Salzgitter AktiengesellschaftSalzgitterQuartalsmitteilung 9 Monate 2021Salzgitter-Konzern in Zahlenscrollen
Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS
3) planmäßige und
außerplanmäßige Abschreibungen
4) kurz- und langfristige Bankverbindlichkeiten
5) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und
strukturierten Investments
6) ohne Ausbildungsverhältnisse und ohne
passive Altersteilzeit
7) inkl. Ausbildungsverhältnisse und inkl.
passiver Altersteilzeit
Ertragslage des Konzerns und seiner GeschäftsbereicheErtragslage des Konzernsscrollen
3) inklusive Anlagen, z.B. in Wertpapieren und
strukturierten Investments
Der Salzgitter-Konzern verzeichnete in den ersten neun
Monaten des Geschäftsjahres 2021 604,5 Mio. €
Gewinn vor Steuern (9 Monate 2020: - 224,4 Mio. €).
Haupttreiber hierfür waren die bis in den August
hinein dynamisch anziehenden Erlöse, die sich vor
allem auf die Ergebnisse der Geschäftsbereiche
Flachstahl und Handel auswirkten. Letzterer erzielte das
höchste Quartals- und Neunmonatsergebnis seiner
Geschichte. Die Beteiligung an der Aurubis AG lieferte
abermals einen sehr erfreulichen Ergebnisbeitrag (133,5
Mio. €; 9 Monate 2020: 53,4 Mio. €). Der
Außenumsatz des Salzgitter-Konzerns verbesserte sich
vor allem infolge der positiven Entwicklung der
Walzstahlpreise auf 7.001,7 Mio. € und lag damit
merklich über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode
(9 Monate 2020: 5.264,3 Mio. €). Der Gewinn nach
Steuern betrug 467,7 Mio. € (9 Monate 2020: - 243,0
Mio. €). Hieraus errechnen sich 8,56 € Ergebnis
je Aktie (9 Monate 2020: - 4,54 €) sowie 20,0 %
Verzinsung des eingesetzten Kapitals (9 Monate 2020: - 8,1
%). Die Eigenkapitalquote blieb mit 34,5 % sehr solide. Die
Nettofinanzposition bewegte sich mit - 614,6 Mio. €
aufgrund eines stichtagsbedingten Aufbaus des Working
Capital deutlich unter dem Niveau des Bilanzstichtages zum
Jahresende 2020 (- 431,7 Mio. €).
Sondereffekte / EBT Geschäftsbereiche und Konzernscrollen
scrollen
Geschäftsbereich Flachstahlscrollen
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Entwicklung europäischer StahlmarktNach dem pandemiebedingten Nachfrageeinbruch im Vorjahr
profitierten die europäischen Stahlhersteller vor
allem im ersten Halbjahr 2021 vom kräftigen Aufschwung
der Wirtschaft. Die weltweite Rohstahlerzeugung wie auch
die Produktion der europäischen Werke ist seit Anfang
des Jahres stetig gestiegen, so dass die Kapazitäten
wieder ausgelastet wurden. Nicht nur der Auftragseingang
der Stahlwerke in Europa legte im Berichtszeitraum
erheblich zu, auch die Preise sind signifikant angestiegen.
Die sich immer weiter zuspitzenden Lieferkettenprobleme -
abseits von Stahlprodukten - in der Industrie sowie die
daraus resultierenden Produktionskürzungen
beispielsweise in der Automobilbranche machen sich jedoch
seit Mitte des Quartals auch im Auftragseingang der
Stahlindustrie bemerkbar. So führte der Chipmangel
dazu, dass die Automobilhersteller ihre Abrufe immer weiter
zurücknahmen. Mittlerweile wird die Nachfrage nach
Stahlprodukten stärker durch den weltweiten
Halbleiterengpass als noch durch die Pandemie beeinflusst.
Die zum Schutz des EU-Stahlmarktes erlassenen
Schutzmaßnahmen in Form von Zollkontingenten
(Safeguards) wurden im Juni 2021 in bestehender Form um
weitere drei Jahre verlängert. Somit sind drastische
Einfuhranstiege in der Breite zunächst abgewendet.
Beschaffung
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| Q3 2021 | Q3 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | ||
| Auftragseingang 1) | Tt | 284,4 | 434,3 | 1.385,7 | 1.399,8 |
| Auftragsbestand 1) zum Stichtag | Tt | 319,6 | 287,3 | ||
| Rohstahlerzeugung | Tt | 228,7 | 220,8 | 796,7 | 753,2 |
| Walzstahlproduktion | Tt | 451,4 | 452,8 | 1.501,0 | 1.463,6 |
| Versand 1) | Tt | 457,8 | 432,3 | 1.499,2 | 1.449,4 |
| Segmentumsatz 2) | Mio. € | 503,1 | 306,5 | 1.387,2 | 1.033,3 |
| Außenumsatz | Mio. € | 243,5 | 167,1 | 689,1 | 530,3 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 19,0 | - 37,8 | - 8,0 | - 64,7 |
2) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Die Markterholung der ersten Jahreshälfte 2021 im
Bereich Quartoblech schwächte sich in den
Sommermonaten sukzessive ab. Bei einer in Erwartung
fallender Preise nachlassenden Anfragetätigkeit nahm
der Preisdruck angesichts der wieder aufgebauten, hohen
Lagerbestände und zunehmender Importe bei gleichzeitig
erhöhter Brammenverfügbarkeit zu. Dabei zeigte
sich in Südeuropa aufgrund der schwächeren
Buchungssituation ein erheblich stärkerer Preisdruck
als in Nordeuropa, wo die Auslastung der
Grobblechhersteller noch mit einem auskömmlichen
Vorlauf verbunden war. Seit dem zweiten Quartal 2021 nimmt
der Zulauf an Grobblechimporten aus Drittstaaten deutlich
zu. In den ersten neun Monaten betrug der Importanteil der
Ukraine und Russland rund 65 % an der Gesamtmenge. Indien
hat seine Einfuhren ebenfalls deutlich gesteigert und
beschleunigt und repräsentiert rund 10 % des
Einfuhrmarktes. Lediglich die verlängerten
Safeguardmaßnahmen wirken einem größeren
Anstieg entgegen.
Auf dem europäischen Trägermarkt haben die
niedrigen Lagerbestände, die deutlich anziehenden
Schrottkosten und die damit verbundene Spekulation auf
weitere Preissteigerungen im ersten Halbjahr 2021 für
eine zufriedenstellende Nachfrage gesorgt. Infolge der
starken Nachfrage zu Beginn des Jahres, schwächte sich
der Auftragseingang bis zum Monatsende September deutlich
ab und es wurde spürbar schwieriger die Belegung
sicherzustellen, obwohl sich die reale Nachfrage insgesamt
nicht verändert hat. Hintergrund war das spekulative
Kaufverhalten sowohl des lagerhaltenden Handels als auch
der Endverbraucher: Es wurde davon ausgegangen, dass die
verfügbaren Mengen immer knapper werden, somit geringe
Versorgungssicherheit besteht und sich die Preise aufgrund
der stabilen Nachfrage weiter deutlich erhöhen werden.
Dieses Szenario ist jedoch nicht eingetreten. Die erwartete
Bestandsreduzierung im August fand nicht statt und blieb
auch im September aus. Der Lagerabsatz befand sich vielmehr
weiterhin auf einem schwachen Niveau, zudem haben alle
Produzenten nach den Sommerstillständen wieder
produziert und große Mengen ausgeliefert. Dies hat zu
einem weiteren Anwachsen der Bestände beim
lagerhaltenden Handel geführt.
Der deutsche Stahlschrottmarkt zeigte sich zu Beginn des
Berichtszeitraums volatil. Seit Mitte des zweiten Quartals
führten die robuste Nachfrage der deutschen
Stahlhersteller und der zunehmende Schrottbedarf aus dem
Tiefseemarkt bei einer anhaltend schlechten
Verfügbarkeit an Stahlneuschrott zu spürbaren
Preiserhöhungen. Im Sommerquartal war die
Preisentwicklung von einer hohen Bandbreite geprägt,
wobei die Differenz zwischen dem stark nachgefragten Neu-
und dem exportabhängigen Altschrott erneut auseinander
ging. So lagen die Preissteigerungen für Altschrott
bei etwas über 6 € / t, während bei den
Neuschrotten über 25 €/ t verzeichnet wurden. Im
August und September fiel die Schrottnachfrage wegen der
Sommerstillstände merklich geringer aus. Auch den
türkischen Schrottverbrauchern gelang es in diesen
Monaten, ihren guten Bedarf aufgrund des vorhandenen
Angebotsüberhangs - vor allem aus dem
US-amerikanischen und baltischen Raum - zu günstigeren
Konditionen einzudecken. Dadurch gerieten die Schrottpreise
in Deutschland deutlich unter Druck und gaben je nach Sorte
in der Spitze um bis zu 72 € / t nach.
Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Grobblech/ Profilstahl bewegte sich zum Berichtsstichtag
aufgrund der deutlich nachgebenden Orderaktivität im
dritten Quartal auf dem Vorjahresniveau. Der
Auftragsbestand übertraf den niedrigen Vergleichswert.
Die Rohstahlerzeugung und Walzstahlproduktion kamen
über dem Level der ersten neun Monate 2020 aus. Auch
Segment- und Außenumsatz waren bei einem leicht
ausgeweiteten Absatz deutlich höher als ein Jahr
zuvor. Die Peiner Träger GmbH (PTG) und die DEUMU
Deutsche Erz und Metall-Union-Gruppe (DMU-Gruppe)
verzeichneten eine preis- und mengenbedingte Steigerung
ihrer Umsätze und erzielten sehr erfreuliche
Vorsteuerresultate. Der Geschäftsbereich verbuchte -
8,0 Mio. € Ergebnis vor Steuern (9 Monate 2020: - 64,7
Mio. €). Dabei übertrafen alle Gesellschaften
ihre Vergleichswerte.
Die Investition "Neue Wärmebehandlungslinie" bei
der ILG dient dazu, das Produktportfolio zu erweitern und
eine stärkere Positionierung im höherwertigen
Gütensegment zu erreichen. Das Kundenfeedback
bestätigt die hohe Produktqualität. Der aktuelle
Fokus im Produktionsbetrieb liegt auf der
Leistungsoptimierung des Durchsatzes, dem Automatikbetrieb
an allen Gewerken sowie der zeitnahen Beprobung, Freigabe
und Versand erzeugter Mengen.
| Q3 2021 | Q3 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | ||
| Auftragseingang | Mio. € | 447,9 | 265,1 | 1.328,8 | 762,9 |
| Auftragsbestand zum Stichtag | Mio. € | 614,7 | 357,7 | ||
| Rohstahlerzeugung Hüttenwerke Krupp Mannesmann (30 %) | Tt | 348,4 | 183,1 | 1.058,6 | 719,0 |
| Versand Rohre 1) | Tt | 104,9 | 87,4 | 297,3 | 300,6 |
| Segmentumsatz 2) | Mio. € | 451,9 | 299,0 | 1.251,3 | 991,3 |
| Außenumsatz | Mio. € | 281,8 | 228,8 | 812,2 | 723,3 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | - 4,6 | - 25,6 | - 20,1 | - 48,3 |
1) Ausweis von nach IFRS 15 bewerteten Mengen
2) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Die spürbare Belebung der Wirtschaft führte zu
einem Nachfrageanstieg, spiegelte sich jedoch nicht eins zu
eins in allen Teilen der Stahlrohrindustrie wider. Im Laufe
des dritten Quartals hat sich die Dynamik angesichts der
globalen Lieferkettenstörungen abgeschwächt. Die
weltweiten Herausforderungen bei der Materialversorgung
waren zuletzt in allen großen Fahrzeugmärkten
spürbar und wirkten sich zunehmend auf die
Produktions-und Absatzmengen der Automobil- und
Zulieferindustrie und damit auf die Auftragseingänge
bei den Präzisrohrherstellern aus. Im Bereich nahtlose
Edelstahlrohre hat das dritte Quartal 2021 den seit
Jahresbeginn positiven Trend der Geschäftsentwicklung
bestätigt. Das Öl- und Gasgeschäft wies
dabei im Berichtszeitraum eine Verschiebung der Nachfrage
auf: So verzeichnete das OCTG-Geschäft eine
temporäre Abkühlung, während eine Erholung
des Prozess- und Offshore-Rohrleitungsgeschäfts
einsetzte. Die Märkte für mittlere Leitungsrohre
waren stark von den hohen Vormaterialpreisen
gekennzeichnet. So sind Projekte in Nord- und
Südamerika zwar weiterhin vorhanden, werden aufgrund
dessen jedoch nicht kurzfristig vergeben. In Europa blieb
die Projektlage insgesamt verhalten, in Deutschland zeigte
sie sich rückläufig. In den Kernmärkten
für Großrohre war weiterhin eine schwierige
Projektsituation zu verzeichnen. So haben die
veränderten energiepolitischen Schwerpunkte der USA in
Verbindung mit dem hohen Stahlpreisniveau zu einer
Investitionszurückhaltung geführt. Neue
Ausschreibungen wurden in Erwartung fallender Stahlpreise
verschoben.
Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Mannesmann lag in den ersten neun Monaten 2021 deutlich
über dem von der Pandemie geprägten Niveau des
Vorjahres. Hierin spiegeln sich insbesondere die
stärkeren Buchungen bei der Präzisrohrgruppe
wider, wenngleich diese im Verlauf des dritten Quartals vor
allem aufgrund des Chipmangels in der Automobilindustrie
spürbar nachließen. Das Segment mittlere
Leitungsrohre, die Edelstahlrohrgruppe und die Mannesmann
Grossrohr GmbH verzeichneten im Berichtszeitraum ebenfalls
eine Zunahme ihrer Ordereingänge. Auch der
Auftragsbestand des Geschäftsbereiches legte
gegenüber dem Vergleichszeitraum sichtbar zu. Bei
einem nahezu stabilen Rohrversand stiegen der Segment- und
Außenumsatz preisbedingt an. Dank der erheblichen
Ergebnisverbesserung der Präzisrohrgruppe und bei
einem positiven Vorsteuerresultat des Segments mittlere
Leitungsrohre verbuchte der Geschäftsbereich
Mannesmann - 20,1 Mio. € Ergebnis vor Steuern (9
Monate 2020: - 48,3 Mio. €).
Außerhalb des Konsolidierungskreises übertraf
der Auftragseingang der EUROPIPE-Gruppe das
Vorjahresniveau. Dies ist vor allem auf die Buchung des
Projektes "Scarborough Woodside" bei der EUROPIPE GmbH im
Berichtszeitraum zurückzuführen. Aufgrund der
spürbar niedrigeren Versandmenge der US-Gesellschaften
blieben Absatz und Umsatz unter den Vergleichswerten.
Entsprechend war auch der at-equity-Beitrag der EP-Gruppe
geringer als in den ersten neun Monaten 2020.
Der Hochlauf der neuen Linie 2 der mexikanischen
Präzisrohrgesellschaft am Standort El Salto wurde
konsequent fortgesetzt. Weitere Musteraufträge
befinden sich derzeit in der finalen Freigabe bei
großen Automobilzulieferern. Bei der
Edelstahlrohrgruppe stand im dritten Quartal die Endabnahme
der bisher größten jemals gebauten
Kaltpilgerstaße am Standort Remscheid im Fokus. Diese
Investition erlaubt den systematischen Ausbau des
Produktportfolios im oberen Abmessungsbereich, welcher
insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen in den
Segmenten Öl & Gas sowie Petrochemie relevant ist.
| Q3 2021 | Q3 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | ||
| Versand | Tt | 910,0 | 636,7 | 2.719,6 | 2.361,1 |
| Segmentumsatz 1) | Mio. € | 1.024,3 | 443,2 | 2.580,5 | 1.683,4 |
| Außenumsatz | Mio. € | 1.008,7 | 438,7 | 2.546,8 | 1.667,9 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 133,1 | - 7,1 | 282,4 | - 22,9 |
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Die ersten neun Monate waren vor allem gekennzeichnet
durch einen merklichen Preisanstieg in allen
Produktkategorien, der sich zum Ende des Berichtszeitraums
abflachte und zu einem hohen, stabilen Preisniveau
führte. Die Nachfragesituation im internationalen
Trading verbesserte sich im dritten Quartal, so dass alle
Bereiche eine spürbare Absatzsteigerung gegenüber
Vorjahr erzielten. Die seit Ende des ersten Quartals
deutlich anziehenden Seefrachtkosten, verbunden mit einer
Verknappung von verfügbaren Frachtkapazitäten,
stellten hingegen eine Ergebnisbelastung für das
internationale Trading dar.
