Salzgitter AG

Salzgitter

Halbjahresbericht SZAG

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2017

Salzgitter-Konzern in Zahlen

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H1 2017 H1 20161) +/-
Rohstahlerzeugung Tt 3.415,3 3.506,1 -90,8
Außenumsatz Mio. € 4.616,2 3.967,5 648,6
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. € 1.102,2 937,0 165,2
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. € 537,6 366,6 171,0
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. € 569,3 502,5 66,8
Geschäftsbereich Handel Mio. € 1.675,7 1.425,5 250,2
Geschäftsbereich Technologie Mio. € 630,1 641,7 -11,6
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. € 101,2 94,1 7,1
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 311,3 224,1 87,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. € 141,7 51,8 89,9
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 100,2 16,1 84,2
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. € 94,2 -37,3 131,4
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. € 5,7 -17,0 22,7
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. € -2,7 9,4 -12,1
Geschäftsbereich Handel Mio. € 34,6 16,5 18,1
Geschäftsbereich Technologie Mio. € 13,6 12,6 1,0
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. € -45,1 31,8 -76,9
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag Mio. € 64,7 9,3 55,3
Ergebnis je Aktie - unverwässert 1,14 0,13 0,87
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)2) % 7,3 2,1 5,2
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € -72,2 -6,2 -66,0
Investitionen3) Mio. € 108,4 166,8 -58,4
Abschreibungen3) Mio. € -169,7 -172,3 2,7
Bilanzsumme Mio. € 8.611,5 8.330,8 280,7
Langfristige Vermögenswerte Mio. € 3.783,1 3.729,2 53,9
Kurzfristige Vermögenswerte Mio. € 4.828,5 4.601,7 226,8
davon Vorräte Mio. € 2.044,6 1.629,0 415,6
davon Finanzmittel Mio. € 531,2 741,2 -210,1
Eigenkapital Mio. € 2.842,6 2.597,8 244,8
Fremdkapital Mio. € 5.768,9 5.733,0 35,9
Langfristige Schulden Mio. € 3.256,0 3.768,1 -512,1
Kurzfristige Schulden Mio. € 2.512,9 1.964,9 548,0
davon Bankverbindlichkeiten4) Mio. € 475,0 301,6 173,4
Nettofinanzposition zum Stichtage5) Mio. € 24,2 182,6 -158,4
Beschäftigte



Personalaufwand Mio. € -841,3 -824,2 -17,1
Stammbelegschaft zum Stichtag6) Blm. 23.296 23.367 -71
Gesamtbelegschaft zum Stichtag7) Blm. 25.032 25.043 -11


Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS

1) Bilanzwerte und davon abhängige Kennzahlen restated aufgrund einer Korrektur des Vorratsvermögens für die Zeiträume 2015 und früher
2) annualisiert
3) ohne Finanzanlagen
4) kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten
5) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und strukturierten Investments
6) ohne Ausbildungsverhältnisse und ohne passive Altersteilzeit
7) inkl. Ausbildungsverhältnisse und inkl. passiver Altersteilzeit


Ertragslage des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche

Ertragslage des Konzerns

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Q2 2017 Q2 20161) H1 2017 H1 20161)
Rohstahlerzeugung Tt 1.675,7 1.730,5 3.415,3 3.506,1
Außenumsatz Mio. € 2.262,3 2.098,7 4.616,2 3.967,5
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 126,5 118,5 311,3 224,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. € 41,8 32,3 141,7 51,8
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 23,1 12,9 100,2 16,1
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag Mio. € 15,9 8,3 64,7 9,3
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)2) % 4,0 2,8 7,3 2,1
Investitionen3) Mio. € 52,7 80,7 108,4 166,8
Abschreibungen3) Mio. € -84,7 -86,2 -169,7 -172,3
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € -42,6 92,4 -72,2 -6,2
Nettofinanzposition4) Mio. €

24,2 182,6
Eigenkapitalquote %

33,0 31,2


1) Bilanzwerte und davon abhängige Kennzahlen restated aufgrund einer Korrektur des Vorratsvermögens für die Zeiträume 2015 und früher
2) annualisiert
3) ohne Finanzanlagen
4) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und strukturierten Investments


Der Salzgitter-Konzern verzeichnete in einem von hohen politischen Unsicherheiten sowie anhaltend volatilen Rohstoffmärkten geprägten wirtschaftlichen Umfeld das beste Halbjahresergebnis seit 2011. Hierzu trugen die hervorragenden Resultate der Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel wie auch die weiterhin erfolgreiche Umsetzung der konzerninternen Programme maßgeblich bei. Trotz erheblicher Belastungen aus negativen Bewertungseffekten der Aurubis-Umtauschanleihe und Fremdwährungssicherung wurde somit abermals eine signifikante Ergebnisverbesserung gegenüber Vorjahr erzielt.

Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns stieg vor allem aufgrund höherer Durchschnittserlöse vieler Walzstahlprodukte um knapp ein Fünftel (4.616,2 Mio. €; 1. Halbjahr 2016: 3.967,5 Mio. €). Haupttreiber waren die Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl und Handel. Das Vorsteuerresultat verbesserte sich auf 100,2 Mio. € (1. Halbjahr 2016: 16,1 Mio. €) und beinhaltet -24,7 Mio. € Ergebnisbeitrag des Aurubis-Engagements (1. Halbjahr 2016: +26,1 Mio. €), das von -78,3 Mio. € Bewertungseffekten aus der Aurubis-Umtauschanleihe gekennzeichnet war. Aus 64,7 Mio. € Gewinn nach Steuern (1. Halbjahr 2016: 9,3 Mio. €) errechnen sich 1,14 € Ergebnis je Aktie (1. Halbjahr 2016: 0,13 €). Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) betrug 7,3 % (1. Halbjahr 2016: 2,1 %).

Sondereffekte/EBT Geschäftsbereiche und Konzern (inklusive nicht fortgeführter Aktivitäten)

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EBT Restrukturierung Impairment/ Zuschreibung
in Mio. € H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016
Flachstahl 94,2 -37,3 0,0 0,0 0,0 0,0
Grobblech / Profilstahl 5,7 -17,0 0,0 -1,5 0,0 0,0
Mannesmann -2,7 9,4 0,0 -5,1 0,0 0,0
Handel 34,6 16,5 0,0 0,0 0,0 0,0
Technologie 13,6 12,6 0,0 0,0 0,0 0,0
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung -45,1 31,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzern 100,2 16,1 0,0 -6,6 0,0 0,0


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Sonstiges EBT ohne Sondereffekte
in Mio. € H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016
Flachstahl 0,0 0,0 94,2 -37,3
Grobblech / Profilstahl 0,0 0,0 5,7 -15,5
Mannesmann 0,0 0,0 -2,7 14,5
Handel 0,0 0,0 34,6 16,5
Technologie 0,0 0,0 13,6 12,6
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung 0,0 0,0 -45,1 31,8
Konzern 0,0 0,0 100,2 22,7


Return on Capital employed (ROCE)

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in Mio. € H1 2017 H1 20161)
EBT 100,2 16,1
+ Zinsaufwand 51,1 44,5
- Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen 20,9 25,3
= EBIT I 130,4 35,3
Bilanzsumme 8.611,5 8.330,8
- Pensionsrückstellungen 2.427,2 2.646,9
- Übrige Rückstellungen ohne Ertragsteuerrückstellung 511,2 602,4
- Verbindlichkeiten ohne Anleihen, Bank- und Wechselverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, Forfaitierung, Derivate 1.740,0 1.349,3
- Aktive latente Steuern 348,5 375,3
= Capital employed 3.584,6 3.356,9
in %

ROCE 7,3 2,1


1) Restatement aufgrund einer Korrektur des Vorratsvermögens


Der ROCE ist ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator und Bestandteil des unternehmensinternen Steuerungssystems. Quantitative, ergebnisbezogene Zielvorgabe für den Salzgitter-Konzern ist ein ROCE von mindestens 12 % über einen Konjunkturzyklus hinweg; dieser beträgt gemäß unserer Definition üblicherweise fünf Jahre. Mit 7,3 % übertraf der ROCE für das erste Halbjahr den Vergleichswert deutlich.

Weitere Erläuterungen zur Herleitung des ROCE werden im Kapitel "Finanzielles Steuerungssystem" des Geschäftsberichts 2016 dargestellt.

Earnings before Interest and Taxes (EBIT) / Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA)

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in Mio. € H1 2017 H1 2016
EBT 100,2 16,1
+ Zinsaufwand 51,1 44,5
- Zinsertrag 9,6 8,8
= EBIT 141,7 51,8
+ Abschreibungen1) 169,7 172,3
= EBITDA 311,3 224,1


1) Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle und langfristige finanzielle Vermögenswerte


Die Ertragskennzahlen EBIT und EBITDA zeigen die operative Ertragskraft eines Unternehmens unabhängig von dessen Kapitalstruktur. Sie ermöglichen dem Management, den Anteilseignern und interessierten Dritten eine zusätzliche Analyse und Bewertung des Unternehmensergebnisses sowie eine operative Vergleichbarkeit mit dem Wettbewerb. Länderspezifische Unterschiede in der Besteuerung sowie Besonderheiten der Finanzierungs- und Sachanlagenstruktur einzelner Unternehmen können dabei ausgeblendet werden. Das verbesserte EBT spiegelte sich bei etwa auf Vorjahresniveau rangierenden Abschreibungen sowie einem ähnlich hohen Zinsergebnis in einer Steigerung des EBIT und EBITDA wider.

