Schloss Wachenheim AGTrierKonzern-Zwischenmitteilung über den Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020WESENTLICHE KENNZAHLEN scrollen
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1 Konzernjahresüberschuss zu
Umsatzerlöse
INHALTSVERZEICHNIS Zwischenlagebericht Konzernzwischenabschluss Konzernbilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung Konzernkapitalflussrechnung Konzernanhang Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht ZWISCHENLAGEBERICHT Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Entwicklung der Weltwirtschaft in 2020 war maßgeblich von der Corona-Pandemie geprägt. Die Maßnahmen, die von vielen Ländern im ersten Halbjahr 2020 zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Virus getroffen wurden, reichten von Reisebeschränkungen, Veranstaltungsverboten, Kontaktbeschränkungen, Einschränkungen von Angeboten des Handels und von Dienstleistungen bis hin zu Ausgangssperren und belasteten die weltweite wirtschaftliche Entwicklung erheblich. Zwar wurden diese Maßnahmen in den Sommermonaten zeitweise wieder gelockert; deutliche Anstiege der Fallzahlen im Herbst sowie das vermehrte Auftreten von Virus-Mutationen machten jedoch vielerorts erneute und z.T. deutlichere Verschärfungen erforderlich. Inzwischen sind in der EU und in anderen Ländern mehrere Impfstoffe gegen das Corona-Virus zugelassen, und es wurde auch bereits in 2020 mit Impfungen begonnen. Aufgrund einer zurzeit begrenzten Verfügbarkeit dieser Impfstoffe wird sich dies - zumindest kurzfristig - nur eingeschränkt auf die Pandemieentwicklung auswirken. Insbesondere in Bereichen, in denen eine große Zahl von Menschen auf engem Raum zusammentreffen, ist daher auch in den kommenden Wochen und Monaten von Einschränkungen auszugehen. Aber auch andere belastende Faktoren für die Weltwirtschaft - etwa geopolitische Spannungen oder Handelskonflikte - sind nach wie vor existent, stehen aber aufgrund der Corona-Pandemie derzeit weniger im Fokus. Das gesamte Ausmaß der weltweiten rezessiven Entwicklung im Jahr 2020 beziffert der IWF auf ein Minus von 3,5 %. Für das Jahr 2021 werden die Erwartungen wieder mit einem Wachstum um 5,5 % beziffert, gleichzeitig aber auf die großen Unsicherheiten hingewiesen, insbesondere mit Blick auf möglicherweise wieder aufkeimende Infektionswellen, neue Varianten des Virus sowie die Wirksamkeit der gegen die Pandemie getroffenen Maßnahmen. Für den Euroraum liegen die Prognosen für 2021 bei einem Plus von 4,2 % nach einem Minus von 7,2 % in 2020. Auch für die wichtigen Heimatmärkte unserer Konzernunternehmen gehen die Prognosen wieder von einer Konjunkturerholung aus, wobei auch diese Erwartungen mit Unsicherheiten verbunden sind. In Deutschland wird ein Anstieg von rund 3% erwartet (2020: Rückgang um rund 5%), in Frankreich von rund 6 % (2020: Rückgang um rund 9 %), in Polen von rund 3 % (2020: Rückgang um rund 3 %) und in Rumänien von rund 3 % (2020: Rückgang um rund 5 %). Geschäftsverlauf Der Schloss Wachenheim-Konzern gehört zu den bedeutendsten Herstellern von Schaumwein und Perlwein in Europa und der Welt. Weitere Sortimentsbereiche der Unternehmensgruppe sind Wein, entalkoholisierte Sparklings und Weine, Wermut, Cider, Spirituosen sowie andere weinhaltige Getränke. Darüber hinaus werden auch Kindergetränke hergestellt und vertrieben. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 liegt die Zahl der verkauften Flaschen - umgerechnet in durchschnittliche 1/1 Flaschen - mit 125,6 Mio. Flaschen konzernweit leicht unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (127,3 Mio. Flaschen). Höheren Absatzmengen in Deutschland und Ostmitteleuropa stehen Rückgänge im französischen Teilkonzern gegenüber. Die Umsatzerlöse sind um rund EUR 1,4 Mio. bzw. 0,7 % auf EUR 200,0 Mio. angestiegen, was auf Steigerungen im deutschen sowie im ostmitteleuropäischen Teilkonzern zurückzuführen ist. Aufgrund anhaltender Belastungen durch die Corona-Krise war die Entwicklung in Frankreich dagegen rückläufig. Auch die Rohmarge liegt mit EUR 85,1 Mio. leicht über dem Niveau des ersten Halbjahres 2019/20 (EUR 84,8 Mio.). Das operative Ergebnis (EBIT) liegt bei EUR 20,1 Mio. nach EUR 15,5 Mio. im ersten Halbjahr 2019/20. Dies resultiert in erster Linie aus der Entwicklung im deutschen Teilkonzern, wo die Rohmarge des Vorjahres noch durch mehrere Sondereffekte - Nachwirkungen der hohen Weinpreise aus der Ernte 2017, Verschiebungen im Absatzmix sowie temporär eingeschränkter Vermarktung von Weindestillat - belastet war. Zusätzlich entlasteten insbesondere rückläufige Werbeaufwendungen (konzernweit rund EUR 3,5 Mio.) das operative Ergebnis. Diese EBIT-Entwicklung, ein leicht höheres Finanzergebnis sowie ein ergebnisbedingt gestiegener Ertragsteueraufwand führten insgesamt zu einem Anstieg des Konzernjahresüberschusses um rund EUR 2,8 Mio. auf EUR 14,4 Mio. Das Ergebnis pro Aktie (unverwässert und verwässert) beläuft sich auf EUR 1,14 (Vorjahr EUR 0,80). Teilkonzern Deutschland Der Gesamtabsatz im Teilkonzern Deutschland im ersten Halbjahr 2020/21 liegt mit 48,2 Mio. Flaschen um 9,1 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (44,2 Mio. Flaschen). Die Umsatzerlöse konnten um 11,9 % auf EUR 75,1 Mio. gesteigert werden; die Rohmarge ist von EUR 27,8 Mio. um rund 14,4 % auf EUR 31,8 Mio. angestiegen. Neben einem organischen Mengenwachstum bei der Schloss Wachenheim AG - sowohl bei den Markenprodukten als auch bei den Eigenmarken - und bei den Weinhandelsaktivitäten sowie Verschiebungen im Absatzmix ist zu berücksichtigen, dass die im August 2019 erworbene Vino Weinhandels GmbH im ersten Halbjahr des Vorjahres nur für fünf Monate in den Konzernabschluss einbezogen wurde. Daneben waren die Vorjahreszahlen auch durch Sondereffekte belastet: Zum einen wirkten in 2019/20 teilweise noch die hohen Weinpreise der Ernte 2017 nach, während die rückläufigen Preise der Ernte 2018 die Rohmarge in 2020/21 entlastet haben. Zum anderen haben wir im Vorjahr die strategische Entscheidung getroffen, die Vermarktung unseres Weindestillats - dieses fällt bei der Entalkoholisierung von Wein als Nebenprodukt an - aufgrund niedriger Marktpreise zu Beginn des Geschäftsjahres 2019/20 praktisch auf Null zurückzufahren, und die Vermarktung auch erst im Laufe des zweiten Vorjahresquartals wieder aufgenommen. Das Betriebsergebnis (EBIT) des ersten Halbjahres 2020/21 liegt bei EUR 4,6 Mio. nach EUR 0,6 Mio. im Vorjahr. Gegenläufig zur Entwicklung der Rohmarge haben sich vor allem die Personalaufwendungen um EUR 0,3 Mio. erhöht. Daneben enthält das Ergebnis des ersten Halbjahres 2020/21 einen Buchgewinn aus der Veräußerung einer Liegenschaft in Böchingen, die zum 30. Juni 2020 als zur Veräußerung gehaltener langfristiger Vermögenswert ausgewiesen war, von rund EUR 0,4 Mio. Teilkonzern Frankreich Der Absatz im französischen Teilkonzern liegt in den ersten sechs Monaten 2020/21 mit 28,1 Mio. Flaschen um 17,9 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (34,2 Mio. Flaschen). Dies einerseits auf die Entwicklung des Export-Geschäfts zurückzuführen; in zahlreichen der für uns wichtigen Absatzländern sind nach wie vor die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren. Dies betrifft insbesondere unsere Absätze in den USA sowie in Russland, wo zusätzlich ein schwacher Rubel unsere Geschäftsentwicklung belastet. Andererseits liegen die Absatzvolumina auch auf dem französischen Inlandsmarkt gegenüber dem Vorjahr im Minus. Insofern sind die