Salzgitter Aktiengesellschaft

Salzgitter

Zwischenbericht 1. Halbjahr 2021

H1

Salzgitter-Konzern in Zahlen

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H1 2021 H1 2020 +/​-
Rohstahlerzeugung Tt 3.377,6 2.952,7 424,9
Außenumsatz Mio. € 4.435,5 3.631,0 804,5
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. € 1.198,1 902,8 295,3
Geschäftsbereich Grobblech /​ Profilstahl Mio. € 445,5 363,2 82,3
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. € 530,4 494,5 35,9
Geschäftsbereich Handel Mio. € 1.538,1 1.229,2 308,9
Geschäftsbereich Technologie Mio. € 639,3 574,6 64,7
Industrielle Beteiligungen /​ Konsolidierung Mio. € 84,1 66,7 17,5
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 478,6 49,7 428,9
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. € 328,7 - 99,0 427,7
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 305,7 - 127,8 433,5
Geschäftsbereich Flachstahl Mio. € 104,5 - 69,2 173,7
Geschäftsbereich Grobblech /​ Profilstahl Mio. € - 26,9 - 27,0 0,0
Geschäftsbereich Mannesmann Mio. € - 15,5 - 22,7 7,2
Geschäftsbereich Handel Mio. € 149,3 - 15,8 165,1
Geschäftsbereich Technologie Mio. € 32,5 - 10,6 43,0
Industrielle Beteiligungen /​ Konsolidierung Mio. € 61,8 17,4 44,4
Konzernergebnis Mio. € 230,6 - 144,7 375,3
Ergebnis je Aktie - unverwässert 4,20 - 2,70 6,90
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) 1) % 16,4 - 6,3 22,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 222,1 - 121,5 343,6
Investitionen 2) Mio. € 160,4 209,9 - 49,5
Abschreibungen 2) 3) Mio. € - 149,9 - 148,7 - 1,2
Bilanzsumme Mio. € 9.000,7 8.124,4 876,3
Langfristige Vermögenswerte Mio. € 4.229,0 4.128,0 100,9
Kurzfristige Vermögenswerte Mio. € 4.771,7 3.996,3 775,4
davon Vorräte Mio. € 2.181,1 2.047,0 134,1
davon Finanzmittel Mio. € 544,6 401,5 143,0
Eigenkapital Mio. € 2.998,5 2.795,5 203,0
Fremdkapital Mio. € 6.002,2 5.328,9 673,3
Langfristige Schulden Mio. € 3.340,2 3.564,2 - 224,1
Kurzfristige Schulden Mio. € 2.662,0 1.764,7 897,4
davon Bankverbindlichkeiten 4) Mio. € 844,7 949,1 - 104,4
Nettofinanzposition zum Stichtag 5) Mio. € - 422,5 - 472,3 49,8
Beschäftigte
Personalaufwand Mio. € - 871,2 - 846,0 - 25,2
Stammbelegschaft zum Stichtag 6) Mitarbeiter 22.414 23.009 - 595
Gesamtbelegschaft zum Stichtag 7) Mitarbeiter 24.026 24.653 - 627

Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS

1) annualisiert
2) ohne Finanzanlagen, ab Geschäftsjahr 2019 unter erstmaliger Anwendung des IFRS 16 für Leasingverhältnisse
3) planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen
4) kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten
5) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und strukturierten Investments
6) ohne Ausbildungsverhältnisse und ohne passive Altersteilzeit
7) inkl. Ausbildungsverhältnisse und inkl. passiver Altersteilzeit

Ertragslage des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche

Ertragslage des Konzerns

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Rohstahlerzeugung Tt 1.733,1 1.271,2 3.377,6 2.952,7
Außenumsatz Mio. € 2.341,4 1.522,7 4.435,5 3.631,0
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 275,8 - 7,6 478,6 49,7
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Mio. € 200,1 - 82,1 328,7 - 99,0
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 188,4 - 96,4 305,7 - 127,8
Konzernergebnis Mio. € 154,1 - 101,0 230,6 - 144,7
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) 1) % 20,1 - 10,0 16,4 - 6,3
Investitionen 2) Mio. € 81,3 115,0 160,4 209,9
Abschreibungen 2) Mio. € - 75,6 - 74,6 - 149,9 - 148,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 113,3 21,3 222,1 - 121,5
Nettofinanzposition 3) Mio. € - 422,5 - 472,3
Eigenkapitalquote % 33,3 34,4

1) annualisiert
2) ohne Finanzanlagen, ab Geschäftsjahr 2019 unter erstmaliger Anwendung des IFRS 16 für Leasingverhältnisse
3) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und strukturierten Investments

Der Salzgitter-Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2021 mit 305,7 Mio. € (1. Halbjahr 2020: - 127,8 Mio. €) den höchsten Vorsteuergewinn seit den Ausnahmegeschäftsjahren 2007 und 2008. Wesentliche Treiber dieses Resultates waren die über die gesamten ersten sechs Monate dynamisch anziehenden Walzstahlerlöse in Verbindung mit der anhaltenden Marktbelebung, die sich insbesondere auf die Ergebnisentwicklung der Geschäftsbereiche Flachstahl und Handel positiv auswirkte. Der Beitrag der nach der Equity-Methode ausgewiesenen Beteiligung an der Aurubis AG (91,0 Mio. €; 1. Halbjahr 2020: 34,0 Mio. €) war abermals sehr erfreulich. Der Außenumsatz stieg im Berichtszeitraum auf 4.435,5 Mio. € und lag damit signifikant über dem Vergleichswert der von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahresperiode (1. Halbjahr 2020: 3.631,0 Mio. €). Aus 230,6 Mio. € Nachsteuergewinn (1. Halbjahr 2020: - 144,7 Mio. €) errechnen sich 4,20 € Ergebnis je Aktie (1. Halbjahr 2020: - 2,70 €) sowie 16,4 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals (1. Halbjahr 2020: - 6,3 %). Mit 33,3 % blieb die Eigenkapitalquote sehr solide. Die Nettofinanzposition bewegte sich trotz des höheren Geschäftsvolumens und gestiegener Preise für Rohstoffe und Fertigprodukte mit - 422,5 Mio. € auf dem Niveau des Bilanzstichtages zum Jahresende 2020 (- 431,7 Mio. €). Der Wert der erworbenen CO2-Zertifikate für die am 1. Januar 2021 begonnene vierte Periode des Europäischen Treibhausgas-Emissionshandelssystems beläuft sich inzwischen auf nahezu 1 Mrd. €.

Sondereffekte /​ EBT Geschäftsbereiche und Konzern

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EBT Restrukturierung Impairment /​
Zuschreibung
in Mio. € H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020
Flachstahl 104,5 - 69,2 - - - -
Grobblech /​ Profilstahl - 26,9 - 27,0 - - - -
Mannesmann - 15,5 - 22,7 - - - -
Handel 149,3 - 15,8 - - - -
Technologie 32,5 - 10,6 - - - -
Industrielle Beteiligungen /​ Konsolidierung 61,8 17,4 - - - -
Konzern 305,7 - 127,8 - - - -


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Sonstiges EBT ohne
Sondereffekte
in Mio. € H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020
Flachstahl - - 104,5 - 69,2
Grobblech /​ Profilstahl - - - 26,9 - 27,0
Mannesmann - - - 15,5 - 22,7
Handel - - 149,3 - 15,8
Technologie - - 32,5 - 10,6
Industrielle Beteiligungen /​ Konsolidierung - - 61,8 17,4
Konzern - - 305,7 - 127,8

Return on Capital Employed (ROCE)

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in Mio. € H1 2021 H1 2020
EBT 305,7 - 127,8
+ Zinsaufwand 26,5 32,7
- Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen 12,4 16,2
= EBIT I 319,8 - 111,3
Bilanzsumme 9.000,7 8.124,4
- Pensionsrückstellungen 2.170,1 2.298,5
- Übrige Rückstellungen ohne Ertragsteuerrückstellung 501,4 527,5
- Verbindlichkeiten ohne Anleihen, Bank- und Wechselverbindlichkeiten sowie
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, Forfaitierung, Derivate
2.023,9 1.291,5
- Aktive latente Steuern 404,7 473,0
= Capital employed 3.900,5 3.533,9
in %
ROCE 16,4 - 6,3

Der ROCE ist ein bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator und Bestandteil des unternehmensinternen Steuerungssystems. Quantitative, ergebnisbezogene Zielvorgabe für den Salzgitter-Konzern ist ein ROCE von mindestens 12% über einen Konjunkturzyklus hinweg; dieser beträgt gemäß unserer Definition üblicherweise fünf Jahre. Im ersten Halbjahr 2021 erreichte der ROCE 16,4 % (1. Halbjahr 2020: - 6,3 %).

Weitere Erläuterungen zur Herleitung des ROCE werden im Kapitel "Finanzielles Steuerungssystem" des Geschäftsberichtes 2020 dargestellt.

Earnings before Interest and Taxes (EBIT) /​ Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA)

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in Mio. € H1 2021 H1 2020
EBT 305,7 - 127,8
+ Zinsaufwand 26,5 32,7
- Zinsertrag 3,5 3,9
= EBIT 328,7 - 99,0
+ Abschreibungen 1) 149,9 148,7
= EBITDA 478,6 49,7

1) Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle und langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die Ertragskennzahlen EBIT und EBITDA zeigen die operative Ertragskraft eines Unternehmens unabhängig von dessen Kapitalstruktur. Sie ermöglichen eine zusätzliche Analyse und Bewertung des Unternehmensergebnisses sowie eine operative Vergleichbarkeit mit dem Wettbewerb. Dabei können länderspezifische Unterschiede in der Besteuerung sowie Besonderheiten der Finanzierungs- und Sachanlagenstruktur einzelner Unternehmen ausgeblendet werden. Bei nahezu stabilen Abschreibungen spiegelt sich die deutliche Steigerung des Vorsteuerergebnisses des ersten Halbjahres 2021 in einem ebenfalls verbesserten EBIT und EBITDA wider.