Der Versand des Geschäftsbereiches Handel fiel in
den ersten drei Quartalen 2021 merklich höher aus als
im Vergleichszeitraum. Hierzu trugen sowohl der
lagerhaltende Handel, das internationale Trading als auch
die UES-Gruppe bei. Der Mengenzuwachs wirkte sich in
Verbindung mit gestiegenen Preisen deutlich positiv auf den
Segment- und Außenumsatz aus, der über 50 %
oberhalb der ersten neun Monate 2020 lag. Der Gewinn vor
Steuern übertraf mit 282,4 Mio. € die
Vergleichsperiode erheblich (9 Monate 2020: - 22,9 Mio.
€). Dies ist insbesondere auf Preissteigerungen in
Kombination mit günstigen Einstandspreisen im
lagerhaltenden Bereich und bei der UES-Gruppe
zurückzuführen. Auch das internationale Trading
erreichte ein über dem Vorjahreszeitraum liegendes,
positives Ergebnis. Erträge aus dem Verkauf von zwei
Immobilien in Höhe von 16,7 Mio. € stützten
das Resultat des Geschäftsbereiches zusätzlich.
Investitionsschwerpunkte des Geschäftsbereiches
Handel sind der Erhalt und die Modernisierung bestehender
Anlagen. Darüber hinaus werden die im Rahmen der
Strategie "Salzgitter AG 2021" und "FitStructure 2.0"
angestoßenen Maßnahmen weiterverfolgt. Dabei
stehen Projekte zur Digitalisierung sowie Erweiterungen der
Anarbeitungskapazitäten im europäischen
Lagerhandel und Vertrieb im Fokus.
| Q3 2021 | Q3 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | ||
| Auftragseingang | Mio. € | 410,6 | 283,4 | 1.159,3 | 841,9 |
| Auftragsbestand zum Stichtag | Mio. € | 886,1 | 626,4 | ||
| Segmentumsatz 1) | Mio. € | 340,5 | 279,1 | 980,0 | 853,9 |
| Außenumsatz | Mio. € | 340,3 | 279,1 | 979,5 | 853,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 8,5 | - 3,2 | 40,9 | - 13,8 |
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Laut Statistik des Verbandes Deutscher Maschinen- und
Anlagenbauer e.V. (VDMA) zogen die Auftragseingänge in
den ersten neun Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr
weiter an. Vor allem im Ausland, insbesondere in den
Nicht-Euro-Ländern, zeigte sich ein deutlicher
Zuwachs. Auch die Inlandsnachfrage nahm leicht zu. Im Markt
für Verpackungsmaschinen schlug sich die beschriebene
Dynamik ebenfalls in einer verbesserten Ordertätigkeit
nieder.
Der Auftragseingang des Geschäftsbereiches
Technologie lag mit Abschluss des dritten Quartals 2021
mehr als ein Drittel über dem Vorjahreswert und folgte
damit der Entwicklung des Marktes. Bei der KHS-Gruppe
bewegten sich die Orderzuläufe in den ersten drei
Quartalen dank der anhaltend guten Nachfrage im
Projektgeschäft über dem Vergleichszeitraum.
Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die
Auftragseingänge der Klöckner DESMA
Elastomer-Gruppe (KDE-Gruppe) und der DESMA Schuhmaschinen
GmbH (KDS). Der Auftragsbestand des Geschäftsbereiches
wie auch der Segment- und Außenumsatz übertrafen
das Vorjahresniveau. Gestützt durch den Buchgewinn aus
der Veräußerung des Pouch-Geschäftes war
das Vorsteuerergebnis der KHS-Gruppe erheblich höher
als ein Jahr zuvor. Die KDE-Gruppe konnte ihr positives
Resultat weiter ausbauen, während die KDS den
aufwärtsgerichteten Trend des zweiten Quartals
fortsetzte und zuletzt ebenfalls einen positiven
Ergebnisbeitrag erzielte. Insgesamt verzeichnete der
Geschäftsbereich Technologie einen Gewinn vor Steuern
in Höhe von 40,9 Mio. € (9 Monate 2020: - 13,8
Mio. €).
Die KHS-Gruppe verfolgt nach wie vor konsequent das
umfassende Effizienz- und Wachstumsprogramm "KHS Future".
Mit den Schwerpunkten Kostensenkungen und Ausweitung des
Servicegeschäfts trug es wesentlich zur erzielten
Ergebnissteigerung bei und soll auch künftig die
Entwicklung des Unternehmens im wettbewerbsintensiven und
herausfordernden Marktumfeld stützen.
Der Geschäftsbereich Technologie konzentrierte sich
im Berichtszeitraum auf die Fortsetzung der Ersatz- und
Rationalisierungsmaßnahmen. Um die organisatorischen
Abläufe zu optimieren, wurden außerdem bei der
KHS-Gruppe in Deutschland und in den Auslandsgesellschaften
IT-Projekte durchgeführt. Für den chinesischen
Markt befindet sich ein Investitionsprogramm zur
strategischen Neuausrichtung in der Umsetzung.
| Q3 2021 | Q3 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | ||
| Umsatz 1) | Mio. € | 252,3 | 154,6 | 729,7 | 508,9 |
| Außenumsatz | Mio. € | 38,0 | 37,6 | 122,1 | 104,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 9,8 | 2,8 | 71,6 | 20,2 |
1) inklusive Umsatz mit anderen
Geschäftsbereichen
Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen /
Konsolidierung, der hauptsächlich durch das Halbzeug-
und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und
Konzernfremden generiert wird, legte infolge vermehrter
wirtschaftlicher Aktivitäten im Vergleich zu den
ersten neun Monaten 2020 erheblich zu. Auch der
Außenumsatz erhöhte sich gegenüber dem
Vorjahreszeitraum deutlich.
Der Gewinn vor Steuern (71,6 Mio. €; 9 Monate 2020:
20,2 Mio. €) beinhaltet 133,5 Mio. € Beitrag der
nach der Equity-Methode (IFRS-Bilanzierung) ausgewiesenen
Beteiligung an der Aurubis AG (9 Monate 2020: 53,4 Mio.
€). Die Ergebnisse aus der Bewertung von
Derivatepositionen sowie das Zinsergebnis des
Cash-Managements des Konzernfinanzkreises lieferten im
Saldo einen negativen Beitrag (-2,5 Mio. €; 9 Monate
2020: 1,7 Mio. €). Die überwiegend für den
Konzern tätigen Gesellschaften erwirtschafteten zwar
erneut ein positives Resultat, konnten jedoch das durch den
einmaligen Ertrag aus einem Immobilienverkauf geprägte
Ergebnis des Vergleichszeitraumes nicht ganz erreichen.
Die Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns erhöhte
sich in den ersten neun Monaten 2021 gegenüber dem 31.
Dezember 2020 um 1.305 Mio. €
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen im
Vergleich zum letzten Bilanzstichtag um 36 Mio. €.
Dabei nahmen die Anteile an nach der Equity-Methode
bilanzierten Unternehmen (+ 105 Mio. €) spürbar
zu. Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen (+ 259 Mio. €) lagen im
Berichtszeitraum über dem Niveau der
planmäßigen Abschreibungen des
Anlagevermögens (-220 Mio. €). Daneben waren
Abgänge in Höhe von 19 Mio. € zu
verzeichnen. Die latenten Ertragsteueransprüche (- 91
Mio. €) reduzierten sich unter anderem aufgrund der
unterschiedlichen Bestandsbewertung nach IFRS und nach
Steuerrecht. Die kurzfristigen Vermögenswerte haben
zum Vergleichsstichtag um 1.269 Mio. € zugenommen.
Dies ist insbesondere auf die merklich höheren
Vorräte (+ 763 Mio. €) sowie beträchtlich
gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
inklusive Vertragsvermögenswerten (+ 575 Mio. €)
zurückzuführen. Daneben erhöhten sich die
kurzfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte
(+ 150 Mio. €) sowie Wertpapiere (+ 50 Mio. €).
