RWE AktiengesellschaftEssenZwischenmitteilung über das erste Quartal 2024Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2024RWE bekräftigt Ergebnisprognose für 2024 //
Bereinigtes EBITDA im ersten Quartal von 1,7 Mrd. €
spiegelt Normalisierung der Ertragslage wider // Deutliche
Ergebnissteigerungen in den Segmenten Offshore Wind und
Onshore Wind / Solar // Erwerb von drei großen
Offshore-Windkraftprojekten vor der Ostküste Englands
erfolgreich abgeschlossen
Auf einen Blickscrollen
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
3 Umgerechnet in Vollzeitäquivalente.
Wesentliche EreignisseRWE führt drei große britische Offshore-Windkraftprojekte von Vattenfall weiter.Vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall haben wir im
März 2024 drei Offshore-Windkraftprojekte vor der
Küste von Norfolk im Osten Englands übernommen.
Der Preis ist so bemessen, dass er einem Wert des
Projektportfolios von 963 Mio. £ entspricht. Der
Großteil der Zahlungen deckt die historischen
Entwicklungskosten von Vattenfall ab. Mit den drei
Projekten Norfolk Vanguard West, Norfolk Vanguard East und
Norfolk Boreas können Erzeugungskapazitäten von
jeweils bis zu 1,4 GW geschaffen werden. Nach 13 Jahren
Entwicklungsarbeit liegen alle wesentlichen Genehmigungen
vor. Am weitesten fortgeschritten sind Norfolk Vanguard
West und Norfolk Vanguard East. Für diese beiden
Vorhaben wollen wir im nächsten Schritt
Differenzverträge ersteigern. Durch solche Kontrakte
erhalten wir staatlich garantierte Preise für den
erzeugten Strom. Alle drei Offshore-Windparks aus der
Norfolk-Pipeline sollen noch im laufenden Jahrzehnt in
Betrieb gehen.
Masdar wird RWE-Partner bei den Offshore-Windkraftprojekten Dogger Bank South.Das in Abu Dhabi ansässige
Erneuerbare-Energien-Unternehmen Masdar ist unser neuer
Partner bei zwei Offshore-Windkraftprojekten, die wir auf
der südlichen Doggerbank in der britischen Nordsee
realisieren wollen. Eine entsprechende Vereinbarung ist
Ende Februar 2024 in Kraft getreten. Masdar ist nun mit 49
% an den beiden Vorhaben mit der Bezeichnung "Dogger Bank
South" beteiligt und hat uns die bereits angefallenen
Entwicklungskosten in entsprechendem Umfang erstattet. RWE
hält 51 % und ist für den Bau und Betrieb der
Anlagen verantwortlich. Bei der Doggerbank handelt es sich
um ein großes Areal vor der Nordostküste
Englands, das sich durch sehr geringe Wassertiefen
auszeichnet. Die zwei geplanten Windparks können
jeweils über eine Leistung von bis zu 1,5 GW
verfügen. Unser Ziel ist es, sie bis Ende 2031
fertigzustellen.
Vorerst kein Stromabnahmevertrag für Windkraftprojekt in der Bucht von New York.Unser Vertrag über die Abnahme von Windstrom durch
den Bundesstaat New York, den wir im Oktober 2023 für
unser Projekt Community Offshore Wind ersteigert haben,
wird nicht finalisiert. Dies hat die zuständige
Behörde NYSERDA im Einvernehmen mit uns entschieden.
Der Kontrakt hätte uns dazu berechtigt, Strom aus
Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1,3 GW, die
wir vor der Ostküste der USA bauen wollen, 25 Jahre
lang zu festen Konditionen an den Staat New York zu liefern
(siehe Geschäftsbericht 2023, Seite 36). Die
Finalisierung scheiterte daran, dass der Hersteller der
für das Projekt vereinbarten Turbinenklasse die
Lieferzusage zurückgezogen hat. Das Ausweichen auf ein
anderes Modell verursacht Mehrkosten, die durch den
Stromabnahmevertrag nicht abgedeckt sind. Wir wollen uns
nun bei einer der künftigen Ausschreibungen, die 2024
und 2025 stattfinden, um einen Kontrakt mit angepassten
Konditionen bewerben.
Erfolg bei britischer Kapazitätsmarktauktion.Bei einer Auktion für den britischen
Kapazitätsmarkt, die im Februar 2024 stattfand und
sich auf den Vorhaltezeitraum vom 1. Oktober 2027 bis 30.
