![]() Salzgitter AGSalzgitterQuartalsmitteilung 3 Monate 2017Salzgitter-Konzern in Zahlenscroll
Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS 1)
Bilanzwerte und davon abhängige Kennzahlen für Q1 2016 restated, aufgrund einer Korrektur
des Vorratsvermögens für die Zeiträume 2015 und früher Ertragslage des Konzerns und seiner GeschäftsbereicheErtragslage des Konzernsscroll
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Bilanzwerte und davon abhängige Kennzahlen für Q1 2016 restated, aufgrund einer Korrektur
des Vorratsvermögens für die Zeiträume 2015 und früher Der Salzgitter-Konzern startete sehr erfreulich in das Geschäftsjahr 2017 und verzeichnete
mit dem Resultat der ersten drei Monate das höchste Quartalsergebnis seit 2008. Dies
ist vor allem auf vorzeigbare Resultate der Segmente Flachstahl, Handel und Technologie
zurückzuführen. Flankiert von der Wirkung handelspolitischer Schutzmaßnahmen der Europäischen
Union legten die konzerninternen Programme das Fundament für diese Entwicklung. Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns (2.353,9 Mio. €; 1. Quartal 2016: 1.868,8
Mio. €) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel. Hierzu trugen die Geschäftsbereiche
Handel, Flachstahl sowie Grobblech / Profilstahl vor allem aufgrund verbesserter Durchschnittserlöse
für Stahlerzeugnisse maßgeblich bei, aber auch die übrigen Segmente verzeichneten
Zuwächse. Der Vorsteuergewinn stieg auf 77,1 Mio. € (1. Quartal 2016: 3,1 Mio. €)
und beinhaltet -7,6 Mio. € aus dem Aurubis-Engagement (1. Quartal 2016: 11,6 Mio.
€), das als Folge der Bewertung einer Umtauschanleihe negativ abschnitt. Der Gewinn
nach Steuern rangierte bei 48,7 Mio. € (1. Quartal 2016: 1,0 Mio. €). Hieraus ergaben
sich 0,87 € Ergebnis je Aktie (1. Quartal 2016: -0,00 €), die Rendite auf das eingesetzte
Kapital (ROCE) erreichte 10,3 % (1. Quartal 2016: 1,4 %). Mit 155,7 Mio. € Nettofinanzposition
und 33 % Eigenkapitalquote verfügt das Unternehmen über eine komfortable finanzielle
und bilanzielle Basis. Geschäftsbereich Flachstahlscroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen MarktentwicklungZu Beginn des Jahres verbesserte sich die Nachfrage auf dem globalen Stahlmarkt, dem
stehen aber nach wie vor gravierende strukturelle Probleme in der Stahlindustrie gegenüber.
Die Kapazitätsauslastung weltweit befindet sich weiterhin auf einem sehr niedrigen
Level. Die Importkrise in der EU ist nicht überwunden, da rückläufige Stahleinfuhren
aus China durch überproportional steigende Einlieferungen aus anderen Ländern kompensiert
werden. Infolge wachsender Protektionismus-Tendenzen in der globalen Stahlindustrie
drohen zudem weitere Handelsumlenkungseffekte auf dem offenen EU-Stahlmarkt. Trotz
der aktuellen weltweiten Unsicherheiten scheint sich jedoch in Deutschland wie auch
in Teilen der EU der graduelle Aufwärtstrend bei der Stahlnachfrage fortzusetzen.
Seit Jahresbeginn weiter steigende Preise für Stahlprodukte haben zu der dringend
erforderlichen Margenerhöhung bei den europäischen Stahlherstellern geführt. Zudem
zeichnen die Kernindikatoren für das erste Quartal 2017 ein positives Bild: Rohstahlproduktion
und Marktversorgung legten leicht zu. Die Auftragseingänge der EU-Stahlverarbeiter
entwickelten sich solide. BeschaffungEisenerzIm Laufe der ersten drei Monate 2017 stieg der Eisenerzindex auf ein 30-Monats-Hoch
von 95 USD/dmt, um sich in den Folgewochen wieder auf das Jahresanfangsniveau abzuschwächen.
Rekordhohe Lagerbestände von über 130 Mio. t in den chinesischen Häfen und die Kapazitätssteigerungen
der Eisenerzproduzenten führen zu sehr liquiden Märkten, sodass der Eisenerzpreis
erneut unter erheblichen Druck geraten sollte, was sich in einer Entwicklung der Preise
unter 70 USD/dmt bis Mitte April auch zeigte. KokskohleIm Gegensatz zur indexgeprägten Preisbildung am Erzmarkt werden für Kokskohle weiterhin
Quartalspreise mit Benchmark-Charakter zwischen großen Produzenten und Abnehmern verhandelt.
