Salzgitter AG

Salzgitter

Quartalsmitteilung 9 Monate 2018

9M

Salzgitter-Konzern in Zahlen

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9M 2018 9M 2017 +/-
Rohstahlerzeugung Tt 5.203,6 5.151,0 52,6
Außenumsatz Mio. € 6.931,2 6.813,2 118,0
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. € 1.812,1 1.649,7 162,4
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. € 773,9 772,1 1,8
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. € 841,6 824,0 17,5
Geschäftsbereich Handel Mio. € 2.405,7 2.463,1 - 57,4
Geschäftsbereich Technologie Mio. € 956,9 954,9 2,0
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. € 141,2 149,5 - 8,3
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 584,4 486,4 98,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. € 331,5 233,3 98,2
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 284,6 174,5 110,1
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. € 171,2 159,2 11,9
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl Mio. € 14,5 - 18,7 33,2
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. € 20,7 1,4 19,3
Geschäftsbereich Handel Mio. € 35,2 44,8 - 9,6
Geschäftsbereich Technologie Mio. € 30,5 17,8 12,7
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Mio. € 12,6 - 30,0 42,7
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag Mio. € 194,0 112,6 81,3
Ergebnis je Aktie - unverwässert 3,51 2,01 1,50
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)1) % 11,6 7,9 3,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 280,4 118,2 162,2
Investitionen2) Mio. € 220,0 185,7 34,3
Abschreibungen2) Mio. € - 252,9 - 253,2 0,2
Bilanzsumme Mio. € 8.562,0 8.600,9 - 38,9
Langfristige Vermögenswerte Mio. € 3.659,2 3.769,0 - 109,8
Kurzfristige Vermögenswerte Mio. € 4.902,8 4.831,9 70,9
davon Vorräte Mio. € 2.225,1 2.010,9 214,2
davon Finanzmittel Mio. € 511,6 636,6 - 125,0
Eigenkapital Mio. € 3.119,3 2.873,6 245,7
Fremdkapital Mio. € 5.442,7 5.727,3 - 284,6
Langfristige Schulden Mio. € 3.275,4 3.254,2 21,2
Kurzfristige Schulden Mio. € 2.167,3 2.473,1 - 305,8
davon Bankverbindlichkeiten3) Mio. € 491,7 467,0 24,7
Nettofinanzposition zum Stichtag4) Mio. € 177,9 131,8 46,1
Beschäftigte



Personalaufwand Mio. € - 1.292,0 - 1.259,2 - 32,8
Stammbelegschaft zum Stichtag5) Blm. 23.338 23.276 62
Gesamtbelegschaft zum Stichtag6) Blm. 25.245 25.272 - 27


Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS

1) annualisiert
2) ohne Finanzanlagen
3) kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten
4) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und strukturierten Investments
5) ohne Ausbildungsverhältnisse und ohne passive Altersteilzeit
6) inkl. Ausbildungsverhältnisse und inkl. passiver Altersteilzeit


Ertragslage des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche

Ertragslage des Konzerns

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Rohstahlerzeugung Tt 1.674,7 1.735,7 5.203,6 5.151,0
Außenumsatz Mio. € 2.314,2 2.197,1 6.931,2 6.813,2
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 177,8 175,1 584,4 486,4
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. € 94,3 91,6 331,5 233,3
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 86,0 74,2 284,6 174,5
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag Mio. € 58,6 48,0 194,0 112,6
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE)1) % 9,7 9,3 11,6 7,9
Investitionen2) Mio. € 84,2 77,3 220,0 185,7
Abschreibungen2) Mio. € - 83,5 - 83,5 - 252,9 - 253,2
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 110,3 190,4 280,4 118,2
Nettofinanzposition3) Mio. €

177,9 131,8
Eigenkapitalquote %

36,4 33,4


1) annualisiert
2) ohne Finanzanlagen
3) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und strukturierten Investments


Der Salzgitter-Konzern übertraf mit 284,6 Mio. € Gewinn vor Steuern das in den ersten neun Monaten 2017 erzielte Resultat (174,5 Mio. €) erheblich. Maßgeblich hierfür ist - neben der dynamischen Ergebnisperformance des Geschäftsbereiches Flachstahl - der Turnaround des Segments Grobblech / Profilstahl insbesondere dank der erfreulichen Ergebnisverbesserung der Peiner Träger GmbH. Die Geschäftsbereiche Mannesmann und Technologie bauten ihre jeweiligen Vorsteuergewinne aus, während der Geschäftsbereich Handel einen wiederum sehr vorzeigbaren, wenn auch unter dem herausragenden Vorjahresresultat auskommenden Beitrag erwirtschaftete. Der Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns blieb in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2018 gegenüber dem Vergleichswert nahezu stabil (6.931,2 Mio. €; 9 Monate 2017: 6.813,2 Mio. €). Das vor allem erlösbedingte Umsatzwachstum des Geschäftsbereiches Flachstahl glich dabei den Rückgang des Handelssegments mehr als aus. In den 284,6 Mio. € Gewinn vor Steuern (9 Monate 2017: 174,5 Mio. €) sind 29,2 Mio. € Ergebnisbeitrag nach Steuern der at-equity einbezogenen Beteiligung an der Aurubis AG enthalten (9 Monate 2017: Beitrag Aurubis-Engagement: -8,7 Mio. € inklusive -80,0 Mio. € Bewertungseffekten aus der damaligen Aurubis-Umtauschanleihe). Das Nachsteuerergebnis betrug 194,0 Mio. € (9 Monate 2017: 112,6 Mio. €). Hieraus errechnen sich 3,51 € Ergebnis je Aktie (9 Monate 2017: 2,01 €) sowie 11,6 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals. 36,4 % Eigenkapitalquote sowie 177,9 Mio. € Nettofinanzposition bilden die solide finanzielle und bilanzielle Basis des Salzgitter-Konzerns.

Sondereffekte / EBT Geschäftsbereiche und Konzern

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EBT Restrukturierung Impairment/ Zuschreibung
in Mio. € 9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017
Flachstahl 171,2 159,2 0,0 0,0 0,0 0,0
Grobblech / Profilstahl 14,5 - 18,7 0,0 0,0 0,0 0,0
Mannesmann 20,7 1,4 0,0 0,0 0,0 0,0
Handel 35,2 44,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Technologie 30,5 17,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung 12,6 - 30,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Konzern 284,6 174,5 0,0 0,0 0,0 0,0


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Sonstiges EBT ohne Sondereffekte
in Mio. € 9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017
Flachstahl 0,0 0,0 171,2 159,2
Grobblech / Profilstahl 0,0 0,0 14,5 - 18,7
Mannesmann 0,0 0,0 20,7 1,4
Handel 0,0 0,0 35,2 44,8
Technologie 0,0 0,0 30,5 17,8
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung 0,0 0,0 12,6 - 30,0
Konzern 0,0 0,0 284,6 174,5


Geschäftsbereich Flachstahl

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Auftragseingang Tt 1.104,0 1.062,9 3.487,0 3.368,2
Auftragsbestand zum Stichtag Tt

928,6 896,0
Rohstahlerzeugung Tt 1.127,8 1.158,9 3.406,2 3.295,3
Walzstahlproduktion Tt 942,2 931,5 2.763,6 2.689,6
Versand Tt 1.092,6 1.079,0 3.497,2 3.351,8
Segmentumsatz1) Mio. € 758,8 722,4 2.389,3 2.202,2
Außenumsatz Mio. € 569,3 547,5 1.812,1 1.649,7
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 61,4 65,1 171,2 159,2


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Auf dem weltweiten Stahlmarkt verbesserte sich insgesamt die Nachfrage und die globale Rohstahlerzeugung stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Die europäischen Flachstahlhersteller verzeichneten im bisherigen Jahresverlauf ein Plus der Auftragseingänge bei leicht gestiegenen Preisen. Nichtsdestotrotz bleibt die Stabilität des europäischen Stahlmarktes fragil, da der zunehmende Protektionismus Gefahren für das Marktgleichgewicht birgt. Die von den USA im März 2018 eingeführten WTO-widrigen 25 %igen Importzölle auf Stahl, von denen die EU, Kanada und Mexiko temporär ausgenommen waren, sind seit dem 1. Juni 2018 auch für Einfuhren aus diesen Regionen in Kraft. Um eine drohende Schädigung der heimischen Industrie durch erneut massiv steigende Einfuhren als Folge möglicher Umleitungseffekte abzufedern, hat die EU-Kommission am 19. Juli 2018 provisorische Safeguard-Maßnahmen auf ein breites Stahl- und Rohrspektrum eingeführt. Diese nehmen die Form von Zollkontingenten auf Basis der durchschnittlichen Importe der Jahre 2015 bis 2017 an. Erst wenn die produktspezifischen Kontingente überschritten werden, kommt ein Zoll in Höhe von 25 % zur Anwendung. Die derartige Ausgestaltung der Safeguard-Maßnahmen begrenzt Handelsumlenkungen infolge der US-Zölle effektiv und stellt gleichzeitig sicher, dass traditionelle in Importströme nachgelagerte Branchen erhalten bleiben. Spätestens Anfang Februar 2019 muss über die Einführung finaler Safeguards entschieden werden, die dann vier Jahre gültig wären.

