Salzgitter AktiengesellschaftSalzgitterQuartalsmitteilung 3 Monate 2021Salzgitter-Konzern in Zahlenscrollen
Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS
3) planmäßige und
außerplanmäßige Abschreibungen
4) kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten
5) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und
strukturierten Investments
6) ohne Ausbildungsverhältnisse und ohne
passive Altersteilzeit
7) inkl. Ausbildungsverhältnisse und inkl.
passiver Altersteilzeit
Ertragslage des Konzerns und seiner GeschäftsbereicheErtragslage des Konzernsscrollen
3) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und
strukturierten Investments
Der Salzgitter-Konzern erzielte im ersten Quartal des
Geschäftsjahres 2021 einen Vorsteuergewinn von 117,3
Mio. € (Q1 2020: - 31,4 Mio. €). Hierzu trugen
bei einer anhaltenden Marktbelebung und
aufwärtsgerichteten Stahlpreisentwicklung vor allem
die erfreulichen Ergebnisse der Geschäftsbereiche
Flachstahl und Handel sowie 42,5 Mio. € Beitrag der
at-equity (IFRS-Bilanzierung) einbezogenen Beteiligung an
der Aurubis AG (Q1 2020: - 18,7 Mio. €) bei. Nahezu
alle Segmente zeigten im Quartalsverlauf eine
kontinuierliche Steigerung ihrer Monatsergebnisse. Der
Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns blieb im
Vergleich zum Vorjahr stabil (2.094,1 Mio. €; Q1 2020:
2.108,3 Mio. €). Aus 76,6 Mio. €
Nachsteuerresultat (Q1 2020: - 43,7 Mio. €) errechnen
sich 1,38 € Ergebnis je Aktie (Q1 2020: - 0,83 €)
sowie 13,2 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Q1 2020:
- 2,4 %). Die Eigenkapitalquote erreichte 33,0 % (Q1 2020:
35,3 %). Darüber hinaus summieren sich die -
verglichen mit den jeweiligen Einstandskosten - nicht aus
der Bilanz ersichtlichen stillen Reserven aus dem Kauf der
Beteiligung an der Aurubis AG und den vorsorglich
erworbenen CO2-Zertifikaten für die am 1. Januar 2021
begonnene vierte Periode des Europäischen
Treibhausgas-Emissionshandelssystems inzwischen auf
über eine Milliarde Euro.
Sondereffekte / EBT Geschäftsbereiche und Konzernscrollen
scrollen
Geschäftsbereich Flachstahlscrollen
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Entwicklung europäischer StahlmarktAuch gut ein Jahr nach ihrem Ausbruch hat die
Corona-Pandemie Deutschland und weite Teile Europas fest im
Griff. Die positive Entwicklung der konjunkturellen
Indikatoren zeigte jedoch, dass der erneute Lockdown die
produktionsnahen Bereiche nicht so hart getroffen hat wie
im Frühjahr 2020. Vielmehr profitierte der deutsche
Stahlmarkt von einer robusten Erholung der
inländischen und gesamteuropäischen Industrie. So
blieb die in der zweiten Jahreshälfte 2020 einsetzende
positive Marktdynamik auch zu Beginn des ersten Quartals
2021 ungebrochen. Die Nachfrage aus dem stahlverarbeitenden
Gewerbe war weiterhin hoch. Das traditionell schwache
vierte Quartal wurde 2020 für die europäischen
Stahlhersteller zu einem der auftragsstärksten seit
Jahren. Bereits Ende November waren viele Werke für
das erste Quartal 2021 ausgebucht. Dieser Trend setzte sich
auch im Berichtszeitraum fort. Treiber der temporären
Materialverknappung auf dem Weltmarkt und des Anstiegs der
Flachstahlpreise ist die global hohe Nachfrage. Die
konjunkturellen Rahmenbedingungen für die
europäische Stahlindustrie bleiben dennoch
herausfordernd. Wenngleich sich die Lage zuletzt
stabilisierte und durch den kräftigen
Nachfrageaufschwung wichtiger Abnehmergruppen eine
Aufwärtsbewegung eingesetzt hat, ist die
Nachhaltigkeit dieses Trends und damit die
Erholungsperspektive mit Unsicherheit behaftet. Angesichts
globaler Überkapazitäten und wegen des massiven
Lageraufbaus in wichtigen stahlproduzierenden Ländern
besteht die Gefahr von erneuten Handelsumlenkungen in den
EU-Stahlmarkt und drastischen Importanstiegen. Vor diesem
Hintergrund ist eine Verlängerung der zum 30. Juni
2021 auslaufenden Safeguard-Maßnahmen
unerlässlich.
Beschaffung EisenerzZu Beginn des Jahres 2021 trat noch keine wesentliche
Marktberuhigung ein. So bewegte sich die Erznotierung im
ersten Quartal zwischen 150 und 180 USD / dmt CFR China.
Mitte Februar wurde mit 178,45 USD / dmt CFR China der
höchste Wert seit September 2011 verzeichnet. Die nach
dem chinesischen Neujahrsfest gestiegenen Margen der
chinesischen Stahlhersteller sowie die weltweit hohe
Stahlnachfrage sorgten für einen weiterhin hohen
Eisenerzbedarf. Es herrscht derzeit eine gewisse
Unsicherheit, ob sich die angekündigten
beziehungsweise bereits umgesetzten
Produktionsrestriktionen zur Reduzierung der
Umweltverschmutzung in einigen Gebieten Chinas nachhaltig
auf die Eisenerznachfrage auswirken werden oder ob es
lediglich zu Verschiebungen der Stahlherstellung in andere
Regionen kommt. Um weiteren Einschränkungen
entgegenzuwirken, versuchen chinesische Unternehmen durch
den Einsatz von höherwertigen Feinerzen und direkt
hochofenfähigem Material wie Pellets und Stückerz
ihre Emissionen zu verringern. Der Erzpreis des ersten
Quartals 2021 lag mit 166,90 USD/ dmt um 88 % über dem
Vorjahresquartal. Um die aus der Beschaffung resultierenden
Risiken abzufedern, werden definierte Eisenerzmengen durch
Hedging preislich gesichert.
KokskohleAb Mitte Januar 2021 kam es zu deutlichen
Preissteigerungen. Dies ist auf einen erhöhten Bedarf
in Verbindung mit einer geringen freien Spotmenge - bedingt
durch die Produktionsanpassungen der australischen
Produzenten - zurückzuführen. So ist der Preis
bis Ende Januar um knapp 60 USD/ t auf über 160 USD /
t FOB Australien gestiegen. Im Februar kam es aber bereits
wieder zu deutlichen Korrekturen, als europäische
Markteilnehmer zwei Partien australischer Kokskohle mit
Liegetagen im März per Auktion wiederverkauft haben.
