secunet Security Networks AktiengesellschaftEssenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023secunet - Schutz für digitale Infrastrukturensecunet ist Deutschlands führendes
Cybersecurity-Unternehmen. In einer zunehmend vernetzten
Welt sorgt das Unternehmen mit der Kombination aus
Produkten und Beratung für widerstandsfähige,
digitale Infrastrukturen und den höchstmöglichen
Schutz für Daten, Anwendungen und digitale
Identitäten. secunet ist dabei spezialisiert auf
Bereiche, in denen es besondere Anforderungen an die
Sicherheit gibt - wie zum Beispiel eGovernment, eHealth,
sowie IIoT und Cloud. Mit den Sicherheitslösungen von
secunet können Unternehmen höchste
Sicherheitsstandards in Digitalisierungsprojekten einhalten
und damit ihre digitale Transformation vorantreiben.
Public SectorDigitale Souveränität für Staat und GesellschaftEin ganzheitliches IT-Sicherheitskonzept ist für
Behörden und Streitkräfte unerlässlich. Der
Public Sector von secunet begleitet die digitale
Transformation von Verwaltungen, Behörden und
Streitkräften im In- und Ausland.
Vertrauenswürdige Sicherheitslösungen sorgen
für widerstandsfähige digitale Infrastrukturen
und den höchstmöglichen Schutz für Daten,
Anwendungen und digitale Identitäten. Beratung,
Sicherheitsanalysen und Trainings komplettieren das
Portfolio von secunet für Cybersicherheit. Auf diese
Weise nutzen öffentliche Organisationen neueste
Technologien, behalten aber gleichzeitig ihre digitale
Souveränität.
Business SectorSichere Digitalisierung in Industrie und GesundheitswesenDie digitale Transformation bringt neue
Geschäftsmodelle hervor, beschleunigt die
Kommunikation und schafft effizientere Prozesse in
bestehenden Wertschöpfungsketten. Doch die zunehmende
Vernetzung und neue Technologien erhöhen gleichzeitig
das Risiko für Cyberangriffe, Malware, Datenmissbrauch
und Spionage. Der Business Sector von secunet
unterstützt Unternehmen und das Gesundheitswesen bei
der Absicherung von Informations- und
Kommunikationstechnologien. Die Kernkompetenz liegt dabei
in der Beratung sowie in der Entwicklung und Produktion
vertrauenswürdiger Sicherheitslösungen, die sich
nahtlos in bestehende IT-Landschaften integrieren und diese
wirksam schützen.
Kennzahlensecunet-Konzern im Überblick (nach IFRS)Angaben in Mio. Euroscrollen
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QuartalsübersichtAngaben in Mio. Euroscrollen
Konzern-Zwischenlagebericht zum ersten Halbjahr 2023ErtragslageUmsatzentwicklungIm ersten Halbjahr 2023 erzielte secunet einen
Konzernumsatz von 151,5 Mio. Euro. Dies entspricht einer
Steigerung von 12 % im Vergleich zum Umsatz im gleichen
Zeitraum des Vorjahres (135,5 Mio. Euro). Der Umsatzzuwachs
ist auf eine positive Geschäftsentwicklung im Segment
Public Sector zurückzuführen.
Im zweiten Quartal 2023 wurde ein Umsatz von 96,3 Mio.
Euro erreicht. Dieser lag damit um 37 % über dem
Umsatz im gleichen Quartal des Vorjahres (70,1 Mio. Euro).
Das unterjährige saisonale Umsatzmuster des
secunet-Konzerns zeigt üblicherweise einen
überproportional steigenden Trend vom ersten bis zum
letzten Quartal. Dies zeigt sich auch in diesem Jahr:
Nachdem der Start in das Jahr operativ verhalten verlief,
hat mit dem zweiten Quartal bereits eine deutliche
Trendwende stattgefunden.
ErgebnisentwicklungIm zweiten Quartal 2023 verzeichnete der secunet-Konzern
eine erhebliche Verbesserung beim Ergebnis. Nach einem
negativen EBIT von -6,2 Mio. Euro im ersten Quartal konnte
im zweiten Quartal ein positives EBIT von 10,2 Mio. Euro
erzielt werden. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung
von 59 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres
(6,4 Mio. Euro).