Geschäftsbereich Flachstahl

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Auftragseingang Tt 1.110,3 1.224,1 2.305,3 2.415,0
Auftragsbestand zum Stichtag Tt

927,6 913,3
Rohstahlerzeugung Tt 999,7 1.105,8 2.136,3 2.274,6
Walzstahlproduktion Tt 873,7 889,6 1.758,1 1.798,4
Versand Tt 1.104,9 1.220,5 2.272,9 2.399,2
Segmentumsatz1) Mio. € 748,0 616,9 1.479,7 1.225,1
Außenumsatz Mio. € 553,3 466,8 1.102,2 937,0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 40,5 -17,2 94,2 -37,3


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Im Berichtszeitraum verbesserte sich die Nachfrage auf dem globalen Stahlmarkt, dem stehen nach wie vor gravierende strukturelle Probleme in der Stahlindustrie gegenüber. Die Kapazitätsauslastung weltweit befindet sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Level. Die Importsituation auf dem europäischen Markt bleibt weiterhin angespannt, da rückläufige Stahleinfuhren aus China durch überproportional steigende Einlieferungen aus anderen Ländern kompensiert werden. Infolge wachsender Protektionismus-Tendenzen in der globalen Stahlindustrie drohen zudem weitere Handelsumlenkungseffekte auf den relativ offenen EU-Stahlmarkt. Trotz der aktuellen weltweiten Unsicherheiten ist vor allem der Stimmungsumschwung sowohl der deutschen Stahlerzeuger als auch der Stahlverarbeiter auffällig. Die Unternehmen schätzen erstmals seit sechs Jahren ihre wirtschaftliche Lage mehrheitlich als gut ein. Seit Jahresbeginn anziehende Preise für Stahlprodukte haben zu der dringend erforderlichen Margenerhöhung bei den europäischen Stahlherstellern geführt. Zudem zeichnen die Kernindikatoren für das erste Halbjahr 2017 ein positives Bild: Rohstahlproduktion und Marktversorgung wuchsen leicht an. Die Auftragseingänge der EU-Stahlverarbeiter legten moderat zu.

Beschaffung

Eisenerz

Der Eisenerzpreis zeigt sich auch in diesem Jahr sehr volatil. Während der Eisenerzindex im Laufe des ersten Quartals 2017 auf ein neues 30-Monatshoch von 95 USD/dmt kletterte, schwächte er sich in den Folgemonaten deutlich auf rund 55 USD/dmt ab, erreichte Mitte Juli aber zwischenzeitlich schon wieder die 70 USD/dmt Marke.

Um die aus der Beschaffung resultierenden Risiken abzufedern, werden insbesondere Eisenerzmengen durch Hedging preislich gesichert.

Kokskohle

Im Gegensatz zur indexgeprägten Preisbildung am Erzmarkt werden für Kokskohle weiterhin Quartalspreise mit Benchmark-Charakter zwischen großen Produzenten und Abnehmern verhandelt. Der Benchmarkabschluss von 285 USD/t FOB für das erste Quartal 2017 wurde noch unter dem Einfluss der ereignisgetriebenen, extrem hohen Spotpreise im Dezember geschlossen; diese gaben während des ersten Vierteljahres 2017 sichtbar nach. Kurz vor Abschluss der Verhandlungen zwischen den japanischen Hüttenwerken und den großen Kokskohle-Produzenten für das zweite Quartal traf der Wirbelsturm Debbie Anfang April auf die australische Ostküste und änderte das Bild grundlegend. Die Minen selber trugen zwar nur kleinere Schäden davon, aber die wichtigsten Bahnlinien zu den Verladehäfen wurden stark in Mitleidenschaft gezogen, was den Spotpreis innerhalb weniger Tage auf 300 USD/t FOB steigen ließ. Vor diesem Hintergrund setzten Abnehmer und Produzenten die Verhandlungen aus, um die weitere Entwicklung abzuwarten. Als absehbar war, dass die Bahnlinien erheblich schneller wieder zur Verfügung stehen, reagierten die Märkte postwendend. Der Spotmarktpreis reduzierte sich innerhalb von fünf Wochen um die Hälfte und notierte Ende Mai bereits auf einem Niveau unter 150 USD/t FOB Australien. Die ausgesetzten Benchmark-Verhandlungen wurden im Mai fortgesetzt, da aber die Vorstellungen der Abnehmer- und Produzentenseite spürbar voneinander abwichen, kam es zu keinem klassischen Benchmark-Abschluss. Beide Seiten vereinbarten hingegen ein indexbasiertes Preissystem, welches sich aus den durchschnittlichen Notierungen der ersten beiden Monate eines Quartals plus dem letzten Monat des Vorquartals zusammensetzt. Wird diese Systematik auch in den Folgequartalen angewandt, würde damit das klassische Benchmark-System abgelöst. Zu Beginn des dritten Quartals 2017 notierte der Kokskohlepreis bei 163 USD/t FOB Australien.

Geschäftsverlauf

Auftragseingang, Versand sowie Roh- und Walzstahlerzeugung des Geschäftsbereiches Flachstahl rangierten geringfügig unterhalb der Vorjahreswerte. Dagegen blieb der Auftragsbestand stabil, Segment- und Außenumsatz legten aufgrund spürbar höherer Durchschnittserlöse kräftig zu.

Das Segment erwirtschaftete mit 94,2 Mio. € gegenüber dem importbedingt negativen Vergleichszeitraum (-37,3 Mio. €) ein vorzeigbares Vorsteuerresultat. Dies ist auf Erlöszuwächse bei Flachstahlerzeugnissen infolge der Anti-Dumping-Maßnahmen der EU zurückzuführen. Gegenläufig wirkten gestiegene Beschaffungspreise für Rohstoffe, insbesondere für Kokskohle. Zudem wirkten die Effekte aus den eingeleiteten Maßnahmenprogrammen positiv.

Investitionen

Die Investitionstätigkeit des Geschäftsbereiches Flachstahl konzentriert sich 2017 sowohl auf neue Aggregate als auch auf die Optimierung und Erweiterung vorhandener Anlagen. Dazu werden vor allem folgende Projekte vorangebracht:

Zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit investiert die Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) insgesamt 80 Mio. € in den Bau einer RH-Vakuumanlage zur Vakuumbehandlung des Rohstahls. Die Erzeugung niedrigentkohlter, tiefentschwefelter Stähle sowie von Güten mit höchsten Reinheitsgraden soll die stetig steigenden kundenspezifischen Analyseanforderungen erfüllen und den Kapazitätsengpass in der Sekundärmetallurgie auflösen. Die Anlage wurde erfolgreich in Betrieb genommen und befindet sich nun in der Optimierungsphase.

Während des Blasprozesses an den Konvertern entsteht heißes Stahlgas, dass über eine Kesselanlage aufgefangen, gekühlt, gereinigt und der thermischen Wiederverwendung zugeführt wird. Es wird eine technologische Umstellung der Kühlanlagen aller drei Konverterkessel erfolgen. Dies ermöglicht eine Reduzierung des Energiebedarfs der Kesselanlagen um mehr als 10 % und damit eine Senkung des Zukaufs von Erdgas sowie Verringerung des CO2 -Ausstoßes. Nachdem 2016 der Konverterkessel B umgebaut worden war, folgten während des ersten Halbjahres 2017 die Konverter A und C.

Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Auftragseingang Tt 514,3 543,4 1.100,4 1.180,4
Auftragsbestand zum Stichtag Tt

315,8 372,5
Rohstahlerzeugung Tt 306,2 274,4 560,2 571,2
Walzstahlproduktion Tt 588,2 627,3 1.187,0 1.175,9
Versand1) Tt 577,9 622,8 1.203,2 1.158,0
Segmentumsatz2) Mio. € 434,7 386,9 885,7 719,6
Außenumsatz Mio. € 272,1 181,8 537,6 366,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € -3,7 -17,5 5,7 -17,0


1) ohne DMU-Gruppe
2) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Nach einem verhaltenen Jahresanfang, geprägt von weiterhin hohen Beständen mit entsprechenden Reichweiten des lagerhaltenden Handels, hat sich die allgemeine Nachfragesituation auf dem Grobblechmarkt im zweiten Quartal 2017 deutlich positiv entwickelt. Zwar werden viele Bedarfsfälle nur mit minimalen Vorlauf vergeben, dies wurde jedoch zunehmend von einer stabilen Nachfrage aus der On- und Offshore Windindustrie überlagert. Demzufolge wurden stetige Erlösverbesserungen verzeichnet, die aber die volatilen Rohstoffkosten kurzfristig nicht vollumfänglich kompensieren konnten. Nach der Einführung der Strafzölle gegen chinesische Grobblechimporte von bis zu 74 % am 9. Februar 2017 mit einer Gültigkeit von fünf Jahren sind die Lieferungen nach Europa nahezu zum Erliegen gekommen. Die entfallenen Mengen werden zwischenzeitlich aber fast vollständig von Importen aus der Ukraine, Südkorea und auch Indien ersetzt, sodass sich die Importsituation mengenmäßig nicht entspannt hat. Einzig die Erlössituation zeigte eine nachhaltige Stabilität, da die ruinösen Angebotspreise chinesischer Hersteller nicht fortgesetzt wurden. Dennoch ist aufgrund einer seit Ende Mai wieder gesunkenen Nachfrage und einem intensiven Wettbewerb sowie den weiterhin vorhandenen Überkapazitäten in Europa ein Erlösrückgang zu verzeichnen, der im Wesentlichen den Bereich der einfachen Handelsgüten betrifft. Die US International Trade Commission (ITC) hat Anfang Mai 2017 den gegen die SZAG verhängten Strafzoll bei Grob- und Bandblech von 22,9 % final bestätigt. Weitere Informationen befinden sich im Abschnitt Risikomanagement.