September 2028 bezog, konnten wir uns für alle
teilnehmenden RWE-Kraftwerke eine
Kapazitätsprämie sichern. Die betreffenden
Anlagen - größtenteils Gaskraftwerke - kommen
zusammen auf eine gesicherte Leistung von 6.353 MW. Die bei
der Auktion ermittelte Kapazitätsprämie
beträgt 65 £ je Kilowatt zzgl.
Inflationsausgleich. Sie wird uns dafür gewährt,
dass unsere Anlagen im oben genannten Zeitraum am Netz sind
und zur Stromversorgung beitragen.
Gersteinwerk erneut für deutsche Kapazitätsreserve qualifiziert.Unsere Erdgas-Kombiblöcke F, G und K 1 am Standort
Gersteinwerk in Werne (Westfalen) werden vom 1. Oktober
2024 bis zum 30. September 2026 Teil der deutschen
Kapazitätsreserve sein. Die Entscheidung fiel im
Februar 2024 bei einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur.
Die Anlagen sollen eine Reserveleistung von zusammen 820 MW
vorhalten, die im Bedarfsfall zur Absicherung der
Netzstabilität genutzt werden kann. Wir bekommen
dafür eine Prämie von 99,99 € je Kilowatt
und Jahr. Die Blöcke F und G waren schon bei den
ersten beiden Ausschreibungen dieser Art erfolgreich. Sie
sind als Reservekraftwerke seit 1. Oktober 2020 nicht mehr
im regulären Strommarkt vertreten und dürfen nur
auf Anordnung der Übertragungsnetzbetreiber angefahren
werden. Für Block K 1 war es dagegen die erste
Teilnahme an einer Ausschreibung zur
Kapazitätsreserve.
Braunkohleausstieg: RWE legt fünf Kraftwerksblöcke im Rheinischen Revier still.Ende März 2024 haben wir im Rheinischen
Braunkohlerevier fünf Kraftwerksblöcke mit einer
Gesamtleistung von 2,1 GW vom Netz genommen. Konkret
handelt es sich um die Anlagen Niederaußem E und F
(jeweils 295 MW) sowie Neurath C (292 MW), D (607 MW) und E
(604 MW). Die Blöcke werden im Zuge des deutschen
Kohleausstiegs stillgelegt. Die Bundesregierung hatte ihre
Laufzeit vorübergehend verlängert, um bei Bedarf
Einsparungen von Gas in der Stromerzeugung zu
ermöglichen. Grund dafür waren die wegen des
Ukraine-Kriegs stark verringerten russischen Gaslieferungen
nach Deutschland. Inzwischen hat sich die
Gasversorgungslage allerdings wieder stabilisiert. Durch
die Stilllegung der Braunkohleblöcke werden sich
unsere CO
2-Emissionen in der Stromerzeugung, die 2023
bereits um 27 % gesunken sind, weiter deutlich verringern.
Seit Ende 2020 haben wir zwölf unserer insgesamt 20
Braunkohleblöcke stillgelegt. Zusätzlich wurde
Ende 2022 die Brikettproduktion eingestellt. Bis Ende
März 2030 wollen wir komplett aus der
Braunkohleverstromung aussteigen.
RWE betritt US-Markt für grüne Anleihen.Im April 2024 haben wir unsere ersten grünen
Anleihen im US-Dollar-Raum begeben. Emittiert wurden zwei
Schuldverschreibungen über jeweils 1 Mrd. US$. Die
Papiere haben Laufzeiten von 10 bzw. 30 Jahren und Kupons
von 5,875 % bzw. 6,250 %. Bei den Anlegern stieß die
Emission auf großes Interesse: Das Orderbuch war mit
7,6 Mrd. US$ mehrfach überzeichnet. Mit den
vereinnahmten Mitteln werden wir
Erneuerbare-Energien-Projekte in den USA finanzieren. Die
Emission war die zweite im laufenden Jahr: Bereits im
Januar waren wir mit einer grünen Euro-Anleihe
über 500 Mio. € an den Markt gegangen. Hier
beträgt die Laufzeit acht Jahre, bei einem Kupon von
3,625 %.
RWE erhöht Spielraum für die Begebung von Senioranleihen.Um über die nötigen Fremdmittel zur
Finanzierung unserer Wachstumsinvestitionen zu
verfügen, haben wir unser Debt-Issuance-Programm (DIP)
von 10 Mrd. € auf 15 Mrd. € aufgestockt. Beim DIP
handelt es sich um einen Rahmenprospekt für die
flexible Begebung von Anleihen. Unsere in den USA begebenen
Schuldverschreibungen und die beiden ausstehenden
Hybridanleihen sind darin nicht berücksichtigt. Der
Finanzierungsspielraum, den uns das DIP einräumt, war
Anfang Mai 2024 in Höhe von 6,6 Mrd. € genutzt.
