Ad-hoc | 9 November 1998 09:03
Ad hoc-Service: Salzgitter AG
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Ad hoc-Service: Salzgitter AG
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REKORDJAHR FÜR DIE SALZGITTER AG
Für die SALZGITTER AG haben sich die hohen Erwartungen an das
abgelaufene Geschäftsjahr 1997/98 (30.9.) voll bestätigt: Nach den
äußerst zufriedenstellenden Zahlen für die ersten neun Monate
meldet der Stahlkonzern nun ein Rekordjahr. Danach stieg der
konsolidierte Umsatz des Unternehmens um 15 Prozent auf ca. 6,2
Mrd. DM (Vorjahr: 5,4 Mrd.DM). Am Konzernumsatz waren
(unkonsolidiert) die Geschäftsfelder Stahlerzeugung mit 3,6 Mrd. DM
und einer Steigerung von 14 Prozent, der Stahlhandel mit 3,5 Mrd.
DM (plus 16 Prozent) und Rohstoffe/Dienstleistungen mit 900 Mio. DM
(plus 14 Prozent) beteiligt.
Die für den größten Teil des Geschäftsjahres glänzende Konjunktur
in der Stahlbranche führte die SALZGITTER AG überwiegend an die
obere Grenze der Kapazitätsauslastung ihrer Anlagen. Mit 4.929
Mio. Tonnen (Vorjahr: 4.535 Mio. Tonnen) nahm die
Rohstahlerzeugung um 6 Prozent zu. Damit übertrafen die Stahlwerke
in Salzgitter und Peine alle Produktionsdaten der letzten 23 Jahre.
Und auch der Versand von Walzstahl und weiterverarbeiteten
Erzeugnissen erreichte mit 4.359 Mio. Tonnen den höchsten Wert
seit über 20 Jahren.
Die Zahl der Mitarbeiter im Konsolidierungskreis ging im Vergleich
zum vorhergehenden Geschäftsjahr von 12.256 auf 12.223 leicht
zurück.
Obwohl die Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten und
die Krise in Südostasien auch die SALZGITTER AG nicht unberührt
lassen, sieht sich das Unternehmen jedoch durch die seit geraumer
Zeit forcierte Ausrichtung auf Markenstähle für technologisch
anspruchsvolle Anwendungen und das 1996 gestartete
Ergebnisverbesserungsprogramm gut gewappnet gegen krisenhafte
Entwicklungen. An dieser Strategie wird die SALZGITTER AG auch in
Zukunft festhalten. Schon zur Jahreswende nehmen mit der
Erweiterung der Pretex-Anlage und der im Rahmen eines Joint
ventures mit der Voest Alpine Stahl Linz GmbH errichteten
Fertigungsstätte für lasergeschweißte Platinen zwei weitere
Hightech-Anlagen die Produktion auf.
Damit kann die Salzgitter AG von einem soliden Fundament aus die
Erschließung weiterer sinnvoller unternehmerischer Perspektiven
verfolgen. ‘Die guten Zahlen, der hohe technische Standard und die
überdurchschnittliche Motivation der Mitarbeiter, so der
Vorstandsvorsitzende Dr. Hans-Joachim Selenz, sind Beleg dafür, daß
eine Investition in die SALZGITTER AG eine lohnende Entscheidung
ist’. Darüber hinaus bekräftigt die Unternehmensleitung die Absicht,
angesichts des hervorragend verlaufenen Geschäftsjahres, eine
Erhöhung der Dividende vorzuschlagen.
Ende der Mitteilung