![]() Schweizer Electronic AGSchrambergHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2020KENNZAHLEN SCHWEIZER-KONZERN (IFRS)scroll
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Gemäß Konzernanlagespiegel Informationen zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen können
Punkt 2 des Anhangs zum Konzernzwischenabschluss entnommen werden. Alle Zahlen sind jeweils für sich gerundet, was bei der Berechnung einzelner Werte
zu geringfügigen Abweichungen führen kann. KONZERN- ZWISCHENLAGEBERICHTWIRTSCHAFTSBERICHTWirtschaftliche Entwicklungen im ersten Halbjahr 2020 Im Verlauf des ersten Halbjahres führte die Corona-Pandemie zu massiven Beeinträchtigungen
des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Dies ist nicht zuletzt auf die
restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsraten durch die Regierungen der
betroffenen Länder zurückzuführen. Sowohl auf der Nachfrage- wie Angebotsseite ging
das Wachstum der Weltwirtschaft in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um -10 Prozent zurück und führte zu einer globalen Rezession.
Bereits im ersten Quartal sank die gesamtwirtschaftliche Aktivität in den fortgeschrittenen
Volkswirtschaften mit einer Rate von -2 Prozent. Der Abschwung erfolgte dann drastisch
im zweiten Quartal. China war früher als andere Staaten von der Pandemie betroffen.
In der chinesischen Volkswirtschaft fiel der Einbruch im ersten Quartal gegenüber
dem vorherigen Quartal mit -9,8 Prozent besonders stark aus. Mit Werten von mehr als
-5 Prozent waren die Rückgänge in Frankreich, Italien und Spanien ebenfalls bedeutend.
In den USA und Deutschland sank das Brutto-Sozialprodukt gleichfalls mit -2 Prozent
spürbar zum Vorjahresquartal. Der vor allem im zweiten Quartal festzustellende drastische Nachfragerückgang sowie
Engpässe bei Lieferanten führten bei den führenden Automobilherstellern zu weltweiten
Produktionstopps. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres gingen die PKW-Neuzulassungen
in Deutschland um fast -35 Prozent auf 1,21 Mio. PKW zurück. Die Produktion und der
Export von PKW inländischer Hersteller sanken jeweils um -40 Prozent. Der europäische
PKW-Markt ist bis Mai um -43 Prozent eingebrochen, während der US-Markt um -23 Prozent
und der Markt in China um -27 Prozent schrumpfte. Auch die Leiterplattenindustrie, welche insgesamt auch stark von der Konjunktur der
Automobilindustrie abhängt, war von dem abrupten Nachfragerückgang betroffen. Gemäß
einer Book-to-Bill-Statistik einer Peer-Group von verschiedenen Leiterplattenherstellern
ging die Verhältnismaßzahl von Auftragseingang zu Umsatz von 0,97 im Januar auf 0,62
im Mai und 0,75 im Juni zurück. Im ersten Halbjahr 2019 lag das Verhältnis im Durchschnitt
bei 0,90. Während die Auftragseingänge im ersten Quartal 2020 noch über 11 Prozent
des vierten Quartals in 2019 lagen, fielen sie im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal
deutlich um -39 Prozent. (Quellen: IfW Kiel, Sachverständigenrat, VDA-Verband der Automobilindustrie, Data4PCB) GESCHÄFTSVERLAUFAuftragseingang infolge der Corona-Pandemie deutlich gesunken Der Verlauf des ersten Quartals war bereits von Stornierungen bzw. Verschiebungen
von Bestellungen unserer Kunden im Automobilsektor geprägt. Dennoch lag der kumulierte
Auftragseingang von 22,3 Mio. EUR entsprechend +1,1 Prozent leicht über dem Niveau
des ersten Quartals 2019 (22,1 Mio. EUR), in welchem sich bereits im letzten Jahr
eine strukturelle und konjunkturelle Abschwächung der Nachfrage abzeichnete. Im zweiten
Quartal setzte im April schlagartig eine Rücknahme von Bestellungen unserer Kunden
infolge der in Deutschland und Europa in vollem Ausmaß angekommenen Corona-Pandemie
und den damit einhergehenden Verunsicherungen im Markt ein. Insgesamt übertraf im
zweiten Quartal die Summe der Stornierungen von Aufträgen das Volumen von Neuaufträgen,
so dass letztlich ein Auftragsverlust in Höhe von -7,0 Mio. EUR zu verzeichnen war.