Dividende von 1,00 € je Aktie gezahlt.Die Hauptversammlung der RWE AG vom 3. Mai 2024 hat dem
Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für
das zurückliegende Geschäftsjahr mit breiter
Mehrheit zugestimmt. Demgemäß haben wir am 8.
Mai einen Betrag von 1,00 € je Aktie
ausgeschüttet. Das sind 0,10 € mehr als im
Vorjahr. Für die Zeit bis 2030 streben wir eine
Anhebung der Dividende um jährlich 5 % bis 10 % an.
Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2024
soll 1,10 € je Aktie betragen, was einem Plus von 10 %
entspricht.
Anmerkungen zur BerichtsweiseKonzernstruktur mit fünf Segmenten.Bei der Darstellung unseres Geschäftsverlaufs
unterscheiden wir fünf Segmente, von denen die ersten
vier unser Kerngeschäft bilden. Gegenüber der
bisherigen Berichtsweise haben wir einige Anpassungen
vorgenommen, die zum 1. Januar 2024 wirksam wurden. Die
Segmente Wasser / Biomasse / Gas und Kohle / Kernenergie
erhalten die neuen Bezeichnungen "Flexible Erzeugung" bzw.
"Ausstiegstechnologien". Geändert wurde auch die
Zuordnung unserer Beteiligungen am niederländischen
Kernkraftwerksbetreiber EPZ (30 %) und an der deutschen
Gesellschaft URANIT (50 %), die bisher bei Kohle /
Kernenergie angesiedelt waren und nun im Segment Flexible
Erzeugung (EPZ) bzw. unter der Position Sonstige /
Konsolidierung (URANIT) ausgewiesen werden. Aus
Gründen der Vergleichbarkeit haben wir die
Vorjahreszahlen angepasst.
Die Segmente stellen sich somit nun wie folgt dar:
1. Offshore Wind:Hier erfassen wir unser Geschäft mit der Windkraft
auf See. Geführt wird es von RWE Offshore Wind.
2. Onshore Wind / Solar:Zu diesem Segment zählen unsere Aktivitäten
auf dem Gebiet der Windkraft an Land und der Solarenergie
sowie Teile unseres Batteriespeichergeschäfts. Je nach
Kontinent liegt die Zuständigkeit dafür bei RWE
Renewables Europe & Australia oder der in Amerika
tätigen RWE Clean Energy.
3. Flexible Erzeugung (bisher: Wasser / Biomasse / Gas):Hier ist die Stromerzeugung mit Laufwasser-,
Pumpspeicher-, Biomasse- und Gaskraftwerken gebündelt.
Außerdem umfasst das Segment die
niederländischen Kraftwerke Amer 9 und Eemshaven, in
denen wir Steinkohle und Biomasse verstromen, sowie
einzelne Batteriespeicher. Ebenfalls darin enthalten sind
die auf Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen
spezialisierte Gesellschaft RWE Technology International
sowie unsere Beteiligungen am österreichischen
Energieversorger KELAG (37,9 %) und an EPZ (30 %).
Übergeordnete Führungsgesellschaft in dem Segment
ist RWE Generation. Sie ist auch für die Ausgestaltung
und Umsetzung unserer Wasserstoffstrategie zuständig.
4. Energiehandel:Hauptbestandteil dieses Segments ist der Handel mit
Strom, Pipeline-Gas, LNG und weiteren energienahen
Commodities. Verantwortet wird er von RWE Supply &
Trading. Die Gesellschaft hat ein breites
Tätigkeitsspektrum, zu dem auch das
Vertriebsgeschäft mit Großkunden, das
Gasspeichergeschäft und der Aufbau von
LNG-Infrastruktur gehören. Außerdem
übernimmt sie Aufgaben für die
Erzeugungsgesellschaften des Konzerns: Dazu zählen die
die externe Vermarktung der Stromproduktion und die
kurzfristige Optimierung des Kraftwerkseinsatzes, wobei die
Erträge aus diesen Aktivitäten den jeweiligen
Erzeugungsgesellschaften zufließen.
5. Ausstiegstechnologien (bisher: Kohle / Kernenergie):Hier berichten wir über Tätigkeiten, die nicht
zu unserem Kerngeschäft gehören. Dabei handelt es
sich in erster Linie um die Förderung, Verstromung und
Veredelung von Braunkohle im Rheinischen Revier sowie
unsere verbliebenen Tätigkeiten auf dem Gebiet der
Kernenergie in Deutschland, die in erster Linie den
sicheren Anlagenrückbau umfassen. Verantwortlich
für die genannten Aktivitäten ist RWE Power.