Dem gegenüber standen jedoch gesunkene Finanzmittel (-
261 Mio. €).
Auf der Passivseite verringerten sich bei einem
verglichen mit dem Jahresende höheren Pensionszinssatz
von 1,4 % (31.12.2020: 1,1%) die
Pensionsrückstellungen um - 140 Mio. €. Das
Eigenkapital legte zudem wegen des positiven Ergebnisses
erkennbar zu (+ 615 Mio. €). Die Eigenkapitalquote
betrug bei gestiegenem Eigenkapital und erhöhter
Bilanzsumme weiterhin solide 34,5 %. Die langfristigen
Schulden bewegten sich insgesamt - 218 Mio. € unter
dem Vergleichsstichtag, hier spiegeln sich neben den
geringeren Pensionsrückstellungen auch gesunkene
langfristige sonstige Verbindlichkeiten (- 51 Mio. €)
und Finanzschulden (- 22 Mio. €) wider. Die
kurzfristigen Schulden nahmen um 907 Mio. € zu.
Gegenüber dem Jahresende wurden signifikant
höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen inklusive Vertragsverbindlichkeiten (+ 698 Mio.
€) sowie gestiegene sonstige Verbindlichkeiten (+ 161
Mio. €) und Rückstellungen (+ 47 Mio. €)
verzeichnet.
Die Nettofinanzposition bewegte sich mit - 615 Mio.
€ aufgrund eines stichtagsbedingten Aufbaus des
Working Capital deutlich unter dem Niveau des
Bilanzstichtages zum Jahresende 2020 (- 432 Mio. €).
Den Geldanlagen einschließlich Wertpapieren (441 Mio.
€; 31.12.2020: 659 Mio. €) standen
Verbindlichkeiten von 1.056 Mio. € (31.12.2020: 1.091
Mio. €) gegenüber, davon 851 Mio. € bei
Kreditinstituten (31.12.2020: 885 Mio. €). Wie bisher
werden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus
Leasingverhältnissen nicht in der Nettofinanzposition
berücksichtigt. Das gesteigerte Geschäftsvolumen
zeigt sich zum Bilanzstichtag in den deutlich gestiegenen
Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen, die die Nettofinanzposition
erst zum Zahlungszeitpunkt beeinflussen werden.
Bei einem Vorsteuerergebnis von 605 Mio. € ergibt
sich ein positiver Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit von 123 Mio. €
(Vorjahreszeitraum: - 97 Mio. €). Während das
verbesserte Ergebnis den operativen Cashflow positiv
beeinflusst, steht diesem der deutliche Anstieg des Working
Capital entgegen.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von
- 270 Mio. € (Vorjahreszeitraum: - 229 Mio. €)
spiegelt den Fortschritt der beiden großen
strategischen Projekte neben dem regelmäßigen
Investitionsbedarf wider und beinhaltet überwiegend
die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle
Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen (- 247
Mio. €; Vorjahreszeitraum: - 269 Mio. €). Daneben
wurde in Geldanlagen investiert (- 50 Mio. €).
Rückzahlungen von Krediten und Zinsauszahlungen
führten zu einem negativen Mittelabfluss aus der
Finanzierungstätigkeit (- 122 Mio. €;
Vorjahreszeitraum: - 28 Mio. €).
Wegen des negativen Gesamt-Cashflows verminderte sich
der Finanzmittelbestand (360 Mio. €) gegenüber
dem 31. Dezember 2020 (621 Mio. €) entsprechend.
| 30.09.2021 | 31.12.2020 | Veränderung | |
| Stammbelegschaft 1) | 22.411 | 22.604 | - 193 |
| Geschäftsbereich Flachstahl | 5.982 | 5.999 | - 17 |
| Geschäftsbereich Grobblech / Profilstahl | 2.241 | 2.272 | - 31 |
| Geschäftsbereich Mannesmann | 4.346 | 4.366 | - 20 |
| Geschäftsbereich Handel | 1.949 | 1.946 | 3 |
| Geschäftsbereich Technologie | 5.283 | 5.433 | - 150 |
| Industrielle Beteiligungen/Konsolidierung | 2.610 | 2.588 | 22 |
| Ausbildungsverhältnisse | 1.369 | 1.264 | 105 |
| Passive Altersteilzeit | 558 | 548 | 10 |
| Gesamtbelegschaft | 24.338 | 24.416 | - 78 |
Unter Berücksichtigung der quotalen
Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen
möglich.
Am 30. September 2021 umfasste die Stammbelegschaft des
Salzgitter-Konzerns 22.411 Mitarbeiter und somit 193
Personen weniger als zum Ende des Geschäftsjahres
2020.
Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 217 Ausgebildete
übernommen, von denen 163 befristete Verträge
erhielten. Gegenläufig wirkten vor allem das Erreichen
der Altersgrenze sowie der Eintritt von Beschäftigten
in die passive Phase der Altersteilzeit.
Die Gesamtbelegschaft belief sich auf 24.338 Personen.
Die Zahl der Leiharbeitnehmer lag zum 30. September 2021
bei 996 und damit um 125 Personen über dem Wert des
Vorjahresstichtags.
Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in den
inländischen Konzerngesellschaften 230 Mitarbeiter in
Kurzarbeit, vor allem in den Gesellschaften Salzgitter
Mannesmann Forschung GmbH, Salzgitter Europlatinen GmbH,
Salzgitter Automotive Engineering GmbH & Co. KG sowie
den Gesellschaften der Salzgitter Hydroforming-Gruppe.
Die Geschäftsbereiche gehen, verglichen mit dem
Vorjahr, vom nachstehend beschriebenen Verlauf des
Geschäftsjahres 2021 aus:
Bis zum Jahresende 2021 und auch darüber hinaus
sehen wir uns konfrontiert mit den Auswirkungen aus den
Störungen der globalen Liefer- und Logistikketten. Die
grundsätzlich vorhandene Nachfrage spiegelt sich in
unserem hohen Auftragsbestand für das
Flachstahlsegment wider. Abgerufen wird dieser insbesondere
im Automotivebereich wegen des Chipmangels jedoch nur
anteilig. Gleichwohl und ungeachtet der Saisonalität
zum Jahresende, wird die Kapazität noch gut
ausgelastet sein. Gegenüber dem Vorjahr sehen wir
weiterhin ein signifikant verbessertes, im
Mehrjahresvergleich sehr hohes Preisniveau. Auf der extrem
volatilen Rohstoff- und Energieseite werden für
Eisenerz und Kokskohle beziehungsweise Strom und Erdgas
erheblich höhere Einsatzkosten prognostiziert.
Unterstützt von weiteren, zusätzlichen Effekten
aus dem Maßnahmenprogramm "FitStructure 2.0" gehen
wir für den Geschäftsbereich Flachstahl von einem
deutlich gestiegenen Umsatz sowie einem sehr erfreulichen
Vorsteuergewinn von über 300 Mio. € aus.
Nachdem sich die Aktivitäten auf dem
Quartoblechmarkt im zweiten Quartal weiter erhöht
haben, schwächten sich diese in den Sommermonaten
sukzessive ab. Wir rechnen im Geschäftsbereich
Grobblech / Profilstahl für das verbleibende Jahr mit
einer stabilen Nachfrage auf dem zuletzt verzeichneten
Niveau bei steigenden Grobblechimporten. Im schwachen
internationalen Röhrengeschäft zeichnen sich
aufgrund diverser Projekte erste Belebungen ab. Ob diese
Entwicklungen eine generelle Trendwende darstellen, ist
noch nicht absehbar. Für das Profilstahlgeschäft
prognostizieren wir weiterhin ein grundsätzlich auf
Kurzfristigkeit ausgerichtetes, volatiles Marktumfeld.
Für den Geschäftsbereich gehen wir - dank der
verbesserten Marktlage, ersten positiven Effekten aus der
Inbetriebnahme der neuen Wärmebehandlungslinie sowie
weiteren Effizienzgewinnen aus der Umsetzung von
"FitStructure 2.0" - von einer sich zunehmend verbessernden
Situation aus. Insofern erwarten wir einen gegenüber
Vorjahr merklich gesteigerten Umsatz sowie eine
Rückkehr in die Gewinnzone.
Der Geschäftsbereich Mannesmann verzeichnet 2021 im
Vergleich zu dem von den Corona-Auswirkungen beeinflussten
Vorjahr eine verbesserte Marktlage, insbesondere im
Präzisrohrbereich. Der Chipmangel in der
Automobilindustrie sowie die Erwartung fallender
Stahlpreise machen sich jedoch seit dem Spätsommer in
den Buchungen bemerkbar. Im Großrohrbereich herrscht
- trotz der Grundlast sichernden Produktion des Auftrages
"Qatargas" im deutschen Werk der EUROPIPE-Gruppe (EP) -
nach wie vor eine unzureichende Nachfrage. Für das
nächste Jahr hat EP hat einen Großauftrag vom
australischen Unternehmen Woodside gebucht. Sie wird knapp
300.000 Tonnen Großrohre für die geplante
"Scarborough Gas Pipeline" liefern. Im Segment der
mittleren Leitungsrohre zeigte sich in der ersten
Jahreshälfte eine verbesserte Marktlage, die sich ab
dem dritten Quartal deutlich abschwächt. Insgesamt
wird dennoch eine erhöhte Mengenentwicklung erwartet.