Beschaffung

Eisenerz

Während der ersten neun Monate 2018 zeigte sich der Eisenerzindex volatil, wenn auch weniger als im Vorjahreszeitraum. So zogen die Preise im Februar in Aussicht auf eine hohe Nachfrage nach den Ferientagen im Zuge des chinesischen Neujahrsfestes auf bis zu 80 USD/dmt an, notierten dann aber nach einem Preisverfall Mitte März bis Ende Juni in einem engen Band zwischen 63 und 68 USD/dmt. Diese Entwicklung setzte sich auch zu Beginn des Sommerquartals fort. So wies der Index kurzzeitig einen Wert von 62 USD/dmt auf, bevor er im Laufe der nachfolgenden Wochen auf knapp 70 USD/dmt anstieg. Im Anschluss verharrte er auf einem Niveau zwischen 65 und 68 USD/dmt. Der Durchschnittspreis des dritten Quartals lag bei 67 USD/dmt.

Kokskohle

Seit dem zweiten Quartal 2017 ist die Preisbildung am Kokskohlemarkt hauptsächlich indexgeprägt. Der Spotmarkt zeigte sich 2017 mit Preisen zwischen 140 und 304 USD/t FOB Australien sehr volatil. Die Kaufzurückhaltung vor dem chinesischen Neujahrsfest, die nach den Feiertagen schwächer als erwartete chinesische Nachfrage und nur marginale wetterbedingte Produktions- und Logistikeinschränkungen in Australien, ließen die Notierungen im ersten Quartal 2018 von 260 auf 197 USD/t FOB Australien fallen. Der Trend setzte sich noch bis Ende April fort und fand seine Bodenbildung bei 179 USD/t FOB Australien. Dieses Preisniveau machte es für viele chinesische Verbraucher attraktiver, Kohle seewärtig einzudecken als auf dem Inlandsmarkt. Ängste vor Versorgungsengpässen aufgrund der Kapazitätsprobleme der australischen Bahngesellschaft im wichtigsten Kohleabbaugebiet Queensland ließen die Preise bis Ende Juni wieder auf ein Niveau von 200 USD/t FOB Australien ansteigen. Nach Rücknahme der beabsichtigten Reduzierung der australischen Bahnkapazität fiel der Index auf ein neues Jahrestief (172 USD/t FOB Australien), bevor er Ende September gestützt durch eine stärkere Nachfrage und als Folge einer Havarie in einer australischen Mine wieder den Level von 202 USD/t FOB Australien erreichte. Im Durchschnitt des dritten Quartals rangierte der Kokskohlepreis bei 189 USD/t FOB Australien.

Geschäftsverlauf

Die nach wie vor gute Stahlnachfrage in Deutschland und der EU führte zu einem im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragseingang und -bestand sowie Versand des Geschäftsbereiches Flachstahl. Rohstahl- und Walzstahlerzeugung legten ebenfalls zu. Vor allem erlösbedingt zogen Segment- und Außenumsatz kräftig an. Der Vorsteuergewinn des Segments verzeichnete mit 171,2 Mio. € wegen der Erlösverbesserungen bei Flachstahlerzeugnissen gegenüber dem Vergleichszeitraum (159,2 Mio. €) einen erfreulichen Zuwachs. Gegenläufig wirkten gestiegene Beschaffungspreise für Rohstoffe.

Investitionen

Der Geschäftsbereich Flachstahl konzentrierte die Investitionstätigkeit während der ersten neun Monate 2018 sowohl auf neue Aggregate als auch auf die Optimierung und Erweiterung vorhandener Anlagen. Mit zusätzlichen Investitionen verfolgt die SZFG ihre Strategie, das Portfolio weiter in Richtung hoch- und höchstfester Güten zu entwickeln. Daher wird derzeit eine neue Warmbandspaltanlage errichtet, die genau diesen Produktanforderungen gerecht werden kann. Darüber hinaus wurde mit dem Bau einer neuen Coilbindelinie begonnen. Die 2017 genehmigte Investition einer dritten Feuerverzinkungsanlage am Standort Salzgitter befindet sich in der Angebotsphase.

Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Auftragseingang Tt 523,9 627,4 1.688,9 1.727,8
Auftragsbestand zum Stichtag Tt

395,6 435,8
Rohstahlerzeugung Tt 216,6 217,2 806,5 777,4
Walzstahlproduktion Tt 496,7 486,7 1.706,7 1.673,7
Versand1) Tt 505,0 514,7 1.714,8 1.717,9
Segmentumsatz2) Mio. € 422,6 387,0 1.377,1 1.272,8
Außenumsatz Mio. € 219,5 234,5 773,9 772,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € - 7,5 - 24,4 14,5 - 18,7


1) ohne DMU-Gruppe
2) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Die Lage auf dem europäischen Grobblechmarkt hat sich nach einem verhaltenen Auftakt ab dem zweiten Quartal 2018 aufgehellt. Die von einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld getragene robuste Marktsituation insbesondere in Westeuropa und Deutschland hat auch im weiteren Jahresverlauf zu kontinuierlichen Auftragseingängen geführt. Dabei haben Werksstillstände in den Sommermonaten die verfügbaren Walzkapazitäten reduziert, sodass sich die Nachfrage bei Kunden und Verbrauchern auf einem hohen Niveau bewegte. Zum Ende des Berichtszeitraumes konnten Preiserhöhungen verzeichnet werden. Importe aus Drittländern nach Europa sind im Vorjahresvergleich nur leicht zurückgegangen und erfolgten vorranging aus der Ukraine, Indien und Südkorea.

Auf dem europäischen Trägermarkt wurden dank anziehender Buchungen zu Beginn des Jahres steigende Preise erzielt. Die im zweiten Quartal befürchteten Belegungslücken schlossen die meisten Produzenten mit Preiszugeständnissen und Buchungen von Exportmengen. Die Sommerstillstände fast aller Werke führten im weiteren Verlauf zu einer Reduzierung der Lagerbestände beim Handel. Der dadurch entstandene Nachholbedarf ermöglichte es den Produzenten, die Preise zu erhöhen.

Beschaffung

Stahlschrott

Ungeachtet einer festen Nachfrage und wachsendem Schrottbedarf der inländischen Stahlwerke reduzierten sich die Preise nach einem Anstieg zu Beginn des Jahres, ausgelöst vom Rückzug der türkischen Schrottimporteure aus dem Tiefseemarkt, bereits im Februar wieder. Gegen Ende des Monats nahmen die türkischen Werke die Gespräche mit den potenziellen Verkäufern erneut auf. Nachdem die ersten Abschlüsse zu leicht erhöhten Preisen erfolgten, stiegen die Notierungen - verbunden mit der sehr guten Nachfrage im Inland - in kleinen, aber stetigen Schritten weiter an. Während des zweiten Quartals gingen die Stahlschrottpreise leicht zurück, bevor sich im dritten Quartal die Zollpolitik der US-Regierung gegen türkischen Stahl ab Mitte August in deutlichen Preisanpassungen im Tiefseegeschäft widerspiegelte. Diese wurden bis Mitte September nahezu korrigiert.

