RWE AktiengesellschaftEssenZwischenmitteilung über das erste Quartal 2021Zwischenmitteilungüber das erste Quartal 2021Bereinigtes EBITDA im ersten Quartal mit 0,9 Mrd. €
im Rahmen der Erwartungen // Investitionen in erneuerbare
Energien mehr als doppelt so hoch wie 2020 // Nettoschulden
auf 2,8 Mio. € gesunken // RWE bekräftigt
Ergebnisprognose für 2021
Auf einen BlickEckdaten des RWE-Konzerns 1scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte infolge
einer geänderten Erfassung von steuerlichen
Vergünstigungen für erneuerbare Energien in den
USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
Wesentliche EreignisseIm BerichtszeitraumRWE ersteigert Nutzungsrechte für neue
Windkraftstandorte in der britischen Nordsee. Bei einer
Versteigerung von Optionsrechten zur Nutzung neuer Gebiete
für Offshore-Windparks hat sich RWE im Februar 2021
zwei benachbarte Standorte in der britischen Nordsee
gesichert. Wir dürfen dort Projekte mit einer
Erzeugungskapazität von bis zu 3.000 MW entwickeln.
Dafür müssen wir in der Zeit bis zur finalen
Investitionsentscheidung eine Optionsprämie von
jährlich 82.552 £ / MW (zzgl.
Inflationsausgleich) zahlen. Die Standorte liegen auf der
Doggerbank, einer Sandbank in einem flachen Bereich der
Nordsee. In der Nähe soll auch der 1.400-MW-Windpark
Sofia entstehen, dessen Bau wir im März beschlossen
haben. Zunächst wird es für die neuen Standorte
eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben. Bei
positivem Ergebnis werden wir mit der Projektentwicklung
beginnen. Erst ab dann sind wir verpflichtet, die
Optionsprämie zu entrichten. Allerdings haben wir
bereits einen Jahresbetrag im Voraus bezahlt. Sobald alle
erforderlichen Genehmigungen vorliegen, können wir an
einer Auktion für einen Fördervertrag teilnehmen
und anschließend die finale Investitionsentscheidung
treffen. An die Stelle der Optionsprämie wird dann
eine wesentlich niedrigere Pachtzahlung treten. Unter der
Voraussetzung, dass wir rechtzeitig über einen
Netzanschluss verfügen, könnten die neuen
Windparks gegen Ende dieses Jahrzehnts in Betrieb gehen.
Die Versteigerung der Optionsrechte ist von der Crown
Estate durchgeführt worden, einer für die
Verwaltung der britischen Krongüter zuständigen
Behörde. Dabei sind Entwicklungsrechte für
insgesamt sechs Offshore-Standorte versteigert worden, auf
denen Windparks mit einer Kapazität von bis zu 7.980
MW entstehen können. Wettbewerber, die sich ebenfalls
Optionsrechte sichern konnten, haben dafür zum Teil
wesentlich höhere Gebote abgegeben. RWE wird unter
allen erfolgreichen Bietern im Durchschnitt die niedrigste
Optionsprämie pro Megawatt und Jahr zahlen.
Startschuss für den Bau des Nordsee-Windparks
Sofia. Im März 2021 hat RWE die finale
Investitionsentscheidung für den Bau des britischen
Nordsee-Windparks Sofia getroffen. Sofia ist eines der
größten Offshore-Windkraft-Projekte weltweit.
Wir besitzen 100 % der Anteile an dem Vorhaben. Der
Windpark wird 195 Kilometer vor der Nordostküste
Englands entstehen. Seine 100 Turbinen werden gemeinsam
über eine Leistung von 1.400 MW verfügen und
rechnerisch ca. 1,2 Mio. britische Haushalte mit Strom
versorgen können. Die Baumaßnahmen auf See
sollen 2023 beginnen. Nach aktueller Planung könnte
Sofia 2026 mit seiner vollen Kapazität am Netz sein.
Für den Strom des Windparks haben wir uns 2019 einen
Fördervertrag gesichert, der uns eine Vergütung
von 39,65 £ / MWh garantiert. Der Betrag bezieht sich
auf das Preisniveau von 2012 und wird entsprechend der
allgemeinen Inflationsrate nach oben angepasst. Wir
veranschlagen die Investitionssumme für Sofia auf rund
3 Mrd. £. Darin eingeschlossen sind die Ausgaben
für den Netzanschluss, den wir nach seiner
Fertigstellung aus wettbewerbsrechtlichen Gründen
verkaufen werden.
Hohe Ergebnisbelastungen durch Jahrhundert-Kälte in
Texas. Im Februar 2021 hat eine außergewöhnliche
Kältewelle in Teilen der USA zu massiven
Beeinträchtigungen der Energieversorgung geführt.
Aufgrund von Winterstürmen und Eisregen waren einige
RWE-Windparks in Texas für mehrere Tage außer
Betrieb. Teilweise hatten wir die Erzeugung dieser Anlagen
bereits auf Termin verkauft und mussten daher Strom
zukaufen, um unsere Lieferverpflichtungen zu erfüllen.
Wegen der angespannten Versorgungslage und regulatorischer
Preisvorgaben waren für die Fremdbezüge bis zu
9.000 US$ / MWh zu zahlen. Dies führte im Segment
Onshore Wind / Solar zu Ergebnisbelastungen von rund 400
Mio. €.
RWE verkauft Anteile an drei Windparks in Texas. Im
Januar 2021 haben wir Anteile an unseren texanischen
Onshore-Windparks Stella (201 MW), Cranell (220 MW) und
Raymond East (200 MW) verkauft. Erwerber waren eine Tochter
des kanadischen Energieversorgers Algonquin Power &
Utilities und der britische Investor Greencoat, die 51 %
bzw. 24 % an den Windparks übernahmen. RWE bleibt
Betreiber der Anlagen. Da uns die Windparks nur noch zu 25
% gehören, weisen wir sie nicht mehr als
vollkonsolidierte Vermögenswerte, sondern als
Equity-Beteiligungen aus. Der Verkauf war im Dezember 2020
vereinbart worden. Im Rahmen der Transaktion werden wir
auch Anteile von 51 % bzw. 24 % am Windpark Raymond West
(240 MW) abgeben, sobald dieser fertiggestellt ist. Das
soll bis Mitte des Jahres geschehen.
Britische Kapazitätsmarktauktion für 2024 /
2025: RWE sichert sich Prämien für 6,5 GW
Erzeugungsleistung. Bei einer Kapazitätsmarktauktion
in Großbritannien konnten sich Anfang März
RWE-Anlagen mit einer gesicherten Erzeugungsleistung von
6.544 MW für eine Prämienzahlung qualifizieren.
Dabei handelt es sich hauptsächlich um Gaskraftwerke.
Das Bieterverfahren bezog sich auf den Zeitraum vom 1.
Oktober 2024 bis 30. September 2025. Insgesamt kamen dabei
Anlagen mit 40,8 GW zum Zuge. Sie werden im genannten
Zeitraum eine Vergütung dafür erhalten, dass sie
am Netz sind und zur Stromversorgung beitragen. Die im
Bieterverfahren ermittelte Kapazitätsprämie
erreichte mit 18,00 £ / kW (zzgl.
Inflationsausgleich) das höchste Niveau seit langem.
