SFC Energy AG

Brunnthal

SFC_QB3_2015_D_09.11.2015_Bundesanzeiger.pdf

Neunmonatsbericht Q3/2015

BERICHT ZUR GESCHÄFTSLAGE

Organisatorische Struktur des Konzerns und Standorte

Der Konzern besteht aus der SFC Energy AG, Brunnthal, der SFC Energy Inc., Rockville, USA (SFC), der PBF Group B.V., Almelo, Niederlande, und deren Tochterunternehmen in Rumänien (PBF) sowie der Simark Controls Ltd., Calgary, Kanada. Die drei Gesellschaften in Kanada wurden zum Stichtag 30. Juni 2015 bzw. 1. Juli 2015 verschmolzen. Aufnehmende Gesellschaft war die Simark Controls Ltd.

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE

Forschung und Entwicklung

Die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von SFC waren in den ersten neun Monaten 2015 folgende:

Konsequente Qualitätsverbesserungen an den Serienprodukten wurden vorangetrieben.

Konzeption und Entwicklung neuer Energielösungen für den Verteidigungsbereich wurden vorgenommen.

Entwicklung und Aufbau einer vergrabbaren Energielösung im Rahmen eines Entwicklungsprojektes im Verteidigungsbereich.

Wiederaufnahme der Entwicklung und der Serienreifmachung der JENNY 1200 auf Basis der Beauftragung durch eine internationale Verteidigungsorganisation.

Evaluierung und Qualifizierung von Einzelkomponenten von leistungsgesteigerten Energieversorgungslösungen für stationäre Anwendungen und für den Fahrzeugbereich, um Kundenanforderungen besser erfüllen zu können.

Auslieferung der ersten Feldtestsysteme der neuen EFOY Pro 12000.

Untersuchungen zur Leistungssteigerung und zur weiteren Reduzierung der Stückkosten wurden durchgeführt, um bei erhöhter Leistungsdichte eine verringerte Degradation bei geringerem Materialeinsatz zu erzielen.

Die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von PBF waren folgende:

Die Entwicklung in den bestehenden Projekten wurde erfolgreich vorangetrieben und einige der Projekte wurden in Serie überführt.

Die Entwicklung der beiden Power Projekte die im letzten Jahr gestartet wurden (PSH120 und PZT1250) verlief plangemäß. Das Produkt PSH120 wurde bereits in Serie überführt.

Für ein 3,5 kW Laser Power Produkt sowie eine 8 kW Frontend Power Supply Lösung wurde die Entwicklung gestartet.

Folgende Produktverbesserungen und -neuentwicklungen wurden von PBF und SFC gemeinsam weitergeführt:

Qualifizierung, Optimierung und konsequente Weiterentwicklung verschiedener Energielösungen, insbesondere der EFOY ProEnergyBox sowie der EFOY ProCube, die den Kunden in Industrieanwendungen unter extremen Einsatzbedingungen unterschiedliche Applikationen erschließen und eine zuverlässige Energieversorgung darstellen.

Entwicklung und Serienüberführung der neuen Produktplattform EFOY GO!.

Ertragslage

In den ersten neun Monaten 2015 erzielte der SFC Konzern (im Folgenden "Konzern") einen Umsatz von T€ 36.332. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (T€ 37.326) entspricht dies einer Veränderung von minus 2,7 %.

SFC erzielte in den ersten neun Monaten 2015 einen Umsatz von T€ 7.924. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit T€ 7.573 erhöhte sich der Umsatz um 4,6 %. Im dritten Quartal 2015 lag der Umsatz von SFC mit T€ 2.952 69,5 % über dem Vorjahreswert von T€ 1.742.

PBF lag mit einem Umsatz von T€ 8.336 im Berichtszeitraum 2015 um 7,7 % unter dem Vorjahreswert von T€ 9.036. Im dritten Quartal 2015 erzielte PBF einen Umsatz von T€ 2.957 (Vorjahreszeitraum T€ 2.744).

Simark erreichte im Berichtszeitraum einen Umsatz von T€ 20.072 was einer Verminderung von 3,1 % entspricht. Im Vorjahreszeitraum waren T€ 20.717 zu verzeichnen. Im dritten Quartal 2015 erzielte Simark einen Umsatz von T€ 5.631 (Vorjahreszeitraum T€ 6.678).

Der Konzernumsatz lag im Berichtszeitraum mit T€ 36.332 am unteren Ende der Erwartungen.

Das EBIT verringerte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode von minus T€ 4.184 auf minus T€ 5.445 in den ersten drei Quartalen 2015. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass in den ersten drei Quartalen 2015 Sondereffekte in Höhe von T€ 2.035 resultierend aus der Akquisition von Simark sowie Personalmaßnahmen zu verzeichnen waren. Ohne die Sondereffekte für den Berichtszeitraum 2015 veränderte sich das bereinigte EBIT von minus T€ 2.449 im Vorjahreszeitraum auf minus T€ 3.410 in den ersten drei Quartalen 2015.

Im dritten Quartal 2015 verbesserte sich das EBIT von minus T€ 1.748 im Vorjahr auf minus T€ 1.514.

In den ersten neun Monaten 2015 war ein negatives EBITDA in Höhe von T€ 3.595 zu registrieren, nach minus T€ 2.145 im Vergleichszeitraum 2014. Das bereinigte EBITDA verschlechterte sich im Berichtszeitraum von minus T€ 1.265 auf minus T€ 2.384.

Für das dritte Quartal 2015 verbesserte sich das EBITDA auf minus T€ 889, während im Vorjahreszeitraum das EBITDA mit T€ 1.076 negativ war.

Die folgenden Ergebniseffekte, insbesondere aus dem Erwerb von Simark, werden im bereinigten Ergebnis nicht berücksichtigt:

Personalaufwand resultierend aus der vereinbarten bedingten Gegenleistung sowie aufgrund Verbleib Schlüsselpersonal (T€ 963)

Abschreibung und Aufwand resultierend aus der Kaufpreisallokation (T€ 824)

Abfindungszahlungen (T€ 248)

Die Überleitung auf das bereinigte EBIT und EBITDA und die Verteilung der Sondereffekte auf die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung stellt sich wie folgt dar:

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in T€

EBIT EBITDA
Ergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung -5.445 -3.595
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistung

Barkomponente Unternehmenszusammenschluss Simark, Personalaufwand 154 154
Abfindungszahlungen, Personalaufwand 93 93
Vertriebskosten

Barkomponente Unternehmenszusammenschluss Simark, Personalaufwand 583 583
Kaufpreisallokation, Abschreibung Kundenbeziehung 824 0
Bonus Verbleib Schlüsselpersonal, Personalaufwand 73 73
Abfindungszahlungen, Personalaufwand 75 75
Forschungs- und Entwicklungskosten