Gesellschaften mit segmentübergreifenden Aufgaben
wie die Holding RWE AG und bilanzielle Effekte aus der
Konsolidierung von Konzernaktivitäten werden im
Kerngeschäft unter der Position Sonstige,
Konsolidierung erfasst. Ferner darin enthalten sind unsere
Anteile am deutschen Übertragungsnetzbetreiber Amprion
(25,1 %) und an E.ON (15 %), wobei wir die E.ON-Dividende
im Finanzergebnis ausweisen. Wie bereits dargelegt,
erfassen wir unter der Position auch unsere 50
%-Beteiligung an der Gesellschaft URANIT, die 33 % an der
auf Uran-Anreicherung spezialisierten Urenco hält.
Geänderter Ergebnisausweis bei den Ausstiegstechnologien.Ab dem laufenden Geschäftsjahr weisen wir für
unsere deutschen Braunkohle- und
Kernenergie-Aktivitäten kein bereinigtes EBITDA und
kein bereinigtes EBIT mehr aus, sondern zeigen die
operativen Gewinne und Verluste im neutralen Ergebnis. Um
die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen zu
gewährleisten, haben wir diese entsprechend angepasst.
Die geänderte Berichterstattung ergibt sich aus der
Art und Weise, wie wir die Ausstiegstechnologien steuern.
Wir orientieren uns dabei in erster Linie am operativen
Mittelzufluss / -abfluss abzüglich der
Nettoinvestitionen. Deshalb stellen wir die wirtschaftliche
Entwicklung der Ausstiegstechnologien künftig anhand
eines entsprechend bereinigten Cash Flow dar.
Anpassungen beim Außenumsatz.Darüber hinaus gab es rückwirkende
Ausweisänderungen, die den Außenumsatz im ersten
Quartal 2023 betrafen. Sie werden im Folgenden
erläutert:
scrollen
Umgliederungen in der Kapitalflussrechnung.Bei Bonitätsprüfungen wird den Funds from
Operation große Bedeutung beigemessen. Um die
Aussagefähigkeit dieser Kennzahl zu verbessern,
bereinigen die Ratingagenturen sie um Faktoren, die
temporäre Liquiditätsschwankungen verursachen, z.
B. um geleistete und erhaltene Sicherheitsleistungen bei
Börsentermingeschäften (Variation Margins). Vor
diesem Hintergrund haben wir uns dazu entschieden, in den
Funds from Operations keine Variation Margins mehr zu
erfassen. Diese werden seit 2024 vollständig unter der
Position "Zunahme / Abnahme des Nettoumlaufvermögens"
ausgewiesen, wo wir sie teilweise bereits in der
Vergangenheit berücksichtigt haben. Die
Vorjahreszahlen passen wir entsprechend an.
Zukunftsbezogene Aussagen.Die vorliegende Zwischenmitteilung enthält
Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des
RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der
wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen
beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar.
Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die
uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur
Verfügung standen. Dennoch besteht die
Möglichkeit, dass die tatsächlichen Entwicklungen
von den Prognosen abweichen - etwa wenn sich die zugrunde
gelegten Annahmen als unzutreffend erweisen oder
unvorhergesehene Risiken eintreten. Für die
Korrektheit zukunftsbezogener Aussagen können wir
daher keine Gewähr übernehmen.
Geschäftsentwicklungscrollen
scrollen
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5.
Rückläufige Stromproduktion - deutliches Plus bei den erneuerbaren Energien.Im ersten Quartal 2024 hat RWE 33.780 GWh Strom
produziert. Davon stammten 42 % aus regenerativen Quellen,
die den Energieträger Kohle (28 %) damit deutlich
übertrafen. Verglichen mit dem ersten Quartal 2023 ist
unsere Stromproduktion um 9 % gesunken. Stark verringert
hat sich die Erzeugung der deutschen Braunkohlekraftwerke,
was im Wesentlichen auf unvorteilhafte Marktbedingungen
zurückzuführen ist. Aus dem gleichen Grund haben
wir in den Niederlanden wesentlich weniger Steinkohle
verstromt. Weitere Mengeneinbußen resultierten aus
dem deutschen Kernenergieausstieg. Mit dem Block Emsland
hat unser letztes deutsches Kernkraftwerk zum 15. April
2023 den Leistungsbetrieb eingestellt. Bei der
Stromerzeugung aus Erdgas zeigte sich ein gemischtes Bild:
Mengenrückgängen in Großbritannien und
Deutschland standen Zuwächse in den Niederlanden und
der Türkei gegenüber. Diese Entwicklung ist u. a.
