Ad-hoc | 24 January 2002 07:31
RWE AG
RWE entkonsolidiert Nichtkerngeschäft Bau
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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RWE bezieht die Beteiligung an der Hochtief AG mit Wirkung ab 1. Januar 2002
nicht mehr vollkonsolidiert in den Konzernabschluss mit ein. Bau ist bekanntlich
innerhalb der Multi-Utility-Strategie dem Nichtkerngeschäft zugeordnet. Im
Rahmen der Fokussierung auf das Kerngeschäft Energie und Umwelt geht RWE damit
den ersten Schritt zur angekündigten mittelfristigen Trennung vom größten
deutschen Baukonzern. Hochtief wird in diesen Prozess eingebunden.
Die RWE AG hält 62,28 % der Hochtief-Aktien, davon 45,64 % im direkten Besitz.
16,64 % werden indirekt über die Vorschaltgesellschaft Francommerz gehalten, an
der RWE zu 60 % beteiligt ist (weitere Gesellschafter: Allianz, Commerzbank,
Münchner Rück). Die RWE AG wird ihren Direktanteil auf unter 40 % absenken und
zusätzlich die Mehrheit an der Francommerz abgeben. Damit sind die
Voraussetzungen für eine Vollkonsolidierung nicht mehr gegeben. Die Transaktion
erfolgt innerhalb der Francommerz-Gesellschafter.
Die Entkonsolidierung hat Auswirkungen auf den RWE-Konzernabschluss. In der
Bilanz wird Hochtief künftig nach der Equity-Methode unter der Position
“Finanzanlagen” ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung ist dann
ausschließlich das anteilige auf RWE entfallende Ergebnis im
Beteiligungsergebnis enthalten.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 24.01.2002
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WKN: 703 712; ISIN: DE0007037129; Index: DAX, EURO STOXX 50
Notiert: Amtlicher Handel in Düsseldorf, Frankfurt; Freiverkehr in Berlin,
Bremen, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; EUREX; Swiss Exchange
240731 Jän 02