![]() SFC Energy AGBrunnthalJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSGESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENSOrganisatorische Struktur des Unternehmens und StandorteDie SFC Energy AG, Brunnthal, (SFC) hält Beteiligungen an der PBF Group B.V., Almelo, Niederlande, und deren Tochterunternehmen (PBF) sowie der Simark Controls Ltd., Calgary, Kanada, (Simark). Die SFC Energy Inc., Winter Park, USA (SFC Inc.), befindet sich in Liquidation. Der Vorstand der SFC Energy AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für SFC sind, unmittelbar eingebunden. Informationen zur Vergütungsstruktur des Vorstands und des Aufsichtsrats können dem Vergütungsbericht entnommen werden. Rechtliche Grundlagen zur Führung und Überwachung des Unternehmens sind das deutsche Aktiengesetz und Kapitalmarktrecht sowie der Deutsche Corporate Governance Kodex. Standort von SFC in Deutschland ist Brunnthal, in den USA war SFC bis Dezember 2016 durch die Tochtergesellschaft SFC Energy Inc. in Winter Park, Florida, USA, vertreten. PBF hat seinen Sitz in Almelo, Niederlande, sowie in Cluj, Rumänien. Der Sitz von Simark ist Calgary, Kanada, mit weiteren kanadischen Niederlassungen in Edmonton, Vancouver und Laval. Segmente, Absatzmärkte, Produkte und DienstleistungenDer Vorstand steuert das Unternehmen ab dem Geschäftsjahr 2018 nach den Segmenten "Defense & Security", "Industry", "Oil & Gas" sowie "Clean Energy & Mobility". Diese Segmente sind gleichbedeutend mit den wichtigsten Absatzmärkten des Unternehmens. Die Vorjahreszahlen aus den Segmenten "Öl & Gas", "Sicherheit & Industrie" und "Freizeit" werden der neuen Segmentaufteilung entsprechend zugeordnet, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Gegenstand des Unternehmens der SFC Energy AG ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Energieversorgungssystemen und deren Komponenten für netzunabhängige und netzgebundene Geräte, unter anderem auf Basis der Brennstoffzellentechnologie, die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen sowie alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte. Zum Produktportfolio zählen auch Zubehör- und Ersatzteile, insbesondere Tankpatronen, Lösungen für die Kombination von Brennstoffzellenprodukten mit anderen Stromquellen, -speichern und -verbrauchern sowie mechanische, elektronische und elektrische Instrumente zur Überwachung und Steuerung von Produktions- und Logistikprozessen. SFC verfügt als weltweit erstes Unternehmen über kommerzielle Serienprodukte im Bereich von Direkt-Methanol-Brennstoffzellen (DMFC) für eine Reihe von Absatzmärkten. Im Segment "Defense & Security" erzielt die SFC Energy AG Umsätze im Markt Verteidigung & Sicherheit. Zum Segment "Defense & Security" gehören Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen von Militärorganisationen und Behörden. Das Produktportfolio umfasst im Wesentlichen die tragbare JENNY, die fahrzeugbasierte EMILY, den SFC Power Manager sowie Netzwerklösungen. Neben diesem Produktanteil wird ein weiterer Umsatzanteil durch bezahlte Entwicklungsaufträge mit Militärkunden aus Europa, Asien und den USA (sog. JDA, Joint Development Agreements) sowie weitere Dienstleistungsumsätze erwirtschaftet. Hauptprodukte im Segment "Clean Energy & Mobility" sind die EFOY Pro sowie die EFOY Comfort. Das Segment ist auf Kundenebene stark diversifiziert. Zum einen gehören dazu alle industriellen Einsatzbereiche, in denen professionelle Anwender elektrische Anlagen fern vom Netz betreiben und die EFOY Pro Brennstoffzelle von SFC nutzen. Hierzu zählen unter anderem Anwendungen in der Sicherheits- und Überwachungsindustrie, im Verkehrsmanagement sowie in der Windindustrie. Zum anderen bietet SFC für den Freizeitmarkt über etablierte Handelskanäle (Groß- und Einzelhändler sowie OEMs) kompakte Brennstoffzellengeneratoren unter der Marke EFOY COMFORT als Stromerzeuger für Reisemobile, Segelboote und Ferienhütten an. PBF entwickelt und produziert hochwertige und zuverlässige Stromversorgungssysteme. Das technologieorientierte Unternehmen entwickelt in intensiver Abstimmung mit seinen Kunden maßgeschneiderte Lösungen wie Schaltnetzteile, externe Transformatoreinheiten, Systemschaltschränke sowie Spezialspulen. Der Produktbereich reicht in Bauformen vom relativ einfachen Open Frame bis hin zum äußerst komplexen und leistungsstarken Power Cabinet mit kleinen bis mittelgroßen Serienmengen, die bis zu einigen zehntausend Stück pro Jahr betragen können. Die Produkte der PBF finden Anwendung in den Bereichen Analysesysteme, Forschung & Wissenschaft, Industrie, Verteidigung & Sicherheit und Halbleiter. Der Vertrieb der Produkte erfolgt im Wesentlichen über Vertriebspartner sowie ergänzend über Direktvertrieb. PBF erzielt seine Umsätze ausschließlich im Segment "Industry". Simark ist ein spezialisiertes Vertriebs-, Service- und Produktintegrationsunternehmen für Hightech-Stromversorgungs-, Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte in der Öl & Gas-Industrie mit einer hochqualifizierten, erfahrenen und breit aufgestellten Vertriebs- und Serviceorganisation. Das Produktportfolio von Simark umfasst Instrumentierung und Messsysteme, Stromversorgungskomponenten und Antriebe, Sicherheits- und Überwachungstechnik für unterschiedliche Anwendungen in der Öl & Gas-Industrie, sowie in den Märkten Bergbau, Forstwirtschaft und kommunale Versorgung. Bei Simark erfolgt der Verkauf der Produkte über Direktvertrieb. Die Umsätze von Simark werden ausschließlich dem Segment "Oil & Gas" zugeordnet. Zudem werden in diesem Segment Umsätze der EFOY Pro im Bereich der netzungebundenen Stromversorgung insbesondere auf Öl- und Gasfeldern erzielt. ZIELE UND STRATEGIENSFC hat in den letzten Jahren sein Geschäftsmodell konsequent in Richtung umfassender netzunabhängiger Energielösungen weiterentwickelt. Der Schwerpunkt wird ausschließlich auf der Bereitstellung ganzheitlicher Produktlösungen liegen. Brennstoffzellen bleiben dabei Kerntechnologie und Kernkomponenten entsprechender Gesamtlösungen. Zudem steigt SFC in die Wasserstofftechnologie über eine Entwicklungspartnerschaft mit Lizenzvereinbarung für eine neue H2-Brennstoffzellen-Generation mit Energiemanagement ein. SFC erhält dazu den Zugang zu einem bestehenden Produktportfolio und erweitert mit der neuen Brennstoffzelle mittelfristig das eigene Leistungsspektrum bis 100 kW. Die Zuordnung erfolgt zum Segment "Clean Energy & Mobility". STEUERUNGSSYSTEMFür die interne Steuerung des Unternehmens verwendet der Vorstand die Kerngrößen Umsatzerlöse, Bruttomarge, das bereinigte Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA), das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) sowie den Zahlungsmittelbestand. Im Rahmen des vorhandenen umfassenden Risikomanagementsystems werden neben detailliertem Finanzreporting und -controlling auch zahlreiche nichtfinanzielle Steuerungskennzahlen, wie z.B. Qualitätsparameter verwendet. Wie auch schon im Geschäftsjahr 2017 lag im Berichtszeitraum der Hauptfokus des Unternehmens auf der Ausrichtung des Portfolios auf integrierten Gesamtlösungen. Das Unternehmen unternahm weiter gezielt Anstrengungen zum Aufbau der internationalen Märkte und Ausbau der Marktpenetration. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDas Unternehmen investiert nach wie vor erhebliche Mittel in den F&E-Bereich. Im Geschäftsjahr 2018 wurden inkl. Kosten im Rahmen von gemeinsamen Entwicklungsprojekten T€ 2.563 (Vorjahr: T€ 2.133) im Bereich F&E aufgewendet. Mit 20 Mitarbeitern (Vorjahr: 17) zum Stichtag ist knapp ein Viertel (23 Prozent) des gesamten Personals von SFC im Wesentlichen mit der Entwicklung der Direkt-Methanol-Brennstoffzellen-Technologie bzw. von Spannungswandlern und Stromversorgungssystemen und deren Umsetzung in den Produkten des Unternehmens beschäftigt. SFC verfolgt eine aktive Patentstrategie zum Aufbau von Markteintrittsbarrieren sowie zur Sicherstellung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit und Vermarktungsmöglichkeiten. SFC hält aktuell ein Portfolio von 20 (Vorjahr: 19) erteilten Patentfamilien. Die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der SFC waren im Geschäftsjahr 2018 folgende:
Auch weiterhin plant das Unternehmen deutliche Aufwendungen für den F&E-Bereich, um die starke Position des Unternehmens in der Technologie und bei der Vermarktung auszubauen. Die F&E-Aktivitäten des Unternehmens wurden im Berichtszeitraum, und werden voraussichtlich auch zukünftig, durch Zuschüsse der öffentlichen Hand signifikant gefördert, z.B. über die "Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie". Im Geschäftsjahr 2018 betrugen die vereinnahmten Zuschüsse inkl. der erhaltenen Zuschüsse im Bereich Verwaltung T€ 9 (Vorjahr: T€ 60). WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenWeltkonjunktur verlangsamtNach der Einschätzung des ifo Instituts 1 in seiner Konjunkturprognose vom Dezember 2018 hat sich das Wachstum der Weltkonjunktur seit dem dritten Quartal 2018 deutlich verlangsamt. Trotz dieser Abschwächung sieht das Institut die Weltwirtschaft jedoch insgesamt noch im Aufschwung, da der Auslastungsgrad in den meisten Volkswirtschaften weiter zunimmt. Die seit Anfang 2018 schrittweisen Zollanhebungen der USA und die resultierenden Gegenzölle der Handelspartner betreffen inzwischen Waren mit einem Volumen von etwa 450 Mrd. USD. Da der Anteil der mit Zöllen belegten Produkte am Gesamthandelsvolumen mit 2,5 % noch relativ gering ist, schätzen die Experten die konjunkturellen Auswirkungen des Handelskonflikts bislang noch als gering ein. Dafür spricht auch der weiter rege Verlauf der Handelsaktivitäten in Asien, die knapp 70 % des Schwellenländerhandels ausmachen. Ein deutlicher Rückgang der Handelsaktivitäten ist hingegen bei den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zu erkennen, hauptsächlich aufgrund des geringeren grenzüberschreitenden Warenverkehrs im Euroraum. Zusätzlich zur sich abschwächenden Konjunktur in einigen Mitgliedstaaten dürften auch die Probleme der deutschen Automobilindustrie zu diesem Rückgang beigetragen haben. Insgesamt rechnet das Institut für das Jahr 2018 mit einem Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts um 3,2 %. Für die Jahre 2019 und 2020 wird ein Wachstum von 2,9 % bzw. 2,8 % erwartet. Deutsche Konjunktur wächst langsamer als erwartetNach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi 2 ) wuchs die deutsche Wirtschaft 2018 preisbereinigt in einem unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld und trotz Produktions- und Absatzstörungen in der deutschen Automobilindustrie solide um 1,5 %, nach 2,2 % im Rekordjahr 2017. Die Impulse kamen nach Angaben der Experten hauptsächlich von der Binnenwirtschaft, während die Ausfuhren angesichts der geringeren Dynamik der Weltwirtschaft langsamer stiegen als im Vorjahr und auch weniger als die von der starken Binnenwirtschaft getragenen Einfuhren. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben nahmen spürbar zu, aber weniger deutlich als im Vorjahr. Zum Wachstum der Bruttoinvestitionen trugen neben Investitionen in Ausrüstungen und Bauten auch die ab Oktober wieder spürbar ansteigenden Pkw-Zulassungszahlen bei. Die WLTP-Problematik sorgte zunächst für einen Vorratsaufbau in der Automobilindustrie. Nach Einschätzung des BMWi soll die Konjunktur 2019 weiter steigen. Für das Jahr 2019 rechnet das ifo Institut mit einem verlangsamten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um nur noch 1,1 %. Für 2020 wird ein kalenderbereinigter Anstieg in Höhe von 1,3 % erwartet.
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ifo Konjunkturprognose Winter 2018, "Deutsche
Konjunktur kühlt sich ab", 13. Dezember 2018. Segment "Oil & Gas"Für die Betrachtung der konjunkturellen Entwicklung der Märkte, in denen Simark tätig ist (Instrumentierung und Messsysteme, Stromversorgungskomponenten und Antriebe, Sicherheits- und Überwachungstechnik), werden Daten zu den internationalen Öl- und Gasmärkten verwendet. Kanada, der Heimatmarkt von Simark, ist der fünftgrößte Erdgas- und sechstgrößte Rohölproduzent der Welt. Das Land verfügt nach Angaben seines Industrieverbands Canadian Association of Petroleum Producers CAPP 3 über 170 Milliarden Barrel Rohölvorkommen, davon 164 Milliarden im Ölsand. Damit steht Kanada an dritter Stelle der Länder mit den größten Reserven weltweit, nach Venezuela und Saudi-Arabien. Die Öl- und Gasindustrie des Landes befolgt eine strenge Umweltgesetzgebung und ist nach Aussagen ihres Verbands Technologieführer. Die Investitionssumme der Industrie beziffert der Verband für das Jahr 2018 auf 49 Mrd. CAD. Dies ist ein leichter Anstieg gegenüber 44 Mrd. CAD im Jahr 2017, aber immer noch 49 % unter den 2014-Investitionen in Höhe von 81 Mrd. CAD. Der Verband sieht insbesondere Investitionsbedarf im Bereich Transport und Infrastrukturen, vorrangig im Aus- und Neubau von Pipelines.
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Canadian Association of Petroleum Producers
CAPP, Webseite, Stand 20. Januar 2019. Nach Angaben der EIA lag der Brent-Rohölpreis im Jahr 2018 im Durchschnitt bei 71 USD/Barrel (B), dies entspricht einem Anstieg von 17 USD/B gegenüber 2017. Im Oktober 2018 erreichte die Sorte Brent mit 86 USD/B ihren Jahreshöchststand und damit auch den höchsten Stand seit Oktober 2014. Bis zum Jahresende fiel der Preis jedoch aufgrund des weltweiten Aufbaus von Lagerbeständen, Rekord-Produktionszahlen der drei größten Öllieferländer USA, Russland und Saudi-Arabien und unsicherer Prognosen zur globalen Nachfrage 2019 auf ca. 50 USD/B zurück. Für 2019 erwartet die Behörde einen durchschnittlichen Brent-Preis in Höhe von 61 USD/B und für 2020 in Höhe von 65 USD/B. Der West-Texas-Intermediate-(WTI)-Rohölpreis soll im ersten Quartal 2019 im Durchschnitt 8 USD/B unter der Sorte Brent liegen, bis zum vierten Quartal soll sich dieser Abstand auf 4 USD/B verkürzen und dann 2020 auf diesem Abstandsniveau verbleiben. Die Lagerbestände wuchsen 2018 um 0,4 Mio. Barrel pro Tag (B/T). Die EIA-Experten rechnen damit, dass die Lagerbestände 2019 um 0,2 Mio. B/T und 2020 um 0,4 Mio. B/T zunehmen werden. Als Gründe werden der erwartete Anstieg der US-Produktion und nur mäßige Rückgänge der OPEC-Produktion genannt. Produktion und NachfrageDie globale Produktion flüssiger Brennstoffe betrug im Jahr 2018 100,4 Mio. B/T. Der Verbrauch lag bei durchschnittlich 100,0 Mio B/T, das ist ein Anstieg von 1,4 Mio B/T gegenüber dem Vorjahr. Nach Einschätzung der Behörde soll die weltweite Produktion 2019 bei durchschnittlich 101,8 Mio. B/T liegen. Die weltweite Nachfrage 2019 erwarten die Experten bei durchschnittlich 101,5 Mio. B/T. Kanada 6In Kanada beeinträchtigte das Auseinanderklaffen von Produktion und Exportkapazitäten im letzten Quartal 2018 die kanadischen Ölpreis-Benchmarks erheblich. Aufgrund von Raffinerie-Wartungsarbeiten steigerten höhere Produktionsmengen aus Ölsand-Projekten die Lagermengen in Alberta auf ca. 35 Mio. Barrel. Niedrigere Raffinerie-Nutzungsraten im Mittleren Westen, wo fast 70 % des in die USA exportierten kanadischen Rohöls verarbeitet werden, führten zu erheblichen Störungen der Rohölexporte in das Land. Zwar stabilisierte sich die Situation mit der Normalisierung des Raffineriebetriebs Ende 2018 wieder, der Lieferstau konnte jedoch noch nicht abgebaut werden. Infolge hat die Regierung in Alberta im Januar 2019 wirksam werdende Produktionskürzungen angeordnet, um die Produktion um 0,3 Mio B/T zu reduzieren, bis die Lagermengen abgebaut sind, was gegen Ende des ersten Quartals 2019 der Fall sein soll. Danach sollen die Produktionskürzungen bis Ende Dezember 2019 auf 0,1 Mio B/T zurückgefahren werden. Es wird erwartet, dass die Produktionskürzungen auch Auswirkungen auf die Bohraktivitäten haben werden. Für Kanada rechnet die EIA 7 daher mit einer Abnahme der Produktion von 0,1 Mio. B/T im Jahr 2019. 2020 soll die Produktion wieder auf 0,2 Mio. B/T steigen. Das Wachstum in Kanada wird hauptsächlich durch Ölsandprojekte getrieben sein. Trotz der Tatsache, dass 85 % der kanadischen Produktion aus Ölsand gewonnen wird, beobachten die Deloitte-Analysten eine Zunahme der Investitionen auch in konventionelle Ölförderprojekte. Im Jahr 2018 sollen 60 % der Gesamtinvestitionen in die Erhaltung und Modernisierung konventioneller Projekte geflossen sein.