Für die drei vorangehenden
Zwölf-Monatszeiträume (Oktober 2021 bis September
2024) liegen die Prämien bei 8,40 £, 6,44
£ und 15,97 £ (zzgl. Inflationsausgleich).
Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur
Entschädigung für den Atomausstieg vor.Am 24.
März hat das Bundeskabinett den Entwurf der 18.
Novelle des Atomgesetzes (AtG) verabschiedet, in der
geregelt wird, wie die deutschen Kernkraftwerksbetreiber
für den beschleunigten Atomausstieg entschädigt
werden. Außerdem billigte das Kabinett einen
begleitenden öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen
der Bundesrepublik Deutschland und den
Betreibergesellschaften, der am Folgetag von den
Vertragsparteien unterzeichnet wurde. Die
Ausgleichsregelungen sollen die Bestimmungen der 16.
AtG-Novelle aus dem Jahr 2018 ersetzen, die im September
2020 vom Bundesverfassungsgericht für nichtig
erklärt worden waren. Über die Hintergründe
informieren wir ausführlich im Geschäftsbericht
2020 auf Seite 39. Für RWE sieht der aktuelle
Gesetzentwurf Kompensationen von rund 880 Mio. € vor.
Zunächst muss der Bundestag über die Novelle
beraten. Das Gesetz soll dann am 31. Oktober 2021 gemeinsam
mit dem Vertrag in Kraft treten. Wir rechnen damit, dass
wir die Mittel noch vor Jahresende erhalten werden.
Fitch und Moody's stufen Kreditrating von RWE hoch. Im
März bzw. April haben die Ratingagenturen Fitch und
Moody's ihre Bonitätsnoten für RWE um jeweils
eine Stufe angehoben. Fitch bewertet unsere langfristige
Kreditwürdigkeit jetzt mit BBB+ und Moody's mit Baa2 -
bei stabilem Ausblick. Die Einstufungen liegen im Bereich
Investment Grade. Auch die Ratings für unsere
kurzfristigen Schulden und für unsere nachrangigen
Hybridkapitalanleihen fallen nun um eine Note besser aus
(siehe Tabelle unten). Fitch und Moody's begründen die
Ratinganhebung mit der Transformation von RWE zu einem
führenden Erneuerbare-Energien-Unternehmen. Das
Geschäft mit Wind- und Solarenergie zeichnet sich
durch attraktive, vergleichsweise stabile Erträge aus.
Als weiteren positiven Faktor führt Fitch an, dass es
für den deutschen Kohleausstieg nun einen klaren
gesetzlichen Rahmen gibt. Moody's betonte darüber
hinaus die starke operative und finanzielle Entwicklung von
RWE im vergangenen Geschäftsjahr.
Kreditrating der RWE AGscrollen
Nach Ablauf des BerichtszeitraumsRWE sichert sich Fördervertrag für polnischen
Offshore-Windpark. Bei der Umsetzung unseres ersten
Windkraft-Vorhabens in der polnischen Ostsee sind wir einen
großen Schritt vorangekommen. Im April hat uns die
Regierung in Warschau eine Förderzusage für das
Projekt FEW Baltic II erteilt. Der Windpark soll auf der
Sandbank von Slupsk entstehen und über eine Leistung
von 350 MW verfügen. Erst im Januar 2021 hatte das
polnische Parlament den gesetzlichen Rahmen für die
Förderung der Offshore-Windkraft geschaffen. In einer
Startphase sollen sich zunächst Windparks mit
insgesamt 5,9 GW Erzeugungsleistung für eine
regulierte Vergütung qualifizieren können. Dies
ist uns mit FEW Baltic II gelungen. Über die Höhe
der Vergütung wird erst zu einem späteren
Zeitpunkt entschieden. Außerdem muss die
EU-Kommission den Fördermechanismus noch
beihilferechtlich prüfen. Dieser stützt sich auf
zweiseitige Differenzverträge, die für die
Erzeugungsmenge von 100 Tsd. Volllaststunden eine feste
Vergütung garantieren: Liegt der am Markt erzielte
Strompreis unter diesem Betrag, zahlt der Staat die
Differenz; liegt er darüber, müssen die Betreiber
Zahlungen leisten. Die Förderdauer ist auf maximal 25
Jahre begrenzt. Für Projekte der ersten Phase wird die
garantierte Vergütung administrativ festgesetzt. Nach
der Startphase entscheidet sich dann in Auktionen, welche
Vorhaben sich für Differenzverträge qualifizieren
und wie hoch die Förderung ausfällt. In den
Jahren 2025 und 2027 soll es Ausschreibungen für
jeweils bis zu 2,5 GW Erzeugungsleistung geben.
Beteiligung am britischen Nordsee-Windpark Rampion auf
50,1 % aufgestockt. Mit Wirkung zum 1. April haben wir von
E.ON einen 20 %-Anteil am britischen Offshore-Windpark
Rampion übernommen. Der Kaufpreis wurde bereits im
Dezember 2020 entrichtet. Durch die Transaktion halten wir
nun 50,1 % an dem 400-MW-Windpark und können ihn ab
dem zweiten Quartal 2021 vollkonsolidieren. Rampion
befindet sich vor der Küste von Sussex und ist seit
2018 im kommerziellen Betrieb.
RWE veräußert kleine Wasserkraftwerke an
KELAG. Der österreichische Energieversorger KELAG hat
von uns zwölf französische Wasserkraftwerke
übernommen, die zusammen über eine Leistung von
45 MW verfügen. Die Transaktion wurde Ende April
abgeschlossen. Vertraglich vereinbart hatten wir sie im
Dezember 2020. Dabei war auch festgelegt worden, dass KELAG
sieben portugiesische Wasserkraftwerke und einige
Windturbinen von uns erhält. Die Gesamtkapazität
dieser Anlagen beträgt 20 MW (Pro-rata-Anteil von
RWE). Ihr Verkauf soll im weiteren Jahresverlauf
abgeschlossen werden. KELAG ist ein führender
Produzent von Strom aus Wasserkraft. Wir sind mit 37,9 % an
der Gesellschaft beteiligt.
Dividende von 0,85 € je Aktie gezahlt. Die
Hauptversammlung der RWE AG vom 28. April hat dem
Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für
das Geschäftsjahr 2020 mit breiter Mehrheit
zugestimmt. Dementsprechend haben wir am 3. Mai einen
Betrag von 0,85 € je Aktie ausgeschüttet; das
sind 0,05 € mehr als im Vorjahr.
Anmerkungen zur BerichtsweiseKonzernstruktur mit fünf Segmenten. In unserer
Finanzberichterstattung untergliedern wir den RWE-Konzern
in fünf Segmente mit den folgenden Bezeichnungen: (1)
Offshore Wind, (2) Onshore Wind / Solar, (3) Wasser /
Biomasse / Gas, (4) Energiehandel und (5) Kohle /
Kernenergie. Die Segmente (1) bis (4) bilden unser
Kerngeschäft. Hier wollen wir wachsen. Unter (5) ist
unsere deutsche Stromerzeugung aus Kohle und Kernenergie
zusammengefasst, die aufgrund staatlich vorgegebener
Ausstiegspfade an Bedeutung verlieren wird.