Der Benchmarkabschluss von 285 USD/t FOB für das erste Quartal 2017 wurde noch unter
dem Einfluss der ereignisgetriebenen, extrem hohen Spotpreise im Dezember geschlossen;
diese gaben während des ersten Vierteljahres 2017 sichtbar nach und lagen zwischenzeitlich
bei 151,50 USD/t FOB. GeschäftsverlaufAuftragseingang und -bestand des Geschäftsbereiches Flachstahl kamen in etwa auf dem
Niveau des Vorjahres aus, der Versand war gegenüber dem außerordentlichen Vorjahresniveau
leicht rückläufig. Rohstahl- und Walzstahlerzeugung blieben nahezu stabil, Segment-
und Außenumsatz zogen aufgrund spürbar höherer Durchschnittserlöse kräftig an. Mit 53,7 Mio. € erwirtschaftete das Segment ein gegenüber dem importbedingt negativen
Vergleichszeitraum (-20,0 Mio. €) auskömmliches Vorsteuerresultat. Dies ist auf Erlössteigerungen
bei Flachstahlerzeugnissen infolge der Anti-Dumping-Maßnahmen der EU zurückzuführen.
Gegenläufig wirkten gestiegene Beschaffungspreise für Rohstoffe, insbesondere für
Kokskohle. InvestitionenDer Geschäftsbereich Flachstahl konzentriert im Jahr 2017 die Investitionstätigkeit
sowohl auf neue Aggregate als auch auf die Optimierung und Erweiterung vorhandener
Anlagen. Dazu wurden vor allem folgende Projekte vorangebracht: Zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit investiert die Salzgitter Flachstahl GmbH
(SZFG) insgesamt 80 Mio. € in den Bau einer RH-Vakuumanlage zur Vakuumbehandlung des
Rohstahls. Die Erzeugung niedrigentkohlter, tiefentschwefelter Stähle sowie von Güten
mit höchsten Reinheitsgraden soll die stetig steigenden kundenspezifischen Analyseanforderungen
erfüllen und den Kapazitätsengpass in der Sekundärmetallurgie auflösen. In diesem
Jahr wird die Anlagentechnik weiter komplettiert und die Anlage in Betrieb genommen. Während des Blasprozesses an den Konvertern entsteht heißes Stahlgas, das über eine Kesselanlage aufgefangen, gekühlt, gereinigt und der thermischen Wiederverwendung zugeführt wird. Es wird eine technologische Umstellung der Kühlanlagen aller drei Konverterkessel erfolgen. Dies ermöglicht eine Reduzierung des Energiebedarfs der Kesselanlagen um mehr als 10 % und damit eine Senkung des Zukaufs von Erdgas sowie Verringerung des CO2 -Ausstoßes. Nachdem 2016 der Umbau des Konverterkessels B abgeschlossen wurde, folgen 2017 die Konverter A und C. Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahlscroll
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ohne DMU-Gruppe MarktentwicklungDer europäische Grobblechmarkt ist nach wie vor von einer erheblich über dem Bedarf
liegenden Produktions- und Versorgungskapazität charakterisiert. Zwar sind die chinesischen
Importe in die EU massiv gesunken, jedoch wurden diese von Lieferungen aus Drittstaaten
wie der Ukraine, Südkorea, Indien und Indonesien nahezu vollständig kompensiert. Die
Wettbewerbssituation ist als sehr uneinheitlich zu bezeichnen. Westeuropäische Grobblechhersteller,
die an aktuellen Pipeline-Projekten partizipieren, sind gut ausgelastet. Ebenso zufriedenstellend
ist die Nachfragesituation im Segment On-/Offshore Wind. Demgegenüber haben Hersteller
mit einer im Wesentlichen auf Handelsgüten ausgerichteten Produktstruktur Auslastungsprobleme,
die teilweise zu einer nicht der momentanen Rohstoffkostenentwicklung entsprechenden
Angebotsfindung führen. Dies verursacht bei Kunden und Verbrauchern Unsicherheiten
mit widersprüchlicher Erwartungshaltung hinsichtlich der weiteren Bedarfs- und Erlösentwicklung. Auf dem europäischen Trägermarkt haben die Schrottpreiserhöhungen und die damit verbundenen
Erlössteigerungen seitens der Produzenten dazu beigetragen, die zunächst verhaltene
Nachfrage zu verbessern. Allerdings hat sich bereits im Januar gezeigt, dass die Verkäufe
des lagerhaltenden Handels schwächer ausfallen als erwartet. Demzufolge erfolgte dort
ein erheblicher Bestandsaufbau, der zu temporär sinkenden Auftragseingängen bei den
Werken führte. BeschaffungStahlschrottIn Deutschland kam es zu Jahresbeginn auf dem Stahlschrottmarkt aufgrund eines erhöhten
Bedarfs inländischer Verbraucher zu Preisanstiegen je nach Sorte und Region zwischen
25 und 38 €/t. Im Folgemonat reduzierten sich die Preise in einer Größenordnung zwischen
15 und 20 €/t, um dann im März wieder anzuziehen. Ausschlaggebend für den Schrottpreisrückgang
in den europäischen Binnenmärkten und die gleich darauffolgende Preiserholung war
- wie schon so oft - das Einkaufsverhalten der türkischen Schrottimporteure. GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Grobblech / Profilstahl rangierte in den
ersten drei Monaten 2017 unterhalb der Vorjahreswerte. Dabei konnte die Steigerung
bei der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB), die gegenüber dem starken Vergleichsquartal
rückläufigen Buchungen der Peiner Träger GmbH (PTG) nicht ausgleichen. Da darüber
hinaus Walzstahlproduktion und Absatz aufgrund gestiegener Tonnagen im Grobblechsektor
höher ausfielen als im ersten Quartal 2016, lag der Auftragsbestand unterhalb des
Vorjahreswertes. Segment- und Außenumsatz zogen erlös- sowie absatzbedingt kräftig
an. Das Segment verbesserte mit 9,4 Mio. € das Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal
(0,5 Mio. €). Während die Grobblechproduzenten gestützt durch Auflösungen aus auftragsbezogenen
Rückstellungen einen erfreulichen Gewinnbeitrag auswiesen, fiel das Ergebnis der PTG
leicht negativ aus. InvestitionenIm Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl wird 2017 im Rahmen des Wachstumsprogramms
"Salzgitter 2021" die Investitionsmaßnahme "Grobblechstrategie - Adjustage 2" begonnen.