Abfindungszahlungen, Personalaufwand 61 61
Verwaltungskosten

Barkomponente Unternehmenszusammenschluss Simark, Personalaufwand 154 154
Abfindungszahlungen, Personalaufwand 19 19
Summe Sondereffekte 2.035 1.212
Bereinigtes Ergebnis -3.410 -2.384

Umsatz nach Segmenten

Die Umsatzsegmentierung für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 bzw. das dritte Quartal stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

UMSATZ NACH SEGMENTEN (UNGEPRÜFT)

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in T€

Quartal 1-3 3. Quartal
Segment 2015 2014 Veränd. in % 2015 2014 Veränd. in %
Öl & Gas 20.072 20.722 -3,1 % 5.631 6.678 -15,7 %
Sicherheit & Industrie 13.261 13.412 -1,1 % 5.233 3.686 42,0 %
Freizeit 2.999 3.192 -6,0 % 676 800 -15,5 %
Gesamt 36.332 37.326 -2,7% 11.540 11.164 3,4 %

Das Segment Öl & Gas umfasst in 2015 ausschließlich die Umsätze, die durch Simark erzielt wurden. Simark führt seine Transaktionen primär in CAD durch. Hierbei wurde in den ersten drei Quartalen 2015 ein Umsatz von CAD 28,2 Mio. bzw. € 20,1 Mio. erzielt. Der Umsatz wurde dabei ausschließlich mit dem Vertrieb und der Integration von Produkten für den Öl & Gas-Markt in Nordamerika erzielt. Trotz der anhaltenden Schwäche der Rohölpreise schaffte es Simark sich mit seinem Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau zu halten.

Im Markt für Sicherheit & Industrie blieb die Anzahl der veräußerten Brennstoffzellen mit 539 um 10,0 % hinter dem Vorjahreszeitraum mit 599 zurück. Gleichwohl erhöhte sich der Umsatz für SFC von T€ 4.376 um 12,5 % auf T€ 4.925. Ursächlich hierfür waren die enthaltenen Umsätze mit Kunden aus dem Teilbereich Verteidigung, die mit T€ 2.037 um 93,1% über dem Vorjahresniveau (T€ 1.055) lagen. Die Auslieferung von 82 EMILY Brennstoffzellen an die deutsche Bundeswehr im 3. Quartal 2015 hat mit einem Umsatz von T€ 1.272 wesentlich dazu beigetragen.

PBF erzielte ausnahmslos Umsätze im Segment Sicherheit & Industrie. In den ersten neun Monaten 2015 beliefen sich diese Umsätze auf T€ 8.336 (Vorjahr: T€ 9.036). Der Rückgang bei PBF ist auf eine langsamere Anlaufzeit von neuen Kundenprodukten sowie auf das bereits im ersten Halbjahr 2015 gemeldete Working Capital Management bei Kunden zurückzuführen.

Im Freizeitmarkt war ein Rückgang von T€ 193 (minus 6,0 %) zu verzeichnen. Die Anzahl der veräußerten Brennstoffzellen verringerte sich dabei von 1.129 auf 1.045. Ursächlich hierfür waren Rückgänge im französischen, australischen und deutschen Markt.

Umsatz nach Regionen

Der Umsatz nach Regionen hat sich wie folgt entwickelt:

UMSATZ NACH REGIONEN (UNGEPRÜFT)

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in T€

Quartal 1-3 3. Quartal

2015 2014 Veränd. in % 2015 2014 Veränd. in %
Nordamerika 20.396 21.694 -6,0 % 5.722 6.817 -16,1 %
Europa und Rest der Welt 15.936 15.632 1,9 % 5.818 4.347 33,8 %
Gesamt 36.332 37.326 -2,7% 11.540 11.164 3,4 %

Der Rückgang in Nordamerika ist durch die rückläufigen Umsätze von Simark und SFC in dieser Region bedingt.

Für SFC war ein Anstieg von 14,6 % in der Region Europa und Rest der Welt zu verzeichnen. Für PBF, nahezu ausschließlich in Europa und Rest der Welt vertreten, betrug der Rückgang 7,6 %.

Bruttoergebnis vom Umsatz

Insgesamt wurde in den ersten drei Quartalen 2015 ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von T€ 10.126 oder 27,9 % erzielt. Im Vorjahr waren T€ 10.834 oder 29,0 % zu verzeichnen.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz im dritten Quartal betrug T€ 3.564 oder 30,9 %, während im Vorjahreszeitraum T€ 3.162 oder 28,3 % erzielt wurden.

Die Marge ist jeweils abhängig von der Zusammensetzung des Umsatzes bezogen auf die einzelnen Segmente; daneben kann es in den einzelnen Segmenten zu Schwankungen auf Grund von Kostenskalierung und Rabattgewährung kommen.

Für die einzelnen Segmente stellt sich das Bruttoergebnis vom Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ (UNGEPRÜFT)

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in T€

Quartal 1-3 3. Quartal
Segment 2015 2014 Veränd. in % 2015 2014 Veränd. in %
Öl & Gas 4.494 5.153 -12,8 % 1.202 1.726 -30,4 %
Sicherheit & Industrie 4.873 4.787 1,8 % 2.160 1.242 73,9 %
Freizeit 759 894 -15,1 % 202 194 4,1 %
Gesamt 10.126 10.834 -6,5 % 3.564 3.162 12,7 %

Im Segment Öl & Gas betrug das Bruttoergebnis vom Umsatz T€ 4.494 oder 22,4 %.

Das Segment Sicherheit & Industrie erzielte ein Bruttoergebnis vom Umsatz von T€ 4.873 und lag damit über dem Vorjahreswert von T€ 4.787. Die Bruttomarge konnte um einen Prozentpunkt von 35,7 % auf 36,7 % gesteigert werden.

Im Segment Freizeit betrug die Bruttomarge 25,3 % (Vorjahr: 28,0 %). Ursächlich hierfür waren die niedrigeren Umsätze bei gleichbleibender Gemeinkostenstruktur.

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten erhöhten sich um 10,7 % von T€ 7.788 auf T€ 8.618. Dies war im Wesentlichen auf Währungseffekte sowie auf den erwähnten Sondereffekt Abfindungszahlungen zurückzuführen.

Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass bei den Vertriebskosten gemäß obiger Übersicht Sondereffekte in Höhe von insgesamt T€ 1.555 (Vorjahr T€ 1.386) enthalten sind.

Insgesamt erhöhten sich die Vertriebskosten im Verhältnis zum Umsatz auf 23,7 %, während im Vorjahreszeitraum 20,9 % zu verzeichnen waren.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die Forschungs- und Entwicklungskosten verringerten sich in den ersten drei Quartalen 2015 von T€ 3.544 auf T€ 2.976. Im Verhältnis zum Umsatz verringerten sich die F&E-Kosten bedingt durch die geringeren prozentualen F&E-Aufwendungen bei SFC auf 8,2 % (Vorjahr: 9,5 %).