Geschäftsverlauf

Während der Ordereingang des Geschäftsbereiches Grobblech / Profilstahl den Vorjahreslevel annähernd erreichte, lag der Auftragsbestand darunter. Die Walzstahlproduktion legte etwas zu. Bei einem stabilen Absatz und Außenumsatz, überschritt der Segmentumsatz aufgrund der Steigerung aller Gesellschaften den Vergleichswert spürbar. Mit 14,5 Mio. € kam der Vorsteuergewinn dank der erfreulichen Ergebnisverbesserung der Peiner Träger GmbH (PTG) erheblich über dem Vorjahr aus (-18,7 Mio. €). Die Grobblechgesellschaften übertrafen ebenfalls die ersten neun Monate 2017 und steuerten wie auch die DEUMU Deutsche Erz und Metall-UnionGruppe ein positives Resultat bei.

Investitionen

Im September 2018 erfolgte in Ilsenburg der feierliche erste Spatenstich für die Investitionsmaßnahme "Neue Wärmebehandlungslinie" aus dem Wachstumsprogramm "Salzgitter AG 2021". Das Projekt dient der Erweiterung des Produktportfolios sowie der noch stärkeren Positionierung der ILG im höherwertigen Gütensegment. Darüber hinaus werden einzelne Projekte zur Qualitätsverbesserung sowie Prozessoptimierung im Rahmen der Realisierung der Effizienzmaßnahmen durchgeführt.

Geschäftsbereich Mannesmann

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Auftragseingang Mio. € 351,6 430,1 1.118,2 1.221,1
Auftragsbestand zum Stichtag1) Mio. €

553,6 522,0
Rohstahlerzeugung Hüttenwerke Krupp Mannesmann (30 %) Tt 330,3 359,6 990,9 1.078,3
Versand1) Tt 156,4 169,8 440,5 490,9
Segmentumsatz2) Mio. € 445,5 426,4 1.283,8 1.286,4
Außenumsatz Mio. € 278,1 254,8 841,6 824,0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 8,3 4,1 20,7 1,4


1) Rohre
2) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Die Stahlrohrindustrie profierte in den ersten drei Quartalen 2018 von einer robusten Konjunktur in den Industrieländern. Zudem wirkten sich insbesondere die nach Normalisierung des Rohölmarktes andauernden Nachholeffekte der Energieindustrie positiv aus. Ungeachtet handelspolitischer Verwerfungen blieb dabei vor allem Nordamerika ein wichtiger Absatzmarkt. Die Nachfrage nach nahtlosen und kleinen geschweißten Stahlrohren legte dort deutlich zu und trug auch zur Stabilisierung der Kapazitätsauslastung der Hersteller außerhalb Nordamerikas bei. Im Großrohrsektor rangierte die Beschäftigungslage auf hohem Level. Die Produzenten von Präzisionsstahlrohren berichteten über eine zufriedenstellende Ordertätigkeit aus der Automobilindustrie. Auch der Bedarf aus dem Maschinenbau und anderen Sektoren lag insgesamt auf einem auskömmlichen Niveau. Die Edelstahlrohr-Hersteller verzeichneten eine gute Nachfrage der chemischen Industrie.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Mannesmann blieb während der ersten neun Monate 2018 hinter dem der Vergleichsperiode zurück. Hierin spiegelt sich neben der reduzierten Ordertätigkeit bei der Mannesmann Großrohr GmbH (MGR) und der Mannesmann Stainless Tubes-Gruppe (MST-Gruppe) auch die Absenkung des Produktionsvolumens der quotal zu 30 % einbezogenen Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) wider. Dagegen war der Auftragsbestand auch wegen des niedrigeren Versands höher als ein Jahr zuvor. Außerhalb des Konsolidierungskreises entwickelte sich der Auftragseingang der at-equity einbezogenen 50 %-Beteiligung EUROPIPE-Gruppe (EP-Gruppe) gegenüber dem von der Buchung des Großprojekts EUGAL geprägten Vorjahr stark rückläufig. Der Orderbestand blieb ebenfalls merklich unter dem Vergleichswert. Der Segmentumsatz des Geschäftsbereiches Mannesmann stellte das Vorjahresniveau ein, während der Außenumsatz leicht zunahm. Der Umsatz der EP-Gruppe legte bei einem etwas geringeren Absatz erlösbedingt zu. Der Geschäftsbereich erwirtschaftete mit 20,7 Mio. € Gewinn vor Steuern (9 Monate 2017: 1,4 Mio. €) ein deutlich über Vorjahr auskommendes Resultat. Hierbei zeigten die EP-Gruppe, die Mannesmann Precision Tubes-Gruppe (MPT-Gruppe) sowie die Mannesmann Line Pipe GmbH (MLP) spürbare Ergebnisverbesserungen.

Investitionen

Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des Geschäftsbereiches Mannesmann liegt 2018 auf Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. Im Zuge des Ausbaus der mexikanischen Präzisrohrgesellschaft der MPT-Gruppe am Standort El Salto wurden der Ofen und die Richtmaschine installiert, die Ziehbank befindet sich im Aufbau. Die Investition der MST-Gruppe in eine große Kaltpilgermaschine am Standort Remscheid läuft nach wie vor planmäßig. Die Maßnahme dient der Erweiterung der Kapazität und des Produktangebotes im kaltgefertigten nahtlosen Edelstahlbereich, um größere Rohrdurchmesser herzustellen. Die Inbetriebnahme ist im ersten Quartal 2019 vorgesehen. Die MLP modernisiert im Werk Siegen die Nahtglühanlage zur Qualitätsverbesserung und Prozessoptimierung, umsteigende qualitative Anforderungen abbilden zu können und das Abmessungsprogramm zu erweitern.

Geschäftsbereich Handel

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Versand Tt 1.134,9 1.087,4 3.381,5 3.587,5
Segmentumsatz1) Mio. € 883,2 805,5 2.469,8 2.531,3
Außenumsatz Mio. € 856,8 787,3 2.405,7 2.463,1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 10,2 10,2 35,2 44,8


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Marktentwicklung

Die Nachfrage auf den internationalen Stahlmärkten zeigte sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 stabil. Das auf den weltweiten Märkten weiterhin vorherrschende starke Preisniveau setzte sich überwiegend fort. Auch auf dem europäischen Markt wurden anhaltend hohe Verkaufspreise in nahezu allen Produktgruppen verzeichnet.

Der Absatz des Geschäftsbereiches Handel erreichte den Level der Vergleichsperiode nicht ganz, was insbesondere auf das geringere Projektgeschäft sowie das Ausbleiben großvolumiger Aufträge im internationalen Trading zurückzuführen ist. Zusätzlich erschwerten protektionistische Maßnahmen, beispielsweise in den USA, den grenzüberschreitenden Handel. Auch der europäische Lagerhandel zeigte rückläufige Mengen, wohingegen der Versand der Universal Eisen und Stahl-Gruppe (UES-Gruppe) die Vorjahreswerte übertraf. Segment- und Außenumsatz lagen bei einer verbesserten Erlössituation mengenbedingt etwas unterhalb des Vergleichszeitraumes. Die positive Margenentwicklung der UES-Gesellschaften glich die unter dem hohen Vorjahresniveau auskommenden Resultate des Lagerhandels und des internationalen Tradings nicht aus. Dennoch erwirtschaftete der Geschäftsbereich in den ersten neun Monaten 2018 mit 35,2 Mio. € einen wiederum sehr vorzeigbaren Gewinn vor Steuern (9 Monate 2017: 44,8 Mio. €).

Investitionen

Der Erhalt und die Modernisierung bestehender Anlagen sowie die im Zuge der "Strategie Salzgitter AG 2021" angestoßenen Maßnahmen bilden 2018 den Investitionsschwerpunkt des Geschäftsbereiches Handel. Die vor diesem Hintergrund überwiegend im europäischen Lagerhandel initiierten Projekte zur Digitalisierung der Vertriebsprozesse schreiten weiter voran. Inzwischen beträgt das Geschäftsvolumen über digitale Schnittstellen fast 13 % des Absatzes des deutschen lagerhaltenden Handels.