Auch in den folgenden Wochen zeigte sich, dass entgegen der
Aussagen der Produzenten doch ausreichend hochwertige
Kokskohle FOB Australien zur Verfügung stand. So fiel
der Preis kontinuierlich auf knapp über 110 USD / t.
Zum Ende des Quartals verharrten die Preise für
hochwertige Kokskohle weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Der chinesische Importstopp für australische Kohlen
seit Ende Oktober 2020 führt zu immer stärkeren
Verwerfungen der langjährigen Marktmechanismen.
Für das erste Quartal 2021 ergibt sich ein
Durchschnitt von 127,14 USD / t FOB Australien. Dieser
liegt 18 % unter dem Vorjahresquartal. Definierte
Kokskohlemengen sichern wir durch Hedging preislich ab, um
die aus der Beschaffung resultierenden Risiken abzufedern.
GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Flachstahl erreichte im ersten Quartal 2021 das gute
Vorjahresniveau. Der Orderbestand legte infolge der starken
Buchungen spürbar gegenüber dem der ersten drei
Monate 2020 zu, während der Versand den Vergleichswert
nahezu einstellte. Die Rohstahlproduktion und
Walzstahlerzeugung bewegten sich ebenfalls etwa auf dem
Level des Vorjahres. Wegen der ausreichenden
Brammenverfügbarkeit im Konzernverbund blieb ein
Hochofen weiterhin außer Betrieb. Segment- und
Außenumsatz waren aufgrund deutlicher
Erlössteigerungen höher als ein Jahr zuvor. Der
Geschäftsbereich Flachstahl erzielte vor allem dank
des verbesserten Preisniveaus einen Gewinn vor Steuern in
Höhe von 43,1 Mio. € (1. Quartal 2020: - 6,8 Mio.
€).
InvestitionenDen erhöhten Kundenanforderungen nach
feuerverzinkten, höher- und höchstfesten
Stahlgüten wird mit dem strategischen
Investitionsprojekt "Neubau Feuerverzinkung 3" Rechnung
getragen. Im Berichtszeitraum wurde der Hallenbau
fertiggestellt und der Bau der Anlagenfundamente
fortgesetzt.
SALCOS® (SAlzgitter Low CO2 Steelmaking)Wir nehmen mit unserem SALCOS®-Konzept eine
Vorreiterrolle in Sachen Dekarbonisierung der
Stahlindustrie ein. Der technische Ansatz von SALCOS®
besteht darin, CO2-Emissionen im Herstellungsprozess selbst
direkt zu vermeiden, indem der bisher in der Stahlerzeugung
auf Basis von Eisenerz notwendige Kohlenstoff schrittweise
in neu zu bauenden Direktreduktionsanlagen durch anfangs
Erdgas und später Wasserstoff ersetzt wird.
SALCOS® ermöglicht es, unter weitgehender Nutzung
der bestehenden, der Rohstahlherstellung nachgelagerten
Produktionsanlagen die CO2-Emissionen des Hüttenwerkes
in Salzgitter bis 2030 um 30 % zu senken. In der
vollständigen Umsetzung bis 2050 kann sogar eine
Reduzierung von über 95 % erzielt werden.
Mit dem Projekt "Windwasserstoff (WindH2) Salzgitter"
sammelt die SZFG Betriebserfahrung in dem für
SALCOS® wesentlichen Themenbereich "Wasserstoff aus
erneuerbaren Energien". Im Zuge des Projektes haben wir im
März 2021 auf dem Werksgelände der SZFG eine
2,5-Megawatt-PEM-Elektrolyseanlage (PEM = Protonen Exchange
Membran) in Betrieb genommen, die den gegenwärtigen
Wasserstoffbedarf am Standort Salzgitter für
Glühprozesse komplett decken kann. Dies stellt einen
wichtigen Baustein hin zu einer wasserstoffbasierten
Stahlerzeugung dar.
Zusätzlich arbeitet die Salzgitter AG gemeinsam mit
der Sunfire GmbH und anderen Partnern bereits seit 2016 im
EU-Forschungsprojekt "GrInHy" (= Green Industrial
Hydrogen). Dabei werden neue Wege zur effizienten
Wasserstoffherstellung erprobt, die künftig einen
Beitrag zur CO2-reduzierten Stahlherstellung mit
SALCOS® leisten könnten. Ende 2020 wurde im Rahmen
des Nachfolgeprojektes "GrInHy2.0" der weltweit
leistungsstärkste Hochtemperatur-Elektrolyseur zur
energieeffizienten Wasserstofferzeugung bei der SZFG in
Betrieb genommen. Im Rahmen des Projektes wird erstmals
eine Hochtemperatur-Elektrolyse mit einer elektrischen
Nennleistung von 720 Kilowatt im industriellen Umfeld
eingesetzt. Bis Ende 2022 soll der Elektrolyseur mindestens
13.000 Stunden in Betrieb sein und über 100 Tonnen
grünen Wasserstoff produzieren.
Anfang Dezember 2020 überreichte
Bundesumweltministerin Svenja Schulze der Salzgitter AG den
Förderbescheid für den Bau der ersten flexibel
mit Wasserstoff und Erdgas zu betreibenden
Eisenerz-Direktreduktionsanlage (DRI-Anlage) im kleinen
Maßstab. Die neue Anlage, deren Produktionsbeginn im
ersten Halbjahr 2022 vorgesehen ist, stellt einen weiteren
Schritt auf dem Weg zur Realisierung von SALCOS® dar.
Aus dem Betrieb werden weitere Kenntnisse gewonnen, um in
wenigen Jahren im großen Maßstab flexibel,
effizient und CO2-arm direkt reduziertes Eisen (DRI (Direct
Reduced Iron)) produzieren zu können. Zunächst
wird das DRI der Kleinanlage im Hochofenprozess zur
Einsparung von Einblaskohle und im Elektrolichtbogenofen
des Werkes Peine eingesetzt. Das Projekt befindet sich
zurzeit in der Engineeringphase.
Erweiterung des Produktspektrums um grünen FlachstahlSeit Ende 2020 werden CO2-arme, grüne Stahlbrammen
mit einem differenzierten Abmessungs- und
Gütenspektrum in dem Elektrostahlwerk der Peiner
Träger GmbH produziert und anschließend bei der
SZFG zu Warm- und Kaltband weiterverarbeitet. Hierfür
erhielt die Salzgitter AG als erster europäischer
Stahlhersteller zwei Konformitätsaussagen nach dem
VERIsteel-Standard von TÜV SÜD. Diese Methode
ermöglicht den Nachweis der produktspezifischen
CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion und begleitet den
Prozess der Dekarbonisierung. Demnach werden durch den
Wechsel des Stahlerzeugungsverfahrens von der
konventionellen Hochofenroute auf die Elektrostahlroute
eine Reduktion von mehr als 75 % in der CO2-Bilanz der
Bramme und mehr als 66 % in der CO2-Bilanz des
feuerverzinkten Coils erreicht. Die CO2-armen
Stahlgüten stoßen auf großes Interesse von
Kunden aus verschiedenen Branchen.