Insgesamt belief sich das EBIT des secunet-Konzerns im
ersten Halbjahr 2023 auf 4,0 Mio. Euro, verglichen mit 14,9
Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang ist
insbesondere auf die Herstellungskosten des Umsatzes
(Umsatzkosten) zurückzuführen, die um 27 % auf
127,5 Mio. Euro gestiegen sind (Vorjahr: 100,2 Mio. Euro).
Dies erklärt sich durch einen Anstieg des
Materialaufwands, bedingt durch das Wachstum im
Produktgeschäft und eine Veränderung im
Produktmix. Darüber hinaus führte der
kräftige Ausbau der Belegschaft in den produktiven
Bereichen zu einem Anstieg des Personalaufwands.
Die Vertriebskosten erhöhten sich in der
Berichtsperiode auf 12,7 Mio. Euro (Vorjahr: 10,6 Mio.
Euro), was auf verstärkte Vertriebsaktivitäten
und den damit verbundenen erhöhten Personalbedarf
zurückzuführen ist. Die allgemeinen
Verwaltungskosten lagen mit 5,4 Mio. Euro auf dem Niveau
des Vorjahres (5,4 Mio. Euro), ebenso wie die Forschungs-
und Entwicklungskosten mit 4,6 Mio. Euro (Vorjahr: 4,5 Mio.
Euro).
Im Zuge des Halbjahresabschlusses zum 30. Juni 2023
wurde eine Neubewertung der im Rahmen der Akquisition der
SysEleven GmbH vertraglich vereinbarten Auszahlungsklausel
durchgeführt. Durch die Neubewertung wurde eine
Wertminderung der Auszahlungsklausel um 2,6 Mio. Euro
ermittelt. Dies führte zu einem entsprechenden
einmaligen positiven Ergebniseffekt in der Berichtsperiode
in Höhe von 2,6 Mio. Euro, der als sonstiger
betrieblicher Ertrag erfasst wurde.
Die Zinserträge waren im ersten Halbjahr 2023
unwesentlich. Die Zinsaufwendungen betrugen 0,3 Mio. Euro
(Vorjahr: 0,2 Mio. Euro). Neben der Verzinsung der
Pensionsrückstellungen resultierte der Anstieg
hauptsächlich aus dem Zinsaufwand für einen
temporär aufgenommenen Kontokorrentkredit sowie aus
Aufwendungen im Rahmen der Leasingbilanzierung nach IFRS
16.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des secunet-Konzerns
betrug im ersten Halbjahr 2023 3,6 Mio. Euro (Vorjahr: 14,9
Mio. Euro). Der Steueraufwand lag bei 1,2 Mio. Euro
(Vorjahr: 4,8 Mio. Euro). Dies entspricht einer Steuerquote
von 32 % (Vorjahr: 32 %). Als Resultat belief sich das
Konzernperiodenergebnis auf 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,1
Mio. Euro). Das verwässerte und unverwässerte
Ergebnis je Aktie wird mit 0,39 Euro (Vorjahr: 1,57 Euro)
ausgewiesen.
SegmentberichterstattungDer secunet-Konzern ist nach Zielgruppen in zwei
Geschäftsbereiche segmentiert.
Public SectorDer Schwerpunkt des Geschäfts des secunet-Konzerns
richtet sich an Behörden, Ministerien sowie
Organisationen im Bereich der Verteidigung. Entsprechend
hoch ist der Beitrag des damit befassten
Geschäftsbereichs Public Sector zum Konzernumsatz.
Dieser betrug im ersten Halbjahr 2023 86 % (Vorjahr 84 %).
Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 130,2 Mio. Euro,
was einem Zuwachs von 15 % im Vergleich zum gleichen
Zeitraum des Vorjahres (113,1 Mio. Euro) entspricht. Sowohl
das Produktgeschäft als auch das
Dienstleistungsgeschäft trugen zu dieser positiven
Entwicklung bei.
