Salzgitter AktiengesellschaftSalzgitterQuartalsmitteilung 9 Monate 2025SALZGITTER-KONZERN IN ZAHLEN
Ausweis der Finanzdaten gemäß IFRS.
1
Annualisiert. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEERTRAGSLAGE DES KONZERNS
Kennzahlen 2024 inklusive Mannesmann Stainless Tubes-Gruppe. In einem herausfordernden Marktumfeld, das weiterhin durch geopolitische Unsicherheiten
und eine stagnierende Konjunktur im Heimatmarkt geprägt war, verzeichnete der Salzgitter-Konzern
einen Außenumsatz von 6,9 Mrd. € (9 Monate 2024: 7,7 Mrd. €), ein EBITDA von 224,0
Mio. € (9 Monate 2024: 320,6 Mio. €) sowie - 72,7 Mio. € Ergebnis vor Steuern (9 Monate
2024: - 141,2 Mio. €). Das Resultat beinhaltet 83,5 Mio. € Beitrag der at-equity (IFRS-Bilanzierung)
einbezogenen Beteiligung an der Aurubis AG (9 Monate 2024: 107,6 Mio. €). Darüber
hinaus sind - 68,2 Mio. € Belastungen aus der Stichtagsbewertung von Derivatepositionen
(9 Monate 2024: - 19,1 Mio. €) enthalten sowie Einmaleffekte in Höhe von - 5,4 Mio.
€ zur ergebniswirksamen Reduzierung der Buchwerte der als zur Veräußerung gehaltenen
Vermögenswerte der KDS entsprechend der aktuellen Kaufpreiserwartungen. Neben dem
Beitrag der Aurubis AG und dem konstant guten Ergebnis der KHS-Gruppe wirkten die
Effekte aus den Ergebnisverbesserungsprogrammen ergebnisstützend und spiegelten sich
im leicht positiven Ergebnis des dritten Quartals wider. Der Geschäftsbereich Handel
konnte den im zweiten Quartal eingeleiteten Turnaround dank Kostenanpassungen und
Restrukturierungsmaßnahmen verstetigen, während das Segment Stahlerzeugung ein ausgeglichenes
Quartalsergebnis erzielte. Weiterhin hohe Importmengen sowie ein anhaltend starker
Wettbewerbsdruck durch die fortgesetzte Nutzung preisgünstiger russischer Brammen
in der EU belasteten die Grobblechgesellschaften im Geschäftsbereich Stahlverarbeitung.
Aus - 46,5 Mio. € (9 Monate 2024: - 197,7 Mio. €) Nachsteuerergebnis errechnen sich
- 0,93 € Ergebnis je Aktie (9 Monate 2024: - 3,74 €). Der ROCE lag bei - 0,4 % (9
Monate 2024: - 1,6 %). Die Eigenkapitalquote blieb mit 41,8 % (9 Monate 2024: 43,3
%) äußerst solide. SONDEREFFEKTE
MAßNAHMEN ZUR ERGEBNISVERBESSERUNG UND LIQUIDITÄTSSICHERUNGDen aktuellen Herausforderungen begegnen wir einerseits mit einem konsequenten Ergebnisverbesserungsprogramm
und andererseits mit weiteren kurzfristigen Maßnahmen zur Ergebnisstabilisierung und
Liquiditätssicherung. Zur zukunftsfesten Aufstellung des Salzgitter-Konzerns haben wir das bisherige Ergebnisverbesserungsprogramm
"Performance 2026" im Rahmen des neuen Programms "P28" ausgeweitet und Maßnahmen zur
zusätzlichen nachhaltigen Ergebnisverbesserung unserer Geschäftsbereiche eingeleitet.
Aus den Effizienz- und Prozessverbesserungen in den Bereichen Einkauf, Logistik, Vertrieb
und Technik erwarten wir zusammen mit den überführten Maßnahmen aus dem bisherigen
Programm einen Gesamteffekt von 515 Mio. € bis 2028. In den ersten neun Monaten 2025
wurden bereits Effekte in Höhe von 89 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erzielt und damit
unser Jahresziel von 97 Mio. € bereits nahezu erreicht. Dabei wirkten neben den weiterlaufenden
Maßnahmen des Ursprungsprogramms Performance 2026 nun vermehrt zusätzliche Maßnahmen
aus P28. Seit Programmbeginn 2022 wurde ein Effekt von rund 223 Mio. € erreicht. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER SEGMENTEGESCHÄFTSBEREICH STAHLERZEUGUNG
1
Inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen. Der Geschäftsbereich Stahlerzeugung vereint neben den beiden stahlerzeugenden Gesellschaften
Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) und Peiner Träger GmbH (PTG) auch die DEUMU Deutsche
Erz- und Metall-Union GmbH (DMU) als wichtigen internen Transformationspartner für
unser Dekarbonisierungsprogramm SALCOS® - Salzgitter Low CO2 Steelmaking. Zudem gehören
dem Geschäftsbereich die Gesellschaften Salzgitter Mannesmann Stahlservice GmbH (SMS)
und Salzgitter Europlatinen GmbH (SZEP) an. Das Produktspektrum des Geschäftsbereiches
umfasst unter anderem Warmbreitband, verzinktes und beschichtetes Kaltfeinblech, Träger
sowie lasergeschweißte Tailored Blanks. MARKTENTWICKLUNGDie europäische Stahlindustrie bewegt sich nach wie vor in einem schwierigen Marktumfeld.
In den ersten Monaten des Jahres hellten sich die Geschäftserwartungen auf dem europäischen
Flachstahlmarkt dank angebotsseitiger Impulse vorrübergehend auf. Hierzu zählten eine
verschärfende Revision der EU-Safeguards, vorläufige Antidumping-Maßnahmen gegen Warmbandeinfuhren
aus Ägypten, Vietnam und Japan sowie das vom deutschen Bundestag verabschiedete milliardenschwere
Finanzpaket. Die im Frühjahr verhängten US-Zölle auf Importe von Stahl und Stahlderivaten
stellen hingegen eine massive Belastung für die Branche dar: Mit der im Juni erfolgten
Verdopplung der Zollsätze auf 50 % sind die direkten und indirekten Auswirkungen auf
die Exportaktivitäten deutlich gestiegen. Neben dem spürbaren Rückgang der EU-Stahlexporte
von fast 15 % in den ersten 8 Monaten 2025 sind auch Abnehmerbranchen durch die Ausweitung
auf Stahlderivate betroffen. Dadurch ist mit weiteren Umlenkungseffekten auf den europäischen
Stahlmarkt zu rechnen. Dies führt zu einem erhöhten Angebot und verstärktem Preisdruck,
sowohl im Stahlmarkt als auch bei unseren Kunden. Das Problem globaler Überkapazitäten,
getrieben von China, wird dadurch weiter verschärft und erhöht den Preisdruck auf
die Werke. Die Nachfrage in den meisten Abnehmerbranchen zeigte sich im bisherigen
Jahresverlauf verhalten, eine durchgreifende Marktbelebung - wie noch zu Jahresbeginn
erwartet - blieb bislang aus. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Spotmarktpreise
wider: Nach einem Preisaufbau von Januar bis Ende April folgte ein starker Preisverfall
bis Mitte des Jahres, bevor sich die Preise ab August auf niedrigem Niveau stabilisierten,
das etwa dem des Vorjahreszeitraumes entspricht. Auch im Trägermarkt zeigte sich im bisherigen Jahresverlauf eine Zweiteilung. Das
erste Quartal war durch eine gute Auslastung infolge einer Bestandsaufstockung bei
den Händlern gekennzeichnet. Zu Beginn des zweiten Quartals ließ die reale Nachfrage
nach, was sich in einem vorsichtigeren Bestellverhalten der Kunden widerspiegelte
und die Belegung der Walzstraßen erschwerte. Die Revision der EU-Schutzmaßnahmen führte
zwar zu einem Rückgang der türkischen Importe auf weiterhin hohem Niveau, jedoch sorgten
verstärkte Einfuhren aus China in die EU für zusätzlichen Preisdruck. Die gedämpfte
Marktdynamik setzte sich auch im dritten Quartal fort und war durch eine geringe Investitionsbereitschaft
im Bauwesen sowie eine Zurückhaltung im lagerhaltenden Handel geprägt. BESCHAFFUNGEISENERZZu Jahresbeginn blieb die saisonale Nachfragebelebung nach dem chinesischen Neujahrsfest
aus, sodass der Erzpreis für die Leitpreissorte IODEX 62 % Fe CFR China bei etwa 105
USD/dmt verharrte. Während Erwartungen hinsichtlich zusätzlicher Konjunkturmaßnahmen
in China preisstützend wirkten, belasteten die Zolldiskussionen mit den USA die Notierung.
