![]() Salzgitter AGSalzgitterZwischenbericht 1. Halbjahr 2019Salzgitter-Konzern in Zahlenscroll
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annualisiert Ertragslage des Konzerns und seiner GeschäftsbereicheErtragslage des Konzernsscroll
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annualisiert Der Salzgitter-Konzern erzielte auch im zweiten Quartal einen Gewinn vor Steuern und
verzeichnete mit 145,3 Mio. € Vorsteuerresultat (1. Halbjahr 2018: 198,6 Mio. €) im
ersten Halbjahr 2019 eine insgesamt zufriedenstellende Performance. Sämtliche Geschäftsbereiche
wiesen positive Ergebnisbeiträge aus. Der Außenumsatz (4,5 Mrd. €; 1. Halbjahr 2018:
4,6 Mrd. €) rangierte geringfügig unter der Vergleichsperiode. Haupttreiber dieser
Entwicklung waren mengen- und preisbedingte Rückgänge der Geschäftsbereiche Flachstahl
sowie Grobblech/ Profilstahl und Handel. Der Gewinn vor Steuern beinhaltet 56,4 Mio.
€ Beitrag des nach der Equity-Methode bilanzierten Engagements an der Aurubis AG (1.
Halbjahr 2018: 25,1 Mio. €). Dieser umfasst 27,8 Mio. € (1. Halbjahr 2018: 0 €) Ertrag
aus einer erfolgswirksamen bilanziellen Anpassung im Zusammenhang mit den in den ersten
sechs Monaten 2019 zu einem durchschnittlichen Kurs unterhalb des Marktwertes des
anteiligen Eigenkapitals erworbenen Aktien der Aurubis AG. Das Nachsteuerergebnis
betrug 96,4 Mio. € (1. Halbjahr 2018: 135,4 Mio. €). Hieraus errechnen sich 1,73 €
Gewinn je Aktie (1. Halbjahr 2018: 2,45 €) sowie 7,9 % Verzinsung des eingesetzten
Kapitals (1. Halbjahr 2018: 12,8 %). Sondereffekte / EBT Geschäftsbereiche und Konzernscroll
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Return on Capital employed (ROCE)scroll
Der ROCE ist ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator und Bestandteil des unternehmensinternen
Steuerungssystems. Quantitative, ergebnisbezogene Zielvorgabe für den Salzgitter-Konzern
ist ein ROCE von mindestens 12 % über einen Konjunkturzyklus hinweg; dieser beträgt
gemäß unserer Definition üblicherweise fünf Jahre. Im ersten Halbjahr 2019 erreichte
der ROCE 7,9 %. Weitere Erläuterungen zur Herleitung des ROCE werden im Kapitel "Finanzielles Steuerungssystem"
des Geschäftsberichtes 2018 dargestellt. Earnings before Interest and Taxes (EBIT) / Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA)scroll
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Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle und langfristige finanzielle Vermögenswerte Die Ertragskennzahlen EBIT und EBITDA zeigen die operative Ertragskraft eines Unternehmens
unabhängig von dessen Kapitalstruktur. Sie ermöglichen eine zusätzliche Analyse und
Bewertung des Unternehmensergebnisses sowie eine operative Vergleichbarkeit mit dem
Wettbewerb. Dabei können länderspezifische Unterschiede in der Besteuerung sowie Besonderheiten
der Finanzierungs- und Sachanlagenstruktur einzelner Unternehmen ausgeblendet werden.
Bei geringfügig erhöhten Abschreibungen spiegelt sich das gesunkene EBT des ersten
Halbjahres 2019 in einem Rückgang des EBIT und EBITDA wider. Geschäftsbereich Flachstahlscroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen MarktentwicklungIm gesamten Euroraum verlor die Wachstumsdynamik an Fahrt, die Geschäftserwartungen
der Industrie gingen zurück. Politische Risiken wie die Brexit-Thematik und Handelskonflikte,
aber auch die nachlassende Weltkonjunktur sowie die strauchelnde Automobilindustrie
drückten die Stimmung. Seit Beginn des zweiten Halbjahres 2018 entwickeln sich die
Auftragseingänge der europäischen Stahlindustrie rückläufig, diese Tendenz hat sich
im Berichtszeitraum nochmals verstärkt. Um das Risiko von Umlenkungseffekten aufgrund
der US-Sonderzölle in Höhe von 25 % (Section 232) auf Einfuhren von Stahlprodukten
aus Drittländern einzudämmen, hat die EU-Kommission am 2. Februar 2019 finale Schutzklauselmaßnahmen
in Form einer Tariff-Rate-Quota erlassen. Alle Flachstahlprodukte sind von den bis
zum Sommer 2021 laufenden Maßnahmen abgedeckt. Während sich der Anteil der europäischen
Flachstahlhersteller an der Marktversorgung der EU weiter reduzierte, erreichten die
Drittland-Importe zum Jahresauftakt einen Rekordwert. Dies ermöglichte die Absprunghöhe
der Einfuhrquoten, die sich am hohen Importniveau der Jahre 2015 bis 2017 orientieren.