Kumuliert betrachtet betrug der Auftragseingang 15,3 Mio. EUR und entspricht damit
einem Rückgang gegenüber dem Halbjahr des Vorjahres in Höhe von -49,5 Prozent. Der
Auftragsbestand betrug Ende des zweiten Quartals 96,0 Mio. EUR (31. Dezember 2019:
126,7 Mio. EUR). Im Wesentlichen betrafen die Auftragseingänge im ersten Halbjahr
Bestellungen für die Jahre 2021 und später. Demzufolge steht ein Auftragsbestand für
die zweite Jahreshälfte in Höhe von 28,4 Mio. EUR zur Auslieferung in den Büchern
(31. Dezember 2019: 98,1 Mio. EUR). Der Auftragsbestand für 2021 und Folgejahre beträgt
67,6 Mio. EUR. Umsatz sank im ersten Halbjahr um -24,7 Prozent Der Umsatz belief sich im ersten Halbjahr auf 45,4 Mio. EUR (ersten Halbjahr 2019:
60,2 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang von -24,7 Prozent. Aus dem Werk in
Schramberg wurde ein Umsatz von 32,6 Mio. EUR generiert, was einem Rückgang eigengefertigter
Leiterplatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von -21,4 Prozent entspricht. Der
Umsatz mit Produkten über unser asiatisches Partnernetzwerk war mit -31,9 Prozent
zum Vergleichszeitraum rückläufig. Dadurch verschob sich das Absatzsortiment zu Gunsten
des Produktionsprogramms Schramberg auf einen Anteil von 71,8 Prozent (ersten Halbjahr
2019: 68,8 Prozent). Mit Automobilkunden wurden 30,9 Mio. EUR (ersten Halbjahr 2019: 46,8 Mio. EUR) umgesetzt,
was einem Rückgang zum Vorjahreszeitraum von -34,1 Prozent entspricht. Die Umsätze
mit Industriekunden und den sonstigen Kunden hingegen wuchsen im Vergleich zum ersten
Halbjahr des Vorjahres um +8,1 Prozent und betrugen 14,5 Mio. EUR. Dadurch verschob
sich die Kundenumsatzstruktur zu Gunsten der Industriekunden und sonstigen Kunden
auf einen Anteil von rd. 32 Prozent des Gesamtumsatzes. Der Anteil der Automobilkunden
repräsentierte im Vorjahr rd. 77 Prozent des Umsatzes und sank nun im ersten Halbjahr
2020 auf einen Anteil von rd. 68 Prozent. Unser Fokus richtete sich weiterhin auf die Produktbereiche Automobil- und Industrieelektronik
und die Weiterentwicklung des Produktbereichs der zivilen Luft- und Raumfahrt. Bei
den Absatzregionen ergaben sich deutlich rückläufige Aktivitäten in Europa (ohne Deutschland)
mit -32,3 Prozent und in Amerika/übrigen Ländern mit -52,4 Prozent. Die Umsätze in
Deutschland und in Asien gingen in einer nahezu gleichen Größenordnung um -16,4 Prozent
bzw. -16,1 Prozent zurück. In der Umsatzstruktur der regionalen Märkte dominierte
Deutschland mit einem Anteil von rd. 54 Prozent, gefolgt von Europa (ohne Deutschland)
und Asien mit rd. 26 Prozent bzw. 13 Prozent. Ein Anteil von rd. 7 Prozent wurde in
Amerika/übrigen Ländern umgesetzt. Sondereffekte und geringe Auslastung belasteten Profitabilität Das Bruttoergebnis betrug im ersten Halbjahr -0,6 Mio. EUR (ersten Halbjahr 2019:
+6,5 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahreszeitraum in Höhe von -109
Prozent mit einer negativen Bruttomarge von -1,3 Prozent (ersten Halbjahr 2019: +10,8
Prozent). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Kosten der Produktion des errichteten
Werkes in China in Höhe von 3,1 Mio. EUR erstmalig in den Umsatzkosten enthalten.
Diesen Kosten stehen aber noch - entsprechend dem geplanten Anlaufen der Vertriebsaktivitäten
- keine nennenswerten Umsätze gegenüber. Bereinigt um die Kosten des Werkes in China
belief sich die Bruttomarge auf +2,5 Mio. EUR, was einer Marge von +5,5 Prozent entspräche.
Zur Kompensation der Unterauslastung und zur Absenkung der Fixkostenschwelle des Werkes
in Schramberg wurde seit Anfang April 2020 Kurzarbeit für Produktion und Verwaltung
für das gesamte zweite Quartal durchgeführt. Um den Einfluss aus rückläufigem Geschäftsvolumen
und dem sinkenden Margenertrag entgegenzuwirken, wurden bereits im letzten Geschäftsjahr
zahlreiche Einsparmaßnahmen in Personal- und Sachkosten in Produktion und Verwaltung
umgesetzt. Der Verlust vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) betrug -5,6 Mio. EUR
(ersten Halbjahr 2019: +1,0 Mio. EUR), wodurch die EBITDA-Quote auf -12,4 Prozent
(ersten Halbjahr 2019: +1,7 Prozent) sank. Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich
auf -9,5 Mio. EUR (ersten Halbjahr 2019: -2,3 Mio. EUR) und fiel damit um -7,2 Mio.
EUR schwächer als im Vorjahreszeitraum aus. Die Abschreibungen erhöhten sich um +0,6
Mio. EUR auf 3,9 Mio. EUR. Diese Zunahme resultiert hauptsächlich aus den in Folge
der Inbetriebnahme beginnenden Abschreibungen auf die Bereiche Gebäudeinfrastruktur
und Maschinenpark des Werkes in China. Die Kosten aus Vertrieb, Verwaltung sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
betrugen 10,7 Mio. EUR, was einer Reduktion um -0,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum
entspricht. In diesen Kosten sind Sonderaufwendungen aus Restrukturierung und aus
einem Forderungsausfall in Folge eröffneten Insolvenzverfahrens enthalten, welche
das Halbjahresergebnis mit insgesamt -1,1 Mio. EUR belasteten. Bereinigt um diese
Sondereffekte reduzierten sich die funktionalen Kosten und sonstigen betrieblichen
Aufwendungen gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 um -1,8 Mio. EUR bzw. entsprechend
um -15,7 Prozent. Der Rückgang in den sonstigen betrieblichen Erträgen resultiert
hauptsächlich aus dem Veräußerungsgewinn eines Grundstücks in Dunningen, welcher sich
im Jahr 2019 ergeben hatte sowie geringer ausgefallenen Devisenkurserträgen im ersten
Halbjahr 2020. Das Konzernergebnis ging gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 um -8,2 Mio. EUR auf
-9,7 Mio. EUR zurück. Im ersten Halbjahr 2019 ergab sich ein steuerlicher Ertrag in
Höhe von +0,7 Mio. EUR infolge der Aktivierung latenter Steuern aus nutzbaren steuerlichen
Verlustvorträgen. Gestiegener Verschuldungsgrad infolge des planmäßigen Investitionsbedarfs und des Ergebnisrückgangs Gegenüber dem Jahresendstand 2019 reduzierte sich das Gesamtvermögen um -19,4 Mio.
EUR auf 209,5 Mio. EUR. Dieser Rückgang wurde im Wesentlichen durch die Verrechnung
der Zuwendungen der öffentlichen Hand ("Incentives") seitens der chinesischen Regierung
in Höhe von 51,6 Mio. EUR mit den Anschaffungskosten der Gegenstände des Anlagevermögens
unseres Werkes in China infolge der erstmaligen Aktivierung im ersten Halbjahr beeinflusst.
Im Vorjahrszeitraum waren die Investitionen für den Rohbau, die Gebäudeinfrastruktur
und Maschinen im Sinne eines Bruttoausweises als Anlagen in Bau einerseits und zugehörige
Zuwendungen aus öffentlicher Hand andererseits als Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Infolge der Aktivierung und dem Beginn der Abschreibungsperiode wurden diese Zuwendungen
als Anschaffungskostenminderung berücksichtigt. Die planmäßigen Investitionen betrugen
im ersten Halbjahr 21,8 Mio. EUR, wovon 13,2 Mio. EUR zahlungswirksam waren. Die zahlungswirksamen
Vorgänge teilen sich auf in Auszahlungen aus dem Erwerb von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten in Höhe von 12,3 Mio. EUR und gezahlten Zinsen in Höhe von 0,9 Mio.