Geschäftsbereich Technologie

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Auftragseingang Mio. € 332,4 354,3 946,2 987,1
Auftragsbestand zum Stichtag Mio. €

697,2 654,0
Segmentumsatz1) Mio. € 347,0 324,9 957,2 955,3
Außenumsatz Mio. € 346,9 324,8 956,9 954,9
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 10,0 4,2 30,5 17,8


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Die nachstehenden Gesellschaften wurden zum 30. September 2018 rückwirkend per 1. Januar 2018 neu in den Konsolidierungskreis der Salzgitter AG aufgenommen.

KHS FRANCE S.A.R.L., Noisy-le-Grand

KHS Makine Sanayi VE Ticaret Limited Sirketi, Istanbul

Corpoplast Beverage Equipment (Suzhou) Co. Ltd., Suzhou

Marktentwicklung

Laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) lagen die Auftragseingänge der Branche spürbar über dem Vorjahreslevel. Die Umsätze verzeichneten ebenfalls einen merklichen Anstieg. Auf dem Markt für Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen zeigte sich eine insgesamt leicht verbesserte Ordertätigkeit. Dabei standen Zuwächsen aus dem Ausland Rückgänge des Inlandes entgegen. Der Umsatz bewegte sich etwas unter dem Vorjahresniveau.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Technologie konnte in den ersten drei Quartalen des Berichtszeitraumes vor allem aufgrund der geringeren Ordertätigkeit bei der KHS-Gruppe nicht ganz an den 2017er Level anknüpfen. Während die Auftragseingänge der Klöckner Desma Elastomer-Gruppe (KDE-Gruppe) etwas anzogen, unterschritten die der DESMA Schuhmaschinen GmbH (KDS) den außergewöhnlich hohen Vorjahreswert. Wegen der hohen Ordereingänge zum Jahresende 2017 rangierte der Auftragsbestand des Segments deutlich über dem Niveau des Vergleichszeitraumes. Segment- und Außenumsatz stellten die Vergleichswerte ein. Dabei verzeichneten die KDE-Gruppe und die KDS erhebliche Zuwächse, die KHS-Gruppe jedoch einen geringfügig schwächeren Umsatz. Der Geschäftsbereich Technologie übertraf mit 30,5 Mio. € Gewinn vor Steuern das Vorjahresresultat (17,8 Mio. €) signifikant. Während die KDE-Gruppe ihr Ergebnis mehr als verdoppelte, gelang der DESMA Schuhmaschinen GmbH eine Verdreifachung. Auch das Ergebnis der KHS-Gruppe entwickelte sich erfreulich.

Das aktualisierte, umfassende Effizienz- und Wachstumsprogramm "KHS Future" wurde Anfang 2018 unter Fortführung der bisherigen Maßnahmen gestartet. Das Programm mit dem Schwerpunkt auf Kostensenkungen und der Ausweitung des Servicegeschäfts trägt zur Ergebnissteigerung bei.

Investitionen

Der Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich im Berichtszeitraum auf die Fortsetzung der Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen, um seine Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Zur Ablaufoptimierung werden bei der KHS-Gruppe in Deutschland und den Auslandsgesellschaften IT-Projekte durchgeführt. Die umfassende Modernisierung des Standorts Bad Kreuznach hinsichtlich "Lean Manufacturing" wurde in einzelnen Teilprojekten weiter umgesetzt. Am Standort Dortmund starteten umfangreiche Investitionen zur Modernisierung der Fertigung und zur Erweiterung der Montage. Bei der KDS steht die im Dezember 2017 genehmigte Investition "Fabrik der Zukunft" im Fokus, die den Neubau von Büro- und Produktionsgebäuden auf dem Bestandsgelände in Achim vorsieht. Mit der Investition werden das Wachstum und die Wirtschaftlichkeit der KDS nachhaltig sichergestellt und die Erreichung der langfristigen Ziele des Unternehmens als Technologie-, Markt- und Innovationsführer unterstützt. Damit einhergehend soll mithilfe der Optimierung des Informations- und Materialflusses sowie der Montageprozesse eine Steigerung der Produktivität erfolgen.

Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung

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Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Umsatz1) Mio. € 222,7 234,1 688,0 669,8
Außenumsatz Mio. € 43,6 48,3 141,2 149,5
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) Mio. € 3,6 15,1 12,6 - 30,0


1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen


Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung, der hauptsächlich durch das Halbzeug- und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und Konzernfremden generiert wird, erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode geringfügig auf 688,0 Mio. € (9 Monate 2017: 669,8 Mio. €). Der Außenumsatz blieb mit 141,2 Mio. € (9 Monate 2017: 149,5 Mio. €) annähernd konstant.

Das Ergebnis vor Steuern betrug 12,6 Mio. € und lag damit erheblich über dem Vorjahresresultat (-30,0 Mio. €). Darin enthalten ist der Beitrag der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung an der Aurubis AG von 29,2 Mio. € (9 Monate 2017: 71,3 Mio. € at-Equity-Beitrag; Aurubis-Engagement: -8,7 Mio. €). Das Vorjahr war insbesondere geprägt von den negativen Einflüssen des Bewertungseffektes der damaligen Umtauschanleihe auf Aurubis-Aktien (-80,0 Mio. €), die im vierten Quartal 2017 durch Aktienrückgabe abgelöst worden ist. Stichtagsbezogene Bewertungseffekte von Derivatepositionen sowie das Zinsergebnis aus dem Cash-Management des Konzernfinanzkreises stützen das aufgelaufene Ergebnis 2018. Der Vorsteuergewinn der nicht direkt einem Geschäftsbereich zugeordneten Konzernunternehmen kam spürbar unter dem der ersten neun Monate 2017 aus. Dies ist im Wesentlichen auf das geringere Resultat der RSE-Gruppe, das 2017 einen Ertrag aus der Veräußerung einer nicht betriebsnotwendigen Immobilie beinhaltet, zurückzuführen.

Finanz- und Vermögenslage

Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns hat sich im aktuellen Berichtszeitraum gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 244 Mio. € erhöht.

Die langfristigen Vermögenswerte (+93 Mio. €) legten insbesondere wegen der gestiegenen Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen (+201 Mio. €) zu. Die Summe der planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens (-253 Mio. €) rangierte im Berichtszeitraum über den Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (+220 Mio. €) und verminderte das Anlagevermögen. Latente Ertragsteueransprüche nahmen im Vergleich zum Vorjahr (-51 Mio. €) ab. Der Zuwachs der kurzfristigen Vermögenswerte (+151 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus erlösbedingt ausgeweiteten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive der Vertragsvermögenswerte (+148 Mio. €). Erläuterungen zu den 2018 aufgrund der Anwendung des IFRS 15 erstmals separat auszuweisenden Vertragsvermögenswerten befinden sich im Kapitel "Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter Ziffer 5. Die Vorräte zogen ebenfalls an (+141 Mio. €). Dem Aufbau des Working Capital stehen geringere Finanzmittel (-168 Mio. €) gegenüber. Die sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich um 43 Mio. €.

Auf der Passivseite zeigt sich das Eigenkapital dank des guten Ergebnisses leicht erhöht (+130 Mio. €), die gesteigerte Eigenkapitalquote beträgt solide 36,4 %. Die langfristigen Schulden sind 46 Mio. € niedriger als zum Vergleichsstichtag. Bei einem gegenüber dem Bilanzstichtag unveränderten Zinssatz in Höhe von 1,50 % blieben die Pensionsrückstellungen nahezu stabil (-33 Mio. €). Die Ertragsteuerschulden verringerten sich um 12 Mio. €. Die kurzfristigen Schulden legten um 161 Mio. € zu. Dies ist überwiegend auf gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive Vertragsverbindlichkeiten (+82 Mio. €) sowie den Zuwachs der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (+55 Mio. €) zurückzuführen. Die kurzfristigen Finanzschulden erhöhten sich um 22 Mio. €.

Die Nettofinanzposition ging vor allem als Folge der Investitionen in die langfristigen Vermögenswerte auf 178 Mio. € (31.12.2017: 381 Mio. €) zurück. Den Geldanlagen einschließlich Wertpapieren (838 Mio. €; 31.12.2017: 1.020 Mio. €) standen Verbindlichkeiten von 660 Mio. € (31.12.2017: 639 Mio. €) gegenüber; davon 492 Mio. € bei Kreditinstituten (31.12.2017: 471 Mio. €).