Geschäftsbereich Flachstahl

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Auftragseingang Tt 1.047,7 640,9 2.235,3 1.834,0
Auftragsbestand zum Stichtag Tt 1.061,5 779,4
Rohstahlerzeugung Tt 1.067,2 815,2 2.099,3 1.884,3
Walzstahlproduktion Tt 839,3 650,9 1.799,8 1.595,2
Versand Tt 1.060,4 781,8 2.241,4 1.990,2
Segmentumsatz 1) Mio. € 801,9 489,7 1.587,0 1.237,9
Außenumsatz Mio. € 591,7 336,6 1.198,1 902,8
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 61,4 - 62,4 104,5 - 69,2

1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen

Entwicklung europäischer Stahlmarkt

Die sich im Laufe des ersten Halbjahres 2021 zuspitzenden Lieferkettenprobleme in der Industrie sowie die daraus resultierenden Produktionskürzungen beispielsweise in der Automobilbranche haben sich bisher nicht im Auftragseingang der europäischen Stahlindustrie bemerkbar gemacht. Nachdem im vergangenen Jahr wegen der Pandemie ein erheblicher Nachfrageeinbruch verzeichnet wurde, profitierten die Stahlhersteller in Europa im Berichtszeitraum von einem kräftigen Aufschwung der Wirtschaft. So ist nicht nur der Auftragseingang der Stahlwerke nachfragebedingt signifikant gestiegen, auch die Preise erreichten ein Rekordniveau. Ursächlich war eine vorübergehende Verknappung auf dem europäischen Stahlmarkt, die aus der deutlichen Kapazitätsreduktion der Stahlwerke in Verbindung mit einem liquiditätsbedingten Bestandsabbau entlang der Wertschöpfungskette während der ersten Pandemiephase resultierte. Dieses Phänomen hat es in zahlreichen Stahlmärkten gegeben, wodurch es global zu einem gleichzeitigen Preis- und Nachfrageaufschwung gekommen ist. Die weltweite Rohstahlerzeugung wie auch die Produktion der europäischen Werke ist seit Anfang des Jahres stetig gestiegen, sodass die Kapazitäten nunmehr wieder voll ausgelastet sind. Die zum Schutz des EU-Stahlmarktes erlassenen Schutzmaßnahmen in Form von Zollkontingenten (Safeguards) wurden im Juni 2021 in bestehender Form um weitere drei Jahre verlängert. Somit sind drastische Einfuhranstiege im Zuge der konjunkturellen Erholung in der Breite zunächst abgewendet.

Beschaffung

Eisenerz

Im ersten Quartal 2021 bewegte sich die Erznotierung zwischen 150 und 180 USD/​dmt CFR China. Die nach dem chinesischen Neujahrsfest anziehenden Margen der chinesischen Stahlhersteller sowie die weltweit große Stahlnachfrage sorgten für einen anhaltend hohen Eisenerzbedarf. So führten die gesteigerten Stahlmargen und eine gestiegene Auslastung zwecks Limitierung der Emissionen zu einem vermehrten Einsatz von höherwertigen Feinerzen und direkt hochofengängigem Material wie Pellets und Stückerz bei den chinesischen Verbrauchern. Der Erzpreis des ersten Quartals 2021 lag mit 166,90 USD /​ dmt bereits 88 % über dem Vorjahresquartal. Der Preisanstieg setzte sich auch im zweiten Quartal fort. Bis Mitte Mai legte die Leitpreisnotierung für den Spotmarkt, IODEX 62% Fe CFR China, auf 233,10 USD/​dmt zu und erreichte damit den höchsten Wert seit der Einführung des Index im Jahre 2008. Neben der chinesischen blieb auch die weltweite Nachfrage nach Eisenerz ungebrochen hoch. Die wiederkehrenden Meldungen über mögliche Erhöhungen der Stahlproduktion in China und Ausfälle oder Verzögerungen bei der Eisenerzförderung hielten die Notierung auf dem sehr hohen Niveau. Somit lag der Erzpreis des zweiten Quartals 2021 mit 200,01 USD /​ dmt um 115 % über dem Vorjahresquartal. Um die aus der Beschaffung resultierenden Risiken abzufedern, werden definierte Eisenerzmengen durch Hedging preislich gesichert.

Kokskohle

Ab Mitte Januar 2021 führte ein erhöhter Bedarf in Verbindung mit einer geringen freien Spotmenge - bedingt durch die Produktionsanpassungen der australischen Produzenten - zunächst zu deutlichen Preissteigerungen auf über 160 USD/​t FOB Australien. Im Februar kam es aber bereits wieder zu erheblichen Korrekturen, da entgegen der Aussagen der Produzenten doch ausreichend hochwertige Kokskohle FOB Australien zur Verfügung stand. So fiel der Preis kontinuierlich auf knapp über 110 USD/​t und verharrte bis zum Ende des ersten Quartals auf diesem niedrigen Niveau. Für das erste Quartal 2021 ergibt sich ein Durchschnitt von 127,14 USD /​ t FOB Australien. Dieser liegt 18% unter dem Vorjahresquartal. Ab Anfang Mai stieg die Notierung wieder an und lag Ende Juni bei 194 USD/​t FOB Australien. Bedingt wurde der deutliche Preisanstieg vornehmlich durch den seit Oktober 2020 bestehenden Importbann der chinesischen Regierung für australische Kohle. Die chinesischen Verbraucher müssen folglich ihre ungebrochen hohe Nachfrage in anderen Teilen der Welt eindecken. Verglichen mit der Leitpreisnotierung FOB Australien, führte dies zu sichtbar höheren Preisen für Kohlen, die nicht aus Australien stammen. Somit waren die Verbraucher außerhalb Chinas gezwungen, ihre Spotbedarfe in Australien einzudecken. Im Gegensatz zu dem Preisanstieg zu Beginn des Jahres - der maßgeblich spekulativ beeinflusst war - lag dieses Mal eine erhöhte physische Nachfrage vor. Für das zweite Quartal ergab sich ein Durchschnittspreis von 137,46 USD /​ t FOB Australien, der um 16 % über dem Vorjahresquartal rangiert. Definierte Kokskohlemengen sichern wir durch Hedging preislich ab, um die aus der Beschaffung resultierenden Risiken abzufedern.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Flachstahl übertraf im ersten Halbjahr 2021 das von der Pandemie belastete Vorjahresniveau signifikant und auch der Orderbestand legte infolge der starken Buchungen spürbar zu. Auch die Rohstahlproduktion und Walzstahlerzeugung bewegten sich merklich über Vorjahr. Wegen der ausreichenden Brammenverfügbarkeit im Konzernverbund blieb ein Hochofen außer Betrieb. Bei einem ebenfalls gesteigerten Versand und dank der positiven Preisdynamik rangierten der Segment- und Außenumsatz über dem Vergleichswert. Der Geschäftsbereich Flachstahl erwirtschaftete somit absatz- und erlösbedingt einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 104,5 Mio. € (1. Halbjahr 2020: - 69,2 Mio. €).

Investitionen

Den erhöhten Kundenanforderungen nach feuerverzinkten, höher- und höchstfesten Stahlgüten wird mit dem strategischen Investitionsprojekt "Neubau Feuerverzinkung 3" Rechnung getragen. Im Berichtszeitraum wurde der Hallenbau fertiggestellt und der Bau der Anlagenfundamente fortgesetzt. Zudem startete der Anlagenbau.

Des Weiteren wurde der Bau einer flexibel wasserstoffunterstützten Direktreduktionsanlage genehmigt und mit den Massivbaumaßnahmen begonnen. Der Anlagenbau befand sich noch in der Engineering-Phase.

SALCOS® (SAlzgitter Low CO2 Steelmaking)

Wir nehmen mit unserem SALCOS ®-Konzept eine Vorreiterrolle in Sachen Dekarbonisierung der Stahlindustrie ein. Der technische Ansatz von SALCOS ® besteht darin, CO2-Emissionen im Herstellungsprozess selbst direkt zu vermeiden, indem der bisher in der Stahlerzeugung auf Basis von Eisenerz notwendige Kohlenstoff schrittweise in neu zu bauenden Direktreduktionsanlagen durch anfangs Erdgas und später Wasserstoff ersetzt wird. SALCOS ® ermöglicht es, unter weitgehender Nutzung der bestehenden, der Rohstahlherstellung nachgelagerten Produktionsanlagen, die CO2-Emissionen des Hüttenwerkes in Salzgitter bereits vor 2030 um 30% zu senken. In der vollständigen Umsetzung bis spätestens 2050 kann sogar eine Reduzierung von über 95% erzielt werden.

Mit dem Projekt "Windwasserstoff (WindH2) Salzgitter" sammelt die SZFG Betriebserfahrung in dem für SALCOS ® wesentlichen Themenbereich "Wasserstoff aus erneuerbaren Energien". Im Zuge des Projektes haben wir im März 2021 auf dem Werksgelände der SZFG eine 2,5-Megawatt-PEM-Elektrolyseanlage (PEM = Protonen Exchange Membran) in Betrieb genommen, die den gegenwärtigen Wasserstoffbedarf am Standort Salzgitter für Glühprozesse komplett decken kann. Dies stellt einen wichtigen Baustein hin zu einer wasserstoffbasierten Stahlerzeugung dar.

Zusätzlich arbeitet die Salzgitter AG gemeinsam mit der Sunfire GmbH und anderen Partnern bereits seit 2016 im EU-Forschungsprojekt "GrInHy" (= Green Industrial Hydrogen). Dabei werden neue Wege zur effizienten Wasserstoffherstellung erprobt, die künftig einen Beitrag zur CO2-reduzierten Stahlherstellung mit SALCOS ® leisten könnten. Ende 2020 wurde im Rahmen des Nachfolgeprojektes "GrInHy2.0" der weltweit leistungsstärkste Hochtemperatur-Elektrolyseur zur energieeffizienten Wasserstofferzeugung bei der SZFG in Betrieb genommen. Im Rahmen des Projektes wird erstmals eine Hochtemperatur-Elektrolyse mit einer elektrischen Nennleistung von 720 Kilowatt im industriellen Umfeld eingesetzt. Bis Ende 2022 soll der Elektrolyseur mindestens 13.000 Stunden in Betrieb sein und über 100 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.