auf die länderspezifischen Marktbedingungen
zurückzuführen. Bei unserem Gaskraftwerk im
türkischen Denizli erklärt sich die
Produktionssteigerung dadurch, dass die Anlage 2023 wegen
Revisionsarbeiten für längere Zeit stillstand.
scrollen
scrollen
Unsere Stromproduktion aus erneuerbaren Energien war um
19 % höher als im Vorjahresquartal. Insbesondere auf
dem Gebiet der Photovoltaik konnten wir zulegen. Hauptgrund
dafür ist, dass wir zum 1. März 2023 den
US-amerikanischen Energiekonzern Con Edison Clean Energy
Businesses übernommen haben (siehe
Geschäftsbericht 2023, Seite 35). Dadurch haben wir
ein großes Solarportfolio hinzugewonnen, das 2024
erstmals im gesamten Berichtszeitraum zur Stromerzeugung
des Konzerns beiträgt. Bei der Windkraft verzeichneten
wir ein Plus von 8 %, vor allem wegen günstigerer
Wetterbedingungen und des fortgesetzten Ausbaus unserer
Erzeugungskapazitäten.
Strom produzieren wir nicht nur selbst, sondern beziehen
ihn auch von Anbietern außerhalb des Konzerns. Diese
Bezüge lagen im Berichtszeitraum bei 14.560 GWh
(Vorjahr: 6.937 GWh).
scrollen
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Außenumsatz: Rückgang um 29 %.Unser Umsatz mit konzernexternen Kunden belief sich auf
6.629 Mio. € (ohne Erdgas- und Stromsteuer). Das ist
29 % weniger als im Vorjahresquartal (9.340 Mio. €).
Die Erlöse mit unserem Hauptprodukt Strom sind um 30 %
auf 5.856 Mio. € und die mit Erdgas um 35 % auf 416
Mio. € gesunken. In beiden Fällen waren
Preisrückgänge ausschlaggebend für die
Umsatzentwicklung.
Eine Kennzahl, die vor allem bei
nachhaltigkeitsorientierten Investoren auf Interesse
stößt, ist der Prozentsatz, den die Erlöse
aus Kohlestrom und sonstigen Kohleprodukten am
Konzernumsatz ausmachen. Im ersten Quartal 2024 betrug der
Anteil 15 % (Vorjahr: 22 %).
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Bereinigtes EBITDA mit 1,7 Mrd. € deutlich unter dem hohen Vorjahresniveau.Im ersten Quartal 2024 erzielten wir ein bereinigtes
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(bereinigtes EBITDA) von 1.709 Mio. €. Wie auf Seite 6
dargelegt, bezieht sich die Zahl ausschließlich auf
das Kerngeschäft, da wir für die
Ausstiegstechnologien Braunkohle und Kernenergie kein
bereinigtes EBITDA mehr ausweisen. Gegenüber dem
Vorjahresquartal hat sich das Ergebnis um 26 % verringert.
Zuzuordnen ist das in erster Linie dem Segment Flexible
Erzeugung: Hier blieben die Margen aus
Stromterminverkäufen und die Erträge aus der
kurzfristigen Optimierung unseres Kraftwerkseinsatzes weit
hinter dem hohen Vorjahresniveau zurück. Stark
verringert hat sich auch das Ergebnis der Position
Sonstige, Konsolidierung, das im Vorjahresquartal durch
einen Bundeszuschuss für den deutschen
Übertragungsnetzbetreiber Amprion (RWE-Anteil: 25,1 %)
geprägt war. Positive Effekte ergaben sich aus der
Inbetriebnahme neuer Wind- und Solarparks sowie aus
verbesserten Windverhältnissen. Außerdem trug
die zum 1. März 2023 erworbene US-Gesellschaft Con
Edison Clean Energy Businesses erstmals im gesamten
Berichtszeitraum zum Ergebnis bei.