Aufgrund der in den vergangenen Monaten verzeichneten Nachfragerückgänge ist daraus
ein Marktungleichgewicht entstanden. In der Folge hat sich der Wettbewerb zwischen
den EU-Herstellern um Beschäftigung im ersten Halbjahr 2019 intensiviert - mit negativen
Auswirkungen auf die Entwicklung der Spotmarktpreise, die trotz Rohstoffpreissteigerungen
weiter nachgaben. Zum Ende des Berichtszeitraumes setzte eine Bodenbildung der Stahlpreise
ein. BeschaffungEisenerzZum Jahresende 2018 zog die Nachfrage nach höherwertigem Eisenerz deutlich an, sodass
der Index auf über 75 USD/dmt anwuchs. Dieses Niveau hielt sich bis zum Dammbruch
in einem Erzabbaukomplex der VALE in Brasilen am 25. Januar 2019. Im Zuge dessen sprang
der Preis kurzzeitig auf 95 USD/dmt und bewegte sich anschließend in einem Band zwischen
83 und 89 USD/dmt. Die unklare Situation über mögliche Kapazitätsanpassungen in brasilianischen
Minen sowie temporäre Verzögerungen bei Eisenerzlieferungen aus Australien ließen
verbunden mit einer erhöhten Nachfrage aus China die Preise ab Mitte Mai spürbar weiter
ansteigen. Der Durchschnittspreis des ersten Halbjahres 2019 lag mit 92 USD/dmt nahezu
ein Drittel über dem des Vorjahreszeitraumes. Um die aus der Beschaffung resultierenden
Risiken abzufedern, werden definierte Eisenerzmengen durch Hedgingmaßnahmen preislich
abgesichert. Kokskohle2018 war die Preisbildung für Kokskohle erstmals vollständig indexgeprägt. Im Januar
2019 fiel der Preis aufgrund der geringeren Nachfrage aus China zum ersten Mal seit
Oktober 2018 wieder unter die Marke von 200 USD/t. Eine anziehende Markttätigkeit
nach dem chinesischen Neujahrsfest und wetterbedingte Produktionsprobleme in Australien
ließen die Notierungen im März wieder ansteigen. Diese Entwicklung setzte sich bis
in den Mai fort. Aufgrund des ungünstigen Wechselkursverhältnisses ging die Nachfrage
chinesischer Verbraucher nach in US-Dollar gehandelter Kokskohle zurück, sodass die
Notierungen bis zum Ende des zweiten Quartals auf 193 USD/t nachgaben. Für das erste
Halbjahr ergibt sich somit ein Durchschnittswert von 205 USD/t, der 1,5 % unter dem
Level des Vorjahreszeitraumes liegt. Für definierte Kokskohlemengen findet ebenfalls
eine preisliche Absicherung durch Hedgingmaßnahmen statt. GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Flachstahl konnte sich dem seit Sommer
2018 abschwächenden Trend in der europäischen Stahlindustrie nicht gänzlich entziehen
und ging etwas zurück. Rohstahl- und Walzstahlerzeugung waren ebenfalls niedriger
als ein Jahr zuvor. Der Orderbestand übertraf den Vergleichswert leicht, während der
Versand geringfügig abnahm. Entsprechend gaben auch Segment- und Außenumsatz nach.
Der Geschäftsbereich erzielte 60,3 Mio. € Gewinn vor Steuern (1. Halbjahr 2018: 109,7
Mio. €). Der Ergebnisrückgang gegenüber dem hervorragenden Vorjahresresultat ist im
Wesentlichen auf gestiegene Rohstoffpreise und gesunkene Erlöse bei Flachprodukten
zurückzuführen. InvestitionenDer Geschäftsbereich Flachstahl konzentriert die Investitionstätigkeit 2019 sowohl
auf neue Aggregate als auch auf die Optimierung und Erweiterung vorhandener Anlagen.
Bei einem Investitionsvolumen in einer Größenordnung von rund 200 Mio. € wurde mit
dem Projekt "Feuerverzinkung 3" im Berichtszeitraum eine der größten Einzelinvestitionen
der vergangenen zehn Jahre gestartet. Die Anlage wird den erhöhten Kundenanforderungen
nach feuerverzinkten, höher- und höchstfesten Stahlgüten gerecht und bildet einen
wesentlichen Baustein der Strategie des Salzgitter-Konzerns, die für den Geschäftsbereich
Flachstahl auf qualitatives Wachstum setzt. Geschäftsbereich Grobblech/ Profilstahlscroll
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ohne DMU-Gruppe MarktentwicklungDie seit Jahresbeginn anhaltend schwache Nachfrage für Grobblech hat trotz höherer
Brammenkosten zu einem weiter abnehmenden Erlösniveau geführt. Die im Jahresverlauf
angestiegenen Reichweiten des lagerhaltenden Handels mit entsprechenden hohen Lagerbeständen
sowie reduzierten -ergänzungskäufen belegen die niedrige Inlandsnachfrage. Im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum sind die Importe aus Drittländern nach Westeuropa um knapp 15
% gesunken und spiegeln die geringe Attraktivität des hiesigen, wettbewerbsintensiven
Marktes wider. Angesichts fehlender Großrohrprojekte verstärkten die hierauf spezialisierten
Grobblechwerke ihre Verkaufsaktivitäten im Einfach-Gütensegment, was zu weiter sinkenden
Erlösen führte. Davon betroffen ist zunehmend auch das Segment der höherwertigen Güten,
wenn auch in einem geringeren Umfang aufgrund der begrenzten Anbieterzahl. Wenngleich die zentraleuropäischen Stahlbauer eine gute Auslastung verzeichneten,
blieb die Nachfrage auf dem europäischen Trägermarkt im Berichtszeitraum sehr verhalten
und spekulativ. Dies führte bei den Produzenten zu einer ungleichmäßigen Belegung.
Zwar gerieten die Erlöse infolge der angespannten Mengensituation immer wieder unter
Druck, konnten aber insgesamt weitestgehend stabilisiert werden. Wegen des von Unsicherheiten
geprägten wirtschaftlichen Umfelds in Europa haben viele Investoren Projekte verschoben
oder ganz gestoppt. Ein Ausweichen auf Exportmärkte war aufgrund des Erlöslevels in
Drittländern kaum möglich. Zudem haben die von den USA verhängten Importzölle dazu
beigetragen, dass weniger Mengen aus Europa exportiert wurden. BeschaffungStahlschrottAls Folge des Nachfragerückgangs der deutschen Verbraucher, sinkender Erlöse für Fertigprodukte
der Stahlindustrie und des rückläufigen Schrottexports, gaben die inländischen Schrottpreise
zu Beginn des Jahres je nach Sorte in einer Größenordnung von 16 bis 20 €/t nach.