Anfang Dezember 2020 überreichte Bundesumweltministerin Svenja Schulze der Salzgitter AG den Förderbescheid für den Bau der ersten flexibel mit Wasserstoff und Erdgas zu betreibenden Eisenerz-Direktreduktionsanlage (DRI-Anlage) im kleinen Maßstab. Die neue Anlage, deren Produktionsbeginn im ersten Halbjahr 2022 vorgesehen ist, stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Realisierung von SALCOS ® dar. Aus dem Betrieb werden weitere Kenntnisse gewonnen, um in wenigen Jahren im großen Maßstab flexibel, effizient und CO2-arm direkt reduziertes Eisen (DRI (Direct Reduced Iron)) produzieren zu können. Zunächst wird das DRI der Kleinanlage im Hochofenprozess zur Einsparung von Einblaskohle und im Elektrolichtbogenofen des Werkes Peine eingesetzt. Das Projekt befindet sich zurzeit in der Engineering-Phase.

Erweiterung des Produktspektrums um grünen Flachstahl

Seit Ende 2020 werden CO2-arme, grüne Stahlbrammen mit einem differenzierten Abmessungs- und Gütenspektrum in dem Elektrostahlwerk der Peiner Träger GmbH produziert und anschließend bei der SZFG zu Warm- und Kaltband weiterverarbeitet. Hierfür erhielt die Salzgitter AG als erster europäischer Stahlhersteller Konformitätsaussagen nach dem VERIsteel-Standard von TÜV SÜD. Diese Methode ermöglicht den Nachweis der produktspezifischen CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion und begleitet den Prozess der Dekarbonisierung. Demnach werden durch den Wechsel des Stahlerzeugungsverfahrens von der konventionellen Hochofenroute auf die Elektrostahlroute eine Reduktion von mehr als 75% in der CO2-Bilanz der Bramme und mehr als 66% in der CO2-Bilanz des feuerverzinkten Coils erreicht. Die CO2-armen Stahlgüten stoßen auf großes Interesse von Kunden aus verschiedenen Branchen. Bereits seit dem Sommer 2021 wird die Mercedes-Benz AG mit Kaltfeinblech und feuerverzinktem Feinblech aus CO2-reduziertem Stahl für die Serienproduktion beliefert. Daraus entstehen unter anderem Struktur- und Karosserieteile für verschiedene PKW-Modelle.

Geschäftsbereich Grobblech /​ Profilstahl

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Auftragseingang 1) Tt 576,1 381,7 1.101,2 965,5
Auftragsbestand 1) zum Stichtag Tt 485,1 274,2
Rohstahlerzeugung Tt 297,8 237,2 568,0 532,5
Walzstahlproduktion Tt 528,0 472,5 1.049,6 1.010,8
Versand 1) Tt 514,2 486,0 1.041,4 1.017,1
Segmentumsatz 2) Mio. € 469,5 340,9 884,1 726,7
Außenumsatz Mio. € 231,1 168,7 445,5 363,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € - 5,9 - 22,8 - 26,9 - 27,0

1) ohne DMU-Gruppe
2) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen

Marktentwicklung

Bereits zum Jahresauftakt zeigte sich der Quartoblechmarkt freundlich und gewann zu Beginn des zweiten Quartals 2021 erheblich an Fahrt. Die nordeuropäischen Werke verzeichneten im Laufe des Frühjahrs eine gute Auslastung mit Lieferzeiten bis in den Herbst. Ursächlich waren sowohl die anhaltend hohe Nachfrage im Warmbreitbandbereich und die damit verbundene Brammenknappheit als auch die sehr niedrigen Bestände des lagerhaltenden Handels. Einhergehend mit der rasanten Entwicklung der Vormaterialkosten für Eisenerz, Schrott sowie Schwarzmeerbrammen hatte dies erhebliche Preissprünge vor allem im Einfachsortiment zur Folge. Für das zuletzt schwache internationale Röhrengeschäft zeichnete sich im Berichtszeitraum aufgrund diverser Projekte im Markt erste Bewegung ab. Die Bereiche Stahlbau und Windindustrie erwiesen sich weiterhin als solide. Während in den ersten Monaten 2021 noch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringere Grobblech-Importe aus Drittstaaten zu verzeichnen waren, nahm deren Bedeutung für den europäischen Markt im zweiten Quartal wieder zu.

Auf dem europäischen Trägermarkt haben die niedrigen Lagerbestände, die deutlich anziehenden Schrottkosten und die damit verbundene Spekulation auf weitere Preissteigerungen für eine zufriedenstellende Nachfrage gesorgt. Dabei hat sich das Buchungsverhalten sowohl des Stahlhandels als auch der Endverbraucher verändert: Aus Sorge vor einem Mangel an Verfügbarkeit und weiter steigenden Preisen wurden große Mengen sehr kurzfristig disponiert. Ab Mitte Mai hat sich dieser Trend noch verstärkt, da im Hinblick auf die Betriebsferien aller Produzenten im Sommer die Lagerbestände auf ein überdurchschnittliches Niveau aufgestockt wurden, um auch in den Stillstandzeiten der Werke lieferfähig zu sein.

Beschaffung

Stahlschrott

Der deutsche Stahlschrottmarkt entwickelte sich im ersten Quartal 2021 volatil. Nach starken Anstiegen von 70 bis nahezu 100 €/​t gaben die Preise im Februar angesichts der Zurückhaltung der türkischen Verbraucher bis zu 36 €/​ t nach. Im März legten die Notierungen nachfragebedingt zwischenzeitlich erneut zu, gingen mit dem überraschenden Rückzug der türkischen Stahlwerke jedoch schon kurz darauf wieder zurück. Zu Beginn des zweiten Quartals blieben die Schrottpreise relativ konstant, bevor sie im Mai um bis zu 34 €/​t anzogen. Sowohl die robuste Nachfrage der deutschen Stahlhersteller als auch der zunehmende Schrottbedarf aus dem Tiefseemarkt sorgten bei einer anhaltend schlechten Verfügbarkeit an Stahlneuschrott dafür, dass sich die Preise auch im Folgemonat spürbar erhöhten.

Geschäftsverlauf

Im ersten Halbjahr 2021 übertraf der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Grobblech /​ Profilstahl die Vergleichsziffer spürbar. Der Auftragsbestand lag 75% über dem niedrigen Vorjahresniveau. Aufgrund des Mengenzuwachses bei der Peiner Träger GmbH (PTG) bewegten sich die Rohstahlerzeugung und Walzstahlproduktion über dem Level der ersten sechs Monate 2020. Auch Segment- und Außenumsatz waren bei einer leicht gesteigerten Versandtonnage deutlich höher als ein Jahr zuvor. Dies ist auf die mengen- und preisbedingte Umsatzausweitung der PTG und DEUMU Deutsche Erz und Metall-Union-Gruppe (DMU-Gruppe) zurückzuführen. Der Geschäftsbereich verbuchte - 26,9 Mio. € Ergebnis vor Steuern (1. Halbjahr 2020: - 27,0 Mio. €). Mit Ausnahme der Ilsenburger Grobblech GmbH (ILG), die das Vorjahresresultat insbesondere aufgrund der geringeren Walzstahlerzeugung verfehlte, übertrafen alle Gesellschaften ihre Vergleichswerte.

Investitionen

Die im Rahmen des Wachstumsprogramms "Salzgitter AG 2021" gestartete Investitionsmaßnahme "Neue Wärmebehandlungslinie'' bei der ILG dient dazu, das Produktportfolio zu erweitern und eine stärkere Positionierung im höherwertigen Gütensegment zu erreichen. Die Anlage befindet sich im Hochlauf. Es werden sowohl die letzten noch ausstehenden Leistungstests gefahren als auch Kundenbleche erzeugt. Das Kundenfeedback bestätigt die gute Produktqualität.

Geschäftsbereich Mannesmann

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Auftragseingang Mio. € 468,2 178,3 880,9 497,8
Auftragsbestand zum Stichtag Mio. € 555,3 347,8
Rohstahlerzeugung Hüttenwerke Krupp Mannesmann (30 %) Tt 368,1 218,8 710,2 535,9
Versand Rohre 1) Tt 95,6 77,8 192,4 213,2
Segmentumsatz 2) Mio. € 418,2 286,0 799,4 692,3
Außenumsatz Mio. € 273,8 198,6 530,4 494,5
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € - 8,0 - 18,1 - 15,5 - 22,7

1) Ausweis von nach IFRS 15 bewerteten Mengen
2) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen

Marktentwicklung

Weite Teile der Stahlrohrindustrie profitierten im ersten Halbjahr 2021 von der spürbaren Belebung der Wirtschaft und dem damit verbundenen Nachfrageanstieg. Im Markt für nahtlose Edelstahlrohre hat sich der zu Jahresbeginn einsetzende Aufschwung im zweiten Quartal fortgesetzt: Durch die steigende Nachfrage nach Öl und Gas wurden ruhende Projekte im Bereich OCTG wieder aufgenommen. In Europa belebte sich das Distributionsgeschäft, die US-Aktivitäten zeigten eine solide Erholung. Asien und insbesondere China konsolidieren ihren Wachstumspfad in der Energieerzeugung und bei petrochemischen Anwendungen. Der Markt für Umbilicals wies den gleichen Trend auf und auch die positiven Signale aus der Luft- und Raumfahrtindustrie nahmen zu. Die Märkte für mittlere Leitungsrohre waren im Berichtszeitraum stark von den drastischen Vormaterialpreiserhöhungen gekennzeichnet. Dies führte neben Verzögerungen in Einzelfällen dazu, dass Großprojekte zurückgestellt oder aufgegeben wurden. Positiv entwickelte sich hingegen das Projekt- und Lagergeschäft in Deutschland und Mitteleuropa und auch bei Standard- und Handelsrohren zeigte sich eine leicht überdurchschnittliche Geschäftstätigkeit. Während das USA-Geschäft im ersten Halbjahr noch zurückhaltend lief, war aus den anderen internationalen Märkten - angesichts des mittlerweile wieder deutlich erhöhten Ölpreises und -bedarfs - eine rege Anfragetätigkeit zu verzeichnen. Auch auf dem Präzisrohrmarkt führten die steigenden Energiepreise zusammen mit einer allgemein gesteigerten Stahlrohrnachfrage im Maschinen- und Anlagebau sowie wieder anziehenden Produktions- und Absatzmengen der Automobil- und Zulieferindustrie zu verstärkten Buchungen. Eine Trendwende der Projektsituation für Großrohre ist noch nicht erkennbar; Ausschreibungen blieben weiterhin verschoben. In den USA hielt die Zurückhaltung der Investoren bezüglich des Ausbaus der Energieinfrastruktur im Bereich Öl und Gas an.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Mannesmann übertraf das von der Pandemie geprägte Niveau des Vergleichszeitraums erheblich. Dies ist vor allem auf die wieder zufriedenstellende Ordertätigkeit bei der Präzisrohrgruppe zurückzuführen und auch das Segment mittlere Leitungsrohre und die Edelstahlrohrgruppe verzeichneten eine Zunahme der Buchungen. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereiches legte demzufolge gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 ebenfalls merklich zu. Trotz des schwächeren Rohrversands erhöhten sich Segment- und Außenumsatz. Der Geschäftsbereich Mannesmann verbesserte sein Vorsteuerergebnis im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund des gesteigerten Resultats der Präzisrohrgruppe deutlich und verbuchte 15,5 Mio. € Verlust vor Steuern (1. Halbjahr 2020: - 22,7 Mio. €).

Außerhalb des Konsolidierungskreises erreichten Ordereingang und -bestand der EUROPIPE-Gruppe (EP-Gruppe) bei ausbleibenden größeren Projektbuchungen der US-Gesellschaften die vom Auftrag "Baltic Pipe" gekennzeichneten Vorjahreswerte nicht. Der Umsatz blieb aufgrund der spürbar geringeren Versandmenge der US-Gesellschaften unter dem des ersten Halbjahres 2020. Folglich unterschritt der at-equity-Beitrag der EP-Gruppe das Vorjahr ebenso.

Investitionen

Der Hochlauf der neuen Linie 2 der mexikanischen Präzisrohrgesellschaft am Standort El Salto schritt wie geplant voran. Weitere Kunden haben Freigaben zur Serienfertigung erteilt. Nachdem bei der Edelstahlrohrgruppe im ersten Quartal der Auftakt zur Abmessungserweiterung am Standort Montbard mit einer Realisierungsphase bis Ende 2022 im Fokus stand, wurden im zweiten Quartal insbesondere Modernisierungsmaßnahmen an den Standorten Issoudoun, Frankreich sowie Costa-Volpino in Italien vorangetrieben.

Geschäftsbereich Handel

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Versand Tt 921,7 746,9 1.809,6 1.724,4
Segmentumsatz 1) Mio. € 874,5 532,3 1.556,2 1.240,2
Außenumsatz Mio. € 864,8 525,8 1.538,1 1.229,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 104,6 - 16,1 149,3 - 15,8

1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen

Marktentwicklung

Der merkliche Preisanstieg in allen Produktkategorien zum Jahresende 2020 hat sich im Berichtszeitraum beschleunigt fortgesetzt. Die Nachfragesituation im lagerhaltenden Handel verbesserte sich im zweiten Quartal weiter, sodass im ersten Halbjahr gegenüber Vorjahr eine spürbare Absatzsteigerung verzeichnet wurde. Im internationalen Trading führten protektionistische Handelsmaßnahmen weiterhin zu einer verminderten Ordertätigkeit. Seit Ende des ersten Quartals war ein deutlicher Anstieg der Seefrachtkosten verbunden mit einer Verknappung von verfügbaren Frachtkapazitäten festzustellen.

Geschäftsverlauf

Der Versand des Geschäftsbereiches Handel fiel im ersten Halbjahr 2021 höher aus als im Vergleichszeitraum, da die gesteigerten Mengen des lagerhaltenden Bereiches und der UES-Gruppe den rückläufigen Absatz des internationalen Tradings überkompensierten. Die höhere Menge wirkte sich in Verbindung mit gestiegenen Preisen positiv auf den Segment- und Außenumsatz aus, der spürbar über den Werten des ersten Halbjahres 2020 lag. Der Gewinn vor Steuern übertraf mit 149,3 Mio. € die Vergleichsperiode (1. Halbjahr 2020: - 15,8 €) erheblich. Dies ist insbesondere auf Preissteigerungen, in Kombination mit günstigen Einstandspreisen im lagerhaltenden Bereich und bei der UES-Gruppe, zurückzuführen. Auch das internationale Trading erreichte ein im Vergleich zum Vorjahr verbessertes, positives Ergebnis.

Investitionen

Der Investitionsschwerpunkt des Geschäftsbereiches Handel besteht in dem Erhalt und der Modernisierung bestehender Anlagen. Darüber hinaus werden die im Rahmen der Strategie "Salzgitter AG 2021" und "FitStructure 2.0" angestoßenen Maßnahmen weiterverfolgt. Im Fokus stehen dabei Projekte zur Digitalisierung - insbesondere Softwarelösungen und der Ausbau der IT-Hardware - im europäischen Lagerhandel und Vertrieb.

Geschäftsbereich Technologie

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Auftragseingang Mio. € 390,7 221,2 748,7 558,4
Auftragsbestand zum Stichtag Mio. € 819,6 618,2
Segmentumsatz 1) Mio. € 338,5 264,4 639,5 574,7
Außenumsatz Mio. € 338,4 264,3 639,3 574,6
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 7,4 - 15,8 32,5 - 10,6

1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen

Marktentwicklung

Laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) zogen die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2021 dank des Nachfrageaufschwungs im Vergleich zum Vorjahr erfreulich an. Vor allem im Ausland, insbesondere in den Nicht-Euro-Ländern, zeigte sich ein deutlicher Zuwachs. Auch die Inlandsnachfrage nahm leicht zu. Im Markt für Verpackungsmaschinen schlug sich die beschriebene Dynamik ebenfalls in einer verbesserten Ordertätigkeit nieder.

Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches Technologie lag in den ersten sechs Monaten 2021 etwa ein Drittel über dem Vorjahreswert und folgte damit der Entwicklung des Marktes. Bei der KHS-Gruppe bewegten sich die Orderzuläufe im ersten Halbjahr dank der anhaltend guten Nachfrage im Projektgeschäft spürbar über dem Vergleichszeitraum. Die Auftragseingänge der Klöckner DESMA Elastomer-Gruppe (KDE-Gruppe) und der DESMA Schuhmaschinen GmbH (KDS) entwickelten sich ebenfalls erfreulich. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereiches wie auch der Segment- und Außenumsatz übertrafen das Vorjahresniveau merklich. Gestützt durch den Buchgewinn aus der Veräußerung des Pouch-Geschäftes war das Vorsteuerergebnis der KHS-Gruppe erheblich höher als ein Jahr zuvor. Die KDE-Gruppe erzielte ebenso einen Gewinnbeitrag, während die KDS - trotz des wieder positiven zweiten Quartals - im Berichtszeitraum ein leicht negatives Vorsteuerresultat auswies. Insgesamt verzeichnete der Geschäftsbereich Technologie einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 32,5 Mio. € (1. Halbjahr 2020: - 10,6 Mio. €).

Die KHS-Gruppe verfolgt nach wie vor konsequent das umfassende Effizienz- und Wachstumsprogramm "KHS Future". Mit den Schwerpunkten Kostensenkungen und Ausweitung des Servicegeschäfts trug es wesentlich zur erzielten Ergebnissteigerung bei und soll auch künftig die Entwicklung des Unternehmens im wettbewerbsintensiven und herausfordernden Marktumfeld stützen.

Investitionen

Der Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich im Berichtszeitraum auf die Fortsetzung der Ersatz- und Rationalisierungsmaßnahmen. Um die organisatorischen Abläufe zu optimieren, wurden außerdem bei der KHS-Gruppe in Deutschland und in den Auslandsgesellschaften IT-Projekte durchgeführt. Für den chinesischen Markt befindet sich ein Investitionsprogramm zur strategischen Neuausrichtung in der Umsetzung.

Industrielle Beteiligungen /​ Konsolidierung

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Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Umsatz 1) Mio. € 256,5 149,4 477,3 354,3
Außenumsatz Mio. € 41,6 28,7 84,1 66,7
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 28,8 38,8 61,8 17,4

1) inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen

Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen/​Konsolidierung, der hauptsächlich durch das Halbzeug- und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und Konzernfremden generiert wird, nahm infolge vermehrter wirtschaftlicher Aktivitäten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 deutlich zu. Auch der Außenumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum merklich.

Der Gewinn vor Steuern (61,8 Mio. €; 1. Halbjahr 2020: 17,4 Mio. €) beinhaltet 91,0 Mio. € Beitrag der nach der Equity-Methode (IFRS-Bilanzierung) ausgewiesenen Beteiligung an der Aurubis AG (1. Halbjahr 2020: 34,0 Mio. €). Die Ergebnisse aus der Bewertung von Derivatepositionen sowie das Zinsergebnis des Cash-Managements des Konzernfinanzkreises lieferten insgesamt einen positiven Beitrag (2,5 Mio. €; 1. Halbjahr 2020: 5,7 Mio. €). Die überwiegend für den Konzern tätigen Dienstleistungsgesellschaften erwirtschafteten erneut ein positives Resultat, konnten jedoch das durch den einmaligen Ertrag aus einem Immobilienverkauf geprägte Ergebnis des Vergleichszeitraumes nicht erreichen.

