purus AktiengesellschaftWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015purus Aktiengesellschaft, WiesbadenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine Angaben Die purus AG ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften des Aktiengesetzes sowie der Regelung der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Entgeldlich von Dritten erworbene im materielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuer-betrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 410 nicht übersteigen. Die Vorräte werden mit einem Festwert gemäß § 256 Satz 2 HGB angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Das Grundkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Vorstand in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 53) enthalten. Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen betreffend Vorstand unter V. Sonstige Pflichtangaben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich zum 31. Dezember 2015 wie folgt dar:
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche nach § 37 KStG mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 2). Des Weiteren bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 294 (Vorjahr TEUR 53). Eigenkapital Das Grundkapital beträgt EUR 201.000, eingeteilt in 201.000 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von EUR 1 je Aktie. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Urlaub, Überstunden) in Höhe von TEUR 259. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 6 ausgewiesen. Ferner werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen einmalige Erträge in Höhe von TEUR 23 aufgrund des Ausgangs eines Prozesses ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Telefon und EDV in Höhe von TEUR 157, Mieten und Nebenkosten in Höhe von TEUR 154, Kfz-Kosten in Höhe von TEUR 154 sowie für Gestattungs- und Ausweisdienste in Höhe von TEUR 120. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten im Umfang von TEUR 14 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Pflichtangaben Zahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer 348, davon 311 gewerbliche Arbeitnehmer und 37 Angestellte. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2015:
Bezüge des Aufsichtsrats sind im laufenden Geschäftsjahr nicht angefallen. Vorstand Mitglieder des Vorstands waren im Geschäftsjahr 2015:
Da nur 3 Vorstände Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Mitgliedern des Verstandes wurden Kredite wie folgt eingeräumt:
Der Zinssatz für diese Kredite betrug 3 % (Vorjahr: 6 %). Den Krediten liegen ansonsten folgende wesentliche Bedingungen zugrunde: Die Kredithöhe darf nicht den Betrag von TEUR 60 überschreiten. Die Rückzahlung erfolgt bezogen auf den möglichen Gesamtbetrag von TEUR 60 im Jahr 2014 mit 20 %, im Jahr 2015 mit 30 %. Im Jahr 2016 erfolgt die Rückzahlung der verbleibenden 50 %. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen das Verwaltungsgebäude, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben. sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 127, der sich aus dem Jahresüberschuss von TEUR 30, dem Gewinnvortrag von TEUR 99 und der Einstellung in die gesetzliche Rücklage von TEUR 2 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.
Wiesbaden, den 19. Mai 2016
Haci Güventürk, Vorstandsvorsitzender Ilhami Güventürk, Vorstand Ahmet Güventürk, Vorstand Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015Geschäftsmodell des Unternehmens Der Hauptsitz der purus AG ist die Hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Von hier aus werden die innerbetrieblichen Geschäftsprozesse, das bundesweite Vertriebsnetz und die acht weiteren Niederlassungen gesteuert. Das operative Geschäft der purus AG gliedert sich in folgende vier Geschäftsbereiche: Personal Services, Facility Services, Airport Services und Call Center Services. Der Geschäftsbereich Personal Services umfasst mit personalwirtschaftlichen Dienstleistungen am Kunden ein sehr breites Spektrum und nimmt wichtige Funktionen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt wahr. In diesem Geschäftsfeld akquiriert, vermittelt und überlässt die purus AG Personal und stellt dieses Kunden bedarfsgerecht unterstützend zur Verfügung. Ebenso werden Personaleinsatzplanung und -controlling für