Wegen der hohen Zukäufe der Türkei in Europa vor allem im Februar kehrte sich dieser
Trend wieder um und führte zu Steigerungen zwischen 12 und 20 €/t. Anfang des zweiten
Quartals zeigten sich die Preise überwiegend unverändert. Im Mai und Juni kam es in
Deutschland dann zu stellenweise recht deutlichen Preisreduzierungen von bis zu 16
€/t. Ursächlich dafür war der schwache Tiefseemarkt, der durch eine geringe Nachfrage
und nachgebende Preise gekennzeichnet war. GeschäftsverlaufOrdereingang und -bestand des Geschäftsbereiches Grobblech / Profilstahl bewegten
sich insbesondere wegen geringerer Mengen der beiden Grobblechgesellschaften, aber
auch der Peiner Träger GmbH (PTG) deutlich unter dem Niveau des ersten Halbjahres
2018. Roh- und Walzstahlproduktion lagen ebenfalls unter den Vergleichswerten. Bei
einem merklich niedrigeren Versand blieben der Segment- und Außenumsatz hinter dem
Vorjahreszeitraum zurück. Verbunden mit dem Ergebnisbeitrag der DEUMU Deutsche Erz
und Metall-Union-Gruppe konnte der gesteigerte Vorsteuergewinn der PTG das negative
Resultat der Grobblechproduzenten kompensieren. Insgesamt verbuchte der Geschäftsbereich
somit 0,6 Mio. € Gewinn vor Steuern (1. Halbjahr 2018: 22,0 Mio. €). InvestitionenIm Rahmen der Investition "Neue Wärmebehandlungslinie" beim Ilsenburger Grobblechproduzenten
sind die Anlagenfundamente nahezu fertiggestellt. Mit den Stahlbaumaßnahmen wurde
begonnen. Die als Teil des Wachstumsprogramms "Salzgitter AG 2021" gestartete und
mehr als 150 Mio. € umfassende Investition dient dazu, das Produktportfolio zu erweitern
und eine stärkere Positionierung im höherwertigen Gütensegment zu erreichen. Die Inbetriebnahme
der Anlage ist für 2020 vorgesehen. Die weiteren Investitionen des Geschäftsbereiches
konzentrieren sich vor allem darauf, die Produktionsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Geschäftsbereich Mannesmannscroll
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Ausweis von nach IFRS 15 bewerteten Mengen MarktentwicklungWährend des ersten Halbjahres 2019 zeichnete sich in Europa eine merkliche Abkühlung
der Rohrkonjunktur ab. Die Produktion nahtloser Stahlrohre ging aufgrund geringerer
Drittlandexporte und einer allgemein nachlassenden Nachfrage in Europa zurück. Die
Großrohrproduktion lag projektbedingt besonders deutlich unter den sehr starken Vorjahreswerten.
Vor allem wegen der Nachfrageschwäche der Automobilindustrie rangierte der Absatz
von Präzisionsstahlrohren unter dem Wert des Vergleichszeitraumes. Ebenfalls rückläufig,
aber noch zufriedenstellend, entwickelte sich die Produktion mittlerer geschweißter
Stahlrohre. GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Mannesmann bewegte sich in den ersten sechs
Monaten 2019 spürbar unter dem Vorjahreswert. Dies war zum einen den gesunkenen Ordermengen
in den Kundensektoren Automotive und Industrie der Präzisrohrgruppe geschuldet, zum
anderen verzeichnete das Segment mittlere Leitungsrohre insbesondere während des ersten
Quartals auf dem amerikanischen Markt eine verhaltene Nachfrage. Der Auftragsbestand
war erkennbar niedriger als der Vergleichswert. Bei einem nahezu stabilen Versand
zogen Segment- und Außenumsatz erlösbedingt an. Der Geschäftsbereich Mannesmann erwirtschaftete
9,0 Mio. € Gewinn vor Steuern (1. Halbjahr 2018: 12,3 Mio. €). Zwar zeigten das Segment
mittlere Leitungsrohre sowie die Edelstahlrohrgruppe Zuwächse, der at-equity Beitrag
der EUROPIPE-Gruppe (EP-Gruppe) fiel jedoch erheblich geringer aus als ein Jahr zuvor. Außerhalb des Konsolidierungskreises legte der Ordereingang der EP-Gruppe als Folge
der Buchung eines Großprojektes in den USA signifikant zu. Aufgrund bislang ausbleibender
größerer Anschlussprojekte nach EUGAL bei der EUROPIPE GmbH kam der Auftragsbestand
der EP-Gruppe dennoch deutlich unter dem Vergleichswert aus. Sowohl der Umsatz als
auch der Gewinn vor Steuern der EP-Gruppe blieben bei einem schwächeren Absatz spürbar
hinter dem Vorjahr zurück. InvestitionenDer Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des Geschäftsbereiches Mannesmann liegt
2019 weiterhin auf Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. Im Zuge des Ausbaus der
mexikanischen Präzisrohrgesellschaft am Standort El Salto wurden die Kernaggregate
wie Schweißanlage, Ofen, Beschichtung, Zieh- und Richtanlage in Betrieb genommen.
Serienfertigungen von Rohren haben bereits begonnen und erste Freigaben von Kunden
sind erfolgt. Die Inbetriebnahme der großen Kaltpilgermaschine am Standort Remscheid
der Edelstahlgruppe ist im dritten Quartal vorgesehen. Die Maßnahme dient der Erweiterung
der Kapazität und des Produktangebotes im kaltgefertigten nahtlosen Edelstahlrohrbereich,
um größere Durchmesser herzustellen. Geschäftsbereich Handelscroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen MarktentwicklungDie Nachfrage auf den internationalen Stahlmärkten fiel verhalten aus. Während das
Tradinggeschäft im Berichtszeitraum mit wirtschaftspolitischen Unsicherheiten und
Einschränkungen als Folge protektionistischer Handelsmaßnahmen konfrontiert war, verzeichnete
der europäische Lagerhandel insbesondere in Deutschland eine schwache Nachfrage in
Kombination mit einer stagnierenden Verkaufspreisentwicklung. GeschäftsverlaufIn diesem von einem starken Wettbewerb geprägten Umfeld blieb der Versand des Geschäftsbereiches
bei einem stabilen Absatz des lagerhaltenden Handels wegen der rückläufigen Mengen
des internationalen Tradings unter dem Wert der Vergleichsperiode. Die Universal Eisen
und Stahl-Gruppe weitete die Tonnage aus. Segment- und Außenumsatz bewegten sich etwa
auf dem Vorjahresniveau. Der Geschäftsbereich Handel erwirtschaftete 4,1 Mio. € Gewinn
vor Steuern, der mengenbedingt sowie aufgrund der Margensituation im lagerhaltenden
Handel erkennbar geringer ausfiel als ein Jahr zuvor (1. Halbjahr 2018: 25,0 Mio.