Auf dem europäischen Trägermarkt haben die zu Jahresbeginn zu verzeichnenden Schrottpreissteigerungen bei den Produzenten die Buchungssituation zunächst kurzfristig verbessert. Allerdings fielen die Verkäufe des lagerhaltenden Handels schwächer aus als erwartet, wodurch deren Bestände im weiteren Quartalsverlauf deutlich anstiegen. Infolgedessen sanken die Auftragseingänge bei den Werken. Die Nachfrage- und Bestandssituation beim lagerhaltenden Handel normalisierte sich zum Ende des ersten Quartals und viele europäische Produzenten konnten ihre Kapazitäten im zweiten Quartal belegen. Aufgrund der Preissituation konnte das Überangebot an Trägern in Europa nicht mittels Exportmengen abgemindert werden. Dies zwang die Produzenten zu Preiszugeständnissen trotz der zum Teil guten Anlagenauslastung.

Beschaffung

Stahlschrott

In Deutschland kam es zu Jahresbeginn auf dem Stahlschrottmarkt aufgrund eines erhöhten Bedarfs inländischer Verbraucher zu Preisanstiegen je nach Sorte und Region zwischen 25 und 38 €/t. Im Folgemonat reduzierten sich die Preise in einer Größenordnung zwischen 15 und 20 €/t, um dann im März wieder anzuziehen. Ausschlaggebend für den Schrottpreisrückgang in den europäischen Binnenmärkten und die gleich darauffolgende Preiserholung war - wie schon so oft - das Einkaufsverhalten der türkischen Schrottimporteure. Im zweiten Quartal 2017 war die Nachfrage der inländischen Stahlwerke zwar bei überwiegend guter Auftragslage fest, die Verbraucher nutzten jedoch eine gewisse Nachfrage- und Preisschwäche im internationalen Handel, was zu Preisreduzierungen je nach Sorte und Region von 10 bis zu 21 €/t führte.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsbereiches Grobblech / Profilstahl verzeichnete im ersten Halbjahr 2017 einen unterhalb des Vorjahreswertes auskommenden Auftragseingang. Dies führte, in Verbindung mit einem höheren Absatz, zu einem niedrigeren Auftragsbestand als ein Jahr zuvor. Walz- und Rohstahlerzeugung blieben stabil, während Segment- und Außenumsatz erlös- sowie absatzbedingt kräftig anzogen.

Das Segment verbesserte mit 5,7 Mio. € das Vorsteuerergebnis gegenüber der Vorjahresperiode (-17,0 Mio. €). Dazu steuerte die Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) gestützt von Auflösungen aus auftragsbezogenen Rückstellungen, zum anderen die PTG sowie die DMU-Gruppe leicht positive Beiträge bei.

Investitionen

Im Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl wurde 2017 im Rahmen des Wachstumsprogramms "Salzgitter AG 2021" die Investitionsmaßnahme "Grobblechstrategie - Adjustage 2" begonnen. Die Maßnahme dient der Erweiterung des Produktportfolios sowie der stärkeren Positionierung im höherwertigen Gütensegment.

Geschäftsbereich Mannesmann

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Auftragseingang Mio. € 379,1 303,0 791,0 628,3
Auftragsbestand zum Stichtag1) Mio. €

455,0 412,6
Rohstahlerzeugung Hüttenwerke Krupp Mannesmann (30 %) Tt 369,8 350,3 718,7 660,3
Versand1) Tt 166,1 136,0 321,1 257,1
Segmentumsatz2) Mio. € 443,7 353,2 860,0 680,7
Außenumsatz Mio. € 280,0 259,0 569,3 502,5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 0,3 3,8 -2,7 9,4


1) Rohre
2) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Die Stahlrohrproduktion legte im ersten Halbjahr 2017 zu. Vor allem die Erzeugung geschweißter Großrohre mit Durchmessern über 16" konnte aufgrund der Buchung von Projektgeschäften gesteigert werden. Die sich weiter stabilisierende Nachfrage aus der Energieindustrie in Nordamerika führte zu einer verbesserten Auslastung insbesondere der Nahtlosrohrhersteller. Auch die Produzenten geschweißter Leitungsrohre unter 406,4 mm Durchmesser profitierten von einer starken nordamerikanischen Nachfrage, während die Entwicklung für geschweißte Präzisionsstahlrohre stabil war.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Mannesmann übertraf das erste Halbjahr 2016 um ein Viertel, und auch der Orderbestand erhöhte sich merklich, was insbesondere auf die Salzgitter Mannesmann Precision Tubes-Gruppe (SMP-Gruppe) und die Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH (MLP) zurückzuführen war. Außerhalb des Konsolidierungskreises unterschritten der Auftragseingang und -bestand der at-equity einbezogenen 50 %-Beteiligung EUROPIPE-Gruppe (EP-Gruppe) die vom Großprojekt Nord Stream 2 geprägte Vorjahresperiode. Dank der Buchung des Anschlussauftrags Europäische Gasanbindungsleitung (EUGAL) ist der Orderbestand dennoch auf einem hohen Niveau.

Der Versand überstieg den Vergleichszeitraum. Segment- und Außenumsatz des Geschäftsbereiches Mannesmann waren ebenfalls höher als ein Jahr zuvor, da alle Produktbereiche Zuwächse verzeichneten. Zwar lag der Absatz der EP-Gruppe über dem Vorjahresniveau, der Umsatz blieb jedoch darunter. Dabei übertraf die deutsche Gesellschaft wegen der hohen Auslieferungsmengen das erste Halbjahr 2016 deutlich, die Kennziffern in den USA entwickelten sich angesichts einer Verschlechterung der Marktsituation gegenläufig.

Der Geschäftsbereich verbuchte 2,7 Mio. € Verlust vor Steuern (1. Halbjahr 2016: +9,4 Mio. €). Das Segment mittlere Leitungsrohre wie auch die Präzis- und Edelstahlrohrgruppe reduzierten ihre Vorsteuerverluste, jedoch rangierten das leicht negative Resultat der at-equity einbezogenen EP-Gruppe und das positive Ergebnis der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) unter den Gewinnbeiträgen des Vorjahres.

Investitionen

Der Geschäftsbereich Mannesmann konzentriert sich 2017 vornehmlich auf Ersatzinvestitionen. Hierzu zählen beispielsweise die Erneuerung des Automatisierungssystems der Trennanlage im Walzwerk Zeithain. Zudem werden bei der SMP-Gruppe am Standort Hamm neben organisatorischen und logistischen Optimierungen die Investitionsmaßnahmen zur Leistungssteigerung der Anlagen weiter fortgesetzt.

Geschäftsbereich Handel

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Versand Tt 1.241,3 1.503,6 2.500,1 2.721,5
Segmentumsatz1) Mio. € 841,2 823,4 1.725,8 1.439,2
Außenumsatz Mio. € 814,0 819,2 1.675,7 1.425,5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 13,0 18,7 34,6 16,5


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Auf den internationalen Stahlmärkten bewegten sich die Preise vor dem Hintergrund von Anti-Dumping-Maßnahmen in verschiedenen Regionen sowie stark gestiegener Eisenerzpreise im ersten Quartal auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Ankündigung von Kapazitätsreduzierung seitens chinesischer Hersteller bei gleichzeitig guter lokaler Nachfrage stützte diesen Trend im Berichtszeitraum. Auf dem europäischen Markt ergab sich ein differenzierteres Bild: Während sich die Warmband- und Grobblechpreise mit im zweiten Quartal nachlassender Tendenz aufwärtsbewegten, gerieten die Verkaufspreise im Profilbereich bereits während des ersten Vierteljahres unter Druck.

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsbereich Handel verzeichnete während des Berichtszeitraumes ein unter dem Vorjahreswert liegendes Absatzvolumen. Dabei blieb die Nachfrage im europäischen Lagerhandel nahezu unverändert, der Versand des internationalen Tradings war jedoch von geringem Projektgeschäft sowie dem Ausbleiben großvolumiger Aufträge geprägt. Aufgrund der vorherrschenden Preissituation kamen sowohl Segment- als auch Außenumsatz dennoch signifikant oberhalb der Vergleichswerte aus. Der Lagerhandel zeigte eine gute Ertragslage. Zusammen mit den positiven Ergebnissen des internationalen Tradings, welches das Mengendefizit durch Lieferungen mit verbesserten Margen kompensierte, sowie der Universal Eisen und Stahl-Gruppe (UES-Gruppe) wies der Geschäftsbereich Handel im ersten Halbjahr 34,6 Mio. € Gewinn vor Steuern aus und übertraf damit das Resultat des ersten Halbjahres 2016 (16,5 Mio. €) erheblich.

