RWE Aktiengesellschaft

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Jahresabschluss der RWE AG

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der RWE AG für das Geschäftsjahr 2018 werden beim Betreiber des Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlag GmbH, Köln) elektronisch eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Lagebericht der RWE AG ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst; er ist in unserem Geschäftsbericht auf den Seiten 17 bis 84 veröffentlicht.

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

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in Mio. € (s. Anhang) 31.12.18 31.12.17
Anlagevermögen (1)
Finanzanlagen 25.166 24.901
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.669 4.811
Sonstige Vermögensgegenstände 476 500
Wertpapiere (3) 1.906 1.212
Flüssige Mittel (4) 2.958 2.739
9.009 9.262
Rechnungsabgrenzungsposten (5) 3 5
34.178 34.168

Passiva

in Mio. € (s. Anhang) 31.12.18 31.12.17
Eigenkapital (7)
Gezeichnetes Kapital
Stammaktien 1.474 1.474
Vorzugsaktien 100 100
1.574 1.574
Kapitalrücklage 2.385 2.385
Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.265 1.223
Bilanzgewinn 430 922
5.654 6.104
Rückstellungen (8)
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 691 337
Steuerrückstellungen 1.487 1.506
Sonstige Rückstellungen 522 525
2.700 2.368
Verbindlichkeiten (9)
Anleihen 2.144 2.153
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 286 252
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11 9
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.169 22.623
Sonstige Verbindlichkeiten 214 659
25.824 25.696
34.178 34.168

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

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in Mio. € (s. Anhang) 2018 2017
Ergebnis aus Finanzanlagen (13) 1.091 2.268
Zinsergebnis (14) -391 -339
Sonstige betriebliche Erträge (15) 86 236
Personalaufwand (16) -51 -35
Sonstige betriebliche Aufwendungen (17) -262 -546
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (18) -1 -172
Ergebnis nach Steuern 472 1.412
Jahresüberschuss 472 1.412
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0 0
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -42 -490
Bilanzgewinn 430 922

0 = Betrag in geringer Höhe

Anhang zum 31. Dezember 2018

Allgemeine Grundlagen

Die RWE Aktiengesellschaft (RWE AG) mit Sitz in Essen ist in dem Handelsregister B des Amtsgerichts Essen unter HRB 14525 eingetragen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Ferner wurde die Reihenfolge der Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt; die Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Marktwerten bewertet.

Ausleihungen sowie Arbeitgeberdarlehen sind zum Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Flüssige Mittel sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen in den sonstigen Vermögensgegenständen werden auf den Barwert abgezinst. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Marktwerten bewertet. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Im Rahmen der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft sind der RWE AG als Organträger und somit als Steuerschuldner sämtliche latenten Steuern des Organkreises zuzurechnen, sofern die Organschaft voraussichtlich auch künftig fortbesteht. Das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird seit dem Berichtsjahr nicht mehr ausgeübt. Die Ansatzänderung hat keinen Ergebniseffekt; bereits im Vorjahr wurden aufgrund mangelnder Werthaltigkeit keine aktiven latenten Steuern bilanziert.

Die Rückstellungen sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Vorjahr: 2005G) - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Zinssatz im Dezember 2018 beträgt 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %). Aus der Verlängerung des Referenzzeitraums für die Ermittlung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von sieben auf zehn Jahre in 2016 ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 410 Mio. €.

Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,35 % (Vorjahr: 2,35 %), Rentensteigerungen je nach Versorgungsordnung von 1,0 %, 1,60 % bzw. 1,75 % (Vorjahr: 1,0 %, 1,60 % bzw. 1,75 %) sowie unternehmensindividuelle Fluktuationsannahmen berücksichtigt. Soweit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB vorliegt, ergibt sich die Rückstellung aus dem Saldo des versicherungsmathematischen Barwerts der Verpflichtung und des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens; der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert des verrechneten Deckungsvermögens. Ergebnisauswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden nach Verrechnung im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sowie für Altersteilzeitleistungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zinssatz von 2,32 % (Vorjahr: 2,80 %) für Jubiläumsverpflichtungen bzw. 0,97 % (Vorjahr: 1,43 %) für Altersteilzeitleistungen vorgenommen.

Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen des Geschäftsjahres, die Erträge nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

Soweit möglich werden Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und bei Deckung durch Sicherungsgeschäfte mit dem Sicherungskurs bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten ohne Sicherungsgeschäft werden mit dem Stichtagskurs bewertet, bei Laufzeiten von über einem Jahr unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr stellen sich wie folgt dar:

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Anschaffungskosten
Entwicklung des Anlagevermögens
in Mio. €
Stand 01.01.18 Zugänge Abgänge Stand 31.12.18
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 19.037 1 162 18.876
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.483 6 1 4.488
Beteiligungen 264 264
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.422 607 2.029
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
25.206 614 163 25.657
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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Entwicklung des Anlagevermögens
in Mio. €
Stand 01.01.18 Abschreibungen Stand 31.12.18 Stand 31.12.17 Stand 31.12.18
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 233 233 18.804 18.643
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.483 4.488
Beteiligungen 264 264
Wertpapiere des Anlagevermögens 72 186 258 1.350 1.771
Sonstige Ausleihungen 0 0
305 186 491 24.901 25.166

0 = Betrag in geringer Höhe

Die Wertpapiere des Anlagevermögens beinhalten ausschließlich Anteile an Wertpapierfonds.

Die Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 und Nr. 11a HGB sind auf den Seiten 18 bis 53 aufgeführt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in Mio. € 31.12.18 Davon RLZ 1 >1 Jahr 31.12.17 Da von RLZ 1 >1 Jahr
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.669 750 4.811 1.712
Sonstige Vermögensgegenstände 476 246 500 236
4.145 996 5.311 1.948

1 RLZ = Restlaufzeit

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Ansprüche aus Darlehen, Organschaftsabrechnungen und den laufenden Verrechnungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche, Ansprüche aus geleisteten Barsicherheiten sowie Zinsabgrenzungen und -forderungen.

(3) Wertpapiere

Es handelt sich um sonstige Wertpapiere; diese betreffen geldmarktorientierte Fonds aus der Anlage flüssiger Mittel.

(4) Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel betreffen ausnahmslos Guthaben bei Kreditinstituten.

(5) Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich im Wesentlichen um Disagien.

(6) Aktive latente Steuern

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in Mio. € 31.12.18 31.12.17
Sachverhalt Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
Aktiva
Anlagevermögen 698 63 774 75
Umlaufvermögen, übrige 789 753
Passiva
Sonderposten 15 38 2 98
Rückstellungen 1.510 7 1.662 11
Verbindlichkeiten, übrige 2 37 7 38
Summe 3.014 145 3.198 222
Saldierung -145 -222
Aktiver Überhang 2.869 2.976

Der Bewertung der latenten Steuern liegt ein unternehmensindividueller Steuersatz von 32,6 % zugrunde. Im Vorjahr war der Überhang an aktiven latenten Steuern nicht werthaltig. Seit dem Berichtsjahr wird ein resultierender Aktivüberhang nicht mehr aktiviert.

(7) Eigenkapital

Eigenkapitalentwicklung

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in Mio. € Stand 31.12.17 Mindererlös aus gewährten Mitarbeiteraktien Dividendenzahlungen Jahresüberschuss Stand 31.12.18
Gezeichnetes Kapital 1.574 1.574
Kapitalrücklage 2.385 2.385
Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.223 0 42 1.265
Bilanzgewinn 922 -922 430 430
6.104 0 -922 472 5.654

0 = Betrag in geringer Höhe

Das Grundkapital der RWE AG beläuft sich auf 1.573.748.477,44 € und hat folgende Struktur:

Stammaktien: 575.745.499 Stück auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stammaktien mit 575.745.499 Stimmen (93,7 % des gezeichneten Kapitals)

Vorzugsaktien: 39.000.000 Stück auf den Inhaber lautende nennbetragslose Vorzugsaktien ohne Stimmrecht (6,3 % des gezeichneten Kapitals)

Der rechnerische Wert je Stückaktie beträgt 2,56 €.

Den Vorzugsaktien ohne Stimmrecht steht unter bestimmten Voraussetzungen bei der Verteilung des Bilanzgewinns ein Vorzugsgewinnanteil von 0,13 € je Vorzugsaktie zu.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. April 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. April 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 314.749.693,44 € durch Ausgabe von bis zu 122.949.099 auf den Inhaber lautenden Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann in bestimmten Fällen mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. April 2018 wurde die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 25. April 2023 Aktien der Gesellschaft, gleich welcher Gattung, im Umfang von bis zu 10 % des Grundkapitals im Zeitpunkt der Beschlussfassung dieser Ermächtigung oder - falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung zu erwerben. Der Vorstand der Gesellschaft ist aufgrund des Beschlusses ferner ermächtigt, eigene Aktien ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung einzuziehen. Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien - unter bestimmten Bedingungen und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre - an Dritte zu übertragen bzw. zu veräußern. Außerdem dürfen eigene Aktien an die Inhaber von Options- oder Wandelschuldverschreibungen ausgegeben werden. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, eigene Aktien zur Erfüllung von Verpflichtungen der Gesellschaft aus zukünftigen Belegschaftsaktienprogrammen zu verwenden; hierbei ist das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.

Am 31. Dezember 2018 befanden sich keine eigenen Aktien im Bestand.

Im Geschäftsjahr 2018 wurden von der RWE AG 196.604 RWE-Stammaktien zu einem Anschaffungspreis von 3.626.221,16 € am Kapitalmarkt erworben. Der auf sie entfallende Betrag des Grundkapitals beläuft sich auf 503.306,24 € (0,03 % des gezeichneten Kapitals). Mitarbeiter der RWE AG und der Tochterunternehmen erhielten im Rahmen des Belegschaftsaktienprogramms zur Vermögensbildung insgesamt 196.560 Stammaktien sowie anlässlich von Dienstjubiläen 44 Stammaktien. Hieraus resultierte ein Gesamterlös von 3.617.602,33 €. Die jeweiligen Unterschiedsbeträge zum Kaufpreis wurden mit den frei verfügbaren Gewinnrücklagen verrechnet.

Aus dem im Rahmen der Umstellung des Jahresdurchschnittszinssatzes bei Pensionsrückstellungen entstandenen Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag in Höhe von 410 Mio. € sowie aus der über die Anschaffungskosten hinausgehenden Bewertung des Zweckvermögens zum beizulegenden Zeitwert abzüglich passiver latenter Steuern in Höhe von 2 Mio. € resultiert ein ausschüttungsgesperrter Gesamtbetrag in Höhe von 412 Mio. €; er ist durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt.

(8) Rückstellungen

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in Mio. € 31.12.18 31.12.17
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 691 337
Steuerrückstellungen 1.487 1.506
Sonstige Rückstellungen 522 525
2.700 2.368

Die ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen schließen aufgrund von bestehenden Schuldbeitrittserklärungen auch Ansprüche von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern verbundener Unternehmen sowie eines Beteiligungsunternehmens ein. Die anfallenden Aufwendungen für Altersversorgung der betroffenen Gesellschaften werden von diesen erstattet.

Der Anstieg der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ist im Wesentlichen auf die Absenkung des Rechnungszinses, die neuen Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie die negative Wertentwicklung des Deckungsvermögens zurückzuführen.

Es erfolgt die Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens mit den fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen:

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31.12.18
in Mio. € Historische Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert Erfüllungsbetrag
Verrechnete Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen)
Anteile an verbundenen Unternehmen 5 4
Beteiligungen 141 85
Wertpapiere des Anlagevermögens 1.890 1.820
Sonstige Vermögensgegenstände 28 28
2.064 1.937
Verrechnete Schulden
Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.389
2.389
Saldo aus der Vermögensverrechnung (Pensionsrückstellung) 452

Die beizulegenden Zeitwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden mit Börsenkursen, von den Fondsmanagern der betreffenden Beteiligungen mitgeteilten Nettoinventarwerten oder mit dem anteiligen Eigenkapital angesetzt. Als beizulegender Zeitwert der als Wertpapiere des Anlagevermögens kategorisierten Anteile an Investmentvermögen wurde der Rücknahmepreis verwendet. Das Investmentvermögen ist überwiegend in börsengehandelte Wertpapiere oder an anderen organisierten Märkten zugelassene oder in diese einbezogene Wertpapiere investiert. Beim beizulegenden Zeitwert der darüber hinaus bestehenden Rückdeckungsversicherungen für bestimmte Versorgungszusagen aus Entgeltumwandlung handelt es sich um den von der Versicherungsgesellschaft mitgeteilten Zeitwert, der sich im Wesentlichen aus den bisher geleisteten Versicherungsprämien und den erwirtschafteten Gewinnen des jeweiligen Versicherungsvertrags zusammensetzt. Ferner ist ein Guthabenkonto bei einem Kreditinstitut Bestandteil des Deckungsvermögens. Die Kategorisierung als sonstige Vermögensgegenstände erfolgt durch die Verfügungsbeschränkung aufgrund der treuhänderischen Verwaltung. Das Guthaben ist zum Nennwert angesetzt.

Im Posten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden ferner Rückstellungen für Deputatverpflichtungen in Höhe von 239 Mio. € ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen betreffen das Berichtsjahr sowie noch offene Betriebsprüfungszeiträume.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Zinsverpflichtungen, Risiken aus dem Beteiligungsbereich, drohende Verluste aus schwebenden Finanzgeschäften sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

(9) Verbindlichkeiten

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in Mio. € 31.12.18 Davon RLZ 1 ≤ 1 Jahr Davon RLZ 1 >1 Jahr Davon RLZ 1 >5 Jahre 31.12.17 Davon RLZ 1 ≤ 1 Jahr
Anleihen 2.144 1.022 1.122 1.122 2.153
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 286 286 252 252
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11 11 9 9
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.169 14.392 8.777 22.623 14.438
Sonstige Verbindlichkeiten 214 112 102 102 659 557
Davon aus Steuern (28) (28) (17) (17)
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (1) (0)
25.824 15.823 10.001 1.224 25.696 15.256

0 = Betrag in geringer Höhe

1 RLZ = Restlaufzeit

Bei den Anleihen handelt es sich überwiegend um Hybridanleihen der RWE AG mit unterschiedlichen Fälligkeiten und Zinssätzen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich im Wesentlichen aus erhaltenen Barsicherheiten sowie aus Zinsabgrenzungen für bestehende Swap-Vereinbarungen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Überlassung von Finanzmitteln, Organschaftsabrechnungen sowie den laufenden Verrechnungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend Zinsabgrenzungen.

(10) Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse beinhalten Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen und solche aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten. Sie sind eingegangen, um Konzerngesellschaften in ihrem Geschäftsbetrieb zu unterstützen und Ansprüche von Mitarbeitern zu sichern.

Bei den Verbindlichkeiten aus Bürgschaften handelt es sich um Erfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von insgesamt 137 Mio. € aus dem operativen Geschäft und dem Finanzgeschäft verbundener Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen betragen insgesamt 7.196 Mio. €, davon 6.626 Mio. € zu Gunsten verbundener Unternehmen. Im Einzelnen handelt es sich um nachfolgende Sachverhalte:

Garantien gegenüber Dritten wurden in Höhe von 1.435 Mio. € ausgereicht, davon 1.413 Mio. € zu Gunsten verbundener Unternehmen.

Im Zusammenhang mit der Einräumung von Kreditlinien (Bankavale) besteht gemäß der jeweiligen Inanspruchnahme eine gesamtschuldnerische Haftung in Höhe von insgesamt 628 Mio. €, zu Gunsten verbundener Unternehmen und Beteiligungsunternehmen, im Wesentlichen aus sogenannten Abzweiglinien.

Im Rahmen der im Geschäftsjahr 2016 erfolgten Konzernumstrukturierung ist ein wesentlicher Teil bisher holdingbilanzierter Pensionsverpflichtungen durch Aufhebung der im Innenverhältnis bestehenden Erfüllungsübernahme auf Konzerngesellschaften übertragen worden. Aufgrund der im Außenverhältnis fortbestehenden Schuldbeitrittserklärungen haftet die RWE AG für Ansprüche der aktiven und ehemaligen Mitarbeiter in Höhe von 4.273 Mio. €.

Zu Gunsten verbundener Unternehmen bestehen gesamtschuldnerische Haftungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von 312 Mio. €, davon in Höhe von 89 Mio. € aus der in Vorjahren erfolgten Übertragung von Pensionsverpflichtungen an fünf verbundene Unternehmen.

Mit einer Solidarvereinbarung haben sich die RWE AG und die anderen Muttergesellschaften der deutschen Kernkraftwerksbetreiber verpflichtet, zur Erfüllung der Deckungsvorsorge in Höhe von 2.244 Mio. € die haftenden Kernkraftwerksbetreiber im nuklearen Schadensfall finanziell so auszustatten, dass diese ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Vertragsgemäß beträgt der auf die RWE AG entfallende Anteil bezüglich der Haftung ab dem 1. Januar 2019 23,259 % (bis 31.Dezember 2018 21,347 %) zuzüglich 5 % für Schadensabwicklungskosten.

Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betragen insgesamt 49 Mio. € und beinhalten die Absicherung von Wertguthaben aus dem Blockmodell Altersteilzeit gemäß § 8a AltTZG sowie aus der Führung von Langzeitarbeitszeitkonten gemäß § 7e SGB IV im RWE-Konzern. Hierzu wurden Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt 83 Mio. € in Treuhanddepots hinterlegt. Die Absicherung erfolgt im Wesentlichen für Mitarbeiter von Konzerngesellschaften und in geringem Umfang zu Gunsten eigener Mitarbeiter.

Einem verbundenen Unternehmen wurde für das Geschäftsjahr 2019 in Form einer Patronatserklärung die Zusage erteilt, für sämtliche zum Abschlussstichtag begründete Verbindlichkeiten einzustehen.

Haftungsverhältnisse werden nur im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und nach eingehender Prüfung der hiermit zusammenhängenden Risiken eingegangen. Im Rahmen unseres Risikomanagementsystems führen wir ein laufendes Monitoring der vorstehenden Sachverhalte durch. Nach unserer Einschätzung werden die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch den jeweiligen Hauptschuldner voraussichtlich erfüllt werden können. Vor diesem Hintergrund ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen und somit sind die eingegangenen Eventualverbindlichkeiten nicht zu passivieren.

(11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 75 Mio. € und resultiert aus einer erteilten Finanzierungszusage. Hiernach besteht die Verpflichtung, in Folgejahren weitere Zuzahlungen in das Eigenkapital eines Beteiligungsunternehmens in Höhe von bis zu 75 Mio. € zu erbringen.

Weitere sonstige, derzeit nicht quantifizierbare, finanzielle Verpflichtungen können sich aus folgenden Sachverhalten ergeben:

Aufgrund der in Vorjahren erfolgten Übertragungen von bestimmten Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG besteht bei der RWE AG sowie den dem Pensionsfondsvertrag beigetretenen verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen für den Fall einer möglichen zukünftigen Unterdeckung des Pensionsfonds eine gesetzliche Nachschussverpflichtung in ihrer Eigenschaft als Arbeitgeber.

Die RWE AG und Tochtergesellschaften sind im Zusammenhang mit ihrem Geschäftsbetrieb in behördliche, regulatorische und kartellrechtliche Verfahren, Gerichtsprozesse und Schiedsgerichtsverfahren involviert bzw. von deren Ergebnissen betroffen. Mitunter werden auch außergerichtliche Ansprüche geltend gemacht. RWE erwartet dadurch jedoch keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die wirtschaftliche und finanzielle Situation des RWE-Konzerns.

Im Zusammenhang mit umwandlungsrechtlichen Vorgängen besteht gemäß § 133 UmwG eine gesamtschuldnerische Haftung für die Verbindlichkeiten der übertragenden Rechtsträger.

(12) Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Zur Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken aus Fremdwährungspositionen, Geldanlagen und Finanzierungsvorgängen werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt.

Folgende Übersicht zeigt die zum 31. Dezember 2018 bestehenden derivativen Finanzinstrumente:

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Nominalvolumen Restlaufzeit >1 Jahr Beizulegender Zeitwert
in Mio. € extern konzernintern extern konzernintern extern konzernintern
Devisenderivate
Devisentermingeschäfte 503 11.928 74 4.432 -17 -93
Zinswährungs-/Währungsswaps 10.488 2.071 1.346 920 189 -305
10.991 13.999 1.420 5.352 172 -398
Zinsswaps 3.868 1.490 3.059 1.325 134 -3
14.859 15.489 4.479 6.677 306 -401

Der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert der derivativen Finanzinstrumente, soweit dieser verlässlich feststellbar ist. Liegt ein verlässlich feststellbarer Marktwert nicht vor, wird der beizulegende Zeitwert aus dem Marktwert gleichartiger derivativer Finanzinstrumente abgeleitet oder mithilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt; hierzu zählen z. B. die Discounted-Cash-Flow-Methode und - bei Vorliegen von Optionen - das Black-Scholes-Modell. Dies erfolgt u. a. unter Berücksichtigung aktueller Wechselkursverhältnisse, marktgerechter Zinsstrukturkurven sowie Kreditausfallrisiken der Kontrahenten.

Die in der Tabelle oben aufgeführten Derivate sind als Grund- oder Sicherungsgeschäfte in nachstehend beschriebenen Bewertungseinheiten enthalten. Die Höhe der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beläuft sich auf insgesamt 541 Mio. €; davon betreffen 221 Mio. € Währungsrisiken, 317 Mio. € Zins- und Währungsrisiken sowie 3 Mio. € Zinsrisiken.

Im Rahmen der Währungssicherung wurden u. a. Zins- bzw. Zinswährungsswaps und gegenläufige Grundgeschäfte mit einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft abgeschlossen. Bei der RWE AG bilden die mit Banken abgeschlossenen Derivate und die jeweiligen Grundgeschäfte eine Bewertungseinheit, so dass kein Bewertungsergebnis entsteht. Hierbei handelt es sich um Mikrohedges (d. h. eindeutige Zuordnung von Grund- und Sicherungsgeschäften). Die Tochtergesellschaft setzt diese Swaps bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten u. a. zur Kurssicherung ihrer ausländischen Investition ein. Bei der Beendigung eines Swaps wird der positive oder negative Marktwert mit den Anschaffungskosten der Grundgeschäfte erfolgsneutral verrechnet.

Zur Absicherung von Fremdwährungsforderungen gegenüber Tochtergesellschaften wurden Währungsswaps und Devisentermingeschäfte abgeschlossen (Mikrohedges).

Zinswährungsswaps dienen der Sicherung begebener Anleihen (Mikrohedges).

Darüber hinaus wurden für einzelne Zins- bzw. Währungsrisiken bei der RWE AG und Konzerngesellschaften Zinsswaps und Devisenderivate abgeschlossen, die überwiegend an Konzerngesellschaften kongruent weitergeleitet wurden. Hierbei handelt es sich sowohl um Mikrohedges als auch um Portfoliohedges, in denen Derivate mit gleichen Währungsrisiken zusammengefasst werden.

Den Marktwertveränderungen der Derivate stehen bei vorhandenen Grundgeschäften entsprechende gegenläufige Marktwertveränderungen gegenüber. Der Nachweis der Effektivität erfolgt durch ein ordnungsgemäßes und angemessenes Risikomanagementsystem. Für negative Salden von Portfoliohedges wurden Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von 116 Mio. € gebildet.

Für die RWE AG und ihre Konzernunternehmen sind Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten sowie Kontrollen in internen Richtlinien verbindlich festgelegt. Insbesondere dürfen derivative Finanzinstrumente, mit Ausnahme der Eigenhandelsgeschäfte im Energiehandel, vornehmlich zur Absicherung von Risiken im Zusammenhang mit Grundgeschäften und den damit verbundenen Liquiditätsanlagen und Finanzierungsvorgängen eingesetzt werden. Es kommen nur externe Vertragspartner guter Bonität in Frage.

Originäre Finanzinstrumente, die mit den vorgenannten derivativen Finanzinstrumenten in Bewertungseinheiten (Mikrohedges) zusammengefasst sind, ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:

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Buchwert Beizulegender Zeitwert Davon mit einer Restlaufzeit von
in Mio. € 31.12.18 31.12.18 bis 1 Jahr 2 - 5 Jahre >5 Jahre
Finanzforderungen
gesichertes Risiko:
Währung 2.769 2.571 2.571
2.769 2.571 2.571
Finanzverbindlichkeiten
gesichertes Risiko:
Währung -1.055 -872 -34 -838
Zins und Währung -290 -277 -277
-1.345 -1.149 -34 -1.115

Die Ergebniseffekte dieser Finanzforderungen und -verbindlichkeiten werden durch gegenläufige Beträge aus Realisationen und Marktwertänderungen der Sicherungsgeschäfte kompensiert.

Aufgrund von Betrags-, Risiko- und Fristengleichheit weisen die Bewertungseinheiten eine hohe Wirksamkeit auf, die anhand der Critical Terms Match Methode nachgewiesen wird.

Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(13) Ergebnis aus Finanzanlagen

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in Mio. € 2018 2017
Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen 864 2.168
Erträge aus Beteiligungen an
verbundenen Unternehmen 1.038
übrigen Unternehmen 25 36
1.063 36
Aufwendungen aus Verlustübernahmen von verbundenen Unternehmen -785 -33
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 135 111
Davon aus verbundenen Unternehmen (68) (58)
Zuschreibungen auf Finanzanlagen
Abschreibungen auf Finanzanlagen -186 -14
1.091 2.268

Die Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen enthielten im Vorjahr einen hohen Ertrag aus der Erstattung der Kernbrennstoffsteuer bei einem Tochterunternehmen aus dem konventionellen Erzeugungsbereich. Der Anstieg der Aufwendungen aus Verlustübernahmen resultiert im Wesentlichen aus dem Energiehandel.

(14) Zinsergebnis

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in Mio. € 2018 2017
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 81 246
Davon aus verbundenen Unternehmen (38) (46)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -472 -585
Davon an verbundene Unternehmen (-125) (-213)
Davon aus Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen (0) (0)
-391 -339

0 = Betrag in geringer Höhe

Im Berichtsjahr wurde der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (92 Mio. €) mit den Marktwertveränderungen sowie den übrigen Aufwendungen und Erträgen des für die Pensionsverpflichtungen bestehenden Deckungsvermögens (-94 Mio. €) verrechnet. Der daraus resultierende Saldo ist in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen und ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

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in Mio. € 2018
Verrechnete Aufwendungen
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -191
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -92
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0
-283
Verrechnete Erträge
Erträge aus Beteiligungen 3
Sonstige betriebliche Erträge 41
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 53
97
Saldo aus der Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen -186

0 = Betrag in geringer Höhe

(15) Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 12 Mio. € stellen periodenfremde Erträge dar. Erträge aus Währungsumrechnung belaufen sich auf 52 Mio. € (Vorjahr: Aufwand i.H.v. 28 Mio. €).

(16) Personalaufwand

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in Mio. € 2018 2017
Löhne und Gehälter -40 -24
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -11 -11
Davon für Altersversorgung (-7) (-8)
-51 -35

Der Aufwand für Altersversorgung umfasst den Dienstzeitaufwand der Pensionszuführung. Aus der erstmaligen Berücksichtigung der neuen Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ergab sich ein periodenfremder Aufwand in Höhe von 2 Mio. €. Der Zinsanteil der Pensionszuführung ist im Zinsergebnis enthalten.

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Mitarbeiter imJahresdurchschnitt in Mitarbeiteräquivalenten 2018 2017
Angestellte 241 181
Davon Teilzeitbeschäftigte (23) (16)
Davon befristet Beschäftigte (6) (2)
Auszubildende 1

Die Angabe der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Mitarbeiteräquivalenten. Diese entsprechen Mitarbeitern gemäß dem jeweiligen prozentualen Beschäftigungsgrad.

Der Zugang der Mitarbeiterzahl ist im Wesentlichen auf die Mitarbeitertransfers aus der innogy SE zurückzuführen.

(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind zu einem großen Teil Verwaltungsaufwendungen enthalten. Darüber hinaus werden sonstige Steuern in Höhe von 6 Mio. € (Vorjahr: 151 Mio. €) ausgewiesen; diese stellen im Berichtsjahr periodenfremde Aufwendungen dar.

(18) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten neben den laufenden Steuern für das Geschäftsjahr auch periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von 1 Mio. € für frühere Veranlagungszeiträume.

Sonstige Angaben

Die Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands gemäß § 285 Nr. 10 HGB sind auf den Seiten 54 bis 58 aufgeführt.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben die gemäß § 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf den Internetseiten der RWE AG (www.rwe.com/corporate-governance) dauerhaft zugänglich gemacht.

Die Grundzüge des Vergütungssystems und die Höhe der individuellen Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Vergütungsbericht dargestellt. Der Vergütungsbericht ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts.

Der Vorstand erhielt für das Geschäftsjahr 2018 Gesamtbezüge in Höhe von 6.880 Tsd. €. Darin enthalten sind die im Rahmen der aktienbasierten Vergütung nach dem Strategic Performance Plan (Tranche 2018) mit einem Ausgabezeitwert von 2.350 Tsd. € zugeteilten 125.000 Performance Shares.

Die Bezüge des Aufsichtsrats betragen 2.760 Tsd. €.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite oder Vorschüsse an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, auch wurden im Berichtsjahr keine Kredite oder Vorschüsse gewährt.

Frühere Mitglieder des Vorstands der RWE AG und ihre Hinterbliebenen erhielten 1.707 Tsd. €. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind 51.037 Tsd. € zurückgestellt.

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangangabe des Konzernabschlusses enthalten und nach Abschlussprüfungsleistungen, anderen Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen und sonstigen Leistungen aufgeschlüsselt. Für die RWE AG und die von ihr beherrschten Unternehmen sind andere Bestätigungsleistungen für die Prüfung des internen Kontrollsystems sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit gesetzlichen oder gerichtlichen Vorgaben angefallen. Die Honorare für Steuerberatungsleistungen umfassen insbesondere Vergütungen für die Beratung bei der Erstellung von Steuererklärungen sowie die Prüfung von Steuerbescheiden. In den sonstigen Leistungen sind im Wesentlichen Vergütungen für Due Diligence-Leistungen enthalten.

Die RWE AG hält zum Bilanzstichtag Anteile von mehr als 10 % an nachfolgendem Investmentvermögen:

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Buchwert 31.12.18
in Mio. €
Marktwert 31.12.18
in Mio. €
Ausschüttung in 2018
in Mio. €
Tägliche Rückgabemöglichkeit Unterlassene Abschreibungen
Anlageziele
Immobilienfonds 4 4 0 Nein Nein
Mischfonds 3.504 3.504 119 Ja Nein

0 = Betrag in geringer Höhe

Die Anlageschwerpunkte der Immobilienfonds umfassen überwiegend europäische Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Die Mischfonds beinhalten im Wesentlichen internationale Aktien- und Rentenwerte. Für die Immobilienfonds sehen die Vertragsbedingungen eine quartalsweise Rückgabemöglichkeit vor.

Es liegen die folgenden Mitteilungen gemäß § 33 Abs. 1 WpHG vor:

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Gesellschaftsname Sitz Grund der Mitteilung Datum der Schwellenberührung Stimmrechtsanteil
%
Anzahl der Stimmrechte Davon Zurechnung gemäß § 34 WpHG
BlackRock, Inc Wilmington, DE, Vereinigte Staaten von Amerika Erwerb/ Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten 28.12.2018 5,02 28.912.579 2.891.524
Stadt Dortmund Dortmund, Deutschland Erwerb/ Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten 12.04.2018 6,27 36.116.942 36.115.027
RW Holding AG i. L. Düsseldorf, Deutschland Erwerb/ Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten / Auskehr Liquidationserlös 15.03.2018 0,22 1.277.346
Stadt Essen Essen, Deutschland Erwerb/ Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten / Zurechnung von Stimmrechten von Aktien, die bisher mittel bar über die RW Holding AG i. L. gehalten und die nunmehr an die Aktionäre übertragen wurden. 15.03.2018 3,26 18.761.230 17.162.850

Gewinnverwendungsvorschlag (Teil des Anhangs)

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

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Jahresüberschuss 472.183.740,24 €
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 97.501,60 €
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -41.900.000,00 €
Bilanzgewinn 430.381.241,84 €

Wir schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn der RWE AG für das Geschäftsjahr 2018 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von 0,70 € je dividendenberechtigter Stamm- und Vorzugsaktie.

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Dividende 430.321.849,30 €
Gewinnvortrag 59.392,54 €
Bilanzgewinn 430.381.241,84 €

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im zusammengefassten Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Essen, 27. Februar 2019

Der Vorstand

Schmitz

Krebber

AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES (TEIL DES ANHANGS)

Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 und Nr. 11a und § 313 Abs. 2 (i.V.m. § 315 e I) HGB zum 31.12.2018

I. Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Aktivabedrijf Wind Nederland B.V., Zwolle/Niederlande 100 172.445 -9.306
Alte Haase Bergwerks-Verwaltungs-Gesellschaft mbH, Dortmund 100 -66.665 -1.462
An Suidhe Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 21.926 837
Andromeda Wind s.r.l., Bozen/Italien 51 8.903 3.387
Artelis S.A., Luxemburg/Luxemburg 90 38.900 2.898
A/V/E GmbH, Halle (Saale) 76 1.754 -1.604
Bayerische Bergbahnen-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, Gundremmingen 100 27.208 763
Bayerische Elektrizitätswerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Augsburg 100 24.728 1
Bayerische-Schwäbische Wasserkraftwerke Beteiligungsgesellschaft mbH, Gundremmingen 62 57.581 3.128
Belectric Australia Pty. Limited, Southbank/Australien 100 -503 -36
Belectric France S.à r.l., Vendres/Frankreich 100 356 -182
Belectric Italia s.r.l., Latina/Italien 100 2.574 -160
Belectric Solar & Battery - Gruppe - (vorkonsolidiert) 40.347 -25.820 2
Belectric Chile Energia Fotovoltaica LTDA, Santiago de Chile/Chile 100
Belectric Espana Fotovoltaica S.L., Madrid/Spanien 100
BELECTRIC GmbH, Kolitzheim 100
Belectric Inversiones Latinoamericana S.L., Madrid/Spanien 100
Belectric Israel Ltd., Be'er Scheva/Israel 100
Belectric Photovoltaic India Private Limited, Mumbai/Indien 100
BELECTRIC PV Dach GmbH, Sömmerda 100
Belectric Solar & Battery GmbH, Kolitzheim 100
Belectric Solar Ltd., Slough/Großbritannien 100
hoch.rein Beteiligungen GmbH, Kolitzheim 100
Inversiones Belectric Chile LTDA, Santiago de Chile/Chile 100
Jurchen Technology India Private Limited, Mumbai/Indien 100
Solar Holding Poland GmbH, Kolitzheim 100
BGE Beteiligungs-Gesellschaft für Energieunternehmen mbH, Essen 100 100 4.317.938 1
Bilbster Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 3.313 335
Bristol Channel Zone Limited, Bristol/Großbritannien 100 -2.070 -100
Broadband TelCom Power, Inc., Santa Ana/USA 100 3
BTB-Blockheizkraftwerks, Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin, Berlin 100 19.783 1
Budapesti Elektromos Muvek Nyrt., Budapest/Ungarn 55 644.109 31.711
Carl Scholl GmbH, Köln 100 536 -101
Carnedd Wen Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 -3.816 -373
Cegecom S.A., Luxemburg/Luxemburg 100 10.705 805
Channel Energy Limited, Bristol/Großbritannien 100 -17.066 -780
Cloghaneleskirt Energy Supply Limited, Kilkenny City/Irland 100 0 0
Dromadda Beg Wind Farm Limited, Kilkenny City/Irland 100 1.421 -181
ELE Verteilnetz GmbH, Gelsenkirchen 100 883 1
Electra Insurance Limited, Hamilton/Bermudas 100 28.541 -288
Elektrizitätswerk Landsberg GmbH, Landsberg am Lech 100 1.562 115
ELMU DSO Holding Korlátolt Felelösségu Társaság, Budapest/Ungarn 100 692.199 32.842
ELMU Halozati Eloszto Kft., Budapest/Ungarn 100 738.577 26.885
ELMU-ÉMÁSZ Energiakereskedo Kft., Budapest/Ungarn 100 3.407 2.009
ELMU-ÉMÁSZ Energiaszolgáltató Zrt., Budapest/Ungarn 100 6.593 708
ELMU-ÉMÁSZ Energiatároló Kft., Budapest/Ungarn 100 69 60
ELMU-ÉMÁSZ Solutions Kft., Budapest/Ungarn 100 -359 -370
ELMU-ÉMÁSZ Telco Kft., Budapest/Ungarn 100 105 7
ELMU-ÉMÁSZ Ügyfélszolgálati Kft., Budapest/Ungarn 100 1.113 1.107
ÉMÁSZ Halozati Kft., Miskolc/Ungarn 100 274.107 10.491
Emscher Lippe Energie GmbH, Gelsenkirchen 50 56.917 36.492
Energiedirect B.V., Waalre/Niederlande 100 -52.480 500
Energienetze Berlin GmbH, Berlin 100 25 1
Energies France S.A.S. - Gruppe - (vorkonsolidiert) 31.329 198 2
Centrale Hydroelectrique d'Oussiat S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energies Charentus S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energies France S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energies Maintenance S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energies Saint Remy S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energies VAR 1 S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energies VAR 3 S.A.S., Paris/Frankreich 100
SAS Île de France S.A.S., Paris/Frankreich 100
Energiewacht Groep B.V. - Gruppe - (vorkonsolidiert) 15.272 2.934 2
Energiewacht Facilities B.V., Zwolle/Niederlande 100
Energiewacht Groep B.V., Meppel/Niederlande 100
GasWacht Friesland Facilities B.V., Leeuwarden/Niederlande 100
Energiewacht N.V. - Gruppe - (vorkonsolidiert) 28.546 2.290 2
EGD-Energiewacht Facilities B.V., Assen/Niederlande 100
Energiewacht installatie B.V., Assen/Niederlande 100
Energiewacht N.V., Veendam/Niederlande 100
Energiewacht West Nederland B.V., Assen/Niederlande 100
energis GmbH, Saarbrücken 72 128.852 14.832
energis-Netzgesellschaft mbH, Saarbrücken 100 33.002 1
Energy Resources B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 141.252 1.098
Energy Resources Holding B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 38.055 -6.048
Energy Resources Ventures B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 23.867 -114
envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz 59 1.750.245 202.522
envia SERVICE GmbH, Cottbus 100 2.167 37
envia TEL GmbH, Markkleeberg 100 22.116 3.118
envia THERM GmbH, Bitterfeld-Wolfen 100 67.266 1
enviaM Beteiligungsgesellschaft Chemnitz GmbH, Chemnitz 100 56.366 1
enviaM Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen 100 175.691 31.675
eprimo GmbH, Neu-Isenburg 100 4.600 1
Essent Belgium N.V., Antwerpen/Belgien 100 99.503 4.323
Essent CNG Cleandrive B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 -28 -17
Essent Energie Verkoop Nederland B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 98.220 -4.600
Essent EnergieBewust Holding B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 -4 -4
Essent Energy Group B.V., Arnhem/Niederlande 100 446 -20
Essent IT B.V., Arnhem/Niederlande 100 -275.174 -8.392
Essent Nederland B.V., Arnhem/Niederlande 100 723.500 8.300
Essent N.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 6.981.400 -755.900
Essent Retail Energie B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 842.220 149.900
Essent Rights B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 3
Essent Sales Portfolio Management B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 328.482 55.654
Eszak-magyarorszagi Aramszolgáltató Nyrt., Miskolc/Ungarn 54 286.599 10.794
EuroSkyPark GmbH, Saarbrücken 51 828 495
EVIP GmbH, Bitterfeld-Wolfen 100 11.347 1
EWV Energie- und Wasser-Versorgung GmbH, Stolberg 54 53.527 17.181
FAMIS Gesellschaft für Facility Management und Industrieservice mbH, Saarbrücken 100 7.468 1.961
Fri-El Anzi Holding s.r.l., Bozen/Italien 51 7.368 1.161
Fri-El Anzi s.r.l., Bozen/Italien 100 7.652 2.221
Fri-El Guardionara Holding s.r.l., Bozen/Italien 51 10.184 2.463
Fri-El Guardionara s.r.l., Bozen/Italien 100 9.690 2.385
GasNet, s.r.o., Ústí nad Labem/Tschechien 100 908.842 177.895
GBV Vierunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 100 13.855.458 -19.392
Geas Energiewacht B.V., Enschede/Niederlande 100 17.700 1.600
Gemeinschaftskraftwerk Bergkamen A beschränkt haftende OHG, Bergkamen 51 5.929 556
Generación Fotovoltaica De Alarcos, S.L.U., Barcelona/Spanien 100 3 0
Georgia Biomass Holding LLC, Savannah/USA 100 59.014 1.018
Georgia Biomass LLC, Savannah/USA 100 40.061 16.548
GfV Gesellschaft für Vermögensverwaltung mbH, Dortmund 100 100 128.465 24.784
Green Gecco GmbH & Co. KG, Essen 51 89.423 1.098
GridServices, s.r.o., Brno/Tschechien 100 38.266 32.536
GWG Grevenbroich GmbH, Grevenbroich 60 24.683 2.545
Hardin Wind LLC, Chicago/USA 100 3
Harryburn Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 -1.820 -410
Hof Promotion B.V., Eindhoven/Niederlande 100 -66 -337
Improvers B.V. - Gruppe - (vorkonsolidiert) 1.002 592 2
Certified B.V., Amsterdam/Niederlande 100
Improvers B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100
Improvers Community B.V., Amsterdam/Niederlande 100
Konnektor B.V., Amsterdam/Niederlande 100
innogy Aqua GmbH, Mülheim an der Ruhr 100 233.106 1
innogy Benelux Holding B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 1.576.700 -1.413.500
innogy Bergheim Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Hannover 100 25 1
innogy Beteiligungsholding GmbH, Essen 100 3.895.026 1
innogy Brise Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Hannover 100 226 1
innogy Business Services Benelux B.V., Arnhem/Niederlande 100 -1.390 602
innogy Business Services Polska Sp. z o.o., Krakau/Polen 100 5.156 1.252
Innogy Business Services UK Limited, Swindon/Großbritannien 100 -797 -21.123
innogy Ceská republika a.s., Prag/Tschechien 100 2.153.310 254.531
innogy e-mobility US LLC, Delaware/USA 100 1.719 -536
innogy Energie, s.r.o., Prag/Tschechien 100 171.035 105.208
innogy Energo, s.r.o., Prag/Tschechien 100 21.434 -2.114
innogy Evendorf Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Hannover 100 25 1
innogy Finance B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 13.809 1.726
innogy Gas Storage NWE GmbH, Dortmund 100 350.087 1
innogy Gas Storage, s.r.o., Prag/Tschechien 100 528.702 5.884
innogy Gastronomie GmbH, Essen 100 275 1
innogy Grid Holding, a.s., Prag/Tschechien 50 1.135.490 193.020
Innogy GyM 2 Limited, Swindon/Großbritannien 100 -12.204 -1.067
Innogy GyM 3 Limited, Swindon/Großbritannien 100 -12.204 -1.066
Innogy GyM 4 Limited, Swindon/Großbritannien 100 -36.635 -3.226
innogy Hörup Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Hörup 100 26 1
innogy Hungária Tanácsadó Kft., Budapest/Ungarn 100 1.689 -694
innogy indeland Windpark Eschweiler GmbH & Co. KG, Eschweiler 100 55.222 2.000
innogy Innovation Berlin GmbH, Berlin 100 3.868 1
INNOGY INNOVATION CENTER LTD, Tel Aviv/Israel 100 6.694 -831
innogy Innovation GmbH, Essen 100 180.038 1
innogy Innovation UK Ltd., London/Großbritannien 100 10
innogy International Participations N.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 9.316.100 -64.000
innogy IT Magyarország Kft. "v.a.", Budapest/Ungarn 100 1.141 63
innogy Italia s.p.a., Mailand/Italien 100 17.259 5.061
innogy Kaskasi GmbH, Hamburg 100 99 1
innogy Lengerich Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Gersten 100 25 1
innogy Limondale Sun Farm Holding Pty. Ltd., Southbank/Australien 100 3
innogy Lüneburger Heide Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Walsrode 100 25 1
innogy Metering GmbH, Mülheim an der Ruhr 100 25 1
innogy Mistral Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Hannover 100 578 1
innogy Netze Deutschland GmbH, Essen 100 497.854 1
innogy New Ventures LLC, Palo Alto/USA 100 61.665 3.381
innogy Offshore Wind Netherlands B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 -2.983 -456
innogy Polska IT Support Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 3
innogy Polska S.A., Warschau/Polen 100 411.754 99.841
Innogy Renewables Australia Pty Ltd., Southbank/Australien 100 3
innogy Renewables Benelux B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 -22.813 -4.877
innogy Renewables Beteiligungs GmbH, Dortmund 100 7.350 1
Innogy Renewables Ireland Limited, Kilkenny City/Irland 100 0 -956
innogy Renewables Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 195.301 -7.235
Innogy Renewables UK Holdings Limited, Swindon/Großbritannien 100 2.023.560 100.676
Innogy Renewables UK Limited, Swindon / Großbritannien 100 1.791.052 174.766
Innogy Renewables US LLC, Dover/USA 100 72.477 -6.601
innogy Rheinhessen Beteiligungs GmbH, Essen 100 57.865 1
innogy SE, Essen 77 8.926.111 907.605
innogy Seabreeze II GmbH & Co. KG, Essen 100 11.140 -2.245
innogy Slovensko s.r.o., Bratislava/Slowakei 100 8.240 7.841
Innogy Solutions Ireland Limited, Dublin/Irland 100 5.271 571
innogy solutions Kft., Budapest/Ungarn 100 891 -1.004
innogy Solutions s.r.o., Banská Bystrica/Slowakei 100 1.177 147
innogy Sommerland Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Sommerland 100 26 1
innogy South East Europe s.r.o., Bratislava/Slowakei 100 1.058 -54
innogy Spain, S.A.U. - Gruppe - (vorkonsolidiert) 132.941 1.843 2
Danta de Energías, S.A., Soria/Spanien 99
Explotaciones Eólicas de Aldehuelas, S.L., Soria/Spanien 95
General de Mantenimiento 21, S.L.U., Barcelona/Spanien 100
Hidroeléctrica del Trasvase, S.A., Barcelona/Spanien 60
innogy Spain, S.A.U., Barcelona/Spanien 100
Innogy Stallingborough Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 8.346
innogy Stoen Operator Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 656.499 45.674
innogy Süderdeich Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Süderdeich 100 106 1
innogy TelNet GmbH, Essen 100 25 1
innogy Titz Windparkbetriebsgesellschaft mbH, Essen 100 25 1
innogy Ventures GmbH, Essen 100 75.704 1
innogy Wind Onshore Deutschland GmbH, Hannover 100 77.373 1
innogy Windpark Bedburg GmbH & Co. KG, Bedburg 51 80.613 4.843
innogy Windpower Netherlands B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 -34.615 1.631
innogy Zákaznické služby, s.r.o., Ostrava/Tschechien 100 2.468 2.044
innogy Zweite Vermögensverwaltungs GmbH, Essen 100 1.720.555 1
Installatietechniek Totaal B.V., Leeuwarden/Niederlande 100 1.114 340
INVESTERG - Investimentos em Energias, SGPS, Lda. - Gruppe - (vorkonsolidiert) 19.054 2.692 2
INVESTERG - Investimentos em Energias, Sociedade Gestora de Participações Sociais, Lda., São João do Estoril/Portugal 100
LUSITERG - Gestão e Produção Energética, Lda., São João do Estoril/Portugal 74
IRUS Solar Development LLC, Dover/USA 100 3
IRUS Solar Holdings LLC, Dover/USA 100 3
IRUS Wind Development LLC, Dover/USA 100 3
IRUS Wind Holdings LLC, Dover/USA 100 3
IsoFitters BVBA, Herentals/Belgien 100 617 331
Isoprofs België BVBA, Hasselt/Belgien 100 -96 -157
Isoprofs B.V., Meijel/Niederlande 100 68 -110
iSWITCH GmbH, Essen 100 25 1
It's a beautiful world B.V., Amersfoort/Niederlande 100 4.987 2.625
Jurchen Technology GmbH, Kitzingen 100 2.665 -1.702
Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH, Gundremmingen 75 90.464 8.343
Kernkraftwerk Lingen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Lingen (Ems) 100 20.034 1
Kernkraftwerke Lippe-Ems Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Lingen (Ems) 99 432.269 1
KMG Kernbrennstoff-Management Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Essen 100 696.225 1
Knabs Ridge Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 9.485 663
Koprivnica Opskrba d.o.o., Koprivnica/Kroatien 75 112 111
Koprivnica Plin d.o.o., Koprivnica/Kroatien 75 8.857 489
Kraftwerksbeteiligungs-OHG der RWE Nuclear GmbH und der PreussenElektra GmbH, Lingen/Ems 88 144.433 6.204
Lechwerke AG, Augsburg 90 501.772 78.205
Leitungspartner GmbH, Düren 100 100 1
LEW Anlagenverwaltung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gundremmingen 100 295.990 13.873
LEW Beteiligungsgesellschaft mbH, Gundremmingen 100 461.243 10.154
LEW Netzservice GmbH, Augsburg 100 87 1
LEW Service & Consulting GmbH, Augsburg 100 1.250 1
LEW TelNet GmbH, Neusäß 100 8.548 7.289
LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg 100 139.816 1
Licht Groen B.V., Amsterdam/Niederlande 100 192 101
Limondale Sun Farm Pty. Ltd., Southbank/Australien 100 3
Little Cheyne Court Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 59 48.751 4.668
MI-FONDS 178, Frankfurt am Main 100 753.875 5.415
MI-FONDS F55, Frankfurt am Main 100 573.856 3.967
MI-FONDS G50, Frankfurt am Main 100 100 1.738.989 -17.193
MI-FONDS G55, Frankfurt am Main 100 277.938 1.333
MI-FONDS J55, Frankfurt am Main 100 15.185 -440
MI-FONDS K55, Frankfurt am Main 100 121.755 -2.856
MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH, Halle (Saale) 75 129.988 38.032
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas mbH, Halle (Saale) 100 25 1
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH, Halle (Saale) 100 4.171 1
Mittlere Donau Kraftwerke AG, München 408 5.113 0
ML Wind LLP, Swindon/Großbritannien 51 77.984 9.050
Montcogim - Plinara d.o.o., Sveta Nedelja/Kroatien 100 14.712 424
Nederland Isoleert B.V., Amersfoort/Niederlande 100 1.921 1.782
Nederland Schildert B.V., Amersfoort/Niederlande 100 -293 -174
Nederland Schildert Rijnmond B.V., Amersfoort/Niederlande 100 -2 -4
Nederland Verkoopt B.V., Amersfoort/Niederlande 100 189 176
NEW AG, Mönchengladbach 404 175.895 59.552
NEW Netz GmbH, Geilenkirchen 100 95.699 17.896
NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH, Mönchengladbach 100 15.587 41.904
NEW NiederrheinWasser GmbH, Viersen 100 46.613 11.501
NEW Tönisvorst GmbH, Tönisvorst 98 13.961 2.022
NEW Viersen GmbH, Viersen 100 13.330 4.139
Nordsee Windpark Beteiligungs GmbH, Essen 90 9.943 1.855
Npower Business and Social Housing Limited, Swindon/Großbritannien 100 4.647 701
Npower Commercial Gas Limited, Swindon/Großbritannien 100 6.879 5.673
Npower Direct Limited, Swindon/Großbritannien 100 58.278 -43.143
Npower Financial Services Limited, Swindon/Großbritannien 100 -157 15
Npower Gas Limited, Swindon/Großbritannien 100 -216.413 -2.303
Npower Group Limited, Swindon/Großbritannien 100 2.087 -283
Npower Limited, Swindon/Großbritannien 100 275.006 -34.991
Npower Northern Limited, Swindon/Großbritannien 100 -1.256.531 -117.388
Npower Yorkshire Limited, Swindon/Großbritannien 100 -784.395 -26.653
Npower Yorkshire Supply Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
NRW Pellets GmbH, Erndtebrück 100 312 1
Octopus Electrical Limited, Swindon/Großbritannien 100 2.420 0
OIE Aktiengesellschaft, Idar-Oberstein 100 9.081 1
Padcon GmbH, Kitzingen 100 1.980 1
Piecki Sp. z o.o., Warschau/Polen 51 18.548 -730
Plus Shipping Services Limited, Swindon/Großbritannien 100 26.639 -426
Powerhouse B.V., Almere/Niederlande 100 56.718 7.900
Primus Projekt GmbH & Co. KG, Hannover 100 0 -1.013
PS Energy UK Limited, Swindon/Großbritannien 100 -3.961 -3.023
Recargo Inc., El Segundo/USA 100 3
Regionetz GmbH, Aachen 494 269.214 0
Rheinbraun Brennstoff GmbH, Köln 100 82.619 1
Rheinische Baustoffwerke GmbH, Bergheim 100 9.236 1
Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern Aktiengesellschaft, Waldshut-Tiengen 77 31.817 1.757
Rhein-Sieg Netz GmbH, Siegburg 100 20.774 1
rhenag Rheinische Energie Aktiengesellschaft, Köln 67 139.972 25.788
Rhenas Insurance Limited, Sliema/Malta 100 100 59.174 942
Rhyl Flats Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 50 158.966 15.566
RL Besitzgesellschaft mbH, Gundremmingen 100 115.086 14.683
RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen 100 356.579 27.991
RUMM Limited, Ystrad Mynach/Großbritannien 100 91 -256
RV Rheinbraun Handel und Dienstleistungen GmbH, Köln 100 36.694 1
RWE & Turcas Güney Elektrik Üretim A.S., Ankara/Türkei 70 222.050 -6.911
RWE Aktiengesellschaft, Essen 5.653.514 472.184
RWE Cogen UK (Hythe) Limited, Swindon/Großbritannien 100 12.153 1.204
RWE Cogen UK Limited, Swindon/Großbritannien 100 163.508 511
RWE Eemshaven Holding II B.V., Geertruidenberg/Niederlande 100 -57.873 -4.451
RWE Energija d.o.o., Zagreb/Kroatien 100 719 -1.068
RWE Generation Belgium N.V., Antwerpen/Belgien 100 73.949 2.943
RWE Generation NL B.V., Arnhem/Niederlande 100 167.713 -61.783
RWE Generation NL Corner Participations B.V., Geertruidenberg/Niederlande 100 45.241 9.982
RWE Generation NL Participations B.V., Arnhem/Niederlande 100 -12.700 -16.300
RWE Generation NL Personeel B.V., Arnhem/Niederlande 100 11.825 -327
RWE Generation SE, Essen 100 100 264.673 1
RWE Generation UK Holdings Limited, Swindon/Großbritannien 100 3.049.658 14.673
RWE Generation UK plc, Swindon/Großbritannien 100 1.817.722 182.854
RWE Hrvatska d.o.o., Zagreb/Kroatien 100 8.185 -3.222
RWE Ljubljana d.o.o., Ljubljana/Slowenien 100 94 -3.263
RWE Markinch Limited, Swindon/Großbritannien 100 52.282 155.115
RWE Nuclear GmbH, Essen 100 100 100.000 1
RWE Personeel B.V., Arnhem/Niederlande 100 -40 -40
RWE Plin d.o.o., Zagreb/Kroatien 100 266 -798
RWE Power Aktiengesellschaft, Köln und Essen 100 100 2.037.209 1
RWE Supply & Trading Asia-Pacific PTE. LTD., Singapur/Singapur 100 14.381 17.579
RWE Supply & Trading CZ, a.s., Prag/Tschechien 100 1.128.683 63.846
RWE Supply & Trading CZ GmbH, Essen 100 100.983 314
RWE Supply & Trading GmbH, Essen 100 100 446.778 1
RWE Supply & Trading (India) Private Limited, Mumbai/Indien 100 642 53
RWE Supply & Trading Participations Limited, London/Großbritannien 100 15.817 5.994
RWE Supply & Trading Switzerland S.A., Genf/Schweiz 100 32.241 3.085
RWE Technology International GmbH, Essen 100 12.463 1
RWE Technology Tasarim ve Mühendislik Danismanlik Ticaret Limited Sirketi, Istanbul/Türkei 100 722 105
RWE Technology UK Limited, Swindon/Großbritannien 100 1.819 393
RWE Trading Americas Inc., New York City/USA 100 16.318 6.268
RWE Trading Services GmbH, Essen 100 5.735 1
RWEST Middle East Holdings B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 6.544 2.396
RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr 80 77.574 5.094
SARIO Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Würzburg KG, Düsseldorf 8 -9.640 462
Sofia Offshore Wind Farm Holdings Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Sofia Offshore Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
SRS EcoTherm GmbH, Salzbergen 90 12.052 2.891
Stadtwerke Düren GmbH, Düren 50 4 27.378 5.414
Südwestsächsische Netz GmbH, Crimmitschau 100 1.400 283
Süwag Energie AG, Frankfurt am Main 78 649.555 67.850
Süwag Grüne Energien und Wasser GmbH, Frankfurt am Main 100 6.441 1
Süwag Vertrieb AG & Co. KG, Frankfurt am Main 100 680 1
Syna GmbH, Frankfurt am Main 100 8.053 1
The Hollies Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 508 17
Transpower Limited, Dublin/Irland 100 3.528 -1.048
Triton Knoll HoldCo Limited, Swindon/Großbritannien 59 3
Triton Knoll Offshore Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 -18.089 -2.504
Überlandwerk Krumbach GmbH, Krumbach 75 6.015 1.088
Verteilnetz Plauen GmbH, Plauen 100 25 1
VKB-GmbH, Neunkirchen 50 43.002 3.427
Volta Energycare N.V., Houthalen-Helchteren/Belgien 100 -310 -68
Volta Limburg B.V., Schinnen/Niederlande 100 44.800 5.800
Volta Service B.V., Schinnen/Niederlande 100 98 0
Volta Solar B.V., Heerlen/Niederlande 95 370 0
Volta Solar VOF, Heerlen/Niederlande 60 1.377 1.143
VSE Aktiengesellschaft, Saarbrücken 51 211.743 17.879
VSE NET GmbH, Saarbrücken 100 14.817 2.731
VSE Verteilnetz GmbH, Saarbrücken 100 3.109 1
VWS Verbundwerke Südwestsachsen GmbH, Lichtenstein/Sa. 98 25.989 1.325
Východoslovenská distribucná, a.s., Kosice/Slowakei 100 600.975 30.626
Východoslovenská energetika a.s., Kosice/Slowakei 100 59.243 1.870
Východoslovenská energetika Holding a.s., Kosice/Slowakei 49 4 576.445 15.824
Wendelsteinbahn Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Brannenburg 100 2.882 164
Wendelsteinbahn Verteilnetz GmbH, Brannenburg 100 38 1
Westerwald-Netz GmbH, Betzdorf-Alsdorf 100 9.875 1
Westnetz GmbH, Dortmund 100 281.306 1
Wind Farm Deliceto s.r.l., Bozen/Italien 100 24.203 746
Windpark Eekerpolder B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
Windpark Kattenberg B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 367 161
Windpark Nordsee Ost GmbH, Helgoland 100 256 1
Windpark Zuidwester B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 9.930 -855
WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Wönkhausen KG, Hannover 100 1.366 228
WTTP B.V., Arnhem/Niederlande 100 12.254 300
2. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt MEAG Halle KG, Düsseldorf 8 -538 0
2. CR-Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. KG Cottbus, Düsseldorf 8 -966 473