Kunden übernommen. In 2015 gibt es neben dem Hauptsitz in Wiesbaden acht weitere unselbständige Niederlassungen im Bereich Personal Services - Frankfurt, Darmstadt, Hanau, Mannheim, Stuttgart, Mainz, Gießen und Köln. Der Geschäftsbereich Facility Services vereint die Verwaltung, Pflege und Bewirtschaftung von Gebäuden sowie deren technische Anlagen und Einrichtungen und sorgt für einen langfristigen Erhalt oder eine Erhöhung der Vermögenswerte von Unternehmen in Form von Bausubstanz, Anlagen und Einrichtungen. Dazu gehören technische und infrastrukturelle Aufgaben wie zum Beispiel schwerpunktmäßig im Bereich der Gebäudereinigung alle Formen der Schmutzbeseitigung, die in und um Gebäude anfallen. Klassischerweise wird im Rahmen der Unterhaltsreinigung die Glas- und Bodenreinigung eingeschlossen, jedoch geht die moderne Gebäudereinigung aber auch auf alle spezifischen Anforderungen des zu reinigenden Objekts ein, z.B. in Form von Teppichreinigung, Schädlingsbekämpfung oder indem sie spezielle Lösungen für ausgewählte Umfelder anbietet, wie z.B. in der Klinikreinigung und Industriereinigung. Der Geschäftsbereich Airport Services vereint beide zuvor genannten Geschäftsfelder und spezialisiert sich in der Dienstleistung auf die Anforderungen rund um den Luftverkehr mit maßgebendem Know-how. In den letzten Jahren seines Bestehens hat sich die purus AG in diesem Geschäftsfeld zu einem herausragenden Spezialisten für Bodenverkehrsdienste und Abfertigungskoordination mit hohen Service- und Sicherheitsstandards entwickelt. Die pures AG bietet sämtliche Dienstleistungen zwischen Ankunft und Abflug einer Maschine, die das Flugzeug physisch und planerisch für seinen nächsten Einsatz vorbereiten. Mit dem Hauptsitz in Wiesbaden ist die pures AG mit seinen Dienstleistungen in diesem Geschäftsbereich neben einigen Regionalflughäfen auch am größten Flughafen Deutschlands, dem Frankfurter Flughafen, vertreten. Der Geschäftsbereich Call Center Services schafft telefonische Marktkontakte sowohl aktiv als outbound-, als auch passiv als inbound-Service. Dabei werden eine Vielzahl von Aufgaben erfüllt, sei es zu Informationszwecken als Hotline zu Produktinformationen oder als Kundendienst, Beschwerdemanagement, Markt- und Meinungsforscher, Auftrags- und Bestellannahmestelle. Die pures AG übernimmt bei Auftragserteilung die Einstellung und Planung der Mitarbeiter. Der bundesweite Vertrieb in allen vier Geschäftsbereichen wird durch den Hauptsitz in Wiesbaden gesteuert. Lediglich im Bereich Personal Services wird der zentrale Vertrieb durch die acht Niederlassungen bundesweit unterstützt. 2 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Für das Jahr 2015 prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein Wachstum von 1,7 %. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Aufschwung der Konjunktur um 0,3 %. Die konjunkturelle Erholung in Deutschland hat sich demnach fortgesetzt. Dabei ist der wichtigste Wachstumstreiber die lebhafte binnenwirtschaftliche Nachfrage. Die gute anhaltende Wirtschaftslage hat weiterhin positive Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Im Jahr 2015 hat die Arbeitslosigkeit ein Rekordtief erreicht, wie zuletzt 1991. Mit weniger als 2,7 Millionen Arbeitslosen in Deutschland verzeichnete sich eine Senkung. der Arbeitslosenquote zum Vorjahr um 0,3 %. 2015 gibt es in Deutschland erstmals mehr als 39 Millionen Erwerbstätige. Der Aufschwung geht zum größten Teil auf das Dienstleistungsgewerbe zurück. Die starke Nachfrage in diesem Sektor hat die Zahl der Beschäftigten auf ein Rekordniveau gehoben Insbesondere im vierten Quartal 2015 wurden 43,4 Millionen Erwerbstätige in Deutschland gezählt; dies entspricht I % mehr als im Vorjahr. 2.2 Zeitarbeit Im Juni 2015 wurden nach Angaben der Agentur für Arbeit in Deutschland 50.300 Verleihbetriebe gezählt. Davon hatten 11.000 den Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Verleihbetriebe insgesamt um fast 4 % gestiegen. Darunter sind die Betriebe mit Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung mit 2% etwas schwächer gewachsen. 