RWE AktiengesellschaftEssenZwischenmitteilung über das erste Quartal 2025RWE bekräftigt Ergebnisprognose für das
Geschäftsjahr 2025 // Bereinigtes EBITDA im ersten
Quartal mit 1,3 Mrd.€ im erwarteten Rahmen //
Zusätzliche Erträge durch Inbetriebnahme neuer
Erzeugungskapazitäten, aber auch Belastungen wegen
schwacher Windverhältnisse und niedrigerer
realisierter Strompreise // RWE gewinnt Norges Bank
Investment Management als Partner für die
Offshore-Windkraftprojekte Nordseecluster und Thor
Auf einen Blickscrollen
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1 Teilweise angepasste Vorjahreswerte; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
KonzernzwischenlageberichtWesentliche EreignisseRWE kürzt Investitionsprogramm und erhöht Renditeanforderungen an neue Projekte.Bei der Veröffentlichung unserer
Geschäftszahlen am 20. März 2025 haben wir
bekanntgegeben, dass wir unser laufendes
Investitionsprogramm deutlich reduzieren werden. Wir planen
nun, im Zeitraum von 2025 bis 2030 Nettoausgaben von 35
Mrd. € für neue Erzeugungs-, Speicher- und
Elektrolysekapazitäten zu tätigen, rund 10 Mrd.
€ weniger als bisher vorgesehen. Hintergrund ist, dass
die Rahmenbedingungen unsicherer geworden sind,
insbesondere in den USA (siehe nächste Seite). Auf die
veränderte Risikolage reagieren wir mit einem
strikteren Risikomanagement und einer Anhebung der
Renditeanforderung an neue Projekte von durchschnittlich 8%
auf über 8,5%. Sollte sich abzeichnen, dass geplante
Vorhaben unsere Renditeerwartungen nicht erfüllen,
werden wir die Kapitalallokation anpassen und unsere
Investitionen gegebenenfalls weiter zurückfahren. Die
eingesparten Mittel könnten dann beispielsweise
für zusätzliche Aktienrückkäufe
eingesetzt werden. Trotz der niedrigeren Investitionen
gehen wir unverändert davon aus, im Jahr 2027 ein
bereinigtes Nettoergebnis je Aktie von etwa 3 € zu
erreichen. Für 2030 liegt der Zielwert weiterhin in
der Größenordnung von 4€.
Norges Bank Investment Management beteiligt sich an Nordsee-Windkraftprojekten.Im März 2025 haben wir mit Norges Bank Investment
Management (NBIM) vereinbart, dass NBIM 49% der Anteile an
den Offshore-Windkraftprojekten Nordseecluster A/B und Thor
übernimmt. Die übrigen 51% verbleiben bei RWE.
Die Transaktion soll noch im zweiten Quartal abgeschlossen
werden. Der Kaufpreis beträgt rund 1,4 Mrd. €. Er
deckt 49% der bis zur Übertragung der Anteile
angefallenen Investitionsausgaben ab. Bei Thor handelt es
sich um einen 1.080-MW-Offshore-Windpark, den wir derzeit
vor der Westküste Jütlands (Dänemark)
errichten. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.
Nordseecluster A und B sind zwei deutsche
Offshore-Projekte, mit denen wir nördlich der Insel
Juist Erzeugungskapazitäten von 660 MW bzw. 900 MW
schaffen werden. Die Windparks sollen im Jahr 2027 bzw.
2029 mit allen Turbinen am Netz sein. Auch nach dem
Anteilsverkauf bleibt RWE für den Bau und Betrieb von
Thor und Nordseecluster A/B verantwortlich. In den ersten
15 Betriebsjahren werden wir zudem die Vermarktung der
gesamten Stromproduktion übernehmen.
Langfristvereinbarung mit Total Energies über die Lieferung von grünem Wasserstoff.Mit TotalEnergies haben wir im März 2025 eine
wegweisende Vereinbarung über die Lieferung von
grünem Wasserstoff getroffen. Vorgesehen ist, dass uns
das französische Unternehmen ab 2030 jährlich
rund 30.000 Tonnen H
2 abnimmt, die es in seiner Raffinerie in Leuna
(Sachsen-Anhalt) einsetzt. Der Wasserstoff stammt aus einer
Elektrolyseanlage, die wir derzeit in Lingen
(Niedersachsen) errichten. Die Vereinbarung gilt für
einen Zeitraum von 15 Jahren. Sie ermöglicht es
unserem Partner TotalEnergies, pro Jahr Emissionen von etwa
300.000 Tonnen CO
2 einzusparen. Das entspricht dem
jahresdurchschnittlichen Ausstoß von rund 140.000
Pkw.