Umsatzerlöse um 14,0 % auf rund EUR 43,0 Mio. zurückgegangen; die Rohmarge hat sich um 13,8 % bzw. EUR 2,8 Mio. auf rund EUR 17,2 Mio. reduziert. Gegenläufig zur dieser Entwicklung hat sich das EBIT in den ersten sechs Monaten 2020/21 auf EUR 2,5 Mio. erhöht (Vorjahr EUR 1,8 Mio.). Hier hat sich hauptsächlich ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und dort insbesondere eine Verringerung des Werbebudgets um EUR 1,7 Mio. ausgewirkt. Daneben waren auch die Personalaufwendungen (um EUR 0,6 Mio.) und die Abschreibungen (um EUR 0,2 Mio.) rückläufig. Teilkonzern Ostmitteleuropa Im Teilkonzern Ostmitteleuropa liegt der Absatz im ersten Halbjahr 2020/21 mit 53,1 Mio. Flaschen leicht über dem Niveau des Vorjahres (52,3 Mio. Flaschen). Zu dieser Entwicklung haben in erster Linie Zuwächse bei Stillwein in Polen und Rumänien beigetragen. Die Umsatzerlöse sind um 1,3 % EUR 86,2 Mio. angestiegen. Dagegen liegt die Rohmarge mit EUR 36,0 Mio. um rund EUR 1,0 Mio. bzw. 2,7 % unter dem Niveau des ersten Halbjahres 2019/20. Neben Absatzmixveränderungen belasteten auch negative Währungseffekte aus einer Abschwächung des polnischen Zloty die Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2020/21. Auch das EBIT des ostmitteleuropäischen Teilkonzerns liegt mit EUR 13,0 Mio. leicht unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (EUR 13,1 Mio.). Neben der Entwicklung der Rohmarge haben sich insbesondere rückläufige Werbeaufwendungen (um EUR 1,3 Mio.) sowie - gegenläufig - höhere Personalaufwendungen (um EUR 0,5 Mio.) auf das operative Ergebnis ausgewirkt. Übrige Aktivitäten Das operative Ergebnis des Segments "Übrige Aktivitäten", in dem zurzeit eine nicht operativ genutzte Liegenschaft in Rumänien ausgewiesen wird, ist wie im Vorjahr nahezu ausgeglichen. Investitionen und Finanzierung Im ersten Halbjahr 2020/21 liegt der Cashflow vor Änderungen des Nettoumlaufvermögens mit EUR 21,8 Mio. um EUR 3,7 Mio. über dem Niveau des Vorjahres. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich dagegen von EUR -5,5 Mio. auf EUR 15,6 Mio. erhöht. Ursächlich hierfür war insbesondere ein gegenüber dem Vorjahr geringerer Anstieg des Working Capital (Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Der Netto-Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit liegt mit rund EUR 6,5 Mio. unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (EUR 8,8 Mio.). Auszahlungen für Investitionen in langfristige Vermögenswerte belaufen sich auf EUR 8,6 Mio. Hier ist insbesondere der Rückerwerb des im Dezember 2007 verkauften und seitdem zurückgemieteten Betriebsgrundstücks in Wachenheim/Deutschland zu nennen. Dem stehen Einzahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten von EUR 2,1 Mio. gegenüber, die nahezu ausschließlich aus der Veräußerung einer Liegenschaft in Böchingen/Deutschland resultieren. Im Vorjahr waren hier insbesondere der Erwerb von jeweils 100 % der Anteile an der Vino Weinhandels GmbH, Burg Layen/Deutschland und an der Vino-klub.cz s.r.o., Prag/Tschechien sowie - im Teilkonzern Ostmitteleuropa - der Erwerb der Marke Sange de Taur in Rumänien und der restlichen Markenrechte der Pliska-Markenfamilie enthalten. Der zahlungswirksame Rückgang der Finanzverbindlichkeiten beträgt im ersten Halbjahr 2020/21 rund EUR 0,5 Mio. (Vorjahr Zugang um EUR 18,2 Mio.). Dividendenzahlungen an Aktionäre der Schloss Wachenheim AG an Minderheitsgesellschafter von Tochterunternehmen belaufen sich auf EUR 6,2 Mio. (Vorjahr EUR 6,9 Mio.). Die Eigenkapitalquote liegt mit 53,8 % leicht unter dem Stand zum 30. Juni 2020. Zum vergleichbaren Vorjahresstichtag (31. Dezember 2019) hat die Eigenkapitalquote 50,8 % betragen. Chancen- und Risikobericht Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 