Ad-hoc | 17 May 1999 11:23
Ad hoc-Service: Sartorius AG
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Sartorius-Konzern erzielt 1998 bestes Ergebnis der
Unternehmensgeschichte
Deutliche Verbesserung von Jahresüberschuß und operativem Ergebnis /
für 1999 weitere Ergebnisverbesserung angestrebt
Sartorius hat im Geschäftsjahr 1998 auf Konzernebene erneut das
beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erwirtschaftet.
Das operative Ergebnis lag 1998 im Konzern bei +30,2 Mio. DM, was
einer Verbesserung von +6,6 Mio. DM gegenüber dem Vorjahresergebnis
von +23,6 Mio. DM entspricht. Damit konnte die operative
Umsatzrendite von +5,3 % im Jahr 1997 auf+6,3 % im Jahr 1998
erheblich gesteigert und die Zielsetzung von 6,0 % übertroffen
werden.
Das Konzernergebnis vor Steuern verbesserte sich ebenfalls deutlich
von +19,7 Mio. DM im Jahr 1997 auf +28,1 Mio. DM im Jahr 1998. Der
Jahresüberschuß 1998 stieg auf Konzernebene um 3,5 Mio. DM auf +15,0
Mio. DM nach einem Vorjahresergebnis von +11,5 Mio. DM.
Auch der Umsatz des Sartorius-Konzerns erreichte im Geschäftsjahr
1998 mit 479,6 Mio. DM einen neuen Höchststand. Dies bedeutet eine
Steigerung von 6,7 % gegenüber dem Vorjahr.
Dabei konnte der Umsatz im Geschäftsbereich Wägetechnik um 5,2 % auf
285 Mio. DM gesteigert werden, wobei die Erwartungen insgesamt nicht
hinreichend erfüllt werden konnten. Dennoch hat der Geschäftsbereich
Wägetechnik auf die schwierige Marktsituation mit weiter
verbesserten Kostenstrukturen überzeugend geantwortet. Durch die
Akquisition der Fa. Dr. Hans Boekels GmbH & Co. konnten
Umsatzrückgänge, insbesondere vor dem Hintergrund der
wirtschaftlichen Krisen in Asien und Osteuropa, überkompensiert
werden. Ohne Boekels hätte der Umsatz der Wägetechnik mit 259 Mio.
DM unter dem Vorjahreswert gelegen.
Im Geschäftsbereich Separationstechnik stieg der Umsatz um 8,1 % auf
182 Mio. DM. Zu dieser Umsatzausweitung konnten alle Regionen
beitragen, wobei hier Zuwächse in Asien, trotz der bekannten
währungsbedingten Probleme, sowie das Systemgeschäft in Südeuropa
hervorzuheben sind. Das größte Wachstum verzeichnete das
Geschäftsfeld Pharma. Der Laborbereich schloß auf Vorjahresniveau ab.
Der Geschäftsbereich Gleitlagertechnik erreichte mit einem
Umsatzanstieg um 18% auf 13 Mio. DM (Vorjahr: 11 Mio. DM) eine
erneut zweistellige Umsatzsteigerung und bestätigt den
kontinuierlichen Aufwärtstrend der letzten Jahre. Im wesentlichen
wurden diese Steigerungen in Deutschland erzielt.
Der Cash Flow des Konzerns konnte im Jahr 1998 erneut von 32,9 Mio.
DM im Vorjahr um 11 % auf 36,5 Mio. DM angehoben werden. Der
negative Netto-Cash-Flow von -6,8 Mio. DM im Jahr 1998 resultiert im
wesentlichen aus der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen
Investitionstätigkeit einschließlich der Akquisition der Dr. Hans
Boekels GmbH & Co. Die Investitionen in das Anlagevermögen erhöhten
sich auf Konzernebene im Berichtszeitraum 1998 auf 21,6 Mio. DM
(Vorjahr: 13,7 Mio. DM). Den Schwerpunkt bildeten hierbei produkt-
und kapazitätsbezogene Maßnahmen sowohl in der Wägetechnik als auch
in der Separationstechnik.
Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand erhöhte sich um 12 % auf
32,9 Mio. DM im Konzern (Vorjahr: 29,3 Mio. DM) und stieg damit
leicht im Verhältnis zum Umsatz.
Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 2.299 Mitarbeiter/-innen
(Vorjahr: 2.134) beschäftigt.
Das DVFA-Ergebnis stieg gegenüber dem Vorjahr auf 16,2 Mio, DM.
Die Berechnung für 1998 erfolgte erstmals nach der modifizierten
DVFA-Methode. Nach alter Methode wäre das DVFA-Ergebnis mit 18,3 Mio.
DM (Vorjahr 15,1 Mio. DM) deutlich höher ausgefallen.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 24.6.1998
vorschlagen, eine Dividende von DM 11,00 je Stammaktie und DM 12,00
je Vorzugsaktie auszuschütten.
Sartorius wird mit dem Geschäftsjahr 2000 die Hauswährung auf EURO
umstellen. Im Zuge der dadurch notwendigen Aktienumstellung wird der
Hauptversammlung vorgeschlagen, einem Aktiensplit auf 1 EURO bei
gleichzeitiger Umstellung auf Stückaktien zuzustimmen. Ferner soll
die Gesellschaft auf der nächsten Hauptversammlung gemäß @ 71 Abs.1
Nr.8 AktG ermächtigt werden, bis zum 31 .Oktober 2000 eigene Aktien
bis zu einem Anteil von 10% am Grundkapital zu erwerben.
Sartorius ist seit dem 26. April 1999 in dem neuen Qualitätssegment
SMAX, das die Voraussetzung für ein SDAX Listing bildet. Hiermit
möchte Sartorius den stetig steigenden Informationsanforderungen in
Zukunft noch stärker gerecht werden.
Für das Geschäftsjahr 1999 wird eine weitere Ergebnisverbesserung
angestrebt, wenngleich das operative Ergebnis im 1. Quartal 1999 sich
plangemäß moderat entwickelt und mit 4,6 Mio. DM unter dem Wert des
außergewöhnlich guten Vergleichszeitraums des Jahres 1998 (7,1 Mio. DM)
lag.
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