![]() SCHWEIZER ELECTRONIC AKTIENGESELLSCHAFTSchrambergHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2010Unternehmenskennzahlenscroll
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(1) Erlösschmälerungen enthalten Skonti und Boni für Kunden (2) EBITDA: Gesamtleistung + Sonstige betriebliche Erträge ./. Materialaufwand ./. Personalaufwand ./. Sonstige betriebliche Aufwendungen (3) EBIT: EBITDA ./. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (4) CAPEX netto: Investitionen in das Anlagevermögen ./. Erlöse aus dem Abgang von Anlagevermögen (5) DRS 2 (1) Before cash discounts and volume discounts (2) EBITDA: Total revenues + Other operating income ./. Cost of material ./. Personnel expenses ./. Other operating expenses (3) EBIT: EBITDA ./. Depreciation on intangible assets and tangible assets fixed assets (4) CAPEX net: Investments ./. proceeds from disposals (5) GAS 2 Highlights 1. Halbjahr 2010Mehrjährige Liefervereinbarung mit SMA Solar Technology AGAnfang Mai haben Schweizer Electronic AG und SMA Solar Technology AG eine mehrjährige Liefervereinbarung unterzeichnet, die beiden Parteien Planungs- und Liefersicherheit für die kommenden Jahre gewährleistet. Partnerschaft mit MeikoUnsere Kooperation mit Meiko Electronics erwirtschaftete in kürzester Zeit 7-stellige Umsätze, sowohl im Industrie- als auch im Automobil-Segment. Nachdem erste Volumenprojekte bereits mit dem Standort in Guangzhou erfolgreich umgesetzt worden sind, ist jetzt auch das zweite Werk in Wuhan / China qualifiziert. Ebenfalls wurde ein Personal-Austauschprogramm erfolgreich gestartet. InnovationUnser Innovations-Fokus auf die Themen Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion wird von unseren Kunden hervorragend angenommen. So konnten bereits in allen Segmenten weitere zahlreiche Kundenprojekte gewonnen werden. Neuer Finanzvorstand bei Schweizer Electronic AGMit Wirkung 1. April 2010 wurde Herr Marc Bunz (44) für die Dauer von 3 Jahren zum Finanzvorstand unserer Gesellschaft bestellt. Damit hat der Aufsichtsrat die Weichen für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt und trägt der wachsenden Bedeutung des Kapitalmarkts Rechnung. Wir haben den Belastungstest bestanden!„Mit einem sehr guten Start ins Jahr 2010 haben wir die Grundlage für ein deutlich verbessertes operatives Ergebnis geschaffen und blicken optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf. Die Basis für diese Prognose ist die Erwartung, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld weiter erholen wird. Darüber hinaus rechnen wir mit einer weiterhin hohen Nachfrage für unsere Produkte. Die deutlichsten Impulse werden dabei für die Solar- und Automobilindustrie zu verzeichnen sein. Wir wachsen also in den Zukunftsmärkten. Alles in allem geht Schweizer Electronic mit Selbstvertrauen, aber nicht ohne Respekt in das weitere Geschäftsjahr. Die Entwicklungen bleiben „im Fluss“ und auch in der Leiterplattenindustrie stehen die Zeichen weiter auf Veränderung. Wir sind überzeugt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir bleiben weiter auf Kurs.“ Schweizer Electronic AktieDie Aktie der Schweizer Electronic konnte zwischen Juni 2009 und Juni 2010 ihren Wert verfünffachen und schloss am 30.Juni 2010 mit einem Kurs von 19,35 EUR (Stand 30.Juni 2009 3,90 EUR). In dem deutlichen Anstieg spiegelt sich einerseits die allgemeine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Situation, insbesondere aber auch die signifikante Erholung der Auftrags- und Ergebnissituation der Schweizer Electronic wieder. Die Dynamik in der Kursentwicklung und bei den Börsenumsätzen hat sich im ersten Halbjahr 2010 deutlich beschleunigt. Während sich der Aktienkurs zum 31.Dezember 2009 noch bei 5,20 EUR befand – was einer Steigerung um 33% während des zweiten Halbjahrs 2009 entspricht – konnte sich der Kurs im ersten Halbjahr 2010 um weitere 272% erhöhen. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass der Kursanstieg im ersten Halbjahr 2010 auch durch wesentlich höhere Börsenumsätze getragen wurde. Sie waren um den Faktor 23 höher als im zweiten Halbjahr 2009. Die verstärkte Aufmerksamkeit für die Aktie der Schweizer Electronic wurde insbesondere durch die Veröffentlichung der positiven Quartalsergebnisse und entsprechenden Empfehlungen in der Fachpresse hervorgerufen. Termine12.11.2010: Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2010 01.07.2011: Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2010 Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2010Geschäftsverlauf und wirtschaftliche LageDie gesamtwirtschaftlichen Erholungstendenzen, die im zweiten Halbjahr 2009 zu erkennen waren, haben sich im ersten Halbjahr 2010 verfestigt. Nach wie vor steht die konjunkturelle Entwicklung in fast allen Regionen jedoch noch unter dem Eindruck der tiefgreifenden Wirtschafts- und Finanzkrise. Vor allem in den beiden dominierenden Wirtschaftsräumen Nordamerika und Europa ist der Aufschwung bisher eher moderat ausgefallen. Hier ist noch immer eine Zurückhaltung bei Investitions- und Verbraucherausgaben spürbar. Dem gegenüber stand eine auch zum Jahresbeginn 2010 ungebremste Dynamik in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Insbesondere in Asien – mit den beiden aufstrebenden großen Volkswirtschaften China und Indien – waren im ersten Quartal hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. Die Konjunkturforscher erwarten, dass diese Märkte auch im weiteren Jahresverlauf am stärksten zum globalen Wirtschaftswachstum beitragen werden. Die Aussichten für die reifen Wirtschaftsregionen USA und Westeuropa werden hingegen vorsichtiger eingeschätzt. Umsatzentwicklung und Ertragslage Im ersten Halbjahr 2010 betrugen die Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen 51,7 (Vj. 28,7) Mio. EUR. Damit konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung von 80 % erzielt werden. Insgesamt wurden während der sechs Berichtsmonate Auftragseingänge in Höhe von 87,2 (Vj. 12,3) Mio. EUR eingebucht – eine Versiebenfachung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2010 betrug 100,5 (Vj. 31,0) Mio. EUR. Das erste Halbjahr des Vorjahres war stark durch die Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Getragen wurde der Umsatzanstieg des aktuellen Jahres durch alle Kundengruppen der Schweizer Electronic. Das Segment Automotive stieg um rund 60 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Noch stärker wuchs das Segment Industrie / Solar, das sich sogar verdoppelte. Durch diese Veränderungen repräsentiert das Segment Automotive nunmehr 49,6 (Vj. 54) % der Umsätze des ersten Halbjahres, während der Anteil des Segments Industrie / Solar auf 42,8 (Vj. 39) % anstieg. Der Umsatzanteil unserer Kunden aus der Solarbranche betrug 31,3 (Vj. 21,1) %. Damit setzte sich der Trend der Verbreiterung des Kundenportfolios bei Schweizer Electronic fort. Dieses strategische Ziel wird weiter intensiv verfolgt, um die Abhängigkeit von einzelnen Branchen zu verringern und sich damit von deren konjunkturellen Schwankungen stärker abkoppeln zu können. Bei den Produktgruppen entwickelten