haben sich im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2019/20 ausführlich dargestellten Chancen und Risiken für den Konzern (Abschnitt "Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung", Seite 33 ff. im Konzern-Geschäftsbericht 2019/20) keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar. Nachtragsbericht Im Februar 2021 hat die Schloss Wachenheim AG die Marke Eisberg in Großbritannien zu einem Preis von rund EUR 3,6 Mio. erworben. Eisberg ist mit einem jährlichen Volumen von rund 2 Mio. Flaschen Marktführer im dortigen Segment alkoholfreier Weine; das gesamte Sortiment wird bereits seit vielen Jahren von Schloss Wachenheim produziert. Der Erwerb, verbunden mit dem Aufbau neuer Vertriebsstrukturen in Großbritannien, ist ein weiterer Schritt in der strategischen Weiterentwicklung der Exportaktivitäten. Weitere Ereignisse, die nach dem Abschlussstichtag 31. Dezember 2020 eintraten und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Schloss Wachenheim-Konzerns von Bedeutung wären, sind uns nicht bekannt. Prognosebericht Das erste Halbjahr 2020/21 war überwiegend von einer starken Geschäftsentwicklung im deutschen Teilkonzern geprägt, bedingt auch durch ein gegenüber dem Vorjahr besseres Jahresendgeschäft. Allerdings war im Vorjahr das Ergebnis dort durch die beschriebenen Sondereffekte belastet. Auch in Ostmitteleuropa liegen Absatzmengen und Umsatzerlöse leicht über dem Niveau des Vorjahres. Dagegen war die Entwicklung des französischen Teilkonzerns weiterhin durch die Einflüsse der Corona-Krise geprägt. Aufgrund der starken Saisonalität unseres Geschäfts hat das zweite Quartal regelmäßig ein besonderes Gewicht für die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des gesamten Geschäftsjahres. Infolge der anhaltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in den für uns relevanten Märkten rechnen wir für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 mit einer weiteren Seitwärtsbewegung bei den Absatzvolumina und den Umsatzerlösen. Speziell die nach wie vor von Schließungsanordnungen betroffene Hotellerie und Gastronomie fällt für uns als Kundengruppe erneut temporär aus; nach den Beschlüssen des letzten Corona-Gipfels ist auch davon auszugehen, dass die Schließungen noch eine längere Zeit andauern werden. Daneben ist auch die Konsumlaune seit Weihnachten vielerorts wieder rückläufig, was sich auch in unseren Absatzvolumina in den ersten Wochen des Jahres 2021 bemerkbar macht. Insofern werden uns die negativen Folgen der Corona-Krise weiterhin belasten. Auf der Kostenseite zeigen die Weinpreise der Ernte 2020 insgesamt zwar leicht rückläufige Tendenzen; dies wird sich jedoch erst im Geschäftsjahr 2021/22 relevant auswirken. Zudem war das Ergebnis des ersten Halbjahres 2020/21 durch eine bewusste Rücknahme unserer Werbeaktivitäten geprägt. Insbesondere im Frühjahr und in den Sommermonaten planen wir jedoch wieder eine Ausweitung mit entsprechenden Ergebnisauswirkungen. Insgesamt erwarten wir für das gesamte Geschäftsjahr 2020/21 neben stabilen Absätzen und Umsatzerlösen ein operatives Ergebnis (EBIT) in einer Bandbreite zwischen EUR 19,5 Mio. und EUR 21,5 Mio. (bisherige Prognose EUR 18,0 Mio. bis EUR 20,0 Mio.) nach EUR 19,0 Mio. im Vorjahr. Die Erwartungen für den Konzernjahresüberschuss liegen - nach EUR 13,0 Mio. in 2019/20 - zwischen EUR 13,5 Mio. und EUR 15,5 Mio. (bisherige Prognose EUR 12,5 Mio. bis EUR 14,5 Mio.). Wir weisen allerdings darauf hin, dass äußere Einflüsse, insbesondere aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, den weiteren Auswirkungen der Corona-Krise sowie aus der Entwicklung der Währungen in Ostmitteleuropa, diese Prognose in die eine oder andere Richtung beeinflussen können.