Für SFC war in diesem Bereich eine Verminderung von T€ 1.312 (17,3 % des SFC-Umsatzes) auf T€ 749 (9,5 % des SFC-Umsatzes) zu verzeichnen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten für PBF erhöhten sich auf T€ 2.108 (Vorjahr: T€ 1.939) oder 25,3 % des PBF-Umsatzes (Vorjahr: 21,5 %).

In den ersten drei Quartalen 2015 wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von T€ 590 (Vorjahr: T€ 211) aktiviert. Dabei ist zu beachten, dass die im Rahmen von JDAs angefallenen Entwicklungskosten unter den Herstellkosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen ausgewiesen und Zuschüsse von öffentlich geförderten Entwicklungsprojekten mit den Entwicklungskosten verrechnet werden. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten im Berichtszeitraum 2015 beliefen sich unter Berücksichtigung dieser beiden Effekte sowie der aktivierten Entwicklungskosten auf T€ 4.265, dies entspricht einer Erhöhung von 2,1 % gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 4.178.

Allgemeine Verwaltungskosten

Die Allgemeinen Verwaltungskosten stiegen in den ersten drei Quartalen 2015 auf T€ 3.907 (Vorjahr: T€ 3.789).

Hierbei ist zu berücksichtigen, dass eine Barkomponente aus dem Unternehmenszusammenschluss Simark mit T€ 154 (Vorjahr T€ 146] im Personalaufwand bei den Verwaltungskosten enthalten ist.

Insgesamt beliefen sich die Allgemeinen Verwaltungskosten im Verhältnis zum Umsatz auf 10,8 %, während im Vorjahreszeitraum 10,2 % zu verzeichnen waren.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 106 beinhalten als größte Position Erträge aus Kursdifferenzen mit T€ 81 (Vorjahr T€ 111).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 176 beinhalten nahezu ausschließlich Aufwendungen aus Kursdifferenzen. Im Vorjahr war ebenfalls als größte Position Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von T€ 52 ausgewiesen.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das EBIT des Konzerns veränderte sich im Berichtszeitraum 2015 von minus T€ 4.184 auf minus T€ 5.445. Das EBIT in Relation zum Umsatz von minus 11,2 % auf minus 15,0 %.

Das um die eingangs erwähnten Sondereffekte bereinigte EBIT reduzierte sich im Berichtszeitraum auf minus T€ 3.410 (Vorjahr: minus T€ 2.449] oder minus 9,4 % vom Umsatz.

Das EBIT im dritten Quartal 2015 verbesserte sich auf minus T€ 1.514 nach minus T€ 1.748 im dritten Quartal 2014.

Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

Das EBITDA verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr von minus T€ 2.145 auf minus T€ 3.595. Das EBITDA in Relation zum Umsatz veränderte sich von minus 5,7 % auf minus 9,9 %.

Das um die oben erwähnten Sondereffekte bereinigte EBITDA reduzierte sich im Berichtszeitraum auf minus T€ 2.384 (Vorjahr: minus T€ 1.265] oder minus 6,6 % vom Umsatz.

Das EBITDA im dritten Quartal 2015 verbesserte sich auf minus T€ 889 nach minus T€ 1.076 im dritten Quartal 2014.

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnliche Erträge sanken hauptsächlich durch den niedrigeren Zahlungsmittelbestand und das gesunkene Zinsniveau von T€ 12 auf T€ 3.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen T€ 235 (Vorjahr: T€ 227) und beinhalten zum überwiegenden Teil Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Ergebnis nach Steuern

Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich von minus T€ 4.523 im Vorjahreszeitraum auf ein Ergebnis von minus T€ 5.514.

Insgesamt verminderte sich das Ergebnis nach Steuern im Verhältnis zum Umsatz auf minus 15,2 %, während im Vorjahreszeitraum minus 12,1 % zu verzeichnen waren.

Im dritten Quartal betrug das Ergebnis nach Steuern minus T€ 1.515, nach T€ 1.838 im Vorjahreszeitraum.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS (verwässert) war negativ mit € 0,64 (Vorjahr: minus € 0,56). Im dritten Quartal 2015 verbesserte sich das Ergebnis je Aktie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von minus € 0,23 auf minus € 0,18.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Im Berichtszeitraum 2015 waren Auftragseingänge in Höhe von T€ 36.020 zu verzeichnen. Im Vorjahreszeitraum belief sich dieser Wert auf T€ 34.252.

Der Auftragsbestand zum 30. September 2015 verringerte sich auf T€ 10.315 (Vorjahr: T€ 14.562).

Davon entfielen auf die Segmente Sicherheit & Industrie T€ 7.962 (Vorjahr: T€ 7.260), Öl & Gas T€ 2.313 (Vorjahr: T€ 7.255) und auf Freizeit T€ 40 (Vorjahr: T€ 47).

Finanzlage

Investitionen

In den ersten neun Monaten 2015 wurden T€ 590 (Vorjahr: T€ 211) für die Weiterentwicklung der Produkte von SFC und PBF aktiviert. Darüber hinaus wurden insbesondere Investitionen für Software mit T€ 48 sowie Betriebsausstattung mit T€ 204 vorgenommen. Insgesamt beliefen sich die Investitionen im Berichtszeitraum auf T€ 842 (Vorjahr: T€ 489).

Liquidität

In den ersten drei Quartalen 2015 verringerte sich der Mittelabfluss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von T€ 4.363 auf T€ 3.044.

Die frei verfügbaren Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente per Ende September 2015 beliefen sich auf T€ 3.082 und lagen geringfügig über dem Stand Ende September 2014 mit T€ 2.786. Der positive Einfluss der im vierten Kalendervierteljahr 2014 getätigten Kapitalerhöhung wurde durch den negativen Einfluss des Ergebnisses 2015 annähernd kompensiert.

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Im Berichtszeitraum 2015 war im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum ein geringerer Mittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit mit T€ 2.241 zu verzeichnen (Vorjahr: Mittelabfluss T€ 3.634). Die Ursache hierfür war die Verbesserung des Working Capitals. Ebenso wie im Vorjahr war wiederum ein Mittelabfluss für die Zahlung einer Barkomponente aus dem Erwerb von Simark mit T€ 1.185 zu verzeichnen, die im Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit gezeigt wird. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst.

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Im Rahmen der Investitionstätigkeit flossen im Berichtszeitraum Mittel in Höhe von T€ 977 (Vorjahr: T€ 477] ab.

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Ausgewiesen sind die Veränderung der Bankverbindlichkeiten von PBF und Simark, insbesondere wegen der planmäßigen Tilgung des Darlehens von Simark und der weiteren Inanspruchnahme der Kreditlinien (T€ 866), sowie die gezahlten Zinsen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage und die Bilanzrelationen haben sich in den ersten drei Quartalen 2015 wie folgt verändert.