sich die Mehrlagenschaltungen (Multilayer) am besten. Mit 23,1 (Vj. 11,3) Mio. EUR betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz 45 (Vj. 39) %. Die Mehrlagenschaltungen werden insbesondere von unseren Industrie- / Solarkunden nachgefragt. Auch der Umsatz mit den komplexen HDI-Schaltungen erhöhte sich auf 12,4 (Vj. 8,6) Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung von 44 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Betrachtet man die regionale Verteilung der Umsätze, so zeigt sich, dass rund 71 (Vj.73) % der Umsätze im Inland realisiert wurden. Die Steigerung der Auslandsumsätze um 94 % auf 15,1 (Vj. 7,8) Mio. EUR wurde insbesondere durch erhöhte Lieferungen an europäische Länder getragen. Kunden in Frankreich und Ungarn verzeichneten die höchsten Zuwächse. Erfreulich war auch die Entwicklung mit unseren US-amerikanischen Kunden. Signifikante Umsatzrückgänge gab es in keinem Exportland. Im ersten Halbjahr 2010 wurden durchweg positive Ergebnisse erzielt. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug 10,1 Mio. EUR. Somit konnte die EBIT-Marge auf 20 (Vj. -21) % ausgebaut werden. Im EBIT sind insgesamt 4,3 Mio. EUR Sondereffekte enthalten, so dass das um diese Sondereffekte bereinigte EBIT 5,8 (Vj. -5,7) Mio. EUR beträgt. Die positiven Sondereffekte ergeben sich im Schwerpunkt aus einer Zuschreibung von Anlagen und Maschinen, die im Rahmen des Wiederaufbaus nach dem Brandereignis in den Jahren 2005 bis 2007 angeschafft wurden. Trotz des erheblichen Umsatzanstiegs erhöhte sich der Personalaufwand lediglich um 1,0 Mio. EUR oder 6,7 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser stark unterproportionale Anstieg ist ein Ergebnis der erfolgreichen Restrukturierungsmaßnahmen, die im Jahr 2009 umgesetzt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (SbA) erhöhten sich auf 6,3 (Vj. 3,1) Mio. EUR. Der überwiegende Teil dieses Anstiegs ist auf den verstärkten Einsatz von Leiharbeitern bei der Schweizer Electronic zurückzuführen, welche im sonstigen betrieblichen Aufwand auszuweisen sind. Zum 30. Juni 2010 wurden 107 Leiharbeiter beschäftigt. Dies ist ein wichtiger Baustein unseres Fixkostenmanagements und der damit in unmittelbarem Zusammenhang stehenden Senkung der Gewinnschwelle des Unternehmens. Der Periodenüberschuss des ersten Halbjahres 2010 betrug 8,3 Mio. EUR. Dies ist eine Verbesserung um 14,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem ein Periodenverlust von 6,0 Mio. EUR erwirtschaftet wurde. Im außerordentlichen Ergebnis sind die vollständigen Auswirkungen der Neubewertung von langfristigen Rückstellungen gemäß HGB n.F. (BilMoG) in Höhe von 0,8 Mio. EUR bereits berücksichtigt. Insgesamt sind in dem Periodenergebnis Sondereffekte in Höhe von +3,5 Mio. EUR enthalten. Finanz- und Vermögenslage Durch die positive Entwicklung des operativen Geschäftes hat sich auch die Finanzlage des Unternehmens weiter gefestigt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,1 Mio. EUR auf plus 4,2 (Vj. -6,9) Mio. EUR. Die operativen Ergebnisse konnten in hohem Maße in positive Cashflows umgesetzt werden. Dies ist unter anderem auf eine weiterhin zurückhaltende Investitions- und Ausgabenpolitik zurück zu führen. Ebenso setzen wir unser Working Capital Management auch während des Aufschwungs konsequent fort. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug in den ersten sechs Monaten -0,7 (Vj. -0,6) Mio. EUR. Betrachtet man den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit, wird deutlich, dass im ersten Halbjahr ein hohes Augenmerk auf die Reduzierung von langfristigem Fremdkapital gelegt wurde, um die Bilanzrelationen und damit das Rating der Schweizer Electronic weiter zu optimieren. Es wurden Tilgungen in Höhe von 2,8 (Vj. 0,8) Mio. EUR geleistet, so dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 30. Juni 2010 noch 13,2 (Vj. 21,3) Mio. EUR betragen. Im Ergebnis wurde per Ende Juni wieder eine Eigenkapitalquote von 37,1 (Vj. 25,1) % erreicht. Damit verbesserte sich die Eigenkapitalquote während der letzten zwölf Monate um 12 Prozentpunkte. Der Finanzmittelfonds verbesserte sich um insgesamt 4,4 Mio. EUR auf 1,5 (Vj. -2,9) Mio. EUR. Die im Juni 2009 mit unseren Banken vereinbarten Betriebsmittellinien stehen dem Unternehmen in unveränderter Höhe zur Verfügung. Das Gesamtvermögen der Schweizer Electronic beträgt zum Halbjahresende 61,8 (Vj. 56,2) Mio. EUR. Der Anstieg um 5,6 Mio. EUR kommt überwiegend aus geschäftsvolumenabhängigen Größen wie Forderungen und Vorräte. Die Summe der Vorräte erhöhte sich im Vergleich zum Umsatz stark unterproportional um 23 % auf 10,9 (Vj. 8,9) Mio. EUR. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um 42 % auf 15,6 (Vj. 10,9) Mio. EUR. Insgesamt erhöhte sich das Umlaufvermögen um 6,7 Mio. EUR auf 28,1 (Vj. 21,4) Mio. EUR. Trotz der Zuschreibungen im Anlagevermögen reduzierte sich der Bilanzwert der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens um 0,9 Mio. EUR auf 33,5 (Vj. 34,4) Mio. EUR. Das Eigenkapital erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Mio. EUR auf 22,9 (Vj. 14,1) Mio. EUR. Dieser Anstieg ergibt sich überwiegend aus dem Periodengewinn. Aufgrund des höheren Geschäftsvolumens erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 2,1 Mio. EUR auf 5,6 (Vj. 3,5) Mio. EUR. Andererseits reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 8,1 Mio. EUR auf 13,2 (Vj. 21,3) Mio. EUR. Hier zeigt sich die Rückführung von kurz- und langfristigen Krediten. Durch die Maßnahmen hat sich die Finanzierungsstruktur weiter verbessert. Das langfristig zur Verfügung stehende Kapital beträgt Ende Juni 70,1 % der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen repräsentiert 54,1 %, so dass bereits mehr als ein Drittel des Umlaufvermögens mit einer langfristigen Finanzierung hinterlegt ist. Mitarbeiter, Partner und AktionäreDer Dank gilt unseren Mitarbeitern, die es uns ermöglicht haben, unseren erfolgreichen Weg im ersten Halbjahr 2010 zu gehen. Der Dank gilt gleichermaßen den Kapitalgebern, unseren Aktionären und Banken, die erneut ihr Vertrauen in die Zukunftsperspektiven des Unternehmens bewiesen und den Arbeitnehmervertretern, die weitere Maßnahmen mit verabschiedet haben. Die Schweizer Electronic beschäftigte zum 30. Juni 2010 insgesamt 612 feste Mitarbeiter – 21 Personen mehr als zum 31. Dezember 2009 (591) und 29 Personen weniger als zum 30. Juni 2009 (641). Darin enthalten sind 32 Auszubildende (VJ. 38). Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft zum 30. Juni 2010 107 Mitarbeiter mit Zeitarbeitsverträgen (31. Dezember 2009: 69, 30. Juni 2009: 9). Im ersten Halbjahr 2010 wurden 24 Mitarbeiter mit Zeitarbeitsverträgen in befristete und unbefristete Beschäftigungsverhältnisse übernommen. Der Rückgang der festen Mitarbeiter resultiert im Wesentlichen aus unseren Personalmaßnahmen als Reaktion auf die Wirtschaftskrise sowie aus Maßnahmen zur weiteren Flexibilisierung unserer Kostenstrukturen. Forschung und EntwicklungUnsere Strategie in der Leiterplatte ist auf die beiden Megatrends erneuerbare Energien und Mobilität