Die Einigung der USA mit der EU im Streit um die
US-Section-232 Sonderzölle auf die Einführung von
zollfreien Einfuhrquoten dürfte frühstens ab dem
ersten Quartal 2022 einen positiven Beitrag insbesondere im
Segment der mittleren Leitungsrohre bringen. Die
Präzisrohrgesellschaften starteten mit einem sehr
guten Auftragsbestand in das Jahr. Die wiederbelebte
Nachfrage, insbesondere aus der Automobilindustrie, setzte
sich bis in den Sommer fort, ließ danach aber
merklich nach. Im Edelstahlrohrbereich hingegen
antizipieren wir einen anhaltenden Nachfragezuwachs.
Insgesamt prognostizieren wir für den
Geschäftsbereich deutlich steigende Absatzmengen und -
in Verbindung mit gestiegenen Vormaterialpreisen - ein
erhöhtes Umsatzniveau. Unterstützt durch weitere
maßnahmenbedingte Einsparungen ergibt sich ein
sichtbar verbessertes, jedoch weiterhin negatives
Vorsteuerresultat.
Der Geschäftsbereich Handel antizipiert eine
weiterhin positive Geschäftsentwicklung für seine
Gesellschaften, auch wenn die außerordentlich gute
Ergebnislage der ersten neun Monate für das letzte
Quartal in diesem Umfang nicht zu erwarten ist. Wir gehen
davon aus, dass sich die Verkaufspreise auf hohem Niveau
stabilisieren. Durch steigende Bestandsbewertungen
dürfte sich somit das, in den ersten drei Quartalen
hervorragende, Ergebnisniveau im Schlussquartal
normalisieren. Im internationalen Trading wird, trotz der
weiterhin schwierigen Handelsbedingungen, mit einer
erneuten Zunahme der Versandmenge gerechnet. Insgesamt
erwarten wir für das Segment spürbar gesteigerte
Absatz- und Umsatzwerte, die in einem erheblich über
dem Vorjahr auskommenden Ergebnis vor Steuern resultieren.
Basierend auf den über dem Vergleichszeitraum
liegenden Auftragseingängen in den ersten neun Monaten
2021 prognostizieren die Gesellschaften des
Geschäftsbereiches Technologie auch für die
verbleibenden drei Monate eine anhaltend gute Auftragslage.
Mit der konsequenten Weiterführung des Effizienz- und
Wachstumsprogramms "KHS Future" sowie der Vermarktung
innovativer Neuprodukte erwarten wir für die
KHS-Gruppe eine weiter verbesserte Profitabilität bei
gleichzeitig beachtlichem Auftragseingangs- und
Umsatzzuwachs. Insbesondere die Erschließung von
Marktanteilen im Standardgeschäft soll den positiven
Pfad unterstützen. Die beiden
DESMA-Spezialmaschinenbauer antizipieren eine spürbare
Markterholung und eine - auch dank der eingeleiteten
Kostensenkungsprogramme - erkennbar verbesserte
Ertragslage. Für den gesamten Geschäftsbereich
wird folglich mit einem über dem Vorjahr liegenden
Umsatz sowie einem erheblich gesteigerten Vorsteuergewinn
gerechnet, der von Einmaleffekten positiv beeinflusst wird.
Zum Ende des dritten Quartals stellten sich auch für
die Gesellschaften des Geschäftsbereiches Technologie
vermehrt Herausforderungen in der Materialversorgung dar.
Bisher sind noch keine Auswirkungen auf das Ergebnis des
Geschäftsbereichs zu erwarten, allerdings wird von
einer sich zuspitzenden Situation im vierten Quartal
ausgegangen.
Lieferkettenstörungen und deren Auswirkungen
treffen seit Ende des Sommerquartals auch einige unserer
Konzerngesellschaften. Gleichwohl bestätigen wir
unsere Prognose und erwarten für den
Salzgitter-Konzern im Geschäftsjahr 2021 weiterhin:
| ― |
einen auf mehr als 9 Mrd. € gesteigerten Umsatz, |
| ― |
einen Vorsteuergewinn zwischen 600 Mio. € und 700 Mio. € sowie |
| ― |
eine sichtbar über dem Vorjahreswert liegende Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE). |
Wir machen darauf aufmerksam, dass Kriterien des
Jahresabschlusses sowie Imponderabilien unter anderem aus
Rohstoffkosten-, Edelmetallpreis- und
Wechselkursveränderungen die Beendigung des
Geschäftsjahres 2021 noch erheblich beeinflussen
können.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung bestanden keine
Risiken, die den Fortbestand des Salzgitter-Konzerns
gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen
und Risiken verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2020.
Obwohl die Wirtschaftsinstitute erfreuliche
Wachstumsraten in den nächsten zwei Jahren erwarten,
weisen sie dennoch auf konjunkturelle Risiken hin. Die
Kombination aus Materialknappheit in verschiedenen Branchen
wie der Halbleiterindustrie und die Sorge um neuerliche
Corona-Beschränkungen könnte ein abruptes
Abbremsen der wirtschaftlichen Erholung und somit
Auswirkungen auch auf die Stahlindustrie haben.
Bereits 2020 haben wir infolge der Corona-Pandemie ein
umfangreiches Maßnahmenprogramm zur Ergebnis- und
Liquiditätssicherung initiiert, das in
Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung
kurzfristig und zielgerichtet angewendet wird. Trotz der
guten ökonomischen Lage agieren wir in einer Phase mit
eingeschränkter Planungssicherheit. Wir sehen uns in
der aktuellen Situation dennoch gut gerüstet, diese
Situation deutlich erhöhter Anforderungen an das
Chancen- und Risikomanagement zu meistern. Unsere
risikobewusste und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete
Geschäftspolitik sowie die solide Aufstellung des
Salzgitter-Konzerns sind Basis für diese
Einschätzung.
Für den Salzgitter-Konzern ist die Entwicklung der
Preise auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten, der
Frachtpreise, der Energiepreise und der Währungskurse
(vor allem USD / EUR) besonders bedeutend. Derzeit und
soweit sichtbar sind wir mit den Auswirkungen aus den
Störungen der globalen Liefer- und Logistikketten
sowie der extremen Volatilität auf den Rohstoff- und
Energiemärkten, einhergehend mit höheren
Inflationsraten konfrontiert. Zumindest auch in der ersten
Hälfte des neuen Jahres erwarten wir Belastungen aus
diesen Zusammenhängen. Ergebniseffekte für
Risiken hieraus sind im laufenden als auch in der Vorschau
auf das nächste Jahr in den Gesellschaften - soweit
heute abschätzbar - einbezogen worden. Um
darüberhinausgehende Geschäftsrisiken zu
minimieren, beobachten wir die jeweiligen Trends und lassen
sie in die Risikoprognosen einfließen. Dies gilt auch
für eventuelle finanzielle oder politisch bedingte
Restriktionen des Auslandsgeschäfts.
Zum Schutz des EU-Stahlmarktes vor Umlenkungen von
Stahleinfuhren im Zuge der US-Sonderzölle auf Stahl
hat die EU-Kommission im Juli 2018 Schutzmaßnahmen
(Safeguards) in Form von Zollkontingenten erlassen. Im Juni
2021 haben die EU-Mitgliedstaaten beschlossen, die
Safeguards in bestehender Form um weitere drei Jahre zu
verlängern. Somit sind drastische Einfuhranstiege im
Zuge der konjunkturellen Erholung zunächst abgewendet.
Allerdings hat die EU-Kommission mehrere konditionale
Reviews vorgesehen, die sowohl die Form der Maßnahmen
als auch ihr Bestehen überprüfen werden. Insofern
könnten die Safeguards bereits im Sommer 2022
auslaufen.
Anfang November haben die EU und die USA im Rahmen des
G7-Gipfels in Rom eine Übereinkunft in Sachen
Section-232 veröffentlicht Im Zuge dessen wird die EU
wieder verbesserten Zugang zum US-Stahlmarkt erhalten.
Dabei werden die USA zum 1. Januar 2022 ein
Zollkontingentsystem ähnlich dem EU-Safeguard
einführen, wobei jedes EU-Mitgliedsland eigene
zollfreie Einfuhrquoten auf Basis der Exporte 2015 bis 2017
erhalten wird. Zahlreiche Details - wie beispielsweise die
exakten Quotenhöhen und andere administrative
Regelungen -sind zum Zeitpunkt der Berichtserstellung noch
nicht bekannt. Aus der Einigung ergeben sich Exportchancen
für den Salzgitter-Konzern, insbesondere im Bereich
der mittleren Leitungsrohre. Gleichzeitig ergeben sich auch
Risiken aus der Einigung. So ist die EU-Kommission
angehalten im Zuge signifikanter Änderungen bei den
US-Section-232 Zöllen eine Überprüfung der
EU-Safeguards durchzuführen und deren Auslaufen zu
prüfen.
Seit Sommer 2021 haben sich weitere handelspolitische
Risiken eingestellt. In den Jahren 2016 und 2017 wurden
mehrere Handelsschutzmaßnahmen - insbesondere gegen
China - erlassen. Diese laufen entweder nach fünf
Jahren aus oder können nach Antrag der EU-Produzenten
und Prüfung der EU-Kommission um weitere fünf
Jahre verlängert werden. Es besteht ein erhebliches
Risiko, dass die EU-Kommission bestehende
Handelsschutzmaßnahmen im kommenden Jahr nicht
verlängert und Exporte aus den betroffenen
Ländern wieder ungehindert auf den EU-Markt kommen
können.
Darüber hinaus hat die EU-Kommission bei einigen
Nicht-Stahl-Produkten - Sperrholz aus Russland und
flachgewalzten Aluminiumerzeugnissen aus China -
Antidumpingzölle temporär außer Kraft
gesetzt. Mit Blick auf die Lage auf dem Stahlmarkt haben
einige Stahlverbraucher ein ähnliches Vorgehen bei
Stahlprodukten gefordert. Eine kurzfristige Aufhebung von
Handelsschutzmaßnahmen könnte erhebliche
negative Auswirkungen auf die andauernde Erholung im
europäischen Stahlmarkt haben und würde abseits
einiger, stark vom Import abhängiger Akteure, der
gesamten Wertschöpfungskette Stahl schaden.
Weitere Risiken ergeben sich aus Versuchen von
Importeuren, bestehende Handelsschutzmaßnahmen zu
umgehen und sie somit unwirksam zu machen. Um derartigen
Praktiken entgegenzuwirken, werden die Warenströme
kontinuierlich überwacht und potenzielle
Verstöße über den Europäischen
Stahlverband Eurofer an die EU-Kommission und die
EU-Korruptionsbekämpfungsbehörde OLAF
weitergeleitet.
Die Sanktionspolitik der USA sorgt weiterhin für
Risiken hinsichtlich zukünftiger
Geschäftstätigkeit - unter anderem mit Russland
und dem Iran. Potenzielle Geschäfte werden vorab
extern geprüft.
Mögliche Belastungen aus diesen Themenfeldern
werden in regelmäßigen Forecasts in der
Konzernergebnisvorschau berücksichtigt.
| in Mio. € | Q3 2021 | Q3 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 |
| Umsatzerlöse | 2.566,2 | 1.633,4 | 7.001,7 | 5.264,3 |
| Bestandsveränderungen / andere aktivierte Eigenleistungen | 199,3 | - 97,6 | 287,5 | - 154,8 |
| Gesamtleistung | 2.765,5 | 1.535,8 | 7.289,2 | 5.109,6 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 87,8 | 53,8 | 262,7 | 186,7 |
| Materialaufwand | 1.807,1 | 985,2 | 4.732,9 | 3.358,5 |
| Personalaufwand | 440,0 | 402,5 | 1.311,3 | 1.248,5 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 70,4 | 70,5 | 220,3 | 219,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 255,1 | 232,5 | 764,4 | 694,5 |
| Ergebnis aus Wertminderung und Wertaufholung von finanziellen Vermögenswerten | 0,2 | - 2,1 | 3,6 | - 11,1 |
| Beteiligungsergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,6 | 2,1 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 37,0 | 17,4 | 119,5 | 50,7 |
| Finanzierungserträge | 1,9 | 1,8 | 5,4 | 5,7 |
| Finanzierungsaufwendungen | 21,0 | 12,7 | 47,6 | 47,5 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 298,8 | - 96,6 | 604,5 | - 224,4 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 61,8 | 1,7 | 136,9 | 18,6 |
| Konzernergebnis | 237,0 | - 98,3 | 467,7 | - 243,0 |
| Anteil der Aktionäre der Salzgitter AG | 235,5 | - 99,3 | 462,8 | - 245,5 |
| Minderheitenanteil | 1,6 | 1,0 | 4,9 | 2,5 |
| Gewinnverwendung | ||||
| Konzernergebnis | 237,0 | - 98,3 | 467,7 | - 243,0 |
| Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | - | - | - | 12,1 |
| Anteil fremder Gesellschafter am Konzernergebnis | 1,6 | 1,0 | 4,9 | 2,5 |
| Dividendenzahlung | - | - | - | - |
| Entnahme aus (+)/Einstellung in (-) andere Gewinnrücklagen | - 235,5 | 99,3 | - 462,8 | 245,5 |
| Bilanzgewinn der Salzgitter AG | - 0,0 | 0,0 | - 0,0 | 12,1 |
| Ergebnis je Aktie (in €) - unverwässert | 4,36 | - 1,84 | 8,56 | - 4,54 |
| Ergebnis je Aktie (in €) - verwässert | - | - | - | - |
| in Mio. € | Q3 2021 | 9M 2021 | Q3 2020 | 9M 2020 |
| Konzernergebnis | 237,0 | 467,7 | - 98,3 | - 243,0 |
| Reklassifizierbare Gewinne und Verluste | ||||
| Wertänderungen aus der Währungsumrechnung | 2,8 | 12,3 | - 11,5 | - 28,2 |
| Wertänderungen aus Cashflow-Hedges | 66,9 | 72,6 | 30,5 | 20,2 |
| Zeitwertänderungen | 65,1 | 67,6 | 30,0 | 18,4 |
| Erfolgswirksame Realisierung | 1,7 | 5,0 | 0,5 | 1,8 |
| Latente Steuern | - | - | - | - |
| Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 1,2 | 1,7 | -0,8 | - 4,0 |
| Zeitwertänderungen | - 1,2 | - 5,7 | 4,9 | - 0,0 |
| Erfolgswirksame Realisierung | - | - | - | - |
| Währungsumrechnung | 2,3 | 5,6 | -4,8 | - 3,4 |
| Latente Steuern | 0,1 | 1,8 | -0,9 | - 0,6 |
| Latente Steuern auf sonstige erfolgsneutrale Veränderungen | 2,7 | 2,0 | -0,1 | - 0,4 |
| Zwischensumme | 73,5 | 88,7 | 18,1 | - 12,4 |
| Nicht reklassifizierbare Gewinne und Verluste | ||||
| Wertänderungen aus erfolgsneutral zum Fair Value bewerteten Eigenkapitalinstrumenten | - | - | - | - |
| Zeitwertänderungen | - | - | - | - |
| Latente Steuern | - | - | - | - |
| Neubewertungen | -1,0 | 80,7 | - 81,2 | - 53,3 |
| Neubewertung Pensionen | 0,1 | 107,0 | - 111,0 | - 74,7 |
| Latente Steuern | -1,1 | - 26,3 | 29,8 | 21,4 |
| Wertänderungen aus Anteilen an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | -0,1 | 1,8 | - | 10,9 |
| Zwischensumme | - 1,2 | 82,5 | - 81,2 | - 42,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 72,3 | 171,1 | - 63,1 | - 54,8 |
| Gesamtergebnis | 309,4 | 638,8 | - 161,4 | - 297,8 |
| Auf die Aktionäre der Salzgitter AG entfallendes Gesamtergebnis | 307,8 | 633,9 | - 162,4 | - 300,2 |
| Auf Anteile Fremder entfallendes Gesamtergebnis | 1,6 | 4,9 | 1,0 | 2,4 |
| 309,4 | 638,8 | - 161,4 | - 297,8 |
| 30.09.2021 | 31.12.2020 | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 213,9 | 223,1 |
| Sachanlagen | 2.237,0 | 2.200,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 80,4 | 81,5 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 51,2 | 54,6 |
| Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 1.274,6 | 1.169,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6,4 | 11,0 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 23,2 | 22,3 |
| Ertragssteuererstattungsansprüche | 2,1 | 0,5 |
| Latente Ertragsteueransprüche | 391,2 | 481,9 |
| 4.280,0 | 4.244,5 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 2.696,8 | 1.933,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.486,9 | 923,9 |
| Vertragsvermögenswerte | 311,7 | 300,2 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 337,9 | 188,3 |
| Ertragsteuererstattungsansprüche | 18,8 | 23,7 |
| Wertpapiere | 49,8 | - |
| Finanzmittel | 360,2 | 621,4 |