Die Bilanzsumme hat sich zum 30. September 2015 mit T€ 38.977 gegenüber dem 31. Dezember 2014 (T€ 47.256) um 17,5 % vermindert.

Die Eigenkapitalquote verminderte sich aufgrund des Ergebnisses von 58,4 % auf 55,6 %.

Die Höhe der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Forderungen aus Percentage-of-Completion hat sich um T€ 4.063 oder 19,9 % vermindert.

Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert von Simark in Höhe von T€ 6.942 (T€ 7.411) sowie PBF in Höhe von T€ 4.672 (T€ 4.672), andere immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Simark in Höhe von T€ 1.628 (T€ 2.560) und PBF in Höhe von T€ 1.178 (T€ 1.464) sowie aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von T€ 1.442 (T€ 1.140). Die Reduzierung der anderen immateriellen Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Simark und PBF ist auf die planmäßige Abschreibung der Kundenbeziehungen und der Technologie zurückzuführen. Bei den aktivierten Entwicklungskosten wurden in den ersten neun Monaten 2015 T€ 590 aktiviert und T€ 287 abgeschrieben.

Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich von T€ 19.714 auf T€ 18.151. Der Anteil des langfristigen Vermögens an der Bilanzsumme stieg aufgrund der prozentual stärker verringerten Bilanzsumme von 41,7 % auf 46,6 %.

Die Schulden haben sich von T€ 19.667 auf T€ 17.297 verringert. Wesentliche Positionen waren hierbei die Bezahlung der bedingten Gegenleistung aus der Akquisition Simark mit T€ 1.204.

Insgesamt belief sich der Anteil der Schulden an der Bilanzsumme auf 44,4 % (31. Dezember 2014: 41,6 %).

Durch das negative Ergebnis nach Steuern verminderte sich das Eigenkapital zum 30. September 2015 auf T€ 21.681 im Vergleich zum 31. Dezember 2014 (T€ 27.589). Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage waren unverändert.

Mitarbeiter

Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum 30. September 2015 stellt sich wie folgt dar:


MITARBEITER

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30.9.2015 30.9.2014 Veränderung
Vorstand 3 3 0
Forschung und Entwicklung 49 54 -5
Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement 92 95 -3
Vertrieb & Marketing 69 69 0
Verwaltung 24 25 -1
Festangestellte Mitarbeiter 237 246 -9

Der Konzern hat zum 30. September 2015 insgesamt 7 (Vorjahr: 7) Werkstudenten, Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. Von den festangestellten Mitarbeitern entfielen 73 (Vorjahr: 73) auf SFC, 97 (Vorjahr: 97) auf PBFund 67 (Vorjahr: 76) auf Simark.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Chancen für den Konzern haben sich nach unserer Einschätzung gegenüber dem Jahresbericht 2014 nicht verändert.

Zum Zwecke des systematischen und organisatorischen Umgangs mit Risiken hat der Vorstand ein umfassendes Risiko-Managementsystem implementiert. Dafür sind geeignete Instrumente zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Ableitung von Maßnahmen definiert und werden systematisch umgesetzt und weiterentwickelt.

Die sonstigen wesentlichen Risiken für den Konzern haben sich nach unserer Einschätzung gegenüber dem Jahresbericht 2014 und dem Halbjahresbericht 2015 mit Ausnahme der nachfolgend angeführten Risiken nicht verändert.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass SFC seinen Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Maß nachkommen kann. Diesem Risiko wurde durch die Kapitalerhöhung im Mai 2007 und im November 2014 begegnet. Die Liquiditätsreserven sind jedoch aufgrund des Mittelabflusses im Neunmonatszeitraum 2015 im Vergleich zum Jahresende 2014 gesunken.

Durch den Erwerb von Simark sowie das Geschäftsergebnis der letzten Jahre hat sich der Finanzmittelbestand erheblich verringert. Demzufolge besteht durch die Akquisition ein höheres Liquiditätsrisiko, insbesondere da ein Teil des Kaufpreises in der Simark-Gruppe fremdfinanziert wurde und dort die entsprechenden Kreditvereinbarungen einzuhalten sind, um dem Risiko einer vorzeitigen Kreditfälligstellung oder einer Erhöhung des Fremdkapitalzinssatzes entgegen zu wirken.

In Letzter Instanz Liegt die Verantwortung für das Liquiditätsrisikomanagement beim Vorstand, der ein angemessenes Konzept zur Steuerung der kurz-, mittel- und langfristigen Finanzierungs- und Liquiditätsanforderungen aufgebaut hat. SFC steuert Liquiditätsrisiken durch das Halten von Rücklagen sowie durch ständiges Überwachen der prognostizierten und tatsächlichen Zahlungsströme und der Abstimmung der Fälligkeitsprofile von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.

PROGNOSEBERICHT

Aufgrund der anhaltend schwierigen Makro-Bedingungen im Öl & Gas Markt erwarten wir im Gesamtjahr 2015 10 bis 15 % unter dem Rekordumsatz von 2014 in diesem Segment zu bleiben. Im Verteidigungsbereich verschiebt sich ein für das laufende Quartal erwartetes Großprojekt in das erste Halbjahr 2016. Die geplanten Umsätze werden damit in 2015 nicht mehr realisiert und können nicht länger andere Märkte kompensieren. Aufgrund dieser Entwicklungen erwarten wir für das Gesamtjahr einen Umsatz von ca. € 48-50 Mio. und eine Profitabilität unterhalb des Niveaus von 2014.

NACHTRAGSBERICHT

Wesentliche den Geschäftsverlauf beeinflussende Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt.


Brunnthal, den 9. November 2015

Der Vorstand

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Dr. Peter Podesser Steffen Schneider Hans Pol
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

ZWISCHENBERICHT NACH INTERNATIONAL FINANCIAL
REPORTING STANDARDS ZUM 30. SEPTEMBER 2015

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
VOM 1. JANUAR 2015 BIS 30. SEPTEMBER 2015

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In €

9 Monate 2015 9 Monate 2014 3. Quartal 2015 3. Quartal 2014

1.1.-30.9. 1.1.-30.9 1.7.-30.9. 1.7.-30.9.
Umsatzerlöse 36.331.754 37.325.845 11.540.219 11.163.606
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -26.205.380 -26.492.122 -7.976.651 -8.001.506
Bruttoergebnis vom Umsatz 10.126.374 10.833.723 3.563.569 3.162.100
Vertriebskosten -8.618.465 -7.788.364 -2.701.886 -2.659.029
Forschungs- und Entwicklungskosten -2.976.333 -3.544.006 -1.000.342 -1.022.453
Allgemeine Verwaltungskosten -3.906.721 -3.789.258 -1.238.237 -1.270.696
Sonstige betriebliche Erträge 1 05.601 175.690 6.653 57.607
Sonstige betriebliche Aufwendungen -175.678 -71.310 -144.030 -15.286
Betriebsergebnis -5.445.222 -4.183.525 -1.514.273 -1.747.757
Zinsen und ähnliche Erträge 3.408 11.736 269 2.871
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -235.486 -226.835 -73.149 -78.308
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.677.300 -4.398.624 -1.587.153 -1.823.193
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 163.330 - 123.922 72.481 -15.175
Konzernperiodenergebnis -5.513.970 -4.522.547 -1.514.672 -1.838.369
ERGEBNIS JE AKTIE



unverwässert -0,64 -0,56 -0,18 -0,23
verwässert -0,64 -0,56 -0,18 -0,23

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG
VOM 1. JANUAR 2015 BIS 30. SEPTEMBER 2015