EUR, welche bis zur Inbetriebnahme der Anlagengegenstände in dieser Betragshöhe anfielen
und als Anschaffungsnebenkosten aktiviert wurden. Im kurzfristigen Bereich auf der Aktivseite erhöhten sich neben dem Anstieg der Forderungen
aus den Zuwendungen in China die Vorräte um 2,1 Mio. EUR, die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen nahmen um -7,1 Mio. EUR sowie die Liquidität um -12,6 Mio. EUR ab.
Die liquiden Mittel betrugen Ende des ersten Halbjahrs des Geschäftsjahres 21,8 Mio.
EUR. Durch den Verlust im ersten Halbjahr reduzierte sich das Eigenkapital auf 44,4 Mio.
EUR (31. Dezember 2019: 55,2 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote verringerte sich um
-2,9 Prozent-Punkte auf 21,2 Prozent. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten
sich um +4,3 Mio. EUR. Der Netto-Verschuldungsgrad beträgt 113,3 Prozent (31. Dezember
2019: 60,7 Prozent). Die übrigen langfristigen Schulden nahmen um -16,8 Mio. EUR hauptsächlich
auf Grund der zum 31. Dezember 2019 passivierten und im ersten Halbjahr von den Anschaffungskosten
des Werks China abgesetzten Zuwendungen der öffentlichen Hand ab. Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit belief sich im ersten Halbjahr auf -5,6
Mio. EUR und ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -9,5 Mio. EUR zurück. Dies
ist insbesondere auf das im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um -6,7 Mio. EUR gesunkene
EBITDA zurückzuführen. Die Summe der Investitionen betrug im ersten Halbjahr 12,3
Mio. EUR für den Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten hauptsächlich
für den Produktionsstandort in China. Diese Investitionssumme wurde mittels Zuwendungen
aus öffentlicher Hand in Höhe von 2,3 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2019: 6,6 Mio. EUR)
gestützt und ergab einen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -9,7 Mio.
EUR. Ferner wurden Kredite aus den Langfrist-Darlehenszusagen des lokalen Konsortiums
der Hausbanken in China in Höhe von 5,6 Mio. EUR aufgenommen. Dem stehen Auszahlungen
aus Tilgungs- und Zinszahlungen in Höhe von 2,7 Mio. EUR gegenüber, so dass sich der
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf +3,1 Mio. EUR belief. PROGNOSEBERICHT Die Corona-Pandemie beeinflusst die gesamtwirtschaftlichen Aussichten für das Jahr
2020 außerordentlich stark. Eine weltweite Schrumpfung der Wirtschaftsleistung ist
zu erwarten. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Krise stärker ausfallen und
länger andauern wird als zuletzt angenommen. Durch die Vielzahl an teilweise sehr
groß dimensionierten fiskalpolitischen Anreizen, wie beispielsweise das 750 Mrd. EUR
Konjunktur- und Investitionsprogramm gegen die Folgen der Pandemiekrise der Europäischen
Union, werden positive Impulse erwartet. Zusätzlich zu den Folgen der Corona-Pandemie bestehen die bisherigen Herausforderungen,
wie der immer mehr eskalierende Streit zwischen den USA und China oder die noch immer
ungeklärte Situation über die Form des BREXIT, weiter. Erwartet wird für das Jahr 2020 eine Kontraktion der Weltwirtschaft um -4,9 Prozent,
wobei für die entwickelten Länder sogar ein Rückgang von -8,0 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr in Aussicht gestellt wird. Einzig für China wird für das Jahr 2020 ein
kleines Wachstum von +1,0 Prozent prognostiziert, was dazu führt, dass die Emerging
Markets mit einem Minus von -3,0 Prozent besser abschneiden als der Durchschnitt.
Diese Vorhersagen sind im Vergleich zu früheren Prognosen nochmals deutlich pessimistischer. Europa wird durch die Pandemie mit einem prognostizierten Rückgang der Wirtschaftsleistung
von -10,2 Prozent besonders hart getroffen. Hierbei spielen insbesondere die Staaten
Südeuropas (Italien und Spanien) und Frankreich eine besondere Rolle. Hier werden
Rückgänge von -12 bis -13 Prozent erwartet. Für Deutschland wird eine Reduzierung des Bruttoinlandsprodukts von -7,8 Prozent
erwartet, was etwa dem Durchschnitt der entwickelten Staaten entspricht. Besondere
Kaufzurückhaltung wird in diesem Jahr bei Investitionsgütern und der Automobilbranche
erwartet. So könnte die Anzahl der neu zugelassenen Autos in Europa in diesem Jahr
um -25 Prozent einbrechen. Weltweit wird mit einem Absatzrückgang von Fahrzeugen von
über -20 Prozent gerechnet. (Quelle: IMF- World Economic Outlook (Update Juni 2020), ACEA) Umsatzprognose Wir haben in unserer Prognose vom 21. April 2020, welche wir in ein eher optimistisches
Szenario und in ein eher pessimistisches Szenario unterteilt haben, eine Reihe von
Prämissen angenommen. Die Kenntnis der aktuellen Lage der Auswirkungen der Pandemie
zeigt, dass die Tiefe des Einbruchs im zweiten Quartal wie erwartet eingetreten ist.
