Ad-hoc | 22 May 2001 15:56
Ad hoc-Service: Salzgitter AG
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Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2001 konnte die Salzgitter AG erneut bei
Umsatz und Ergebnis kräftig zulegen. Der Gewinn vor Steuern wurde gegenüber dem
Vorquartal mit um mehr als 38% auf 47 Mio. Euro gesteigert. Der Außenumsatz des
niedersächsischen Stahlkonzerns nahm mit 1,14 Mrd. Euro um 12 % zu. Besonders
erfreulich war die Entwicklung des Geschäftsfeldes Röhren: Die Mannesmannröhren-
Werke AG (MRW) trug 14 Mio. Euro Vorsteuergewinn zum Konzernergebnis bei und
steigerte ihren Umsatz um 18% auf 203 Mio. Euro. Auch der Umsatzzuwachs des
Stamm-Geschäftsfeldes Stahlerzeugung war erheblich; mit 426 Mio. Euro stieg die
Umsatzziffer gegenüber dem Vorquartal um 25%. Das Ergebnis vor Steuern blieb mit
25 Mio. Euro auf dem hohen Niveau des Vorquartals. Im Stahlhandel ging der
Umsatz mit 419 Mio. Euro gegenüber dem Vorquartal leicht zurück. Das Ergebnis
vor Steuern des Geschäftsfeldes war mit 3 Mio. Euro wieder positiv. In den
Geschäftsfeldern Rohstoffe und Dienstleistungen sowie Industrielle Beteiligungen
ergaben sich nur geringfügige Veränderungen in Umsatz und Vorsteuerergebnis.
Insgesamt schlossen alle Geschäftsfelder der Salzgitter AG mit Gewinn ab. Das
Nachsteuerergebnis des Konzerns gemäß IAS hat sich gegenüber dem
Rumpfgeschäftsjahr nahezu verdreifacht, es beträgt 36 Mio. Euro. Für die
Salzgitter AG zeichnet sich bereits nach dem 1. Quartal des Geschäftsjahres 2001
ab, dass die Abschwächung der europäischen Stahlkonjunktur durch die
erfreuliche Entwicklung ihres Geschäftsfeldes Röhren kompensiert werden kann.
Die Salzgitter AG erwartet, das sich ihre Ergebnisperformance in den folgenden
Quartalen durch die Überlagerung der unterschiedlichen Konjunkturzyklen in den
Geschäftsfeldern Stahlproduktion und Röhren von anderen Stahlerzeugern
unterscheiden wird. In diesem Zusammenhang wird seitens des Unternehmens mit
Befriedigung zur Kenntnis genommen, dass der Aktienkurs der Salzgitter AG dieser
Erwartung mit einer anhaltend positiven Entwicklung Rechnung trägt. Um die
Attraktivität der Salzgitter-Aktie zusätzlich zu fördern, hat das Unternehmen in
den vergangenen Monaten gemeinsam mit Kapitalmarktpartnern erfolgreiche
Anstrengungen unternommen, um den Streubesitz auszubauen. Mittlerweile wurde
unter Einbeziehung der zur Platzierung vorgesehenen eigenen Aktien ein Freefloat
von knapp unter 50 % erreicht.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c) DGAP 22.05.2001
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WKN: 620200; Index: SDax
Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt (SMAX), Hannover; Freiverkehr in Berlin,
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart
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