Investitionen

Der Erhalt und die Modernisierung bestehender Anlagen bildete auch zu Anfang 2017 den Investitionsschwerpunkt des Geschäftsbereiches Handel. Die von der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH (SMSD) initiierten Projekte zur Digitalisierung der Vertriebsprozesse schreiten weiter voran.

Geschäftsbereich Technologie

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Auftragseingang Mio. € 342,8 265,4 632,8 579,1
Auftragsbestand zum Stichtag Mio. €

629,6 622,3
Segmentumsatz1) Mio. € 295,1 325,7 630,4 641,9
Außenumsatz Mio. € 295,0 325,6 630,1 641,7
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 0,5 5,7 13,6 12,6


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) lagen die Auftragseingänge insgesamt spürbar über dem Vorjahreslevel, wobei die Nachfrage aus dem Ausland kräftig und die Inlandsnachfrage leicht anzog. Auch die Umsätze der Branche verbuchten einen Anstieg. Der Markt für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen stagnierte hingegen auf dem Vorjahresniveau.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Technologie kam im ersten Halbjahr 2017 merklich oberhalb der Vorjahresperiode aus. Die Auftragseingänge der Klöckner Desma Elastomer-Gruppe (KDE-Gruppe) und der KHS-Gruppe legten gegenüber dem Vergleichswert zu, während sich die Bestellungen der DESMA Schuhmaschinen GmbH (KDS) verdoppelten. Der Orderbestand des Segments bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Segment- und Außenumsatz erreichten annähernd die Vergleichsziffern. Die KDE-Gruppe und die KDS verzeichneten Zuwächse, die KHS-Gruppe hingegen einen geringfügigen Umsatzrückgang.

Der Geschäftsbereich Technologie erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2017 13,6 Mio. € Gewinn vor Steuern (H1 2016: 12,6 Mio. €). Dabei übertrafen die KDE-Gruppe und die KDS die Resultate der Vergleichsperiode, wohingegen das Ergebnis der KHS-Gruppe aufgrund des wettbewerbsbedingten Preisdrucks darunterblieb.

Mit dem 2016 gestarteten, konsequent fortgeführten Programm "Fit4Future 3.0" werden die Schwerpunktthemen Marktbearbeitung, Einkauf und Service sowie Maßnahmen zur Produktivitätsmaximierung in der Auftragsabwicklung, Montage und Inbetriebnahme verfolgt. Effizienzsteigerungen aus dem Programm zeigen Effekte.

Investitionen

Der Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 auf Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen, um seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Zur Ablaufoptimierung werden außerdem bei der KHS-Gruppe in Deutschland und den Auslandsgesellschaften IT-Projekte durchgeführt. Die umfassende Modernisierung des Standorts Bad Kreuznach hinsichtlich "Lean Manufacturing" wird in einzelnen Teilprojekten umgesetzt.

Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung

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Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Umsatz1) Mio. € 210,5 199,0 435,7 375,4
Außenumsatz Mio. € 47,8 46,4 101,2 94,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € -27,3 19,4 -45,1 31,8


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung, der hauptsächlich durch das Halbzeug- und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und Konzernfremden generiert wird, erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 435,7 Mio. € (Vorjahresperiode: 375,3 Mio. €). Auch der Außenumsatz stieg an (101,2 Mio. €; 1.Halbjahr 2016: 94,1 Mio. €).

Das Ergebnis vor Steuern betrug -45,1 Mio. € und war damit signifikant niedriger als ein Jahr zuvor (+31,8 Mio. €). Darin enthalten ist der Beitrag des Aurubis-Engagements in Höhe von -24,7 Mio. € (1. Halbjahr 2016: 26,1 Mio. €). Dieser setzt sich zusammen aus dem auf die Salzgitter AG (SZAG) entfallenden Anteil am Nachsteuergewinn des Unternehmens (53,7 Mio. €; 1. Halbjahr 2016: 21,9 Mio. €) sowie -78,3 Mio. € Bewertungseffekte aus der Aurubis-Umtauschanleihe (1. Halbjahr 2016: +4,2 Mio. €), welche aufgrund des stark gestiegenen Aktienkurses der Aurubis AG (NAAG) im ersten Halbjahr 2017 deutlich negativ ausfielen. Stichtagsbezogene Bewertungseffekte von Devisen- und Derivatepositionen belasteten das Ergebnis zusätzlich. Das Zinsergebnis aus dem Cash-Management des Konzernfinanzkreises wirkte dem entgegen. Der Vorsteuergewinn der nicht direkt einem Geschäftsbereich zugeordneten Konzernunternehmen kam signifikant über dem der ersten sechs Monate 2016 aus.

Finanz- und Vermögenslage

Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns hat sich im aktuellen Berichtszeitraum gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 162 Mio. € erhöht.

Die langfristigen Vermögenswerte (+84 Mio. €) legten insbesondere aufgrund der gestiegenen Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen (+114 Mio. €) zu. Die Summe der planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens (-170 Mio. €) rangierte im Berichtszeitraum über den Investitionen (+108 Mio. €) und verminderte das Anlagevermögen. Die langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr (+45 Mio. €) während die Ertragssteueransprüche abnahmen (-7 Mio. €). Der Zuwachs der kurzfristigen Vermögenswerte (+78 Mio. €) ergab sich im Wesentlichen aufgrund erlösbedingt gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+223 Mio. €). Dem standen infolge des Working Capital Aufbaus geringere Finanzmittel (-287 Mio. €) und geringere sonstige Forderungen und Vermögenswerte (-52 Mio. €) gegenüber.

Auf der Passivseite zeigt sich das Eigenkapital aufgrund des guten Ergebnisses annähernd gleich (-9 Mio. €), die Eigenkapitalquote bleibt damit auf dem Niveau des letzten Geschäftsjahres und beträgt solide 33,0 %. Die langfristigen Schulden sind 2 Mio. € niedriger als zum Vergleichsstichtag. Während die langfristigen sonstigen Rückstellungen zunahmen (+19 Mio. €), verringerten sich die Pensionsrückstellungen (-22 Mio. €). Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 173 Mio. €. Dies ist überwiegend auf gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+77 Mio. €) sowie höhere sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (+91 Mio. €) zurückzuführen.

Die Nettofinanzposition ging vor allem als Folge des Aufbaus des Working Capitals sowie des Anstiegs der langfristigen Vermögenswerte auf 24 Mio. € (31.12.2016: 302 Mio. €) zurück. Den Geldanlagen einschließlich Wertpapieren 933 Mio. € (31.12.2016: 1.218 Mio. €) standen Verbindlichkeiten von 908 Mio. € (31.12.2016: 916 Mio. €) gegenüber; davon 475 Mio. € bei Kreditinstituten (31.12.2016: 483 Mio. €).

Nettofinanzposition

Nettofinanzposition = Geldanlagen - Finanzschulden der Nettofinanzposition

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in Mio. € 30.06.2017 31.12.2016
Finanzmittel gemäß Bilanz 531,2 818,1
+ zu Handelszwecken gehaltene Zertifikate 250,0 250,0
+ sonstige Geldanlagen 151,4 149,9
= Geldanlagen 932,6 1.218,0
Finanzschulden gemäß Bilanz 939,7 946,0
- Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen, aus Finanzierungen/Finanzverkehr und Sonstiges 31,3 29,7
= Finanzschulden der Nettofinanzposition 908,4 916,2
Nettofinanzposition 24,2 301,8


Die im Branchenvergleich gute Nettofinanzposition der Salzgitter AG (SZAG) ist neben anderen Kennzahlen ein Ausweis der finanziellen Stabilität und bilanziellen Solidität unseres Unternehmens.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Bei einem positiven Vorsteuerergebnis von 100 Mio. € ergab sich dennoch ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 72 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -6 Mio. €). Dies ist insbesondere auf die Zunahme der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-512 Mio. €, Vorjahr: -68 Mio. €) zurückzuführen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 175 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -218 Mio. €) spiegelt überwiegend die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wider (-120 Mio. €).

Die Zinsauszahlungen, Auszahlungen an Unternehmenseigner sowie Rückzahlungen für erhaltene Kredite hatten einen Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 34 Mio. € (Vorjahreszeitraum: Mittelzufluss 132 Mio. €) zur Folge.

Wegen des negativen Gesamt-Cashflows verringerte sich der Finanzmittelbestand (531 Mio. €) gegenüber dem 31. Dezember 2016 entsprechend.

Mitarbeiter

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30.06.2017 31.12.2016 Veränderung
Stammbelegschaft1) 23.296 23.152 144
Geschäftsbereich Flachstahl 6.123 6.062 61
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl 2.568 2.585 -17
Geschäftsbereich Mannesmann 4.709 4.731 -22
Geschäftsbereich Handel 1.961 1.914 47
Geschäftsbereich Technologie 5.341 5.301 40
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung 2.594 2.559 35
Ausbildungsverhältnisse 1.206 1.452 -246
Passive Altersteilzeit 530 564 -34
Gesamtbelegschaft 25.032 25.168 -136


Unter Berücksichtigung der quotalen Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen möglich

1) ohne Organmitglieder


Am 30. Juni 2017 betrug die Stammbelegschaft des Salzgitter-Konzerns 23.296 Mitarbeiter und erhöhte sich damit gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 144 Personen. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 210 Ausgebildete übernommen, von denen 167 zeitlich befristete Verträge erhielten. Gegenläufig wirkte vor allem der Eintritt von Mitarbeitern in die passive Phase der Altersteilzeit sowie das Erreichen der Altersgrenze.