Finanz- und Vermögenslage

Erläuterungen zur Bilanz

Die Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem 31. Dezember 2020 um 763 Mio. €

Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag um 16 Mio. €. Dabei nahmen die Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen (+ 67 Mio. €) spürbar zu. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (+ 160 Mio. €) rangierten im Berichtszeitraum annähernd auf dem Niveau der planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens (- 150 Mio. €). Daneben waren Abgänge in Höhe von 10 Mio. € zu verzeichnen. Die latenten Ertragsteueransprüche reduzierten sich insbesondere aufgrund verringerter Pensionsrückstellungen (- 77 Mio. €) bedingt durch einen höheren Bewertungszinssatz. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben zum Vergleichsstichtag um 779 Mio. € zugenommen. Dies ist insbesondere auf die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive Vertragsvermögenswerten (+ 505 Mio. €) sowie die deutlich höheren Vorräte (+ 247 Mio. €) zurückzuführen. Daneben nahmen auch die kurzfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte (+ 56 Mio. €) sowie Wertpapiere (+ 50 Mio. €) zu. Dem gegenüber standen jedoch gesunkene Finanzmittel (-77 Mio. €).

Auf der Passivseite verringerten sich bei einem gegenüber dem Jahresende höheren Pensionszinssatz von 1,4% (31.12.2020: 1,1%) die Pensionsrückstellungen um -129 Mio. €. Das Eigenkapital legte auch wegen des positiven Ergebnisses erkennbar zu (+ 320 Mio. €). Die Eigenkapitalquote betrug bei gestiegenem Eigenkapital und erhöhter Bilanzsumme weiterhin solide 33,3%. Die langfristigen Schulden bewegten sich insgesamt -136 Mio. € unter dem Vergleichsstichtag, hier spiegeln sich neben den geringeren Pensionsrückstellungen auch gesunkene langfristige Finanzschulden (-12 Mio. €) wider. Die kurzfristigen Schulden nahmen um 580 Mio. € zu. Gegenüber dem Jahresende wurden erheblich höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inklusive Vertragsverbindlichkeiten (+ 537 Mio. €) sowie gestiegene sonstige Verbindlichkeiten (+ 55 Mio. €) und Rückstellungen (+ 17 Mio. €) verzeichnet. Dem entgegen standen geringere kurzfristige Finanzschulden (-34 Mio. €).

Die Nettofinanzposition bewegte sich mit -422 Mio. € auf dem Niveau des Bilanzstichtages zum Jahresende 2020 (- 432 Mio. €). Den Geldanlagen einschließlich Wertpapieren (628 Mio. €; 31.12.2020: 659 Mio. €) standen Verbindlichkeiten von 1.050 Mio. € (31.12.2020: 1.091 Mio. €) gegenüber, davon 845 Mio. € bei Kreditinstituten (31.12.2020: 885 Mio. €). Wie bisher werden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen nicht in der Nettofinanzposition berücksichtigt. Das gesteigerte Geschäftsvolumen zeigt sich zum Bilanzstichtag in den deutlich gestiegenen Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die die Nettofinanzposition erst zum Zahlungszeitpunkt beeinflussen werden.

Nettofinanzposition

Nettofinanzposition = Geldanlagen - Finanzschulden der Nettofinanzposition

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in Mio. € 30.06.2021 31.12.2020
Finanzmittel gemäß Bilanz 544,6 621,4
+ zu Handelszwecken gehaltene Zertifikate 0,0 0,0
+ sonstige Geldanlagen 1) 83,1 37,6
= Geldanlagen 627,7 659,0
Finanzschulden gemäß Bilanz 1.191,4 1.237,7
- Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen, aus Finanzierungen /​ Finanzverkehr
und Sonstiges 141,3 146,9
= Finanzschulden der Nettofinanzposition 1.050,1 1090,7
Nettofinanzposition - 422,5 - 431,7

1 Wertpapiere, Ausleihungen ohne Wertberichtigungen (80,1 Mio. €; Vorjahr: 34,6 Mio. €) und inkl. sonstiger Geldanlagen, die unter den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten ausgewiesen werden (3,0 Mio. €; Vorjahr: 3,0 Mio. €)

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Bei einem Vorsteuerergebnis von 306 Mio. € ergibt sich ein positiver Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 222 Mio. € (Vorjahreszeitraum: - 122 Mio. €). Während das verbesserte Ergebnis den operativen Cashflow positiv beeinflusst, steht diesem der deutliche Anstieg des Working Capitals entgegen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von - 198 Mio. € (Vorjahreszeitraum: - 161 Mio. €) spiegelt den restriktiveren Umgang mit neuen Investitionen bei gleichzeitigem Fortschritt der beiden großen strategischen Projekte wider und beinhaltet überwiegend die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen (- 156 Mio. €; Vorjahreszeitraum: - 198 Mio. €). Daneben wurde in langfristige Geldanlagen investiert (-50 Mio. €).

Rückzahlungen von Krediten und Zinsauszahlungen führten zu einem negativen Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit (- 106 Mio. €; Vorjahreszeitraum: - 13 Mio. €).

Wegen des negativen Gesamt-Cashflows verminderte sich der Finanzmittelbestand (545 Mio. €) gegenüber dem 31. Dezember 2020 (621 Mio. €) entsprechend.

Mitarbeiter

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30.06.2021 31.12.2020 Veränderung
Stammbelegschaft 1) 22.414 22.604 - 190
Geschäftsbereich Flachstahl 5.980 5.999 - 19
Geschäftsbereich Grobblech /​ Profilstahl 2.245 2.272 - 27
Geschäftsbereich Mannesmann 4.325 4.366 - 41
Geschäftsbereich Handel 1.936 1.946 - 10
Geschäftsbereich Technologie 5.328 5.433 - 105
Industrielle Beteiligungen /​ Konsolidierung 2.600 2.588 12
Ausbildungsverhältnisse 1.076 1.264 - 188
Passive Altersteilzeit 536 548 - 12
Gesamtbelegschaft 24.026 24.416 - 390

Unter Berücksichtigung der quotalen Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen möglich.

1) ohne Organmitglieder

Am 30. Juni 2021 umfasste die Stammbelegschaft des Salzgitter-Konzerns 22.414 Mitarbeiter und somit 190 Personen weniger als zum Ende des Geschäftsjahres 2020.

Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 169 Ausgebildete übernommen, von denen 124 befristete Verträge erhielten. Gegenläufig wirkten vor allem das Erreichen der Altersgrenze sowie der Eintritt von Beschäftigten in die passive Phase der Altersteilzeit.

Die Gesamtbelegschaft belief sich auf 24.026 Personen.

Die Zahl der Leiharbeitnehmer lag zum 30. Juni 2021 bei 1.003 und damit um 215 Personen über dem Wert des Vorjahresstichtags.

Zum Umgang mit der Corona-Pandemie haben wir neben zahlreichen Maßnahmen zum Gesundheits- und Infektionsschutz bereits 2020 ein flächendeckendes Monitoring-System implementiert und so Transparenz bezüglich des Infektionsgeschehens im gesamten Konzern geschaffen. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern und für die Liquiditätssicherung wird in Teilen des Konzerns weiterhin auf Kurzarbeit zurückgegriffen, wenn auch mit deutlich abnehmender Intensität gegenüber den noch im Sommer 2020 erreichten Höchstständen. Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in den inländischen Konzerngesellschaften 358 Mitarbeiter in Kurzarbeit, vor allem in den Gesellschaften Salzgitter Mannesmann Stahlservice GmbH, Salzgitter Europlatinen GmbH sowie DESMA Schuhmaschinen GmbH.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Geschäftsbereiche gehen, verglichen mit dem Vorjahr, vom nachstehend beschriebenen Verlauf des Geschäftsjahres 2021 aus:

Basierend auf einem hohen Auftragsbestand rechnet das Flachstahlsegment im Jahresverlauf 2021 trotz der andauernden Pandemiesituation mit einer die Kapazität auslastenden Nachfrage sowie einem gegenüber dem Vorjahr signifikant verbesserten, im Mehrjahresvergleich sehr hohen Preisniveau. Auf der Rohstoffseite werden für Eisenerz und Kokskohle erheblich höhere Einsatzkosten prognostiziert. Wegen der ausreichenden Brammenverfügbarkeit im Konzernverbund bleibt ein Hochofen noch bis November außer Betrieb. Unterstützt von weiteren, zusätzlichen Effekten aus dem Maßnahmenprogramm "FitStructure 2.0" gehen wir für den Geschäftsbereich von einem deutlich gestiegenen Umsatz sowie einem sehr erfreulichen Vorsteuergewinn von über 300 Mio. € aus.

Nachdem sich die Aktivitäten auf dem Quartoblechmarkt im zweiten Quartal weiter erhöht haben, rechnen wir im Geschäftsbereich Grobblech/​Profilstahl für das verbleibende Jahr mit einer stabil guten Nachfrage bei steigenden Grobblechimporten. Im zuletzt schwachen internationalen Röhrengeschäft zeichnen sich aufgrund diverser Projekte erste Belebungen ab. Ob diese Entwicklungen eine generelle Trendwende darstellen, ist noch nicht absehbar. Für das Profilstahlgeschäft prognostizieren wir weiterhin ein grundsätzlich auf Kurzfristigkeit ausgerichtetes, volatiles Marktumfeld, auch wenn aktuell eine etwas längerfristige Belegung der Anlagen sichergestellt werden kann. Für den Geschäftsbereich gehen wir - dank der verbesserten Marktlage sowie weiteren Effizienzgewinnen aus der Umsetzung von "FitStructure 2.0" - von einer sich im weiteren Jahresverlauf sukzessiv verbessernden Situation aus. Insofern erwarten wir einen gegenüber Vorjahr merklich gesteigerten Umsatz sowie eine Rückkehr in die Gewinnzone.