Trier, den 17. Februar 2021 Der Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva scrollen
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Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das 1. Halbjahr 2020/21scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das 1. Halbjahr 2020/21scrollen
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung 1. Halbjahr 2020/21 scrollen
Konzernkapitalflussrechnung 1. Halbjahr 2020/21 scrollen
KONZERNANHANGZUSAMMENFASSUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE Grundlagen Der Konzernzwischenabschluss der Schloss Wachenheim AG ("SWA") zum 31. Dezember 2020 wurde entsprechend der Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union übernommenen und vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Konzernzwischenabschluss der SWA wurde am 17. Februar 2021 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. Mit Ausnahme der Anpassungen, die sich aus der Anwendung neuer bzw. geänderter Rechnungslegungsstandards ergeben haben, wurden die bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 30. Juni 2020 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten, so dass für diese die Erläuterungen im Anhang des Konzernjahresabschlusses 2019/20 entsprechend gelten. Der Geschäftsbericht der SWA steht im Internet unter ,www.schloss-wachenheim.com' zur Einsicht und zum Download zur Verfügung. Der Konzernzwischenabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Alle Beträge sind, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro angegeben. Das Geschäft des Konzerns ist saisonal geprägt. Um die hohen Absätze zu Weihnachten und Silvester zu sichern, wird bereits im Sommer mit dem Aufbau der Vorratsbestände begonnen. Aufgrund dieses saisonalen Charakters werden im zweiten Quartal regelmäßig rund ein Drittel der jährlichen Umsatzerlöse und der überwiegende Teil des Jahresergebnisses erwirtschaftet. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die SWA berücksichtigt alle von der EU übernommenen neuen bzw. geänderten IFRS grundsätzlich vom Zeitpunkt ihrer verpflichtenden Erstanwendung an, sofern diese bereits im Rahmen des IFRS-Endorsementverfahrens durch die EU angenommen wurden. Im Geschäftsjahr 2020/21 waren das im Anhang zum Konzernabschluss zum 30. Juni 2020 beschriebene überarbeitete Rahmenkonzept (Conceptual Framework for Financial Reporting) vom 29. März 2018, die Änderungen zu IAS 1 und IAS vom 31. Oktober 2018, die Änderungen an IFRS 3 vom 22. Oktober 2019 sowie die Änderungen zu IFRS 16 vom 28. Mai 2020 erstmals verpflichtend anzuwenden, die jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernzwischenabschlusses zum 31. Dezember 2020 hatten. Darüber hinaus wurden vom IASB bzw. vom IFRIC weitere neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen herausgegeben, die im Geschäftsjahr 2020/21 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind und deren Übernahme durch die Europäische Union zum Bilanzstichtag teilweise noch aussteht. Dies betrifft die bereits im Anhang zum Konzernabschluss zum 30. Juni 2020 beschriebenen neuen Standards bzw. Änderungen von Standards und Interpretationen. Die Auswirkungen dieser Änderungen auf den Konzernabschluss der SWA werden derzeit untersucht. KONSOLIDIERUNGSKREIS In den Konzernzwischenabschluss werden neben der SWA alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen. SWA verfügt bei diesen Unternehmen direkt oder indirekt über die Mehrheit der Stimmrechte. Weiterhin werden zwei Gemeinschaftsunternehmen ("Joint Ventures") nach der Equity-Methode konsolidiert. Hier besitzen die SWA sowie die an der gemeinschaftlichen Führung beteiligten Partnerunternehmen Rechte am Nettovermögen der jeweiligen Gesellschaft. Ein strukturiertes Unternehmen im Sinne von IFRS 12 wird nicht konsolidiert, da die SWA dieses Unternehmen nicht beherrscht. Die Schloss Wachenheim AG hat im Oktober 2020 als alleinige Gesellschafterin die Schloss Wachenheim Transport GmbH, Trier/Deutschland gegründet. Diese Neugründung steht im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau eigener Transportkapazitäten. Wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben sich hierdurch nicht ergeben. Ansonsten wird hinsichtlich der Beteiligungsverhältnisse auf die Anlage zum Anhang des Konzernjahresabschlusses 2019/20 verwiesen. Der Geschäftsbericht der Schloss Wachenheim AG steht im Internet unter ,www.schloss-wachenheim.com' zur Verfügung. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Die folgenden Tabellen geben einen Gesamtüberblick über die operativen Segmente des SWA-Konzerns für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020/21 sowie für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019/20. scrollen