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

II. Verbundene Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Adensis GmbH, Dresden 100 381 59
Agenzia Carboni S.R.L., Genua/Italien 100 317 33
Alfred Thiel-Gedächtnis-Unterstützungskasse GmbH, Essen 50 100 5.113 0
Alvarado Solar S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -30
Baron Winds LLC, Chicago/USA 100 9
Belectric Inc., San Mateo/USA 100 121 603
Belectric International GmbH, Kolitzheim 100 89 44
BELECTRIC JV GmbH, Kolitzheim 100 14 -5
Belectric Mexico Fotovoltaica S.de R.L. de C.V., Bosques de las Lomas/Mexiko 100 -490 6
Belectric Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 -144 -44
Belectric PV 10 (SARL), Vendres/Frankreich 100 -6 -1
Belectric PV 5 (SARL), Vendres/Frankreich 100 -9 -1
Belectric PV 9 (SARL), Vendres/Frankreich 100 -5 -6
BELECTRIC Solar Power, S.L., Barcelona/Spanien 100 3
Beteiligungsgesellschaft Werl mbH, Essen 51 1.281 0
bildungszentrum energie GmbH, Halle (Saale) 100 768 270
Bioenergie Bad Wimpfen GmbH & Co. KG, Bad Wimpfen 51 2.314 210
Bioenergie Bad Wimpfen Verwaltungs-GmbH, Bad Wimpfen 100 33 1
Bioenergie Kirchspiel Anhausen GmbH & Co. KG, Anhausen 51 192 26
Bioenergie Kirchspiel Anhausen Verwaltungs-GmbH, Anhausen 100 33 1
Biogas Schwalmtal GmbH & Co. KG, Schwalmtal 66 631 -57
Biogasanlage Schwalmtal GmbH, Schwalmtal 99 49 4
Biomasseheizkraftwerk Schameder GmbH, Essen 100 3
Blueberry Hills LLC, Chicago/USA 100 9
Bowler Flats Energy Hub LLC, Chicago/USA 100 9
Buckeye Wind LLC, Chicago/USA 100 9
Burgar Hill Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Cassadaga Wind LLC, Chicago/USA 100 9
Catalina-Cypress Holding Limited, Swindon/Großbritannien 100 92 0
Causeymire Two Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
CERBEROS s.r.o., Prag/Tschechien 100 3
Champaign Wind LLC, Chicago/USA 100 9
Ciriè Centrale PV s.a.s. (s.r.l.), Rom/Italien 100 -5 0
Clavellinas Solar, S.L., Barcelona/Spanien 100 -6 -9
Climagy Photovoltaikprojekt Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 29 0
Climagy PV-Sonnenanlage GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -27 -2
Climagy PV-Sonnenanlage Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 27 0
Climagy Sonneneinstrahlung GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -18 -2
Climagy Sonneneinstrahlung Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 27 0
Climagy Sonnenkraft Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 29 0
Climagy Sonnenstrom GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -29 -2
Climagy Sonnenstrom Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 29 0
Climagy Stromertrag GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -16 -2
Climagy Stromertrag Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 27 0
Clocaenog Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
CNGvitall s.r.o., Ostrava/Tschechien 100 3
COMCO MCS S.A., Luxemburg/Luxemburg 100 438 300
Conjoule GmbH, Essen 64 9
Curns Energy Limited, Kilkenny City/Irland 70 -234 -232
Decadia GmbH, Essen 50 100 3
DigiKoo GmbH, Essen 100 -369 -469
E & Z Industrie-Lösungen GmbH, Essen 100 19.759 1.619
easyOptimize GmbH, Essen 100 -2.771 -4.795
Edgware Energy Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Eko-En 1 Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 175 -1.101
El Algarrobo (SpA), Santiago de Chile/Chile 100 1 0
El Chañar (SpA), Santiago de Chile/Chile 100 1 0
El Navajo Solar, S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -9
El Pimiento (SpA), Santiago de Chile/Chile 100 1 0
El Solar (SpA), Santiago de Chile/Chile 100 1 0
El Tamarugo (SpA), Santiago de Chile/Chile 100 1 0
Enchant Solar 1 Inc., Vancouver/Kanada 100 3
Enchant Solar 2 Inc., Vancouver/Kanada 100 3
Enchant Solar 3 Inc., Vancouver/Kanada 100 3
Enchant Solar 4 Inc., Vancouver/Kanada 100 3
Energenti plus d.o.o., Cerknica/Slowenien 100 -17 -37 2
Energiegesellschaft Leimen GmbH & Co. KG, Leimen 75 198 13
Energiegesellschaft Leimen Verwaltungsgesellschaft mbH, Leimen 75 29 1
EnergieRevolte GmbH, Düren 100 3
Energieversorgung Timmendorfer Strand GmbH & Co. KG, Timmendorfer Strand 51 3.198 156
Energiewerken B.V., Almere/Niederlande 100 3
Energy Ventures GmbH, Saarbrücken 100 501 -5
enervolution GmbH, Bochum 100 48 1
Ense Netz Verwaltung GmbH, Ense 100 25 0
enviaM Erneuerbare Energien Verwaltungsgesellschaft mbH, Markkleeberg 100 37 2
enviaM Neue Energie Management GmbH, Halle (Saale) 100 30 4
enviaM Zweite Neue Energie Management GmbH, Halle (Saale) 100 24 -1
Eólica de Sarnago, S.A., Soria/Spanien 52 1.579 -22
ESK GmbH, Dortmund 100 128 1.645
EverPower Maine LLC, Chicago/USA 100 9
EverPower Ohio LLC, Chicago/USA 100 9
EverPower Solar LLC, Chicago/USA 100 9
EverPower Wind Development, LLC, Chicago/USA 100 9
EWIS BV, Ede/Niederlande 100 3
Fernwärmeversorgung Saarlouis- Steinrausch Investitionsgesellschaft mbH, Saarlouis 100 7.567 1
"Finelectra" Finanzgesellschaft für Elektrizitäts-Beteiligungen AG, Hausen/Schweiz 100 7.962 130
Free Electrons LLC, Palo Alto/USA 100 9
Fresh Energy GmbH, Berlin 62 9
FUCATUS Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Recklinghausen Kommanditgesellschaft, Düsseldorf 94 0 0
Fundacja innogy w Polsce, Warschau/Polen 100 39 37
Gasnetzgesellschaft Warburg GmbH & Co. KG, Warburg 49 25 0
Gasnetzgesellschaft Windeck mbH & Co. KG, Siegburg 100 100 0
Gazules I Fotovoltaica, S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -30
Gazules II Solar, S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -30
GBV Achtunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 3
GBV Dreiunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 100 25 1
GBV Einunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 100 30 1
GBV Fünfunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 3
GBV Sechsunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 3
GBV Siebenunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 3
GBV Siebte Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 100 1
GBV Zweiunddreißigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen 100 100 25 1
Gemeindewerke Windeck GmbH & Co. KG, Siegburg 100 100 0
GKB Gesellschaft für Kraftwerksbeteiligungen mbH, Cottbus 100 252 -16
Goole Fields II Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Green Gecco Verwaltungs GmbH, Essen 51 38 1
GWG Kommunal GmbH, Grevenbroich 100 1.100 -560
Heizungs- und Sanitärbau WIJA GmbH, Bad Neuenahr-Ahrweiler 100 300 -178
HELIOS MB s.r.o., Prag/Tschechien 100 3
Highfield Storage Limited, Dublin/Irland 100 -4 -4
Highland III LLC, Chicago/USA 100 9
Horse Thief Wind Project LLC, Chicago/USA 100 9
Infraestructuras de Aldehuelas, S.A., Barcelona/Spanien 100 428 -97
Infrastrukturgesellschaft Netz Lübz mit beschränkter Haftung, Hannover 100 16 -16
innogy Charge Tech GmbH, Dortmund 100 22 -1
innogy Commodity Markets GmbH, Essen 100 25 1
innogy Consulting & Ventures Americas, LLC, Boston/USA 100 10
innogy Consulting GmbH, Essen 100 5.761 4.267
innogy Direkt GmbH, Essen 100 25 1
innogy Dreizehnte Vermögensverwaltungs GmbH, Essen 100 3
innogy Elfte Vermögensverwaltungs GmbH, Essen 100 3
innogy e-Mobility Limited, London/Großbritannien 100 10
innogy eMobility Solutions GmbH, Dortmund 100 3
Innogy Energy Marketing LLC, Wilmington/USA 100 9
Innogy Energy Services LLC, Wilmington/USA 100 9
innogy Hillston Sun Farm Holding Pty. Ltd., Southbank/Australien 100 3
innogy indeland Windpark Eschweiler Verwaltungs GmbH, Eschweiler 100 41 6
innogy Middle East & North Africa Ltd., Dubai/Ver. Arab. Emirate 100 -7.654 -5.550
innogy Neunte Vermögensverwaltungs GmbH, Essen 100 3
innogy Offshore Wind Netherlands Participations I B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
innogy Offshore Wind Netherlands Participations II B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
innogy Offshore Wind Netherlands Participations III B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
innogy Offshore Wind Netherlands Participations IV B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
innogy Polska Development Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 3
innogy Polska Operations Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 3
innogy Polska Solutions Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 134 -10
innogy Renewables Canada Inc., Vancouver/Kanada 100 2.469 -2.036
innogy Seabreeze II Verwaltungs GmbH, Essen 100 59 6
innogy Solar Netherlands B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
innogy Solar Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 28 -10
innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft gGmbH, Essen 100 51.602 -3.366
innogy TelNet Holding, s.r.o., Prag/Tschechien 100 9.995 25
Innogy US Renewable Projects LLC, Dover/USA 100 0 0
innogy Ventures Vermögensverwaltung 6 GmbH, Essen 100 9
innogy Vierzehnte Vermögensverwaltungs GmbH, Essen 100 3
innogy Windpark Bedburg Verwaltungs GmbH, Bedburg 51 43 2
innogy Windpark Garzweiler GmbH & Co. KG, Essen 51 284 -16
Innogy Windpark Jüchen A44n Verwaltungs GmbH, Essen 100 34 8
innogy Zehnte Vermögensverwaltungs GmbH, Essen 100 3
Jerez Fotovoltaica S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -30
Jurchen Technology USA Inc., Newark/USA 100 3 -5
Kieswerk Kaarst GmbH & Co. KG, Bergheim 51 1.544 436
Kieswerk Kaarst Verwaltungs GmbH, Bergheim 51 30 0
Kiln Pit Hill Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Kimberly Run LLC, Chicago/USA 100 9
Korproject Energy Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 10
KWS Kommunal-Wasserversorgung Saar GmbH, Saarbrücken 100 282 87
Lampasas Wind LLC, Chicago/USA 100 9
Las Vaguadas I Fotovoltaica S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -30
Las Vaguadas II Solar S.L., Barcelona/Spanien 100 3 -30
Lech Energie Gersthofen GmbH & Co. KG, Gersthofen 100 1 8
Lech Energie Verwaltung GmbH, Augsburg 100 25 0
Lemonbeat GmbH, Dortmund 100 9.952 -3.169
Livisi GmbH, Essen 100 3
Lochelbank Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Lößnitz Netz GmbH & Co. KG, Lößnitz 100 7 -3
Lößnitz Netz Verwaltungs GmbH, Lößnitz 100 27 0
Magnalink, a.s., Hradec Králové/Tschechien 85 3
Mahanoy Mountain, LLC, Chicago/USA 100 9
Mason Dixon Wind LLC, Chicago/USA 100 9
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas HD mbH, Halle (Saale) 100 25 1
Mitteldeutsche Netzgesellschaft mbH, Chemnitz 100 21 0
MONTCOGIM-KARLOVAC d.o.o., Karlovac/Kroatien 100 2 -2
MONTCOGIM-SISAK d.o.o., Sisak/Kroatien 100 26 1
MotionWerk GmbH, Essen 60 9
Mud Springs Wind Project LLC, Chicago/USA 100 9
Netzwerke Saarwellingen GmbH, Saarwellingen 100 50 1
NEW b_gas Eicken GmbH, Schwalmtal 100 -871 8
NEW Re GmbH, Mönchengladbach 95 9.863 -172
NEW Smart City GmbH, Mönchengladbach 100 825 136
NEW Windenergie Verwaltung GmbH, Mönchengladbach 100 28 3
NEW Windpark Linnich GmbH & Co. KG, Mönchengladbach 100 3.935 -149
NEW Windpark Viersen GmbH & Co. KG, Mönchengladbach 100 20 -6
Novar Two Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
Npower Northern Supply Limited, Swindon/Großbritannien 100 0 0
NRF Neue Regionale Fortbildung GmbH, Halle (Saale) 100 174 32
Oer-Erkenschwick Netz Verwaltung GmbH, Oer-Erkenschwick 100 25 0
Oranje Wind Power B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
Oranje Wind Power C.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
Oschatz Netz GmbH & Co. KG, Oschatz 75 518 174
Oschatz Netz Verwaltungs GmbH, Oschatz 100 26 0
Parc Ynni Cymunedol Alwen Cyfyngedig, Swindon/Großbritannien 100 3
Park Wiatrowy Dolice Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 -2.408 -3.444
Park Wiatrowy Elk Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 602 1
Park Wiatrowy Gaworzyce Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 -266 -1.348
Park Wiatrowy Msciwojów Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 202 -60
Park Wiatrowy Smigiel I Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 605 -51
Pe Ell North LLC, Chicago/USA 100 3
Peg Project #1 Pty Ltd, Southbank/Australien 100 3
Peg Project #2 Pty Ltd, Southbank/Australien 100 3
Photovoltaikkraftwerk Götz Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 29 0
Photovoltaikkraftwerk Groß Dölln Infrastruktur GmbH & Co. KG, Templin 100 -16 -1
Photovoltaikkraftwerk Groß Dölln Infrastruktur Verwaltungs-GmbH, Templin 100 28 0
Photovoltaikkraftwerk Reinsdorf GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -30 -2
Photovoltaikkraftwerk Reinsdorf Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 30 0
Photovoltaikkraftwerk Tramm GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -29 -2
Photovoltaikkraftwerk Tramm Netzanschluss GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -27 -2
Photovoltaikkraftwerk Tramm Netzanschluss Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 27 0
Photovoltaikkraftwerk Tramm PV-Finanzierung GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -17 -2
Photovoltaikkraftwerk Tramm PV-Finanzierung Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 27 0
Photovoltaikkraftwerk Tramm Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 30 0
PI E&P Holding Limited, George Town/Cayman Islands 100 26.030 -15
PI E&P US Holding LLC, New York City/USA 100 25.966 -37
Plum Energie S.A.S., Saint-Denis La Plaine/Frankreich 51 3
Powerhouse Energy Solutions S.L., Madrid/Spanien 100 45 18
Proyecto Rio Putaendo S.p.A., Santiago de Chile/Chile 100 3
Proyecto Tabalongo Solar S.p.A., Santiago de Chile/Chile 100 3
Proyectos Solares Iberia I, S.L., Barcelona/Spanien 100 3
Proyectos Solares Iberia II, S.L., Barcelona/Spanien 100 3
Proyectos Solares Iberia III, S.L., Barcelona/Spanien 100 3
Proyectos Solares Iberia IV, S.L., Barcelona/Spanien 100 3
Proyectos Solares Iberia V, S.L., Barcelona/Spanien 100 3
Pryor Caves Wind Project LLC, Chicago/USA 100 9
PT Rheincoal Supply & Trading Indonesia, PT, Jakarta/Indonesien 100 269 16
Qualitas-AMS GmbH, Siegen 100 -1.127 -1.015
Quintana Fotovoltaica SLU, Madrid/Spanien 100 -2 0
RD Hanau GmbH, Hanau 100 0 0
Rheinland Westfalen Energiepartner GmbH, Essen 100 5.369 1
RHENAGBAU Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln 100 4.058 1
Rowantree Wind Farm Ltd., Swindon/Großbritannien 100 0 0
RWE & Turcas Dogalgaz Ithalat ve Ihracat A.S., Istanbul/Türkei 100 774 53
RWE Australia Pty. Ltd., Brisbane/Australien 100 63 99
RWE Belgium BVBA, Brüssel/Belgien 100 3
RWE Enerji Toptan Satis A.S., Istanbul/Türkei 100 4.482 -165
RWE Ingen!us Limited, Swindon/Großbritannien 100 10.923 -1.147
RWE NSW PTY LTD, Sydney/Australien 100 32.625 -19
RWE Nuclear Beteiligungs-GmbH, Essen 100 25 1
RWE Pensionsfonds AG, Essen 100 100 3.839 82
RWE Power Climate Protection China GmbH, Essen 100 25 1
RWE Power Climate Protection Clean Energy Technology (Beijing) Co., Ltd., Beijing/China 100 2.066 13
RWE Power Climate Protection GmbH, Essen 100 23 1
RWE Power Climate Protection Southeast Asia Co., Ltd., Bangkok/Thailand 100 2.806 44
RWE Power International Ukraine LLC, Kiew/Ukraine 100 0 0
RWE Supply & Trading Asia-Pacific Holdings PTE. Ltd., Singapur/Singapur 100 3
RWE Supply & Trading China Holdings PTE. Ltd., Singapur/Singapur 100 3
RWE Supply and Trading (Shanghai) Co. Ltd, Shanghai/China 100 3
RWE SUPPLY TRADING TURKEY ENERJI ANONIM SIRKETI, Istanbul/Türkei 100 995 -14
RWE Trading Services Limited, Swindon/Großbritannien 100 1.252 35
RWE-EnBW Magyarország Energiaszolgáltató Korlátolt Felelösségü Társaság, Budapest/Ungarn 70 399 20
RWEST PI Bras Limited, London/Großbritannien 100 3
RWEST PI FRE Holding LLC, New York City/USA 100 0 -9.908
RWEST PI LNG 1 LLC, New York City/USA 100 635 498
RWEST PI WALDEN HOLDING LLC, New York City/USA 100 12.310 -46
RWEST PI WALDEN 1 LLC, New York City/USA 100 12.284 -17
Santa Severa Centrale PV s.a.s. (s.r.l.), Rom/Italien 100 -151 0
Scarcroft Investments Limited, Swindon/Großbritannien 100 10 10
Scharbeutzer Energie- und Netzgesellschaft mbH & Co. KG, Scharbeutz 51 4.399 227
SchlauTherm GmbH, Saarbrücken 75 312 71
SEG Solarenergie Guben Management GmbH, Halle (Saale) 100 24 -1
SOLARENGO Energia, Unipessoal, Lda., Cascais/Portugal 100 -81 -81
Solarkraftwerk Herlheim GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -29 -2
Solarkraftwerk Herlheim Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 29 0
Solarkraftwerk Meuro GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -29 -2
Solarkraftwerk Meuro Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 28 0
Solarkraftwerk Oberspiesheim GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -29 -2
Solarkraftwerk Oberspiesheim Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 29 0
SP Solarprojekte 1 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 10
SP Solarprojekte 1 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
SP Solarprojekte 2 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -2 0
SP Solarprojekte 2 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
SP Solarprojekte 3 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -2 -3
SP Solarprojekte 3 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
SP Solarprojekte 4 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -2 -3
SP Solarprojekte 4 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
SP Solarprojekte 5 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -2 -3
SP Solarprojekte 5 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
SP Solarprojekte 6 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -2 -3
SP Solarprojekte 6 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
SP Solarprojekte 7 GmbH & Co. KG, Kolitzheim 100 -2 -3
SP Solarprojekte 7 Verwaltungs-GmbH, Kolitzheim 100 25 0
Stadtwerke Korschenbroich GmbH, Mönchengladbach 100 40 -6
STAWAG Abwasser GmbH, Aachen 100 25 0
STAWAG Infrastruktur Monschau GmbH & Co.KG, Monschau 100 3.162 0
STAWAG Infrastruktur Monschau Verwaltungs GmbH, Monschau 100 29 0
STAWAG Infrastruktur Simmerath GmbH & Co.KG, Simmerath 100 3.485 0
STAWAG Infrastruktur Simmerath Verwaltungs GmbH, Simmerath 100 29 0
Storage Facility 1 Ltd., Slough/Großbritannien 100 0 0
Stromnetzgesellschaft Windeck mbH & Co. KG, Siegburg 100 100 0
Sun Data GmbH, Kolitzheim 100 74 70
Sunpow 1 Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 10
Sunrise Energy Generation Pvt. Ltd., Mumbai/Indien 100 70 3
Sunrise Wind Holdings, LLC, Chicago/USA 100 9
Süwag Vertrieb Management GmbH, Frankfurt am Main 100 28 1
SVFR 12 (SAS), Vendres/Frankreich 100 -112 -2
Terrapin Hills LLC, Chicago/USA 100 9
Trireme Energy Development III, LLC, Wilmington/USA 100 9
TWS Technische Werke der Gemeinde Saarwellingen GmbH, Saarwellingen 51 1.697 -2.523
ucair GmbH, Berlin 95 9
Versuchsatomkraftwerk Kahl GmbH, Karlstein am Main 80 573 31
Verwaltungsgesellschaft Energieversorgung Timmendorfer Strand mbH, Timmendorfer Strand 51 28 1
Verwaltungsgesellschaft Scharbeutzer Energie- und Netzgesellschaft mbH, Scharbeutz 51 28 1
VSE - Windpark Merchingen GmbH & Co. KG, Saarbrücken 100 2.800 161
VSE - Windpark Merchingen VerwaltungsGmbH, Saarbrücken 100 64 1
VSE Agentur GmbH, Saarbrücken 100 229 171
VSE Call centrum, s.r.o., Kosice/Slowakei 100 26 -29
VSE Ekoenergia, s.r.o., Kosice/Slowakei 100 184 -59
VSE-Stiftung Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur mbH, Saarbrücken 100 2.568 -3
Wärmeversorgung Schwaben GmbH, Augsburg 100 -456 -543
Wärmeversorgung Würselen GmbH, Würselen 100 1.511 62
Warsun Project Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 10
WEK Windenergie Kolkwitz GmbH & Co.KG, Kolkwitz 100 6.180 446
WGK Windenergie Großkorbetha GmbH & Co.KG, Lützen 90 8.093 217
Windkraft Hochheim GmbH & Co. KG, Hochheim 90 3.194 363
Windpark Büschdorf GmbH, Perl 100 2.325 -100
Windpark Eschweiler Beteiligungs GmbH, Stolberg 59 10.118 -576
Windpark Oostpolderdijk B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 0 0
Windpark Verwaltungsgesellschaft mbH, Lützen 100 37 6
Windpark Wadern-Felsenberg GmbH, Wadern 100 4.123 48
WK Solar Project Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 10
WKH Windkraft Hochheim Management GmbH, Halle (Saale) 100 24 -1
ZonnigBeheer B.V., Lelystad/Niederlande 100 3
2. CR Immobilien-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Naumburg KG, Düsseldorf 8 0 0
4 Motions GmbH, Leipzig 100 10

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

III. Gemeinschaftliche Tätigkeiten

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
EnergieRegion Taunus - Goldener Grund - GmbH & Co. KG, Bad Camberg 49 29.903 1.757
Gas-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG, Kerpen 25 4.211 1.155
Gas-Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim GmbH & Co. KG, Bergheim 25 3.656 1.167
Greater Gabbard Offshore Winds Limited, Reading/Großbritannien 50 1.160.950 84.316
Netzgesellschaft Südwestfalen mbH & Co. KG, Netphen 49 12.548 11
N.V. Elektriciteits-Produktiemaatschappij Zuid-Nederland EPZ, Borssele/Niederlande 30 64.729 9.142

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

IV. Verbundene Unternehmen von gemeinschaftlichen Tätigkeiten

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
EnergieRegion Taunus - Goldener Grund Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Camberg 100 28 1
Gas-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen Verwaltungs-GmbH, Kerpen 100 33 2

V. Assoziierte Unternehmen von gemeinschaftlichen Tätigkeiten

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
B.V. NEA, Arnhem/Niederlande 28 71.498 706

VI. Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
AS 3 Beteiligungs GmbH, Essen 51 5 39.914 5.335
C-Power N.V., Oostende/Belgien 27 227.455 18.081
Galloper Wind Farm Holding Company Limited, Swindon/Großbritannien 25 -132.797 -8.149
Gwynt y Môr Offshore Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 50 -1.029 -936
Innogy Venture Capital GmbH, Dortmund 75 5 595 123
Société Electrique de l'Our S.A., Luxemburg/Luxemburg 40 5.697 5.137 2
TCP Petcoke Corporation, Dover/USA 50 22.139 10.746 2
URANIT GmbH, Jülich 50 71.317 98.284

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

VII. Gemeinschaftsunternehmen, die aufgrund der Anwendung von IFRS 5 nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
AVU Aktiengesellschaft für Versorgungs-Unternehmen, Gevelsberg 50 95.950 10.936
BEW Netze GmbH, Wipperfürth 61 5 11.410 438
Budapesti Disz- es Közvilagitasi Korlatolt Felelössegü Tarsasag, Budapest/Ungarn 50 30.694 1.567
Energie Nordeifel GmbH & Co. KG, Kall 33 13.691 4.579
FSO GmbH & Co. KG, Oberhausen 50 33.007 11.445
Konsortium Energieversorgung Opel beschränkt haftende oHG, Karlstein 67 5 29.032 5.257
PRENU Projektgesellschaft für Rationelle Energienutzung in Neuss mit beschränkter Haftung, Neuss 50 165 -13
Rain Biomasse Wärmegesellschaft mbH, Rain 70 5 6.165 525
SHW/RWE Umwelt Aqua Vodogradnja d.o.o., Zagreb/Kroatien 50 568 156
Stadtwerke Dülmen Dienstleistungs- und Beteiligungs-GmbH & Co. KG, Dülmen 50 27.020 4.260
Stadtwerke Lingen GmbH, Lingen (Ems) 40 13.971 11
Stromnetz Friedberg GmbH & Co. KG, Friedberg 49 35 0
Stromnetz Gersthofen GmbH & Co. KG, Gersthofen 49 431 0
Stromnetz Günzburg GmbH & Co. KG, Günzburg 49 2.999 113
SVS-Versorgungsbetriebe GmbH, Stadtlohn 30 25.340 1.123
Zagrebacke otpadne vode d.o.o., Zagreb/Kroatien 48 221.901 24.383

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

VIII. Assoziierte Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Amprion GmbH, Dortmund 25 25 1.717.100 173.700
ATBERG - Eólicas do Alto Tâmega e Barroso, Lda., Ribeira de Pena/Portugal 40 4.583 315
Belectric Gulf Limited, Abu Dhabi/Ver. Arab. Emirate 49 4.664 3.962
Bray Offshore Wind Limited, Kilkenny City/Irland 50 -71 -1
GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH, Essen 28 47.872 24.182 2
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft, Mannheim 40 120.788 6.647
HIDROERG - Projectos Energéticos, Lda., Lissabon/Portugal 32 11.730 586
Innogy Renewables Technology Fund I GmbH & Co. KG, Dortmund 78 5 16.362 -1.070
Kish Offshore Wind Limited, Kilkenny City/Irland 50 -91 -1
Mingas-Power GmbH, Essen 40 6.742 6.073
PEARL PETROLEUM COMPANY LIMITED, Road Town/Britische Jungferninseln 10 7 2.027.129 198.287
Schluchseewerk Aktiengesellschaft, Laufenburg Baden 50 62.148 2.809
Vliegasunie B.V., De Bilt/Niederlande 60 5 12.608 2.660

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

IX. Assoziierte Unternehmen, die aufgrund der Anwendung von IFRS 5 nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Dortmund 40 188.831 11
EnergieServicePlus GmbH, Düsseldorf 49 6.296 2.066
Energieversorgung Guben GmbH, Guben 45 17.338 1.246
Energieversorgung Hürth GmbH, Hürth 25 4.960 11
Energieversorgung Oberhausen Aktiengesellschaft, Oberhausen 10 6 34.345 13.323
ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH, Moers 20 35.915 11
e-regio GmbH & Co. KG, Euskirchen 43 89.342 15.624
EWR Aktiengesellschaft, Worms 1 6 74.307 12.896
EWR Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Worms 25 147.781 0
EWR GmbH, Remscheid 20 83.816 0
Freiberger Stromversorgung GmbH (FSG), Freiberg 30 11.429 2.192
Gas- und Wasserwerke Bous - Schwalbach GmbH, Bous 49 14.161 2.424
Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH, Klagenfurt/Österreich 49 871.074 79.257 2
KELAG-Kärntner Elektrizitäts-AG, Klagenfurt/Österreich 13 6 855.527 81.400
Kemkens B.V., Oss/Niederlande 49 37.941 8.411
KEW Kommunale Energie- und Wasserversorgung Aktiengesellschaft, Neunkirchen 29 73.736 10.522
MAINGAU Energie GmbH, Obertshausen 47 40.371 12.539
medl GmbH, Mülheim an der Ruhr 39 21.829 11
Nebelhornbahn-Aktiengesellschaft, Oberstdorf 20 5.971 812
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein 27 261.971 30.285
Projecta 14 GmbH, Saarbrücken 50 38.127 1.902
Propan Rheingas GmbH & Co Kommanditgesellschaft, Brühl 30 9.813 2.076
Recklinghausen Netzgesellschaft mbH & Co. KG, Recklinghausen 50 16.044 1.125
RheinEnergie AG, Köln 20 896.918 145.309
Rhein-Main-Donau GmbH, München 22 110.112 0
Siegener Versorgungsbetriebe GmbH, Siegen 25 25.335 4.613
SpreeGas Gesellschaft für Gasversorgung und Energiedienstleistung mbH, Cottbus 33 34.554 5.783
SSW - Stadtwerke St. Wendel GmbH & Co KG., St. Wendel 50 20.215 2.147
Stadtwerke Aschersleben GmbH, Aschersleben 35 17.536 2.577
Stadtwerke Bernburg GmbH, Bernburg (Saale) 45 32.759 5.815
Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen GmbH, Bitterfeld-Wolfen 40 20.239 1.802
Stadtwerke Duisburg Aktiengesellschaft, Duisburg 20 193.636 48.754
Stadtwerke Emmerich GmbH, Emmerich am Rhein 25 12.115 11
Stadtwerke Essen Aktiengesellschaft, Essen 29 132.112 0
Stadtwerke Geldern GmbH, Geldern 49 13.408 2.923
Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach, Bad Kreuznach 25 39.925 11
Stadtwerke Kamp-Lintfort GmbH, Kamp-Lintfort 49 14.607 3.417
Stadtwerke Kirn GmbH, Kirn/Nahe 49 2.137 232
Stadtwerke Meerane GmbH, Meerane 24 14.048 2.202
Stadtwerke Meerbusch GmbH, Meerbusch 40 24.310 5.106
Stadtwerke Merseburg GmbH, Merseburg 40 25.092 3.000
Stadtwerke Merzig Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Merzig 50 15.906 253
Stadtwerke Neuss Energie und Wasser GmbH, Neuss 25 88.344 19.852
Stadtwerke Radevormwald GmbH, Radevormwald 50 6.627 2.607
Stadtwerke Ratingen GmbH, Ratingen 25 58.756 4.835
Stadtwerke Reichenbach/Vogtland GmbH, Reichenbach im Vogtland 24 14.056 1.551
Stadtwerke Saarlouis GmbH, Saarlouis 49 38.022 4.074
Stadtwerke Velbert GmbH, Velbert 30 82.005 11
Stadtwerke Weißenfels Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Weißenfels 24 25.254 4.029
Stadtwerke Willich Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Willich 25 13.981 24.221
Stadtwerke Zeitz GmbH, Zeitz 24 21.420 3.041
SWTE Netz GmbH & Co. KG, Ibbenbüren 33 36.640 4.642
Tankey B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 42 3
WVW Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, St. Wendel 28 23.778 1.818
Xelan SAS, Saint-Denis La Plaine/Frankreich 34 1.015 -770
Zagrebacke otpadne vode-upravljanje i pogon d.o.o., Zagreb/Kroatien 31 3.376 3.371
Zwickauer Energieversorgung GmbH, Zwickau 27 44.360 12.106

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

X. Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Abwasser-Gesellschaft Knapsack, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hürth 33 443 213
Ascent Energy LLC, Wilmington/USA 50 48.307 -2.962
CARBON Climate Protection GmbH, Langenlois/Österreich 50 3.130 2.283
CARBON Egypt Ltd., Kairo/Ägypten 49 -1.773 -341
DBO Projectos e Participacoes S.A., Leblon/Brasilien 30 9 0
Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen AG & Co. oHG, Gorleben 31 1.384 873
Elsta B.V., Middelburg/Niederlande 25 40.154 32.683
EMDO S.A.S., Paris/Frankreich 30 -4.984 -4.999
Fassi Coal Pty. Ltd., Newcastle-Rutherford/Australien 47 -9.816 -3.021
First River Energy LLC, Denver/USA 40 -1.384 -7.211
Focal Energy Photovoltaic Holdings Limited, Nicosia/Zypern 50 1.476 -4
Gemeinschaftswerk Hattingen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Essen 52 2.045 -506
GfS Gesellschaft für Simulatorschulung mbH, Essen 33 59 3
Kraftwerk Buer GbR, Gelsenkirchen 50 5.113 0
KSG Kraftwerks-Simulator-Gesellschaft mbH, Essen 33 589 26
KÜCKHOVENER Deponiebetrieb GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bergheim 50 33 -8
KÜCKHOVENER Deponiebetrieb Verwaltungs-GmbH, Bergheim 50 39 0
LDO Coal Pty. Ltd., Ruthersford/Australien 47 -99 78
Moravske Hidroelektrane d.o.o., Belgrad/Serbien 51 3.540 -16
Netzanbindung Tewel OHG, Cuxhaven 25 668 -30
PV Projects GmbH & Co. KG (i.L.), Kolitzheim 50 377 285
PV Projects Komplementär GmbH (i.L.), Kolitzheim 50 24 0
TetraSpar Demonstrator ApS, Kopenhagen/Dänemark 33 3
The Bristol Bulk Company Limited, London/Großbritannien 25 1 0
Toledo PV A.E.I.E., Madrid/Spanien 33 1.619 693
Umspannwerk Putlitz GmbH & Co. KG, Oldenburg 25 0 -179
WALDEN GREEN ENERGY LLC, New York City/USA 74 11.978 -826
Windesco Inc, Boston/USA 22 86 -1.172
Windpark Paffendorf GmbH & Co. KG, Essen 49 4.474 -27
WINDTEST Grevenbroich GmbH, Grevenbroich 38 2.276 118

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

XI. Assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, die in den Geltungsbereich des IFRS 5 fallen

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Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Alt Han Company Limited, London/Großbritannien 21 0 0
AWOTEC Gebäude Servicegesellschaft mit beschränkter Haftung, Saarbrücken 48 114 14
Bäderbetriebsgesellschaft St. Ingbert mbH, St. Ingbert 49 90 4
Balve Netz GmbH & Co. KG, Balve 25 3.284 590
Basking Automation GmbH, Berlin 46 9
Bayerische Ray Energietechnik GmbH, Garching 49 1.255 5
Biogas Wassenberg GmbH & Co. KG, Wassenberg 32 1.323 76
Biogas Wassenberg Verwaltungs GmbH, Wassenberg 32 38 1
Breitband-Infrastrukturgesellschaft Cochem-Zell mbH, Cochem 21 0 141
bremacon GmbH, Bremen 48 -18 103
Brüggen.E-Netz GmbH & Co. KG, Brüggen 25 3.780 530
Brüggen.E-Netz Verwaltungs-GmbH, Brüggen 25 31 2
Centralny System Wymiany Informacji Sp. z o.o., Poznan/Polen 20 10
DES Dezentrale Energien Schmalkalden GmbH, Schmalkalden 33 282 2
Dii GmbH, München 20 288 24
Discovergy GmbH, Aachen 24 3.643 -2.170
Dorsten Netz GmbH & Co. KG, Dorsten 49 5.744 772
EfD Energie-für-Dich GmbH, Potsdam 49 1.134 1.105
ELE - GEW Photovoltaikgesellschaft mbH, Gelsenkirchen 49 84 59
ELE-RAG Montan Immobilien Erneuerbare Energien GmbH, Bottrop 50 44 9
ELE-Scholven-Wind GmbH, Gelsenkirchen 30 843 318
Energie BOL GmbH, Ottersweier 50 39 3
Energie Mechernich GmbH & Co. KG, Mechernich 49 3.618 225
Energie Mechernich Verwaltungs-GmbH, Mechernich 49 33 2
Energie Nordeifel Beteiligungs-GmbH, Kall 33 25 0
Energie Schmallenberg GmbH, Schmallenberg 44 30 1
energienatur Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH, Siegburg 44 115 3
Energienetze Holzwickede GmbH, Holzwickede 25 25 0
Energiepartner Dörth GmbH, Dörth 49 36 4
Energiepartner Elsdorf GmbH, Elsdorf 40 72 16
Energiepartner Hermeskeil GmbH, Hermeskeil 20 71 20
Energiepartner Kerpen GmbH, Kerpen 49 47 20
Energiepartner Niederzier GmbH, Niederzier 49 16 -9
Energiepartner Projekt GmbH, Essen 49 26 1
Energiepartner Solar Kreuztal GmbH, Kreuztal 40 23 -1
Energiepartner Wesseling GmbH, Wesseling 30 25 -2
Energie-Service-Saar GmbH, Völklingen 50 -1.796 0
Energieversorgung Bad Bentheim GmbH & Co. KG, Bad Bentheim 25 2.909 556
Energieversorgung Bad Bentheim Verwaltungs-GmbH, Bad Bentheim 25 33 2
Energieversorgung Beckum GmbH & Co. KG, Beckum 34 5.701 3.470
Energieversorgung Beckum Verwaltungs-GmbH, Beckum 34 61 2
Energieversorgung Horstmar/Laer GmbH & Co. KG, Horstmar 49 4.386 275
Energieversorgung Kranenburg Netze GmbH & Co. KG, Kranenburg 25 1.698 206
Energieversorgung Kranenburg Netze Verwaltungs GmbH, Kranenburg 25 29 2
Energieversorgung Marienberg GmbH, Marienberg 49 3.007 1.231
Energieversorgung Niederkassel GmbH & Co. KG, Niederkassel 49 2.745 127
Energotel, a.s., Bratislava/Slowakei 20 6.805 1.293
energy4u GmbH & Co. KG, Siegburg 49 25 -154
enermarket GmbH, Frankfurt am Main 60 3
ENERVENTIS GmbH & Co. KG, Saarbrücken 25 1.090 227
Erdgasversorgung Industriepark Leipzig Nord GmbH, Leipzig 50 252 2
Erdgasversorgung Schwalmtal GmbH & Co. KG, Viersen 50 3.109 1.496
Erdgasversorgung Schwalmtal Verwaltungs-GmbH, Viersen 50 10
Erneuerbare Energien Rheingau-Taunus GmbH, Bad Schwalbach 25 526 57
eShare.one GmbH, Dortmund 25 78 -58
Esta VOF, Ridderkerk/Niederlande 50 993 -79
evm Windpark Höhn GmbH & Co. KG, Höhn 33 -763 -108
EWV Baesweiler GmbH & Co. KG, Baesweiler 45 2.404 873
EWV Baesweiler Verwaltungs GmbH, Baesweiler 45 31 1
FAMOS - Facility Management Osnabrück GmbH, Osnabrück 49 105 5
Fernwärmeversorgung Zwönitz GmbH (FVZ), Zwönitz 50 3.320 17.434
Foton Technik Sp. z o.o., Warschau/Polen 50 -1.264 -917
FSO Verwaltungs-GmbH, Oberhausen 50 64 0
Gasgesellschaft Kerken Wachtendonk mbH, Kerken 49 4.405 588
Gas-Netzgesellschaft Bedburg GmbH & Co. KG, Bedburg 49 2.012 454
Gas-Netzgesellschaft Elsdorf GmbH & Co. KG, Elsdorf 25 1.538 439
Gasnetzgesellschaft Mettmann GmbH & Co. KG, Mettmann 25 3.211 351
Gas-Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück 49 1.930 819
Gas-Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück Verwaltungs-GmbH, Rheda-Wiedenbrück 49 26 1
Gasnetzgesellschaft Wörrstadt mbH & Co. KG, Saulheim 49 2.143 724
Gasnetzgesellschaft Wörrstadt Verwaltung mbH, Saulheim 49 33 2
Gemeindewerke Bad Sassendorf Gasnetz GmbH & Co. KG, Bad Sassendorf 25 25 0
Gemeindewerke Bad Sassendorf Netze GmbH & Co. KG, Bad Sassendorf 25 1.837 301
Gemeindewerke Bad Sassendorf Netze Verwaltung GmbH, Bad Sassendorf 25 31 2
Gemeindewerke Bissendorf Netze GmbH & Co. KG, Bissendorf 49 2.756 482
Gemeindewerke Bissendorf Netze Verwaltungs-GmbH, Bissendorf 49 27 1
Gemeindewerke Everswinkel GmbH, Everswinkel 45 6.871 210
Gemeindewerke Namborn, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Namborn 49 811 -3
GfB, Gesellschaft für Baudenkmalpflege mbH, Idar-Oberstein 20 20 7
Gichtgaskraftwerk Dillingen GmbH & Co. KG, Dillingen 25 32.685 3.696
GISA GmbH, Halle (Saale) 24 9.958 2.566
GkD Gesellschaft für kommunale Dienstleistungen mbH, Köln 50 56 1
G&L Gastro-Service GmbH, Augsburg 35 28 3
GNEE Gesellschaft zur Nutzung erneuerbarer Energien mbH Freisen, Freisen 49 690 4
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Troisdorf 21 49.843 2.110
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH, Troisdorf 21 40 1
GREEN Gesellschaft für regionale und erneuerbare Energie mbH, Stolberg 49 707 30
Green Solar Herzogenrath GmbH, Herzogenrath 45 3.788 327
Greenergetic GmbH, Bielefeld 35 4.126 606
Greenplug GmbH, Hamburg 49 605 -5
HaseNetz GmbH & Co. KG, Gehrde 25 2.293 469
HCL Netze GmbH & Co. KG, Herzebrock-Clarholz 25 3.402 589
Heizkraftwerk Zwickau Süd GmbH & Co. KG, Zwickau 40 1.000 362
Hennef (Sieg) Netz GmbH & Co. KG, Hennef 49 61 -14
hmstr GmbH, Saarbrücken 25 106 14
Hochsauerland Netze GmbH & Co. KG, Meschede 25 6.236 2.045
Hochsauerland Netze Verwaltung GmbH, Meschede 25 28 1
innogy International Middle East, Dubai/Ver. Arab. Emirate 49 -2.069 0
innogy.C3 GmbH, Essen 25 15 0
Kavernengesellschaft Staßfurt mbH, Staßfurt 50 794 0
KAWAG AG & Co. KG, Pleidelsheim 49 15.412 854
KAWAG Netze GmbH & Co. KG, Abstatt 49 2.328 149
KAWAG Netze Verwaltungsgesellschaft mbH, Abstatt 49 30 1
KDT Kommunale Dienste Tholey GmbH, Tholey 49 1.348 41
KEN Geschäftsführungsgesellschaft mbH, Neunkirchen 50 51 0
KEN GmbH & Co. KG, Neunkirchen 46 2.887 42
KEVAG Telekom GmbH, Koblenz 50 2.438 602
Kiwigrid GmbH, Dresden 22 3.350 -5.952
KlickEnergie GmbH & Co. KG, Neuss 65 -1.597 -664
KlickEnergie Verwaltungs-GmbH, Neuss 65 20 -2
KnGrid, Inc., Laguna Hills/USA 42 9
Kommunale Dienste Marpingen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Marpingen 49 2.747 75
Kommunale Netzgesellschaft Steinheim a. d. Murr GmbH & Co. KG, Steinheim a. d. Murr 49 4.966 346
Kommunalwerk Rudersberg GmbH & Co. KG, Rudersberg 50 3.082 8
Kommunalwerk Rudersberg Verwaltungs-GmbH, Rudersberg 50 26 1
Kraftwerk Wehrden Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Völklingen 33 102 9
KSP Kommunaler Service Püttlingen GmbH, Püttlingen 40 187 67
KVK Kompetenzzentrum Verteilnetze und Konzessionen GmbH, Köln 75 230 176
Mainzer Wärme PLUS GmbH, Mainz 45 7.632 1.620
MeteringSüd GmbH & Co. KG, Augsburg 34 447 44
MNG Stromnetze GmbH & Co. KG, Lüdinghausen 25 19.599 2.000
MNG Stromnetze Verwaltungs GmbH, Lüdinghausen 25 27 2
Murrhardt Netz AG & Co. KG, Murrhardt 49 2.790 240
Naturstrom Betriebsgesellschaft Oberhonnefeld mbH, Koblenz 25 159 0
Netzgesellschaft Bedburg Verwaltungs-GmbH, Bedburg 49 29 4
Netzgesellschaft Betzdorf GmbH & Co. KG, Betzdorf 49 1.833 151
Netzgesellschaft Bühlertal GmbH & Co. KG, Bühlertal 50 2.296 175
Netzgesellschaft Elsdorf Verwaltungs-GmbH, Elsdorf 49 37 4
Netzgesellschaft Grimma GmbH & Co. KG, Grimma 49 7.670 501
Netzgesellschaft Horn-Bad Meinberg GmbH & Co. KG, Horn-Bad Meinberg 49 10
Netzgesellschaft Hüllhorst GmbH & Co. KG, Hüllhorst 49 1.998 165
Netzgesellschaft Korb GmbH & Co. KG, Korb 50 1.415 98
Netzgesellschaft Korb Verwaltungs-GmbH, Korb 50 29 1
Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim Verwaltungs-GmbH, Bergheim 49 34 4
Netzgesellschaft Lauf GmbH & Co. KG, Lauf 50 819 60
Netzgesellschaft Leutenbach GmbH & Co. KG, Leutenbach 50 1.524 101
Netzgesellschaft Leutenbach Verwaltungs-GmbH, Leutenbach 50 28 1
Netzgesellschaft Maifeld GmbH & Co. KG, Polch 49 6.098 581
Netzgesellschaft Maifeld Verwaltungs GmbH, Polch 49 31 2
Netzgesellschaft Ottersweier GmbH & Co. KG, Ottersweier 50 2.027 159
Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück GmbH & Co. KG, Rheda-Wiedenbrück 49 2.465 337
Netzgesellschaft Rheda-Wiedenbrück Verwaltungs-GmbH, Rheda-Wiedenbrück 49 31 2
NFPA Holdings Limited, Newcastle upon Tyne/Großbritannien 25 2.000 269
NiersEnergieNetze GmbH & Co. KG, Kevelaer 51 6.158 498
NiersEnergieNetze Verwaltungs-GmbH, Kevelaer 51 36 2
Novenerg limited liability company for energy activities, Zagreb/Kroatien 50 65 0
pear.ai Inc., San Francisco/USA 40 9
Peißenberger Wärmegesellschaft mbH, Peißenberg 50 5.739 -166
Placense Ltd., Tel Aviv/Israel 20 10
prego services GmbH, Saarbrücken 50 -1.894 730
Propan Rheingas GmbH, Brühl 28 53 2
Recklinghausen Netz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Recklinghausen 49 28 1
Renergie Stadt Wittlich GmbH, Wittlich 30 21 -1
Rhegio Natur Dienstleistungen GmbH, Rhede 25 10
Rhein-Ahr-Energie Netz GmbH & Co. KG, Grafschaft 25 3
RIWA GmbH Gesellschaft für Geoinformationen, Kempten 33 1.350 458
RURENERGIE GmbH, Düren 30 12.667 -130
RWE Dhabi Union Energy LLC, Abu Dhabi/Ver. Arab. Emirate 49 3
Sandersdorf-Brehna Netz GmbH & Co. KG, Sandersdorf-Brehna 49 4.826 250
SEG Solarenergie Guben GmbH & Co. KG, Guben 25 3.264 105
Selm Netz GmbH & Co. KG, Selm 25 4.198 521
SHS Ventures GmbH & Co. KGaA, Völklingen 50 1.219 34
SolarProjekt Mainaschaff GmbH, Mainaschaff 50 32 -12
SPX, s.r.o., Zilina/Slowakei 33 153 11
SSW Stadtwerke St. Wendel Geschäftsführungsgesellschaft mbH, St. Wendel 50 128 4
Stadtentwässerung Schwerte GmbH, Schwerte 48 51 0
Städtische Werke Borna GmbH, Borna 37 4.740 795
Städtisches Wasserwerk Eschweiler GmbH, Eschweiler 25 3.439 1.230
Stadtwerk Verl Netz GmbH & Co. KG, Verl 25 3.991 491
Stadtwerke - Strom Plauen GmbH & Co. KG, Plauen 49 5.906 1.384
Stadtwerke Ahaus GmbH, Ahaus 36 11.336 3.113
Stadtwerke Aue GmbH, Aue 24 13.412 2.061
Stadtwerke Dillingen/Saar GmbH, Dillingen 49 4.951 -479
Stadtwerke Dülmen Verwaltungs-GmbH, Dülmen 50 29 0
Stadtwerke Gescher GmbH, Gescher 25 3.304 608
Stadtwerke Geseke Netze GmbH & Co. KG, Geseke 25 3.605 563
Stadtwerke Geseke Netze Verwaltung GmbH, Geseke 25 28 2
Stadtwerke Goch Netze GmbH & Co. KG, Goch 25 2.867 0
Stadtwerke Goch Netze Verwaltungsgesellschaft mbH, Goch 25 29 2
Stadtwerke Haan GmbH, Haan 25 20.778 1.003
Stadtwerke Kerpen GmbH & Co. KG, Kerpen 25 10
Stadtwerke Kerpen Verwaltungs-GmbH, Kerpen 25 10
Stadtwerke Langenfeld GmbH, Langenfeld 20 9.251 2.863
Stadtwerke Oberkirch GmbH, Oberkirch 33 7.192 804
Stadtwerke Roßlau Fernwärme GmbH, Dessau-Roßlau 49 1.586 406
Stadtwerke Schwarzenberg GmbH, Schwarzenberg/Erzgeb. 28 14.225 774
Stadtwerke Siegburg GmbH & Co. KG, Siegburg 49 8.439 386
Stadtwerke Steinfurt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Steinfurt 33 11.465 2.750
Stadtwerke Unna GmbH, Unna 24 15.838 4.244
Stadtwerke Vlotho GmbH, Vlotho 25 4.897 131
Stadtwerke Wadern GmbH, Wadern 49 1.800 -2.578
Stadtwerke Waltrop Netz GmbH & Co. KG, Waltrop 25 2.778 234
Stadtwerke Weilburg GmbH, Weilburg 20 8.010 464
Stadtwerke Werl GmbH, Werl 25 7.435 2.687
STEAG Windpark Ullersdorf GmbH & Co. KG, Jamlitz 21 19.127 1.355
Stromnetz Diez GmbH & Co. KG, Diez 25 1.546 103
Stromnetz Diez Verwaltungsgesellschaft mbH, Diez 25 31 1
Stromnetz Euskirchen GmbH & Co. KG, Euskirchen 25 4.358 840
Stromnetz Günzburg Verwaltungs GmbH, Günzburg 49 29 0
Stromnetz Hofheim GmbH & Co. KG, Hofheim am Taunus 49 3.590 270
Stromnetz Hofheim Verwaltungs GmbH, Hofheim am Taunus 49 28 1
Stromnetz Neckargemünd GmbH, Neckargemünd 50 10
Stromnetz Pulheim GmbH & Co. KG, Pulheim 25 10
Stromnetz Verbandsgemeinde Katzenelnbogen GmbH & Co. KG, Katzenelnbogen 49 2.278 177
Stromnetz Verbandsgemeinde Katzenelnbogen Verwaltungsgesellschaft mbH, Katzenelnbogen 49 30 1
Stromnetz VG Diez GmbH & Co. KG, Altendiez 49 2.407 179
STROMNETZ VG DIEZ Verwaltungsgesellschaft mbH, Altendiez 49 30 1
Strom-Netzgesellschaft Bedburg GmbH & Co. KG, Bedburg 49 3.420 384
Stromnetzgesellschaft Bramsche mbH & Co. KG, Bramsche 25 6.256 378
Strom-Netzgesellschaft Elsdorf GmbH & Co. KG, Elsdorf 49 3.565 373
Stromnetzgesellschaft Gescher GmbH & Co. KG, Gescher 25 1.000 253
Strom-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG, Kerpen 25 4.587 452
Strom-Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim GmbH & Co. KG, Bergheim 49 6.910 690
Stromnetzgesellschaft Mettmann mbH & Co. KG, Mettmann 25 3.156 195
Stromnetzgesellschaft Neuenhaus mbH & Co. KG, Neuenhaus 49 3.330 315
Stromnetzgesellschaft Neuenhaus Verwaltungs-GmbH, Neuenhaus 49 26 1
Stromnetzgesellschaft Neunkirchen-Seelscheid mbH & Co. KG, Neunkirchen-Seelscheid 49 2.601 289
Stromnetzgesellschaft Schwalmtal mbH & Co. KG, Schwalmtal 51 3.553 557
Stromverwaltung Schwalmtal GmbH, Schwalmtal 51 32 2
Südwestfalen Netz-Verwaltungsgesellschaft mbH, Netphen 49 28 1
SWL-energis Netzgesellschaft mbH & Co. KG, Lebach 50 3.239 177
SWL-energis-Geschäftsführungs-GmbH, Lebach 50 37 1
SWT trilan GmbH, Trier 26 1.330 530
SWTE Netz Verwaltungsgesellschaft mbH, Ibbenbüren 33 29 2
Technische Werke Naumburg GmbH, Naumburg (Saale) 47 11.125 3.101
TEPLO Votice s.r.o., Votice/Tschechien 20 103 3
TNA Talsperren- und Grundwasser-Aufbereitungs- und Vertriebsgesellschaft mbH, Nonnweiler 23 1.132 65
TRANSELEKTRO, s.r.o., Kosice/Slowakei 26 627 -51
TWE Technische Werke der Gemeinde Ensdorf GmbH, Ensdorf 49 2.133 166
TWL Technische Werke der Gemeinde Losheim GmbH, Losheim 50 5.098 -1.631
TWM Technische Werke der Gemeinde Merchweiler Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Merchweiler 49 2.139 77
TWN Trinkwasserverbund Niederrhein GmbH, Grevenbroich 33 138 -5
TWRS Technische Werke der Gemeinde Rehlingen-Siersburg GmbH, Rehlingen Siersburg 35 4.718 193
Untere Iller Aktiengesellschaft, Landshut 40 1.176 41
Untermain EnergieProjekt AG & Co. KG., Kelsterbach 49 1.996 77
Untermain Erneuerbare Energien GmbH, Raunheim 25 16 -19
Veiligebuurt B.V., Enschede/Niederlande 50 9
VEM Neue Energie Muldental GmbH & Co. KG, Markkleeberg 50 51 7
Verteilnetze Energie Weißenhorn GmbH & Co. KG, Weißenhorn 35 906 312
Verwaltungsgesellschaft Dorsten Netz mbH, Dorsten 49 31 2
Verwaltungsgesellschaft Energie Weißenhorn GmbH, Weißenhorn 35 26 0
Verwaltungsgesellschaft GKW Dillingen mbH, Dillingen 25 187 7
Visualix GmbH, Berlin 50 9
VOLTARIS GmbH, Maxdorf 50 2.946 575
Wadersloh Netz GmbH & Co. KG, Wadersloh 25 3.626 401
Wadersloh Netz Verwaltungs GmbH, Wadersloh 25 27 2
Wärmeversorgung Limburg GmbH, Limburg an der Lahn 50 461 6
Wärmeversorgung Mücheln GmbH, Mücheln 49 929 109
Wärmeversorgung Wachau GmbH, Markkleeberg OT Wachau 49 93 4
Wasser-Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG, Kerpen 25 10
Wasserverbund Niederrhein Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Moers 38 11.789 851
Wasserversorgung Main-Taunus GmbH, Frankfurt am Main 49 144 8
Wasserzweckverband der Gemeinde Nalbach, Nalbach 49 1.776 19
WeAre GmbH, Essen 50 9
Werne Netz GmbH & Co. KG, Werne 49 10
WEV Warendorfer Energieversorgung GmbH, Warendorf 25 1.023 1.884
Windenergie Briesensee GmbH, Neu Zauche 31 1.616 368
Windenergie Frehne GmbH & Co. KG, Marienfließ 41 5.596 100
Windenergie Merzig GmbH, Merzig 20 3.907 491
Windenergie Schermbeck-Rüste GmbH & Co. KG, Schermbeck 20 2.763 0
Windenergiepark Heidenrod GmbH, Heidenrod 45 12.766 1.480
Windkraft Jerichow-Mangelsdorf I GmbH & Co. KG, Burg 25 4.167 703
Windpark Losheim-Britten GmbH, Losheim 50 1.901 -71
Windpark Nohfelden-Eisen GmbH, Nohfelden 50 3.530 82
Windpark Oberthal GmbH, Oberthal 35 4.685 186
Windpark Perl GmbH, Perl 42 7.987 252
WLN Wasserlabor Niederrhein GmbH, Mönchengladbach 45 521 21
WVG-Warsteiner Verbundgesellschaft mbH, Warstein 25 8.676 1.547
WVL Wasserversorgung Losheim GmbH, Losheim am See 50 5.236 382
WWS Wasserwerk Saarwellingen GmbH, Saarwellingen 49 3.887 345
WWW Wasserwerk Wadern GmbH, Wadern 49 3.892 299
xtechholding GmbH, Berlin 26 9