Die Maßnahme dient der Erweiterung des Produktportfolios sowie der noch stärkeren
Positionierung im höherwertigen Gütensegment. Geschäftsbereich Mannesmannscroll
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Rohre MarktentwicklungDie Stahlrohrproduktion zog im ersten Quartal 2017 insgesamt an. Besonders deutlich
war der Zuwachs aufgrund der sich wieder normalisierenden Nachfrage aus der Energieindustrie
in Nordamerika, wo zuvor die stärksten Einbußen zu verkraften waren. Hier waren vor
allem nahtlose Ölfeldrohre und - gestützt von der Erwartung auf steigende Flachstahlpreise
- geschweißte Leitungsrohre gefragt. Weiterhin stabil entwickelte sich die Nachfrage
nach nahtlosen und geschweißten Präzisionsstahlrohren. GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Mannesmann legte gegenüber dem Vorjahresquartal
um ein Viertel zu, was insbesondere auf die Salzgitter Mannesmann Precision Tubes-Gruppe
(SMP-Gruppe) und die Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH (MLP) zurückzuführen war.
Der Orderbestand bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres. Außerhalb des Konsolidierungskreises
erhöhte sich der Auftragseingang der at-equity einbezogenen 50 %-Beteiligung EUROPIPE-Gruppe
(EP-Gruppe) erheblich. Dies beruht vor allem auf der Buchung des Projekts Europäische
Gasanbindungsleitung (EUGAL). Aus diesem Grund und wegen des Auftrags Nord Stream
2 kam der Auftragsbestand merklich über dem der Vorjahresperiode aus. Versand wie auch Segment- und Außenumsatz rangierte über den Vergleichsziffern, weil
alle Produktbereiche Zuwächse verzeichneten. Die Kennzahlen der EP-Gruppe überstiegen
das erste Quartal 2016 dank der hohen Auslieferungsmengen der deutschen Gesellschaft,
sodass die gegenläufige Entwicklung in den USA überkompensiert wurde. Der Geschäftsbereich verbuchte 3,0 Mio. € Verlust vor Steuern (1. Quartal 2016: +5,6
Mio. €). Das Segment mittlere Leitungsrohre wie auch die Präzis- und Edelstahlrohrgruppe
reduzierten ihre Vorsteuerverluste, jedoch rangierten das nahezu ausgeglichene Resultat
der at-equity einbezogenen EP Gruppe wie auch das positive Ergebnis der HKM unter
den Gewinnbeiträgen des Vorjahres. InvestitionenDer Geschäftsbereich Mannesmann konzentriert sich 2017 vornehmlich auf Ersatzinvestitionen.
Hierzu zählt beispielsweise die Erneuerung des Automatisierungssystems der Trennanlage
im Walzwerk Zeithain. Zudem werden bei der SMP-Gruppe am Standort Hamm neben organisatorischen
und logistischen Optimierungen die Investitionsmaßnahmen zur Leistungssteigerung der
Anlagen weiter fortgesetzt. Geschäftsbereich Handelscroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen MarktentwicklungAuf den internationalen Stahlmärkten war die Preisentwicklung auch wegen Anti-Dumping-Maßnahmen
in verschiedenen Regionen auf einem vergleichsweise hohen Niveau nahezu stabil. Auf
dem europäischen Markt ergab sich ein ähnliches Bild. Während sich die Warmband- und
Grobblechpreise tendenziell aufwärts bewegten, gerieten die Verkaufspreise im Profilbereich
in Verbindung mit billigen Importen im Verlauf des ersten Vierteljahres unter Druck. GeschäftsverlaufDer Geschäftsbereich Handel verzeichnete während des Berichtszeitraumes dank der gestiegenen
Nachfrage im europäischen Lagerhandel einen über der Vorjahresperiode liegenden Absatz.