Die einzelnen Segmente setzen sich wie folgt zusammen:
scrollen
Konzerngesellschaften mit segmentübergreifenden
Aufgaben wie die Holding RWE AG erfassen wir im
Kerngeschäft unter "Sonstige, Konsolidierung".
Gleiches gilt für unsere Anteile am deutschen
Übertragungsnetzbetreiber Amprion (25,1 %) und an E.ON
(15 %), wobei die E.ON-Dividende im Finanzergebnis
ausgewiesen wird. Die Position enthält außerdem
Konsolidierungseffekte.
Geänderter Ausweis von Steuervergünstigungen
in den USA. Mit Beginn dieses Geschäftsjahres haben
wir die bilanzielle Erfassung von
Steuervergünstigungen geändert, die wir in den
USA für Windkraft- und Solarprojekte erhalten. Wie im
Geschäftsbericht 2020 auf Seite 37 erläutert,
werden die erneuerbaren Energien in den Vereinigten Staaten
mit Steuergutschriften gefördert. Darüber hinaus
können die Anlagenbetreiber auch von beschleunigten
Abschreibungen profitieren, sogenannten Tax Benefits. Diese
haben wir bis 2020 bei den Ertragssteuern
berücksichtigt. Dagegen werden die Vorteile aus den
Steuergutschriften bei den sonstigen betrieblichen
Erträgen erfasst. Dieses Vorgehen wenden wir aus
Konsistenzgründen nun auch bei den Tax Benefits an.
Das bereinigte EBITDA fällt dadurch höher aus.
Zum Zweck der Vergleichbarkeit haben wir die
Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.
Zukunftsbezogene Aussagen. Die vorliegende
Zwischenmitteilung enthält Aussagen, die sich auf die
künftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner
Gesellschaften sowie der wirtschaftlichen und politischen
Rahmenbedingungen beziehen. Diese Aussagen stellen
Einschätzungen dar. Wir haben sie auf Basis aller
Informationen getroffen, die uns zum Zeitpunkt der
Erstellung dieses Dokuments zur Verfügung standen.
Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffen oder
unvorhergesehene Risiken eintreten, können die
tatsächlichen von den erwarteten Entwicklungen
abweichen. Für die Aussagen können wir daher
keine Gewähr übernehmen.
GeschäftsentwicklungStromerzeugung
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| Erneuerbare Energien | Pumpspeicher, Batterien | Gas | ||||
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| Offshore Wind | 1.826 | 2.464 | - | - | - | - |
| Onshore Wind / Solar | 4.684 | 5.099 | - | - | - | - |
| Wasser/Biomasse/Gas | 2.263 | 1.577 | 560 | 547 | 15.440 | 11.571 |
| Davon: | ||||||
| Deutschland 2 | 560 | 596 | 560 | 547 | 2.108 | 1.855 |
| Großbritannien | 171 | 186 | - | - | 9.324 | 6.124 |
| Niederlande | 1.508 | 795 | - | - | 2.599 | 2.586 |
| Türkei | - | - | - | - | 1.409 | 1.006 |
| Kohle/Kernenergie 2 | 5 | 4 | - | - | 74 | 116 |
| RWE-Konzern | 8.778 | 9.144 | 560 | 547 | 15.514 | 11.687 |
| Braunkohle | Steinkohle | Kernenergie | ||||
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| Offshore Wind | - | - | - | - | - | - |
| Onshore Wind / Solar | - | - | - | - | - | - |
| Wasser/Biomasse/Gas | - | - | 1.804 | 1.248 | - | - |
| Davon: | ||||||
| Deutschland 2 | - | - | - | - | - | - |
| Großbritannien | - | - | - | - | - | - |
| Niederlande | - | - | 1.804 | 1.248 | - | - |
| Türkei | - | - | - | - | - | - |
| Kohle/Kernenergie 2 | 11.987 | 8.613 | 499 | 774 | 5.975 | 5.566 |
| RWE-Konzern | 11.987 | 8.613 | 2.303 | 2.022 | 5.975 | 5.566 |
| Gesamt 1 | ||
| in GWh | 2021 | 2020 |
| Offshore Wind | 1.826 | 2.464 |
| Onshore Wind / Solar | 4.684 | 5.099 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 20.085 | 14.987 |
| Davon: | ||
| Deutschland 2 | 3.246 | 3.042 |
| Großbritannien | 9.495 | 6.310 |
| Niederlande | 5.911 | 4.629 |
| Türkei | 1.409 | 1.006 |
| Kohle/Kernenergie 2 | 18.596 | 14.898 |
| RWE-Konzern | 45.191 | 37.448 |
1 Inkl. Produktionsmengen, die nicht den
genannten Energieträgern zuzuordnen sind (z. B.
Ölkraftwerke)
2 Inkl. langfristig kontrahierter
Strombezüge aus Erzeugungsanlagen, die sich nicht im
Mehrheitseigentum von RWE befinden. Im ersten Quartal 2021
sind im Segment Wasser / Biomasse / Gas 583 GWh bezogen
worden (Vorjahr: 572 GWh) und im Segment Kohle /
Kernenergie 505 GWh (Vorjahr: 159 GWh).
Stromerzeugung 21 % über Vorjahr. Im ersten Quartal
2021 hat der RWE-Konzern 45.191 GWh Strom erzeugt, 21 %
mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg ist
hauptsächlich den Energieträgern Gas und Kohle
zuzuordnen, die von günstigeren Marktbedingungen
profitierten. Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass das
Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa weit unter dem
hohen Vorjahresniveau lag und die erneuerbaren Energien
daher weniger zur Deckung der Stromnachfrage beitragen
konnten. Unsere britischen Gaskraftwerke und deutschen
Braunkohleblöcke waren deshalb besser ausgelastet als
2020. Auch die niederländischen Anlagen Eemshaven und
Amer 9, die mit Biomasse und Steinkohle betrieben werden,
konnten ihre Produktion steigern. Ein Plus verzeichneten
wir auch bei unseren deutschen Kernkraftwerken, deren
Verfügbarkeit im Vorjahr durch wartungsbe dingte
Stillstände beeinträchtigt war.
Gegenläufigen Einfluss hatte, dass wir Ende 2020 den
kommerziellen Betrieb der Steinkohlekraftwerke
Ibbenbüren B (794 MW) und Westfalen E (764 MW) beendet
und den Braunkohleblock Niederaußem D (297 MW)
stillgelegt haben. Der Beitrag der Windkraft zu unserer
Stromproduktion hat sich wetterbedingt verringert. Unsere
Offshore-Anlagen erzeugten etwa ein Viertel weniger Strom
als im Vorjahreszeitraum, der von überdurchschnittlich
guten Windverhältnissen geprägt war. Bei der
Windkraft an Land fiel der Rückgang nicht ganz so
deutlich aus, weil wir einen Großteil unserer
Onshore-Kapazitäten in den USA betreiben und die
Windverhältnisse dort insgesamt stabiler waren als in
Europa.
