RWE AktiengesellschaftEssenZwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2020Auf einen Blickscrollen
1 Angepasster Wert; zum Hintergrund siehe
Geschäftsbericht 2019, Seite 116
Wesentliche EreignisseIm BerichtszeitraumRWE erhöht Eigenkapital um 10 % - Emissionserlös für zusätzliche Erneuerbare-Energien-Projekte bestimmtAm 18. / 19. August haben wir 61,5 Mio. neue RWE-Aktien
an institutionelle Investoren ausgegeben und damit das
Grund kapital der Gesellschaft um 10 % erhöht. Die
Titel sind im Wege eines beschleunigten
Zuteilungsverfahrens ( Accelerated Bookbuilding) unter
Ausschluss des Bezugsrechts platziert worden. Bei einem
Ausgabekurs von 32,55 € je Aktie erzielten wir einen
Bruttoemissionserlös von rund 2 Mrd. €. Mit den
Einnahmen wollen wir das Tempo beim Ausbau der erneuerbaren
Energien erhöhen. Bislang hatten wir uns zum Ziel
gesetzt, unsere Erzeugungskapazität auf Basis
regenerativer Quellen bis Ende 2022 auf mehr als 13
Gigawatt (GW) zu vergrößern und dafür
insgesamt rund 5 Mrd. € netto zu investieren. Die
Kapitalerhöhung ermöglicht uns, zusätzliche
Projekte in Angriff zu nehmen, die über diese
Zielsetzung hinausgehen. Rund 400 Mio. € haben wir
beispielweise für den Erwerb der
2,7-GW-Projektpipeline von Nordex eingesetzt und wollen den
Emissionserlös auch für die Realisierung von
Vorhaben aus der Pipeline verwenden. Durch die
Kapitalerhöhung ist die Zahl der RWE-Aktien auf 676,2
Mio. gestiegen. Die neuen Titel verbriefen die gleichen
Rechte wie die alten. Trotz der erhöhten Zahl
dividendenberechtigter Aktien hält der Vorstand der
RWE AG an seiner Ausschüttungspolitik fest. Für
das Geschäftsjahr 2020 will er der Hauptversammlung
unverändert eine Dividende von 0,85 € je Aktie
vorschlagen.
Pachtverträge zur Erweiterung von vier britischen Offshore-Windparks gesichertGemeinsam mit Projektpartnern haben wir die Weichen
für die Erweiterung von vier Offshore-Windparks vor
der Küste Großbritanniens gestellt. Mit der
Crown Estate, der für die Verwaltung der britischen
Krongüter zuständigen Behörde, konnten wir
Pachtverträge schließen, die uns die Nutzung
weiterer Flächen an den jeweiligen Standorten
ermöglichen. Betroffen sind die Windparks Gwynt y
Môr (aktuell: 576 MW), Greater Gabbard (504 MW),
Galloper (353 MW) und Rampion (400 MW). Die
Erweiterungsoption erlaubt (maximal) eine Verdoppelung der
jeweils bestehenden Kapazitäten. Somit könnten
1,8 GW Erzeugungsleistung neu geschaffen werden.
Zuzüglich einer bislang ungenutzten Ausbauoption beim
Windpark Rampion ergibt sich ein Volumen von bis zu 2,6 GW.
Gemessen an den Beteiligungsquoten entfallen davon 1,3 GW
auf RWE. Die Projekte sollen nun zügig entwickelt
werden. Für die Genehmigungsverfahren veranschlagen
wir drei bis fünf Jahre. Danach werden wir an
Auktionen für staatliche Förderverträge
teilnehmen und - sofern wir den Zuschlag erhalten - mit den
Baumaßnahmen beginnen. Gegen Ende des Jahrzehnts
könnten die neuen Windkraftanlagen dann den
kommerziellen Betrieb aufnehmen.
E.ON übernimmt RWE-Beteiligung am slowakischen Energieversorger VSEEnde August haben wir unseren 49 %-Anteil am
slowakischen Energieversorger VSE auf E.ON übertragen.
Die Transaktion war Teil unseres umfassenden
Tauschgeschäfts mit E.ON. Wir hatten die
VSE-Beteiligung im August 2019 von unserer früheren
Tochtergesellschaft innogy übernommen. Vorgesehen war,
sie später zu gleichen Konditionen an E.ON
weiterzugeben. Das setzte allerdings die Zustimmung der
slowakischen Regierung voraus, die Ende Juli erteilt wurde.
Der Preis für den VSE-Anteil war bereits im September
2019 bei der Abwicklung der Zahlungsansprüche aus dem
Tauschgeschäft mit E.ON berücksichtigt worden.