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

XII. Sonstige Beteiligungen

scroll
Beteiligungsanteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Direkt Insgesamt in Tsd. € in Tsd. €
Abel & Co., Tilburg/Niederlande 1 10
Adom Intelligent Transport Ltd., Tel Aviv-Jaffa/Israel 16 9
aiPod Inc, Pasadena/USA 8 9
AKSELOS S.A., Lausanne/Schweiz 16 9
APEP Dachfonds GmbH & Co. KG, München 36 36 254.921 84.767
AutoGrid Systems Inc., Wilmington/USA 5 9
BeeRides Gepjarmü-kölcsönzö Kft., Székesfehérvár/Ungarn 18 9
BEW Bergische Energie- und Wasser-GmbH, Wipperfürth 19 32.014 5.700
BFG-Bernburger Freizeit GmbH, Bernburg (Saale) 1 10.397 -1.229
BIDGELY Inc., Sunnyvale/USA 7 9.678 -4.897
BigchainDB GmbH, Berlin 2 9
Blackhawk Mining LLC, Lexington/USA 6 -314.857 108.180
Bootstraplabs VC Follow-On Fund 2016, San Francisco/USA 11 9
Bootstraplabs VC Seed Fund 2016 L.P., San Francisco/USA 6 9
Buildots Ltd., Tel Aviv/Israel 5 9
Bürgerenergie Untermain eG, Kelsterbach 4 108 14
CALIPSA LIMITED, London/Großbritannien 7 9
Chrysalix Energy II U.S. Limited Partnership, Vancouver/Kanada 6 8.988 -7
Chrysalix Energy III U.S. Limited Partnership, Vancouver/Kanada 11 114.962 -1.230
Cryptowerk Corp., San Mateo/USA 7 9
DCUSA Ltd., London/Großbritannien 10 0 0
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern 3 18.441 1.542
Die BürgerEnergie eG, Dortmund 0 1.802 76
Doozer Real Estate Systems GmbH, Berlin 12 9
Dry Bulk Partners 2013 LP, Grand Cayman/Cayman Islands 23 4.704 1.699
eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, Chemnitz 9 467.844 82.386
eluminocity GmbH, München 18 10
Energías Renovables de Ávila, S.A., Madrid/Spanien 17 595 0
Energie Rur-Erft GmbH & Co. KG, Kall 0 1.227 1.147
Energie Rur-Erft Verwaltungs-GmbH, Kall 0 30 0
Energieagentur Region Trier GmbH, Trier 14 0 -39
Energiegenossenschaft Chemnitz - Zwickau eG, Chemnitz 7 1.140 16
Energiehandel Saar GmbH & Co. KG, EHS, Neunkirchen 1 391 -5
Energiehandel Saar Verwaltungs-GmbH, Neunkirchen 2 25 0
Energieversorgung Limburg GmbH, Limburg an der Lahn 10 28.327 4.290
Entwicklungsgesellschaft Neu-Oberhausen mbH-ENO, Oberhausen 2 134 -523
ESV-ED GmbH & Co. KG, Buchloe 4 370 59
FirstPoint Mobile Guard Ltd., Tel Aviv/Israel 6 9
Focal Energy Solar Three Ltd., Nicosia/Zypern 8 5.430 -4
Fractal Blockchain GmbH, Berlin 5 9
GasLINE Telekommunikationsnetz-Geschäftsführungsgesellschaft deutscher Gasversorgungsunternehmen mbH, Straelen 10 67 2
GasLINE Telekommunikationsnetzgesellschaft deutscher Gasversorgungsunternehmen mbH & Co. KG, Straelen 10 99.888 58.888
Gemeinschafts-Lehrwerkstatt Arnsberg GmbH, Arnsberg 8 1.429 -36
Gemserv Limited, London/Großbritannien 14 8.136 1.791
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mbH, Duisburg 1 721 25
GETAWAY GmbH, Berlin 9 9
Glenrothes Paper Limited, Glenrothes/Großbritannien 0 852 0
Globus Steel & Power Pvt. Limited, New Delhi/Indien 18 -1.344 -916
gridX GmbH, Aachen 14 9
Gründerfonds Ruhr GmbH & Co. KG, Essen 1 9
Heliatek GmbH, Dresden 13 8.414 -7.701
High-Tech Gründerfonds II GmbH & Co. KG, Bonn 1 100.631 0
HOCHTEMPERATUR-KERNKRAFTWERK Gesellschaft mit beschränkter Haftung (HKG) Gemeinsames Europäisches Unternehmen, Hamm 31 0 0
Holo-Light GmbH, Westendorf/Österreich 7 9
Hubject GmbH, Berlin 13 9.040 -1.957
INDI Energie B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 30 8 30
INS Insider Navigation Systems GmbH, Wien/Österreich 12 9
Intertrust Technologies Corporation, Sunnyvale/USA 13 73.927 -17.007
iTy Labs Corp., Dover/USA 9 9
IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH, Mülheim an der Ruhr 6 904 4
IZES gGmbH, Saarbrücken 8 406 -74
KEV Energie, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kall 2 457 2.320
Kreis-Energie-Versorgung Schleiden, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Kall 2 16.098 2.221
LEW Bürgerenergie e.G., Augsburg 0 1.770 34
LIBRYO LTD, London/Großbritannien 8 9
ME SolShare International PTE. LTD., Singapur/Singapur 11 9
Moj.io Inc., Vancouver/Kanada 3 9
Move24 Group GmbH, Berlin 9 7.964 -1.628
MRA Service Company Limited, London/Großbritannien 3 0 0
Neckar-Aktiengesellschaft, Stuttgart 12 10.179 0
Neue Energie Ostelbien eG, Arzberg 29 10
Neustromland GmbH & Co. KG, Saarbrücken 5 2.759 129
Nordsee One GmbH, Oststeinbek 15 71.977 33.713
Nordsee Three GmbH, Oststeinbek 15 80 -42
Nordsee Two GmbH, Oststeinbek 15 80 -42
Ökostrom Saar Geschäftsführungsgesellschaft mbH & Co. Biogas Losheim KG, Merzig 10 66 82
OPPENHEIM PRIVATE EQUITY Institutionelle Anleger GmbH & Co. KG, Köln 29 29 442 295
Oriient New Media Ltd., Tel Aviv/Israel 5 9
Parque Eólico Cassiopea, S.L., Oviedo/Spanien 10 50 71
Parque Eólico Escorpio, S.A., Oviedo/Spanien 10 518 0
Parque Eólico Leo, S.L., Oviedo/Spanien 10 126 0
PEAG Holding GmbH, Dortmund 12 12 17.933 2.007
People Power Company, Redwood City/USA 12 877 -2.194
PIO Security GmbH, Berlin 8 9
pro regionale energie eG, Diez 1 1.861 57
Promocion y Gestion Cáncer, S.L., Oviedo/Spanien 10 62 91
PSI Software AG, Berlin 18 85.020 5.007
QMerit Inc., Irvine/USA 11 9
REV LNG LLC, Ulysses/USA 5 8.324 854
ROSOLA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Alzenau KG, Düsseldorf 100 3.036 423
Rydies GmbH, Hannover 15 9
SALUS Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Leipzig KG, Düsseldorf 100 17 -3
ScanTrust SA, Lausanne/Schweiz 7 9
Sdruzení k vytvorení a vyuzívání digitální technické mapy mesta Pardubic, Pardubice/Tschechien 12 2 1
SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG, Köln 17 1.978 389
SE SAUBER ENERGIE Verwaltungs-GmbH, Köln 17 142 7
Segasec Labs Ltd., Tel Aviv/Israel 19 9
SET Fund II C.V., Amsterdam/Niederlande 13 31.868 -467
SkenarioLabs Oy, Espoo/Finnland 10 9
Smart Energy Code Company Limited, London/Großbritannien 7 0 0
Solarpark Freisen: "Auf der Schwann" GmbH, Freisen 15 382 70
Solarpark St. Wendel GmbH, St. Wendel 15 1.190 154
SolarRegion RengsdorferLAND eG, Rengsdorf 2 315 13
Solidified Technologies LLC, Garland/USA 12 9
SPAA Ltd, London/Großbritannien 10 15 0
St. Clements Services Limited, London/Großbritannien 12 1.844 -91
Stadtmarketing-Gesellschaft Gelsenkirchen mbH, Gelsenkirchen 2 98 14
Stadtwerke Delitzsch GmbH, Delitzsch 18 16.072 2.878
Stadtwerke Detmold GmbH, Detmold 12 31.495 0
Stadtwerke Ostmünsterland GmbH & Co. KG, Telgte 10 27.483 4.380
Stadtwerke Porta Westfalica Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Porta Westfalica 12 16.438 259
Stadtwerke Sulzbach/Saar GmbH, Sulzbach 15 11.431 1.487
Stadtwerke Tecklenburger Land Energie GmbH, Ibbenbüren 15 0 -451
Stadtwerke Tecklenburger Land GmbH & Co. KG, Ibbenbüren 1 1.006 687
Stadtwerke Völklingen Netz GmbH, Völklingen 18 16.387 1.818
Stadtwerke Völklingen Vertrieb GmbH, Völklingen 18 7.301 3.400
Stem Inc., Milbrae/USA 7 -47.097 -52.279
Sustainable Energy Technology Fund C.V., Amsterdam/Niederlande 50 16.742 -810
SWT Stadtwerke Trier Versorgungs-GmbH, Trier 19 55.225 3.920
SWTE Verwaltungsgesellschaft mbH, Ibbenbüren 1 25 2
Technologiezentrum Jülich GmbH, Jülich 5 1.593 162
TechSee Augmented Vision Ltd., Herzliya/Israel 9 9
Telecom Plus plc, London/Großbritannien 1 221.660 35.864 2
Transport- und Frischbeton-Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Kommanditgesellschaft Aachen, Aachen 17 390 118
T-REX Group Inc., New York City/USA 6 9
Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, Aachen 2 64.750 -1.112
Trianel GmbH, Aachen 3 85.442 1.504
Trinkaus Secondary GmbH & Co. KGaA, Düsseldorf 43 43 1.822 139
Umspannwerk Lübz GbR, Lübz 18 57 9
Union Group, a.s., Ostrava/Tschechien 2 89.401 0
Westly Capital Partners Fund III, L.P., Dover/USA 8 1.203 -262
WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH, Herten 2 254 -212
Windenergie Schermbeck-Rüste Verwaltungsgesellschaft m.b.H., Schermbeck 14 28 1
Windpark Jüchen GmbH & Co. KG, Roth 15 2.110 216
Windpark Mengerskirchen GmbH, Mengerskirchen 15 3.013 297
Windpark Saar GmbH & Co. Repower KG, Freisen 10 7.474 718
Windpark Saar 2016 GmbH & Co. KG, Freisen 12 4.204 -368

1 Ergebnisabführungsvertrag
2 Daten aus dem Konzernabschluss
3 Neu, Jahresabschluss noch nicht verfügbar
4 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung
5 Keine Beherrschung aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
6 Maßgeblicher Einfluss über mittelbare Beteiligungen
7 Maßgeblicher Einfluss aufgrund gesellschaftsvertraglicher Vereinbarung
8 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12
9 Unwesentlich
10 Jahresabschluss nicht verfügbar
11 Ergebnisabführungsvertrag mit Konzernfremden

Anteilsveränderungen mit Wechsel des Beherrschungsstatus

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Anteil 31.12.2018
in %
Anteil 31.12.2017
in %
Veränderung
Zugänge verbundener Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
Broadband TelCom Power, Inc., Santa Ana/USA 100 100
Business Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Certified B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Charity Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Deal Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Dealmakers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Dealmakers Community B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Dealmakers Contract B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
DealmakersNetwork B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
ELMU-ÉMÁSZ Solutions Kft., Budapest/Ungarn 100 100
Energy Dealmakers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Energy Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Essent Rights B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 100
Facility Dealmakers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Finance Dealmakers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
FlexQuarters B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Generación Fotovoltaica De Alarcos, S.L.U., Barcelona/Spanien 100 100
Hardin Wind LLC, Chicago/USA 100 100
Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Improvers B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 100 100
Improvers Community B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Improvers Concepts B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Improvers Contracts B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Improvers Network B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
innogy Limondale Sun Farm Holding Pty. Ltd., Southbank/Australien 100 100
innogy Polska IT Support Sp. z o.o., Warschau/Polen 100 100
Innogy Renewables Australia Pty Ltd., Southbank/Australien 100 100
innogy Rheinhessen Beteiligungs GmbH, Essen 100 100
Installatietechniek Totaal B.V., Leeuwarden/Niederlande 100 100
IRUS Solar Development LLC, Dover/USA 100 100
IRUS Solar Holdings LLC, Dover/USA 100 100
IRUS Wind Development LLC, Dover/USA 100 100
IsoFitters BVBA, Herentals/Belgien 100 100
Isoprofs België BVBA, Hasselt/Belgien 100 100
Konnektor B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Licht Groen B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Limondale Sun Farm Pty. Ltd., Southbank/Australien 100 100
Lottery Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Media Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Montcogim - Plinara d.o.o., Sveta Nedelja/Kroatien 100 100
Nederland Isoleert B.V., Amersfoort/Niederlande 100 100
Nederland Schildert B.V., Amersfoort/Niederlande 100 100
Nederland Schildert Rijnmond B.V., Amersfoort/Niederlande 100 100
Nederland Verkoopt B.V., Amersfoort/Niederlande 100 100
Recargo Inc., El Segundo, CA/USA 100 100
Regionetz GmbH, Aachen 49 1 49

1 Beherrschung durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung

Anteilsveränderungen mit Wechsel des Beherrschungsstatus

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Anteil 31.12.2018
in %
Anteil 31.12.2017
in %
Veränderung
Zugänge verbundener Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
RomeoDelta B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Telecom Dealmakers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Telecom Improvers B.V., Amsterdam/Niederlande 100 100
Triton Knoll HoldCo Limited, Swindon/Großbritannien 59 59
Wind Farm Deliceto s.r.l., Bozen/Italien 100 100
Zugänge assoziierter Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert sind
Bray Offshore Wind Limited, Kilkenny City/Irland 50 50
Kish Offshore Wind Limited, Kilkenny City/Irland 50 50
Zugänge assoziierter Unternehmen, die aufgrund der Anwendung von IFRS 5 nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind
Tankey B.V., 's-Hertogenbosch/Niederlande 43 43
Wechsel von Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind, zu verbundenen Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
Sofia Offshore Wind Farm Limited, Swindon/Großbritannien 100 25 75
Wechsel von verbundenen Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen sind, zu Gemeinschaftsunternehmen, die aufgrund der Anwendung von IFRS 5 nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind
Stromnetz Friedberg GmbH & Co. KG, Friedberg 49 100 -51
Abgänge verbundener Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
ÉMÁSZ DSO Holding Korlátolt Felelosségu Társaság, Miskolc/Ungarn 100 -100
Great Yarmouth Power Limited, Swindon/Großbritannien 100 -100
Immobilien-Vermietungsgesellschaft Schumacher GmbH & Co. Objekt Kundenzentren KG, Düsseldorf 1
innogy Energetyka Trzemeszno Sp. z o.o., Wroclaw/Polen 100 -100
innogy Polska Contracting Sp. z o.o., Wroclaw/Polen 100 -100
Mátrai Erömü Zártkörüen Müködö Részvénytársaság, Visonta/Ungarn 51 -51
Regenesys Holdings Limited, Swindon/Großbritannien 100 -100
Regenesys Technologies, Swindon/Großbritannien 100 -100
RegioTemp GmbH, Eschweiler 100 -100
RWE Cogen UK Trading Limited, Swindon/Großbritannien 100 -100
RWE East, s.r.o., Prag/Tschechien 100 -100
RWE Energie S.R.L., Bukarest/Rumänien 100 -100

1 Strukturierte Einheit gemäß IFRS 10 und 12

Anteilsveränderungen ohne Wechsel des Beherrschungsstatus

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Anteil 31.12.2018
in %
Anteil 31.12.2017
in %
Veränderung
Verbundene Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen sind
Nordsee Windpark Beteiligungs GmbH, Essen 90 100 -10
Assoziierte Unternehmen, die aufgrund der Anwendung von IFRS 5 nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind
EWR Aktiengesellschaft, Worms 1 2 -1
EWR Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Worms 25 50 -25
Nebelhornbahn- Aktiengesellschaft, Oberstdorf 20 27 -7
Stadtwerke Velbert GmbH, Velbert 30 50 -20
Gemeinschaftsunternehmen, die aufgrund der Anwendung von IFRS 5 nicht nach der Equity-Methode bilanziert sind
Rain Biomasse Wärmegesellschaft mbH, Rain 70 75 -5
Gemeinschaftliche Tätigkeiten
Gas- Netzgesellschaft Kolpingstadt Kerpen GmbH & Co. KG, Kerpen 25 49 -24
Gas- Netzgesellschaft Kreisstadt Bergheim GmbH & Co. KG, Bergheim 25 49 -24

ORGANE (TEIL DES ANHANGS)

Stand: 28. Februar 2019

Aufsichtsrat

(Amtszeitende: Hauptversammlung 2021)

Dr. Werner Brandt

Bad Homburg

Vorsitzender

Vorsitzender des Aufsichtsrats der ProSiebenSat.1 Media SE

Geburtsjahr: 1954

Mitglied seit: 18. April 2013

Mandate:

♦ ProSiebenSat.1 Media SE (Vorsitz) 1

◊ Siemens AG 1

Frank Bsirske 2

Berlin

Stellvertretender Vorsitzender

Vorsitzender der ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

Geburtsjahr: 1952

Mitglied seit: 9. Januar 2001

Mandate:

♦ DB Privat- und Firmenkundenbank AG

♦ Deutsche Bank AG 1

♦ innogy SE 1, 3

Michael Bochinsky 2

Grevenbroich

Stellvertretender Gesamtbetriebsratsvorsitzender der RWE Power AG

Geburtsjahr: 1967

Mitglied seit: 1. August 2018

Reiner Böhle 2

Witten

Referent Sonderaufgaben und Projektarbeiten

Geburtsjahr: 1960

Mitglied seit: 1. Januar 2013

Sandra Bossemeyer 2

Duisburg

Betriebsratsvorsitzende der RWE AG

Schwerbehindertenvertreterin

Geburtsjahr: 1965

Mitglied seit: 20. April 2016

Martin Bröker 2

Bochum

Leiter HR & Business Functions IT der RWE AG

Geburtsjahr: 1966

Mitglied seit: 1. September 2018

Ute Gerbaulet

Düsseldorf

Persönlich haftende Gesellschafterin, Bankhaus Lampe KG

Geburtsjahr: 1968

Mitglied seit: 27. April 2017

Mandate:

♦ Gerry Weber International AG 1

◊ NRW.Bank AöR

Reinhold Gispert 2, 4

Worms

Ehem. Konzernbetriebsratsvorsitzender der RWE AG

Geburtsjahr: 1960

Mitglied vom 27. April 2017 bis 31. Juli 2018

Andreas Henrich 2, 4

Mülheim an der Ruhr

Ehem. Leiter Personal der RWE AG

Geburtsjahr: 1956

Mitglied vom 20. April 2016 bis 31. August 2018

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Hans-Peter Keitel

Essen

Ehem. Vorsitzender des Vorstands der HOCHTIEF AG

Geburtsjahr: 1947

Mitglied seit: 18. April 2013

Mandate:

♦ National-Bank AG

♦ Voith GmbH & Co. KGaA (Vorsitz)

Mag. Dr. h. c. Monika Kircher

Krumpendorf, Österreich

Beraterin

Geburtsjahr: 1957

Mitglied seit: 15. Oktober 2016

Mandate:

◊ Andritz AG 1

◊ Austrian Airlines AG

◊ Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH (Vorsitz) 3

◊ KELAG-Kärntner Elektrizitäts AG 3

◊ Siemens AG Österreich

Monika Krebber 2

Mülheim an der Ruhr

Stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende der innogy SE

Stellvertretende Konzernbetriebsratsvorsitzende der RWE AG

Geburtsjahr: 1962

Mitglied seit: 20. April 2016

Mandate:

♦ innogy SE 1, 3

Harald Louis 2

Jülich

Gesamtbetriebsratsvorsitzender der RWE Power AG

Geburtsjahr: 1967

Mitglied seit: 20. April 2016

Mandate:

♦ RWE Power AG 3

Dagmar Mühlenfeld

Mülheim an der Ruhr

Oberbürgermeisterin a. D. der Stadt Mülheim an der Ruhr

Geburtsjahr: 1951

Mitglied seit: 4. Januar 2005

Mandate:

♦ RW Holding AG i. L.

Peter Ottmann

Nettetal

Geschäftsführer des Verbands der kommunalen

RWE-Aktionäre GmbH

Rechtsanwalt, Landrat a. D. Kreis Viersen

Geburtsjahr: 1951

Mitglied seit: 20. April 2016

Mandate:

♦ RW Holding AG i. L.

Günther Schartz

Wincheringen

Landrat des Landkreises Trier-Saarburg

Geburtsjahr: 1962

Mitglied seit: 20. April 2016

Mandate:

♦ RW Holding AG i. L.

◊ A.R.T. Abfallberatungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (Vorsitz)

◊ Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg GmbH (Vorsitz)

◊ LBBW-RheinLand-Pfalz-Bank Verwaltungsrat (stv. Mitglied)

◊ Sparkassenverband Rheinland-Pfalz

◊ Sparkasse Trier

◊ Trierer Hafengesellschaft mbH

◊ Zweckverband Abfallwirtschaft Region Trier

Dr. Erhard Schipporeit

Hannover

Selbstständiger Unternehmensberater

Geburtsjahr: 1949

Mitglied seit: 20. April 2016

Mandate:

♦ BDO AG

♦ Fuchs Petrolub SE 1

♦ Hannover Rück SE 1

♦ HDI V. a. G.

♦ innogy SE 1, 3 (Vorsitz)

♦ SAP SE 1

♦ Talanx AG 1

Dr. Wolfgang Schüssel

Wien, Österreich

Bundeskanzler a. D. der Republik Österreich

Geburtsjahr: 1945

Mitglied seit: 1. März 2010

Mandate:

◊ Adenauer Stiftung (Vorsitzender des Kuratoriums)

◊ Mobile TeleSystems PJSC 1

Ullrich Sierau

Dortmund

Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

Geburtsjahr: 1956

Mitglied seit: 20. April 2011

Mandate:

♦ Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (Vorsitz)

♦ Dortmunder Stadtwerke AG (Vorsitz)

♦ Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH (Vorsitz)

♦ KEB Holding AG (Vorsitz)

◊ KSBG Kommunale Verwaltungsgesellschaft GmbH

◊ Schüchtermann-Schiller'sche Kliniken Bad Rothenfelde GmbH & Co. KG

◊ Sparkasse Dortmund (Vorsitz)

Ralf Sikorski 2

Hannover

Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG Bergbau, Chemie, Energie

Geburtsjahr: 1961

Mitglied seit: 1. Juli 2014

Mandate:

♦ Chemie Pensionsfonds AG (Vorsitz)

♦ KSBG Kommunale Verwaltungsgesellschaft GmbH, Essen

♦ Lanxess AG 1

♦ Lanxess Deutschland GmbH

♦ RAG AG

♦ RWE Generation SE 3

♦ RWE Power AG 3

Marion Weckes 2

Dormagen

Referatsleiterin, Institut für Mitbestimmung und Unternehmensführung, Hans-Böckler-Stiftung

Geburtsjahr: 1975

Mitglied seit: 20. April 2016

Leonhard Zubrowski 2

Lippetal

Konzernbetriebsratsvorsitzender der RWE AG

Geburtsjahr: 1961

Mitglied seit: 1. Juli 2014

Mandate:

♦ RWE Generation SE 3

♦ Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 AktG

◊Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 AktG

1 Börsennotiertes Unternehmen
2 Vertreter der Arbeitnehmer
3 Konzerninternes Mandat
4 Die Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt des Ausscheidens.

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Präsidium des Aufsichtsrats

Dr. Werner Brandt (Vorsitz)

Frank Bsirske

Sandra Bossemeyer

Prof. Dr. Hans-Peter Keitel

Monika Krebber

Dagmar Mühlenfeld

Dr. Wolfgang Schüssel

Leonhard Zubrowski

Vermittlungsausschuss nach § 27 Abs. 3 MitbestG

Dr. Werner Brandt (Vorsitz)

Frank Bsirske

Dr. Wolfgang Schüssel

Ralf Sikorski

Personalausschuss

Dr. Werner Brandt (Vorsitz)

Frank Bsirske

Reiner Böhle

Harald Louis

Peter Ottmann

Dr. Wolfgang Schüssel

Prüfungsausschuss

Dr. Erhard Schipporeit (Vorsitz)

Michael Bochinsky

Dr. Wolfgang Schüssel

Ullrich Sierau

Ralf Sikorski

Marion Weckes

Nominierungsausschuss

Dr. Werner Brandt (Vorsitz)

Prof. Dr. Hans-Peter Keitel

Peter Ottmann

Strategieausschuss

Dr. Werner Brandt (Vorsitz)

Frank Bsirske

Prof. Dr. Hans-Peter Keitel

Günther Schartz

Ralf Sikorski

Leonhard Zubrowski

Vorstand

Dr. Rolf Martin Schmitz (Vorstandsvorsitzender)

Vorsitzender des Vorstands der RWE AG seit dem 15. Oktober 2016

Mitglied des Vorstands der RWE AG seit dem 1. Mai 2009,

bestellt bis zum 30. Juni 2021

Arbeitsdirektor der RWE AG seit dem 1. Mai 2017

Mandate:

♦ Amprion GmbH 3

♦ RWE Generation SE 3 (Vorsitz)

♦ RWE Power AG 3 (Vorsitz)

♦ RWE Supply & Trading GmbH 3

♦ TÜV Rheinland AG

◊ Jaeger-Gruppe (Vorsitz)

◊ Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH 3

◊ KELAG-Kärntner Elektrizitäts AG 3

Dr. Markus Krebber (Finanzvorstand)

Mitglied des Vorstands der RWE AG seit dem 1. Oktober 2016,

bestellt bis zum 30. September 2024

Mandate:

♦ innogy SE 3

♦ RWE Generation SE 3

♦ RWE Pensionsfonds AG 3

♦ RWE Power AG 3

♦ RWE Supply & Trading GmbH3 (Vorsitz)

♦Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten i. S. d. § 125 AktG

◊ Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen i. S. d. § 125 AktG

3 Konzerninternes Mandat

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RWE Aktiengesellschaft, Essen

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RWE Aktiengesellschaft, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RWE Aktiengesellschaft, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen'' unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen'' genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO'') unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses haben wir unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:

(1) Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

(2) Bilanzierung und Bewertung von Pensionsrückstellungen

Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:

① Sachverhalt und Problemstellung

② Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

③ Verweis auf weitergehende Informationen

Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:

(1) Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

① Im Jahresabschluss der RWE Aktiengesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von € 18,9 Mrd (55 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Zur Ermittlung des beizulegenden Werts ist die Sicht der die Beteiligung haltenden Gesellschaft einzunehmen. Grundlage der Bewertungen sind dabei die Barwerte der künftigen Zahlungsströme, die sich aus den von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen ergeben. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung und länderspezifische Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Größen berücksichtigt. Die Barwerte werden mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Die Diskontierung erfolgt mittels der gewichteten Kapitalkosten der jeweiligen Finanzanlage. Die Gesellschaft hat eigene Bewertungen vorgenommen und dabei auch Arbeiten von durch die Gesellschaft beauftragten externen Sachverständigen verwendet. Auf Basis der ermittelten Werte sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr kein Abwertungsbedarf. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße abhängig davon, wie die gesetzlichen Vertreter die künftigen Zahlungsströme einschätzen sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen und Wachstumsraten. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität der Bewertung war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

② Bei unserer Prüfung der beizulegenden Werte der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen haben wir unter anderem das methodische Vorgehen zur Bewertung nachvollzogen. Zudem haben wir beurteilt, ob die den Bewertungen zugrunde liegenden künftigen Zahlungsmittelflüsse eine sachgerechte Grundlage für den Werthaltigkeitstest der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen bilden. Die Angemessenheit der bei den Berechnungen verwendeten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse haben wir unter anderem durch Abgleich dieser Angaben mit den Planungsrechnungen sowie durch Abstimmung mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen beurteilt. Wir haben außerdem vorliegende Arbeiten von durch die Gesellschaft beauftragten externen Sachverständigen auf ihre Verwertbarkeit sowie die fachliche Qualifikation der externen Sachverständigen gewürdigt. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ kleine Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des auf diese Weise ermittelten Unternehmenswerts haben können, haben wir auch die bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parameter einschließlich der gewichteten Kapitalkosten beurteilt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und -annahmen sind unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt geeignet, um die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sachgerecht vorzunehmen.

③ Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind im Anhang im Abschnitt "Erläuterungen zur Bilanz'' im Unterpunkt "(1) Anlagevermögen'' enthalten.

(2) Bilanzierung und Bewertung von Pensionsrückstellungen

① Im Jahresabschluss der RWE Aktiengesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen'' Pensionsrückstellungen in Höhe von € 691 Mio ausgewiesen. Im Innen- und Außenverhältnis hat die Gesellschaft die Erfüllung verschiedener Pensionsverpflichtungen ihrer Tochterunternehmen übernommen und diese insoweit von den entsprechenden Verpflichtungen freigestellt. Daneben bestehen dem Grunde nach mittelbare Verpflichtungen einer externen Versorgungseinrichtung, für die eine Finanzierungsverpflichtung besteht.

Die Pensionsrückstellungen ergeben sich als Saldo aus dem handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag der unmittelbaren Verpflichtungen aus den jeweiligen Pensionsplänen in Höhe von € 2.628 Mio und dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von € 1.937 Mio. Die Bewertung der Verpflichtungen aus den Pensionsplänen der unmittelbaren und der mittelbaren Versorgungszusagen erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode. Dabei sind insbesondere Annahmen über die langfristigen Gehalts- und Rententrends, die durchschnittliche Lebenserwartung und die Fluktuation zu treffen. Für die durchschnittliche Lebenserwartung werden zum 31. Dezember 2018 erstmals die neuen Richttafeln der Heubeck-Richttafeln GmbH (Heubeck-Richttafeln RT 2018 G) verwendet. Der Effekt aus der Erstanwendung der Richttafeln beträgt € - 2 Mio. Die Bewertung des Deckungsvermögens der Gesellschaft sowie des Vermögens der externen Versorgungseinrichtung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der wiederum mit Schätzungsunsicherheiten verbunden ist. Im Rahmen unserer Prüfung war dieser Sachverhalt von besonderer Bedeutung, da der Ansatz und die Bewertung dieses betragsmäßig bedeutsamen Postens in einem wesentlichen Maß auf Einschätzungen und Annahmen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft basieren.

② Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem die eingeholten versicherungsmathematischen Gutachten und die fachliche Qualifikation der externen Gutachter gewürdigt. Ferner haben wir uns unter anderem mit den spezifischen Besonderheiten der versicherungsmathematischen Berechnungen befasst und das Mengengerüst, die versicherungsmathematischen Parameter sowie das den Bewertungen zugrunde liegende Bewertungsverfahren auf Angemessenheit überprüft. Darauf aufbauend haben wir unter anderem die Rückstellungsberechnung sowie die Darstellung in Bilanz und Anhang nachvollzogen. Für die Prüfung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens und des Vermögens der externen Versorgungseinrichtung haben wir Bank- und Fondsbestätigungen eingeholt sowie die der jeweiligen Bewertung zugrunde liegenden Verfahren sowie die angewandten Bewertungsparameter überprüft. Auf Basis unserer Prüfungshandlungen konnten wir uns davon überzeugen, dass die von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen Einschätzungen und getroffenen Annahmen begründet und hinreichend dokumentiert sind.

③ Die Angaben der Gesellschaft zu den Pensionsrückstellungen sind im Anhang in Abschnitt "Erläuterungen zur Bilanz'' im Unterpunkt "(8) Rückstellungen'' enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die in Abschnitt 1.8 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB und § 315d HGB

den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht nach § 315b Abs. 3 HGB

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 26. April 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 27. April 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2000 als Abschlussprüfer der RWE Aktiengesellschaft, Essen, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Ralph Welter.

 

Essen, den 28. Februar 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Reuther, Wirtschaftsprüfer

Ralph Welter, Wirtschaftsprüfer

FINANZKALENDER 2019/2020

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3. Mai 2019 Hauptversammlung
8. Mai 2019 Dividendenzahlung
15. Mai 2019 Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2019
14. August 2019 Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2019
14. November 2019 Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2019
12. März 2020 Bericht über das Geschäftsjahr 2019
28. April 2020 Hauptversammlung
4. Mai 2020 Dividendenzahlung
14. Mai 2020 Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2020
13. August 2020 Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2020
12. November 2020 Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2020

Die Hauptversammlung (bis zum Beginn der Generaldebatte) und alle Veranstaltungen zur Veröffentlichung von Finanzberichten werden live im Internet übertragen. Aufzeichnungen der Internetübertragungen sind mindestens zwölf Monate lang abrufbar.

IMPRESSUM

RWE Aktiengesellschaft

Altenessener Straße 35

45141 Essen

Telefon +49 201 12-00

Telefax +49 201 12-15199

E-Mail contact@rwe.com

Investor Relations:

Telefon+49 201 5179-3112

Telefax+49 201 12-15033

Internetwww.rwe.com/ir

E-Mailinvest@rwe.com

Konzernkommunikation:

Telefon +49 201 12-23986

Telefax +49 201 12-22115

Geschäftsberichte, Zwischenberichte und Zwischenmitteilungen und weitere Informationen über RWE finden Sie im Internet unter www.rwe.com.

Dieser Jahresabschluss ist am 14. März 2019 veröffentlicht worden. Er liegt auch in englischer Sprache vor.

RWE ist Mitglied im DIRK - Deutscher Investor Relations Verband e.V.

RWE am Kapitalmarkt

Aktionärsstruktur der RWE AG 1

1 Stand: Ende 2018; die Prozentangaben beziehen sich auf den Anteil am gezeichneten Kapital.

Quellen: Eigene Erhebungen und Mitteilungen nach dem deutschen Wertpapierhandelsgesetz

RWE an zahlreichen Börsen vertreten.

RWE-Aktien werden an den Börsenplätzen Frankfurt am Main, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart sowie über elektronische Handelsplattformen, z. B. Xetra, gehandelt. Auch an Börsen im europäischen Ausland sind sie erhältlich. In den USA ist RWE über ein sogenanntes Level-1-ADR-Programm vertreten: Gehandelt werden dort nicht unsere Aktien, sondern American Depositary Receipts (ADRs). Dabei handelt es sich um Zertifikate, die von US-amerikanischen Depotbanken ausgegeben werden und eine bestimmte Anzahl hinterlegter Aktien eines ausländischen Unternehmens repräsentieren. Im Falle von RWE steht ein ADR für eine Stammaktie.

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Börsenkürzel der RWE-Aktien Stammaktie Vorzugsaktie
Reuters: Xetra RWEG.DE RWEG_p.DE
Reuters: Börse Frankfurt RWEG.F RWEG_p.F
Bloomberg: Xetra RWE GY RWE3 GY
Bloomberg: Börse Frankfurt RWE GR RWE3 GR
Wertpapier-Kennnummer (WKN) in Deutschland 703712 703714
International Securities Identification Number (ISIN) DE0007037129 DE0007037145
American Depositary Receipt (CUSIP Number) 74975E303 -

1 Zusammengefasster Lagebericht

1.1 STRATEGIE UND STRUKTUR

Als wir 2016 innogy gründeten und an die Börse brachten, waren dies nur erste Schritte auf dem Weg zu einer neuen RWE. Einen weiteren großen Schritt machen wir jetzt, indem wir unsere Finanzbeteiligung an innogy gegen eine führende operative Position bei den erneuerbaren Energien eintauschen. Basis dafür ist eine im März 2018 vereinbarte Transaktion mit E.ON, durch die sich beide Gesellschaften neu ausrichten. Sobald das Tauschgeschäft abgeschlossen ist, werden wir den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben - mit Nettoinvestitionen von rund 1,5 Mrd. € pro Jahr. Unsere neue Rolle wird die eines Allrounders in der Stromerzeugung sein, der mit seinen flexiblen Kraftwerken eine sichere Versorgung gewährleistet und zugleich aktiv am Umbau des Energiesystems für mehr Klimaschutz mitwirkt.

Geplantes Tauschgeschäft mit E.ON: Weichenstellung für eine neue RWE.

Unser Unternehmen befindet sich inmitten eines Transformationsprozesses, durch den es sich operativ und organisatorisch neu aufstellt. Grundlage dafür ist eine im März 2018 getroffene Vereinbarung mit E.ON, in der sich die beiden Unternehmen auf einen umfassenden Tausch von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen verständigt haben. Geplant ist, dass E.ON unsere Finanzbeteiligung an innogy in Höhe von 76,8 % erwirbt, während wir nahezu das gesamte Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON und innogy übernehmen. Des Weiteren erhalten wir eine 16,67 %-Beteiligung an E.ON, die Minderheitsanteile der E.ON-Tochter PreussenElektra an unseren Kernkraftwerken Gundremmingen (25 %) und Emsland (12,5 %), das Gasspeichergeschäft von innogy sowie den 37,9 %-Anteil von innogy am österreichischen Energieversorger Kelag. Im Rahmen der Transaktion leisten wir zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 1,5 Mrd. € an E.ON. Die Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen sollen mit ökonomischer Rückwirkung zum 1. Januar 2018 übertragen werden. Wir sind zuversichtlich, das Tauschgeschäft bis Ende 2019 abschließen zu können.

RWE wird Europas Nr. 3 bei den erneuerbaren Energien.

Durch die Transaktion mit E.ON erhalten wir Kapazitäten für eine CO2-freie Stromerzeugung aus regenerativen Quellen von etwa 9 GW. Der Großteil davon sind Windparks an Land (onshore) und im Meer (offshore). Wir werden damit zu Europas Nr. 3 bei den erneuerbaren Energien und zur globalen Nr. 2 auf dem Gebiet der Offshore-Windkraft. Neben bestehenden Erzeugungsanlagen übernehmen wir ein Portfolio mit einer Vielzahl unterschiedlich weit fortgeschrittener Wachstumsprojekte. Schwerpunkt ist auch hier die Windkraft, gefolgt von Photovoltaik. Bereits im ersten Jahr nach Abschluss des Tauschgeschäfts werden die erneuerbaren Energien voraussichtlich mehr als die Hälfte zum bereinigten EBITDA des RWE-Konzerns beisteuern - und damit unser ertragreichstes Geschäftsfeld sein.

Weiterentwicklung der Strategie von RWE.

Parallel zur Umsetzung des Tauschgeschäfts mit E.ON haben wir damit begonnen, Eckpunkte unserer künftigen Strategie bei den erneuerbaren Energien zu erarbeiten. Bereits Ende 2018 konnten wir dem Aufsichtsrat der RWE AG und den Mitarbeitern erste Ergebnisse unserer Überlegungen vorstellen. Unsere führende Position bei den erneuerbaren Energien, die wir durch die Transaktion gewinnen, wollen wir zügig ausbauen. Dafür planen wir jährliche Nettoinvestitionen von rund 1,5 Mrd. € ein. Mit den Mitteln sollte ein Kapazitätswachstum von 2 bis 3 GW pro Jahr erreichbar sein. In technologischer Hinsicht liegt unser Augenmerk auf Windkraft, Photovoltaik und Speichertechnologien. Geografisch werden wir uns auf Märkte in Europa, in Amerika und im asiatischpazifischen Raum konzentrieren. An dem von innogy und E.ON bisher verfolgten integrierten Geschäftsmodell halten wir fest; das bedeutet, wir werden bei neuen Projekten möglichst die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über den Bau bis hin zum Betrieb abdecken. Um eine effiziente Steuerung zu ermöglichen, werden wir das Erneuerbare-Energien-Geschäft in die folgenden drei Unternehmensbereiche untergliedern: (1) Onshore-Wind und Photovoltaik in Europa und Asien-Pazifik, (2) Onshore-Wind und Photovoltaik in Amerika sowie (3) Offshore-Wind weltweit. Geleitet werden die Aktivitäten von einem sechsköpfigen Management-Team, darunter drei operativ Verantwortliche, die jeweils einen der genannten Unternehmensbereiche repräsentieren.

Bei allen Wachstumsambitionen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien wollen wir unsere führende Position in der konventionellen Stromerzeugung behaupten. Mit unserem Kraftwerkspark, einem der größten Europas, leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag zu einer zuverlässigen und bedarfsgerechten Stromversorgung in unseren Kernmärkten Deutschland, Großbritannien und Benelux. Windkraft- und Photovoltaikanlagen sind dazu wegen ihrer stark schwankenden Auslastung kaum in der Lage. Auch Stromspeichertechnologien erfüllen noch nicht die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen, um in großem Maßstab für die Absicherung der Stromversorgung eingesetzt zu werden. Daher bedarf es noch auf lange Sicht konventioneller Erzeugungskapazitäten, die sich flexibel an die Schwankungen bei Wind- und Solarstrom anpassen.

Fest steht auch, dass der Energiehandel ein wichtiges Tätigkeitsfeld von RWE bleibt, nicht zuletzt wegen der engen Verflechtung mit dem Erzeugungsgeschäft. Unsere Handelsgesellschaft RWE Supply & Trading hat u. a. die Aufgabe, den Strom unserer Kraftwerke zu vermarkten und die für seine Produktion benötigten Brennstoffe und Emissionsrechte am Markt zu beschaffen. Damit und mit der kommerziellen Optimierung des Einsatzes unserer Erzeugungsanlagen trägt sie maßgeblich zum operativen Erfolg des Konzerns bei.

Unsere Überlegungen zur Strategie der neuen RWE sind noch nicht abgeschlossen. Beispielsweise müssen wir noch festlegen, welche Dividendenpolitik wir verfolgen werden und welchen Verschuldungsgrad wir anstreben. Über einzelne Aspekte unserer Strategie können wir erst entscheiden, wenn das Tauschgeschäft mit E.ON abgeschlossen ist und wir die neuen Aktivitäten operativ kontrollieren. Danach wollen wir die Öffentlichkeit umfassend über unsere neue Strategie informieren.

RWE im Geschäftsjahr 2018: Konzernstruktur mit vier Segmenten.

In der Übergangszeit bis zum Abschluss der Transaktion ist der RWE-Konzern in vier Segmente (Bereiche) untergliedert, die wir im Folgenden näher beschreiben. Neben den drei RWE-Bereichen Braunkohle & Kernenergie, Europäische Stromerzeugung und Energiehandel sind dies jene Aktivitäten von innogy, die wir fortführen werden.

(1) Braunkohle & Kernenergie.

Hier erfassen wir unsere deutsche Stromerzeugung aus den Energieträgern Braunkohle und Kernkraft sowie unsere Braunkohleförderung im Rheinland. Diese Aktivitäten werden von unserer Tochtergesellschaft RWE Power gesteuert. Unter Braunkohle & Kernenergie berücksichtigen wir ferner unsere Anteile am niederländischen Kernkraftwerksbetreiber EPZ (30 %) und an der deutschen URANIT (50 %), die mit 33 % an der auf Uran-Anreicherung spezialisierten Urenco beteiligt ist. Bis zu ihrer Veräußerung im März 2018 gehörte auch unsere 51 %-Beteiligung am ungarischen Braunkohleverstromer Mátra zu diesem Segment.

Braunkohle- und Kernkraftwerke werden aufgrund ihrer relativ niedrigen und stabilen Brennstoffkosten überwiegend zur Abdeckung der Grundlast eingesetzt. Ihre Wirtschaftlichkeit wird wesentlich vom Preisniveau im Stromgroßhandel bestimmt. Die Stromnotierungen folgten bis 2016 einem jahrelangen Abwärtstrend, ehe sie sich wieder erholten. Mit massiven Kostensenkungen ist es uns gelungen, die Ertragseinbußen zu begrenzen. Unser laufendes Effizienzsteigerungsprogramm in der konventionellen Stromerzeugung zielt darauf ab, das jährliche Ausgabenniveau um insgesamt 300 Mio. € gegenüber 2016 zu senken; davon entfallen 200 Mio. € auf das Segment Braunkohle & Kernenergie und 100 Mio. € auf das Segment Europäische Stromerzeugung. Das Programm soll Ende 2019 abgeschlossen sein. Die geplanten Einsparungen haben wir bereits größtenteils erreicht.

Trotz der wieder günstigeren Ertragsperspektiven werden Braunkohle- und Kernkraftwerke in unserem Erzeugungsportfolio an Gewicht verlieren. Ausschlaggebend dafür ist der energiepolitische Rahmen in Deutschland. In der Kernenergie gibt es einen gesetzlich verankerten Ausstiegsfahrplan, der für jede einzelne Anlage einen spätestmöglichen Abschalttermin vorsieht. Aktuell sind noch zwei Anlagen von RWE am Netz: Gundremmingen C und Emsland. Wir können diese Blöcke noch bis Ende 2021 bzw. Ende 2022 betreiben; dann sind auch sie stillzulegen.

Die Stromerzeugung aus Braunkohle ist ebenfalls zeitlich begrenzt. Das ergibt sich aus den globalen und nationalen Klimaschutzzielen. Deutschland will die Treibhausgasemissionen im Energiesektor bis 2030 um etwas mehr als 60 % gegenüber 1990 senken. Schon in der Vergangenheit haben wir einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet und werden dies auch in Zukunft tun. Beispielsweise nehmen wir an der sogenannten Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft teil: Im Rahmen dieser Maßnahme werden acht Kraftwerksblocke - darunter fünf von RWE - im Zeitraum von 2016 bis 2019 schrittweise vom Markt genommen und jeweils vier Jahre lang bis zu ihrer endgültigen Stilllegung für die letzte Absicherung der Stromversorgung genutzt. Am 30. September 2017 sind unsere Blöcke P und Q in Frimmersdorf vom Netz gegangen, zwölf Monate später die Blöcke E und F in Niederaußem. Ende September 2019 folgt Block C in Neurath. Unser CO2-Ausstoß im rheinischen Braunkohlerevier verringert sich dadurch gegenüber 2015 um etwa 15 %.

Wir rechnen damit, in den kommenden Jahren weitere Braunkohleblöcke vorzeitig vom Netz nehmen zu müssen. Dies ergibt sich aus den Vorschlägen der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", über die wir auf Seite 33 ausführlich informieren. Das Gremium spricht sich für einen kompletten Kohleausstieg bis 2038 aus. Der Bestand an Braunkohlekraftwerken im Markt soll bis Ende 2022 auf 15 GW reduziert werden. Gegenüber Ende 2017 wäre das ein Rückgang um annähernd 5 GW. Im Jahr 2030 sollen dann nur noch 9 GW im Markt sein. Es wird erwartet, dass die Bundesregierung den Empfehlungen folgen wird. Offen ist noch, welche Anlagen wann stillzulegen sind. Dazu wird es Gespräche mit den Unternehmen geben. Soweit unsere Anlagen von den Maßnahmen betroffen sind, werden wir dafür eintreten, dass man uns - wie von der Kommission empfohlen - eine angemessene Entschädigung gewährt.

(2) Europäische Stromerzeugung.

In diesem Segment ist unsere Stromerzeugung aus Gas, Steinkohle und Biomasse zusammengefasst. Unser regionaler Fokus liegt dabei auf Deutschland, Großbritannien und Benelux. Zu dem Segment gehören auch unsere 70 %-Beteiligung am türkischen Gaskraftwerk Denizli, einige Wasserkraftwerke in Deutschland und Luxemburg sowie die auf Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen spezialisierte RWE Technology International. All diese Aktivitäten werden von RWE Generation verantwortet.

Auch für unsere Gas- und Steinkohlekraftwerke, die typischerweise in der Mittel- und Spitzenlast eingesetzt werden, ist das wirtschaftliche und politische Umfeld herausfordernd. Wegen des rasanten Ausbaus der erneuerbaren Energien sind die Anlagen heute zum Teil wesentlich schwächer ausgelastet als noch zu Beginn dieses Jahrzehnts. Ihre Margen liegen zum Teil deutlich unter dem damaligen Niveau. In den vergangenen Jahren haben wir deshalb einige Steinkohlekraftwerke stillgelegt oder ihre Schließung veranlasst; Beispiele dafür sind die im April 2017 vom Netz gegangenen niederrheinischen Blöcke Voerde A und B, an denen wir mit 25 % beteiligt waren und deren Stromerzeugung wir vermarktet haben. Gaskraftwerke, die ihre fixen Betriebskosten nicht mehr decken konnten, haben wir vorübergehend vom Netz genommen, beispielsweise den niederländischen Block Moerdijk 1 zum 1. Februar 2018. Die Anlagen sollen wieder in Betrieb gehen, wenn die Marktbedingungen es rechtfertigen. Neben vorübergehenden und endgültigen Kraftwerksschließungen haben wir weitere kostensenkende Maßnahmen ergriffen und werden dies auch künftig tun. Wie bereits dargelegt, streben wir im Segment Europäische Stromerzeugung mit unserem laufenden Effizienzsteigerungsprogramm Ausgabenkürzungen von 100 Mio. € an, von denen der Großteil bereits umgesetzt ist.

Trotz des anhaltenden Konsolidierungsdrucks sehen wir im Bereich Europäische Stromerzeugung langfristige Wachstumsperspektiven. Wir erwarten, dass die gesicherte Erzeugungsleistung knapper wird und sich dadurch die Wirtschaftlichkeit unserer Anlagen tendenziell erhöht. Davon dürften langfristig vor allem Gaskraftwerke profitieren. Weil die Marktperspektiven inzwischen etwas besser geworden sind, haben wir einige vorübergehend stillgelegte Anlagen wieder in Betrieb genommen oder ihre Reaktivierung beschlossen -wie im Fall des niederländischen Gaskraftwerks Claus C, das 2020 nach etwa sechs Jahren Pause wieder mit voller Kapazität ans Netz gehen soll.

Gemessen an der Kraftwerksleistung ist Gas schon heute unser wichtigster Brennstoff, und sein Anteil an unserem Erzeugungsportfolio dürfte sich weiter erhöhen. Politische Weichenstellungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. In unseren wichtigsten Erzeugungsmärkten Deutschland, Großbritannien und Niederlande verfolgen die Regierungen ambitionierte Klimaschutzziele und setzen dabei auf einen zügigen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Somit wird der Energieträger Gas in den kommenden Jahren immer wichtiger für die Absicherung der Stromversorgung. Gaskraftwerke verursachen geringere CO2-Emissionen als Kohlekraftwerke und stoßen deshalb als Partner der erneuerbaren Energien auf höhere Akzeptanz.

Der Anteil der Steinkohle an unserer Stromerzeugung dürfte sich schon 2019 weiter verringern, u. a. weil wir im Frühjahr den Kohleblock des Gersteinwerks in Werne (Westfalen) stilllegen. Außerdem rüsten wir derzeit unsere beiden niederländischen Steinkohlekraftwerke Amer 9 und Eemshaven für eine verstärkte Mitverbrennung von Biomasse um. Wegen der Ausgaben dafür und wegen der wesentlich höheren Preise von Biomasse im Vergleich zu Steinkohle sind uns vom Staat Fördergelder von bis zu 2,6 Mrd. € bewilligt worden. Wir erhalten die Mittel für einen Zeitraum von acht Jahren. Sie sind so bemessen, dass bei Amer 9 ein Biomasseanteil von 80 % und bei Eemshaven von 15 % möglich ist. Mit den Umrüstmaßnahmen kommen wir gut voran und sind zuversichtlich, die technischen Voraussetzungen für die Ereichung dieser Quoten schon im laufenden Jahr geschaffen zu haben.

(3) Energiehandel.

Dieses Segment deckt das vielfältige Tätigkeitsgebiet von RWE Supply & Trading ab. Diese fungiert als kommerzielle Schaltstelle im RWE-Konzern. Ihr Kerngeschäft, der Energiehandel, ist das wirtschaftliche Bindeglied zwischen den Elementen unserer Wertschöpfungskette, den regionalen Märkten und den verschiedenen Rohstoffen. Die Gesellschaft handelt schwerpunktmäßig mit Strom, Gas, Kohle, Öl, CO2-Zertifikaten und Biomasse. Das tut sie zunehmend auch außerhalb Europas: So unterhält sie bereits Handelsräume in New York, Singapur und Shanghai. Ein weiteres Tätigkeitsfeld des Unternehmens ist die Vermarktung des Stroms aus RWE-Kraftwerken und die Beschaffung der Brennstoffe und Emissionsrechte, die für seine Produktion benötigt werden. Dabei geht es u. a. darum, Preisrisiken zu begrenzen. RWE Supply & Trading ist ferner damit betraut, den Einsatz unserer Kraftwerke kommerziell zu optimieren, wobei die dadurch erzielten Ergebnisbeiträge den Erzeugungsgesellschaften zustehen und bei ihnen ausgewiesen werden. Das Unternehmen vermarktet sein Know-how auch außerhalb des Konzerns an europäische Großkunden. Die Angebotspalette reicht dabei von klassischen Energielieferverträgen über umfassende Energiemanagement-Lösungen bis hin zu komplexen Risikomanagement-Konzepten.

Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt von RWE Supply & Trading ist das Gasgeschäft. Die Gesellschaft liefert Gas an Unternehmen innerhalb und außerhalb des Konzerns. Dazu schließt sie langfristige Bezugsverträge mit Produzenten, organisiert den Gastransport durch Buchung von Pipelines und optimiert das zeitliche Profil der Lieferungen, indem sie Speicherkapazitäten mietet. Transaktionen mit verflüssigtem Erdgas (LNG) stehen ebenfalls auf der Agenda. Ziel dabei ist es, Preisdifferenzen zwischen regionalen Gasmärkten zu nutzen, die nicht durch Pipelines miteinander verbunden sind. RWE Supply & Trading will sich als einer der führenden europäischen Zwischenhändler für Gas etablieren. Dabei richtet das Unternehmen seinen Blick auch auf Märkte außerhalb der RWE-Kernregionen, denn je größer und diversifizierter ein Portfolio aus Bezugs- und Lieferkontrakten ist, desto größer sind die Chancen, es kommerziell zu optimieren.

RWE Supply & Trading nutzt ihr Know-how auch dazu, kurz- bis mittelfristige Investitionen in Energieanlagen oder Energieunternehmen zu tätigen, bei denen sich durch wertsteigernde Maßnahmen und anschließende Weiterveräußerung hohe Renditen erzielen lassen (sogenannte Principal Investments). Ende 2018 verfügte RWE Supply & Trading über ein Portfolio mit zehn Beteiligungen, davon ein Großteil in den USA.

(4) Fortgeführte innogy-Aktivitäten.

In diesem Segment erfassen wir jene Teile von innogy, die langfristig im RWE-Konzern verbleiben: das Geschäft mit den erneuerbaren Energien, die Gasspeicher und der 37,9 %-Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag. Nach dem Erwerb unserer Mehrheitsbeteiligung an innogy wird E.ON die genannten Aktivitäten auf uns zurückübertragen.

Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien gehört innogy zu den führenden Unternehmen in Europa. Bezogen auf die Erzeugungskapazität ist das Unternehmen derzeit in Deutschland und Großbritannien am stärksten vertreten; es folgen Spanien, die Niederlande und Polen. Bei den Energiequellen liegt der Schwerpunkt auf Windkraft an Land (onshore) und im Meer (offshore), gefolgt von Wasserkraft und Photovoltaik. Im vergangenen Jahr hat innogy ihre Erzeugungskapazität weiter vergrößert: Ein Meilenstein war die Einweihung des großen britischen Nordsee-Windparks Galloper, an dem innogy einen Anteil von 25 % hält. Daneben läutete das Unternehmen den weiteren Ausbau seiner Windkraftkapazitäten ein, indem es die landseitigen Arbeiten an Triton Knoll aufnahm, einem weiteren großen Windpark in der britischen Nordsee. Unsere Tochter ist mit 59 % daran beteiligt. Im vergangenen Jahr konnte sie außerdem ein Projektportfolio in den USA mit mehr als 2 GW erwerben und sich eine EEG-Förderung für das deutsche Offshore-Windkraftvorhaben Kaskasi sichern. Über die hier erwähnten Projekte berichten wir auf Seite 37 f. ausführlich.

Mit ihrer Anfang 2017 erworbenen Tochtergesellschaft Belectric Solar & Battery ist innogy auch einer der großen internationalen Anbieter von Freiflächen-Solarkraftwerken und Batteriespeichern mit Präsenz in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika, Indien, Australien, Südamerika und den USA. Photovoltaik ist eine der am schnellsten wachsenden Technologien im Energiesektor und mittlerweile in vielen Märkten auch ohne finanzielle Förderung wirtschaftlich. Neben der Entwicklung und dem Bau von Freiflächen-Solarkraftwerken übernimmt Belectric auch deren Betrieb und Wartung. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung im Jahr 2001 bereits Solarkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von rund 2 GW realisiert. Derzeit errichtet es in Australien eine solche Anlage, die bei ihrer Fertigstellung voraussichtlich die größte des Landes sein wird (siehe Seite 38). Mit der Entwicklung und dem Bau von Batteriespeichern leistet Belectric zudem einen wichtigen Beitrag zur dezentralen Stromversorgung und künftig auch verstärkt zur Stabilisierung der Stromnetze.

Neben dem Geschäft mit den erneuerbaren Energien und der Stromspeicherung werden wir auch die Gasspeicheraktivitäten von innogy fortführen. Derzeit befinden sich elf Erdgasspeicher im Eigentum unserer Tochter, fünf in Deutschland mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 1,6 Mrd. Kubikmetern und sechs in Tschechien mit insgesamt 2,5 Mrd. Kubikmetern. innogy vermietet die Kapazitäten an Unternehmen wie RWE Supply & Trading, die sie für zeitliche Arbitrage-Geschäfte nutzen: Sie lassen die Speicher in warmen Monaten befüllen, wenn wenig Gas zum Beheizen von Gebäuden gebraucht wird, und entnehmen das Gas wieder in der kalten Jahreszeit, wenn die Nachfrage groß ist. Dabei hängt es von den saisonalen Preisunterschieden bei Erdgas ab, welche Erträge sich durch solche Arbitrage-Geschäfte und damit auch durch die Verauktionierung der Speicherkapazitäten erwirtschaften lassen. Die Preisdifferenzen zwischen Sommer- und Wintergas sind heute wesentlich geringer als in der Vergangenheit. Allerdings glauben wir, dass in Zukunft wieder verstärkt mit Knappheitsphasen und Preisspitzen zu rechnen ist, u. a. wegen einer zunehmenden Nachfrage nach Kraftwerksgas. Daher sehen wir gute Chancen, im Gasspeichergeschäft wieder attraktivere Renditen erzielen zu können.

Die Minderheitsbeteiligung von innogy an Kelag soll ebenfalls im RWE-Konzern verbleiben. Die Kelag mit Sitz in Klagenfurt (Kärnten) ist ein führender Energieversorger in Österreich. Ihre Gesellschaften decken alle Stufen der Wertschöpfungskette im Energiesektor ab: angefangen bei der Stromerzeugung über den Energiehandel und den Verteilnetzbetrieb bis hin zum Vertrieb von Strom, Gas und innovativen Energielösungen. Ihren Strom erzeugt Kelag vorrangig aus regenerativen Quellen wie Wasserkraft, Windkraft und Photovoltaik. Die Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen ist daher eine gute Ergänzung unserer zukünftigen Aktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien.

Das Steuerungssystem der RWE AG.

Im Mittelpunkt unserer Geschäftspolitik steht die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes. Für die Steuerung der Konzerngesellschaften nutzt die RWE AG ein konzernweites Planungs- und Controllingsystem, das einen effizienten Ressourceneinsatz gewährleistet und zugleich einen zeitnahen, detaillierten Einblick in die aktuelle und voraussichtliche Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ermöglicht. Auf Basis von Zielvorgaben des RWE-Vorstands und unserer Erwartungen zur operativen Geschäftsentwicklung erarbeiten wir einmal im Jahr unsere Mittelfristplanung. In ihr stellen wir dar, wie sich wichtige Finanzkennzahlen voraussichtlich entwickeln werden. Die Mittelfristplanung enthält die Budgetwerte für das jeweils bevorstehende Geschäftsjahr und Planzahlen für die Folgejahre. Der Vorstand legt die Planung dem Aufsichtsrat vor, der sie begutachtet und genehmigt. Mitunter verlangt der Aufsichtsrat Plananpassungen, ehe er zustimmt. Für laufende Geschäftsjahre erstellen wir interne Prognosen, die am Budget anknüpfen. Die Vorstände der RWE AG und der wichtigsten operativen Einheiten kommen regelmäßig zusammen, um Zwischen- und Jahresabschlüsse auszuwerten und die Prognosen zu aktualisieren. Sofern im Laufe eines Geschäftsjahres deutliche Abweichungen zwischen den aktualisierten Prognosewerten und den Budgetwerten auftreten, werden die Ursachen analysiert und gegebenenfalls gegensteuernde Maßnahmen ergriffen. Außerdem informieren wir den Kapitalmarkt unverzüglich, wenn veröffentlichte Prognosen angepasst werden müssen.

Wesentliche Kennzahlen zur Steuerung unseres Geschäfts sind das bereinigte EBITDA, das bereinigte EBIT, das bereinigte Nettoergebnis und die Nettoschulden. Wie auf Seite 40 näher beschrieben, sind die Geschäftsaktivitäten unserer Tochter innogy in den Zahlen entweder ganz oder teilweise enthalten, obwohl wir das Unternehmen als reine Finanzbeteiligung einstufen. Zu Steuerungszwecken nutzen wir daher auch Kennzahlen, die abweichend von den IFRS-Konsolidierungsgrundsätzen ermittelt werden: Unsere Mehrheitsbeteiligung an innogy erfassen wir dabei in der Bilanz unter "Übrige Finanzanlagen" und berücksichtigen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich die erhaltene Dividende. Nähere Angaben dazu finden Sie auf Seite 58.

Das bereinigte EBITDA ist definiert als das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Um seine Aussagekraft im Hinblick auf den ordentlichen Geschäftsverlauf zu verbessern, bereinigen wir es um nicht operative oder aperiodische Effekte, die im neutralen Ergebnis erfasst werden. Herausgerechnet werden Veräußerungsgewinne oder -verluste, vorübergehende Ergebniseffekte aus der Marktbewertung von Derivaten, Firmenwertabschreibungen und sonstige wesentliche Sondersachverhalte. Zieht man vom bereinigten EBITDA die betrieblichen Abschreibungen ab, erhält man das bereinigte EBIT. Eine wichtige operative Kennzahl ist auch das um wesentliche Sondereffekte korrigierte Nettoergebnis ("bereinigtes Nettoergebnis"), das wir bis zum Abschluss der Transaktion mit E.ON aber ausschließlich nach der von IFRS-Konsolidierungsgrundsätzen abweichenden Methode ermitteln. Das bereinigte EBIT und das bereinigte Nettoergebnis sind wesentliche Bestimmungsgrößen für die variable Vergütung von Vorstand und Führungskräften (siehe auch Seite 63 ff.).

Um die Attraktivität von Investitionsvorhaben zu beurteilen, nutzen wir in erster Linie den internen Zinsfuß (Internal Rate of Return). Die Finanzlage des Konzerns analysieren wir u. a. anhand des Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf die Entwicklung des Free Cash Flow. Er ergibt sich, wenn man vom Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit die Ausgaben für Investitionen abzieht und die Einnahmen aus Desinvestitionen und Anlagenabgängen hinzurechnet. Ein weiterer Indikator für die Finanzkraft von RWE sind die Nettoschulden. Dabei handelt es sich um die Nettofinanzschulden zuzüglich der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, für die Entsorgung im Kernenergiebereich, für bergbaubedingte Verpflichtungen (z. B. die Rekultivierung von Tagebauflächen) und für den Rückbau von Windparks. Unsere Verbindlichkeiten aus Hybridanleihen rechnen wir zur Hälfte den Nettoschulden zu.

Nachhaltiges Wirtschaften - Anspruch an uns selbst.

Wir können nur dann langfristig erfolgreich sein, wenn wir unsere unternehmerische Verantwortung (Corporate Responsibility, kurz: CR) wahrnehmen und uns so die Akzeptanz der Gesellschaft sichern. Um dabei die richtigen Akzente zu setzen, pflegen wir den Dialog mit unseren Anspruchsgruppen, z. B. Anteilseignern, Arbeitnehmern, Kunden, Politikern, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen. Die Erkenntnisse aus diesem Austausch nutzen wir derzeit für eine Überarbeitung unserer CR-Strategie. Dabei analysieren wir, welches aktuell unsere wichtigsten Herausforderungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit sind und wie wir sie bewältigen können. Eine zentrale Aufgabe sehen wir unverändert darin, durch fortgesetzte Emissionssenkungen zum Erreichen nationaler und internationaler Klimaschutzziele beizutragen. In den vergangenen sechs Jahren ist unser CO2-Ausstoß kontinuierlich gesunken, u. a. weil wir Kohlekraftwerke vom Netz genommen haben. Dieser Trend dürfte sich fortsetzten. Darüber hinaus haben wir uns zum Ziel gesetzt, treibende Kraft bei der Schaffung eines nachhaltigen Energiesystems zu sein, indem wir den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben.

Weitergehende Informationen zu unseren Maßnahmen auf dem Gebiet der CR finden Sie in unserem gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht nach § 315b Abs. 3 HGB, der im April 2019 innerhalb unseres CR-Berichts veröffentlicht wird und nicht Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts ist. Der CR-Bericht mit dem Titel "Unsere Verantwortung" kann im Internet unter www.rwe.com/cr-bericht abgerufen werden.

1.2 INNOVATION

Wer innovativ ist, braucht Veränderung nicht zu fürchten. Das gilt auch für Unternehmen in einem sich wandelnden Marktumfeld - Unternehmen wie RWE. In einer Vielzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten suchen wir nach neuen technischen Lösungen. Wir wollen Tagebaue wirtschaftlicher und Kraftwerke emissionsärmer machen, und wir wollen zukunftsorientierte Nutzungen von Braunkohle und CO2erarbeiten und weiterentwickeln. Darüber hinaus fördern wir junge Unternehmen und erhalten durch die Zusammenarbeit mit ihnen wichtige Impulse für unser Geschäft. Im betrieblichen Alltag profitieren wir vom Einfallsreichtum und unternehmerischen Mitdenken unserer Beschäftigten. Sie hatten 2018 wieder zahlreiche gute Ideen, mit denen wir viele Millionen Euro einsparen werden.

Mit rund 520 Erfindungen in der Spitzengruppe der europäischen Versorger.

RWE ist in vielfältiger Weise innovativ. Was uns antreibt, ist das Ziel, in einem sich stark wandelnden Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben und selbst ein Motor des Wandels zu sein. Mit rund 1.760 Patenten und Patentanmeldungen, die auf etwa 520 Erfindungen basieren, befindet sich der RWE-Konzern in der Spitzengruppe der europäischen Versorger. In diesen Daten mitberücksichtigt sind die gesamten Aktivitäten unserer Tochter innogy SE. Im vergangenen Jahr haben wir an ca. 360 Projekten auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung (F & E) gearbeitet. Bei vielen Projekten kooperieren wir mit Unternehmen oder Forschungseinrichtungen und müssen i. d. R. nur einen Teil der Kosten tragen. Der betriebliche F & E-Aufwand des RWE-Konzerns belief sich 2018 inklusive innogy auf 116 Mio. € (Vorjahr: 182 Mio. €). Rund 600 Mitarbeiter waren ausschließlich oder teilweise mit F & E-Aufgaben befasst.

RWE AG: Lösungen für wirtschaftlichere Tagebaue, geringere Emissionen und neue Wege der CO2-Nutzung.

Die RWE AG verantwortet die F & E-Aktivitäten in den von ihr gesteuerten Konzernbereichen. Ihre Maßnahmen sind daher vorrangig auf dem Gebiet der konventionellen Stromerzeugung angesiedelt. Sie zielen darauf ab, den Betrieb der Tagebaue und Kraftwerke wirtschaftlicher zu gestalten und die Emissionen zu senken. Ein weiteres großes Forschungsfeld ist die Nutzung von Braunkohle und CO2durch Umwandlung in Grundstoffe für die chemische Industrie. Außerdem arbeiten wir mit jungen Unternehmen zusammen, deren Ideen uns weiter voranbringen können. F & E-Aktivitäten auf den Gebieten der erneuerbaren Energien, Netze und Vertrieb liegen seit 2016 in der Zuständigkeit von innogy.

Im Folgenden präsentieren wir eine kleine Auswahl wichtiger F & E-Projekte der RWE AG, erläutern unsere Zusammenarbeit mit jungen Unternehmen, geben einen knappen Einblick in die Innovationstätigkeit von innogy und stellen anhand eines Beispiels dar, wie wertvoll Mitarbeiterideen für uns sein können.

Bergbau im Wandel: Zunehmend automatisiert und digital.

Der Braunkohletagebau ist ein komplexer, mehrstufiger Prozess, bei dem zahlreiche Großgeräte zum Einsatz kommen: Riesige Schaufelradbagger tragen in den terrassenförmig angelegten Tagebauen die Kohle und die darüber liegende Deckschicht - den Abraum - ab und verladen beides auf zum Teil kilometerlange Förderbänder. Die Kohle gelangt so zur Zwischenlagerung in den Kohlebunker und wird mit der Werksbahn oder per Band in die umliegenden Kraftwerke und Veredlungsbetriebe transportiert. Gleichzeitig wird der Abraum auf die ausgekohlte Seite des Tagebaus verbracht, wo ihn sogenannte Absetzer dazu nutzen, die durch die Kohlegewinnung entstandene Senke aufzufüllen. Durch Automatisierung und Digitalisierung lassen sich die beschriebenen Abläufe erheblich einfacher und effizienter gestalten. Bereits in den 1990er Jahren haben wir mit der Automatisierung erster Komponenten der Großgeräte begonnen und sind dabei inzwischen weit vorangekommen. Auch bei der Digitalisierung machen wir gute Fortschritte. Beispielsweise arbeiten wir derzeit an einer digitalen dreidimensionalen Darstellung des Tagebaubetriebs. Ähnlich wie bei einem Navigationsgerät im Auto ermittelt dabei ein Satellit die aktuelle Position der Großgeräte, während Sensoren den Materialfluss auf den Förderbändern überwachen. Diese Transparenz hat viele Vorteile: Die Mitarbeiter in der Leitstelle erhalten präzise Informationen über den Standort und die Arbeitsfortschritte der Großgeräte im Gelände und haben damit eine verlässliche Basis für die Einsatzplanung; der Baggerführer bekommt auf einem Display die genauen Einsatzdaten angezeigt und kann sein Großgerät somit optimal steuern. Zudem sind die Kollegen am Absetzer genau über den Abraum informiert, der auf dem Förderband zu ihnen unterwegs ist, und können so ihre Arbeit vorausschauend planen; die 3D-Visualisierung der Arbeitsumgebung erleichtert ihnen darüber hinaus das Einhalten der vorgegebenen Höhen für die Verfüllung und Modellierung der Flächen zur Rekultivierung. Mit den beschriebenen Maßnahmen heben wir unsere Tagebaue auf eine neue Technologiestufe und schaffen damit eine wichtige Voraussetzung dafür, dass wir sie auch in Zukunft wirtschaftlich betreiben können.

Neue Möglichkeiten der CO2-Nutzung: Aus Kohlendioxid wird Methanol.

Schon seit Längerem arbeiten wir an Verfahren, mit denen Kohlendioxid aus dem Rauchgas von Kraftwerken abgetrennt werden kann (sogenannte CO2-Wäsche). Im Innovationszentrum Kohle in Niederaußem haben wir mit BASF und Linde eine der weltweit führenden Technologien auf diesem Gebiet entwickelt. Getestet wurde sie in einer Pilotanlage, die seit 2009 in mehr als 70.000 Betriebsstunden und bei CO2-Abscheidungsgraden von 90 % ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat. Nun gehen wir einen Schritt weiter: Das CO2aus der Pilotanlage nutzen wir zur Herstellung von Treibstoffen und Grundstoffen für die chemische Industrie, mit denen sich fossile Energieträger wie Erdöl oder Erdgas ersetzen lassen. Wir tun dies im Rahmen von vier Projekten, die von der EU gefördert werden. Eines davon ist MefCO2(Methanol from CO2). Hier wollen wir unter großtechnischen Bedingungen zeigen, wie Methanol aus CO2, Wasser und Strom hergestellt werden kann; traditionell wird es aus Erdgas oder Kohle gewonnen. Methanol ist Ausgangsstoff für verschiedenste chemische Produkte und eine der meistproduzierten Chemikalien weltweit. Zudem eignet es sich als chemischer Langzeitspeicher für erneuerbare Energien. Der Nutzen der Umwandlung geht damit über die Verringerung industrieller CO2-Emissionen weit hinaus. Neun Partner aus sieben europäischen Ländern sind an MefCO2beteiligt, darunter Industrieunternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute. Das Projekt wurde 2014 gestartet. Wir sind 2017 eingestiegen, als ein Kraftwerksstandort für eine Demonstrationsanlage zur Umwandlung von CO2in Methanol gesucht wurde. Die Anlage steht nun in Niederaußem und hat Anfang 2019 den Betrieb aufgenommen. Sie kann pro Tag etwa eine Tonne Methanol erzeugen. Damit ist sie eine der größten Anlagen zur CO2-Nutzung in Europa.

Der Weg zu CO2-neutralen Wirtschaftskreisläufen: Chance für die Kohlereviere.

Nach Meinung vieler Experten lässt sich der menschliche Einfluss auf das Klima nur dann wirksam begrenzen, wenn das globale Gesellschafts- und Wirtschaftssystem auf weitgehend geschlossene Kohlenstoffkreisläufe umgestellt wird. Idealerweiser gelangt dann nur noch so viel Kohlenstoff (in Form von Treibhausgasen) in die Atmosphäre, wie durch andere Prozesse in derselben Zeit gebunden wird. Die Herausforderung dabei: Auch in Zukunft brauchen wir Strom und wollen in warmen Wohnungen leben; und die Industrie ist weiterhin auf Energieträger und Rohstoffe auf Basis von Kohlenstoff angewiesen. Der Übergang zur Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft ist eine Herkulesaufgabe, die ohne Innovationen nicht zu bewältigen ist. RWE kooperiert seit September 2018 mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Fraunhofer UMSICHT) in Oberhausen und mit der Ruhr-Universität Bochum, um die technischen und systemischen Voraussetzungen für eine zirkuläre Kohlenstoffwirtschaft zu erarbeiten. Unser Ziel ist der Aufbau eines virtuellen Zentrums für die Kohlenstoffumwandlung, in dem Know-how, Anlagen und Komponenten sowie Forschungsarbeiten gebündelt werden. Dabei richten wir unseren Blick auf jene Regionen, in denen der Ausstieg aus CO2-intensiven Technologien zum Wegbrechen etablierter industrieller Strukturen führen wird. Das künftige Zentrum mit dem Namen ITZ CC (Innovations- und Technologiezentrum Carbon Conversion) soll mit Technologien und Know-how rund um die Kohlenstoffnutzung den Strukturwandel im rheinischen Braunkohlerevier und im Ruhrgebiet anregen. Wir wollen damit eine Brücke schlagen von der traditionellen zur innovativen Kohlenstoffnutzung und dazu beitragen, dass neue an die Stelle alter Industrien treten.

Ein Schlüsselverfahren für den Einstieg in die Kohlenstoff-Kreislaufwirtschaft ist die Vergasung kohlenstoffhaltiger Materialien. Im Innovationszentrum Niederaußem wollen wir uns diesem Verfahren intensiv widmen. Wir tun dies im Rahmen einer Initiative des Fraunhofer-Instituts mit dem Namen "Kohlenstoff-Ketten (IK2)". Das Vorhaben stützt sich auf die Erkenntnis, dass Kohle und andere kohlenstoffhaltige Materialien durch Vergasung für die Produktion von Grundstoffen für die chemische Industrie und für Treibstoffe verwendet werden können. Die Besonderheit des Verfahrens: Im Verbrennungsprozess entstehen nicht Kohlendioxid und Wasserdampf, sondern Kohlenmonoxid und Wasserstoff. Letztere sind Bausteine eines Synthesegases, das bereits heute als Basisrohstoff für die Herstellung von Treibstoffen, Kunststoffen und Feinchemikalien verwendet wird. Ab 2020 sollen Versuchsanlagen in Niederaußem errichtet werden, um geeignete Vergasungs-, Aufbereitungs- und Synthesetechniken zu entwickeln. Als Basisrohstoff verwenden wir Braunkohle, die als Energieträger für die Stromerzeugung zunehmend an Bedeutung verliert. Durch ihre Nutzung zur Produktion von Grundstoffen eröffnen sich langfristig interessante Perspektiven für das rheinische Revier. Daneben können auch Abfallstoffe, Reststoffe und Biomasse durch Vergasung umgewandelt werden. Auf diese Weise würden bislang ungenutzte Kohlenstoffquellen in die Versorgung der Industrie mit Rohstoffen eingebunden.

Geringere Quecksilber-Emissionen dank Herdofenkoks.

Wir wollen unsere Kraftwerke möglichst umweltverträglich betreiben. Der Gesetzgeber macht uns dazu strenge Vorgaben, etwa im Hinblick auf Quecksilber-Emissionen. Für diese werden ab 2021 neue EU-Grenzwerte gelten, die den Rahmen für den Betrieb unserer Braunkohlekraftwerke noch enger stecken. Schon heute gelingt es uns, den größten Teil des Quecksilbers aus dem Rauchgas abzuscheiden und aufzufangen. Dadurch unterschreiten unsere Anlagen die aktuellen Obergrenzen deutlich. Unabhängig davon forschen wir seit Jahren intensiv daran, wie wir die Quecksilber-Emissionen zu vertretbaren Kosten weiter reduzieren können. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei einem Verfahren, bei dem aus Braunkohle gewonnener Herdofenkoks zum Einsatz kommt. Diesen Stoff nutzen wir bereits zur Abscheidung von Quecksilber in unseren Veredlungsanlagen, mit denen wir Braunkohle zu Briketts oder zu Braunkohlestaub für die Zement- und Kalkindustrie weiterverarbeiten. Dass sich Herdofenkoks auch zur Senkung der Emissionen von Kraftwerken verwenden lässt, zeigen Tests in einer Pilotanlage im Innovationszentrum Kohle am Kraftwerk Niederaußem. Dort haben wir fein gemahlenen Herdofenkoks mit Wasser vermengt und das Gemisch in den Rauchgaskanal eines Kraftwerksblocks eingedüst (Nasseindüsung). Ergebnis: Das Quecksilber lagert sich an den feinen Herdofenkokspartikeln an; beides wird im Elektrofilter aufgefangen und anschließend entsorgt. Die Versuche lassen eine deutliche Senkung der Quecksilberemissionen erwarten. Die gewonnenen Erkenntnisse sind in die Konstruktion einer größeren Demonstrationsanlage, ebenfalls in Niederaußem, eingeflossen, die Anfang 2019 in Betrieb gegangen ist. Hier soll die Nasseindüsung im direkten Vergleich mit einem alternativen Verfahren, der Trockeneindüsung, im Langzeitbetrieb getestet werden. Das geeignetere der beiden Verfahren wollen wir dann in weiteren Braunkohlekraftwerken einsetzen.

Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren F & E-Projekten von RWE finden Sie unter www.rwe.com/innovation.

Förderung junger Unternehmen und ihrer Ideen.

Neben der Arbeit an eigenen Forschungsprojekten fördern wir auch junge, innovative Unternehmen (sogenannte Start-ups). Seit 2017 ist RWE am dritten High-Tech Gründerfonds (HTGF III) beteiligt. Der HTGF ist der größte deutsche Start-up-Finanzierer. Er unterstützt Firmen, die technologischen Fortschritt wirtschaftlich verwerten. Seit 2005 hat er in mehr als 500 Unternehmen investiert - und damit zahlreiche Erfolgsgeschichten mitgeschrieben. Der HTGF ist eine Public Private Partnership: Zum Investorenkreis gehören das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Fraunhofer-Gesellschaft sowie zahlreiche Unternehmen. Bereits seit 2006 investiert RWE in Venture-Capital-Fonds. Dadurch werden wir leichter auf Start-ups aufmerksam, deren Ideen für unser Geschäft von Bedeutung sein könnten. Um den Kontakt zur Gründerszene zu vertiefen und mögliche Kooperationen anzubahnen, haben wir 2018 zu unserem ersten "Start-up Day" eingeladen. Einen Großteil der Teilnehmer konnten wir über unsere Beteiligung am HTGF gewinnen. Die wertvollen Gespräche und Kontakte, die sich durch die Veranstaltung ergeben haben, ermutigen uns, 2019 mindestens einen weiteren Start-up Day zu organisieren.

Innovationen bei innogy: Beiträge zum Gelingen der Energiewende.

Unsere Tochter innogy verfolgt ein breites Spektrum von Innovationsvorhaben, die zum Gelingen der Energiewende beitragen sollen; sie sind unter www.innogy.com/ innovation näher beschrieben. Beispiel für ein besonders gelungenes Projekt ist die Entwicklung des Smart Windfarm Output Controller (kurz: SWOC), einer Fernsteuerung für Onshore-Windparks. SWOC ist ein quadratischer Schaltkasten, kaum größer als eine Tortenbox, mit integrierter Software. Mit ihm können Windkraftanlagen, gleich welchen Typs, von mehreren Stellen aus gesteuert werden. Die Betreiber der Netze, in die der Strom eingespeist wird, sind dank SWOC in der Lage, die Produktion zu drosseln und so die Stromleitungen vor Überlastung zu schützen. Auch Händler, die den Windstrom direkt vermarkten, können nun selbst die Anlagen herunterfahren, etwa wenn an der Börse zu viel Strom angeboten wird und der Preis negativ ist. Die Steuerbox macht den Betrieb von Windkraftanlagen flexibler und effizienter. innogy setzt sie bereits in ihren deutschen und niederländischen Windparks ein und will künftig auch Solarparks mit den intelligenten Schaltkästen ausrüsten.

Wir nutzen die Erfahrung und das Know-how unserer Mitarbeiter.

Ein weiterer wichtiger Nährboden für gute Ideen ist der betriebliche Alltag. Viele unserer Mitarbeiter bringen ihre Erfahrungen aus dem täglichen Geschäft ein, damit das Unternehmen vorankommt. Im vergangenen Jahr haben Beschäftigte des Konzerns rund 2.000 Verbesserungsvorschläge bei den zuständigen Ideenmanagern ihrer Gesellschaften eingereicht. Den wirtschaftlichen Nutzen ihrer Ideen veranschlagen wir für das erste Jahr der Umsetzung auf 2,6 Mio. €. Mitunter sorgen die Anregungen nicht nur für effizientere, sondern auch für umweltfreundlichere Betriebsabläufe, die zudem weniger Gefahren bergen. Beispielsweise war Mitarbeitern im rheinischen Braunkohlerevier aufgefallen, dass Fahrzeuge oder Maschinen viel zu umständlich betankt wurden: Die Tankwagenfahrer kletterten mit dem Schlauch in der Hand auf den Tank, um ihn am oben gelegenen Einfüllstutzen mit einer herkömmlichen Zapfpistole zu füllen. Das war nicht nur unfallträchtig, sondern führte auch dazu, dass immer wieder kleine Restmengen des Treibstoffs ausliefen und ins Erdreich gelangten. Die Mitarbeiter regten deshalb eine Umrüstung auf Druckbetankung an. Vorteile dieser Lösung: Die Einfüllstutzen können dort angebracht sein, wo sie bequemer zu erreichen sind. Da es eine feste Verbindung zwischen Schlauch und Tank gibt, kann der Kraftstoff außerdem nicht mehr überlaufen. Und das Tanken braucht wesentlich weniger Zeit. Diese Argumente waren so überzeugend, dass der Idee schon bald Taten folgten. Bis Anfang 2019 sind im rheinischen Tagebau alle Kettenfahrzeuge, bei denen es technisch möglich und sinnvoll war, und teilweise auch die Notstromaggregate der Großgeräte auf Druckbetankung umgerüstet worden.

1.3 WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Der globale Wirtschaftsaufschwung setzte sich 2018 fort, verlor allerdings im Jahresverlauf etwas an Kraft. Die konjunkturelle Entwicklung belebte die Nachfrage nach Rohstoffen und trug dazu bei, dass die Preise der Energieträger Erdgas und Steinkohle über denen des Vorjahres lagen. Eine Reform des europäischen Emissionshandelssystems sorgte zudem für eine massive Verteuerung von CO2-Zertifikaten. Aufgrund dieser Entwicklungen haben die Stromgroßhandelspreise ihren Anfang 2016 eingeschlagenen Erholungskurs fortgesetzt. Auf die Ertragslage von RWE hatte das allerdings noch keinen großen Einfluss. Denn unsere Stromerzeugung für 2018 hatten wir größtenteils bereits in Vorjahren auf Termin verkauft, als die Preise noch deutlich unter dem heutigen Niveau lagen.

Wirtschaft der Eurozone um 2 % gewachsen.

Der weltweite wirtschaftliche Aufschwung setzte sich 2018 fort, büßte im Jahresverlauf aber etwas an Dynamik ein. Eine Rolle spielte dabei der Handelskonflikt zwischen den USA und anderen Industrienationen, allen voran China. Nach ersten Schätzungen war die weltweite Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr dennoch um stattliche 3 % höher als im Vorjahr. Die Eurozone dürfte ein Wachstum von ca. 2 % erreicht haben. Deutschland, die größte Volkswirtschaft des Währungsraums, kam wohl nur auf ein Plus von 1,5 %, während die Niederlande mit 2,5 % Wachstum einen vorderen Platz unter den Euroländern einnahmen. In Großbritannien, unserem wichtigsten Markt außerhalb der Währungsunion, stieg das Bruttoinlandsprodukt um knapp 1,5 %. Der bevorstehende Brexit und die damit verbundenen Risiken erwiesen sich als Bremsklotz für die Konjunktur des Landes.

Stabiler Stromverbrauch in Deutschland.

Das wirtschaftliche Wachstum hatte belebenden Einfluss auf die Stromnachfrage, während der Trend zur sparsameren Nutzung von Energie gegenläufig wirkte. Nach ersten Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) war der deutsche Stromverbrauch 2018 etwa so hoch wie im Vorjahr. Aktuell vorliegende Daten für Großbritannien deuten darauf hin, dass auch dort keine wesentliche Veränderung gegenüber 2017 eingetreten ist. In den Niederlanden wird dagegen ein Anstieg des Stromverbrauchs um 2 % veranschlagt. Eine wichtige Rolle dürfte dort das überdurchschnittliche Wirtschaftswachstum gespielt haben.

Ein-Jahres-Terminpreise für Gas am Großhandelsmarkt TTF

in €/MWh (Wochendurchschnittswerte)

Quelle: Bloomberg

Ein-Jahres-Terminpreise für Steinkohlelieferungen nach Amsterdam/Rotterdam/Antwerpen

in US$/Tonne (Wochendurchschnittswerte)

Quelle: RWE Supply & Trading

Steinkohle- und Gasnotierungen über Vorjahresniveau.

Ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für den Einsatz unserer Kraftwerke ist neben der Stromnachfrage die Entwicklung der Brennstoffkosten. Die für uns wichtigsten frei handelbaren Energieträger, Gas und Steinkohle, haben sich im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich verteuert. Am niederländischen Handelspunkt TTF (Title Transfer Facility) lagen die Spotnotierungen für Erdgas bei durchschnittlich 23 €/MWh und damit 6 € über dem Preisniveau von 2017. Im TTF-Terminhandel wurden Lieferkontrakte für das folgende Kalenderjahr (Forward 2019) mit 21 €/MWh abgerechnet. Zum Vergleich: Für den Forward 2018 waren im Vorjahr noch 17 € bezahlt worden. Die Preise für Erdgas wurden u. a. von den Ölnotierungen beeinflusst, die über dem Niveau von 2017 lagen. Daneben kamen positive Konjunktureffekte zum Tragen.

Im Handel mit Steinkohle zeigte sich folgendes Bild: Importe über die sogenannten ARA-Häfen (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) wurden 2018 am Spotmarkt inklusive Fracht und Versicherung mit durchschnittlich 92 US$/Tonne (78 €) abgerechnet. Das sind 8 US$ mehr als 2017. Der Forward 2019 (Index API 2) handelte mit 87 US$/Tonne (74 €) und damit 13 US$ über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Zurückzuführen ist das u. a. auf die wirtschaftliche Dynamik im asiatisch-pazifischen Raum und ihren belebenden Einfluss auf die Kohlenachfrage.

Terminpreise für CO2-Emissionsrechte (European Union Allowances)

in €/Tonne CO2 (Wochendurchschnittswerte)

Quelle: RWE Supply & Trading

Reform des europäischen Emissionshandelssystems sorgt für rasanten Preisanstieg bei CO2-Zertifikaten.

Ein wichtiger Kostenfaktor für fossil befeuerte Kraftwerke ist die Beschaffung von Emissionsrechten. Der Preis für eine European Union Allowance (EUA), die zum Ausstoß einer Tonne CO2berechtigt, hat sich im Laufe des vergangenen Jahres auf 25 € verdreifacht. Der Durchschnittswert lag 2018 bei 16 € und damit 10 € über dem von 2017. Die Preisangaben beziehen sich auf Terminkontrakte, die im Dezember des jeweiligen Folgejahres fällig werden. Zwar sind nach wie vor wesentlich mehr Emissionsrechte am Markt erhältlich, als die Unternehmen zur Abdeckung ihres CO2-Ausstoßes benötigen. Allerdings hat die EU inzwischen ein Maßnahmenpaket verabschiedet, das es ihr ermöglicht, den Überschuss an Zertifikaten ab 2019 deutlich zu reduzieren (siehe Seite 32). Das hat offenbar bei vielen Marktteilnehmern die Erwartung ausgelöst, dass Emissionsrechte knapper und damit teurer werden, und sie dazu veranlasst, sich frühzeitig mit Zertifikaten einzudecken. Die EUA-Preise haben sich deshalb bereits vor der Umsetzung des Reformpakets erhöht.

Ein-Jahres-Terminpreise für Grundlaststrom am Großhandelsmarkt

in €/MWh (Wochendurchschnittswerte)

Quelle: RWE Supply & Trading

Aufwärtstrend der Stromgroßhandelspreise setzt sich fort.

Die Verteuerung von Brennstoffen und Emissionsrechten spiegelte sich in der Entwicklung der Stromgroßhandelspreise wider. Diese tendierten weiter nach oben. Im vergangenen Jahr kostete Grundlaststrom am deutschen Spotmarkt durchschnittlich 44 €/MWh und damit 10 € mehr als 2017. Deutliche Preissteigerungen gab es auch in den beiden anderen großen Erzeugungsmärkten von RWE: In Großbritannien erhöhten sich die Spotnotierungen um 12 auf 57 £/MWh (65 €) und in den Niederlanden um 14 auf 53 €/MWh. An den Terminmärkten zeigte sich folgende Entwicklung: Der deutsche Grundlast-Forward 2019 notierte im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 44 €/MWh; das sind 12 € mehr, als 2017 für den Forward 2018 gezahlt wurde. In Großbritannien verteuerte sich Grundlaststrom in Terminkontrakten für das Folgejahr um 10 auf 54 £/MWh (61 €) und in den Niederlanden um 13 auf 49 €/MWh.

Clean Dark Spreads 1 im Terminhandel

in €/MWh (Wochendurchschnittswerte)

Quelle: RWE Supply & Trading

1 Grundlast-Strompreis abzüglich der Kosten für Steinkohle und CO2-Emissionsrechte bei einer angenommenen Kraftwerkseffizienz von 40 %; inkl. CO2-Steuer in Großbritannien

Clean Spark Spreads 1 im Terminhandel

in €/MWh (Wochendurchschnittswerte)

Quelle: RWE Supply & Trading

1 Grundlast-Strompreis abzüglich der Kosten für Gas und CO2-Emissionsrechte bei einer angenommenen Kraftwerkseffizienz von 50 %; inkl. CO2-Steuer in Großbritannien

Anstieg der Erzeugungsmargen in Deutschland.

Die Kraftwerksmargen ergeben sich, indem man vom Preis je produzierter Einheit Strom die Kosten (inkl. Steuern) der dafür benötigten Menge an Brennstoff und CO2-Emissionsrechten abzieht. Den Brennstoff für unsere Steinkohle- und Gaskraftwerke beschaffen wir i. d. R. an liquiden Märkten zu den jeweils aktuellen Konditionen. Die Erzeugungskosten dieser Anlagen können daher stark schwanken. Bei Steinkohlekraftwerken werden die Margen als Clean Dark Spreads bezeichnet und bei Gaskraftwerken als Clean Spark Spreads.

Die beiden Abbildungen oben zeigen, wie sich diese Spreads in unseren wichtigsten Erzeugungsmärkten seit 2016 entwickelt haben. Abgestellt wird auf Termintransaktionen für das jeweils nächste Jahr. In Deutschland und den Niederlanden haben die Clean Dark Spreads und die Clean Spark Spreads nach einem mäßigen ersten Halbjahr etwas angezogen; im Gesamtjahr konnten sie das Niveau von 2017 damit leicht übertreffen. In Großbritannien lagen die Clean Spark Spreads dagegen geringfügig und die Clean Dark Spreads deutlich unter den jeweiligen Vorjahresdurchschnittswerten.

Die Brennstoffkosten der Braunkohle- und Kernkraftwerke sind dagegen relativ stabil, da wir Uran auf Basis langfristiger Verträge zu festen Konditionen beschaffen und Braunkohle in eigenen Tagebauen fördern. Der Anstieg der Großhandelsstrompreise hatte zur Folge, dass sich die in der Kernenergie erzielbaren Margen deutlich erhöhten; nur geringfügig verbessert haben sich dagegen die Deckungsbeiträge der Braunkohlekraftwerke, weil neben den Stromnotierungen auch die Preise für CO2-Emissionsrechte gestiegen sind.

Rückläufige Erträge der RWE-Kraftwerke.

Um kurzfristige Absatz- und Preisrisiken zu begrenzen, verkaufen wir den Strom aus unseren Kraftwerken größtenteils auf Termin und sichern die benötigten Brennstoffe und Emissionsrechte preislich ab. Unsere Stromerlöse im Berichtsjahr waren somit von den Konditionen bestimmt, zu denen wir Terminkontrakte für 2018 in vorangegangenen Jahren abgeschlossen haben. Für unsere Braunkohle- und Kernkraftwerke, die überwiegend die Grundlast abdecken, haben wir solche Verkäufe bereits relativ früh getätigt und dabei niedrigere Preise erzielt als in Kontrakten für 2017; bei nahezu stabilen Erzeugungskosten haben sich die Margen dieser Anlagen dementsprechend verringert. Terminverkäufe von Strom aus Steinkohle- und Gaskraftwerken tätigen wir typischerweise mit geringerem zeitlichen Vorlauf. Dadurch haben wir stärker von der Preiserholung im Stromgroßhandel profitiert. Allerdings mussten wir auch deutlich mehr für Brennstoffe bezahlen. Die bei Terminkontrakten realisierten Margen haben sich daher auch für diese Anlagen insgesamt verschlechtert.

Unterdurchschnittliche Windverhältnisse in Mitteleuropa und Großbritannien.

Bei den erneuerbaren Energien wird die Verfügbarkeit und Profitabilität der Erzeugungsanlagen in hohem Maße von den Wetterbedingungen beeinflusst. Für innogy ist vor allem das Windaufkommen von Bedeutung. Dieses lag an den mitteleuropäischen und britischen Erzeugungsstandorten des Unternehmens deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre, während es in Italien und Spanien genau dem langfristigen Mittel entsprach. Verglichen mit 2017 wiesen alle innogy-Standorte ein Winddefizit auf. Bei Laufwasserkraftwerken hängt die Auslastung in starkem Maße von den Niederschlags- und Schmelzwassermengen ab. In Deutschland, der Hauptregion unserer Stromerzeugung aus Wasserkraft, lagen diese Mengen unter dem langfristigen Durchschnitt und unter dem Niveau von 2017.

1.4 POLITISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

Das Thema Klimaschutz dominiert weiterhin die energiepolitische Agenda. Die Europäische Union hat das Europäische Emissionshandelssystem grundlegend reformiert und sich ein ambitioniertes Ziel für den Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2030 gesetzt. In Deutschland und den Niederlanden werden zudem die Weichen für einen vorzeitigen Kohleausstieg gestellt. Die Regierung in Den Haag hat dazu bereits im Mai 2018 einen ersten Gesetzentwurf vorgelegt. Berlin will bald nachziehen und sich dabei an den Vorschlägen einer von der Regierung einberufenen Kommission orientieren. Diese hat sich Anfang 2019 dafür ausgesprochen, dass Deutschland bis 2038 aus der Kohleverstromung aussteigt. Bereits bis 2022 soll der Bestand an Kohlekraftwerken im Markt deutlich verringert werden. Es ist absehbar, dass die Vorschläge gravierende Folgen für das Braunkohlegeschäft von RWE haben werden.

Reform des europäischen Emissionshandels beschlossen.

Das Europäische Parlament und der Ministerrat haben im Februar bzw. März 2018 eine grundlegende Reform des Europäischen Emissionshandelssystems (ETS) verabschiedet. Vorausgegangen waren sogenannte Trilog-Gespräche von Vertretern der beiden Gremien und der EU-Kommission. Mit der Reform, die im April 2018 in Kraft getreten ist, soll das ETS gestärkt und auf das europäische Treibhausgasminderungsziel für 2030 ausgerichtet werden. Bis 2030 müssen die Wirtschaftssektoren, die am ETS teilnehmen, ihre Emissionen gegenüber 2005 um insgesamt 43 % reduziert haben. Die Zahl der an den Markt ausgegebenen CO2-Zertifikate soll deshalb während der vierten Emissionshandelsperiode von 2021 bis 2030 um jährlich 2,2 % gesenkt werden. Bis dahin liegt der Reduktionsfaktor noch bei 1,74 %. Mit der ETS-Novelle will man außerdem den hohen Zertifikatüberschuss im Markt abbauen. Verglichen mit der alten Rechtslage können nun wesentlich mehr Emissionsrechte in die sogenannte Marktstabilitätsreserve (MSR) überführt werden. Bei der MSR, die ab 2019 zum Einsatz kommt, handelt es sich um ein Instrument, mit dem das Angebot von Zertifikaten flexibler an die Nachfrage angepasst werden kann. Die Neuregelung sieht vor, dass die Anzahl der Zertifikate, die per Versteigerung in den Markt gegeben werden, von 2019 bis 2023 pro Jahr um 24 % des Zertifikatüberschusses gekürzt wird und die einbehaltenen Zertifikate in die MSR überführt werden. Ab 2023 sollen Emissionsrechte aus dem Bestand der MSR gelöscht werden, soweit dieser die Versteigerungsmenge des Vorjahres übersteigt. Den Mitgliedstaaten wird überdies erlaubt, nationale Maßnahmen, die zur Schließung von Kraftwerken und damit niedrigeren Emissionen führen, mit der Löschung entsprechender Zertifikatmengen zu flankieren.

EU-Winterpaket: Neue Ziele für die Energieeffizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Das Europäische Parlament und der Ministerrat haben Ende 2018 Neufassungen der Richtlinien zu den erneuerbaren Energien und zur Energieeffizienz sowie eine Verordnung zur Kontrolle der Fortschritte in der Klima- und Energiepolitik verabschiedet. Nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sind die Rechtsakte am 24. Dezember in Kraft getreten. Sie gehören zum Legislativpaket "Saubere Energie für alle Europäer" (sogenanntes "Winterpaket"), das nun bereits zum großen Teil verabschiedet worden ist. Die EU hat sich darin ein ambitioniertes Ziel zum Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt: Diese sollen bis 2030 mindestens 32 % der Energienachfrage decken. Derzeit strebt die EU an, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 20 % zu erreichen. Ehrgeizig ist auch das Ziel zur Energieeffizienz: Die EU will ihren Primärenergieverbrauch bis 2030 um 32,5 % gegenüber einer zugrunde gelegten Referenzentwicklung senken. Die Mitgliedstaaten werden darüber hinaus verpflichtet, bis Ende 2019 nationale Energie- und Klimapläne für die Zeit bis 2030 vorzulegen sowie Langfriststrategien zum Klimaschutz zu entwickeln. Deutschland hat diese Vorgabe bereits erfüllt.

EU schränkt Teilnahme von Kohlekraftwerken an Kapazitätsmechanismen ein.

Einen Durchbruch erzielte die EU auch bei der Novelle der Strommarktrichtlinie und der Strommarktverordnung, die ebenfalls Teil des Winterpakets sind. Das Europäische Parlament und der Ministerrat konnten sich im Dezember auf eine gemeinsame Position dazu verständigen. Beide Gremien wollen die Strommarktverordnung um Regelungen ergänzen, an die sich nationale Regierungen halten müssen, falls sie Kapazitätsmechanismen einführen oder dies bereits getan haben. Kraftwerke mit CO2-Emissionen von mehr als 550 g/kWh dürfen künftig nur sehr eingeschränkt an solchen Mechanismen teilnehmen. Voraussetzung dafür ist, dass sie pro Jahr nicht mehr als 350 kg CO2je Kilowatt installierter Leistung emittieren. Ein modernes Braunkohlekraftwerk erreicht diese Grenze nach maximal 375 Stunden im Volllastbetrieb, ein modernes Steinkohlekraftwerk nach höchstens 470 Stunden. Konkret heißt das, dass Kohlekraftwerke nicht mit voller Auslastung an einem allgemeinen Kapazitätsmarkt teilnehmen können, wohl aber an Reserveregelungen, die nur wenige Betriebsstunden vorsehen. Ein Beispiel für solche Regelungen ist die bestehende Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft, die nach den neuen EU-Regeln auch in Zukunft möglich wäre. Die Obergrenze von 550 Gramm soll für neue Kraftwerke am 1. Januar 2020 wirksam werden. Für Bestandsanlagen gilt eine Übergangsregelung bis Mitte 2025. Bereits existierende Kapazitätsverträge und solche, die im laufenden Jahr abgeschlossen werden, bleiben von den Grenzwerten gänzlich unberührt. Damit kam die EU insbesondere Polen entgegen: Das Land hat bereits einen allgemeinen Kapazitätsmarkt eingeführt, in den Kohlekraftwerke einbezogen sind. Das Europäische Parlament und der Ministerrat müssen die Novelle der Strommarktrichtlinie und der Strommarktverordnung noch formal beschließen, ehe sie in Kraft treten kann. Dies wird voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2019 geschehen.

Strukturwandel-Kommission schlägt Fahrplan für deutschen Kohleausstieg vor.

In Deutschland, unserem wichtigsten Erzeugungsmarkt, zeichnet sich ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung ab. Im Januar 2019 hat die von der Bundesregierung eingerichtete Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" nach langen Beratungen ein Konzept vorgelegt, wie das Land seine Klimaschutzziele im Energiesektor erreichen kann, ohne dass es zu Strukturbrüchen, sozialen Härten oder einer Gefährdung der Versorgungssicherheit kommt. Das Gremium aus Vertretern von Industrie, Gewerkschaften, Wissenschaft, Verbänden, Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen empfiehlt, dass Deutschland bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung aussteigt. Allerdings soll 2032 geprüft werden, ob dieses Ziel erreichbar ist und ob das Enddatum sogar auf 2035 vorgezogen werden kann. Darüber hinaus legt die Kommission Etappenziele für den Kohleausstieg fest: Durch Stilllegungen oder Umrüstungen soll der Bestand an Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken im Markt bis Ende 2022 auf jeweils 15 GW Erzeugungsleistung gesenkt werden. Gegenüber Ende 2017 entspricht das einem Rückgang von mindestens 12,5 GW, davon annähernd 5 GW aus Braunkohle und 7,7 GW aus Steinkohle. In den Zahlen enthalten sind Stilllegungen, die zwischenzeitlich stattgefunden haben oder schon angekündigt sind. Ebenfalls miterfasst sind Braunkohleblöcke, die Ende 2017 noch nicht in die Sicherheitsbereitschaft überführt worden waren. Im Jahr 2030 sollen dann nur noch Braunkohlekraftwerke mit insgesamt 9 GW und Steinkohlekraftwerke mit insgesamt 8 GW am Markt sein (ohne Reserven). Ferner rät die Kommission, in Höhe der zusätzlich eingesparten CO2-Mengen Emissionsrechte aus dem nationalen Versteigerungsbudget zu löschen. Die für die stillgelegten Kraftwerke nicht mehr benötigten Zertifikate stünden sonst anderen Teilnehmern am Europäischen Emissionshandelssystem zur Verfügung und würden ihnen zusätzliche Emissionen erlauben.

Die Kommission schlägt der Bundesregierung außerdem vor, in den Jahren 2023, 2026 und 2029 die bis dahin umgesetzten Maßnahmen einer Überprüfung zu unterziehen. Dabei sollen u. a. die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit, das Strompreisniveau, den Klimaschutz und die Strukturentwicklung in den betroffenen Regionen analysiert und nötigenfalls gegensteuernde Maßnahmen in die Wege geleitet werden. Außerdem wird der Politik empfohlen, den Stilllegungsfahrplan im Einvernehmen mit den Betreibern umzusetzen und diesen angemessene Entschädigungsleistungen zu gewähren. Die Kommission hält es ferner für wünschenswert, dass der Hambacher Forst erhalten bleibt. Im Hinblick auf die Umsiedlungen in den Tagebauregionen werden die Länder aufgefordert, in einen Dialog mit den Betroffenen zu treten, um soziale und wirtschaftliche Härten zu vermeiden. Betriebsbedingte Kündigungen sowie unbillige soziale und ökonomische Nachteile für die Beschäftigten sollen verhindert werden, u. a. durch ein staatliches Anpassungsgeld.

Die Vorschläge der Kommission sind bei Politikern und Interessenverbänden überwiegend auf Zustimmung gestoßen. Positiv hervorgehoben wurde, dass nun ein breiter Konsens gefunden sei, der für die Politik die Basis sein kann, um Planungssicherheit für Unternehmen, Beschäftigte und Regionen zu schaffen. Beobachter gehen deshalb davon aus, dass die Bundesregierung das Konzept der Kommission in den wesentlichen Punkten umsetzen wird. Für unser rheinisches Braunkohlegeschäft hätte das gravierende Konsequenzen. RWE hat im Rahmen der Sicherheitsbereitschaft bereits vier Kraftwerksblöcke vorzeitig vom Netz genommen und wird Ende September 2019 einen weiteren Block folgen lassen. Zusätzliche Stilllegungen sind deshalb umso schwieriger und führen zu Belastungen, die weit über die entgangenen Stromerlöse hinausgehen. Beispielsweise müssten wir kurzfristig in erheblichem Umfang Stellen abbauen und Sozialprogramme für die betroffenen Beschäftigten auflegen. Bei einer frühzeitigen Schließung von Tagebauen müssten neue Rekultivierungskonzepte erarbeitet und die Bergbaurückstellungen wegen der früheren Inanspruchnahme nach oben angepasst werden. Zusätzliche Kosten entstünden bei einem Erhalt des Hambacher Forstes, sofern dieser überhaupt technisch möglich ist. Des Weiteren sind erhebliche Investitionen erforderlich, um Tagebaue und Kraftwerke auf ein neues Betriebskonzept umzustellen. Welche Belastungen insgesamt auf uns zukommen, können wir erst dann verlässlich abschätzen, wenn die Bundesregierung konkrete Pläne vorgelegt und Gespräche mit uns aufgenommen hat. Positiv werten wir, dass die Kommission die Notwendigkeit angemessener Entschädigungsleistungen für Kraftwerksbetreiber anerkannt hat und dabei ausdrücklich auch die Folgekosten für die Tagebaue einbezieht.

Niederlande planen Ausstieg aus der Kohleverstromung.

Auch in den Niederlanden kündigt sich ein frühzeitiger Kohleausstieg an. Im Mai hat die Regierung einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet. Danach darf in Kraftwerken aus den 1990er Jahren ab 2025 keine Steinkohle mehr eingesetzt werden. Für Anlagen jüngeren Baudatums soll das Verbot fünf Jahre später in Kraft treten. Somit würde in den Niederlanden ab 2030 keine Kohle mehr verstromt. Diese Zielvorgabe steht auch im Koalitionsvertrag, den die vier Regierungsparteien unter der Führung von Ministerpräsident Mark Rutte im Oktober 2017 geschlossen haben. Nach einer öffentlichen Konsultation im Sommer 2018 hat die Regierung den Gesetzentwurf überarbeitet und eine bislang nicht veröffentlichte Neufassung dem Raad van State (niederländischen Staatsrat) vorgelegt, einem Verfassungsorgan, das die Regierung berät. Im Frühjahr 2019 soll dann das Parlament über den Entwurf entscheiden. Derzeit sind in den Niederlanden noch fünf Steinkohlekraftwerke in Betrieb. Zwei davon gehören uns, Amer 9 und Eemshaven. Die erstgenannte Anlage verfügt über 631 MW Nettoleistung und ist 1993 ans Netz gegangen. Nach dem Gesetzentwurf vom Mai müsste sie Ende 2024 die Kohleverstromung einstellen. Das Kraftwerk Eemshaven ist ein Doppelblock mit 1.554 MW, den wir seit 2014 betreiben. Für ihn würde das spätere Ausstiegsdatum gelten, also Ende 2029. Amer 9 und Eemshaven müssten entweder stillgelegt oder mit anderen Brennstoffen betrieben werden. Derzeit rüsten wir beide Anlagen für die Beifeuerung von Biomasse um. Dafür erhalten wir Fördermittel, mit denen wir die Investitionsausgaben und den Mehraufwand bei der Brennstoffbeschaffung finanzieren. Eine Umrüstung auf 100-prozentige Biomassenutzung wäre mit erheblichen Zusatzbelastungen verbunden. Im Dialog mit der Politik treten wir für einen Ausgleich unserer finanziellen Nachteile aus dem geplanten Kohleausstieg ein und werden nötigenfalls auch rechtliche Schritte einleiten.