Jedoch lässt sich auch feststellen, dass wir selbst im eher pessimistischen Szenario
die Dauer der Einflüsse der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft, und insbesondere die
Automobil- und Investitionsgüterindustrie unterschätzt haben. Daher gehen wir derzeit
davon aus, dass sich die Umsätze des dritten und vierten Quartals im Vergleich zum
zweiten Quartal zwar leicht erholen werden, dennoch erwarten wir im zweiten Halbjahr
keine Umsatzsteigerungen im Vergleich zum ersten Halbjahr. Bei der aktuellen Prognose werden wir uns auf ein Szenario beschränken, da sich die
Erkenntnisse über den voraussichtlichen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres mittlerweile
gefestigt haben. SCHWEIZER kann sich im Jahr 2020 nicht von den starken Rückgängen
ihrer relevanten Märkte - Automobil und Industrieelektronik - abkoppeln. Auf Basis
der aktuell vorliegenden Erkenntnisse erwarten wir einen Rückgang des Konzernumsatzes
in einer Spanne von -23 Prozent bis -28 Prozent (bisher im eher pessimistischen Szenario
-20 Prozent bis -25 Prozent). Dies entspricht einem Umsatz von rund 87 Mio. EUR bis
93 Mio. EUR. Darin enthalten sind Umsatzzugewinne am neuen Produktionsstandort in
China im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von +6,7 Mio. EUR. Dies entspricht unseren
ursprünglichen Planungen im Rahmen des Hochlaufplans für China. Das Werk in China hat vor wenigen Wochen die Produktion aufgenommen. Die Verzögerungen,
die durch die Corona-Pandemie entstanden, konnten durch die Teams vor Ort minimiert
werden, so dass wir sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis eine volle
Planerreichung erwarten. In China sind derzeit 185 Mitarbeiter beschäftigt. Sowohl
den Mitarbeiteraufbau als auch das Investitionsprogramm für das aktuelle Geschäftsjahr
haben wir entsprechend den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst. Durch das
Phasenkonzept können wir die Kapazitäten kurzfristig an die Bedarfe anpassen. Ergebnisprognose SCHWEIZER hat in den letzten 18 Monaten bereits mit der Restrukturierung des Standorts
in Schramberg begonnen. Seit Anfang 2019 wurde die Belegschaft in Schramberg um rund
-16 Prozent reduziert. Darüber hinaus haben wir signifikante Einsparungen bei den
Sach- und Materialkosten realisiert. Damit haben wir unser Zwischenziel, einer Reduzierung
der Break-Even-Schwelle in Schramberg um -15 Prozent, plangemäß erreicht. Seit April
dieses Jahres setzen wir zusätzlich das Mittel der Kurzarbeit ein, um die pandemie-bedingten
geringer ausfallenden Produktionsvolumen kapazitativ abzufedern. Wir erwarten, dies
auch bis zum Ende des Jahres entsprechend der Produktionsauslastung fortzuführen.
Zusätzlich planen wir weitere Maßnahmen, um uns auf eine längerfristige Krise vorzubereiten.
Hierbei geht es vorwiegend um eine weitere Personalreduktion, Anpassung der Investitionsplanungen
und weitere Maßnahmen im Sach- und Materialkostenbereich. Wir erwarten eine EBITDA-Quote
zwischen -8 Prozent und -12 Prozent (bisher im eher pessimistischen Szenario -4 Prozent
bis -8 Prozent) für das aktuelle Geschäftsjahr. Dies entspricht einem EBITDA von circa
-7 Mio. EUR bis -11 Mio. EUR. Der überwiegende Anteil des EBITDA Verlustes wird durch
das Hochfahren des Werks in China verursacht. Im Gegensatz zu unserem Ausblick vom
April sehen wir sowohl aufgrund der Pandemie als auch den zu erwartenden zusätzlichen
Restrukturierungsaufwendungen in Schramberg nun auch ein negatives EBITDA für die
Gruppe ohne China als wahrscheinlich an. Der Ausblick zur Entwicklung des Eigenkapitals und der Liquidität wird stark vom
erwarteten Geschäftsvolumen in Schramberg und den Anlaufverlusten in Jintan, China
beeinflusst. Da sich die Ergebnisse in China auf Planniveau befinden, und die Finanzierung
vor Ort in China entsprechend dimensioniert wurde, ergeben sich keine Sondereffekte
auf das erwartete Eigenkapitalniveau und die Liquiditätsversorgung. Für den Standort
Schramberg wurde die Finanzierung mithilfe eines KfW-Darlehens im Rahmen des Stabilisierungsfonds
gesichert. Für das zweite Halbjahr gehen wir in Schramberg von einem deutlich negativen
Cashflow und einer entsprechend zurückgehenden Eigenkapitalquote aus. Maßnahmen zur
langfristigen Verbesserung der Eigenkapitalausstattung im Konzern werden derzeit erarbeitet. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Hinsichtlich der Chancen und Risiken verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht
auf den Seiten 43 ff. Das größte Risiko für die Geschäftsentwicklung von SCHWEIZER ist ohne Zweifel, wie
lange es andauern wird, bis sich das Corona-bedingt reduzierte Umsatzniveau wieder
erholt. Die weltweiten Infektionsraten sind weiterhin deutlich steigend, so dass eine
längerfristige Beeinträchtigung, insbesondere der Investitionsgüter- und Automobilindustrie,
wahrscheinlich ist. SCHWEIZER bereitet sich mit entsprechenden Maßnahmen, wie sie
im Lagebericht beschrieben wurden, auf dieses Szenario vor. Dennoch birgt die aktuelle
Situation noch immer weitergehende Risiken, wie beispielsweise ein wiederkehrender
Lockdown der Wirtschaft. Auch die BREXIT Verhandlungen sind durch die aktuelle Situation beeinflusst, so dass
auch hier ein ungeregelter Austritt zum Ende dieses Jahres wahrscheinlicher wird.
Dies könnte zusätzliche negative Folgen für die europäischen Märkte haben. Gute Chancen für SCHWEIZER bieten sich durch die steigende Nachfrage nach elektrischen
oder hybriden Fahrzeugen. Dies wird durch die zusätzliche staatliche Förderung im
Rahmen des Stabilisierungsprogramms weiter beschleunigt. SCHWEIZER könnte hier durch
seine Marktpositionierung, jetzt auch in Kombination mit dem asiatischen Produktionsstandort,
überproportional profitieren. Ferner zeigt sich ein deutlich höheres Kundeninteresse
an SCHWEIZER durch die neu eröffnete Fabrik in China. Hier eröffnen sich Chancen bei
bisher nicht im Fokus stehenden Kundengruppen und Technologien auf globaler Basis. Gesamtaussage Die aktuelle Corona-Pandemie und der strukturelle Umbruch der europäischen Automobilindustrie
sind die wichtigsten Herausforderungen für den Konzern im aktuellen Geschäftsjahr.
