![]() SARTORIUS AGGöttingenHalbjahresfinanzbericht 2016Sartorius KonzernHalbjahresbericht Januar bis Juni 2016Kennzahlen für das 1. Halbjahr 2016scroll
scroll
scroll
Kennzahlen für das 2. Quartal 20164scroll
scroll
1
Um Sondereffekte bereinigt ZwischenlageberichtWirtschafts- und BranchenberichtWeltwirtschaft mit moderatem Wachstum Das Wirtschaftswachstum der OECD-Länder lag im ersten Quartal 2016 (letzte verfügbare
Daten) mit einem Plus von 1,9% etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals von +2,0%. Wachstumstreiber waren weiterhin die Schwellenländer, insbesondere der asiatische
Wirtschaftsraum. So stieg das Bruttoinlandsprodukt Chinas trotz einer geringeren Dynamik
bei der Industrieproduktion um +6,7% (Vorjahr +7,0%). Das Expansionstempo der indischen
Wirtschaft zog nach einem Anstieg von +7,3% im Vorjahresquartal auf +8,0% an. Als
eines der wenigen erdölimportierenden Schwellenländer konnte Indien in hohem Maße
vom niedrigen Rohölpreis profitieren. Das Wachstum der weltweit größten Volkswirtschaft USA verlor zu Jahresbeginn an Dynamik
und belief sich auf +2,0% (Vorjahr +2,9%). Grund hierfür waren vor allem geringere
Staatsausgaben sowie rückläufige Anlageinvestitionen. Die Eurozone hat ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2016 fortgesetzt und wuchs
angetrieben durch die weiterhin expansive Geldpolitik, den niedrigen Ölpreis und den
schwachen Wechselkurs um +1,7% nach +1,3% im Vergleichsquartal. Der Euro wertete gegenüber dem Dollar seit Jahresbeginn kontinuierlich auf, fiel
infolge des britischen Referendums gegen die EU-Mitgliedschaft am Ende der Berichtsperiode
jedoch wieder ab und notierte am 30. Juni bei 1,11 US-Dollar (31. Dezember 2015: 1,09
US-Dollar). Das weltweite durchschnittliche Zinsniveau verblieb im ersten Halbjahr
2016 weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Quellen: OECD: Quarterly National Accounts, June 2016; German Chamber of Commerce
in China: Wirtschaftsdaten China Q1/016; BMWI Monatsbericht 06- 2016; Bloomberg. Branchen entwickeln sich weiter positiv Neben der biopharmazeutischen und pharmazeutischen Industrie gehören öffentliche
Forschungseinrichtungen, die chemische Industrie sowie die Nahrungsmittelbranche zu
den Hauptkunden von Sartorius. Von den Entwicklungen in den jeweiligen Branchen gehen
entsprechend wichtige Impulse für die Geschäftsentwicklung des Konzerns aus. Der weltweite Pharmamarkt verzeichnete nach Angaben des internationalen Marktforschungsinstitutes
IMS Health in den vergangenen Jahren ein Wachstum von durchschnittlich rund 6% pro
Jahr. Hierzu trugen die Regionen Asien und Lateinamerika aufgrund des Ausbaus staatlicher
Gesundheitssysteme und steigender Ausgaben privater Haushalte überdurchschnittlich
bei. Innerhalb des Weltpharmamarktes wächst der Markt für biotechnologisch hergestellte
Medikamente bereits seit Jahren überproportional und entwickelt sich gegenwärtig besonders
dynamisch. Dies ist vor allem auf zahlreiche Neuzulassungen und die weitere Marktdurchdringung
vorhandener Arzneimittel zurückzuführen. Insgesamt hat sich der Umsatzanteil des Biotechmarktes
in den letzten zehn Jahren nahezu verdoppelt und erreichte zuletzt etwa 24%. Inzwischen
befinden sich unter den Top 10 der umsatzstärksten Arzneimittel sechs Biologika. Biosimilars, das heißt biologische Nachahmerprodukte, werden angesichts einer Vielzahl
von Patentabläufen zunehmend an Bedeutung gewinnen. So wurden zum Ende des vergangenen
Jahres bereits sieben Biosimilars zur Zulassung im wichtigen US-Markt eingereicht
und in der Berichtsperiode der erste Biosimilar-Antikörper durch die US-amerikanische
Gesundheitsbehörde FDA zugelassen. Biotechnologische Herstellungsverfahren sind im Vergleich zu klassischen Produktionsprozessen
weitaus komplexer und kostenintensiver. Daher arbeitet die Industrie kontinuierlich
daran, die Herstellprozesse durch produktivere Lösungen effizienter zu gestalten.
Einwegprodukte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie reduzieren die Produktionskosten
signifikant, bieten eine höhere Flexibilität und ermöglichen eine schnellere Markteinführung. Zu den Hauptkundengruppen der Sparte Lab Products & Services gehören neben der pharmazeutischen
Industrie auch der öffentliche Forschungssektor sowie die Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. Der weltweite Labormarkt legte im vergangenen Jahr nach Angaben von Frost & Sullivan
um +2,9% zu. Während die Wachstumsdynamik in Europa angesichts des moderaten Wirtschaftswachstums
bei lediglich + 1,9% lag, wuchsen die asiatischen Länder wie China und Indien deutlich
überproportional. Der größte Markt für Laborprodukte, die USA, verzeichnete angetrieben
durch eine starke Nachfrage der biopharmazeutischen Industrie sowie steigender Ausgaben
des öffentlichen Sektors einen Anstieg von +3,0%. Quellen: IMS Health: Delivering on the Potential of Biosimilars Medicines, March
2016; Global Medicines Use in 2020, November 2015; TOP 20 Global Products, December
2015; EvaluatePharma: World Preview 2015, Outlook To 2020, June 2015; www.gabionline.net,
8.4.2016; Frost & Sullivan: 2016 Spring Mid-year Report; May 2016. Geschäftsentwicklung Konzern
Umsatz und Auftragseingangscroll
Produktportfolio durch Akquisitionen erweitert Im Zuge der kontinuierlichen Umsetzung seiner Strategie hat Sartorius seine Produktpalette
in den letzten Wochen durch drei Akquisitionen mit innovativen, komplementären Technologien
weiter ausgebaut. So wurde das Portfolio der Sparte Lab Products & Services durch
den Erwerb der Unternehmen IntelliCyt und ViroCyt im Bereich der Bioanalytik erweitert
und die Positionierung der Sparte bei Biopharmakunden und der öffentlichen Forschung
verstärkt. Darüber hinaus hat die Sparte Bioprocess Solutions sein umfangreiches Angebot
an Einweglösungen mit der Akquisition des Unternehmens kSep ergänzt. Der Erwerb von IntelliCyt fand unmittelbar vor dem Ende der Berichtsperiode statt,
die beiden anderen Akquisitionen kurz nach deren Ende. Dementsprechend hatten alle
Unternehmenserwerbe keinen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von Sartorius
im ersten Halbjahr. Weiterführende Informationen finden sie auf den Seiten 7ff. In allen Regionen konnten zweistellige Wachstumsraten erzielt werden. Die Region
Amerika, auf die etwa 34% des Konzernumsatzes entfiel, zeigte erneut die höchste Dynamik
mit einem Anstieg von 24,7% auf 212,3 Mio. € (nominal +23,1% gegenüber 172,4 Mio.
