![]() SFC Energy AGBrunnthalSFC_QB3_2015_D_09.11.2015_Bundesanzeiger.pdfNeunmonatsbericht Q3/2015BERICHT ZUR GESCHÄFTSLAGEOrganisatorische Struktur des Konzerns und StandorteDer Konzern besteht aus der SFC Energy AG, Brunnthal, der SFC Energy Inc., Rockville,
USA (SFC), der PBF Group B.V., Almelo, Niederlande, und deren Tochterunternehmen in
Rumänien (PBF) sowie der Simark Controls Ltd., Calgary, Kanada. Die drei Gesellschaften
in Kanada wurden zum Stichtag 30. Juni 2015 bzw. 1. Juli 2015 verschmolzen. Aufnehmende
Gesellschaft war die Simark Controls Ltd. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGEForschung und EntwicklungDie Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von SFC waren in den
ersten neun Monaten 2015 folgende:
Die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von PBF waren folgende:
Folgende Produktverbesserungen und -neuentwicklungen wurden von PBF und SFC gemeinsam
weitergeführt:
ErtragslageIn den ersten neun Monaten 2015 erzielte der SFC Konzern (im Folgenden "Konzern")
einen Umsatz von T€ 36.332. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (T€ 37.326) entspricht
dies einer Veränderung von minus 2,7 %. SFC erzielte in den ersten neun Monaten 2015 einen Umsatz von T€ 7.924. Gegenüber
dem Vorjahreszeitraum mit T€ 7.573 erhöhte sich der Umsatz um 4,6 %. Im dritten Quartal
2015 lag der Umsatz von SFC mit T€ 2.952 69,5 % über dem Vorjahreswert von T€ 1.742. PBF lag mit einem Umsatz von T€ 8.336 im Berichtszeitraum 2015 um 7,7 % unter dem
Vorjahreswert von T€ 9.036. Im dritten Quartal 2015 erzielte PBF einen Umsatz von
T€ 2.957 (Vorjahreszeitraum T€ 2.744). Simark erreichte im Berichtszeitraum einen Umsatz von T€ 20.072 was einer Verminderung
von 3,1 % entspricht. Im Vorjahreszeitraum waren T€ 20.717 zu verzeichnen. Im dritten
Quartal 2015 erzielte Simark einen Umsatz von T€ 5.631 (Vorjahreszeitraum T€ 6.678). Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum mit T€ 36.332 am unteren Ende der Erwartungen. Das EBIT verringerte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode von minus T€ 4.184 auf
minus T€ 5.445 in den ersten drei Quartalen 2015. Hierbei ist zu berücksichtigen,
dass in den ersten drei Quartalen 2015 Sondereffekte in Höhe von T€ 2.035 resultierend
aus der Akquisition von Simark sowie Personalmaßnahmen zu verzeichnen waren. Ohne
die Sondereffekte für den Berichtszeitraum 2015 veränderte sich das bereinigte EBIT
von minus T€ 2.449 im Vorjahreszeitraum auf minus T€ 3.410 in den ersten drei Quartalen
2015. Im dritten Quartal 2015 verbesserte sich das EBIT von minus T€ 1.748 im Vorjahr auf
minus T€ 1.514. In den ersten neun Monaten 2015 war ein negatives EBITDA in Höhe von T€ 3.595 zu registrieren,
nach minus T€ 2.145 im Vergleichszeitraum 2014. Das bereinigte EBITDA verschlechterte
sich im Berichtszeitraum von minus T€ 1.265 auf minus T€ 2.384. Für das dritte Quartal 2015 verbesserte sich das EBITDA auf minus T€ 889, während
im Vorjahreszeitraum das EBITDA mit T€ 1.076 negativ war. Die folgenden Ergebniseffekte, insbesondere aus dem Erwerb von Simark, werden im bereinigten
Ergebnis nicht berücksichtigt:
Die Überleitung auf das bereinigte EBIT und EBITDA und die Verteilung der Sondereffekte
auf die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung stellt sich wie folgt dar: scroll
Umsatz nach SegmentenDie Umsatzsegmentierung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 bzw. das
dritte Quartal stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: UMSATZ NACH SEGMENTEN (UNGEPRÜFT)scroll
Das Segment Öl & Gas umfasst in 2015 ausschließlich die Umsätze, die durch Simark
erzielt wurden. Simark führt seine Transaktionen primär in CAD durch. Hierbei wurde
in den ersten drei Quartalen 2015 ein Umsatz von CAD 28,2 Mio. bzw. € 20,1 Mio. erzielt.
Der Umsatz wurde dabei ausschließlich mit dem Vertrieb und der Integration von Produkten
für den Öl & Gas-Markt in Nordamerika erzielt. Trotz der anhaltenden Schwäche der
Rohölpreise schaffte es Simark sich mit seinem Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau zu
halten. Im Markt für Sicherheit & Industrie blieb die Anzahl der veräußerten Brennstoffzellen
mit 539 um 10,0 % hinter dem Vorjahreszeitraum mit 599 zurück. Gleichwohl erhöhte
sich der Umsatz für SFC von T€ 4.376 um 12,5 % auf T€ 4.925. Ursächlich hierfür waren
die enthaltenen Umsätze mit Kunden aus dem Teilbereich Verteidigung, die mit T€ 2.037
um 93,1% über dem Vorjahresniveau (T€ 1.055) lagen. Die Auslieferung von 82 EMILY
Brennstoffzellen an die deutsche Bundeswehr im 3. Quartal 2015 hat mit einem Umsatz
von T€ 1.272 wesentlich dazu beigetragen. PBF erzielte ausnahmslos Umsätze im Segment Sicherheit & Industrie. In den ersten
neun Monaten 2015 beliefen sich diese Umsätze auf T€ 8.336 (Vorjahr: T€ 9.036). Der
Rückgang bei PBF ist auf eine langsamere Anlaufzeit von neuen Kundenprodukten sowie
auf das bereits im ersten Halbjahr 2015 gemeldete Working Capital Management bei Kunden
zurückzuführen. Im Freizeitmarkt war ein Rückgang von T€ 193 (minus 6,0 %) zu verzeichnen. Die Anzahl
der veräußerten Brennstoffzellen verringerte sich dabei von 1.129 auf 1.045. Ursächlich
hierfür waren Rückgänge im französischen, australischen und deutschen Markt. Umsatz nach RegionenDer Umsatz nach Regionen hat sich wie folgt entwickelt: UMSATZ NACH REGIONEN (UNGEPRÜFT)scroll
Der Rückgang in Nordamerika ist durch die rückläufigen Umsätze von Simark und SFC
in dieser Region bedingt. Für SFC war ein Anstieg von 14,6 % in der Region Europa und Rest der Welt zu verzeichnen.