Erlös- und mengenbedingt kam der Umsatz signifikant oberhalb seines Vergleichswertes
aus. Dabei zeigte der Lagerhandel eine starke Ertragslage. Zusammen mit den positiven
Ergebnissen des internationalen Tradings und der Universal Eisen und Stahl-Gruppe
(UES-Gruppe) wies der Geschäftsbereich Handel 21,6 Mio. € Gewinn vor Steuern aus und
übertraf damit das Ergebnis des ersten Vierteljahres 2016 (-2,2 Mio. €) erheblich. InvestitionenDer Erhalt und die Modernisierung bestehender Anlagen bildete auch zu Anfang 2017
den Investitionsschwerpunkt des Geschäftsbereiches Handel. Die von der Salzgitter
Mannesmann Stahlhandel GmbH (SMSD) initiierten Projekte zur Digitalisierung der Vertriebsprozesse
schreiten weiter voran. Geschäftsbereich Technologiescroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen MarktentwicklungLaut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) lagen die Auftragseingänge
insgesamt spürbar über dem Vorjahreslevel, wobei die Nachfrage aus dem Inland kräftig
und die Auslandsnachfrage leicht anzog. Auch die Umsätze der Branche verbuchten einen
Anstieg. Im Unterschied dazu blieben sowohl die inländischen Auftragseingänge als
auch die ausländischen Bestellungen für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen deutlich
unter den Vorjahreswerten. Dank erheblicher Zuwächse im Ausland legte der Umsatz dagegen
zu. GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Technologie kam im ersten Quartal 2017
unterhalb der Vorjahresperiode aus, was im Wesentlichen auf die rückläufigen Oderzuläufe
der ausländischen Gesellschaften der KHS-Gruppe zurückzuführen ist. Die Auftragseingänge
der Klöckner Desma Elastomer-Gruppe (KDE-Gruppe) stellten den Vergleichswert ein,
während die DESMA Schuhmaschinen GmbH (KDS) ein kleines Plus verzeichnete. Der Orderbestand
des Segments konnte nicht ganz an das Niveau des Vorjahres anknüpfen. Segment- und Außenumsatz bewegten sich dank Zuwächsen in allen drei Geschäftsfeldern
über dem Level des Startquartals 2016. Der Geschäftsbereich Technologie erwirtschaftete in den ersten drei Monaten 2017 mit
13,1 Mio. € einen gegenüber dem Vorjahr (6,9 Mio. €) nahezu verdoppelten Gewinn vor
Steuern. Dabei legte das Ergebnis der KHS-Gruppe auch dank der Erfolge der eingeleiteten
Verbesserungsprogramme deutlich zu. Ebenso übertrafen die KDE-Gruppe und die KDS das
Resultat der Vergleichsperiode. InvestitionenDer Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich zu Beginn des Jahres 2017 auf
Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen, um seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu
stärken. Zur Ablaufoptimierung werden außerdem bei der KHS-Gruppe in Deutschland und
den Auslandsgesellschaften IT-Projekte durchgeführt. Die 2015 begonnene umfassende,
mehrjährige Modernisierung des Standorts Bad Kreuznach hinsichtlich "Lean Manufacturing"
wird konsequent umgesetzt. Industrielle Beteiligungen / Konsolidierungscroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung, der hauptsächlich
durch das Halbzeug- und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und Konzernfremden
generiert wird, erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 225,2 Mio. € (Vorjahresperiode:
176,4 Mio. €). Der Außenumsatz nahm geringfügig zu (53,4 Mio. €; 1.Quartal 2016: 47,7
Mio. €). Das Ergebnis vor Steuern betrug -17,8 Mio. € und war damit niedriger als im Vorjahr
(12,3 Mio. €). Darin enthalten ist der Beitrag des Aurubis-Engagements in Höhe von
-7,6 Mio. € (1. Quartal 2016: 11,6 Mio. €). Dieser setzt sich zusammen aus dem auf
die Salzgitter AG entfallenden Anteil am Nachsteuergewinn des Unternehmens sowie dem
Bewertungsergebnis einer Umtauschanleihe, welches aufgrund des stark gestiegenen Aktienkurses
der Aurubis AG im ersten Quartal 2017 deutlich negativ ausfiel. Stichtagsbezogene
Bewertungseffekte von Devisen- und Derivatepositionen belasteten das Ergebnis zusätzlich.
Das Zinsergebnis aus dem Cash-Management des Konzernfinanzkreises wirkte dem entgegen.