Erfolg bei britischer Kapazitätsmarktauktion.Im März 2025 fand eine Auktion für den
britischen Kapazitätsmarkt statt, die sich auf den
Vorhaltezeitraum vom 1. Oktober 2028 bis 30. September 2029
bezog. Mit Ausnahme eines kleinen Batteriespeichers konnten
sich alle RWE-Anlagen, die am Bieterverfahren teilnahmen,
für Kapazitätszahlungen qualifizieren. Sie kommen
zusammen auf eine gesicherte Leistung von 6.444 MW. Dabei
handelt es sich im Wesentlichen um Gaskraftwerke.
Außerdem waren wir mit neun Laufwasserkraftwerken,
zwei Batterieprojekten und zwei Windparks bei der Auktion
erfolgreich. Die im Bieterverfahren ermittelte
Kapazitätsprämie beträgt 60£ je
Kilowatt zuzüglich Inflationsausgleich. Sie wird uns
dafür gewährt, dass unsere Anlagen im oben
genannten Zeitraum am Netz sind und zur Stromversorgung
beitragen.
Niederländisches Kraftwerk Amer auf 100% Biomassenutzung umgestellt.Seit Januar 2025 betreiben wir den niederländischen
Kraftwerksblock Amer 9 nur noch mit Biomasse. Zuvor hatten
wir in der Anlage Steinkohle mitverbrannt, was aber laut
Gesetz nur bis Ende 2024 zulässig war. Amer 9 ist seit
1993 in Betrieb. Die Anlage lief zunächst
ausschließlich mit Steinkohle. Im Jahr 2000 haben wir
damit begonnen, Biomasse beizufeuern, und den Anteil dieses
Brennstoffs in der Folgezeit immer weiter erhöht.
Dividende von 1,10€ je Aktie gezahlt.Die Hauptversammlung der RWE AG vom 30. April 2025 hat
dem Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
für das zurückliegende Geschäftsjahr mit
breiter Mehrheit zugestimmt. Demgemäß haben wir
am 6. Mai einen Betrag von 1,10 € je Aktie
ausgeschüttet. Das sind 0,10 € mehr als im
Vorjahr.
Deutschland: CDU und SPD einigen sich auf Koalitionsvertrag.Rund eineinhalb Monate nach der vorgezogenen
Bundestagswahl vom 23. Februar 2025 haben sich CDU/CSU und
SPD auf einen Koalitionsvertrag verständigt. Bei den
Eckpfeilern der Energiepolitik setzt die neue Regierung
unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf Kontinuität.
Sie bekennt sich zu den nationalen und internationalen
Klimaschutzzielen, zum deutschen Kohleausstieg bis 2038,
zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zum Hochlauf der
Wasserstoffwirtschaft. Allerdings plant sie, die
Energieversorgung künftig stärker an den Zielen
der Zuverlässigkeit, Bezahlbarkeit und Kosteneffizienz
auszurichten. Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass
Unternehmen und Haushalte beim Strombezug um mindestens
fünf Cent pro Kilowattstunde entlastet werden. Dies
will die Koalition durch Senkungen der Stromsteuer, Umlagen
und Netzentgelte erreichen. Außerdem spricht sie sich
dafür aus, dass künftig auch Reservekraftwerke
zur Stabilisierung der Stromgroßhandelspreise
eingesetzt werden können. Die Umsetzung der
Energiewende soll durch Entbürokratisierung und
beschleunigte Genehmigungsverfahren vorangetrieben werden.
Anknüpfend an Pläne der Vorgängerregierung
wollen die Koalitionspartner durch schnellstmögliche
technologieoffene Ausschreibungen einen verlässlichen
Rahmen für Investitionen in ausreichend gesicherte
Erzeugungsleistung schaffen. Ziel ist es, Anreize für
den Bau von bis zu 20 GW an Gaskraftwerksleistung bis 2030
zu setzen. Darüber hinaus soll ein technologieoffener
und marktwirtschaftlicher Kapazitätsmechanismus
eingeführt werden. Beim Hochlauf der
Wasserstoffwirtschaft will die neue Bundesregierung
pragmatisch agieren und auch Alternativen wie die
Abscheidung und Speicherung von CO
2 vorantreiben.
Neue US-Regierung stellt Offshore-Windkraftprojekte auf den Prüfstand.Bei seinem Amtsantritt im Januar 2025 hat
US-Präsident Donald Trump die Weichen für eine
stärker auf fossile Brennstoffe wie Öl und Gas
ausgerichtete Energiepolitik gestellt. Per Dekret legte er
fest, dass bis auf Weiteres keine neuen Gebiete für
Offshore-Windkraftvorhaben verpachtet werden dürfen,
und ordnete eine umfassende Überprüfung der
bundesbehördlichen Genehmigungsprozesse für
Windkraftprojekte an. Das hatte bereits erste Konsequenzen:
Mitte April hat das Innenministerium ein Bauprojekt vor der
Küste New Yorks vorläufig gestoppt, weil es
Fehler beim Genehmigungsverfahren vermutet. RWE verfolgt in
den USA drei Offshore-Windkraftvorhaben, die aber noch in
einem früheren Stadium sind und für die noch
keine Investitionsentscheidung getroffen wurde. Bereits
direkt nach der US-Wahl im November 2024 haben wir
beschlossen, unsere Ausgaben für sie wegen der sich
abzeichnenden politischen Unwägbarkeiten
vorläufig auf ein Minimum zu reduzieren. Bei Solar-
und Windkraftprojekten an Land sehen wir geringere Risiken.