Für PBF, nahezu ausschließlich in Europa und Rest der Welt vertreten, betrug der Rückgang
7,6 %. Bruttoergebnis vom UmsatzInsgesamt wurde in den ersten drei Quartalen 2015 ein Bruttoergebnis vom Umsatz in
Höhe von T€ 10.126 oder 27,9 % erzielt. Im Vorjahr waren T€ 10.834 oder 29,0 % zu
verzeichnen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz im dritten Quartal betrug T€ 3.564 oder 30,9 %, während
im Vorjahreszeitraum T€ 3.162 oder 28,3 % erzielt wurden. Die Marge ist jeweils abhängig von der Zusammensetzung des Umsatzes bezogen auf die
einzelnen Segmente; daneben kann es in den einzelnen Segmenten zu Schwankungen auf
Grund von Kostenskalierung und Rabattgewährung kommen. Für die einzelnen Segmente stellt sich das Bruttoergebnis vom Umsatz im Vergleich
zum Vorjahr wie folgt dar: BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ (UNGEPRÜFT)scroll
Im Segment Öl & Gas betrug das Bruttoergebnis vom Umsatz T€ 4.494 oder 22,4 %. Das Segment Sicherheit & Industrie erzielte ein Bruttoergebnis vom Umsatz von T€ 4.873
und lag damit über dem Vorjahreswert von T€ 4.787. Die Bruttomarge konnte um einen
Prozentpunkt von 35,7 % auf 36,7 % gesteigert werden. Im Segment Freizeit betrug die Bruttomarge 25,3 % (Vorjahr: 28,0 %). Ursächlich hierfür
waren die niedrigeren Umsätze bei gleichbleibender Gemeinkostenstruktur. VertriebskostenDie Vertriebskosten erhöhten sich um 10,7 % von T€ 7.788 auf T€ 8.618. Dies war im
Wesentlichen auf Währungseffekte sowie auf den erwähnten Sondereffekt Abfindungszahlungen
zurückzuführen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass bei den Vertriebskosten gemäß obiger Übersicht
Sondereffekte in Höhe von insgesamt T€ 1.555 (Vorjahr T€ 1.386) enthalten sind. Insgesamt erhöhten sich die Vertriebskosten im Verhältnis zum Umsatz auf 23,7 %, während
im Vorjahreszeitraum 20,9 % zu verzeichnen waren. Forschungs- und EntwicklungskostenDie Forschungs- und Entwicklungskosten verringerten sich in den ersten drei Quartalen
2015 von T€ 3.544 auf T€ 2.976. Im Verhältnis zum Umsatz verringerten sich die F&E-Kosten
bedingt durch die geringeren prozentualen F&E-Aufwendungen bei SFC auf 8,2 % (Vorjahr:
9,5 %). Für SFC war in diesem Bereich eine Verminderung von T€ 1.312 (17,3 % des SFC-Umsatzes)
auf T€ 749 (9,5 % des SFC-Umsatzes) zu verzeichnen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten für PBF erhöhten sich auf T€ 2.108 (Vorjahr:
T€ 1.939) oder 25,3 % des PBF-Umsatzes (Vorjahr: 21,5 %). In den ersten drei Quartalen 2015 wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von T€ 590
(Vorjahr: T€ 211) aktiviert. Dabei ist zu beachten, dass die im Rahmen von JDAs angefallenen
Entwicklungskosten unter den Herstellkosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten
Leistungen ausgewiesen und Zuschüsse von öffentlich geförderten Entwicklungsprojekten
mit den Entwicklungskosten verrechnet werden. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten
im Berichtszeitraum 2015 beliefen sich unter Berücksichtigung dieser beiden Effekte
sowie der aktivierten Entwicklungskosten auf T€ 4.265, dies entspricht einer Erhöhung
von 2,1 % gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 4.178. Allgemeine VerwaltungskostenDie Allgemeinen Verwaltungskosten stiegen in den ersten drei Quartalen 2015 auf T€
3.907 (Vorjahr: T€ 3.789). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Barkomponente aus dem Unternehmenszusammenschluss
Simark mit T€ 154 (Vorjahr T€ 146] im Personalaufwand bei den Verwaltungskosten enthalten
ist. Insgesamt beliefen sich die Allgemeinen Verwaltungskosten im Verhältnis zum Umsatz
auf 10,8 %, während im Vorjahreszeitraum 10,2 % zu verzeichnen waren. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 106 beinhalten als größte Position
Erträge aus Kursdifferenzen mit T€ 81 (Vorjahr T€ 111). Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 176 beinhalten nahezu ausschließlich
Aufwendungen aus Kursdifferenzen. Im Vorjahr war ebenfalls als größte Position Aufwendungen
aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 52 ausgewiesen. Betriebsergebnis (EBIT)Das EBIT des Konzerns veränderte sich im Berichtszeitraum 2015 von minus T€ 4.184
auf minus T€ 5.445. Das EBIT in Relation zum Umsatz von minus 11,2 % auf minus 15,0
%. Das um die eingangs erwähnten Sondereffekte bereinigte EBIT reduzierte sich im Berichtszeitraum
auf minus T€ 3.410 (Vorjahr: minus T€ 2.449] oder minus 9,4 % vom Umsatz. Das EBIT im dritten Quartal 2015 verbesserte sich auf minus T€ 1.514 nach minus T€
1.748 im dritten Quartal 2014. Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)Das EBITDA verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr von minus T€ 2.145 auf minus
T€ 3.595. Das EBITDA in Relation zum Umsatz veränderte sich von minus 5,7 % auf minus
9,9 %. Das um die oben erwähnten Sondereffekte bereinigte EBITDA reduzierte sich im Berichtszeitraum
auf minus T€ 2.384 (Vorjahr: minus T€ 1.265] oder minus 6,6 % vom Umsatz. Das EBITDA im dritten Quartal 2015 verbesserte sich auf minus T€ 889 nach minus T€
1.076 im dritten Quartal 2014. Zinsen und ähnliche ErträgeDie Zinsen und ähnliche Erträge sanken hauptsächlich durch den niedrigeren Zahlungsmittelbestand
und das gesunkene Zinsniveau von T€ 12 auf T€ 3. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen T€ 235 (Vorjahr: T€ 227) und beinhalten
zum überwiegenden Teil Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Ergebnis nach SteuernDas Ergebnis nach Steuern reduzierte sich von minus T€ 4.523 im Vorjahreszeitraum
auf ein Ergebnis von minus T€ 5.514. Insgesamt verminderte sich das Ergebnis nach Steuern im Verhältnis zum Umsatz auf
minus 15,2 %, während im Vorjahreszeitraum minus 12,1 % zu verzeichnen waren. Im dritten Quartal betrug das Ergebnis nach Steuern minus T€ 1.515, nach T€ 1.838
im Vorjahreszeitraum. Ergebnis je AktieDas Ergebnis je Aktie gemäß IFRS (verwässert) war negativ mit € 0,64 (Vorjahr: minus
€ 0,56). Im dritten Quartal 2015 verbesserte sich das Ergebnis je Aktie im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum von minus € 0,23 auf minus € 0,18. Auftragseingang und AuftragsbestandIm Berichtszeitraum 2015 waren Auftragseingänge in Höhe von T€ 36.020 zu verzeichnen.