fokussiert. Wir sind überzeugt, dass diese wichtige Treiber des globalen Wachstums auf mittlere und lange Sicht darstellen und verfügen für jeden dieser Megatrends über die richtigen Produkte und die richtigen Kunden in unserem Portfolio. Wir sind in Applikationen vertreten - die helfen weniger Kraftstoff zu verbrauchen und die CO2-Emissionen zu reduzieren (bei der Verbesserung von Verbrennungsmotoren und bei Elektromobilität) - die mehr Komfort bieten und die helfen schneller von A nach B zu finden - die Systeme sicherer, effizienter und besser machen Daher konzentrieren wir unsere F&E Ressourcen auf den Ausbau unseres Baukastens an innovativen Lösungen für Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion. Dabei sind unsere Innovationsschmieden in Deutschland und Japan für die globale Wettbewerbsfähigkeit von Schweizer Electronic und der strategischen Allianz mit Meiko Electronics von zentraler Bedeutung. Insbesondere bei den kundenspezifischen Projekten können wir mit speziellen Engineering- und Innovations-Angeboten unsere Kunden bei ihren Entwicklungsanstrengungen gezielt unterstützen. Diese Angebote wirken im Besonderen dort, wo ausgelöst durch neue Anforderungen, beispielweise im Bereich erneuerbare Energien und Elektromobilität, Entwicklungsengpässe bei unseren Kunden bestehen. NachtragsberichtDer Aufsichtsrat hat am 27. Juli 2010 im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens beschlossen, Herrn Assessor Jur. Nicolas-Fabian Schweizer (35) mit Wirkung vom 1. April 2011 zum Personalvorstand (CHRO) der Gesellschaft zu bestellen. Wesentliche Chancen und RisikenUnsere Aussagen basieren auf der aktuellen Einschätzung des Managements der Schweizer Electronic. Diese beruht auf den dargestellten Erwartungen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die im Einklang mit den Einschätzungen renommierter Wirtschaftsforschungsinstitute und den Zielsetzungen unserer Segmente stehen. Die Erwartungen orientieren sich an den Chancen und Risiken, die sich im weiteren Jahresverlauf aus den jeweiligen Marktbedingungen und Wettbewerbssituationen ergeben. Im Hinblick auf bestehende Chancen und Risiken verweisen wir auf die im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2009 getätigten Aussagen. Die dort getroffenen Aussagen gelten im Wesentlichen unverändert. AusblickDie Erholung der Weltwirtschaft schreitet schneller voran als erwartet. So rechnen die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit einer Beschleunigung des globalen Wirtschaftswachstums. Dabei wird das Tempo des Aufschwungs, so betonen die Ökonomen, regional unterschiedlich ausfallen. Während sich vor allem die USA, Japan und die Schwellenländer rascher erholen als erwartet, beurteilen die Experten den Aufschwung in Deutschland noch verhaltener. Dabei sehen die Experten der führenden deutschen Wirtschaftsinstitute nach wie vor Risiken für die Konjunktur. So könnte es aufgrund der hohen Defizite einzelner Staaten zu Unsicherheiten kommen. Sorge bereite den Ökonomen die hohe Staatsverschuldung vieler Länder. Zwar sollen staatliche Konjunkturprogramme im laufenden Jahr noch für Wachstumsimpulse sorgen, jedoch müssten – so der Appell des IWF – ab 2011 die Industriestaaten dringend mit der Konsolidierung ihrer Haushalte beginnen. Leiterplattenmarkt Der weltweite Markt für Leiterplatten erholt sich deutlich schneller als noch vor einigen Monaten von den Branchenverbänden prognostiziert. In der Gesamtbetrachtung gehen die Branchenverbände und Marktforschungsinstitute derzeit von einem Wachstum des weltweiten