Hier liegen für alle Anlagen im Bau die
bundesbehördlichen Genehmigungen vor.
USA erhöhen die Zollschranken.Anfang April hat die US-Regierung ihre neuen
Zollpläne vorgelegt. Nahezu alle in die USA
eingeführten Güter sollen mit 10% belastet
werden. Bei bereits zu verzollenden Produkten steigt die
Belastung entsprechend an. Die 10% sind als Mindestsatz zu
verstehen, der sich je nach Herkunft oder Güterklasse
weiter erhöhen kann. Allerdings hat die US-Regierung
die länderspezifischen Aufschläge zum
großen Teil bis Juli ausgesetzt. Für Güter
wie z. B. Halbleiter, Pharmaerzeugnisse oder
Energieprodukte sind vorerst keine Zölle geplant.
Demgegenüber wird auf Stahl- und Aluminiumimporte
bereits seit März 2025 eine Abgabe von 25% erhoben.
Außerdem soll es nach dem Willen des
US-Handelsministeriums demnächst Strafzölle
für Solarmodulhersteller aus Südostasien geben,
weil den Unternehmen unfaire Handelspraktiken vorgeworfen
werden. Dazu bedarf es aber noch der Zustimmung der United
States International Trade Commission, einer
unabhängigen Bundesbehörde mit
gerichtsähnlicher Funktion. Um Lieferkettenrisiken zu
begrenzen, die sich aus Zöllen und anderen
Handelshemmnissen ergeben, haben wir uns für laufende
Projekte schon frühzeitig mit Anlagenkomponenten
eingedeckt und Vorratsbestände angelegt. Darüber
hinaus diversifizieren wir unsere Bezugsquellen und nutzen
mittlerweile verstärkt Angebote von Herstellern, die
in den USA ansässig sind.
Vorbemerkungen zur BerichtsweiseKonzernstruktur mit fünf Segmenten.Bei der Darstellung des Geschäftsverlaufs
untergliedern wir den RWE-Konzern in fünf Segmente,
die folgende Bezeichnungen haben: (1) Offshore Wind, (2)
Onshore Wind/Solar, (3) Flexible Erzeugung, (4)
Energiehandel und (5) Ausstiegstechnologien. Die Segmente
(1) bis (4) bilden unser Kerngeschäft, das wir
ausbauen wollen, während die unter (5)
zusammengefassten Aktivitäten perspektivisch an
Bedeutung verlieren werden.
Zu den Segmenten im Einzelnen:
1. Offshore Wind: Hier erfassen wir unser Geschäft
mit der Windkraft auf See. Geführt wird es von RWE
Offshore Wind.
2. Onshore Wind/Solar: Zu diesem Segment zählen
unsere Aktivitäten auf dem Gebiet der Windkraft an
Land und der Solarenergie sowie Teile unseres
Batteriespeichergeschäfts. Je nach Kontinent liegt die
Zuständigkeit dafür bei RWE Renewables
Europe&Australia oder der in Nordamerika tätigen
Gesellschaft RWE Clean Energy.
3. Flexible Erzeugung: Hier ist die Stromerzeugung mit
Laufwasser-, Pumpspeicher-, Biomasse- und Gaskraftwerken
gebündelt. Das Segment umfasst außerdem das
niederländische Steinkohle-Biomasse-Kraftwerk
Eemshaven, Batteriespeicher und die auf Projektmanagement
und Ingenieurdienstleistungen spezialisierte Gesellschaft
RWE Technology International. Ebenfalls darin enthalten
sind unsere Beteiligungen an den Energieversorgern KELAG in
Österreich (37,9%) und EPZ in den Niederlanden (30%).
Übergeordnete Führungsgesellschaft in dem Segment
ist RWE Generation, zu deren Aufgaben auch die
Ausgestaltung und Umsetzung unserer Wasserstoffstrategie
gehört.
4. Energiehandel: Unsere Handelsaktivitäten mit
Strom, Pipeline-Gas, LNG und weiteren energienahen
Commodities stellen wir in diesem Segment dar. Verantwortet
werden sie von RWE Supply&Trading. Die Gesellschaft hat
ein breites Tätigkeitsspektrum, zu dem auch das
Vertriebsgeschäft mit Großkunden, das
Gasspeichergeschäft und der Aufbau von
LNG-Infrastrukturen gehören. Außerdem
übernimmt sie Aufgaben für die
Erzeugungsgesellschaften des Konzerns: Dazu zählen die
externe Vermarktung der Stromproduktion und die
kurzfristige Optimierung des Kraftwerkseinsatzes, wobei die
Erträge aus diesen Aktivitäten den jeweiligen
Erzeugungsgesellschaften zufließen.