| Offshore Wind | Onshore Wind | Solar | ||||
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| Deutschland | 532 | 726 | 292 | 487 | - | - |
| Großbritannien | 1.244 | 1.670 | 570 | 801 | - | - |
| Niederlande | - | - | 231 | 301 | 1 | - |
| Polen | - | - | 260 | 352 | - | 1 |
| Spanien | - | - | 329 | 237 | 18 | - |
| Italien | - | - | 300 | 274 | - | - |
| Schweden | 50 | 68 | 76 | 109 | - | - |
| USA | - | - | 2.446 | 2.433 | 66 | 51 |
| Australien | - | - | - | - | 47 | 7 |
| Andere Länder | - | - | 8 | 14 | 11 | - |
| RWE-Konzern | 1.826 | 2.464 | 4.512 | 5.008 | 143 | 59 |
| Wasser | Biomasse | Gesamt | ||||
| in GWh | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| Deutschland | 560 | 569 | - | 1 | 1.384 | 1.783 |
| Großbritannien | 69 | 78 | 103 | 108 | 1.986 | 2.657 |
| Niederlande | 3 | 4 | 1.505 | 791 | 1.740 | 1.096 |
| Polen | - | - | - | - | 260 | 353 |
| Spanien | 8 | 13 | - | - | 355 | 250 |
| Italien | - | - | - | - | 300 | 274 |
| Schweden | - | - | - | - | 126 | 177 |
| USA | - | - | - | - | 2.512 | 2.484 |
| Australien | - | - | - | - | 47 | 7 |
| Andere Länder | 49 | 49 | - | - | 68 | 63 |
| RWE-Konzern | 689 | 713 | 1.608 | 900 | 8.778 | 9.144 |
Außenumsatz 24 % über Vorjahr. Unser
Außenumsatz erhöhte sich um 24 % auf 4.707 Mio.
€ (ohne Erdgas- / Stromsteuer). Mit unserem
Hauptprodukt Strom erwirtschafteten wir Erlöse von
3.997 Mio. €. Gegenüber 2020 konnten wir damit um
18 % zulegen. Hintergrund war, dass die Erzeugung unserer
Kraftwerke gestiegen ist und RWE Supply & Trading
dementsprechend mehr Strom am Markt abgesetzt hat. Auch
höhere realisierte Strompreise machten sich bemerkbar.
Unsere Gaserlöse betrugen 318 Mio. €. Das ist
mehr als doppelt so viel wie 2020 (148 Mio. €). Wegen
der kühlen Witterung hat RWE Supply & Trading
wesentlich mehr Gas verkauft als 2020. Außerdem lagen
die Gaspreise deutlich über dem niedrigen
Vorjahresniveau.
Eine Kennzahl, die bei nachhaltigkeitsorientierten
Investoren immer mehr Beachtung findet, ist der
Prozentsatz, den die Erlöse aus Kohlestrom und
sonstigen Kohleprodukten am Konzernumsatz ausmachen. Im
ersten Quartal 2021 betrug der Anteil 20 % (Vorjahr: 21 %).
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Offshore Wind | 98 | 118 | -20 | 332 |
| Onshore Wind/Solar | 891 | 628 | 263 | 1.855 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 394 | 312 | 82 | 1.056 |
| Energiehandel | 3.110 | 2.522 | 588 | 9.597 |
| Sonstige | 2 | 2 | - | 9 |
| Ke rnge schäft | 4.495 | 3.582 | 913 | 12.849 |
| Kohle/Kernenergie | 212 | 221 | -9 | 839 |
| RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | 4.707 | 3.803 | 904 | 13.688 |
| Erdgas- /Stromsteuer | 76 | 55 | 21 | 208 |
| RWE-Konzern | 4.783 | 3.858 | 925 | 13.896 |
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Stromerlöse | 3.997 | 3.393 | 604 | 11.701 |
| Davon: | ||||
| Offshore Wind | 98 | 118 | -20 | 332 |
| Onshore Wind / Solar | 847 | 611 | 236 | 1.676 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 286 | 255 | 31 | 684 |
| Energiehandel | 2.696 | 2.350 | 346 | 8.775 |
| Kerngeschäft | 3.927 | 3.334 | 593 | 11.468 |
| Kohle/Kernenergie | 70 | 59 | 11 | 233 |
| Gaserlöse | 318 | 148 | 170 | 534 |
| Davon: Energiehandel | 318 | 146 | 172 | 529 |
| Sonstige Erlöse | 392 | 262 | 130 | 1.453 |
| RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) | 4.707 | 3.803 | 904 | 13.688 |
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Offshore Wind | 252 | 343 | -91 | 959 |
| Onshore Wind/Solar | 96 | 86 | 10 | 304 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 922 | 881 | 41 | 3.144 |
| Energiehandel | 1.617 | 1.032 | 585 | 2.778 |
| Sonstige, Konsolidierung | -2.328 | -2.115 | -213 | - 6.803 |
| Kerngeschäft | 559 | 227 | 332 | 382 |
| Kohle/Kernenergie | 1.045 | 779 | 266 | 3.075 |
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Offshore Wind | 297 | 431 | -134 | 1.069 |
| Onshore Wind/Solar | -119 | 221 | -340 | 523 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 213 | 217 | -4 | 621 |
| Energiehandel | 189 | 170 | 19 | 539 |
| Sonstige, Konsolidierung | -25 | 3 | -28 | - 25 |
| Ke rnge schäft | 555 | 1.042 | -487 | 2.727 |
| Kohle/Kernenergie | 328 | 282 | 46 | 559 |
| RWE-Konzern | 883 | 1.324 | -441 | 3.286 |
Bereinigtes EBITDA wegen negativer Wettereffekte
deutlich unter Vorjahr. Im Berichtszeitraum erzielten wir
ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) von 883 Mio. €
(Vorjahr: 1.324 Mio. €). Davon entfielen 555 Mio.
€ (Vorjahr: 1.042 Mio. €) auf unser
Kerngeschäft und die restlichen 328 Mio. €
(Vorjahr: 282 Mio. €) auf das Segment Kohle /
Kernenergie. Der deutliche Ergebnisrückgang im
Kerngeschäft ist u. a. auf die außerordentlichen
Belastungen infolge der Jahrhundertkälte in Texas
zurückzuführen (siehe Seite 3). Dem stand eine
erneut überdurchschnittlich gute Performance im
Energiehandel gegenüber.