Texas: Windpark Cranell mit 220 MW nimmt kommerziellen Betrieb aufBeim Ausbau unseres Erneuerbare-Energien-Portfolios in
Nordamerika haben wir einen weiteren Meilenstein erreicht:
Seit Ende September ist der texanische Onshore-Windpark
Cranell im kommerziellen Betrieb. Cranell besteht aus 100
Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 220 MW. Wir haben
rund 250 Mio. US$ dafür investiert. Mit dem Strom von
Cranell lässt sich theoretisch der Bedarf von etwa
66.000 US-Haushalten decken. In den USA betreiben wir
mittlerweile 25 Onshore- Windparks, die zusammen auf eine
Leistung von 4,2 GW kommen; gemessen an den
Beteiligungsquoten entfallen davon 3,6 GW auf RWE. Weitere
Onshore- Windparks mit insgesamt knapp 1 GW sind dort
derzeit im Bau. Die Anlagen entstehen in den Bundesstaaten
Texas, Oklahoma, Ohio und New York.
Gewerkschaften und RWE einigen sich auf Tarifvertrag "Kohleausstieg"Ende August haben wir uns mit der Vereinten
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf
den Tarifvertrag "Kohleausstieg" geeinigt. Damit ist eine
wichtige Voraussetzung dafür geschaffen worden, dass
RWE die Kohleverstromung bis spätestens 2038
sozialverträglich beenden kann, so wie es das deutsche
Kohleausstiegsgesetz vorsieht. In dem Tarifvertrag ist u.
a. geregelt, welche Leistungen wir über das staatlich
garantierte Anpassungsgeld hinaus erbringen werden.
Beschäftigte, die das Anpassungsgeld nicht in Anspruch
nehmen können, sollen durch umfassende Angebote zur
internen und externen Weiterqualifizierung "von Arbeit in
Arbeit" vermittelt werden. Mit dem Tarifvertrag
unterstreicht RWE seinen Anspruch, auch unter schwierigen
Rahmenbedingungen ein verantwortungsvoller und
verlässlicher Arbeitgeber zu sein.
Der Aufsichtsrat beruft Zvezdana Seeger und Michael Müller in den Vorstand der RWE AGIn seiner Sitzung am 18. September 2020 hat der
Aufsichtsrat Zvezdana Seeger (55) und Dr. Michael
Müller (49) mit Wirkung zum 1. November in den
Vorstand der RWE AG bestellt. Zvezdana Seeger ist
diplomierte Volkswirtin. Sie war zuletzt Vorstandsmitglied
der DB Privat- und Firmenkundenbank AG und leitete als COO
die Geschäftseinheit Private and Corporate Business
der Deutsche Bank AG. Bei der RWE AG verantwortet sie das
Personalressort und ist Arbeitsdirektorin. Diese Aufgaben
waren zuvor vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Rolf Martin
Schmitz in Personalunion wahrgenommen worden. Darüber
hinaus wurde Zvezdana Seeger die Zuständigkeit
für das IT-Ressort übertragen. Michael
Müller ist bereits seit 2005 in leitenden Funktionen
für RWE tätig. Der promovierte Ingenieur und
Wirtschaftswissenschaftler war zuletzt
Geschäftsführer und CFO der Tochtergesellschaft
RWE Supply & Trading GmbH. Im Vorstand der RWE AG
verantwortet er seit 1. November die Ressorts Finanzen,
Steuern und Business Services. Zum 1. Juli 2021 soll er Dr.
Markus Krebber als Finanzvorstand nachfolgen, wenn dieser
von Schmitz das Amt des Vorstandsvorsitzenden
übernimmt. Bis dahin wird Müller seine bisherige
Tätigkeit bei RWE Supply & Trading in
Personalunion weiterführen.
Wesentliche Ereignisse, die im Zeitraum von Januar bis
Juli 2020 eingetreten sind, haben wir bereits im
Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2020 auf den
Seiten 5 bis 9 dargestellt.
Nach Ablauf des BerichtszeitraumsTransaktion erfolgreich abgeschlossen: RWE übernimmt Windkraft- und Solarprojekte von NordexAnfang November haben wir das europäische
Entwicklungsgeschäft des Windkraftanlagen-Herstellers
Nordex gekauft. Der Preis lag bei rund 400 Mio. €.
Vorausgegangen war eine im Juli getroffene Vereinbarung mit
Nordex, die uns zum exklusiven Bieter machte. Das
übernommene Entwicklungsgeschäft umfasst eine
Pipeline von Onshore-Windkraft- und Solarprojekten mit
einer Gesamtkapazität von 2,7 GW. Davon entfallen 1,9
GW auf Frankreich. Hinzu kommen Vorhaben in Spanien,
Schweden und Polen. Etwa 15 % der Pipeline stehen kurz vor
der finalen Investitionsentscheidung oder befinden sich in
einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Für 230
MW Erzeugungskapazität konnte bereits eine staatliche
Förderung gesichert werden. Durch die
Nordex-Transaktion gewinnen wir ein Team von mehr als 70
Beschäftigten hinzu, die überwiegend in
Frankreich ansässig sind und künftig weitere
Projekte für RWE entwickeln sollen.