Ähnlich wie auf Konzernebene sind auch im Public
Sector die Aufwendungen im höheren Maße als der
Umsatz gestiegen. Die Ursachen sind analog zu denen im
Konzern. Die Umsatzkosten betrugen 105,9 Mio. Euro
(Vorjahr: 83,3 Mio. Euro) und stellten die
größte Kostenposition dar. Die Vertriebskosten
beliefen sich auf 10,0 Mio. Euro (Vorjahr: 8,3 Mio. Euro),
die allgemeinen Verwaltungskosten auf 4,6 Mio. Euro
(Vorjahr: 4,5 Mio. Euro) und die Forschungs- und
Entwicklungskosten auf 4,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,9 Mio.
Euro).
Aufgrund dieser Kostenentwicklung verringerte sich das
EBIT im Public Sector auf 5,6 Mio. Euro (Vorjahr: 14,2 Mio.
Euro).
Business SectorIm Geschäftsbereich Business Sector wurden rund 14
% des Konzernumsatzes erwirtschaftet (Vorjahr: 16 %).
Dieser Bereich bedient zwei Märkte in der privaten
Wirtschaft: das Gesundheitswesen und die Industrie. Die
Umsatzerlöse betrugen im ersten Halbjahr 2023 21,2
Mio. Euro und lagen damit nur geringfügig unter dem
Wert des Vorjahreszeitraums (22,4 Mio. Euro).
Die Kosten entwickelten sich wie folgt: Die Umsatzkosten
und die Vertriebskosten stiegen auf 18,9 Mio. Euro
(Vorjahr: 16,9 Mio. Euro) bzw. 2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,2
Mio. Euro). Hingegen verringerten sich die allgemeinen
Verwaltungskosten und die Forschungs- und
Entwicklungskosten auf 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,0 Mio.
Euro) bzw. 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Aufgrund
dieser Entwicklungen reduzierte sich das EBIT im Business
Sector auf -1,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro).
AuftragslageDer Auftragsbestand im Konzern lag zum 30. Juni 2023
weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Insgesamt summierten
sich die festen Bestellungen auf 191,6 Mio. Euro. Dies
entspricht einer Steigerung von 20 % gegenüber dem
Auftragsbestand zum Vorjahresstichtag (159,9 Mio. Euro).
Vermögens- und FinanzlageKapitalstruktur des KonzernsZum Ende des ersten Halbjahres 2023 betrug die
Bilanzsumme des secunet-Konzerns 281,1 Mio. Euro (31.
Dezember 2022: 315,4 Mio. Euro). Auf der Passivseite
entfielen 111,7 Mio. Euro auf das Eigenkapital (31.
Dezember 2022: 127,8 Mio. Euro) und 169,4 Mio. Euro auf das
Fremdkapital (31. Dezember 2022: 187,6 Mio. Euro).
Die Finanzierung des laufenden Geschäfts und
notwendiger Ersatzinvestitionen wurde in der
Berichtsperiode durch liquide Mittel sichergestellt.
Zusätzlich steht secunet eine Kreditlinie in Höhe
von 30 Mio. Euro zur Verfügung.
VermögenswerteDie Aktivseite der Konzernbilanz wies zum 30. Juni 2023
kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von 148,7
Mio. Euro aus (31. Dezember 2022: 179,8 Mio. Euro).
Gegenüber dem Stand per 31. Dezember 2022 haben sich
die folgenden Bilanzpositionen wesentlich verändert:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
reduzierten sich auf 53,0 Mio. Euro (31. Dezember 2022:
75,8 Mio. Euro). Da im vierten Quartal der Schwerpunkt des
Geschäfts von secunet liegt, bestehen zum Jahresende
hohe Forderungen, die im Laufe der ersten Monate des Jahres
deutlich abnehmen.
Die Vertragsvermögenswerte erhöhten sich auf
4,8 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2,6 Mio. Euro) und
stellen im Rahmen von Werk- oder Dienstverträgen
bereits erbrachte Dienstleistungen dar, bei denen noch kein
unbedingter Zahlungsanspruch entstanden ist.
