Maritim Golfpark Ostsee AGRatekauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2011I. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnsatz und Bewertung Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242, 264 ff. HGB aufgestellt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode errechnet. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von unter € 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Vorräte Der Bestand an Waren wird zu Anschaffungskosten, die den letzten Einstandswerten entsprechen, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelabwertungen angesetzt. Darüber hinaus wurde zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalabwertung vorgenommen. Wertpapiere Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Zeitwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen Bei Bildung der übrigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Angaben zur Bilanz1. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital in Höhe von € 50.387,00 ist eingeteilt in 50.000 Stammaktien (voll stimmberechtigte Inhaberaktien) und 387 Namensaktien (vinkulierte Vorzugsaktien ohne Stimmrecht) im Nennwert von jeweils € 1,00. Mit Beschluss vom 10.08.2011 wurde Folgendes beschlossen: „Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in Höhe von € 50.000,00 durch Ausgabe von bis zu 750 neuen Namensaktien (vinkulierte Vorzugsaktien ohne Stimmrecht) im Nennwert von jeweils € 1,00 gegen Bareinlage zu erhöhen, auf max. € 50.750,00. Diese Ermächtigung ist zeitlich befristet von der Eintragung im Handelsregister an für fünf Jahre.“ Die Eintragung dieses Beschlusses erfolgte am 22.11.2011. Das genehmigte Kapital beträgt somit € 750,00. Kapitalrücklage Die auf das genehmigte Kapital geleisteten Einlagen, die noch nicht in das Handelsregister eingetragen sind, werden unter dem Posten „Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen“ ausgewiesen. Im Berichtsjahr sind keine Einlagen ohne Handesregistereintrag vorhanden. 2. Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch ausstehende Urlaubstage. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert. Sonstige Angaben4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt wurden 10 Arbeitnehmer (Vorjahr: 10) beschäftigt. 5. Gesellschaftsorgane Vorstand
Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehören an:
Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 der Gesellschaft wurde mit Gesellschafterbschluss vom 28. August 2012 festgestellt. 6. Abhängigkeitsbericht Der Vorstand hat einen Abhängigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2011 über alle Beziehungen der Gesellschaft gemäß § 312 AktG erstellt. Der Vorstand erklärt am Schluss des Berichtes: „Die Maritim Golfpark Ostsee AG hat bei den im Abhängigkeitsbericht vom 20.03.2012 aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, keinen Nachteil erfahren.“ 7. Beziehungen zu Mutterunternehmen Die Finanz-, Bau und- Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Salzuflen, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB i. V. m. § 264a HGB auf, in den der Jahresabschluss der Maritim Golfpark Ostsee AG einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und bekannt gemacht werden. 8. GewinnverwendungsvorschlagDer Bilanzverlust in Höhe von 1.841.657,26 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Bad Salzuflen, 30. März 2012 Gez. Dr. Barbara Kesselmeier BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Maritim Golfpark Ostsee AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Bielefeld, 25. Mai 2012 Claudius Arnholz, Wirtschaftsprüfer Stephan Sauer, Wirtschaftsprüfer |
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