Geschäftsbereich Grobblech/ Profilstahlscrollen
2) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
MarktentwicklungDer Quartoblechmarkt startete dank einer starken
Nachfrage der lagerhaltenden Händler, die seit
Jahresbeginn von historischen Tiefständen berichteten,
und gestützt von der Knappheit im Bandblechmarkt
freundlich in das Jahr 2021. Der Bereich Stahlbau
verzeichnete im ersten Quartal einen kontinuierlichen
Auftragszulauf, während das Verbrauchergeschäft
weiterhin verhalten und von einer pandemiebedingten
Unsicherheit geprägt blieb. Die gestiegenen Eisenerz-,
Schrott- und Schwarzmeerbrammenpreise in Verbindung mit dem
Wegfall von Wettbewerbskapazitäten sorgten für
eine spürbare Sogwirkung im Grobblechmarkt.
Insbesondere im Sortiment für Einfachgüten zogen
die Preise im Vergleich zu den niedrigen Werten des
Vorquartals an, die Steigerungen schlugen sich in den
Aufträgen ab Ende des ersten Quartals nieder.
Wie bereits im Vorjahr zeigte sich die Bauindustrie auch
in diesem Jahr robust. Dies wirkte sich positiv auf die
Auslastung der Hersteller auf dem europäischen
Trägermarkt aus und spiegelte sich in einem guten
Bestellverhalten des lagerhaltenden Handels wider. Zu
Jahresbeginn haben die niedrigen Lagerbestände, die
deutlich anziehenden Schrottkosten und die damit verbundene
Spekulation auf weiter steigende Preise für eine
zufriedenstellende Nachfrage im Trägermarkt gesorgt.
Jedoch hatte sich die Margensituation trotz der
spürbar höheren Verkaufspreise wegen des extremen
Schrottpreisanstiegs insgesamt verschlechtert. Infolge der
auch im weiteren Quartalsverlauf auskömmlichen
Nachfrage zogen die Verkaufspreise zunächst weiter an,
zeigten sich im März analog zu den im Februar
fallenden Schrottpreisen aber leicht rückläufig.
Beschaffung StahlschrottDer deutsche Stahlschrottmarkt entwickelte sich im
ersten Quartal 2021 volatil. So kam es zu Beginn des Jahres
wegen der sehr hohen Tiefseeexportnachfrage sowie des hohen
Bedarfs der inländischen Verbraucher zu starken
Preisanstiegen von 70 €/ t bis zu knapp unter 100
€/ t. Im Februar gaben die Preise auf dem Schrottmarkt
in Deutschland angesichts der Zurückhaltung der
türkischen Verbraucher bis zu 36 €/ t nach, bevor
sie im März nachfragebedingt zwischenzeitlich erneut
zulegten. Zum Ende des Quartals gingen die internationalen
Preise jedoch mit dem überraschenden Rückzug der
türkischen Stahlwerke wieder zurück.
GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Grobblech/ Profilstahl erreichte in den ersten drei Monaten
2021 vor allem aufgrund schwächerer Orderzuläufe
der Mülheimer Grobblechgesellschaft nicht das Niveau
des Vorjahres. Der Auftragsbestand rangierte dagegen
merklich über dem Vergleichsquartal und spiegelt die
gesteigerten Mengen der Peiner Träger GmbH (PTG)
wider. Rohstahlerzeugung und Walzstahlproduktion kamen
unter dem Level des Vorjahres aus. Segment- und
Außenumsatz übertrafen bei einer nahezu stabilen
Versandtonnage das erste Quartal 2020 deutlich. Dies ist
auf die Umsatzsteigerung der PTG und DEUMU Deutsche Erz und
Metall-Union-Gruppe (DMU-Gruppe) zurückzuführen.
Der Geschäftsbereich verbuchte 21,0 Mio. €
Verlust vor Steuern (1. Quartal 2020: - 4,2 Mio. €).
Die Ergebnisse der Grobblechgesellschaften unterschritten
das Vorjahresresultat insbesondere als Folge niedrigerer
Erlöse erheblich. Auch die PTG verzeichnete unter
anderem wegen höherer Kosten für Energie einen
geringeren Vorsteuergewinn als ein Jahr zuvor. Alle drei
Gesellschaften wiesen im Quartalsverlauf verbesserte
Monatsergebnisse auf. Die DMU-Gruppe steigerte ihr Resultat
im Vergleich zum ersten Vierteljahr 2020 mengen- und
preisbedingt spürbar.
InvestitionenDie im Rahmen des Wachstumsprogramms "Salzgitter AG
2021" gestartete Investitionsmaßnahme "Neue
Wärmebehandlungslinie" bei der Ilsenburger Grobblech
GmbH dient dazu, das Produktportfolio zu erweitern und eine
stärkere Positionierung im höherwertigen
Gütensegment zu erreichen. Die Anlage befindet sich im
Hochlauf und es werden sowohl Leistungstests gefahren als
auch Kundenbleche erzeugt.
Geschäftsbereich Mannesmannscrollen
1) Ausweis von nach IFRS 15 bewerteten Mengen
2) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
MarktentwicklungDie Stahlrohrindustrie verzeichnete im ersten Quartal
2021 eine allgemein erhöhte Nachfrage. Steigende
Energiepreise führten zu vermehrten Buchungen im
Bereich Präzisrohre seitens der Industrie und
Energiebranche. Positiv auf die Abrufmengen wirkten sich
auch die nachlassenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf
Produktion und Absatz der Automobil- und Zulieferindustrie
aus. Im Bereich der nahtlosen Edelstahlrohre trat ausgehend
von einer starken Wiederbelebung des asiatischen Marktes
für alle Arten von Anwendungen - beispielsweise
Energieerzeugung, Chemie und Petrochemie - eine
Stabilisierung ein. Die Öl- und Gasindustrie ist dank
des signifikanten Anstiegs des Barrelpreises wieder
erstarkt und eine anziehende Nachfrage sowohl für
Projekte im Bereich OCTG als auch für
Verteilungsrohrleitungen konnte festgestellt werden. Die
Märkte für mittlere Leitungsrohre und
spiralnahtgeschweißte Großrohre waren besonders
stark durch die Vormaterialpreiserhöhungen
geprägt. Eine Trendwende der Projektsituation für
Großrohre ist bei einer anhaltenden
Zurückhaltung der Investoren aus der
Energieinfrastruktur im Segment Öl und Gas noch nicht
erkennbar.
GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Mannesmann übertraf den Level des Vergleichszeitraums
erheblich. So hat sich bei der Präzisrohrgruppe die
Ordertätigkeit - wie schon im Laufe des zweiten
Halbjahres 2020 - im ersten Quartal 2021 wieder auf einem
stabilen und zufriedenstellenden Niveau eingependelt. Ab
Februar spiegelten sich die positiven Marktentwicklungen
auch bei der Edelstahlrohrgruppe in deutlich anziehenden
Bestellungen wider. Der Orderbestand des
Geschäftsbereiches erhöhte sich demzufolge im
Vergleich zum Vorjahr ebenfalls sichtbar. Bei einem
niedrigeren Rohrversand gingen der Segment- und
Außenumsatz zurück. Zwar verzeichnete die
Präzisrohrgruppe einen absatz- und erlösbedingt
verbesserten Umsatz, die übrigen Produktbereiche
erreichten die Vergleichswerte jedoch nicht. Der
Geschäftsbereich Mannesmann verbuchte - 7,5 Mio.
€ Ergebnis vor Steuern (1. Quartal 2020: - 4,6 Mio.
€).
Außerhalb des Konsolidierungskreises
unterschritten Ordereingang und -bestand der
EUROPIPE-Gruppe (EP-Gruppe) bei ausbleibenden
größeren Projektbuchungen der US-Gesellschaften
das vom Auftrag "Baltic Pipe" geprägte Niveau des
ersten Quartals 2020. Der Umsatz blieb aufgrund der
geringeren Versandmenge der US-Gesellschaften unter dem
Vergleichswert. Der at-equity-Beitrag der EP-Gruppe kam
entsprechend unter Vorjahr aus.
InvestitionenIm Zuge des Ausbaus der mexikanischen
Präzisrohrgesellschaft am Standort El Salto wird der
Homologationsprozess kontinuierlich fortgeführt. In
der neuen Linie 2 wurden weitere Serien- sowie
Musterfertigungen gestartet. Kundenseitig sind im
Berichtszeitraum neue Freigaben zur Serienfertigung
erfolgt. Im ersten Quartal 2021 wurde für den Standort
Montbard der Edelstahlrohrgruppe die Investition in die
Erweiterung des Produktionsabmessungsspektrums mit dem
Ziel, Vormaterial-Blöcke bis zu einem
Außendurchmesser von 380 mm verarbeiten zu
können, genehmigt. Die komplette Realisierungsphase
erstreckt sich bis in den Herbst 2022. Die Maßnahme
ermöglicht den Zugang zu neuen Absatzsegmenten
insbesondere in der Öl- und Gasexploration sowie der
Petrochemie.
Geschäftsbereich Handelscrollen
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
MarktentwicklungDer merkliche Preisanstieg in allen Produktkategorien
zum Jahresende 2020 hat sich in den ersten drei Monaten
2021 fortgesetzt. Die Nachfragesituation im lagerhaltenden
Bereich zeigte sich stabil, wohingegen im internationalen
Trading protektionistische Handelsmaßnahmen weiterhin
zu einer verminderten Ordertätigkeit führten. Zum
Ende des Quartals war ein deutlicher Anstieg der
Seefrachtkosten verbunden mit einer Verknappung von
verfügbaren Frachtkapazitäten festzustellen.
GeschäftsverlaufDas Absatzvolumen des Geschäftsbereiches Handel
fiel im ersten Quartal 2021 geringer aus als im
Vergleichszeitraum, da sich das internationale Trading nach
wie vor in einem herausfordernden Marktumfeld bewegte. Der
lagerhaltende Handel dagegen stellte das Vorjahresniveau
ein, der Versand der UES-Gruppe lag leicht darüber.
Segment- und Außenumsatz erreichten die Werte des
ersten Vierteljahres 2020 trotz der spürbaren
Verbesserung im lagerhaltenden Handel nicht. Der Gewinn vor
Steuern übertraf mit 44,7 Mio. € die
Vergleichsperiode (1. Quartal 2020: 0,3 Mio. €)
erheblich. Dies ist insbesondere auf Preissteigerungen, in
Kombination mit günstigen Einstandspreisen, im
lagerhaltenden Bereich und bei der UES-Gruppe
zurückzuführen. Auch das internationale Trading
erreichte ein im Vergleich zum Vorjahr höheres,
positives Ergebnis.
InvestitionenDer Investitionsschwerpunkt des Geschäftsbereiches
Handel besteht in dem Erhalt und der Modernisierung
bestehender Anlagen. Darüber hinaus werden die im
Rahmen der Strategie "Salzgitter AG 2021" und "FitStructure
2.0" angestoßenen Maßnahmen weiterverfolgt. Im
Fokus stehen dabei Projekte zur Digitalisierung -
insbesondere Softwarelösungen und der Ausbau der
IT-Hardware - im europäischen Lagerhandel und
Vertrieb.
Geschäftsbereich Technologiescrollen
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
MarktentwicklungLaut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.
(VDMA) legten die Auftragseingänge zum Beginn des
Geschäftsjahres 2021 im Vergleich zum
Vergleichszeitraum erfreulich zu. Vor allem im Ausland,
insbesondere in den Nicht-Euro-Ländern, zog die
Nachfrage erheblich an. Die Inlandsnachfrage zeigte sich
leicht gesteigert. Im Markt für Verpackungsmaschinen
schlug sich die beschriebene Dynamik ebenfalls in der
Marktentwicklung nieder.
GeschäftsverlaufDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Technologie lag im ersten Quartal 2021 deutlich über
dem Vorjahreswert und folgte damit der Entwicklung des
Marktes. Bei der KHS-Gruppe bewegte sich die
Ordertätigkeit zu Jahresbeginn dank der anhaltend
guten Nachfrage im Projektgeschäft leicht über
dem Niveau des Vergleichszeitraums, während die
Orderzuläufe der Klöckner DESMA Elastomer-Gruppe
(KDE-Gruppe) und der DESMA Schuhmaschinen GmbH (KDS)
spürbar höher waren als ein Jahr zuvor. Der
Auftragsbestand des Geschäftsbereiches erreichte
annähernd den Vorjahrlevel. Segment- und
Außenumsatz kamen etwas unter dem ersten Vierteljahr
2020 aus. Die KHS-Gruppe übertraf ihr
Vorjahresergebnis, gestützt durch den Buchgewinn aus
der Veräußerung des Pouch-Geschäftes,
erheblich. Auch der KDE-Gruppe gelang es, einen positiven
Ergebnisbeitrag zu erwirtschaften. Die KDS verzeichnete im
abgelaufenen Quartal zwar ein negatives Resultat, das
jedoch über dem der ersten drei Monate 2020 lag.