und europäischen Leiterplattenmarktes in der Größenordnung von durchschnittlich 18 % p.a. aus, nach ca. 3 % zum Jahresbeginn. Damit würde sich der für die Schweizer Electronic relevante Markt bis 2011 vollständig von dem Einbruch erholt haben. Wettbewerb Die rasche Markterholung verlangsamt derzeit den Konsolidierungsprozess. Dennoch sind im Jahr 2009 in Europa 32 Unternehmen ausgeschieden. Die Anzahl der europäischen Leiterplattenproduzenten hat sich damit seit der Jahrtausendwende ungefähr halbiert. Die Entwicklung der Schweizer Electronic wird auch weiterhin durch Konsolidierungsgewinne geprägt sein. Die Schweizer Electronic geht aufgrund der anhaltend guten Nachfrage nach ihren Produkten davon aus, die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen zwölf Monate auch im zweiten Halbjahr 2010 fortsetzen zu können. Die Erholungs- und Wachstumstendenzen in den Märkten unserer Kunden werden sich in unserem Geschäftsverlauf widerspiegeln. Gleichzeitig sind wir uns den Herausforderungen und Risiken eines Aufschwungsjahres bewusst und wissen, dass die sich derzeit abzeichnende globale Erholung mit einer großen Unsicherheit einhergeht. Vor dem Hintergrund unterschiedlicher Marktgegebenheiten sehen wir für unseren deutschen Technologiestandort und die Produktionskapazitäten für Großserien bei Meiko Electronics unterschiedliche Chancen und Herausforderungen. Schweizer Electronic wird im Technologiewerk in Schramberg, Deutschland, durch Portfolioverschiebungen hin zu höherwertigen Produkten wachsen. So planen wir weitere Investitionen in neue Technologien, Engpassbereiche und in Vorwärtsintegration. Der Vorstand hat für den Investitionsumfang und die Umsetzungs- und Wachstumsgeschwindigkeit unterschiedliche Szenarien entwickelt, die in Abhängigkeit von der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung realisiert werden. Die hierfür notwendige Gebäude- und Infrastruktur ist bereits vorhanden. Bei Großserien planen wir Volumensteigerungen. Unser strategischer Partner Meiko Electronics baut die asiatischen Kapazitäten um 50 % aus. Für Schweizer Electronic wird ein definierter und signifikant steigender Kapazitätskorridor zur Verfügung gestellt. Die Schweizer Electronic hat 2010 die Chance, Umsatz und Ergebnis deutlich zu steigern und einen weiteren Schritt hin zu nachhaltigem Wachstum zu beschreiten. Dank frühzeitig ergriffener Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Verbesserung und Flexibilisierung der Kostenstrukturen und einen attraktiven Produkt- und Leistungsangebot, können wir den dynamischen Geschäftsverlauf zum 1. Halbjahr auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Dabei werden wir die spezifischen Möglichkeiten, die uns unsere Fertigungslandschaft von Klein- und Mittelserie bis hin zur Großserie kombiniert mit innovativen Produkten für die heutigen und zukünftigen Hersausforderungen unserer Kunden bieten, ebenso nutzen wie entstehende Synergien. Vor dem Hintergrund verbesserter, jedoch noch unsicherer wirtschaftlicher Verhältnisse halten wir an unserer Umsatzprognose vom 2. Juli 2010 fest. Wir rechnen unter Berücksichtigung des historisch saisonal schwachen vierten Quartals mit einem deutlich über dem Vorjahreszeitraum liegenden Jahresumsatz zwischen 90 und 100 Mio. EUR. Beim Ergebnis sind wir zuversichtlich und heben daher die Prognose an. Wir erwarten ein operatives EBIT vor Sondereffekten von über 9 %. Hinzu kommen 4 bis 5 Prozentpunkte zusätzlicher Ergebnisbeitrag (EBIT) auf Jahresbasis aus den beschriebenen Sondereffekten des ersten Halbjahres.
