Ad-hoc | 14 March 2001 08:49
Ad hoc-Service: Rheinmetall AG
Ziele erreicht
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14. März 2001
Rheinmetall erreicht seine anspruchsvollen Ziele für 2000
Mit einer Ergebnis-Verdreifachung gegenüber 1999 hat die Rheinmetall AG,
Düsseldorf, im Geschäftsjahr 2000 wie geplant ein Ergebnis vor Steuern
von 90 Mio EUR erreicht und damit ihre ‘Strategie der klaren Linie’
mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung von Ertragskraft und
Liquidität bestätigt. Auch das betriebliche Ergebnis konnte mit 152 Mio EUR
mehr als verdoppelt werden.
Alle drei Unternehmensbereiche trugen zu dieser erfreulichen
Ergebnisentwicklung bei, wobei der Bereich Automotive (Kolbenschmidt
Pierburg AG) mit 60 Mio EUR erneut an das sehr hohe Niveau des Jahres 1999
(61 Mio EUR) anschloß. Der Unternehmensbereich Electronics (Aditron AG)
steigerte sein Ergebnis um 5 % auf 17 Mio EUR.
Besonders erfreulich ist die Geschäftsentwicklung
im Unternehmensbereich Defence (Rheinmetall DeTec
AG) verlaufen. Das Vorsteuerergebnis des
Unternehmensbereiches Defence hat sich von – 9 Mio EUR auf +36 Mio EUR
verbessert. Dafür ausschlaggebend war der Turn-around bei der STN
ATLAS Elektronik GmbH, die ihr Ergebnis durch ein umfassendes
Restrukturierungsprogramm von -46 Mio EUR auf +11 Mio EUR drehte.
Die Finanzbeteiligung Jagenberg erreichte hingegen mit
-6 Mio EUR nicht das Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses.
Die Umsatzentwicklung des Rheinmetall-Konzerns
bewegte sich im Jahr 2000 auf der guten Höhe des
Vorjahres. Bereinigt um Änderungen des
Konsolidierungskreises betrug das Wachstum + 4 %.
An dem vorläufigen Gesamtumsatz des Jahres 2000 von
4.486 Mio EUR (Vorjahr: 4.514 Mio EUR) sind die
Unternehmensbereiche Automotive mit 40 %,
Electronics mit 16% und Defence mit 35% beteiligt.
Auf die Finanzbeteiligung Jagenberg entfielen 9%
des Konzernumsatzes.
Dabei hat der Unternehmensbereich Automotive im
Geschäftsjahr 2000 erneut das Umsatzvolumen des
Vorjahres übertroffen. Die Steigerung um 16% auf
1.776 Mio EUR ist sowohl auf Akquisitionen und
Währungseffekte als auch auf internes Wachstum
zurückzuführen. Der Unternehmensbereich Electronics
konnte das Umsatzvolumen um 8% auf 739 Mio EUR
ausbauen. Der Umsatz des Unternehmensbereichs
Defence von 1.589 Mio EUR übertraf den
entsprechenden Vorjahreswert um 19%. Der Zuwachs
war im wesentlichen bedingt durch die Akquisitionen
von KUKA/ Henschel im Jahr 2000 sowie die erstmals
ganzjährige Einbeziehung der schweizerischen Oerlikon Contraves.
Der Finanzbereich Jagenberg konnte das Umsatzvolumen
mit 387 Mio EUR vergleichbar gerechnet um 6% steigern.
Auch die Auftragslage des Rheinmetall-Konzerns ist
gut. Bereinigt um die Änderungen im
Konsolidierungskreis ergibt sich in 2000 ein
Zuwachs von 2% beim Auftragseingang (4.561 Mio EUR)
und von 1% beim Auftragsbestand (3.899 Mio EUR). Im
Unternehmensbereich Automotive betrugen die
Auftragseingänge 1.812 Mio EUR (+18%). Zu dieser
positiven Entwicklung haben insbesondere die
Geschäftsbereiche Luftversorgung und Pumpen sowie
Kolben beigetragen. Der Unternehmensbereich
Electronics konnte mit 793 Mio EUR um 19% mehr
Aufträge verzeichnen. Dazu trug insbesondere
Heimann Systems mit einer Steigerung von 63% bei.
Der Unternehmensbereich Defence erreichte trotz der
Projektverschiebungen in das Jahr 2001 mit 1.537
Mio EUR bei den Auftragseingängen wieder das hohe
Vorjahresniveau. Der Finanzbereich Jagenberg konnte
mit 414 Mio EUR – vergleichbar gerechnet – bei
wachsendem Marktvolumen 13% mehr Aufträge
akquirieren.
Am 31. Dezember 2000 waren im Rheinmetall-Konzern
29.894 Mitarbeiter beschäftigt (- 10%).
Vergleichbar gerechnet ergibt sich damit eine
Reduzierung des Personalstandes um etwa 3%.
Der Rheinmetall-Konzern wird auch in 2001 mit
seiner ‘Strategie der klaren Linie’ die
Konzentration auf Kerngeschäftsfelder konsequent
fortsetzen. Mit einem Auftragsbestand von 3,9 Mrd
EUR sowie deutlich verbesserten Kostenstrukturen
ist das Unternehmen für die Herausforderungen des
Geschäftsjahres 2001 gut gerüstet. Im
1. Quartal wird der Umsatz des Rheinmetall-Konzerns
voraussichtlich 950 Mio EUR betragen, was einer
vergleichbaren Steigerung von 11% gegenüber dem
Vorjahr entspricht. Der Auftragseingang von 1.150
Mio EUR wird im gleichen Zeitraum um 21% wachsen.
Zusätzlich werden umfangreiche Kostensenkungs-
Programme, deren positive Ergebniswirkungen rund
110 Mio EUR ausmachen, im Jahr 2002 voll wirksam
werden und damit die Ertragskraft des Rheinmetall-
Konzerns weiter nachhaltig absichern. Dazu trägt
auch die neue schlanke Holding-Struktur der
Rheinmetall AG bei, die sich künftig auf
strategische Führungsaufgaben in einem integrierten
Technologie-Konzern konzentriert.
Ende der Mitteilung