5. Ausstiegstechnologien: Hier berichten wir über
Tätigkeiten, die nicht zu unserem Kerngeschäft
gehören. Dabei handelt es sich in erster Linie um die
Förderung, Verstromung und Veredelung von Braunkohle
im Rheinischen Revier sowie den sicheren Rückbau
unserer stillgelegten deutschen Kernkraftwerke.
Verantwortlich dafür ist RWE Power.
Gesellschaften mit segmentübergreifenden Aufgaben
wie die Holding RWE AG und bilanzielle Effekte aus der
Konsolidierung von Konzernaktivitäten sind im
Kerngeschäft unter der Position "Sonstige,
Konsolidierung" subsumiert. Ferner darin enthalten sind
unsere Anteile am deutschen Übertragungsnetzbetreiber
Amprion (25,1%) und an E.ON (15%), wobei wir die
E.ON-Dividende im bereinigten Finanzergebnis ausweisen. Die
Position umfasst auch unsere 50 %-Beteiligung an der
Gesellschaft URANIT, die 33% an der auf Uran-Anreicherung
spezialisierten Urenco hält.
Neue Bilanzierung der Kapazitätsreserve am Standort Gersteinwerk.Unsere Erdgasblöcke F, G und K1 am Standort
Gersteinwerk in Werne (Westfalen) sind zum 1. Oktober 2020
(F/G) bzw. zum 1. Oktober 2024 (Kl) in die deutsche
Kapazitätsreserve überführt worden. Für
den Einsatz der Anlagen ist nun der
Übertragungsnetzbetreiber Amprion zuständig. Die
Bereitstellung der Reserveleistung ist zunächst als
schwebendes Geschäft bilanziert worden. Nun erfassen
wir sie als Finanzierungsleasing gemäß IFRS 16.
Das heißt: In der Bilanz weisen wir anstelle der
Kraftwerke (Sachanlagen) eine Forderung aus
Finanzierungsleasing aus, die den abgezinsten
künftigen Einnahmen entspricht. Die Umstellung
erfolgte im Bericht über das erste Halbjahr 2024. Aus
Gründen der Vergleichbarkeit nutzen wir in der
vorliegenden Zwischenmitteilung über das erste Quartal
2025 entsprechend angepasste Vorjahreszahlen. Der
Methodenwechsel wirkt sich auch auf die Gewinn- und
Verlustrechnung sowie die Kapitalflussrechnung aus, aber
nicht auf das bereinigte EBITDA.
Geänderte Beurteilung der Werthaltigkeit von steuerlichen Verlustvorträgen.Eine weitere methodische Änderung, die zu
Anpassungen von Vorjahreswerten führt, betrifft den
steuerlichen Organkreis unserer US-Aktivitäten: Bei
der Überprüfung der Werthaltigkeit von aktiven
latenten Steuern aus Verlustvorträgen wird dort seit
dem Jahresabschluss 2024 mitberücksichtigt, dass es
einen Überhang passiver latenter Steuern gibt. Bis
dahin haben wir ausschließlich auf die
zukünftige steuerliche Ergebniserwartung abgestellt.
In der vorliegenden Zwischenmitteilung ist der
Methodenwechsel auch in den Zahlen für das erste
Quartal 2024 reflektiert.
Zukunftsbezogene Aussagen.Die vorliegende Zwischenmitteilung enthält
Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des
RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der
wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen
beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar.
Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die
uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur
Verfügung standen. Dennoch besteht die
Möglichkeit, dass die tatsächlichen Entwicklungen
von den Prognosen abweichen - etwa wenn sich die zugrunde
gelegten Annahmen als unzutreffend erweisen oder
unvorhergesehene Risiken eintreten. Für die
Korrektheit zukunftsbezogener Aussagen können wir
daher keine Gewähr übernehmen.
Erläuterung des Geschäftsverlaufsscrollen
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Stromproduktion 5% über Vorjahr.Im ersten Quartal 2025 hat RWE 35.386 GWh Strom
produziert. Davon stammten 37% aus regenerativen Quellen,
34% aus Erdgas und 28% aus Kohle. Verglichen mit den ersten
drei Monaten des Vorjahres hat sich unsere Stromproduktion
um 5% erhöht. Vor allem unsere Gaskraftwerke waren
besser ausgelastet als 2024. Dabei kam zum Tragen, dass
schwache Windverhältnisse in unseren europäischen
Kernmärkten zu einer Verknappung des Stromangebots und
dementsprechend höheren Stromspotpreisen führten.