82 % der 50.300 Verleihbetriebe beschäftigten weniger als 20 Leiharbeitnehmer. In 13 % der Betriebe arbeiteten 20 bis unter 100 Zeitarbeiternehmer und 5 % hatten 100 oder mehr Leiharbeitnehmer beschäftigt. Seit 2013 entwickeln sich die Betriebsklassengrößen weitgehend konstant. Die Anzahl der Leiharbeitnehmer wächst im langfristigen Vergleich in der Tendenz mit hoher Dynamik Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt. Im Juni 2015 waren 961.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland sozialversicherungspflichtig oder ausschließlich geringfügig beschäftigt. Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung liegt dabei bei knapp 3 %. Die große Bedeutung der Arbeitnehmerüberlassung wird auch bei den Bewegungsgrößen sichtbar. Im ersten Halbjahr 2015 begründeten insgesamt 663.000 Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis mit einem Verleiher. Das sind 3 % mehr Beschäftigungsverhältnisse als im ersten Halbjahr 2014. Beim größten Teil dieser neu begründeten Beschäftigungsverhältnisse (53 % aller Zugänge) lag die letzte Beschäftigung des Zeitarbeitnehmers maximal ein Jahr zurück. Lediglich bei 18 % endete die letzte Beschäftigung bereits vor mindestens einem Jahr oder sie waren zuvor noch nie beschäftigt. Welche Bedeutung die Arbeitnehmerüberlassung als Neu- bzw. Wiedereinstiegsmöglichkeit in Beschäftigung hat, zeigt sich im Vergleich mit allen begonnenen Beschäftigungsverhältnissen: Jede zehnte Beschäftigungsaufnahme von Personen, die unmittelbar zuvor nicht beschäftigt waren, fand in der Zeitarbeit statt. Auch die zweite Stromgröße, die Zahl der beendeten Leiharbeitsverhältnisse, ist im Vergleich zu den durchschnittlichen Bestandszahlen sehr hoch und spiegelt die hohe Dynamik in der Arbeitnehmerüberlassung wider Den 663.000 im ersten Halbjahr 2015 neu abgeschlossenen Zeitarbeitsverhältnissen stehen 585.000 beendete Leiharbeitsverhältnisse gegenüber; das sind 1 % mehr als im Vorjahr und fast 5 % mehr als im ersten Halbjahr 2013. Die eingeführten Branchenzuschläge und die darauf folgenden Erhöhungen der Entgelttarife zum 1. Januar 2014 und zum 1. April 2015, haben die Zeitarbeit merklich verteuert. Definiert als nach Einsatzdauer gestaffelter Prozentsatz, der auf das jeweilige Stundenentgelt aufgeschlagen wird, bedeutet dies, dass alle Zeitarbeitnehmer je nach Einsatzbetrieb, Einsatzdauer und ihrer Qualifikation einen Zuschlag auf den aktuell Laut Tarifvertrag vereinbarten Lohn erhalten. Gleichzeitig ist der Branchenzuschlag als gelungenes Mittel zur Imageverbesserung der gesamten Zeitarbeitsbranche zu betrachten. Die nun attraktivere Entlohnungsstruktur trägt seinen nicht unerheblichen Beitrag zur leichteren Rekrutierung von qualifiziertem Personal bei. Dies wirkt sich auch positiv auf die purus AG aus. Ein neuer Tarifvertrag von BAP/iGZ und DGB ist seit dem 1. November 2013 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2016 für die Zeitarbeitsbranche in Kraft getreten, was eine Planungssicherheit bei Personalkosten mit sich bringt und die Branche durch die neuen Entlohnungsperspektiven wieder ein Stück attraktiver macht. Festzuhalten gilt, dass mit den eingehenden Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche, einerseits vor dem Hintergrund, dass zusätzlich zu den Entgeherhöhungen auch Eingruppierungsgrundsätze verändert wurden und andererseits durch die Einführung des Schnittlohns, deutliche Mehrbelastungen von den Zeitarbeitsunternehmen getragen werden müssen Die gesamte Branche bewegt sich somit auf ein absolute Verhandlungslimit und die Grenze ihrer Belastbarkeit zu. 3 Darstellung des Geschäftsverlaufs In diesem konjunkturellen Umfeld können wir wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Im Berichtsjahr steigerten sich die Umsatzerlöse von TEUR 10.721 auf TEUR 11.248, was einer Erhöhung von 4,91 % entspricht. Dies ist im Wesentlichen auf die veränderte Ausrichtung der Gesellschaft zurückzuführen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft weitere Standorte eröffnet und so den Umsatz maßgeblich gesteigert. Gleichzeitig wurden Bereiche mit höherer Personalintensität ausgebaut, womit eine Erhöhung des Personalaufwands von rund 5 % einherging. Dennoch konnte die Gesellschaft den Umsatz je Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr verbessern Insofern sieht sich die purus AG für die kommenden Jahre gut aufgestellt und strebt weitere Verbesserungen in diesem Bereich an. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte hierdurch von TEUR 29 in 2014 auf TEUR 48 in 2015 gesteigert werden. Die purus AG verfügt im Geschäftsjahr 2015 neben der Zentrale in Wiesbaden noch über die Niederlassungen in Mannheim, Stuttgart, Hanau, Köln, Darmstadt, Frankfurt, Mainz und Gießen. 4 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 4.1 Vermögenslage Die Vermögenslage der purus AG ist im Berichtsjahr von einer Erhöhung der Bilanzsumme von TEUR 1.662 in 2014 auf TEUR 1.818 in 2015 gekennzeichnet. Dies ist im Wesentlichen bestimmt durch die folgenden Geschäftsvorfälle: Das Anlagevermögen hat sich im Wesentlichen aufgrund von Zugängen abzüglich der planmäßigen Abschreibungen von TEUF. 132 auf TEUR 253 erhöht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen konnten gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich reduziert werden Insgesamt haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber dem Vorjahr um TEUR 233, bzw. rd. 16 % reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf ein kontinuierlich ausgeführtes Debitorenmanagement zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 130 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dabei sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 97 gestiegen. Ferner sind die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 36 gestiegen. Ein leichter Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnte mit TEUR 3 verzeichnet werden. Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr von TEUR 305 auf TEUR 335 erhöht. 4.2 Finanzlage Der Kapitalfluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 391 (Vorjahr TEUR 196). Demgegenüber steht ein negativer Kapitalfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 221 (Vorjahr TEUR 48), sowie ein positiver Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr TEUR -178). Der Finanzmittelbestand beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 355 (Vorjahr TEUR 88). Die Eigenkapitalquote ist zum Vorjahr konstant bei 18,4 % geblieben. Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten wurden in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr TEUR 46) in Anspruch genommen, die Kreditlinien wurden nicht ausgeschöpft. 4.3 Ertragslage Die Ertragslage weist gestiegene Umsatzerlöse von TEUR 527 (TEUR 11.248; Vorjahr TEUR 10.721) aus. Während die Umsatzerlöse um rund 5 % gestiegen sind, konnte das Rohergebnis um rd. 6 % auf TEUR 10.643 (Vorjahr TEUR 10.076) verbessert werden. Die Verbesserung des Rohergebnisses resultiert im Wesentlichen auf gestiegene Umsatzerlöse, sowie sonstigen betrieblichen Erträge, während die Materialaufwendungen in geringem Umfang stiegen. Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 9.621 (Vorjahr TEUR 9.137) Ursächlich hierfür waren der Ausbau personalintensive Geschäftsbereiche im abgelaufenen Geschäftsjahr während Geschäftsbereiche mit geringerer Personalintensität aufgrund von strategischen Überlegungen weiter zurückgefahren wurden. Auch im laufenden Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft den Umsatz je Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr verbessern. Aufgrund der getätigten Investitionen erhöhte sich die Abschreibung gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 46 auf insgesamt TEUR 101. Dennoch konnte das Betriebsergebnis von TEUR 32 auf TEUR 54 verbessert werden auch aufgrund restriktiver Kostenpolitik. Die purus AG konnte wegen der vorgenannten Einflüsse auch in 2015 ein positives Jahresergebnis erwirtschaften. Der Jahresüberschuss beläuft sich in 2015 auf insgesamt TEUR. 30 (Vorjahr TEUR 17). 4.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatz pro Mitarbeiter, EBITDA und den Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 32 und konnte damit bei gleichzeitig geringem Personalaufbau um TEUR 1 verbessert werden. Das EBITDA hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 78 auf TEUR 155 verbessert. Der Cashflow hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR -30 auf TEUR 267 verbessert. 4.5 Gesamtaussage Die purus AG konnte im Berichtsjahr ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung wurde uni 2,91 % übertroffen und beträgt im Berichtsjahr 4,91 %. Das von der Geschäftsführung weiter ausgebaute Know-how bzgl. der Flexibilität, Reaktionsschnelligkeit und Lösungsorientierung hat die erwartete Kundenbindung und die damit verbundene höhere Nachfrage nach Personaldienstleistungen bestätigt. Das im Vorjahr gesteckte geplante Gesamtergebnis konnte ebenfalls erreicht werden. 