Die negativen Auswirkungen auf die Liquidität am Standort Schramberg können durch
den bereitstehenden KfW-Kredit aufgefangen werden. Die weitere Anpassung der Kostenstrukturen
wird die notwendige Basis schaffen, um eine Rückkehr in die Gewinnzone zu ermöglichen.
Die Inbetriebnahme des Werks in China ist von den aktuellen Geschehnissen kaum beeinträchtigt.
Die dortige Geschäftsentwicklung ist auf Plan und die Finanzierung ist mittels lokaler
Kreditrahmen sichergestellt. SCHWEIZER wird durch die neue strategische Aufstellung
eines deutsch-chinesischen Leiterplattenhersteller in die Lage versetzt, das Geschäftsvolumen
sowohl mit Bestandskunden als auch mit Neukunden auf eine neue Basis zu stellen. Schramberg, 3. August 2020 SCHWEIZER ELECTRONIC AG Der Vorstand scroll
KONZERN- ZWISCHENABSCHLUSSVERKÜRZTE KONZERN-GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2020scroll
VERKÜRZTE KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2020scroll
VERKÜRZTE KONZERNBILANZ ZUM 30. JUNI 2020Aktivascroll
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VERKÜRZTE KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2020scroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
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KONZERNANHANG1. GRUNDLAGEN DES ZWISCHENABSCHLUSSESINFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN Das Mutterunternehmen der SCHWEIZER-Gruppe ist die Schweizer Electronic AG (nachfolgend
als das Unternehmen oder SCHWEIZER bezeichnet). Der eingetragene Firmensitz der SCHWEIZER
befindet sich in der Einsteinstraße 10, 78713 Schramberg, Deutschland. Das Unternehmen
ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Handelsregisternummer
HRB 480540 eingetragen. Die Schweizer Electronic AG ist seit dem 5. Juli 1989 an der
Börse im regulierten Markt notiert. Die Aktien (ISIN DE0005156236) sind an den Börsenplätzen
Frankfurt/Main und Stuttgart zugelassen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der SCHWEIZER-Gruppe für das erste Halbjahr
2020 wurde am 3. August 2020 durch den Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. GRUNDLAGEN DER AUFSTELLUNG DES VERKÜRZTEN KONZERNZWISCHENABSCHLUSSES Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde nach Vorschriften der International
Financial Reporting Standards (IFRS) einschließlich der Interpretationen des IFRS
Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt, die durch die EU-Kommission in europäisches
Recht übernommen wurden und zum Bilanzstichtag anzuwenden sind. In Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" enthält der verkürzte Konzernzwischenabschluss
nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen
sowie Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2019 zu lesen. Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt dem Einfluss von saisonalen Schwankungen. Die
Ergebnisse der Zwischenberichtsperioden können daher nur eingeschränkt als Indikator
für die Ergebnisse des gesamten Geschäftsjahres herangezogen werden. Im Rahmen der Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses gemäß IFRS sind
Schätzungen und Annahmen des Managements erforderlich. Diese haben Einfluss auf den
Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angaben zu Eventualforderungen und -verbindlichkeiten
zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen für die Berichtsperiode.
Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können wesentlich von den Schätzungen des
Managements abweichen. Veränderungen der Annahmen und Schätzungen können einen wesentlichen
Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss haben. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wird in der Berichtswährung Euro, der funktionalen
Währung der SCHWEIZER Electronic AG, aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben
ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf Tausend (TEUR)
auf- oder abgerundet, so dass sich geringfügige Abweichungen bei der Addition ergeben
können. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss wurde einer prüferischen Durchsicht im Sinne
von § 115 Abs. 5 WpHG unterzogen. 2. ZUSAMMENFASSUNG WESENTLICHER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZEKONSOLIDIERUNGSKREIS Neben der SCHWEIZER Electronic AG als Mutterunternehmen setzt sich der Konsolidierungskreis
wie folgt zusammen: scroll
Zum ersten Halbjahr 2020 ergaben sich keine Änderungen am Konsolidierungskreis der
SCHWEIZER-Gruppe. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Für die Umrechnung der wesentlichen Währungen im Konzern wurden folgende Wechselkurse
für einen Euro zugrunde gelegt: scroll
BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Die im verkürzten Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
entsprechen den im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 angewandten Rechnungslegungsvorschriften,
welche auf den Seiten 86ff. des Geschäftsberichts 2019 detailliert dargestellt wurden.
Zuwendungen für einen Vermögenswert werden zunächst als Verbindlichkeit in der Bilanz
ausgewiesen und, sofern nicht rückzahlungspflichtig, über die geschätzte Nutzungsdauer
des entsprechenden Vermögenswerts ertragswirksam erfasst. Im Zeitpunkt des betriebsbereiten
Zustands werden die Verbindlichkeiten mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten
verrechnet. Die, durch die Corona-Pandemie hervorgerufenen Unsicherheiten, haben auch Einfluss
auf diesen Zwischenabschluss. Bei der Erstellung spielten Schätzungen und Ermessensentscheidungen
eine wesentliche Rolle. Bei diesen Schätzungen und Ermessensentscheidungen wurden
alle verfügbaren Informationen herangezogen um ein möglichst exaktes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage abzubilden. Dennoch können die tatsächlichen Beträge von den
Schätzungen und Ermessensentscheidungen abweichen. Die SCHWEIZER Electronic AG führt
eine regelmäßige Überprüfung des Modells der erwarteten Kreditverluste des IFRS 9
durch, um potenzielle Auswirkungen auf das Modell zu identifizieren und gegebenenfalls
erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Eine Überprüfung auf Basis der aktuellen Informationslage
ergab keinen Anpassungsbedarf zum 30. Juni 2020. 3. PRODUKTIONSSTART AM NEUEN STANDORT IN JINTAN, CHINA Die Investitionstätigkeiten für den Ausbau im ersten Halbjahr 2020 wurden weiterverfolgt,
so dass sich wesentliche Veränderungen durch Zugänge in Höhe von 20,7 Mio. EUR (1.