Bei unserem Gaskraftwerk im türkischen Denizli
erklärt sich die Produktionssteigerung dadurch, dass
die Wasserkraftwerke in der Region wegen geringer
Niederschlagsmengen nur schwach ausgelastet waren und sich
deshalb die Marktbedingungen für andere
Erzeugungstechnologien verbesserten. Marktbedingt gestiegen
sind auch die Strommengen, die wir in den Niederlanden aus
Steinkohle erzeugt haben. Bei der Braunkohle verzeichneten
wir dagegen einen Volumenrückgang. Eine Rolle spielte
dabei, dass wir im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs die
Blöcke Niederaußem E/F, Neurath C/D/E (alle zum
31. März 2024) und Weisweiler F (zum 1. Januar 2025)
stillgelegt haben. Außerdem war das Kraftwerk Neurath
F wegen eines Kesselschadens für längere Zeit vom
Netz.
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Trotz des fortgesetzten Ausbaus unserer Solar- und
Windkraftkapazitäten hat sich unsere Stromproduktion
aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal 2025 um 6%
verringert. Ausschlaggebend dafür waren die
ungewöhnlich schwachen Windverhältnisse in
Europa. Darüber hinaus minderten gesunkene
Niederschlagsmengen die Auslastung unserer deutschen und
britischen Laufwasserkraftwerke. An unseren
nordamerikanischen Standorten waren die Wetterbedingungen
dagegen insgesamt etwas besser als 2024. Positiven Einfluss
auf das Produktionsvolumen hatte, dass wir neue Wind- und
Solarparks in Betrieb genommen haben, insbesondere in den
USA. Außerdem haben wir in den Niederlanden wegen
günstiger Marktbedingungen mehr Strom aus Biomasse
produziert.
Strom erzeugen wir nicht nur selbst, sondern beziehen
ihn auch von konzernexternen Anbietern, insbesondere im
Rahmen unseres Vertriebsgeschäfts mit
Großkunden. Die Fremdbezüge lagen im
Berichtszeitraum bei 12.508 GWh (Vorjahr: 14.560 GWh).
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1 Ohne Erdgas- und Stromsteuer. Teilweise
angepasste Vorjahreszahlen; siehe Erläuterung auf
Seite 6.
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Außenumsatz: Rückgang um 4%.Unser Umsatz aus konzernexternen Liefer- und
Leistungsbeziehungen betrug 6.386 Mio. € (ohne Erdgas-
und Stromsteuer). Das sind 4% weniger als in den ersten
drei Monaten des Vorjahres (6.618 Mio.€). Die
Erlöse mit unserem Hauptprodukt Strom sind um 7% auf
5.467 Mio. € gesunken, weil sich die Absatzmengen
verringerten und die bei Stromterminverkäufen
erzielten Preise unter dem Vorjahresniveau lagen. Der
Gasumsatz hat sich dagegen um 53% auf 636 Mio.€
erhöht. Ausschlaggebend dafür waren stark
gestiegene Verkaufspreise.
Ermittelt man den Konzernumsatz auf Bruttobasis, d.h.
inklusive der Erlöse aus der kommerziellen Optimierung
unserer Erzeugungsposition, ergibt sich ein Wert von 12.211
Mio. € (Vorjahr: 14.674 Mio.€).
Der Anteil kohlebasierter Erlöse am Bruttoumsatz
betrug 16%. Trotz des fortgesetzten Braunkohleausstiegs war
er höher als 2024 (14%). Eine Rolle spielte dabei,
dass wir in den Niederlanden mehr Steinkohle verstromt
haben, was u.a. auf die wetterbedingt schwache Auslastung
von Windkraftanlagen zurückzuführen ist.
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Bereinigtes EBITDA mit 1,3 Mrd.€ deutlich unter dem hohen Vorjahresniveau.Im ersten Quartal 2025 erzielten wir ein bereinigtes
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(bereinigtes EBITDA) von 1.307 Mio.€ (Vorjahr: 1.709
Mio.€). In den Segmenten Flexible Erzeugung und
Energiehandel konnten wir erwartungsgemäß nicht
an die gute Ertragslage von 2024 anknüpfen.
Außerdem führten die schwachen
Windverhältnisse zu Ergebniseinbußen. Dem
standen positive Effekte aus der Inbetriebnahme neuer
Windkraftanlagen, Solarparks und Batteriespeicher
gegenüber.
Auf Ebene der Segmente zeigte sich folgende
Ergebnisentwicklung:
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Bereinigtes EBIT auf 0,8 Mrd.€ gesunken.Unser bereinigtes EBIT lag bei 813 Mio.€ und damit
ebenfalls deutlich unter dem Vorjahreswert (1.220 Mio.
€). Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es sich durch
die betrieblichen Abschreibungen, die sich im
Berichtszeitraum auf 494 Mio.€ beliefen (Vorjahr: 489
Mio.€).
