgesellschaft in Neuseeland ist konstant bei 21 geblieben. Zusätzlich zu den genannten Mitarbeitenden greifen wir auch auf externe Ressourcen aus Rumänien zurück. Die dortigen Projekt-Kapazitäten werden flexibel nach Bedarf gemanagt. Dieses Instrument erlaubt es, Kapazitäten flexibel an die Markt- und Umsatzentwicklungen des Unternehmens anzupassen. 3.4 Risiko- und ChancenberichtEs wird auf Abschnitt 4.3 Risikobericht als Bestandteil des Konzernlageberichts im Jahresfinanzbericht 2023 (Seite 25 ff.) verwiesen. Zusätzlich wird auf den ebenda folgenden Abschnitt 4.4 Prognosebericht verwiesen. 3.5 PrognoseberichtDer Vorstand kann die im Geschäftsbericht 2023 auf den Seiten 32 bis 35 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2024 leider nicht bekräftigen. Das wirtschaftliche Umfeld zeigt sich stagnierend und auch die Umsatzprognose nach dem ersten Halbjahr deutet eher darauf hin, dass das Gesamtjahr auf Vorjahresniveau verharrt. Unser Budget für das Jahr 2024 sieht moderate Umsatzzuwächse in unserem soliden SAP-Bereich vor. Wir gehen jedoch nicht davon aus, kurzfristig weitere Umsatzzuwächse durch unsere KI-Innovationsinitiativen erwirtschaften zu können. Aus dieser Perspektive streben wir im Geschäftsjahr 2024 nunmehr einen Gesamtumsatz von erneut ca. 10,4 Mio. EUR an. Durch weitere moderate Kosteneinsparungen und eine kontinuierliche Kostenkontrolle planen wir, unter Berücksichtigung notwendiger Investitionen in Innovation, technisches Upskilling und intensive Mitarbeiterweiterentwicklung, im Jahr 2024 für den Konzern ein leicht positives EBIT zu erreichen. Für die kommenden Jahre 2025 bis 2027 streben wir moderate jährliche Umsatzwachstumsraten von ca. 5 Prozent an. Bei den moderaten Wachstumsraten und konservativer Kostenplanung halten wir für den Zeitraum 2025 bis 2027 ein auf 1 Mio. EUR, 1,2 Mio. EUR bzw. 1,5 Mio. EUR steigendes EBIT für machbar. Alles hängt jedoch davon ab, ob es gelingt, die Umsatzentwicklung im Cloud-ITSM-Bereich signifikant zu steigern. Marktentwicklung Deutschland befindet sich 2024 in einer schwierigen konjunkturellen Lage und ist im
letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. Auch für das laufende Jahr sehen die Prognosen
eher eine Stagnation als einen Aufschwung, teilweise sogar eine weiter andauernde
Rezession. Die Aussicht trübt sich weiter ein, die positiven Signale werden weniger. Auch das ifo Institut bestärkt die Stagnation der Wirtschaft: „Die Münchner senken
die Prognosen für das laufende und kommende Jahr. Als Gründe werden zu wenige Investitionen
in der Industrie, eine schlechte Auftragslage und geringer Konsum genannt.“ „Dabei belasten sowohl konjunkturelle als auch strukturelle Faktoren. Nach einem Rückgang
um 0,3% im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem
Jahr wohl nur stagnieren.“ Die ifo Studie Künstliche Intelligenz (KI) - Verbreitung, Anwendungen und Hindernisse in Deutschland im europäischen Vergleich sieht hinsichtlich der Nutzung von KI-Technologien in Unternehmen zudem „deutliche Unterschiede zwischen den Ländern: Spitzenreiter sind Dänemark, Finnland, Belgien, Luxemburg und die Niederlande; in diesen Top-5-Ländern nutzten 2023 mehr als 14% der Unternehmen mindestens eine KI-Technologie. Deutschland lag im europäischen Vergleich bei knapp 12% und somit [lediglich] auf Rang 7.“ (https://www.ifo.de/publikationen/2024/monographie-autorenschaft/kuenstliche-intelligenz-ki-verbreitung-anwendung, Studie dort abgerufen am 11.9.2024) Für REALTECH bedeutet dies, dass wir weiterhin aktiv Wachstums- und Innovationsimpulse setzen werden, um unsere Software optimal auf die Marktanforderungen abzustimmen. Darüber hinaus müssen wir unsere Alleinstellungsmerkmale klar herausarbeiten und uns selbstbewusst im Markt positionieren. Auch wenn der wirtschaftliche Erfolg noch auf sich warten lässt, befinden wir uns nach wie vor an einem Wendepunkt im Technologiemarkt. Der Fortschritt der künstlichen Intelligenz eröffnet uns neue, beispiellose Möglichkeiten, die wir entschlossen nutzen wollen. Marktangang und Positionierung In einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld hat REALTECH seine strategische Ausrichtung konsequent auf die Optimierung von IT-Prozessen durch Automatisierung ausgerichtet. Unser Ziel ist, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Effizienz zu steigern und so besser auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren. Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte sowie die digitale Transformation unserer Vertriebskanäle bleiben gerade in Zeiten der Stagnation von zentraler Bedeutung. Durch einen Multi-Channel-Vertrieb und die Integration in führende Plattformen erreichen wir eine breite Kundenbasis und stärken unsere Marktposition. Besonders im Bereich Künstliche Intelligenz sehen wir großes Potenzial, um unseren Kunden attraktive Mehrwerte zu bieten. Gleichzeitig setzen wir auf höchste Sicherheitsstandards, um die wachsenden Cyberrisiken abzuwehren. Wir sind überzeugt, dass unsere Innovationskraft und unsere Kundenorientierung uns auch in Zukunft zu einem erfolgreichen Technologiepartner machen. Durch agile Anpassung an die sich ständig verändernden Marktbedingungen sowie konsequente Fokussierung auf die Bedürfnisse unserer Kunden werden wir die Herausforderungen der aktuellen Zeit meistern und unser Wachstum fortsetzen. Ausblick 2024 Nach einem erfolgreichen Turnaround im Jahr 2021 setzen wir auch 2024 auf weiteres Wachstum und Innovation. Mit einem Investitionsbudget von 1 Mio. Euro stärken wir unsere Position in den zukunftsträchtigen Bereichen KI und IT-Automatisierung. Ziel ist es, unsere Produktpalette weiterzuentwickeln und unseren Kunden einen noch höheren Mehrwert zu bieten. Die positive Entwicklung unserer digitalen Vermarktungsstrategie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um neue Kunden zu gewinnen. Auch wenn die wirtschaftliche Stagnation kurzfristig zu weniger Wachstumsdynamik führt, sind wir zuversichtlich, dass unsere innovativen Lösungen langfristig zu steigenden Umsatzzahlen führen werden. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen sind wir finanziell solide aufgestellt und verfügen über ausreichende Liquidität. Wir werden unsere Anstrengungen fortsetzen, um unsere Kunden zu begeistern und unser Wachstum langfristig zu sichern.