Insgesamt verzeichnete der Geschäftsbereich
Technologie einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 25,0
Mio. € (1. Quartal 2020: 5,2 Mio. €).
Die KHS-Gruppe verfolgt nach wie vor konsequent das
umfassende Effizienz- und Wachstumsprogramm "KHS Future".
Mit den Schwerpunkten Kostensenkungen und Ausweitung des
Servicegeschäfts trug es bereits wesentlich zur
bereits erzielten Ergebnissteigerung bei und soll auch
künftig die Entwicklung des Unternehmens im
wettbewerbsintensiven und herausfordernden Marktumfeld
stützen.
InvestitionenDer Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich
im Berichtszeitraum auf die Fortsetzung der Ersatz- und
Rationalisierungsmaßnahmen. Um die organisatorischen
Abläufe zu optimieren, wurden außerdem bei der
KHS-Gruppe in Deutschland und in den Auslandsgesellschaften
IT-Projekte durchgeführt. Für den chinesischen
Markt befindet sich ein Investitionsprogramm zur
strategischen Neuausrichtung in der Umsetzung.
Industrielle Beteiligungen/ Konsolidierungscrollen
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen/
Konsolidierung, der hauptsächlich durch das Halbzeug-
und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und
Konzernfremden generiert wird, nahm infolge vermehrter
wirtschaftlicher Aktivitäten im Vergleich zu den
ersten drei Monaten 2020 spürbar zu. Auch der
Außenumsatz erhöhte sich gegenüber dem
Vorjahreszeitraum merklich.
Der Gewinn vor Steuern (33,0 Mio. €; 1. Quartal
2020: - 21,3 Mio. €) beinhaltet 42,5 Mio. €
Beitrag der nach der EquityMethode (IFRS-Bilanzierung)
ausgewiesenen Beteiligung an der Aurubis AG (1. Quartal
2020: - 18,7 Mio. €). Die Ergebnisse aus der Bewertung
von Derivatepositionen sowie das Zinsergebnis des
Cash-Managements des Konzernfinanzkreises lieferten
abermals einen positiven Beitrag (11,1 Mio. €; 1.
Quartal 2020: 8,4 Mio. €). Die überwiegend
für den Konzern tätigen
Dienstleistungsgesellschaften erwirtschaften zwar erneut
ein positives Resultat, konnten jedoch das durch den
einmaligen Ertrag aus einem Immobilienverkauf geprägte
Ergebnis des Vergleichszeitraumes nicht erreichen.
Finanz- und VermögenslageErläuterungen zur BilanzDie Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns erhöhte
sich im ersten Quartal 2021 gegenüber dem 31. Dezember
2020 um 362 Mio. €.
Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich
im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag um 39 Mio. €.
Dabei nahmen die Anteile an nach der Equity-Methode
bilanzierten Unternehmen (+ 23 Mio. €) zu. Die
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen (+ 79 Mio. €) rangierten im
Berichtszeitraum annähernd auf dem Niveau der
planmäßigen Abschreibungen des
Anlagevermögens (- 74 Mio. €). Die latenten
Ertragsteueransprüche reduzierten sich insbesondere
aufgrund verringerter Pensionsrückstellungen (- 56
Mio. €); bedingt durch einen höheren
Bewertungszinssatz. Die kurzfristigen Vermögenswerte
haben zum Vergleichsstichtag um 401 Mio. € zugenommen.
Dies ist insbesondere auf die gestiegenen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen inklusive
Vertragsvermögenswerte zurückzuführen (+ 384
Mio. €). Daneben erhöhten sich auch kurzfristige
sonstige Forderungen und Vermögenswerte (+ 49 Mio.
€) sowie Wertpapiere (+ 50 Mio. €). Dem entgegen
standen jedoch gesunkene Vorräte (- 41 Mio. €)
und Finanzmittel (- 43 Mio. €).
Auf der Passivseite verringerten sich bei einem
gegenüber dem Jahresende höheren Pensionszinssatz
von 1,4 % (31.12.2020: 1,1 %) die
Pensionsrückstellungen um - 119 Mio. €. Das
Eigenkapital legte auch wegen des positiven Ergebnisses zu
(+ 156 Mio. €). Die Eigenkapitalquote betrug bei
gestiegenem Eigenkapital und erhöhter Bilanzsumme
weiterhin solide 33,0 %. Die langfristigen Schulden
bewegten sich insgesamt - 134 Mio. € unter dem
Vergleichsstichtag, hier spiegeln sich neben den geringeren
Pensionsrückstellungen auch gesunkene langfristige
Finanzschulden (- 10 Mio. €) wider. Die kurzfristigen
Schulden nahmen um 341 Mio. € zu. Gegenüber dem
Jahresende wurden erheblich höhere Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen inklusive
Vertragsverbindlichkeiten (+ 265 Mio. €) sowie
gestiegene sonstige Verbindlichkeiten (+ 41 Mio. €)
und kurzfristige Finanzschulden (+ 28 Mio. €)
verzeichnet.
Die Nettofinanzposition erreichte mit - 447 Mio. €
ungefähr das Niveau des letzten Bilanzstichtages (-
432 Mio. €). Den Geldanlagen einschließlich
Wertpapieren (664 Mio. €; 31.12.2020: 659 Mio. €)
standen Verbindlichkeiten von 1.111 Mio. €
(31.12.2020: 1.091 Mio. €) gegenüber; davon 906
Mio. € bei Kreditinstituten (31.12.2020: 885 Mio.
€). Wie bisher werden Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen nicht in
der Nettofinanzposition berücksichtigt. Das gestiegene
Geschäftsvolumen zeigt sich zum Bilanzstichtag in den
deutlich gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen, die die Nettofinanzposition erst zum
Zahlungszeitpunkt beeinflussen.
Erläuterungen zur KapitalflussrechnungBei einem Vorsteuerergebnis von 117 Mio. € ergibt
sich ein positiver Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit von 109 Mio. €
(Vorjahreszeitraum: - 143 Mio. €). Während das
verbesserte Ergebnis den operativen Cashflow positiv
beeinflusst, steht diesem der Anstieg des Working Capitals
entgegen.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von
- 123 Mio. € (Vorjahreszeitraum: - 95 Mio. €)
spiegelt den restriktiveren Umgang mit neuen Investitionen
bei gleichzeitigem Fortschritt der beiden großen
strategischen Projekte wider und beinhaltet
überwiegend die Auszahlungen für Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte und das
Sachanlagevermögen (- 78 Mio. €;
Vorjahreszeitraum: - 101 Mio. €). Daneben wurde in
langfristige Geldanlagen investiert (- 50 Mio. €).
Rückzahlungen von Krediten und Zinsauszahlungen
führten zu einem negativen Mittelabfluss aus der
Finanzierungstätigkeit (- 35 Mio. €;
Vorjahreszeitraum: + 4 Mio. €).