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Gemäß den Anforderungen des IFRS 8 wurden die Geschäftssegmente entsprechend der Berichterstattung festgelegt, die dem Gesamtvorstand der Schloss Wachenheim AG (Hauptentscheidungsträger) regelmäßig vorgelegt werden und anhand derer er seine strategischen Entscheidungen fällt. Die Berichterstattung an den Vorstand der SWA erfolgt grundsätzlich nach den Regionen Deutschland, Frankreich und Ostmitteleuropa. Die regionale Segmentierung basiert dabei auf dem Standort der Vermögenswerte. Daneben wird das nicht operativgenutzte Immobilienvermögen der Unternehmensgruppe im Segment ..Übrige Aktivitäten" regionenübergreifend zusammengefasst und separat berichtet. Die Umsatzerlöse im Segment Deutschland wurden in Höhe von TEUR 60.874 (Vorjahr TEUR 58.073) in Deutschland erzielt. Im Segment Frankreich wurden TEUR 31.514 (Vorjahr TEUR 34.737) im eigenen Land erlöst. Die Erlöse des Segments Ostmitteleuropa wurden wie im Vorjahr fast ausschließlich in den jeweiligen Heimatländern der dort ansässigen Konzernunternehmen erzielt. ÜBERLEITUNG DER SUMME DER SEGMENTERGEBNISSE ZUM KONZERNGESAMTERGEBNIS scrollen
Erläuterungen zur Bilanz (1) Sachanlagen scrollen
(2) Immaterielle Vermögenswerte scrollen
Die Zugänge bei den Markenrechten haben im Vorjahr mit TEUR 2.493 die Marke Sange de Taur in Rumänien, und im Übrigen die restlichen Markenrechte der Pliska-Markenfamilie im Teilkonzern Ostmitteleuropa betroffen. (3) Vorräte scrollen
Bei den Vorräten haben sich die saisonal bedingt höheren Abverkäufe zum Kalenderjahresende ausgewirkt. Zum Abschlussstichtag des vergleichbaren Vorjahreszeitraums haben die Vorräte insgesamt TEUR 102.229 betragen. (4) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen scrollen
Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Kalenderjahresende resultiert aus den saisonal bedingt höheren Umsätzen im zweiten Quartal unseres Geschäftsjahres. Zum Abschlussstichtag des vergleichbaren Vorjahreszeitraums haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen insgesamt TEUR 94.371 betragen. Ein Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird im Wege des revolvierenden Factorings verkauft. Der Factor trägt für die von ihm angekauften Forderungen das Risiko des Zahlungsausfalls des Debitors. Die SWA haftet lediglich für den rechtlichen Bestand der verkauften Forderungen. Da im Wesentlichen alle mit den Forderungen verbundenen Risiken auf den Factor übertragen werden, werden die veräußerten Forderungen ausgebucht. (5) Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Die zum 30. Juni 2020 ausgewiesenen zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte haben einen Gebäudekomplex in Edenkoben/Deutschland betroffen, der im August 2020 vollständig veräußert wurde. Dabei wurde ein Buchgewinn von rund EUR 0,4 Mio. erzielt. (6) Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals und der Anteile anderer Gesellschafter wird in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Das kumulierte sonstige Ergebnis enthält neben den erfolgsneutral erfassten kumulierten Erträgen und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen auch die unmittelbar im Eigenkapital zu erfassenden Veränderungen der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und hat sich wie folgt entwickelt: scrollen
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung der Schloss Wachenheim AG vom 26. November 2020 wurde im Geschäftsjahr 2020/21 aus dem Bilanzgewinn zum 30. Juni 2020 eine Dividende von TEUR 3.168 bzw. EUR 0.40 pro Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet. (7) Verbindlichkeiten scrollen
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Im Teilkonzern Ostmitteleuropa wurden für aufgenommene Darlehen umfangreiche Sicherheiten gegeben. Diese setzen sich im Wesentlichen aus Verpfändungen ausgewählter technischer Anlagen und Maschinen. Forderungen, Vorräten sowie Grundschuldbestellungen auf Immobilienvermögen und Wechselverbindlichkeiten zusammen. (8) Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 stellen sich wie folgt dar: scrollen
Die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sind in folgende Bewertungskategorien eingeteilt: scrollen