Der Vorsteuergewinn der nicht direkt einem Geschäftsbereich zugeordneten Konzernunternehmen
kam deutlich über dem der ersten drei Monate 2016 aus. Finanz- und VermögenslageErläuterungen zur BilanzDie Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns hat sich im aktuellen Berichtszeitraum gegenüber
dem 31. Dezember 2016 um 186 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte (+65 Mio. €) legten insbesondere aufgrund der gestiegenen
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen (+64 Mio. €) zu. Dies
ist insbesondere auf die guten Ergebnisse dieser Gesellschaften zurückzuführen. Die
Summe der planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens (-85 Mio. €) rangierte im
Berichtszeitraum über den Investitionen (+56 Mio. €) und verminderte das Anlagevermögen.
Die langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Forderungen
und Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (+50 Mio. €) während die
Ertragssteueransprüche abnahmen (-13 Mio. €). Der Zuwachs der kurzfristigen Vermögenswerte
(+121 Mio. €) ergab sich im Wesentlichen aufgrund gestiegener Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen (+243 Mio. €). Dem standen geringere Finanzmittel (-131 Mio. €) und
geringere sonstige Forderungen und Vermögenswerte (-18 Mio. €) gegenüber. Auf der Passivseite nahm das Eigenkapital aufgrund des guten Ergebnisses zu (+39 Mio.
€), die Eigenkapitalquote bleibt dennoch auf dem Niveau des letzten Geschäftsjahres
und beträgt solide 33,5 %. Die langfristigen Schulden rangierten 20 Mio. € über dem
Vergleichsstichtag. Während die langfristigen sonstigen Rückstellungen zunahmen (+20
Mio. €), verringerten sich die Pensionsrückstellungen (-11 Mio. €). Die kurzfristigen
Schulden erhöhten sich um 127 Mio. €. Dies ist überwiegend auf gestiegene Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen (+69 Mio. €) sowie höhere sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
(+78 Mio. €) zurückzuführen. Geringere Rückstellungen (-36 Mio. €) wirkten im Bereich
der kurzfristigen Schulden gegenläufig. Die Nettofinanzposition ging vor allem als Folge des Aufbaus des Working Capitals
auf 156 Mio. € (31.12.2016: 302 Mio. €) zurück. Den Geldanlagen einschließlich Wertpapieren
1,08 Mrd. € (31.12.2016: 1,22 Mrd. €) standen Verbindlichkeiten von 926 Mio. € (31.12.2016:
916 Mio. €) gegenüber; davon 493 Mio. € bei Kreditinstituten (31.12.2016: 483 Mio.
€). Erläuterungen zur KapitalflussrechnungBei einem positiven Vorsteuerergebnis von 77 Mio. € ergab sich dennoch ein negativer
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 30 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -99 Mio.
€). Dies ist insbesondere auf die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
zurück zu führen. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 95 Mio. € (Vorjahreszeitraum:
-87 Mio. €) spiegelt überwiegend die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle
Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wider (-66 Mio. €). Die Zinsauszahlungen sowie Rückzahlungen für erhaltene Kredite hatten einen Mittelabfluss
aus der Finanzierungstätigkeit von 8 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -47 Mio. €) zur Folge. Infolge des negativen Gesamt-Cashflows verringerte sich der Finanzmittelbestand (687
Mio. €) gegenüber dem 31. Dezember 2016 entsprechend. Mitarbeiterscroll
Unter Berücksichtigung der quotalen Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen
möglich Am 31. März 2017 zählte die Stammbelegschaft des Salzgitter-Konzerns 23.287 Mitarbeiter
und erhöhte sich damit gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 135 Personen. Dieser Anstieg
ist vor allem auf die Übernahme von 138 Ausgebildeten zurückzuführen, von denen 105
einen befristeten Arbeitsvertrag erhielten. Die Gesamtbelegschaft umfasste 25.117 Personen. Die Zahl der Leiharbeitnehmer lag zum 31. März bei 1.295 und stieg damit gegenüber
dem Vorjahresstichtag um 307 Personen. Für die nordwestdeutsche Stahlindustrie wurde am 17. März 2017 ein Tarifabschluss
erzielt, der nachfolgend auch im Tarifgebiet Ost übernommen wurde. Der Abschluss sieht
für die dem Tarifvertrag Stahl unterliegenden Gesellschaften (rund 56 % der inländischen
Gesamtbelegschaft) nach einem Nullmonat im März 2017 eine Erhöhung der Löhne und Gehälter
um 2,3 % zum 1. April 2017 und eine weitere Steigerung um 1,7 % zum 1. Mai 2018 vor.