Schramberg, 28. Juli 2010 Mit freundlichen Grüßen Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstandes Marc Bunz Bernd Schweizer Verkürzte Bilanz zum 30.06.2010AKTIVA scroll
Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 30.06.2010scroll
Anhang für die Zeit vom 01.01. - 30.06.2010Allgemeine HinweiseDer vorliegende Zwischenabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden einige Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang aufgegliedert und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Zwischenabschluss sind mit Ausnahme der nachstehend dargestellten Sachverhalte dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden befolgt worden wie im letzten Jahresabschluss. In Folge des Übergangs auf die erstmals angewendeten Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes sind bei den Bilanzpositionen Wertpapiere, Pensionsrückstellungen und Übrige Rückstellungen entgegen der Vorschrift des § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB abweichende Bewertungsmethoden angewendet worden. Diese Durchbrechung der Bewertungsmethodenstetigkeit stellt einen Ausnahmefall im Sinne des § 252 Abs. 2 HGB dar. Im Sachanlagevermögen wurde vom Einzelbewertungsgrundsatz des § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB bei folgendem Sachverhalt abgewichen: Aufgrund besserer Erkenntnisse, die in einer abschließenden Prüfung der bilanziellen Abwicklung des Brandschadens aus dem Jahre 2005 zu Tage kamen, wurden in Vorjahren vollzogene Übertragungen des Sonderpostens mit Rücklageanteil auf Anlagengüter durch Bildung von vier fiktiven Vermögensgegenständen in der Anlagenklasse „Betriebs- und Geschäftsausstattung“ analog zur steuerbilanziellen Vorgehensweise indirekt rückgängig gemacht. Die Einbuchung erfolgte zum 1. Januar 2010. Die Vermögensgegenstände in einer Gesamthöhe von TEUR 9.500 abzüglich der für Vorjahre nachgeholten Abschreibungen von TEUR 5.020 werden jeweils über eine durchschnittliche Nutzungsdauer von acht Jahren mit 20 % p. a. degressiv abgeschrieben. Eine individuelle Ermittlung von Einzelwirtschaftsgütern für handelsbilanzielle Zwecke war aufgrund der damals keinen einzelnen Vermögensgegenständen zugeordneten Versicherungszahlungen nicht möglich. Somit liegt auch hier ein begründeter Ausnahmefall im Sinne des § 252 Abs. 2 HGB vor. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Verwendung der „Richttafeln 2005 G“ ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren (5,25 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 19. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 1 % berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Erläuterungen zur BilanzNachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Vorrätescroll
Forderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
Mit Ausnahme eines in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Betrages in Höhe von TEUR 269 sind alle Positionen innerhalb eines Jahres fällig. WertpapiereDie bislang unter diesem Posten ausgewiesenen eigenen Aktien wurden auf Grund des § 272 Abs. 1a HGB n. F. zum 1. Januar 2010 in das Eigenkapital umgebucht und werden nunmehr in Höhe des Nennwerts offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Latente SteuernAuf Grund unterschiedlicher Wertansätze zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei den Sachanlagen, den Pensionsrückstellungen und den übrigen Rückstellungen entstehen sowohl aktive als auch passive latente Steuern. Unter Berücksichtigung bestehender Verlustvorträge besteht insgesamt ein Aktivüberhang der latenten Steuern, für welchen das Ansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht in Anspruch genommen wurde. EigenkapitalZum 30. Juni 2010 ist das Grundkapital in Höhe von EUR 9.203.254 in 3.600.000 Namensaktien (Stückaktien) eingeteilt. StimmrechtsmitteilungenIm Berichtszeitraum ergaben sich mit Ausnahme der folgenden Mitteilung keine Änderungen gegenüber dem letzten Jahresabschluss. Die Deutsche Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Frankfurt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 4. Juni 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Schweizer Electronic AG, Schramberg, Deutschland, ISIN: DE0005156236, WKN: 515623 am 28. Mai 2010 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,990 % (das entspricht 107.630 Stimmrechten) betragen hat. BilanzverlustIm Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag von TEUR 13.274 enthalten. Rückstellungenscroll