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Bei einem Vorsteuergewinn von 285 Mio. € ergab sich ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 280 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 118 Mio. €). Dies ist neben dem verbesserten Ergebnis vor allem auf die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Zunahme des Working Capital zurückzuführen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von 409 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -251 Mio. €) spiegelt überwiegend die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen (-227 Mio. €) sowie in sonstige langfristige Vermögenswerte (-195 Mio. €) wider. In der letztgenannten Auszahlung sind im Wesentlichen die Zukäufe der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung an der Aurubis AG enthalten.

Auszahlungen an unsere Aktionäre, Zinsauszahlungen sowie Rückzahlungen für erhaltene Kredite hatten einen Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 43 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -41 Mio. €) zur Folge.

Wegen des negativen Gesamt-Cashflows verringerte sich der Finanzmittelbestand (512 Mio. €) gegenüber dem 31. Dezember 2017 (679 Mio. €) entsprechend.

Mitarbeiter

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30.09.2018 31.12.2017 Veränderung
Stammbelegschaft1) 23.338 23.139 199
Geschäftsbereich Flachstahl 6.174 6.092 82
Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl 2.460 2.479 - 19
Geschäftsbereich Mannesmann 4.602 4.638 - 36
Geschäftsbereich Handel 2.003 1.959 44
Geschäftsbereich Technologie 5.493 5.386 107
Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung 2.606 2.585 21
Ausbildungsverhältnisse 1.424 1.422 2
Passive Altersteilzeit 483 513 - 30
Gesamtbelegschaft 25.245 25.074 171


Unter Berücksichtigung der quotalen Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen möglich

1) ohne Organmitglieder


Am 30. September 2018 umfasste die Stammbelegschaft des Salzgitter-Konzerns 23.338 Mitarbeiter und erhöhte sich damit gegenüber dem 31. Dezember 2017 um 199 Belegschaftsmitglieder. Ohne die erstmalige Konsolidierung von drei Konzerngesellschaften wären seit Jahresbeginn lediglich 117 Personen hinzugekommen. Die Neukonsolidierungen erfolgten zum 30. September 2018 und traten rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 245 Ausgebildete übernommen, von denen 186 zeitlich befristete Verträge erhielten. Gegenläufig wirkten neben den Maßnahmenprogrammen vor allem der Eintritt in die passive Phase der Altersteilzeit sowie das Erreichen der Altersgrenze.

Die Gesamtbelegschaft umfasste 25.245 Personen.

Die Zahl der Leiharbeitnehmer lag zum 30. September 2018 bei 1.248 und betrug damit 171 Personen weniger als ein Jahr zuvor.

Zum Ende des Berichtszeitraumes waren keine Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsbereiche gehen - verglichen mit dem Vorjahr - von nachstehendem Verlauf des Geschäftsjahres 2018 aus:

Im europäischen Flachstahlmarkt hat der Importdruck im Berichtszeitraum insgesamt zugenommen. Der Grund dafür sind deutliche Zuläufe aus Ländern wie der Türkei, Indien und Südkorea - auch wegen Umlenkungseffekten als Folge der US-Strafzölle. Daher bleibt das Marktumfeld weiterhin sensibel. Aktuell ist die wirtschaftliche Lage des Geschäftsbereiches Flachstahl jedoch sehr erfreulich. Unter der Annahme einer weiterhin guten Auslastung und flankiert von EU-Safeguard-Maßnahmen, erwarten wir einen im Vergleich zum Vorjahr merklich höheren Umsatz sowie einen Gewinn vor Steuern mindestens auf dem Level des hervorragenden Vorjahresresultats.

Der Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl bleibt einem diffizilen Umfeld ausgesetzt. Der Grobblechmarkt ist nach wie vor von hohen Importvolumina aus Drittländern wie der Ukraine in die EU gekennzeichnet, gleichwohl zeichnete sich im Jahresverlauf eine Aufhellung ab. Trotz eines von anhaltend spekulativem Kaufverhalten der Kunden geprägten Profilstahlmarktes erwarten wir, dass sich die Peiner Träger GmbH weiterhin gut behaupten wird. Alle drei Standorte prognostizieren eine weitgehend solide Beschäftigung. Insgesamt rechnet der Geschäftsbereich mit einem moderaten Anstieg des Umsatzes sowie einer Rückkehr in die Gewinnzone.

Die Entwicklung der Gesellschaften des Geschäftsbereiches Mannesmann verläuft 2018 in Summe positiv. Das deutsche Großrohrwerk der EUROPIPE-Gruppe bleibt nach Beendigung des Nord Stream 2 Projekts mit der Anschluss-Pipeline EUGAL noch bis zum Jahresende gut ausgelastet. Die Auftragssituation der amerikanischen Werke hat sich als Folge eines wieder anziehenden US-Marktes verbessert. Die Mannesmann Grossrohr GmbH steht einer weiterhin verhaltenen Projektvergabe gegenüber. Im Bereich der mittleren Leitungsrohre fällt die Nachfrage wegen des unter dem außergewöhnlich guten Vorjahr liegenden Exportgeschäfts geringer aus, was jedoch durch deutlich gestiegene Erlöse überkompensiert wird. Der Präzisrohr-Bereich sollte vom Erlös- und Margenanstieg profitieren, während das Segment Edelstahl gegenüber Vorjahr nur eine leichte Verbesserung antizipiert. Insgesamt erwarten wir für den Geschäftsbereich einen Umsatz auf Vorjahresniveau und ein erheblich verbessertes, wieder positives Vorsteuerergebnis. Erfolge der eingeleiteten Programme zur Ergebnisverbesserung tragen hierzu bei.

Wenngleich die gedämpften Aktivitäten im internationalen Trading durch die übrigen Bereiche nicht vollständig ausgeglichen werden können, rechnet die Handelssparte aufgrund einer Neukonsolidierung im vierten Quartal für das Geschäftsjahr 2018 mit einem leichten Umsatzanstieg. Gegenüber dem außerordentlich erfolgreichen und von temporären Margengewinnen geprägten Vorjahr ist eine zunehmende Normalisierung des Ertragsniveaus zu verzeichnen. Der Geschäftsbereich Handel prognostiziert somit einen zwar erfreulichen, aber merklich unter dem herausragenden Vorjahr auskommenden Gewinn vor Steuern.

Basierend auf einem hohen Auftragsbestand avisiert der Geschäftsbereich Technologie ein leichtes Umsatzwachstum. Angesichts des preislich stark umkämpften Projektgeschäfts setzt die KHS-Gruppe auf Wachstum in profitablen Produktsegmenten sowie den weiteren Ausbau des Servicegeschäfts. Daneben werden sich die eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen positiv auswirken. Zusammen mit den auf Rekordniveau performenden beiden DESMA-Gesellschaften wird ein sichtbarer Anstieg des Vorsteuergewinns erwartet.

Wir bekräftigen unsere im September erhöhte Prognose und rechnen im Geschäftsjahr 2018 für den Salzgitter-Konzern weiterhin mit:

einem geringfügig gesteigerten Umsatz oberhalb 9 Mrd. €,

einem Vorsteuergewinn zwischen 300 Mio. € und 350 Mio. € sowie

einer im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigerten Rendite auf das eingesetzte Kapital zwischen 9 % und 11 %.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Imponderabilien unter anderem aus Rohstoffkosten-, Edelmetallpreis- und Wechselkursveränderungen sowie die globalen handelspolitischen Entwicklungen und deren denkbare Auswirkungen den Verlauf des Geschäftsjahres 2018 noch erheblich beeinflussen können. Die hieraus resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch positiver Richtung annehmen. Die Dimension dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei rund 12 Mio. t abgesetzten Stahlerzeugnissen der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech / Profilstahl, Mannesmann und Handel im Schnitt 25 € Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen, um 300 Mio. € jährliche Ergebnisvarianz zu verursachen. Darüber hinaus begrenzen volatile Rohstoffkosten sowie kürzere Vertragslaufzeiten auf der Beschaffungs- genauso wie auf der Absatzseite die Planungssicherheit des Unternehmens.

Risikomanagement

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des Salzgitter-Konzerns gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2017.