Die Ausbildungsvergütungen werden um die jeweiligen Erhöhungsbeträge des vierten Ausbildungsjahres
angehoben. Der Tarifvertrag hat eine Mindestlaufzeit von 22 Monaten bis zum 31. Dezember
2018. Die Tarifverträge zur Altersteilzeit und zum Einsatz von Werkverträgen wurden
unverändert ebenfalls bis 31. Dezember 2018 verlängert. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftsbereiche gehen verglichen mit dem Vorjahr von nachstehendem Verlauf des
Jahres 2017 aus: Der Geschäftsbereich Flachstahl erwartet dank angezogener Erlöse im EU-Stahlmarkt
einen erfreulicheren Geschäftsverlauf. Unter der Annahme einer nach wie vor robusten
Nachfrage ist mit einem spürbar höheren Umsatz zu rechnen. Gestützt auf Maßnahmen
und Effekte diverser Programme und Projekte, so unter anderem die Inbetriebnahme der
RH-Vakuumanlage im Stahlwerk wird trotz des angespannten Marktumfelds einschließlich
der Preisvolatilität der Rohstoffe ein erheblich verbessertes, positives Vorsteuerergebnis
avisiert. Der Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl bleibt im laufenden Jahr einem diffizilen
Marktumfeld ausgesetzt. Gleichwohl wird eine zufriedenstellende Auslastung für die
beiden Grobblech-produzenten erwartet. So trägt die Vormaterialproduktion für den
Nord Stream II- sowie den EUGAL-Auftrag im Mülheimer Werk zu einer nennenswerten Grundauslastung
bei. Zudem werden beide Gesellschaften von den 2016 initiierten, umfassenden Kostensenkungs-
und Effizienzsteigerungsmaßnahmen profitieren. Hingegen stellt die vollständige und
zeitnahe Weitergabe der erhöhten Rohstoffkosten eine besondere Herausforderung dar.
Die Auslastung im Profilstahlbereich dürfte geringfügig unter dem zufriedenstellenden
Vorjahresniveau auskommen. Allerdings fördert der volatile Schrottpreis ein spekulatives
Kaufverhalten der Kunden, mit entsprechenden Auswirkungen auf Auftragseingang und
Ergebnis. Drastisch gestiegene Netznutzungsentgelte für den Strombezug wirken zusätzlich
belastend. Insgesamt geht der Geschäftsbereich von einer mengen- und erlösbedingten
merklichen Umsatzsteigerung sowie einem in etwa ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern
aus. Die Entwicklung der Gesellschaften des Geschäftsbereiches Mannesmann verläuft auch
2017 sehr heterogen. Während die deutschen Großrohrwerke wegen der im letzten Jahr
sowie im ersten Quartal 2017 erfolgten Buchungen von Großaufträgen eine sehr gute
Auslastung aufweisen, hat sich die Auftragslage auf dem nordamerikanischen Markt weiter
eingetrübt. Die Segmente der mittleren Leitungsrohre, Präzis- und Edelstahlrohre erwarten
im weiteren Jahresverlauf eine - zumindest zögerliche - Erholung bei einer allerdings
weiterhin angespannten Margensituation. Im Geschäftsbereich dürften steigende Versandmengen
bei höheren Durchschnittserlösen zu einer moderaten Umsatzausweitung führen. Verbunden
mit den eingeleiteten und geplanten Maßnahmenprogrammen wird ein spürbar verbessertes,
wenngleich noch negatives Vorsteuerresultat prognostiziert. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet der Geschäftsbereich Handel mit einem deutlichen
Umsatzwachstum. Dies ist auf eine Belebung des internationalen Projektgeschäfts sowie
den zunehmenden Vertrieb angearbeiteter Produkte zurückzuführen. Unterstützend sollte
auch die Erweiterung des Kundenstamms im Rahmen der intensiveren Digitalisierung des
Vertriebs wirken. Da nicht davon ausgegangen werden kann, dass sich die 2016 infolge
der Stahlpreisentwicklung temporär eingetretene Margenausweitung in diesem Umfang
im Geschäftsjahr 2017 wiederholt, wird ein zwar sehr zufriedenstellender, aber merklich
unter Vorjahr auskommender Gewinn vor Steuern erwartet. Aufsetzend auf einem hohen Auftragsbestand antizipiert der Geschäftsbereich Technologie
eine stabile Umsatzentwicklung. Angesichts des preislich stark umkämpften Projektgeschäfts
setzt die KHS-Gruppe auf Wachstum in profitablen Produktsegmenten sowie den weiteren
Ausbau des Servicegeschäfts. Daneben sollten vor allem die eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen
aus dem neuen Programm "Fit4Future 3.0" ihre positive Wirkung entfalten. In Verbindung
mit den vielversprechenden Aussichten für die anderen Spezialmaschinenbauer wird von
einem sichtbaren Anstieg des Vorsteuergewinns ausgegangen. Vor diesem Hintergrund und nach dem guten Auftaktquartal erhöhte die Salzgitter AG
(SZAG) am 2. Mai 2017 ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2017, die wir wie
folgt bestätigen. Wir rechnen mit:
Die zukunftsbezogenen Aussagen zu den einzelnen Geschäftsbereichen unterstellen, dass
es in Europa nicht zu einer rezessiven Entwicklung kommen wird. Vielmehr erwarten
wir für unsere anhaltend umkämpften Hauptmärkte im laufenden Geschäftsjahr eine Fortsetzung
der konjunkturellen Festigung. Wie schon in den vergangenen Jahren weisen wir darauf
hin, dass Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis-
und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungskursen den Verlauf
des Geschäftsjahres 2017 erheblich beeinflussen können. Die hieraus resultierende
Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein beträchtliches Ausmaß
sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die Dimension dessen wird
deutlich, wenn man unterstellt, dass bei rund 12 Mio. t p.a. abgesetzten Stahlerzeugnissen
der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl, Mannesmann und Handel im
Schnitt 25 € Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen, um 300 Mio. € jährliche
Ergebnisvarianz zu verursachen. Darüber hinaus begrenzen volatile Rohstoffkosten sowie
kürzere Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs- genauso wie auf der Absatzseite die
Planungssicherheit des Unternehmens. RisikomanagementZum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des
Salzgitter-Konzerns gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken
verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016. Für Risiken aus dem angespannten Marktumfeld einschließlich der Preisvolatilität der
Rohstoffe sind die Ergebniseffekte im laufenden Jahr in den Gesellschaften - soweit
abschätzbar - einbezogen worden. Belastend wirken sich zudem mittlerweile zahlreiche,
oftmals rein protektionistische Handelsschutzmaßnahmen in Drittstaaten aus, die sich
nun nicht mehr allein gegen China, sondern gleichermaßen gegen EU Produzenten richten.