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1 Teilweise angepasste Vorjahreszahlen; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
Überleitung zum Nettoergebnis durch Sondereinflüsse geprägt.In der Überleitung vom bereinigten EBIT zum
Nettoergebnis machten sich temporäre Effekte aus der
Bewertung von Derivaten bemerkbar, deren positive
Gesamtwirkung weit hinter der des Vorjahres
zurückblieb. Eine deutliche Veränderung gab es
auch bei der Steuerquote, die im Berichtszeitraum
ungewöhnlich niedrig war. Im Folgenden stellen wir
dar, wie sich die EinzeIposten der
Überleitungsrechnung entwickelt haben.
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Unser bereinigtes Finanzergebnis lag bei -127 Mio.
€ und damit 39 Mio. € über dem
Vorjahreswert. Nennenswerte Veränderungen ergaben sich
in folgenden Positionen:
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1 Teilweise angepasste Vorjahreszahlen; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
Das neutrale Ergebnis betrug 201 Mio. € (Vorjahr:
1.393 Mio. €). Es enthält wesentliche nicht
operative oder aperiodische Sachverhalte, die sonst im EBIT
oder im Finanzergebnis auszuweisen wären. Im Einzelnen
ergaben sich folgende Entwicklungen:
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Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 887 Mio. €
(Vorjahr: 2.447 Mio.€). Die Ertragsteuern betrugen 45
Mio. €, was einer Steuerquote von 5% entspricht. Damit
lagen wir deutlich unter dem kalkulatorischen
Durchschnittswert von 20%,den wir für den
Mittelfristzeitraum unter Berücksichtigung der
erwarteten Erträge in unseren Märkten, der dort
geltenden Steuersätze und der Nutzung von
Verlustvorträgen abgeleitet haben. Die Abweichung
ergibt sich im Wesentlichen dadurch, dass latente Steuern
aktiviert wurden und sich der bilanzielle Steueraufwand
entsprechend verringerte.
Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter sind um 9
Mio. € auf 51 Mio. € gestiegen. Ausschlaggebend
dafür war, dass wir mit unserem Gaskraftwerk im
türkischen Denizli, an dem das Energieunternehmen
Turcas mit 30% beteiligt ist, höhere Erträge
erwirtschafteten als 2024.
Das Nettoergebnis des Konzerns, das die Ergebnisanteile
der RWE-Aktionäre wiedergibt, betrug 791 Mio.€.
Der Vorjahreswert hatte bei 1.970 Mio.€ gelegen.
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1 Teilweise angepasste Vorjahreszahlen; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
Bereinigtes Nettoergebnis auf 0,5 Mrd.€ gesunken.Das bereinigte Nettoergebnis hat sich um 303 Mio. €
auf 498 Mio.€ verringert, was in erster Linie auf die
niedrigeren operativen Erträge
zurückzuführen ist. Um das bereinigte
Nettoergebnis zu ermitteln, addieren wir das bereinigte
EBIT und das bereinigte Finanzergebnis, passen die
Steuerquote an, sodass sie dem erwähnten Planwert von
20% entspricht, und subtrahieren die Ergebnisanteile
anderer Gesellschafter (siehe Tabelle oben).
Das bereinigte Nettoergebnis je Aktie betrug 0,68
€. Dem Wert liegt eine Aktienzahl von 737,3 Mio.
Stück zugrunde. Die im Rahmen des laufenden
Aktienrückkaufprogramms bis zum Bilanzstichtag
erworbenen Titel wurden dabei zeitanteilig
berücksichtigt. Im Vorjahreszeitraum hatten wir ein
bereinigtes Nettoergebnis je Aktie von 1,08€
ausgewiesen, das auf einer Aktienzahl von 743,8 Mio.
Stück basierte.
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Investitionstätigkeit: Fokus auf Ausbau der erneuerbaren Energien.Im ersten Quartal 2025 haben wir Investitionen in
Höhe von 2.934 Mio. € getätigt (Vorjahr:
2.861 Mio.€). Der Betrag umfasst ausschließlich
zahlungswirksame Vorgänge. Die Mittel wurden
überwiegend in den Segmenten Offshore Wind (60%) und
Onshore Wind/Solar (34%) eingesetzt.
Für Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte haben wir 2.863 Mio. € ausgegeben
und damit deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (1.723
Mio. €). Dabei zählten unsere aktuellen
Windkraftprojekte in der Nordsee zu den größten
Einzelposten. Ein weiterer Schwerpunkt unserer
Investitionstätigkeit war die Errichtung von
Onshore-Wind- und Solarparks in den USA.
Unsere Ausgaben für Akquisitionen und
Finanzanlageinvestitionen lagen bei 71 Mio. €. Der
Vorjahreswert war deutlich höher gewesen (1.138 Mio.