Für Risiken aus dem angespannten Marktumfeld einschließlich der Preisvolatilität der Rohstoffe sind die Ergebniseffekte im laufenden Jahr in den Gesellschaften - soweit abschätzbar - einbezogen worden.

Branchenspezifische Risiken

Die andauernde Strukturkrise des globalen Stahlmarktes mit massiven Wettbewerbsverzerrungen in Drittstaaten und anhaltendem Importdruck sowie außenpolitische Entwicklungen belasten unser Geschäft. Trotz der seitens der EU-Kommission erlassenen Handelsschutzmaßnahmen blieben die Einfuhren in die EU sehr hoch und rangierten im Berichtszeitraum erneut auf Rekordniveau. Andere Länder wie Indien, Südkorea und insbesondere die Türkei haben die aufgrund von EU-Antidumping-Zöllen zurückgegangenen chinesischen Importe ersetzt.

Besonders hervorzuheben sind Risiken, die wegen politischer Entwicklungen in den USA entstehen. Ende März haben die USA Schutzzölle im Ergebnis ihrer Untersuchung, ob Stahlimporte die nationale Sicherheit gefährden (Section 232), verhängt. Seit dem 1. Juni 2018 sind die Einfuhrzölle von 25 % - nach zweimonatiger Ausnahme - ebenfalls für Stahlimporte aus der EU gültig. Als erste Reaktion hat die EU am 1. Juni 2018 bei der Welthandelsorganisation (WTO) eine Klage gegen das Vorgehen der USA eingereicht. Aufgrund der vorangegangenen, nicht erfolgreichen Streitschlichtung vor der WTO hat die EU-Kommission zudem als Ausgleichsmaßnahme Einfuhrzölle auf US-Produkte mit einem Warenwert von 2,8 Mrd. € in Kraft gesetzt. Die EU-Kommission zeigt sich weiterhin bereit, mit den USA zu verhandeln, besteht aber zugleich auf vollständige Ausnahme von den US-Einfuhrzöllen (ohne Quotenregelung), da die EU-Staaten als langjährige Verbündete und NATO-Partner keinerlei Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellen.

Der direkte Einfluss der Schutzzölle auf die US-Geschäfte des Salzgitter-Konzerns ist moderat. Neben Risiken für den Export bieten sich auch Chancen für die vor Ort produzierenden Gesellschaften. Als indirekte Folge für die europäische Stahlindustrie ergeben sich Risiken aus zusätzlichen Importsteigerungen: Aufgrund der weltweit bestehenden Überkapazitäten könnten von den US-Schutzzöllen betroffene Staaten ihre wegbrechenden Exportmengen in den EU-Markt umlenken. In diesem Zusammenhang hat die EU-Kommission am 26. März 2018 ein Schutzklauselverfahren (Safeguard) eröffnet, um eine drohende Schädigung der heimischen Industrie durch erneut massiv steigende Einfuhren von bis zu 13 Mio. t pro Jahr zu prüfen. Am 19. Juli 2018 hat die EU-Generaldirektion Handel provisorische Safeguard-Maßnahmen auf ein breites Stahl- und Rohrspektrum eingeführt. Bis auf nahtlose Rohre sind alle Salzgitter-Produkte von den Maßnahmen abgedeckt. Spätestens Anfang Februar 2019 muss über die Einführung finaler Safeguards entschieden werden, die dann vier Jahre gültig wären.

Zudem haben zahlreiche Drittstaaten mit eigenen Schutzmaßnahmen auf die US-Einfuhrzölle auf Stahlprodukte (Section 232) reagiert. So haben die Eurasische Wirtschaftsunion (Russland, Kasachstan, Armenien, Kirgisistan und Weißrussland), die Türkei und Kanada Schutzklauselmaßnahmen eingeführt. Dadurch dürften Exporte weiter erschwert werden und zusätzliche Umlenkungen in den EU-Markt drohen. Von den Maßnahmen sind einige Konzernunternehmen auch direkt, jedoch in geringem Umfang betroffen.

Von Handelsschutzmaßnahmen in den USA betroffen ist die Salzgitter AG (SZAG) zudem durch ein Antidumping-Verfahren gegen Grob- und Bandblechimporte. Gegen die im Mai 2017 erfolgte - aus unserer Sicht ungerechtfertigte - Festsetzung eines Strafzolls in Höhe von 22,9 % hat der Konzern Klage vor dem US-Gericht "International Court of Trade" eingereicht, dessen Urteil im Frühjahr 2019 erwartet wird.

In Sachen US-Antidumping-Verfahren gegen Einfuhren von kaltgezogenen Präzisrohren unter anderem aus Deutschland hat die US International Trade Commission (ITC) am 17. Mai 2018 entschieden, dass die beklagten Importe den US-Markt geschädigt haben. In Folge hat die ITC die Strafzölle final in Kraft gesetzt. Mannesmann Precision Tubes Deutschland wurde mit einem Zollsatz von 3,1 % belegt, Präzisrohrlieferungen in die USA sind zollfrei weiterhin über die Landesgesellschaften in Frankreich, den Niederlanden und Mexiko möglich.

Personalrisiken

Die SZAG sowie ihre inländischen Konzerngesellschaften haben zum 1. Januar 2014 die nach § 16 BetrAVG vorgeschriebene Prüfung auf Anpassung der Betriebsrentenzahlungen durchgeführt. Vor dem Hintergrund der unzureichenden wirtschaftlichen Lage wurden die Betriebsrenten bei mehreren Konzerngesellschaften zum 1. Januar 2014 nicht angepasst. Die gegen diese Entscheidung seitens der IG Metall angestrengten Musterverfahren sind mittlerweile rechtskräftig entschieden, sodass zum Berichtstag kein Schadensrisiko mehr besteht.

Zwischenabschluss

I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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in Mio. € Q3 2018 Q3 2017 9M 2018 9M 2017
Umsatzerlöse 2.314,2 2.197,1 6.931,2 6.813,2
Bestandsveränderungen/andere aktivierte Eigenleistungen - 5,0 70,0 24,7 107,9

2.309,2 2.267,1 6.955,9 6.921,2
Sonstige betriebliche Erträge 49,5 48,1 196,7 193,3
Materialaufwand 1.489,7 1.467,0 4.503,6 4.553,9
Personalaufwand 429,7 417,9 1.292,0 1.259,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 83,5 83,5 252,9 253,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 266,4 273,4 811,1 890,7
Beteiligungsergebnis 0,0 0,2 4,8 5,8
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 4,9 17,5 35,7 69,3
Finanzierungserträge 2,8 4,0 9,4 14,3
Finanzierungsaufwendungen 10,9 20,9 58,3 72,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) 86,0 74,4 284,6 174,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 27,3 26,2 90,6 61,8
Konzernergebnis 58,6 48,0 194,0 112,7
Anteil der Aktionäre der Salzgitter AG 57,5 47,1 190,0 108,7
Minderheitenanteil 1,2 0,9 4,0 3,9
Gewinnverwendung



Konzernergebnis 58,6 48,0 194,0 112,7
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr - - 27,1 21,1
Anteil fremder Gesellschafter am Konzernergebnis 1,2 0,9 4,0 3,9
Dividendenzahlung - - - 24,3 - 16,2
Entnahme aus (+)/Einstellung in (-) andere Gewinnrücklagen - 57,5 - 47,1 - 189,9 - 108,7
Bilanzgewinn der Salzgitter AG 0,0 - 0,0 2,8 4,9
Ergebnis je Aktie (in €) - unverwässert 1,06 0,87 3,51 2,01
Ergebnis je Aktie (in €) - verwässert 1,00 0,83 3,32 1,92


II. Gesamtergebnisrechnung

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in Mio. € Q3 2018 9M 2018 Q3 2017 9M 2017
Konzernergebnis 58,6 194,0 48,0 112,6
Reklassifizierbare Gewinne und Verluste