Der Geschäftsbereich Mannesmann verzeichnet 2021 im Vergleich zu dem von den Corona-Auswirkungen beeinflussten Vorjahr eine verbesserte Marktlage, insbesondere im Präzisrohrbereich. Jedoch herrscht - trotz der Grundlast sichernden Produktion des Auftrages "Qatargas" im deutschen Werk der EUROPIPE-Gruppe - im Großrohrgeschäft nach wie vor eine unzureichende Nachfrage. Die Buchungslage bei der Mannesmann Grossrohr GmbH dürfte sich gleichwohl in der zweiten Jahreshälfte verbessern. Im Segment der mittleren Leitungsrohre erwarten wir ebenfalls eine wieder anziehende Mengenentwicklung. Die Präzisrohrgesellschaften starteten mit einem sehr guten Auftragsbestand infolge der wiederbelebten Nachfrage, insbesondere aus der Automobilindustrie, in das Jahr und verzeichnen eine Fortsetzung der erfreulichen Markterholung. Im Edelstahlrohrbereich antizipieren wir ebenfalls einen Nachfragezuwachs. Insgesamt prognostizieren wir für den Geschäftsbereich deutlich steigende Absatzmengen und - in Verbindung mit gestiegenen Vormaterialpreisen - ein erhöhtes Umsatzniveau. Unterstützt durch weitere maßnahmenbedingte Einsparungen ergibt sich ein sichtbar verbessertes, jedoch weiterhin negatives Vorsteuerresultat.

Der Geschäftsbereich Handel antizipiert eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung für seine Gesellschaften, auch wenn die außerordentlich gute Ergebnislage des ersten Halbjahres in diesem Umfang nicht für das gesamte Jahr zu erwarten ist. Wir gehen davon aus, dass die Wachstumsraten der Verkaufspreise zurückgehen und letztere auf hohem Niveau verbleiben. Durch steigende Bestandsbewertungen dürfte sich somit das sehr gute Ergebnisniveau des ersten Halbjahres, insbesondere im lagerhaltenden Handel, zum Ende des Geschäftsjahres hin normalisieren. Im internationalen Trading wird trotz der weiterhin schwierigen Handelsbedingungen mit einer Zunahme der Versandmenge gerechnet. Insgesamt erwarten wir für das Segment spürbar gesteigerte Absatz- und Umsatzwerte, die in einem erheblich über dem Vorjahr auskommenden Ergebnis vor Steuern resultieren.

Infolge hoher Auftragszuläufe zum Jahresende 2020 und einem über dem Vergleichszeitraum liegenden Auftragseingang in den ersten sechs Monaten 2021 prognostizieren die Gesellschaften des Geschäftsbereiches Technologie auch für das zweite Halbjahr eine anhaltend gute Auftragslage. Mit der konsequenten Weiterführung des Effizienz- und Wachstumsprogramms "KHS Future" sowie der Vermarktung innovativer Neuprodukte erwarten wir für die KHS-Gruppe eine weiter verbesserte Profitabilität bei gleichzeitig beachtlichem Auftragseingangs- und Umsatzzuwachs. Insbesondere die Erschließung von Marktanteilen im Standardgeschäft soll den positiven Pfad unterstützen. Die beiden DESMA-Spezialmaschinenbauer antizipieren eine spürbare Markterholung und eine - auch dank der eingeleiteten Kostensenkungsprogramme - erkennbar verbesserte Ertragslage. Für den gesamten Geschäftsbereich wird folglich mit einem über dem Vorjahr liegenden Umsatz sowie einem erheblich gesteigerten Vorsteuergewinn gerechnet, der von Einmaleffekten positiv beeinflusst wird.

Unter dem Vorbehalt einer trotz latenter Corona-Krise stabilen Marktentwicklung in der zweiten Jahreshälfte bestätigen wir die im Juni angehobene Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 und rechnen für den Salzgitter-Konzern mit:

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einem auf mehr als 9 Mrd. € gesteigerten Umsatz,

einem Vorsteuergewinn zwischen 400 Mio. € und 600 Mio. € sowie

einer sichtbar über dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE).

Wir weisen darauf hin, dass darüber hinaus Chancen und Risiken aus aktuell nicht absehbaren Erlös-, Vormaterialpreis- und Beschäftigungsentwicklungen sowie Veränderungen von Währungskursen den Verlauf des Geschäftsjahres 2021 noch erheblich beeinflussen können. Die hieraus resultierende Schwankungsbreite des Konzernergebnisses vor Steuern kann ein beträchtliches Ausmaß sowohl in negativer als auch in positiver Richtung annehmen.

Risikomanagement

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des Salzgitter-Konzerns gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2020.

Obwohl die Wirtschaftsinstitute Wachstumsraten von drei bis vier Prozent in den nächsten zwei Jahren erwarten, weisen sie dennoch auf konjunkturelle Risiken hin. Die Kombination aus Materialknappheit in verschiedenen Branchen - insbesondere Baustoffe und Halbleiterindustrie - und die Sorge um neuerliche Corona-Beschränkungen könnte ein abruptes Abbremsen der wirtschaftlichen Erholung und somit Auswirkungen auch auf die Stahlindustrie haben.

Bereits 2020 haben wir in Folge der Corona-Pandemie ein umfangreiches Maßnahmenprogramm zur Ergebnis- und Liquiditätssicherung initiiert, das in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung kurzfristig und zielgerichtet angewendet werden kann. Trotz der guten ökonomischen Lage agieren wir in einer Phase mit eingeschränkter Planungssicherheit. Wir sehen uns in der aktuellen Situation dennoch gut gerüstet, diese Situation deutlich erhöhter Anforderungen an das Chancen- und Risikomanagement zu meistern. Unsere risikobewusste und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik sowie die solide Aufstellung des Salzgitter-Konzerns sind Basis für diese Einschätzung.

Für den Salzgitter-Konzern ist die Entwicklung der Preise auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten, der Energiepreise und der Währungskurse (vor allem USD/​EUR) besonders bedeutend. Ergebniseffekte für Risiken hieraus sind im laufenden Jahr in den Gesellschaften - soweit abschätzbar - einbezogen worden. Um darüberhinausgehende Geschäftsrisiken zu minimieren, beobachten wir die jeweiligen Trends und lassen sie in die Risikoprognosen einfließen. Dies gilt auch für eventuelle finanzielle oder politisch bedingte Restriktionen des Auslandsgeschäfts.

Branchenspezifische Risiken

Zum Schutz des EU-Stahlmarktes vor Umlenkungen von Stahleinfuhren im Zuge der US-Sonderzölle auf Stahl hat die EU-Kommission im Juli 2018 Schutzmaßnahmen (Safeguards) in Form von Zollkontingenten erlassen. Im Juni 2021 haben die EU-Mitgliedstaaten beschlossen, die Safeguards in bestehender Form um weitere drei Jahre zu verlängern. Somit sind drastische Einfuhranstiege im Zuge der konjunkturellen Erholung in der Breite zunächst abgewendet. Allerdings hat die EU-Kommission mehrere konditionale Reviews vorgesehen, die sowohl die Form der Maßnahmen als auch ihr Bestehen überprüfen werden. Insofern könnten die Safeguards bereits im Sommer 2022 auslaufen.

Neben der EU haben auch zahlreiche Drittstaaten mit eigenen Schutzmaßnahmen auf die 2018 eingeführten US-Einfuhrzölle für Stahlprodukte reagiert. Dadurch werden Exporte erschwert und zusätzliche Umlenkungen in den EU-Markt drohen. Von neuen Handelsschutzmaßnahmen, wie Antidumpingzöllen, sind einige Konzernunternehmen - wie beispielsweise aus dem Geschäftsbereich Grobblech/​Profilstahl in Kanada - auch direkt betroffen.

Mit Beginn der zweiten Jahreshälfte 2021 werden sich weitere handelspolitische Risiken einstellen. In den Jahren 2016 und 2017 wurden zahlreiche Handelsschutzmaßnahmen - insbesondere gegen China - erlassen. Diese laufen entweder nach fünf Jahren aus oder können nach Antrag der EU-Produzenten und Prüfung der EU-Kommission um weitere fünf Jahre verlängert werden. Es besteht ein Risiko, dass die EU-Kommission bestehende Handelsschutzmaßnahmen nicht verlängert und Exporte aus den betroffenen Ländern wieder ungehindert auf den EU-Markt kommen können.

Weitere Risiken ergeben sich aus Versuchen von Importeuren, bestehende Handelsschutzmaßnahmen zu umgehen und sie somit unwirksam zu machen. Um derartigen Praktiken entgegenzuwirken, werden die Warenströme kontinuierlich überwacht und potentielle Verstöße über den Europäischen Stahlverband Eurofer an die EU-Kommission und die EU-Korruptionsbekämpfungsbehörde OLAF weitergeleitet.

Hinsichtlich einer Rücknahme der US-232-Maßnahmen auf Stahleinfuhren wird es im Laufe der zweiten Jahreshälfte zu Verhandlungen zwischen den USA und der EU kommen. Bislang sind keine Hinweise auf ein Abschaffen der Sonderzölle in den USA bekannt.

Die Sanktionspolitik der USA sorgt weiterhin für Risiken hinsichtlich zukünftiger Geschäftstätigkeit - unter anderem mit Russland und dem Iran. Im März haben die USA neue Sanktionen aufgrund des Falls Nawalny gegen Russland verhängt. Potentielle Geschäfte werden vorab extern geprüft.

Mögliche Belastungen aus diesen Themenfeldern werden in regelmäßigen Forecasts in der Konzernergebnisvorschau berücksichtigt.

