Ad-hoc | 9 August 1999 07:59
Ad hoc-Service: Sartorius AG
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Sartorius übernimmt Denver Instrument Company
Halbjahresergebnis im Plan/ Für Gesamtjahr 1999 erneut
Rekordergebnis erwartet
Die Sartorius North America, Inc., eine Tochtergesellschaft der
Sartorius AG, Göttingen, übernimmt rückwirkend zum 01.02.1999
100 Prozent der Anteile an der Denver Instrument Company in Denver,
Colorado, USA.
Denver Instrument ist ein führender Hersteller von Waagen,
elektrochemischen und Feuchtemeßgeräten für Laboranwendungen.
Insbesondere auf dem US-Markt ist die Marke Denver hervorragend
positioniert; in Europa verfügt Denver Instrument über eine
Tochtergesellschaft in Großbritannien.
Erhebliche Synergien erwartet der Sartorius-Konzern für die
Sparte Wägetechnik von der Integration der Firma Denver
Instrument in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Produktion
sowie im Vertrieb. Insbesondere auf dem US-Markt, dem größten
Markt für Laborgeräte, will die Wägetechnik ihre Position durch
diese Akquisition wesentlich stärken. Darüber hinaus wird
Sartorius weltweit zusätzliche Produkte vertreiben, die bei
Denver Instrument hergestellt werden, und dadurch sein
Produktportfolio im Bereich der Labormeßgeräte erweitern.
Weiterhin kann der Standort Denver auch als technische Basis
für die Markteinführung und Betreuung von Kontrollwaagen und
Metalldetektoren der Marke Boekels in Nordamerika dienen, mit
denen zusätzliche Märkte der dynamischen Wägetechnik bedient
werden sollen.
Der Vorstand der Sartorius AG bestätigt mit dieser vierten
Akquisition in Folge die konsequente und planmäßige Umsetzung
der Wachstumsstrategie. Denver Instrument ermöglicht als fünfte
Marke der Wägetechnik im Sartorius-Konzern eine weiter
differenzierte Positionierung gegenüber dem Wettbewerb. Sie
bildet dabei nicht nur ein wichtiges Element der
Mehrmarkenstrategie, sondern auch eine ausgezeichnete
Möglichkeit, zusätzliche Vertriebswege zu erschließen. Zudem
erhält der Sartorius-Konzern mit der Produktionsstätte in
Denver, Colorado, ein wichtiges zusätzliches Standbein auf dem
amerikanischen Kontinent.
Der Vorstandsvorsitzende der Sartorius AG, Dr. Utz Claassen,
sieht in der Akquisition von Denver Instrument einen wichtigen
Schritt zum weiteren Ausbau der globalen Marktpositionierung des
Sartorius-Konzerns: “Denver Instrument ist eine ideale Ergänzung
unseres Markenportfolios. Durch diese Akquisition können wir
sowohl mittels eines deutlich erhöhten Marktanteils in Nordamerika
unseren Triadenmix verbessern als auch erhebliche Synergie-Effekte
im technischen Bereich erzielen. Gleichzeitig erweitern wir unsere
Produktpalette durch Labormeßgeräte, die international vertrieben
werden können und damit zu einer weiter verbesserten Auslastung
unserer weltweiten Vertriebsstruktur führen.”
Das operative Ergebnis des Sartorius-Konzerns im I. Halbjahr
1999 liegt mit 11,5 Mio. DM im Plan. Das Ergebnis des I. Halbjahres
wurde erwartungsgemäß durch die Anlaufkosten zum deutlichen Ausbau
der Serviceorganisation in Nordamerika sowie durch erhöhte
Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung der
Separationstechnik belastet. Beide genannten Kostenpositionen stehen
im Zusammenhang mit dem weiteren zukunftsgerichteten Ausbau des
Konzerns. Das Halbjahresergebnis liegt dadurch zwar unter dem
Vorjahreswert von 14,4 Mio. DM, zugleich aber über den Budgetannahmen.
Insbesondere der Juni war ein überaus erfreulicher Monat und läßt einen
sehr positiven Trend erkennen.
Das Ergebnis vor Steuern lag im ersten Halbjahr 1999 im Konzern
bei 11,3 Mio. DM (Vorjahreszeitraum:14,3 Mio. DM) und damit
ebenfalls leicht über den Erwartungen.
Der Umsatz des Konzerns stieg im I. Halbjahr 1999 um 14,5 Mio. DM auf
237,9 Mio. DM (Vorjahreszeitraum: 223,4 Mio. DM). Während die
Marktentwicklung der Sparte Wägetechnik im I. Halbjahr 1999 noch nicht
zufriedenstellend war, entwickelten sich die Umsätze der Sparte
Separationstechnik weiterhin außerordentlich positiv.
Vor dem Hintergrund des Halbjahresergebnisses hält der Vorstand
an den Gesamtjahreszielsetzungen fest. Dies bedeutet, daß für
den Konzern für das Gesamtjahr 1999 eine weitere Ergebnisverbesserung
und damit erneut ein Rekordergebnis erwartet wird.
Ende der Mitteilung