In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende
Ergebnisentwicklung:
scrollen
Ausstiegstechnologien:Wie auf Seite 6 dargelegt, steuern wir unsere deutschen
Braunkohle- und Kernenergie-Aktivitäten mit einem
bereinigten Cash Flow. Dieser ergibt sich, wenn man von den
operativen Mittelzuflüssen die Nettoinvestitionen
abzieht. Im ersten Quartal 2024 haben wir mit den
Ausstiegstechnologien einen bereinigten Cash Flow von 232
Mio. € erzielt, gegenüber 391 Mio. € im
Vorjahreszeitraum. Hauptgrund für diese Entwicklung
war, dass das zum 15. April 2023 abgeschaltete
Kernkraftwerk Emsland nicht mehr zur Stromerzeugung
beitragen konnte.
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Bereinigtes EBIT auf 1,2 Mrd. € gesunken.Unser bereinigtes EBIT lag bei 1.220 Mio. € und
damit deutlich unter dem Vorjahreswert (1.858 Mio. €).
Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es sich durch die
betrieblichen Abschreibungen, die sich im Berichtszeitraum
auf 489 Mio. € beliefen (Vorjahr: 454 Mio. €).
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Überleitung zum Nettoergebnis: Hohe temporäre Erträge aus der Derivate-Bewertung.Die Überleitung vom bereinigten EBIT zum
Nettoergebnis war von nicht operativen
Sondereinflüssen geprägt, die sich per saldo
positiv niederschlugen. Quantitativ am bedeutendsten waren
Erträge aus der Bewertung von Derivaten, die aber nur
vorübergehender Natur sind. Im Folgenden stellen wir
dar, wie sich die Einzelposten der
Überleitungsrechnung entwickelt haben.
scrollen
Unser bereinigtes Finanzergebnis lag mit -166 Mio.€
etwas unter dem Vorjahreswert (-150 Mio.€). Dabei kam
zum Tragen, dass sich unsere Bankguthaben verringerten und
wir dementsprechend niedrigere Zinserträge erzielten.
Trotz der erhöhten langfristigen Verschuldung durch
Anleiheemissionen blieben unsere Zinsaufwendungen nahezu
unverändert. Grund dafür ist, dass wir die
kurzfristigen Finanzierungen zurückgefahren haben.
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Das neutrale Ergebnis, in dem wir wesentliche nicht
operative oder aperiodische Sachverhalte erfassen, betrug
1.397 Mio. € (Vorjahr: 207 Mio. €). Seine
Hauptpositionen entwickelten sich wie folgt:
scrollen
Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 2.451 Mio.
€ (Vorjahr: 1.915 Mio. €). Die Ertragsteuern
summierten sich auf 487 Mio. €, was einer Steuerquote
von 20 % entspricht. Die Quote deckt sich mit dem Planwert,
den wir für das Geschäftsjahr 2024 unter
Berücksichtigung der erwarteten Erträge in
unseren Märkten, der dort geltenden Steuersätze
und der Nutzung von Verlustvorträgen abgeleitet haben.
Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter sind um 9
Mio. € auf 42 Mio. € gesunken. Hauptursache
dafür waren rückläufige Erträge unseres
Gaskraftwerks im türkischen Denizli, an dem das
Energieunternehmen Turcas mit 30 % beteiligt ist. Zwar hat
sich die Verfügbarkeit der Anlage verbessert,
allerdings blieben die Erzeugungsmargen deutlich hinter dem
Vorjahresniveau zurück.
Unser Nettoergebnis, das die Ergebnisanteile der
RWE-Aktionäre wiedergibt, betrug 1.922 Mio. €.
Der Vorjahreswert hatte bei 1.598 Mio. € gelegen.
scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Bereinigtes Nettoergebnis von 0,8 Mrd. €.Das bereinigte Nettoergebnis hat sich um 514 Mio. €
auf 801 Mio. € verringert. Das ist in erster Linie auf
die niedrigeren operativen Erträge
zurückzuführen. Um das bereinigte Nettoergebnis
zu ermitteln, haben wir das neutrale Ergebnis in der
Überleitungsrechnung herausgerechnet und die
Steuerquote entsprechend angepasst, so dass sie (weiterhin)
dem erwähnten Planwert von 20 % entspricht. Das
bereinigte Nettoergebnis je Aktie belief sich auf 1,08
€, gegenüber 1,77 € im Vorjahreszeitraum.
Den Werten liegt eine Aktienzahl von 743,8 Mio. Stück
zugrunde.
scrollen
scrollen
1 In der Tabelle sind ausschließlich
zahlungswirksame Investitionen erfasst.
Investitionstätigkeit: Fokus auf Ausbau der erneuerbaren Energien.Im ersten Quartal 2024 haben wir 2.861 Mio. €
investiert (Vorjahr: 5.432 Mio. €). Die Mittel wurden
größtenteils in den Segmenten Offshore Wind (64
%) und Onshore Wind / Solar (30 %) eingesetzt.