Die Gesamtbelegschaft umfasste 25.032 Personen.

Die Zahl der Leiharbeitnehmer lag zum 30. Juni 2017 bei 1.250, was einem Anstieg um 207 Personen gegenüber dem Vorjahresstichtag entspricht.

Zum Ende des Berichtszeitraumes waren keine Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsbereiche gehen verglichen mit dem Vorjahr von nachstehendem Verlauf des Jahres 2017 aus:

Der Geschäftsbereich Flachstahl erwartet dank angezogener Erlöse im EU-Stahlmarkt einen äußerst erfreulichen Geschäftsverlauf. Unter der Annahme einer nach wie vor robusten Nachfrage ist mit einem spürbar höheren Umsatz zu rechnen. Gestützt auf Maßnahmen und Effekte diverser Programme sowie Projekte wird basierend auf dem starken Halbjahresergebnis trotz des sensiblen Marktumfelds einschließlich preisvolatiler Rohstoffe ein vorzeigbarer Vorsteuergewinn avisiert.

Der Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl bleibt im laufenden Jahr einem sehr diffizilen Marktumfeld ausgesetzt. Gleichwohl wird eine zufriedenstellende Auslastung für die beiden Grobblechproduzenten erwartet. So trägt die Vormaterialproduktion für den Nord Stream II- sowie den EUGAL-Auftrag im Mülheimer Werk zu einer nennenswerten Grundauslastung bei. Zudem werden beide Gesellschaften von den 2016 initiierten, umfassenden Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen profitieren. Hingegen stellt die vollständige und zeitnahe Weitergabe der erhöhten Rohstoffkosten eine besondere Herausforderung dar. Die Auslastung im Profilstahlbereich dürfte geringfügig unter dem zufriedenstellenden Vorjahresniveau auskommen. Allerdings fördert der volatile Schrottpreis ein spekulatives Kaufverhalten der Kunden, mit entsprechenden Auswirkungen auf Auftragseingang und Ergebnis. Drastisch gestiegene Netznutzungsentgelte für den Strombezug wirken zusätzlich belastend. Insgesamt geht der Geschäftsbereich von einer erlös- und mengenbedingten merklichen Umsatzsteigerung sowie einem in etwa ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern aus.

Die Entwicklung der Gesellschaften des Geschäftsbereiches Mannesmann verläuft in 2017 sehr heterogen. Während die deutschen Großrohrwerke wegen der im letzten Jahr sowie im ersten Quartal 2017 erfolgten Buchungen von Großaufträgen eine sehr gute Auslastung aufweisen, ist die Auftragslage auf dem nordamerikanischen Markt - insbesondere bei spiralnahtgeschweißten Rohren - unbefriedigend. Die Segmente der mittleren Leitungsrohre, Präzis- und Edelstahlrohre erwarten im weiteren Jahresverlauf eine leichte Erholung der Margen bei einer insgesamt weiterhin angespannten Situation. Im Geschäftsbereich sollten steigende Versandmengen bei höheren Durchschnittserlösen zu einer signifikanten Umsatzausweitung führen. Verbunden mit den umgesetzten, eingeleiteten und geplanten Maßnahmenprogrammen wird ein spürbar verbessertes, wenngleich noch negatives Vorsteuerresultat prognostiziert.

Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet der Geschäftsbereich Handel mit einem gegenüber dem Vorjahr deutlichen Umsatzwachstum. Dies ist vor allem auf die aktuelle Preissituation sowie den zunehmenden Vertrieb angearbeiteter Produkte zurückzuführen. Unterstützend soll auch die Erweiterung des Kundenstamms im Rahmen der intensiveren Digitalisierung des Vertriebs wirken. Vor dem Hintergrund der bereits erwirtschafteten Erträge wird ein sehr zufriedenstellender Gewinn vor Steuern ähnlich dem des Vorjahres erwartet.

Der Geschäftsbereich Technologie antizipiert eine vom hohen Auftragsbestand getragene stabile Umsatzentwicklung. Angesichts des fortdauernd preislich stark umkämpften globalen Projektgeschäfts beabsichtigt die KHS-Gruppe eine stärkere Konzentration auf profitable Produktsegmente, innovative Neuprodukte und den zusätzlichen Ausbau des Servicegeschäfts. Effizienzsteigerungen aus dem Programm "Fit4Future 3.0" werden Effekte zeigen. Die Aussichten für die kleineren Spezialmaschinenbauer sind ebenfalls vielversprechend, sodass insgesamt ein Vorsteuerergebnis etwa auf Vorjahresniveau erwartet wird.

Vor diesem Hintergrund bestätigt der Salzgitter-Konzern seine am 27. Juli 2017 erhöhte Ergebnisprognose. Wir rechnen mit:

einem auf etwa 9 Mrd. € gesteigerten Umsatz,

einem Vorsteuergewinn zwischen 150 Mio. € und 200 Mio. € und

einer spürbar über dem Vorjahreswert auskommenden Rendite auf das eingesetzte Kapital.

Wir weisen darauf hin, dass sich noch eine erhebliche Schwankungsbreite des Konzernergebnisses aus der Fälligkeit der Umtauschanleihe im November 2017 ergeben kann:

Die Salzgitter AG (SZAG) hat, wie bekannt, hinsichtlich der Bedienung der 2010 begebenen Umtauschanleihe in Aurubis-Aktien ein Wahlrecht zwischen Aktienlieferung und Barausgleich. Im Falle der Tilgung der Anleiheverbindlichkeit durch Umtausch in Aktien wird die aufgrund der Fair Value Bewertung bilanzierte Verbindlichkeit unter Berücksichtigung der Ausbuchung des anteiligen Buchwertes der abgegebenen Aktien erfolgswirksam aufgelöst. Dies hätte aller Voraussicht nach im Saldo einen spürbar positiven Effekt auf das Konzernergebnis.

Erfolgt hingegen die Tilgung der Anleiheverbindlichkeit mittels Barzahlung, so entsteht keine zusätzliche Ergebniswirkung, da sich bilanzierte Verbindlichkeit und erwarteter Auszahlungsbetrag entsprechen.

Ebenso können Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungskursen den Verlauf des Geschäftsjahres 2017 erheblich beeinflussen. Die Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei rund 12 Mio. t abgesetzten Stahlerzeugnissen der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl, Energie und Handel im Schnitt 10 € Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen, um 120 Mio. € jährliche Ergebnisvarianz zu verursachen. Darüber hinaus begrenzen volatile Rohstoffkosten sowie kürzere Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs- genauso wie auf der Absatzseite die Planungssicherheit des Unternehmens.

Risikomanagement

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des Salzgitter-Konzerns gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016.

Für Risiken aus dem angespannten Marktumfeld einschließlich der Preisvolatilität der Rohstoffe sind die Ergebniseffekte im laufenden Jahr in den Gesellschaften - soweit abschätzbar - einbezogen worden. Belastend wirken sich zudem zahlreiche, oftmals rein protektionistische Handelsschutzmaßnahmen in Drittstaaten aus, die sich nun nicht mehr allein gegen China, sondern gleichermaßen gegen EU-Produzenten richten. Unmittelbar betroffen ist die Salzgitter AG (SZAG) durch ein inzwischen beendetes Anti-Dumping-Verfahren in den USA gegen Grob- und Bandblech-Importe aus zwölf Ländern, auch aus Deutschland, sowie ein gerade eröffnetes US-Antidumping-Verfahren gegen Präzisrohr-Importe unter anderem ebenfalls aus Deutschland.

Anfang Mai 2017 wurde der gegen die SZAG verhängte Strafzoll bei Grob- und Bandblech von 22,9 % durch die US International Trade Commission (ITC) final bestätigt und ist Mitte Mai in Kraft getreten. Aufgrund der aus Sicht des Konzerns ungerechtfertigten Entscheidung hat der Vorstand entschieden, eine Klage gegen die Strafzollverhängung vor dem US Gericht International Court of Trade anzustrengen. Diese wurde am 23. Juni 2017 offiziell eingereicht. Mit ersten Ergebnissen ist Anfang 2018 zu rechnen. Zudem steht der Konzern weiter im engen Dialog mit der EU-Kommission und der Bundesregierung, um parallel eine Klage vor der Welthandelsorganisation WTO gegen die Strafzollverhängung zu erwirken. Wir sind nach wie vor optimistisch, dass die EU-Kommission ein WTO-Verfahren in dieser Sache anstrengen wird.

Neben den laufenden Handelsschutzverfahren untersucht die US-Regierung aktuell, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit gefährden (sogenannte Section 232 Untersuchung). Von gezielten Importschranken für einige wenige Produkte bis hin zu allgemeinen Importzöllen auf eine ganze Palette an Stahlprodukten ist aktuell vieles in der Diskussion. Neben wegbrechenden eigenen Exportmöglichkeiten in die USA bestünde bei einem 232-Verfahren die Gefahr vor allem in erheblichen Umlenkungseffekten aus Drittstaaten in die EU. Diese könnten mit einer breiten Schädigung des bereits unter Dumping-Importen leidenden EU-Stahlmarktes einhergehen. Die europäische Stahlindustrie steht vor diesem Hintergrund in engem Kontakt mit der EU-Kommission und den nationalen Regierungen zur zeitnahen Ergreifung adäquater Gegenmaßnahmen.