Aufgrund der im Juni 2023 geleisteten Dividendenzahlung
in Höhe von 18,5 Mio. Euro ist der Bestand an
Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten auf 3,2
Mio. Euro gesunken (31. Dezember 2022: 21,5 Mio. Euro).
Die langfristigen Vermögenswerte summierten sich
zum 30. Juni 2023 auf 132,4 Mio. Euro (31. Dezember 2022:
135,7 Mio. Euro). Es gab keine wesentlichen
Veränderungen bei den zugehörigen
Bilanzpositionen.
Schulden und EigenkapitalDie Passivseite der Konzernbilanz wies zum 30. Juni 2023
niedrigere kurzfristige Schulden, also Schulden mit einer
Restlaufzeit von unter einem Jahr, in Höhe von 93,4
Mio. Euro aus (31. Dezember 2022: 103,3 Mio. Euro). Die
langfristigen Schulden reduzierten sich auf 76,0 Mio. Euro
(31. Dezember 2022: 84,3 Mio. Euro). Gegenüber dem
Stand per 31. Dezember 2022 haben sich die folgenden
Bilanzpositionen wesentlich verändert:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betrugen per Stichtag 30. Juni 2023 35,9 Mio. Euro (31.
Dezember 2022: 36,2 Mio. Euro). Die Position "Kurzfristige
Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen
Darlehen" stieg aufgrund eines vorübergehend
aufgenommenen Kontokorrentkredits auf 9,9 Mio. Euro,
verglichen mit 0,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022.
Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich auf
11,3 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 18,8 Mio. Euro),
hauptsächlich bedingt durch geringere
Verbindlichkeiten gegenüber Personal aufgrund der
Auszahlung variabler Vergütungskomponenten
während des Berichtszeitraums.
Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten umfassen
eine erfolgsabhängige Kaufpreiskomponente, die im
Rahmen der Akquisition der SysEleven GmbH vereinbart wurde.
Die erfolgsabhängigen Kaufpreiszahlungen sind
abhängig von quantitativen und qualitativen Zielen.
Zum 30. Juni 2023 belief sich der abgezinste beizulegende
Zeitwert der bedingten Kaufpreiszahlung auf 8,4 Mio. Euro
(31. Dezember 2022: 11,1 Mio. Euro).
Das Eigenkapital des secunet-Konzerns belief sich zum
Ende des ersten Halbjahres 2023 auf 111,7 Mio. Euro (31.
Dezember 2022: 127,8 Mio. Euro). Im Verhältnis zur
Bilanzsumme ergibt sich eine gegenüber dem 31.
Dezember 2022 leicht reduzierte Eigenkapitalquote von 39,7
% (31. Dezember 2022: 40,5 %).
Cashflow und LiquiditätIm ersten Halbjahr 2023 verzeichnete der secunet-Konzern
einen Cashflow aus betrieblicher
Geschäftstätigkeit von -3,0 Mio. Euro, was im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum (-32,7 Mio. Euro) eine
deutliche Verbesserung darstellt. Diese positive
Entwicklung wurde durch eine Reduzierung des Working
Capital erreicht. Dadurch wurden die Auswirkungen des
geringeren Ergebnisses vor Steuern überkompensiert. Es
ist zu beachten, dass ein negativer Cashflow aus der
betrieblichen Tätigkeit in der ersten
Jahreshälfte aufgrund des saisonalen Musters des
Geschäftsmodells üblich ist.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug
in der Berichtsperiode -3,4 Mio. Euro und umfasste vor
allem Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen. Im Vergleich dazu war der entsprechende Wert
im Vorjahr mit -51,6 Mio. Euro stark von der Akquisition
der SysEleven GmbH geprägt. In der aktuellen
Berichtsperiode wurden keine Akquisitionen getätigt.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in
Höhe von -11,9 Mio. Euro (Vorjahr: -30,0 Mio. Euro)
spiegelt im Wesentlichen die geleistete Dividendenzahlung
in Höhe von 18,5 Mio. Euro (Vorjahr: 34,8 Mio. Euro)
sowie Einzahlungen aus der Aufnahme eines
Kontokorrentkredits über 9,6 Mio. Euro wider.