Zwischenabschluss

I. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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in Mio. € Q2 2021 Q2 2020 H1 2021 H1 2020
Umsatzerlöse 2.341,4 1.522,7 4.435,5 3.631,0
Bestandsveränderungen /​ andere aktivierte Eigenleistungen 106,4 - 20,7 88,2 - 57,2
Gesamtleistung 2.447,8 1.502,0 4.523,7 3.573,8
Sonstige betriebliche Erträge 60,1 42,9 174,9 132,9
Materialaufwand 1.592,7 994,6 2.925,8 2.373,3
Personalaufwand 446,9 407,0 871,2 846,0
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 75,6 74,6 149,9 148,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen 244,2 201,2 509,3 462,1
Ergebnis aus Wertminderung und Wertaufholung von finanziellen Vermögenswerten 4,9 - 6,5 3,5 - 8,9
Beteiligungsergebnis 0,6 2,1 0,6 2,1
Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 46,3 51,6 82,5 33,3
Finanzierungserträge 1,6 1,5 3,5 3,9
Finanzierungsaufwendungen 13,4 12,6 26,6 34,8
Ergebnis vor Steuern (EBT) 188,4 - 96,4 305,7 - 127,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 34,3 4,6 75,1 16,9
Konzernergebnis 154,1 - 101,0 230,6 - 144,7
Anteil der Aktionäre der Salzgitter AG 152,4 - 101,4 227,3 - 146,1
Minderheitenanteil 1,6 0,5 3,3 1,4
Gewinnverwendung
Konzernergebnis 154,1 - 101,0 230,6 - 144,7
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr - - - 12,1
Anteil fremder Gesellschafter am Konzernergebnis 1,6 0,5 3,3 1,4
Dividendenzahlung - - - -
Entnahme aus (+)/​Einstellung in (-) andere Gewinnrücklagen - 152,4 101,4 - 227,3 146,1
Bilanzgewinn der Salzgitter AG 0,0 0,0 0,0 12,1
Ergebnis je Aktie (in €) - unverwässert 2,82 - 1,88 4,20 - 2,70
Ergebnis je Aktie (in €) - verwässert - - 1,88 - - 2,70

II. Gesamtergebnisrechnung

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in Mio. € Q2 2021 H1 2021 Q2 2020 H1 2020
Konzernergebnis 154,1 230,6 - 101,0 - 144,7
Reklassifizierbare Gewinne und Verluste
Wertänderungen aus der Währungsumrechnung 0,3 9,5 - 3,2 - 16,7
Wertänderungen aus Cashflow-Hedges 15,8 5,8 5,0 - 10,3
Zeitwertänderungen 16,1 2,5 4,1 - 11,6
Erfolgswirksame Realisierung - 0,2 3,3 0,9 1,2
Latente Steuern - - -
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen - 3,7 0,6 - 6,0 - 3,2
Zeitwertänderungen - 4,5 - 4,5 - 4,9 - 4,9
Erfolgswirksame Realisierung - - -
Währungsumrechnung - 1,0 3,4 - 1,4 1,4
Latente Steuern 1,7 1,7 0,3 0,3
Latente Steuern auf sonstige erfolgsneutrale Veränderungen 0,3 - 0,7 - 0,1 - 0,3
Zwischensumme 12,7 15,2 - 4,3 - 30,5
Nicht reklassifizierbare Gewinne und Verluste
Wertänderungen aus erfolgsneutral zum Fair Value bewerteten Eigenkapitalinstrumenten - - - -
Zeitwertänderungen - - - -
Latente Steuern - - - -
Neubewertungen - 0,4 81,7 - 82,3 27,9
Neubewertung Pensionen - 0,2 106,9 - 106,4 36,4
Latente Steuern - 0,2 - 25,2 24,1 - 8,4
Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 1,9 1,9 10,9 10,9
Zwischensumme 1,5 83,6 - 71,4 38,8
Sonstiges Ergebnis 14,2 98,8 - 75,7 8,3
Gesamtergebnis - 168,3 329,4 - 176,6 - 136,4
Auf die Aktionäre der Salzgitter AG entfallendes Gesamtergebnis 166,6 326,1 - 177,1 - 137,8
Auf Anteile Fremder entfallendes Gesamtergebnis 1,6 3,3 0,5 1,4
168,2 329,4 - 176,6 - 136,4

III. Konzernbilanz

Aktiva in Mio. €

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30.06.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 215,0 223,1
Sachanlagen 2.209,0 2.200,5
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 80,8 81,5
Finanzielle Vermögenswerte 53,1 54,6
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 1.236,5 1.169,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9,4 11,0
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 18,3 22,3
Ertragssteuererstattungsansprüche 2,2 0,5
Latente Ertragsteueransprüche 404,7 481,9
4.229,0 4.244,5
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 2.181,1 1.933,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.416,0 923,9
Vertragsvermögenswerte 313,3 300,2
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 244,2 188,3
Ertragsteuererstattungsansprüche 21,2 23,7
Wertpapiere 49,9 0,0
Finanzmittel 544,6 621,4
4.770,3 3.991,2
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 1,4 1,7
4.771,7 3.992,9
9.000,7 8.237,4

Passiva in Mio. €

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30.06.2021 31.12.2020
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 161,6 161,6
Kapitalrücklage 257,0 257,0
Gewinnrücklagen 2.902,9 2.594,5
Andere Rücklagen 37,7 26,4
Bilanzgewinn 0,0 0,0
3.359,2 3.039,5
Eigene Anteile - 369,7 - 369,7
2.989,5 2.669,8
Anteil fremder Gesellschafter am Eigenkapital 9,0 9,1
2.998,5 2.678,9
Langfristige Schulden
Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 2.170,1 2.298,6
Latente Ertragsteuerschulden 73,6 73,9
Ertragsteuerschulden 30,4 30,4
Sonstige Rückstellungen 274,5 267,1
Finanzschulden 737,3 749,4
Sonstige Verbindlichkeiten 54,3 57,1
3.340,2 3.476,4
Kurzfristige Schulden
Sonstige Rückstellungen 227,0 210,4
Finanzschulden 454,1 488,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.231,4 802,4
Vertragsverbindlichkeiten 381,0 272,8
Ertragsteuerschulden 10,9 5,5
Sonstige Verbindlichkeiten 357,6 302,8
2.662,0 2.082,1
9.000,7 8.237,4

IV. Kapitalflussrechnung

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in Mio. € H1 2021 H1 2020
Ergebnis vor Steuern (EBT) 305,7 - 127,8
Abschreibungen (+) /​ Zuschreibungen (-) auf langfristige Vermögenswerte 149,5 148,5
Gezahlte (-) /​ erhaltene (+) Ertragsteuern - 10,1 - 5,1
Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+)/​ Erträge (-) 10,9 37,5
Zinsaufwendungen 26,5 32,7
Gewinn (-) /​ Verlust (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 0,8 - 12,1
Zunahme (-) /​ Abnahme (+) der Vorräte - 238,4 189,9
Zunahme (-) /​Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
- 535,8 - 0,1
Zahlungswirksamer Verbrauch der Rückstellungen ohne Verbrauch der Ertragsteuerrückstellungen - 94,0 - 110,2
Zunahme (+)/​Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
607,0 - 275,0
Mittelabfluss /​-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 222,1 - 121,5
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition
gehaltenen Immobilien
4,3 23,2
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien
- 156,4 - 198,3
Einzahlungen aus Geldanlagen - 9,9
Auszahlungen für Geldanlagen - 50,0 -
Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten 4,4 5,7
Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte - 0,0 - 1,7
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit - 197,7 - 161,1
Auszahlungen an Unternehmenseigner - -
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzverbindlichkeiten 4,3 165,5
Rückzahlungen von Krediten und anderen Finanzverbindlichkeiten - 76,1 - 14,7
Zinsauszahlungen - 33,7 - 14,1
Mittelabfluss /​-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit - 105,5 - 12,5
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 621,4 700,5
Wechselkursänderungen des Finanzmittelbestandes 4,3 - 3,9
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes - 81,1 - 295,1
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 544,6 401,5

V. Veränderung des Eigenkapitals

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in Mio. € Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Eigene
Anteile
Gewinn-
rücklagen
Andere Rücklagen aus
Währungs-
umrechnung
Cashflow-
Hedges
Stand 31.12.2019 161,6 257,0 - 369,7 2.845,2 - 1,1 1,1
Gesamtergebnis - - - 27,6 - 16,6 - 10,3
Umgliederung Basis-Adjustment - - - - - - 2,9
Dividende - - - - - -
Einstellung(+)/​Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - - - 146,1 - -
Sonstiges - - - - - -
Stand 30.06.2020 161,6 257,0 - 369,7 2.726,6 - 17,7 - 12,1
Stand 31.12.2020 161,6 257,0 - 369,7 2.594,4 - 33,9 18,5
Gesamtergebnis - - - 81,0 9,5 5,8
Umgliederung Basis-Adjustment - - - - - - 6,6
Dividende - - - - - -
Einstellung(+)/​Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - - 227,3 - -
Sonstiges - - - 0,2 - -
Stand 30.06.2021 161,6 257,0 - 369,7 2.902,9 - 24,5 17,7


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in Mio. € Andere Rücklagen aus Bilanzgewinn Anteil der
Aktionäre der
Salzgitter AG
Minderheiten-
anteil
Eigenkapital
zur Veräußerung
verfügbaren
finanziellen
Vermögenswerten
Anteilen
an nach der
Equity-Methode
bilanzierten
Unternehmen
Stand 31.12.2019 17,9 5,0 12,1 2.929,0 9,6 2.938,6
Gesamtergebnis - 7,7 - 146,1 - 137,8 1,4 - 136,4
Umgliederung Basis-Adjustment - - - - 2,9 - - 2,9
Dividende - - - - - 3,8 - 3,8
Einstellung(+)/​Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - 146,1 - - -
Sonstiges - - - - - -
Stand 30.06.2020 17,9 12,7 12,1 2.788,4 7,1 2.795,5
Stand 31.12.2020 18,9 23,1 - 2.669,8 9,1 2.678,9
Gesamtergebnis - 2,5 227,3 326,1 3,3 329,4
Umgliederung Basis-Adjustment - - - - 6,6 - - 6,6
Dividende - - - - - 3,4 - 3,4
Einstellung(+)/​Entnahme(-) Gewinnrücklage im Konzern - - - 227,3 - - -
Sonstiges - - - 0,2 - 0,2
Stand 30.06.2021 18,9 25,7 - 2.989,5 9,0 2.998,5