Niederländische Regierung will Mindestpreis für CO2-Emissionen im Stromsektor einführen.

Die Regierung in Den Haag will darüber hinaus das europäische Emissionshandelssystem durch eine nationale CO2-Steuer im Stromsektor flankieren. Damit soll erreicht werden, dass die Gesamtkosten je ausgestoßener Tonne Kohlendioxid auch bei niedrigen Zertifikatpreisen nicht unter ein vorab definiertes Minimum sinken. Die Einführung der Abgabe ist Bestandteil eines nationalen Klima-Abkommens, das voraussichtlich im laufenden Jahr verabschiedet wird. Darin will die Regierung in Abstimmung mit Umweltverbänden, Gewerkschaften und Energieunternehmen Maßnahmen festlegen, mit denen das Land seine ambitionierten Emissionsminderungsziele erreichen kann. Nach ersten Plänen sollte die Abgabe bei ihrer Einführung im Jahr 2020 einen Mindestpreis von 18 € je Tonne CO2garantieren und dieser Wert bis 2030 schrittweise auf 43 € angehoben werden. Damit stieß die Regierung allerdings auf Kritik. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Reform nur wenig zur Emissionsminderung beitragen werde und die Sicherheit der Stromversorgung beeinträchtigen könne. Aus den gleichen Gründen hatte sich auch der Energiesektor gegen die Abgabe ausgesprochen und dabei auf das inzwischen stark erhöhte Preisniveau im europäischen Emissionshandel hingewiesen. Trotzdem wollte die Politik nicht gänzlich von dem Vorhaben abrücken. Nach Gesprächen mit den Energieunternehmen und Umweltverbänden wurde ein Mindestpreispfad festgelegt, der deutlich unter dem ursprünglich geplanten liegt. Er startet 2020 mit 12,30 € und erhöht sich schrittweise auf 31,90 € im Jahr 2030. Dem Pfad liegen Schätzungen zur künftigen Preisentwicklung im europäischen Emissionsrechtehandel zugrunde. Angenommen wird, dass die Zertifikatnotierungen stark ansteigen und durchgehend über den vorgegebenen CO2-Mindestpreisen liegen werden.

1.5 WESENTLICHE EREIGNISSE

2018 war für uns ein ereignisreiches Jahr. Durch eine mit E.ON getroffene Vereinbarung über den Tausch von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen haben wir die Weichen gestellt für eine neue RWE, die zu Europas führenden Produzenten von Strom aus erneuerbaren Energien gehören wird. Unsere Tochter innogy hat zudem weitere Meilensteine beim Ausbau ihrer Windkraft- und Solarkapazitäten erreicht. Für unser Braunkohlegeschäft war das vergangene Jahr weniger erfreulich: Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst angeordnet, der unsere Tagebauaktivitäten beeinträchtigen und Einbußen bei der Stromproduktion verursachen wird. Im Folgenden stellen wir wesentliche Ereignisse dar, die 2018 und Anfang 2019 eingetreten sind. Dabei konzentrieren wir uns auf Vorgänge, die nicht bereits an anderer Stelle im Lagebericht ausführlich erläutert werden.

Ereignisse im Berichtsjahr

Umfassendes Tauschgeschäft vereinbart: E.ON wird innogy übernehmen, RWE steigt zu Europas Nr. 3 bei den erneuerbaren Energien auf.

Die Energieversorger RWE und E.ON haben gemeinsam die Weichen für eine grundlegende Neuaufteilung ihrer Geschäftsaktivitäten gestellt. RWE wird damit zu Europas Nr. 3 bei den erneuerbaren Energien, während E.ON seine Netz- und Vertriebsaktivitäten ausbaut. Dies wollen die beiden Unternehmen mit einem umfassenden Tauschgeschäft erreichen, das sie am 12. März 2018 vertraglich vereinbart haben. Demnach wird E.ON den von RWE gehaltenen 76,8 %-Anteil an der innogy SE erwerben. Im Gegenzug erhält RWE folgende Geschäftsteile und Vermögenswerte: (1) eine Beteiligung von 16,67 % an E.ON, die durch eine Sachkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital geschaffen wird; (2) nahezu das gesamte Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON und innogy; (3) die Minderheitsbeteiligungen der E.ON-Tochter PreussenElektra an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland in Höhe von 25 % bzw. 12,5 %; (4) das Gasspeichergeschäft von innogy und (5) den 37,9 %-Anteil von innogy am österreichischen Energieversorger Kelag. Daneben wird RWE eine Zahlung von 1,5 Mrd. € an E.ON leisten. Die Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen sollen mit ökonomischer Rückwirkung zum 1. Januar 2018 übertragen werden. Der Transaktion lag bei Vertragsabschluss eine Bewertung unseres 76,8 %-Anteils an innogy von 40 € je Aktie zugrunde. Das entspricht einer Prämie von 28 % auf den Schlusskurs der innogy-Aktie zum 22. Februar (31,29 €) - den letzten Wert, der von Übernahmespekulationen noch weitgehend unbeeinflusst war. In den 40 € sind die Dividenden der innogy SE für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 enthalten, die RWE weiter zustehen.

RWE steigt durch die Transaktion zum Allrounder der Stromerzeugung auf, der mit seinen flexiblen Kraftwerken einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit leistet und zugleich den Umbau des Energiesektors in Richtung einer klimaschonenden Stromproduktion vorantreibt. Dadurch stellen wir uns nicht nur operativ breiter, sondern auch finanziell robuster auf. Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien zeichnet sich durch einen hohen Anteil stabiler regulierter Erträge aus. Nach Abschluss der Transaktion dürfte es mehr als die Hälfte zum bereinigten EBITDA des RWE-Konzerns beitragen. Unser Verschuldungsfaktor, der das Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten EBITDA wiedergibt, wird dann voraussichtlich bei unter 3,0 liegen. Ausführliche Informationen zu den Auswirkungen der Transaktion auf unser Geschäftsmodell finden Sie auf Seite 18 f.

Wir sind zuversichtlich, das Tauschgeschäft bis Ende 2019 abschließen zu können. Vollzogen wird es in mehreren Etappen, von denen einige bereits hinter uns liegen:

Zunächst hat E.ON den Minderheitsaktionären von innogy am 27. April 2018 ein freiwilliges öffentliches Angebot zur Übernahme ihrer Anteile unterbreitet. Mit 40 € je Aktie abzüglich der innogy-Dividenden für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 entsprach der Angebotspreis den Konditionen, die der Transaktion zwischen E.ON und uns zugrunde liegen. Bei Ablauf der Annahmefrist am 25. Juli 2018 waren E.ON 9,4 % der innogy-Aktien angedient worden.

Am 18. Juli haben RWE und innogy sowie E.ON und innogy Vereinbarungen zur Kooperation bei der Umsetzung der Transaktion getroffen. Das Management von innogy sagt darin zu, die Umsetzung des Tauschgeschäfts zu unterstützen, auch gegenüber dem Kapitalmarkt. Angestrebt wird ein transparenter Integrationsprozess, bei dem die Mitarbeiter möglichst gleich behandelt werden, unabhängig davon, welchem Unternehmen sie derzeit angehören. Außerdem soll den Stärken der einzelnen Gesellschaften Rechnung getragen werden. Mit der Vereinbarung besteht die Möglichkeit, die Integrationsmaßnahmen frühzeitig gemeinsam zu planen und die Transaktion zügiger abzuschließen.

Am 22. Januar 2019 haben wir den Erwerb der für uns bestimmten Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen bei der Europäischen Kommission angemeldet und erhielten am 26. Februar die Freigabe aus Brüssel. Vorausgegangen war eine mehrmonatige Vorprüfung, durch die sich die Kommission schon frühzeitig ein genaues Bild von den wettbewerblichen Auswirkungen der Transaktion machen konnte. E.ON hat die Übernahme von innogy am 31. Januar 2019 bei der Kommission angemeldet. Darüber hinaus müssen Genehmigungen nationaler Wettbewerbsbehörden eingeholt werden. Dies betrifft u. a. den Erwerb der Finanzbeteiligung an E.ON. Die Erlaubnis dafür haben wir am 28. Januar 2019 beim Bundeskartellamt und am 25. Februar 2019 bei der britischen Competition and Markets Authority (CMA) beantragt. Bereits am 26. Februar, dem Tag der Freigabe durch die Kommission, hat uns das Bundeskartellamt grünes Licht gegeben.

Sobald alle erforderlichen Genehmigungen der zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden vorliegen, soll die Transaktion in zwei Schritten abgeschlossen werden: Zunächst erhält E.ON unsere 76,8 %-Beteiligung an innogy und die vereinbarte Zahlung von 1,5 Mrd. €, während wir die 16,67 °%-Beteiligung an E.ON sowie die Minderheitsanteile an den Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland übernehmen. Im zweiten Schritt wird uns E.ON die eigenen und die zu innogy gehörenden Erneuerbare-Energien-Aktivitäten, das Gasspeichergeschäft von innogy und den Kelag-Anteil überlassen.

Gericht beschließt vorläufigen Stopp der Rodung im Hambacher Forst - RWE erwartet Ergebniseinbußen durch Beeinträchtigung des Tagebaubetriebs.

Am 5. Oktober hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster per Eilverfahren beschlossen, dass RWE Power den Hambacher Forst (bei Köln) vorerst nicht roden darf. Dies wird zu einer massiven Beeinträchtigung der Braunkohleförderung im Tagebau Hambach führen. Wir rechnen im Mittelfristzeitraum (2019 bis 2021) mit jährlichen Mengeneinbußen von 10 bis 15 Mio. Tonnen. Das bereinigte EBITDA wird dadurch um voraussichtlich 100 bis 200 Mio. € pro Jahr niedriger ausfallen. Die Rodung des Hambacher Forstes ist Teil des Hauptbetriebsplans 2018-2020. Dieser war im März 2018 von der zuständigen Bezirksregierung mit Anordnung des Sofortvollzugs zugelassen worden. Daraufhin hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) eine Aufhebung des Sofortvollzugs beantragt, die das Verwaltungsgericht (VG) Köln aber ablehnte. Einer Beschwerde des BUND gegen den Kölner Beschluss ist vom OVG Münster im Oktober insoweit stattgegeben worden, als es die Rodung des Hambacher Forstes zunächst gestoppt hat, während die übrigen Tagebauaktivitäten fortgesetzt werden können. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Rechtslage wegen ihrer Komplexität nicht im Eilverfahren geklärt werden könne.

Ob und wann der Hambacher Forst gerodet werden kann, muss nun im Hauptsacheverfahren entschieden werden, das beim VG Köln anhängig ist. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob die ca. 200 Hektar große Restfläche des Forstes den europäischen Schutzbestimmungen für Flora-Fauna-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) unterliegt. Nach einem Anfang 2018 veröffentlichten Gutachten des Kieler Instituts für Landschaftsökologie ist dies nicht der Fall. Zur gleichen Einschätzung war das VG Köln in einem früheren vom BUND angestrengten Verfahren gekommen, bei dem es u. a. um den Rahmenbetriebsplan 2020-2030 ging. Die Klage war am 24. November 2017 abgewiesen worden. Das OVG Münster hat am 5. Oktober 2018 die Berufung des BUND gegen dieses Urteil zugelassen. Somit ist neben dem VG Köln nun auch das OVG Münster in einem Hauptsacheverfahren mit der Klärung der FFH-Thematik befasst. Wann eine finale Entscheidung dazu vorliegt, ist offen. Möglicherweise wird dies nicht vor Ende 2020 der Fall sein. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass das Thema vorher auf die Agenda der Bundesregierung kommt. Im Abschlussbericht der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" vom 26. Januar 2019 wird der Erhalt des Hambacher Forstes als wünschenswert bezeichnet. Über die Empfehlungen der Kommission an die Bundesregierung informieren wir auf Seite 33 ausführlich.

Der mit Hambacher Braunkohle erzeugte Strom entspricht rund 15 % des Bedarfs in Nordrhein-Westfalen. An den Tagebau angeschlossen sind nicht nur Kraftwerke in Neurath und Niederaußem, sondern auch Veredlungsbetriebe, die viele kleine und mittelständische Unternehmen mit Braunkohleprodukten für deren Strom- und Wärmeerzeugung versorgen. Derzeit sind rund 4.600 RWE-Mitarbeiter im Hambacher Abbaugebiet und in den nachgelagerten Kraftwerken und Betrieben tätig; hinzu kommen zahlreiche Beschäftigte bei Zulieferern.

EU-Gericht legt britischen Kapazitätsmarkt auf Eis.

Das Gericht der Europäischen Union hat Mitte November die von der EU-Kommission erteilte Genehmigung für den britischen Kapazitätsmarkt für unwirksam erklärt. Nach Auffassung der Richter hätte die Kommission zunächst eine umfassende Untersuchung durchführen müssen, bevor sie grünes Licht für die staatlichen Beihilfen gab. Seit dem Urteil befindet sich der britische Kapazitätsmarkt in einer Stillhaltephase. Das heißt, dass keine Kapazitätszahlungen im Rahmen bestehender Vereinbarungen geleistet und keine neuen Kapazitätsauktionen durchgeführt werden dürfen, bis die Kommission die Beihilfen erneut genehmigt hat. Die Prämienzahlungen, die wir im Berichtsjahr erhalten haben, fielen dadurch um ca. 50 Mio. € niedriger aus als erwartet. Das britische Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (BEIS) hat erklärt, dass es alles in seiner Macht Stehende tun werde, um möglichst bald wieder die Genehmigung für den Kapazitätsmarkt zu erhalten. Dies könnte noch im laufenden Jahr der Fall sein. Die EU-Kommission hat inzwischen eine eingehende Untersuchung eingeleitet, mit der sie klären will, ob der britische Kapazitätsmarkt den EU-Vorschriften für staatliche Beihilfen entspricht. Sollte die Kommission dem ursprünglichen britischen Genehmigungsersuchen erneut stattgeben, könnten wieder Kapazitätsprämien gewährt werden. Obwohl wir zuversichtlich sind, dass der britische Kapazitätsmarkt in der bisherigen Form fortgeführt werden kann, haben wir für das laufende Jahr erst einmal keine Zahlungen eingeplant. Bei früheren Auktionen waren uns für 2019 rund 180 Mio. € zugesagt worden.

Braunkohleblöcke Niederaußem E und F in Sicherheitsbereitschaft überführt.

Am 30. September haben wir die beiden 300-MW-Blöcke E und F des Braunkohlekraftwerks Niederaußem planmäßig vom Netz genommen. Die Anlagen sind in die sogenannte Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft überführt worden und können bei Engpässen in der Stromversorgung binnen zehn Tagen reaktiviert werden. Die Regelungen zur Sicherheitsbereitschaft waren 2016 aus Klimaschutzgründen gesetzlich verankert worden. Danach müssen im Zeitraum von 2016 bis 2019 acht Braunkohleblöcke mit einer Leistung von insgesamt 2,7 GW vom Markt genommen und jeweils vier Jahre lang bis zur endgültigen Stilllegung für die letzte Absicherung der Stromversorgung bereit gehalten werden. Fünf der acht Anlagen mit zusammen 1,5 GW gehören RWE. Bereits 2017 hatten wir - ebenfalls Ende September -die Blöcke P und Q des Kraftwerks Frimmersdorf in die Sicherheitsbereitschaft überführt. 2019 wird Block C des Kraftwerks Neurath folgen.

RWE verkauft Mehrheitsbeteiligung am ungarischen Stromerzeuger Mátra.

RWE und der Energieversorger EnBW haben gemeinsam ihre Beteiligungen von 51 % bzw. 21,7 % am ungarischen Stromerzeuger Mátrai Erőmű ZRt. (kurz: Mátra) verkauft. Die Transaktion wurde im März 2018 abgeschlossen. Erwerber ist ein Konsortium aus der tschechischen EP Holding und dem ungarischen Investor Lőrinc Mészáros. Mátra ist auf die Förderung und Verstromung von Braunkohle spezialisiert. Ende 2017 beschäftigte das Unternehmen etwas mehr als 2.000 Mitarbeiter und verfügte über eine Nettoerzeugungskapazität von rund 840 MW. Die Gesellschaft hat für uns strategisch an Bedeutung verloren, weil wir uns bei der konventionellen Stromerzeugung auf die Kernmärkte Deutschland, Großbritannien und Benelux konzentrieren wollen.

Niederländisches Gaskraftwerk Claus C wird wieder ans Netz gehen.

Unser vorübergehend stillgelegtes Gaskraftwerk Claus C im niederländischen Maasbracht wird die Stromproduktion wieder aufnehmen. Das hat der Vorstand der RWE Generation im Oktober beschlossen. Die Anlage verfügt über eine Nettoleistung von 1.304 MW und erfüllt mit einem Wirkungsgrad von 58 % höchste Effizienzstandards. Sie war 2012 in Betrieb gegangen und zwei Jahre später wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Netz genommen worden. Gründe für ihre Reaktivierung sind verbesserte Marktbedingungen und eine zunehmende Nachfrage nach steuerbarer Erzeugungsleistung. Kommerzielle Chancen ergeben sich auch dadurch, dass Belgien aus der Kernenergie aussteigen will und daher zusätzliche Erzeugungskapazitäten benötigt. Durch seine grenznahe Lage könnte Claus C direkt an das belgische Stromnetz angeschlossen werden. Allerdings wird das Kraftwerk wohl erst im Herbst 2020 voll einsatzbereit sein, u. a. weil noch umfangreiche Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Im Gegensatz zu Claus C wird das benachbarte Gaskraftwerk Claus A keinen Strom mehr produzieren. Die Anlage mit 610 MW Nettoleistung ist bereits seit März 2012 nicht mehr am Netz und wurde 2018 endgültig stillgelegt. Aufgrund ihres technischen Zustands hätte sich eine Reaktivierung nicht gelohnt. Darüber hinaus haben wir das Gaskraftwerk Moerdijk 1 zum 1. Februar 2018 vorläufig vom Netz genommen. Diese Entscheidung war 2016 aus wirtschaftlichen Gründen getroffen worden. Moerdijk 1 liegt südlich von Rotterdam in der niederländischen Provinz Nordbrabant und verfügt über eine Nettoleistung von 348 MW.

Britischer Offshore-Windpark Galloper fertiggestellt.

Unsere Tochter innogy hat ihre Stromerzeugungskapazität auf Basis erneuerbarer Energien weiter ausgebaut. Mit Galloper konnte ein großer Windpark in der britischen Nordsee fertiggestellt werden, dessen 56 Turbinen auf eine Gesamtleistung von 353 MW kommen. innogy ist mit 25 % an dem Windpark beteiligt, betreibt ihn und war hauptverantwortlich für die Entwicklung und den Bau. Seit März 2018 ist Galloper mit voller Kapazität am Netz. Sein Strom deckt rein rechnerisch den Bedarf von rund 380.000 britischen Haushalten. Die Investitionssumme betrug 1,5 Mrd. £.

RWE-Tochter innogy gewinnt Partner für Offshore-Windkraftprojekt Triton Knoll.

Entsprechend ihrer Strategie, große Windkraftvorhaben gemeinsam mit Partnern zu verwirklichen, hat innogy den japanischen Energiekonzernen J-Power und Kansai Electric Power Anteile von 25 % bzw. 16 % am Offshore-Projekt Triton Knoll verkauft. innogy hält damit weiterhin die Mehrheit an Triton Knoll (59 %). Die Transaktion wurde im August vertraglich vereinbart und konnte im September abgeschlossen werden. Triton Knoll ist ein Windpark mit ca. 860 MW Gesamtleistung, der in der Nordsee vor der Küste Englands entstehen soll. innogy und die neuen Partner werden hier gemeinsam etwa 2 Mrd. £ investieren. Mit 1,75 Mrd. £ wird ein Großteil dieses Betrags von einem internationalen Bankenkonsortium bereitgestellt. innogy hat Triton Knoll entwickelt und wird auch für den Bau, den Betrieb und die Instandhaltung des Windparks zuständig sein. Nachdem die Projektfinanzierung gesichert war, starteten im September die Arbeiten am landseitigen Netzanschluss. Bei planmäßigem Projektfortschritt könnten die insgesamt 90 Windturbinen ab 2021 sukzessive in Betrieb gehen. Für ihre Stromeinspeisung ins Netz garantiert der Staat eine Vergütung von 74,75 £/MWh. Der Förderzeitraum beträgt 15 Jahre.

Übernahme einer großen Windkraft-Projektpipeline in den USA.

Wachstum bei den erneuerbaren Energien strebt innogy auch außerhalb Europas an. Diesem Ziel ist unsere Tochter 2018 ein gutes Stück näher gekommen. Im Juli hat sie ein Portfolio von Onshore-Windkraftprojekten in den USA übernommen. Die projektierten Anlagen haben eine Gesamtleistung von über 2 GW. Verkäufer ist die britische Investmentgesellschaft Terra Firma Capital Partners. Das übernommene Portfolio umfasst mehr als 20 Einzelvorhaben, die sich auf acht US-Bundesstaaten verteilen und unterschiedlich weit fortgeschritten sind. Bei einem der Projekte hat innogy bereits die finale Investitionsentscheidung getroffen: Im November 2018 gab unsere Tochter grünes Licht für den Bau des Windparks Scioto Ridge im US-Bundesstaat Ohio, der Ende 2020 mit seiner vollen Kapazität von 242 MW am Netz sein soll. Rein rechnerisch kann er dann rund 60.000 Haushalte in Ohio mit grünem Strom versorgen.

Fördermittel für deutschen Nordsee-Windpark gesichert.

Im Frühjahr 2018 hat innogy die Weichen für ein weiteres attraktives Offshore-Windkraftprojekt gestellt: Bei einer Auktion konnte das Unternehmen eine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz für den Windpark Kaskasi sichern. Über den Bau von Kaskasi soll 2020 entschieden werden. Der Windpark mit einer geplanten Erzeugungskapazität von 325 MW könnte dann im Jahr 2022 den Betrieb aufnehmen. Sein Standort unweit von Helgoland zeichnet sich durch gute Windverhältnisse und moderate Wassertiefen aus. Vorteilhaft ist auch die Nähe zum bestehenden innogy-Windpark Nordsee Ost.

innogy beschließt Bau von Australiens größtem Solarkraftwerk.

Im September hat innogy beschlossen, im australischen Bundesstaat New South Wales das Freiflächen-Solarkraftwerk Limondale zu errichten. Die Anlage soll bei ihrer Inbetriebnahme Mitte 2020 über eine Leistung von 349 MW verfügen. Sie wäre damit nach heutigem Stand das größte Solarkraftwerk Australiens. Zuständig für den Bau ist die Anfang 2017 von innogy akquirierte Gesellschaft Belectric, die auch den Betrieb und die Wartung übernehmen wird.

Solarentwickler Birdseye gewährt innogy Exklusivrechte an Projekten in den USA.

innogy wird künftig mit dem amerikanischen Unternehmen Birdseye Renewable Energy bei der Entwicklung von Solarprojekten zusammenarbeiten. Dies wurde im Juni 2018 vereinbart. Die Partnerschaft umfasst 13 Projekte mit rund 440 MW Gesamtkapazität, die von Birdseye initiiert wurden und unterschiedlich weit fortgeschritten sind. Durch die Vereinbarung sichert sich innogy das Vorrecht, Projekte aus der Pipeline zu erwerben, sobald diese die Baureife erlangt haben. innogy und Birdseye wollen zudem weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit prüfen.

Ereignisse nach Ablauf des Berichtsjahres

Strukturwandel-Kommission gibt Empfehlungen für deutschen Kohleausstieg bekannt.

Im Januar 2019 hat die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" ihren Abschlussbericht vorgelegt. Das Gremium aus Vertretern von Industrie, Gewerkschaften, Verbänden, Wissenschaft, Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen spricht sich darin für einen schrittweisen Ausstieg aus der deutschen Kohleverstromung bis 2038 aus. Bereits bis Ende 2022 soll der Bestand an Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken im Markt durch Stilllegungen oder Umrüstungen auf jeweils 15 GW Erzeugungsleistung gesenkt werden. Im Jahr 2030 sollen dann nur noch Braunkohlekraftwerke mit insgesamt 9 GW und Steinkohlekraftwerke mit insgesamt 8 GW am Markt sein. Die Bundesregierung will nun auf der Basis der Empfehlungen ein Gesetzespaket zum Klimaschutz vorlegen und Gespräche mit den betroffenen Unternehmen führen. Über die Empfehlungen der Kommission und ihre möglichen Folgen für RWE informieren wir auf Seite 33 ausführlich.

STEAG erwirbt Mehrheitsbeteiligung von RWE am Steinkohlekraftwerk Bergkamen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 haben wir unseren 51 %-Anteil am Steinkohlekraftwerk Bergkamen an den Essener Energieversorger STEAG abgegeben. Dieser war zuvor bereits mit 49 % an der Anlage beteiligt und machte nun von einem vertraglichen Kaufrecht Gebrauch. Hinsichtlich der Höhe des Preises ist Vertraulichkeit vereinbart worden. Das Kraftwerk ist seit 1981 in Betrieb und verfügt über eine Erzeugungsleistung von 720 MW. RWE war für die kaufmännische Verwaltung zuständig, während STEAG die technische Betriebsführung verantwortete. Mit dem Anteilsverkauf endete auch ein Vertrag, der uns zum Bezug des Stroms der Anlage verpflichtete.

RWE trennt sich von belgischem Heizkraftwerk.

Mit dem Verkauf des belgischen Heizkraftwerks Inesco an den britischen Chemiekonzern INEOS konnten wir Ende Februar 2019 eine weitere Desinvestition abschließen. Die elf Jahre alte Anlage befindet sich auf dem Gelände eines von INEOS betriebenen Chemieparks bei Antwerpen. Sie wird mit Gas befeuert und verfügt über eine elektrische Nettoleistung von 133 MW. Neben Strom liefert sie auch Dampf und demineralisiertes Wasser an die im Chemiepark ansässigen Unternehmen. Ein Grund für unsere Verkaufsentscheidung war die enge Einbindung des Kraftwerks in die Geschäftsaktivitäten von INEOS.

Bund übernimmt von RWE die Standort-Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle.

Zum 1. Januar 2019 haben wir die Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle an den Standorten unserer Kernkraftwerke Emsland, Biblis und Gundremmingen an die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) übertragen. Rechtliche Grundlage dafür ist das Ende 2016 verabschiedete Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung, mit dem der Staat die Zuständigkeit für die Abwicklung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle übernommen hat. Die deutschen Kernkraftwerksbetreiber haben dem Bund dafür 24,1 Mrd. € bereitgestellt. Die Mittel sind Mitte 2017 in einen öffentlich-rechtlichen "Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung" eingezahlt worden. Die Verantwortung für die Stilllegung und den sicheren Rückbau der Kraftwerke liegt weiterhin bei den Unternehmen. Ebenso obliegt ihnen, die radioaktiven Abfälle fachgerecht zu verpacken, ehe diese an die BGZ übergeben werden. Zum 1. Januar 2019 sind insgesamt elf dezentrale Zwischenlager von den Kernkraftwerksbetreibern an die BGZ übergegangen. Anfang 2020 sollen die Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle folgen, darunter zwei am RWE-Standort Biblis.

RWE kündigt Hybridanleihe über 750 Mio. £.

Anfang Februar 2019 haben wir bekannt gegeben, dass wir unsere Hybridanleihe über 750 Mio. £ zum 20. März 2019 kündigen werden, ohne sie durch neues Hybridkapital zu ersetzen. Die Anleihe war sieben Jahre zuvor begeben worden. Sie hat einen Kupon von 7 % und eine theoretisch unbegrenzte Laufzeit. Wir machen vom erstmaligen Kündigungsrecht Gebrauch. Damit berücksichtigen wir die solide Finanzlage von RWE und die deutlich verbesserten Ertragsperspektiven durch das geplante Tauschgeschäft mit E.ON.

RWE erwirbt tschechische Netz-Beteiligung von innogy zum Weiterverkauf an E.ON.

Ende Februar 2019 hat RWE die Mehrheitsbeteiligung der innogy SE am tschechischen Gasnetzbetreiber innogy Grid Holding (IGH) erworben. Das hatten wir im Rahmen des mit E.ON vereinbarten Tausches von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen zugesagt. Ebenso hatten wir uns dazu verpflichtet, die IGH-Beteiligung an E.ON weiterzuverkaufen. Den zwischenzeitlichen Erwerb finanzieren wir mit Barmitteln und einer eigens dafür gesicherten Bankenkreditlinie. innogy war mit 50,04 % an IGH beteiligt. Die übrigen Anteile werden vom australischen Finanzdienstleister und Infrastrukturinvestor Macquarie gehalten.

1.6 ANMERKUNGEN ZUR BERICHTSWEISE

Der mit E.ON vereinbarte Tausch von Geschäftsteilen und Beteiligungen macht schon vor seiner Umsetzung methodische Anpassungen der Finanzberichterstattung erforderlich. Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) müssen wir jene Aktivitäten von innogy, die im Zuge der Transaktion den RWE-Konzern verlassen werden, bei der Darstellung des Geschäftsverlaufs gesondert ausweisen. Welche Konsequenzen dies im Einzelnen hat, stellen wir im Folgenden näher dar. Außerdem gehen wir darauf ein, wie sich die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 und IFRS 15 auf unseren Konzernabschluss auswirken.

Neue Darstellung der innogy-Aktivitäten.

Wie auf Seite 19 ff. dargelegt, orientiert sich unsere Finanzberichterstattung an einer Konzernstruktur mit vier Segmenten: Während die ersten drei Segmente (Braunkohle & Kernenergie, Europäische Stromerzeugung, Energiehandel) gegenüber 2017 unverändert sind, ist das vierte wegen des mit E.ON vereinbarten Tauschgeschäfts neu abgegrenzt worden. Bislang hatten wir innogy dort in Gänze erfasst. Nun berücksichtigen wir nur noch jene Teile der Gesellschaft, die langfristig im RWE-Konzern verbleiben. Der neue Segmentname lautet dementsprechend "Fortgeführte innogy-Aktivitäten". Die übrigen Teile von innogy, die auf E.ON übergehen werden, stellen wir außerhalb des Segments als "nicht fortgeführte Aktivitäten" dar. Dies betrifft in erster Linie die Verteilnetze und den Vertrieb.

Der Ausweis "nicht fortgeführter Aktivitäten" hat erhebliche Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz und die Kapitalflussrechnung:

In der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen wir das E.ON zuzuordnende innogy-Geschäft nur noch verdichtet im Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten. In den Konzernzahlen für Umsatz, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBIT, neutrales Ergebnis, Finanzergebnis und Ertragsteuern wird es nicht mehr berücksichtigt. Die Vorjahreswerte passen wir entsprechend an.

In der Konzernbilanz werden die nicht fortgeführten Aktivitäten unter den Posten "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" und "Zur Veräußerung bestimmte Schulden" zusammengefasst. Bei den Bilanzwerten des Vorjahres halten wir gemäß IFRS an der bisherigen Darstellungsweise fest.

In der Kapitalflussrechnung des Konzernabschlusses weisen wir die Cash Flows der nicht fortgeführten Aktivitäten für die Berichts- und die Vorjahreszeiträume in gesonderten Positionen aus. Bei der verkürzten Kapitalflussrechnung im Lagebericht gehen wir anders vor: Hier zeigen wir ausschließlich die Cash Flows fortgeführter Aktivitäten.

Durch die Umstellung der Berichtsweise sind unsere Prognosen für 2018, die wir im Geschäftsbericht 2017 auf Seite 83 ff. veröffentlicht haben, teilweise gegenstandslos geworden. Dies betrifft u. a. unsere Aussagen zum bereinigten EBITDA und zu den Investitionen. Im Bericht über das erste Halbjahr 2018 haben wir diese Prognosen auf die neue Berichtsweise umgestellt. Auch der Ausblick zum bereinigten Nettoergebnis hat sich überholt: Diese Kennzahl wird vorläufig nicht mehr ermittelt, da sie in der Übergangszeit bis zum Abschluss des Tauschgeschäfts mit E.ON nur begrenzt aussagefähig ist.

Im Geschäftsbericht 2017 haben wir auch Prognosen zu Kennzahlen gemacht, in denen innogy als reine Finanzbeteiligung erfasst ist und nicht als vollkonsolidierte Gesellschaft. Diese Kennzahlen basieren nicht auf IFRS-Vorgaben. Wie sie berechnet werden, erläutern wir auf Seite 58. Methodische Anpassungen sind hier bis zum Abschluss des Tauschgeschäfts mit E.ON nicht erforderlich. Daher konnten wir auch unsere Prognosen aufrechterhalten, die sich auf das bereinigte EBITDA und das - in dieser Abgrenzung weiterhin ermittelte -bereinigte Nettoergebnis bezogen.

Geänderter Umsatzausweis durch Anwendung von IFRS 15.

Im Geschäftsjahr 2018 haben wir erstmals den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" angewendet. Eine Folge davon ist, dass Veränderungen der Marktwerte von Commodity-Derivaten, die vor der Realisierung der Kontrakte eintreten, nicht mehr als Umsatz oder Materialaufwand, sondern im sonstigen betrieblichen Ergebnis berücksichtigt werden. Unsere Erlöse von 2018 sind deshalb niedriger ausgefallen, insbesondere im Gasgeschäft. Die Vorjahreszahlen haben wir nicht angepasst.

Höhere Ergebniswirksamkeit von Finanzinstrumenten wegen IFRS 9.

Ebenfalls seit 2018 setzen wir den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 9 "Finanzinstrumente" um. Dies führt zu Änderungen bei der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten sowie bei der Erfassung von Wertminderungen aufgrund erwarteter Zahlungsausfälle. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen haben wir auch hier verzichtet. Veränderungen der Marktwerte bestimmter Wertpapiere, die bisher ergebnisneutral waren, sind 2018 erstmals in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt worden. Überdies minderte die Erfassung erwarteter Kreditverluste unser Vermögen; die Nettoschulden fielen daher geringfügig höher aus.

Zukunftsbezogene Aussagen.

Dieser Geschäftsbericht enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar. Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur Verfügung standen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken eintreten, können die tatsächlichen von den erwarteten Entwicklungen abweichen. Für die Aussagen können wir daher keine Gewähr übernehmen.

Verweise.

Inhalte von Internetseiten oder Publikationen, auf die wir im Lagebericht verweisen, sind nicht Teil des Lageberichts, sondern dienen lediglich der weiteren Information. Davon ausgenommen ist die Erklärung zur Unternehmensführung nach §§ 289f und 315d HGB.

1.7 GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Der RWE-Konzern hat sein operatives Ergebnisziel für 2018 erreicht: Das bereinigte EBITDA lag mit 1,5 Mrd. € innerhalb der prognostizierten Bandbreite. Dabei mussten wir einige unerwartete Belastungen verkraften. Beispielsweise führte die vorläufige Aussetzung des britischen Kapazitätsmarktes zum Wegfall vertraglich zugesagter Prämienzahlungen. Außerdem waren die Windparks von innogy wetterbedingt nur schwach ausgelastet. Am stärksten wirkte sich der marktbedingte Rückgang unserer Erzeugungsmargen aus, den wir in der Prognose aber bereits berücksichtigt hatten. Mit effizienzverbessernden Maßnahmen konnten wir die Ergebniseinbußen etwas abfedern. Auch der fortgesetzte Ausbau der Windkraftkapazitäten von innogy machte sich positiv bemerkbar.

Ergebnisentwicklung 2018: Was wir prognostiziert und was wir erreicht haben

Prognose-Ist-Vergleich

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in Mio. € Ist 2017 Prognose für 2018 1 Ist 2018 Prognose eingetreten?
Bereinigtes EBITDA 2.149 1.500-1.800 1.538 ja
Braunkohle & Kernenergie 671 350-450 356 ja
Europäische Stromerzeugung 463 300-400 334 ja
Energiehandel 271 100-300 183 ja
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 785 700-800 699 Ist < Prognose

1 Siehe Geschäftsbericht 2017, Seite 83 f., und Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018, Seite 26

Stromerzeugung 12% unter Vorjahr.

Der RWE-Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 176,0 Mrd. kWh Strom erzeugt. Davon entfielen 38 % auf den Energieträger Braunkohle, 27 % auf Gas, 16 % auf Steinkohle, 12 % auf Kernenergie und 6 % auf regenerative Quellen. Unsere Stromproduktion war um 12 % geringer als im Vorjahr. Bei allen Erzeugungstechnologien verzeichneten wir Rückgänge. Ausschlaggebend in der Kernenergie (- 8,5 TWh) war, dass wir Ende 2017 den Kraftwerksblock Gundremmingen B (1.284 MW) im Rahmen des deutschen Atomausstiegs vom Netz nehmen mussten. Bei der Braunkohleverstromung (- 7,0 TWh) führte der Verkauf unserer Mehrheitsbeteiligung an Mátra in Ungarn zu Mengeneinbußen. Außerdem machte sich bemerkbar, dass wir im rheinischen Braunkohlerevier vier Blöcke der 300-MW-Klasse abgeschaltet und in die gesetzliche Sicherheitsbereitschaft überführt haben, zwei am 30. September 2017 und zwei am 30. September 2018. Bei unseren Gaskraftwerken (- 5,7 TWh) führten ungünstige Marktbedingungen zu niedrigeren Produktionsmengen.

Außerdem haben wir Moerdijk 1 in den Niederlanden aus wirtschaftlichen Gründen vorübergehend stillgelegt. Dass wir weniger Steinkohle verstromt haben (- 1,9 TWh), liegt u. a. an der Schließung des Doppelblocks Voerde A/B (1.390 MW) zum 1. April 2017. Im Übrigen war unser britisches Steinkohlekraftwerk Aberthaw marktbedingt nur noch gelegentlich im Einsatz. Bei den erneuerbaren Energien (- 0,5 TWh) führte das ungewöhnlich schwache Windaufkommen in Großbritannien und Mitteleuropa zu Mengeneinbußen. Dem standen positive Effekte aus der Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen gegenüber.

Strom produzieren wir nicht nur selbst, sondern beziehen ihn auch von konzernexternen Anbietern. Im Berichtsjahr beliefen sich diese Bezüge auf 49,0 Mrd. kWh (Vorjahr: 36,6 Mrd. kWh). Eigenerzeugung und Fremdstrombezug ergeben zusammen ein Stromaufkommen von 225,0 Mrd. kWh (Vorjahr: 236,8 Mrd. kWh).

Stromerzeugung

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Gas Braunkohle Steinkohle
in Mrd. kWh 2018 2017 2018 2017 2018 2017
Braunkohle & Kernenergie - - 67,2 74,2 - -
Europäische Stromerzeugung 47,2 52,9 - - 27,4 29,3
Davon:
Deutschland 1 5,5 7,4 - - 13,0 13,3
Großbritannien 33,2 32,4 - - 0,5 2,6
Niederlande/Belgien 5,5 9,3 - - 13,9 13,4
Fortgeführte innogy-Aktivitäten - - - - - -
RWE-Konzern 47,2 52,9 67,2 74,2 27,4 29,3
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Kernenergie Erneuerbare Energien Pumpwasser, Sonstige
in Mrd. kWh 2018 2017 2018 2017 2018 2017
Braunkohle & Kernenergie 21,8 30,3 - - 0,2 0,7
Europäische Stromerzeugung - - 1,1 1,1 2,3 2,4
Davon:
Deutschland 1 - - 0,7 0,7 2,3 2,4
Großbritannien - - 0,4 0,4 - -
Niederlande/Belgien - - - - - -
Fortgeführte innogy-Aktivitäten - - 8,8 9,3 - -
RWE-Konzern 21,8 30,3 9,9 10,4 2,5 3,1
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Gesamt
in Mrd. kWh 2018 2017
Braunkohle & Kernenergie 89,2 105,2
Europäische Stromerzeugung 78,0 85,7
Davon:
Deutschland 1 21,5 23,8
Großbritannien 34,1 35,4
Niederlande/Belgien 19,4 22,7
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 8,8 9,3
RWE-Konzern 176,0 200,2

1 Inkl. Strombezüge aus Erzeugungsanlagen, die sich nicht in RWE-Eigentum befinden, über die wir aber aufgrund langfristiger Nutzungsverträge verfügen können; 2018 waren dies 5,0 Mrd. kWh (Vorjahr: 6,3 Mrd. kWh), davon 2,3 Mrd. kWh (Vorjahr: 3,5 Mrd. kWh) aus Steinkohlekraftwerken.

Mit 41,7 GW Erzeugungskapazität einer der größten Stromproduzenten Europas.

Ende 2018 verfügten wir über Stromerzeugungsanlagen mit einer Gesamtleistung von 41,7 GW. Damit nehmen wir in Europa eine führende Marktposition ein. In der Kapazitätszahl mit berücksichtigt sind Kraftwerke, die aus wirtschaftlichen Gründen vorübergehend vom Netz genommen wurden, und unsere vier in die Sicherheitsbereitschaft überführten Braunkohleblöcke. Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich unsere Erzeugungskapazität um 1,6 GW verringert. Hintergrund ist, dass wir unsere Mehrheitsbeteiligungen am ungarischen Braunkohleverstromer Mátra verkauft und das niederländische Gaskraftwerk Claus A stillgelegt haben (siehe Seite 37). Positiven Einfluss hatte, dass innogy im vergangenen Jahr neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen hat, vor allem in Großbritannien.

Bezogen auf die Erzeugungskapazität ist Gas unser wichtigster Energieträger. Sein Anteil belief sich Ende 2018 auf 34 %. Mit 25 % lag Braunkohle an zweiter Stelle, gefolgt von Steinkohle mit 17 %. Die erneuerbaren Energien kommen auf 10 % und die Kernenergie auf 7 %. Regionaler Schwerpunkt unseres Erzeugungsgeschäfts ist Deutschland: Hier befinden sich 61 % unserer installierten Leistung. Großbritannien und die Niederlande nehmen mit 23 % bzw. 12 % die beiden folgenden Plätze ein.

Stromerzeugungskapazität

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Stand: 31.12.2018, in MW Gas Braunkohle Steinkohle Kernenergie Erneuerbare Energien Pumpwasser, Sonstige
Braunkohle & Kernenergie 400 10.255 - 2.770 7 27
Europäische Stromerzeugung 13.686 - 7.210 - 331 2.679
Davon:
Deutschland 1 3.767 - 3.675 2 - 55 2.375
Großbritannien 6.676 - 1.560 - 55 304
Niederlande/Belgien 2.456 - 1.975 - 221 -
Türkei 787 - - - - -
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 235 - 10 - 3.955 137
RWE-Konzern 14.321 10.255 7.220 2.770 4.293 2.844 3
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Stand: 31.12.2018, in MW Gesamt Gesamt 31.12.2017
Braunkohle & Kernenergie 13.459 14.297
Europäische Stromerzeugung 23.906 24.727
Davon:
Deutschland 1 9.872 10.125
Großbritannien 8.595 8.541
Niederlande/Belgien 4.652 5.274
Türkei 787 787
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 4.337 4.245
RWE-Konzern 41.703 3 43.269

1 Inkl. Erzeugungskapazitäten, die sich nicht in RWE-Eigentum befinden, über die wir aber aufgrund langfristiger Nutzungsverträge verfügen können; Ende 2018 kamen diese Anlagen zusammen auf eine Nettoleistung von 2.986 MW, darunter Steinkohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von 783 MW.
2 Das Steinkohlekraftwerk Bergkamen (720 MW) ist in der Zahl noch enthalten; unseren 51 %-Anteil an der Anlage haben wir zum 1. Januar 2019 verkauft (siehe Seite 39).
3 Inkl. geringer Kapazitäten bei RWE Supply & Trading

Deutlicher Rückgang der CO2-Emissionen.

Im vergangenen Jahr emittierten unsere Kraftwerke 118,0 Mio. Tonnen Kohlendioxid. Gegenüber 2017 haben sich unsere CO2-Emissionen um 13,8 Mio. Tonnen bzw. 10 % verringert. Das ergibt sich aus dem Rückgang unserer Stromproduktion aus Kohle und Gas. Die spezifischen Emissionen, also der CO2-Ausstoß je erzeugter Megawattstunde Strom, ist dagegen von 0,66 auf 0,67 Tonnen gestiegen. Hauptgrund dafür war, dass wir wegen der Stilllegung von Gundremmingen B deutlich weniger CO2-freien Strom aus Kernenergie erzeugt haben.

Die von uns benötigten Emissionsrechte kaufen wir größtenteils am Markt ein. Denn seit Beginn der dritten Emissionshandelsperiode zum 1. Januar 2013 teilen die Staaten Westeuropas den Energieversorgern nur noch in Ausnahmefällen CO2-Zertifikate kostenfrei zu. Von unseren Emissionen in EU-Ländern (116,9 Mio. Tonnen) konnten wir im Berichtsjahr nur 1,3 Mio. Tonnen durch solche staatlichen Zuteilungen abdecken.

Emissionsbilanz

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CO2-Ausstoß Kostenlos zugeteilte CO2-Zertifikate Unterausstattung mit CO2-Zertifikaten
in Mio. Tonnen CO2 2018 2017 2018 2017 2018 2017
Braunkohle & Kernenergie 79,4 88,5 0,7 0,7 78,7 87,8
Europäische Stromerzeugung1 38,6 43,3 0,6 0,6 36,9 41,3
Davon:
Deutschland2 13,0 14,1 0,6 0,6 12,4 13,5
Großbritannien 12,4 14,0 - - 12,4 14,0
Niederlande/Belgien 12,1 13,8 - - 12,1 13,8
Fortgeführte innogy-Aktivitäten - - - - - -
RWE-Konzern 118,0 131,8 1,3 1,3 115,6 129,1

1 Darin enthalten ist der CO2-Ausstoß unseres Gaskraftwerks im türkischen Denizli, der sich 2018 auf 1,1 Mio. Tonnen belief (Vorjahr: 1,4 Mio. Tonnen). Da die Türkei nicht am europäischen Emissionshandel teilnimmt, benötigen wir für diese Mengen keine Emissionsrechte.
2 Inkl. Zahlen für Erzeugungskapazitäten, die sich nicht in RWE-Eigentum befinden, über die wir aber aufgrund langfristiger Nutzungsverträge verfügen können; 2018 emittierten diese Anlagen 2,0 Mio. Tonnen CO2(Vorjahr: 3,1 Mio. Tonnen).

86,3 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert.

Die in den Kraftwerken eingesetzten Rohstoffe beziehen unsere Erzeugungsgesellschaften entweder direkt am Markt oder über RWE Supply & Trading. Braunkohle gewinnen wir in eigenen Tagebauen. In unserem Abbaugebiet westlich von Köln haben wir im vergangenen Jahr 86,3 Mio. Tonnen gefördert (Vorjahr: 91,3 Mio. Tonnen). Davon wurden 74,2 Mio. Tonnen in unseren Kraftwerken verstromt. Die übrigen Mengen haben wir zur Herstellung von Veredlungsprodukten (z. B. Braunkohlebriketts) und in geringem Umfang auch zur Erzeugung von Prozessdampf und Fernwärme verwendet.

Stromabsatz 5 % niedriger, Gasabsatz 5 % höher als 2017.

Der RWE-Konzern hat mit seinen fortgeführten Aktivitäten 216,1 Mrd. kWh Strom und 67,0 Mrd. kWh Gas an externe Kunden abgesetzt. Die Mengen sind größtenteils dem Segment Energiehandel zuzuordnen. Beim Strom verzeichneten wir einen Rückgang um 5 %, der u. a. darauf beruht, dass RWE Supply & Trading weniger Strom aus RWE-Kraftwerken am Großhandelsmarkt abgesetzt hat. Auch der Verkauf des ungarischen Braunkohleverstromers Mátra, der seine Erzeugung selbst vermarktete, führte zu Mengeneinbußen. Positiv wirkte, dass RWE Supply & Trading neue Industrie- und Geschäftskunden gewinnen konnte. Dies beeinflusste nicht nur den Strom-, sondern auch den Gasabsatz und war ausschlaggebend dafür, dass Letzterer 5 % höher war als im Vorjahr.

Außenumsatz

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2018 2017 +/-
in Mio. € in %
Braunkohle & Kernenergie 1.132 1.259 -10,1
Europäische Stromerzeugung 925 923 0,2
Energiehandel 10.190 10.517 -3,1
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 1.124 1.087 3,4
Sonstige, Konsolidierung 17 36 -52,8
RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) 13.388 13.822 -3,1
Erdgas-/Stromsteuer 141 131 7,6
RWE-Konzern 13.529 13.953 -3,0

Außenumsatz nach Produkten 1

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2018 2017 +/-
in Mio. € in %
Stromerlöse 10.090 10.430 -3,3
Davon:
Braunkohle & Kernenergie 303 451 -32,8
Europäische Stromerzeugung 542 594 -8,8
Energiehandel 8.447 8.628 -2,1
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 799 755 5,8
Gaserlöse 1.565 1.795 -12,8
Davon:
Energiehandel 1.502 1.738 - 13,6
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 47 48 -2,1
Sonstige Erlöse 1.733 1.597 8,5
RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) 13.388 13.822 -3,1

1 Wegen Geringfügigkeit nicht gesondert ausgewiesen sind Stromerlöse unter "Sonstige, Konsolidierung" und Gaserlöse im Segment Europäische Stromerzeugung.

Außenumsatz um 3 % unter Vorjahr.

Im Berichtsjahr haben wir einen konzernexternen Umsatz (ohne Erdgas- und Stromsteuer) von 13.388 Mio. € erwirtschaftet. Gegenüber 2017 ist das ein Minus von 3 %. Unsere Stromerlöse sind um ebenfalls 3 % auf 10.090 Mio. € gesunken. Dabei kam der verringerte Absatz zum Tragen. Der Gasumsatz des Konzerns ging um 13 % auf 1.565 Mio. € zurück. Er entwickelte sich damit gegenläufig zu den Liefermengen, was u. a. auf niedrigere Erlöse aus der Realisierung von Sicherungsgeschäften zurückzuführen ist. Außerdem hat die Erstanwendung von IFRS 15 zur Folge, dass bestimmte Sachverhalte nicht mehr im Umsatz erfasst werden (siehe Erläuterung auf Seite 40).

Bereinigtes EBITDA

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2018 2017 +/-
in Mio. € in %
Braunkohle & Kernenergie 356 671 -46,9
Europäische Stromerzeugung 1 334 463 -27,9
Energiehandel 183 271 -32,5
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 699 785 -11,0
Sonstige, Konsolidierung -34 -41 17,1
RWE-Konzern 1.538 2.149 -28,4

1 Im Berichtsjahr entfielen auf Großbritannien 102 Mio. € (Vorjahr: 205 Mio. €).

Bereinigtes EBITDA mit 1,5 Mrd. € im Rahmen der Erwartungen.

Unser bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) belief sich auf 1.538 Mio. €. Damit bestätigte sich unser Ausblick, den wir im August 2018 gegeben haben und der eine Bandbreite von 1,5 bis 1,8 Mrd. € vorsah (siehe Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018, Seite 26). Wie auf Seite 40 erläutert, hatten wir unsere im Geschäftsbericht 2017 veröffentlichte 2018er-Prognose unterjährig anpassen müssen, weil das mit E.ON vereinbarte Tauschgeschäft eine Umstellung der Berichtsweise erforderlich machte. Gegenüber 2017 hat sich das bereinigte EBITDA um 28 % verringert. Hauptgrund dafür waren Margen- und Mengenrückgänge in der konventionellen Stromerzeugung. Aber auch der Energiehandel und die fortgeführten innogy-Aktivitäten lieferten niedrigere Ergebnisbeiträge.

In den Segmenten zeigte sich folgende Entwicklung:

Braunkohle & Kernenergie: Das bereinigte EBITDA lag hier bei 356 Mio. € und damit im prognostizierten Korridor von 350 bis 450 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr ist es um 47 % gesunken. Eine wesentliche Rolle spielte dabei, dass wir für den Strom unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke einen niedrigeren Großhandelspreis erzielt haben als 2017. Die Erzeugung dieser Anlagen hatten wir bereits in Vorjahren nahezu vollständig auf Termin verkauft. Negativ wirkte sich auch die Tatsache aus, dass Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen aufgrund seiner Stilllegung zum Jahresende 2017 nicht mehr zum Ergebnis beitrug. Mit Einsparungen im Rahmen unseres Effizienzsteigerungsprogramms konnten wir die genannten Belastungen etwas abfedern.

Europäische Stromerzeugung: In diesem Segment erzielten wir ein bereinigtes EBITDA von 334 Mio. €. Unsere Prognose, die eine Bandbreite von 300 bis 400 Mio. € vorsah, hat sich damit bestätigt. Im Vergleich zu 2017 verzeichneten wir einen Rückgang um 28 %. Ein Grund dafür war, dass das Vorjahresergebnis Buchgewinne aus dem Verkauf ehemaliger Betriebsgrundstücke enthielt. Außerdem verringerten sich die Margen unserer Gas- und Steinkohlekraftwerke. Wegen der vorläufigen Aussetzung des britischen Kapazitätsmarktes lagen die Prämien, die wir für die Verfügbarkeit unserer Anlagen erhielten, deutlich unter Plan. Mit 47 Mio. € waren sie aber höher als im Vorjahr (16 Mio. €). Effizienzsteigernde Maßnahmen schlugen sich positiv im Ergebnis nieder.

Energiehandel: Das bereinigte EBITDA lag hier bei 183 Mio. € und damit im Prognoseintervall von 100 bis 300 Mio. €. Gegenüber 2017 hat es sich um 32 % verschlechtert. Ursache dafür war eine schwächere Handelsperformance. Außerdem mussten wir eine Wertberichtigung auf eine Beteiligung vornehmen, die RWE Supply & Trading im Rahmen ihrer Principal Investments (siehe Seite 21) erworben hatte. Im Gasgeschäft konnten wir erfreulicherweise an das sehr gute Vorjahresergebnis anknüpfen.

Fortgeführte innogy-Aktivitäten: Das bereinigte EBITDA des bei RWE verbleibenden innogy-Geschäfts belief sich auf 699 Mio. €. Die prognostizierte Bandbreite von 700 bis 800 Mio. € wurde somit minimal unterschritten. Eine Rolle spielte dabei die unerwartet niedrige Stromproduktion infolge der ungünstigen Windverhältnisse. Gegenüber 2017 hat sich das bereinigte EBITDA um 11 % verringert. Neben den Wetterbedingungen machte sich der Wegfall eines Ertrags aus dem Vorjahr bemerkbar, der sich durch eine Neubewertung des innogy-Anteils am Offshore-Windkraftprojekt Triton Knoll ergeben hatte. Im Berichtsjahr fielen zudem Vorlaufkosten für Projekte an, die erst später zu Erlösen führen werden. Positiven Einfluss hatte, dass innogy neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen hat und höhere Preise für Strom und Grünstromzertifikate realisierte.

Bereinigtes EBIT

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2018 2017 +/-
in Mio. € in %
Braunkohle & Kernenergie 77 399 -80,7
Europäische Stromerzeugung 1 37 155 -76,1
Energiehandel 177 265 -33,2
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 349 398 -12,3
Sonstige, Konsolidierung -21 -47 55,3
RWE-Konzern 619 1.170 -47,1

1 Im Berichtsjahr entfielen auf Großbritannien - 48 Mio. € (Vorjahr: 40 Mio. €).

Überleitung zum Nettoergebnis durch Wegfall von Sondererträgen aus 2017 geprägt.

Die Überleitung vom bereinigten EBITDA zum Nettoergebnis war 2017 noch dadurch gekennzeichnet, dass wir in Deutschland hohe Sondererträge aus der Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer erzielten, während 2018 keine positiven Effekte in dieser Größenordnung eintraten. Dies führte zu einer deutlichen Verschlechterung beim neutralen Ergebnis und beim Finanzergebnis.