| 5.262,2 | 3.991,2 | |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | - | 1,7 |
| 5.262,2 | 3.992,9 | |
| 9.542,2 | 8.237,4 |
| 30.09.2021 | 31.12.2020 | |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 161,6 | 161,6 |
| Kapitalrücklage | 257,0 | 257,0 |
| Gewinnrücklagen | 3.140,7 | 2.594,5 |
| Andere Rücklagen | 93,7 | 26,4 |
| Bilanzgewinn | - | - |
| 3.653,0 | 3.039,5 | |
| Eigene Anteile | - 369,7 | - 369,7 |
| 3.283,3 | 2.669,8 | |
| Anteil fremder Gesellschafter am Eigenkapital | 10,6 | 9,1 |
| 3.293,8 | 2.678,9 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen | 2.159,1 | 2.298,6 |
| Latente Ertragsteuerschulden | 73,8 | 73,9 |
| Ertragsteuerschulden | 32,2 | 30,4 |
| Sonstige Rückstellungen | 260,3 | 267,1 |
| Finanzschulden | 727,3 | 749,4 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 6,2 | 57,1 |
| 3.258,8 | 3.476,4 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Sonstige Rückstellungen | 257,2 | 210,4 |
| Finanzschulden | 471,6 | 488,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.440,3 | 802,4 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 332,6 | 272,8 |
| Ertragsteuerschulden | 23,6 | 5,5 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 464,3 | 302,8 |
| 2.989,6 | 2.082,1 | |
| 9.542,2 | 8.237,4 |
| in Mio. € | 9M 2021 | 9M 2020 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 604,5 | - 224,4 |
| Abschreibungen (+) /Zuschreibungen (-) auf langfristige Vermögenswerte | 219,6 | 220,2 |
| Gezahlte (-) / erhaltene (+) Ertragsteuern | - 21,3 | - 4,3 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen (+)/ Erträge (-) | 16,1 | 60,2 |
| Zinsaufwendungen | 47,5 | 46,4 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | - 13,3 | - 10,8 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte | - 752,1 | 358,8 |
| Zunahme (-) /Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | - 640,9 | - 69,1 |
| Zahlungswirksamer Verbrauch der Rückstellungen ohne Verbrauch der Ertragsteuerrückstellungen | - 135,7 | - 152,8 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 798,6 | - 320,7 |
| Mittelabfluss /-zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 123,0 | - 96,5 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien | 21,2 | 24,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | - 247,3 | - 268,8 |
| Einzahlungen aus Geldanlagen | - | 20,1 |
| Auszahlungen für Geldanlagen | - 50,2 | - 10,4 |
| Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten | 6,6 | 7,8 |
| Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte | - 0,0 | - 1,8 |
| Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | - 269,8 | - 228,8 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | - | - |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzverbindlichkeiten | 4,3 | 165,5 |
| Rückzahlungen von Krediten und anderen Finanzverbindlichkeiten | - 86,7 | - 23,9 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen | - | - 150,9 |
| Zinsauszahlungen | - 39,8 | - 18,4 |
| Mittelabfluss/-zufluss aus der Finanzierungstätigkeit | - 122,2 | - 27,7 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 621,4 | 700,5 |
| Wechselkursänderungen des Finanzmittelbestandes | 7,8 | - 8,6 |
| Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes | - 268,9 | - 352,9 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 360,2 | 339,0 |
| in Mio. € | Flachstahl | Grobblech /Profilstahl | Mannesmann | |||
| 9M 2021 | 9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | |
| Außenumsatz | 1.852,0 | 1.384,9 | 689,1 | 530,3 | 812,2 | 723,3 |
| Umsatz mit anderen Segmenten | 605,7 | 500,4 | 697,5 | 502,3 | 79,8 | 70,7 |
| Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | 2,7 | 2,3 | 0,6 | 0,6 | 359,3 | 197,4 |
| Segmentumsatz | 2.460,4 | 1.887,6 | 1.387,2 | 1.033,3 | 1.251,3 | 991,3 |
| Zinsertrag (konsolidiert) | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,7 | 0,6 |
| Zinsertrag von anderen Segmenten | - | - | - | 0,0 | - | - |
| Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | 0,3 | 0,0 | 2,6 | 4,0 | 2,0 | 2,2 |
| Segmentzinsertrag | 0,4 | 0,1 | 2,7 | 4,1 | 2,8 | 2,8 |
| Zinsaufwand (konsolidiert) | 8,1 | 8,5 | 1,6 | 1,2 | 3,5 | 4,5 |
| Zinsaufwand an andere Segmente | - | - | - | - | - | - |
| Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | 3,0 | 10,8 | 0,9 | 2,1 | 3,9 | 5,2 |
| Segmentzinsaufwand | 11,2 | 19,2 | 2,5 | 3,2 | 7,5 | 9,7 |
| davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen | 6,4 | 8,0 | 1,5 | 1,8 | 1,5 | 2,3 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 93,9 | 98,7 | 24,7 | 22,8 | 42,2 | 39,5 |
| davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 93,9 | 98,7 | 24,7 | 22,8 | 42,2 | 39,5 |
| EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) | 342,3 | 23,0 | 16,5 | - 42,8 | 26,8 | - 2,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 248,4 | - 75,8 | - 8,2 | - 65,6 | - 15,4 | - 41,4 |
| Periodenergebnis des Segments | 237,6 | - 94,9 | - 8,0 | - 64,7 | - 20,1 | - 48,3 |
| davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | - | - | - | - | - 14,0 | - 2,7 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 123,7 | 106,8 | 43,0 | 71,5 | 42,8 | 46,5 |
| in Mio. € | Handel | Technologie | Summe der Segmente | |||
| 9M 2021 | 9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | |
| Außenumsatz | 2.546,8 | 1.667,9 | 979,5 | 853,6 | 6.879,6 | 5.160,1 |
| Umsatz mit anderen Segmenten | 33,6 | 15,5 | 0,5 | 0,2 | 1.417,2 | 1.089,1 |
| Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | 0,1 | 0,0 | - | - | 362,7 | 200,4 |
| Segmentumsatz | 2.580,5 | 1.683,4 | 980,0 | 853,9 | 8.659,5 | 6.449,5 |
| Zinsertrag (konsolidiert) | 1,6 | 1,5 | 1,4 | 0,7 | 3,9 | 3,0 |
| Zinsertrag von anderen Segmenten | - | - | - | - | - | 0,0 |
| Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | 10,3 | 5,0 | 1,6 | 0,0 | 16,9 | 11,3 |
| Segmentzinsertrag | 12,0 | 6,5 | 3,0 | 0,8 | 20,8 | 14,3 |
| Zinsaufwand (konsolidiert) | 7,9 | 8,9 | 1,7 | 1,8 | 22,8 | 24,8 |
| Zinsaufwand an andere Segmente | - | 0,0 | - | - | - | 0,0 |
| Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | 0,1 | 0,3 | 0,7 | 2,0 | 8,7 | 20,4 |
| Segmentzinsaufwand | 8,0 | 9,3 | 2,4 | 3,8 | 31,5 | 45,2 |
| davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen | 1,0 | 1,2 | 1,1 | 1,5 | 11,4 | 14,9 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 12,2 | 11,8 | 19,6 | 19,2 | 192,6 | 192,0 |
| davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 12,2 | 11,8 | 19,6 | 19,2 | 192,6 | 192,0 |
| EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) | 290,7 | - 8,4 | 59,9 | 8,4 | 736,2 | - 21,7 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 278,5 | - 20,1 | 40,3 | - 10,8 | 543,6 | - 213,7 |
| Periodenergebnis des Segments | 282,4 | - 22,9 | 40,9 | - 13,8 | 532,9 | - 244,6 |
| davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | - | - | - | - | - 14,0 | - 2,7 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 7,6 | 27,2 | 19,0 | 27,0 | 236,1 | 279,0 |
| in Mio. € | Industrielle Beteiligungen /Konsolidierung | Konzern | ||
| 9M 2021 | 9M 2020 | 9M 2021 | 9M 2020 | |
| Außenumsatz | 122,1 | 104,2 | 7.001,7 | 5.264,3 |
| Umsatz mit anderen Segmenten | 607,5 | 404,7 | 2.024,7 | 1.493,7 |
| Umsatz mit Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | - | - | 362,7 | 200,4 |
| Segmentumsatz | 729,7 | 508,9 | 9.389,1 | 6.958,4 |