Anhang

Segmentberichterstattung

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in Mio. € Flachstahl Grobblech /​ Profilstahl Mannesmann
H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020
Außenumsatz 1.198,1 902,8 445,5 363,2 530,4 494,5
Umsatz mit anderen Segmenten 386,9 333,4 438,1 363,1 39,5 58,2
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem
anderen Segment zugeordnet sind
1,9 1,7 0,5 0,4 229,5 139,7
Segmentumsatz 1.587,0 1.237,9 884,1 726,7 799,4 692,3
Zinsertrag (konsolidiert) 0,0 0,1 0,0 0,0 0,4 0,5
Zinsertrag von anderen Segmenten - - - - - -
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem
anderen Segment zugeordnet sind
0,2 0,0 2,2 3,1 1,4 1,5
Segmentzinsertrag 0,3 0,1 2,2 3,1 1,8 2,0
Zinsaufwand (konsolidiert) 5,4 5,7 1,1 0,5 2,9 3,2
Zinsaufwand an andere Segmente - - - - - -
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem
anderen Segment zugeordnet sind
1,7 7,3 0,6 1,7 2,4 3,7
Segmentzinsaufwand 7,1 13,0 1,7 2,2 5,3 6,9
davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen 4,2 5,4 1,0 1,2 1,5 1,9
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte
63,2 68,6 19,0 15,1 28,1 26,0
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
63,2 68,6 19,0 15,1 28,1 26,0
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 174,6 12,4 - 8,5 - 12,7 16,1 8,1
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 111,4 - 56,2 - 27,5 - 27,8 - 12,0 - 17,8
Periodenergebnis des Segments 104,5 - 69,2 - 26,9 - 27,0 - 15,5 - 22,7
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten
Unternehmen
- - - - - 8,6 - 0,7
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 73,7 78,2 34,9 58,3 23,6 23,6


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in Mio. € Handel Technologie Summe der Segmente
H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020
Außenumsatz 1.538,1 1.229,2 639,3 574,6 4.351,4 3.564,3
Umsatz mit anderen Segmenten 18,0 11,0 0,3 0,2 882,9 765,9
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die
nicht einem anderen Segment
zugeordnet sind
0,0 0,0 - - 231,9 141,7
Segmentumsatz 1.556,2 1.240,2 639,5 574,7 5.466,2 4.471,9
Zinsertrag (konsolidiert) 1,2 0,7 0,7 0,5 2,4 1,7
Zinsertrag von anderen Segmenten - - - - - -
Zinsertrag von Konzerngesellschaften,
die nicht einem anderen Segment
zugeordnet sind
5,6 3,3 0,8 0,0 10,2 8,0
Segmentzinsertrag 6,8 4,0 1,6 0,5 12,6 9,7
Zinsaufwand (konsolidiert) 4,7 6,7 1,2 1,7 15,3 17,9
Zinsaufwand an andere Segmente - - - - - -
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften,
die nicht einem anderen Segment
zugeordnet sind
0,1 0,2 0,5 1,0 5,4 13,9
Segmentzinsaufwand 4,8 6,9 1,7 2,7 20,7 31,7
davon Zinsanteil der Zuführungen zu
Pensionsrückstellungen
0,6 0,8 0,7 1,0 8,1 10,3
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
8,3 7,9 13,0 12,9 131,6 130,4
davon planmäßige Abschreibungen auf
Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte
8,3 7,9 13,0 12,9 131,6 130,4
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 155,6 - 5,1 45,6 4,5 383,5 7,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 147,4 - 12,9 32,6 - 8,4 251,9 - 123,2
Periodenergebnis des Segments 149,3 - 15,8 32,5 - 10,6 243,9 - 145,2
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode
bilanzierten Unternehmen
- - - - - 8,6 - 0,7
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte
5,5 21,8 9,7 19,2 147,3 201,2


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in Mio. € Industrielle
Beteiligungen/​Konsolidierung
Konzern
H1 2021 H1 2020 H1 2021 H1 2020
Außenumsatz 84,1 66,7 4.435,5 3.631,0
Umsatz mit anderen Segmenten 393,2 287,6 1.276,1 1.053,5
Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht
einem anderen Segment zugeordnet sind
- - 231,9 141,7
Segmentumsatz 477,3 354,3 5.943,5 4.826,2
Zinsertrag (konsolidiert) 1,1 2,2 3,5 3,9
Zinsertrag von anderen Segmenten 5,4 13,9 5,4 13,9
Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die
nicht einem anderen Segment zugeordnet sind
- - 10,2 8,0
Segmentzinsertrag 6,5 16,1 19,1 25,8
Zinsaufwand (konsolidiert) 11,3 14,8 26,5 32,7
Zinsaufwand an andere Segmente 10,2 8,0 10,2 8,0
Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die
nicht einem anderen Segment zugeordnet sind
- - 5,4 13,9
Segmentzinsaufwand 21,5 22,8 42,1 54,5
davon Zinsanteil der Zuführungen zu
Pensionsrückstellungen
4,4 6,0 12,4 16,2
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte
18,3 18,3 149,9 148,7
davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte
18,3 18,3 149,9 148,7
EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) 95,1 42,5 478,6 49,7
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 76,8 24,2 328,7 - 99,0
Periodenergebnis des Segments 61,8 17,4 305,7 - 127,8
davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode
bilanzierten Unternehmen
91,0 34,0 82,5 33,3
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte
13,0 8,6 160,4 209,9

Grundsätze der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 der Salzgitter AG, Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte Zwischenabschlüsse.

2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurden im Quartalsabschluss zum 30. Juni 2021 unter Beachtung der nachstehenden Ausnahmen grundsätzlich keine Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und Konsolidierungsmethoden vorgenommen.

3. Bei der Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen zum 30. Juni 2021 wurde ein Rechnungszinssatz von 1,4 % zugrunde gelegt (31. Dezember 2020: 1,1 %). Die daraus resultierende Verminderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird im sonstigen Ergebnis erfasst (Neubewertung Pensionen) und führt zu einer korrespondierenden Eigenkapitalerhöhung.

4. Der Ansatz der den Finanzierungsverbindlichkeiten zugeordneten Leasingverbindlichkeiten bestimmt sich als Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. In der Folgebewertung wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeit aufgezinst und erfolgsneutral um die geleisteten Leasingzahlungen vermindert. Die in den Sachanlagen ausgewiesenen Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen angesetzt.

In Übereinstimmung mit den Bilanzierungsregelungen für Leasingverhhältnisse (IFRS 16) sind in der nachfolgenden Darstellung die historischen Anschaffungskosten der Nutzungsrechte sowie Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen:

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in Mio. € 30.06.2021 31.12.2020
Nutzungsrechte an Grundstücken, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118,9 119,4
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen 45,6 39,9
Nutzungsrechte an anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25,0 25,1
Langfristige Vermögenswerte 189,5 184,4
Nutzungsrechte an Grundstücken, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24,3 19,9
Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen 20,7 16,4
Nutzungsrechte an anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16,6 14,6
Abschreibungen 61,6 50,8
Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen 133,5 139,5

Auf die langfristigen Leasingverbindlichkeiten entfallen 108,6 Mio. €. In den ersten sechs Monaten 2021 ergaben sich zudem 13,0 Mio. € Abschreibungen, 1,5 Mio. € Zinsaufwendungen sowie Zahlungsmittelabflüsse von insgesamt 14,4 Mio. €.

5. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Salzgitter AG haben beschlossen, ein weiteres Betriebsgrundstück sowie das dazugehörige Verwaltungsgebäude des Geschäftsbereiches Handel am Standort Hamburg zu verkaufen. Die Abwicklung der Veräußerung wird im Q3 2021 abgeschlossen werden.

Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die Umsätze nach Geschäftsbereichen werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.

2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend IAS 33. Das auf die gewichtete Anzahl von Aktien der SZAG ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich in der Berichtsperiode auf 4,20 €. Eine Verwässerung würde dann eintreten, wenn das Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus Options- und Wandelrechten vermindert wird. Derartige Rechte waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden.

Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Neben den Geschäftsbeziehungen zu vollkonsolidierten Tochtergesellschaften existieren Beziehungen zu Gesellschaften, die als nahestehende Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren sind. Die Kategorie der gemeinschaftlichen Tätigkeiten beinhaltet ausschließlich die Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Duisburg. In der Kategorie der anderen nahestehenden Unternehmen befinden sich die Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen des Landes Niedersachsen.

Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen umfasst im Wesentlichen Lieferungen von Vormaterial zur Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:

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in Mio. € Verkauf von
Waren und
Dienstleistungen
Kauf von
Waren und
Dienstleistungen
Forderungen Verbindlichkeiten
01.01.-30.06.2021 01.01.-30.06.2021 30.06.2021 30.06.2021
Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften 7,7 6,7 4,5 3,1
Gemeinschaftsunternehmen 7,1 0,9 1,1 0,2
Gemeinschaftliche Tätigkeiten 2,9 0,5 27,9 32,9
Assoziierte Unternehmen - 0,9 - 0,7
Andere nahestehende Unternehmen 0,3 0,9 5,2 100,0

Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHG

Der vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."


Salzgitter, im August 2021

Der Vorstand der Salzgitter AG

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Groebler Becker Kieckbusch

Haftungsausschluss

Einige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen beziehungsweise können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen - keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen zu aktualisieren.

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ± einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Der Zwischenbericht der Salzgitter AG steht auch in englischer Sprache zur Verfügung. Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

Impressum und Kontakte

Kontakt

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Eisenhüttenstraße 99
38239 Salzgitter

Postanschrift

38223 Salzgitter

Öffentlichkeitsarbeit

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Telefax: 0 53 41/​21-23 02

Investor Relations

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Telefax: 0 53 41/​21-25 70

Herausgeber

SALZGITTER AG

Konzept und Gestaltung

wirDesign Berlin Braunschweig

Redaktion/​Text

SALZGITTER AG, Investor Relations

Dieser Zwischenbericht wurde mit Unterstützung des Redaktionssystems firesys erstellt.