In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende
Ergebnisentwicklung:
| ― |
Offshore Wind: Hier erwirtschafteten wir ein bereinigtes EBITDA von 297 Mio. €. Gegenüber dem ersten Quartal 2020 (431 Mio. €) ist das ein deutliches Minus. Ausschlaggebend dafür war, dass das Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa weit unter dem hohen Vorjahresniveau lag. Da sich unsere Offshore-Windparks in den Küstengewässern vor Großbritannien, Deutschland und Schweden befinden, waren alle RWE-Standorte davon betroffen. |
| ― |
Onshore Wind/Solar: In diesem Segment ist das bereinigte EBITDA auf -119 Mio.€ gesunken (Vorjahr: 221 Mio. €). Ausschlaggebend dafür war ein ungewöhnlicher Kälteeinbruch in Texas, der in Kombination mit Eisregen zu Stillständen von Windkraftanlagen führte und uns dazu zwang, im Vorfeld eingegangene Lieferverpflichtungen durch extrem teure Fremdbezüge zu decken. Dadurch mussten wir Ergebniseinbußen von etwa 400 Mio. € hinnehmen. Weitere Belastungen ergaben sich durch das gegenüber dem starken Vorjahr deutlich verringerte Windaufkommen in Nord- und Mitteleuropa. Allerdings profitierten wir auch vom Buchgewinn aus dem Verkauf von Anteilen an den Windparks Stella, Cranell und Raymond East in den USA (siehe Seite 4). |
| ― |
Wasser / Biomasse / Gas: Das bereinigte EBITDA hat sich hier geringfügig auf 213 Mio. € verringert (Vorjahr: 217 Mio. €). Ein Grund dafür war, dass der Mitte 2020 veräußerte Holzpelletproduzent Georgia Biomass nicht mehr zum Ergebnis beitrug. Positiv wirkte, dass wir etwas höhere Prämien im Rahmen des britischen Kapazitätsmarktes erhielten. |
| ― |
Energiehandel: Das bereinigte EBITDA des Segments lag mit 189 Mio. € oberhalb des bereits hohen Vorjahreswertes (170 Mio. €), weil unsere Handelsperformance noch stärker war als 2020. Dem standen Ergebniseinbußen im Gasgeschäft gegenüber. |
| ― |
Kohle / Kernenergie: Das bereinigte EBITDA hat sich hier auf 328 Mio. € verbessert (Vorjahr: 282 Mio. €). Hauptgrund dafür war, dass wir für den Strom unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke eine höhere Großhandelsmarge erzielten als 2020. Die Erzeugung dieser Anlagen hatten wir bereits in Vorjahren nahezu vollständig auf Termin verkauft. Allerdings fielen im ersten Quartal 2021 auch Belastungen aus der Umsetzung des deutschen Kohleausstiegsgesetzes an. |
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Offshore Wind | 203 | 336 | -133 | 697 |
| Onshore Wind/Solar | -214 | 128 | -342 | 138 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 141 | 135 | 6 | 283 |
| Energiehandel | 178 | 160 | 18 | 496 |
| Sonstige, Konsolidierung | -25 | 2 | -27 | - 25 |
| Ke rnge schäft | 283 | 761 | -478 | 1.589 |
| Kohle/Kernenergie | 265 | 206 | 59 | 234 |
| RWE-Konzern | 548 | 967 | -419 | 1.823 |
Bereinigtes EBIT auf 548 Mio. € gesunken. Unser
bereinigtes EBIT belief sich im ersten Quartal 2021 auf 548
Mio. € (Vorjahr: 967 Mio. €). Vom bereinigten
EBITDA unterscheidet es sich durch die betrieblichen
Abschreibungen, die im Berichtszeitraum 335 Mio. €
betrugen (Vorjahr: 357 Mio. €).
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Bereinigtes EBITDA | 883 | 1.324 | -441 | 3.286 |
| Betriebliche Abschreibungen | - 335 | - 357 | 22 | - 1.463 |
| Bereinigtes EBIT | 548 | 967 | -419 | 1.823 |
| Neutrales Ergebnis | - 17 | 426 | - 443 | - 104 |
| Finanzergebnis | 96 | - 367 | 463 | - 454 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | 627 | 1.026 | - 399 | 1.265 |
| Ertragsteuern | 283 | - 313 | 596 | - 376 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | 910 | 713 | 197 | 889 |
| Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten | - | 30 | - 30 | 221 |
| Ergebnis | 910 | 743 | 167 | 1.110 |
| Davon: | ||||
| Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 15 | 26 | - 11 | 59 |
| Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 895 | 717 | 178 | 1.051 |
Überleitung zum Nettoergebnis: Sondereinflüsse
überlagern operative Entwicklung. Die Überleitung
vom bereinigten EBIT zum Nettoergebnis war von
Einmaleffekten geprägt, die sich per saldo positiv
niederschlugen. Dadurch hat sich unser Nettoergebnis trotz
der operativen Belastungen erhöht. Im Folgenden
stellen wir dar, wie sich die Einzelposten der
Überleitungsrechnung entwickelt haben.
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Veräußerungsergebnis | 3 | - 1 | 4 | 13 |
| Ergebniseffekte aus der Bewertung von Derivaten und Vorräten | - 48 | 430 | - 478 | 1.886 |
| Sonstige | 28 | - 3 | 31 | - 2.003 |
| Neutrales Ergebnis | -17 | 426 | -443 | - 104 |
Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht
operative oder aperiodische Sachverhalte erfassen, lag mit
-17 Mio.€ deutlich unter dem Vorjahreswert (426
Mio.€). Zuzuordnen ist das im Wesentlichen der
Position "Ergebniseffekte aus der Bewertung von Derivaten
und Vorräten". Hier erfassen wir vorläufige
Gewinne oder Verluste, die dadurch entstehen, dass
Finanzinstrumente zur Absicherung von Preisrisiken
gemäß IFRS mit ihren Marktwerten am jeweiligen
Stichtag zu bilanzieren sind, während die
abgesicherten Grundgeschäfte erst bei ihrer
Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen. Im
Berichtszeitraum führte diese Asymmetrie zu einem
Verlust, nachdem im Vorjahr ein hoher Gewinn angefallen
war.
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Zinserträge | 16 | 35 | -19 | 283 |
| Zinsaufwendungen | -88 | -86 | -2 | - 296 |
| Zinsergebnis | -72 | -51 | -21 | - 13 |
| Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen | -29 | -114 | 85 | - 255 |
| Davon: Zinsanteile an Zuführungen zu Bergbaurückstellungen | -17 | -100 | 83 | - 186 |
| Übriges Finanzergebnis | 197 | -202 | 399 | - 186 |
| Finanzergebnis | 96 | -367 | 463 | - 454 |
Unser Finanzergebnis betrug 96 Mio. €.
Gegenüber dem ersten Quartal 2020 hat es sich um 463
Mio. € verbessert. Im Einzelnen ergaben sich folgende
Veränderungen:
| ― |
Das Zinsergebnis ist um 21 Mio.€ auf -72 Mio.€ zurückgegangen. Ein Grund dafür war, dass wir 2020 in größerem Umfang Wertpapiere veräußert haben und deshalb niedrigere Zinserträge erzielten. |
| ― |
Die Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen minderten das Ergebnis um 29 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum waren die Belastungen wesentlich höher ausgefallen (- 114 Mio. €), weil wir den zur Berechnung der Bergbaurückstellungen verwendeten Diskontierungszinssatz gesenkt hatten und sich der daraus resultierende Anstieg der Verpflichtungsbarwerte zum Teil als Aufwand in den Zinsanteilen niederschlug. Im ersten Quartal 2021 gab es keinen wesentlichen Effekt dieser Art. |
| ― |
Das "Übrige Finanzergebnis" erhöhte sich um 399 Mio. € auf 197 Mio. €. Ausschlaggebend dafür war ein Einmaleffekt aus Zinsansprüchen im Zusammenhang mit einer Steuererstattung für Vorjahre. Positiv wirkte auch der Wegfall eines negativen Einmaleffekts aus dem Vorjahr: Aufgrund der coronabedingten Finanzmarkt-Turbulenzen hatten wir im März 2020 erhebliche Verluste aus Wertpapieranlagen realisiert. |
Das Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor
Steuern belief sich auf 627 Mio. € (Vorjahr: 1.026
Mio. €). Unter den "Ertragsteuern" weisen wir einen
positiven Ergebnisbeitrag von 283 Mio. € aus. Grund
dafür ist die erwähnte Steuererstattung für
frühere Veranlagungszeiträume. Ein Jahr zuvor
hatten wir noch eine hohe Steuerbelastung von 313 Mio.