| Zinsertrag (konsolidiert) | 1,5 | 2,8 | 5,4 | 5,7 |
| Zinsertrag von anderen Segmenten | 8,7 | 20,4 | 8,7 | 20,4 |
| Zinsertrag von Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | - | - | 16,9 | 11,3 |
| Segmentzinsertrag | 10,2 | 23,2 | 31,0 | 37,4 |
| Zinsaufwand (konsolidiert) | 24,7 | 21,6 | 47,5 | 46,4 |
| Zinsaufwand an andere Segmente | 16,9 | 11,3 | 16,9 | 11,3 |
| Zinsaufwand an Konzerngesellschaften, die nicht einem anderen Segment zugeordnet sind | - | - | 8,7 | 20,4 |
| Segmentzinsaufwand | 41,6 | 32,9 | 73,0 | 78,1 |
| davon Zinsanteil der Zuführungen zu Pensionsrückstellungen | 6,5 | 8,9 | 17,9 | 23,8 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 27,7 | 27,2 | 220,3 | 219,2 |
| davon planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 27,7 | 27,2 | 220,3 | 219,2 |
| EBIT vor Abschreibungen (EBITDA) | 130,6 | 57,2 | 866,8 | 35,5 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 103,0 | 30,0 | 646,5 | - 183,7 |
| Periodenergebnis des Segments | 71,6 | 20,2 | 604,5 | - 224,4 |
| davon Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 133,5 | 53,4 | 119,5 | 50,7 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 22,4 | 12,6 | 258,5 | 291,6 |
1. Der Konzernabschluss für die Berichtsperiode vom
1. Januar bis 30. September 2021 der Salzgitter AG,
Salzgitter (SZAG), wurde als verkürzter Abschluss mit
ausgewählten erläuternden Anhangangaben
aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte unverändert nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS) des
International Accounting Standards Board (IASB) unter
Berücksichtigung des IAS 34 für verkürzte
Zwischenabschlüsse.
2. Gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. Dezember
2020 wurden im Quartalsabschluss zum 30. September 2021
unter Beachtung der nachstehenden Ausnahmen
grundsätzlich keine Änderungen in den
Bilanzierungs- und Bewertungs-, Berechnungs- und
Konsolidierungsmethoden vorgenommen.
3. Bei der Ermittlung des Barwertes der
leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen zum 30.
September 2021 wurde ein Rechnungszinssatz von 1,4 %
zugrunde gelegt (31. Dezember 2020: 1,1 %). Die daraus
resultierende Verminderung der Rückstellungen für
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird im
sonstigen Ergebnis erfasst (Neubewertung Pensionen) und
führt zu einer korrespondierenden
Eigenkapitalerhöhung.
4. Der Ansatz der den Finanzierungsverbindlichkeiten
zugeordneten Leasingverbindlichkeiten bestimmt sich als
Barwert der zu leistenden Leasingzahlungen. In der
Folgebewertung wird der Buchwert der Leasingverbindlichkeit
aufgezinst und erfolgsneutral um die geleisteten
Leasingzahlungen vermindert. Die in den Sachanlagen
ausgewiesenen Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten
abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie
gegebenenfalls erforderlicher Wertminderungen angesetzt.
In Übereinstimmung mit den Bilanzierungsregelungen
für Leasingverhältnisse (IFRS 16) sind in der
nachfolgenden Darstellung die historischen
Anschaffungskosten der Nutzungsrechte sowie
Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen:
| in Mio. € | 30.09.2021 | 31.12.2020 |
| Nutzungsrechte an Grundstücken, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 124,5 | 119,4 |
| Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen | 44,9 | 39,9 |
| Nutzungsrechte an anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 27,7 | 25,1 |
| Langfristige Vermögenswerte | 197,1 | 184,4 |
| Nutzungsrechte an Grundstücken, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 26,8 | 19,9 |
| Nutzungsrechte an technischen Anlagen und Maschinen | 22,3 | 16,4 |
| Nutzungsrechte an anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 17,7 | 14,6 |
| Abschreibungen | 66,8 | 50,8 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 136,1 | 139,5 |
Auf die langfristigen Leasingverbindlichkeiten entfallen
111,7 Mio. €. In den ersten neun Monaten 2021 ergaben
sich zudem 19,5 Mio. € Abschreibungen, 2,3 Mio. €
Zinsaufwendungen sowie Zahlungsmittelabflüsse von
insgesamt 21,3 Mio. €.
5. Ein Betriebsgrundstück sowie das darauf stehende
Verwaltungsgebäude des Geschäftsbereiches Handel
am Standort Hamburg wurden im dritten Quartal 2021
verkauft.
1. Die Umsätze nach Geschäftsbereichen werden
in der Segmentberichterstattung dargestellt.
2. Das Ergebnis je Aktie berechnet sich entsprechend IAS
33. Das auf die gewichtete Anzahl von Aktien der SZAG
ermittelte unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich
in der Berichtsperiode auf 8,56 €. Eine
Verwässerung würde dann eintreten, wenn das
Ergebnis je Aktie durch die Ausgabe potenzieller Aktien aus
Options- und Wandelrechten vermindert wird. Derartige
Rechte waren am Bilanzstichtag nicht vorhanden.
Neben den Geschäftsbeziehungen zu
vollkonsolidierten Tochtergesellschaften existieren
Beziehungen zu Gesellschaften, die als nahestehende
Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren sind. Die
Kategorie der gemeinschaftlichen Tätigkeiten
beinhaltet ausschließlich die Hüttenwerke Krupp
Mannesmann GmbH, Duisburg. In der Kategorie der anderen
nahestehenden Unternehmen befinden sich die
Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen des
Landes Niedersachsen.
Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen umfasst im
Wesentlichen Lieferungen von Vormaterial zur
Großrohrproduktion. Ihr Volumen ergibt sich aus
nachfolgender Tabelle:
| in Mio. € | Verkauf von Waren und Dienstleistungen | Kauf von Waren und Dienstleistungen | Forderungen | Verbindlichkeiten |
| 01.01.-30.09.2021 | 01.01.-30.09.2021 | 30.09.2021 | 30.09.2021 | |
| Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften | 11,1 | 10,6 | 4,2 | 2,8 |
| Gemeinschaftsunternehmen | 27,8 | 37,8 | 14,2 | 23,0 |
| Gemeinschaftliche Tätigkeiten | 4,6 | 0,7 | 25,9 | 40,5 |
| Assoziierte Unternehmen | 0,1 | 1,2 | 0,1 | 0,0 |
| Andere nahestehende Unternehmen | 0,2 | 1,7 | 5,2 | 107,0 |
Der vorliegende Zwischenabschluss und der
Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Einige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den
Charakter von Prognosen beziehungsweise können als
solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen
und Gewissen erstellt und gelten naturgemäß
unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare
Verschlechterung der Konjunktur und der spezifischen
Marktlage für die Gesellschaften in den
Unternehmensbereichen eintritt, sondern sich die Grundlagen
der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und dem
zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die
Gesellschaft übernimmt - unbeschadet bestehender
gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher
Anforderungen - keine Verpflichtung, vorausblickende
Aussagen zu aktualisieren.
Aus rechentechnischen Gründen können in den
Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ± einer
Einheit (€, % usw.) auftreten.
Der Zwischenbericht der Salzgitter AG steht auch in
englischer Sprache zur Verfügung. Bei Abweichungen ist
die deutsche Fassung maßgeblich.
SALZGITTER AG
Eisenhüttenstraße 99
38239 Salzgitter
38223 Salzgitter
Telefon: 0 53 41/21-27 01
Telefax: 0 53 41/21-23 02
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Diese Quartalsmitteilung wurde mit Unterstützung
des Redaktionssystems firesys erstellt.