€). InvestitionenDer Erhalt und die Modernisierung bestehender Anlagen bilden 2019 den Investitionsschwerpunkt
des Geschäftsbereiches Handel. Darüber hinaus werden die im Zuge der "Strategie Salzgitter
AG 2021" angestoßenen Maßnahmen weiterverfolgt. Vor diesem Hintergrund werden - hauptsächlich
im europäischen Lagerhandel - zahlreiche Projekte zur Digitalisierung der Vertriebsprozesse
von der Lagerhaltung bis zum Warenversand initiiert sowie inhaltlich weiterentwickelt. Geschäftsbereich Technologiescroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen Die nachstehenden Gesellschaften wurden im Berichtszeitraum neu gegründet:
MarktentwicklungLaut Statistik des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer e.V. (VDMA) blieben
die Auftragseingänge aufgrund der rückläufigen Nachfrageentwicklung sowohl aus dem
Inland als auch aus dem Ausland deutlich hinter dem Vorjahr zurück. Im Markt für Nahrungsmittel-
und Verpackungsmaschinen nahmen die Buchungen ebenfalls signifikant ab. Zwar zeigte
sich die inländische Ordertätigkeit gegenüber dem Vorjahreswert merklich verbessert,
dies reichte jedoch nicht, um die erhebliche Abschwächung der ausländischen Bestellungen
zu kompensieren. GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Technologie bewegte sich im ersten Halbjahr
2019 beachtlich über der Vergleichsperiode. Mit dieser Entwicklung stellte sich die
Division erfolgreich gegen den Markttrend. Hierbei konnte die KHS-Gruppe ihren Orderzulauf
gegenüber dem Niveau der ersten sechs Monate 2018 in einem erfreulichen Umfang ausweiten.
Die Klöckner DESMA Elastomer-Gruppe (KDE-Gruppe) wie auch die DESMA Schuhmaschinen
GmbH (KDS) hingegen knüpften nicht an die hohen Vorjahreswerte an. Dem Auftragseingang
folgend legte auch der Auftragsbestand des Geschäftsbereiches leicht zu. Segment-
und Außenumsatz lagen ebenfalls über der Vergleichsperiode. Dabei verzeichnete die
KHS-Gruppe einen deutlichen Anstieg, während der Umsatz wie auch das Ergebnis der
KDE-Gruppe und der KDS unter den ausgezeichneten 2018er Werten rangierten. Das verglichen
mit dem Vorjahr nahezu verdoppelte Resultat der KHS-Gruppe spiegelt den Beitrag aus
den Kostensenkungsmaßnahmen sowie den positiven Impulsen aus der Vermarktung innovativer
Neuprodukte wider. Dank der positiven Ergebnisentwicklung der KHS-Gruppe erwirtschaftete
der Geschäftsbereich Technologie insgesamt einen vorzeigbaren Gewinn vor Steuern in
Höhe von 16,1 Mio. € (1. Halbjahr 2018: 20,5 Mio. €). Die KHS-Gruppe verfolgt nach wie vor konsequent die Maßnahmen aus dem umfassenden
Effizienz- und Wachstumsprogramm "KHS Future". Mit dem Fokus auf Kostensenkung und
der Ausweitung des Servicegeschäfts trug es wesentlich zur bereits erzielten Ergebnissteigerung
bei und wird auch künftig die Entwicklung des Unternehmens im wettbewerbsintensiven
Marktumfeld weiter verbessern. InvestitionenDer Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich im Berichtszeitraum auf die Fortsetzung
der Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen. Zur stetigen Optimierung der organisatorischen
Abläufe werden außerdem bei der KHS-Gruppe in Deutschland und in den Auslandsgesellschaften
IT-Projekte durchgeführt. Die umfassende Modernisierung des Standorts Bad Kreuznach
hinsichtlich "Lean Manufacturing" wurde in einzelnen Teilprojekten weiter umgesetzt.
Am Standort Dortmund finden umfangreiche Investitionen zur Modernisierung der Fertigung
und zur Erweiterung der Montagebereiche statt. Für den chinesischen Markt startete
ein Investitionsprogramm zur strategischen Neuausrichtung. Bei der KDS wurde das Bauvorhaben
"Fabrik der Zukunft" fortgeführt, welches den Neubau von Büro- und Produktionsgebäuden
auf dem Bestandsgelände in Achim vorsieht. Die Investition dient dazu, das Wachstum
und die Wirtschaftlichkeit der KDS nachhaltig sicherzustellen. Damit einhergehend
soll mithilfe der Optimierung des Informations- und Materialflusses sowie der Montageprozesse
eine Steigerung der Produktivität erfolgen. Industrielle Beteiligungen/ Konsolidierungscroll
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inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung, der hauptsächlich
durch das Halbzeug- und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und Konzernfremden
generiert wird, bewegte sich auf dem Niveau der Vorjahresperiode, während der Außenumsatz
moderat abnahm. Das Ergebnis vor Steuern betrug 55,1 Mio. € und übertraf damit das Vorjahresresultat
(9,1 Mio. €) signifikant. Darin enthalten sind 56,4 Mio. € Beitrag des nach der Equity-Methode
bilanzierten Engagements an der Aurubis AG (1. Halbjahr 2018: 25,1 Mio. €). Dieser
umfasst 27,8 Mio. € (1. Halbjahr 2018: 0 €) Ertrag aus einer erfolgswirksamen bilanziellen
Anpassung im Zusammenhang mit den in den ersten sechs Monaten 2019 zu einem durchschnittlichen
Kurs unterhalb des Marktwertes des anteiligen Eigenkapitals erworbenen Aktien der
Aurubis AG. Das Zinsergebnis des Cash-Management des Konzernfinanzkreises sowie Ergebnisse
aus der Bewertung von Derivatepositionen stützen das Resultat zusätzlich. Der Vorsteuergewinn
der überwiegend für den Konzern tätigen Dienstleistungsgesellschaften kam dagegen
merklich unter dem der ersten sechs Monate 2018 aus. Finanz- und VermögenslageErläuterungen zur BilanzDie Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns erhöhte sich im aktuellen Berichtszeitraum
gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 512 Mio. €. Die langfristigen Vermögenswerte (+283 Mio. €) legten insbesondere wegen der gestiegenen
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen (+124 Mio. €) zu. Die
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (+307 Mio. €) rangierten
im Berichtszeitraum über der Summe der planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens
(-176 Mio. €). Die Investitionen enthalten 129 Mio. € nichtzahlungswirksame Zugänge
aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 für Leasingverhältnisse. Nähere Erläuterungen
hierzu befinden sich im Kapitel "Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung,
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" unter Ziffer 4. Die latenten Ertragsteueransprüche
nahmen insbesondere aufgrund einer Höherbewertung der Pensionsrückstellungen im Vergleich
zum letzten Bilanzstichtag (+48 Mio. €) zu. Der Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte
(+229 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Finanzmittel (+108 Mio.
€) beispielsweise im Zusammenhang mit der Begebung eines neuen Schuldscheindarlehens.