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In €

9 Monate 2015 9 Monate 2014 3. Quartal 2015 3. Quartal 2014

1.1.-30.9. 1.1.-30.9 1.7.-30.9. 1.7.-30.9.
Konzernperiodenergebnis -5.513.970 -4.522.547 -1.514.672 -1.838.369
Sonstiges Ergebnis, das zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert wird:



Unterschiede aus der Umrechnung ausländischer Tochtergesellschaften -394.282 356.556 -568.559 328.156
Summe sonstiges Ergebnis -394.282 356.556 -568.559 328.156
Konzern-Gesamtergebnis der Periode -5.908.252 -4.165.991 -2.083.231 -1.510.213

Die Beträge sind vollständig den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen.

Es ergeben sich keine latenten Steuereffekte auf die im Eigenkapital direkt erfassten Wertänderungen.

KONZERN-BILANZ
ZUM 30. SEPTEMBER 2015

Aktiva

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in €

30.9.2015 31.12.2014
Kurzfristige Vermögenswerte 20.826.150 27.541.581
Vorräte 7.852.870 7.653.349
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.360.229 11.546.354
Forderungen aus Percentage-of-Completion 142.553 1.219.263
Forderungen aus Ertragsteuern 347.933 3.711
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen 605.601 711.486
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.081.965 6.122.418
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 435.000 285.000
Langfristige Vermögenswerte 18.151.229 19.714.352
Immaterielle Vermögenswerte 16.375.261 17.813.125
Sachanlagen 1.449.619 1.601.049
Aktive latente Steuern 326.349 300.178
Aktiva 38.977.379 47.255.933

Passiva

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in €

30.9.2015 31.12.2014
Kurzfristige Schulden 12.143.644 13.371.035
Steuerrückstellungen 56.289 60.505
Sonstige Rückstellungen 634.294 625.698
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.754.633 2.013.013
Verbindlichkeiten aus Anzahlungen 4.488 3.220
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.207.574 6.871.734
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 46.141 49.259
Verbindlichkeiten aus Percentage-of-Completion 297.380 57.853
Sonstige Verbindlichkeiten 3.142.844 3.536.483
Ertragsteuerverbindlichkeiten 0 153.270
Langfristige Schulden 5.153.054 6.295.965
Sonstige Rückstellungen 1.531.889 1.736.567
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.376.621 3.045.313
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 80.963 86.433
Sonstige Verbindlichkeiten 114.414 118.428
Passive latente Steuern 1.049.167 1.309.225
Eigenkapital 21.680.681 27.588.933
Gezeichnetes Kapital 8.611.204 8.611.204
Kapitalrücklage 71.954.950 71.954.950
Sonstige ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderung -682.530 -288.248
Konzernbilanzverlust -58.202.943 -52.688.973
Passiva 38.977.379 47.255.933

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
VOM 1. JANUAR 2015 BIS 30. SEPTEMBER 2015

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in €

1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Ergebnis vor Steuern -5.677.300 -4.398.624
+ Zinsergebnis 232.078 215.099
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 1.849.862 2.038.656
+ Aufwand aus SAR Plan 97.448 118.515
+/- Änderung von Wertberichtigungen 99.246 -23.609
-/+ Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen -11.491 6.699
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 128.131 -91.487
Operativer Cashflow vor Working-Capital-Veränderungen -3.282.027 -2.134.751
- Veränderung der kurz- und langfristigen Rückstellungen -248.833 -164.091
+/- Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.773.202 -440.206
- Veränderung der Vorräte -281.312 -590.204
+/- Veränderung sonstiger Forderungen und Vermögenswerte 1.1 67.328 -136.652
-/+ Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.510.154 1.553.853
- Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten1 -316.503 -1.399.563
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragsteuern -1.698.298 -3.311.614
- Ertragsteuerzahlungen -542.609 -322.164
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit -2.240.906 -3.633.779
Cashflow aus der Investitionstätigkeit

- Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten -589.676 -211.324
- Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte -48.346 -109.913
- Investitionen in Sachanlagen -204.090 -168.249
- Auszahlungen aus von Kaufpreisanteilen nicht im Geschäftsjahr erworbener Gesellschaften1 0 0
+ Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge 3.738 11.583
- Auszahlungen aus dem Erwerb von Bankguthaben mit Verfügungsbeschränkung -150.000 0
+ Verkauf von Anlagevermögen 11.500 1.199
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -976.873 -476.705
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

+ Aufnahme von Finanzschulden 0 876.899
- Tilgung von Finanzschulden -509.269 -965.254
+ Erhöhung der Kontokorrentverbindlichkeiten 865.600 0
- Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen -182.560 -164.312
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 173.771 -252.667
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -3.044.009 -4.363.150
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 3.557 6.968
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode 6.122.418 7.142.536
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode 3.081.965 2.786.354
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten -3.044.009 -4.363.150

1 Vorjahreswerte angepasst. Weitere Erläuterungen unter "Grundlagen der Rechnungslegung".

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG
VOM 1. JANUAR 2015 BIS 30. SEPTEMBER 2015

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in €

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonstige ergebnisneutrale
Eigenkapitalveränderung
Konzernbilanzergebnis Summe
Stand 1.1.2014 8.020.045 69.569.925 -664.303 -47.862.710 29.062.957
Konzern-Gesamtergebnis der Periode




Konzernperiodenergebnis 1.1.-30.9.2014


-4.522.547 -4.522.547
Erfolgsneutrales Periodenergebnis aus Währungsumrechnung

356.556
356.556
Stand 30.9.2014 8.020.045 69.569.925 -307.747 -52.385.256 24.896.966
Konzern-Gesamtergebnis der Periode




Konzernperiodenergebnis 1.10.-31.12.2014


-303.717 -303.717
Erfolgsneutrales Periodenergebnis aus Währungsumrechnung

19.500
19.500
Kapitalerhöhung




Ausgabe von Aktien (genehmigtes Kapital) 591.159 2.672.039

3.263.198
Abzüglich Kosten der Kapitalerhöhung
-287.014

-287.014
Stand 31.12.2014 8.611.204 71.954.950 -288.248 -52.688.973 27.588.933
Konzern-Gesamtergebnis der Periode




Konzernperiodenergebnis 1.1.-30.9.2015


-5.513.970 -5.513.970
Erfolgsneutrales Periodenergebnis aus Währungsumrechnung

-394.282
-394.282
Stand 30.9.2015 8.611.204 71.954.950 -682.530 -58.202.943 21.680.681

ERLÄUTERUNGEN ZUM ZWISCHENBERICHT DER SFC ENERGY AG

Informationen zum Unternehmen

Die SFC Energy AG (die "Gesellschaft" oder "SFC") ist eine in Deutschland ansässige Aktiengesellschaft. Der Sitz der Gesellschaft ist Eugen-Sänger-Ring 7, 85649 Brunnthal. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 144296 eingetragen. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (der Konzern) sind die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Energieversorgungssystemen und deren Komponenten für netzunabhängige und netzgebundene Geräte, unter anderem auf Basis der Brennstoffzellentechnologie, die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen sowie alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte.