Januar bis 30. Juni 2019: 18,3 Mio. EUR) sowie Verminderungen durch Verrechnung mit
Zuschüssen in Höhe von 51,6 Mio. EUR (1. Januar bis 30. Juni 2019: 0 TEUR) das Anlagevermögen
betreffend ergeben haben. Beginnend mit dem Produktionsstart am 26. Mai 2020 bei der
SCHWEIZER Electronic (Jiangsu) Co., Ltd., Jintan, China, konnten erste Umsätze mit
Kunden in Höhe von 344 TEUR (1. Januar bis 30. Juni 2019: 0 TEUR) erzielt werden.
In Folge des betriebsbereiten Zustands wurde mit der planmäßigen Abschreibung der
Gebäude und Maschinen begonnen und diese beträgt für den Berichtszeitraum 787 TEUR
(1. Januar bis 30. Juni 2019: 0 TEUR). 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNZWISCHENGEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG4.1 UMSATZERLÖSE Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt: scroll
Die vorstehenden Informationen zu den Umsatzerlösen sind nach den Standorten der
Kunden gegliedert. 4.2 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Im Berichtszeitraum wurden die zum 31. Dezember 2019 gebildeten Rückstellungen für
Produktrisiken von 211 TEUR vollständig aufgelöst, da sich der zugrunde liegende Sachverhalt
wider Erwarten nicht realisiert hat. 4.3 SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar: scroll
Die Einzelwertberichtigung steht im Zusammenhang mit einem Insolvenzverfahren eines
Kunden. 4.4 FINANZERTRÄGE Die Finanzerträge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
4.5 FINANZAUFWENDUNGEN Die Finanzaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen den Zinsanteil
aus der Veränderung der Pensionsrückstellung sowie Zinsen aus Leasingzahlungen im
Sinne von IFRS 16. 4.6 PERSONALAUFWAND Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: scroll
4.7 STEUERN VOM EINKOMMEN UND ERTRAG Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich zusammen aus Aufwand (+) / Ertrag
(-): scroll
Der Steuerertrag ist im Wesentlichen auf den Ansatz latenter Steueransprüche aus
Verlustvorträgen der Schweizer Electronic (Jiangsu) Co., Ltd., China zurückzuführen.
Es wird langfristig davon ausgegangen, dass zukünftige Ertragsteuern aus zu versteuernden
Ergebnissen der Zukunft die erfassten latenten Ansprüche überschreiten, so dass diese
genutzt werden können. Die Schweizer Electronic AG, Schramberg betreffend sind zum 30. Juni 2020 aktive
latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 837 TEUR bilanziert (31. Dezember
2019: 837 TEUR). Die Steuern der laufenden Berichtsperiode beziehungsweise der Aufwand aus latenten
Steuern ist auf das positive Ergebnis der Schweizer Electronic Singapore Pte. Ltd.,
Singapur beziehungsweise deren voraussichtlichen Nutzung von Verlustvorträgen zurückzuführen. 4.8 ERGEBNIS JE AKTIE Nachfolgende Tabelle enthält die der Berechnung des unverwässerten (= verwässertem)
Ergebnisses je Aktie zu Grunde gelegten Beträge. scroll
5. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNZWISCHENBILANZ5.1 SACHANLAGEN UND IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE Die wesentlichen Veränderungen im Anlagevermögen sind auf das neue Werk in Jintan,
China zurückzuführen. Dort werden seit 26. Mai 2020 das Betriebsgebäude sowie die
technischen Anlagen und Maschinen genutzt. Infolge des betriebsbereiten Zustands kam
es zur planmäßigen Abschreibung des genannten Anlagevermögens. Die Verrechnung in
Höhe von 51.622 TEUR von Zuwendungen der öffentlichen Hand im Zeitpunkt der erstmaligen
Nutzung führte zu einer entsprechenden Verminderung der bilanziell dargestellten Anschaffungs-
und Herstellungskosten. Die im ersten Halbjahr 2020 aktivierten Fremdkapitalkosten
beliefen sich auf 910 TEUR. 5.2 BETEILIGUNGEN Die Beteiligung an der Meiko Electronics Co. Ltd., Ayase/ Japan, welche in Höhe des
Kurswertes, der auf JPY lautenden Aktien bilanziert wird, wurde im April 2020 veräußert
(Buchwert zum 31. Dezember 2019: 624 TEUR). Die Aktien waren der Bewertungskategorie "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert
(fair value OCI)" zugeordnet. Die Wertminderung in Höhe von 271 TEUR sowie der Veräußerungsverlust
von 9 TEUR wurden erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst. Darüber hinaus besteht eine Beteiligung in Höhe von 1,34 % an der SCHRAMBERGER WOHNUNGSBAU
GmbH, Schramberg, die zu Anschaffungskosten von 12 TEUR (2019: 12 TEUR) bilanziert
ist. 5.3 SONSTIGE VERMÖGENSWERTE Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Anstieg der sonstigen finanziellen Vermögenswerte geht insbesondere auf eine
Erhöhung der debitorischen Kreditoren zurück. Ursächlich dafür ist eine Lizenzforderung
gegenüber einem Lieferanten, der zum Stichtag geringere Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen
zur Verrechnung gegenüberstanden, sowie Überzahlungen von Versicherungen, deren Beiträge
ursprünglich auf Basis von höheren Umsatzvolumina bemessen wurden. Die sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Anstieg der sonstigen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus dem Ansatz
von Zuwendungen der öffentlichen Hand, deren Anspruchsvoraussetzungen erfüllt, aber
noch nicht zugeflossen sind. Diese stehen in Zusammenhang mit den geförderten Herstellungskosten
des Fabrikgebäudes (26.573 TEUR) sowie den geförderten Anschaffungskosten für Maschinen
(6.312 TEUR). Es wurde eine entsprechende Verbindlichkeit aus Zuwendungen öffentlicher
Hand erfasst, soweit eine Verrechnung mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten
nicht möglich ist. Die wesentlichen Veränderungen in den übrigen sonstigen Vermögenswerten waren der
unterjährige Anstieg der Rechnungsabgrenzungsposten um 570 TEUR auf 725 TEUR (2019:
156 TEUR), die Verminderung durch erhaltene Zahlungen betreffend Energiesteuererstattung
für 2018 und 2019 von 809 TEUR der Aufbau aus voraussichtlichem Erstattungsanspruch
des ersten Halbjahres auf 191 TEUR, sowie der Ansatz von Forderungen aus staatlicher
Förderung in Zusammenhang mit Kurzarbeit in Höhe von 264 TEUR (2019: 0 TEUR). 5.4 EIGENKAPITALSCHWEIZER ELECTRONIC AG Das Grundkapital beträgt zum 30. Juni 2020:9.664.054 EUR (2019: 9.664.054 EUR) und