Darüber hinaus zogen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive der
Vertragsvermögenswerte (+62 Mio. €), die Vorräte (+14 Mio. €) sowie die sonstigen
Forderungen und Vermögenswerte (+38 Mio. €) unter anderem infolge gestiegener Rohstoffpreise
ebenfalls an. Auf der Passivseite nahmen bei einem gegenüber dem Jahresende verringerten Pensionszinssatz
von 1,00 % (31.12.2018: 1,75 %) die Pensionsrückstellungen um 244 Mio. € zu. Entsprechend
hat sich das Eigenkapital trotz des guten Ergebnisses leicht verringert (-103 Mio.
€). Die Eigenkapitalquote beträgt nach wie vor solide 34,8 %. Die langfristigen Schulden
rangierten insgesamt mit 761 Mio. € über dem Vergleichsstichtag. Das im zweiten Quartal
neu begebene Schulscheindarlehe n (363,7 Mio. €) hatte eine temporäre Bilanzverlängerung
zur Folge, bei der sowohl die langfristigen Finanzschulden, die sich zudem auch aufgrund
der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 erhöhten, gegenüber dem Vergleichsstichtag anstiegen
(+515 Mio. €) als auch die Finanzmittel. Die kurzfristigen Schulden verringerten sich
um 146 Mio. €. Während gegenüber dem Jahresende niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen inklusive Vertragsverbindlichkeiten - vor allem im internationalen
Trading bei geringerem Geschäftsumfang - verzeichnet wurden (-199 Mio. €), stiegen
die kurzfristigen Finanzschulden (+65 Mio. €). Die Nettofinanzposition (-164 Mio. €; 31.12.2018: 192 Mio. €) ging vor allem als Folge
des Working Capital-Aufbaus, der überwiegend auf geringere Verbindlichkeiten zurückzuführen
ist, der Aufstockung der Beteiligung an der Aurubis AG sowie der Fortführung der strategischen
Investitionsprojekte zurück. Den Geldanlagen einschließlich Wertpapieren (984 Mio.
€; 31.12.2018: 878 Mio. €) standen Verbindlichkeiten von 1.149 Mio. € (31.12.2018:
687 Mio. €) gegenüber; davon 998 Mio. € bei Kreditinstituten (31.12.2018: 519 Mio.
€). Wie bisher werden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen
nicht in der Nettofinanzposition berücksichtigt. NettofinanzpositionNettofinanzposition = Geldanlagen - Finanzschulden der Nettofinanzpositionscroll
Erläuterungen zur KapitalflussrechnungDem Vorsteuergewinn von 145 Mio. € steht vor allem die Zunahme des Working Capital
entgegen, sodass sich ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von
26 Mio. € (Vorjahreszeitraum: +170 Mio. €) ergab. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von -277 Mio. € (Vorjahreszeitraum:
-276 Mio. €) spiegelt überwiegend die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen (-185 Mio. €; Vorjahreszeitraum: -143 Mio.
€) sowie in sonstige langfristige Vermögenswerte (-96 Mio. €; Vorjahreszeitraum: -133
Mio. €) wider. In der letztgenannten Auszahlung sind im Wesentlichen die Zukäufe der
nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung an der Aurubis AG enthalten. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit ist geprägt von Auszahlungen an unsere
Aktionäre, Rückzahlungen für erhaltene Kredite sowie Zinsauszahlungen. Dem stehen
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten unter anderem aus dem im Mai 2019 ausgegebenen
Schuldscheindarlehen (363,7 Mio. €) gegenüber, sodass sich insgesamt ein positiver
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 409 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -46
Mio. €) ergibt. Wegen des positiven Gesamt-Cashflows erhöht sich der Finanzmittelbestand (663 Mio.
€) gegenüber dem 31. Dezember 2018 (556 Mio. €) entsprechend. Mitarbeiterscroll
Unter Berücksichtigung der quotalen Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen
möglich. Am 30. Juni 2019 umfasste die Stammbelegschaft des Salzgitter-Konzerns 23.639 Mitarbeiter
und erhöhte sich damit gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 116 Belegschaftsmitglieder. Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 217 Ausgebildete übernommen, von denen 148 zeitlich
befristete Verträge erhielten. Gegenläufig wirkte vor allem der Eintritt in die passive
Phase der Altersteilzeit sowie das Erreichen der Altersgrenze. Die Gesamtbelegschaft umfasste 25.209 Personen. Die Zahl der Leiharbeitnehmer ging zum 30. Juni 2019 mit 1.219 gegenüber dem Vorjahresstichtag
um 165 Personen zurück. Im Durchschnitt des ersten Halbjahres 2019 waren 317 Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen,
zum Ende des Berichtszeitraumes lediglich noch sieben. Nach Abschluss der fünf konzernweiten Initiativen zum jeweiligen "Wert des Jahres"
wird die Arbeit am Leitbild YOUNITED mittels einer neuen Initiative fortgeführt, um
den bereits erfolgten Kulturwandel nachhaltig zu sichern und weiter zu gestalten.
Im Rahmen von "YOUNITED 2.0" stehen erfolgskritische Schwerpunktthemen im Mittelpunkt,
zu denen dezentrale WERTE-Teams in Einzelprojekten neue Lösungsansätze erarbeiten. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftsbereiche gehen verglichen mit dem Vorjahr von nachstehendem Verlauf des
Geschäftsjahres 2019 aus: Das Flachstahlsegment rechnet mit einem gegenüber dem überdurchschnittlich guten Vorjahr
gedämpften Geschäftsverlauf und erwartet einen stabilen Umsatz sowie einen margenbedingt
sichtbar reduzierten Vorsteuergewinn. Dies ist zum einen auf die Überversorgung des
europäischen Stahlmarktes zurückzuführen. Zum anderen dürften die Rohstoffkosten -
insbesondere für Eisenerz - trotz absehbaren Rückgangs in Summe oberhalb 2018 rangieren. Der Grobblechmarkt ist von einer anhaltenden allgemeinen Marktschwäche gekennzeichnet.
Zudem beeinträchtigen fehlende Anschlussaufträge zur Lieferung von Vormaterial für
Rohrleitungen die Situation der Mülheimer Gesellschaft. Im Profilstahlbereich werden
nach einem sehr erfreulichen Vorjahr reduzierte, aber auskömmliche Margen bei einem
leicht geringen Mengenniveau unterstellt. Insgesamt erwarten wir, bei einem etwas
unter Vorjahr auskommenden Umsatz, ein Ergebnis spürbar unter dem Vorjahreswert und
gehen für den Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl von einem Vorsteuerverlust
aus. Im Geschäftsbereiches Mannesmann ist die deutsche Gesellschaft der EUROPIPE-Gruppe
von einer unbefriedigenden Auslastung gekennzeichnet. Hingegen profitieren die amerikanischen
Europipe-Gesellschaften von Auftragszuläufen aus 2018 sowie dem laufenden Jahr und
sind zum Teil weit bis in das Jahr 2020 belegt. Die Mannesmann Grossrohr GmbH geht
von einer Grundauslastung des Werkes aus. Das Segment der mittleren Leitungsrohre
erwartet nach zwei sehr guten Jahren eine Normalisierung der nachgefragten Mengen.