5 Personal- und Sozialbereich Der Personalbestand betrug im Jahresdurchschnitt 348 Mitarbeiter (Vorjahr 345 Mitarbeiter). Unsere Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource. Durch einen einheitlichen und fairen Prozess stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiter entsprechend ihrer eigenen Wünsche und Fähigkeiten angemessen eingesetzt und ausgebildet werden. Der so gewonnene Personalstand macht es der purus AG möglich ihr künftiges Wachstum zu stärken. 6 Berichterstattung gemäß § 289 Abs. 2 HGB Zum 1. April 2016 wurde eine weitere Niederlassung in Heilbronn eröffnet. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind haben sich nicht ergeben. 7 Risikobericht — Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die purus AG bewegt sich mit seinem Geschäftszweig Personal Services im Allgemeinen und Arbeitnehmerüberlassung im Speziellen auf einem sehr konjunkturreagiblen Markt, welche bei Auf- und Abschwüngen entgegengesetzte Effekte zur Folge haben kann. Der konjunkturelle Abschwung kann sich insbesondere auf die Auftragslage in der Arbeitnehmerüberlassung negativ auswirken. Eine mögliche Konsequenz wären rückläufige Bestellungen von Entleihbetrieben, wovon auch die purus AG betroffen wäre. Ein konjunktureller Abschwung kann aber auch das Flexibilitätsbewusstsein von Entleihbetrieben schärfen, so dass in Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit zunächst Personalstammerweiterungen statt in Form von Festeinstellungen im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung getätigt werden. Besondere Auswirkungen haben Änderungen im Arbeits- und Sozialgesetz. Sie bergen das Risiko negativer Auswirkungen auf das gesamte Geschäftsfeld Zeitarbeit. Mit jeder Änderung, die die Flexibilität der agierenden Unternehmer einschränkt, geht für Entleihbetriebe ein Attraktivitätsverlust der Arbeitnehmerüberlassung einher. Diese Entwicklung verschärft sich insbesondere unter Berücksichtigung der europäischen Wettbewerbssituation und des wachsenden Liberalisierungsgrads. Der stets expandierende Markt geht einher mit einer wachsenden Konkurrenzsituation innerhalb der Branche. Die Attraktivität des Marktes kann an der kontinuierlich steigenden Zahl der Verleihbetriebe, die regelmäßig von der Agentur für Arbeit gemeldet wird, gemessen werden. Weiterhin gilt der Markteintritt von im Ausland ansässigen, international agierenden Personaldienstleistern als wettbewerbsverschärfend. Im Jahr 2015 fokussierte sich die purus AG auf die Bestandserweiterung des Kunden- und Mitarbeiterstamms der bestehenden operativen Geschäftseinheiten Eine breitere Interessenten- und Kundenbasis gepaart mit einem diversifizierten Mix an qualifizierten Facharbeitern sehen wir als Erfolgsfaktor für eine stärkere Marktdurchdringung. Zudem wurde flankierend in die Etablierung neuer operativer Geschäftseinheiten (Standorte) investiert. Somit wurde 2015 marktseitig auf nahezu allen relevanten Ebenen diversifiziert und erneut der Umsatzanteil der Arbeitnehmerüberlassung im Helfergeschäft reduziert. Die pures AG wird in 2016 weiterhin die Anstrengungen in der Überlassung von Fachkräften in unterschiedlichsten Branchen und Standorten intensivieren und sich als zuverlässiger Partner am Markt positionieren. Der andauernde Fachkräftemangel, der sich sowohl durch den demografischen Wandel als auch durch die strukturelle Änderung der Zuwanderung verschärft, war Grundlage der Entscheidung vermehrt in das Wissens- und Informationsmanagement zu investieren, so dass weitere Potenzialausschöpfungen im kandidatenorientierten Vertrieb realisiert werden konnten. Daraus resultierte unmittelbar ein positiver Effekt auf das Matching von Gewerber-und Entleiher/Interessent in zeitlicher und qualitativer Hinsicht. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden überwacht werden. Wesentliche Risiken aus Verbindlichkeiten sind nicht zu erkennen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen einer Liquiditätsplanung erfasst und überwacht Die purus AG hat ein internes Reporting etabliert, mittels dessen alle relevanten Risiken im zweiwöchigen Rhythmus vom Vorstand analysiert werden und auf dessen Basis Entscheidungen zur Unternehmensteuerung getroffen werden. 