ist in 3.780.000 (2019: 3.780.000) Namensaktien (Stückaktien) eingeteilt. Die eigenen Anteile von 9.287 Aktien haben sich nicht verändert und entsprechen 24
TEUR bzw. 0,25 % des Grundkapitals. Entwicklung der Anteilescroll
5.5 FINANZVERBINDLICHKEITEN Die Finanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2020 beinhalten ausschließlich Bankdarlehen
in Höhe von 72.147 TEUR (2019: 67.858 TEUR). Die Veränderung der Finanzverbindlichkeiten im Vergleich zum 31. Dezember 2019 von
4.289 TEUR resultiert aus Darlehensaufnahmen von 5.570 TEUR der Schweizer Electronic
(Jiangsu) Co., Ltd., China, im Rahmen des lokalen Konsortial-Darlehensvertrages entsprechend
dem Investitionsfortschritt des neuen Werks sowie aus Tilgungen auf Darlehen der Schweizer
Electronic AG von 1.281 TEUR. 5.6 SONSTIGE FINANZIELLE VERBINDLICHKEITENscroll
5.7 RÜCKSTELLUNG FÜR LEISTUNGSORIENTIERTE PENSIONSPLÄNE Die Entwicklung der Rückstellung betreffend leistungsorientierte Pensionspläne wurde
auf Basis unveränderter finanzieller und demografischer Annahmen simuliert (siehe
Seite 112 des Geschäftsberichts 2019). Die Effekte aus der Veränderung der versicherungsmathematischen
Verluste aufgrund der Änderung des Marktzinssatzes zum 30. Juni 2020 sind unwesentlich,
so dass keine erfolgsneutrale Anpassung im sonstigen Ergebnis erfolgte. 5.8 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGENscroll
Die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern enthalten im Wesentlichen Urlaubsansprüche
der Arbeitnehmer in Höhe von 1.324 TEUR (2019: 216 TEUR) sowie Rückstellungen für
Verpflichtungen aus einer Betriebsvereinbarung für Altersteilzeitregelungen, welche
zum Stichtag 1.214 TEUR betragen (2019: 1.299 TEUR); das saldierungsfähige Rückdeckungsguthaben
beträgt 559 TEUR (2019: 474 TEUR). Ferner sind Rückstellungen für Abfindungen im Zusammenhang
mit der Restrukturierung in Höhe von 112 TEUR (2019: 501 TEUR) sowie Ausgleichszahlungen
aus erstatteten Sozialversicherungsanteilen im Rahmen der Kurzarbeitsregelungen von
77 TEUR (2019: 0 TEUR) enthalten. Die übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Kosten für ausstehende Kostenrechnungen
in Höhe von 54 TEUR (2019: 114 TEUR), Kosten im Zusammenhang mit dem bevorstehenden
Jahresabschluss in Höhe von 166 TEUR (2019: 333 TEUR), ausstehende Aufsichtsratsvergütungen
von 255 TEUR (2019: 180 TEUR), Garantierückstellungen von 230 TEUR (2019: 230 TEUR)
sowie Kosten für gerichtliche Prozesse in Höhe von 2.957 TEUR (2019: 3.000 TEUR). 5.9 VERBINDLICHKEITEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE VERBINDLICHKEITEN Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 49.281 TEUR
(2019: 46.350 TEUR) resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Verbindlichkeiten
im Zusammenhang mit den Investitionsmaßnahmen am neuen Produktionsstandort Jintan,
China. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Anstieg der Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung ist im Wesentlichen
auf die jährlich im Juni abgerechnete Sonderzahlung, die zum 30. Juni noch nicht ausgezahlt
wurde, zurückzuführen. 5.10 VERBINDLICHKEITEN AUS ZUWENDUNGEN DER ÖFFENTLICHEN HAND Die Verminderung der Verbindlichkeiten um 16.476 TEUR auf 4.139 TEUR (2019: 20.615
TEUR) ergibt sich aus der Berücksichtigung der Investitionszuschüsse als Minderung
der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für das Gebäude in Jintan, China. Der ausgewiesene
Saldo von 4.139 TEUR betrifft den Anteil der Zuschüsse auf das Gebäude, der nicht
als Minderung der Anschaffungs- und Herstellungskosten verrechnet werden kann. Die Entwicklung im Berichtszeitraum stellt sich wie folgt dar: scroll
Die ausstehenden Zuwendungen in Höhe von 32.885 TEUR (1. Januar bis 30. Juni 2019:
0 TEUR) stehen im Zusammenhang mit der Erfassung sonstiger Vermögenswerte wie in Abschnitt
5.3 erläutert. Im ersten Halbjahr wurden Zuwendungen der öffentlichen Hand in Höhe von 312 TEUR
(1. Januar bis 30. Juni 2019: 0 TEUR) erfolgswirksam erfasst. 5.11 ZUSÄTZLICHE ANGABEN ZU FINANZINSTRUMENTEN Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen von
Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und beizulegenden Zeitwerten der
Finanzinstrumente, sowie die Zuordnung der Bilanzposten zu den Bewertungskategorien: scroll
Die Buchwerte der Finanzinstrumente, aggregiert nach den Bewertungskategorien des
IFRS 9, stellen sich wie folgt dar: scroll
In Bezug auf die Beteiligungen entspricht der Buchwert aufgrund der Bewertungskategorie
dem beizulegenden Zeitwert. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen nicht-derivativen finanziellen
Vermögenswerten sowie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten entsprechen die
Buchwerte aufgrund der überwiegend kurzen Laufzeiten dieser Instrumente den beizulegenden
Zeitwerten. Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen nicht-derivativen
finanziellen Verbindlichkeiten sowie den sonstigen Verbindlichkeiten wird aufgrund
der überwiegend kurzen Laufzeiten davon ausgegangen, dass die Buchwerte dieser Instrumente
den beizulegenden Zeitwerten entsprechen. Angaben zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts Die folgende Tabelle zeigt die zum Ergebnis nach Vermögenswerte und Schulden: scroll
Nettoverluste und -gewinne aus Finanzinstrumenten je Bewertungskategorie nach IFRS 9 zum Stichtag 30. Juni 2020scroll
Der saldierte Zinsaufwand in Höhe von 498 TEUR beinhaltet Zinserträge in Höhe von
28 TEUR und Zinsaufwendungen in Höhe von 526 TEUR. Nettoverluste und -gewinne aus Finanzinstrumenten je Bewertungskategorie nach IFRS 9 für das Geschäftsjahr 2019scroll
Der saldierte Zinsaufwand in Höhe von 731 TEUR beinhaltet Zinserträge in Höhe von
33 TEUR und Zinsaufwendungen in Höhe von 764 TEUR. 5.12 EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND RECHTSSTREITIGKEITEN Die Eventualverbindlichkeiten und Rechtsstreitigkeiten der SCHWEIZER-Gruppe haben
sich im Vergleich zum Konzernabschluss 2019 mit nachfolgend dargestellter Ausnahme
nicht verändert. In der von Dr. Maren Schweizer im Jahr 2017 eingereichten Klage wurde für den 28.