Des Weiteren könnten Risiken durch ein neues US-Sanktionsgesetz ("Countering America's Adversaries Through Sanctions Act") entstehen, dem entsprechenden Entwurf haben Ende Juli 2017 bereits das Repräsentantenhaus und der Senat zugestimmt. Auch der US-Präsident hat grundsätzliche Zustimmung signalisiert, aber noch nicht unterzeichnet. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Firmen, die von der US-Administration mit russischen Energie-Export-Pipelines geschäftlich in Verbindung gebracht werden, vom US-Präsidenten mit Strafmaßnahmen wie zum Beispiel Lizenzverbot in den USA belegt werden können. Trotz der prinzipiellen Fragwürdigkeit der extraterritorialen Wirkung von Maßnahmen der US-Regierung prüfen wir rechtliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeiten der EUROPIPE-Gruppe (EP-Gruppe) und der Salzgitter-Gesellschaften.

Abschließend verweisen wir auf geopolitische Risiken in der Türkei. Ende Juli 2017 wurde eine "schwarze Liste" von mehr als 650 Unternehmen - zu denen neben renommierten deutschen DAX-Unternehmen unter andrem auch KHS Corpoplast GmbH (KHSCP) und Salzgitter Mannesmann Stahlhandel (SMSD) gehörten - veröffentlicht, die laut türkischen Behörden in Geschäftsbeziehungen zu in der Türkei ansässigen Unternehmen stehen, gegen die wegen Terrorismusfinanzierung ermittelt werde. Diese Liste wurde zwar inzwischen auf politischen Druck als "Missverständnis" zurückgenommen, gleichwohl ist im Hinblick auf die geschäftlichen Beziehungen der Konzerngesellschaften zur Türkei eine zunehmende Rechtsunsicherheit nicht von der Hand zu weisen.

Zwischenabschluss

I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung¹)

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in Mio. € Q2 2017 Q2 2016 H1 2017 H1 2016
Umsatzerlöse 2.262,3 2.098,7 4.616,2 3.954,3
Bestandsveränderungen/andere aktivierte Eigenleistungen 21,9 -52,3 37,9 -48,0

2.284,1 2.046,4 4.654,1 3.906,2
Sonstige betriebliche Erträge 68,2 59,6 142,7 102,9
Materialaufwand 1.510,7 1.351,4 3.086,9 2.529,1
Personalaufwand 426,3 417,2 840,6 823,4
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 84,7 86,2 169,7 172,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen 312,7 235,7 615,4 474,4
Beteiligungsergebnis 4,9 2,7 5,6 3,0
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 18,8 14,3 51,9 35,5
Finanzierungserträge 4,9 3,8 10,3 9,0
Finanzierungsaufwendungen 23,1 22,9 51,5 44,4
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 23,4 13,6 100,4 13,0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7,2 4,6 35,6 6,7
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 16,2 9,0 64,9 6,2
Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen -0,3 -0,7 -0,2 3,1
Konzernergebnis 15,9 8,3 64,7 9,3
Anteil der Aktionäre der Salzgitter AG 14,6 7,2 61,6 7,1
Minderheitenanteil 1,3 1,1 3,0 2,2
Gewinnverwendung



Konzernergebnis 15,9 8,3 64,7 9,3
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr - - 21,1 15,1
Anteil fremder Gesellschafter am Konzernergebnis 1,3 1,1 3,0 2,2
Dividendenzahlung -16,2 -13,5 -16,2 -13,5
Entnahme aus (+)/Einstellung in (-) andere Gewinnrücklagen -14,6 -7,2 -61,6 -7,1
Bilanzgewinn der Salzgitter AG -16,2 -13,5 4,9 1,6
Ergebnis je Aktie (in €) - unverwässert 0,27 0,13 1,14 0,13
Ergebnis je Aktie (in €) - verwässert 0,26 0,13 1,09 0,13


1) Alle Posten der Gewinn- und Verlustrechnung bis einschließlich der Steuern von Einkommen und Ertrag beziehen sich gemäß IFRS 5 nur auf die fortgeführten Geschäftsbereiche. Eine Überleitung inklusive des nicht fortgeführten Geschäftsbereiches findet sich im Anhang.


II. Gesamtergebnisrechnung

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Q2 2017 H1 2017
in Mio. € Gesamt Anteil der
Aktionäre der
Salzgitter
AG
Minder-
heiten-
anteil
Gesamt Anteil der
Aktionäre der
Salzgitter AG
Minder-
heiten-
anteil
Konzernergebnis 15,9 14,6 1,3 64,7 61,6 3,0
Reklassifizierbare Gewinne und Verluste





Wertänderungen aus der Währungsumrechnung -15,6 -15,7 0,0 -15,0 -15,0 0,0
Wertänderungen aus Cashflow Hedges -34,1 -34,1 - -43,1 -43,1
Zeitwertänderungen -23,1 -23,1 - 1,1 1,1
Basis Adjustments -10,4 -10,4 - -41,7 -41,7
Erfolgswirksame Realisierung -1,5 -1,5 - -3,3 -3,3
Latente Steuern 0,9 0,9 - 0,7 0,7
Wertänderungen aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 0,3 0,3
-0,2 -0,2
Zeitwertänderungen 0,3 0,3 - -0,2 -0,2
Erfolgswirksame Realisierung - - - - -
Latente Steuern - - - - -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen -5,7 -5,7 - -7,2 -7,2
Zeitwertänderungen -0,6 -0,6 - -0,6 -0,6
Erfolgswirksame Realisierung - - - - -
Währungsumrechnung -5,3 -5,3 - -6,9 -6,9
Latente Steuern 0,3 0,3 - 0,3 0,3
Latente Steuern auf sonstige erfolgsneutrale Veränderungen -0,0 -0,0 - -0,0 -0,0
Zwischensumme -55,2 -55,2 0,0 -65,5 -65,5 0,0
Nicht reklassifizierbare Gewinne und Verluste





Neubewertungen -0,0 -0,0 - -0,0 -0,0
Neubewertung Pensionen -0,0 -0,0 - -0,0 -0,0
Latente Steuern - - - - -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 10,0 10,0 - 10,0 10,0
Zwischensumme 10,0 10,0 - 10,0 10,0 -
Sonstiges Ergebnis -45,1 -45,2 0,0 -55,5 -55,5 0,0
Gesamtergebnis -29,2 -30,6 1,4 9,2 6,2 3,0
Fortgeführte Geschäftsbereiche
-30,2

6,4
Nicht fortgeführter Geschäftsbereich
-0,3

-0,2


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Q2 2016 H1 2016
in Mio. € Gesamt Anteil der
Aktionäre der
Salzgitter
AG
Minder-
heiten-
anteil
Gesamt Anteil der
Aktionäre der
Salzgitter
AG
Minder-
heiten-
anteil
Konzernergebnis 8,3 7,3 1,1 9,3 7,1 2,2
Reklassifizierbare Gewinne und Verluste





Wertänderungen aus der Währungsumrechnung 5,0 5,0 -0,0 -2,0 -2,0 0,0
Wertänderungen aus Cashflow Hedges 20,1 20,1 - 39,9 39,9 -
Zeitwertänderungen 16,9 16,9 - 29,3 29,3 -
Basis Adjustments 3,3 3,3 - 10,4 10,4 -
Erfolgswirksame Realisierung 0,1 0,1 - -0,4 -0,4 -
Latente Steuern -0,2 -0,2 - 0,6 0,6 -
Wertänderungen aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 0,5 0,5
1,1 1,1 -
Zeitwertänderungen 0,5 0,5 -0,0 1,1 1,1 -0,0
Erfolgswirksame Realisierung - - - - - -
Latente Steuern -0,0 -0,0 - -0,0 -0,0 -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 2,0 2,0
4,4 4,4 -
Zeitwertänderungen 1,1 1,1 - 7,7 7,7 -
Erfolgswirksame Realisierung - - - - - -
Währungsumrechnung 2,1 2,1 - -2,1 -2,1 -
Latente Steuern -1,2 -1,2 - -1,2 -1,2 -
Latente Steuern auf sonstige erfolgsneutrale Veränderungen 0,0 0,0 - -0,1 -0,1 -
Zwischensumme 27,6 27,6 -0,0 43,3 43,3 0,0
Nicht reklassifizierbare Gewinne und Verluste





Neubewertungen -133,4 -133,4 -0,0 -266,9 -266,9 -0,0
Neubewertung Pensionen -170,0 -170,0 -0,0 -340,1 -340,1 -0,0
Latente Steuern 36,6 36,6 - 73,2 73,2 -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen -9,7 -9,7
-9,7 -9,7 -
Zwischensumme -143,1 -143,1 -0,0 -276,6 -276,6 -0,0
Sonstiges Ergebnis -115,5 -115,5 -0,0 -233,3 -233,3 0,0

- - -


Gesamtergebnis -107,2 -108,3 1,1 -224,0 -226,2 2,2
Fortgeführte Geschäftsbereiche
-107,5

-229,3
Nicht fortgeführter Geschäftsbereich
-0,7

3,1


III. Konzernbilanz

Aktiva

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in Mio. € 30.06.2017 31.12.2016
Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte 219,8 223,3
Sachanlagen 2.275,1 2.343,4
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 21,4 21,8
Finanzielle Vermögenswerte 95,7 95,6
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 774,1 660,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 22,7 0,0
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 21,9 0,0
Ertragsteuererstattungsansprüche 3,9 0,0
Latente Ertragsteueransprüche 348,5 355,1