Das bereinigte EBIT des RWE-Konzerns hat sich erwartungsgemäß deutlich verringert, und zwar um 47 % auf 619 Mio. €. Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es sich durch die betrieblichen Abschreibungen, die 919 Mio. € betrugen (Vorjahr: 979 Mio. €).

Neutrales Ergebnis

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in Mio. € 2018 2017 +/-
in Mio. €
Veräußerungsergebnis -25 107 -132
Ergebniseffekte aus Derivaten -146 -480 334
Sonstige 10 1.322 -1.312
Neutrales Ergebnis -161 949 -1.110

Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht operative oder aperiodische Effekte erfassen, betrug - 161 Mio. € (Vorjahr: 949 Mio. €). Seine Einzelpositionen entwickelten sich wie folgt:

Veräußerungen von Beteiligungen und Vermögenswerten führten per saldo zu einem Buchverlust von 25 Mio. €, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 107 Mio. € angefallen war. Der Verlust stand im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer 51 %-Beteiligung am ungarischen Braunkohleverstromer Mátra im März 2018. Dadurch wurden Aufwendungen ergebniswirksam, die aus der Währungsumrechnung des Mátra-Abschlusses in Euro resultierten und bis zur Transaktion im Eigenkapital erfasst waren. Buchgewinne aus Grundstücksverkäufen konnten diesen Effekt nicht ausgleichen.

Die Ergebniseffekte aus Derivaten beliefen sich auf - 146 Mio. €, gegenüber - 480 Mio. € im Vorjahr. Mit den Derivaten sichern wir uns gegen Preisrisiken ab. Gemäß IFRS sind solche Finanzinstrumente mit ihren Marktwerten am jeweiligen Stichtag zu bilanzieren, während diejenigen Geschäfte, die mit ihnen abgesichert werden, erst später bei ihrer Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen. Die Folge sind temporäre Ergebniswirkungen, die sich im Laufe der Zeit aufheben.

Das unter der Position "Sonstige" ausgewiesene Ergebnis lag mit 10 Mio. € deutlich unter dem hohen Vorjahreswert (1.322 Mio. €), der durch die Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer geprägt war. Ein positiver Effekt im Berichtsjahr ergab sich dadurch, dass innogy eine Zuschreibung auf ihre polnischen Windparks vorgenommen hat, weil die Preise für Strom und Grünstromzertifikate gestiegen sind und sich deshalb die Ertragsperspektiven der Anlagen verbessert haben. Dem standen kleinere Belastungen gegenüber, die u. a. auf die Bildung von Rückstellungen für Altersteilzeitmaßnahmen und Kosten der Umsetzung des Tauschgeschäfts mit E.ON zurückzuführen sind. Außerdem haben wir eine Abschreibung auf das britische Gaskraftwerk Staythorpe vorgenommen, weil die erwarteten Ergebnisbeiträge der Anlage etwas nach unten korrigiert werden mussten.

Finanzergebnis

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in Mio. € 2018 2017 +/-
in Mio. €
Zinserträge 166 197 -31
Zinsaufwendungen -180 -298 118
Zinsergebnis -14 -101 87
Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen -264 -226 -38
Übriges Finanzergebnis -131 264 -395
Finanzergebnis -409 -63 -346

Unser Finanzergebnis verschlechterte sich um 346 Mio. € auf - 409 Mio. €. Im Einzelnen ergaben sich folgende Veränderungen:

Das Zinsergebnis verbesserte sich um 87 Mio. € auf - 14 Mio. €, vor allem wegen niedrigerer Zinsaufwendungen. Eine Ursache dafür war, dass wir im Vorjahr Hybridanleihen gekündigt oder zurückgekauft hatten (siehe Geschäftsbericht 2017, Seite 54).

Die Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen belasteten das Ergebnis mit 264 Mio. € und damit stärker als 2017 (- 226 Mio. €). Hier kam zum Tragen, dass sich der Diskontsatz verringert hat, den wir für die Berechnung der Kernenergierückstellungen verwenden. Die dadurch verursachte Anhebung der Verpflichtungsbarwerte wurde zum Teil als Aufwand in den Zinsanteilen berücksichtigt.

Das "Übrige Finanzergebnis" lag mit - 131 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert (264 Mio. €). Dieser war außergewöhnlich hoch ausgefallen, weil er die Verzinsung enthielt, die uns für die bis 2016 geleisteten und danach rückerstatteten Kernbrennstoffsteuerzahlungen zugesprochen worden war. Im Berichtsjahr sind zudem Kursverluste bei Wertpapieren eingetreten, die wegen der auf Seite 41 erläuterten Erstanwendung von IFRS 9 ergebniswirksam abgebildet wurden; im Vorjahr waren solche Marktwertveränderungen noch erfolgsneutral erfasst worden. Entlastend wirkte, dass niedrigere Verluste aus Wertpapierverkäufen anfielen.

Überleitung zum Nettoergebnis

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2018 2017 in %
Bereinigtes EBITDA Mio. € 1.538 2.149 -28,4
Betriebliche Abschreibungen Mio. € -919 -979 6,1
Bereinigtes EBIT Mio. € 619 1.170 -47,1
Neutrales Ergebnis Mio. € -161 949 -117,0
Finanzergebnis Mio. € -409 -63 -549,2
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern Mio. € 49 2.056 -97,6
Ertragsteuern Mio. € -103 -333 69,1
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten Mio. € -54 1.723 -103,1
Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten Mio. € 1.127 592 90,4
Ergebnis Mio. € 1.073 2.315 -53,7
Davon:
Ergebnisanteile anderer Gesellschafter Mio. € 679 373 82,0
Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG Mio. € 59 42 40,5
Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG Mio. € 335 1.900 -82,4
Ergebnis je Aktie 0,54 3,09 -82,5
Zahl der in Umlauf befindlichen Aktien (Jahresdurchschnitt) Mio. Stück 614,7 614,7 -

Das Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern war mit 49 Mio. € deutlich niedriger als 2017 (2.056 Mio. €). Die Ertragsteuern beliefen sich auf 103 Mio. €. Die Steuerquote lag damit weit über dem theoretischen Normalniveau. Hintergrund ist, dass wir im Organkreis der RWE AG keine latenten Steuern aktiviert haben, soweit ihnen nicht latente Steuerverbindlichkeiten gegenüberstanden, denn wir können die latenten Steueransprüche wohl auf absehbare Zeit nicht nutzen. Dies wäre nur unter der Voraussetzung möglich, dass in kommenden Geschäftsjahren steuerliche Gewinne anfallen, mit denen die Ansprüche verrechnet werden können. Für den Organkreis der RWE AG gibt es dafür zurzeit aber keine hinreichende Sicherheit.

Nach Steuern erzielten wir mit unseren fortgeführten Aktivitäten ein Ergebnis von - 54 Mio. € (Vorjahr: 1.723 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag der nicht fortgeführten Aktivitäten belief sich auf 1.127 Mio. €. Gegenüber 2017 (592 Mio. €) hat er sich deutlich erhöht. Das ergibt sich im Wesentlichen aus den IFRS-Rechnungslegungsvorschriften: Danach dürfen wir bei den nicht fortgeführten Aktivitäten seit Beginn ihres gesonderten Ausweises zum 30. Juni 2018 keine Abschreibungen mehr berücksichtigen. Das Vorjahresergebnis enthielt dagegen noch die planmäßigen Abschreibungen für volle zwölf Monate und war zudem durch eine Firmenwertabschreibung im britischen Vertriebsgeschäft belastet.

Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter stiegen um 306 Mio. € auf 679 Mio. €. Im Vorjahr hatten außerplanmäßige Abschreibungen beim ungarischen Stromerzeuger Mátra zu Ergebniseinbußen bei uns und den Miteigentümern geführt, die nun weggefallen sind. Außerdem weisen wir für innogy im RWE-Konzernabschluss ein deutlich höheres Ergebnis aus; dementsprechend sind auch die Ergebnisanteile gestiegen, die den mit insgesamt 23,2 % beteiligten Minderheitsaktionären unserer Tochtergesellschaft zuzurechnen sind.

Die Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber von RWE beliefen sich auf 59 Mio. € (Vorjahr: 42 Mio. €). Der Betrag entspricht den Finanzierungskosten für unsere Hybridanleihe über 750 Mio. £. Diese inzwischen gekündigte Anleihe hatte keine vorab festgelegte Laufzeitbegrenzung; daher waren die Mittel, die wir durch sie vereinnahmt haben, gemäß IFRS als Eigenkapital zu klassifizieren. Das übrige Hybridkapital von RWE wird den Schulden zugerechnet; seine Verzinsung erfassen wir im Finanzergebnis.

Aus den dargestellten Entwicklungen ergibt sich ein gegenüber 2017 stark verringertes Nettoergebnis von 335 Mio. € (Vorjahr: 1.900 Mio. €). Bei 614,7 Mio. ausstehenden RWE-Aktien beträgt das Ergebnis je Aktie 0,54 € (Vorjahr: 3,09 €).

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte

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in Mio. € 2018 2017 +/-
in Mio. €
Braunkohle & Kernenergie 230 269 -39
Europäische Stromerzeugung 245 147 98
Energiehandel 13 7 6
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 592 285 307
Sonstige, Konsolidierung -1 - 2 1
RWE-Konzern 1.079 706 373

Investitionen in Finanzanlagen

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in Mio. € 2018 2017 +/-
in Mio. €
Braunkohle & Kernenergie - 1 -1
Europäische Stromerzeugung 4 1 3
Energiehandel 37 30 7
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 141 153 -12
Sonstige, Konsolidierung -1 11 -12
RWE-Konzern 181 196 -15

Deutlich höhere Investitionen in erneuerbare Energien.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr hat RWE Investitionen in Höhe von 1.260 Mio. € getätigt. Das sind 358 Mio. € bzw. 40 % mehr als 2017. Für Sachanlagen setzten wir 1.079 Mio. € ein, was einem Plus von 53 % entspricht. Der deutliche Anstieg ist in erster Linie den fortgeführten innogy-Aktivitäten zuzuordnen und hier vor allem den Großprojekten Triton Knoll und Limondale, über die wir auf Seite 38 berichten. Im Segment Europäische Stromerzeugung führte die Umrüstung der niederländischen Steinkohlekraftwerke Amer 9 und Eemshaven für die Mitverbrennung von Biomasse zu erhöhten Investitionen. Außerdem fielen Mehrausgaben für Instandhaltungsmaßnahmen an. Unsere Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf 181 Mio. € und waren damit um 8 % niedriger als 2017. Ein Großteil der Mittel wurde von innogy dafür verwendet, ein Portfolio von Onshore-Windkraftprojekten in den USA zu erwerben (siehe Seite 38).

Mitarbeiter 1

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31.12.2018 31.12.2017 +/-
in %
Braunkohle & Kernenergie 11.292 13.132 -14,0
Europäische Stromerzeugung 2.738 2.656 3,1
Energiehandel 1.267 1.156 9,6
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 2.192 1.952 12,3
Sonstige2 259 210 23,3
RWE-Konzern 17.748 19.106 -7,1

1 Umgerechnet in Vollzeitstellen
2 Die Position umfasst ausschließlich die Beschäftigten der Holdinggesellschaft RWE AG.

Weniger Mitarbeiter wegen Veräußerung von Mátra.

Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte der RWE-Konzern mit seinen fortgeführten Aktivitäten 17.748 Mitarbeiter, davon 15.101 an deutschen und 2.647 an ausländischen Standorten. Bei der Ermittlung dieser Zahlen wurden Teilzeitstellen anteilig berücksichtigt. Gegenüber Ende 2017 hat sich der Personalbestand in Deutschland um 582 Mitarbeiter erhöht. Im Ausland sind dagegen 1.940 Stellen weggefallen, vor allem wegen des Verkaufs unserer Mehrheitsbeteiligung am ungarischen Stromerzeuger Mátra (siehe Seite 37). Rein operativ, also ohne solche Konsolidierungseffekte, ist die Zahl unserer Mitarbeiter um 702 gestiegen. Im Personalbestand nicht erfasst sind unsere Auszubildenden. Ende 2018 erlernten bei uns 666 junge Menschen einen Beruf; ein Jahr zuvor waren es 615 gewesen. Auch diese Angaben beziehen sich ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten des RWE-Konzerns.

1.8 FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in unserem Geschäft ist die Finanz- und Vermögenslage von RWE grundsolide. Ein Beleg dafür sind die Bonitätseinstufungen durch Moody's und Fitch: Beide Agenturen haben ihr Investment-Grade-Rating für RWE im vergangenen Jahr bekräftigt. Eine Rolle spielten dabei die guten operativen und finanziellen Perspektiven, die sich uns durch die geplante Übernahme des Erneuerbare-Energien-Geschäfts von E.ON und innogy eröffnen. Im Geschäftsjahr 2018 haben wir einen sehr hohen operativen Cash Flow von 4,6 Mrd. € erwirtschaftet, was aber größtenteils auf temporäre Effekte zurückzuführen ist. Die Nettoschulden des Konzerns sind auf 19,3 Mrd. € zurückgegangen. Ohne die zur Veräußerung stehenden innogy-Aktivitäten lagen sie bei nur 4,4 Mrd. €.

Verantwortlichkeit für die Mittelbeschaffung.

Die Zuständigkeit für die Finanzierung im RWE-Konzern liegt bei der Muttergesellschaft RWE AG und ihrer operativ eigenständigen Tochter innogy. Die beiden Unternehmen beschaffen die Mittel für das jeweils von ihnen kontrollierte Geschäft. Sie agieren dabei unabhängig voneinander. Gesellschaften, die von der RWE AG oder der innogy SE gesteuert werden, nehmen nur in Einzelfällen Fremdkapital direkt auf, etwa dann, wenn die Nutzung lokaler Kreditmärkte wirtschaftlich vorteilhaft ist. Gehen sie Haftungsverhältnisse ein, übernehmen die RWE AG bzw. die innogy SE die Koordination. Auf diese Weise können Finanzrisiken zentral gesteuert und überwacht werden. Außerdem stärken wir so unsere Verhandlungsposition gegenüber Kreditinstituten, Geschäftspartnern, Lieferanten und Kunden.

Instrumente für die Aufnahme von Fremdkapital.

Die RWE AG und die innogy SE verfügen über eine breite Palette von Instrumenten, die sie - zusätzlich zu ihren Mittelzuflüssen aus dem operativen Geschäft - zur Deckung des Finanzbedarfs einsetzen können:

Mit ihren Debt-Issuance-Programmen (DIP) haben sie sich Spielraum für die langfristige Fremdfinanzierung am Kapitalmarkt geschaffen. Ein DIP ist ein Rahmenprospekt für die flexible Begebung von Anleihen. Das aktuelle Programm der RWE AG erlaubt uns Emissionen mit einem nominalen Gesamtwert von 10 Mrd. €. Das DIP von innogy deckt ein Finanzierungsvolumen von bis zu 20 Mrd. € ab.

Für die kurzfristige Refinanzierung verfügt die RWE AG über ein Commercial-Paper-Programm, das es ihr erlaubt, Mittel im Gegenwert von bis zu 5 Mrd. US$ am Geldmarkt zu beschaffen. Im Berichtsjahr haben wir diesen Spielraum zeitweise bis zu einer Höhe von 0,8 Mrd. € ausgeschöpft. Auch innogy hat ein Commercial-Paper-Programm aufgelegt. Der Finanzierungsrahmen liegt hier bei 3 Mrd. €; davon wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr bis zu 1,1 Mrd. € in Anspruch genommen.

Zur Absicherung der Liquidität können die RWE AG und die innogy SE auf syndizierte Kreditlinien zurückgreifen, die ihnen internationale Bankenkonsortien eingeräumt haben. Der RWE AG steht eine solche Kreditlinie über 3 Mrd. € zur Verfügung, die bis März 2021 läuft. Sie ist bislang nicht in Anspruch genommen worden. Gleiches gilt für die Kreditlinie von innogy, mit der unsere Tochter einen Finanzbedarf von bis zu 2 Mrd. € decken kann. Die Ursprungslaufzeit reicht hier bis Oktober 2022 und kann mit Zustimmung der Banken zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden. Eine erste Verlängerung bis Oktober 2023 ist innogy bereits von nahezu dem gesamten Bankenkonsortium bewilligt worden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Kreditrahmen um 1 Mrd. € aufzustocken. Auch in diesem Fall bedarf es der Zustimmung durch die Konsortialbanken.

Anleihevolumen auf 15,2 Mrd. € gestiegen.

Ende 2018 standen auf Konzernebene (inkl. innogy) Anleihen mit einem nominalen Gesamtvolumen von umgerechnet 15,2 Mrd. € aus - gegenüber 14,0 Mrd. € im Jahr zuvor. Die insgesamt 26 Titel lauten auf Euro, Pfund Sterling, US-Dollar und Yen. Zur Steuerung des Währungsrisikos haben wir Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Bezieht man solche Transaktionen mit ein, war der RWE-Konzern am Bilanzstichtag zu 66 % in Euro und zu 34 % in Pfund Sterling verschuldet. Die ausstehenden Senior-Anleihen hatten Ende 2018 eine durchschnittliche Restlaufzeit von 8,5 Jahren.

Das Volumen der Anleihen, die wirtschaftlich und rechtlich der RWE AG zuzuordnen sind, belief sich zum 31. Dezember 2018 auf 1,9 Mrd. €. Gegenüber dem Vorjahr blieb es nahezu unverändert. Die langfristige Fremdfinanzierung der RWE AG basiert im Wesentlichen auf vier Hybridanleihen mit ausstehenden Volumina von 750 Mio. £ (Kupon: 7 %; frühestmögliche Tilgung: März 2019), 539 Mio. € (2,75 %; Oktober 2020), 282 Mio. € (3,5 %; April 2025) und 317 Mio. US$ (6,625 %; März 2026). Die erstgenannte Anleihe über 750 Mio. £ werden wir am 20. März 2019 ablösen, ohne sie durch neues Hybridkapital zu ersetzen (siehe Seite 39). Die Begebung von Senior-Anleihen ist vorerst nicht geplant.

Anleihen des RWE-Konzerns: Fälligkeiten/frühestmögliche Kündigung

(Stand: 31.12.2018)

Die ausstehenden Anleihen von innogy hatten Ende 2018 ein Gesamtvolumen von 13,3 Mrd. €. Das sind 1,2 Mrd. € mehr als ein Jahr zuvor. Bei den Papieren handelt es sich um insgesamt 21 Senior-Anleihen in den Währungen Euro (13), Pfund Sterling (6), US-Dollar (1) und Yen (1). innogy hat im abgelaufenen Geschäftsjahr drei Neuemissionen getätigt. Zunächst begab das Unternehmen im Januar eine Anleihe über 1 Mrd. € mit einer Laufzeit von 11,5 Jahren und einem Kupon von 1,5 %. Im Mai folgten zwei weitere Emissionen: eine über 500 Mio. € mit achtjähriger Laufzeit und einem Kupon von 1,625 % und eine über ebenfalls 500 Mio. € mit 4,5-jähriger Laufzeit und einem Kupon von 0,75 %. Die letztgenannte Anleihe ist kurze Zeit später auf 750 Mio. € aufgestockt worden. Den Emissionen stand im Juli 2018 die Tilgung einer 15-jährigen Anleihe mit einem Nominalvolumen von 980 Mio. € und einem Kupon von 5,125 % gegenüber.

Kurz nach Ablauf des Berichtsjahres hat innogy das günstige Zinsumfeld genutzt, um eine weitere Anleihe zu begeben. Ende Januar 2019 platzierte die Gesellschaft Papiere mit einem nominalen Volumen von 750 Mio. €, einer Laufzeit von 4,5 Jahren und einem Kupon von 0,75 %. Die Emission dient u. a. der Refinanzierung fälliger Verbindlichkeiten.

Fremdkapitalkosten der RWE AG spiegeln Rückgang der Refinanzierung mit Commercial Paper wider.

Der Kostensatz für die Fremdfinanzierung der RWE AG lag bei 3,4 %, gegenüber 2,5 % im Vorjahr. Die Werte beziehen sich auf den jeweiligen Jahresendbestand aller der Konzernholding zuzurechnenden Verbindlichkeiten aus Anleihen, Commercial Paper und Bankkrediten. Von den Hybridanleihen wurden nur jene berücksichtigt, die gemäß International Financial Reporting Standards als Schulden einzustufen sind. Der Anstieg des Kostensatzes beruht hauptsächlich darauf, dass wir die kurzfristige Refinanzierung über niedrig verzinsliche Commercial Paper wegen hoher operativer Cash Flows bis Ende 2018 auf null zurückfahren konnten. Bei innogy hat sich der Kostensatz für das Fremdkapital von 4,1 % auf 3,6 % verringert. Eine Rolle spielte dabei, dass die im Berichtsjahr neu begebenen Anleihen wegen der Marktzinsentwicklung vergleichsweise niedrige Kupons aufweisen, während die getilgte Anleihe noch wesentlich höher verzinst wurde.

Kreditrating der RWE AG (Stand: 31.12.2018)

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Moody's Fitch
Langfristige Finanzschulden
Senior-Anleihen Baa3 BBB
Nachrangige Anleihen (Hybridanleihen) Ba2 BB+
Kurzfristige Finanzschulden P-3 F2
Ausblick stabil stabil

Ratingagenturen bestätigen Investment Grade Rating von RWE.

Wie hoch unsere Fremdfinanzierungskosten sind, hängt u. a. davon ab, wie unabhängige Ratingagenturen unsere Kreditwürdigkeit beurteilen. Bei RWE nehmen zurzeit Moody's und Fitch solche Bonitätseinstufungen vor. Eine weitere führende Agentur, Standard & Poor's, hatte ihr RWE-Rating im Februar 2018 auf unseren Wunsch zurückgezogen. Hintergrund ist, dass nach dem Schuldentransfer zu innogy so gut wie keine Senior-Anleihen von RWE mehr ausstehen und wir deshalb die Ratings von Moody's und Fitch für ausreichend halten. Vor Beendigung des Ratings hatte Standard & Poor's uns für die langfristige Refinanzierung die Bonitätsnote BBB- gegeben - eine Einstufung, die im Bereich Investment Grade liegt. In dieser Kategorie bewegen sich auch die Beurteilungen durch unsere aktuellen Ratinganbieter: Moody's benotet uns mit Baa3 und Fitch mit BBB. Nach Bekanntwerden unseres geplanten Tauschgeschäfts mit E.ON haben die beiden Agenturen 2018 eine Überprüfung unserer Bonität vorgenommen und ihre Einschätzungen bekräftigt, jeweils mit stabilem Ausblick. Für unsere kurzfristigen Finanzschulden hat Fitch das Rating sogar um eine Stufe auf F2 angehoben.

Für innogy werden dagegen weiterhin von allen drei genannten Agenturen Ratings vergeben. Diese liegen jeweils eine Stufe über denen von RWE, bei stabilem Ausblick: Standard & Poor's bewertet die langfristige Kreditwürdigkeit unserer Tochter mit BBB, Moody's mit Baa2 und Fitch mit BBB+ (bei Senior-Anleihen sogar A-). Die gute Benotung erklärt sich u. a. dadurch, dass innogy wegen des hohen Anteils regulierten Geschäfts ein vergleichsweise stabiles Ertragsprofil aufweist. Detaillierte Informationen zu ihrem Kreditrating gibt die Gesellschaft in ihrem Geschäftsbericht 2018.

Kapitalflussrechnung 1

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in Mio. € 2018 2017 +/-
in Mio. €
Funds from Operations 138 -3.971 4.109
Veränderung des Nettoumlaufvermögens 4.473 200 4.273
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 4.611 -3.771 8.382
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten -2.999 3.750 -6.749
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten -1.559 -997 -562
Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel 13 -19 32
Veränderung der flüssigen Mittel 66 -1.037 1.103
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 4.611 -3.771 8.382
Abzüglich Investitionen 2 -1.246 -902 -344
Zuzüglich Desinvestitionen/Anlagenabgänge 2 74 234 -160
Free Cash Flow 3.439 -4.439 7.878

1 Sämtliche Positionen beziehen sich ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten.
2 Erfasst sind nur zahlungswirksame Vorgänge.

Außergewöhnlich hoher operativer Cash Flow wegen erhaltener Sicherheitsleistungen.

Im Berichtsjahr haben wir mit unseren fortgeführten Aktivitäten einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 4.611 Mio. € erzielt. Damit lagen wir deutlich über dem negativen Vorjahreswert (- 3.771 Mio. €), der eine hohe Einmalbelastung aus der Dotierung des deutschen Kernenergiefonds enthielt. Aber auch ohne diesen Effekt hat sich unser operativer Cash Flow verbessert. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, dass wir 2018 hohe Variation Margins erhalten haben, die Termingeschäfte mit Strom, Rohstoffen und CO2-Zertifikaten betrafen. Bei Variation Margins handelt es sich um Zahlungen, mit denen Transaktionspartner untereinander Gewinn- oder Verlustpositionen ausgleichen, die durch die tägliche Neubewertung laufender Kontrakte aufgedeckt werden. Ihr Einfluss auf den Cash Flow ist aber nur vorübergehender Natur und kehrt sich mit der Realisierung der Transaktionen um.

Durch die Investitionstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten sind 2.999 Mio. € abgeflossen. Neben den auf Seite 50 erläuterten Investitionen haben Wertpapierkäufe dazu beigetragen, während Einnahmen aus der Veräußerung von Sach- und Finanzanlagen gegenläufig wirkten. Im Vorjahr hatte es noch einen hohen Mittelzufluss gegeben (3.750 Mio. €), der großenteils aus dem Verkauf von Wertpapieren stammte; mit den Einnahmen haben wir den Kernenergiefonds dotiert.

Aus der Finanzierungstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten ergab sich in Summe ein Mittelabfluss von 1.559 Mio. € (Vorjahr: 997 Mio. €). Davon entfielen 1,0 Mrd. € auf Ausschüttungen, die wir an RWE-Aktionäre, Miteigentümer vollkonsolidierter RWE-Gesellschaften und Hybridkapitalgeber geleistet haben. Im Berichtszeitraum haben wir Finanzschulden in Höhe von 2,8 Mrd. € getilgt und in Höhe von 1,6 Mrd. € neu aufgenommen. Hinzu kamen Einnahmen aus dem Verkauf von Minderheitsanteilen am Offshore-Windkraftprojekt Triton Knoll (siehe Seite 37 f.).

Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit haben sich unsere liquiden Mittel per saldo um 66 Mio. € erhöht.

Die erwähnten hohen Variation Margins schlugen sich auch im Free Cash Flow nieder, der bei 3.439 Mio. € lag. Der Vorjahreswert (- 4.439 Mio. €) war dagegen noch von der Dotierung des Kernenergiefonds geprägt.

Nettoschulden 1

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in Mio. € 31.12.2018 31.12.2017 +/-
in Mio. €
Flüssige Mittel 3.523 3.933 -410
Wertpapiere 3.863 5.131 -1.268
Sonstiges Finanzvermögen 2.809 1.863 946
Finanzvermögen 10.195 10.927 -732
Anleihen, Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Commercial Paper 1.657 15.099 -13.442
Währungskurssicherung von Anleihen 12 27 -15
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 1.107 2.102 -995
Finanzverbindlichkeiten 2.776 17.228 -14.452
Nettofinanzvermögen 7.419 -6.301 13.720
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.287 5.420 -2.133
Aktivisch ausgewiesenes Nettovermögen bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen -213 -103 -110
Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich 5.944 6.005 -61
Bergbaubedingte Rückstellungen 2.516 2.322 194
Rückstellungen für den Rückbau von Windparks 362 359 3
Korrektur Hybridkapital -88 -77 -11
Zuzüglich 50 % des als Eigenkapital ausgewiesenen Hybridkapitals 470 470 -
Abzüglich 50 % des als Fremdkapital ausgewiesenen Hybridkapitals -558 -547 -11
Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten 4.389 - -
Nettoschulden nicht fortgeführter Aktivitäten 14.950 - -
Nettoschulden 19.339 20.227 -888

1 Zum Bilanzstichtag sind die nicht fortgeführten Aktivitäten im Sammelposten "Nettoschulden nicht fortgeführter Aktivitäten" erfasst, während sie Ende 2017 noch in den Einzelposten der Tabelle enthalten waren.

Nettoschulden etwas niedriger als 2017.

Unsere Nettoschulden lagen zum 31. Dezember 2018 bei 19,3 Mrd. €. Davon entfielen 4,4 Mrd. € auf die fortgeführten und der Rest auf die nicht fortgeführten Aktivitäten. Für das Vorjahr werden nur Zahlen für den Konzern insgesamt ausgewiesen. Gegenüber 2017 haben sich die Nettoschulden um 0,9 Mrd. € verringert. Unsere Prognose von März 2018, die einen moderaten Anstieg vorsah, hat sich damit nicht bestätigt. Ausschlaggebend dafür sind die unerwartet hohen Zuflüsse aus Variation Margins. Während die operativen Cash Flows der fortgeführten Aktivitäten (4,6 Mrd. €) und der nicht fortgeführten Aktivitäten (2,0 Mrd. €) die Nettoschulden minderten, gingen von den Investitionen (1,2 bzw. 1,7 Mrd. €) und den Ausschüttungen (1,0 bzw. 0,5 Mrd. €) gegenläufige Wirkungen aus. Darüber hinaus erhöhten sich die Pensionsrückstellungen um 0,8 bzw. 0,7 Mrd. €. Ein Grund dafür ist, dass sich das Planvermögen, mit dem der Großteil der Pensionsverpflichtungen abgedeckt wird, aufgrund negativer Marktentwicklungen verringert hat.

Leicht erhöhte außerbilanzielle Verpflichtungen aus dem Einkauf von Strom und Brennstoffen.

Nicht in den Nettoschulden enthalten sind unsere außerbilanziellen Verpflichtungen. Diese ergeben sich größtenteils aus Langfristverträgen zur Beschaffung von Brennstoffen und Strom. Die Zahlungsverpflichtungen aus den wesentlichen Bezugskontrakten betrugen zum Bilanzstichtag 27,9 Mrd. € bei Brennstoffen (Vorjahr: 25,8 Mrd. €) und 7,8 Mrd. € bei Strom (Vorjahr: 6,8 Mrd. €). Den Werten liegen Annahmen über die voraussichtliche Entwicklung der Commodity-Preise zugrunde. Weitere Informationen über unsere außerbilanziellen Verpflichtungen finden Sie auf Seite 151 im Anhang.

Konzernbilanzstruktur

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31.12.2018 31.12.2017
in Mio. € in % in Mio. € in %
Aktiva
Langfristiges Vermögen 18.595 23,2 45.694 66,2
Davon:
Immaterielle Vermögenswerte 2.193 2,7 12.383 17,9
Sachanlagen 12.409 15,5 24.947 1 36,1
Kurzfristiges Vermögen 61.513 76,8 23.365 33,8
Davon:
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 2 12.254 15,3 12.487 18,1
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 40.496 50,6 128 0,2
Gesamt 80.108 100,0 69.059 100,0
Passiva
Eigenkapital 14.257 17,8 11.991 17,4
Langfristige Schulden 20.007 25,0 36.774 53,3
Davon:
Rückstellungen 15.863 19,8 19.249 27,9
Finanzverbindlichkeiten 1.998 2,5 14.414 20,9
Kurzfristige Schulden 45.844 57,2 20.294 29,3
Davon:
Rückstellungen 2.615 3,3 5.137 7,4
Finanzverbindlichkeiten 766 1,0 2.787 4,0
Sonstige Verbindlichkeiten 3 9.667 12,1 12.259 17,8
Zur Veräußerung bestimmte Schulden 32.796 40,9 111 0,2
Gesamt 80.108 100,0 69.059 100,0

1 Angepasster Wert aufgrund der Zurechnung von Investment Property zu den Sachanlagen
2 Inkl. Finanzforderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Ertragsteuererstattungsansprüche
3 Inkl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Ertragsteuerverbindlichkeiten

Eigenkapitalquote: Leichter Anstieg auf 17,8 %.

Zum Abschlussstichtag weisen wir eine Bilanzsumme von 80,1 Mrd. € aus, gegenüber 69,1 Mrd. € zum 31. Dezember 2017. Für das laufende Jahr erfassen wir die langfristig auf E.ON zu übertragenden Teile von innogy gesondert in den Positionen "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" (40,5 Mrd. €) und "Zur Veräußerung bestimmte Schulden" (32,8 Mrd. €). Eine entsprechende Anpassung der Vorjahreswerte haben wir gemäß IFRS nicht vorgenommen. Dies hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich einzelne Bilanzposten stark verringert haben: Auf der Aktivseite liegen die immateriellen Vermögenswerte nun um 10,2 Mrd. € und die Sachanlagen um 12,5 Mrd. € unter den Werten des Vorjahres; auf der Passivseite sind die Finanzverbindlichkeiten um 14,4 Mrd. € und die Rückstellungen um 5,9 Mrd. € gesunken. Keinen Einfluss hatte die Ausweisänderung auf die Entwicklung der Bilanzsumme. Dass diese um 11,0 Mrd. € höher war als 2017, beruht in erster Linie auf Wertzuwächsen bei Commodity-Derivaten. Das Eigenkapital des RWE-Konzerns ist um 2,3 Mrd. € auf 14,3 Mrd. € gestiegen. Sein Anteil an der Bilanzsumme (Eigenkapitalquote) hat sich ebenfalls erhöht, und zwar um 0,4 Prozentpunkte auf 17,8 %.

1.9 ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS DER RWE AG (HOLDING)

Der Einzelabschluss der RWE AG wird maßgeblich vom Geschäftsverlauf bei den Tochterunternehmen beeinflusst. Im vergangenen Jahr haben sich die realisierten Strommargen unserer Erzeugungsgesellschaften RWE Power und RWE Generation insgesamt verringert. Außerdem ist ein positiver Einmaleffekt weggefallen, der sich 2017 aus der Rückzahlung der Kernbrennstoffsteuer ergeben hatte. Der Jahresüberschuss der RWE AG war daher stark rückläufig. Mit 0,5 Mrd. € bietet er uns aber ausreichend Spielraum für eine attraktive Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat der RWE AG werden der Hauptversammlung im Mai eine Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2018 von 0,70 € je Aktie vorschlagen.

Jahresabschluss. Die RWE AG stellt ihren Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) auf. Der Abschluss wird bei der Bundesanzeiger Verlag GmbH mit Sitz in Köln eingereicht, die ihn im Bundesanzeiger veröffentlicht. Er kann bei uns angefordert werden und steht im Internet unter www.rwe.com/berichte zur Verfügung.

Bilanz der RWE AG (Kurzfassung)

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in Mio. € 31.12.2018 31.12.2017
Aktiva
Finanzanlagen 25.166 24.901
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.669 4.811
Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 479 505
Wertpapiere und flüssige Mittel 4.864 3.951
Gesamt 34.178 34.168
Passiva
Eigenkapital 5.654 6.104
Rückstellungen 2.700 2.368
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.169 22.623
Übrige Verbindlichkeiten 2.655 3.073
Gesamt 34.178 34.168

Gewinn- und Verlustrechnung der RWE AG (Kurzfassung)

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in Mio. € 2018 2017
Ergebnis aus Finanzanlagen 1.091 2.268
Zinsergebnis -391 -339
Sonstige Erträge und Aufwendungen -227 -345
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1 - 172
Jahresüberschuss 472 1.412
Einstellung in andere Gewinnrücklagen -42 -490
Bilanzgewinn 430 922

Vermögenslage.

Die RWE AG wies zum 31. Dezember 2018 eine Bilanzsumme von 34,2 Mrd. € aus. Das ist genauso viel wie im Vorjahr. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite der Bilanz ergaben sich u. a. bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sich verringert haben. Eine Rolle spielte dabei, dass RWE Power ihr Ergebnis von 2017 an uns abgeführt hat und dieses Ergebnis wegen der Rückzahlung der Kernbrennstoffsteuer durch den Bund außergewöhnlich hoch war. Gestiegen sind die Bestände an Wertpapieren und flüssigen Mitteln. Eine Rolle spielte dabei, dass unsere Tochtergesellschaft RWE Supply & Trading hohe Sicherheitsleistungen erhalten hat, die Termingeschäfte mit Strom, Rohstoffen und CO2-Zertifikaten betrafen (siehe Seite 53). Auf der Passivseite der Bilanz erhöhten sich die Pensionsrückstellungen. Hier kam zum Tragen, dass die zur Ermittlung der Verpflichtungsbarwerte verwendeten Diskontierungssätze nach unten angepasst werden mussten und dass wir Wertberichtigungen auf das Deckungsvermögen für die Pensionsverpflichtungen vorgenommen haben. Gestiegen sind auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich aus unserer Verpflichtung ergeben, die Verluste dieser Gesellschaften zu übernehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten waren dagegen rückläufig, u. a. weil wir die kurzfristige Refinanzierung über Commercial Paper zum Bilanzstichtag auf null zurückgefahren haben. Das Eigenkapital verringerte sich ebenfalls - und bei konstanter Bilanzsumme dementsprechend auch die Eigenkapitalquote: Diese lag zum 31. Dezember 2018 bei 16,5 %, gegenüber 17,9 % im Vorjahr. Zum Rückgang trug bei, dass die RWE AG für das Geschäftsjahr 2017 eine Sonderdividende von 1 € je Aktie gezahlt hat.

Finanzlage.

Die RWE AG ist finanziell solide aufgestellt und verfügt über eine Reihe flexibler Finanzierungsinstrumente. Das spiegelt sich in unseren langfristigen Kreditratings wider, die im Bereich Investment Grade liegen. Ausführliche Informationen über die Finanzlage von RWE und über unsere Finanzierungstätigkeit im Berichtsjahr finden Sie auf Seite 51ff.

Ertragslage.

Verglichen mit 2017 hat sich die Ertragslage der RWE AG verschlechtert. Maßgeblich dafür waren Faktoren, die sich im Ergebnis aus Finanzanlagen niederschlugen. Dieses ist um 1.177 Mio. € auf 1.091 Mio. € gesunken. Wie bereits dargelegt, hatte RWE Power im Geschäftsjahr 2017 von der Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer profitiert. Dieser Einmaleffekt ist nun weggefallen. Außerdem haben sich die Margen in der konventionellen Stromerzeugung und im Energiehandel verringert.

Das Zinsergebnis verschlechterte sich um 52 Mio. € auf - 391 Mio. €. Ausschlaggebend dafür waren die erwähnten Wertberichtigungen auf das Deckungsvermögen für die Pensionsverpflichtungen.

Der Saldo aus sonstigen Erträgen und Aufwendungen hat sich um 118 Mio. € auf - 227 Mio. € verbessert, weil Aufwendungen aus der Auflösung von Abgrenzungsposten aus dem Vorjahr weggefallen sind. Belastungen im Berichtsjahr ergaben sich u. a. aus Projektkosten im Zusammenhang mit dem anstehenden Tauschgeschäft mit E.ON, über das wir auf Seite 35 f. informieren.

Bei einem Steueraufwand von 1 Mio. € (Vorjahr: 172 Mio. €) kommt die RWE AG für 2018 auf einen Jahresüberschuss von 472 Mio. € (Vorjahr: 1.412 Mio. €).

Der Bilanzgewinn in Höhe von 430 Mio. € entspricht der geplanten Ausschüttung an unsere Aktionäre. Aufsichtsrat und Vorstand der RWE AG werden der Hauptversammlung am 3. Mai 2019 eine Dividende für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 0,70 € je Aktie vorschlagen.

Ausblick 2019.

Die Ertragsperspektiven der RWE AG hängen maßgeblich vom Geschäftsverlauf ihrer Tochtergesellschaften ab. Unsere aktuellen Einschätzungen dazu stimmen uns zuversichtlich, 2019 einen Jahresüberschuss erzielen zu können, der etwas über dem von 2018 liegt.

Erklärung zur Unternehmensführung nach §§ 289f und 315d HGB.

Der Vorstand der RWE AG hat am 15. Februar 2019 eine Erklärung zur Unternehmensführung nach §§ 289f und 315d HGB abgegeben. Sie ist veröffentlicht unter www.rwe.com/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung.

1.10 DARSTELLUNG DES RWE-KONZERNS MIT INNOGY ALS REINER FINANZBETEILIGUNG

Seit ihrem Börsengang im Oktober 2016 kann unsere Tochter innogy ihre Geschäftstätigkeit eigenständig ausüben. Für uns hat sie daher den Status einer reinen Finanzbeteiligung. Bei der Unternehmensplanung orientieren wir uns daher auch an Konzernzahlen, die diesen Status besser widerspiegeln, als es die IFRS-Konsolidierungsgrundsätze erlauben. Wir ermitteln diese Zahlen, indem wir innogy in der Bilanz unter den Finanzanlagen und in der Gewinn- und Verlustrechnung mit der an uns gezahlten Dividende berücksichtigen. Für 2018 ergibt sich so ein bereinigtes EBITDA von 1,5 Mrd. €. Der Wert liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Die Nettoschulden belaufen sich auf 2,3 Mrd. € und sind damit niedriger, als wir zunächst angenommen hatten.

Vollkonsolidierung gibt Status der RWE-Beteiligung an innogy nur eingeschränkt wieder.

Gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS) müssen wir Gesellschaften, die von der RWE AG mittel- oder unmittelbar beherrscht werden, im Konzernabschluss vollkonsolidieren. Das heißt, die betroffenen Aktivitäten gehen mit ihren Erlösen, Aufwendungen, Cash Flows, Vermögenswerten, Schulden etc. in die Konzernzahlen ein. Anzuwenden ist diese Vorgehensweise auch im Fall unserer 76,8 %-Beteiligung an innogy, wobei wir jene Geschäftsteile der Gesellschaft, die durch das Tauschgeschäft mit E.ON den Konzern verlassen werden, seit 2018 als "nicht fortgeführte Aktivitäten" gesondert erfassen. Diese Darstellungsform korrespondiert aber nur eingeschränkt mit der Art und Weise, wie wir innogy steuern. Die Gesellschaft hat für uns den Status einer reinen Finanzbeteiligung. Dokumentiert wird dies durch eine Grundlagenvereinbarung, nach der innogy unternehmerisch eigenständig agieren kann und die RWE AG ihren Einfluss ausschließlich über die gesetzlichen Organe Aufsichtsrat und Hauptversammlung ausübt.

Angepasstes Zahlenwerk.

Für Planungszwecke nutzen wir daher eine von den IFRS-Konsolidierungsgrundsätzen abweichende Darstellungsweise, die dem tatsächlichen Verhältnis der RWE AG zu innogy besser entspricht. Dabei gehen wir so vor, dass wir die innogy-Beteiligung in der Bilanz den "übrigen Finanzanlagen" zuordnen. Der dabei verwendete Wertansatz ergibt sich aus der Anzahl unserer innogy-Aktien, multipliziert mit einem Stückpreis von 38,40 €, der sich aus den Konditionen des bevorstehenden Verkaufs an E.ON ergibt. In den Ergebniszahlen des Konzerns ist innogy ausschließlich mit der Dividende für RWE berücksichtigt, die sich 2018 auf 683 Mio. € belief. Daneben wirkt sich die geänderte Bilanzierung auch indirekt auf unser Zahlenwerk aus, weil Geschäfte des Restkonzerns mit innogy fiktiv wie Geschäfte mit Dritten behandelt werden.

Bereinigtes EBITDA im Rahmen der Erwartungen.

Die folgende Übersicht stellt einige wesentliche Finanzkennzahlen dar, die sich nach der oben beschriebenen Methodik ergeben. Das bereinigte EBITDA betrug 1.521 Mio. € (Vorjahr: 2.066 Mio. €) und das bereinigte Nettoergebnis 591 Mio. € (Vorjahr: 973 Mio. €). Die Ist-Zahlen lagen damit in den jeweiligen Prognosebandbreiten von 1,4 bis 1,7 Mrd. € bzw. 0,5 bis 0,8 Mrd. € (siehe Geschäftsbericht 2017, Seite 85). Die Nettoschulden in Höhe von 2.280 Mio. € (Vorjahr: 4.510 Mio. €) waren dagegen niedriger als geplant. Für sie hatten wir zu Jahresbeginn einen leichten Anstieg vorausgesagt. Der deutliche Rückgang ist auf unerwartet hohe Mittelzuflüsse aus Sicherheitsleistungen zurückzuführen (siehe Seite 53).

Kennzahlen für den RWE-Konzern unter Einbeziehung von innogy als nicht vollkonsolidierte Finanzbeteiligung 1

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in Mio. € 2018 2017 +/-
in %
Bereinigtes EBITDA 1.521 2.066 -26,4
Bereinigtes EBIT 953 1.474 -35,3
Ergebnis vor Steuern 305 2.320 -86,9
Nettoergebnis 265 2.160 -87,7
Bereinigtes Nettoergebnis 591 973 -39,3
Nettofinanzvermögen 9.266 6.070 52,7
Nettoschulden 2.280 4.510 -49,4

1 Die Zahlen sind abweichend von IFRS-Vorgaben ermittelt worden. Neben der Erfassung von innogy als Finanzbeteiligung betrifft dies u. a. die folgenden Punkte: Liefer- und Leistungsverträge des Restkonzerns mit innogy sind durchweg als schwebende Geschäfte bilanziert worden, auch wenn sie gegebenenfalls mit dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten gewesen wären. Rückstellungen für eventuell drohende Verluste aus diesen Geschäften haben wir nicht gebildet. Für Liefer- und Leistungsbeziehungen mit externen Dritten und damit verbundenen Rückstellungen ist die Bilanzierung aus dem IFRS-Konzernabschluss übernommen worden. Gleiches gilt für die bilanziellen Effekte von Sicherungsbeziehungen und für latente Steuern.

1.11 ÜBERNAHMERECHTLICHE ANGABEN

Gegenstand dieses Kapitels sind die Angaben nach §§ 315a Abs. 1 und 289a Abs. 1 des Handelsgesetzbuchs sowie nach § 176 Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz. Dargestellt werden gesellschaftsspezifische Regelungen, die u. a. die Anpassung der Kapitalstruktur durch den Vorstand oder den Fall eines Wechsels der Unternehmenskontrolle betreffen. Bei RWE entsprechen all diese Bestimmungen den Standards deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen.

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals.

Das gezeichnete Kapital der RWE AG besteht aus 575.745.499 nennbetragslosen Stammaktien und 39.000.000 nennbetragslosen Vorzugsaktien ohne Stimmrecht, die jeweils auf den Inhaber lauten. Das entspricht Anteilen von 93,7 % bzw. 6,3 % am gezeichneten Kapital. Die Inhaber der Vorzugsaktien haben Vorrang bei der Verteilung des Bilanzgewinns. Dieser wird gemäß Satzung in folgender Reihenfolge verwendet:

1) zur Nachzahlung etwaiger Rückstände von Gewinnanteilen auf die Vorzugsaktien aus den Vorjahren,

2) zur Zahlung eines Vorzugsgewinnanteils von 0,13 € je Vorzugsaktie,

3) zur Zahlung eines Gewinnanteils auf die Stammaktien von bis zu 0,13 € je Stammaktie,

4) zur gleichmäßigen Zahlung etwaiger weiterer Gewinnanteile auf die Stamm- und Vorzugsaktien, soweit die Hauptversammlung keine andere Verwendung beschließt.

Die Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals sowie die Ausgestaltung der Rechte und Pflichten der Aktionäre entsprechen den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorgaben.

Kapitalbeteiligungen von mehr als 10 % der Stimmrechte.

Zum 31. Dezember 2018 gab es keine Beteiligung an der RWE AG, die bei über 10 % der Stimmrechte lag.

Beschränkungen bei der Übertragung von Aktien.

Im Rahmen des Belegschaftsaktienprogramms der RWE AG sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 196.560 RWE-Stammaktien an Mitarbeiter ausgegeben worden. Diese Titel unterliegen bis zum 31. Dezember 2019 einer Verfügungsbeschränkung.

Im vergangenen Jahr sind erstmals auch in Großbritannien Belegschaftsaktienprogramme aufgelegt worden. Teilnahmeberechtigt waren Mitarbeiter von RWE Generation UK plc, RWE Technology UK Limited und RWE Supply & Trading GmbH UK Branch. Im Rahmen der Programme wurden insgesamt 29.452 RWE-Stammaktien erworben. Diese Titel unterliegen einer Verfügungsbeschränkung von fünf Jahren ab dem Tag der Zuteilung.

Ernennung und Abberufung der Vorstandsmitglieder/ Satzungsänderungen.

Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands ist durch §§ 84 f. Aktiengesetz (AktG) in Verbindung mit § 31 Mitbestimmungsgesetz geregelt. Satzungsänderungen richten sich nach §§ 179 ff. AktG in Verbindung mit § 16 Abs. 6 der Satzung der RWE AG. Der genannte Satzungsparagraph sieht vor, dass Beschlüsse der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, soweit außerdem eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst werden, falls nicht das Gesetz oder die Satzung etwas anderes vorschreibt. Nach § 10 Abs. 9 der Satzung ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung, d. h. die sprachliche Form, und nicht den Inhalt betreffen.

Befugnis der RWE AG zum Erwerb eigener Aktien.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 26. April 2018 wurde die RWE AG ermächtigt, bis zum 25. April 2023 Aktien der Gesellschaft, gleich welcher Gattung, im Umfang von bis zu 10 % des zum Beschlusszeitpunkt oder - falls der Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Aktien können nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots erworben werden.

Die so erworbenen Aktien dürfen eingezogen werden. Ferner dürfen sie im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen, Betrieben oder Anteilen an Unternehmen an Dritte übertragen oder in anderer Weise veräußert werden. Eine Veräußerung, die weder über die Börse noch durch ein Angebot an alle Aktionäre erfolgt, ist nur gegen Barzahlung erlaubt. Außerdem darf in diesen Fällen der Veräußerungspreis den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreiten. Die Gesellschaft kann zurückerworbene Aktien auch an die Inhaber von Options- oder Wandelschuldverschreibungen liefern. Schließlich darf die Gesellschaft die Aktien auch verwenden, um Verpflichtungen aus Belegschaftsaktienprogrammen zu erfüllen. In den genannten Fällen ist das Bezugsrecht ausgeschlossen. Die Ermächtigungen können ganz oder teilweise sowie einmalig oder mehrmals in Teilbeträgen ausgeübt werden.

Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe neuer Aktien.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 26. April 2018 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 25. April 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 314.749.693,44 € durch Ausgabe von bis zu 122.949.099 auf den Inhaber lautenden Stammaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Die Ermächtigungen können ganz oder teilweise sowie einmalig oder mehrmals in Teilbeträgen ausgeübt werden.

Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Der Vorstand kann es jedoch mit Zustimmung des Aufsichtsrats in den folgenden Fällen ausschließen: Das Bezugsrecht kann ausgeschlossen werden, um Spitzenbeträge zu vermeiden, die sich aus dem Bezugsverhältnis ergeben. Es kann zudem ausgeschlossen werden, um Aktien gegen Sacheinlagen zum Zwecke von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen, Betrieben oder Anteilen an Unternehmen auszugeben. Bei einer Barkapitalerhöhung kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden, wenn der Ausgabepreis den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag 10 % des Grundkapitals nicht überschreitet. Schließlich kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden, um die Aktien eventuellen Inhabern von Wandel- und Optionsanleihen in dem Umfang anzubieten, wie sie ihnen nach Wandlung bzw. Ausübung der Option zustehen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Insgesamt darf das Grundkapital durch Ausgabe neuer Aktien unter Bezugsrechtsausschluss um nicht mehr als 20 % erhöht werden.

Auswirkungen eines Wechsels der Unternehmenskontrolle auf die Fremdfinanzierung.

Unsere Instrumente zur Fremdfinanzierung enthalten vielfach Klauseln, die sich auf den Fall eines Wechsels der Unternehmenskontrolle (Change of Control) beziehen. Bezüglich der Senior-Anleihe, die im Zuge der Schuldenübertragung auf innogy mit einem Restbetrag bei der RWE AG verblieben ist, gibt es folgende Regelung: Sollte es bei der RWE AG zu einem Kontrollwechsel in Verbindung mit einer Absenkung des Kreditratings unter die Kategorie "Investment Grade" kommen, können die Anleihegläubiger die sofortige Rückzahlung verlangen. Für unsere nachrangigen Hybridanleihen gilt in einem solchen Fall, dass die RWE AG sie innerhalb des festgelegten Kontrollwechselzeitraums kündigen kann. Geschieht das nicht, erhöht sich die jährliche Vergütung, die für die Hybridanleihen zu gewähren ist, um 500 Basispunkte.

Auch die syndizierte Kreditlinie der RWE AG über 3 Mrd. € enthält eine Change-of-Control-Klausel, die im Wesentlichen folgenden Inhalt hat: Im Fall einer Änderung der Kontrolloder Mehrheitsverhältnisse bei RWE sind weitere Inanspruchnahmen vorerst ausgesetzt. Die Kreditgeber nehmen mit uns Verhandlungen über eine Fortführung der Kreditlinie auf. Sie können diese kündigen, falls wir mit der Mehrheit von ihnen innerhalb von 30 Tagen nach dem Kontrollwechsel keine Einigung erzielen. Eine entsprechende Regelung gilt für die Kreditlinie, die uns im Zusammenhang mit dem vorübergehenden Erwerb des 50,04 %-Anteils an der innogy Grid Holding eingeräumt wurde (siehe Seite 39).

Auswirkungen eines Kontrollwechsels auf die Vergütung von Vorstand und Führungskräften.

Die Mitglieder des Vorstands der RWE AG haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn Aktionäre oder Dritte die Kontrolle über das Unternehmen erlangen und sich dadurch wesentliche Nachteile für sie ergeben können. In diesem Fall steht es ihnen frei, ihr Amt innerhalb eines halben Jahres nach dem Wechsel der Unternehmenskontrolle aus wichtigem Grund niederzulegen, wobei eine Frist von drei Monaten einzuhalten ist. Zusätzlich können sie die Beendigung des Dienstverhältnisses unter Gewährung einer Einmalzahlung verlangen.

Die Höhe der Einmalzahlung entspricht den Bezügen, die bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten Vertragslaufzeit angefallen wären, höchstens jedoch dem Dreifachen der vertraglichen Jahresgesamtvergütung. Aktienbasierte Vergütungen sind hier nicht eingerechnet. Diese Regelung entspricht den geltenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex.

Im Strategic Performance Plan, den wir auf Seite 64 f. erläutern, ist für den Vorstand und die Führungskräfte der RWE AG und nachgeordneter verbundener Unternehmen festgelegt, dass im Falle eines Wechsels der Unternehmenskontrolle die gewährten Performance Shares, die bereits final festgeschrieben, aber noch nicht zur Auszahlung gelangt sind, vorzeitig ausbezahlt werden. Der Auszahlungsbetrag entspricht der Anzahl der Performance Shares, multipliziert mit der Summe aus dem durchschnittlichen Schlusskurs der RWE-Stammaktie in den letzten 30 Börsenhandelstagen vor Verlautbarung des Kontrollwechsels und den bis dahin pro Aktie ausgezahlten Dividenden, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Festschreibung der Performance Shares. Alle zum Zeitpunkt des Wechsels der Unternehmenskontrolle vorläufig zugeteilten Performance Shares verfallen ersatz- und entschädigungslos.

1.12 VERGÜTUNGSBERICHT

Eine leistungsorientierte und transparente Vergütung von Aufsichtsrat und Vorstand gilt als Grundvoraussetzung für eine gute Unternehmensführung. Gerade institutionelle Anleger messen ihr große Bedeutung bei. Im Folgenden erläutern wir die Struktur und die Höhe der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der RWE AG. Neben den Vorgaben des deutschen Aktien- und Handelsrechts berücksichtigen wir dabei auch alle Empfehlungen, die der Deutsche Corporate Governance Kodex zur Ausgestaltung und Darstellung der Vergütungssysteme macht.

Struktur der Vergütung des Aufsichtsrats

Grundlegendes.

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung der RWE AG geregelt. Danach steht dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats pro Geschäftsjahr eine Festvergütung von 300 Tsd. € zu. Seinem Stellvertreter werden 200 Tsd. € gewährt. Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten 100 Tsd. € und darüber hinaus eine Vergütung für Ausschusstätigkeiten, die wie folgt geregelt ist:

Die Mitglieder des Prüfungsausschusses bekommen ein zusätzliches Entgelt von 40 Tsd. €. Für den Vorsitzenden dieses Ausschusses erhöht sich der Betrag auf 80 Tsd. €. Bei den sonstigen Ausschüssen werden den Mitgliedern und Vorsitzenden zusätzlich 20 bzw. 40 Tsd. € gezahlt - mit Ausnahme des Nominierungsausschusses, dessen Mitglieder kein Zusatzentgelt erhalten. Eine Ausschusstätigkeit wird nur dann vergütet, wenn der jeweilige Ausschuss mindestens einmal im Geschäftsjahr tätig geworden ist.