Unmittelbar betroffen ist die Salzgitter AG (SZAG) durch ein Anti-Dumping-Verfahren
in den USA gegen Grob- und Bandblech-Importe aus zwölf Ländern, unter anderem auch
aus Deutschland. Der Konzern kann den Ende März 2017 verhängten Strafzoll auf Grobbleche der Salzgitter
Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) und Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG) in Höhe von 22,9
% nicht nachvollziehen, da die Konzerngesellschaften nachweislich auf Basis behördlich
verifizierter Daten kein Preisdumping betrieben haben, und auch die im November 2016
verkündeten vorläufigen Strafzölle nur bei 5 % für die SZAG lagen. 90 % der untersuchten
MGB- und ILG-Exporte wurden zudem an ein verbundenes US-Unternehmen - Berg Steel Pipe
Corporation (BSPC), eine Tochter der EUROPIPE GmbH (EP) - geliefert. Hierbei handelt
es sich um spezielle Bleche zur Produktion von Rohren für die Öl- und Gasindustrie,
die zudem von der US-Stahlindustrie gar nicht oder nur sehr eingeschränkt produziert
werden können. Die International Trade Commission (ITC) hat ihre Analyse zur Schädigung des US-Marktes
durch Grob- und Bandblech-Importe am 5. Mai 2017 abgeschlossen. Wie zu befürchten
war, hat die ITC festgestellt, dass der US-Markt in diesem Marktsegment geschädigt
wurde. Damit bleiben die verkündeten Strafzölle bis zu einer möglichen Überprüfung
(frühestens Sommer 2018) in Kraft. Zurzeit analysiert die SZAG mit ihren Anwälten die Ermittlung der finalen Dumpingmargen
des US-Department of Commerce (DOC). Der Konzern behält sich vor, rechtliche Schritte
gegen die Dumping-Entscheidung einzuleiten. Aus Brüssel und Berlin ist zu vernehmen,
dass man in der Europäischen Kommission wie auch seitens der Bundesregierung bereit
sein könnte, die Strafzoll-Entscheidung gegen die SZAG und die Dillinger Hütte als
Anlass für eine Klage vor der WTO gegen die USA zu nehmen. Mit einem Urteil der WTO
wäre nicht vor zwei bis drei Jahren zu rechnen. ZwischenabschlussI. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1)scroll
II. Gesamtergebnisrechnungscroll
III. KonzernbilanzAktiva in Mio. €scroll
Passiva in Mio. €scroll
IV. Kapitalflussrechnungscroll
AnhangSegmentberichterstattungscroll
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Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 31. März 2017 der
Salzgitter AG, Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit ausgewählten
erläuternden Anhangangaben aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte Zwischenabschlüsse. 2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurden im Quartalsabschluss
zum 31. März 2017 unter Beachtung der nachstehenden Ausnahme grundsätzlich keine Änderungen
in den Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und Konsolidierungsmethoden vorgenommen. 3. Bei der Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen
zum 31. März 2017 wurde ein im Vergleich zum 31. Dezember 2016 unveränderter Rechnungszinssatz
in Höhe von 1,75 % zugrunde gelegt. 4. Die HSP Hoesch Spundwand und Profil Gesellschaft mit beschränkter Haftung (HSP)
hat auf Grund jahrelanger Verluste im Dezember 2015 die Produktion von schweren Profilstahlerzeugnissen,
insbesondere Spundwand- und Grubenausbauprofile, beendet. Die Auslieferung der Produkte
erfolgte zum Teil jedoch erst 2016. Im Jahr 2017 erfolgt der Rückbau der Produktionsstätte.