Wegen des negativen Gesamt-Cashflows verminderte sich
der Finanzmittelbestand (578 Mio. €) gegenüber
dem 31. Dezember 2020 (621 Mio. €) entsprechend.
Mitarbeiterscrollen
Unter Berücksichtigung der quotalen
Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen
möglich.
Am 31. März 2021 umfasste die Stammbelegschaft des
Salzgitter-Konzerns 22.475 Mitarbeiter und somit 129
Personen weniger als zum Ende des Geschäftsjahres
2020.
Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 117 Ausgebildete
übernommen, von denen 82 befristete Verträge
erhielten. Gegenläufig wirkten vor allem der Eintritt
von Beschäftigten in die passive Phase der
Altersteilzeit sowie das Erreichen der Altersgrenze.
Die Gesamtbelegschaft belief sich auf 24.136 Personen.
Die Zahl der Leiharbeitnehmer lag zum 31. März 2021
bei 977 und damit um 61 Personen unter dem Wert des
Vorjahresstichtags.
Zum Umgang mit der Corona-Pandemie haben wir neben
zahlreichen Maßnahmen zum Gesundheits- und
Infektionsschutz bereits 2020 ein flächendeckendes
Monitoring-System implementiert und so Transparenz
bezüglich des Infektionsgeschehens im gesamten Konzern
geschaffen. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der
Corona-Pandemie abzufedern und für die
Liquiditätssicherung wird in Teilen des Konzerns
weiterhin auf Kurzarbeit zurückgegriffen, wenn auch
mit deutlich abnehmender Intensität gegenüber den
noch im Sommer 2020 erreichten Höchstständen. Zum
Ende des Berichtszeitraums befanden sich in den
inländischen Konzerngesellschaften 590 Mitarbeiter in
Kurzarbeit, vor allem in den Geschäftsbereichen
Technologie und Mannesmann sowie bei der Salzgitter
Europlatinen GmbH.
Für die nordwestdeutsche Stahlindustrie wurde am
27. März 2021 ein Tarifabschluss erzielt, der
nachfolgend auch im Tarifgebiet Ost übernommen wurde.
Der Abschluss sieht für die dem Tarifvertrag Stahl
unterliegenden Gesellschaften - entsprechend rund 56 % der
inländischen Gesamtbelegschaft - zusätzlich zum
geschuldeten Arbeitsentgelt die Zahlung einer einmaligen
Corona-Beihilfe in Höhe von 500 € im Juni 2021
vor. Im Dezember 2021 sowie im Februar 2022 erhalten die
Beschäftigten darüber hinaus eine wiederkehrende
Zahlung zur Beschäftigungssicherung in Höhe von
jeweils 250 €, ab Februar 2023 beträgt diese
Zahlung 600 € im Jahr. Der Arbeitgeber kann die
wiederkehrenden Zahlungen zur Beschäftigungssicherung
je nach wirtschaftlicher Lage des Unternehmens in Freizeit
umwandeln. Der Tarifvertrag hat eine Mindestlaufzeit von 15
Monaten bis zum 31. Mai 2022.
In der Metall- und Elektroindustrie wurde am 30.
März 2021 im Pilotbezirk Nordrhein-Westfalen ein
Tarifabschluss erzielt. Auch der Abschluss in der Metall-
und Elektroindustrie - der für Gesellschaften mit rund
27 % der inländischen Gesamtbelegschaft
maßgeblich ist - sieht die Zahlung einer einmaligen
Corona-Beihilfe in Höhe von 500 € im Juni 2021
vor. Die Beschäftigten erhalten darüber hinaus im
Februar 2022 ein Transformationsgeld in Höhe von 18,4
% des monatlichen regelmäßigen Arbeitsentgelts,
das ab Februar 2023 auf dann 27,6 % ansteigt. Das
Transformationsgeld kann im Falle einer kollektiven
Arbeitszeitabsenkung bei Beschäftigungsproblemen mit
einem vereinbarten Teilentgeltausgleich verrechnet werden.
Darüber hinaus wurden die Voraussetzungen, unter denen
das bereits seit 2019 gezahlte tarifliche Zusatzgeld B
entfallen kann, konkretisiert sowie die tariflichen
Möglichkeiten zur Arbeitszeitabsenkung mit
Teilentgeltausgleich erweitert. Der Tarifvertrag hat eine
Mindestlaufzeit von 21 Monaten bis 30. September 2022.
Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftsbereiche gehen, verglichen mit dem
Vorjahr, vom nachstehend beschriebenen Verlauf des
Geschäftsjahres 2021 aus:
Basierend auf einem hohen Auftragsbestand rechnet das
Flachstahlsegment im ersten Halbjahr 2021 trotz der
andauernden Pandemiesituation mit einer die Kapazität
auslastenden Nachfrage sowie einem gegenüber dem
Vorjahr deutlich verbesserten Preisniveau. Diese positive
Entwicklung sollte auch in der zweiten Jahreshälfte
anhalten. Auf der Rohstoffseite werden für Eisenerz
erheblich höhere Einsatzkosten prognostiziert.
Unterstützt von weiteren, zusätzlichen Effekten
aus dem Maßnahmenprogramm "FitStructure 2.0" gehen
wir für den Geschäftsbereich Flachstahl von einem
deutlich gestiegenen Umsatz sowie einem sehr erfreulichen
Vorsteuergewinn von über 200 Mio. € aus.
Im Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl war der
freundliche Jahresauftakt des Quartoblechmarkts getrieben
von historisch niedrigen Lagerbeständen des Handels
und wesentlich gestützt von der Knappheit im
Bandblechbereich. Ebenso hat der Wegfall von
Wettbewerbskapazitäten eine deutliche Sogwirkung im
Markt. Ob dies eine generelle Trendwende darstellt, ist
derzeit nicht absehbar. Gleichwohl belasten weiterhin
fehlende Aufträge zur Lieferung von Vormaterial
für Rohrleitungen die Belegung in Mülheim.
Für das Profilstahlgeschäft prognostizieren wir
ein unverändert auf Kurzfristigkeit ausgerichtetes,
volatiles Marktumfeld. Für das gesamte Segment gehen
wir, nach einem eher verhaltenen Start in das Jahr 2021, im
weiteren Jahresverlauf - begleitet durch das aktuell
positive Sentiment, erste Effekte aus der Inbetriebnahme
der neuen Wärmebehandlungslinie in Ilsenburg sowie
weiteren Effizienzgewinnen aus der Umsetzung von
"FitStructure 2.0" - von einer sich sukzessiv verbessernden
Situation aus. Insofern erwarten wir einen gegenüber
Vorjahr merklich gesteigerten Umsatz sowie einen
spürbar verringerten Vorsteuerverlust.