Hybridanleihe über 539 Mio. € zum erstmöglichen Termin gekündigtEnde Oktober 2020 haben wir eine Hybridanleihe über
539 Mio. € abgelöst, ohne sie durch neues
Hybridkapital zu ersetzen. Die Anleihe (I SIN:
XS1219498141) mit einem Kupon von 2,75 % war im April 2015
begeben worden. Ihr Nominalvolumen hatte zunächst bei
700 Mio. € gelegen. Durch Anleiherückkäufe
haben wir es 2017 um 161 Mio. € reduziert. Die
Anleihekonditionen sahen vor, dass wir fünfeinhalb
Jahre nach der Anleihebegebung zum ersten Mal das
Kündigungsrecht ausüben konnten. Von dieser
Möglichkeit haben wir Gebrauch gemacht. Seither stehen
nur noch zwei Hybridanleihen von RWE aus: eine über
282 Mio. € und eine über 317 Mio. US$. Sie
können frühestens im April 2025 bzw. März
2026 abgelöst werden.
Bundestag beschließt schnelleren Ausbau der Offshore-WindkraftAnfang November hat der Deutsche Bundestag das
Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) verabschiedet, das
den Rahmen für den Ausbau der Offshore-Windkraft
festlegt. Nun muss sich noch der Bundesrat mit der Novelle
befassen, was voraussichtlich Ende November der Fall sein
wird. Kern des Gesetzes ist eine deutliche Erhöhung
des Ausbauziels für die Offshore-Windkraft bis zum
Jahr 2030 von 15 auf 20 GW. Zudem wird mit 40 GW bis zum
Jahr 2040 erstmals auch ein ambitioniertes, langfristiges
Ziel vorgegeben. Das Ausschreibungsmodell bleibt im
Wesentlichen unverändert. In Deutschland werden
Windkraftanlagen durch Prämien gefördert, die
gezahlt werden, wenn der Marktpreis für den
produzierten Strom unter einem Referenzwert liegt.
Letzterer wird in wettbewerblichen Ausschreibungen
ermittelt, wobei die Teilnehmer mit den niedrigsten Geboten
zum Zuge kommen. Positiv zu bewerten ist, dass die
Obergrenzen für die zulässigen Gebotswerte
angehoben werden. Im Jahr 2021 sollen sie bei 73 €/MWh
liegen und in den beiden Folgejahren bei 64 €/MWh bzw.
62 €/MWh. Ohne die Anhebung wären in der
nächsten Ausschreibungsrunde ausschließlich
Gebote von 0 € zulässig gewesen. Außerdem
wird es künftig eine höhere Pönale geben,
wenn für Windkraftvorhaben innerhalb von 24 Monaten
nach der erfolgreichen Teilnahme am Auktionsverfahren keine
endgültige Investitionsentscheidung getroffen wird.
Dies senkt die Wahrscheinlichkeit spekulativer Null-Gebote,
die in Erwartung positiver Marktentwicklungen abgegeben
werden.
Anmerkungen zur BerichtsweiseNeuaufstellung des RWE-Konzerns durch Tauschgeschäft mit E.ONIn unserer diesjährigen Finanzberichterstattung
stellen wir den Konzern in einer neuen Struktur dar. Die im
Geschäftsbericht 2019 gezeigten provisorischen
Segmente "Fortgeführte innogy-Aktivitäten" und
"Übernommene E.ON-Aktivitäten" haben wir
aufgelöst und die Erzeugungsaktivitäten nach
Maßgabe des verwendeten Energieträgers
untergliedert. Dies spiegelt die Integration der
Geschäftsteile wider, die wir durch die Transaktion
mit E.ON erhalten haben. Wir unterscheiden nun die
folgenden fünf Segmente: (1) Offshore Wind, (2)
Onshore Wind / Solar, (3) Wasser / Biomasse / Gas, (4)
Energiehandel und (5) Kohle / Kernenergie. Die Segmente (1)
bis (4) bilden unser Kerngeschäft. Hier wollen wir
wachsen. Unter (5) fassen wir unsere deutsche
Stromerzeugung aus Braunkohle, Steinkohle und Kernenergie
zusammen, die aufgrund staatlich vorgegebener
Ausstiegspfade an Bedeutung verlieren wird. Zum Zweck der
Vergleichbarkeit haben wir die Vorjahreszahlen
rückwirkend in die neue Segmentstruktur
überführt.