Juli 2020 eine weitere Verhandlung vor dem Amtsgericht Rottweil anberaumt. Es ergaben
sich keine Erkenntnisse, die eine geänderte Einschätzung zur Höhe der Rückstellung
nach sich ziehen würde. Für das Jahr 2020 und 2021 sind weitere Termine festgesetzt. Die Klage der Darcet Pte., Ltd., Singapore, gegen die Schweizer Energy Production
Singapore Pte., Ltd. wurde im ersten Halbjahr 2019 vor Gericht in Singapore verhandelt
und am 21. Mai 2019 in vollem Umfang abgewiesen. Der Kläger hat gegen das Urteil Revision
eingelegt. Ein neuer Verhandlungstermin ist noch nicht bekannt. Hinsichtlich der Patronatserklärung an einen Lieferanten der Schweizer Electronic
Singapore Pte. Ltd. aus dem Geschäftsjahr 2015 bestanden zum 30. Juni 2020 Verbindlichkeiten
in Höhe von 0 TEUR (2019: 0 TEUR). 5.13 ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN Wesentliche Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen mit
Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Geschäftsvorfälle im Berichtszeitraum nicht
vor. Die Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungen im Rahmen des Long Term Incentive
Programmes (LTIP) betrugen 100 TEUR (1. Januar bis 30. Juni 2019: 6 TEUR). Ein Mitglied des Aufsichtsrats beherrscht die WUS Printed Circuit Kunshan Co., Ltd.,
von welcher im Berichtszeitraum Waren in Höhe von 3.967 TEUR (2019: 6.058 TEUR) bezogen
und Leistungen in Höhe von 30 TEUR (2019: 97 TEUR) erbracht wurden. Zum 30. Juni 2020
bestanden Verbindlichkeiten in Höhe von 3.740 TEUR (2019: 5.032 TEUR). In Bezug auf das Ausscheiden eines ehemaligen Vorstands wurde in einer Aufhebungsvereinbarung
unter Kürzung der ursprünglichen Vertragslaufzeit eine Abgeltung in Höhe von 778 TEUR
vertraglich verabredet. 6. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE Im Juli 2020 wurde die interne Planung darauf ausgerichtet, die bereits 2019 umfangreich
eingeführten Kosteneinsparungsmaßnahmen im Sach- und Personalbereich am Standort Schramberg
zu erweitern. Hierbei geht es vorwiegend um eine weitere Personalreduktion, Anpassung
der Investitionsplanung und weitere Maßnahmen im Sach- und Materialkostenbereich. Darüber hinaus lagen keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
vor. Schramberg, 3. August 2020 Schweizer Electronic AG Der Vorstand scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT An die SCHWEIZER ELECTRONIC AG Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gewinn-
und Verlustrechnung, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter
Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der SCHWEIZER ELECTRONIC
AG, Schramberg, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Freiburg i. Br., 5. August 2020 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Schramberg, 3. August 2020 Schweizer Electronic AG Der Vorstand scroll
INFORMATIONFINANZKALENDERscroll
Diese Termine und eventuelle Aktualisierungen finden Sie auch auf der Internet-Seite www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzkalender.html. IMPRESSUMSCHWEIZER Electronic AG Einsteinstrasse 10 78713 Schramberg Germany Tel.: +49 7422 512-0 Fax.: +49 7422 512-397 www.schweizer .ag Schweizer Electronic AG wird im Geschäftsbericht auch mit SCHWEIZER bezeichnet. Meiko Electronics Co., Ltd. wird im Geschäftsbericht auch mit MEIKO bezeichnet. WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. wird im Geschäftsbericht auch mit WUS bezeichnet. Elekonta Marek GmbH & Co. KG wird im Geschäftsbericht auch mit Elekonta bezeichnet. Alle Zahlen sind jeweils für sich gerundet, was bei der Berechnung einzelner Werte
zu geringfügigen Abweichungen führen kann. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der männlichen,
weiblichen und diversen Personenbezeichnung verzichtet. Die Verwendung der männlichen
Form schließt die weibliche und diverse Form mit ein. Bildnachweise Grafiken - Nicolas Knebel - perceptum.de SAFE HARBOUR STATEMENT Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen
über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten
Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren",
"beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" oder ähnliche
Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen
und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten.
Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von
SCHWEIZER liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie
und die Ergebnisse von SCHWEIZER. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen
Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des SCHWEIZER-Konzerns wesentlich abweichen von
den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben
zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen. Für uns ergeben sich solche Ungewissheiten
insbesondere, neben anderen, aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen
wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den
wichtigsten Geschäftsbereichen), Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen
und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen,
Änderungen von Wechselkursraten und Zinssätzen, Einführung konkurrierender Produkte
oder Technologien durch andere Unternehmen, fehlender Akzeptanz neuer Produkte und
Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von SCHWEIZER, Änderungen in der Geschäftsstrategie
sowie verschiedener anderer Faktoren. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken
oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden
Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als
auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten
Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, projizierte
oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. SCHWEIZER übernimmt keine Verpflichtung
und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder
bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. Schweizer Electronic AG Einsteinstraße 10 78713 Schramberg Postfach 561 78707 Schramberg Germany |
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