Der Geschäftsbereich Mannesmann verzeichnet 2021 im
Vergleich zu dem von den Corona-Auswirkungen beeinflussten
Vorjahr eine verbesserte Marktlage, insbesondere im
Präzisrohrbereich. Dagegen herrscht im
Großrohrgeschäft nach wie vor eine unzureichende
Nachfrage. Die EUROPIPE-Gruppe ist trotz der Grundlast
sichernden Produktion des Auftrages "Qatargas" in
Deutschland weiterhin von einer unbefriedigenden Auslastung
gekennzeichnet. Ebenso ist die Buchungslage bei der
Mannesmann Grossrohr GmbH aktuell unzureichend. Im Segment
der mittleren Leitungsrohre erwarten wir hingegen eine
wieder anziehende Mengenentwicklung. Die
Präzisrohrgesellschaften starteten mit einem sehr
guten Auftragsbestand infolge der wiederbelebten Nachfrage
insbesondere aus der Automobilindustrie in das Jahr und
dürften eine Fortsetzung der erfreulichen
Markterholung verzeichnen. Im Edelstahlrohrbereich
antizipieren wir ebenfalls einen Nachfragezuwachs.
Insgesamt prognostizieren wir für den
Geschäftsbereich deutlich steigende Absatzmengen und -
in Verbindung mit gestiegenen Vormaterialpreisen - ein
erhöhtes Umsatzniveau. Unterstützt durch weitere
maßnahmenbedingte Einsparungen ergibt sich ein
sichtbar verbessertes, jedoch weiterhin negatives
Vorsteuerresultat.
Der Geschäftsbereich Handel antizipiert eine
anhaltend positive Geschäftsentwicklung für seine
Gesellschaften, auch wenn die außerordentlich gute
Ergebnislage des ersten Vierteljahres in diesem Umfang
nicht für die kommenden Monate zu erwarten ist. Wir
gehen davon aus, dass die Wachstumsraten der Verkaufspreise
zurückgehen und letztere auf hohem Niveau verbleiben.
Durch steigende Bestandspreise dürfte sich somit der
erhebliche Ergebnisanstieg des ersten Quartals,
insbesondere im lagerhaltenden Handel, zum zweiten Halbjahr
hin normalisieren. Im internationalen Trading wird trotz
der weiterhin schwierigen Handelsbedingungen mit einer
Zunahme der Versandmenge gerechnet. Insgesamt erwarten wir
für das Segment deutlich gesteigerte Absatz- und
Umsatzwerte, die letztlich in einem merklich über dem
Vorjahr auskommenden Ergebnis vor Steuern resultieren
dürften.
Infolge hoher Auftragszuläufe zum Jahresende 2020
und einem über dem Vergleichszeitraum liegenden
Auftragseingang im ersten Quartal 2021, erwarten die
Gesellschaften des Geschäftsbereiches Technologie eine
anhaltend gute Auftragslage. Mit der konsequenten
Weiterführung des Effizienz- und Wachstumsprogramms
"KHS Future" sowie der Vermarktung innovativer Neuprodukte
erwarten wir für die KHS-Gruppe eine weiter
verbesserte Profitabilität bei gleichzeitig leichtem
Volumen- und Umsatzzuwachs. Insbesondere die
Erschließung von Marktanteilen im
Standardgeschäft soll den positiven Pfad
unterstützen. Die beiden DESMA-Spezialmaschinenbauer
antizipieren eine spürbare Markterholung und eine -
auch dank der eingeleiteten Kostensenkungsprogramme -
erkennbar verbesserte Ertragslage. Für den gesamten
Geschäftsbereich wird folglich mit einem über dem
Vorjahr liegenden Umsatz sowie erheblich gesteigertem
Vorsteuergewinn gerechnet, der zudem von Einmaleffekten
positiv beeinflusst wird.
Angesichts des guten Starts in das Jahr, der dynamisch
gestiegenen Walzstahlpreise, gleichwohl unter
ausdrücklichem Hinweis auf das nach wie vor immanente
Risiko der Corona-Pandemie, erwarten wir im
Geschäftsjahr 2021 für den Salzgitter-Konzern
nunmehr:
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Wir weisen darauf hin, dass darüber hinaus Chancen
und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-,
Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen
sowie Veränderungen von Währungskursen den
Verlauf des Geschäftsjahres 2021 erheblich
beeinflussen können. Die hieraus resultierende
Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann
ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer
als auch in positiver Richtung annehmen.
RisikomanagementZum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine
Risiken, die den Fortbestand des Salzgitter-Konzerns
gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen
und Risiken verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2020.
Nach den erheblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie,
gerade in der ersten Hälfte des Vorjahres,
verzeichneten wir im weiteren Verlauf eine deutliche
Nachfrageerholung. In Abhängigkeit von der weiteren
Entwicklung der Infektionszahlen kann es jedoch zu
fortdauernden Einschränkungen des öffentlichen
Lebens und der wirtschaftlichen Aktivität kommen und
sich gleichermaßen das Risiko für abrupte
Veränderungen der Stahlnachfrage und der
Importströme erhöhen. Bereits 2020 haben wir
daher ein umfangreiches Maßnahmenprogramm zur
Ergebnis- und Liquiditätsicherung initiiert, das in
Abhängigkeit der weiteren Auswirkungen der
Corona-Pandemie auch weiterhin kurzfristig und
zielgerichtet angewendet wird.
Trotz der eingeschränkten Planungssicherheit sehen
wir uns in der aktuellen Situation gut gerüstet, diese
Phase deutlich erhöhter Anforderungen an das Chancen-
und Risikomanagement zu meistern. Unsere risikobewusste und
auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik
sowie die solide Aufstellung des Salzgitter-Konzerns sind
Basis für diese Einschätzung.
Für den Salzgitter-Konzern ist die Entwicklung der
Preise auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten, der
Energiepreise und der Währungskurse (vor allem USD /
EUR) besonders bedeutend. Ergebniseffekte für Risiken
hieraus sind im laufenden Jahr in den Gesellschaften -
soweit abschätzbar - einbezogen worden. Um
darüberhinausgehende Geschäftsrisiken zu
minimieren, beobachten wir die jeweiligen Trends und lassen
sie in die Risikoprognosen einfließen. Dies gilt auch
für eventuelle finanzielle oder politisch bedingte
Restriktionen des Auslandsgeschäfts.
Branchenspezifische RisikenZum Schutz des EU-Stahlmarktes vor Umlenkungen von
Stahleinfuhren im Zuge der US-Sonderzölle auf Stahl
hat die EU-Kommission im Juli 2018 Schutzmaßnahmen
(Safeguards) in Form von Zollkontingenten erlassen. Sollten
diese im Juli 2021 auslaufen, könnten die Einfuhren
wieder stark steigen und die jüngste positive
Entwicklung auf dem EU-Stahlmarkt unterminieren. Ende
Februar 2021 hat die EU-Kommission auf Drängen von
zwölf EU-Mitgliedstaaten ein Prüfverfahren zur
Verlängerung eröffnet. Mit Ergebnissen ist im
Juni 2021 zu rechnen.