Die in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen bestehen für Verpflichtungen aus Pensionszusagen an aktive und ehemalige Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene, an leitende Angestellte bzw. deren Hinterbliebene sowie an die Witwe eines ehemaligen Gesellschafters und eine ehemalige Gesellschafterin. Die Altersversorgung der übrigen Betriebsangehörigen wird von der Unterstützungskasse Christoph Schweizer e. V. getragen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere solche für noch nicht genommenen Urlaub, Mehrstunden, Umweltschutzmaßnahmen, Jubiläen, Altersteilzeit, Personalkosten, ausstehende Rechnungen, Garantieinanspruchnahme, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie Jahresabschlusskosten. Den versicherungsmathematischen Berechnungen für Jubiläen und Altersteilzeit liegen die „Richttafeln 2005 G“ zugrunde. Verbindlichkeitenspiegel(in TEUR) scroll
Sonstige VerbindlichkeitenIn den sonstigen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheiten ist das Darlehen der Unterstützungskasse Christoph Schweizer e. V. enthalten. Der versicherungsmathematisch ermittelte Teilwert (§ 6a EStG) der mittelbaren Pensionszusagen überstieg unter Zugrundelegung der „Richttafeln 2005 G“ zum 31. Dezember 2009 das tatsächliche Kassenvermögen um TEUR 2.704. In dieser Höhe besteht eine Subsidiärhaftung. Haftungsverhältnissescroll
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird als minimal eingeschätzt. Außerbilanzielle Geschäftescroll
Zweck und Vorteile der Leasingverträge sind die Liquiditätsbeschaffung und partiell die Vermeidung von Restwertrisiken. Risiken liegen in der Vertragsbindung über die Gesamtlaufzeit. Sonstige finanzielle VerpflichtungenNeben den Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von TEUR 1.316 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: scroll
Die Miet- und Leasingverträge sowie die Wartungsverträge enden zwischen 2010 und 2015. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf: scroll
Sonstige betriebliche Erträgescroll
Die übrigen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Abfallverwertung, Währungsgewinnen, Lieferantengutschriften, Versicherungsentschädigungen, Arbeitnehmerüberlassung sowie Erträge aus Weiterberechnungen. Materialaufwandscroll
Personalaufwandscroll
Sonstige betriebliche AufwendungenAusgewiesen sind hierunter insbesondere Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Instandhaltungsaufwendungen. Finanzergebnisscroll
Außerordentliches ErgebnisIm außerordentlichen Ergebnis sind die Aufwendungen und Erträge ausgewiesen, die sich aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ergeben haben. Ergänzende AngabenMitarbeiterIm Durchschnitt waren beschäftigt: scroll
VorstandAls Vorstände waren im Berichtszeitraum die folgenden Herren bestellt: Dr. Marc Schweizer (Vorsitzender) Rudolf Schmider (bis 31. März 2010) Bernd Schweizer Marc Bunz (ab 1. April 2010) AufsichtsratDer Aufsichtsrat setzte sich im Berichtszeitraum wie folgt zusammen: Christoph Schweizer (Vorsitzender) Michael Kowalski (stellvertretender Vorsitzender) Martin Fischer Kristina Schweizer Siegbert Maier * Markus Kretschmann * * Arbeitnehmervertreter Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate-Governance-KodexDie SCHWEIZER ELECTRONIC AG hat für 2010 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären im Internet unter www.schweizerelectronic.ag zugänglich gemacht.
Schramberg, 28. Juli 2010 Der Vorstand Dr. M. Schweizer M. Bunz B. Schweizer Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtWir haben den verkürzten Zwischenabschluss – bestehend aus verkürzter Bilanz, verkürzter Gewinn- und Verlustrechnung sowie verkürztem Anhang – und den Zwischenlagebericht der SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg, für den Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 30. Juni 2010, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Zwischenabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und des Zwischenlageberichts nach den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Zwischenabschluss und dem Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften oder dass der Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Villingen-Schwenningen, 29. Juli 2010 Ernst & Young GmbH Nietzer, Wirtschaftsprüfer Busser, Wirtschaftsprüfer Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft so dargestellt ist, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Schramberg, 28. Juli 2010 Der Vorstand Dr. M. Schweizer M. Bunz B. Schweizer Entwicklung des Anlagevermögensscroll
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*) Es ergaben sich in der Berichtsperiode bzgl. einer in Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung neue Erkenntnisse, die zu einer teilweisen Wertaufholung gemäß § 253 Abs. 5 S. 1 HGB geführt haben. Kapitalflussrechnungscroll
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