Die Präzisrohrgesellschaften antizipieren eine insgesamt stabile, der Edelstahlbereich
eine leicht verbesserte Marktsituation. Bei einem nachgebenden Absatz mit moderatem
Umsatzrückgang prognostizieren wir für den Geschäftsbereich ein positives Vorsteuerresultat. Der Geschäftsbereich Handel rechnet mit einem geringfügig niedrigeren Versand und
Umsatz. Die Margener-wirtschaftung im internationalen Trading bleibt aufgrund der
anhaltenden Einflüsse allerorten restriktiver Handelspolitik und eingetrübter Marktverhältnisse
unter Druck. Der lagerhaltende Handel verzeichnet einen Margenrückgang aufgrund einer
besonders zu Jahresbeginn stagnierenden bis fallenden Verkaufspreisentwicklung in
Verbindung mit nachlaufenden, steigenden Bestandswerten. Wir erwarten für den Geschäftsbereich
ein positives, sichtbar unter dem Vorjahr rangierendes Ergebnis vor Steuern. Basierend auf einem hohen Auftragsbestand und guten Auftragseingängen avisiert der
Geschäftsbereich Technologie ein leichtes Umsatzwachstum. Dabei setzt die KHS-Gruppe
auf eine selektive Auftragsannahme, den weiteren Ausbau des Servicegeschäfts sowie
zusätzliche positive Effekte aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung.
Ausgehend von dem sehr hohen Niveau des Vorjahres antizipieren die beiden Spezialmaschinenbauer
der DESMA-Gruppe eine rückläufige Ertragslage, sodass insgesamt ein Vorsteuergewinn
unterstellt wird, der über dem Durchschnitt der Vorjahre auskommt, aber merklich niedriger
ausfällt als 2018. Die Salzgitter AG bestätigt ihre Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019 und rechnet
mit:
Wir machen darauf aufmerksam, dass Imponderabilien unter anderem aus Rohstoffkosten-,
Edelmetallpreis- und Wechselkursveränderungen sowie globalen handelspolitischen Entwicklungen
den Verlauf des Geschäftsjahres 2019 noch erheblich beeinflussen können. Die Dimension
dessen wird deutlich, wenn man unterstellt, dass bei noch rund 6 Mio. t bis Jahresende
abzusetzender Stahlerzeugnisse der Geschäftsbereiche Flachstahl, Grobblech/ Profilstahl,
Mannesmann und Handel im Schnitt 10 € Margenveränderung pro Tonne bereits ausreichen,
um 60 Mio. € Ergebnisvarianz zu verursachen. RisikomanagementZum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des
Salzgitter-Konzerns gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken
verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2018. Für den Salzgitter-Konzern ist die Entwicklung der Preise auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten,
der Energiepreise und der Währungskurse (vor allem USD/EUR) besonders bedeutend. Ergebniseffekte
für Risiken hieraus sind im laufenden Jahr in den Gesellschaften - soweit abschätzbar
- einbezogen worden. Um darüber hinausgehende Auswirkungen der daraus resultierenden Geschäftsrisiken zu
minimieren, beobachten wir die jeweiligen Trends und lassen sie in die Risikoprognosen
einfließen. Dies gilt auch für eventuelle finanzielle oder politisch bedingte Restriktionen
des Auslandsgeschäfts. Es zeigt sich eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der tatsächlichen
Entwicklung. Risiken bestehen als Folge der durch die USA ausgelösten globalen Handelsstreitigkeiten
sowie des Austritts des Vereinigten Königreiches aus der EU. Konkret zu nennen sind
hier:
Branchenspezifische RisikenAus Wettbewerbsverzerrungen auf dem internationalen Stahlmarkt, massiven Überkapazitäten,
den US-Sonderzöllen auf Stahlprodukte sowie dem damit verbundenen Importdruck in der
EU ergeben sich branchenspezifische Risiken. Die Ende März 2018 in den USA eingeführten Zölle auf Stahlimporte von 25 % (Section
232) sind weiterhin in Kraft. Als Folge der weltweit bestehenden Überkapazitäten haben
die von US-Schutzzöllen betroffenen Staaten ihre wegbrechenden Exportmengen in den
EU-Markt umgelenkt. Infolgedessen sind die Walzstahleinfuhren 2018 im Vergleich zu
2017 um weitere 12,2 % gestiegen. Als Reaktion auf die Umlenkungseffekte und die drohende
Schädigung der heimischen Stahlindustrie hat die EU-Kommission am 2. Februar 2019
finale Schutzklausel-Maßnahmen (Safeguards) bis Juli 2021 in Kraft gesetzt. Das Schutzklauselverfahren deckt alle Stahlprodukte des Salzgitter-Portfolios ab und
nimmt die Form einer "Tariff-Rate-Quota" an. Es gelten Einfuhrkontingente auf Basis
der durchschnittlichen Importe in den Jahren 2015 bis 2017; oberhalb der Quoten wird
ein Zoll von 25 % fällig. Die EU-Kommission sieht vor, diese Kontingente während der
Laufzeit der Maßnahmen sukzessive zu erhöhen. Eine erste Steigerung um 5 % ist im
Februar 2019 bereits erfolgt und eine weitere, abermals in Höhe von 5 %, wurde am
1. Juli 2019 durchgeführt. Aufgrund der großzügig ausgestalteten Quoten waren die Safeguards im ersten Halbjahr
2019 nahezu wirkungslos und sorgten für einen hohen Mengen- und Preisdruck. Darüber
hinaus führten spezifische Regelungen in der Ausgestaltung der Quoten zu irrationalem
Verhalten einiger Importeure, insbesondere der Türkei und China. Aktuell untersucht
die EU-Kommission mögliche Veränderungen am Safeguard-System, die allerdings erst
ab 1. Oktober 2019 greifen dürften. Sollten die von der Stahlindustrie eingeforderten
Änderungen -Absenken und bessere Verteilung der Quoten - nicht umgesetzt werden, drohen
weitere Importsteigerungen. Darüber hinaus haben auch zahlreiche Drittstaaten mit eigenen Schutzmaßnahmen auf
die US-Einfuhrzölle für Stahlprodukte reagiert. So haben die Eurasische Wirtschaftsunion
(Russland, Kasachstan, Armenien, Kirgisistan und Weißrussland) und Kanada Safeguard-Maßnahmen
eingeführt. Auch in Indien drohen weitere Schutzmaßnahmen für den ohnehin bereits