Die einzelnen Segmente setzen sich wie folgt zusammen:
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Konzerngesellschaften mit segmentübergreifenden
Aufgaben wie die Holding RWE AG weisen wir im
Kerngeschäft unter "Sonstige, Konsolidierung" aus. Die
Position enthält auch unseren 25,1 %-Anteil am
deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion.
Außerdem sind Konsolidierungseffekte darin erfasst.
Zukunftsbezogene AussagenDie vorliegende Zwischenmitteilung enthält
Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des
RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der
wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen
beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar.
Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die
uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur
Verfügung standen. Sollten die zugrunde gelegten
Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken
eintreten, können die tatsächlichen von den
erwarteten Entwicklungen abweichen. Für die Aussagen
können wir daher keine Gewähr übernehmen.
Geschäftsentwicklungscrollen
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1 Inklusive Produktionsmengen, die nicht den
genannten Energieträgern zuzuordnen sind (z. B. Strom
aus Ölkraftwerken)
Deutlich gesunkene Stromproduktion aus KohlekraftwerkenIn den ersten drei Quartalen 2020 hat der RWE-Konzern
101,5 Mrd. kWh Strom erzeugt, 6 % weniger als im gleichen
Zeitraum des Vorjahres. Der Rückgang ist
hauptsächlich unseren Braun- und Steinkohlekraftwerken
zuzuordnen, deren Marktbedingungen sich verschlechtert
haben. Eine Rolle spielte dabei, dass sich der
konkurrierende Energieträger Gas erheblich verbilligt
hat und deshalb wettbewerbsfähiger geworden ist.
Außerdem minderten die Corona-Krise und hohe
Windstromeinspeisungen den Bedarf an konventionell
erzeugtem Strom. Aufgrund der letztgenannten Faktoren waren
auch unsere britischen Gaskraftwerke weniger ausgelastet
als 2019. Andernorts ist unsere Stromproduktion aus Gas
gestiegen, in Deutschland u. a. wegen des erwähnten
Gaspreisrückgangs. In den Niederlanden kam hinzu, dass
Claus C wieder den Betrieb aufgenommen hat, nachdem die
Anlage aus Wirtschaftlichkeitsgründen mehrere Jahre
stillgestanden hatte. Auch unser Gaskraftwerk im
türkischen Denizli war mehr im Einsatz als 2019: Eine
Rolle spielte dabei, dass der üblicherweise hohe
Anteil der Wasserkraft an der lokalen
Elektrizitätsversorgung wetterbedingt gesunken ist.
Stark erhöht hat sich der Beitrag der erneuerbaren
Energien zu unserer Stromproduktion. Ausschlaggebend
dafür ist, dass die im September 2019 von E.ON auf RWE
übergegangenen Aktivitäten erstmals im gesamten
Berichtszeitraum in unseren Zahlen berücksichtigt
sind. Außerdem profitierten wir von günstigen
Windverhältnissen und der Fertigstellung neuer
Erzeugungskapazitäten, z. B. des Windparks Peyton
Creek in Texas (151 MW), der seit März 2020 im
kommerziellen Betrieb ist. Positiv wirkte auch, dass wir in
unseren niederländischen Steinkohlekraftwerken Amer 9
und Eemshaven zunehmend Biomasse mitverbrennen. Allerdings
hat ein Mitte Mai eingetretener Brandschaden am Standort
Eemshaven zu einer Unterbrechung der Biomassenutzung
geführt, die voraussichtlich bis Ende November 2020
andauern wird.
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Höhere Stromerlöse - stark verringerter GasumsatzDer konzernexterne Umsatz belief sich in den ersten neun
Monaten auf 9.392 Mio. € (ohne Erdgas- und
Stromsteuer). Das sind 4 % mehr als im Vorjahreszeitraum
(9.060 Mio. €). Unsere Stromerlöse sind trotz der
verringerten Erzeugungsmengen um 15 % auf 8.195 Mio. €
gestiegen. Hier kamen zwei Effekte zum Tragen: Zum einen
konnten wir für die Stromproduktion unserer
konventionellen Kraftwerke höhere Marktpreise erzielen
als 2019. Zum anderen profitierten wir von der Verlagerung
unserer Erzeugung auf regenerativ gewonnenen Strom,
für den wir zumeist eine über dem Marktniveau
liegende Vergütung erhalten. Unsere Gaserlöse
sind dagegen um 67 % auf 317 Mio. € gesunken.
Maßgeblich dafür war ein bilanzieller
Sondereffekt: Gasverkäufe von RWE Supply & Trading
in Tschechien werden seit 1. Juli 2019 als reine
Handelstransaktionen und damit nicht mehr im Umsatz
erfasst. Daneben machte sich das gesunkene Gaspreisniveau
bemerkbar.