Die Gesellschaft ist im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/Main gelistet (WKN 756857, ISIN: DE0007568578).

Grundlagen der Rechnungslegung

Dieser Zwischenbericht wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze der Gesellschaft, die dem Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr zugrunde lagen, wurden auch für den Zwischenabschluss berücksichtigt.

Anpassungen der Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraums (1. Januar bis 30. September 2014) waren betreffend der Darstellung einzelner Positionen der Kapitalflussrechnung erforderlich, da Zahlungen aus der Deferred Payment Verpflichtung nicht mehr innerhalb des Cashflows aus der Investitionstätigkeit sondern im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragsteuern ausgewiesen werden.

Die Erstellung des Zwischenberichts der SFC Energy AG für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September 2015 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" als verkürzter Abschluss. Der verkürzte Abschluss enthält nicht alle für den Abschluss eines Geschäftsjahres vorgeschriebene Informationen und sollte in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 gelesen werden.

Zusätzlich zu den am 31. Dezember 2014 berücksichtigten Standards und Interpretationen werden die folgenden Standards erstmalig angewandt, welche keine Auswirkung auf den Konzernabschluss hatten:

Änderungen an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" (2013)

IFRIC 21 "Abgaben" (2013)

Jährliche Verbesserungen der International Financial Reporting Standards 2012
(Annual Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle)

Jährlichen Verbesserungen der International Financial Reporting Standards 2013
(Annual Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle)

Der Konzern hat keine weiteren neuen oder geänderten Standards und Interpretationen vorzeitig angewandt, deren Anwendung trotz der Veröffentlichung noch nicht verpflichtend ist.

Der Zwischenbericht ist in Euro (€) dargestellt. Die Angaben in diesem Zwischenbericht erfolgen, soweit nicht anders vermerkt, gerundet auf volle Euro (€). Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Der Zwischenabschluss wurde vom Abschlussprüfer weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Forderungen und Verbindlichkeiten aus Percentage-of-Completion

Sofern die angefallenen Kosten der im Quartalsabschluss noch nicht abgeschlossenen Aufträge einschließlich Ergebnisbeiträge, die bereits in Rechnung gestellten Beträge (erfolgte Teilabrechnungen) übersteigen, wird der sich daraus ergebende Saldo als Forderungen aus Percentage-of-Completion ausgewiesen. Umgekehrt werden die Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo als Verbindlichkeiten aus Percentage-of-Completion ausgewiesen. In den ersten neun Monaten 2015 wurden Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von € 142.553 (31. Dezember 2014: € 1.219.263) und Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von € 297.380 (31. Dezember 2014: € 57.853) ausgewiesen.

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte und Forderungen

Zum Stichtag weist die Gesellschaft sonstige kurzfristige Vermögenswerte und Forderungen von € 605.601 aus (31. Dezember 2014: € 711.486). Die Verringerung resultiert im Wesentlichen aus einer Verringerung der geleisteten Anzahlungen auf € 51.565 (31. Dezember 2014: € 121.741) sowie einer Verringerung der Forderungen, welche im Zusammenhang mit der Barkomponente im Rahmen des Erwerbs der Simark stehen, auf € 50.943 (31. Dezember 2014: € 217.542). Demgegenüber standen Erhöhungen der Umsatzsteuerforderungen auf € 68.972 (31. Dezember 2014: € 0) und der Forderungen aus gewährten Zuschüssen auf € 92.000 (31. Dezember 2014: € 45.400).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten umfassen die passivierte Schuld aus dem Stock Appreciation Rights Plan (SAR Plan) für die Vorstände Herrn Dr. Podesser, Herrn Pol und Herrn Schneider. Für Einzelheiten zu dieser Vereinbarung siehe die nachfolgende Erläuterung zu "Stock Appreciation Rights Plan".

Long Term Incentive Plan

In 2015 wurden keine weiteren Tranchen im Rahmen des LTIP gewährt. Die während der Laufzeit des LTIP gewährten Phantom Shares wurden als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der aufgrund des LTIP zu passivierenden Schuld wurde für alle Teiltranchen auf Basis eines Monte-Carlo Modells ermittelt. Zum 30. September 2015 wurde eine Schuld in Höhe von € 0 (davon € 0 langfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert (31. Dezember 2014: € 0; davon € 0 langfristig). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September beträgt € 0 (Vorjahreszeitraum € 0).

Der Bewertung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt:

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Bewertungszeitpunkt 30.9.2015
Restlaufzeit (in Jahren) 0,25
Erwartete Volatilität 31,86 %
Risikoloser Zinssatz -0,29 %
Aktienkurs zum Bewertungszeitpunkt € 4,98

Stock Appreciation Rights Plan

Im Zuge der neuen Vorstandsverträge wurden zwischen der Gesellschaft und den drei Vorständen Herrn Dr. Podesser (Tranche PP1), Herrn Pol (Tranche HP1) sowie Herrn Schneider (Tranche StS1) ein Vertrag zum Abschluss eines Stock Appreciation Rights Plans (SAR Plan) geschlossen. Ziel des Plans ist es eine vorrangig an den Interessen der Aktionäre ausgerichtete Geschäftspolitik, welche die langfristige Wertsteigerung der Beteiligung der Aktionäre fördert, zu unterstützen. Im Geschäftsjahr 2015 wurden im Rahmen der Verlängerung des Vorstandsvertrags mit Herrn Pol weitere SAR gewährt (Tranche HP2).