Leimen, 27. September 2024 REALTECH AG Der Vorstand 4 Konzern-Halbjahresabschluss4.1 Konzernbilanz
4.2 Konzern-Gesamtergebnisrechnung
* Hierauf entfallen keine latenten Steuern. 4.3 Konzernkapitalflussrechnung
4.4 Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
4.5 SegmentinformationenSegmentinformationen erstes Halbjahr 2024
Segmentinformationen erstes Halbjahr 2023
4.6 Konzernanhang zum Konzern-HalbjahresabschlussGrundlagen und Methoden Die REALTECH AG, Leimen, ist eine in Deutschland ansässige, börsennotierte Aktiengesellschaft mit Geschäftsanschrift in der Paul-Ehrlich-Straße 1, 69181 Leimen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen (HRB 351488). Der Konzern-Halbjahresabschluss der REALTECH AG zum 30. Juni 2024 umfasst die REALTECH AG und ihr neuseeländisches Tochterunternehmen (gemeinsam als „REALTECH-Konzern“ bezeichnet). Der Konzern-Halbjahresabschluss der REALTECH AG zum 30. Juni 2024 wurde gemäß § 315e Abs. 1 HGB im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie gemäß der Verordnung 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzend zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die IFRS umfassen die vom International Accounting Standards Board verlautbarten IFRS, die International Accounting Standards (IAS) sowie die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRS IC) und des Standing Interpretations Committee (SIC). Die Vergleichswerte des Vorjahres wurden nach den gleichen Grundsätzen ermittelt. Die IFRS wurden bei der Erstellung des Konzernabschlusses vollständig beachtet. Der Konzern-Halbjahresabschluss der REALTECH AG wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses und der Ermittlung der Vergleichszahlen für das Vorjahr wurden grundsätzlich dieselben Konsolidierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 31.12.2023 angewandt. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Anhang des Jahresfinanzberichts 2023 im Einzelnen veröffentlicht. Allgemeine Darstellung Der vorliegende Konzernabschluss wurde in Euro (EUR) erstellt, was sowohl der funktionalen Währung als auch der Darstellungswährung des Mutterunternehmens des REALTECH-Konzerns entspricht. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurde erstmalig nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden Vorjahreszahlen ebenfalls nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Wir sind der Meinung, dass das Gesamtkostenverfahren für ein Unternehmen unserer Struktur und Größe eine bessere Übersicht bietet. Im Gegensatz zum Umsatzkostenverfahren werden beim Gesamtkostenverfahren die gesamten Kosten bzw. Aufwendungen einer Periode den gesamten Erlösen bzw. Erträgen derselben Periode gegenübergestellt. Diese Aufstellung entspricht einer Bruttodarstellung der Ergebnisquellen nach Aufwands bzw. Ertragsarten. Durch diese Änderung denken wir, den Lesern unserer Jahresabschlüsse aussagekräftigere Informationen zu liefern. Soweit Angaben im Konzernanhang in TEUR angegeben sind, wurden die Beträge jeweils kaufmännisch gerundet. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben Differenzen auftreten können. Die Änderung der Gewinn- und Verlustrechnung führt dazu, dass die Jahresabschlüsse zuverlässige und relevante Informationen über die Auswirkungen von Geschäftsvorfällen liefern. Im Vorjahr haben wir unsere Gesamtergebnisrechnung nach den Funktionen Vertrieb und Marketing, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung gegliedert. Im Berichtsjahr wurde das interne Berichtswesen umgestellt. Die Aufwendungen werden im internen Berichtswesen künftig nach Aufwandsarten dargestellt und können damit besser kontrolliert werden. Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr nach Gesamtkostenverfahren umfasst folgende Posten:
Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Vorjahr nach Umsatzkostenverfahren umfasste folgende Posten:
Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt dem Einfluss bestimmter saisonaler Schwankungen. In der Vergangenheit waren die Umsatzerlöse in den letzten beiden Jahresquartalen tendenziell am höchsten. Daher können die Zwischenergebnisse nur eingeschränkt als Indikator für die Ergebnisse des gesamten Geschäftsjahres herangezogen werden. Dieser Halbjahresbericht wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Im Rahmen der Aktualisierung der Annahmen und Schätzungen des Managements wurden alle verfügbaren Informationen zu den erwarteten wirtschaftlichen Entwicklungen und staatlichen Maßnahmen einbezogen. Diese Informationen wurden auch in die fortlaufende Prüfung der Werthaltigkeit und Einbringlichkeit von Vermögenswerten und Forderungen einbezogen. Weitere künftig mögliche Auswirkungen auf die Bewertung einzelner Vermögenswerte und Schulden werden fortlaufend analysiert. Die zugrunde liegenden Schätzungen und Annahmen basieren auf dem Stand des vorhandenen Wissens und der bekannten Informationen zum 30.6.2024 und darüber hinaus. Sicherstellung der Finanzierung durch Finanzmittelbestand Die Liquiditätssteuerung hatte bisher und wird auch zukünftig für REALTECH einen sehr hohen Stellenwert behalten. Wir bemühen uns, dafür Sorge zu tragen, dass die geplante positive Entwicklung unseres Liquiditätssaldos mittel- und auch langfristig gedeckt ist. Auf Basis unserer, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Szenarien, vorgenommenen Liquiditätsplanung ist unsere Geschäftstätigkeit mit der vorhandenen Liquiditätsausstattung gewährleistet. Segmentinformationen Die Segmentberichterstattung erfolgt im Einklang mit IFRS 8 nach dem „Management Approach“ und orientiert sich an der internen Organisations- und Managementstruktur unter Einbezug des internen Berichtswesens an den Vorstand der REALTECH AG. Der REALTECH-Konzern betreibt Geschäftstätigkeiten, mit denen Erträge erwirtschaftet werden und bei denen Aufwendungen anfallen können, deren EBIT regelmäßig vom Vorstand der REALTECH AG im Hinblick auf Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen und die Bewertung der Ertragskraft überprüft wird und für die relevante Finanzinformationen vorliegen. Vor diesem Hintergrund berichtet der REALTECH-Konzern über die Segmente nach einer geographischen Abgrenzung. Dabei umfasst das Segment Deutschland die REALTECH AG und das Segment Asia-Pacific die REALTECH Ltd. in Neuseeland. Relevant für die Zuordnung der Segmentumsatzerlöse ist die Ursprungsregion der Umsatzgenerierung, nicht die Zielregion der Umsatzrealisierung. Insbesondere das Segment Deutschland realisiert auch Umsätze mit Kunden, die nicht in Deutschland ansässig sind. Innerhalb der einzelnen Segmente werden dieselben Rechnungslegungsgrundsätze wie auf Ebene des Gesamtkonzerns angewendet. Die Leistungen der Segmente werden im Wesentlichen anhand des Umsatzes und des EBIT beurteilt. Die Zuordnung der Umsatzerlöse gegenüber Dritten erfolgt nach dem Sitz der verkaufenden Unternehmenseinheit. Die in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlöse bestehen gegenüber externen Kunden. Geschäftsentwicklung Im ersten Halbjahr 2024 sind die Umsatzerlöse des Konzerns im Vergleich zum Halbjahr des Vorjahres minimal um 0,6 Prozent auf 5.142 TEUR gesunken (erstes Halbjahr 2023: 5.172 TEUR). Diese Entwicklung resultiert aus der Umsatzreduzierung bei der Tochtergesellschaft in Neuseeland in Höhe von 184 TEUR, die trotz Umsatzanstieg in der AG in Höhe von 153 TEUR nicht kompensiert werden konnte. In Deutschland verbesserten sich die Umsätze im 6-Monatszeitraum um 5 Prozent, von 2.993 TEUR auf 3.146 TEUR. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz lag damit bei 61 Prozent (Vorjahr: 58 Prozent). In Asia-Pacific (Neuseeland) sank der Umsatz um 8 Prozent, von 2.179 TEUR auf 1.995 TEUR. Das Segment trug 39 Prozent (Vorjahr: 42 Prozent) zum Konzernumsatz bei. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 30.6.2024 Es bestehen keine wesentlichen Änderungen, welche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten. Schwebende Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind nicht an Gerichtsverfahren, Rechtsstreitigkeiten oder Schadenersatzanspruchsverfahren beteiligt, welche wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten.
Leimen, 27. September 2024 REALTECH AG Der Vorstand 5 Versicherung des gesetzlichen VertretersWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Leimen, 27. September 2024 REALTECH AG Der Vorstand 6 AdressenDEUTSCHLAND REALTECH AG Paul-Ehrlich-Straße 1 Tel.: +49.6224.9871.100
NEUSEELAND REALTECH Ltd. Level 4 Tel.: +64.9.308.0900 7 Finanzkalender
8 Kontakt und ImpressumHaben Sie Fragen oder wünschen weitere Informationen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
REALTECH AG Paul-Ehrlich-Straße 1
Investor Relations Tel.: +49.6224.9871.100
Den Jahresfinanzbericht 2023 und den Halbjahresbericht 2024 finden Sie im Internet
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