Eine Kennzahl, die bei nachhaltigkeitsorientierten
Investoren immer mehr Beachtung findet, ist der
Prozentsatz, den die Erlöse aus Kohlestrom und
sonstigen Kohleprodukten am Konzernumsatz ausmachen. In den
ersten drei Quartalen 2020 lag der Anteil bei 24 % und
damit etwas unter dem Vorjahreswert (25 %).
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Bereinigtes EBITDA 54 % über VorjahrIm Berichtszeitraum erzielten wir ein bereinigtes
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(bereinigtes EBITDA) von 2.224 Mio. €. Davon entfielen
1.843 Mio. € auf unser Kerngeschäft und die
restlichen 381 Mio. € auf das Segment Kohle /
Kernenergie. Gegenüber 2019 hat sich das bereinigte
EBITDA um 781 Mio. € bzw. 54 % erhöht, vor allem
wegen der erstmaligen Berücksichtigung des
Erneuerbare-Energien-Geschäfts, das wir von E.ON
übernommen haben. Auch die verbesserte Auslastung
unserer Windkraftanlagen und die Wiedereinsetzung des
britischen Kapazitätsmarktes trugen zum
Ergebnisanstieg bei. Dagegen konnten wir im
Handelsgeschäft trotz starker Performance nicht an die
außergewöhnlich gute Ertragslage von 2019
anknüpfen.
In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende
Ergebnisentwicklung:
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Unser bereinigtes EBIT belief sich auf 1.145 Mio.
€. Damit lag es um 517 Mio. € bzw. 82 % über
dem Vorjahreswert. Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es
sich durch die betrieblichen Abschreibungen, die im
Berichtszeitraum 1.079 Mio. € betrugen (Vorjahr: 815
Mio. €).
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Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht
operative oder aperiodische Sachverhalte erfassen, hat sich
um 1.742 Mio. € auf 1.161 Mio. € verbessert.
Zuzuordnen ist das im Wesentlichen der Position
"Ergebniseffekte aus der Bewertung von Derivaten und
Vorräten". Hier erfassen wir vorläufige Gewinne
oder Verluste, die dadurch entstehen, dass Finanz
instrumente zur Absicherung von Preisrisiken
gemäß IFRS mit ihren Marktwerten am jeweiligen
Stichtag zu bilanzieren sind, während die
abgesicherten Grundgeschäfte erst bei ihrer
Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen.
Diese Asymmetrie führte im Berichtszeitraum zu einem
hohen positiven, im Vorjahr dagegen zu einem negativen
Ergebnisbeitrag. Die deutliche Verbesserung beim neutralen
Ergebnis beruht auch darauf, dass sich die Belastungen
unter " Sonstige" verringert haben. Diese Position enthielt
2019 noch eine außerplanmäßige
Abschreibung auf unseren deutschen Offshore-Windpark
Nordsee Ost. Im laufenden Jahr sind hier u. a. Einmalkosten
aus der Trennung der IT-Systeme von RWE und innogy erfasst.
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Unser Finanzergebnis betrug - 395 Mio. €.
Gegenüber 2019 hat es sich um 98 Mio. €
verschlechtert. Im Einzelnen ergaben sich folgende
Veränderungen:
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Für unsere fortgeführten Aktivitäten
weisen wir ein Ergebnis vor Steuern von 1.911 Mio. €
aus (Vorjahr: - 250 Mio. €). Die Ertragsteuern
beliefen sich auf - 500 Mio. €, was einer Steuerquote
von 26 % entspricht. Dieser relativ hohe Wert ergibt sich
dadurch, dass wir im Organkreis der RWE AG zurzeit keine
latenten Steuern aktivieren können, soweit ihnen nicht
latente Steuerverbindlichkeiten gegenüberstehen.
Aktive latente Steuern sind Ansprüche auf
künftige Steuerermäßigungen. Sie ergeben
sich aus Unterschieden im Ansatz und/oder in der Bewertung
von Vermögensgegenständen und Schulden zwischen
der Steuerbilanz und der IFRS-Bilanz. Die Aktivierung
latenter Steuern setzt voraus, dass in späteren
Geschäftsjahren steuerliche Gewinne anfallen, die eine
Nutzung der Steuerermäßigungen erlauben.
Für den Organkreis der RWE AG lässt sich das zum
heutigen Zeitpunkt nicht mit hinreichender Sicherheit
sagen.
Nach Steuern erzielten wir mit unseren
fortgeführten Aktivitäten ein Ergebnis von 1.411
Mio. € (Vorjahr: - 56 Mio. €).