Im Vorjahreszeitraum belief sich dieser Wert auf T€ 34.252. Der Auftragsbestand zum 30. September 2015 verringerte sich auf T€ 10.315 (Vorjahr:
T€ 14.562). Davon entfielen auf die Segmente Sicherheit & Industrie T€ 7.962 (Vorjahr: T€ 7.260),
Öl & Gas T€ 2.313 (Vorjahr: T€ 7.255) und auf Freizeit T€ 40 (Vorjahr: T€ 47). FinanzlageInvestitionenIn den ersten neun Monaten 2015 wurden T€ 590 (Vorjahr: T€ 211) für die Weiterentwicklung
der Produkte von SFC und PBF aktiviert. Darüber hinaus wurden insbesondere Investitionen
für Software mit T€ 48 sowie Betriebsausstattung mit T€ 204 vorgenommen. Insgesamt
beliefen sich die Investitionen im Berichtszeitraum auf T€ 842 (Vorjahr: T€ 489). LiquiditätIn den ersten drei Quartalen 2015 verringerte sich der Mittelabfluss im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum von T€ 4.363 auf T€ 3.044. Die frei verfügbaren Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente per Ende September
2015 beliefen sich auf T€ 3.082 und lagen geringfügig über dem Stand Ende September
2014 mit T€ 2.786. Der positive Einfluss der im vierten Kalendervierteljahr 2014 getätigten
Kapitalerhöhung wurde durch den negativen Einfluss des Ergebnisses 2015 annähernd
kompensiert. Cashflow aus betrieblicher TätigkeitIm Berichtszeitraum 2015 war im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum ein geringerer Mittelabfluss
aus der betrieblichen Tätigkeit mit T€ 2.241 zu verzeichnen (Vorjahr: Mittelabfluss
T€ 3.634). Die Ursache hierfür war die Verbesserung des Working Capitals. Ebenso wie
im Vorjahr war wiederum ein Mittelabfluss für die Zahlung einer Barkomponente aus
dem Erwerb von Simark mit T€ 1.185 zu verzeichnen, die im Cashflow aus der betrieblichen
Tätigkeit gezeigt wird. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Cashflow aus der InvestitionstätigkeitIm Rahmen der Investitionstätigkeit flossen im Berichtszeitraum Mittel in Höhe von
T€ 977 (Vorjahr: T€ 477] ab. Cashflow aus der FinanzierungstätigkeitAusgewiesen sind die Veränderung der Bankverbindlichkeiten von PBF und Simark, insbesondere
wegen der planmäßigen Tilgung des Darlehens von Simark und der weiteren Inanspruchnahme
der Kreditlinien (T€ 866), sowie die gezahlten Zinsen. VermögenslageDie Vermögenslage und die Bilanzrelationen haben sich in den ersten drei Quartalen
2015 wie folgt verändert. Die Bilanzsumme hat sich zum 30. September 2015 mit T€ 38.977 gegenüber dem 31. Dezember
2014 (T€ 47.256) um 17,5 % vermindert. Die Eigenkapitalquote verminderte sich aufgrund des Ergebnisses von 58,4 % auf 55,6
%. Die Höhe der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen
aus Percentage-of-Completion hat sich um T€ 4.063 oder 19,9 % vermindert. Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert
von Simark in Höhe von T€ 6.942 (T€ 7.411) sowie PBF in Höhe von T€ 4.672 (T€ 4.672),
andere immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Simark in Höhe
von T€ 1.628 (T€ 2.560) und PBF in Höhe von T€ 1.178 (T€ 1.464) sowie aktivierte Entwicklungskosten
in Höhe von T€ 1.442 (T€ 1.140). Die Reduzierung der anderen immateriellen Vermögenswerte
im Zusammenhang mit dem Erwerb von Simark und PBF ist auf die planmäßige Abschreibung
der Kundenbeziehungen und der Technologie zurückzuführen. Bei den aktivierten Entwicklungskosten
wurden in den ersten neun Monaten 2015 T€ 590 aktiviert und T€ 287 abgeschrieben. Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich von T€ 19.714 auf T€ 18.151. Der
Anteil des langfristigen Vermögens an der Bilanzsumme stieg aufgrund der prozentual
stärker verringerten Bilanzsumme von 41,7 % auf 46,6 %. Die Schulden haben sich von T€ 19.667 auf T€ 17.297 verringert. Wesentliche Positionen
waren hierbei die Bezahlung der bedingten Gegenleistung aus der Akquisition Simark
mit T€ 1.204. Insgesamt belief sich der Anteil der Schulden an der Bilanzsumme auf 44,4 % (31. Dezember
2014: 41,6 %). Durch das negative Ergebnis nach Steuern verminderte sich das Eigenkapital zum 30.