Im April und Mai fiel der Eisenerzpreis infolge des Zollstreits zeitweise unter 100
USD/dmt, stieg nach der vorläufigen Einigung zwischen den beiden Ländern Mitte des
zweiten Quartals jedoch wieder moderat an. Zum Quartalsende drückten hohe Angebotsmengen
den Preis auf ein Sechsmonatstief von 92,75 USD/dmt. Im dritten Quartal erhöhte sich
die Notierung aufgrund einiger großer Bauprojekte in China und erwarteter weiterer
staatlicher Maßnahmen zur Ankurbelung der schwachen Binnennachfrage und pendelte sich
bei knapp über 100 USD/dmt ein. Im September setzte die übliche Bevorratung für die
Feiertage Anfang Oktober in China ein und ließ die Preise auf ein Niveau von 105 USD/dmt
steigen. Im Durchschnitt des dritten Quartals lag der Preis bei 102,03 USD/dmt und
somit 2,3 % über dem Vorjahresquartal. KOKSKOHLENach einer kurzen Belebung zu Beginn des Jahres fiel der Kokskohlepreis bereits Ende
Januar aufgrund abnehmender Handelsaktivitäten auf ein Niveau von knapp 190 USD/t.
Wegen der geringen Nachfrage aus Indien und China und einer Regenzeit in Australien,
die die Lieferkette kaum beeinträchtigte, sank die Leitnotierung Ende März unter die
170 USD/t-Marke und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Juni 2021. Zu Beginn
des zweiten Quartals führte die abnehmende Verfügbarkeit von Premium-Kohlen aus Australien
zu einem Preisanstieg auf 190 USD/t. Nachdem insbesondere die indischen Verbraucher
ihre Vorräte weitestgehend aufgestockt hatten und auch China vergleichsweise wenig
Interesse an Einfuhren hochwertiger Kokskohle zeigte, sank die Leitnotierung im Juni
erneut knapp unter die 175 USD/t-Marke. Ende Juli führte die Ankündigung der chinesischen
Regierung übermäßige Kohlefördermengen einzuschränken, zu einem Anstieg der Leitnotierung
auf über 180 USD/t. Im September gaben die Bergbaukonzerne BHP und Anglo American
mit Verweis auf das aktuelle, nicht mehr profitable Preisniveau einen beabsichtigten
Stellenabbau bekannt. Im Durchschnitt lag die Notierung im dritten Quartal bei 183,51
USD/t und somit 12,9 % unter dem Vorjahresquartal. Zur Abfederung von Beschaffungsrisiken, sichert der Salzgitter-Konzern je nach Marktlage
begrenzte Eisenerz-und Kokskohlemengen durch Hedging preislich ab. STAHLSCHROTTIm ersten Quartal 2025 stiegen die Preise auf dem deutschen Schrottmarkt zum ersten
Mal seit Juni 2024 wieder an. Hauptursache war die moderat feste Schrottnachfrage
bei gleichzeitig geringem Schrottzulauf und wachsendem Exportgeschäft. Zu Beginn des
zweiten Quartals führten großflächige Einfuhrzölle in die USA zu einem deutlichen
Rückgang der Preise. Diese Entwicklung wurde durch eine weiterhin schwache Stahlnachfrage
sowie den zunehmenden Einsatz günstiger Knüppel aus Asien und Russland anstelle von
Schrott als Vormaterial verstärkt. Im dritten Quartal reduzierten sich die Stahlschrottpreise
im Vergleich zum Juni angesichts des schwachen Exportgeschäfts sowie der saisonbedingten
Produktionsstillstände in der Stahlindustrie. Die Zurückhaltung vieler Marktteilnehmer
und die saisonal gedämpfte Nachfrage bei gleichzeitig ausreichendem Materialangebot
führten zu einem insgesamt trägen Marktgeschehen und verstärktem Preisdruck. GESCHÄFTSVERLAUFAuftragseingang und Auftragsbestand des Geschäftsbereiches Stahlerzeugung bewegten
sich leicht unter Vorjahr. Der Ordereingang entwickelte sich sowohl im Flachstahlbereich
als auch bei Trägern schwächer als ein Jahr zuvor. Die Rohstahlerzeugung lag insbesondere
wegen der niedrigeren Produktion im Flachstahlsegment deutlich unter dem Vorjahreswert.
Dies ist auch auf die Instandhaltungsarbeiten am Hochofen C in Salzgitter zurückzuführen.
Die Walzstahlerzeugung des Geschäftsbereiches hingegen erreichte das Vorjahresniveau.
Bei einem annähernd stabilen Versand unterschritten der Segment- und Außenumsatz die
Vergleichswerte im Wesentlichen wegen des Erlösrückgangs bei Flachstahlprodukten.
Im Trägerbereich blieb der Umsatz mengenbedingt unter Vorjahr, während sich die Erlöse
im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2024 verbesserten. Der Geschäftsbereich Stahlerzeugung
verzeichnete ein EBITDA in Höhe von 121,4 Mio. € (9 Monate 2024: 157,7 Mio. €) und
- 56,3 Mio. € Ergebnis vor Steuern (9 Monate 2024: - 25,0 Mio. €). Die rückläufige
Ergebnisentwicklung resultiert in erster Linie aus den reduzierten Erlösen für Flachprodukte,
gesunkene Rohstoffpreise sowie das Ergebnisverbesserungsprogramm wirkten gegenläufig.
Im dritten Quartal erzielte der Flachstahlbereich erstmals wieder ein positives Resultat.
Das Ergebnis vor Steuern der PTG übertraf dank der geringeren Schrotteinsatzkosten
das Vorjahr, während die übrigen Gesellschaften des Geschäftsbereiches mit Ausnahme
der SZEP nicht an die Vergleichswerte anknüpfen konnten. INVESTITIONENSALCOS®Mit dem Transformationsprogramm SALCOS® verfolgen wir das Ziel, das integrierte Hüttenwerk
in Salzgitter bis Mitte der 2030er Jahre schrittweise vollständig auf eine CO2-arme
Rohstahlproduktion umzustellen. Die Umsetzung der ersten SALCOS®-Stufe wurde 2022
begonnen. Wir erwarten, im ersten Halbjahr 2027 erstmals grünen Stahl aus der neuen
Produktionsroute anbieten zu können. Im September 2025 wurde angesichts der verschlechterten
wirtschaftlichen und politisch-regulatorischen Rahmenbedingungen beschlossen, die
Investitionsentscheidung über weitere Ausbaustufen des SALCOS®-Programms auf 2028/29
zu verschieben. Zurzeit errichten wir am Standort Salzgitter eine 100-MW-Elektrolyseanlage, eine Direktreduktionsanlage
(DRAnlage) und einen Elektrolichtbogenofen (EAF). Über die Anlagen können jährlich
etwa 2 Mio. t CO2-armer Rohstahl produziert und so im ersten Schritt ein Hochofen
und ein Konverter abgelöst werden. Im dritten Quartal 2025 wurde das Baufeld an den Anlagenbauer Andritz übergeben, die
Montage der Brandschutzwände abgeschlossen und mit dem Bau der Halle für die 100-MW-Elektrolyseanlage
begonnen. Nach Fertigstellung soll die Anlage jährlich rund 9 Tt grünen Wasserstoff
erzeugen. Die DR-Anlage verfügt über eine Produktionskapazität von rund 2 Mio. t direktreduziertem
Eisen pro Jahr. Im dritten Quartal schritt der Anlagenstahlbau für den Reaktorturm
weiter voran; die Montagehöhe erreichte zum Quartalsende etwa 120 Meter. Parallel
hierzu erfolgte in mehreren Bereichen die Montage der Anlagentechnik. Die bauliche Umsetzung der Haupt- und Nebenanlagen für den Elektrolichtbogenofen sowie
die Stahlbaumontage der Halle selbst ist im Berichtszeitraum weiter vorangeschritten.
Der Ofentrafo wurde montiert und eingehoben und der Chargierkran 200 hat eine wichtige
Abnahme erhalten. GESCHÄFTSBEREICH STAHLVERARBEITUNG
Kennzahlen 2024 inklusive Mannesmann Stainless Tubes-Gruppe.
1
Inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen. Im Geschäftsbereich Stahlverarbeitung sind die stahlrohrproduzierenden Gesellschaften
und die Grobblechaktivitäten des Salzgitter-Konzerns zusammengefasst. Das Rohrportfolio
deckt ein breites Durchmesserspektrum von Leitungsrohren ab und umfasst zudem Präzisionsstahlrohre.
