Ad-hoc | 22 April 1997 08:11
Ad hoc-Service: SAP AG
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Ad hoc-Service: SAP AG
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Geschäftsentwicklung im 1. Quartal 1997
SAP wächst weiterhin kräftig
Walldorf, 22. April 1997. Die SAP AG, weltweit führender Anbieter
von betriebswirtschaftlicher Anwendungssoftware, bleibt auf dem
angestrebten Wachstumskurs für 1997. Einige hohe Abschlüsse und
positive Währungseinflüsse haben zu einer deutlichen
Umsatzsteigerung im 1. Quartal 1997 gegenüber der vergleichbaren
Vorjahresperiode um 49% auf 1.032 Mio. DM geführt. Die Kosten
wuchsen geringfügig langsamer um 48% auf 886 Mio. DM. Der Gewinn
vor Steuern erhöhte sich um 54% auf 181 Mio. DM.
Der außerordentlich positive Geschäftsverlauf im 1. Quartal ist
auf einige umfangreiche Kontrakte zurückzuführen. So schloß die
SAP unter anderem große Verträge in den USA, in Südafrika, in
Indien und in Frankreich ab. Außerdem begünstigte die positive
Wechselkursentwicklung den Umsatzanstieg. “Das kräftige
Umsatzwachstum bestätigt unsere günstige Einschätzung des Marktes
für Standardsoftware” sagt Dietmar Hopp, Vorstandsvorsitzender
der SAP. “Aufgrund der hohen Vergleichsbasis im Vorjahr,
insbesondere im 4. Quartal, rechnen wir aber für das gesamte Jahr
mit einer Abflachung der Steigerungen. Wir halten an unserer
Umsatzprognose von plus 25 bis 30% fest, es sei denn, der Dollar
behält seine Stärke gegenüber der D-Mark bei – dann könnte die
Steigerung noch deutlicher ausfallen”, so Hopp.
Nach der regionalen Verteilung hat sich insbesondere in Amerika
das Wachstum deutlich beschleunigt. In dieser Region erhöhte sich
der Umsatz um 91% auf 445 Mio. DM. In Europa stieg der Umsatz um
18% auf 450 Mio. DM und im APA-Raum um 68% auf 107 Mio. DM. Der
Produktumsatz nahm um 45% auf 677 Mio. DM zu. Der Beratungsumsatz
wuchs um 55% auf 242 Mio. DM und der Schulungsumsatz um 63% auf
103 Mio. DM.
Zu den Höhepunkten im 1. Quartal zählte der sehr enfolgreiche
Verlauf der CeBIT in Hannover. Gegenüber dem Vorjahr hatte die
SAP 25% mehr Kontakte mit Kunden. Die Systemhauspartner der SAP
kamen gar auf 50% mehr Kundenkontakte. “Dies ist Beleg dafür, daß
unsere Mittelstandsoffensive zu greifen beginnt”, resümiert Hopp.
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