3.783,1 3.699,5
Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte 2.044,6 1.842,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.699,3 1.476,2
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 452,3 504,3
Ertragsteuererstattungsansprüche 22,2 26,5
Wertpapiere 78,8 82,3
Finanzmittel 531,2 818,1

4.828,4 4.750,3

8.611,5 8.449,8


Passiva

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in Mio. € 30.06.2017 31.12.2016
Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 161,6 161,6
Kapitalrücklage 257,0 257,0
Gewinnrücklagen 2.765,0 2.703,4
Andere Rücklagen 16,0 71,4
Bilanzgewinn 4,9 21,1

3.204,4 3.214,5
Eigene Anteile -369,7 -369,7

2.834,7 2.844,8
Anteil fremder Gesellschafter am Eigenkapital 7,9 7,1

2.842,6 2.852,0
Langfristige Schulden

Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 2.427,2 2.449,0
Latente Ertragsteuerschulden 39,4 39,3
Ertragsteuerschulden 74,1 67,7
Sonstige Rückstellungen 264,1 245,3
Finanzschulden 446,2 452,4
Sonstige Verbindlichkeiten 5,0 4,5

3.256,0 3.258,1
Kurzfristige Schulden

Sonstige Rückstellungen 247,2 292,5
Finanzschulden 493,5 493,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.231,0 1.154,5
Ertragsteuerschulden 36,9 34,1
Sonstige Verbindlichkeiten 504,3 365,1

2.512,9 2.339,7

8.611,5 8.449,8


IV. Kapitalflussrechnung

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in Mio. € H1 2017 H1 2016
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT)1) 100,2 16,1
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 169,7 172,3
Gezahlte (-)/erhaltene (+) Ertragsteuern -23,0 -136,2
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) 131,3 55,7
Zinsaufwendungen 51,1 44,5
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -11,4 3,7
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte -217,5 125,5
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -294,2 -193,2
Zahlungswirksamer Verbrauch der Rückstellungen ohne Verbrauch der Ertragsteuerrückstellungen -130,2 -130,6
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 151,8 35,9
Mittelabfluss/-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit -72,2 -6,2
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 17,0 0,4
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle und Sachanlagevermögen -120,1 -170,6
Einzahlungen (+)/Auszahlungen(-) aus/für Geldanlagen 2,5 -50,8
Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen finanziellen Vermögenswerten 5,0 6,8
Auszahlungen für Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte -78,9 -4,0
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -174,5 -218,2
Auszahlungen an Unternehmenseigner -16,2 -13,5
Einzahlungen (+)/Rückzahlungen (-) aus der Begebung von Anleihen, der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzschulden -7,5 158,3
Zinsauszahlungen -10,5 -13,2
Mittelabfluss/-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit -34,2 131,5
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 818,1 836,2
Finanzmittelbestand Konsolidierungskreisveränderung - 0,2
Wechselkursänderungen des Finanzmittelbestandes -5,9 -2,2
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -281,0 -92,9
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 531,2 741,2


1) Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) bezieht sich auf die fortgeführten und nicht fortgeführten Geschäftsbereiche in Summe. Eine Überleitung der Werte des nicht fortgeführten Geschäftsbereiches findet sich im Anhang.


V. Veränderung des Eigenkapitals

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in Mio. € Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Eigene
Anteile
Gewinn-
rücklagen
Andere Rücklagen aus





Währungs-
umrechnung
Cashflow
Hedges
Stand 31.12.2015 vor Restatement 161,6 257,0 -369,7 2.839,8 9,9 -33,3
Anpassung1) - - - -55,7 - -
Stand 31.12.2015 restated 161,6 257,0 -369,7 2.784,2 9,9 -33,3
Gesamtergebnis - - - -267,0 -2,0 39,9
Dividende - - - - - -
Einstellung(+)/Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - - 7,1 - -
Sonstiges - - - 1,5 - -
Stand 30.06.2016 161,6 257,0 -369,7 2.525,8 7,9 6,6
Stand 31.12.2016 161,6 257,0 -369,7 2.703,4 18,2 56,5
Gesamtergebnis - - - -0,0 -15,0 -43,1
Dividende - - - - - -
Einstellung(+)/Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - - 61,6 - -
Sonstiges - - - -0,1 0,0 -
Stand 30.06.2017 161,6 257,0 -369,7 2.765,0 3,2 13,4


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in Mio. € Andere Rücklagen aus Bilanzgewinn Anteil der Aktionäre
der Salzgitter AG
Minder-
heiten-
anteil
Eigenkapital

zur Veräußerung
verfügbaren
finanziellen
Vermögens-
werten
Anteilen an
nach der
Equity-Methode
bilanzierten
Unternehmen




Stand 31.12.2015 vor Restatement -9,4 13,7 15,1 2.884,8 8,1 2.892,9
Anpassung1) - - - -55,7 - -55,7
Stand 31.12.2015 restated -9,4 13,7 15,1 2.829,1 8,1 2.837,2
Gesamtergebnis 1,1 -5,3 7,1 -226,2 2,2 -224,0
Dividende - - -13,5 -13,5 -3,0 -16,5
Einstellung(+)/Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - -7,1 - - -
Sonstiges - - - 1,5 -0,3 1,2
Stand 30.06.2016 -8,3 8,4 1,6 2.590,9 7,0 2.597,9
Stand 31.12.2016 -16,9 13,6 21,1 2.844,8 7,1 2.852,1
Gesamtergebnis -0,2 2,8 61,6 6,2 3,0 9,2
Dividende - - -16,2 -16,2 - -16,2
Einstellung(+)/Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - -61,6 -0,0 - -0,0
Sonstiges - - - -0,0 -2,2 -2,3
Stand 30.06.2017 -17,1 16,5 4,9 2.834,7 7,9 2.842,7


1) Restatement aufgrund einer Korrektur des Vorratsvermögens


Anhang

Segmentberichterstattung

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in Mio. € Flachstahl Grobblech / Profilstahl Mannesmann

H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016
Außenumsatz 1.102,2 937,0 537,6 366,6 569,3 502,5
Umsatz mit anderen Segmenten 375,6 287,2 347,8 352,4 95,2 33,3
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 1,9 0,9 0,4 0,5 195,5 144,9
Segmentumsatz 1.479,7 1.225,1 885,7 719,6 860,0 680,7
Zinsertrag (konsolidiert) 0,5 0,1 0,3 0,7 0,3 0,3
Zinsertrag von anderen Segmenten - - 0,0 - - -
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 0,0 0,1 0,0 0,0 0,7 0,6
Segmentzinsertrag 0,5 0,2 0,3 0,7 0,9 0,9
Zinsaufwand (konsolidiert) 7,2 8,4 1,5 1,7 3,9 4,2
Zinsaufwand an andere Segmente - - - - - -
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 13,0 13,4 2,7 6,7 3,4 2,9
Segmentzinsaufwand 20,2 21,8 4,2 8,4 7,2 7,1
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 6,1 7,0 1,4 1,6 2,4 2,5
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 87,6 90,6 22,8 23,3 29,9 28,6
davon Wertaufholungen - - - - - -
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 87,6 90,6 22,8 23,3 29,9 28,6
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 201,5 75,0 32,4 14,1 33,5 44,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 113,9 -15,6 9,6 -9,3 3,6 15,6
Periodenergebnis des Segments 94,2 -37,3 5,7 -17,0 -2,7 9,4
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen - - - - -3,0 11,1
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 52,5 108,8 11,7 11,2 26,5 23,5


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in Mio. € Handel Technologie Summe der Segmente

H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016
Außenumsatz 1.675,7 1.425,5 630,1 641,7 4.514,9 3.873,4
Umsatz mit anderen Segmenten 50,0 13,6 0,3 0,2 868,9 686,7
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 0,0 0,1 - - 197,9 146,3
Segmentumsatz 1.725,8 1.439,2 630,4 641,9 5.581,7 4.706,4
Zinsertrag (konsolidiert) 1,3 1,5 1,9 1,8 4,3 4,4
Zinsertrag von anderen Segmenten - - - - 0,0 -
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 4,1 1,4 0,4 0,2 5,2 2,3
Segmentzinsertrag 5,4 2,9 2,3 2,0 9,6 6,7
Zinsaufwand (konsolidiert) 6,7 4,6 1,0 1,6 20,3 20,5
Zinsaufwand an andere Segmente 0,0 - - - 0,0 -
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 0,2 0,1 1,2 0,3 20,5 23,4
Segmentzinsaufwand 6,9 4,7 2,2 2,0 40,8 44,0
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 1,1 1,2 1,0 1,2 11,9 13,5
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 5,2 5,1 10,7 11,0 156,3 158,7
davon Wertaufholungen - - - - - -
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 5,2 5,1 10,7 11,0 156,3 158,7
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 41,3 23,4 24,2 23,6 332,8 180,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 36,0 18,4 13,5 12,6 176,6 21,6
Periodenergebnis des Segments 34,6 16,5 13,6 12,6 145,4 -15,7
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen - -
- - -3,0 11,1
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 3,3 3,3 7,4 11,2 101,4 157,9


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in Mio. € Industrielle Beteiligungen /
Konsolidierung
Konzern

H1 2017 H1 2016 H1 2017 H1 2016
Außenumsatz 101,2 94,1 4.616,2 3.967,5
Umsatz mit anderen Segmenten 334,4 281,2 1.203,3 968,0
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind - - 197,9 146,3
Segmentumsatz 435,7 375,4 6.017,3 5.081,8
Zinsertrag (konsolidiert) 5,3 4,4 9,6 8,8
Zinsertrag von anderen Segmenten 20,5 23,4 20,5 23,4
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind - - 5,2 2,3
Segmentzinsertrag 25,8 27,8 35,4 34,5
Zinsaufwand (konsolidiert) 30,8 24,0 51,1 44,5
Zinsaufwand an andere Segmente 5,2 2,3 5,2 2,3
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind - - 20,5 23,4
Segmentzinsaufwand 36,0 26,2 76,8 70,2
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 9,1 11,8 20,9 25,3
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 13,4 13,6 169,7 172,3
davon Wertaufholungen - - - -
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 13,4 13,6 169,7 172,3
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) -21,5 43,8 311,3 224,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) -34,9 30,2 141,7 51,8
Periodenergebnis des Segments -45,1 31,8 100,2 16,1
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 54,9 24,4 51,9 35,5
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 7,0 8,8 108,4 166,8


Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 der Salzgitter AG, Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte Zwischenabschlüsse.