8 Prognosebericht - Hinweise auf künftige Entwicklung Die Diversifikation in Branchen, Berufen sowie Standorten konnte durch das kumulierte Know-how in 2015 weiter ausgebaut werden. Die purus AG reagiert weiterhin flexibel, reaktionsschnell und lösungsorientiert auf alle Anforderungen seiner Kundenanfragen und kann somit dauerhaft eine hohe Kundenzufriedenheit generieren. Die unmittelbare Konsequenz geht einer positiven Resonanz auf die Kundenbindung einher. Die marktseitig standardisierten sowie belastbaren Prozesse der operativen Geschäftseinheiten in Kombination mit einem zunehmend steigendem Optimierungsgrad im Wissens- und Informationsmanagement bilden eine erfolgsversprechende Grundlage für eine sukzessive Standortexpansion nach erprobtem Muster. Hierbei wird das Kostenmanagement weiterhin restriktiv geführt und das Leistungsangebot wird erweitert. Wir erwarten in 2016 weiterhin ein konsequentes, aber moderates Wachstum. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und die damit verbundenen Überprüfungen des Zolls helfen weiterhin, die Wettbewerbssituation am Markt und das Bewusstsein unserer Kunden hinsichtlich auskömmlicher Preise zu verbessern. Die Umsatzentwicklung für die folgenden fahre prognostizieren wir weiterhin als positiv. Unter Zugrundelegung einer vorsichtigen Planung erwarten wir in den kommenden Jahren ein konsequentes, aber moderates Umsatzwachstum im Korridor von 10 bis 12 % p.a. In Bezug auf die verwendeten Leistungskennziffern ist zu erwarten, dass das EBITDA um ca. 20 % steigen wird und der Cash-Flow wird sich um ca. 3 % verbessern. In den nächsten Geschäftsjahren wird die purus AG entgegen weiterer Wachstumskosten und einem diffizile Marktumfeld eine stabile Finanz- und Ertragslage vorweisen können. Der Markt ist nach wie vor ein ausgesprochener Käufermarkt. Marktanteile lassen sich fast nur auf Kosten der zahlreichen Wettbewerber gewinnen. Unsere weiterhin gute Liquiditätslage gibt uns auch in Zukunft die Gewissheit, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen, Expansionen zu gewährleisten und die nötigen Investitionen, insbesondere in unsere motivierten und hoch qualifizierten Mitarbeiter, vorzunehmen. Für das Jahr 2016 wird unter den momentanen Bedingungen mit einem Umsatzanstieg von ca. 15 % zu rechnen sein. Das Gesamtergebnis wird im Vergleich zu 2015 leicht steigen, trotz geplanter Neueröffnungen von voraussichtlich 4 Niederlassungen.
Wiesbaden, den 19. Mai 2016
gez. der Vorstand Bestätigungsvermerk der AbschlussprüferWir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der purus Aktiengesellschaft, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wiesbaden, den 19. Mai 2016 Bouffier Kaiser GmbH Gert Kaiser, Wirtschaftsprüfer ppa. Sven Weimar, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates gemäß § 171 Abs. 2 AktG1. Ergebnis der Prüfung Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2015 sowie den Gewinnverwendungsvorschlag geprüft. Im Jahr 2015 wurde ein Jahresüberschuss von 30.032,20 € erwirtschaftet. Es handelt sich um das Ergebnis des Wirtschaftsjahres vom 1.1.2015 bis zum 31.12.2015. Die Prüfung hat keine Beanstandungen durch den Aufsichtsrat ergeben. Der Jahresabschluss sowie der Vorschlag für die Gewinnverwendung werden hiermit gebilligt. 2. Prüfung der Geschäftsführung Der Aufsichtsrat hat sich aufgrund regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichterstattung durch den Vorstand gemäß § 90 AktG über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft laufend informiert. Die Überprüfung der Geschäftsführung ergab keine Beanstandungen. 3. Der Jahresabschluss 2015 war prüfungspflichtig. Es wurde mit Datum 19. Mai 2016 durch die Bouffier Kaiser GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. 4. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31.12.2015 eingehend geprüft und für zutreffend befunden. Es sind daher keine Einwendungen zu erheben. Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 mit einem Jahresüberschuss von 30.032,20 € und dem Bilanzgewinn von 127.248,53 € findet hiermit die Billigung des Aufsichtsrates. |
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