Mitglieder des Aufsichtsrats, die zur gleichen Zeit mehrere Ämter in dem Gremium ausüben, erhalten nur die Vergütung für das am höchsten vergütete Amt. Übt ein Mitglied des Aufsichtsrats bestimmte Funktionen nur für einen Teil des Geschäftsjahres aus, so wird die Vergütung zeitanteilig gewährt.

Neben der Vergütung erhalten Mitglieder des Aufsichtsrats Zahlungen zur Erstattung von Auslagen. Einzelne Mitglieder des Aufsichtsrats beziehen darüber hinaus Einkünfte aus der Ausübung von Aufsichtsratsmandaten bei Tochtergesellschaften der RWE AG.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben eine Selbstverpflichtungserklärung abgegeben, nach der sie 25 % der gewährten Gesamtvergütung (vor Steuern) - vorbehaltlich etwaiger Verpflichtungen zur Abführung der Vergütung - für den Kauf von RWE-Aktien einsetzen und diese Aktien für die Dauer ihrer Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der RWE AG halten. Im vergangenen Jahr sind alle Mitglieder, die ihre Vergütung nicht abführen, der Selbstverpflichtung bezüglich ihrer Vergütung für 2017 nachgekommen. Für jene Mitglieder, die 2018 neu in das Gremium aufgenommen wurden, gilt die Selbstverpflichtung erstmals für die Anfang 2019 ausgezahlte Vergütung für das Geschäftsjahr 2018.

Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats

Vergütung für das Geschäftsjahr 2018.

Die Gesamtvergütung der Aufsichtsratsmitglieder (ohne Auslagen) summierte sich für das Geschäftsjahr 2018 auf 3.480 Tsd. € (Vorjahr: 3.637 Tsd. €). Davon entfielen 460 Tsd. € (Vorjahr: 459 Tsd. €) auf Vergütungen für Tätigkeiten in den Ausschüssen des Aufsichtsrats und 720 Tsd. € (Vorjahr: 877 Tsd. €) auf Mandatsvergütungen von Tochtergesellschaften.

Die folgende Tabelle zeigt die Aufsichtsratsvergütung für alle Personen, die dem Gremium in den Jahren 2017 und/oder 2018 angehörten.

Vergütung des Aufsichtsrats 1

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Feste Vergütung Ausschussvergütung Mandatsvergütung bei Tochtergesellschaften 2
in Tsd. € 2018 2017 2018 2017 2018 2017
Dr. Werner Brandt, Vorsitzender 300 300 - - - 300
Frank Bsirske, stellv. Vorsitzender 200 200 - - 200 200
Michael Bochinsky (seit 01.08.2018) 42 - 17 - - -
Reiner Böhle 100 100 20 20 - 120
Sandra Bossemeyer 100 100 20 20 - -
Martin Bröker (seit 01.09.2018) 33 - - - - -
Ute Gerbaulet (seit 27.04.2017) 100 68 - - - -
Reinhold Gispert (27.04.2017 bis 31.07.2018) 58 68 23 26 - 14
Arno Hahn (bis 27.04.2017) - 32 - 13 - 18
Andreas Henrich (bis 31.08.2018) 67 100 - - - -
Prof. Dr. Hans-Peter Keitel 100 100 20 20 - -
Dr. h.c. Monika Kircher 100 100 - - - -
Martina Koederitz (20.04.2016 bis 27.04.2017) - 32 - - - 38
Monika Krebber 100 100 20 20 120 67
Harald Louis 100 100 20 20 20 40
Dagmar Mühlenfeld 100 100 20 20 - -
Peter Ottmann 100 100 20 20 - -
Günther Schartz 100 100 20 20 - -
Dr. Erhard Schipporeit 100 100 80 80 300 -
Dr. Wolfgang Schüssel 100 100 40 40 - -
Ullrich Sierau 100 100 40 40 - -
Ralf Sikorski 100 100 40 40 50 50
Marion Weckes 100 100 40 40 - -
Leonhard Zubrowski 100 100 20 20 30 30
Gesamt 3 2.300 2.301 460 459 720 877
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Gesamtbezüge 3
in Tsd. € 2018 2017
Dr. Werner Brandt, Vorsitzender 300 600
Frank Bsirske, stellv. Vorsitzender 400 400
Michael Bochinsky (seit 01.08.2018) 59 -
Reiner Böhle 120 240
Sandra Bossemeyer 120 120
Martin Bröker (seit 01.09.2018) 33 -
Ute Gerbaulet (seit 27.04.2017) 100 68
Reinhold Gispert (27.04.2017 bis 31.07.2018) 81 108
Arno Hahn (bis 27.04.2017) - 63
Andreas Henrich (bis 31.08.2018) 67 100
Prof. Dr. Hans-Peter Keitel 120 120
Dr. h.c. Monika Kircher 100 100
Martina Koederitz (20.04.2016 bis 27.04.2017) - 71
Monika Krebber 240 187
Harald Louis 140 160
Dagmar Mühlenfeld 120 120
Peter Ottmann 120 120
Günther Schartz 120 120
Dr. Erhard Schipporeit 480 180
Dr. Wolfgang Schüssel 140 140
Ullrich Sierau 140 140
Ralf Sikorski 190 190
Marion Weckes 140 140
Leonhard Zubrowski 150 150
Gesamt 3 3.480 3.637

1 Aufsichtsratsmitglieder, die im Jahresverlauf aus dem Gremium ausgeschieden oder ihm beigetreten sind, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
2 Mandatsvergütungen bei Tochtergesellschaften sind nur insoweit einbezogen, als sie auf Zeiträume der Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der RWE AG entfallen.
3 Die kaufmännische Rundung von Einzelwerten kann dazu führen, dass sich diese in der Tabelle nicht exakt aufaddieren.

Struktur der Vergütung des Vorstands

Grundlegendes.

Struktur und Höhe der Vorstandsvergütung werden vom Aufsichtsrat der RWE AG festgelegt und regelmäßig daraufhin überprüft, ob sie angemessen und marktüblich sind. Das im Folgenden erläuterte Vergütungssystem wird seit dem 1. Oktober 2016 angewendet. Es besteht aus erfolgsunabhängigen und erfolgsabhängigen Komponenten. Erstere sind das Festgehalt, das Versorgungsentgelt sowie Sach- und sonstige Bezüge. Zu den erfolgsabhängigen Komponenten zählen die Tantieme und als langfristiger Vergütungsbestandteil eine aktienbasierte Vergütung.

Empfänger der Vorstandsvergütung.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr erhielten Dr. Rolf Martin Schmitz und Dr. Markus Krebber Leistungen für Vorstandstätigkeiten bei der RWE AG. Rolf Martin Schmitz ist seit 1. Mai 2009 Mitglied des Vorstands und seit 15. Oktober 2016 dessen Vorsitzender. Seine Bestellung in den Vorstand endet am 30. Juni 2021. Markus Krebber wurde zum 1. Oktober 2016 für zunächst drei Jahre in das Gremium berufen und verantwortet seit dem 15. Oktober 2016 das Finanzressort. Im Dezember 2018 ist seine Bestellung um fünf Jahre bis zum 30. September 2024 verlängert worden.

Erfolgsunabhängige Vergütung des Vorstands

Festgehalt und Versorgungsentgelt.

Die Mitglieder des Vorstands der RWE AG beziehen ein jährliches Festgehalt, das in zwölf monatlichen Raten ausbezahlt wird. Als zweite fixe Vergütungskomponente steht ihnen für jedes Dienstjahr ein individuell festgelegter Betrag als Versorgungsentgelt zu, sofern sie nicht - wie im Fall von Rolf Martin Schmitz - bereits vor Einführung des Versorgungsentgelts dem Vorstand angehörten und deshalb eine Pensionszusage erhalten haben (siehe Seite 67).

Das Versorgungsentgelt wird wahlweise bar ausgezahlt oder zugunsten einer späteren Versorgungsleistung vollständig oder anteilig durch Brutto-Entgeltumwandlung in eine wertgleiche Versorgungszusage überführt. Zur Finanzierung der Versorgungszusage hat RWE eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen. Das aufgebaute Kapital ist nach dem Eintritt des Vorstandsmitglieds in den Ruhestand abrufbar, frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres. Die Regelaltersgrenze erreichen Vorstandsmitglieder der RWE AG mit 63 Jahren. Danach ist eine Wiederbestellung für jeweils ein Jahr möglich, maximal jedoch bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres.

Die Vorstandsmitglieder können beim Wechsel in den Ruhestand zwischen einer Einmalzahlung und einer Ratenzahlung in maximal neun Teilbeträgen wählen. Weitere Versorgungsleistungen erhalten sie oder ihre Hinterbliebenen nicht. Soweit im Rahmen früherer Tätigkeiten im RWE-Konzern Ruhegeldansprüche erworben wurden, bleiben diese unverändert bestehen.

Sach- und sonstige Bezüge.

Zu den erfolgsunabhängigen Vergütungsbestandteilen gehören auch die Sach- und sonstigen Bezüge. Sie bestehen im Wesentlichen aus der Dienstwagennutzung und den Prämien zur Unfallversicherung.

Erfolgsabhängige Vergütung des Vorstands

Tantieme.

Die Vorstandsmitglieder erhalten eine Tantieme, die sowohl von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens als auch von der Erreichung individueller und kollektiver Ziele des Vorstands abhängt. Ausgangspunkt für ihre Ermittlung ist die sogenannte Unternehmenstantieme, die von der Höhe des bereinigten EBIT (EBIT abzüglich des neutralen Ergebnisses) abhängt und auf die im Folgenden beschriebene Weise ermittelt wird.

Der Aufsichtsrat legt zu Beginn des jeweiligen Geschäftsjahres einen Zielwert sowie eine Unter- und eine Obergrenze für das bereinigte EBIT fest. Nach Ablauf des Geschäftsjahres wird das tatsächlich erreichte bereinigte EBIT mit diesem Zielwert verglichen. Stimmen die Werte überein, beträgt die Zielerreichung 100 %. Die Unternehmenstantieme entspricht dann dem vertraglich festgelegten Tantiemebudget. Liegt das bereinigte EBIT exakt an der vorab definierten Untergrenze, beträgt die Zielerreichung 50 %; liegt es an der Obergrenze, beträgt die Zielerreichung 150 %. Im dazwischen liegenden Wertebereich wird die Zielerreichung linear angepasst. Ist das bereinigte EBIT niedriger als die Untergrenze, wird keine Unternehmenstantieme gezahlt. Wird die Obergrenze überschritten, bleibt es bei der maximalen Zielerreichung von 150 %. Die Regelungen des Vorstands-Vergütungssystems sehen vor, dass der Aufsichtsrat Anpassungen am bereinigten EBIT vornehmen kann. Solche Anpassungen können u. a. Veräußerungsergebnisse, Rückstellungsveränderungen, außerplanmäßige Abschreibungen und deren Folgewirkungen betreffen.

Die persönliche Leistung der Vorstandsmitglieder wird dadurch berücksichtigt, dass die Unternehmenstantieme mit einem Leistungsfaktor multipliziert wird. Dieser kann zwischen 0,8 und 1,2 liegen. Welcher Wert erreicht wird, hängt von folgenden Kriterien ab, die jeweils mit einem Drittel gewichtet werden: (1) der Erreichung individueller Ziele, (2) der kollektiven Leistung des Gesamtvorstands sowie (3) Leistungen auf dem Gebiet der Corporate Responsibility (CR) und der Mitarbeitermotivation. Der Erfolg auf dem Gebiet der CR hängt von der Erreichung ökologischer und gesellschaftlicher Ziele ab und wird in unserer Nachhaltigkeitsberichterstattung dokumentiert. Die Mitarbeitermotivation messen wir anhand eines Motivationsindex, der sich auf anonyme Befragungen zur Leistungsbereitschaft und zur Zufriedenheit unserer Mitarbeiter stützt.

Nach Ablauf eines Geschäftsjahres bewertet der Aufsichtsrat die Leistung der Vorstandsmitglieder in den drei genannten Kriterien und bestimmt so ihren individuellen Leistungsfaktor. Dies geschieht nach Maßgabe der Ziele und Zielwerte, die er zu Anfang des Geschäftsjahres verbindlich festgelegt hat. Die so ermittelte Tantieme wird nach Ablauf des Geschäftsjahres vollständig an die Vorstandsmitglieder ausgezahlt.

Die Zielgröße des bereinigten EBIT, das zur Bestimmung der Unternehmenstantieme verwendet wird, ist per Aufsichtsratsbeschluss vom September 2018 umgestellt worden. In der Vergangenheit war die innogy SE, an der wir mit 76,8 % beteiligt sind, bei der EBIT-Ermittlung gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS) als vollkonsolidierte Tochtergesellschaft berücksichtigt worden. Wie auf Seite 40 erläutert, hat das geplante Tauschgeschäft mit E.ON methodische Anpassungen der Rechnungslegung erforderlich gemacht, sodass ein bereinigtes EBIT nach alter Definition nicht mehr vorliegt. Für die Performance-Messung verwenden wir nun ein bereinigtes EBIT, das die aktuelle Situation von RWE besser widerspiegelt und weiterhin ermittelt wird. innogy wird dabei abweichend von den IFRS-Konsolidierungsgrundsätzen als reine Finanzbeteiligung erfasst. Nähere Informationen zu dieser Vorgehensweise finden Sie auf Seite 58. Wegen der geänderten Abgrenzung des bereinigten EBIT musste der Zielwert für die Performance-Messung nachträglich angepasst werden. Dies ist vom Aufsichtsrat der RWE AG im September 2018 entschieden worden.

Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) empfiehlt, dass nachträgliche Änderungen der Erfolgsziele oder der Vergleichsparameter ausgeschlossen sein sollen (Ziffer 4.2.3, Absatz 2, Satz 8). In unserer am 21. September 2018 veröffentlichten Entsprechenserklärung haben wir angegeben, dass wir dem Kodex in diesem Punkt nicht gefolgt sind. Allerdings gehen wir davon aus, dass wir nicht gegen die Grundintention der Empfehlung verstoßen haben, da die Aktualisierung der Zielwerte methodisch begründet und aktienrechtlich geboten war.

Aktienbasierte Vergütung.

Den Mitgliedern des Vorstands wird außerdem eine aktienbasierte Vergütung nach dem Strategic Performance Plan (kurz: SPP) der RWE AG gewährt. Der SPP honoriert das Erreichen langfristiger Ziele. Maßgeblich für den Erfolg sind hier die Höhe des bereinigten Nettoergebnisses und die Performance der RWE-Stammaktie (Rendite aus Kursentwicklung und Dividende) über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Durch die Verknüpfung der Vergütung mit der langfristigen Aktienkursentwicklung wird der Vorstand darin bestärkt, bei seinen Entscheidungen die Perspektive der Unternehmenseigentümer einzunehmen.

Der SPP basiert auf bedingt zugeteilten Performance Shares. Diese werden jeweils zum 1. Januar eines Geschäftsjahres gewährt. Die Planbedingungen des SPP sehen eine Übergangstranche im Einführungsjahr 2016 und drei weitere reguläre Tranchen für 2017, 2018 und 2019 vor. Die Vorstandsmitglieder erhalten je Tranche ein Zuteilungsschreiben, in dem ihr individueller Brutto-Zuteilungsbetrag aufgeführt ist. Die -noch vorläufige - Anzahl der Performance Shares ergibt sich, indem dieser Betrag durch den mittleren Xetra-Schlusskurs der RWE-Aktie in den letzten 30 Börsenhandelstagen vor der Gewährung geteilt wird.

Die Performance Shares haben eine Laufzeit von vier Jahren (Vesting-Periode). Nach Ablauf des ersten Jahres wird die Anzahl der endgültig zugeteilten Performance Shares festgestellt. Sie hängt vom bereinigten Nettoergebnis ab, das RWE in diesem Jahr erzielt hat. Dabei wird der Ist-Wert mit einem vorab definierten Zielwert verglichen. Das Vorgehen ist ähnlich wie bei der Bestimmung der Unternehmenstantieme. Der Aufsichtsrat legt im Vorfeld einen Zielwert, eine Untergrenze und eine Obergrenze für das bereinigte Nettoergebnis fest, wobei er sich an der genehmigten Mittelfristplanung orientiert. Entspricht der Ist-Wert exakt dem Zielwert, werden 100 % der vorläufig zugeteilten Performance Shares dieser Tranche final festgeschrieben. Liegt das bereinigte Nettoergebnis exakt an der Untergrenze, werden 50 % der vorläufig gewährten Performance Shares final zugeteilt, liegt es an der Obergrenze, beträgt die endgültige Zuteilung 150 %. Unterschreitet das bereinigte Nettoergebnis die Untergrenze, verfallen sämtliche vorläufig gewährten Performance Shares dieser Tranche vollständig und ersatzlos. Wird die Obergrenze überschritten, bleibt es bei der maximalen Zuteilung von 150 %.

Nach Ablauf der vierjährigen Vesting-Periode werden die final festgeschriebenen Performance Shares vollständig und in bar an die Mitglieder des Vorstands ausbezahlt. Der Auszahlungsbetrag hängt von der Performance der RWE-Stammaktie ab. Er entspricht der Anzahl der final zugeteilten Performance Shares, multipliziert mit der Summe aus dem durchschnittlichen Xetra-Schlusskurs der RWE-Aktie der letzten 30 Börsenhandelstage vor dem Ende der Vesting-Periode und den Dividenden, die während der Haltefrist ausgezahlt worden sind. Allerdings gibt es auch hier eine Deckelung: Selbst bei einer extrem guten Aktienperformance ist die Auszahlung auf höchstens 200 % des anfänglich gewährten Brutto-Zuteilungsbetrags begrenzt.

Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, 25 % des Auszahlungsbetrags (nach Steuern) in RWE-Aktien zu reinvestieren. Die Aktien müssen mindestens bis zum Ende des dritten Jahres nach Ablauf der Vesting-Periode gehalten werden.

Nach dem Ausscheiden eines Vorstandmitglieds am Ende der Vertragslaufzeit bleiben die Performance Shares unverändert bestehen und werden am Ende der Vesting-Periode plangemäß ausgezahlt. Scheidet ein Vorstandsmitglied auf eigenen Wunsch vorzeitig aus der Gesellschaft aus oder wird ihm aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt, verfallen alle Performance Shares, die noch nicht das Ende der Planlaufzeit erreicht haben. Der SPP enthält überdies eine sogenannte Malus-Regelung. Danach kann der Aufsichtsrat ein Fehlverhalten von Vorstandsmitgliedern, z. B. gravierende Verstöße gegen den Verhaltenskodex der Gesellschaft, mit einer Kürzung oder vollständigen Streichung laufender SPP-Tranchen ahnden.

Der Aufsichtsrat hat 2016 für alle vorgesehenen Tranchen des SPP (2016 bis 2019) Zielwerte für das bereinigte Nettoergebnis festgelegt. Dabei sind auch die erläuterten Ober- und Untergrenzen fixiert worden. Die Planbedingungen des SPP sehen vor, dass der Aufsichtsrat die Ziel- und Grenzwerte nur in sehr begrenztem Umfang und in abschließend definierten Fällen nachträglich anpassen darf. Solche Anpassungen sind zulässig, wenn damit Auswirkungen von Kapitalmaßnahmen, Akquisitionen, Veräußerungen und regulatorischen Änderungen berücksichtigt werden, die bei der Festlegung der Werte noch nicht bekannt oder absehbar waren. Wie bereits in den Ausführungen zur Tantieme dargelegt, haben wir 2018 wegen des geplanten Tauschgeschäfts mit E.ON einen Methodenwechsel bei der Erhebung der Zahlen vorgenommen. Dies betraf auch das bereinigte Nettoergebnis, das wir in der Vergangenheit aus dem IFRS-Nettoergebnis abgeleitet hatten und nun in der auf Seite 58 erläuterten Weise ermitteln, d. h. unter Berücksichtigung von innogy als reiner Finanzbeteiligung. Dementsprechend sind auch die Zielwerte für das bereinigte Nettoergebnis bei den SPP-Tranchen für 2018 und 2019 nachträglich angepasst worden.

In der bereits erwähnten Entsprechenserklärung am 21. September 2018 haben wir die Öffentlichkeit auch über diese Abweichung vom DCGK informiert.

Mandatsbezüge.

Die Mitglieder des Vorstands der RWE AG erhielten im abgelaufenen Geschäftsjahr Bezüge für die Wahrnehmung von Aufsichtsratsmandaten in konzernverbundenen Unternehmen. Diese Bezüge werden vollständig auf die Tantieme angerechnet und führen damit nicht zu einer Erhöhung der Gesamtbezüge.

Anteile der Einzelkomponenten an der Gesamtvergütung.

Unterstellt man, dass das Unternehmen und die Vorstandsmitglieder ihre Zielvorgaben zu 100 % erreichen, ergibt sich in etwa folgende Vergütungsstruktur: Das Festgehalt macht rund 30 % der Gesamtvergütung aus. Auf die kurzfristige variable Vergütung, also die Tantieme, entfällt ein Anteil von etwa 30 %. Der SPP als langfristige Vergütungskomponente deckt rund 40 % der Gesamtvergütung ab.

Begrenzung der Vorstandsvergütung.

Wie bereits erläutert, sind die variablen Vergütungsbestandteile nach oben begrenzt. Die Unternehmenstantieme beträgt maximal 150 % des vertraglich vereinbarten Tantiemebudgets. Multipliziert man sie mit dem individuellen Leistungsfaktor (0,8 bis 1,2), werden höchstens 180 % des Tantiemebudgets erreicht. Für die aktienbasierte Vergütung nach dem SPP gilt, dass die Auszahlung der Performance Shares nach Ablauf der Vesting-Periode bei maximal 200 % des Zuteilungsbudgets liegen kann. Wegen der genannten Maximalwerte gibt es auch eine Obergrenze für die Gesamtvergütung (siehe Schaubild auf der nächsten Seite).

Bandbreite der Vorstandsvergütung

Auszahlungszeitpunkte.

Die Vorstandsmitglieder erhalten das jährliche Festgehalt in zwölf monatlichen Raten. Das Versorgungsentgelt wird zum Jahresende ausbezahlt, soweit es nicht in eine Versorgungszusage überführt worden ist. Nach Ablauf eines Geschäftsjahres stellt der Aufsichtsrat die Zielerreichung für die Unternehmenstantieme fest und bestimmt den individuellen Leistungsfaktor. Die Tantieme kommt im Monat der Hauptversammlung zur Auszahlung, die sich mit dem Jahresabschluss der RWE AG befasst. Nach Beendigung der vierjährigen Planlaufzeit werden die Performance Shares aus dem SPP ausbezahlt, und zwar im Monat der ordentlichen Hauptversammlung des Folgejahres. Wie bereits erläutert, müssen die Vorstandsmitglieder 25 % des Auszahlungsbetrags in RWE-Stammaktien investieren und dürfen die Titel erst liquidieren, wenn nach der vierjährigen Vesting-Periode drei weitere Kalenderjahre vergangen sind. Somit dauert es insgesamt sieben Jahre, bis die Vorstandsmitglieder über ihre volle Vergütung verfügen können.

Zeitliches Auszahlungsprofil der Vorstandsvergütung für ein Geschäftsjahr

Regelung zur Altersversorgung.

Bis zur Einführung des bereits beschriebenen Versorgungsentgelts am 1. Januar 2011 ist den Mitgliedern des Vorstands eine Pensionszusage erteilt worden. Von den Vorstandsmitgliedern des Jahres 2018 betrifft dies Rolf Martin Schmitz; seine bereits 2009 erteilte Pensionszusage wird unverändert fortgeführt. Sie gewährt ihm einen Anspruch auf ein lebenslanges Ruhegeld, das bei Ausscheiden aus dem Vorstand der RWE AG nach Erreichung des 60. Lebensjahres, dauerhafter Arbeitsunfähigkeit oder einer von der Gesellschaft ausgehenden vorzeitigen Beendigung oder Nichtverlängerung des Dienstvertrags gezahlt wird. Im Todesfall besteht Anspruch auf eine Hinterbliebenenversorgung. Maßgeblich für die Höhe des Ruhegeldes und der Hinterbliebenenversorgung sind das ruhegeldfähige Einkommen und der Versorgungsgrad, der sich aus der Anzahl der Dienstjahre ergibt.

Wechsel der Unternehmenskontrolle.

Sollte der Fall eintreten, dass Aktionäre oder Dritte die Kontrolle über das Unternehmen erlangen und sich daraus wesentliche Nachteile für die Vorstandsmitglieder ergeben, haben diese ein Sonderkündigungsrecht. Sie können ihr Amt innerhalb von sechs Monaten nach dem Wechsel der Unternehmenskontrolle niederlegen und die Beendigung ihres Dienstverhältnisses unter Gewährung einer Einmalzahlung verlangen.

Ein Kontrollerwerb im Sinne dieser Regelung liegt vor, wenn ein oder mehrere gemeinsam handelnde Aktionäre oder Dritte mindestens 30 % der Stimmrechte auf sich vereinen oder auf sonstige Art einen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben können. Ein Wechsel der Unternehmenskontrolle liegt auch dann vor, wenn die Gesellschaft mit einem anderen Rechtsträger verschmolzen wird, es sei denn, der Wert des anderen Rechtsträgers beträgt ausweislich des vereinbarten Umtauschverhältnisses weniger als 50 % des Wertes der RWE AG.

Bei Beendigung des Dienstverhältnisses aufgrund eines Wechsels der Unternehmenskontrolle erhält das Vorstandsmitglied eine Einmalzahlung in Höhe der bis zum Ende der ursprünglich vereinbarten Vertragslaufzeit anfallenden Bezüge, höchstens jedoch das Dreifache seiner vertraglichen Jahresgesamtvergütung. Die aktienbasierte Vergütung des SPP wird hier nicht eingerechnet.

Kommt es zu einem Wechsel der Unternehmenskontrolle, werden alle Performance Shares nach dem SPP, die bereits final festgeschrieben wurden und noch nicht zur Auszahlung gelangt sind, vorzeitig ausbezahlt. Alle zum Zeitpunkt des Wechsels der Unternehmenskontrolle noch vorläufig zugeteilten Performance Shares des SPP verfallen ersatz- und entschädigungslos.

Vorzeitige Beendigung der Vorstandstätigkeit und Abfindungsobergrenze.

Die Dienstverträge des Vorstands enthalten gemäß einer Empfehlung des DCGK eine Vereinbarung, dass im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund nicht mehr als der Wert der Ansprüche für die Restlaufzeit des Vertrags vergütet wird, höchstens jedoch der Wert von zwei Jahresgesamtvergütungen einschließlich Nebenleistungen (Abfindungsobergrenze).

Höhe der Vergütung des Vorstands

Gesamtbetrag und Einzelbestandteile der Vergütung für 2018.

Im Folgenden wird die Vergütung dargestellt, die den Mitgliedern des Vorstands der RWE AG für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2018 gewährt worden ist. Ermittelt wurde sie nach den Vorgaben des deutschen Handelsgesetzbuchs (HGB).

Die Gesamtvergütung des Vorstands für das zurückliegende Geschäftsjahr belief sich auf 6.880 Tsd. €. Der Vorjahreswert hatte bei 7.274 Tsd. € gelegen; darin enthalten sind noch Bezüge von Uwe Tigges, der Ende April 2017 aus dem Vorstand ausgeschieden ist.

Die erfolgsunabhängigen Vergütungskomponenten, also das Festgehalt der Vorstandsmitglieder, die Sach- und sonstigen Bezüge und das Versorgungsentgelt, summierten sich 2018 auf 2.246 Tsd. € (Vorjahr: 2.342 Tsd. €). Nach HGB zählt der jährliche Dienstzeitaufwand für die Pensionszusage an Rolf Martin Schmitz nicht zur Vergütung, wohl aber das an Markus Krebber ausbezahlte Versorgungsentgelt in Höhe von 300 Tsd. € (Vorjahr: 255 Tsd. €).

Die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile betrugen 2018 insgesamt 4.634 Tsd. € (Vorjahr: 4.932 Tsd. €). Davon entfielen 2.284 Tsd. € (Vorjahr: 2.365 Tsd. €) auf die unmittelbar auszuzahlende Tantieme für das Geschäftsjahr 2018 und 2.350 Tsd. € (Vorjahr: 2.567 Tsd. €) auf die Zuteilung von Performance Shares aus dem SPP.

Wie auf Seite 64 dargelegt, ermitteln wir das für die Höhe der Tantieme maßgebliche bereinigte EBIT seit dem vergangenen Jahr nach einer neuen Methode, bei der innogy als reine Finanzbeteiligung berücksichtigt wird. Deshalb ist der Zielwert für 2018 nachträglich angepasst worden, und zwar auf 831 Mio. € (Zielerreichung von 100 %) bei einer Untergrenze von 131 Mio. € (Zielerreichung von 50 %) und einer Obergrenze von 1.531 Mio. € (Zielerreichung von 150 %). Die neuen Werte sind ebenfalls aus der 2017 erstellten Mittelfristplanung abgeleitet worden. Tatsächlich erreicht haben wir ein bereinigtes EBIT von 953 Mio. €. Die in diesem Jahr vorgenommenen Anpassungen des bereinigten EBIT-Wertes um insgesamt - 49 Mio. € auf 904 Mio. € betreffen Effekte aus veränderten Abschreibungszeiträumen bei einzelnen Vermögenswerten und Bewertungseffekte bei Rückstellungen. Nach der Anpassung ergibt sich für die Unternehmenstantieme ein Zielerreichungswert von 105 %.

Ermittlung der Unternehmenstantieme 2018

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Bereinigtes EBIT
in Mio. €
Zielerreichung
in %
Zielwert 831 100
Untergrenze 131 50
Obergrenze 1.531 150
Ist-Wert 953 -
Anpassungen 1 -49 -
Angepasster Ist-Wert 904 105

1 Siehe Erläuterung im Text oben

Die sich aufgrund dieser Zielerreichung ergebende Unternehmenstantieme wird, wie oben beschrieben, mit einem persönlichen Leistungsfaktor multipliziert. Aufgrund der Bewertung der individuellen Ziele, der kollektiven Leistung des Gesamtvorstands und der Ziele auf dem Gebiet der Corporate Responsibility und Mitarbeitermotivation hat der Aufsichtsrat sowohl für Rolf Martin Schmitz als auch Markus Krebber den Leistungsfaktor auf 1,2 festgesetzt. Daraus ergibt sich eine Tantieme in Höhe von 126 % des vertraglich vereinbarten Budgets. Der Aufsichtsrat bescheinigte dem Vorstand, dass er bei der Umsetzung der vorab festgelegten Strategie- und Finanzziele besser als erwartet vorangekommen sei. Gewürdigt wurde vor allem der große Fortschritt bei der Transformation von RWE hin zu einem führenden Erneuerbare-Energien-Unternehmen. Die Resonanz des Kapitalmarktes auf die eingeleitete Transformation des Unternehmens ist durchweg positiv. Die jährliche Mitarbeiterbefragung zeigt eine weiter verbesserte Motivation der Beschäftigten auf bereits hohem Niveau in einem insgesamt herausfordernden Umfeld.

Die für das Geschäftsjahr 2018 gewährten kurzfristigen Vergütungen gemäß HGB sind in der folgenden Übersicht zusammengefasst.

Kurzfristige Vorstandsvergütung

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Dr. Rolf Martin Schmitz Dr. Markus Krebber Uwe Tigges bis 30.04.2017
in Tsd. € 2018 2017 2018 2017 2018 2017
Erfolgsunabhängige Vergütung
Festgehalt 1.160 960 750 750 - 250
Sach- und sonstige Bezüge (Dienstwagennutzung, Unfallversicherung) 20 15 16 20 - 7
Sonstige Zahlungen (Versorgungsentgelt) - - 300 255 - 85
Summe 1.180 975 1.066 1.025 - 342
Erfolgsbezogene Vergütung
Unmittelbar ausgezahlte Tantieme 1.271 1.168 718 643 - 213
Mandatseinkünfte 1 115 138 180 203 - -
Tantieme 1.386 1.306 898 846 - 213
Gesamt 2.566 2.281 1.964 1.871 - 555
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Gesamt
in Tsd. € 2018 2017
Erfolgsunabhängige Vergütung
Festgehalt 1.910 1.960
Sach- und sonstige Bezüge (Dienstwagennutzung, Unfallversicherung) 36 42
Sonstige Zahlungen (Versorgungsentgelt) 300 340
Summe 2.246 2.342
Erfolgsbezogene Vergütung
Unmittelbar ausgezahlte Tantieme 1.989 2.024
Mandatseinkünfte 1 295 341
Tantieme 2.284 2.365
Gesamt 4.530 4.707

1 Mandatseinkünfte für die Wahrnehmung konzerninterner Aufsichtsratsmandate wurden 2018 vollständig auf die Tantieme angerechnet.

Aktienkursbasierte Vergütung nach dem Strategic Performance Plan.

Im Geschäftsjahr 2018 wurden Rolf Martin Schmitz und Markus Krebber Performance Shares nach dem SPP der RWE AG zugeteilt (siehe folgende Übersicht). Ausschlaggebend für das Verhältnis der vorläufig zugeteilten zu den endgültig zugeteilten Performance Shares war das bereinigte Nettoergebnis von 2018. Der Zielwert (49 Mio. €) wurde aus der Mittelfristplanung von 2016 abgeleitet und entspricht einer Zuteilung von 100 %. Die Untergrenze beträgt - 351 Mio. € und die Obergrenze 449 Mio. €. Ähnlich wie beim bereinigten EBIT ist der tatsächlich erreichte Wert (591 Mio. €) nach unten angepasst worden, und zwar auf 233 Mio. €. Die Zuteilung betrug dementsprechend 123 %. Die Anpassungen ergaben sich aus den Planbedingungen zum SPP und dienten der Bereinigung ungeplanter Sondereffekte. Beispielweise haben wir im Konzernabschluss 2016 hohe Wertberichtigungen auf Kraftwerke vorgenommen, die in der damaligen Mittelfristplanung noch nicht enthalten waren und dazu führten, dass die planmäßigen Abschreibungen nun deutlich niedriger ausfallen; diesen Einfluss auf die Abschreibungen haben wir eliminiert.

Ermittlung der Tranche 2018 des Strategic Performance Plan

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Bereinigtes Nettoergebnis
in Mio. €
Zielerreichung
in %
Zielwert 49 100
Untergrenze -351 50
Obergrenze 449 150
Ist-Wert 591 -
Anpassungen 1 -358 -
Angepasster Ist-Wert 233 123

1 Siehe Erläuterung im Text oben

Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung Strategic Performance Plan

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Dr. Rolf Martin Schmitz
Tranche Jahr 2018 2017 2016
Gesellschaft RWE AG RWE AG RWE AG
Zuteilungsdatum 01.01.2018 01.01.2017 01.01.2016
Zuteilungswert Tsd. € 1.250 1.250 769
Aktienkurs (Durchschnitt) 18,80 11,62 13,78
Anzahl vorläufig zugeteilter Performance Shares Stück 66.489 107.573 55.787
Bewertungsdatum 31.12.2018 31.12.2017 31.12.2017
Zielerreichung bereinigtes Nettoergebnis % 123 115 115
Anzahl endgültig zugeteilter Performance Shares Stück 81.781 123.709 64.155
Ende der Vesting-Periode 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019
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Dr. Markus Krebber
Tranche Jahr 2018 2017 2016
Gesellschaft RWE AG RWE AG RWE AG
Zuteilungsdatum 01.01.2018 01.01.2017 01.01.2016
Zuteilungswert Tsd. € 1.100 988 247
Aktienkurs (Durchschnitt) 18,80 11,62 13,78
Anzahl vorläufig zugeteilter Performance Shares Stück 58.511 84.983 17.915
Bewertungsdatum 31.12.2018 31.12.2017 31.12.2017
Zielerreichung bereinigtes Nettoergebnis % 123 115 115
Anzahl endgültig zugeteilter Performance Shares Stück 71.969 97.730 20.602
Ende der Vesting-Periode 31.12.2021 31.12.2020 31.12.2019

Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung Strategic Performance Plan

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Uwe Tigges bis 30.04.2017
Tranche Jahr 2018 2017 2016
Gesellschaft innogy SE innogy SE innogy SE
Zuteilungsdatum 01.01.2018 01.01.2017 01.01.2016
Zuteilungswert Tsd. € - 329 706
Aktienkurs (Durchschnitt) - 32,07 37,13
Anzahl vorläufig zugeteilter Performance Shares Stück - 10.264 19.021
Bewertungsdatum - 31.12.2017 31.12.2017
Zielerreichung bereinigtes Nettoergebnis % - 88 88
Anzahl endgültig zugeteilter Performance Shares Stück - 9.032 16.738
Ende der Vesting-Periode - 31.12.2020 31.12.2019

Die Tabelle unten gibt an, in welcher Höhe Rückstellungen für Verpflichtungen aus der aktienbasierten Vergütung nach dem SPP zugeführt worden sind.

Zuführung zu Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungen mit langfristiger Anreizwirkung

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in Tsd. € 2018 2017
Dr. Rolf Martin Schmitz 1.413 592
Dr. Markus Krebber 934 393
Uwe Tigges (bis 30.04.2017) - 124
Summe 2.347 1.109

Verpflichtungen aus der Altregelung zur Altersversorgung.

Der Dienstzeitaufwand (Service Cost) für Pensionsverpflichtungen gegenüber Rolf Martin Schmitz lag 2018 bei 536 Tsd. € (Vorjahr: 538 Tsd. €). Hierbei handelt es sich um keinen Vergütungsbestandteil gemäß HGB. Der nach IFRS ermittelte Barwert der Gesamtverpflichtung (Defined Benefit Obligation) betrug zum Jahresende 13.370 Tsd. € (Vorjahr: 12.391 Tsd. €). Der Barwert der Pensionsverpflichtung nach HGB belief sich auf 10.534 Tsd. € (Vorjahr: 9.287 Tsd. €). Im Jahr 2018 erhöhte sich die Pensionsverpflichtung um 1.248 Tsd. € (Vorjahr: - 607 Tsd. €).

Nach Maßgabe der ruhegeldfähigen Bezüge zum 31. Dezember 2018 beträgt das voraussichtliche jährliche Ruhegeld für Rolf Martin Schmitz bei planmäßigem Ausscheiden aus der Gesellschaft zum Ablauf seiner Bestellung 556 Tsd. € (unverändert gegenüber dem Vorjahr). Darin enthalten sind Ruhegeldansprüche gegenüber früheren Arbeitgebern, die auf die RWE AG übertragen wurden.

Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex

Nach DCGK in der Fassung vom 7. Februar 2017 besteht die Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder aus den monetären Vergütungsbestandteilen, den Versorgungszusagen, den sonstigen Zusagen, Nebenleistungen jeder Art und Leistungen von Dritten, die im Hinblick auf die Vorstandstätigkeit gewährt werden. In Ziffer 4.2.5 Abs. 3 des Kodex wird benannt, welche Vergütungskomponenten offengelegt werden sollen. Abweichend von den Vorgaben des HGB gehört nach DCGK auch der jährliche Dienstzeitaufwand für Pensionszusagen zur Gesamtvergütung.

Der DCGK konkretisiert die empfohlene Darstellung der Vorstandsvergütung anhand von Mustertabellen, in denen zwischen der Gewährung und dem Zufluss unterschieden wird:

Nach dem DCGK gelten Zuwendungen oder Vergütungen als gewährt, wenn sie den Mitgliedern des Vorstands verbindlich zugesagt wurden. Abweichend vom HGB ist es dabei irrelevant, in welchem Umfang das Vorstandsmitglied die vergütete Arbeitsleistung bereits erbracht hat.

Der Begriff "Zufluss" stellt darauf ab, in welchem Umfang die Vorstandsmitglieder Zahlungen erhalten haben. Dabei kommt es nicht auf den Termin der Auszahlung an, sondern darauf, ab wann die Zahlung hinreichend sicher ist.

Die im Kodex getroffene Abgrenzung sei am Beispiel der Tantieme verdeutlicht: Als "gewährt" gilt hier das für das jeweilige Geschäftsjahr vertraglich vereinbarte und zugesagte Tantiemebudget. In der Zufluss-Tabelle ist dagegen der Betrag auszuweisen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich zufließen wird. Dass die Zahlung erst im Folgejahr geleistet wird, ist dabei irrelevant. Der Zeitpunkt des Zuflusses gilt bereits als erreicht, wenn die zur Ermittlung der Zielerreichung (und damit der Tantieme) benötigten Kennzahlen und Ergebnisse mit hinreichender Sicherheit feststehen. Der Kodex unterstellt, dass dies bereits am Jahresende der Fall ist. Daher ist die Vorstandstantieme bereits im Berichtsjahr in den Zufluss-Tabellen zu nennen.

Im Folgenden stellen wir die Vorstandsvergütung der RWE AG anhand der vom DCGK empfohlenen Mustertabellen dar.

Gewährte Zuwendungen

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Dr. Rolf Martin Schmitz Vorstandsvorsitzender seit 15.10.2016
in Tsd. € 2017 2018 2018 (Min.) 2018 (Max.)
Festvergütung 960 1.160 1.160 1.160
Versorgungsentgelt - - - -
Nebenleistungen 15 20 20 20
Summe Festvergütung 975 1.180 1.180 1.180
Einjährige variable Vergütung 1.100 1.100 0 1.980
Tantieme 1.100 1.100 0 1.980
Mehrjährige variable Vergütung 1.250 1.250 0 2.500
SPP Tranche 2017 (Laufzeit: 2017 - 2020) 1.250 - - -
SPP Tranche 2018 (Laufzeit: 2018 - 2021) - 1.250 0 2.500
Summe variable Vergütung 2.350 2.350 0 4.480
Summe 3.325 3.530 1.180 5.660
Versorgungsaufwand 538 536 536 536
Gesamtvergütung 3.863 4.066 1.716 6.196
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Dr. Markus Krebber Finanzvorstand seit 15.10.2016
in Tsd. € 2017 2018 2018 (Min.) 2018 (Max.)
Festvergütung 750 750 750 750
Versorgungsentgelt 255 300 300 300
Nebenleistungen 20 16 16 16
Summe Festvergütung 1.025 1.066 1.066 1.066
Einjährige variable Vergütung 713 713 0 1.283
Tantieme 713 713 0 1.283
Mehrjährige variable Vergütung 988 1.100 0 2.200
SPP Tranche 2017 (Laufzeit: 2017 - 2020) 988 - - -
SPP Tranche 2018 (Laufzeit: 2018 - 2021) - 1.100 0 2.200
Summe variable Vergütung 1.701 1.813 0 3.483
Summe 2.726 2.879 1.066 4.549
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 2.726 2.879 1.066 4.549

Zufluss

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Dr. Rolf Martin Schmitz Vorstandsvorsitzender seit 15.10.2016 Dr. Markus Krebber Finanzvorstand seit 15.10.2016
in Tsd. € 2018 2017 2018 2017
Festvergütung 1.160 960 750 750
Versorgungsentgelt - - 300 255
Nebenleistungen 20 15 16 20
Summe Festvergütung 1.180 975 1.066 1.025
Einjährige variable Vergütung 1.386 1.306 898 846
Tantieme 1 1.386 1.306 898 846
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0
Summe variable Vergütung 1.386 1.306 898 846
Summe 2.566 2.281 1.964 1.871
Versorgungsaufwand 536 538 - -
Gesamtvergütung 3.102 2.819 1.964 1.871

1 Die Tantieme berücksichtigt Mandatseinkünfte für die Wahrnehmung konzerninterner Aufsichtsratsmandate; siehe auch Seite 68, Tabelle "Kurzfristige Vorstandsvergütung".

1.13 ENTWICKLUNG DER RISIKEN UND CHANCEN

Die Risikolage von RWE wird in hohem Maße durch Veränderungen des regulatorischen Rahmens im Energiesektor bestimmt. Staatliche Eingriffe zur Minderung der Treibhausgasemissionen könnten uns hart treffen: Beispielsweise müssen wir in Deutschland wahrscheinlich weitere Braunkohlekraftwerke vorzeitig stilllegen. Allerdings rechnen wir in diesem Fall mit angemessenen Entschädigungen. Durch das geplante Tauschgeschäft mit E.ON wollen wir unsere operative Ertragslage stärken und stabilisieren. Aber schon heute steht RWE auf einem soliden Fundament - finanziell und organisatorisch. Ein wichtiger Teil dieses Fundaments ist unser über viele Jahre erprobtes Risikomanagement, mit dem wir Risiken und Chancen systematisch erfassen, bewerten und steuern.

Zuständigkeit für das Risikomanagement bei RWE.

Die Verantwortung für das Risikomanagement im RWE-Konzern ist bei zwei Gesellschaften angesiedelt: Zum einen bei der RWE AG, die die Risiken der ihr nachgeordneten Unternehmen steuert, die nicht zum innogy-Teilkonzern gehören; zum anderen bei der innogy SE, die seit ihrem Börsengang im Oktober 2016 für die Steuerung ihrer eigenen Risiken und die ihrer Tochtergesellschaften zuständig ist. Bis zum Verkauf unserer innogy-Beteiligung an E.ON, den wir im laufenden Jahr abschließen wollen, besteht diese Aufgabenteilung fort. Neu ist allerdings die Art und Weise, wie wir Risiken erfassen, die sich durch innogy für die RWE AG ergeben. Bis Anfang 2018 sahen wir ein großes Risiko darin, dass unser 76,8 %-Anteil an dem Unternehmen durch Aktienkurseinbußen an Wert verliert. Wegen der mit E.ON vereinbarten Übernahme unserer innogy-Beteiligung zu einem vertraglich fixierten Preis stellen solche Kursverluste kein nennenswertes Risiko mehr für uns dar. Ändern könnte sich das nur bei einem Scheitern der Transaktion. Dieses Szenario birgt zwar hohes Schadenspotenzial, ist aber unwahrscheinlich.

Im Folgenden stellen wir das Risikomanagement der RWE AG näher dar. Entsprechende Angaben für unsere Tochter innogy finden Sie in deren aktuellem Geschäftsbericht.

Organisation des Risikomanagements der RWE AG.

Die Hauptverantwortung für unser Risikomanagement liegt beim Vorstand der RWE AG. Er überwacht und steuert das Gesamtrisiko der Gesellschaft und der von ihr operativ geführten Tochterunternehmen. Dazu bestimmt er die Risikobereitschaft von RWE und definiert Obergrenzen für Risikopositionen.

Auf der Ebene unterhalb des Vorstands obliegt es dem Bereich Controlling & Risikomanagement, das Risikomanagementsystem anzuwenden und weiterzuentwickeln. Der Bereich leitet aus den vom Vorstand festgelegten Risikoobergrenzen detaillierte Limite für die einzelnen Geschäftsfelder und operativen Einheiten ab. Zu seinen Aufgaben gehört es auch, die erhobenen Risiken auf Vollständigkeit und Plausibilität zu prüfen und zu aggregieren. Dabei unterstützt ihn der Risikomanagement-Ausschuss, der sich aus den Leitern folgender fünf Bereiche der RWE AG zusammensetzt: Controlling & Risikomanagement (Vorsitz), Finanzen & Kreditrisiko, Rechnungswesen, Recht und Unternehmensentwicklung. Der Bereich Controlling & Risikomanagement berichtet dem Vorstand und dem Aufsichtsrat der RWE AG regelmäßig über die Risikolage des Unternehmens.

Darüber hinaus sind folgende Organisationseinheiten und Komitees mit Risikomanagement-Aufgaben betraut:

Finanzwirtschaftliche Risiken und Kreditrisiken werden vom Bereich Finanzen & Kreditrisiko gesteuert, der dem Finanzvorstand der RWE AG unterstellt ist.

Der ebenfalls dem Finanzvorstand zugeordnete Bereich Rechnungswesen hat die Aufgabe, das Risiko materieller Falschaussagen in der Finanzberichterstattung zu begrenzen. Dazu nutzt er ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem. Unsere Aktivitäten zur Sicherung der Qualität der Finanzberichterstattung werden von einem Komitee begleitet, das aus Verantwortlichen des Rechnungswesens und weiterer rechnungslegungsrelevanter Bereiche besteht. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie auf Seite 82.

Der Bereich Interne Revision & Compliance wacht darüber, dass der RWE-Verhaltenskodex eingehalten wird. Dabei achtet er besonders auf die Vermeidung von Korruptionsrisiken. Er berichtet an den Vorstandsvorsitzenden der RWE AG oder - sollten Mitglieder des Vorstands betroffen sein - direkt an den Aufsichtsratsvorsitzenden und an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrats.

Risiken aus Schwankungen von Commodity-Preisen werden, soweit sie die konventionelle Stromerzeugung, den Energiehandel und das Gasgeschäft betreffen, von RWE Supply & Trading überwacht.

Strategien, die der Begrenzung von Marktrisiken aus dem Erzeugungsgeschäft dienen, sind vom Commodity-Management-Komitee zu genehmigen. Dabei handelt es sich um ein Expertengremium, das aktuell mit dem Finanzvorstand der RWE AG, den Mitgliedern der Geschäftsführung von RWE Supply & Trading und einem Vertreter des Bereichs Controlling & Risikomanagement besetzt ist.

Über die strategischen Leitlinien für die Verwaltung der Finanzanlagen (einschließlich der Mittel des RWE Pensionstreuhand e. V.) bestimmt das Asset-Management-Komitee. Diese Aufgabe nimmt es derzeit auch für Geldanlagen der innogy SE wahr. Zu den Mitgliedern des Komitees zählen der Finanzvorstand der RWE AG, der Leiter des Bereichs Finanzen & Kreditrisiko, der Leiter des Bereichs Portfolio Management/Mergers & Acquisitions und der Leiter der Abteilung Financial Asset Management aus dem Bereich Portfolio Management/Mergers & Acquisitions. Hinzu kommen von innogy die Leiter der Bereiche Finanzen und Controlling & Risk sowie der Finanzvorstand des Bereichs Netz & Infrastruktur.

Unter fachlicher Führung der genannten Organisationseinheiten sind die RWE AG und ihre operativen Tochtergesellschaften dafür verantwortlich, dass Risiken frühzeitig erkannt, richtig bewertet und nach zentralen Vorgaben gesteuert werden. Die Qualität und die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems werden regelmäßig von der Internen Revision begutachtet.

Risikomatrix für die RWE AG

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Möglicher Schaden 1 Ergebnisrisiken 2 Verschuldungs-/Liquiditäts-/Eigenkapitalrisiken 2
Mögliche Auswirkung auf das Nettoergebnis - quantifiziert in Prozent vom bereinigten EBITDA3 und/oder vom Eigenkapital 4 Mögliche Auswirkung auf die Nettoschulden und das Eigenkapital
Kategorie V ≥ 50 % vom Eigenkapital ≥ 8 Mrd. €
Kategorie IV ≥ 100 % vom bereinigten EBITDA und < 50 % vom Eigenkapital ≥ 4 Mrd. € und < 8 Mrd. €
Kategorie III ≥ 40 % und < 100 % vom bereinigten EBITDA ≥ 2 Mrd. € und < 4 Mrd. €
Kategorie II ≥ 20 % und < 40 % vom bereinigten EBITDA ≥ 1 Mrd. € und < 2 Mrd. €
Kategorie I < 20 % vom bereinigten EBITDA < 1 Mrd. €

1 Aggregierter Wert für die Jahre 2019 bis 2021
2 In den Kennzahlen ist innogy nicht als vollkonsolidierte Gesellschaft, sondern als reine Finanzbeteiligung berücksichtigt (siehe Seite 58).
3 Aus der Mittelfristplanung abgeleiteter Durchschnittswert für die Jahre 2019 bis 2021
4 Eigenkapital zum 30. September 2018 (18.918 Mio. €)

Risikomanagement als kontinuierlicher Prozess.

Risiken und Chancen sind definiert als negative bzw. positive Abweichungen von Planwerten. Ihr Management ist bei uns als kontinuierlicher Vorgang in die betrieblichen Abläufe integriert. Wir erheben Risiken im Halbjahresrhythmus mithilfe einer Bottom-up-Analyse. Aber auch zwischen den turnusgemäßen Erhebungszeitpunkten überwachen wir die Risikolage. Wesentliche Veränderungen werden dem Vorstand der RWE AG umgehend mitgeteilt. Unsere Führungs- und Aufsichtsgremien lassen sich quartalsweise über die Risikolage informieren.

Unsere Analyse der Risiken erstreckt sich i. d. R. auf den Dreijahreszeitraum unserer Mittelfristplanung, kann bei längerfristigen Risiken aber auch darüber hinausreichen. Wir bewerten Risiken zum einen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das Nettoergebnis und zum anderen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Nettoschulden und das Eigenkapital. Für alle Risiken ermitteln wir die Eintrittswahrscheinlichkeit und die mögliche Schadenshöhe. Haben mehrere Risiken die gleiche Ursache, werden sie nach Möglichkeit zu einem einzigen Risiko zusammengefasst. Die wesentlichen Risiken stellen wir in einer Matrix dar: Wir erfassen sie dort mit ihrer jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Nettoschadenshöhe, die sich unter Berücksichtigung von Absicherungsmaßnahmen, z. B. Hedge-Transaktionen, ergibt. Je nachdem, in welches Matrixfeld ein Risiko einzuordnen ist, gilt es als gering, mittel oder hoch. Mithilfe dieser Analyse können wir feststellen, ob Handlungsbedarf besteht, und gegebenenfalls gegensteuernde Maßnahmen einleiten.

Auswirkungen, die Risiken auf das Nettoergebnis haben können, bestimmen wir in Prozentwerten vom bereinigten EBITDA und vom Eigenkapital. Bei der Ermittlung dieser Kennzahlen nutzen wir die auf Seite 58 erläuterte, nicht IFRS-konforme Methodik, bei der innogy als reine Finanzbeteiligung erfasst wird. Potenzielle Einflüsse von Risiken auf die Nettoschulden und das Eigenkapital klassifizieren wir anhand fester Schwellenwerte.

Risikoklassen

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Einstufung des höchsten Einzelrisikos
31.12.2018 31.12.2017
Marktrisiken mittel mittel
Regulatorische und politische Risiken hoch hoch
Rechtliche Risiken mittel mittel
Operative Risiken mittel mittel
Finanzwirtschaftliche Risiken mittel hoch
Bonität von Geschäftspartnern mittel mittel
Sonstige Risiken hoch gering

Wesentliche Risiken für den RWE-Konzern.

Wie in der Tabelle oben dargestellt, lassen sich unsere wesentlichen Risiken nach ihrem Gegenstand in sieben Klassen einteilen. Dabei entscheidet das höchste Einzelrisiko darüber, welches Risiko der gesamten Klasse beigemessen wird. Einzelrisiken von innogy, über die wir uns im Halbjahresrhythmus berichten lassen, sind hier nicht erfasst. Gegenwärtig bewerten wir zwei Klassen von Risiken als "hoch". Dies betrifft zum einen die regulatorischen und politischen Risiken, deren Gesamteinschätzung sich gegenüber dem Vorjahr damit nicht verändert hat. Zum anderen betrifft es die sonstigen Risiken, die im Vorjahr noch gering waren und damit deutlich an Bedeutung gewonnen haben. Letzteres erklärt sich dadurch, dass wir unter den sonstigen Risiken seit 2018 auch das mögliche Scheitern des geplanten Tauschgeschäfts mit E.ON erfassen. Wir halten es für unwahrscheinlich, dass dieser Fall eintritt, sehen aber ein großes Schadenspotenzial. Deshalb stufen wir das Risiko als hoch ein. In den Hintergrund getreten ist dafür das Marktwertrisiko unserer Finanzbeteiligung an innogy. Dieses war im Vorjahr noch als "hoch" eingestuft worden - und damit auch die finanzwirtschaftlichen Risiken insgesamt. Inzwischen erreichen die höchsten Risiken dieser Klasse nur noch die Kategorie "mittel".

Im Folgenden erläutern wir unsere wesentlichen Risiken und Chancen und zeigen auf, mit welchen Maßnahmen wir der Gefahr negativer Entwicklungen begegnen.

• Marktrisiken.