Weitere Risiken ergeben sich aus Versuchen von
Importeuren, bestehende Handelsschutzmaßnahmen zu
umgehen und sie somit unwirksam zu machen. Um derartigen
Praktiken entgegenzuwirken, werden die Warenströme
kontinuierlich überwacht und potentielle
Verstöße über den Europäischen
Stahlverband Eurofer an die EU-Kommission und die
EU-Korruptionsbekämpfungsbehörde OLAF
weitergeleitet.
Neben der EU haben auch zahlreiche Drittstaaten mit
eigenen Schutzmaßnahmen auf die 2018
eingeführten US-Einfuhrzölle für
Stahlprodukte reagiert. Dadurch werden Exporte erschwert,
zusätzliche Umlenkungen in den EU-Markt drohen. Von
neuen Handelsschutzmaßnahmen, wie
Antidumpingzöllen, sind einige Konzernunternehmen -
wie beispielsweise aus dem Geschäftsbereich Grobblech
/ Profilstahl in Kanada - auch direkt betroffen.
Da sich die EU mit dem Vereinigten Königreich in
letzter Minute geeinigt hat, konnte ein "No-Deal-Szenario"
beim Brexit vermieden werden. Risiken aus dem Ausscheiden
des Vereinigten Königreiches aus der EU verbleiben
dennoch durch unterbrochene Lieferketten und die
Veränderung der Warenströme. Im Zuge des
Übergangs zeigten sich vielfach Probleme bei der
Einfuhr aufgrund unklarer Prozesse sowie Zollrisiken im
bilateralen Stahlhandel, insbesondere durch die Sonderrolle
Nordirlands und der bestehenden Schutzmaßnahmen.
Die Sanktionspolitik der USA sorgt weiterhin für
Risiken hinsichtlich zukünftiger
Geschäftstätigkeit - unter anderem mit Russland
-, vor allem in Bezug auf bestehende oder neue
Pipeline-Projekte. Im März haben die USA neue
Sanktionen aufgrund des Falls Nawalny gegen Russland
verhängt. Auch mit einer Rücknahme der
US-232-Maßnahmen auf Stahleinfuhren ist bislang nicht
zu rechnen. Insofern bleiben die Risiken aus einer
protektionistischen US-Handelspolitik im Allgemeinen
bestehen. Mögliche Belastungen aus diesen
Themenfeldern werden in regelmäßigen Forecasts
in der Konzernergebnisvorschau berücksichtigt.
ZwischenabschlussI. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
II. Gesamtergebnisrechnungscrollen
III. KonzernbilanzAktivascrollen
Passivascrollen
IV. Kapitalflussrechnungscrollen
AnhangSegmentberichterstattungscrollen
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Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom
1. Januar bis 31. März 2021 der Salzgitter AG,
Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit
ausgewählten erläuternden Anhangangaben
aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) des
International Accounting Standards Board (IASB) unter
Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte
Zwischenabschlüsse.
2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember
2020 wurden im Quartalsabschluss zum 31. März 2021
unter Beachtung der nachstehenden Ausnahmen
grundsätzlich keine Änderungen in den
Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und
Konsolidierungsmethoden vorgenommen.
3. Bei der Ermittlung des Barwertes der
leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen zum 31.
März 2021 wurde ein Rechnungszinssatz von 1,4 %
zugrunde gelegt (31. Dezember 2020: 1,1%). Die daraus
resultierende Verminderung der Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird im
sonstigen Ergebnis erfasst (Neubewertung Pensionen) und
führt zu einer korrespondierenden
Eigenkapitalerhöhung.
4. Der Ansatz der den Finanzierungsverbindlichkeiten
zugeordneten Leasingverbindlichkeiten bestimmt sich als
Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. In der
Folgebewertung wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeit
aufgezinst und erfolgsneutral um die geleisteten
Leasingzahlungen vermindert. Die in den Sachanlagen
ausgewiesenen Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten
abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie
gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen angesetzt.
In der nachfolgenden Darstellung sind die historischen
Anschaffungskosten der Nutzungsrechte sowie
Leasingverbindlichkeiten zu entnehmen, die nach IFRS 16
Leasingverhältnissen bilanziert sind:
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Auf die langfristigen Leasingverbindlichkeiten entfallen
109,5 Mio. €. In den ersten drei Monaten 2021 ergaben
sich zudem 6,6 Mio. € Abschreibungen, 0,7 Mio. €
Zinsaufwendungen sowie Zahlungsmittelabflüsse von
insgesamt 7,2 Mio. €.
5. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Salzgitter AG haben
beschlossen, ein weiteres Betriebsgrundstück sowie das
dazugehörige Verwaltungsgebäude des
Geschäftsbereiches Handel zu verkaufen. Die Abwicklung
der Veräußerungen ist bis Ende 2021 geplant.
Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Die Umsätze nach Geschäftsfeldern werden in
der Segmentberichterstattung dargestellt.
2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend IAS
33. Das auf die gewichtete Anzahl von Aktien der SZAG
ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich
in der Berichtsperiode auf 1,38 €. Eine
Verwässerung würde dann eintreten, wenn das
Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus
Options- und Wandelrechten vermindert wird. Derartige
Rechte waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden.
Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenNeben den Geschäftsbeziehungen zu
vollkonsolidierten Tochtergesellschaften existieren
Beziehungen zu Gesellschaften, die als nahestehende
Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren sind. Die
Kategorie der gemeinschaftlichen Tätigkeiten
beinhaltet ausschließlich die Hüttenwerke Krupp
Mannesmann GmbH, Duisburg. In der Kategorie der anderen
nahestehenden Unternehmen befinden sich die
Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen des
Landes Niedersachsen.
Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen umfasst im
Wesentlichen Lieferungen von Vormaterial zur
Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus
nachfolgender Tabelle:
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Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHGDer vorliegende Zwischenabschluss und der
Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
HaftungsausschlussEinige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den
Charakter von Prognosen beziehungsweise können als
solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen
und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß
unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare
Verschlechterung der Konjunktur und der spezifischen
Marktlage für die Gesellschaften in den
Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen
der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und dem
zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die
Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender
gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher
Anforderungen - keine Verpflichtung, vorausblickende
Aussagen zu aktualisieren.
Aus rechentechnischen Gründen können in den
Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ± einer
Einheit (€, % usw.) auftreten.
Die Quartalsmitteilung der Salzgitter AG steht auch in
englischer Sprache zur Verfügung. Bei Abweichungen ist
die deutsche Fassung maßgeblich.
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