€), weil wir im März 2024 drei britische
Offshore-Windkraftprojekte des schwedischen Energiekonzerns
Vattenfall erworben haben.
Von den Investitionen waren 97% taxonomiekonform
(Vorjahr: 96%), d.h., in dieser Höhe entfielen sie auf
Projekte, die gemäß EU-Taxonomie-Verordnung als
nachhaltig einzustufen sind. Bei der Ermittlung des Anteils
haben wir Gesamtinvestitionen in Höhe von 3.443
Mio.€ zugrunde gelegt. Die Abweichung vom oben
angegebenen Betrag (2.934 Mio. €) erklärt sich
dadurch, dass auch nicht zahlungswirksame Vorgänge
taxonomierelevant sind und dass anstelle der Ausgaben
für Akquisitionen die daraus resultierenden
Vermögenszugänge berücksichtigt werden.
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1 Teilweise angepasste Vorjahreszahlen; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
Operativer Cash Flow durch Zahlungen für Emissionsrechte belastet.Unser Cash Flow aus laufender
Geschäftstätigkeit lag mit -2.065 Mio. € im
negativen Bereich. Hohe Ausgaben für die Beschaffung
von CO
2-Emissionsrechten spielten dabei eine
wesentliche Rolle. In der Regel erwerben wir den
Großteil der für ein Geschäftsjahr
benötigten Zertifikate im ersten Quartal des
Folgejahres, was zu einer saisonalen Verzerrung beim Cash
Flow führt. Belastungen ergaben sich auch dadurch,
dass wir mehr Variation Margins für Commodity-Derivate
gezahlt als vereinnahmt haben. Variation Margins sind
Sicherheitsleistungen, die während der Laufzeit
börsengehandelter Terminkontrakte erbracht werden.
Verglichen mit dem ersten Quartal 2024, in dem die beiden
beschriebenen Sachverhalte ebenfalls zum Tragen kamen, hat
sich der operative Cash Flow leicht verbessert. Gründe
dafür sind, dass die saisonale Belastung aus dem
Erwerb von Emissionsrechten geringer war als 2024 und dass
wir zusätzliche Mittel durch den Abbau von
Vorratsvermögen vereinnahmten. Gegenläufig wirkte
die verschlechterte operative Ertragslage.
Unsere Investitionstätigkeit führte zu einem
Mittelabfluss von 1.878 Mio.€. Das ist etwas mehr als
2024 (1.586 Mio.€). Dabei machten sich unsere stark
erhöhten Sachausgaben im Segment Offshore Wind
bemerkbar. Im Vorjahr hatten wir erhebliche Mittel
dafür verwendet, drei britische
Offshore-Windkraftprojekte von Vattenfall zu
übernehmen, während 2025 keine Akquisition in
vergleichbarer Größe getätigt wurde.
Aus der Finanzierungstätigkeit resultierte ein Cash
Flow von 1.626 Mio.€. Damit lagen wir deutlich
über dem Vorjahreswert (652 Mio.€), was im
Wesentlichen auf die Begebung von Commercial Paper
zurückzuführen ist. Allerdings erzielten wir im
Berichtszeitraum keine Einnahmen aus der Emission von
Anleihen oder der Abstockung von Mehrheitsbeteiligungen. Im
Vorjahresquartal waren uns dagegen noch Mittel aus der
Begebung einer grünen Anleihe über 500 Mio.
€ und aus dem Verkauf eines 49 %-Anteils am
Offshore-Windkraft-Projekt Dogger Bank South zugeflossen.
Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der
Geschäfts-, Investitions- und
Finanzierungstätigkeit hat sich unser
Liquiditätsbestand um 2.317 Mio. € verringert.
Zieht man vom Cash Flow aus laufender
Geschäftstätigkeit die Investitionen ab und
addiert die Einnahmen aus Desinvestitionen, erhält man
den Free Cash Flow. Dieser lag im Berichtszeitraum bei
-4.981 Mio.€ (Vorjahr: -4.921 Mio.€).
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Ausstiegstechnologien: Bereinigter Cash Flow deutlich unter Vorjahr.Unsere wichtigste Steuerungskennzahl für die
Ausstiegstechnologien ist der bereinigte Cash Flow. Diesen
leiten wir her, indem wir die Nettoinvestitionen von den
operativen Mittelzuflüssen abziehen. Ferner
eliminieren wir periodenfremde Effekte aus der
zahlungswirksamen Inanspruchnahme von Rückstellungen
und addieren periodengerechte, nicht zahlungswirksame
Effekte aus Zuführungen oder Auflösungen von
Rückstellungen.
Im Berichtszeitraum belief sich der bereinigte Cash Flow
der Ausstiegstechnologien auf - 207 Mio. €. Das sind
439 Mio. € weniger als 2024, vor allem wegen
rückläufiger Margen aus
Stromterminverkäufen. Auch die Stilllegung von
Kapazitäten im Rahmen des deutschen Kohleausstiegs und
der Kesselschaden im Kraftwerk Neurath F führten zu
Einnahmeausfällen.