In den meisten Ländern, in denen wir aktiv sind, ist der Energiesektor durch freie Preisbildung gekennzeichnet. Fallende Notierungen an den Stromgroßhandelsmärkten können dazu führen, dass Kraftwerke oder zu Fixpreisen abgeschlossene Strombezugsverträge an Wirtschaftlichkeit einbüßen und gegebenenfalls sogar unrentabel werden. Möglicherweise müssen wir dann außerplanmäßige Abschreibungen vornehmen oder Rückstellungen bilden. Die Stromgroßhandelspreise in unseren wichtigsten Erzeugungsmärkten Deutschland, Großbritannien und Niederlande haben sich seit 2016 wieder deutlich erhöht. Ausschlaggebend dafür war eine Erholung der Preise für Rohstoffe, insbesondere für Steinkohle und Gas. Auch CO2-Emissionsrechte sind wesentlich teurer geworden. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Trend abbricht und sich Strom wieder stark verbilligt. Zugleich sehen wir aber auch die Chance, dass die Stromgroßhandelspreise weiter steigen und sich die Kraftwerksmargen verbessern.

Neben den Brennstoffkosten sind auch die Stromnachfrage und die Höhe der zu ihrer Deckung verfügbaren Erzeugungskapazitäten maßgeblich für die Entwicklung der Stromgroßhandelspreise. Eine zunehmende Nutzung von Batterien könnte dazu führen, dass sich Haushalte mit Photovoltaikanlagen immer häufiger selbst mit Energie versorgen und dadurch der Bedarf an konventionell erzeugtem Strom sinkt. Eine Elektrifizierung des Wärme- und des Transportsektors würde dagegen zusätzliche Nachfrage schaffen. Auf der Angebotsseite wird der fortgesetzte Ausbau der erneuerbaren Energien die Stromgroßhandelspreise unter Druck setzen. Allerdings dürfte sich die gesicherte Erzeugungsleistung weiter verringern. Daher erwarten wir, dass es immer häufiger zu Knappheitsphasen mit hohen Strompreisen kommt, insbesondere in Deutschland.

Unsere Preisrisiken auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten bewerten wir anhand aktueller Notierungen im Terminhandel und erwarteter Volatilitäten. Für unsere Kraftwerke begrenzen wir Margenrisiken dadurch, dass wir ihren Strom größtenteils auf Termin verkaufen und dabei die für seine Erzeugung benötigten Brennstoffe und CO2-Emissionsrechte preislich absichern. Wir wollen so die Folgen negativer Preisentwicklungen eindämmen.

Beim Management von Commodity-Preisrisiken übernimmt RWE Supply & Trading eine zentrale Rolle. Die Gesellschaft ist die Schnittstelle des Konzerns zu den weltweiten Großhandelsmärkten für Strom und Energierohstoffe. Sie vermarktet große Teile unserer Erzeugungsposition und kauft die für die Stromproduktion notwendigen Brennstoffe und CO2-Zertifikate ein. Die Funktion von RWE Supply & Trading als interner Transaktionspartner erleichtert es uns, Risiken aus Preisschwankungen auf Energiemärkten einzugrenzen. Die Handelsgeschäfte dienen allerdings nicht ausschließlich der Risikominderung. In einem durch Risikolimite begrenzten Umfang geht RWE Supply & Trading auch Commodity-Positionen ein, um damit Gewinne zu erzielen.

Unser Risikomanagementsystem im Energiehandel ist eng an die Best-Practice-Regelungen angelehnt, die für Handelsgeschäfte von Banken gelten. Dazu gehört, dass Transaktionen mit Dritten nur abgeschlossen werden, wenn sich die damit verbundenen Risiken innerhalb genehmigter Grenzen bewegen. Richtlinien geben vor, wie mit Commodity-Preisrisiken und den damit zusammenhängenden Kreditrisiken umzugehen ist. Unsere Tochtergesellschaften überwachen ihre Commodity-Positionen fortlaufend. Risiken aus reinen Handelsgeschäften der RWE Supply & Trading unterliegen der täglichen Kontrolle.

Von zentraler Bedeutung für die Risikomessung im Energiehandel ist der Value at Risk (VaR). Er gibt an, welchen Wert der mögliche Verlust aus einer Risikoposition mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit in einer gegebenen Zeitspanne nicht überschreitet. Den VaR-Werten im RWE-Konzern liegt ein Konfidenzniveau von 95 % zugrunde. Für die Positionen wird eine Haltedauer von einem Tag unterstellt. Das heißt, der VaR stellt den Tagesverlust dar, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % nicht überschritten wird.

Der VaR für Preisrisiken von Commodity-Positionen im Handelsgeschäft von RWE Supply & Trading darf höchstens 40 Mio. € betragen. Im vergangenen Jahr belief er sich auf durchschnittlich 12 Mio. € (Vorjahr: 10 Mio. €); der höchste Tageswert lag bei 19 Mio. € (Vorjahr: 15 Mio. €). Daneben gibt es Limite für die einzelnen Handelstische, die wir aus der oben genannten VaR-Obergrenze abgeleitet haben. Außerdem loten wir in Stresstests Extremszenarien aus, ermitteln deren möglichen Folgen auf die Ertragslage und steuern gegen, wenn wir Risiken als zu hoch erachten.

Das Management unseres Gasportfolios und das Geschäft mit verflüssigtem Erdgas (LNG) ist seit Mitte 2017 in einer neuen Organisationseinheit bei der RWE Supply & Trading gebündelt. Für diese Aktivitäten haben wir eine VaR-Obergrenze von 12 Mio. € festgelegt; 2018 kamen wir auf einen Durchschnittswert von 4 Mio. € (Vorjahr: 3 Mio. €); der höchste Tageswert lag bei 7 Mio. € (Vorjahr: 4 Mio. €).

Mithilfe des VaR-Konzepts messen wir auch, wie stark sich Commodity-Preisrisiken, denen wir außerhalb des Handelsgeschäfts ausgesetzt sind, auf das bereinigte EBITDA des RWE-Konzerns auswirken können. Dazu ermitteln wir aus den Commodity-Risikopositionen der Einzelgesellschaften ein Gesamtrisiko. Dieses ergibt sich für RWE hauptsächlich aus der Stromproduktion. Da der Großteil unserer Erzeugungsposition für 2019 bereits vollständig abgesichert ist, verbleiben für dieses Jahr nur geringe Marktpreisrisiken. Chancen auf zusätzliche Erträge bieten sich dadurch, dass wir den Einsatz unserer Kraftwerke flexibel an kurzfristige Marktentwicklungen anpassen können.

Finanzinstrumente, die zur Absicherung von Commodity-Positionen dienen, werden teilweise durch den Ausweis bilanzieller Sicherungsbeziehungen im Konzernabschluss berücksichtigt. Dies gilt auch für Finanzinstrumente, mit denen wir Zins- und Währungsrisiken begrenzen. Nähere Ausführungen dazu finden Sie auf Seite 142 ff. im Anhang.

Im britischen Erzeugungsgeschäft hängt unsere Ertragslage nicht nur von der Entwicklung der Preise für Strom, Brennstoffe und Emissionsrechte ab, sondern auch von der Höhe der Prämien, die uns für die Teilnahme am nationalen Kapazitätsmarkt gezahlt werden. Die Kapazitätsvergütungen werden in jährlichen Auktionen ermittelt. Je nach Angebot und Nachfrage können sie erhebliche Unterschiede aufweisen. Bei den bisherigen Auktionen lag die Spanne zwischen 6,95 £/kW (2017/2018) und 22,50 £/kW (2020/2021; vor Inflationsanpassung). Wie auf Seite 36 f. erläutert, ist der britische Kapazitätsmarkt allerdings vorerst ausgesetzt und muss von der EU-Kommission neu genehmigt werden.

Unsere größten Marktrisiken liegen unverändert in der Kategorie "mittel".

• Regulatorische und politische Risiken.

Die Energieversorgung ist ein langfristiges Geschäft, und wer es betreibt, ist auf stabile, verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Striktere Emissionsobergrenzen für den Stromsektor können zu massiven Ertragsausfällen führen, wenn die Übergangszeiträume zu kurz sind und Kraftwerke vorzeitig vom Netz genommen werden müssen. In der Braunkohlewirtschaft wären dann auch negative Auswirkungen auf die vorgelagerten Tagebaue möglich. Solche Risiken ergeben sich u. a. durch den deutschen Klimaschutzplan 2050. Danach muss der Energiesektor seine Emissionen bis 2030 um mehr als 60 % unter das Niveau von 1990 absenken. Dazu, wie dies im Einzelnen geschehen soll, hat die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" im Januar 2019 Empfehlungen vorgelegt (siehe Seite 33). Das Gremium spricht sich dafür aus, dass Deutschland bis 2038 aus der Kohleverstromung aussteigt. Bereits bis Ende 2022 sollen zusätzliche Anlagen stillgelegt oder für die Nutzung eines anderen Brennstoffs umgerüstet werden. Wir erwarten, dass die Bundesregierung die Kommissionsvorschläge aufgreift und die Schließung weiterer Braunkohleblöcke von uns verlangen wird. Prognosen über die Höhe und den zeitlichen Anfall der Belastungen, die dadurch auf uns zukommen, können wir erst machen, wenn die Bundesregierung nach Gesprächen mit uns konkrete Pläne vorlegt. Wann das der Fall sein wird, ist noch unklar. Wir gehen allerdings fest davon aus, adäquat für die Erlöseinbußen und zusätzlichen Kosten entschädigt zu werden. Darüber hinaus sehen wir die Chance, dass die Rahmenbedingungen für die Braunkohlewirtschaft verlässlicher werden.

In den Niederlanden strebt die neue Regierung einen Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 an und hat dazu im Mai 2018 einen Gesetzesentwurf vorgelegt (siehe Seite 34). Demnach müssten wir unsere Kraftwerke Amer 9 und Eemshaven spätestens Ende 2024 bzw. Ende 2029 stilllegen oder vollständig auf die Verbrennung von Biomasse umrüsten. Eine parlamentarische Entscheidung darüber steht noch aus. Sollten die Regierungspläne umgesetzt werden, wäre mit erheblichen Ergebniseinbußen zu rechnen. Wir würden dann darauf hinwirken, dass uns eine angemessene Entschädigung gewährt wird, und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten.

Neben dem Kohleausstieg beabsichtigt die niederländische Regierung die Einführung einer CO2-Steuer (siehe Seite 34). Die Abgabe soll das Europäische Emissionshandelssystem ergänzen und sicherstellen, dass die Bepreisung des Kohlendioxid-Ausstoßes von Kraftwerken ein bestimmtes Mindestniveau hat. Für die niederländischen Kraftwerksbetreiber können sich daraus erhebliche Nachteile ergeben. Außerdem besteht die Gefahr einer Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit. Im Dialog mit der Politik haben die Energieunternehmen auf diese Gefahren und das bereits hohe Preisniveau im europäischen Emissionsrechtehandel hingewiesen. Trotzdem ließ sich die Politik nicht von dem Vorhaben abbringen. Allerdings will sie nun niedrigere Preisuntergrenzen festlegen. Auch in Deutschland, wo das Thema zurzeit nicht auf der politischen Agenda steht, treten wir dafür ein, dass auf Zusatzbelastungen der Versorger durch nationale CO2-Abgaben verzichtet wird.

Risiken sind wir auch in der Kernenergie ausgesetzt, allerdings in wesentlich geringerem Umfang als früher. Seit wir Mitte 2017 den deutschen Kernenergiefonds dotiert haben, trägt der Staat die Gesamtverantwortung für die Zwischen- und Endlagerung. Aus den Entsorgungsaufgaben, die in unserem Zuständigkeitsbereich verblieben sind, ergeben sich für uns aber weiterhin Kostenrisiken. Beispielsweise lässt sich nicht ausschließen, dass der Rückbau der Kernkraftwerke teurer wird als veranschlagt und wir dementsprechend höhere Rückstellungen bilden müssen. Ebenso sehen wir aber auch die Chance von Synergien und Kosteneinsparungen. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass verschärfte Sicherheitsanforderungen eine rentable Weiterführung der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke erschweren oder unmöglich machen. Da die bestehenden Regelungen in Deutschland bereits sehr streng sind, halten wir dies aber für unwahrscheinlich.

Im November 2018 hat das Gericht der Europäischen Union die von der EU-Kommission erteilte Genehmigung für den britischen Kapazitätsmarkt aufgehoben, weil ihr keine umfassende Untersuchung vorausgegangen war. Bis diese nachgeholt worden ist, dürfen keine Kapazitätszahlungen mehr geleistet werden, auch nicht im Rahmen bestehender Vereinbarungen. Wir mussten dadurch 2018 eine EBITDA-Einbuße von rund 50 Mio. € hinnehmen und planen für 2019 erst einmal keine Kapazitätsprämien ein. Theoretisch möglich ist, dass die Zahlungen nicht oder nur mit großer Verzögerung wieder aufgenommen werden. Ebenso besteht die Chance, dass die EU-Kommission ihre Untersuchung noch im laufenden Jahr abschließen kann und den Kapazitätsmarkt nachträglich genehmigt. Im günstigsten Fall würden die Kapazitätszahlungen unverzüglich wieder aufgenommen und die ausgefallenen Prämien rückwirkend erstattet.

Auch innerhalb des bestehenden regulatorischen Rahmens sind wir Risiken ausgesetzt, z. B. bei Genehmigungen für den Bau und Betrieb von Produktionsanlagen. Dies betrifft vor allem unsere Tagebaue und Kraftwerke. Hier besteht die Gefahr, dass Genehmigungen verspätet oder gar nicht erteilt werden und dass bereits erteilte Genehmigungen vorübergehend oder endgültig entzogen werden. Ein Beispiel dafür ist der vom Oberverwaltungsgericht Münster verfügte vorläufige Stopp der Rodung des Hambacher Forstes. Wie auf Seite 36 dargelegt, wird das unsere Ertragslage in der Braunkohleverstromung voraussichtlich auf mehrere Jahre hinaus belasten. Wir setzen uns dafür ein, dass die anhängigen Verfahren möglichst schnell abgeschlossen und die Verzögerungen im Tagebaubetrieb in Grenzen gehalten werden. Allerdings ist inzwischen damit zu rechnen, dass sich die Bundesregierung einschaltet und eine politische Lösung anstrebt. Damit würde sie an den Abschlussbericht der Kommission "Wachstum, Beschäftigung und Strukturwandel" anknüpfen, die den Erhalt des Hambacher Forstes als wünschenswert bezeichnet hat.

Unsere regulatorischen und politischen Risiken stufen wir unverändert als "hoch" ein. Die größte Bedeutung messen wir dabei den möglichen Belastungen bei, die durch einen beschleunigten Kohleausstieg, die Einführung von CO2-Steuern und ein längeres oder dauerhaftes Rodungsverbot im Hambacher Forst auf uns zukommen können.

• Rechtliche Risiken.

Einzelne Gesellschaften des RWE-Konzerns sind durch ihren Geschäftsbetrieb oder durch Unternehmenskäufe in Gerichtsprozesse und Schiedsverfahren involviert. Es werden mitunter auch außergerichtliche Ansprüche gegen sie geltend gemacht. Darüber hinaus sind Unternehmen des RWE-Konzerns an verschiedenen behördlichen Verfahren direkt beteiligt oder zumindest von deren Ergebnissen betroffen. Für mögliche Verluste aus schwebenden Verfahren vor ordentlichen Gerichten und Schiedsgerichten haben wir Rückstellungen gebildet.

Risiken können sich auch aus Freistellungen und Garantien ergeben, die wir Erwerbern beim Verkauf von Beteiligungen eingeräumt haben. Durch Freistellungen wird erreicht, dass der Verkäufer für Risiken aufkommt, die im Rahmen der vorvertraglichen Unternehmensprüfung erkannt wurden, bei denen aber unklar ist, ob sie eintreten werden. Im Gegensatz dazu decken Garantien auch Risiken ab, die zum Veräußerungszeitpunkt noch unbekannt sind. Die beschriebenen Absicherungsinstrumente sind beim Verkauf von Gesellschaften und Beteiligungen Standard.

Unsere rechtlichen Risiken bewegen sich maximal in der Kategorie "mittel". Gegenüber dem Vorjahr hat sich diesbezüglich keine Veränderung ergeben.

• Operative Risiken.

RWE betreibt technologisch komplexe und vernetzte Produktionsanlagen. Bei Bau- oder Modernisierungsmaßnahmen können Verzögerungen entstehen und die Kosten unplanmäßig steigen, z. B. infolge von Unfällen, Materialfehlern, verspäteten Zulieferungen oder zeitaufwendigen Genehmigungsverfahren. Dem begegnen wir mit einem sorgfältigen Betriebs- und Projektmanagement sowie hohen Sicherheitsstandards. Darüber hinaus prüfen und warten wir regelmäßig unsere Anlagen. Dennoch lässt sich nicht verhindern, dass es vereinzelt zu Ausfällen kommt. Soweit wirtschaftlich sinnvoll, schließen wir Versicherungen ab.

Bei Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte besteht das Risiko, dass die Erträge unter den Erwartungen liegen. Darüber hinaus kann sich der für akquirierte Vermögenswerte gezahlte Preis rückblickend als zu hoch erweisen. Möglicherweise sind die Rückflüsse aus Investitionen aber auch höher als ursprünglich angenommen. Mithilfe umfassender Analysen versuchen wir, die finanziellen und strategischen Auswirkungen von Transaktionen realitätsnah abzubilden. Außerdem gibt es bei RWE differenzierte Zuständigkeitsregelungen und Genehmigungsprozesse, die einzuhalten sind, wenn Investitionsentscheidungen vorbereitet und umgesetzt werden.

Unsere Geschäftsprozesse werden durch sichere Informationsverarbeitungssysteme unterstützt. Gleichwohl können wir nicht ausschließen, dass Mängel bei der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur und bei der Datensicherheit auftreten. Hohe Sicherheitsstandards sollen dem vorbeugen. Darüber hinaus investieren wir regelmäßig in die Modernisierung von Hard- und Software.

Unsere operativen Risiken stufen wir wie im Vorjahr als "mittel" ein.

• Finanzwirtschaftliche Risiken.

Die Entwicklung von Marktzinsen, Währungs- und Aktienkursen sowie Sicherheitsleistungen bei Termingeschäften können erheblichen Einfluss auf unsere Finanzlage haben. Wie bereits dargelegt, bestand unser größtes finanzwirtschaftliches Risiko bis Anfang 2018 darin, dass sich der Marktwert unseres Aktienpakets an innogy deutlich verringert. Durch den vereinbarten Verkauf der Beteiligung an E.ON zu einem vertraglich fixierten Preis hat dieses Risiko erheblich an Bedeutung verloren. Für die übrigen Aktien in unserem Finanzportfolio besteht die Gefahr von Wertverlusten allerdings uneingeschränkt fort. Der VaR für das Kursrisiko bei diesen Papieren (ohne innogy) betrug 2018 durchschnittlich 5 Mio. € (Vorjahr: 2 Mio. €).

Zinsrisiken sind wir in mehrfacher Hinsicht ausgesetzt. Beispielsweise kann ein Anstieg der Marktzinsen dazu führen, dass die Kurse von Wertpapieren in unserem Bestand sinken. Dies gilt in erster Linie für festverzinsliche Anleihen. Der VaR für das zinsbedingte Kursrisiko von Kapitalanlagen der RWE AG lag bei durchschnittlich 3 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €).

Steigen die Zinsen, dann erhöhen sich auch unsere Finanzierungskosten. Dieses Risiko messen wir mit dem Cash Flow at Risk (CFaR). Dabei legen wir ein Konfidenzniveau von 95 % und eine Haltedauer von einem Jahr zugrunde. Der CFaR der RWE AG belief sich 2018 wie im Vorjahr auf durchschnittlich 3 Mio. €.

Das Marktzinsniveau beeinflusst außerdem die Höhe unserer Rückstellungen, da sich an ihm die Abzinsungsfaktoren für die Ermittlung der Verpflichtungsbarwerte orientieren. Das heißt: Unter sonst gleichen Bedingungen steigen die Rückstellungen, wenn die Marktzinsen fallen, und sie verringern sich, wenn die Marktzinsen steigen.

Wechselkursrisiken ergeben sich für uns vor allem wegen unserer Geschäftstätigkeit in Großbritannien. Außerdem werden Energieträger wie Kohle und Öl in US-Dollar gehandelt. Gesellschaften, die operativ von der RWE AG geführt werden, lassen von ihr auch die Währungsrisiken steuern. Die Konzernmutter aggregiert die Risiken zu einer Nettofinanzposition je Währung und sichert diese nötigenfalls ab. Der VaR für die Fremdwährungsposition der RWE AG lag 2018 im Durchschnitt bei unter 1 Mio. €. Auch der Vorjahreswert unterschritt diese Marke.

Sicherheiten, die bei Termintransaktionen zu stellen sind, können unsere Liquidität stark beeinflussen. Ihre Höhe wird dadurch bestimmt, wie stark die vertraglich vereinbarten Preise von den aktuellen Marktnotierungen abweichen. Diese Differenzen können erheblich sein, insbesondere in volatilen Märkten. Zuletzt waren bei einigen der für uns wichtigen Commodities deutliche Marktpreisschwankungen zu beobachten, insbesondere bei CO2-Emissionsrechten. Diese Entwicklung birgt Risiken für uns. Allerdings steigt dadurch auch die Chance, hohe Sicherheitsleistungen von Kontraktpartnern zu erhalten - verbunden mit einer temporären Erhöhung des Eigenkapitals von RWE.

Risiken und Chancen aus Veränderungen von Wertpapierkursen steuern wir durch ein professionelles Fondsmanagement. Für Finanzgeschäfte der Konzernunternehmen gibt es Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten und Kontrollen, die in Richtlinien verankert sind. Sämtliche Finanzgeschäfte werden mit einer speziellen Software erfasst und von der RWE AG überwacht.

Zu welchen Konditionen wir uns am Fremdkapitalmarkt refinanzieren können, hängt u. a. davon ab, welche Bonität uns internationale Ratingagenturen bescheinigen. Wie auf Seite 53 erläutert, sehen Moody's und Fitch unsere langfristige Kreditwürdigkeit in der Kategorie "Investment Grade", bei stabilem Ausblick. Allerdings besteht immer die Möglichkeit, dass die Agenturen ihre Einschätzungen ändern und unsere Bonitätsnote senken. Dadurch könnten zusätzliche Kosten anfallen, wenn wir Fremdkapital aufnehmen. Auch die Besicherung von Termingeschäften würde sich dadurch wahrscheinlich verteuern.

Wir ordnen unsere finanzwirtschaftlichen Risiken in die Kategorie "mittel" ein, gegenüber "hoch" im Vorjahr. Die Herabstufung ergibt sich aus der erläuterten Verringerung des Kurswertrisikos bei unserer innogy-Beteiligung.

• Bonität von Geschäftspartnern.

Aus unseren Geschäftsbeziehungen mit Großkunden, Lieferanten, Handelspartnern und Finanzinstituten ergeben sich Kreditrisiken. Wir verfolgen die Entwicklung der Bonität unserer Transaktionspartner zeitnah und beurteilen ihre Kreditwürdigkeit vor und während der Geschäftsbeziehung anhand interner und externer Ratings. Für Transaktionen, bei denen bestimmte Genehmigungsschwellen überschritten werden, und für sämtliche Handelsgeschäfte gibt es ein Kreditlimit, das wir vor ihrem Abschluss festlegen und nötigenfalls anpassen, etwa bei Veränderungen der Bonität. Mitunter lassen wir uns Barsicherheiten stellen oder Bankgarantien geben. Kreditrisiken und Auslastungen der Limite messen wir im Handels- und Finanzbereich täglich.

Bei außerbörslichen Handelsgeschäften vereinbaren wir Sicherheitsleistungen. Außerdem greifen wir auf Rahmenverträge zurück, z. B. den der European Federation of Energy Traders (EFET). Bei Finanzderivaten nutzen wir den Deutschen Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte oder den Rahmenvertrag der International Swaps and Derivatives Association (ISDA).

Unsere Risiken aus der Bonität von Geschäftspartnern gehen nach wie vor nicht über die Kategorie "mittel" hinaus.

• Sonstige Risiken.

Zu dieser Risikoklasse gehören u. a. Reputationsrisiken und Risiken aus Compliance-Verstößen oder kriminellen Handlungen. Ferner zählt dazu die Möglichkeit, dass geplante Akquisitionen oder Desinvestitionen nicht zustande kommen, etwa wegen regulatorischer Hürden. Unser größtes Einzelrisiko in dieser Risikoklasse besteht derzeit in einem möglichen Scheitern des geplanten Tauschgeschäfts mit E.ON. Durch intensiven Dialog mit den beteiligten Parteien und sorgfältige Vorbereitung und Begleitung der Genehmigungsprozesse wirken wir darauf hin, dass die Transaktion wie geplant zustande kommt. Auch nach Abschluss des Tauschgeschäfts sind negative Entwicklungen möglich. Beispielsweise könnte sich die Integration der Geschäftsteile, die wir von E.ON übernehmen oder aus dem innogy-Portfolio zurückerhalten, schwieriger gestalten als angenommen. Daneben besteht die Möglichkeit, dass die operative Entwicklung dieser Aktivitäten hinter den Erwartungen zurückbleibt. Wir wirken schon jetzt im Rahmen des rechtlich Möglichen darauf hin, dass die Integration der neuen Geschäftsteile in den RWE-Konzern gelingt, und haben bereits die ersten personellen und organisatorischen Weichen dafür gestellt, dass die Aktivitäten auch künftig erfolgreich geführt werden.

Trotz rechtlicher und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten halten wir es für unwahrscheinlich, dass das Tauschgeschäft mit E.ON scheitert. Sollte dieser Fall dennoch eintreten, hätte dies erhebliche negative Konsequenzen. Daher bewerten wir das Transaktionsrisiko als hoch - und damit auch die "sonstigen Risiken" insgesamt (Vorjahr: "gering").

• Risiken der fortgeführten innogy-Aktivitäten.

Wie bereits erläutert, steuert unsere Tochter innogy ihre Risiken in eigener Regie. Die Konzernmutter RWE AG wird von ihr im Halbjahresrhythmus über die Risikolage informiert. Bei einem plangemäßen Vollzug des Tauschgeschäfts mit E.ON haben Risiken und Chancen, die die für E.ON bestimmten Geschäftsteile von innogy betreffen, keine Auswirkungen mehr auf RWE, weil die Aktivitäten mit ökonomischer Rückwirkung zum 1. Januar 2018 übertragen werden. Weiterhin von Bedeutung für uns sind Entwicklungen bei innogy, die das Geschäft mit den erneuerbaren Energien, den Gasspeichern und der Minderheitsbeteiligung an der österreichischen Kelag betreffen.

Die Ertragslage im Geschäft mit den erneuerbaren Energien hängt in hohem Maße von den staatlichen Fördersystemen ab. Hier besteht das Risiko, dass sich die erzielbaren Vergütungen verringern und neue Projekte nicht mehr attraktiv sind. Investitionsvorhaben müssen dann möglicherweise abgebrochen werden. Bei bestehenden Erzeugungseinheiten lässt sich nicht gänzlich ausschließen, dass die Förderung nachträglich gekürzt wird. Soweit die Erlöse dieser Anlagen von den Stromgroßhandelspreisen mitbestimmt werden, unterliegen sie auch dem Risiko ungünstiger Marktentwicklungen. Dies betrifft u. a. Windparks, deren Förderung ausgelaufen ist. Bei Eintreten solcher Risiken ist es möglich, dass Anlagen außerplanmäßig abgeschrieben oder unter Buchwert veräußert werden. Allerdings könnten sie bei steigenden Stromgroßhandelspreisen auch unerwartet hohe Renditen erwirtschaften.

Im Gasspeichergeschäft hängen die erzielbaren Margen u. a. von saisonalen Unterschieden beim Gaspreis ab. Sind die Unterschiede groß, lassen sich hohe Erträge erzielen. Dagegen können rückläufige Preisdifferenzen zu Ergebniseinbußen und außerplanmäßigen Abschreibungen führen.

innogy beobachtet diese und ihre übrigen Risiken kontinuierlich und ergreift nötigenfalls gegensteuernde Maßnahmen. In ihrem aktuellen Geschäftsbericht stellt die Gesellschaft ihr Risikomanagementsystem dar und informiert über ihre wesentlichen Risiken und Chancen.

Risiko- und Chancensituation von RWE: Gesamtbeurteilung durch die Unternehmensleitung.

Wie die Ausführungen in diesem Kapitel zeigen, ist die Risikolage von RWE maßgeblich von den wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen sowie der Umsetzung des Tauschgeschäfts mit E.ON geprägt. Regulatorische Risiken ergeben sich u. a. aus den Empfehlungen der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Wir gehen davon aus, dass die Bundesregierung die Vorschläge aufgreifen wird und dass wir deshalb weitere Braunkohleblöcke vorzeitig stilllegen müssen. Allerdings gehen wir fest davon aus, adäquat für die wirtschaftlichen Belastungen entschädigt zu werden. Darüber hinaus sehen wir die Chance, dass die Rahmenbedingungen für die Braunkohlewirtschaft verlässlicher werden. Regulatorische Risiken bestehen auch außerhalb Deutschlands. Zu nennen ist hier die Unsicherheit über die Fortführung des britischen Kapazitätsmarktes. Auch die Pläne der niederländischen Regierung, in der kommenden Dekade aus der Kohleverstromung auszusteigen und nationale CO2-Mindestpreise festzulegen, bergen Risiken für uns. Im Dialog mit der Politik sensibilisieren wir für die Folgen solcher Eingriffe und treten für einen verlässlichen regulatorischen Rahmen ein. Wesentliche Risiken aus dem bevorstehenden EU-Austritt Großbritanniens sehen wir für RWE derzeit nicht, auch nicht bei einem ungeordneten Brexit.

Erheblichen Einfluss auf unsere Ertragslage haben die Marktbedingungen in der Stromerzeugung. Die deutschen Stromgroßhandelspreise liegen heute deutlich über dem Rekordtief zu Beginn des Jahres 2016, u.a. weil sich Brennstoffe wie Steinkohle und Erdgas verteuert haben. Sollten sich diese Trends wieder umkehren und die Strompreise erneut stark nachgeben, sind erhebliche Ertragseinbußen möglich, eventuell verbunden mit Herabstufungen unseres Kreditratings und zusätzlichen Kosten für die Besicherung von Handelsgeschäften. Allerdings besteht auch die Chance, dass die Strompreise weiter steigen und sich die Kraftwerksmargen verbessern. Eine solche Entwicklung kann in Deutschland auch dann eintreten, wenn der Kernenergieausstieg und weitere Kraftwerksschließungen dazu führen, dass die zuverlässig verfügbaren Erzeugungskapazitäten knapper werden.

Durch das geplante Tauschgeschäft mit E.ON werden wir uns operativ breiter aufstellen und können damit Risiken in der konventionellen Stromerzeugung besser abfedern. Die Transaktion macht uns auch finanziell schlagkräftiger. Ihr Scheitern wäre deshalb negativ zu bewerten. Wir sind zuversichtlich, das Tauschgeschäft noch im laufenden Jahr abschließen zu können.

Mit ehrgeizigen Effizienzsteigerungsprogrammen, strikter Investitionsdisziplin und dem Börsengang von innogy haben wir den RWE-Konzern auf ein solides finanzielles Fundament gestellt. Indem wir die Auswirkungen von Risiken auf unsere Liquidität analysieren und eine konservative Finanzierungsstrategie verfolgen, gewährleisten wir, dass wir stets über genügend flüssige Mittel verfügen, um unsere Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Wir haben einen starken operativen Cash Flow, erhebliche liquide Mittel und großen finanziellen Spielraum durch das Debt-Issuance-Programm, das Commercial-Paper-Programm und die syndizierte Kreditlinie. Unsere Liquidität planen wir vorausschauend auf Basis der kurz-, mittel- und langfristigen Mittelbedarfe der Konzerngesellschaften und halten eine hohe Mindestliquidität auf täglicher Basis vor.

Dank unseres umfassenden Risikomanagementsystems und der beschriebenen Maßnahmen zur Sicherung unserer Finanz- und Ertragskraft sehen wir uns in der Lage, die aktuell erkennbaren Risiken von RWE zu beherrschen. Zugleich arbeiten wir daran, dies auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Bericht zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystem: Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB.

In der Finanzberichterstattung besteht das Risiko, dass die Jahres-, Konzern- und Zwischenabschlüsse Falschdarstellungen enthalten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Adressaten haben. Unser rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem (kurz: IKS) zielt darauf ab, Fehler und Falschdarstellungen zu vermeiden, die sich aus der Nichteinhaltung von Rechnungslegungsvorschriften ergeben können. Fundament des IKS sind die im RWE-Verhaltenskodex formulierten Grundsätze - allen voran der Anspruch, vollständig, sachlich, korrekt, verständlich und zeitnah zu informieren - sowie unsere konzernweit geltenden Richtlinien. Darauf aufbauend sollen Mindestanforderungen an die rechnungslegungsbezogenen IT-Systeme dafür sorgen, dass Daten zuverlässig erhoben und verarbeitet werden.

Der RWE AG obliegt es, das IKS auszugestalten und zu überwachen. Diese Aufgaben werden vom Rechnungswesen wahrgenommen. Außerdem gibt es dazu ein konzernweit gültiges Regelwerk. Überdies haben wir ein IKS-Komitee eingerichtet, das darauf hinwirkt, dass das IKS im gesamten Konzern mit hohen Ansprüchen an Korrektheit und Transparenz und nach einheitlichen Grundsätzen "gelebt" wird. Die Mitglieder dieses Komitees sind Vertreter der Bereiche Rechnungswesen, Controlling & Risikomanagement und Interne Revision & Compliance sowie Verantwortliche aus den Funktionen Personal, Einkauf, Handel, Finanzen, Steuern und IT, die eine wichtige Rolle für die Rechnungslegung spielen.

Jedes Jahr unterziehen wir das IKS einer umfassenden Prüfung. Dabei untersuchen wir in einem ersten Schritt, ob die Risikosituation angemessen abgebildet wird und ob es für die identifizierten Risiken sachgerechte Kontrollen gibt. Im zweiten Schritt testen wir die Wirksamkeit der Kontrollen. Beziehen sich die IKS-Prüfungen auf rechnungslegungsbezogene Prozesse, z. B. den Eingang und die Bearbeitung von Rechnungen in unserem Dienstleistungszentrum in Krakau, die Aufstellung von Einzelabschlüssen oder die Konsolidierung, werden sie von Mitarbeitern aus dem Rechnungswesen durchgeführt. Für die Funktionen Finanzen, Personal, Einkauf, Handel und IT dokumentieren die jeweils Verantwortlichen, ob den vereinbarten IKS-Qualitätsstandards entsprochen wurde. Darüber hinaus sind die Interne Revision und externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in die IKS-Prüfung eingebunden. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden in einem Bericht an den Vorstand der RWE AG dokumentiert. Bei der Überprüfung, die wir 2018 vorgenommen haben, hat sich das IKS erneut als wirksam erwiesen.

Unsere IKS-Prüfungen beziehen sich auf den RWE-Konzern ohne die innogy SE und ihre Tochtergesellschaften. Allerdings wenden diese den oben beschriebenen Prozess analog an. Die dabei erzielten Ergebnisse fließen in die Einschätzung des IKS der RWE AG ein.

Im Rahmen der externen Berichterstattung legen die Mitglieder des Vorstands der RWE AG zum Halbjahr und zum Gesamtjahr einen Bilanzeid ab. Sie bestätigen damit, dass die vorgeschriebenen Rechnungslegungsstandards eingehalten wurden und dass die Abschlüsse ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermitteln. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats befasst sich in seinen Sitzungen regelmäßig mit der Wirksamkeit des IKS. Einmal im Jahr legt ihm der Vorstand der RWE AG einen Bericht dazu vor.

Gewinnverwendungsbeschluss 2018

Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Hauptversammlung hat am 3. Mai 2019 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 430.381.241,84 EUR eine Dividende von 0,70 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie, insgesamt EUR 430.321.849,30 EUR, auszuschütten.

Der nach Abzug des für die Ausschüttung benötigten Betrags verbleibende Restbetrag von 59.392,54 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Essen, im Mai 2019

RWE Aktiengesellschaft

Der Vorstand

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

"Mit den erneuerbaren Energien wird RWE ein Geschäftsfeld hinzugewinnen, das sich durch stabile Erträge, attraktive Wachstumsoptionen und breite gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnet. Damit macht das Unternehmen einen riesigen Schritt nach vorn."

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
sehr geehrte Damen und Herren,

nach der Gründung und dem Börsengang von innogy 2016 gab es im vergangenen Jahr eine weitere Weichenstellung, die den RWE-Konzern tiefgreifend verändert: Mit dem deutschen Wettbewerber E.ON wurde ein umfassender Tausch von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen vereinbart, der 2019 abgeschlossen werden soll. RWE wird damit zu Europas Nr. 3 bei den erneuerbaren Energien, während E.ON sich mit dem Netz- und Vertriebsgeschäft von innogy verstärkt. Meine Kollegen im Aufsichtsrat und ich begrüßen die Transaktion. Mit den erneuerbaren Energien wird RWE ein Geschäftsfeld hinzugewinnen, das sich durch stabile Erträge, attraktive Wachstumsoptionen und breite gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnet. Damit macht das Unternehmen einen riesigen Schritt nach vorn. Diese Einschätzung wird offenbar am Kapitalmarkt geteilt: Beflügelt von den neuen operativen Perspektiven hat die RWE-Stammaktie im vergangenen Jahr eine Gesamtrendite von 20 % erbracht und sich damit eindrucksvoll gegen den negativen Markttrend behauptet.

Die Aktien-Performance von RWE wäre wohl noch deutlich besser gewesen, hätte uns der vom Oberverwaltungsgericht Münster verfügte vorläufige Rodungsstopp im Hambacher Forst nicht jäh daran erinnert, welchen Risiken RWE in der konventionellen Stromerzeugung weiterhin ausgesetzt ist. Der im Oktober 2018 getroffene Beschluss wird den Fortgang des Hambacher Braunkohletagebaus erheblich beeinträchtigen und das operative Ergebnis belasten. Nach der zum Teil hitzigen Debatte um die Rodung des Forstes und die Zukunft der Kohleverstromung in Deutschland bleibt zu hoffen, dass diese Themen künftig wieder mit mehr Sachlichkeit und Weitblick behandelt werden. Die im Januar 2019 vorgelegten Empfehlungen der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" könnten dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Das von der Bundesregierung einberufene Gremium tritt dafür ein, dass Deutschland bis Ende 2022 zusätzliche Kohlekraftwerke vom Netz nimmt und spätestens 2038 ganz aus der Kohleverstromung aussteigt (siehe auch Seite 33 im vorliegenden Geschäftsbericht). In einer Sondersitzung des Aufsichtsrats am 5. Februar 2019 haben wir uns eingehend mit den Kommissionsvorschlägen befasst. Es ist erkennbar, dass sie gravierende Folgen für das Braunkohlegeschäft von RWE haben werden. Die Empfehlungen bergen Risiken, eröffnen aber auch Chancen. Sie können der Politik als Grundlage dienen, um Planungssicherheit für Unternehmen, Beschäftigte und Regionen zu schaffen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass den Betroffenen keine Nachteile entstehen.

Lassen Sie mich nun auf unsere Aufsichtsratsarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr eingehen. Auch 2018 haben wir sämtliche Aufgaben wahrgenommen, die uns nach Gesetz oder Satzung obliegen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und sein Handeln aufmerksam überwacht; zugleich waren wir in alle grundlegenden Entscheidungen eingebunden. Der Vorstand informierte uns mündlich und schriftlich über alle wesentlichen Aspekte der Geschäftsentwicklung, die Ertragslage, die Risiken und deren Management. Er tat dies regelmäßig, umfassend und zeitnah. Unsere Entscheidungen haben wir auf Grundlage umfassender Berichte und Beschlussvorschläge des Vorstands getroffen. Der Aufsichtsrat hatte ausreichend Gelegenheit, sich im Plenum und in den Ausschüssen mit den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands auseinanderzusetzen. Der Vorstand hat uns über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung oder Dringlichkeit in mehreren außerordentlichen Sitzungen und auch außerhalb unserer Sitzungen umfassend informiert. Wir haben alle nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst, mitunter auch im Umlaufverfahren. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats stand ich in ständigem Kontakt mit dem Vorstand. Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung für die Lage und Entwicklung des Konzerns konnten somit ohne Zeitverzug erörtert werden.

Im vergangenen Jahr kam der Aufsichtsrat zu fünf ordentlichen und drei außerordentlichen Sitzungen zusammen, auf deren Inhalte ich im Folgenden näher eingehen werde. Die Vertreter der Anteilseigner- und der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat berieten die Tagesordnungspunkte der Plenumssitzungen in separaten Vorbesprechungen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Präsenz der Gremienmitglieder in den Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse:

Präsenz der Aufsichtsratsmitglieder bei Sitzungen im Geschäftsjahr 2018 1

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Aufsichtsrat Präsidium Prüfungsausschuss Personalausschuss Strategieausschuss
Dr. Werner Brandt, Vorsitzender 8/8 1/1 3/42 3/3 1/1
Frank Bsirske, Stellv. Vorsitzender 6/8 1/1 3/3 1/1
Michael Bochinsky (seit 1. August) 3/3 2/2
Reiner Böhle 8/8 3/3
Sandra Bossemeyer 7/8 1/1
Martin Bröker (seit 1. September) 3/3
Ute Gerbaulet 7/8
Reinhold Gispert (bis 31. Juli) 5/5 2/2
Andreas Henrich (bis 31. August) 5/5
Prof. Dr. Hans-Peter Keitel 7/8 1/1 1/1
Dr. h. c. Monika Kircher 8/8
Monika Krebber 6/83 1/1
Harald Louis 8/8 3/3
Dagmar Mühlenfeld 8/8 1/1
Peter Ottmann 8/8 3/3
Günther Schartz 7/8 1/1
Dr. Erhard Schipporeit 6/83 4/4
Dr. Wolfgang Schüssel 8/8 1/1 4/4 3/3
Ullrich Sierau 8/8 3/4
Ralf Sikorski 7/8 4/4 1/1
Marion Weckes 8/8 4/4
Leonhard Zubrowski 8/8 1/1 1/1

1 Die Präsenz wird angegeben als Anzahl der Sitzungen, an denen das Aufsichtsratsmitglied teilgenommen hat, im Verhältnis zur Gesamtzahl der Sitzungen während der Mitgliedschaft im jeweiligen Gremium. Von den Ausschüssen sind nur diejenigen aufgeführt, die im Berichtsjahr getagt haben.
2 Dr. Werner Brandt hat als Gast an Sitzungen des Prüfungsausschusses teilgenommen.
3 Monika Krebber und Dr. Erhard Schipporeit, die auch dem Aufsichtsrat der innogy SE angehören, haben an den außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen am 11. und 12. März 2018, in denen es um das geplante Tauschgeschäft mit E.ON ging, aufgrund möglicher Interessenkonflikte nicht teilgenommen.

Themenschwerpunkte der Aufsichtsratssitzungen.

In den ordentlichen Aufsichtsratssitzungen hat uns der Vorstand in aller Ausführlichkeit über aktuelle Geschehnisse informiert, die für RWE von Bedeutung waren. Ein Schwerpunkt seiner regelmäßigen Berichterstattung war die politische Diskussion um den deutschen Kohleausstieg und die Arbeit der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung". Des Weiteren befassten wir uns mit ersten Überlegungen des Bundesumweltministeriums zur Frage, wie die neuen EU-Vorgaben zur Luftreinhaltung bei Kraftwerken in nationales Recht umzusetzen sind. Der Vorstand hielt uns außerdem über die energiepolitischen Entwicklungen in Nachbarländern auf dem Laufenden, z. B. über den geplanten Kohleausstieg in den Niederlanden. Neben diesen und weiteren Themen kam auch der bevorstehende Brexit zur Sprache. In den außerordentlichen Sitzungen haben wir uns ausschließlich mit Sonderthemen befasst. Im Folgenden gehe ich auf die wesentlichen Inhalte unserer Sitzungen ein:

In seiner ordentlichen Sitzung vom 7. März 2018 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2017 und die Tagesordnung der Hauptversammlung vom 26. April 2018 erörtert und verabschiedet. Darüber hinaus befassten wir uns mit den Gesprächen, die ich im Vorfeld mit großen institutionellen Anlegern zu Corporate-Governance-Themen (Vorstandsvergütung, Zusammensetzung des Aufsichtsrats etc.) und zur Klimaschutzstrategie von RWE geführt hatte. Dieser Austausch wurde von Anlegerseite sehr begrüßt und soll im jährlichen Turnus fortgesetzt werden.

Hauptthema zweier außerordentlicher Sitzungen am 11. und 12. März 2018 war der von RWE und E.ON geplante Tausch von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen, mit dem sich die beiden Unternehmen grundlegend neu aufstellen. Nach intensiven Beratungen haben wir am 12. März grünes Licht für die Transaktion gegeben. Noch am gleichen Tag wurde das Tauschgeschäft vertraglich vereinbart.

In der ordentlichen Sitzung am 26. April 2018 haben wir uns u. a. mit der Frage befasst, wie die Politik die neuen EU-Vorgaben zur Begrenzung von Luftschadstoffemissionen durch Kraftwerke in nationales Recht umsetzen wird. Zum damaligen Zeitpunkt hatte es dazu bereits erste Überlegungen im Bundesumweltministerium gegeben. Außerdem haben wir letzte Vorbereitungen für die Hauptversammlung getroffen, die am gleichen Tag stattfand.

Bei unserer ordentlichen Sitzung vom 6. Juli 2018 stand die IT-Sicherheit im Mittelpunkt. Der Staat und die Wirtschaft sind zunehmenden Risiken durch Hackerangriffe ausgesetzt. Gestiegen ist nicht nur die Häufigkeit, sondern auch die Intensität solcher Attacken. In unserer Sitzung haben wir uns damit befasst, welche Schutzmaßnahmen bereits getroffen wurden und welche weiteren Schritte nötig sind, um die Sicherheit der IT-Infrastruktur von RWE auch in Zukunft zu gewährleisten.

Bei der ordentlichen Sitzung am 21. September 2018 widmeten wir uns der Sicht des Kapitalmarktes auf RWE. Der Vorstand berichtete uns von der positiven Resonanz, auf die das geplante Tauschgeschäft mit E.ON bei Investoren gestoßen ist. Sehr ausführlich befassten wir uns mit der Frage, ob RWE langfristig an der Refinanzierung mit Vorzugsaktien festhalten soll. An den internationalen Kapitalmärkten ist es üblich, dass jede Aktie auch ein Stimmrecht hat. Gemeinsam mit dem Vorstand haben wir über verschiedene Handlungs- und Gestaltungsoptionen beraten, darunter eine mögliche Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien.

Am 14. Oktober 2018 traf sich der Aufsichtsrat zu einer außerordentlichen Sitzung, in der er sich mit dem vom Oberverwaltungsgericht Münster verhängten vorläufigen Rodungsstopp im Hambacher Forst befasste. Der Vorstand informierte uns darüber, welche weitreichenden Folgen die Gerichtsentscheidung für den Tagebaubetrieb und die Ertragslage des Unternehmens haben kann, und beriet sich mit uns über das weitere Vorgehen.

In der ordentlichen Sitzung vom 12. Dezember 2018 haben wir die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2019 begutachtet und verabschiedet. Turnusgemäß befassten wir uns auch mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK), die seit dem 24. April 2017 unverändert geblieben sind, und verabschiedeten gemeinsam mit dem Vorstand eine aktualisierte Entsprechenserklärung. Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Digitalisierung und ihre zunehmende Bedeutung für die Unternehmenswelt. Wir kamen darin überein, dass Sachverstand auf diesem Gebiet im Kompetenz- und Anforderungsprofil des Aufsichtsrats explizit berücksichtigt sein sollte, und haben das Profil entsprechend erweitert. In der Sitzung haben wir uns auch mit dem Beschluss des Gerichts der Europäischen Union zum britischen Kapazitätsmarkt befasst, der zu einer vorläufigen Aussetzung der Prämienzahlungen geführt hat. Ausführlich widmeten wir uns dem bevorstehenden EU-Austritt Großbritanniens und analysierten seine möglichen Auswirkungen auf RWE. Außerdem ließen wir uns vom Vorstand über die zunehmend kohlekritische Haltung von Banken und Versicherungen berichten. Die Geschäftsbeziehungen von RWE mit Finanzinstituten werden davon aber bislang kaum beeinträchtigt.

Ausschüsse des Aufsichtsrats.

Der Aufsichtsrat hatte im vergangenen Jahr fünf ständige Ausschüsse, deren Mitglieder auf Seite 199 aufgeführt sind. Die Ausschüsse haben die Aufgabe, die bei Sitzungen des Plenums anstehenden Themen und Beschlüsse vorzubereiten. Gelegentlich nehmen sie auch Entscheidungsbefugnisse wahr, sofern ihnen diese vom Aufsichtsrat übertragen wurden. In jeder ordentlichen Sitzung wird der Aufsichtsrat über die Arbeit der Ausschüsse durch deren jeweiligen Vorsitzenden informiert. Im Berichtsjahr fanden insgesamt neun Ausschusssitzungen statt, auf die ich nun näher eingehen möchte. Die individuelle Sitzungspräsenz können Sie der Tabelle auf Seite 9 entnehmen.

Das Präsidium tagte einmal. Seine Mitglieder setzten sich intensiv mit der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2019 und der Vorschau auf die Jahre 2020 und 2021 auseinander und bereiteten deren Verabschiedung durch den Aufsichtsrat vor.

Der Prüfungsausschuss trat viermal zusammen. Er befasste sich schwerpunktmäßig mit den Jahresabschlüssen der RWE AG und des Konzerns mitsamt des zusammengefassten Lageberichts sowie mit dem Halbjahresbericht und den Quartalsmitteilungen. Die Abschlüsse erörterte er vor ihrer Veröffentlichung mit dem Vorstand und ließ sich vom Abschlussprüfer über die Ergebnisse der Prüfung bzw. prüferischen Durchsicht berichten. Sein besonderes Augenmerk galt dabei der Qualität der Abschlussprüfung. Über seinen Vorsitzenden stand der Ausschuss auch außerhalb der Sitzungen im Dialog mit dem Wirtschaftsprüfer. Das Gremium gab darüber hinaus eine Empfehlung zur Auswahl des Wirtschaftsprüfers für das Geschäftsjahr 2018, bereitete die Erteilung des Prüfungsauftrags an den Abschlussprüfer einschließlich der Honorarvereinbarung vor und legte die Prüfungsschwerpunkte fest. Auf seiner Agenda stand auch die nichtfinanzielle Berichterstattung: Analysen und Vergleiche mit anderen Unternehmen belegen, dass RWE hier ein hohes Transparenzniveau erreicht. Der Prüfungsausschuss ließ sich turnusgemäß über die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems berichten. Dabei wurden keine Tatsachen bekannt, die an der Wirksamkeit des Kontrollsystems zweifeln lassen. Des Weiteren befasste sich der Ausschuss mit der Ausgestaltung des Compliance-Management-Systems, der Planung und den Ergebnissen der internen Revision, der Risikosituation des RWE-Konzerns nach dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG), der Datensicherheit sowie rechtlichen und steuerlichen Fragen. Bei Bedarf wurden zu den Beratungen Fachexperten aus dem Unternehmen hinzugezogen.

Im Berichtsjahr fanden drei Sitzungen des Personalausschusses statt. Das Gremium befasste sich u. a. mit notwendigen Anpassungen der Zielwerte für die variable Vergütung von Vorstand und Führungskräften, die sich aus dem geplanten Tauschgeschäft mit E.ON ergaben. Über die Änderungen informieren wir Sie ausführlich auf Seite 64 ff. Darüber hinaus bereitete der Ausschuss den Aufsichtsratsbeschluss zur erneuten Bestellung von Dr. Markus Krebber als Vorstandsmitglied der RWE AG vor.

Der Nominierungsausschuss tagte 2018 nicht.

Die Mitglieder des Strategieausschusses trafen sich einmal. Schwerpunkt dieser Sitzung war das mit E.ON vereinbarte Tauschgeschäft. Der Vorstand erläuterte dabei u. a. die Eckpunkte seiner künftigen Strategie auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Außerdem informierte er den Ausschuss über die - im Rahmen des kartellrechtlich Zulässigen - getroffenen vorbereitenden Maßnahmen zur Integration der Geschäftsaktivitäten, die RWE im Zuge der Transaktion übernimmt.

Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 des Gesetzes über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer (MitbestG) musste 2018 nicht einberufen werden.

Interessenkonflikte.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind per Gesetz und nach dem DCGK dazu angehalten, unverzüglich offenzulegen, wenn bei ihnen Interessenkonflikte auftreten. Im vergangenen Jahr haben Monika Krebber und Dr. Erhard Schipporeit, die sowohl dem Aufsichtsrat der RWE AG als auch dem Aufsichtsrat der innogy SE angehören, im Hinblick auf Entscheidungen zum geplanten Tauschgeschäft mit E.ON einen Interessenkonflikt angezeigt. Sie haben deshalb keine vorbereitenden Sitzungsunterlagen zu den betreffenden Tagesordnungspunkten erhalten und nahmen nicht an Beratungen und Beschlussfassungen teil.

Jahresabschluss 2018.

Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss 2018 der RWE AG, den gemäß § 315a HGB nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht für die RWE AG und den Konzern unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. PricewaterhouseCoopers hat zudem festgestellt, dass der Vorstand ein geeignetes Risikofrüherkennungssystem eingerichtet hat. Die Gesellschaft war von der Hauptversammlung am 26. April 2018 zum Abschlussprüfer gewählt und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses beauftragt worden.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben die Jahresabschlussunterlagen, den Geschäftsbericht und die Prüfungsberichte für das Jahr 2018 rechtzeitig erhalten. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 8. März 2019 hat der Vorstand die Unterlagen erläutert. Die Wirtschaftsprüfer berichteten in dieser Sitzung über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und standen für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Prüfungsausschuss hatte sich bereits in seiner Sitzung am 7. März 2019 im Beisein der Wirtschaftsprüfer eingehend mit den Jahresabschlüssen der RWE AG und des Konzerns sowie den Prüfungsberichten befasst und dem Aufsichtsrat empfohlen, die Abschlüsse zu billigen und dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands zuzustimmen.

In der Bilanzsitzung hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der RWE AG, den Konzernabschluss, den zusammengefassten Lagebericht für die RWE AG und den Konzern, den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht geprüft und keine Einwendungen erhoben. Wie vom Prüfungsausschuss empfohlen, stimmte er dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses der RWE AG und des Konzernabschlusses zu und billigte beide Abschlüsse. Der Jahresabschluss 2018 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an, der die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 € je Aktie vorsieht.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat.

Im Berichtsjahr gab es zwei Personalveränderungen im Aufsichtsrat: Reinhold Gispert und Andreas Henrich - beide Vertreter der Arbeitnehmerseite - sind mit Ablauf des 31. Juli bzw. 31. August aus dem Gremium ausgeschieden. Für Reinhold Gispert bestellte das Amtsgericht Essen Michael Bochinsky mit Wirkung zum 1. August 2018 in den Aufsichtsrat. Die Nachfolge von Andreas Henrich trat zum 1. September Martin Bröker an, der von der Delegiertenversammlung der Arbeitnehmer am 2. März 2016 zum Ersatzmitglied für Herrn Henrich gewählt worden war. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Herren Gispert und Henrich für ihre wertvolle Arbeit in unserem Gremium und ihren Einsatz zum Wohle von RWE.

Dank an die Beschäftigten von RWE.

Die letzten Zeilen meines Berichts möchte ich traditionsgemäß jenen widmen, die den wichtigsten Beitrag zum Erfolg und zur Weiterentwicklung von RWE leisten: den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In der Vergangenheit - und auch 2018 wieder - haben sie gezeigt, dass man mit Kompetenz und Einsatzbereitschaft viel erreichen kann. Meine Kollegen und ich wissen das sehr zu schätzen und sprechen ihnen dafür unseren herzlichen Dank aus. Im vergangenen Jahr sind die Weichen für eine neue RWE gestellt worden, die für Stabilität und Wachstum steht. Der Weg des Unternehmens führt in eine vielversprechende Zukunft, mag er auch zeitweise beschwerlich sein. Ich bin mir sicher: Mit der Unterstützung der Beschäftigten wird RWE auf diesem Weg erfolgreich sein und auch die ganz großen Herausforderungen bewältigen.

 

Essen, 8. März 2019

Für den Aufsichtsrat

Dr. Werner Brandt, Vorsitzender