€). Sartorius mit zweistelligem Umsatzwachstum im ersten Halbjahr Der Sartorius Konzern entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 mit deutlich zweistelligen
Zuwachsraten sehr dynamisch. So stieg der Umsatz bei einer positiven Geschäftsentwicklung
beider Konzernsparten wechselkursbereinigt um 18,7% von 535,3 Mio. € auf 625,4 Mio.
€; der nominale Anstieg belief sich auf 16,8%. Die mit einem Umsatzanteil von rund 46% umsatzstärkste Region EMEA verbuchte in der
Berichtsperiode ein Plus von 18,7% auf 288,1 Mio. € (nominal +17,1% gegenüber 245,9
Mio. €). Der Umsatz in der Region Asien | Pazifik, die rund 20% des Konzernumsatzes ausmacht,
erhöhte sich um 10,0% auf 125,1 Mio. € (nominal +6,9% gegenüber 117,0 Mio. €). Alle Veränderungsraten zur regionalen Entwicklung sind wechselkursbereinigt, sofern
nicht anderweitig angegeben. Underlying EBITDA steigt überproportional Sartorius verwendet als zentrale Ertragskennziffer das um Sondereffekte bereinigte
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation, das underlying EBITDA. Der Sartorius Konzern steigerte sein Ergebnis im ersten Halbjahr 2016 aufgrund von
Skaleneffekten erneut überproportional zum Umsatz. So stieg das underlying EBITDA
um 26,6% von 121,1 Mio. € auf 153,4 Mio. €. Die EBITDA-Marge erhöhte sich entsprechend
auf 24,5% nach 22,6% im Vorjahreszeitraum. Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Konzernscroll
Inklusive Sondereffekten in Höhe von -9,9 Mio. € (Vorjahr -3,8 Mio. €) und Abschreibungen
stieg das EBIT des Konzerns von 90,6 Mio. € auf 109,9 Mio. €. Die Sondereffekte ergaben
sich überwiegend aus verschiedenen spartenübergreifenden Projekten. Die EBITMarge
erhöhte sich von 16,9% im Vorjahr auf 17,6%. Das Finanzergebnis belief sich in der Berichtsperiode auf -3,9 Mio. € nach -15,2
Mio. € im Vorjahreszeitraum. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf Bewertungseinflüsse
aus Fremdwährungsverbindlichkeiten und Sicherungsgeschäften zurückzuführen. Das Periodenergebnis lag bei 74,2 Mio. € gegenüber 91,7 Mio. € im Vergleichszeitraum.
Der Vorjahreswert enthält 38,9 Mio. €, die auf die Veräußerung der Sparte Industrial
Technologies im ersten Quartal 2015 entfallen. Der Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter belief sich auf 53,4 Mio. € nach 76,9
Mio. € im Vorjahreszeitraum. Auf Minderheitenanteile entfielen 20,8 Mio. € (Vorjahr
14,8 Mio. €). Maßgeblicher Jahresüberschuss steigt um 30,4% Das maßgebliche, den Aktionären der Sartorius AG zuzurechnende bereinigte Periodenergebnis
erhöhte sich um 30,4% von 47,81 Mio. € auf 62,4 Mio. € zu. Es ergibt sich durch die
Bereinigung von Sondereffekten, der Herausrechnung nicht-zahlungswirksamer Amortisation
sowie auf Basis eines normalisierten Finanzergebnisses, jeweils einschließlich entsprechender
Steueranteile. Das bereinigte Ergebnis je Stammaktie stieg um 29,6% auf 0,91 € (Vorjahr
0,70 €) bzw. je Vorzugsaktie um 30,1% auf 0,92 € (Vorjahr 0,71 €). Die Vorjahreswerte
wurden entsprechend dem am 13. Juni 2016 vollzogenen Aktiensplit angepasst. scroll
1
Fortgeführte Aktivität Operativer Cashflow entwickelt sich solide Der Sartorius Konzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
einen NettoCashflow aus operativer Geschäftstätigkeit von 43,1 Mio. € gegenüber 56,2
Mio. € im Vorjahr. Dabei wirkte sich insbesondere der saisonale und wachstumsbedingte
Anstieg der Mittelbindung im Net Working Capital aus. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag mit -69,0 Mio. € planmäßig über dem
Vorjahreswert von -40,6 Mio. €. Die Investitionen in der Berichtsperiode entfielen
unter anderem auf den Ausbau von Produktionskapazitäten sowie die Konsolidierung der
Konzernzentrale in Göttingen. Die Mittelabflüsse aus Akquisitionen im ersten Halbjahr in Höhe von 79,1 Mio. € spiegeln
den Erwerb der IntelliCyt Corporation (vgl. Kapitel Geschäftsentwicklung Sparten)
im Juni wider. Insgesamt betrug der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit und Akquisitionen
| Devestitionen -148,1 Mio. €. Der Vorjahreswert von 3,1 Mio. € war maßgeblich durch
die Veräußerung der Sparte Industrial Technologies beeinflusst. Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern weiterhin auf gutem Niveau Die Bilanzsumme des Konzerns belief sich zum 30. Juni 2016 auf 1.673,8 Mio. € nach
1.437,2 Mio. € per 31. Dezember 2015. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition
von IntelliCyt sowie den Ausbau des Working Capitals zurückzuführen. Das Eigenkapital des Sartorius Konzerns erhöhte sich in der Berichtsperiode leicht
von 644,8 Mio. € zum 31. Dezember 2015 auf 654,2 Mio. € zum Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote
lag mit 39,1% weiterhin auf einem komfortablen Niveau (31. Dezember 2015: 44,9%). Die Bruttoverschuldung stieg aufgrund der vorgenannten Akquisition sowie des gestiegenen
Working Capitals auf 559,9 Mio. € gegenüber 396,8 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Die
Nettoverschuldung lag bei 483,9 Mio. € (31. Dezember 2015: 344,0 Mio. €). In diesem Zusammenhang stieg der dynamische Verschuldungsgrad, das heißt der Quotient
aus Nettoverschuldung zu underlying EBITDA der letzten 12 Monate, etwas an und belief
sich zum 30. Juni 2016 auf 1,6 nach 1,3 zum Jahresende 2015. Anzahl der Beschäftigten erhöht Der Sartorius Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2016 weltweit insgesamt 6.697 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 hat sich die Beschäftigtenzahl
damit um 512 Personen bzw. rund 8% erhöht. Hierin enthalten sind 57 Mitarbeiter der
akquirierten IntelliCyt Corporation. Regional betrachtet konzentrierte sich der Personalanstieg
insbesondere auf die EMEA-Region. Mit 4.733 Mitarbeitern beschäftigte Sartorius in
dieser Region 360 Personen mehr als zum Ende des Vorjahres. In der Region Amerika
lag die Mitarbeiterzahl mit 919 Personen um 113 Mitarbeiter über dem Wert des Vorjahres.
In Asien | Pazifik beschäftigte Sartorius zum Ende der Berichtsperiode 1.045 Personen
(31.12.2015: 1.006 Mitarbeiter). Geschäftsentwicklung SpartenBioprocess Solutions-Sparte entwickelt sich hervorragend Die Sparte Bioprocess Solutions erzielte im ersten Halbjahr in einem weiterhin dynamischen
Marktumfeld deutlich zweistellige Zuwachsraten. Angetrieben durch eine starke Nachfrage
sowohl nach Einwegprodukten als auch nach Equipment legte der Spartenumsatz wechselkursbereinigt
um 23,9% auf 469,8 Mio. € zu (nominal +22,1%). Alle Regionen verzeichneten deutliche
Zuwächse. Neben der sehr guten organischen Geschäftsentwicklung trug der Einbezug
der im April bzw. Juli 2015 akquirierten Unternehmen BioOutsource und Cellca rund
3 Prozentpunkte nichtorganisches Wachstum bei. Bioprocess Solutionsscroll
Der Auftragseingang der Sparte legte insbesondere aufgrund einiger größerer Equipment-Aufträge
stärker als erwartet um wechselkursbereinigt 23,5% zu. Das underlying EBITDA der Sparte Bioprocess Solutions legte in der Berichtsperiode
signifikant um 31,0% von 97,8 Mio. € auf 128,1 Mio. € zu. Die entsprechende Marge
stieg insbesondere aufgrund von Skaleneffekten von 25,4% auf 27,3%. Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Bioprocess Solutionsscroll
Lab Products & Services setzt positive Geschäftsentwicklung fort Die Sparte Lab Products & Services entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 mit einem
Umsatzzuwachs von wechselkursbereinigt 5,5% auf 155,7 Mio. € (nominal +3,5%) weiter
positiv und im Rahmen der Erwartungen. Insbesondere Laborverbrauchsmaterialien wie
Laborfilter verzeichneten in der Berichtsperiode eine starke Nachfrage. Die Region
EMEA zeigte mit einem Plus von 7,5% die größten Zuwachsraten, während die Region Asien
| Pazifik das hohe Niveau des Vorjahres um 1,5% übertraf. Mit der Übernahme der US-amerikanischen IntelliCyt Corporation am 28. Juni 2016 hat
Sartorius sein Laborportfolio durch eine innovative, leistungsstarke Zellscreening-Plattform
für die Arzneimittelforschung in den Bereich der Bioanalytik ausgeweitet. Für IntelliCyt
wird in 2016 ein Umsatz von mehr als 18 Mio. US-Dollar erwartet; etwa die Hälfte hiervon
wird im zweiten Halbjahr in den Umsatz des Sartorius Konzerns einbezogen werden. Das
Erreichen der Gewinnschwelle (underlying EBITDA) ist für Ende 2017 geplant. Auf die
Umsatz- und Ergebnisentwicklung des ersten Halbjahres hatte die Akquisition noch keinen
Einfluss. Lab Products & Servicesscroll
Das Ergebnis der Sparte Lab Products & Services erhöhte sich im ersten Halbjahr 2016
um 8,4% von 23,4 Mio. € auf 25,3 Mio. €. Die Ergebnismarge verbesserte sich umsatzbedingt
von 15,5% im Vorjahr auf 16,3%. Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Lab Products & Servicesscroll
Chancen- und Risikobericht Die Chancen- und Risikosituation des Sartorius Konzerns hat sich seit der Veröffentlichung
des Geschäftsberichts 2015 nicht wesentlich verändert. Daher wird an dieser Stelle
auf die ausführliche Beschreibung der Chancen und Risiken sowie des Risikomanagementsystems
des Sartorius Konzerns auf den Seiten 53ff. und 68 ff. des Geschäftsberichts 2015
verwiesen. Das britische Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union dürfte aus heutiger
Sicht die Gesamtrisikosituation nicht wesentlich beeinflussen, da Sartorius überwiegend
robuste Märkte adressiert. PrognoseberichtGesamtwirtschaftlicher Ausblick durch politische Unsicherheiten belastet Laut der jüngsten Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte das Expansionstempo
der Weltwirtschaft im Gesamtjahr 2016 unter anderem aufgrund von politischen Unsicherheiten
etwas geringer ausfallen als zu Jahresbeginn prognostiziert. Nachdem ursprünglich
ein Wachstum von +3,4% erwartet wurde, geht der IWF nunmehr davon aus, dass die globale
Wirtschaft um +3,2% wachsen wird (Vorjahr +3,1%). Mögliche negative Auswirkungen des
britischen Referendums gegen die EU-Mitgliedschaft sind in dieser Prognose noch nicht
berücksichtigt. Für den US-amerikanischen Markt rechnet der IWF mit einer im Vergleich zum Vorjahr
unveränderten Dynamik. So soll das Wirtschaftswachstum, angetrieben durch den privaten
Konsum, mit einem Plus von 2,4% auf dem Niveau des Vorjahres liegen (Januar-Prognose
+2,6%). Während der IWF zu Beginn des Jahres für die Eurozone ein Wachstum leicht über Vorjahr
(+1,6%) erwartet hat, wurde die Prognose zuletzt auf +1,5% gesenkt. Dämpfend sollen
sich insbesondere geringere Exporte in die Schwellenländer auswirken. Dabei soll die
Wirtschaft Großbritanniens um +1,9% zulegen, während für Deutschland und Frankreich
ein Wachstum von +1,5% bzw. +1,1% erwartet wird. Entgegen der gemäßigten Erwartungen für die Industrienationen und die Schwellenländer
insgesamt, hat der IWF seine Wachstumsprognose für die Region Asien leicht auf +6,4%
angehoben. Treiber dieser Entwicklung dürfte der stärker als erwartete Anstieg der
Wirtschaftsleistung Chinas von +6,5% sein (Januar Prognose +6,3%). Positive Impulse
sollen vor allem von finanzpolitischen Maßnahmen seitens der Regierung ausgehen. Hinsichtlich des Zinsumfelds haben sich gegenüber unseren Ausführungen im Geschäftsbericht
2015 keine wesentlichen Änderungen ergeben. So gehen Experten weiterhin davon aus,
dass die Leitzinsen im Gesamtjahr 2016 auf sehr niedrigem Niveau verbleiben. Die Marktprognosen
bezüglich des Euro-US-Dollar- Wechselkurses bewegen sich für das zweite Halbjahr 2016
zwischen 0,99 und 1,24. Quellen: International Monetary Fund, World Economic Outlook, April 2016; Reuters
Forex Poll, Mai 2016. Unverändert positives Branchenumfeld erwartet Die im Geschäftsbericht 2015 auf den Seiten 61-63 dargestellten Trends, die die Entwicklung
des Sartorius Konzerns beeinflussen, haben insgesamt unverändert Bestand. Für den weltweiten Pharmamarkt wird in der Periode 2015 bis 2020 nach jüngsten Schätzungen
mit einem durchschnittlichen Wachstum von 4% bis 7% pro Jahr gerechnet. Für das Teilsegment
Biopharma rechnen Marktbeobachter angesichts der weiteren Penetration bereits zugelassener
Biopharmazeutika, der Erweiterung ihrer Indikationsgebiete sowie starken Forschungs-
und Entwicklungspipelines mit einem durchschnittlichen Zuwachs von jährlich rund 8%
bis 9%. Die weltweite Nachfrage nach Laborprodukten dürfte sich laut Frost & Sullivan weiterhin
stabil entwickeln. So wird für das Jahr 2016 ein Zuwachs von rund 3% prognostiziert.
Hierbei soll die Region Asien die größte Wachstumsdynamik aufzeigen, während für Europa
ein moderater Zuwachs von etwa 2% erwartet wird. Quellen: IMS Health: Delivering on the Potential of Biosimilars Medicines, March
2016; Global Medicines Use in 2020, November 2015 EvaluatePharma: World Preview 2015,
Outlook To 2020, June 2015 and June 2014; Frost & Sullivan: 2016 Spring Midyear Report;
May 2016. Prognose für das Geschäftsjahr 2016 angehoben Angesichts der sehr guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr, dem starken Auftragseingang
der Sparte Bioprocess Solutions sowie der jüngsten Akquisitionen erhöht und präzisiert
die Unternehmensleitung die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 wie folgt: Konzern Auf Basis konstanter Wechselkurse soll der Umsatz des Konzerns im Gesamtjahr nunmehr
um etwa 15% bis 18% steigen. Nach der bisherigen Prognose wurde ohne die Akquisitionen
von IntelliCyt, kSep und ViroCyt ein Wachstum von etwa 10% bis 14% erwartet. Die underlying
EBITDA-Marge soll im Vergleich zum Vorjahreswert von 23,6% auf etwa 25,0% zulegen
(bisherige Prognose etwa +1 Prozentpunkt). Für das Jahr 2016 plant Sartorius unverändert Investitionen in Höhe von etwa 10%
des Umsatzes. Schwerpunkte der Investitionstätigkeit bleiben weiterhin die Zusammenführung
und Erweiterung der Konzernzentrale in Göttingen sowie der Ausbau der weltweiten Produktionskapazitäten
und der IT-Infrastruktur. Mit Blick auf die Finanzlage dürfte der dynamische Verschuldungsgrad angesichts der
jüngsten Akquisitionen zum Ende des laufenden Jahres etwas unter dem Niveau des ersten
Halbjahres 2016 von 1,6 liegen. Mögliche weitere Akquisitionen sind dabei nicht berücksichtigt.
Die bisherige Prognose sah ohne Akquisitionen einen dynamischen Verschuldungsgrad
unter dem Vorjahreswert von 1,3 vor. Sparten Für die Sparte Bioprocess Solutions erhöht die Unternehmensleitung aufgrund einiger
größerer Equipment Aufträge und dem insgesamt positiven Geschäftsausblick ihre Umsatzprognose
von bisher etwa 13% bis 17% auf etwa 19% bis 22%. Hierin enthalten ist ein nicht-organischer
Wachstumsbeitrag von gut 2 Prozentpunkten aus der Konsolidierung der beiden im Vorjahr
akquirierten Unternehmen BioOutsource und Cellca sowie der ab dem zweiten Halbjahr
201 6 einbezogenen kSep. Die underlying EBITDA-Marge soll gegenüber dem Vorjahreswert
von 26,5% auf rund 28,0% steigen (bisherige Prognose rund +1 Prozentpunkt). Mit Einbezug der akquirierten Unternehmen IntelliCyt und ViroCyt und unter der Annahme
eines insgesamt stabilen konjunkturellen Umfelds rechnet Sartorius für die Sparte
Lab Products & Services nun mit einem Umsatzzuwachs von etwa 6% bis 9% (bisherige
Prognose etwa 3% bis 7%). Die Akquisitionen sollen im laufenden Jahr dabei etwa 3
Prozentpunkte zum Wachstum der Sparte beitragen. Da beide Akquisitionen das Ergebnis
vorübergehend etwas verwässern werden, erwartet die Unternehmensleitung, dass die
underlying EBITDA-Marge der Sparte etwa auf dem Vorjahresniveau von 16,0% liegen wird.
Ohne diese Ergebnisverwässerung würde unverändert mit einer um rund 1 Prozentpunkt
verbesserten underlying EBITDAMarge gerechnet werden. Alle Prognosen auf Basis konstanter Wechselkurse. Nachtragsbericht Sartorius hat über seinen Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech am 6. Juli 2016 einen
Vertrag über den Erwerb des US-Start-up-Unternehmens kSep Holdings, Inc., mit Sitz
in Morrisville, North Carolina, USA, unterzeichnet. kSep entwickelt und vertreibt
vollautomatische Einweg-Zentrifugen für die BiopharmaProduktion und ergänzt somit
das Produktportfolio der Sparte Bioprocess Solutions. Für kSep wird im laufenden Geschäftsjahr deutlich zweistelliges Wachstum und ein
Umsatz von mehr als 7 Mio. US-Dollar bei einer signifikant zweistelligen EBITDA-Marge
erwartet. Der Abschluss der Transaktion, die kSep mit rund 28 Mio. US-Dollar bewertet,
wird Ende Juli 2016 erwartet. Darüber hinaus hat Sartorius am 15. Juli 2016 den Erwerb von ViroCyt Incorporated
bekanntgegeben, einem Anbieter innovativer und besonders zeitsparender Lösungen zur
Virenquantifizierung. Für das Startup-Unternehmen mit Sitz in Broomfield, Colorado,
USA, wird im Jahr 2016 deutlich zweistelliges Wachstum und ein Umsatz von mehr als
3 Mio. US-Dollar erwartet; die Gewinnschwelle (underlying EBITDA) soll Ende 2018 erreicht
werden. Der Kaufpreis liegt bei rund 16 Mio. US-Dollar. Nach der Akquisition des Zellscreening-Spezialisten
IntelliCyt ergänzt Virocyt das Portfolio der Sparte Lab Products & Services nun um
ein weiteres sehr innovatives System im Bereich der Bioanalytik. Die Konsolidierungszeiträume für kSep und ViroCyt werden sich im Jahr 2016 auf gut
5 Monate belaufen und somit entsprechende Anteile der jeweiligen vorgenannten Jahresumsätze
in den Konzernumsatz einbezogen. Verkürzter KonzernzwischenabschlussGewinn- und Verlustrechnung | Gesamtergebnisrechnungscroll
1)
Die Zahlen des 2. Quartals waren nicht Bestandteil der prüferischen Durchsicht. Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres wurde angepasst. Die
Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von 2,5 Mio. € werden nun
in den Kosten der umgesetzten Leitungen gezeigt (vorher: Forschungs- und Entwicklungskosten).
Auswirkungen auf das EBIT und den Jahresüberschuss ergeben sich hieraus nicht. Die Vorjahreszahlen wurden zudem aufgrund der finalen Kaufpreisallokation von BioOutsource
leicht angepasst. Gesamtergebnisrechnungscroll
1)
Die Zahlen des 2. Quartals waren nicht Bestandteil der prüferischen Durchsicht. BilanzAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Kapitalflussrechnungscroll
Die dargestellten Cashflows in 2015 enthalten grundsätzlich auch die des nicht fortgeführten
Bereichs. Eine Aufteilung erfolgt dann jeweils als davon-Vermerk bei den Netto-Cashflows
aus operativer Tätigkeit bzw. Investition und Finanzierung. Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
scroll
scroll
Segmentberichterstattung Die Segmentabgrenzung ergibt sich gem. IFRS 8 aus dem sog. Management-Approach, d.
h. die Festlegung der Segmente erfolgt in Analogie zur internen Steuerungs- und Berichtsstruktur
des Unternehmens. Infolge des erfolgten Verkaufs der Intec-Aktivität sind die Sparten
Bioprocess Solutions sowie Lab Products & Services als operative Segmente anzusehen. Die für die Beurteilung der Segmenterfolge relevante Erfolgsgröße ist für den Sartorius
Konzern das sog. underlying EBITDA. Das EBITDA entspricht dem Überschuss vor Finanzergebnis,
Steuern und Abschreibungen. Beim "underlying" EBITDA handelt es sich um ein um Sondereffekte
bereinigtes, operatives Ergebnis. Als Sondereffekte gelten in diesem Zusammenhang
Aufwendungen und Erträge, die einen außerordentlichen oder Einmalcharakter haben,
dementsprechend die nachhaltige Ertragskraft des Segments verzerren und auch aus Konzernsicht
einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente entsprechen
im Übrigen den allgemeinen Konzernbilanzierungsrichtlinien. scroll
Geografische Informationenscroll
Angaben zum verkürzten Zwischenabschluss1. Allgemeine Informationen Die Sartorius AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft deutschen Rechts und
oberstes Mutterunternehmen des Sartorius Konzerns. Die Gesellschaft ist im Handelsregister
des Amtsgerichts Göttingen (HRB 1970) eingetragen und hat ihren Sitz in Göttingen,
Bundesrepublik Deutschland, Weender Landstraße 94-108. Der Sartorius Konzern hat sein Geschäft in zwei Sparten organisiert: Bioprocess Solutions
und Lab Products & Services. Mit der Sparte Bioprocess Solutions ist Sartorius ein
weltweit führender Anbieter von Produkten und Technologien für die Herstellung von
Medikamenten und Impfstoffen auf biologischer Basis, sogenannten Biopharmazeutika.
Im Rahmen der Lösungsanbieter-Strategie wird der biopharmazeutischen Industrie ein
Produktportfolio angeboten, das nahezu alle Prozessschritte ihrer Produktion abdeckt.
Dies umfasst Zellkultur-Medien für die Anzucht der Zellen, Bioreaktoren verschiedener
Größen für ihre Vermehrung sowie unterschiedliche Technologien wie Filter und Bags
für ihre Ernte, Reinigung und Konzentration bis hin zur Abfüllung. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore
in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie auf akademische Forschungseinrichtungen.
Weitere Kunden kommen aus der Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. Das Portfolio umfasst
Instrumente und Verbrauchsmaterialien, die Labore zum Beispiel in der Probenvorbereitung
oder bei anderen Standardapplikationen einsetzen. Der Bereich Industrial Technologies
(vormals Industrial Weighing) wurde im ersten Quartal 2015 veräußert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Konzernabschluss der Sartorius AG zum 31. Dezember 2015 wurde in Übereinstimmung
mit den Rechnungslegungsstandards des IASB - den International Financial Reporting
Standards (IFRS) - wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Im vorliegenden
Zwischenabschluss, der nach den Anforderungen des IAS 34, Zwischenberichterstattung,
aufgestellt ist, wurden - mit Ausnahme der im Geschäftsjahr erstmalig anzuwendenden
geänderten Vorschriften - grundsätzlich die selben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angewandt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015
zu Grunde lagen. Ferner wurden sämtliche zum 30. Juni 2016 anzuwendenden Interpretationen des International
Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) beachtet. Die angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Einzelnen im Anhang des Konzernabschlusses
zum 31. Dezember 2015 erläutert. Eine Liste der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften befindet sich
im Geschäftsbericht 201 5, im laufenden Geschäftsjahr wurden die folgenden Gesellschaften
erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen:
Im Hinblick auf die Berechnung des Steueraufwands wird auf den Zwischenabschluss
die Regelung des IAS 34.30c) angewendet, d.h. die für das Gesamtjahr erwartete Steuerquote
von 30% findet grundsätzlich Anwendung. 3. Ermessensentscheidungen und Schätzungen Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses wendet die Konzernleitung Schätzungen
und Annahmen an, die nach bestem Wissen der gegenwärtigen und künftigen Situation
der Periode getroffen werden. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch von diesen
Schätzwerten abweichen. Die wesentlichen Schätzungen und Annahmen sowie die wichtigsten Quellen von Unsicherheiten
sind im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 unverändert geblieben. 4. Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendete Rechnungslegungsvorschriften Die folgenden neuen Rechnungslegungsvorschriften waren auf den Zwischenabschluss
erstmalig anzuwenden und hatten keine Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage oder auf das Ergebnis je Aktie:
Es wurden keine Standards oder Interpretationen vorzeitig berücksichtigt, deren Anwendung
zum 30. Juni 2016 nicht verpflichtend war. Derzeit ist die erstmalige Anwendung jeweils
für die Periode geplant, in der die Standards, Interpretationen oder Ergänzungen in
Kraft treten. Die folgenden Änderungen sind ab 2018 bzw. 2019 anzuwenden: IFRS 15, Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden legt einen umfassenden Rahmen zur
Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst
werden. IFRS 15 wird sich u.a. auf die Bilanzierung von Fertigungsaufträgen im Sinne von
IAS 11 auswirken. Die Umsatzrealisierung erfolgt derzeit nach dem Fertigstellungsgrad
(PoC-Methode), wobei der Projektfortschritt nach Maßgabe des Kostenanfalls gemessen
wird (Cost-to-Cost-Methode). Nach IFRS 15 ist die Kontrolle das maßgebliche Kriterium
für die Umsatzrealisierung. Verglichen mit der bisherigen Bilanzierung nach IAS 11
kann es daher künftig zu Verschiebungen bei der Umsatzrealisierung kommen. In dem neuen Standard zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen, IFRS 16, wird die
Unterscheidung in operative Leasingverhältnisse einerseits und Finanzierungsleasing
andererseits, aufgegeben. Künftig werden alle Leasingverhältnisse ähnlich der bisherigen
Behandlung von Finanzierungsleasingverhältnissen behandelt. Gemietete Vermögenswerte
werden in der Bilanz des Leasingnehmers zum Barwert der künftigen Leasingzahlungen
aktiviert. Dabei besteht das Wahlrecht des Ausweises als Nutzungsrecht ("right-of-use)
oder in der jeweiligen Kategorie des Anlagevermögens. IFRS 16 wird zu einer Erhöhung des Anlagevermögens und der finanziellen Verbindlichkeiten
führen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand erwartet der Konzern insgesamt aber keine
signifkanten Auswirkungen auf die wichtigsten Kennzahlen wie Eigenkapitalquote oder
Underlying EBITDA. IFRS 9 ändert schließlich die Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung und zur
Behandlung von Wertminderungen von Finanzinstrumenten sowie die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
(Hedge Accounting). Die Auswirkungen dieser und anderer künftiger Änderungen werden derzeit noch analysiert.
Nach gegenwärtigem Prüfungsstand erwartet das Unternehmen insgesamt keine wesentlichen
Auswirkungen aus der Anwendung neuer bzw. geänderter Standards auf den Konzernabschluss. 5. Unternehmenserwerbe und -verkaufeAkquisition IntelliCyt Corporation Am 28. Juni 2016 hat der Konzern das US-amerikanische Unternehmen IntelliCyt Corporation
mit Sitz in Albuquerque, New Mexico, USA erworben. Dieser Zukauf erweitert das Produktportfolio
der Sparte Lab Products & Services insbesondere im Hinblick auf die Kunden aus den
Entwicklungslaboren der biopharmazeutischen Industrie und der öffentlichen Forschung. Die 2006 gegründete Gesellschaft hat eine neuartige Plattform für die Zellanalyse
entwickelt, die ein Instrument, Software sowie Reagenzien umfasst und eine besonders
schnelle Hochdurchsatzanalyse von Zellen ermöglicht, bei der zahlreiche Zellparameter
bestimmt werden. IntelliCyt ist in den letzten Jahren um durchschnittlich mehr als 50% pro Jahr gewachsen
und wird 2016 mit 55 Mitarbeitern einen Umsatz von voraussichtlich mehr als 18 Mio.
US$ erzielen. Aufgrund der zeitlichen Nähe des Erwerbs zum Bilanzstichtag, konnte die Kaufpreisallokation
nur sehr vorläufig vorgenommen werden. Die Aufteilung zwischen Goodwill und Sonstigen
Immateriellen Vermögenswerten wurde dabei auf Basis der verfügbaren Erkenntnisse des
Managements geschätzt. Es wurden dabei folgende Ansätze vorgenommen: scroll
Der Kaufpreis von umgerechnet 86,5 Mio. € wurde in Barmitteln entrichtet. Die dem
Erwerb direkt zurechenbaren Aufwendungen in Höhe von 0,1 Mio. € wurden in den sonstigen
bertrieblichen Aufwendungen erfasst. Eine steuerliche Abziehbarkeit des Geschäfts-
oder Firmenwertes ist voraussichtlich nicht gegeben. Die anzusetzenden Immateriellen
Vermögenswerte werden sich nach heutiger Erkenntnis im Wesentlichen auf Technologien,
Kundenbeziehungen und Marken beziehen. 6. Kapitalerhöhung Gem. Beschluss der Hauptversammlung vom 7. April 2016 wurde im ersten Halbjahr eine
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zur Durchführung eines so genannten Aktiensplits
im Verhältnis 1:4 durchgeführt. Dabei wurde durch die Umwandlung von Kapitalrücklagen
das Grundkapital um 51,3 Mio. € erhöht. Jeder Stammaktionär erhielt je gehaltener
SartoriusStammaktie ohne Zuzahlung drei weitere Stammaktien. Ebenso erhielt jeder
Vorzugsaktionär je gehaltener Sartorius-Vorzugsaktie ohne Zuzahlung drei weitere Vorzugsaktien. Im Zuge der Erhöhung des Grundkapitals wurde auch der Vorzugsgewinnanteil (Mehr-
und Mindestdividende) der Vorzugsaktionäre angepasst. Die Inhaber von Vorzugsaktien
erhalten aus dem jährlichen Bilanzgewinn einen erhöhten Gewinnanteil (Mehrdividende)
von 0,01 Euro je Vorzugsaktie, mindestens jedoch einen Gewinnanteil (Mindestdividende)
in Höhe von 0,02 Euro je Vorzugsaktie. Die Berechnung des Ergebnisses je Aktie wurde
für laufende Rechnung sowie das Vorjahr entsprechend angepasst. 7. FinanzinstrumenteBuchwerte und beizulegende Zeitwertescroll
Für die zu Anschaffungskosten bilanzierten Eigenkapitalinstrumente (Finanzanlagen)
sind beizulegende Zeitwerte aufgrund des Fehlens aktiver Märkte nicht ermittelbar.
Dies betrifft hauptsächlich die Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen.
Bei diesen handelt es sich im Wesentlichen um Vertriebstochtergesellschaften, eine
Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes würde insoweit nicht zu einem zusätzlichen
Nutzen im Hinblick auf wirtschaftliche Entscheidungen der Abschlussadressaten führen.
Eine Veräußerungsabsicht im Hinblick auf die Anteile an verbundenen Unternehmen besteht
derzeit nicht. Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend
auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer
der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 werden auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten
für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bewertet. Innerhalb der Stufe
2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Faktoren, die aus beobachtbaren
Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt.
Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren
Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Bei den zum Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Finanzinstrumenten
handelt es sich ausschließlich um Derivate in Form von Devisentermingeschäften und
Zinsswaps. Die Bewertung erfolgte dabei jeweils auf Basis notierter Devisenkurse und
am Markt erhältlicher Zinsstrukturkurven (Stufe 2). Die Ermittlung der anzugebenden beizulegenden Zeitwerte für die zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten (insbesondere Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten und aus Schuldscheindarlehen) sowie für Verbindlichkeiten
aus Finanzierungsleasing erfolgte auf der Basis der Marktzinskurve unter Berücksichtigung
aktueller (indikativer) Credit Spreads (Stufe 2). Im Hinblick auf den potenziellen Erwerb nicht beherrschender Anteile an AllPure sowie
Sartorius Israel bestehen Forwards bzw. Optionen. Die entsprechenden Verbindlichkeiten
wurden in in Höhe des Barwerts der erwarteten künftigen Kaufpreiszahlungen für diese
Anteile ausgewiesen. Die Höhe der Zahlungen ist in beiden Fällen abzuleiten aus den
erwarteten Umsätzen im Ausübungszeitpunkt und dem oben dargestellten risikoadjustierten
Diskontierungssatz (Stufe 3). Die anzugebenden beizulegenden Zeitwerte der übrigen finanziellen Vermögenswerte
und Schulden entsprechen aufgrund ihrer überwiegend kurzen Restlaufzeit annähernd
ihrem Buchwert. Bewertung zum beizulegenden Zeitwert Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen werden zum Ende der Berichtsperiode
erfasst, in denen die Änderung eingetreten ist. In der Berichtsperiode gab es keine
Übertragungen zwischen den Stufen. Die Bewertung der Level 3 Verbindlichkeiten wurde auf Basis eines DCF-Verfahrens
vorgenommen, das die künftig erwarteten Zahlungen mit einem risikoadjustierten Zinssatz
auf den Bewertungsstichtag abdiskontiert. Die künftigen Zahlungen berücksichtigen
dabei verschiedene mögliche Entwicklungen sowie die Zahlungsbeträge in den jeweiligen
Szenarien. Der wesentliche nicht beobachtbare Inputfaktor in diesem Zusammenhang ist
der künftige Umsatz, der für die AllPure Verbindlichkeit mit einer jährlichen Steigerung
von ca. 3 Mio. € angenommen wurde. Der Buchwert dieser Verbindlichkeit hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Eine Zunahme (Abnahme) der Umsatzerwartungen um 10% in jedem der folgenden Jahre
würde zu einer Erhöhung (Reduzierung) der Verbindlichkeit von 0,5 Mio. € (0,5 Mio.
€) führen. Bei der Verbindlichkeit für den Erwerb der nicht beherrschenden Anteile an Sartorius
Israel ist der nicht bebobachtbare Inputfaktor ebenfalls das Umsatzwachstum, das mit
einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von ca. 1,6 Mio. € angenommen wurde. Der Buchwert dieser Verbindlichkeit hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Eine Zunahme (Abnahme) der Umsatzerwartungen um 10% in jedem der folgenden Jahre
würde zu einer Erhöhung (Reduzierung) der Verbindlichkeit von 1,4 Mio. € (1,4 Mio.
€) führen. 8. Nahestehende Personen und Unternehmen Die in den Konzernabschluss einbezogenen Konzergesellschaften stehen in Beziehungen
mit nahestehenden Unternehmen im Sinne von IAS 24. Dies betrifft insbesondere Geschäfte
mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. In der Berichtsperiode wurden Umsatzerlöse in Höhe von 4,2 Mio. € (Vorjahr: 7,3 Mio.
€) mit diesen Unternehmen erzielt, es bestanden Forderungen aus Darlehen sowie Lieferungen
und Leistungen in Höhe von 10,8 Mio. € (Vorjahr: 11,2 Mio. €). Mit einem verbundenen
Unternehmen besteht ein langfristiger Dienstleistungsvertrag, in der Berichtsperiode
sind dafür im Konzernabschluss Aufwendungen in Höhe von 3,1 Mio. € (2,9 Mio. €) angefallen. Zu weiteren Ausführungen auch im Hinblick auf nahestehende Personen wird auf den
Geschäftsbericht 2015 (S. 151) verwiesen. 9. Sonstige Angaben In der Zwischenberichtsperiode waren keine Wertminderungen von Vermögenswerten zu
erfassen. Wertminderungstests sind insbesondere beim Goodwill und bei Vermögenswerten
mit unbestimmter Nutzungsdauer durchzuführen. In der Berichtsperiode hat die Sartorius AG eine Dividende in Höhe von Mio. 25,8
Mio. € gezahlt, von denen 12,8 Mio. € auf Stammaktien und 13,0 Mio. € auf Vorzugsaktien
entfielen. Eine prüferische Durchsicht des 6-Monatsberichts seitens des Konzernabschlussprüfers
ist erfolgt. Die Zahlen des Einzelquartals Q2 in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie
der Gesamtergebnisrechnung waren nicht Bestandteil dieses Reviews. 10. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Sartorius hat über seinen Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech am 6. Juli 2016 einen
Vertrag zum Erwerb des Zentrifugen-Spezialisten kSep Holdings, Inc. mit Sitz in Morrisville,
North Carolina, unterzeichnet. Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein Umsatz von etwa
7 Mio. US$ und eine deutlich zweistellige EBITDAMarge erwartet. Dem Kaufpreis liegt
ein Unternehmenswert von ca. 28 Mio. US$ zugrunde. Der Abschluss der Transaktion wird
für Ende Juli 2016 erwartet. Am 14. Juli hat der Konzern ViroCyt Incorporated mit Sitz in Broomfield, Colorado,
USA erworben. Für das Start-up-Unternehmen wird im laufenden Jahr ein deutlich zweistelliges
Wachstum und ein Umsatz von mehr als 3 Mio. US$ erwartet. Das Erreichen der Gewinnschwelle
auf Basis des underlying EBITDA ist für Ende 2018 geplant. Der Kaufpreis liegt bei
rund 16 Mio. US$. Zu den Hauptkunden von ViroCyt zählen Forschungs- und Entwicklungslabore von Pharma-
und Biopharmaunternehmen, Impfstoffhersteller sowie Forschungseinrichtungen mit einem
Schwerpunkt auf Virologie. Die Akquisition ergänzt das Produktportfolio der Sparte
Lab Products & Services zusammen mit dem Erwerb von IntelliCyt im Bereich Bioanalytik. Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Sartorius Aktiengesellschaft, Göttingen Wir haben den Konzern-Zwischenabschluss -bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung
und Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss und den Konzern-Zwischenlagebericht der
Sartorius Aktiengesellschaft, Göttingen, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni
2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten KonzernZwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem KonzernZwischenabschluss und dem
Konzern Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem für den Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt
sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische
Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare
Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können
wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der KonzernZwischenabschluss in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Hannover, den 22. Juli 2016 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Göttingen, den 22. Juli 2016 Sartorius AG Der Vorstand Kontakt Sartorius AG Weender Landstraße 94-108 37075 Göttingen Telefon 0551.308.0 Fax 0551.308.3289 www.sartorius.com Unternehmenskommunikation Petra Kirchhoff Vice President Telefon 0551.308.1686 petra.kirchhoff@sartorius.com Investor Relations Andreas Theisen Director Telefon 0551.308.1668 andreas.theisen@sartorius.com Finanztermine 30. August 2016 Commerzbank Sector Conference Week | Frankfurt 7. September 2016 Goldman Sachs European Medtech Conference | London 13. September 2016 Morgan Stanley Global Healthcare Conference | New York 19.-20. September 2016 Berenberg German Corporate Conference | München 24. Oktober 2016 Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. bis Sept. 2016 21. November 2016 Eigenkapitalforum | Frankfurt 5. Dezember 2016 Berenberg European Conference | London Januar 2017 Veröffentlichung vorläufiges Geschäftsergebnis 2016 6. April 2017 Hauptversammlung | Göttingen April 2017 Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. bis März 2017 Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten Risiken Dieser Sartorius Konzern Halbjahresbericht für den Zeitraum Januar bis Juni 2016
enthält verschiedene Aussagen, die die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns
betreffen. Diese Aussagen beruhen sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen. Obwohl
wir davon überzeugt sind, dass diese vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können
wir hierfür nicht garantieren. Denn unsere Annahmen bergen Risiken und Unsicherheiten,
die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten
abweichen. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen ist nicht geplant. Im gesamten Bericht können durch mathematische Rundungen in der Addition scheinbare
Differenzen auftreten. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||