September 2015 auf T€ 21.681 im Vergleich zum 31. Dezember 2014 (T€ 27.589). Gezeichnetes
Kapital und Kapitalrücklage waren unverändert. MitarbeiterDie Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum 30. September 2015 stellt sich wie
folgt dar: MITARBEITERscroll
Der Konzern hat zum 30. September 2015 insgesamt 7 (Vorjahr: 7) Werkstudenten, Diplomanden
und Praktikanten beschäftigt. Von den festangestellten Mitarbeitern entfielen 73 (Vorjahr:
73) auf SFC, 97 (Vorjahr: 97) auf PBFund 67 (Vorjahr: 76) auf Simark. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Chancen für den Konzern haben sich nach unserer Einschätzung gegenüber dem Jahresbericht
2014 nicht verändert. Zum Zwecke des systematischen und organisatorischen Umgangs mit Risiken hat der Vorstand
ein umfassendes Risiko-Managementsystem implementiert. Dafür sind geeignete Instrumente
zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Ableitung von Maßnahmen definiert und werden
systematisch umgesetzt und weiterentwickelt. Die sonstigen wesentlichen Risiken für den Konzern haben sich nach unserer Einschätzung
gegenüber dem Jahresbericht 2014 und dem Halbjahresbericht 2015 mit Ausnahme der nachfolgend
angeführten Risiken nicht verändert. LiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass SFC seinen Zahlungsverpflichtungen
nicht in ausreichendem Maß nachkommen kann. Diesem Risiko wurde durch die Kapitalerhöhung
im Mai 2007 und im November 2014 begegnet. Die Liquiditätsreserven sind jedoch aufgrund
des Mittelabflusses im Neunmonatszeitraum 2015 im Vergleich zum Jahresende 2014 gesunken. Durch den Erwerb von Simark sowie das Geschäftsergebnis der letzten Jahre hat sich
der Finanzmittelbestand erheblich verringert. Demzufolge besteht durch die Akquisition
ein höheres Liquiditätsrisiko, insbesondere da ein Teil des Kaufpreises in der Simark-Gruppe
fremdfinanziert wurde und dort die entsprechenden Kreditvereinbarungen einzuhalten
sind, um dem Risiko einer vorzeitigen Kreditfälligstellung oder einer Erhöhung des
Fremdkapitalzinssatzes entgegen zu wirken. In Letzter Instanz Liegt die Verantwortung für das Liquiditätsrisikomanagement beim
Vorstand, der ein angemessenes Konzept zur Steuerung der kurz-, mittel- und langfristigen
Finanzierungs- und Liquiditätsanforderungen aufgebaut hat. SFC steuert Liquiditätsrisiken
durch das Halten von Rücklagen sowie durch ständiges Überwachen der prognostizierten
und tatsächlichen Zahlungsströme und der Abstimmung der Fälligkeitsprofile von finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. PROGNOSEBERICHTAufgrund der anhaltend schwierigen Makro-Bedingungen im Öl & Gas Markt erwarten wir
im Gesamtjahr 2015 10 bis 15 % unter dem Rekordumsatz von 2014 in diesem Segment zu
bleiben. Im Verteidigungsbereich verschiebt sich ein für das laufende Quartal erwartetes
Großprojekt in das erste Halbjahr 2016. Die geplanten Umsätze werden damit in 2015
nicht mehr realisiert und können nicht länger andere Märkte kompensieren. Aufgrund
dieser Entwicklungen erwarten wir für das Gesamtjahr einen Umsatz von ca. € 48-50
Mio. und eine Profitabilität unterhalb des Niveaus von 2014. NACHTRAGSBERICHTWesentliche den Geschäftsverlauf beeinflussende Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
sind nicht bekannt.
Der Vorstand scroll
ZWISCHENBERICHT NACH INTERNATIONAL FINANCIAL
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| In € | ||||
| 9 Monate 2015 | 9 Monate 2014 | 3. Quartal 2015 | 3. Quartal 2014 | |
| 1.1.-30.9. | 1.1.-30.9 | 1.7.-30.9. | 1.7.-30.9. | |
| Umsatzerlöse | 36.331.754 | 37.325.845 | 11.540.219 | 11.163.606 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -26.205.380 | -26.492.122 | -7.976.651 | -8.001.506 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 10.126.374 | 10.833.723 | 3.563.569 | 3.162.100 |
| Vertriebskosten | -8.618.465 | -7.788.364 | -2.701.886 | -2.659.029 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -2.976.333 | -3.544.006 | -1.000.342 | -1.022.453 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -3.906.721 | -3.789.258 | -1.238.237 | -1.270.696 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1 05.601 | 175.690 | 6.653 | 57.607 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -175.678 | -71.310 | -144.030 | -15.286 |
| Betriebsergebnis | -5.445.222 | -4.183.525 | -1.514.273 | -1.747.757 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 3.408 | 11.736 | 269 | 2.871 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -235.486 | -226.835 | -73.149 | -78.308 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -5.677.300 | -4.398.624 | -1.587.153 | -1.823.193 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 163.330 | - 123.922 | 72.481 | -15.175 |
| Konzernperiodenergebnis | -5.513.970 | -4.522.547 | -1.514.672 | -1.838.369 |
| ERGEBNIS JE AKTIE | ||||
| unverwässert | -0,64 | -0,56 | -0,18 | -0,23 |
| verwässert | -0,64 | -0,56 | -0,18 | -0,23 |
In € |
||||
| 9 Monate 2015 | 9 Monate 2014 | 3. Quartal 2015 | 3. Quartal 2014 | |
| 1.1.-30.9. | 1.1.-30.9 | 1.7.-30.9. | 1.7.-30.9. | |
| Konzernperiodenergebnis | -5.513.970 | -4.522.547 | -1.514.672 | -1.838.369 |
| Sonstiges Ergebnis, das zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert wird: | ||||
| Unterschiede aus der Umrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | -394.282 | 356.556 | -568.559 | 328.156 |
| Summe sonstiges Ergebnis | -394.282 | 356.556 | -568.559 | 328.156 |
| Konzern-Gesamtergebnis der Periode | -5.908.252 | -4.165.991 | -2.083.231 | -1.510.213 |
Die Beträge sind vollständig den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen.
Es ergeben sich keine latenten Steuereffekte auf die im Eigenkapital direkt erfassten
Wertänderungen.
| in € | ||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 20.826.150 | 27.541.581 |
| Vorräte | 7.852.870 | 7.653.349 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.360.229 | 11.546.354 |
| Forderungen aus Percentage-of-Completion | 142.553 | 1.219.263 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 347.933 | 3.711 |
| Sonstige Vermögenswerte und Forderungen | 605.601 | 711.486 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.081.965 | 6.122.418 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung | 435.000 | 285.000 |
| Langfristige Vermögenswerte | 18.151.229 | 19.714.352 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 16.375.261 | 17.813.125 |
| Sachanlagen | 1.449.619 | 1.601.049 |
| Aktive latente Steuern | 326.349 | 300.178 |
| Aktiva | 38.977.379 | 47.255.933 |
| in € | ||
| 30.9.2015 | 31.12.2014 | |
| Kurzfristige Schulden | 12.143.644 | 13.371.035 |
| Steuerrückstellungen | 56.289 | 60.505 |
| Sonstige Rückstellungen | 634.294 | 625.698 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.754.633 | 2.013.013 |
| Verbindlichkeiten aus Anzahlungen | 4.488 | 3.220 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.207.574 | 6.871.734 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 46.141 | 49.259 |
| Verbindlichkeiten aus Percentage-of-Completion | 297.380 | 57.853 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 3.142.844 | 3.536.483 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 0 | 153.270 |
| Langfristige Schulden | 5.153.054 | 6.295.965 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.531.889 | 1.736.567 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.376.621 | 3.045.313 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 80.963 | 86.433 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 114.414 | 118.428 |
| Passive latente Steuern | 1.049.167 | 1.309.225 |
| Eigenkapital | 21.680.681 | 27.588.933 |
| Gezeichnetes Kapital | 8.611.204 | 8.611.204 |
| Kapitalrücklage | 71.954.950 | 71.954.950 |