Nach Abschluss des ersten Halbjahres 2023 ergab sich
insgesamt ein Abfluss an Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von 18,3 Mio.
Euro, verglichen mit einem Mittelabfluss von 114,3 Mio.
Euro im Vorjahreszeitraum. Der Bestand an liquiden Mitteln
belief sich zum 30. Juni 2023 auf 3,2 Mio. Euro (31.
Dezember 2022: 21,5 Mio. Euro). Um zusätzliche
finanzielle Flexibilität sicherzustellen, verfügt
secunet über einen eingeräumten
Kontokorrentkredit in Höhe von 30 Mio. Euro. Davon
waren zum Abschlussstichtag insgesamt 20,4 Mio. Euro frei
verfügbar.
InvestitionenDie Investitionsausgaben beliefen sich im ersten
Halbjahr 2023 auf 3,4 Mio. Euro und umfassten vor allem
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um
Ausgaben für die Neuanschaffung und den Ersatz von
Hardware, Software und anderer Betriebsausstattung. Im
Vergleich dazu war der entsprechende Wert im Vorjahr mit
51,6 Mio. Euro stark von der Akquisition der SysEleven GmbH
geprägt. In der aktuellen Berichtsperiode wurden keine
Akquisitionen getätigt.
Die Investitionen wurden in erster Linie durch die
secunet Security Networks AG vorgenommen und
hauptsächlich aus dem Zahlungsmittelbestand
getätigt.
MitarbeiterZum Ende des ersten Halbjahres 2023 beschäftigte
secunet konzernweit 1.013 festangestellte Mitarbeiter. Die
Beschäftigungszahl erhöhte sich damit um 79
festangestellte Mitarbeiter oder 8 % gegenüber dem
gleichen Stichtag des Vorjahres (934 festangestellte
Mitarbeiter). Darüber hinaus beschäftigte der
secunet-Konzern zum Stichtag 63 Aushilfskräfte
(Vorjahresstichtag: 100 Aushilfskräfte). Insgesamt
waren damit 1.076 Mitarbeiter für den secunet-Konzern
tätig. (Vorjahresstichtag: 1.034 Mitarbeiter).
In den letzten Jahren verzeichnete der secunet-Konzern
ein kräftiges Mitarbeiterwachstum. Dies wird besonders
bei der Betrachtung der letzten eineinhalb Jahre
ersichtlich: Seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 (755
festangestellte Mitarbeiter) ist die Zahl festangestellter
Mitarbeiter um 258 Mitarbeiter oder 34 % gewachsen. Dieser
Anstieg resultierte sowohl aus Neueinstellungen als auch
aus der Übernahme der SysEleven GmbH mit über 100
Mitarbeitern.
Das Mitarbeiterwachstum dient in erster Linie der
Erweiterung und Diversifikation des Produktangebots,
beispielsweise im Bereich Cloud Security für besonders
sicherheitskritische Anwendungen. Darüber hinaus
schafft der Mitarbeiterzuwachs zusätzliche operative
Kapazitäten, die für das zukünftige Wachstum
des Unternehmens erforderlich sind.
Ausblick, Chancen und RisikenSeit der Veröffentlichung des
Geschäftsberichts 2022 (März 2023) hat sich die
Sicht des Vorstands auf Chancen und Risiken für den
secunet-Konzern nicht verändert. Risiken, die den
Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind zurzeit
nicht erkennbar.
Ebenfalls unverändert ist die Einschätzung des
Vorstands in Bezug auf die geschäftliche Entwicklung
im laufenden Jahr 2023. Das unterjährige saisonale
Muster der Umsatzerlöse und des EBIT zeigt
traditionell einen Schwerpunkt in der zweiten
Jahreshälfte. Dies hängt mit den
Beschaffungsprozessen der öffentlichen Auftraggeber
zusammen, die den Hauptanteil der Kundenbasis ausmachen.