Der Plan sieht eine variable Vergütung in Form von sogenannten Stock Appreciation Rights (SAR) vor. Ein SAR gewährt dem Inhaber das Recht auf eine wertgleiche Barzahlung in Höhe des gültigen Aktienkurses bei Ausübung abzüglich des Ausübungspreises. Die SAR können nach Ablauf der jeweiligen Wartefrist in einem Zeitraum von einem Jahr unter der Bedingung des Erreichens der Erfolgsziele und unter Beachtung der sogenannten Blackout-Perioden ausgeübt werden. Die Anzahl der ausübbaren SAR hängt dabei wesentlich vom durchschnittlichen Aktienkurs der SFC über einen Zeitraum von 30 Handelstagen vor Ablauf der jeweiligen Wartefrist ab (Referenzkurs). Die Anzahl der zum jeweiligen Stichtag verfallenden SAR der im Geschäftsjahr 2015 gewährten SAR stellt sich wie folgt dar:

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Referenzkurs in € Tranche HP2 zum 1.7.2016 verfallende SAR Tranche HP2 zum 1.7.2017 verfallende SAR Tranche HP2 zum 1.7.2018 verfallende SAR
< 5,00 60.000 60.000 60.000
5,00 - 5,99 55.000 55.000 55.000
6,00 - 6,99 50.000 50.000 50.000
7,00 - 7,99 45.000 45.000 45.000
8,00 - 8,99 40.000 40.000 40.000
9,00 - 9,99 35.000 35.000 35.000
10,00 - 10,99 30.000 30.000 30.000
11,00 - 11,99 25.000 25.000 25.000
12,00 - 13,99 20.000 20.000 20.000
14,00 - 15,99 15.000 15.000 15.000
ab 16,00 0 0 0

Im Zuge der Erfolgsziele muss der durchschnittliche Börsenkurs der Gesellschaft 30 Handelstage vor dem Ablauf der jeweiligen Wartefrist den durchschnittlichen Börsenkurs 30 Handelstage vor Ausgabe der SAR übersteigen. Des Weiteren muss sich der Aktienkurs zum Ablauf der jeweiligen Wartezeit besser entwickelt haben als der ÖkoDAX der Frankfurter Wertpapierbörse.

Die Gewährung der SAR wurde nach IFRS 2.30 als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der SAR wird an jedem Bilanzstichtag unter Anwendung eines Monte-Carlo Modells und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die SAR gewährt wurden, neu bewertet.

Die SAR haben sich im Jahr 2015 wie folgt entwickelt:

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Tranche
PP1
Tranche
HP1
Tranche
StS1
Tranche
HP2
Anzahl Stock Appreciation Rights 360.000 90.000 180.000 180.000
Maximale Laufzeit (in Jahren) 7,00 7,00 7,00 7,00
Zu Beginn der Berichtsperiode 2015 ausstehende SAR (1.1.2015) 360.000 7.500 180.000 0
In der Berichtsperiode 2015 gewährte SAR 0 0 0 180.000
In der Berichtsperiode 2015 verwirkte SAR 120.000 0 60.000 0
In der Berichtsperiode 2015 ausgeübte SAR 0 0 0 0
In der Berichtsperiode 2015 verfallene SAR 0 0 0 0
Am Ende der Berichtsperiode 2015 ausstehende SAR (30.9.2015) 240.000 7.500 120.000 180.000
Am Ende der Berichtsperiode 2015 ausübbare SAR (30.9.2015) 0 0 0 0

Im Rahmen der Bewertung zum 30.9.2015 wurden folgende Parameter berücksichtigt:

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Bewertungszeitpunkt 30.9.2015 30.9.2015 30.9.2015 30.9.2015
Restlaufzeit (in Jahren) 5,50 5,25 5,75 6,50
Volatilität 35,54 % 35,58 % 35,43 % 37,27 %
Risikoloser Zinssatz 0,07 % 0,05 % 0,11 % 0,19 %
Erwartete Dividendenrendite 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 %
Ausübungspreis 1,00 € 1,00 € 1,00 € 1,00 €
Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt 4,98 € 4,98 € 4,98 € 4,98 €

Als Laufzeit wurde der Zeitraum vom Bewertungsstichtag bis zum Vertragsende der jeweiligen Vereinbarung herangezogen. Der Aktienkurs wurde über Bloomberg aus dem Schlusskurs des XETRA-Handels zum 30.9.2015 ermittelt. Die Volatilität wurde als laufzeitadäquate historische Volatilität der SFC Aktie über die jeweilige Restlaufzeit ermittelt. Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischer Volatilität auf künftige Trends geschlossen werden kann, so dass die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Die erwartete Dividendenrendite beruht auf Markteinschätzungen für die Höhe der erwarteten Dividende der SFC Aktie in den Jahren 2015 und 2016.

Zum 30. September 2015 wurde im Rahmen des SAR Plans eine Schuld in Höhe von € 215.876 (davon € 114.414 langfristig, € 101.462 kurzfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert (31. Dezember 2014: € 118.428; davon € 118.428 langfristig). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September beträgt € 97.448 (Vorjahreszeitraum € 118.515).

Transaktionsbonus

Im dritten Quartal 2015 wurde ausgewählten Vorständen des Unternehmens ein sogenannter Transaktionsbonus gewährt. Dieser Transaktionsbonus verbrieft im Falle eines erfolgreichen öffentlichen Übernahmeangebots für die SFC Aktien eine Barzahlung in Abhängigkeit der Höhe des jeweiligen Übernahmeangebots.

Die Gewährung des Transaktionsbonuses wurde nach IFRS 2.30 als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert wird an jedem Bilanzstichtag unter Anwendung eines Monte-Carlo Modells und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen der Bonus gewährt wurde, neu bewertet.

Im Rahmen der Bewertung zum 30.9.2015 wurden folgende Parameter berücksichtigt:

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Bewertungszeitpunkt 30.9.2015
Restlaufzeit (in Jahren) 0,67
Volatilität 23,69 %
Risikoloser Zinssatz -0,25 %
Erwartetet Dividendenrendite 0,00 %
Ausübungspreis € 0,00
Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt € 4,98

Als Laufzeit wurde der Zeitraum vom Bewertungsstichtag bis zum Vertragsende der jeweiligen Vereinbarung herangezogen. Für die Quellen bzw. Annahmen zu den verwendeten Marktparametern wird auf die Ausführungen zu den SAR verwiesen.

Zum 30. September 2015 wurde im Rahmen des Transaktionsbonuses eine Schuld in Höhe von € 6.592 (davon € 6.592 kurzfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert (31. Dezember 2014: € 0; davon € 0kurzfristig). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Januar bis 30. September beträgt € 6.592 (Vorjahreszeitraum € 0).