| Sonstige ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderung | -682.530 | -288.248 |
| Konzernbilanzverlust | -58.202.943 | -52.688.973 |
| Passiva | 38.977.379 | 47.255.933 |
| in € | ||
| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | ||
| Ergebnis vor Steuern | -5.677.300 | -4.398.624 |
| + Zinsergebnis | 232.078 | 215.099 |
| + Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1.849.862 | 2.038.656 |
| + Aufwand aus SAR Plan | 97.448 | 118.515 |
| +/- Änderung von Wertberichtigungen | 99.246 | -23.609 |
| -/+ Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | -11.491 | 6.699 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 128.131 | -91.487 |
| Operativer Cashflow vor Working-Capital-Veränderungen | -3.282.027 | -2.134.751 |
| - Veränderung der kurz- und langfristigen Rückstellungen | -248.833 | -164.091 |
| +/- Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.773.202 | -440.206 |
| - Veränderung der Vorräte | -281.312 | -590.204 |
| +/- Veränderung sonstiger Forderungen und Vermögenswerte | 1.1 67.328 | -136.652 |
| -/+ Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -1.510.154 | 1.553.853 |
| - Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten1 | -316.503 | -1.399.563 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragsteuern | -1.698.298 | -3.311.614 |
| - Ertragsteuerzahlungen | -542.609 | -322.164 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit | -2.240.906 | -3.633.779 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | ||
| - Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten | -589.676 | -211.324 |
| - Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte | -48.346 | -109.913 |
| - Investitionen in Sachanlagen | -204.090 | -168.249 |
| - Auszahlungen aus von Kaufpreisanteilen nicht im Geschäftsjahr erworbener Gesellschaften1 | 0 | 0 |
| + Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge | 3.738 | 11.583 |
| - Auszahlungen aus dem Erwerb von Bankguthaben mit Verfügungsbeschränkung | -150.000 | 0 |
| + Verkauf von Anlagevermögen | 11.500 | 1.199 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | -976.873 | -476.705 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| + Aufnahme von Finanzschulden | 0 | 876.899 |
| - Tilgung von Finanzschulden | -509.269 | -965.254 |
| + Erhöhung der Kontokorrentverbindlichkeiten | 865.600 | 0 |
| - Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -182.560 | -164.312 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 173.771 | -252.667 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -3.044.009 | -4.363.150 |
| Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 3.557 | 6.968 |
| Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode | 6.122.418 | 7.142.536 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode | 3.081.965 | 2.786.354 |
| Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | -3.044.009 | -4.363.150 |
1
Vorjahreswerte angepasst. Weitere Erläuterungen unter "Grundlagen der Rechnungslegung".
| in € | |||||
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Sonstige ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderung |
Konzernbilanzergebnis | Summe | |
| Stand 1.1.2014 | 8.020.045 | 69.569.925 | -664.303 | -47.862.710 | 29.062.957 |
| Konzern-Gesamtergebnis der Periode | |||||
| Konzernperiodenergebnis 1.1.-30.9.2014 | -4.522.547 | -4.522.547 | |||
| Erfolgsneutrales Periodenergebnis aus Währungsumrechnung | 356.556 | 356.556 | |||
| Stand 30.9.2014 | 8.020.045 | 69.569.925 | -307.747 | -52.385.256 | 24.896.966 |
| Konzern-Gesamtergebnis der Periode | |||||
| Konzernperiodenergebnis 1.10.-31.12.2014 | -303.717 | -303.717 | |||
| Erfolgsneutrales Periodenergebnis aus Währungsumrechnung | 19.500 | 19.500 | |||
| Kapitalerhöhung | |||||
| Ausgabe von Aktien (genehmigtes Kapital) | 591.159 | 2.672.039 | 3.263.198 | ||
| Abzüglich Kosten der Kapitalerhöhung | -287.014 | -287.014 | |||
| Stand 31.12.2014 | 8.611.204 | 71.954.950 | -288.248 | -52.688.973 | 27.588.933 |
| Konzern-Gesamtergebnis der Periode | |||||
| Konzernperiodenergebnis 1.1.-30.9.2015 | -5.513.970 | -5.513.970 | |||
| Erfolgsneutrales Periodenergebnis aus Währungsumrechnung | -394.282 | -394.282 | |||
| Stand 30.9.2015 | 8.611.204 | 71.954.950 | -682.530 | -58.202.943 | 21.680.681 |
Die SFC Energy AG (die "Gesellschaft" oder "SFC") ist eine in Deutschland ansässige
Aktiengesellschaft. Der Sitz der Gesellschaft ist Eugen-Sänger-Ring 7, 85649 Brunnthal.
Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer
HRB 144296 eingetragen. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen
(der Konzern) sind die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Energieversorgungssystemen
und deren Komponenten für netzunabhängige und netzgebundene Geräte, unter anderem
auf Basis der Brennstoffzellentechnologie, die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen
sowie alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte.
Die Gesellschaft ist im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/Main gelistet
(WKN 756857, ISIN: DE0007568578).
Dieser Zwischenbericht wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting
Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze
der Gesellschaft, die dem Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene
Geschäftsjahr zugrunde lagen, wurden auch für den Zwischenabschluss berücksichtigt.
Anpassungen der Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraums (1. Januar bis 30. September
2014) waren betreffend der Darstellung einzelner Positionen der Kapitalflussrechnung
erforderlich, da Zahlungen aus der Deferred Payment Verpflichtung nicht mehr innerhalb
des Cashflows aus der Investitionstätigkeit sondern im Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit vor Ertragsteuern ausgewiesen werden.
Die Erstellung des Zwischenberichts der SFC Energy AG für den Zeitraum 1. Januar bis
30. September 2015 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
als verkürzter Abschluss. Der verkürzte Abschluss enthält nicht alle für den Abschluss
eines Geschäftsjahres vorgeschriebene Informationen und sollte in Zusammenhang mit
dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gelesen werden.
Zusätzlich zu den am 31. Dezember 2014 berücksichtigten Standards und Interpretationen
werden die folgenden Standards erstmalig angewandt, welche keine Auswirkung auf den
Konzernabschluss hatten:
| ― |
Änderungen an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" (2013) |
| ― |
IFRIC 21 "Abgaben" (2013) |
| ― |
Jährliche Verbesserungen der International Financial Reporting Standards 2012 |
| ― |
Jährlichen Verbesserungen der International Financial Reporting Standards 2013 |
Der Konzern hat keine weiteren neuen oder geänderten Standards und Interpretationen
vorzeitig angewandt, deren Anwendung trotz der Veröffentlichung noch nicht verpflichtend
ist.
Der Zwischenbericht ist in Euro (€) dargestellt. Die Angaben in diesem Zwischenbericht
erfolgen, soweit nicht anders vermerkt, gerundet auf volle Euro (€). Wir weisen darauf
hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird
nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Der Zwischenabschluss wurde vom Abschlussprüfer
weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Sofern die angefallenen Kosten der im Quartalsabschluss noch nicht abgeschlossenen
Aufträge einschließlich Ergebnisbeiträge, die bereits in Rechnung gestellten Beträge
(erfolgte Teilabrechnungen) übersteigen, wird der sich daraus ergebende Saldo als
Forderungen aus Percentage-of-Completion ausgewiesen. Umgekehrt werden die Fertigungsaufträge
mit passivischem Saldo als Verbindlichkeiten aus Percentage-of-Completion ausgewiesen.
In den ersten neun Monaten 2015 wurden Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber
Kunden in Höhe von € 142.553 (31. Dezember 2014: € 1.219.263) und Fertigungsaufträge
mit passivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von € 297.380 (31. Dezember 2014:
€ 57.853) ausgewiesen.
Zum Stichtag weist die Gesellschaft sonstige kurzfristige Vermögenswerte und Forderungen
von € 605.601 aus (31. Dezember 2014: € 711.486). Die Verringerung resultiert im Wesentlichen
aus einer Verringerung der geleisteten Anzahlungen auf € 51.565 (31. Dezember 2014:
€ 121.741) sowie einer Verringerung der Forderungen, welche im Zusammenhang mit der
Barkomponente im Rahmen des Erwerbs der Simark stehen, auf € 50.943 (31. Dezember
2014: € 217.542). Demgegenüber standen Erhöhungen der Umsatzsteuerforderungen auf
€ 68.972 (31. Dezember 2014: € 0) und der Forderungen aus gewährten Zuschüssen auf
€ 92.000 (31. Dezember 2014: € 45.400).
Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten umfassen die passivierte Schuld aus
dem Stock Appreciation Rights Plan (SAR Plan) für die Vorstände Herrn Dr. Podesser,
Herrn Pol und Herrn Schneider. Für Einzelheiten zu dieser Vereinbarung siehe die nachfolgende
Erläuterung zu "Stock Appreciation Rights Plan".
In 2015 wurden keine weiteren Tranchen im Rahmen des LTIP gewährt. Die während der
Laufzeit des LTIP gewährten Phantom Shares wurden als anteilsbasierte Vergütung mit
Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der aufgrund des
LTIP zu passivierenden Schuld wurde für alle Teiltranchen auf Basis eines Monte-Carlo
Modells ermittelt. Zum 30. September 2015 wurde eine Schuld in Höhe von € 0 (davon
€ 0 langfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert (31. Dezember 2014:
€ 0; davon € 0 langfristig). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Januar bis 30.
September beträgt € 0 (Vorjahreszeitraum € 0).
Der Bewertung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:
| Bewertungszeitpunkt | 30.9.2015 |
| Restlaufzeit (in Jahren) | 0,25 |
| Erwartete Volatilität | 31,86 % |
| Risikoloser Zinssatz | -0,29 % |
| Aktienkurs zum Bewertungszeitpunkt | € 4,98 |
Im Zuge der neuen Vorstandsverträge wurden zwischen der Gesellschaft und den drei
Vorständen Herrn Dr. Podesser (Tranche PP1), Herrn Pol (Tranche HP1) sowie Herrn Schneider
(Tranche StS1) ein Vertrag zum Abschluss eines Stock Appreciation Rights Plans (SAR
Plan) geschlossen. Ziel des Plans ist es eine vorrangig an den Interessen der Aktionäre
ausgerichtete Geschäftspolitik, welche die langfristige Wertsteigerung der Beteiligung
der Aktionäre fördert, zu unterstützen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden im Rahmen der
Verlängerung des Vorstandsvertrags mit Herrn Pol weitere SAR gewährt (Tranche HP2).
Der Plan sieht eine variable Vergütung in Form von sogenannten Stock Appreciation
Rights (SAR) vor. Ein SAR gewährt dem Inhaber das Recht auf eine wertgleiche Barzahlung
in Höhe des gültigen Aktienkurses bei Ausübung abzüglich des Ausübungspreises. Die
SAR können nach Ablauf der jeweiligen Wartefrist in einem Zeitraum von einem Jahr
unter der Bedingung des Erreichens der Erfolgsziele und unter Beachtung der sogenannten
Blackout-Perioden ausgeübt werden. Die Anzahl der ausübbaren SAR hängt dabei wesentlich
vom durchschnittlichen Aktienkurs der SFC über einen Zeitraum von 30 Handelstagen
vor Ablauf der jeweiligen Wartefrist ab (Referenzkurs). Die Anzahl der zum jeweiligen
Stichtag verfallenden SAR der im Geschäftsjahr 2015 gewährten SAR stellt sich wie
folgt dar:
| Referenzkurs in € | Tranche HP2 zum 1.7.2016 verfallende SAR | Tranche HP2 zum 1.7.2017 verfallende SAR | Tranche HP2 zum 1.7.2018 verfallende SAR |
| < 5,00 | 60.000 | 60.000 | 60.000 |
| 5,00 - 5,99 | 55.000 | 55.000 | 55.000 |
| 6,00 - 6,99 | 50.000 | 50.000 | 50.000 |
| 7,00 - 7,99 | 45.000 | 45.000 | 45.000 |
| 8,00 - 8,99 | 40.000 | 40.000 | 40.000 |
| 9,00 - 9,99 | 35.000 | 35.000 | 35.000 |
| 10,00 - 10,99 | 30.000 | 30.000 | 30.000 |
| 11,00 - 11,99 | 25.000 | 25.000 | 25.000 |
| 12,00 - 13,99 | 20.000 | 20.000 | 20.000 |
| 14,00 - 15,99 | 15.000 | 15.000 | 15.000 |
| ab 16,00 | 0 | 0 | 0 |
Im Zuge der Erfolgsziele muss der durchschnittliche Börsenkurs der Gesellschaft 30
Handelstage vor dem Ablauf der jeweiligen Wartefrist den durchschnittlichen Börsenkurs
30 Handelstage vor Ausgabe der SAR übersteigen. Des Weiteren muss sich der Aktienkurs
zum Ablauf der jeweiligen Wartezeit besser entwickelt haben als der ÖkoDAX der Frankfurter
Wertpapierbörse.
Die Gewährung der SAR wurde nach IFRS 2.30 als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich
klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der SAR wird an jedem Bilanzstichtag
unter Anwendung eines Monte-Carlo Modells und unter Berücksichtigung der Bedingungen,
zu denen die SAR gewährt wurden, neu bewertet.
Die SAR haben sich im Jahr 2015 wie folgt entwickelt:
| Tranche PP1 |
Tranche HP1 |
Tranche StS1 |
Tranche HP2 |
|
| Anzahl Stock Appreciation Rights | 360.000 | 90.000 | 180.000 | 180.000 |
| Maximale Laufzeit (in Jahren) | 7,00 | 7,00 | 7,00 | 7,00 |
| Zu Beginn der Berichtsperiode 2015 ausstehende SAR (1.1.2015) | 360.000 | 7.500 | 180.000 | 0 |
| In der Berichtsperiode 2015 gewährte SAR | 0 | 0 | 0 | 180.000 |
| In der Berichtsperiode 2015 verwirkte SAR | 120.000 | 0 | 60.000 | 0 |
| In der Berichtsperiode 2015 ausgeübte SAR | 0 | 0 | 0 | 0 |
| In der Berichtsperiode 2015 verfallene SAR | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Am Ende der Berichtsperiode 2015 ausstehende SAR (30.9.2015) | 240.000 | 7.500 | 120.000 | 180.000 |
| Am Ende der Berichtsperiode 2015 ausübbare SAR (30.9.2015) | 0 | 0 | 0 | 0 |
Im Rahmen der Bewertung zum 30.9.2015 wurden folgende Parameter berücksichtigt:
| Bewertungszeitpunkt | 30.9.2015 | 30.9.2015 | 30.9.2015 | 30.9.2015 |
| Restlaufzeit (in Jahren) | 5,50 | 5,25 | 5,75 | 6,50 |
| Volatilität | 35,54 % | 35,58 % | 35,43 % | 37,27 % |
| Risikoloser Zinssatz | 0,07 % | 0,05 % | 0,11 % | 0,19 % |
| Erwartete Dividendenrendite | 0,00 % | 0,00 % | 0,00 % | 0,00 % |
| Ausübungspreis | 1,00 € | 1,00 € | 1,00 € | 1,00 € |
| Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt | 4,98 € | 4,98 € | 4,98 € | 4,98 € |
Als Laufzeit wurde der Zeitraum vom Bewertungsstichtag bis zum Vertragsende der jeweiligen
Vereinbarung herangezogen. Der Aktienkurs wurde über Bloomberg aus dem Schlusskurs
des XETRA-Handels zum 30.9.2015 ermittelt. Die Volatilität wurde als laufzeitadäquate
historische Volatilität der SFC Aktie über die jeweilige Restlaufzeit ermittelt. Der
berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischer
Volatilität auf künftige Trends geschlossen werden kann, so dass die tatsächlich eintretende
Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Die erwartete Dividendenrendite
beruht auf Markteinschätzungen für die Höhe der erwarteten Dividende der SFC Aktie
in den Jahren 2015 und 2016.
Zum 30. September 2015 wurde im Rahmen des SAR Plans eine Schuld in Höhe von € 215.876
(davon € 114.414 langfristig, € 101.462 kurzfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten
passiviert (31. Dezember 2014: € 118.428; davon € 118.428 langfristig). Der Periodenaufwand
für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September beträgt € 97.448 (Vorjahreszeitraum €
118.515).
Im dritten Quartal 2015 wurde ausgewählten Vorständen des Unternehmens ein sogenannter
Transaktionsbonus gewährt. Dieser Transaktionsbonus verbrieft im Falle eines erfolgreichen
öffentlichen Übernahmeangebots für die SFC Aktien eine Barzahlung in Abhängigkeit
der Höhe des jeweiligen Übernahmeangebots.
Die Gewährung des Transaktionsbonuses wurde nach IFRS 2.30 als anteilsbasierte Vergütung
mit Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird an jedem
Bilanzstichtag unter Anwendung eines Monte-Carlo Modells und unter Berücksichtigung
der Bedingungen, zu denen der Bonus gewährt wurde, neu bewertet.
Im Rahmen der Bewertung zum 30.9.2015 wurden folgende Parameter berücksichtigt:
| Bewertungszeitpunkt | 30.9.2015 |
| Restlaufzeit (in Jahren) | 0,67 |
| Volatilität | 23,69 % |
| Risikoloser Zinssatz | -0,25 % |
| Erwartetet Dividendenrendite | 0,00 % |
| Ausübungspreis | € 0,00 |
| Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt | € 4,98 |
Als Laufzeit wurde der Zeitraum vom Bewertungsstichtag bis zum Vertragsende der jeweiligen
Vereinbarung herangezogen. Für die Quellen bzw. Annahmen zu den verwendeten Marktparametern
wird auf die Ausführungen zu den SAR verwiesen.
Zum 30. September 2015 wurde im Rahmen des Transaktionsbonuses eine Schuld in Höhe
von € 6.592 (davon € 6.592 kurzfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert
(31. Dezember 2014: € 0; davon € 0kurzfristig). Der Periodenaufwand für den Zeitraum
1. Januar bis 30. September beträgt € 6.592 (Vorjahreszeitraum € 0).
Die Vertriebskosten stellen sich in den ersten neun Monaten 2015 wie folgt dar:
| in € | ||
| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
| Personalkosten | 5.378.745 | 4.744.790 |
| Abschreibungen | 983.613 | 940.817 |
| Werbe- und Reisekosten | 838.212 | 809.599 |
| Beratung /Provision | 211.376 | 408.919 |
| Wertberichtigungen | 180.838 | 40.512 |
| Materialaufwand | 30.332 | 22.891 |
| Übrige | 995.349 | 820.836 |
| Gesamt | 8.618.465 | 7.788.364 |
Die Forschungs- und Entwicklungskosten stellen sich in den ersten neun Monaten 2015
wie folgt dar:
| in € | ||
| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
| Personalkosten | 2.161.733 | 2.490.562 |
| Materialaufwand | 442.855 | 326.158 |
| Beratung und Patente | 402.858 | 403.963 |
| Übrige Abschreibungen | 318.899 | 300.272 |
| Raumkosten | 272.100 | 320.976 |
| Abschreibungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | 6.241 | 13.891 |
| Übrige | 247.531 | 179.612 |
| Aktivierung als selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte | -589.676 | -211.324 |
| Verrechnung mit erhaltenen Zuschüssen | -286.207 | -280.103 |
| Gesamt | 2.976.333 | 3.544.006 |
Die allgemeinen Verwaltungskosten stellen sich in den ersten neun Monaten 2015 wie
folgt dar:
| in € | ||
| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
| Personalkosten | 1.773.725 | 1.899.127 |
| Prüfungs- und Beratungskosten | 659.948 | 486.809 |
| Investor Relations /Hauptversammlung | 316.309 | 336.933 |
| Versicherung | 163.612 | 151.935 |
| Abschreibungen | 134.552 | 113.486 |
| Reisekosten | 140.132 | 103.581 |
| KfZ-Kosten | 107.520 | 89.666 |
| Aufsichtsratsvergütung | 84.375 | 84.375 |
| Wartungskosten für Hard- und Software | 50.383 | 48.352 |
| Übrige | 533.039 | 533.210 |
| Verrechnung mit erhaltenen Zuschüssen | -56.874 | -58.214 |
| Gesamt | 3.906.721 | 3.789.258 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in den ersten neun Monaten 2015 im Wesentlichen
Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 80.898 (Vorjahr: € 111.357) enthalten. Darüber
hinaus waren im Vorjahr im Wesentlichen noch Erträge aus der Auflösung der Earn-Out
Verbindlichkeit (bedingte Gegenleistung) aus dem Unternehmenszusammenschluss der Simark
in Höhe von € 15.122 enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in den ersten neun Monaten 2015
im Wesentlichen Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von € 175.676 (Vorjahr: €
51.766).
Analog zum Konzernabschluss 31. Dezember 2014 erfolgt der Ansatz aktiver latenter
Steuern auf steuerliche Verlustvorträge der SFC und ihrer Tochtergesellschaften maximal
in der Höhe, in welcher sie, nach Abzug der übrigen aktiven latenten Steuern, mit
passiven latenten Steuern verrechnet werden können, da ein zukünftiger wirtschaftlicher
Nutzen aus diesen Verlustvorträgen noch nicht ausreichend substantiiert nachgewiesen
werden kann.
Für die interne Ausrichtung auf die Kernmärkte Öl & Gas, Sicherheit & Industrie und
Freizeit sowie zur Steuerung des Konzerns verwendet der Vorstand die Umsatzerlöse,
das Bruttoergebnis vom Umsatz und den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA).
Die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz, das EBITDA und die Überleitung des
EBITDA zum Betriebsergebnis (EBIT) laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen
sich in den ersten neun Monaten 2015 wie folgt dar:
| in € | ||||||
| Segment | Umsatzerlöse | Bruttoergebnis vom Umsatz | EBITDA | |||
| 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | 1.1.-30.9.2015 | 1.1.-30.9.2014 | |
| Öl & Gas | 20.071.904 | 20.722.445 | 4.494.363 | 5.152.962 | -906.418 | -283.872 |
| Sicherheit & Industrie | 13.260.911 | 13.411.670 | 4.872.632 | 4.787.310 | -1.864.394 | -1.500.870 |
| Freizeit | 2.998.939 | 3.191.730 | 759.380 | 893.451 | -824.549 | -360.127 |
| Summe | 36.331.754 | 37.325.845 | 10.126.374 | 10.833.723 | -3.595.361 | -2.144.869 |
| Abschreibung | -1.849.861 | -2.038.656 | ||||
| Betriebsergebnis (EBIT) | -5.445.222 | -4.183.525 | ||||
Zum Segment "Öl & Gas" gehören der Vertrieb und Service sowie die Produktintegration
für Stromversorgungs-, Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte für den Öl
& Gas-Markt.
Das Segment "Sicherheit & Industrie" ist stark diversifiziert, im Prinzip gehören
dazu alle industriellen Einsatzbereiche, in denen professionelle Anwender - mit Ausnahme
von Kunden im Öl & Gasbereich - elektrische Anlagen fern vom Netz betreiben und die
EFOY Pro Brennstoffzelle von SFC nutzen. Dazu gehören Anwendungen in der Sicherheits-
und Überwachungsindustrie, im Verkehrsmanagement, in der Windindustrie und der Umwelttechnologie
sowie Anwendungen im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich von Militärorganisationen
und Behörden. Zum Produktportfolio für dieses Segment gehören somit auch die portable
JENNY, die fahrzeugbasierte EMILY, der SFC Power Manager sowie Energienetzwerklösungen.
Zudem verkauft PBF in diesem Segment seine Hochleistungselektronik-Bauteile, die in
Präzisionsgeräten sowie in Test- und Messsystemen integriert werden.
Im Markt "Freizeit" kommen die EFOY COMFORT-Brennstoffzellen von SFC als Stromerzeuger
für Reisemobile, Ferienhütten und Segelboote zum Einsatz.
Die Gruppe der nahe stehenden Personen und Unternehmen hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2014 nicht geändert. In den ersten neun Monaten 2015 fielen wie in
den ersten neun Monaten 2014 keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden Personen
und Unternehmen an.
Zum Stichtag beschäftigte SFC die folgenden Mitarbeiter:
| 30.9.2015 | 30.9.2014 | |
| Angestellte in Vollzeit (einschließlich Vorstand) | 203 | 213 |
| Angestellte in Teilzeit | 34 | 33 |
| Gesamt | 237 | 246 |
Darüber hinaus waren Ende September 2015 insgesamt 7 (Vorjahr: 7) Praktikanten, Diplomanden
und Werkstudenten angestellt.
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Periodenergebnisses, das insgesamt
den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist, durch die Anzahl der durchschnittlich
im Umlauf befindlichen Aktien. Die zum Stichtag 30. September 2015 ausstehenden Anteile
(8.611.204 Aktien; Vorjahr 8.020.045 Aktien) haben sich während der ersten neun Monaten
2015 nicht verändert. Verwässerungseffekte, die bei Ermittlung der Anzahl der ausstehenden
Aktien hätten berücksichtigt werden müssen, sowie verwässernde Effekte auf das Ergebnis
der SFC bestehen analog zum Vorjahreszeitraum nicht.
Wesentliche den Geschäftsverlauf beeinflussende Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
sind nicht bekannt.
Brunnthal, den 9. November 2015
Der Vorstand
| Dr. Peter Podesser | Steffen Schneider | Hans Pol |
| Vorstandsvorsitzender (CEO) | Vorstand (CFO) | Vorstand (CSO) |
| 23. November 2015 | Eigenkapitalforum |
| Bloomberg Symbol | F3C |
| Reuters Symbol | CXPNX |
| WKN | 756857 |
| I SIN | DE0007568578 |
| Anzahl ausgegebener Aktien | 8.611.204 |
| Aktienausstattung | Nennwertlose Stückzahlen |
| Börsensegment | Prime Standard, Erneuerbare Energien |
| Börse | Frankfurt, FWB |
| Designated Sponsors | Oddo Seydler Bank AG, M.M. Warburg & CO, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA |
| SFC Energy AG | Telefon: +49 (0) 89 / 673 592 - 378 |
| Eugen-Sänger-Ring 7 | Telefax: +49 (0) 89 / 673 592 -169 |
| 85649 Brunnthal | E-Mail: ir@lsfc.com |
| Deutschland |
| SFC Energy AG | Verantwortlich: SFC Energy AG |
| Eugen-Sänger-Ring 7 | Text & Redaktion: SFC Energy AG / CROSS ALLIANCE |
| 85649 Brunnthal | communication GmbH |
| Deutschland | Gestaltung und Umsetzung: |
| Telefon: +49 (0) 89 / 673 592 - 0 | Anzinger | Wüschner | Rasp |
| Telefax: +49 (0) 89 / 673 592 - 369 | Titelfoto: picturegarden / Getty Images |
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also
Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit liegen. Diese
zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "beabsichtigen",
"planen", "glauben", "anstreben, "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden
Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen
daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen
zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von SFC liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten,
den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von SFC. Diese Faktoren können
dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des Konzerns
wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit
enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistung. SFC übernimmt keine Verpflichtung,
zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.