Basierend auf dem hohen Auftragsbestand erwartet der
Vorstand, dass dieses Muster auch für 2023 gilt. Daher
wird erwartet, dass die Umsatzerlöse und das EBIT in
der zweiten Jahreshälfte kräftig steigen werden.
Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand an seiner
Prognose für das Geschäftsjahr 2023 fest.
Erwartet wird unverändert ein deutliches
Umsatzwachstum auf rund 375 Mio. Euro (2022: 347,2 Mio.
Euro). Beim EBIT wird ein leichter Anstieg auf etwa 50 Mio.
Euro prognostiziert (2022: 47,0 Mio. Euro).
Zukunftsbezogene AussagenDieser Finanzbericht enthält Aussagen, die sich auf
die zukünftige Entwicklung des secunet-Konzerns sowie
auf wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen.
Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf
der Basis der uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die
zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere
Risiken eintreten, können die tatsächlichen
Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. Eine Gewähr können wir für diese
Angaben daher nicht geben.
Verkürzter Konzern-Zwischenabschlussfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023Konzernbilanzzum 30. Juni 2023Aktivascrollen
Passivascrollen
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023scrollen
Konzern-Kapitalflussrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023scrollen
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2023scrollen
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Ausgewählte erläuternde Konzern-AnhangangabenDieser Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2023 wurde
in Übereinstimmung mit den Vorschriften des
International Accounting Standard (IAS) 34
"Zwischenberichterstattung" erstellt, welcher
Zwischenabschlüsse nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) regelt. Es handelt sich hierbei
um einen verkürzten Konzern-Zwischenabschluss nach den
IAS 34, wie er in der EU anzuwenden ist, so dass nicht alle
Informationen enthalten sind, die nach den IFRS für
einen Konzernabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres
erforderlich sind. Der Konzern-Zwischenabschluss ist daher
in Verbindung mit dem IFRS-Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2022 (Konzernabschluss) zu lesen. Dieser
Konzern-Zwischenabschluss ist ungeprüft, allerdings
wurde er einer prüferischen Durchsicht
gemäß § 115 WpHG unterzogen. Der
verkürzte Konzern-Zwischenabschluss sowie der
Konzern-Zwischenlagebericht zum ersten Halbjahr 2023 wurden
vom Vorstand der secunet Security Networks AG am 9. August
2023 freigegeben.
Grundsätze der RechnungslegungDie Konsolidierungsgrundsätze und das Verfahren der
Währungsumrechnung entsprechen denjenigen im
Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr
2022. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
beibehalten. Der Konzernabschluss der secunet Security
Networks AG zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage
des § 315, § 315e des deutschen
Handelsgesetzbuches (HGB) und in Übereinstimmung mit
den International Financial Reporting Standards, wie sie in
der Europäischen Union anzuwenden sind, erstellt.
Die in der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung sowie der Konzern-Gesamtergebnisrechnung,
der Konzern-Kapitalflussrechnung und der
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung aufgezeigten
Werte entsprechen dem normalen Geschäftsverlauf des
secunet-Konzerns und beinhalten keine
außergewöhnlichen Posten.
Der Berechnung der Ertragsteuern liegt für
inländische Gesellschaften ein Steuersatz von 31,97 %
zugrunde.
Die Erstellung des Konzern-Zwischenabschlusses erfordert
von Seiten des Managements eine Reihe von Annahmen und
Schätzungen. Hierdurch kann es zu Abweichungen
zwischen den im Konzern-Zwischenabschluss ausgewiesenen
Werten und den tatsächlichen, zukünftigen Werten
kommen. Die wesentlichen Annahmen und Schätzungen sind
grundsätzlich unverändert gegenüber dem
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022. Von den
Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ist die
Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des secunet-Konzerns nicht
wesentlich betroffen.
Neue RechnungslegungsvorschriftenIm Geschäftsjahr 2023 waren die folgenden Standards
erstmalig anzuwenden:
scrollen
Die geänderten Standards und Interpretationen, die
am 1. Januar 2023 in Kraft getreten sind, haben keine
wesentliche Auswirkung auf den secunet-Konzern.
KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss werden neben der secunet
Security Networks AG alle Beteiligungsunternehmen
einbezogen, die von der secunet Security Networks AG
beherrscht werden. Beherrschung liegt vor, wenn
Verfügungsmacht über das Beteiligungsunternehmen
besteht, ein Anrecht auf variable Rückflüsse aus
der Beteiligung besteht und die Möglichkeit besteht,
die Verfügungsmacht über das
Beteiligungsunternehmen so zu nutzen, dass die variablen
Rückflüsse beeinflusst werden können.
Nicht beherrschende Anteile (Minderheitsgesellschafter)
bestehen durch die Konsolidierung der secustack GmbH,
Dresden.
Bestand eigener AktienZum Stichtag 30. Juni 2023 hielt die Gesellschaft
unverändert zum Stand per 31. Dezember 2022 30.498
eigene Aktien; diese entsprechen einem Anteil von 0,5 % des
Grundkapitals.
Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste im Eigenkapital ("sonstiges Ergebnis") aus der Neubewertung von leistungsorientierten PensionsplänenAus der Neubewertung der leistungsorientierten
Pensionspläne zum 30. Juni 2023 wurden in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres insgesamt 0,2 Mio.
Euro erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis des
secunet-Konzerns erfasst, die das Eigenkapital erhöht
haben. Die Neubewertung umfasst die Effekte aus der
Erhöhung des Rechnungszinssatzes von 3,40 % zum 31.
Dezember 2022 auf 3,50 % zum 30. Juni 2023.
Gegenläufig wirkt sich im Eigenkapital in diesem
Zusammenhang ein Effekt aus latenten Steuern in Höhe
von 0,1 Mio. Euro aus.
Aktivierung EntwicklungsleistungenDas Entwicklungsprojekt "secustack as a service" hat die
Bedingungen für die Aktivierung der Entwicklungskosten
erfüllt. In Summe wurden im letzten Geschäftsjahr
und im ersten Halbjahr 2023 insgesamt 0,4 Mio. Euro
Entwicklungskosten als immaterieller Vermögenswert
aktiviert.
Neubewertung der AuszahlungsklauselIm Zuge des Halbjahresabschlusses zum 30. Juni 2023
wurde eine Neubewertung der vertraglich vereinbarten
Auszahlungsklausel in Bezug auf die Akquisition der
SysEleven GmbH durchgeführt. Durch die Neubewertung
wurde eine Wertminderung der Auszahlungsklausel ermittelt,
wodurch sich das sonstige betriebliche Ergebnis um 2,6 Mio.
Euro erhöht und damit einen wesentliche Anstieg im
Vergleich zum Vorjahr (0,0 Mio. Euro) verzeichnet.
SegmentberichterstattungDer secunet-Konzern gliedert sich in die zwei
Geschäftsbereiche Public Sector und Business Sector.
Beide Geschäftsbereiche werden als separate Bereiche
in der Segmentberichterstattung ausgewiesen, da sie
mindestens ein Größenkriterium des IFRS 8.13
erfüllen.
Der Geschäftsbereich Public Sector bietet seinen
Kunden die SINA-Produktfamilie an: Das sind Lösungen
(Software, Hardware und Management) zur kryptographisch
hochsicheren Bearbeitung, Übermittlung und Speicherung
von Verschlusssachen unterschiedlich hoher Vertraulichkeit.
Weitere Lösungen aus dem Geschäftsbereich Public
Sector sind Produkte rund um elektronische Reisepässe
und automatisierte (biometrische) Grenzkontrollen sowie die
elektronische Steuererklärung ELSTER. Außerdem
gehören zum Angebot eine große Bandbreite an
Produkten und Dienstleistungen rund um IT-Sicherheit
für öffentliche Kunden, angefangen bei
IT-Sicherheitsberatung und -Schulung bis hin zur
Ausstattung großer Infrastrukturen mit
Hochsicherheitstechnologie und Public-Key-Infrastrukturen.