Wertänderungen aus der Währungsumrechnung 0,8 0,0 - 7,8 - 22,8
Wertänderungen aus Cashflow Hedges - 4,0 - 13,6 - 11,4 - 54,5
Zeitwertänderungen 7,5 21,0 5,1 6,3
Basis Adjustments - 11,3 - 33,7 - 14,7 - 56,3
Erfolgswirksame Realisierung 0,5 0,7 - 0,5 - 3,7
Latente Steuern - 0,6 - 1,7 - 1,4 - 0,7
Wertänderungen aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten - 0,1 - 0,6 0,5 0,3
Zeitwertänderungen - 0,1 - 0,6 0,5 0,3
Erfolgswirksame Realisierung - - - -
Latente Steuern - - - -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen - 3,4 - 2,1 1,3 - 6,0
Zeitwertänderungen - 5,3 - 6,2 6,9 6,2
Erfolgswirksame Realisierung - - - -
Währungsumrechnung 0,8 3,1 - 4,2 - 11,1
Latente Steuern 1,0 1,0 - 1,4 - 1,1
Latente Steuern auf sonstige erfolgsneutrale Veränderungen - 0,0 - 0,0 - 0,0 - 0,0
Zwischensumme - 6,7 - 16,3 - 17,5 - 83,0
Nicht reklassifizierbare Gewinne und Verluste



Neubewertungen 0,1 0,1 0,0 - 0,0
Neubewertung Pensionen 0,1 0,1 0,0 - 0,0
Latente Steuern - - - -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 0,0 1,2 0,2 10,2
Zwischensumme 0,1 1,3 0,2 10,2
Sonstiges Ergebnis - 6,6 - 15,1 - 17,3 - 72,8
Gesamtergebnis 52,0 178,9 30,7 39,9
Auf die Aktionäre der Salzgitter AG entfallendes Gesamtergebnis 50,9 174,9 29,8 36,0
Auf Anteile Fremder entfallendes Gesamtergebnis 1,2 4,0 0,9 3,9

52,0 178,9 30,7 39,9


III. Konzernbilanz

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Aktiva in Mio. € 30.09.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte 206,1 218,5
Sachanlagen 2.185,0 2.214,8
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 21,4 21,5
Finanzielle Vermögenswerte 87,5 84,1
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 778,2 577,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20,6 25,6
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 16,0 26,0
Ertragssteuererstattungsansprüche 2,3 4,5
Latente Ertragsteueransprüche 342,2 393,2

3.659,2 3.565,9
Kurzfristige Vermögenswerte

Vorräte 2.225,1 2.084,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.458,5 1.492,2
Vertragsvermögenswerte 181,7 0,0
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 437,4 394,2
Ertragsteuererstattungsansprüche 20,0 24,9
Wertpapiere 68,6 76,6
Finanzmittel 511,6 679,4

4.902,8 4.751,9

8.562,0 8.317,8
Passiva in Mio. € 30.09.2018 31.12.2017
Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 161,6 161,6
Kapitalrücklage 257,0 257,0
Gewinnrücklagen 3.022,6 2.854,6
Andere Rücklagen 36,0 51,1
Bilanzgewinn 2,8 27,1

3.480,0 3.351,3
Eigene Anteile - 369,7 - 369,7

3.110,3 2.981,6
Anteil fremder Gesellschafter am Eigenkapital 9,1 8,1

3.119,3 2.989,7
Langfristige Schulden

Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 2.407,4 2.440,5
Latente Ertragsteuerschulden 41,9 41,9
Ertragsteuerschulden 85,3 97,6
Sonstige Rückstellungen 306,0 303,5
Finanzschulden 430,7 433,8
Sonstige Verbindlichkeiten 4,2 4,1

3.275,4 3.321,5
Kurzfristige Schulden

Sonstige Rückstellungen 237,3 232,3
Finanzschulden 259,5 237,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.172,4 1.169,0
Vertragsverbindlichkeiten 79,0 0,0
Ertragsteuerschulden 24,6 28,2
Sonstige Verbindlichkeiten 394,5 339,2

2.167,3 2.006,5

8.562,0 8.317,8


IV. Kapitalflussrechnung

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in Mio. € 9M 2018 9M 2017
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBT)
284,6 174,5
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf
Gegenstände des Anlagevermögens
252,7 253,2
Gezahlte (-)/erhaltene (+) Ertragsteuern - 38,1 - 27,3
Sonstige nicht zahlungswirksame
Aufwendungen (+)/Erträge (-)
60,4 140,2
Zinsaufwendungen 56,3 71,9
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang
von Gegenständen des Anlagevermögens
4,8 - 11,8
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte - 106,2 - 186,7
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht
der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
- 198,7 - 241,9
Zahlungswirksamer Verbrauch der Rückstellungen
ohne Verbrauch der Ertragsteuerrückstellungen
- 168,5 - 176,9
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
133,1 123,1
Mittelabfluss/-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 280,4 118,2
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen
des Anlagevermögens
1,2 24,9
Auszahlungen für Investitionen in das
immaterielle und Sachanlagevermögen
- 227,0 - 198,5
Einzahlungen aus Geldanlagen 155,4 3,5
Auszahlungen für Geldanlagen - 150,4 -
Einzahlungen aus Abgängen von
langfristigen Vermögenswerten
6,6 10,9
Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte - 194,8 - 92,0
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit - 409,0 - 251,3
Auszahlungen an Unternehmenseigner - 24,3 - 16,2
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten
und anderen Finanzverbindlichkeiten
15,9 -
Rückzahlungen von Krediten und anderen
Finanzverbindlichkeiten
- 8,4 - 9,8
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen - - 0,1
Zinsauszahlungen - 26,1 - 14,8
Mittelabfluss/-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit - 43,0 - 40,9
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 679,4 818,1
Finanzmittelbestand Konsolidierungskreisveränderung 2,6 4,0
Wechselkursänderungen des Finanzmittelbestandes 1,2 - 11,6
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes - 171,6 - 174,0
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 511,6 636,6


Anhang

Segmentberichterstattung

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in Mio. €
Flachstahl Grobblech / Profilstahl Mannesmann

9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017
Außenumsatz 1.812,1 1.649,7 773,9 772,1 841,6 824,0
Umsatz mit anderen Segmenten 574,6 549,7 602,7 500,1 157,6 158,4
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 2,7 2,8 0,5 0,6 284,7 304,0
Segmentumsatz 2.389,3 2.202,2 1.377,1 1.272,8 1.283,8 1.286,4
Zinsertrag (konsolidiert) 0,5 0,8 0,1 0,3 0,5 0,4
Zinsertrag von anderen Segmenten - - - 0,0 - -
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 0,0 0,0 0,5 0,1 1,5 1,0
Segmentzinsertrag 0,5 0,8 0,6 0,4 2,1 1,5
Zinsaufwand (konsolidiert) 10,4 10,8 2,7 2,2 5,2 5,8
Zinsaufwand an andere Segmente - - - - - -
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 16,8 19,5 3,7 4,2 6,1 5,5
Segmentzinsaufwand 27,2 30,3 6,4 6,4 11,3 11,3
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 8,2 9,1 1,9 2,1 3,0 3,4
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 136,8 130,1 29,2 34,0 44,1 44,7
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 136,8 130,1 29,2 34,0 44,1 44,7
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 334,6 318,9 49,4 21,4 74,0 55,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 197,8 188,8 20,3 - 12,7 29,9 11,2
Periodenergebnis des Segments 171,2 159,2 14,5 - 18,7 20,7 1,4
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen
-
- 9,0 - 4,1
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 86,8 85,7 50,3 19,9 50,4 49,4


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in Mio. € Handel Technologie Summe der Segmente

9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017
Außenumsatz 2.405,7 2.463,1 956,9 954,9 6.790,1 6.663,8
Umsatz mit anderen Segmenten 64,1 68,2 0,4 0,4 1.399,3 1.276,8
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 0,1 0,1 - - 287,9 307,4
Segmentumsatz 2.469,8 2.531,3 957,2 955,3 8.477,3 8.247,9
Zinsertrag (konsolidiert) 2,2 1,9 2,1 2,9 5,4 6,3
Zinsertrag von anderen Segmenten - - - - - 0,0
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 5,7 5,9 0,6 0,7 8,5 7,7
Segmentzinsertrag 7,9 7,8 2,7 3,5 13,8 14,0
Zinsaufwand (konsolidiert) 13,7 10,3 1,5 1,9 33,5 31,1
Zinsaufwand an andere Segmente - 0,0 - - - 0,0
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind 0,2 0,3 1,0 1,9 27,8 31,3
Segmentzinsaufwand 13,9 10,6 2,5 3,8 61,3 62,4
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 1,4 1,6 1,3 1,5 15,9 17,7
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 7,6 7,8 16,1 16,4 233,7 233,0
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 7,6 7,8 16,1 16,4 233,7 233,0
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 48,9 55,3 46,3 34,4 553,2 485,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 41,2 47,5 30,2 18,1 319,4 252,9
Periodenergebnis des Segments 35,2 44,8 30,5 17,8 272,0 204,5
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen
-
- 9,0 - 4,1
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 7,7 5,7 14,9 13,5 210,0 174,0