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten stellen sich in den ersten neun Monaten 2015 wie folgt dar:

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in €

1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014
Personalkosten 5.378.745 4.744.790
Abschreibungen 983.613 940.817
Werbe- und Reisekosten 838.212 809.599
Beratung /Provision 211.376 408.919
Wertberichtigungen 180.838 40.512
Materialaufwand 30.332 22.891
Übrige 995.349 820.836
Gesamt 8.618.465 7.788.364

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stellen sich in den ersten neun Monaten 2015 wie folgt dar:

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in €

1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014
Personalkosten 2.161.733 2.490.562
Materialaufwand 442.855 326.158
Beratung und Patente 402.858 403.963
Übrige Abschreibungen 318.899 300.272
Raumkosten 272.100 320.976
Abschreibungen auf selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 6.241 13.891
Übrige 247.531 179.612
Aktivierung als selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte -589.676 -211.324
Verrechnung mit erhaltenen Zuschüssen -286.207 -280.103
Gesamt 2.976.333 3.544.006

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten stellen sich in den ersten neun Monaten 2015 wie folgt dar:

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in €

1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014
Personalkosten 1.773.725 1.899.127
Prüfungs- und Beratungskosten 659.948 486.809
Investor Relations /Hauptversammlung 316.309 336.933
Versicherung 163.612 151.935
Abschreibungen 134.552 113.486
Reisekosten 140.132 103.581
KfZ-Kosten 107.520 89.666
Aufsichtsratsvergütung 84.375 84.375
Wartungskosten für Hard- und Software 50.383 48.352
Übrige 533.039 533.210
Verrechnung mit erhaltenen Zuschüssen -56.874 -58.214
Gesamt 3.906.721 3.789.258

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in den ersten neun Monaten 2015 im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 80.898 (Vorjahr: € 111.357) enthalten. Darüber hinaus waren im Vorjahr im Wesentlichen noch Erträge aus der Auflösung der Earn-Out Verbindlichkeit (bedingte Gegenleistung) aus dem Unternehmenszusammenschluss der Simark in Höhe von € 15.122 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in den ersten neun Monaten 2015 im Wesentlichen Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von € 175.676 (Vorjahr: € 51.766).

Ertragsteuern

Analog zum Konzernabschluss 31. Dezember 2014 erfolgt der Ansatz aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge der SFC und ihrer Tochtergesellschaften maximal in der Höhe, in welcher sie, nach Abzug der übrigen aktiven latenten Steuern, mit passiven latenten Steuern verrechnet werden können, da ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen aus diesen Verlustvorträgen noch nicht ausreichend substantiiert nachgewiesen werden kann.

Segmentbericht

Für die interne Ausrichtung auf die Kernmärkte Öl & Gas, Sicherheit & Industrie und Freizeit sowie zur Steuerung des Konzerns verwendet der Vorstand die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz und den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA).

Die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz, das EBITDA und die Überleitung des EBITDA zum Betriebsergebnis (EBIT) laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich in den ersten neun Monaten 2015 wie folgt dar:

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in €
Segment Umsatzerlöse Bruttoergebnis vom Umsatz EBITDA

1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014 1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014 1.1.-30.9.2015 1.1.-30.9.2014
Öl & Gas 20.071.904 20.722.445 4.494.363 5.152.962 -906.418 -283.872
Sicherheit & Industrie 13.260.911 13.411.670 4.872.632 4.787.310 -1.864.394 -1.500.870
Freizeit 2.998.939 3.191.730 759.380 893.451 -824.549 -360.127
Summe 36.331.754 37.325.845 10.126.374 10.833.723 -3.595.361 -2.144.869
Abschreibung



-1.849.861 -2.038.656
Betriebsergebnis (EBIT)



-5.445.222 -4.183.525

Zum Segment "Öl & Gas" gehören der Vertrieb und Service sowie die Produktintegration für Stromversorgungs-, Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte für den Öl & Gas-Markt.

Das Segment "Sicherheit & Industrie" ist stark diversifiziert, im Prinzip gehören dazu alle industriellen Einsatzbereiche, in denen professionelle Anwender - mit Ausnahme von Kunden im Öl & Gasbereich - elektrische Anlagen fern vom Netz betreiben und die EFOY Pro Brennstoffzelle von SFC nutzen. Dazu gehören Anwendungen in der Sicherheits- und Überwachungsindustrie, im Verkehrsmanagement, in der Windindustrie und der Umwelttechnologie sowie Anwendungen im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich von Militärorganisationen und Behörden. Zum Produktportfolio für dieses Segment gehören somit auch die portable JENNY, die fahrzeugbasierte EMILY, der SFC Power Manager sowie Energienetzwerklösungen. Zudem verkauft PBF in diesem Segment seine Hochleistungselektronik-Bauteile, die in Präzisionsgeräten sowie in Test- und Messsystemen integriert werden.

Im Markt "Freizeit" kommen die EFOY COMFORT-Brennstoffzellen von SFC als Stromerzeuger für Reisemobile, Ferienhütten und Segelboote zum Einsatz.

Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen

Die Gruppe der nahe stehenden Personen und Unternehmen hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 nicht geändert. In den ersten neun Monaten 2015 fielen wie in den ersten neun Monaten 2014 keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen an.

Mitarbeiter

Zum Stichtag beschäftigte SFC die folgenden Mitarbeiter:

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30.9.2015 30.9.2014
Angestellte in Vollzeit (einschließlich Vorstand) 203 213
Angestellte in Teilzeit 34 33
Gesamt 237 246

Darüber hinaus waren Ende September 2015 insgesamt 7 (Vorjahr: 7) Praktikanten, Diplomanden und Werkstudenten angestellt.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Periodenergebnisses, das insgesamt den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist, durch die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien. Die zum Stichtag 30. September 2015 ausstehenden Anteile (8.611.204 Aktien; Vorjahr 8.020.045 Aktien) haben sich während der ersten neun Monaten 2015 nicht verändert. Verwässerungseffekte, die bei Ermittlung der Anzahl der ausstehenden Aktien hätten berücksichtigt werden müssen, sowie verwässernde Effekte auf das Ergebnis der SFC bestehen analog zum Vorjahreszeitraum nicht.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche den Geschäftsverlauf beeinflussende Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht bekannt.


Brunnthal, den 9. November 2015

Der Vorstand

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Dr. Peter Podesser Steffen Schneider Hans Pol
Vorstandsvorsitzender (CEO) Vorstand (CFO) Vorstand (CSO)

FINANZKALENDER 2015

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23. November 2015 Eigenkapitalforum

AKTIENINFORMATION

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Bloomberg Symbol F3C
Reuters Symbol CXPNX
WKN 756857
I SIN DE0007568578
Anzahl ausgegebener Aktien 8.611.204
Aktienausstattung Nennwertlose Stückzahlen
Börsensegment Prime Standard, Erneuerbare Energien
Börse Frankfurt, FWB
Designated Sponsors Oddo Seydler Bank AG, M.M. Warburg & CO,
Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA

INVESTOR RELATIONS KONTAKT

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SFC Energy AG Telefon: +49 (0) 89 / 673 592 - 378
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IMPRESSUM

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Eugen-Sänger-Ring 7 Text & Redaktion: SFC Energy AG / CROSS ALLIANCE
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Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben, "einschätzen" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von SFC liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von SFC. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen des Konzerns wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistung. SFC übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren.