![]() SARTORIUS AGGöttingenHalbjahresabschluss zum 30.06.2017Halbjahresbericht Januar bis Juni 2017Kennzahlen für das 1. Halbjahr 2017scroll
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Kennzahlen für das 2. Quartal 20173scroll
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Um Sondereffekte bereinigt ZwischenlageberichtWirtschafts- und BranchenberichtDie Branchen, in denen der Sartorius-Konzern tätig ist, sind in unterschiedlichem
Maß von der Konjunktur abhängig. So agiert die Sparte Bioprocess Solutions in einem
Umfeld, das weitestgehend unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen ist. Die Sparte
Lab Products Ö Services dagegen ist auch in Branchen aktiv, deren Entwicklung stärker
von konjunkturellen Einflüssen geprägt ist. Weltwirtschaft verzeichnet leichte WachstumsbeschleunigungDas Wirtschaftswachstum der OECD-Länder lag im ersten Quartal 2017 (letzte verfügbare
Daten) mit etwa +2,0% etwas über dem Niveau des Vorjahresquartals von +1,7%. Die weltgrößte Volkswirtschaft USA legte zu Jahresbeginn mit +1,9% (Vorjahr +1,6%)
angesichts moderater Verbraucherausgaben etwas schwächer als erwartet zu. Im weiteren
Jahresverlauf wird unter anderem mit Blick auf den robusten Arbeitsmarkt mit einer
stärkeren Wachstumsdynamik gerechnet. Die Eurozone entwickelte sich trotz der Unsicherheiten in Verbindung mit dem geplanten
Austritt Großbritanniens aus der EU mit einem Zuwachs von +1,7% insgesamt robust (Vorjahr
+1,7%), insbesondere getragen durch eine starke Nachfrage privater Haushalte sowie
durch Exporte. Der asiatische Wirtschaftsraum erwies sich weiterhin als wesentlicher Wachstumstreiber.
So stieg das Bruttoinlandsprodukt Chinas um +6,9% (Vorjahr +6,7%), unter anderem aufgrund
höherer staatlicher Investitionen. Das Expansionstempo der indischen Wirtschaft schwächte
sich bedingt durch die Bargeldreform des Landes von +8,7% im Vorjahresquartal auf
+6,2% ab, blieb damit im internationalen Vergleich jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Quellen: OECD: Quarterly National Accounts, Mai 2017; Reuters, April 2017 Fortgesetzt positive BranchenentwicklungEinen Großteil seines Geschäfts erzielt Sartorius mit Kunden aus der biopharmazeutischen
und pharmazeutischen Industrie. Daneben gehören vor allem öffentliche Forschungseinrichtungen,
die chemische Industrie und die Nahrungsmittelbranche zu den Kunden des Konzerns.
Von den Entwicklungen in den jeweiligen Branchen gehen entsprechend wichtige Impulse
für die Geschäftsentwicklung von Sartorius aus. Der weltweite Pharmamarkt erzielte laut Angaben des internationalen Marktforschungsinstitutes
IMS Health in den vergangenen fünf Jahren ein durchschnittliches Wachstum von rund
6% pro Jahr. Die Verfügbarkeit neuer innovativer Medikamente sowie ein verbesserter
Zugang zu Gesundheitsleistungen, unter anderem aufgrund des Ausbaus staatlicher Gesundheitssysteme,
stellten neben der stetig wachsenden und weiter alternden Weltbevölkerung die wesentlichen
Wachstumssäulen dar. Der Markt für biotechnologisch hergestellte Medikamente wächst bereits seit Jahren
überproportional zum Weltpharmamarkt. Dies ist vor allem auf zahlreiche Neuzulassungen
und die weitere Marktdurchdringung vorhandener biologischer Arzneimittel zurückzuführen.
Der Umsatzanteil biologisch hergestellter Medikamente am Weltpharmamarkt stieg insgesamt
von circa 20% im Jahr 2012 auf rund 25% im Jahr 2016. Biosimilars, also Nachahmerprodukte von Biopharmazeutika, waren für das Wachstum innerhalb
des Biotechnologiemarktes bislang noch von untergeordneter Bedeutung. Im wichtigen
US-amerikanischen Markt, der sich gegenüber den Biosimilarsmärkten in Europa und Asien
etwas zeitverzögert entwickelt, erzielte die Industrie zuletzt jedoch deutliche Fortschritte.
So wurden bislang fünf Biosimilars durch die US amerikanische Gesundheitsbehörde FDA
zugelassen, nachdem die erste Marktzulassung für ein Biosimilar auf Basis eines verkürzten
Verfahrens im Jahr 2015 erfolgte. Die Nachfrage nach Laborinstrumenten und -verbrauchsmaterialien kommt neben der biopharmazeutischen
und pharmazeutischen Industrie aus der öffentlichen Forschung sowie aus der Chemie-
und Nahrungsmittelbranche. Der weltweite Labormarkt legte im vergangenen Jahr nach Angaben von Frost Ö Sullivan
um etwa +2,4% zu. Dabei verzeichnete Europa angesichts des moderaten Wirtschaftswachstums sowie der
Unsicherheit im Zusammenhang mit dem britischen Referendum gegen die EU-Mitgliedschaft
einen Zuwachs von lediglich + 1,5%. Der Umsatz im größten Markt für Laborprodukte,
den USA, stieg um +2,5 %. Deutliche Wachstumsimpulse gingen erneut von asiatischen
Ländern wie China und Indien aus, in denen die jeweiligen Labormärkte überdurchschnittlich
um +7,8% bzw. +8,4% zulegten. Quellen: IMS Health: Outlook for Global Medicines through 2021, December 2016; EvaluatePharma:
World Preview 2017, Outlook to 2022, June 2017; www.biologicsblog.com, 19.5.2017;
Frost Ö Sullivan: 2017 Mid-year Report; May 2017. Geschäftsentwicklung Konzern
Produktportfolio durch Akquisitionen ausgebautIm ersten Halbjahr 2017 hat Sartorius seine Produktpalette durch zwei Akquisitionen
um innovative und komplementäre Technologien ergänzt. So wurde das Portfolio der Sparte
Lab Products Ö Services im März durch den Erwerb des Unternehmens Essen BioScience
im Bereich der Bioanalytik deutlich erweitert und die Positionierung der Sparte bei
Biopharmakunden und der öffentlichen Forschung weiter verstärkt. Ferner hat die Sparte
Bioprocess Solutions ihr umfangreiches Angebot an Einweglösungen und Equipment im
April durch den Erwerb des Datenanalysespezialisten Umetrics ausgebaut. Weiterführende Informationen zu den Akquisitionen finden sie auf den Seiten 8 und
9. Sartorius mit zweistelligem Umsatzwachstum im ersten HalbjahrDer Sartorius Konzern entwickelte sich im ersten Halbjahr 2017 mit zweistelligen Zuwachsraten
weiter dynamisch. Angesichts einer guten organischen Geschäftsentwicklung beider Konzernsparten
sowie der Akquisitionen von Essen BioScience und Umetrics stieg der Umsatz wechselkursbereinigt
um 11,5% von 625,4 Mio. € auf 704,1 Mio. €; der nominale Anstieg belief sich auf 12,6%. Umsatz und Auftragseingangscroll
Das Wachstum des Sartorius Konzerns wurde im ersten Halbjahr 2017 durch alle Regionen
getragen. Die Region Asien | Pazifik, auf die rund 24% des Konzernumsatzes entfiel,
zeigte die höchste Dynamik mit einem Zuwachs von 34,8% auf 172,2 Mio. € (nominal +37,7%
gegenüber 125,1 Mio. €). Umsatz und Wachstum1 nach Regionen2in Mio. € sofern nicht anderweitig angegeben![]() 1
Wechselkursbereinigt Die mit einem Umsatzanteil von rund 43% umsatzstärkste Region EMEA verbuchte gegenüber
einer hohen Vergleichsbasis in der Berichtsperiode ein Plus von 5,9% auf 302,9 Mio.
€ (nominal +5,1% gegenüber 288,1 Mio. €). Der Umsatz in der Region Amerika, die rund 33% des Konzernumsatzes ausmacht, lag mit
229,0 Mio. € um 4,8% über dem Vorjahr (nominal +7,9% gegenüber 212,3 Mio. €). Alle Veränderungsraten zur regionalen Entwicklung sind wechselkursbereinigt, sofern
nicht anderweitig angegeben. Underlying EBITDA legt überproportional zuSartorius verwendet als zentrale Ertragskennziffer das um Sondereffekte bereinigte
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation, das underlying EBITDA. Der Sartorius Konzern steigerte sein Ergebnis im ersten Halbjahr 2017 erneut überproportional
zum Umsatz. Das underlying EBITDA stieg aufgrund von Skaleneffekten um 13,8% von 153,4
Mio. € auf 174,5 Mio. €. Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 24,5% im Vorjahreszeitraum
auf 24,8%. Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Konzernscroll
Inklusive Sondereffekte in Höhe von -12,7 Mio. € (Vorjahr -9,9 Mio. €) und Abschreibungen
lag das EBIT des Konzerns bei 113,9 Mio. € gegenüber 109,9 Mio. € im Vorjahr. Die
Sondereffekte ergaben sich überwiegend aus verschiedenen spartenübergreifenden Projekten
und aus Aufwendungen im Zusammenhang mit den jüngsten Akquisitionen. Die EBIT-Marge
lag in der Berichtsperiode aufgrund akquisitionsbedingt gestiegener Amortisation bei
16,2% (Vorjahr: 17,6%). Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf -9,0 Mio. € nach -3,9 Mio.
€ im Vorjahreszeitraum. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf Bewertungseinflüsse
aus Fremdwährungsverbindlichkeiten und Sicherungsgeschäften sowie zu einem kleineren
Teil auf akquisitionsbedingt gestiegene Zinsaufwendungen zurückzuführen. Das Periodenergebnis der ersten 6 Monate 2017 lag bei 74,5 Mio. € gegenüber 74,2 Mio.
€ im Vergleichszeitraum. Der Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter belief sich auf
51,8 Mio. € nach 53,4 Mio. € im ersten Halbjahr des Vorjahres. Auf Minderheitenanteile
entfielen 22,7 Mio. € (Vorjahr 20,8 Mio. €). Maßgeblicher Jahresüberschuss steigt deutlichDas maßgebliche, den Aktionären der Sartorius AG zuzurechnende bereinigte Periodenergebnis
erhöhte sich um 13,6% von 62,4 Mio. € auf 70,9 Mio. €. Es ergibt sich durch die Bereinigung
von Sondereffekten, der Herausrechnung nicht-zahlungswirksamer Amortisation sowie
auf Basis eines normalisierten Finanzergebnisses, jeweils einschließlich entsprechender
Steueranteile. Das bereinigte Ergebnis je Stammaktie lag bei 1,03 € (Vorjahr 0,91
€) bzw. je Vorzugsaktie bei 1,04 € (Vorjahr 0,92 €). scroll
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Finanzergebnis bereinigt um Bewertungseffekte aus Sicherungsgeschäften und periodenfremde
Aufwendungen und Erträge Operativer Cashflow legt zuDer Sartorius Konzern verzeichnete in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres
einen Netto-Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit von 54,3 Mio. € gegenüber 43,1
Mio. € im Vorjahr. Diese Entwicklung wurde neben der Ergebnisverbesserung im Wesentlichen
durch geringere Steuerzahlungen gegenüber dem Vorjahr sowie durch einen überwiegend
wachstumsbedingten Anstieg der Mittelbindung im Net Working Capital beeinflusst. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag mit -79,5 Mio. € planmäßig über dem
Vorjahreswert von -69,0 Mio. €. Die Investitionen in der Berichtsperiode entfielen
unter anderem auf den Ausbau von Produktionskapazitäten an unserem Standort in Yauco
sowie die Konsolidierung und Erweiterung der Konzernzentrale in Göttingen. Die Investitionsquote
bezogen auf den Umsatz lag im ersten Halbjahr bei 12,9% gegenüber 11,5% im Vorjahr. Akquisitionsbedingt flossen im ersten Halbjahr 2017 im Zuge des Erwerbs der Unternehmen
Essen BioScience und Umetrics 362,6 Mio. € ab. Der Mittelabfluss in Höhe von 79,1
Mio. € in der Vorjahresperiode spiegelt die Akquisition von IntelliCyt wider. Insgesamt
betrug der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit und Akquisitionen -442,1 Mio.
€ gegenüber -148,1 Mio. € im Vorjahr. Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern weiter auf gutem NiveauDie Bilanzsumme des Konzerns belief sich zum 30. Juni 2017 auf 2.291,7 Mio. € nach
1.753,0 Mio. € per 31. Dezember 2016. Dieser Anstieg ist ganz überwiegend auf die
Akquisitionen von Essen BioScience und Umetrics zurückzuführen. Das Eigenkapital des Sartorius Konzerns erhöhte sich in der Berichtsperiode leicht
von 736,8 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 747,2 Mio. € zum Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote
lag mit 32,6% weiterhin auf einem komfortablen Niveau (31. Dezember 2016: 42,0%). Die Bruttoverschuldung stieg insbesondere aufgrund der vorgenannten Akquisitionen
auf 992,3 Mio. € gegenüber 547,9 Mio. € zum 31. Dezember 2016. Die Nettoverschuldung
lag bei 919,8 Mio. € (31. Dezember 2016: 485,9 Mio. €). In diesem Zusammenhang stieg der dynamische Verschuldungsgrad, das heißt der Quotient
aus Nettoverschuldung zu underlying EBITDA der letzten 12 Monate, zum 30. Juni 2016
auf 2,7 nach 1,5 zum Jahresende 2016. Anzahl der Beschäftigten erhöhtDer Sartorius Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2017 weltweit insgesamt 7.364 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 hat sich die Beschäftigtenzahl
damit um 453 Personen bzw. rund 7% erhöht. Hierin enthalten sind 208 Mitarbeiter der
akquirierten Unternehmen Essen BioScience und Umetrics. Regional betrachtet verzeichnete
die Region Amerika vor allem akquisitionsbedingt mit einem Zuwachs von 19% den größten
Anstieg. Die Anzahl der Mitarbeiter in der Region EMEA-Region erhöhte sich in der
Berichtsperiode um rund 5% auf 5.082. In Asien | Pazifik beschäftigte Sartorius zum
Ende der Berichtsperiode 1.106 Personen (31.12.2016: 1.069 Mitarbeiter). Geschäftsentwicklung SpartenBioprocess Solutions: Portfolio durch Erwerb des Datenanalysespezialisten Umetrics ausgebautIm April 2017 hat Sartorius das Portfolio der Sparte Bioprocess Solutions durch die
Akquisition des schwedischen Unternehmens Umetrics ergänzt. Umetrics ist ein weltweit
führender Spezialist für die Datenanalyse zur Modellierung und Optimierung von biopharmazeutischen
Entwicklungs- und Produktionsprozessen, mit dem Sartorius schon seit rund fünf Jahren
kooperiert hat. Umetrics plant für 2017 mit einem Gesamtjahresumsatz von rund 15 Mio.
US$; etwa drei Viertel hiervon werden in diesem Jahr in den Umsatz der Sparte einbezogen
werden. Marktwachstum normalisiert sich; Sparte mit solider EntwicklungNach zwei stark überdurchschnittlichen Jahren hat sich das Marktwachstum im Bioprozessgeschäft
erwartungsgemäß normalisiert. So verzeichnete die Sparte Bioprocess Solutions im ersten
Halbjahr einen wechselkursbereinigten Umsatzzuwachs von 8,0% auf 510,9 Mio. € (nominal
+8,8%). Insbesondere die Entwicklung in der Region Amerika war durch eine relativ
verhaltene Kundennachfrage sowie eingeschränkte Lieferkapazitäten für Zellkulturmedien
beeinflusst. Der Einbezug der akquirierten Unternehmen kSep (Erwerb im Juli 2016)
und Umetrics trug in der Berichtsperiode knapp 1 Prozentpunkt nicht-organisches Wachstum
bei. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Sparte Bioprocess Solutions regional betrachtet
im ersten Halbjahr recht unterschiedlich. Die größten Zuwächse erzielte die Sparte
in der Region Asien | Pazifik, in der der Umsatz unter anderem aufgrund der Auslieferung
größerer Equipmentaufträge um 44,4% zulegte. Demgegenüber lag das Geschäft in der
Region Amerika in der ersten Jahreshälfte aufgrund der genannten Faktoren knapp unterhalb
des starken Vorjahresniveaus (-2,6%). In der Region EMEA stieg der Umsatz gegenüber
einer sehr hohen Basis im ersten Halbjahr 2016 um 2,2%. Bioprocess Solutionsscroll
Der Auftragseingang der Sparte stieg im ersten Halbjahr um 4,4% gegenüber einem sehr
starken Vorjahreswert, der durch einige größere Equipment-Aufträge beeinflusst war. Das underlying EBITDA der Sparte Bioprocess Solutions erhöhte sich in der Berichtsperiode
um 10,0% von 128,1 Mio. € auf 140,8 Mio. €. Die entsprechende Marge stieg insbesondere
aufgrund von Skaleneffekten von 27,3% auf 27,6%. Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Bioprocess Solutionsscroll
Lab Products & Services: Portfolio im Bereich der Bioanalytik deutlich erweitertDie Sparte Lab Products Ö Services hat ihr Angebot an innovativen Technologien für
die Arzneimittelforschung im Bereich Bioanalytik nach den Akquisitionen von IntelliCyt
und ViroCyt im Sommer 2016 durch die Übernahme der US-amerikanischen Essen BioScience
Inc. im März 2017 deutlich ausgebaut. Die Systeme von Essen zur zeitlich aufgelösten
Untersuchung von Zellen ergänzen sich hervorragend mit den Produkten von IntelliCyt
und bieten zusätzliches Wachstumspotential für die Sparte Lab Products Ö Services.
Für Essen BioScience wird in 2017 ein Umsatz von rund 60 Mio. US-Dollar erwartet;
etwa drei Viertel hiervon wird in diesem Jahr in den Umsatz der Sparte einbezogen
werden. Positive Geschäftsentwicklung fortgesetztDie Sparte Lab Products Ö Services steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2017
deutlich um wechselkursbereinigt 22,1% auf 193,2 Mio. € (nominal +24,1%). Die Sparte
verzeichnete aufgrund einer starken Nachfrage in allen Regionen und allen Produktbereichen
ein organisches Wachstum von rund 7%. Einen Wachstumsbeitrag von rund 15 Prozentpunkten
lieferte die Portfolioerweiterung im Bereich Bioanalytik. Lab Products & Servicesscroll
Das Ergebnis der Sparte Lab Products Ö Services erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017
aufgrund von Skaleneffekten im Zusammenhang mit dem guten organischen Wachstum sowie
durch Akquisitionsbei-träge deutlich um 33,1% von 25,3 Mio. € auf 33,7 Mio. €. Die
Ergebnismarge verbesserte sich von 16,3% im Vorjahr auf 17,5%. Underlying EBITDA und EBITDA-Marge Lab Products & Servicesscroll
Chancen- und RisikoberichtDie Chancen- und Risikosituation des Sartorius Konzerns hat sich seit der Veröffentlichung
des Geschäftsberichts 2016 nicht wesentlich verändert. Daher wird an dieser Stelle
auf die ausführliche Beschreibung der Chancen und Risiken sowie des Risikomanagementsystems
des Sartorius Konzerns auf den Seiten 52ff. und 65 ff. des Geschäftsberichts 2016
verwiesen. PrognoseberichtGesamtwirtschaftlicher Ausblick leicht verbessertLaut der jüngsten Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürfte das Wachstum
der Weltwirtschaft im Gesamtjahr 2017 mit +3,5% etwas besser ausfallen als zu Jahresbeginn
prognostiziert (+3,4%). Für den US-amerikanischen Markt rechnet der IWF mit einem Plus von 2,3% gegenüber
+1,6% im Vorjahr weiter mit einer anziehenden Wirtschaftsdynamik. Wesentliche Wachstumstreiber
sollen demnach der Wegfall des Lagerabbaus und eine Erholung der Investitionstätigkeit
sein. Für die Eurozone hat der IWF seine Wachstumserwartungen seit Jahresbeginn von +1,5%
auf +1,7% aufgrund der weiterhin expansiven Fiskalpolitik und positiven Effekten der
anziehenden Wirtschaftsdynamik in den USA ebenfalls leicht erhöht. In Großbritannien
dürften die Einflüsse des geplanten Austritts aus der Europäischen Union kurzfristig
geringer ausfallen als erwartet; daher rechnet der IWF für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum
von +2,0%. Der asiatische Wirtschaftsraum soll laut Expertenmeinung sein Expansionstempo mit
+6,4% unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Für China wird auch unterstützt
durch staatliche Investitionen mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um +6,6%
gerechnet. Die Wirtschaftsentwicklung Indiens wird nach Ansicht des IWF im laufenden
Jahr durch die Bargeldreform des Landes belastet. Entsprechend hat der IWF seine jüngste
Prognose auf +7,2% für das Jahr 2017 revidiert. Quellen: International Monetary Fund, World Economic Outlook, April 2017 Weiterhin positives BranchenumfeldDie im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 61-63 dargestellten Trends, die die Entwicklung
des Sartorius Konzerns beeinflussen, haben insgesamt unverändert Bestand. Für den weltweiten Pharmamarkt wird in der Periode 2016 bis 2021 nach jüngsten Schätzungen
mit einem durchschnittlichen Wachstum von +4% bis +7% pro Jahr gerechnet. Für das
Teilsegment Biopharma erwarten Marktbeobachter weiter überproportionale Zuwächse von
durchschnittlich rund +9% p.a.. Dieses Wachstum ist im Wesentlichen durch die weitere
Penetration bereits zugelassener Biopharmazeutika, die Erweiterung ihrer Indikationsgebiete
sowie starken Forschungs- und Entwicklungspipelines getragen. Die weltweite Nachfrage nach Laborprodukten dürfte sich laut Frost Ö Sullivan weiterhin
stabil entwickeln. So wird für das Jahr 2017 ein Zuwachs von +2,8% prognostiziert.
Während für die Märkte in den USA und Europa mit +3,2% bzw. +1,9% moderat zulegen
dürften, wird die größte Dynamik weiter für die asiatischen Länder China (+7,6%) und
Indien (+8,6%) erwartet. Quellen: IMS Health: Outlook for Global Medicines through 2021, December 2016; Frost
Ö Sullivan; Frost Ö Sullivan: 2017 Midyear Report; May 2017; EvaluatePharma: World
Preview 2017, Outlook to 2022, June 2017 Prognose für das Geschäftsjahr 2017 bestätigtDie Unternehmensleitung bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2017. KonzernAuf Basis konstanter Wechselkurse soll der Umsatz des Konzerns im Gesamtjahr weiterhin
um etwa 12% bis 16% steigen. Die underlying EBITDA-Marge soll im Vergleich zum Vorjahreswert
von 25,0% um etwas über einen halben Prozentpunkt zulegen. Für das Jahr 2017 plant Sartorius unverändert Investitionen in Höhe von etwa 12% bis
15% des Umsatzes. Schwerpunkte der Investitionstätigkeit bleiben weiterhin der Ausbau
des Standortes Yauco für die Herstellung von Einwegbeuteln und Filtern sowie die Zusammenführung
und Erweiterung der Konzernzentrale in Göttingen. Mit Blick auf die Finanzlage dürfte der dynamische Verschuldungsgrad angesichts der
jüngsten Akquisitionen zum Ende des laufenden Jahres bei etwa 2,4 liegen. Mögliche
weitere Akquisitionen sind dabei nicht berücksichtigt. SpartenFür die Sparte Bioprocess Solutions geht die Unternehmensleitung unverändert von einem
Wachstum von etwa 9% bis 13% aus. Hierin enthalten ist ein nicht-organischer Wachstumsbeitrag
von gut 1 Prozentpunkt aus dem Einbezug der akquirierten Unternehmen kSep und Umetrics.
In Bezug auf Lieferkapazitäten für Zellkulturmedien geht die Unternehmensleitung unverändert
von einer Normalisierung der Liefersituation im dritten Quartal aus. Die underlying
EBITDA-Marge soll gegenüber dem Vorjahreswert von 28,0% weiterhin um etwa einen halben
Prozentpunkt steigen. Für die Sparte Lab Products Ö Services rechnet die Konzernleitung unter Annahme eines
insgesamt stabilen konjunkturellen Umfelds unverändert mit einem Umsatzzuwachs von
etwa 20% bis 24%. Hierin enthalten ist ein nicht-organischer Beitrag der akquirierten
Unternehmen IntelliCyt, ViroCyt und Essen BioScience von rund 17 Prozentpunkten. Die
underlying EBITDA-Marge soll um knapp zwei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert
von 16,0% steigen. Alle Prognosen auf Basis konstanter Wechselkurse. NachtragsberichtNach dem 30. Juni 2017 sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten. Verkürzter KonzernzwischenabschlussGewinn- und Verlustrechnungscroll
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Die Zahlen des 2. Quartals waren nicht Bestandteil der prüferischen Durchsicht. Gesamtergebnisrechnungscroll
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Die Zahlen des 2. Quartals waren nicht Bestandteil der prüferischen Durchsicht. BilanzAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Kapitalflussrechnungscroll
Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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SegmentberichterstattungDie Segmentabgrenzung ergibt sich gem. IFRS 8 aus dem sog. Management-Approach, d.
h. die Festlegung der Segmente erfolgt in Analogie zur internen Steuerungs- und Berichtsstruktur
des Unternehmens. Dementsprechend sind die Sparten Bioprocess Solutions sowie Lab
Products & Services als operative Segmente anzusehen. Die für die Beurteilung der Segmenterfolge relevante Erfolgsgröße ist für den Sartorius
Konzern das sog. underlying EBITDA. Das EBITDA entspricht dem Überschuss vor Finanzergebnis,
Steuern und Abschreibungen. Beim "underlying" EBITDA handelt es sich um ein um Sondereffekte
bereinigtes, operatives Ergebnis. Als Sondereffekte gelten in diesem Zusammenhang
Aufwendungen und Erträge, die einen außerordentlichen oder Einmalcharakter haben,
dementsprechend die nachhaltige Ertragskraft des Segments verzerren und auch aus Konzernsicht
einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente entsprechen
im Übrigen den allgemeinen Konzernbilanzierungsrichtlinien. scroll
Geografische Informationenscroll
Angaben zum verkürzten Zwischenabschluss1. Allgemeine InformationenDie Sartorius AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft deutschen Rechts und oberstes
Mutterunternehmen des Sartorius Konzerns. Die Gesellschaft ist im Handelsregister
des Amtsgerichts Göttingen (HRB 19701 eingetragen und hat ihren Sitz in Göttingen,
Bundesrepublik Deutschland, Weender Landstraße 94-108. Der Sartorius Konzern hat sein Geschäft in zwei Sparten organisiert: Bioprocess Solutions
und Lab Products & Services. Mit der Sparte Bioprocess Solutions ist Sartorius ein
weltweit führender Anbieter von Produkten und Technologien für die Herstellung von
Medikamenten und Impfstoffen auf biologischer Basis, sogenannten Biopharmazeutika.
Im Rahmen der Lösungsanbieter-Strategie wird der biopharmazeutischen Industrie ein
Produktportfolio angeboten, das nahezu alle Prozessschritte ihrer Produktion abdeckt.
Dies umfasst Zellkultur-Medien für die Anzucht der Zellen, Bioreaktoren verschiedener
Größen für ihre Vermehrung sowie unterschiedliche Technologien wie Filter und Bags
für ihre Ernte, Reinigung und Konzentration bis hin zur Abfüllung. Die Sparte Lab Products Ö Services konzentriert sich auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore
in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie auf akademische Forschungseinrichtungen.
Weitere Kunden kommen aus der Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. Das Portfolio umfasst
Instrumente und Verbrauchsmaterialien, die Labore zum Beispiel in der Probenvorbereitung
oder bei anderen Standardapplikationen einsetzen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernabschluss der Sartorius AG zum 31. Dezember 2016 wurde in Übereinstimmung
mit den Rechnungslegungsstandards des IASB - den International Financial Reporting
Standards (IFRS1 - wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Im vorliegenden
Zwischenabschluss, der nach den Anforderungen des IAS 34, Zwischenberichterstattung,
aufgestellt ist, wurden - mit Ausnahme der im Geschäftsjahr erstmalig anzuwendenden
geänderten Vorschriften - grundsätzlich die selben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angewandt, die auch dem vorangegangenen Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2016
zu Grunde lagen. Ferner wurden sämtliche zum 30. Juni 2017 anzuwendenden Interpretationen des International
Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC1 beachtet. Die angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Einzelnen im Anhang des Konzernabschlusses
zum 31. Dezember 2016 erläutert. Eine Liste der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften befindet sich im
Geschäftsbericht 2016, im laufenden Geschäftsjahr wurden die folgenden Gesellschaften
erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen:
Es handelt sich um Zugänge aus Akquisitionen, Details hierzu finden sich im Abschnitt
5. Im Hinblick auf die Berechnung des Steueraufwands wird auf den Zwischenabschluss die
Regelung des IAS 34.30c1 angewendet, d.h. die für das Gesamtjahr erwartete Steuerquote
von 29% findet grundsätzlich Anwendung. 3. Ermessensentscheidungen und SchätzungenBei der Erstellung des Zwischenabschlusses wendet die Konzernleitung Schätzungen und
Annahmen an, die nach bestem Wissen der gegenwärtigen und künftigen Situation der
Periode getroffen werden. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch von diesen Schätzwerten
abweichen. Die wesentlichen Schätzungen und Annahmen sowie die wichtigsten Quellen von Unsicherheiten
sind im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 unverändert geblieben. 4. Im laufenden Geschäftsjahr erstmals angewendete RechnungslegungsvorschriftenDer Konzern hat die folgenden neuen Rechnungslegungsvorschriften noch nicht angewendet,
da deren Anwendung in der Berichtsperiode noch nicht verpflichtet war:
Aus der erstmaligen Anwendung dieser Standards werden sich erwartungsgemäß keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergeben. Die folgenden Änderungen sind ab 2018
(IFRS 15, IFRS 91 bzw. 2019 (IFRS 161 anzuwenden: IFRS 15, Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung
fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. Er
ersetzt bestehende Leitlinien zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 Umsatzerlöse,
IAS 11 Fertigungsaufträge und IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme. Im Rahmen eines Projekts werden derzeit die Auswirkungen aus der künftigen Anwendung
des neuen Standards analysiert. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt geht der Konzern davon
aus, dass sich für den überwiegenden Teil des Geschäfts keine wesentlichen Änderungen
in Bezug auf Höhe und zeitlichen Anfall der Umsatzerlöse ergeben werden. Insbesondere
bei derzeit nach IAS 11 bilanzierten Fertigungsaufträgen kann es hingegen aufgrund
der geänderten Kriterien des IFRS 15 hinsichtlich einer zeitraumbezogenen Umsatzrealisation
künftig zu zeitlichen Verschiebungen kommen. Nach bisherigem Stand der Analyse geht der Konzern davon aus, dass keine vollständige
retrospektive Anwendung des Standards vorgenommen wird. Vielmehr ist geplant, den
Effekt aus der erstmaligen Anwendung im Erstanwendungszeitpunkt im Eigenkapital zu
erfassen. Zudem wird der Konzern IFRS 15 bei Erstanwendung voraussichtlich lediglich
auf Verträge anwenden, die im Umstellungszeitpunkt nicht als abgeschlossen gelten. IFRS 9, Finanzinstrumente ersetzt die bestehenden Leitlinien in IAS 39 Finanzinstrumente:
Ansatz und Bewertung. IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Einstufung und Bewertung
von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur
Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen
Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Er übernimmt auch die Leitlinien
zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39. Im Rahmen eines Projekts
werden derzeit die Auswirkungen aus der künftigen Anwendung des neuen Standards analysiert.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen im Vergleich zum Konzernabschluss keine anderslautenden
Erkenntnisse vor, sodass auf die Ausführungen im Konzernabschluss 2016 verwiesen wird. IFRS 16, Leasingverhältnisse ist erstmals verpflichtend anzuwenden ab 2019. Der Standard
führt ein einheitliches Rechnungslegungsmodell ein, wonach Leasingverhältnisse grundsätzlich
in der Bilanz des Leasingnehmers zu erfassen sind. Ein Leasingnehmer erfasst ein Nutzungsrecht
(right-of-use asset), das sein Recht auf die Nutzung des zugrunde liegenden Vermögenswertes
darstellt, sowie eine Schuld aus dem Leasingverhältnis, die seine Verpflichtung zu
Leasingzahlungen darstellt. Es gibt Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse
und Leasingverhältnisse hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter. Die Rechnungslegung
beim Leasinggeber ist vergleichbar mit dem derzeitigen Standard -das heißt, dass Leasinggeber
Leasingverhältnisse weiterhin als Finanzierungs- oder Operating-Leasingverhältnisse
einstufen. Der Konzern hat mit der Analyse der Auswirkungen des neuen Standards begonnen. Eine
vorzeitige Anwendung ist nicht geplant. Nach aktuellem Stand plant der Konzern, die
Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse sowie für Leasingverhältnisse
hinsichtlich geringwertiger Wirtschaftsgüter in Anspruch zu nehmen und die entsprechenden
Leasingzahlungen grundsätzlich linear über den jeweiligen Leasingzeitraum aufwandswirksam
zu erfassen. IFRS 16 wird voraussichtlich zu einer Erhöhung des Anlagevermögens und der finanziellen
Verbindlichkeiten führen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand erwartet der Konzern insgesamt
aber keine signifikanten Auswirkungen auf die wichtigsten Kennzahlen wie Eigenkapitalquote
oder Underlying EBITDA. So ergäbe sich auf Basis der zum 31. Dezember 2016 erhobenen
künftigen finanziellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Operating-Leasingverhältnissen
eine Minderung der Eigenkapitalquote von etwa 1 %. Für sämtliche der vorstehend beschriebenen Änderungen ist die Analyse der Auswirkungen
noch nicht abgeschlossen. Die dargelegten Informationen stellen insoweit eine Aktualisierung
des im Konzernabschluss 2016 jeweils beschriebenen Analysestands dar und sind daher
im Zusammenhang mit den im Konzernabschluss 2016 gemachten Angaben zu betrachten. 5. Unternehmenserwerbe und -verkaufeAkquisition Essen BioScienceAm 24. März 2017 hat der Konzern das US-amerikanische Unternehmen Essen BioScience
Inc. mit Sitz in Ann Arbor, Michigan, USA erworben. Erworben wurden 100 % der Stimmrechte
an der Gesellschaft. Der Zukauf stärkt das Bioanalytik-Portfolio der Sparte Lab Products
Ö Services. Essen BioScience entwickelt und vermarktet neuartige, kamerabasierte Zellanalytik-Systeme
für die Arzneimittelforschung, welche sich zunehmend in Pharmala-boren etablieren.
Es handelt sich hierbei um eine Plattform von Instrumenten, Software und Reagenzien,
die mittels hochauflösender Bilder biologische Prozesse in Echtzeit visualisiert und
vollautomatisch analysiert. Mithilfe der gewonnenen Daten lassen sich neue Erkenntnisse
über Wirkmechanismen in kranken und gesunden Zellen erzielen, die dazu beitragen,
die oft sehr zeitintensive Entwicklung neuer Wirkstoffe deutlich zu beschleunigen. Das 1996 gegründete Unternehmen beschäftigt aktuell etwa 150 Mitarbeiter und wird
im laufenden Jahr voraussichtlich einen Umsatz von rund 60 Mio. US$ erzielen. Neben
dem Hauptsitz in den USA besitzt Essen BioScience Vertriebsgesellschaften in Großbritannien
und Japan. Die Ermittlung der beizulenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden
ist derzeit noch nicht abgeschlossen, die Kaufpreisallokation wurde daher vorläufig
- auf Basis der verfügbaren Erkenntnisse des Managements - vorgenommen. Es wurden
dabei folgende Ansätze berücksichtigt: scroll
Der Kaufpreis von umgerechnet 309,4 Mio. € wurde in Barmitteln entrichtet. Die dem
Erwerb direkt zurechenbaren Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. € wurden in den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen erfasst. Eine steuerliche Abziehbarkeit des Geschäfts-
oder Firmenwertes ist voraussichtlich nicht gegeben. Die anzusetzenden Immateriellen
Vermögenswerte werden sich nach heutiger Erkenntnis im Wesentlichen auf Technologien,
Kundenbeziehungen und Marken beziehen. Der resultierende Geschäfts- oder Firmenwert entällt neben der Realisierung von Synergien
durch den Zugang des erworbenen Unternehmens zum globalen Vertriebsnetz des Konzerns
auf die Erweiterung des Produktportfolios der Laborsparte und den Ausbau der Positionierung
dieser Sparte bei Biopharma-Kunden. Akquisition UmetricsAm 3. April 2017 hat der Konzern über seinen Teilkonzern Sartorius Stedim Biotech
100 % der Stimmrechte an der schwedischen Gesellschaft MKS Instruments AB (Umetrics1
mit Sitz in Umea, Schweden, erworben. Die Gesellschaft wurde mittlerweile in "Sartorius
Stedim Data Analytics AB" umbenannt. Im Zuge des Unternehmenserwerbs wurden neben
den Anteilen weitere zugehörige immaterielle Vermögenswerte im Rahmen von Asset Deals
erworben. Die Akquisition ergänzt das Produktportfolio der Sparte Bioprocess Solutions. Umetrics ist ein weltweit führender Spezialist für die Datenanalyse zur Modellierung
und Optimierung von biopharmazeutischen Entwicklungs- und Produktionsprozessen. Mit
derzeit etwa 50 Mitarbeitern wird Umetrics 2017 voraussichtlich einen Umsatz von rund
15 Mio. US$ erzielen. Die Ermittlung der beizulenden Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden
ist derzeit noch nicht abgeschlossen, die Kaufpreisallokation wurde daher vorläufig
- auf Basis der verfügbaren Erkenntnisse des Managements - vorgenommen. Es wurden
dabei folgende Ansätze berücksichtigt: scroll
Der Kaufpreis von umgerechnet 75,0 Mio. € wurde in Barmitteln entrichtet. Die dem
Erwerb direkt zurechenbaren Aufwendungen in Höhe von 0,2 Mio. € wurden in den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen erfasst. Eine steuerliche Abziehbarkeit des Geschäfts-
oder Firmenwertes ist voraussichtlich nicht gegeben. Die anzusetzenden Immateriellen
Vermögenswerte werden sich nach heutiger Erkenntnis im Wesentlichen auf Technologien
und Kundenbeziehungen beziehen. Der Geschäfts- oder Firmenwert entfällt auf Synergien sowie nicht separierbare immaterielle
Werte, wie etwa das Know-How des Mitarbeiterstamms. Seit der erstmaligen Einbeziehung haben die im ersten Halbjahr 2017 erworbenen Unternehmen
einen Umsatz von rund 16 Mio. € (Essen BioScience) bzw. 2 Mio. € (Umetrics) beigetragen,
die Auswirkungen auf das Konzernergebnis waren insgesamt unwesentlich. Wären die Erwerbe zum 1. Januar 2017 erfolgt, hätten die Umsatzerlöse des Konzerns
für das erste Halbjahr 2017 713,5 Mio. € betragen. Ohne die Auswirkungen aus den Kaufpreisallokationen
wären die Auswirkungen auf den Jahresüberschuss unwesentlich. 6. FinanzinstrumenteBuchwerte und beizulegende Zeitwertescroll
Für die zu Anschaffungskosten bilanzierten Eigenkapitalinstrumente (Finanzanlagen)
sind beizulegende Zeitwerte aufgrund des Fehlens aktiver Märkte nicht ermittelbar.
Dies betrifft hauptsächlich die Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen.
Bei diesen handelt es sich im Wesentlichen um Vertriebstochtergesellschaften, eine
Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes würde insoweit nicht zu einem zusätzlichen
Nutzen im Hinblick auf wirtschaftliche Entscheidungen der Abschlussadressaten führen.
Eine Veräußerungsabsicht im Hinblick auf die Anteile an verbundenen Unternehmen besteht
derzeit nicht. Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf
den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der
drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 werden auf Basis quo-tierter Preise auf aktiven Märkten
für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bewertet. Innerhalb der Stufe
2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Faktoren, die aus beobachtbaren
Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt.
Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren
Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Bei den zum Bilanzstichtag zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Finanzinstrumenten
handelt es sich um Derivate in Form von Devisentermingeschäften, Zinsswaps und strukturierten
Devisentermingeschäften. Die Bewertung erfolgte dabei jeweils auf Basis notierter
Devisenkurse und am Markt erhältlicher Zinsstrukturkurven (Stufe 2). Die Ermittlung der anzugebenden beizulegenden Zeitwerte für die zu fortgeführten Anschaffungskosten
bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten (insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten und aus Schuldscheindarlehen) sowie für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
erfolgte auf der Basis der Marktzinskurve unter Berücksichtigung aktueller (indikativer)
Credit Spreads (Stufe 2). Die Kaufpreisverbindlichkeit für die nicht beherrschenden Anteile von Sartorius Israel
sowie die Verbindlichkeit aus den AllPure Phantom Units sind in Höhe des Barwerts
der erwarteten künftigen Zahlungen auszuweisen. Dieser ist jeweils abzuleiten aus
den erwarteten Umsätzen der betreffenden Gesellschaften bzw. Geschäftsbereichen im
Ausübungszeitpunkt und einem risikoadjustierten Diskontierungssatz (Stufe 3). Die anzugebenden beizulegenden Zeitwerte der übrigen finanziellen Vermögenswerte und
Schulden entsprechen aufgrund ihrer überwiegend kurzen Restlaufzeit annähernd ihrem
Buchwert. Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten
finanziellen Vermögenswerte wiedergegeben. Bewertung zum beizulegenden ZeitwertUmgliederungen zwischen den Hierarchiestufen werden zum Ende der Berichtsperiode erfasst,
in denen die Änderung eingetreten ist. In der Berichtsperiode gab es keine Übertragungen
zwischen den Stufen. Die Bewertung der Level 3 Verbindlichkeiten wurde jeweils auf Basis eines DCF-Verfahrens
vorgenommen, das die künftig erwarteten Zahlungen mit einem risikoadjustierten Zinssatz
auf den Bewertungsstichtag abdiskontiert. Die künftigen Zahlungen berücksichtigen
dabei verschiedene mögliche Entwicklungen sowie die Zahlungsbeträge in den jeweiligen
Szenarien. Der wesentliche nicht beobachtbare Inputfaktor in diesem Zusammenhang ist
der künftige Umsatz, der für die AllPure Verbindlichkeit mit einer jährlichen Steigerung
von durchschnittlich 15-20% angenommen wurde. Der Buchwert dieser Verbindlichkeit hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Eine Zunahme (Abnahme) der Umsatzerwartungen um 10% in jedem der folgenden Jahre würde
zu einer Erhöhung (Reduzierung) der Verbindlichkeit von 0,5 Mio. € (0,5 Mio. €) führen. Bei der Verbindlichkeit für den Erwerb der nicht beherrschenden Anteile an Sartorius
Israel ist der nicht bebobachtbare Inputfaktor ebenfalls das Umsatzwachstum, das mit
einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von ca. 15% angenommen wurde. Der Buchwert dieser Verbindlichkeit hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Eine Zunahme (Abnahme) der Umsatzerwartungen um 10% in jedem der folgenden Jahre würde
zu einer Erhöhung (Reduzierung) der Verbindlichkeit von 1,4 Mio. € (1,4 Mio. €) führen. 7. Nahestehende Personen und UnternehmenDie in den Konzernabschluss einbezogenen Konzergesellschaften stehen in Beziehungen
mit nahestehenden Unternehmen im Sinne von IAS 24. Dies betrifft insbesondere Geschäfte
mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Diese Transaktionen werden grundsätzlich
zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. In der Berichtsperiode wurden Umsatzerlöse in Höhe von 4,6 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio.
€) mit diesen Unternehmen erzielt, es bestanden Forderungen aus Darlehen sowie Lieferungen
und Leistungen in Höhe von 11,9 Mio. € (10,8 Mio. €). Mit einem verbundenen Unternehmen
besteht ein langfristiger Dienstleistungsvertrag, in der Berichtsperiode sind dafür
im Konzernabschluss Aufwendungen in Höhe von 3,5 Mio. € (3,1 Mio. €) angefallen. Zu weiteren Ausführungen auch im Hinblick auf nahestehende Personen wird auf den Geschäftsbericht
2016 (S. 159) verwiesen. 8. Sonstige AngabenIn der Zwischenberichtsperiode waren keine Wertminderungen von Vermögenswerten zu
erfassen. Wertminderungstests sind insbesondere beim Goodwill und bei Vermögenswerten
mit unbestimmter Nutzungsdauer durchzuführen. Vor dem Hintergrund der Akquisitionstätigkeit im ersten Halbjahr 2017 hat Sartorius
seine Finanzierungsstruktur durch die Begebung von Schuldscheindarlehen in Höhe von
350 Mio. € weiter gestärkt. Die Schuldscheindarlehen bestehen aus drei Tranchen mit Laufzeiten von 5, 7 und 10
Jahren und sind vollständig festverzinslich. In Summe stehen damit per 30. Juni Schuldscheintranchen
in Höhe von 595 Mio. € aus. Umrechnungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe werden
im sonstigen Ergebnis erfasst. Im Rahmen der Akquisitionen der Jahre 2016 und 2017
haben sich diese Nettoinvestitionen deutlich erhöht, was zu entsprechenden Auswirkungen
im sonstigen Ergebnis geführt hat. In der Berichtsperiode hat die Sartorius AG eine Dividende in Höhe von 31,1 Mio. €
gezahlt, von denen 15,4 Mio. € auf Stammaktien und 15,7 Mio. € auf Vorzugsaktien entfielen. Eine prüferische Durchsicht des 6-Monatsberichts seitens des Konzernabschlussprüfers
ist erfolgt. Die Zahlen des Einzelquartals Q2 in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie
der Gesamtergebnisrechnung waren nicht Bestandteil dieses Reviews. 9. Ereignisse nach dem BilanzstichtagBis zur Beendigung der Aufstellung des Zwischenabschlusses haben sich keine wesentlichen
Ereignisse ergeben. Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Sartorius Aktiengesellschaft, GöttingenWir haben den Konzern-Zwischenabschluss -bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung
und Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss und den Konzern-Zwischenlagebericht der
Sartorius Aktiengesellschaft, Göttingen, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni
2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzern-Zwischenabschluss und dem
Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist
die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer
Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem für den Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt
sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische
Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare
Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können
wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzern-Zwischenabschluss in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Hannover, den 20. Juli 2017 KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Göttingen, den 20. Juli 2017 Sartorius AG Der Vorstand KontaktSartorius AG Weender Landstraße 94-108 37075 Göttingen Telefon 0551.308.0 Fax 0551.308.3289 www.sartorius.com UnternehmenskommunikationPetra Kirchhoff Vice President Telefon 0551.308.1686 petra.kirchhoff@sartorius.com Investor RelationsAndreas Theisen Director Telefon 0551.308.1668 andreas.theisen@sartorius.com Finanztermine29. August 2017Commerzbank Sector Conference Week | Frankfurt 6. September 201 7Goldman Sachs European Medtech Conference | London 12. September 2017Morgan Stanley Global Healthcare Conference | New York 18.-19. September 2017Berenberg German Corporate Conference | München 24. Oktober 2017Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. bis Sept. 2017 28. November 2017Eigenkapitalforum | Frankfurt 5. Dezember 2017Berenberg European Conference | London Januar 201 8Veröffentlichung vorläufiges Geschäftsergebnis 2017 5. April 2018Hauptversammlung | Göttingen April 2018Veröffentlichung Quartalszahlen Jan. bis März 2018 Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten RisikenDieser Sartorius Konzern Halbjahresbericht für den Zeitraum Januar bis Juni 2017 enthält
verschiedene Aussagen, die die zukünftige Entwicklung des Sartorius Konzerns betreffen.
Diese Aussagen beruhen sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen. Obwohl wir davon
überzeugt sind, dass diese vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir
hierfür nicht garantieren. Denn unsere Annahmen bergen Risiken und Unsicherheiten,
die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten
abweichen. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen ist nicht geplant. Im gesamten Bericht können durch mathematische Rundungen in der Addition scheinbare
Differenzen auftreten. |
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