stark geschützten Markt. Dadurch dürften Exporte weiter erschwert werden und zusätzliche
Umlenkungen in den EU-Markt drohen. Von den Maßnahmen sind einige Konzernunternehmen
auch direkt, jedoch in geringem Umfang betroffen. Weitere Risiken ergeben sich durch Versuche von Importeuren, bestehende Handelsschutzmaßnahmen
zu umgehen und sie somit unwirksam zu machen. Um derartigen Praktiken entgegenzuwirken,
werden die Warenströme kontinuierlich überwacht und potenzielle Verstöße über den
Europäischen Stahlverband Eurofer an die EU-Kommission und EU-Korruptionsbekämpfungsbehörde
weitergeleitet. Zudem besteht nach wie vor Ungewissheit bezüglich direkter und indirekter Geschäftsbeziehungen
zu Russland, unter anderem wegen des im August 2017 in Kraft getretenen US-Sanktionsgesetzes
("Countering America's Adversaries Through Sanctions Act"). Es sieht vor, dass Firmen,
die von der US-Administration mit russischen Energie-Export-Pipelines geschäftlich
in Verbindung gebracht werden, vom US-Präsidenten mit Strafmaßnahmen in den USA belegt
werden können. Im US-Senat konkurrieren aktuell mehrere Gesetzgebungsvorschläge zur
Ausweitung der Sanktionen. Ähnliche Ungewissheit, wenn auch mit geringer Betroffenheit der SZAG, ergibt sich
aus dem am 8. Mai 2018 verkündeten Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Atomabkommen
mit dem Iran ("Joint Comprehensive Plan of Action", JCPOA). Die USA haben mit Aufkündigung
des JCPOA auch die Sanktionen reaktiviert und planen, diese wie Ende Juni 2019 bereits
begonnen, noch auszuweiten. Die EU-Kommission will jedoch an dem Abkommen festhalten
und arbeitet an Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Handels mit dem Iran. Am 1. Januar 2021 beginnt die vierte Periode des Europäischen Treibhausgas-Emissionshandelssystems, die bis einschließlich 2030 dauert. Dank des vorsorglichen Erwerbs von CO2 -Zertifkaten dürfte die geschätzte mittelfristige Unterdeckung nach Zuteilung für die dem Emissionshandel unterfallenden Tochtergesellschaften der SZAG überwiegend kompensiert werden. Nachdem im Berichtszeitraum die Daten für unsere bis Ende Juni einzureichenden Anträge abschließend ermittelt und extern verifiziert worden sind, haben wir dies im Rahmen einer Insiderinformation am 14. Juni 2019 bekanntgegeben. Folglich schätzen wir das Risiko aus CO2 -Zertfikate-unterdeckung bei unseren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie das indirekte Zusatzkostenrisiko aus dem Emissionshandel für den Fremdstrombezug neu in der Größenordnung von bis zu 75 Mio. € pro Jahr (zuvor: 155 Mio. € pro Jahr) für die vierte Emissionshandelsperiode ab. Die Eintrittswahrscheinlichkeit sehen wir für das Thema "CO2 -Emissionshandel" dem Grunde nach als wahrscheinlich an. Die Schadenshöhe hängt entscheidend auch weiterhin insbesondere von der Entwicklung politischer und regulatorischer Rahmenbedingungen ab. Beim Erwerb von CO2 -Zertifikaten haben wir nach wie vor die mögliche Verschärfung der Lage und Preise im Blick. Rechtliche RisikenDas vom Bundeskartellamt gegen Hersteller von Flachstahlprodukten und von Grobblechen
geführte Verfahren insbesondere wegen des Verdachts der Absprache von Güteaufpreisen
dauert an. Rechtsverstöße können nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dieses
Risiko wurde im Konzernabschluss 2018 berücksichtigt. ZwischenabschlussI. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
II. Gesamtergebnisrechnungscroll
III. KonzernbilanzAktiva
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Passiva
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IV. Kapitalflussrechnungscroll
V. Veränderung des Eigenkapitalsscroll
scroll
AnhangSegmentberichterstattungscroll
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Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 der
Salzgitter AG, Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit ausgewählten
erläuternden Anhangangaben aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte Zwischenabschlüsse. 2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurden im Quartalsabschluss
zum 30. Juni 2019 unter Beachtung der nachstehenden Ausnahmen grundsätzlich keine
Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und Konsolidierungsmethoden
vorgenommen. 3. Bei der Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen
zum 30. Juni 2019 wurde ein Rechnungszinssatz in Höhe von 1,00 % zugrunde gelegt (31.
Dezember 2018: 1,75 %). Die daraus resultierende Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen wird im sonstigen Ergebnis erfasst (Neubewertung Pensionen)
und führt zu einer korrespondierenden Eigenkapitalminderung. 4. IFRS 16 "Leasing" regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und wird IAS
17 sowie die dazugehörigen Interpretationen ersetzen. Die Umstellung auf IFRS 16 wird
nach dem modifizierten retrospektiven Ansatz vorgenommen. Eine Anpassung der Vorjahresperioden
erfolgt somit nicht. Die Konzerngesellschaften im Konzern der SZAG verwenden überwiegend
Operating-Leasingverhältnisse, weshalb sich durch die Anwendung des IFRS 16 Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben werden. Die Nutzungsrechte werden
zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie gegebenenfalls erforderlicher
Wertminderungen angesetzt. Die Anschaffungskosten des Nutzungsrechts ermitteln sich
als Barwert sämtlicher zukünftiger Leasingzahlungen zuzüglich der Leasingzahlungen,
die zu oder vor Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses getätigt werden, sowie
der Vertragsabschlusskosten und der geschätzten Kosten für die Demontage oder Wiederherstellung
des Leasinggegenstandes. Hiervon werden sämtliche erhaltene Leasinganreize abgezogen.