Die Gesellschaft HSP und alle dazugehörigen Spundwand-Aktivitäten werden nach den
Vorschriften des IFRS 5 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. In der Gewinn-
und Verlustrechnung wird das Ergebnis aus diesem aufgegebenen Geschäftsbereich in
einer separaten Zeile gesondert ausgewiesen, getrennt von den Erträgen und Aufwendungen
des fortgeführten Bereiches. Die nachfolgenden Tabellen enthalten eine Überleitung
der Gewinn- und Verlustrechnung aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf eine Gewinn-
und Verlustrechnung, die sowohl den fortgeführten als auch den nicht fortgeführten
Geschäftsbereich beinhaltet. Ergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäftsbereichscroll
In der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsflüsse des gesamten Konzerns inklusive
des nicht fortgeführten Geschäftsbereiches gezeigt. Die Zahlungsflüsse nur für den
nicht fortgeführten Geschäftsbereich zeigt die folgende Tabelle: Verkürzte Kapitalflussrechnung für den nicht fortgeführten Geschäftsbereichscroll
Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Die Umsätze nach Geschäftsfeldern werden in der Segmentberichterstattung dargestellt. 2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend IAS 33. Das auf die gewichtete
Anzahl von Aktien der SZAG ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich
in der Berichtsperiode auf 0,87 €. Eine Verwässerung würde dann eintreten, wenn das
Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus Options- und Wandelrechten
vermindert wird. Derartige Rechte waren am Bilanzstichtag aus einer Wandelanleihe
vorhanden. Bei deren Berücksichtigung ergibt sich eine Verminderung des Gewinns je
Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft, sodass diese Options- und Wandelrechte zu
einer Verwässerung führen. Das verwässerte Ergebnis beträgt 0,83 € je Aktie. Berichtigung der VorjahresbilanzierungenWegen einer retrospektiven Berichtigung des Wertes des Vorratsvermögens einer Tochtergesellschaft
im Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl wurde der Bilanzansatz für den Zeitraum
2014 und früher - entsprechend den einschlägigen IFRS-Vorschriften - ergebnisneutral
um 50,9 Mio. € angepasst. Für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte zusätzlich eine ergebniswirksame
Verminderung um 8,5 Mio. €. In diesem Zusammenhang sind im Saldo Ertragsteuerschulden
in Höhe von 1,4 Mio. € berücksichtigt. Damit wird der zu hohe Eigenkapitalausweis
der Vorjahre im Saldo neutral wieder richtiggestellt. Die Anpassungen in der Bilanz ergeben sich aus der folgenden Tabelle: scroll
Angaben zum Fair ValueDie Angaben zum Fair Value erfolgen entsprechend der Regelungen des IFRS 13 "Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts". Eine Abweichung vom Buchwert zum beizulegenden Zeitwert
(Fair Value) resultiert aus der Bilanzierung von einer Wandelanleihe und einer Umtauschanleihe
zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Ermittlung der Fair-Value-Angaben für nicht zum Fair Value bilanzierte langfristige
finanzielle Vermögenswerte und Schulden erfolgt grundsätzlich durch die Diskontierung
zukünftiger Zahlungsströme. Hierbei findet ein laufzeitabhängiger Zinssatz Anwendung,
welcher den risikolosen Zinssatz und das über eine Peer-Group abgeleitete Adressenausfallrisiko
des Salzgitter-Konzerns widerspiegelt. Buchwert und Fair Value der Anleihen:scroll
Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenNeben den Geschäftsbeziehungen zu in den Konzernabschluss einbezogenen voll- und anteilig
konsolidierten Gesellschaften existieren Beziehungen zu nach der Equity-Methode bilanzierten
Unternehmen sowie zu nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die als nahestehende
Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren sind. In der Kategorie der anderen nahestehenden
Unternehmen befinden sich die Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen
des Landes Niedersachsen. Die erbrachten Lieferungen und Leistungen umfassen im Wesentlichen Lieferungen von
Vormaterial zur Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: scroll
Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHGDer vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. HaftungsausschlussEinige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen beziehungsweise
können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt
und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung
der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Geschäftsbereichen
eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und
dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt
- unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen
- keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen zu aktualisieren. Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ±
einer Einheit (€, % usw.) auftreten. Sofern nicht anders gekennzeichnet umfassen sämtliche Kennzahlen und die dazugehörigen
Ausführungen sowie die Prognose die zum Jahresende 2015 eingestellten Spundwandaktivitäten. Die Quartalsmitteilung der Salzgitter AG (SZAG) steht auch in englischer Sprache zur
Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich. Impressum und KontakteKontaktSALZGITTER AG Postanschrift38223 Salzgitter ÖffentlichkeitsarbeitTelefon: 0 53 41/21-27 01 Investor RelationsTelefon: 0 53 41/21-18 52 Onlinewww.salzgitter-ag.com/de/qm-2017/3m HerausgeberSALZGITTER AG Redaktion/TextSALZGITTER AG, Investor Relations Diese Quartalsmitteilung wurde mit Unterstützung des Redaktionssystems firesys erstellt. |
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