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Nettoschulden auf 15,9 Mrd.€ gestiegen.Unsere Nettoschulden beliefen sich zum 31. März
2025 auf 15.873 Mio.€. Gegenüber dem Stand zum
31. Dezember 2024 sind sie um 4.696 Mio.€ gestiegen.
Eine zentrale Rolle spielten dabei unsere hohen
Investitionen und die zum Teil saisonalen Belastungen beim
operativen Cash Flow.
Prognose 2025RWE bekräftigt Ergebnisausblick.Unsere Prognose zur Ergebnisentwicklung im laufenden
Jahr, die wir im März 2025 veröffentlicht haben,
gilt unverändert fort (siehe Geschäftsbericht
2024, Seite 59 f). Das bereinigte EBITDA wird
voraussichtlich im Bereich von 4.550 bis 5.150 Mio. €
liegen und den hohen Vorjahreswert (5.680 Mio. €)
damit deutlich unterschreiten. Bei betrieblichen
Abschreibungen in der Größenordnung von 2.200
Mio. € ergibt sich für das bereinigte EBIT ein
Prognosekorridor von 2.350 bis 2.950 Mio. € (Vorjahr:
3.561 Mio. €). Das bereinigte Nettoergebnis
veranschlagen wir auf 1.300 bis 1.800 Mio. € (Vorjahr:
2.322 Mio. €); pro Aktie entspricht das einem Wert von
etwa 2,10 €, sofern wir die Mitte der Bandbreite
erreichen und beim Aktienrückkaufprogramm
planmäßig vorankommen.
Unser Ausblick basiert auf der Erwartung, dass das
Handelsergebnis auf Normalniveau und damit unter dem
Vorjahreswert liegen wird. Außerdem rechnen wir mit
niedrigeren Margen aus Stromverkäufen und
rückläufigen Erträgen aus der kommerziellen
Optimierung unseres Kraftwerkseinsatzes. Positive Effekte
versprechen wir uns von der Inbetriebnahme neuer Windparks,
Solarparks und Batteriespeicher. Die Prognosen für den
Konzern und die Segmente des Kerngeschäfts sind in der
Tabelle rechts oben zusammengefasst.
Ausstiegstechnologien: Stark verringerte Margen aus Stromterminverkäufen.Der bereinigte Cash Flow der Ausstiegstechnologien,
dessen Herleitung wir auf Seite 15 erläutern, wird
sich voraussichtlich auf - 650 bis - 350 Mio.€
verringern (Vorjahr: 584 Mio.€). Obwohl die Margen aus
Stromterminverkäufen und die Erträge aus der
Optimierung des Kraftwerkseinsatzes deutlich unter dem
hohen Vorjahresniveau liegen werden, erwarten wir einen
positiven Beitrag aus der Stromerzeugung. Allerdings wird
der bereinigte Cash Flow durch die hohen Ausgaben belastet,
die im Tagebaubereich anfallen.
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Nettoinvestitionen wohl niedriger als 2024.Auch im laufenden Geschäftsjahr werden wir hohe
Ausgaben für Wachstumsprojekte tätigen. Auf
Nettobasis, d. h. abzüglich Desinvestitionen, liegen
die Investitionen aber wohl unter dem Niveau von 2024 (10
Mrd.€). Unsere Mittel setzen wir im Wesentlichen
für Windkraft-, Solar- und Batterieprojekte in Europa
und den USA ein.
Leverage Factor wird Obergrenze von 3,0 voraussichtlich einhalten.Wegen unserer Wachstumsinvestitionen dürfte der
Leverage Factor, d. h. das Verhältnis der
Nettoschulden zum bereinigten EBITDA, wesentlich höher
sein als im Vorjahr (2,0). Wir gehen aber davon aus, die
selbst gesetzte Obergrenze von 3,0 einhalten zu
können.
Dividende für das Geschäftsjahr 2025.Der Vorstand der RWE AG strebt für das
Geschäftsjahr 2025 eine Gewinnausschüttung je
Aktie in Höhe von 1,20 € an. Bei entsprechender
Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wäre dies
das dritte Mal in Folge, dass die Dividende um 10 Cent
angehoben wird.
Konzernzwischenabschluss (verkürzt)Gewinn- und Verlustrechnung¹scrollen
Gesamtergebnisrechnung¹scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreszahlen; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
BilanzAktivascrollen
Passivascrollen
Kapitalflussrechnung¹scrollen
1 Teilweise angepasste Vorjahreszahlen; siehe
Erläuterung auf Seite 6.
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Finanzkalender 2025/2026scrollen
Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 15. Mai 2025
veröffentlicht worden.
RWE Aktiengesellschaft
www.rwe.com
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