2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurden im Quartalsabschluss zum 30. Juni 2017 unter Beachtung der nachstehenden Ausnahme grundsätzlich keine Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und Konsolidierungsmethoden vorgenommen.

3. Bei der Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen zum 30. Juni 2017 wurde ein im Vergleich zum 31. Dezember 2016 unveränderter Rechnungszinssatz in Höhe von 1,75 % zugrunde gelegt.

4. Die HSP Hoesch Spundwand und Profil Gesellschaft mit beschränkter Haftung (HSP) hat auf Grund jahrelanger Verluste im Dezember 2015 die Produktion von schweren Profilstahlerzeugnissen, insbesondere Spundwand- und Grubenausbauprofile, beendet. Die Auslieferung der Produkte erfolgte zum Teil jedoch erst Anfang 2016, seither läuft der Rückbau der Produktionsanlagen, der im Oktober 2017 abgeschlossen sein wird. Die Gesellschaft HSP und alle dazugehörigen Spundwand-Aktivitäten werden nach den Vorschriften des IFRS 5 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Ergebnis aus diesem aufgegebenen Geschäftsbereich in einer separaten Zeile gesondert ausgewiesen, getrennt von den Erträgen und Aufwendungen des fortgeführten Bereiches. Die nachfolgenden Tabellen enthalten eine Überleitung der Gewinn- und Verlustrechnung aus fortgeführten Geschäftsbereichen auf eine Gewinn- und Verlustrechnung, die sowohl den fortgeführten als auch den nicht fortgeführten Geschäftsbereich beinhaltet.

Ergebnis aus nicht fortgeführtem Geschäftsbereich

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H1 2017

H1 2016

Nicht
fortgeführter
Geschäfts-
bereich
Fortgeführte
Geschäfts-
bereiche
Summe Nicht
fortgeführter
Geschäfts-
bereich
Fortgeführte
Geschäfts-
bereiche
Summe
in Mio. €





Umsatzerlöse - 4.616,2 4.616,2 13,3 3.954,3 3.967,5
Bestandsveränderungen/andere aktivierte Eigenleistungen - 37,9 37,9 -6,8 -48,0 -54,9

- 4.654,1 4.654,1 6,4 3.906,2 3.912,6
Sonstige betriebliche Erträge 2,5 142,7 145,2 0,9 102,9 103,7
Materialaufwand - 3.086,9 3.086,9 1,5 2.529,1 2.530,5
Personalaufwand 0,7 840,6 841,3 0,8 823,4 824,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen - 169,7 169,7 - 172,3 172,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1,9 615,4 617,3 1,8 474,4 476,3
Beteiligungsergebnis - 5,6 5,6 - 3,0 3,0
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen - 51,9 51,9 - 35,5 35,5
Finanzierungserträge - 10,3 10,3 0,0 9,0 9,0
Finanzierungsaufwendungen 0,1 51,5 51,7 0,1 44,4 44,5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -0,2 100,4 100,2 3,1 13,0 16,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 35,6 35,6 - 6,7 6,7
Konzernergebnis -0,2 64,9 64,7 3,1 6,2 9,3


In der Kapitalflussrechnung werden die Zahlungsflüsse des gesamten Konzerns inklusive des nicht fortgeführten Geschäftsbereiches gezeigt. Die Zahlungsflüsse nur für den nicht fortgeführten Geschäftsbereich zeigt die folgende Tabelle:

Verkürzte Kapitalflussrechnung für den nicht fortgeführten Geschäftsbereich

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in Mio. € H1 2017 H1 2016
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -2,4 -3,5
Mittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit - 0,2
Mittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierung - -0,0
Veränderung des Finanzmittelbestandes des nicht fortgeführten Geschäftsbereiches -2,4 -3,3


Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsätze nach Geschäftsfeldern werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.

2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend IAS 33. Das auf die gewichtete Anzahl von Aktien der SZAG ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich in der Berichtsperiode auf 1,14 €. Eine Verwässerung würde dann eintreten, wenn das Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus Options- und Wandelrechten vermindert wird. Derartige Rechte waren am Bilanzstichtag aus einer Wandelanleihe vorhanden. Bei deren Berücksichtigung ergibt sich eine Verminderung des Gewinns je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft, sodass diese Options- und Wandelrechte zu einer Verwässerung führen. Das verwässerte Ergebnis beträgt 1,09 € je Aktie.

Berichtigung der Vorjahresbilanzierungen

Wegen einer retrospektiven Berichtigung des Wertes des Vorratsvermögens einer Tochtergesellschaft im Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl wurde der Bilanzansatz für den Zeitraum 2014 und früher - entsprechend den einschlägigen IFRS-Vorschriften - ergebnisneutral um 50,9 Mio. € angepasst. Für das Geschäftsjahr 2015 erfolgte zusätzlich eine ergebniswirksame Verminderung um 8,5 Mio. €. In diesem Zusammenhang sind im Saldo Ertragssteuerschulden in Höhe von 1,4 Mio. € berücksichtigt. Damit wird der zu hohe Eigenkapitalausweis der Vorjahre im Saldo neutral wieder richtiggestellt.

Die Anpassungen in der Bilanz ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

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Mio. € Veröffentlichter
Konzernabschluss
Anpassung Angepasster
Konzernabschluss

30.06.2016
30.06.2016
Ertragsteuererstattungsansprüche 23,2 3,2 26,4
Vorräte 1.688,5 -59,4 1.629,0
Eigenkapital 2.653,5 -55,7 2.597,8
Latente Ertragsteuerschulden 27,4 -0,6 26,9


Angaben zum Fair Value

Die Angaben zum Fair Value erfolgen entsprechend der Regelungen des IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts". Eine Abweichung vom Buchwert zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) resultiert aus der Bilanzierung von einer Wandelanleihe und einer Umtauschanleihe zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Die Ermittlung der Fair-Value-Angaben für nicht zum Fair Value bilanzierte langfristige finanzielle Vermögenswerte und Schulden erfolgt grundsätzlich durch die Diskontierung zukünftiger Zahlungsströme. Hierbei findet ein laufzeitabhängiger Zinssatz Anwendung, welcher den risikolosen Zinssatz und das über eine Peer-Group abgeleitete Adressenausfallrisiko des Salzgitter-Konzerns widerspiegelt.

Buchwert und Fair Value der Anleihen:

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in Mio. € Wandel- und Umtauschanleihen

30.06.2017 31.12.2016
Buchwert 418,9 414,0
Fair Value 424,0 419,1


Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Neben den Geschäftsbeziehungen zu in den Konzernabschluss einbezogenen voll- und anteilig konsolidierten Gesellschaften existieren Beziehungen zu nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen sowie zu nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die als nahestehende Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren sind. In der Kategorie der anderen nahestehenden Unternehmen befinden sich die Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen des Landes Niedersachsen.

Die erbrachten Lieferungen und Leistungen umfassen im Wesentlichen Lieferungen von Vormaterial zur Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

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in Mio. € Verkauf von Waren und
Dienstleistungen
Kauf von Waren und
Dienstleistungen
Forderungen Verbindlichkeiten

01.01.-30.06.2017 01.01.-30.06.2017 30.06.2017 30.06.2017
Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften 27,7 4,6 40,4 4,4
Gemeinschaftsunternehmen 154,9 104,9 36,2 6,4
Gemeinschaftliche Tätigkeiten 4,6 0,7 1,1 32,8
Andere nahestehende Unternehmen -
0,6 7,1 91,6


Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHG

Der vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."

Salzgitter, im August 2017

Der Vorstand der Salzgitter AG

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Fuhrmann Becker Kieckbusch


Haftungsausschluss

Einige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen beziehungsweise können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen - keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen zu aktualisieren.

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ± einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Sofern nicht anders gekennzeichnet umfassen sämtliche Kennzahlen und die dazugehörigen Ausführungen sowie die Prognose die zum Jahresende 2015 eingestellten Spundwandaktivitäten.

Der Zwischenbericht der Salzgitter AG (SZAG) steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

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Eisenhüttenstraße 99
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Online-Zwischenbericht

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Herausgeber

SALZGITTER AG

Redaktion/Text

SALZGITTER AG, Investor Relations

Dieser Zwischenbericht wurde mit Unterstützung des Redaktionssystems firesys erstellt.