Der Geschäftsbereich Business Sector bietet
IT-Sicherheitsberatung und -Lösungen für
Unternehmen der privaten Wirtschaft und den
Gesundheitssektor an. Zum Produktportfolio gehören
beispielsweise der secunet konnektor für die
Gesundheitstelematik (in verschiedenen Varianten je nach
Größe der zu versorgenden Infrastruktur) und
secunet edge, das die Absicherung von
internetgestützten Produktionsanlagen ermöglicht.
Segmentbericht H1 2023scrollen
Segmentbericht H1 2022scrollen
Die Rechnungslegungsgrundsätze für die
Segmente sind die gleichen wie die für den
Konzern-Zwischenabschluss. Mittels Umlagen werden die nicht
direkt den berichtspflichtigen Segmenten zurechenbaren
Aufwendungen (z. B. Overhead-Kosten) den
berichtspflichtigen Segmenten zugerechnet. Für die
überwiegenden Kostenpositionen wird ein
Umsatzschlüssel verwendet.
Die Steuerung der Segmente erfolgt mittels des
Segmentergebnisses. Mit Ausnahme unwesentlicher
Bestandteile konzentriert sich das Vermögen der
Segmente auf das Inland.
In der Segmentberichterstattung wird der Ertrag aus der
Neubewertung der Auszahlungsklausel, der in der Gewinn- und
Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen
Erträgen erfasst ist, in den Umsatzkosten verrechnet.
UmsatzerlöseDer secunet-Konzern erzielt seine Umsatzerlöse
vollständig im Rahmen von Verträgen mit Kunden.
Die folgende Übersicht gliedert die Umsätze
nach geographischen Merkmalen, hauptsächlichen
Umsatzströmen sowie der Umsatzrealisierung.
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Zusatzangaben FinanzinstrumenteDie Buchwerte und Fair Values der bilanzierten
Finanzinstrumente lauten wie folgt:
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Beziehungen zu nahestehenden Personen und UnternehmenDie konsolidierten Unternehmen des secunet-Konzerns
stehen im Rahmen ihrer normalen
Geschäftstätigkeit mit dem Hauptaktionär
Giesecke + Devrient GmbH, München, sowie seinen
verbundenen Unternehmen in Beziehung. Darüber hinaus
werden dem Hauptaktionär kurzfristige Darlehen
gewährt. Sämtliche Geschäfte werden zu
marktüblichen Konditionen abgewickelt.
Den Vorstandsmitgliedern sind in den ersten sechs
Monaten des Geschäftsjahres 2023 keine Leistungen von
einem Dritten im Hinblick auf ihre Tätigkeit als
Mitglied des Vorstands zugesagt oder gewährt worden.
Über die in der Satzung der secunet Security Networks
AG geregelte Aufsichtsratsvergütung hinaus haben die
Aufsichtsratsmitglieder in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2023 keine weiteren Vergütungen
für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere
Beratungs- und Vermittlungsleistungen, erhalten. Die
Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat erhalten eine
Entlohnung in marktüblicher Höhe für Ihre
Arbeitsleistung. Weder die Mitglieder des Vorstands noch
die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten Kredite vom
Unternehmen.
Ereignisse nach dem Ende der ZwischenberichtsperiodeWesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen
nicht vor.
Essen, 9. August 2023
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Erklärung der gesetzlichen Vertreter"Wir versichern nach bestem Wissen, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird,
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind."
Essen, den 9. August 2023
scrollen
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die secunet Security Networks Aktiengesellschaft,
Essen
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -
bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und
Verlust-Rechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung,
Konzern-Kapitalflussrechnung,
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie
ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den
Konzernzwischenlagebericht der secunet Security Networks
Aktiengesellschaft, Essen, für den Zeitraum vom 1.
Januar 2023 bis 30. Juni 2023, die Bestandteile des
Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU
anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des
Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine
Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die
prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Essen, den 9. August 2023
BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf
der Basis der uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung
stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die
zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere
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Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. Eine Gewähr können wir für diese
Angaben daher nicht geben.
Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich
einzelne Zahlen im vorliegenden Finanzbericht nicht genau
zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte
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Dieser Finanzbericht ist am 10. August 2023 erschienen.
Er liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide
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