Für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte haben wir 1.723 Mio. € ausgegeben,
etwa doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum (874 Mio.
€). Im Vordergrund standen dabei Windkraft- und
Solarprojekte in Europa und den USA. Größte
Einzelposten waren der Bau des britischen Nordsee-Windparks
Sofia und Reservierungsgebühren für
Offshore-Standorte auf der südlichen Doggerbank, die
wir bis zur endgültigen Investitionsentscheidung an
die britische Krone zahlen müssen.
Unsere Akquisitionen und Finanzanlageinvestitionen
blieben mit 1.138 Mio. € deutlich hinter dem
Vorjahreswert (4.558 Mio. €) zurück, der wegen
des Erwerbs von Con Edison Clean Energy Businesses
ungewöhnlich hoch ausgefallen war. Größte
Transaktion im Berichtszeitraum war der Erwerb von drei
Offshore-Windkraftprojekten in Großbritannien, die
wir von Vattenfall übernommen haben (siehe Seite 3).
Von den Investitionen waren 96 % taxonomiekonform
(Vorjahr: 90 %), d. h., in dieser Höhe entfielen sie
auf Projekte, die gemäß EU-Taxonomie-Verordnung
als nachhaltig einzustufen sind. Bei der Ermittlung des
Anteils haben wir Gesamtinvestitionen in Höhe von
3.164 Mio. € zugrunde gelegt. Die Abweichung vom oben
angegebenen Betrag (2.861 Mio. €) erklärt sich
dadurch, dass auch nicht zahlungswirksame Vorgänge
taxonomierelevant sind und dass anstelle der Ausgaben
für Akquisitionen die daraus resultierenden
Vermögenszugänge berücksichtigt werden.
scrollen
1 Angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
Operativer Cash Flow durch Zahlung von Variation Margins belastet.Unser Cash Flow aus laufender
Geschäftstätigkeit lag mit -2.143 Mio.€ im
negativen Bereich. Hohe Ausgaben für die Beschaffung
von CO
2-Emissionsrechten haben wesentlich dazu
beigetragen. In der Regel erwerben wir den Großteil
der für ein Geschäftsjahr benötigten
Zertifikate im ersten Quartal des Folgejahres, was zu einer
saisonalen Verzerrung beim Cash Flow führt. Aber auch
im Vergleich zu 2023 (886 Mio. €) fiel der operative
Cash Flow niedrig aus. Eine Rolle spielte dabei, dass wir
im Berichtszeitraum mehr Variation Margins für
Commodity-Derivate gezahlt als vereinnahmt haben, nachdem
es im Vorjahresquartal Nettozuflüsse gegeben hatte.
Außerdem erzielten wir niedrigere Einnahmen aus dem
Verkauf von eingespeichertem Gas, was hauptsächlich
auf Preiseffekten beruhte. Daneben machte sich das
rückläufige operative Ergebnis bemerkbar.
Die Investitionstätigkeit führte zu einem
Mittelabfluss von 1.592 Mio. €, gegenüber 749
Mio. € im Vorjahreszeitraum. Unsere Investitionen
blieben zwar hinter dem Niveau von 2023 zurück, das
vom Erwerb des US-Unternehmens Con Edison Clean Energy
Businesses geprägt war. Allerdings haben wir auch in
wesentlich geringerem Umfang kurzfristige Geldanlagen
veräußert.
Aus der Finanzierungstätigkeit resultierte ein Cash
Flow in Höhe von 652 Mio. € (Vorjahr: -395
Mio.€). Einnahmen ergaben sich u.a. dadurch, dass der
in Abu Dhabi ansässige Energieversorger Masdar einen
49 %-Anteil am Offshore-Windkraft-Projekt Dogger Bank South
übernommen hat. Weitere Mittel flossen uns durch die
im Januar begebene grüne Anleihe über 500 Mio.
€ zu. Gegenläufig wirkte die Tilgung von
Bankschulden und Commercial Paper.
Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der
Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit hat sich unser
Liquiditätsbestand um 3.032 Mio. € verringert.
Zieht man vom Cash Flow aus laufender
Geschäftstätigkeit die Investitionen ab und
addiert die Einnahmen aus Desinvestitionen und
Anlagenabgängen, erhält man den Free Cash Flow.
Dieser lag im Berichtszeitraum bei - 4.915 Mio. €
(Vorjahr: - 4.468 Mio. €).