Sofern die zu berücksichtigenden Leasingzahlungen auch den Eigentumsübergang sowie
die Wahrnehmung einer Kaufoption an dem zugrunde liegenden Vermögenswert zum Ende
der Laufzeit des Leasingverhältnisses umfassen, erfolgt die Abschreibung über die
wirtschaftliche Nutzungsdauer. Andernfalls wird das Nutzungsrecht über die Laufzeit
des Leasingverhältnisses abgeschrieben. Der erstmalige Ansatz der den Finanzierungsverbindlichkeiten zugeordneten Leasingverbindlichkeiten
bestimmt sich als Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen abzüglich geleisteter
Vorauszahlungen. In der Folgebewertung wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeit
aufgezinst und erfolgsneutral um die geleisteten Leasingzahlungen vermindert. Für
die Abzinsung wird der Grenzfremdkapitalzinssatz der SZAG zum Zeitpunkt der erstmaligen
Anwendung verwendet. Bei Leasingverhältnissen, die bisher nach IAS 17 als Operating-Leasingverhältnisse
eingestuft waren, wird die Leasingverbindlichkeit mit dem Barwert der restlichen Leasingzahlungen
angesetzt. Die Bilanzierungsvorschriften für Leasinggeber bleiben dagegen weitgehend
unverändert, insbesondere im Hinblick auf die weiterhin erforderliche Klassifizierung
von Leasingverhältnissen nach IAS 17. Die SZAG verwendet die nach IFRS 16 bestehenden Wahlrechte, wonach für Leasingverträge
mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten (kurzfristige Leasingverhältnisse) sowie
für Leasingverträge über geringwertige Vermögenswerte auf eine Erfassung des Nutzungsrechts
und der Leasingverbindlichkeit verzichtet werden kann. Für Leasingverhältnisse, die
bis zum 31. Dezember 2019 auslaufen und nicht verlängert werden, erfolgt aus Vereinfachungsgründen
keine Darstellung als kurzfristige Leasingverhältnisse. Die Laufzeit des Leasingverhältnisses
wird zum Zeitpunkt seines Beginns auf der Basis der unkündbaren Vertragslaufzeit sowie
unter Einbeziehung bestehender Verlängerungsoptionen sowie Kündigungsoptionen bestimmt.
Die aktuellen Erkenntnisse werden hierbei berücksichtigt, sofern eine Beurteilung
als hinreichend sicher erscheint. Eine Identifizierung von Nichtleasingkomponenten
erfolgt zu Beginn nur für Leasingverträge aus den Bereichen Immobilien und Fuhrpark
und sind somit nicht Bestandteil der zugrunde gelegten Leasingzahlungen. Bei der Ermittlung
des Grenzfremdkapitalzinssatzes wird die Zinskurve in Abhängigkeit von der Laufzeit
für Industrieunternehmen in Europa, die der Ratingeinstufung des Konzerns der SZAG
entspricht, herangezogen. Für die ausländischen Konzerngesellschaften erfolgt eine
Berücksichtigung der länderspezifischen Gegebenheiten. Die nachfolgende Tabelle stellt die Überleitung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen
zum 1. Januar 2019 dar: scroll
In der nachfolgenden Darstellung zu den Nutzungsrechten sowie Leasingverbindlichkeiten
sind die Vermögenswerte enthalten, die bis zum 31. Dezember 2018 nach lAS 17 im Rahmen
des Finanzierungsleasings bilanziert wurden. Für das erste Halbjahr 2019 ergaben sich
folgende Auswirkungen in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung: scroll
Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Die Umsätze nach Geschäftsfeldern werden in der Segmentberichterstattung dargestellt. 2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend lAS 33. Das auf die gewichtete
Anzahl von Aktien der SZAG ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich
in der Berichtsperiode auf 1,73 €. Eine Verwässerung würde dann eintreten, wenn das
Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus Options- und Wandelrechten
vermindert wird. Derartige Rechte waren am Bilanzstichtag aus einer Wandelanleihe
vorhanden. Bei deren Berücksichtigung ergibt sich eine Verminderung des Gewinns je
Aktie, sodass diese Options- und Wandelrechte zu einer Verwässerung führen. Das verwässerte
Ergebnis beträgt 1,64 € je Aktie. Angaben zum Fair ValueDie Angaben zum Fair Value erfolgen entsprechend den Regelungen des IFRS 13 "Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts". Eine Abweichung vom Buchwert zum beizulegenden Zeitwert
(Fair Value) resultiert aus der Bilanzierung einer Wandelanleihe zu fortgeführten
Anschaffungskosten. Die Ermittlung der Fair-Value-Angaben für nicht zum Fair Value bilanzierte langfristige
finanzielle Vermögenswerte und Schulden erfolgt grundsätzlich durch die Diskontierung
zukünftiger Zahlungsströme. Hierbei findet ein laufzeitabhängiger Zinssatz Anwendung,
welcher den risikolosen Zinssatz und das über eine Peer-Group abgeleitete Adressenausfallrisiko
des Salzgitter-Konzerns widerspiegelt. Buchwert und Fair Value der Anleihen: scroll
Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenNeben den Geschäftsbeziehungen zu in den Konzernabschluss einbezogenen voll- und anteilig
konsolidierten Gesellschaften existieren Beziehungen zu nach der Equity-Methode bilanzierten
Unternehmen sowie zu nicht konsolidierten Tochtergesellschaften, die als nahestehende
Unternehmen nach lAS 24 zu qualifizieren sind. In der Kategorie der anderen nahestehenden
Unternehmen befinden sich die Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen
des Landes Niedersachsen. Die erbrachten Lieferungen und Leistungen umfassen im Wesentlichen Lieferungen von
Vormaterial zur Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: scroll
Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHGDer vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. Versicherung der gesetzlichen Vertreter"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind." Salzgitter, im August 2019 Der Vorstand der Salzgitter AG scroll
HaftungsausschlussEinige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen beziehungsweise
können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt
und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung
der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Unternehmensbereichen
eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und
dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt
- unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen
- keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen zu aktualisieren. Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ±
einer Einheit (€, % usw.) auftreten. Der Zwischenbericht der Salzgitter AG steht auch in englischer Sprache zur Verfügung.
Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich. Impressum und KontakteKontaktSALZGITTER AG Eisenhüttenstraße 99 38239 Salzgitter Postanschrift38223 Salzgitter ÖffentlichkeitsarbeitTelefon: 0 53 41/21-27 01 Telefax: 0 53 41/21-23 02 Investor Relations Telefon: 0 53 41/21-18 52 Telefax: 0 53 41/21-25 70 HerausgeberSALZGITTER AG Konzept und GestaltungwirDesign Berlin Braunschweig Redaktion/TextSALZGITTER AG, Investor Relations Dieser Zwischenbericht wurde mit Unterstützung des Redaktionssystems firesys erstellt. |
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