Des Weiteren gehören dem Geschäftsbereich zwei Grobblechwalzwerke an. Im Werk in Ilsenburg
werden neben Standardgüten insbesondere hoch- und verschleißfeste Bleche in der modernen
Wärmebehandlungslinie hergestellt. Die Kompetenz des Werks in Mülheim an der Ruhr
liegt vor allem in der Produktion von Rohrblechen für Onshore- und Offshore-Pipelines
in mittleren bis großen Losen. Mit der Beteiligung an der Hüttenwerke Krupp Mannesmann
GmbH (HKM) verfügt der Geschäftsbereich über eine eigene Vormaterialversorgung. HKM wird quotal zu 30 % in den Konzernabschluss einbezogen. Die 50 %-Beteiligung an
der EUROPIPE-Gruppe wird nach der Equity-Methode bilanziert. Im Rahmen des aktiven Portfoliomanagements wurde die Mannesmann Stainless Tubes-Gruppe
(MST-Gruppe) zum 31. Oktober 2024 verkauft und entkonsolidiert. Entsprechend ist die
MST-Gruppe in den Kennzahlen des Jahres 2024 des Geschäftsbereiches enthalten. MARKTENTWICKLUNGQUARTOBLECHDie Grobblechmärkte waren im Jahresverlauf 2025 maßgeblich durch die schwache gesamtwirtschaftliche
Lage geprägt. Während die Mengenentwicklung in den Bereichen Onshore Wind und Stahlbau
sowie - auf niedrigerem Niveau - im Handel und bei mittelständischen Kunden weitgehend
stabil blieben, ließ der im ersten Quartal beobachtete positive Trend im Großrohrbereich
im weiteren Jahresverlauf deutlich nach. Die Marktpreise für Grobblech erreichten
im dritten Quartal 2025 ein neues Jahrestief und unterschritten damit auch den Tiefststand
des Vorjahres. Der starke Margen- und Preisdruck setzte sich angesichts weiterhin
hoher Brammenkosten im Verhältnis zum Blechpreisniveau fort. Importseitig blieb das
Marktumfeld angespannt: Zwar sind die Gesamtimportmengen rückläufig, im Vergleich
zum gesunkenen Marktvolumen jedoch weiterhin hoch. Hauptlieferländer sind Südkorea,
Indonesien, Indien, Japan und Nordmazedonien, seit dem Frühjahr ist zudem ein signifikanter
Anstieg der Importe aus der Türkei zu verzeichnen. Darüber hinaus sorgen insbesondere
die schwachen EU-Sanktionen gegen russische Brammen für einen anhaltend hohen Wettbewerbsdruck
durch die fortgesetzte Nutzung günstiger russischer Brammen in der EU. Die im Frühjahr
und Sommer umgesetzten EU-Maßnahmen zur Begrenzung von Importmengen im Zuge der Verschärfung
der Safeguards hingegen senden ein positives Signal. STAHLROHREDer Großrohrmarkt war im Berichtsjahr insbesondere durch eine Verzögerung von Leitungsprojekten
gekennzeichnet. Im Bereich des deutschen Wasserstoffkernnetzes zeigten die Fernleitungsnetzbetreiber
im bisherigen Jahresverlauf aufgrund der weiterhin unklaren Mengen- und Liefersituation
des benötigten grünen Wasserstoffs und der hierfür anfallenden Kosten sowie angesichts
der angespannten wirtschaftlichen Lage in Deutschland große Zurückhaltung. Die ohnehin
schwierige Wettbewerbssituation im Großrohrbereich wurde durch die im Juni erfolgte
Erhöhung der Zölle für Stahlexporte in die USA auf 50 % weiter verschärft. Der US-amerikanische
Markt spielt mit zahlreichen Pipelineprojekten zur Deckung des lokalen Energiebedarfs
als auch zur Ausweitung der LNG-Exporte eine wichtige Rolle. Die US-Zölle führten
jedoch auch in Nordamerika zu einer Verschiebung von Leitungsprojekten. Nach einer
starken Nachfrage aus den USA im ersten Quartal sind die Exportaussichten für mittlere
Leitungsrohre seit Anhebung der Stahl-Einfuhrzölle auf 50 % von Unsicherheit geprägt,
ebenso wie der gesamte Handelsmarkt in Deutschland. Hingegen liegen erste Beauftragungen
für das Wasserstoffkernnetz vor. Die Nachfrage aus den Bereichen Leitungsrohr und
neue Energien blieb im ersten Halbjahr konstant, entwickelte sich zuletzt jedoch teilweise
rückläufig, gebremst von der politischen Ungewissheit in Deutschland und der EU hinsichtlich
der zukünftigen Energieversorgung. Der Markt für Präzisrohre zeigte sich weiterhin
schwach. Nach leicht positiven Signalen aus den wesentlichen Abnehmerbranchen Automobil
und Maschinenbau in den ersten Monaten des Jahres sanken die Bestellungen infolge
der diversen US-Zölle deutlich. So bleibt die Verunsicherung im Markt weltweit auf
einem hohen Niveau und sorgt für Investitionszurückhaltung. Allein im Automobilbereich
verbesserte sich der Geschäftsklimaindex zuletzt leicht; eine Übertragung auf die
Nachfrage ist allerdings noch nicht erkennbar. GESCHÄFTSVERLAUFAuftragseingang und Auftragsbestand des Geschäftsbereiches Stahlverarbeitung unterschritten
in den ersten neun Monaten 2025 vor allem wegen der Entkonsolidierung der Edelstahlrohrgruppe
spürbar die Vergleichswerte. Sowohl die Grobblechgesellschaften als auch die Stahlrohrproduzenten
verzeichneten gegenüber dem schwachen Vergleichszeitraum gestiegene Orderzugänge.
Im Berichtszeitraum lagen der Segment- und Außenumsatz deutlich unter dem Vorjahr.
Ausschlaggebend hierfür waren vor allem niedrigere Erlöse im Grobblechbereich, ein
leicht rückläufiger Versand sowie der Entkonsolidierungseffekt der Edelstahlrohrgruppe.
Der Geschäftsbereich verbuchte ein EBITDA in Höhe von - 53,1 Mio. € (9 Monate 2024:
- 63,3 Mio. €) sowie - 90,1 Mio. € Ergebnis vor Steuern (9 Monate 2024: - 246,7 Mio.
€). Das Vorjahresresultat war durch eine Anpassung des Anlagevermögens der Gesellschaften
der Mannesmann Precision Tubes Gruppe in Höhe von 129,4 Mio. € sowie eine außerplanmäßige
Wertberichtigung in Höhe von 20,0 Mio. € im Bereich Edelstahlrohre gekennzeichnet.
Im Grobblechbereich führte das niedrigere Erlösniveau zu einem geringeren Ergebnis
als im Vorjahr, während die Gesellschaften im Bereich Leitungsrohre - mit Ausnahme
der nach der Equity-Methode bilanzierten EUROPIPE-Gruppe - ihre Ergebnisbeiträge verbesserten.
Die Präzisrohrgruppe reduzierte ihren Vorsteuerverlust gegenüber dem um das Impairment
bereinigten Vorjahreszeitraum deutlich. GESCHÄFTSBEREICH HANDEL
1
Inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen. Der Geschäftsbereich Handel verfügt in Europa über ein Netzwerk lagerhaltender Stahlhandelsniederlassungen
mit großer Anarbeitungstiefe, diverse auf Grobblech spezialisierte Gesellschaften
sowie ein international agierendes Tradinggeschäft. Neben dem Vertrieb von Walzstahl-
und Röhrenerzeugnissen des Salzgitter-Konzerns sowie komplementärer Produkte anderer
Hersteller wird zudem Vormaterial an den internationalen Märkten für Konzerngesellschaften
und externe Kunden beschafft. Im Zuge des aktiven Portfoliomanagements wurde die Salzgitter Mannesmann Stahlhandel
Austria GmbH zum 31. Mai 2025 verkauft. Im selben Monat fand zudem die Veräußerung
des Handelsgeschäfts mit Präzis- und Nahtlosrohren an das auf Stahlrohre spezialisierte
Großhandelshaus Hoberg & Driesch GmbH & Co. KG statt. MARKTENTWICKLUNGNach einer Phase ausgeprägter Zurückhaltung der Marktteilnehmer im ersten Quartal
kam es im internationalen Handelsgeschäft im zweiten Quartal lediglich zu einer kurzfristigen
Nachfragebelebung in Nordamerika und Europa. Im dritten Quartal ließ der Bedarf nach
Importprodukten jedoch erneut spürbar nach. Die im Juni auf 50 % verdoppelten US-Zölle
auf Stahlprodukte sowie die Revision der EU-Safeguards und vorläufige Antidumpingmaßnahmen
gegen Warmband aus Japan, Vietnam und Ägypten verstärkten die Verunsicherung der Marktteilnehmer
hinsichtlich des Bezugs von Importen. Auch der lagerhaltende Stahlhandel verzeichnete
im dritten Quartal einen weiteren Rückgang der Nachfrage, nachdem diese bereits im
ersten Halbjahr 2025 aufgrund der konjunkturellen Lage in Europa schwach ausgefallen
war. GESCHÄFTSVERLAUFDer Versand des Geschäftsbereiches Handel gab in den ersten neun Monaten 2025 im Vergleich
zum Vorjahr deutlich nach. Der Absatz des lagerhaltenden Handels blieb angesichts
der schwachen Nachfrage und der im Berichtszeitraum erfolgten Standort- und Produktportfoliobereinigungen
spürbar unter den Vorjahreswerten. Auch das internationale Trading und die UES-Gruppe
verzeichneten rückläufige Mengen. In Verbindung mit einem leicht rückläufigen Preisniveau
gingen der Segment- und Außenumsatz des Geschäftsbereichs merklich zurück. Dank der
erheblichen und nachhaltigen Kosteneinsparungen sowie positiver Einmaleffekte im Zusammenhang
mit Restrukturierungsmaßnahmen wurden dennoch ein erheblich höheres EBITDA (40,8 Mio.
€; 9 Monate 2024: 16,8 Mio. €) und Vorsteuerergebnis (20,8 Mio. €; 9 Monate 2024:
- 9,3 Mio. €) erreicht. GESCHÄFTSBEREICH TECHNOLOGIE
1
Inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen. Im Geschäftsbereich Technologie sind drei traditionsreiche Hersteller von Spezialmaschinen
zusammengefasst. Mehr als 90 % des Umsatzes werden von der KHS-Gruppe generiert, die
in der Abfüll- und Verpackungstechnik zu den weltweit führenden Anlagenproduzenten
zählt. KHS ist ein Komplettanbieter, dessen Leistungspalette von der Intralogistik
über das Processing bis hin zur Getränkeabfüllung und -verpackung reicht. Die Klöckner
DESMA Elastomertechnik-Gruppe (KDE-Gruppe) stellt Spritzgieß-Maschinen für Gummi-
und Silikonprodukte her. Der Vertrag über den Verkauf der im Sondermaschinenbau für die industrielle Schuhfertigung
tätigen DESMA Schuhmaschinen GmbH (KDS) wurde im Juli 2025 unterschrieben. Die Entkonsolidierung
der KDS wird im vierten Quartal des Geschäftsjahres erfolgen. MARKTENTWICKLUNGNachdem das Vorjahr von einem Abwärtstrend gekennzeichnet war, stiegen die Bestellungen
dem Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e. V. (VDMA) zufolge im Berichtszeitraum
im Vergleich zum Vorjahr geringfügig an. Der Zuwachs ist ausschließlich auf die steigende
Nachfrage in den Euro-Ländern zurückzuführen. Im Inlandsgeschäft wurde ein leichtes
Auftragsminus verzeichnet, während die Auslandsbestellungen etwas zunahmen. Die globalen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben jedoch weiterhin angespannt und risikobehaftet.
Die Nachfrageentwicklung spiegelte sich auch im Umsatz wider, der gegenüber dem starken
Vergleichszeitraum um 3 % zulegte. GESCHÄFTSVERLAUFDer Auftragseingang des Geschäftsbereiches Technologie lag in den ersten neun Monaten
2025 deutlich über dem Vorjahr. Auch der Auftragsbestand entwickelte sich im Berichtszeitraum
positiv und übertraf den Vergleichswert. Segment- und Außenumsatz des Geschäftsbereiches
erreichten annähernd das starke Vorjahresniveau. Die KHS-Gruppe setzte ihren positiven
Ergebnistrend fort und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr. Das EBITDA (96,6
Mio. €; 9 Monate 2024: 105,7 Mio. €) des Geschäftsbereiches Technologie blieb aufgrund
der geringeren Beiträge der KDE-Gruppe und KDS etwas unter dem Vorjahresniveau, auch
das EBT (76,2 Mio. €; 9 Monate 2024: 78,6 Mio. €) erreichte den Vergleichswert nicht
ganz. Das Ergebnis beinhaltet Einmaleffekte in Höhe von - 5,4 Mio. € zur ergebniswirksamen
Reduzierung der Buchwerte der als zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte der KDS
entsprechend der aktuellen Kaufpreiserwartungen. Das Effizienz- und Wachstumsprogramm
im Geschäftsbereich Technologie knüpft konsequent an die Strategie des Salzgitter-Konzerns
an. Umfassende Maßnahmen konnten - trotz des wettbewerbsintensiven und von Unwägbarkeiten
geprägten Marktumfelds - zur bisher erzielten Verbesserung von Umsatz und Ergebnis
beitragen. Die strategischen Schwerpunkte der KHS-Gruppe liegen neben der kontinuierlichen
Weiterentwicklung der deutschen Produktionsstandorte insbesondere auf dem Ausbau der
internationalen Präsenz. INVESTITIONENIm Berichtszeitraum wurden im Geschäftsbereich Technologie die laufenden Ersatz- und
Rationalisierungsmaßnahmen insbesondere am Produktionsstandort in Dortmund fortgesetzt.
Des Weiteren wurde für den Standort Dortmund ein umfangreiches Investitionspaket freigegeben,
das zum einen die Erweiterung der Montagekapazitäten und zum anderen die Steigerung
der Standortattraktivität durch die Modernisierung von Gebäuden sowie die Schaffung
zusätzlicher Demonstrations- und Schulungsmöglichkeiten beinhaltet. Für die nordamerikanische
Region wurde ein umfangreiches, mehrstufiges Investitionsprogramm zur Steigerung der
regionalen Kapazitäten gestartet. Zur Optimierung organisatorischer Abläufe wurden
außerdem bei der KHS-Gruppe in Deutschland und in den Auslandsgesellschaften IT-Projekte
umgesetzt. Die Erweiterung der Fertigungskapazitäten im nord- und südamerikanischen
Markt wurde fortgesetzt. Die Werkserweiterung des Produktionsstandorts in Indien befindet
sich in Umsetzung. INDUSTRIELLE BETEILIGUNGEN / KONSOLIDIERUNG
1
Inklusive Umsatz mit anderen Geschäftsbereichen. Im Bereich Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung sind Aktivitäten erfasst, die
nicht direkt einem Geschäftsbereich zugeordnet sind. Als Management-Holding ist die
Salzgitter AG (SZAG) nicht selbst operativ tätig, sondern steuert die Salzgitter Mannesmann
GmbH (SMG) und die Salzgitter Klöckner-Werke GmbH (SKWG), von der die wesentlichen
Gesellschaften der Salzgitter-Gruppe gehalten werden. Darüber hinaus sind hier die
überwiegend konzernintern tätigen Gesellschaften enthalten sowie die Konzernunternehmen,
die mit ihren Produkten und Leistungen die Kernaktivitäten der Geschäftsbereiche unterstützen. Der Umsatz des Bereiches Industrielle Beteiligungen / Konsolidierung, der hauptsächlich
durch das Halbzeug- und Servicegeschäft mit Tochtergesellschaften und Konzernfremden
generiert wird, verringerte sich gegenüber den ersten neun Monaten 2024. Der Außenumsatz
war etwas niedriger als in der Vorjahresperiode. Das EBITDA (18,3 Mio. €; 9 Monate
2024:103,7 Mio. €) beinhaltet 83,5 Mio. € Beitrag der nach der Equity-Methode (IFRS-Bilanzierung)
ausgewiesenen Beteiligung an der Aurubis AG (9 Monate 2024: 107,6 Mio. €). Das Ergebnis
vor Steuern lag bei - 23,3 Mio. € (9 Monate 2024: + 61,2 Mio. €). Die Ergebnisse aus
der Bewertung von Derivatepositionen sowie das Zinsergebnis des Cash-Managements im
Konzernfinanzkreis lieferten per Saldo einen spürbar negativen Beitrag (- 54,2 Mio.
€; 9 Monate 2024: + 6,0 Mio. €). Das Bereichsergebnis beinhaltet zudem das operativ
negative Geschäftsergebnis aus Holdingdienstleistungen für die Tochtergesellschaften.
Die überwiegend für den Konzern tätigen Gesellschaften verbuchten in den ersten neun
Monaten 2025 ein Vorsteuerresultat in Höhe von - 1,6 Mio. € (9 Monate 2024: + 4,4
Mio. €). FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZDie Bilanzsumme des Salzgitter-Konzerns erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2025
gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 115 Mio. €. Die langfristigen Vermögenswerte sind im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag leicht
höher (+ 230 Mio. €). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
(442 Mio. €) übertrafen die Abschreibungen des Anlagevermögens (-236 Mio. €) deutlich.
Dabei werden Investitionszuschüsse, die in Abhängigkeit der getätigten SALCOS®-Investitionen
geleistet werden, als Minderung der Anschaffungskosten bilanziert. Die Anteile an
nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen waren ganz überwiegend wegen des
Beitrags der Aurubis AG zum Berichtsstichtag um 54 Mio. € höher. Die kurzfristigen
Vermögenswerte rangierten geringfügig unter dem Vorjahresstichtag (-115 Mio. € ).
Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive Vertragsvermögenswerten
(+170 Mio. €) zunahmen, verringerten sich die Vorräte (-216 Mio. €) und Finanzmittel
(-101 Mio. €). Aufgrund der geplanten Veräußerung einer 100 %igen Tochtergesellschaft
im Geschäftsbereich Technologie werden zum Bilanzstichtag 40 Mio. € unter den zur
Veräußerung bestimmten Vermögenswerte ausgewiesen. Auf der Passivseite lag das Eigenkapital nahezu auf dem Niveau des Vergleichsstichtages
(-27 Mio. €). Die Eigenkapitalquote erreichte bei nahezu konstanter Bilanzsumme sehr
solide 41,8% (Vorjahr: 42,5 %). Die langfristigen Schulden sind geringfügig höher
als am Vorjahresstichtag (+36 Mio. €). Bei einem im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag
höheren Rechnungszinssatz sind die Pensionsrückstellungen spürbar gesunken (-127 Mio.
€). Dem entgegen stehen merklich gestiegene langfristige Finanzschulden (+164 Mio.
€). Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 106 Mio. €. Während die kurzfristigen
Finanzschulden (-47 Mio. €) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
inklusive Vertragsverbindlichkeiten (-3 Mio. €) abnahmen, sind die sonstigen Verbindlichkeiten
inklusive der Steuerschulden (+122 Mio. €) höher als am letzten Bilanzstichtag. 17
Mio. € werden aufgrund der geplanten Veräußerung einer Gesellschaft im Geschäftsbereich
Technologie als Verbindlichkeiten aus zur Veräußerung bestimmter Vermögenswerte ausgewiesen. Die Nettofinanzposition (-811 Mio. € ) verringerte sich gegenüber dem Bilanzstichtag
zum Jahresende 2024 (-574 Mio. €). Den Geldanlagen (903 Mio. €; Vorjahr: 1.005 Mio.
€) standen Verbindlichkeiten von 1.714 Mio. € (Vorjahr: 1.578 Mio. € ) gegenüber,
davon 649 Mio. € bei Kreditinstituten (Vorjahr: 674 Mio. € ). Darüber hinaus bestehen
1.065 Mio. € (Vorjahr: 904 Mio. €) Finanzschulden im Wesentlichen im Zusammenhang
mit der kurzfristigen Beleihung von zukünftig abzugebenden Emissionszertifikaten.
Für das Transformationsprogramm SALCOS® haben die Bundesrepublik Deutschland und das
Land Niedersachsen Fördermittel im Umfang von 1 Mrd. € zugesichert, die in Abhängigkeit
der umgesetzten Investitionen ausgezahlt werden. Von diesen Fördermitteln wurden seit
2023 bis zum Abschlussstichtag in Summe 607 Mio. € gezahlt. Wie bisher werden Vermögenswerte
und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen nicht in der Nettofinanzposition berücksichtigt.
Die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inklusive Vertragsvermögenswerten
(+170 Mio. €) werden die Nettofinanzposition zum Zahlungszeitpunkt positiv beeinflussen. ERLÄUTERUNGEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNGBei einem Vorsteuerergebnis von - 73 Mio. € ergab sich ein positiver Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit von 315 Mio. € (Vorjahreszeitraum: -95 Mio. €). Das Working
Capital blieb entgegen der Entwicklung im Vergleichszeitraum annähernd auf dem Niveau
des Bilanzstichtages zum Jahresende 2024. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf - 418 Mio. € (Vorjahreszeitraum:
- 490 Mio.€). Der Saldo aus den Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
und das Sachanlagevermögen sowie den vereinnahmten Zuschüssen für das SALCOS®-Programm
(- 425 Mio. €; Vorjahr - 490 Mio. €) war geringer als ein Jahr zuvor. Die Auszahlungen
für SALCOS® beliefen sich auf 445 Mio. €, in diesem Zusammenhang wurden 271 Mio. €
aus Zuschüssen vereinnahmt. Daneben wurden Auszahlungen für den Erwerb einer bisher
nicht konsolidierten Tochtergesellschaft im Geschäftsbereich Technologie getätigt.
Dem entgegen stehen Einzahlungen für die Veräußerung einer Tochtergesellschaft. An die Anteilseigner zahlten wir eine Dividende in Höhe von 11 Mio. €. Den Einzahlungen
aus der Aufnahme von Krediten und anderen Finanzverbindlichkeiten (343 Mio. €) stehen
Rückzahlungen von Krediten und anderen Finanzverbindlichkeiten (-259 Mio. €) sowie
Zinsauszahlungen (- 39 Mio. €) gegenüber, sodass sich insgesamt ein Mittelzufluss
aus der Finanzierungstätigkeit (34 Mio. €; Vorjahreszeitraum: 239 Mio. €) ergibt. Insbesondere wegen des negativen Gesamt-Cashflows sowie aufgrund von Wechselkursänderungen
verringerte sich der Finanzmittelbestand (901 Mio. €) gegenüber dem 31. Dezember 2024
(1.002 Mio. €) entsprechend. MITARBEITER
Unter Berücksichtigung der quotalen Beteiligungsverhältnisse sind Rundungsabweichungen
möglich. Am 30. September 2025 umfasste die Stammbelegschaft des Salzgitter-Konzerns 22.352
Mitarbeiter und somit 29 Personen weniger als zum Jahresende 2024. Nach Bereinigung
der Anfang Juni 2025 wirksam gewordenen Veräußerung der Salzgitter Mannesmann Stahlhandel
Austria GmbH (- 83) sowie der erstmaligen Konsolidierung der KHS-Tochtergesellschaften
KHS Sales & Service Romania S.R.L und KHS North & West Africa S.A.R.L. (per September
+ 28 Belegschaftsmitglieder) erhöhte sich die konzernweite Stammbelegschaft damit
um 26 Mitarbeiter. Der in den ersten neun Monaten 2025 im Geschäftsbereich Stahlerzeugung verzeichnete
Belegschaftszuwachs um 71 Mitarbeiter ist insbesondere auf die Übernahme von Auszubildenden
bei der Salzgitter Flachstahl GmbH im Januar und Juni sowie die teilweise Substitution
von Leiharbeitnehmern durch zweckbefristete Stammbeschäftigte zurückzuführen. Der
Personalaufbau im Geschäftsbereich Technologie (+ 125) dient der Realisierung der
geplanten Geschäftsausweitung. Demgegenüber verminderte sich die Mitarbeiterzahl im
Geschäftsbereich Handel um 202 Personen, wobei hier neben der Veräußerung des Stahlhandels
in Österreich insbesondere die Restrukturierung in den Gesellschaften Salzgitter Mannesmann
Handel GmbH und Salzgitter Mannesmann Stahlhandel GmbH (zusammen - 124 Mitarbeiter)
ursächlich war. Im Berichtszeitraum wurden im Konzern insgesamt 247 Auszubildende
übernommen, von denen 127 befristete Verträge erhielten. Gegenläufig wirkten Altersaustritte
durch den Wechsel in die passive Phase der Altersteilzeit beziehungsweise unmittelbare
Renteneintritte. Zum 30. September belief sich die Gesamtbelegschaft auf 24.470 Personen. Die Zahl
der Leiharbeitnehmer lag bei 632 Personen und damit um 471 Personen unter dem Wert
des Vorjahresstichtags. Neben dem konjunkturbedingt geringeren Bedarf an Leiharbeitskräften
ist rund die Hälfte des konzernweiten Leiharbeitsrückgangs auf einen statistischen
Sondereffekt bei der KHS Indien sowie der KDE Indien zurückzuführen. Zum Ende des
Berichtszeitraums befanden sich in den inländischen Konzerngesellschaften 551 Mitarbeiter
in Kurzarbeit (9 Monate 2024: 326). Im Monatsdurchschnitt waren 123 Mitarbeiter (9
Monate 2024: 376) von Kurzarbeit betroffen, insbesondere bei der Peiner Träger GmbH. In der Nacht zum 1. Oktober 2025 wurde für die nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie
ein Tarifabschluss erzielt, der anschließend auch für die ostdeutschen Bundesländer
übernommen wurde. Der Abschluss sieht für die tarifgebundenen Gesellschaften - entsprechend
knapp 60 % der inländischen Gesamtbelegschaft - nach drei Nullmonaten eine Erhöhung
der Tariflöhne und -gehälter um 1,75 % sowie eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütungen
um 75 Euro monatlich ab Januar 2026 vor. Der Tarifvertrag hat eine Mindestlaufzeit
von 15 Monaten bis zum 31. Dezember 2026. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTAUSBLICKDie Geschäftsbereiche gehen, verglichen mit dem Vorjahr, von nachstehend beschriebenem
Verlauf des Geschäftsjahres 2025 aus: Die Ergebnisse der Gesellschaften des Geschäftsbereiches Stahlerzeugung dürften von
leicht höheren Absatzmengen profitieren. Angesichts der anhaltenden konjunkturellen
Schwächephase bleiben die Margen im gesamten Jahr 2025 unter Druck, wenngleich zuletzt
ein moderater Preisaufbau antizipiert wird. Aufgrund begrenzter Nachfrageimpulse sollen
weitere Anstrengungen hinsichtlich Produktivitäts- und Effizienzmaßnahmen die Ergebnissituation
verbessern. Für Stahlträger erwarten wir weiterhin einen herausfordernden Wettbewerb,
der die Mengen-, Erlös- beziehungsweise Margensituation beeinträchtigt. Im Flachstahlbereich
gehen wir nach wie vor von einer die Kapazität auslastenden Nachfrage aus. Die Rohstahlproduktion
erfolgt zeitweise auf Basis eines 2-Ofen-Betriebs, da der Hochofen C einer Zwischenreparatur
unterzogen wurde. In einem herausfordernden Erlösumfeld und bei verbesserten Absatzmengen
erwarten wir insgesamt einen gesunkenen Umsatz (Vorjahr: 3.388,8 Mio. €), ein sichtbar
verschlechtertes EBITDA (Vorjahr: 186,2 Mio. €) und ein spürbar niedrigeres Vorsteuerergebnis
(Vorjahr: -60,9 Mio. €). Im Geschäftsbereich Stahlverarbeitung erwarten wir bei Quartoblech für das Geschäftsjahr
insgesamt eine Seitwärtsbewegung in einem nach wie vor angespannten Marktumfeld. Mit
Blick auf das zweite Halbjahr antizipieren wir jedoch leichte Mengensteigerungen im
Bereich der höherwertigen Güten. Die Rohrblechproduktion dürfte infolge der verzögerten
Projektvergabe für Großrohre stagnieren. Im Großrohrbereich reichen die vorhandenen
Buchungen, die teilweise noch aus dem Vorjahr stammen, um die Auslastung weitgehend
zu sichern. Im Produktsegment der mittleren Leitungsrohre zeigt sich nach einem soliden
ersten Halbjahr aufgrund der Einführung der US-Zölle und damit gesunkenen Anfragen
eine schwierigere Nachfragesituation. Die Präzisrohrgruppe sieht sich weiterhin mit
einem angespannten Marktumfeld konfrontiert. Eine Erholung in den Kundenbranchen ist
nicht zu erwarten. Das Impairment aus dem Vorjahr entlastet jedoch die Kostenseite.
Insgesamt prognostizieren wir für den Geschäftsbereich im Wesentlichen durch die im
Oktober 2024 erfolgte Entkonsolidierung der Edelstahlrohrgruppe einen merklich reduzierten
Umsatz (Vorjahr: 1.576,3 Mio. €). Die Auslastungssituation und Entwicklung der Absatzmengen
bleiben angespannt. Trotz des Entfalls des negativen Beitrages der Mannesmann Stainless
Tubes-Gruppe wird das EBITDA (Vorjahr: - 78,6 Mio. €) leicht unter dem Vorjahr auskommen.
Das Vorsteuerresultat (Vorjahr: -391,4 Mio. €) wird das Niveau des durch Einmaleffekte
belasteten Vorjahres signifikant überschreiten, allerdings weiterhin deutlich in der
Verlustzone liegen. Für den Geschäftsbereich Handel wird im Bereich des lagerhaltenden Handels eine spürbare
Steigerung des Ergebnisses erwartet, die insbesondere auf positive nachhaltige Effekte
aus der laufenden Restrukturierung sowie den Entfall, der damit in Verbindung stehenden
negativen Einmaleffekte des Vorjahres zurückzuführen ist. Die nach wie vor unsicheren
außenhandels- und geopolitischen Gegebenheiten erschweren das Geschäft im internationalen
Trading. Insbesondere die hohe Unsicherheit für die Marktteilnehmer durch die Handels-
und Zollpolitik der USA und aus den daraus resultierenden Warenstromänderungen hemmen
das Geschäft. Durch eine erfolgreiche Diversifikation des Geschäfts, positive Margenentwicklungen
bei Großprojekten und unterstützt von einmaligen Ergebnisbeiträgen, wird dennoch im
internationalen Trading mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet. Für die
UES-Gruppe wird mit einer Verbesserung der Ergebnissituation gerechnet. Hierbei wirken
insbesondere positive Margeneffekte im US-Geschäft unterstützend. Insgesamt werden
für den Geschäftsbereich Handel ein mengenbedingt spürbar geringerer Umsatz (Vorjahr:
3.056,7 Mio. €) sowie ein dennoch deutlich verbessertes und damit positives EBITDA
(Vorjahr: -20,9 Mio. €) und EBT (Vorjahr: -81,2 Mio. €) erwartet. Der Geschäftsbereich Technologie steuert 2025 auf ein weiteres Rekordjahr zu. Insbesondere
für die KHS-Gruppe erwarten wir aufgrund des qualitativ guten Auftragsbestandes sowie
erfolgreichen Auftragsbuchungen im Projektgeschäft und des weiterhin fokussierten
Wachstums im Servicegeschäft eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der letzten
Jahre. Die KDE antizipiert eine gegenüber dem Vorjahr gleichbleibende Nachfrage. Insgesamt
erwarten wir für den Geschäftsbereich einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr:
1.803,9 Mio. €), ein auf dem Vorjahreslevel liegendes EBITDA (Vorjahr: 148,5 Mio.
€) und ein spürbar höheres Vorsteuerergebnis (Vorjahr: 93,5 Mio. €). Angesichts der anhaltenden konjunkturellen Schwächephase bleiben die Margen im gesamten
Jahr 2025 unter Druck. Zwar zeichnet sich zuletzt ein moderater Preisaufbau ab, die
daraus resultierenden positiven Effekte werden sich jedoch voraussichtlich erst im
kommenden Jahr erkennbar in Umsatz und Ergebnis widerspiegeln. Vor diesem Hintergrund
präzisieren wir unsere Jahresprognose und erwarten, in Übereinstimmung mit den Schätzungen
der Analysten, für den Salzgitter-Konzern im Geschäftsjahr 2025:
Wir weisen darauf hin, dass Kriterien des Jahresabschlusses sowie Chancen und Risiken
unter anderem aus Rohstoffkosten-, Edelmetallpreis- und Wechselkursveränderungen sowie
der Bewertung der im Oktober 2025 begebenen Umtauschanleihe die Beendigung des Geschäftsjahres
2025 noch erheblich beeinflussen können. PROGNOSE DER SEGMENTE UND DES KONZERNS
RISIKOMANAGEMENTZum Zeitpunkt der Berichterstattung sehen wir uns unverändert mit den Auswirkungen
unternehmensstrategischer, geopolitischer, konjunktureller und branchenspezifischer
Risiken konfrontiert. Derzeit und soweit sichtbar, haben wir Ergebniseffekte unserer
Gesellschaften hieraus in der Vorschau des laufenden Jahres - sofern abschätzbar -
einbezogen. Trotz der erhöhten Unsicherheit bestanden zum Stichtag keine Risiken, die den Fortbestand
des Salzgitter-Konzerns gefährden könnten. Hinsichtlich einzelner Chancen und Risiken
verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2024. UNTERNEHMENSSTRATEGISCHE RISIKENFür unser Dekarbonisierungsprogramm SALCOS® ergeben sich Risiken in unterschiedlicher
Ausprägung. Hierzu zählen Risiken aufgrund der Komplexität des Gesamtprojekts, zeitlicher
Planänderungen und mit Blick auf die interne und externe Finanzierungsallokation.
Insbesondere werden Risikobetrachtungen von zu erwartenden Kostensteigerungen im Anlagenbau
stetig in einer Projektorganisation detailliert nachgehalten und Maßnahmen, auch unter
Einbeziehung externer Expertise, entwickelt. An den Vorstand und Aufsichtsrat der
Salzgitter AG wird hierzu regelmäßig berichtet. Die umfassende Überprüfung und Validierung
der auf der Hauptversammlung im Mai angekündigten Mehrkosten wurde abgeschlossen und
dem Aufsichtsrat vorgelegt. Das Gesamtbudget für die erste Ausbaustufe von SALCOS®
beträgt nunmehr rund 2,5 Mrd. €. Die SALCOS®-Projektmanagementorganisation beobachtet
ebenso die der Investitionsentscheidung zugrunde liegenden Basisannahmen wie Absatz-
und Erlöserwartungen inklusive Zahlungsbereitschaft und Höhe der zu erwartenden Grünstahlprämie,
die Entwicklung der Preise für CO2-Zertifikate, Rohstoff- und Energiepreisprämissen,
darunter auch Wasserstoff sowie deren Verfügbarkeiten und regulatorische Veränderungen.
Die Entwicklungen werden stetig mit der aktuellen Lage und dem Projektfortschritt
abgeglichen. Angesichts der verschlechterten wirtschaftlichen und politisch-regulatorischen
Rahmenbedingungen wurde im September 2025 beschlossen, die Investitionsentscheidung
über weitere Ausbaustufen des SALCOS®-Programms auf 2028/29 zu verschieben. "Unwägbarkeiten bei der Transformation der primären Stahlherstellung" stellen ein
transitorisches Risiko dar. Dieses Risiko bezieht sich auf das technologische Fortschreiten
unserer Transformation des Anlagenparks über die erste SALCOS®-Stufe hinaus. Diverse
Risikofaktoren könnten dazu führen, dass wir unseren Transformationsvorsprung in Relation
zum Wettbewerb verlieren. Mögliche Unwägbarkeiten betreffen neben den oben genannten
Basisannahmen, die Finanzierbarkeit der weiteren Transformation, zumal die Projekt-
und Budgetplanungen für die weiteren SALCOS®-Stufen nicht abgeschlossen sind. Die
aktuellen Rahmenbedingungen führen bei der Salzgitter AG zu einer Verschiebung der
Folgeausbaustufen. Entscheidend sind maßgeblich die Einführung und Wirksamkeit regulatorischer
Instrumente wie etwa "Grüne Leitmärkte" oder wirksame Grenzausgleichssysteme. Für
den Erfolg unserer Transformation ist letztlich die wettbewerbsfähige Erzeugung CO2e-armer
Stahlprodukte entscheidend, welche wiederum insbesondere von der Verfügbarkeit und
den Kosten für regenerative Energieträger abhängig ist. GEOPOLITISCHE RISIKENDie Salzgitter AG ist ein global agierender Konzern und daher besonders von den Auswirkungen
der Geopolitik betroffen. Geopolitische Krisen und politische Unwägbarkeiten können
direkte oder indirekte negative Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Salzgitter
AG haben. Die Auswirkungen können sich dabei auf den Absatzmärkten, Rohstoffmärkten,
Energiemärkten oder Transportrouten des Konzerns materialisieren. Die geopolitischen Krisen haben sich in den vergangenen Monaten nur wenig entspannt,
trotz einiger Initiativen zur Beilegung des Krieges in der Ukraine kommt es zu einer
weiteren Intensivierung der kriegerischen Handlungen. Für den Gazastreifen gibt es
mit Blick auf die Einigung der Hamas mit Israel einen Hoffnungsschimmer für eine Beruhigung
der Lage im Nahen Osten. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Konflikte sind
Störungen im Warenverkehr und damit in den Lieferketten weiterhin möglich. Zum jetzigen
Zeitpunkt sind keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Salzgitter
AG spürbar. Insbesondere weil sich die Energiemärkte nach dem Ende des Konflikts zwischen
Israel und dem Iran schnell wieder normalisierten. Bezogen auf den Salzgitter-Konzern ergeben sich wirtschaftliche Unsicherheiten aus
dem Russland-Ukraine-Krieg. Dies betrifft insbesondere die Preisentwicklungen und
die Versorgungssicherheit auf den Beschaffungsmärkten für Energie und Rohstoffe wie
auch die zukünftigen Absatzaussichten. Eine indirekte Betroffenheit des Salzgitter-Konzerns
resultiert aus unzureichend ausgestalteten Sanktionsvorschriften. So können bis 2028
weiterhin Brammen aus Russland in erheblicher Menge zu marktschädigenden Preisen in
die EU eingeführt werden (siehe auch Abschnitt branchenspezifische Risiken). Der Absatzrückgang
in den betroffenen Kriegsregionen hat für die Salzgitter AG nur eine geringe Relevanz.
Angesichts weiterhin fehlender positiver Perspektiven haben wir unsere Geschäftsaktivitäten
in diesen Regionen signifikant reduziert. Neben den kriegerischen Auseinandersetzungen geht auch die Einführung von Zöllen durch
die USA auf faktisch alle Waren aus der EU und vielen anderen Ländern der Welt mit
großen Risiken für die weltwirtschaftliche Entwicklung einher. Die Einführung von
pauschalen Zöllen auf Einfuhren in die USA trifft exportorientierte europäische Industriezweige
schwer, wurde aber durch die Einigung mit den USA und der Einführung pauschaler Zölle
von 15 % abgemildert. Somit liegen auch die Einfuhrzölle für Autos nun nicht mehr
bei 27,5 %, sondern nur noch 15 %. Dies dürfte die Exporte zwar weiterhin beeinträchtigen,
aber die relative Wettbewerbsposition europäischer Exporteure auf dem US-Markt stabilisieren.
Weiterhin unklar ist die Situation im Stahlbereich. Die Einigung sieht eine Beibehaltung
der 50 % Zölle sowie eine massive Ausweitung auf Stahlderivate vor. Die Verhängung
der Zölle auf Stahl- und Aluminiumeinfuhren sowie der neue Basistarif von 15 % hat
auch mittelbare Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Salzgitter AG. Aufgrund des
geringen direkten Stahl-Exposures in den USA stehen die direkten Lieferungen einzelner
Konzerngesellschaften weniger im Fokus. Dennoch können sich durch indirekte Stahlexporte
Deutschlands in die USA unmittelbar negative Folgen für einzelne Geschäftsbereiche
der Salzgitter AG ergeben. Aktuell rechnen wir mit einem Rückgang der direkten und
indirekten Stahlexporte aus Europa um 3 - 6 Mio. t, was zwischen 2,5 und 5 % der Nachfrage
in der EU entspricht. Darüber hinaus schwelt der weiterhin ungelöste Konflikt zwischen China und Taiwan
mit dem Risiko einer Eskalation und damit massiven Einschränkungen für den globalen
Handel, Lieferketten und Wirtschaftswachstum. Aber auch auf dem europäischen Kontinent
zeichnen sich geopolitische Risiken ab. Das Erstarken populistischer Parteien in einer
Vielzahl europäischer Länder sowie fragile Regierungen in EU-Kernstaaten sorgen nicht
nur für Unsicherheit über die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung mit Blick auf
die Ausrichtung der Fiskalpolitik und die Aufrechterhaltung der Intensität der CO2-Regulatorik.
Ein sich weiter eintrübendes Investitionsklima könnte zudem die rezessiven Tendenzen
in der deutschen Wirtschaft weiter verstärken und die Flaute am Stahlmarkt andauern
lassen. KONJUNKTURRISIKENDie zuvor beschriebenen Risiken können sich negativ auf die kurzfristige Entwicklung
der globalen Wirtschaft auswirken. Hinzu kommen weitere Risiken für die Weltwirtschaft,
welche die Nachfrage und Preise beeinflussen können. Die konjunkturelle Lage bleibt
volatil und birgt Risiken, allen voran beeinflusst die US-Zollpolitik die wirtschaftliche
Entwicklung maßgeblich. Dabei dürfte ein Rückgang im internationalen Warenhandel nicht
nur das Wachstum, sondern auch Investitionen ausbremsen und Druck auf die Inflation
ausüben. Aufgrund der dynamischen und wechselhaften Lage unterliegen die Prognosen
jedoch erheblichen Unsicherheiten. Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich Prognosen der Institute der Gemeinschaftsdiagnose
zufolge von 2,8 % im Jahr 2024 auf 2,6 % in diesem und 2,3 % im Jahr 2026 verlangsamen.
Grund für die Abschwächung ist die von den USA eskalierte Zollpolitik, die sich auf
die großen Wirtschaftsräume USA und China am stärksten negativ auswirkt. Die Konjunkturentwicklung in Europa wird durch die Handelspolitik der USA belastet.
Negativ auswirken dürfte sich außerdem der zunehmende Wettbewerbsdruck auf den Märkten
außerhalb der USA, da hier China seinen Handelsstrom umlenken könnte. Die Institute
der Gemeinschaftsdiagnose sehen für Europa ein Wachstum von 1,4 % im Jahr 2025 und
1,3 % im Jahr 2026 voraus. Konjunkturimpulse, wie die robuste Inlandsnachfrage, verhindern
eine stärkere Abwärtskorrektur der Prognosen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin im Spannungsfeld konjunktureller und
struktureller Herausforderungen. Die Verteidigungsausgaben und die Investitionen in
die Infrastruktur werden in den kommenden Jahren voraussichtlich stark ansteigen und
die Erholung wird von der inländischen Nachfrage getrieben. Für 2025 erwarten die
Institute der Gemeinschaftsdiagnose ein Wachstum von 0,3 % und 2026 einen Zuwachs
von 1,0 %. Zu einer optimistischeren Einschätzung kommt das DIW, das im kommenden
Jahr 1,7 % Wachstum erwartet. Für eine nachhaltige Stärkung des Wachstums mahnen Wirtschaftsforschungsinstitute
strukturelle Reformen an, die das Finanzpaket ergänzen. Angesichts der dynamischen und volatilen US-Zollpolitik sowie unklarer Gegenmaßnahmen
und potenzieller Vereinbarungen besteht eine erhebliche Prognoseunsicherheit. Die
aktuelle Handelspolitik der USA stellt das bedeutendste Risiko mit negativen Auswirkungen
auf die europäische und deutsche Wirtschaft und damit auf die Kernmärkte der Salzgitter
AG dar. Eine verbindliche Einigung mit China steht weiterhin aus. Zudem sind auch
bestehende Abkommen aufgrund der wechselhaften Haltung der US-Regierung und der Tendenz,
zollpolitische Maßnahmen zur Durchsetzung wirtschaftsferner Interessen einzusetzen,
als langfristig wenig verlässlich einzustufen. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der Inflationsentwicklung in den USA und im Euroraum.
Die handelspolitischen Maßnahmen in den USA könnten Preissteigerungen begünstigen.
Falls sich die Teuerungsrate erhöht und die US-Zentralbank Federal Reserve aufgrund
politischer Einflussnahme auf Zinserhöhungen verzichtet oder kürzlich sogar die Zinsen
senkt, wären Auswirkungen auf die Finanzmärkte möglich. Im Euroraum können Zielkonflikte
zwischen Fiskal- und Geldpolitik entstehen. Höhere Verteidigungsausgaben und zusätzliche
fiskalische Anreize könnten die Inflation beeinflussen, sodass die EZB eine restriktivere
Geldpolitik erwägen müsste. Verzögerte oder ausbleibende Zinssenkungen hätten für
die Kernmärkte des Salzgitter-Konzerns potenzielle Auswirkungen, da Impulse aus der
Bauwirtschaft geringer ausfallen und Konsumausgaben weniger leicht zu finanzieren
wären. Die derzeitige Stagnationsphase in Deutschland ist die längste der Nachkriegszeit
und erweist sich als persistente und strukturelle Schwäche. Aufgrund eines steigenden
inländischen Lohnniveaus sowie höherer Preise für diverse Importe, insbesondere Energie,
hat sich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands nachhaltig verschlechtert. Dies könnte
nicht nur über einen schwächeren Export, sondern auch über eine Verlagerung von Produktionsstandorten
der Stahlverbraucher die Stahlnachfrage senken und so dauerhaft Druck auf Nachfrage
und Stahlpreise ausüben. Chinas Wachstumsschwäche stellt ein indirektes Risiko dar. Eine schwächelnde Nachfrage
stellt europäische Exporteure vor Herausforderungen, da China ein bedeutender Absatzmarkt
ist. Gleichzeitig baut sich erheblicher Exportdruck aufgrund der durch massive Subventionen
geschaffenen chinesischen Überkapazitäten in vielen Industriesektoren auf. Verstärkt
wird dieser Effekt durch die Abschottung des US-amerikanischen Marktes, was zu Umlenkungseffekten
chinesischer Waren führen könnte. Dies hat negative Folgen für wichtige europäische
Abnehmerbranchen der Stahlindustrie wie den klassischen Stahlbau, den Fahrzeug- und
Schwermaschinenbau sowie für Hersteller von Windtürmen, die sich noch stärkerer Konkurrenz
auf den Weltmärkten gegenübersehen. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der Änderung der deutschen Finanz- und Wirtschaftspolitik.
Auf der einen Seite könnte das Finanzpaket der Bundesregierung Impulse gegen die andauernde
wirtschaftspolitische Unsicherheit setzen. Auf der anderen Seite bleiben verhärtete
Debattenlinien um Umverteilung, Entlastungen und Bundeshaushalt bestehen und notwendige
investitionsfördernde Reformen lassen auf sich warten. Unsicherheit über die wirtschaftspolitischen
Rahmenbedingungen prägt das Investitionsverhalten und trägt somit zur Verstetigung
der konjunkturellen Schwäche bei. BRANCHENSPEZIFISCHE RISIKENEin strukturelles, branchenspezifisches Risiko für die globale Stahlindustrie resultiert
aus den weiter anwachsenden weltweiten Überkapazitäten, die die OECD für das Jahr
2025 auf über 700 Mio. t beziffert. Zum Vergleich: In der EU werden jährlich circa
150 Mio. t Rohstahl produziert. Hinzu kommt, dass diese Überkapazitäten in den kommenden
drei Jahren voraussichtlich weiter anwachsen werden. Zugleich wird allerdings nur
mit einer moderat zunehmenden Stahlnachfrage gerechnet, wodurch der Druck auf Importmärkte
wie die EU weiter hoch bleiben dürfte. Diese Importmengen wiederum wirken sich negativ
auf die Stahlpreise aus. Strukturelle Lösungsansätze wie im Rahmen des "Global Sustainable
Steel Arrangement" zwischen der EU und den USA waren bislang nicht erfolgreich. Mehr
als zwei Drittel der neuen Kapazitäten sind CO2-intensive Hochöfen, was die weltweiten
Bemühungen um die Dekarbonisierung unterläuft. Diese CO2-intensiven Kapazitäten gefährden
die Transformation in Europa, falls Importe in die EU in Zukunft nicht mit entsprechend
hohen Kohlenstoffkosten belegt werden. Im Dezember 2022 haben sich die EU-Mitgliedsstaaten
auf die Einführung eines Grenzausgleichs (Carbon Border Adjustment Mechanism, CBAM)
als zukünftiges Carbon-Leakage-Schutzinstrument und Ersatz für die freie Zuteilung
geeinigt. Am 1. Oktober 2023 begann eine Übergangsphase und ab 1. Januar 2026 unterliegen
Importe analog zu EU-Produzenten Kohlenstoffkosten. Risiken ergeben sich aus der Ausgestaltung
des neuen Instruments, da es noch an einem Mechanismus zur Entlastung von Exporten
fehlt, die Regelungen für die Umgehung des CBAM nicht streng genug sind und wichtige
Verarbeitungsstufen der Stahlwertschöpfungskette nicht vom CBAM abgedeckt sind, sodass
eine Verlagerung der Produktion droht. Aufgrund der fehlenden stabilisierenden Wirkung der Safeguard-Maßnahmen auf den EU-Stahlmarkt,
insbesondere in einer Phase sinkender Nachfrage, hat die EU-Kommission im ersten Quartal
2025 eine erneute Überprüfung durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung resultierten
in diversen Anpassungen am Safeguard, die zum 1. April beziehungsweise 1. Juli in
Kraft traten. Aufgrund der sinkenden Nachfrage haben die Veränderungen am Safeguard
keine ausreichende Wirkung erzielt und können somit bis Sommer 2026 nicht zu einer
Stabilisierung am EU-Stahlmarkt beitragen. Am 7. Oktober stellte die EU-Kommission das im Rahmen des Steel and Metals Action
Plan angekündigte Nachfolgeinstrument für die EU-Safeguards vor. Es enthält sehr deutliche
Verbesserungen beim Schutz vor den Effekten der globalen Überkapazitäten; eine deutliche
Reduzierung der zollfreien Einfuhrquoten, einen "out-of-quota" Zollsatz von 50 % sowie
die Inklusion aller Länder und somit Verhinderung von Schlupflöchern. Risiken bestehen
hinsichtlich des politischen Prozesses in der EU sowie in Verhandlungen mit wesentlichen
WTO-Handelspartnern. Sowohl EU-Mitgliedsstaaten, das EU-Parlament sowie das Lobbying
von Drittstaaten könnten die Maßnahmen abschwächen oder die Einführung deutlich verzögern. Die EU-Mitgliedsstaaten haben 2022 in mehreren Sanktionspaketen Einfuhrbeschränkungen
gegen russische Stahlprodukte beschlossen. Die ab Oktober 2023 greifenden Sanktionen
wurden in ihren Nachweispflichten aufgeweicht. Des Weiteren wurde das bis Oktober
2024 geltende Einfuhrverbot für russische Halbzeuge im Dezember 2023 aufgehoben und
in ein Quotenregime überführt, das den Import entsprechender Produkte bis 2028 erlaubt.
Damit können russische Halbzeuge, deren Preise 30 % bis 50 % unterhalb des üblichen
Niveaus liegen, weiterhin auf dem EU-Markt verwendet werden. Die größten negativen
Auswirkungen zeigen sich im europäischen Grobblechmarkt, in dem weiterhin rund 15
% bis 20 % auf Basis russischer Brammen hergestellt werden. ZWISCHENABSCHLUSSKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
KONZERNBILANZAktiva
Passiva
KAPITALFLUSSRECHNUNG
ANHANGSEGMENTBERICHTERSTATTUNG
Kennzahlen 2024 inklusive Mannesmann Stainless Tubes-Gruppe. GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG UND KONSOLIDIERUNG, BILANZIERUNGSUND BEWERTUNGSMETHODEN
In Übereinstimmung mit den Bilanzierungsregelungen für Leasingverhältnisse (IFRS 16)
sind in der nachfolgenden Darstellung die historischen Anschaffungskosten der Nutzungsrechte
sowie Leasingverbindlichkeiten ausgewiesen:
Auf die langfristigen Leasingverbindlichkeiten entfallen 129,4 Mio. €. In den ersten
neun Monaten 2025 ergaben sich zudem 24,5 Mio. € Abschreibungen, 4,3 Mio. € Zinsaufwendungen
sowie Zahlungsmittelabflüsse von insgesamt 28,5 Mio. €.
AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
ANGABEN ZU BEZIEHUNGEN MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENNeben den Geschäftsbeziehungen zu vollkonsolidierten Tochtergesellschaften existieren
Beziehungen zu Gesellschaften, die als nahestehende Unternehmen nach IAS 24 zu qualifizieren
sind. In der Kategorie der anderen nahestehenden Unternehmen befinden sich im Wesentlichen
die Mehrheitsbeteiligungen des Landes Niedersachsen und der GP Günter Papenburg AG,
Hannover. Der Verkauf von Waren und Dienstleistungen umfasst im Wesentlichen Lieferungen von
Vormaterial zur Herstellung von Großrohren. Ihr Volumen ergibt sich aus nachfolgender
Tabelle:
ANGABE GEMÄß § 37W ABS. 5 WPHGDer vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden keiner prüferischen
Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGIm Oktober 2025 hat die Salzgitter AG eine Umtauschschuldverschreibung mit Umtauschrecht
in Aktien der Aurubis AG im Gesamtnennbetrag von 500 Mio. € platziert. Die Schuldverschreibungen
haben eine Laufzeit von sieben Jahren, können jedoch nach fünf Jahren vom Investor
zurückgegeben werden. Sie werden mit einem festen Zinssatz von 3,375 % verzinst. HAFTUNGSAUSSCHLUSSEinige der in diesem Text gemachten Aussagen haben den Charakter von Prognosen beziehungsweise
können als solche interpretiert werden. Sie sind nach bestem Wissen und Gewissen erstellt
und gelten naturgemäß unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbare Verschlechterung
der Konjunktur und der spezifischen Marktlage für die Gesellschaften in den Unternehmensbereichen
eintritt, sondern sich die Grundlagen der Planungen und Vorschauen in dem Umfang und
dem zeitlichen Rahmen wie erwartet als zutreffend erweisen. Die Gesellschaft übernimmt
- unbeschadet bestehender gesetzlicher, insbesondere kapitalmarktrechtlicher Anforderungen
- keine Verpflichtung, vorausblickende Aussagen zu aktualisieren. Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe ±
einer Einheit (€, % usw.) auftreten. Die Quartalsmitteilung der Salzgitter AG steht auch in englischer Sprache zur Verfügung.
Bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich. Salzgitter AG T +49 5341 21-01 Postanschrift:
salzgitter-ag.com
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||