Nettoschulden in Höhe von 11,2 Mrd. €.Unsere Nettoschulden beliefen sich zum 31. März
2024 auf 11.222 Mio. €. Gegenüber dem Stand zum
31. Dezember 2023 sind sie um 4.635 Mio. € gestiegen.
Eine zentrale Rolle spielten dabei unsere hohen
Investitionen und die zum Teil temporären Belastungen
beim operativen Cash Flow.
scrollen
Prognose 2024RWE-Konzern bekräftigt Ergebnisprognose.Unser aktueller Ausblick auf die Ergebnisentwicklung im
laufenden Geschäftsjahr entspricht dem Stand vom
März 2024 (siehe Geschäftsbericht 2023, Seite 60
f.). Das operative Ergebnis von RWE wird sehr
wahrscheinlich weit hinter dem hohen Niveau von 2023
zurückbleiben. Beim Kapitalmarkttag am 28. November
2023 hatten wir für das Kerngeschäft ein
bereinigtes EBITDA von 5,2 bis 5,8 Mrd. €
prognostiziert. Daran halten wir fest, allerdings erwarten
wir jetzt einen Wert am unteren Rand der Bandbreite. Grund
dafür ist, dass sich die Stromnotierungen seit
November 2023 deutlich verringert haben. Das bereinigte
EBIT unseres Kerngeschäfts hatten wir auf 3,2 bis 3,8
Mrd. € veranschlagt. Auch bei dieser Kennzahl werden
wir wohl am unteren Ende der Bandbreite abschließen.
Gleiches gilt für das bereinigte Nettoergebnis, dessen
Prognosekorridor bei 1,9 bis 2,4 Mrd. € liegt. Der
erwartete Ergebnisrückgang basiert auf der Annahme,
dass das Handelsergebnis, die Strommargen und die
Erträge aus der kurzfristigen Optimierung unseres
Kraftwerkseinsatzes nicht an das hohe Niveau von 2023
heranreichen werden. Positive Effekte versprechen wir uns
von der Inbetriebnahme neuer Windparks, Solarparks und
Batteriespeicher.
Ausstiegstechnologien.Für unsere deutschen Braunkohle- und
Kernenergie-Aktivitäten prognostizieren wir einen
bereinigten Cash Flow in Höhe von 0,3 bis 0,6 Mrd.
€ (Vorjahr: 117 Mio. €). Nähere
Erläuterungen zu dieser Steuerungskennzahl finden sich
auf Seite 6.
Sachinvestitionen deutlich über Vorjahr.Unsere Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte wollen wir gegenüber 2023 (5.146
Mio. €) deutlich steigern. Die Mittel verwenden wir
hauptsächlich für Windenergie-, Solar- und
Batterieprojekte in Europa und den USA. Ein aktueller
Schwerpunkt unser Investitionstätigkeit ist der Ausbau
der Windkraft in der Nordsee.
scrollen
1 Teilweise angepasste Werte; siehe
Erläuterung auf Seite 5 f.
Leverage Factor: Obergrenze von 3,0 wird voraussichtlich klar eingehalten.Das Verhältnis der Nettoschulden zum bereinigten
EBITDA des Kerngeschäfts (Leverage Factor) lag 2023
bei 0,9 und damit weit unter der Obergrenze von 3,0, die
wir uns für diese Kennzahl gesetzt haben. Wegen
unserer hohen Wachstumsinvestitionen dürfte sich der
Leverage Factor im laufenden Geschäftsjahr
erhöhen. Die erwähnte Obergrenze wird er aber
wohl weiterhin deutlich unterschreiten.
Dividende für das Geschäftsjahr 2024.Der Vorstand der RWE AG strebt für das
Geschäftsjahr 2024 eine Gewinnausschüttung je
Aktie in Höhe von 1,10 € an. Gegenüber der
Dividende für 2023 ist das ein Plus von 0,10 €.
Konzernzwischenabschluss (verkürzt)Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
1 Eine Darstellung der Umsatzerlöse nach
Produkten und Segmenten findet sich auf Seite 9.
2 Angepasste Vorjahreswerte; siehe Seite 6.
Gesamtergebnisrechnungscrollen
BilanzAktivascrollen
Passivascrollen
Kapitalflussrechnungscrollen
1 Angepasste Vorjahreswerte; siehe Seite 6.
Finanzkalender 2024 / 2025scrollen
Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 15. Mai 2024
veröffentlicht worden. Alle Veranstaltungen zur
Veröffentlichung von Finanzberichten und die
Hauptversammlung werden live im Internet übertragen.
Aufzeichnungen sind mindestens zwölf Monate lang
abrufbar.
RWE Aktiengesellschaft
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||