€ zu verkraften, u. a. weil wir aktive latente Steuern
abschreiben mussten.
Im Berichtszeitraum fiel kein Ergebnis nicht
fortgeführter Aktivitäten an. Im ersten Quartal
2020 hatten wir unter dieser Position noch einen Betrag von
30 Mio. € ausgewiesen, der unserer Beteiligung am
slowakischen Energieversorger VSE zuzuordnen war. Die
Beteiligung ist im August 2020 an E.ON veräußert
worden.
Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter beliefen sich
auf 15 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €).
Das Nettoergebnis des RWE-Konzerns betrug 895 Mio.
€ (Vorjahr: 717 Mio. €). Das entspricht einem
Ergebnis je Aktie von 1,32 € (Vorjahr: 1,17 €).
Die Anzahl der ausstehenden RWE-Aktien, die bei der
Berechnung dieser Kennzahl zugrunde gelegt wurde, belief
sich auf 676,2 Mio. Stück. Durch die
Kapitalerhöhung vom August 2020 ist sie um 61,5 Mio.
Stück gestiegen.
| in Mio. € | Ursprüngliche
Werte |
Bereinigung | Bereinigte Werte |
| Bereinigtes EBIT | 548 | - | 548 |
| Neutrales Ergebnis | -17 | 17 | - |
| Finanzergebnis | 96 | -226 | -130 |
| Ergebnis vor Steuern | 627 | - 209 | 418 |
| Ertragsteuern | 283 | -346 | -63 |
| Ergebnis | 910 | - 555 | 355 |
| Davon: | |||
| Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 15 | - | 15 |
| Nettoergebnis / Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 895 | - 555 | 340 |
Bereinigtes Nettoergebnis auf 340 Mio. € gefallen.
Das bereinigte Nettoergebnis belief sich auf 340 Mio.
€ (Vorjahr: 614 Mio. €). Um es zu ermitteln,
haben wir das IFRS-Nettoergebnis um das neutrale Ergebnis
sowie um wesentliche Sondereinflüsse im Finanzergebnis
korrigiert. Anstelle der tatsächlichen Steuerquote
wurde ein Wert von 15 % angesetzt, der sich an der
erwarteten mittelfristigen Steuerbelastung orientiert. Dass
sich das bereinigte Nettoergebnis gegenüber 2020
verringert hat, ist im Wesentlichen auf die Belastungen im
Segment Onshore Wind / Solar zurückzuführen,
über die wir auf Seite 11 berichten.
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Offshore Wind | 712 | 159 | 553 | 756 |
| Onshore Wind/Solar | 234 | 220 | 14 | 1.154 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 15 | 37 | -22 | 153 |
| Energiehandel | 9 | 10 | -1 | 43 |
| Sonstige, Konsolidierung | - | 1 | -1 | - |
| Ke rnge schäft | 970 | 427 | 543 | 2.106 |
| Kohle/Kernenergie | 41 | 39 | 2 | 183 |
| RWE-Konzern | 1.011 | 466 | 545 | 2.285 2 |
1 In der Tabelle sind ausschließlich
zahlungswirksame Investitionen erfasst.
2 Inkl. Konsolidierungseffekt von -4 Mio. €
zwischen dem Kerngeschäft und dem Segment
Kohle/Kernenergie
|
in Mio. € |
Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Offshore Wind | 12 | - | 12 | 520 |
| Onshore Wind/Solar | 5 | 6 | -1 | 408 |
| Wasser/Biomasse/Gas | 5 | 118 | -113 | 115 |
| Energiehandel | 4 | 1 | 3 | 18 |
| Sonstige, Konsolidierung | - | 1 | -1 | 11 |
| Ke rnge schäft | 26 | 126 | - 100 | 1.072 |
| Kohle/Kernenergie | - | - | - | 1 |
| RWE-Konzern | 26 | 126 | - 100 | 1.073 |
1 In der Tabelle sind ausschließlich
zahlungswirksame Investitionen erfasst.
Investitionen wesentlich höher als 2020. Im ersten
Quartal 2021 haben wir 1.037 Mio. € investiert
(Vorjahr: 592 Mio. €). Die Mittel wurden zu 93 % in
den Segmenten Offshore Wind und Onshore Wind / Solar
eingesetzt. Für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte haben wir 1.011 Mio. € ausgegeben,
mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr (466 Mio. €).
Größter Einzelposten war der Bau des britischen
Nordsee-Windparks Triton Knoll, der bei seiner
Fertigstellung im Jahr 2022 über eine Gesamtleistung
von 857 MW verfügen wird. Auch die auf Seite 3
erläuterte Prämienvorauszahlung an die britische
Crown Estate trug zum hohen Investitionsvolumen bei.
Für Finanzanlagen haben wir 26 Mio. € eingesetzt.
Damit lagen wir deutlich unter dem Vorjahreswert (126 Mio.
€), der vom Erwerb des britischen Gaskraftwerks King's
Lynn geprägt war.
Stark verbesserter operativer Cash Flow. Aus der
laufenden Geschäftstätigkeit unserer
fortgeführten Aktivitäten erzielten wir einen
Cash Flow von 1.596 Mio. €, gegenüber -1.202
Mio.€ im Vorjahreszeitraum. Die deutliche Verbesserung
ist auf Vorgänge zurückzuführen, die sich in
der Veränderung des Nettoumlaufvermögens
widerspiegeln. Besonders ins Gewicht fielen dabei
Mittelzuflüsse aus Variation Margins, die
Termingeschäfte mit Strom, Rohstoffen und CO
2-Zertifikaten betrafen. Dagegen hatte es im
Vorjahr beträchtliche Mittelabflüsse aus solchen
Geschäften gegeben. Positive Effekte resultierten auch
aus dem Abbau von Vorräten.
Durch die Investitionstätigkeit fortgeführter
Aktivitäten sind 210 Mio. € abgeflossen (Vorjahr:
Mittelzufluss von 538 Mio. €). Hauptgrund dafür
waren unsere Ausgaben für Sach- und Finanzanlagen.
Hinzu kam, dass wir das Planvermögen zur Abdeckung von
Pensionsverpflichtungen um 1,1 Mrd. € aufgestockt
haben. Dem standen Einnahmen aus dem Verkauf von
Wertpapieren sowie von Anteilen an den US-Windparks Stella,
Cranell und Raymond East gegenüber.
Die Finanzierungstätigkeit fortgeführter
Aktivitäten führte per saldo zu einem
Mittelzufluss in Höhe von 144 Mio. € (Vorjahr:
275 Mio. €). Im Berichtszeitraum haben sich die
Zahlungsströme aus der Tilgung und der Neuaufnahme von
Finanzschulden in etwa neutralisiert. Unsere
Ausschüttungen und Kapitalrückzahlungen an
Miteigentümer vollkonsolidierter RWE-Gesellschaften
summierten sich zu 32 Mio. €.
Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der
Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit ist unser
Liquiditätsbestand um 1.565 Mio. € gestiegen.