Aufgrund der kurzen Laufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten und Vermögenswerte wird angenommen, dass die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten entsprechen. Die beizulegenden Zeitwerte der langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der Finanzverbindlichkeiten werden als Barwerte der zukünftig erwarteten Cashflows ermittelt. Zur Diskontierung werden marktübliche Zinssätze, bezogen auf die entsprechenden Fristigkeiten, verwendet. Die Bewertung der Derivate erfolgt auf Basis aktueller Marktdaten und unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden (Barwertmethode, Black-Scholes-Verfahren). Erhaltene Anzahlungen aus Verträgen mit Kunden werden entsprechend IFRS 15 als vertragliche Verbindlichkeiten ausgewiesen. Aggregiert stellen sich die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien wie folgt dar: scrollen
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) Umsatzerlöse scrollen
Die Gliederung der Umsatzerlöse nach geografischen Segmenten ist aus der Segmentberichterstattung ersichtlich. (10) Bestandsveränderungen und Materialaufwand scrollen
(11) Sonstige betriebliche Erträge scrollen
(12) Personalaufwand scrollen
(13) Sonstige betriebliche Aufwendungen scrollen
Sonstige Erläuterungen (14) Direkt im Konzerneigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen Das in der Konzerngesamtergebnisrechnung nach Steuern ausgewiesene sonstige Ergebnis des zweiten Quartals bzw. des ersten Halbjahres 2020/21 setzt sich wie folgt zusammen: scrollen
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(15) Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Schloss Wachenheim-Konzerns (diese entsprechen den in der Bilanz ausgewiesen liquiden Mitteln) im Laufe des ersten Halbjahres 2020/21 verändert haben. Die Zahlungsströme sind dabei nach operativer Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 gezahlten Ertragsteuern betragen TEUR 1.576 (Vorjahr TEUR 3.788). Die gezahlten Zinsen belaufen sich auf TEUR 477 (Vorjahr TEUR 543), die erhaltenen Zinsen auf TEUR 6 (Vorjahr TEUR 21). Die Veränderung der Finanzverbindlichkeiten enthält Neuaufnahmen langfristiger Darlehen von TEUR 3.500 (Vorjahr TEUR 3.000), Tilgungen langfristiger Darlehen von TEUR 1.000 (Vorjahr TEUR 3.500) sowie Auszahlungen zur Tilgung von Leasingverbindlichkeiten von TEUR 2.575 (Vorjahr TEUR 2.459). Die übrigen zahlungswirksamen Veränderungen resultieren aus der laufenden Finanzmitteldisposition. (16) Beziehung zu nahestehenden Unternehmen und Personen Zu der Günther Reh AG (einschließlich MEK Material Einkaufskontor GmbH) bestanden im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs Liefer- und Leistungsbeziehungen, insbesondere aus der Weiterbelastung von Personalkosten und sonstigen Dienstleistungen sowie aus der Weitergabe von Boni und Provisionen. Darüber hinaus resultierte aus Darlehensvergaben zwischen der Günther Reh AG und der SWA ein im Finanzergebnis erfasster Zinsaufwand. Die Transaktionen mit der Reh Kendermann GmbH Weinkellerei resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen und Weiterbelastungen. Transaktionen zwischen der SWA und der Vintalia Weinhandels GmbH & Co. KG resultieren aus der Tätigkeit der SWA als Kommissionär für den Vertrieb von Waren des Gemeinschaftsunternehmens für dessen Rechnung gegen Provision. Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Wine 4 You Sp. z o.o. bestehen im Teilkonzern Ostmitteleuropa. Alle Transaktionen wurden zu marktüblichen Konditionen abgerechnet. Im Einzelnen stellen sich die Transaktionen mit nahestehenden Personen wie folgt dar: scrollen
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(17) Angaben zu den Organen der Schloss Wachenheim AG Mitglieder des Vorstands scrollen
Die aktuellen Verantwortungsbereiche der Vorstände sind im Internet unter .www.schloss-wachenheim.com' dauerhaft zugänglich gemacht. Mitglieder des Aufsichtsrats Aktionärsvertreter scrollen
Arbeitnehmervertreter scrollen
Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Trier, den 17. Februar 2021 Der Vorstand Oliver Gloden, Sprecher des Vorstands Horst Hillesheim Boris Schlimbach BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT An die Schloss Wachenheim AG, Trier Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Schloss Wachenheim AG, Trier, für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen und ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements 2410 ,,Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Frankfurt am Main, den 17. Februar 2021 RSM
GmbH
F. Weber, Wirtschaftsprüfer S. Varughese, Wirtschaftsprüfer |
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