Das Ergebnis der nicht fortgeführten
Aktivitäten beträgt 221 Mio. €. Es stammt
aus unserer Beteiligung am slowakischen Energieversorger
VSE, die wir 2019 von innogy übernommen und im August
2020 an E.ON weitergegeben haben (siehe Seite 1). Neben dem
laufenden Ergebnis von VSE ist hier auch der
Entkonsolidierungserfolg (154 Mio. €) enthalten. Im
Vorjahresabschluss hatten wir noch den Ergebnisbeitrag der
gesamten nicht fortgeführten innogy-Aktivitäten
ausgewiesen (9.791 Mio. €). Diese sind - von VSE
abgesehen - im September 2019 veräußert worden,
wobei ein hoher Entkonsolidierungserfolg entstanden ist
(8.258 Mio. €).
Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter haben sich um
577 Mio. € auf 49 Mio. € verringert. Hintergrund
ist die Veräußerung unserer innogy-Beteiligung
(76,8 %) im vergangenen Jahr. Damit fallen keine Ergebnisse
mehr an, die Minderheitsgesellschaftern des innogy-Konzerns
zuzuordnen wären.
Die Ergebnisanteile von Hybridkapitalgebern beliefen
sich auf null (Vorjahr: 15 Mio. €). Unsere einzige
Hybridanleihe, die gemäß IFRS als Eigenkapital
zu klassifizieren war, ist im März 2019 abgelöst
worden. Das verbliebene Hybridkapital von RWE wird den
Schulden zugerechnet; seine Verzinsung erfassen wir im
Finanzergebnis.
Das Nettoergebnis des RWE-Konzerns betrug 1.583 Mio.
€ (Vorjahr: 9.094 Mio. €). Daraus leitet sich ein
Ergebnis je Aktie von 2,54 € ab (Vorjahr: 14,79
€). Im Berichtszeitraum standen durchschnittlich 624,3
Mio. RWE-Aktien aus. Wegen der Kapitalerhöhung vom
August 2020 lag die Zahl über dem Vergleichswert
für 2019 (614,7 Mio.).
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Das bereinigte Nettoergebnis belief sich auf 762 Mio.
€. Vom IFRS-Nettoergebnis unterscheidet es sich
dadurch, dass das von Sondersachverhalten geprägte
neutrale Ergebnis und weitere wesentliche
Sondereinflüsse herausgerechnet werden. Für 2019
haben wir kein bereinigtes Nettoergebnis ermittelt, da es
wegen der erheblichen Einmaleffekte aus dem
Tauschgeschäft mit E.ON nur begrenzt aussagefähig
gewesen wäre.
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1 In der Tabelle sind ausschließlich
zahlungswirksame Investitionen erfasst. Die Vorjahreswerte
wurden entsprechend angepasst.
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Investitionen um 65 % höher als 2019In den ersten drei Quartalen 2020 haben wir 1.662 Mio.
€ investiert (Vorjahr: 1.005 Mio. €). Anders als
in der Vergangenheit stellen wir in unserer
Finanzberichterstattung nur noch auf die zahlungswirksamen
Investitionen ab. Für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte haben wir 1.562 Mio. € eingesetzt
und damit wesentlich mehr als 2019 (1.038 Mio. €).
Dazu beigetragen hat die erstmalige Einbeziehung der
Investitionen im Erneuerbare-Energien-Geschäft, das
wir von E.ON erhalten haben. Im Berichtszeitraum floss ein
erheblicher Teil der Mittel in den Bau der
Nordsee-Windparks Triton Knoll (857 MW) und Kaskasi (342
MW) sowie einiger großer Onshore-Windparks in den
USA, z. B. Raymond Ost/West (440 MW), Scioto Ridge (250 MW)
und Cassadaga (126 MW). Unsere Finanzanlageinvestitionen
beliefen sich auf 100 Mio. € (Vorjahr: - 33 Mio.
€). Wichtigste Transaktion war der Erwerb des
382-MW-Gaskraftwerks King's Lynn in Ost england, das wir im
Februar vom britischen Energieversorger Centrica
übernommen haben.
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1 Sämtliche Positionen beziehen sich
ausschließlich auf die fortgeführten
Aktivitäten.
Stark verbesserter operativer Cash Flow von 1,8 Mrd. €Aus der laufenden Geschäftstätigkeit unserer
fortgeführten Aktivitäten resultierte ein Cash
Flow von 1.768 Mio. € (Vorjahr: - 1.452 Mio. €).
Die deutliche Verbesserung gegenüber 2019 ist u. a.
auf die positive Entwicklung beim operativen Ergebnis
zurückzuführen. Quantitativ noch bedeutender
waren Effekte, die sich in der Veränderung des
Nettoumlaufvermögens widerspiegelten. Beispielsweise
verzeichneten wir im Berichtszeitraum wesentlich geringere
Mittelabflüsse aus Commodity-Termingeschäften als
vor einem Jahr.