Der Free Cash Flow spiegelte den stark erhöhten
operativen Mittelzufluss wider. Mit 881 Mio. € lag er
deutlich über dem negativen Vorjahreswert (- 1.753
Mio. €).
| in Mio. € | Jan - Mrz
2021 |
Jan - Mrz
2020 |
+/- | Jan - Dez
2020 |
| Funds from Operations | 1.329 | 1.076 | 253 | 4.108 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 267 | -2.278 | 2.545 | 17 |
| Cash Flow aus laufender Geschäfts- | ||||
| tätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.596 | -1.202 | 2.798 | 4.125 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | -210 | 538 | - 748 | - 4.278 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 144 | 275 | - 131 | 1.769 |
| Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel | 35 | -10 | 45 | - 34 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 1.565 | -399 | 1.964 | 1.582 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.596 | -1.202 | 2.798 | 4.125 |
| Abzüglich Investitionen | -1.037 | -592 | -445 | - 3.358 |
| Zuzüglich
Desinvestitionen/
Anlagenabgänge |
322 | 41 | 281 | 365 |
| Free Cash Flow | 881 | -1.753 | 2.634 | 1.132 |
| Mio. € | 31.03.2021 | 31.12.2020 | +/- |
| Flüssige Mittel | 6.339 | 4.774 | 1.565 |
| Wertpapiere 1 | 3.099 | 4.517 | - 1.418 |
| Sonstiges Finanzvermögen | 2.556 | 2.507 | 49 |
| Finanzvermögen | 11.994 | 11.798 | 196 |
| Anleihen,
Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten,
Commercial Paper |
2.743 | 2.160 | 583 |
| Währungskurssicherung von Anleihen | 19 | 31 | - 12 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 2.889 | 3.038 | - 149 |
| Finanzverbindlichkeiten | 5.651 | 5.229 | 422 |
| Abzüglich 50 % des als Fremdkapital ausgewiesenen Hybridkapitals | -279 | -278 | - 1 |
| Nettofinanzvermögen
(inkl. Korrektur Hybridkapital) |
6.622 | 6.847 | -225 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.161 | 3.864 | - 1.703 |
| Aktivisch ausgewiesenes
Nettovermögen bei fondsgedeckten
Pensionsverpflichtungen |
-191 | -172 | - 19 |
| Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich | 6.397 | 6.451 | - 54 |
| Rückstellungen für den Rückbau von Windparks | 1.076 | 1.136 | - 60 |
| Nettoschulden | 2.821 | 4.432 | - 1.611 |
Nettoschulden auf 2,8 Mrd. € gesunken. Unsere
Nettoschulden beliefen sich zum 31. März 2021 auf
2.821 Mio. €. Gegenüber dem Stand zum 31.
Dezember 2020 sind sie um 1.611 Mio. € gesunken. Eine
wichtige Rolle spielte dabei der positive Free Cash Flow.
Schuldenmindernd wirkte auch, dass die
Diskontierungszinssätze, mit denen wir den
Gegenwartswert der Pensionsverpflichtungen ermitteln,
marktbedingt gestiegen sind. Dies schlug sich in einem
Rückgang der Pensionsrückstellungen nieder. Die
Dotierung des zur Deckung der Pensionsverpflichtungen
gehaltenen Planvermögens mit 1,1 Mrd. € hatte
dagegen keine Auswirkungen auf die Nettoschulden, weil sich
dadurch unsere Pensionsrückstellungen und unser
Finanzvermögen gleichermaßen verringerten.
RWE-Konzern bekräftigt Ergebnisprognose. Unsere
Ergebnisprognose für das laufende Jahr, die wir im
März 2021 veröffentlicht haben, gilt
unverändert fort (siehe Geschäftsbericht 2020,
Seite 67 f.). Wir rechnen mit einer zufriedenstellenden
Ertragslage, werden in unserem Kerngeschäft aber wohl
deutlich unter dem Vorjahr abschließen. Hauptgrund
dafür sind die Belastungen infolge der extremen
Wetterverhältnisse Mitte Februar in Texas (siehe Seite
3). Unter der Voraussetzung, dass im weiteren Jahresverlauf
normale Windverhältnisse herrschen, wird die
Auslastung unserer Windparks schwächer sein als 2020.
Zudem gehen wir nicht davon aus, im Energiehandel wieder
ein so hohes Ergebnis wie im vergangenen Jahr zu erreichen.
Außerhalb des Kerngeschäfts profitieren wir
dagegen von gestiegenen Margen, die wir beim Terminverkauf
der Stromproduktion unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke
erzielt haben. Die Coronakrise wird aller Voraussicht nach
keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Ertragslage
haben.
Für den Konzern prognostizieren wir ein bereinigtes
EBITDA von 2.650 bis 3.050 Mio. € (Vorjahr: 3.286 Mio.
€); davon werden voraussichtlich 1.800 bis 2.200 Mio.
€ (Vorjahr: 2.727 Mio. €) im Kerngeschäft
erwirtschaftet. Bei betrieblichen Abschreibungen von
voraussichtlich rund 1.500 Mio. € ergibt sich für
unser bereinigtes Konzern-EBIT ein Korridor von 1.150 bis
1.550 Mio. € (Vorjahr: 1.823 Mio. €). Das um
Sondereinflüsse bereinigte Nettoergebnis veranschlagen
wir auf 750 bis 1.100 Mio. €. All diese Bandbreiten
sind gegenüber unserer Prognose vom März
unverändert. Der Ergebnisausblick für die
Segmente hat ebenfalls Bestand.
Sachinvestitionen höher als 2020. Bekräftigen
können wir auch unsere Prognose zu den Investitionen.
Die Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte werden wesentlich höher sein als
2020 (2.285 Mio. €). Erhebliche Mittel fließen
in den Bau der Offshore-Windparks Triton Knoll und Sofia in
der britischen Nordsee sowie Kaskasi nahe Helgoland.
Weitere Investitionsschwerpunkte sind Onshore-Windkraft-
und Solarprojekte in den USA und Europa. Außerhalb
des Kerngeschäfts im Segment Kohle / Kernenergie
planen wir Sachausgaben von 200 bis 300 Mio. €, die im
Wesentlichen der Instandhaltung unserer Kraftwerke und
Tagebaue dienen.
| in Mio. € | Ist 2020 1 | Prognose 2021 |
| Bereinigtes EBITDA | 3.286 | 2.650-3.050 |
| Davon: | ||
| Kerngeschäft | 2.727 | 1.800-2.200 |
| Davon: | ||
| Offshore Wind | 1.069 | 1.050-1.250 |
| Onshore Wind / Solar | 523 | 50-250 |
| Wasser / Biomasse / Gas | 621 | 500-600 |
| Energiehandel | 539 | 150-350 |
| Kohle / Kernenergie | 559 | 800-900 |
| Bereinigtes EBIT | 1.823 | 1.150-1.550 |
| Bereinigtes Nettoergebnis | 1.257 | 750-1.100 |
Leverage Factor: Obergrenze von 3,0 wird eingehalten.
Ein wichtiger Indikator für unsere Finanzkraft ist das
Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten EBITDA
des Kerngeschäfts (Leverage Factor). Wir haben uns
für den Leverage Factor eine Obergrenze von 3,0
gesetzt. Diese Vorgabe werden wir voraussichtlich auch 2021
einhalten.
Dividendenziel von 0,90 € je Aktie. Für das
Geschäftsjahr 2021 strebt der Vorstand der RWE AG eine
Gewinnausschüttung je Aktie in Höhe von 0,90
€ an. Gegenüber der Dividende für 2020 ist
das ein Plus von 0,05 €. Grund für die geplante
Anhebung sind die guten mittel- und langfristigen
Ertragsperspektiven in unserem Kerngeschäft.
| in Mio.€ | Jan - Mrz 2021 | Jan - Mrz 2020 1 |
| Umsatzerlöse (inkl. Erdgas-/Stromsteuer) | 4.783 | 3.858 |
| Erdgas- /Stromsteuer | -76 | -55 |
| Umsatzerlöse 2 | 4.707 | 3.803 |
| Materialaufwand | -3.562 | -2.064 |
| Personalaufwand | -580 | -571 |
| Abschreibungen | -356 | -358 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 231 | 471 |
| Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen | 86 | 110 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 5 | 2 |
| Finanzerträge | 726 | 439 |
| Finanzaufwendungen | -630 | -806 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern | 627 | 1.026 |
| Ertragsteuern | 283 | -313 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | 910 | 713 |
| Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten | 30 | |
| Ergebnis | 910 | 743 |
| Davon: Ergebnisanteile anderer Gesellschafter | 15 | 26 |
| Davon: Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG | 895 | 717 |
| Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie in € | 1,32 | 1,17 |
| Davon: aus fortgeführten Aktivitäten in € | 1,32 | 1,14 |
| Davon: aus nicht fortgeführten Aktivitäten in € | 0,03 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund
rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung
von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare
Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Eine Darstellung der Umsatzerlöse nach
Segmenten findet sich auf Seite 9.
| Beträge nach Steuern in Mio. € | Jan - Mrz 2021 | Jan - Mrz 2020 1 |
| Ergebnis | 910 | 743 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen | 647 | 441 |
| Marktbewertung von Eigenkapitalinstrumenten | 336 | -165 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht erfolgswirksam umzugliedern sind | 983 | 276 |
| Unterschied aus der Währungsumrechnung | 73 | -387 |
| Marktbewertung von Fremdkapitalinstrumenten | -20 | -35 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten in Sicherungsbeziehung | 1.247 | 117 |
| Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen | 10 | -2 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die zukünftig erfolgswirksam umzugliedern sind | 1.310 | -307 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen (Other Comprehensive Income) | 2.293 | -31 |
| Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen (Total Comprehensive Income) | 3.203 | 712 |
| Davon: auf Aktionäre der RWE AG entfallend | 3.126 | 699 |
| Davon: auf andere Gesellschafter entfallend | 77 | 13 |
| in Mio.€ | 31.03.2021 | 31.12.2020 1 | 01.01.2020 2 |
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.011 | 4.913 | 4.777 |
| Sachanlagen | 19.086 | 17.902 | 19.016 |
| At-Equity-bilanzierte Beteiligungen | 3.461 | 3.276 | 3.252 |
| Übrige Finanzanlagen | 4.566 | 4.244 | 4.337 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 3.765 | 3.707 | 3.668 |
| Latente Steuern | 397 | 397 | 680 |
| 36.286 | 34.439 | 35.730 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 998 | 1.632 | 1.585 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.259 | 3.007 | 3.621 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 14.873 | 12.531 | 15.310 |
| Wertpapiere | 2.816 | 4.219 | 3.258 |
| Flüssige Mittel | 6.339 | 4.774 | 3.192 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 337 | 1.061 | 1.274 |
| 28.622 | 27.224 | 28.240 | |
| 64.908 | 61.663 | 63.970 | |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund
rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung
von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare
Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund
rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung
von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare
Energien in den USA sowie aufgrund rückwirkender
Anpassung bei der Erstkonsolidierung der übernommenen
E.ON-Aktivitäten (siehe Erläuterung auf Seite 7
dieser Zwischenmitteilung und Seite 109 im
Geschäftsbericht 2020)
| in Mio.€ | 31.03.2021 | 31.12.2020 1 | 01.01.2020 2 |
| Eigenkapital | |||
| Anteile der Aktionäre der RWE AG | 19.364 | 16.916 | 16.617 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 839 | 790 | 502 |
| 20.203 | 17.706 | 17.119 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 17.518 | 19.470 | 18.937 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.354 | 3.951 | 3.924 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 2.041 | 2.152 | 2.144 |
| Latente Steuern | 2.261 | 1.883 | 2.197 |
| 26.174 | 27.456 | 27.202 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 3.141 | 3.004 | 2.638 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.278 | 1.247 | 1.689 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.664 | 2.387 | 2.987 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 11.390 | 9.282 | 11.825 |
| Zur Veräußerung bestimmte Schulden | 58 | 581 | 510 |
| 18.531 | 16.501 | 19.649 | |
| 64.908 | 61.663 | 63.970 | |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund
rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung
von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare
Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund
rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung
von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare
Energien in den USA sowie aufgrund rückwirkender
Anpassung bei der Erstkonsolidierung der übernommenen
E.ON-Aktivitäten (siehe Erläuterung auf Seite 7
dieser Zwischenmitteilung und Seite 109 im
Geschäftsbericht 2020)
| in Mio.€ | Jan - Mrz 2021 | Jan - Mrz 2020 1 |
| Ergebnis fortgeführter Aktivitäten | 910 | 713 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen | 356 | 304 |
| Veränderung der Rückstellungen | -33 | 35 |
| Latente Steuern/zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen / Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und Wertpapieren | 96 | 24 |
| Veränderung des Nettoumlaufvermögens | 267 | -2.278 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 1.596 | -1.202 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | -11 | |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.596 | -1.213 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 2 | -210 | 538 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | -9 | |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -210 | 529 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten | 144 | 275 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten | 8 | |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | 144 | 283 |
| Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel | 1.530 | -401 |
| Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel | 35 | -10 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 1.565 | -411 |
| Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums | 4.774 | 3.212 |
| Davon: als zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte ausgewiesen | 20 | |
| Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz | 4.774 | 3.192 |
| Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums | 6.339 | 2.801 |
| Davon: als zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte ausgewiesen | 8 | |
| Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz | 6.339 | 2.793 |
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte aufgrund
rückwirkender Änderung der bilanziellen Erfassung
von steuerlichen Vergünstigungen für erneuerbare
Energien in den USA (siehe Erläuterung auf Seite 7)
2 Nach Erst- / Nachdotierung von
Planvermögen in Höhe von 1.091 Mio. €
(Vorjahr: 100 Mio. €)
| 12. August 2021 | Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2021 |
| 11. November 2021 | Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2021 |
| 15. März 2022 | Bericht über das Geschäftsjahr 2021 |
| 28. April 2022 | Hauptversammlung |
| 29. April 2022 | Ex-Dividende-Tag |
| 03. Mai 2022 | Dividendenzahlung |
| 12. Mai 2022 | Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2022 |
| 11. August 2022 | Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2022 |
| 10. November 2022 | Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2022 |
Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 12. Mai 2021
veröffentlicht worden. Alle Veranstaltungen zur
Veröffentlichung von Finanzberichten und die
Hauptversammlung werden live im Internet übertragen.
Die Aufzeichnungen sind mindestens zwölf Monate lang
abrufbar.
RWE Aktiengesellschaft
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