Ad-hoc | 22 May 1997 08:04
Ad hoc-Service: SAP AG
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Staatsanwaltschaft vernahm Mitarbeiter der SAP AG:
Verdacht gegen Primär Insider entkräftet
Walldorf, den 22. Mai 1997. Am gestrigen Mittwoch vernahmen die
Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundesaufsichtsamt für
Wertpapierhandel Mitarbeiter der SAP AG in Walldorf. In den
Vernehmungen konnte laut Aussage der Staatsanwaltschaft der
Verdacht auf Insider-Vergehen von Primärinsidern weitgehend
entkräftet werden.
Erfreulicherweise hat sich der schwerwiegende Verdacht, daß
Primärinsider der SAP AG Insidergeschäfte getätigt haben, nicht
bestätigt, erklärt Dietmar Hopp, Vorstandsvorsitzender der SAP
AG. “Durch unsere kooperative Zusammenarbeit mit der Staatsanwalt-
schaft Frankfurt konnten wir die Ermittlungen erheblich beschleunigen,
so daß die Untersuchungsergebnisse nun voraussichtlich bereits in
einigen Wochen und nicht erst in einem Jahr vorliegen werden”, so der
SAP-Vorstandsvorsitzende.
Die SAP AG wird, wie vom Vorstand bereits auf der Hauptversammlung
am 7. Mai 1997 in Mannheim angekündigt, weitere präventive Maßnahmen
zur Vorbeugung von Insiderhandel treffen.
Ende der Mitteilung