Durch die Investitionstätigkeit fortgeführter
Aktivitäten sind 1.962 Mio. € abgeflossen.
Ausschlaggebend dafür war unser Mitteleinsatz für
Sach- und Finanzanlagen, während Einnahmen aus
Wertpapierverkäufen gegenläufig wirkten. Letztere
waren im Vorjahreszeitraum wesentlich höher
ausgefallen und hatten maßgeblich dazu beigetragen,
dass wir einen positiven Cash Flow aus der
Investitionstätigkeit von 1.692 Mio. € erzielten.
Aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter
Aktivitäten ergab sich ein Mittelzufluss von 1.119
Mio. € (Vorjahr: 1.767 Mio. €). Wichtigster
Faktor war die Kapitalerhöhung vom August, durch die
wir 1.990 Mio. € vereinnahmten. Außerdem haben
wir mehr Finanzschulden aufgenommen als getilgt, was zu
einem Nettozufluss von 133 Mio. € führte. Dem
standen Ausschüttungen an die RWE-Aktionäre und
an Minderheitsgesellschafter in Höhe von 492 bzw. 25
Mio. € gegenüber.
Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der
Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit ist unser
Liquiditätsbestand um 902 Mio. € gestiegen.
Der Free Cash Flow spiegelte den stark erhöhten
operativen Mittelzufluss wider. Mit 427 Mio. € lag er
deutlich über dem negativen Vorjahreswert (- 1.976
Mio. €).
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Nettoschulden auf 5,9 Mrd. € gesunkenUnsere Nettoschulden beliefen sich zum 30. September
2020 auf 5.911 Mio. €. Sie entfallen komplett auf
unsere fortgeführten Aktivitäten, da wir die als
nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesene
VSE-Beteiligung im August 2020 veräußert haben
(siehe Seite 1). In der Finanzberichterstattung über
das laufende Geschäftsjahr grenzen wir die
Nettoschulden neu ab. Unsere Bergbaurückstellungen,
die hauptsächlich die Verpflichtungen zur
Rekultivierung von Tagebauflächen abbilden, sind darin
nicht mehr erfasst. Ebenso bleiben sämtliche Aktiva
unberücksichtigt, mit denen wir die
Bergbaurückstellungen decken, z. B. unser Anspruch auf
staatliche Entschädigung für den
Braunkohleausstieg in Höhe von 2,6 Mrd. €. Die
Vorjahreszahlen haben wir entsprechend angepasst.
Gegenüber dem Stand zum 31. Dezember 2019 haben sich
unsere Nettoschulden um 1.248 Mio. € verringert.
Ausschlaggebend dafür waren die Kapitalerhöhung
vom August, der positive Free Cash Flow und die
Entkonsolidierung der Nettoschulden von VSE.
Gegenläufige Effekte ergaben sich aus den
Gewinnausschüttungen. Außerdem erhöhten
sich die Pensionsrückstellungen. Hintergrund ist, dass
sich die Diskontierungszinssätze, die wir bei der
Ermittlung der Verpflichtungsbarwerte ansetzen,
marktbedingt verringert haben.
Prognose 2020IWF erwartet Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung um 4 %Angesichts der Corona-Krise gehen die führenden
Wirtschaftsforschungsinstitute davon aus, dass die globale
Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr geringer sein wird
als 2019. Der Internationale Währungsfonds (IWF)
veranschlagt einen Rückgang um 4 %. Für
Deutschland erwarten die Konjunkturforscher des IWF ein um
6 % niedrigeres Bruttoinlandsprodukt. Ihre Prognosen
für unsere Kernmärkte Niederlande (- 5 %) und USA
(- 4 %) fallen etwas günstiger aus, die für
Großbritannien (- 10 %) dagegen wesentlich
schlechter.
Stromverbrauch wesentlich niedriger als 2019Mit der Wirtschaftsleistung wird auch der Stromverbrauch
weit hinter dem Niveau von 2019 zurückbleiben. Auf
Basis des bisherigen Stromverbrauchs und der
Konjunkturprognose des IWF rechnen wir für die oben
genannten RWE-Kernmärkte aktuell mit
Rückgängen von 3 % bis 7 %. Der dämpfende
Einfluss der Corona-Krise auf den Energiebedarf hat die
Notierungen im Stromgroßhandel im ersten Quartal 2020
stark unter Druck gebracht. Seither haben sich die Preise
allerdings wieder etwas erholt. Ihre weitere Entwicklung
lässt sich nur schwer abschätzen.
Wegen frühzeitiger Stromterminverkäufe nur begrenzter Corona-Einfluss auf das operative ErgebnisAuf unsere aktuelle Ertragslage hat die beschriebene
Entwicklung nur begrenzten Einfluss, denn wir haben unsere
diesjährige Stromproduktion bereits vor 2020 nahezu
vollständig zu fixen Konditionen auf Termin verkauft.
Wegen coronabedingter Verzögerungen bei der
Inbetriebnahme neuer US-Windparks werden die
Ergebnisbeiträge dieser Anlagen im laufenden Jahr
etwas unter Plan liegen. Hinzu kommen die bereits
erwähnten Verluste im Wertpapierportfolio, die
ebenfalls auf die Corona-Krise zurückzuführen
sind und sich negativ im Finanzergebnis niederschlagen.
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RWE bekräftigt Ergebnisprognose für 2020Unsere Ergebnisprognose für 2020, die wir im
März im Geschäftsbericht 2019 auf Seite 94 f.
veröffentlicht haben, hat weiterhin Bestand. Für
den RWE-Konzern erwarten wir unverändert ein
bereinigtes EBITDA von 2.700 bis 3.000 Mio. € (davon
Kerngeschäft: 2.150 bis 2.450 Mio. €) und ein
bereinigtes EBIT von 1.200 bis 1.500 Mio. €. In
Anbetracht der starken Handelsperformance während der
ersten drei Quartale werden die Kennzahlen voraussichtlich
im oberen Bereich der genannten Bandbreiten liegen.
Zum bereinigten EBITDA der Segmente unseres
Kerngeschäfts:
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Für unser nicht zum Kerngeschäft
zählendes Segment Kohle / Kernenergie erwarten wir
weiterhin ein bereinigtes EBITDA von 500 bis 600 Mio.
€.
Unverändert ist auch der Ausblick zum bereinigten
Nettoergebnis, das voraussichtlich in der Mitte des
Prognose-Korridors von 850 bis 1.150 Mio. € liegen
wird. Neben der positiven operativen Entwicklung kommen
hier die coronabedingten Einbußen beim Finanzergebnis
zum Tragen.
Stark erhöhte SachinvestitionenUnseren Ausblick zu den Investitionen können wir
ebenfalls bestätigen. Die Ausgaben für
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden
wesentlich höher sein als 2019 (1.767 Mio. €), u.
a. weil wir das von E.ON erhaltene Erneuerbare-Energien-
Geschäft erstmals mit vollen zwölf Monaten in den
Konzernzahlen berücksichtigen. Unsere wichtigsten
Bauprojekte im laufenden Jahr sind die Nordsee-Windparks
Triton Knoll und Kaskasi sowie einige große
Onshore-Windparks in den USA. Im Segment Kohle /
Kernenergie planen wir Sachinvestitionen von 200 bis 300
Mio. €, die im Wesentlichen der Instandhaltung unserer
Kraftwerke und Tagebaue dienen.
Leverage Factor wegen der Kapitalerhöhung deutlich unter 3,0Eine wichtige Steuerungsgröße für uns
ist das Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten
EBITDA des Kerngeschäfts (Leverage Factor). Bei der
Ermittlung dieser Kennzahl verwenden wir eine neue
Definition der Nettoschulden, die wir auf Seite 14
erläutern. Wir haben für den Leverage Factor eine
langfristige Obergrenze von 3,0 festgelegt. Wegen der
Kapitalerhöhung vom August gehen wir davon aus, die
Grenze im laufenden Geschäftsjahr deutlich zu
unterschreiten.
Konzernzwischenabschluss (verkürzt)Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
1 Angepasste Vorjahreswerte: Durch die Umsetzung
der IFRS-IC-Agenda-Entscheidung "Failed-own-Use" wurden die
Umsatzerlöse und die Materialaufwendungen der ersten
drei Quartale 2019 um 47 Mio. € bzw. 173 Mio. €
verringert. Dies führte zu keinen Ergebniseffekten, da
sich in diesem Zusammenhang das sonstige betriebliche
Ergebnis um 126 Mio. € verringerte; zum Hintergrund
siehe Geschäftsbericht 2019, Seite 116. Darüber
hinaus wurden Vorjahres werte aufgrund rückwirkender
Änderung der Erstkonsolidierung der übernommenen
E.ON-Aktivitäten teilweise angepasst; siehe hierzu
Seite 35 im Zwischenbericht über das erste Halbjahr
2020.
Gesamtergebnisrechnungscrollen
BilanzAktivascrollen
Passivascrollen
Kapitalflussrechnungscrollen
1 Nach Erst-/Nachdotierung von Planvermögen
in Höhe von 97 Mio. € (Vorjahr: 41 Mio. €)
Finanzkalender 2021scrollen
Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 12. November
2020 veröffentlicht worden.
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