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in Mio. € Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung Konzern

9M 2018 9M 2017 9M 2018 9M 2017
Außenumsatz 141,2 149,5 6.931,2 6.813,2
Umsatz mit anderen Segmenten 546,8 520,3 1.946,1 1.797,1
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind - - 287,9 307,4
Segmentumsatz 688,0 669,8 9.165,3 8.917,7
Zinsertrag (konsolidiert) 4,1 6,8 9,4 13,1
Zinsertrag von anderen Segmenten 27,8 31,3 27,8 31,4
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind - - 8,5 7,7
Segmentzinsertrag 31,8 38,2 45,7 52,1
Zinsaufwand (konsolidiert) 22,8 40,8 56,3 71,9
Zinsaufwand an andere Segmente 8,5 7,7 8,5 7,7
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind - - 27,8 31,3
Segmentzinsaufwand 31,2 48,6 92,5 111,0
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 11,0 13,6 26,9 31,3
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 19,2 20,2 252,9 253,2
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 19,2 20,2 252,9 253,2
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 31,3 0,5 584,4 486,5
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 12,0 - 19,6 331,5 233,3
Periodenergebnis des Segments 12,6 - 30,0 284,6 174,5
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 26,7 73,4 35,7 69,3
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 10,0 11,7 220,0 185,7


Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 30. September 2018 der Salzgitter AG, Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte Zwischenabschlüsse.

2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurden im Quartalsabschluss zum 30. September 2018 unter Beachtung der nachstehenden Ausnahmen grundsätzlich keine Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und Konsolidierungsmethoden vorgenommen.

3. Bei der Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen wurde zum 30. September 2018 ein im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag unveränderter Rechnungszinssatz in Höhe von 1,50 % zugrunde gelegt.

4. Seit dem 1. Januar 2018 wird der IFRS 9 "Finanzinstrumente" im Salzgitter-Konzern angewendet. Dieser beinhaltet neue Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten. Die mit der Einführung dieses neuen Standards verbundenen erfolgsneutralen Anpassungen wurden zum 1. Januar 2018 umgesetzt; sie resultierten aus zu erwartenden Wertberichtigungen auf Basis eines Expected-losses-Modells. Wesentliche Auswirkungen für den Konzernabschluss der Salzgitter AG ergaben sich aus diesen Anpassungen nicht.

5. Seit dem 1. Januar 2018 wird der IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" im Salzgitter-Konzern angewendet. Dieser Standard verfolgt das Ziel, die Vielzahl der Regelungen und Interpretationen zur Umsatzrealisierung in einem Standard zusammenzuführen. Ebenso legt der neue Standard einheitliche Grundprinzipien für alle Branchen und alle Kategorien fest. Die Erstanwendung erfolgte nach der modifizierten retrospektiven Methode. Etwaige Umstellungseffekte sind zu Beginn der Periode am 1. Januar 2018 als Anpassung in der Eröffnungsbilanz kumuliert direkt in den Gewinnrücklagen erfasst worden. Im Spezialmaschinenbaugeschäft des Geschäftsbereiches Technologie erfolgte nur bei wenigen, insgesamt nicht signifikanten Fertigungsaufträgen, die bis Ende 2017 nach der Percentage-of-Completion-Methode gemäß IAS 11 bilanziert wurden, nunmehr die zeitlich nachgelagerte Umsatzerfassung, da die Voraussetzungen für eine zeitraumbezogene Umsatzerfassung nach IFRS 15 nicht mehr erfüllt waren. Sachverhalte, die bis Ende 2017 nach der Percentage-of-Completion-Methode gemäß IAS 11 bilanziert wurden, wurden in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Ab 2018 werden Forderungen und Verbindlichkeiten aus der zeitraumbezogenen Umsatzerfassung nach IFRS 15 in den Bilanzposten Vertragsvermögenswerte bzw. Vertragsverbindlichkeiten gezeigt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen ist bei der angewendeten modifizierten retrospektiven Methode nicht erforderlich.

6. Die zum 31. Dezember 2017 ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten in Bezug auf die Anpassung von Betriebsrentenzahlungen haben sich im Wesentlichen als nicht konkretisiert gezeigt.

7. Die HSP Hoesch Spundwand und Profil Gesellschaft mit beschränkter Haftung (HSP) hat aufgrund jahrelanger Verluste im Dezember 2015 die Produktion von schweren Profilstahlerzeugnissen beendet. Die Gesellschaft HSP und alle dazugehörigen Spundwand-Aktivitäten wurden bis zum 31. Dezember 2017 nach den Vorschriften des IFRS 5 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Aufgrund der geringen Bedeutung für den Konzernabschluss wird ab 2018 auf einen gesonderten Ausweis verzichtet.

Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsätze nach Geschäftsfeldern werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.

2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend IAS 33. Das auf die gewichtete Anzahl von Aktien der SZAG ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich in der Berichtsperiode auf 3,51 €. Eine Verwässerung würde dann eintreten, wenn das Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus Options- und Wandelrechten vermindert wird. Derartige Rechte waren am Bilanzstichtag aus einer Wandelanleihe vorhanden. Bei deren Berücksichtigung ergibt sich eine Verminderung des Gewinns je Aktie, sodass diese Options- und Wandelrechte zu einer Verwässerung führen. Das verwässerte Ergebnis beträgt 3,32 € je Aktie.

Angaben zum Fair Value

Die Angaben zum Fair Value erfolgen entsprechend den Regelungen des IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts". Eine Abweichung vom Buchwert zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) resultiert aus der Bilanzierung einer Wandelanleihe zu fortgeführten Anschaffungskosten.

Die Ermittlung der Fair-Value-Angaben für nicht zum Fair Value bilanzierte langfristige finanzielle Vermögenswerte und Schulden erfolgt grundsätzlich durch die Diskontierung zukünftiger Zahlungsströme. Hierbei findet ein laufzeitabhängiger Zinssatz Anwendung, welcher den risikolosen Zinssatz und das über eine Peer-Group abgeleitete Adressenausfallrisiko des Salzgitter-Konzerns widerspiegelt.

Buchwert und Fair Value der Anleihen:

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in Mio. €
Wandelanleihe

30.09.2018 31.12.2017
Buchwert 160,9 157,9
Fair Value 166,6 165,5


Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Neben den Geschäftsbeziehungen zu in den Konzernabschluss einbezogenen voll- und anteilig konsolidierten Gesellschaften existieren Beziehungen zu nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen sowie zu nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die als nahestehende Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren sind. In der Kategorie der anderen nahestehenden Unternehmen befinden sich die Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen des Landes Niedersachsen.

Die erbrachten Lieferungen und Leistungen umfassen im Wesentlichen Lieferungen von Vormaterial zur Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

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in Mio. € Verkauf von Waren und Dienstleistungen Kauf von Waren und Dienstleistungen Forderungen Verbindlichkeiten

01.01.-30.09.2018 01.01.-30.09.2018 30.09.2018 30.09.2018
Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften 25,8 19,4 22,2 2,1
Gemeinschaftsunternehmen 215,0 2,8 23,1 0,2
Gemeinschaftliche Tätigkeiten 2,6 0,8 50,9 60,7
Andere nahestehende Unternehmen 1,6 0,8 6,9 93,4


Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHG

Der vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Haftungsausschluss

Einige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen beziehungsweise können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen - keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen zu aktualisieren.

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ± einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Der Zwischenbericht der Salzgitter AG steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

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Diese Quartalsmitteilung wurde mit Unterstützung des Redaktionssystems firesys erstellt.