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Deloitte Resource Evaluation & Advisory,
"Oil & Gas Price Forecast", 31. Dezember 2018. Segment "Clean Energy & Mobility""a) BrennstoffzellenindustrieNach Angaben der Strategieberatung E4tech 9 in ihrem "Fuel Cell Industry Report 2018" wuchs die internationale Brennstoffzellenindustrie 2018 weiter. Weltweit wurden nach den Berechnungen der Experten 74.000 Brennstoffzelleneinheiten mit einer Gesamtleistung von über 800 MW verkauft. Das entspricht insgesamt einem Zuwachs von ca. 4.000 Brennstoffzellen bzw. einer Leistungssteigerung von 145 MW. Wichtiger als den Mengenzuwachs erachten die Experten jedoch die 2018 umgesetzten Leistungssteigerungen und Kostensenkungen sowie die Entstehung von Supply Chains für die Brennstoffzellenproduktion. Insgesamt beobachtet E4tech eine zunehmende Konsolidierung und Professionalisierung in der Industrie sowie ein wieder erwachtes, verstärktes Interesse an Brennstoffzellenlösungen und eine gestiegene Subventionsbereitschaft in Märkten und Politik. Nach wie vor ist die Fahrzeugbranche mit dem Trend zur Elektromobilität der stärkste Wachstumstreiber, gefolgt von stationären Anwendungen. Bei den portablen Anwendungen wachsen vor allem die Bereiche Telekommunikation, Verteidigung und die Nachfrage nach Hybrid- und Back-up-Lösungen mit Brennstoffzellen stark an. Impulse für weiteres Wachstum im Jahr 2019 sieht die Strategieberatung im wieder erwachten Interesse an den Potenzialen der Wasserstofftechnologie, einem verstärkten Umweltbewusstsein insbesondere im Transportsektor, weiteren Leistungssteigerungen bei Brennstoffzellen und neuen, kombinierten Brennstoffzellen-Geschäftsmodellen.
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E4tech, "The Fuel Cell Industry Review 2018",
Dezember 2018. b) ReisemobileAuch 2018 war für die deutsche Caravaning-Industrie nach Angaben des Verbandes European Caravan Federation (ECF) 10 erneut ein Rekordjahr. Der europäische Markt für Reisemobile und Caravans verbuchte 2018 ein weiteres Plus von 7 %. Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen stiegen um 6,7 % auf 202.611 Fahrzeuge und lagen damit erstmals seit 2007 wieder über der 200.000-Marke. Deutschland war nach Angaben des Verbands auch diesmal wieder Spitzenreiter in Europa. Mit 71.186 neu registrierten Reisemobilen und Caravans lag der Anstieg hier bei 12,5 %. Großbritannien blieb mit 35.743 neuzugelassenen Fahrzeugen zwar ein bedeutender Markt in Europa, musste allerdings einen Rückgang von 6,2 % hinnehmen, wofür der Verband die Brexit-Unsicherheit verantwortlich macht. Von diesem Sonderfall und minimalen Rückgängen in der Schweiz ausgenommen, meldeten alle europäischen Länder steigende Neuzulassungszahlen, z.B. Italien: +17,3 %, Spanien: +16,9 %, Frankreich: +8,6 %, die vier skandinavischen Länder: zwischen +6,6 % und +10,5 %. Getragen wurde das starke Wachstum erneut von den Reisemobilneuzulassungen. Sie stiegen 2018 europaweit um 12,8 % auf 124.931 Neufahrzeuge und erreichten damit einen neuen Bestwert. In Deutschland wurden 46.859 Reisemobile neu zugelassen, das entspricht erneut einem Plus von 15,5 %. Die europäischen Caravan-Neuzulassungen lagen nach dem Rekordjahr 2017 mit 77.680 Neuzulassungen fast auf Vorjahresniveau, der leichte Rückgang von -1,7 % wurde durch Großbritannien verursacht. Hier gingen die Verkäufe um 11,9 % zurück. Deutschland überholte Großbritannien erstmals mit 24.327 neu zugelassenen Caravans, das entspricht einem Anstieg von 7,2 %. c) MarinemarktZur Messe "boot 2019" meldete der Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW) 11 einen Gesamtumsatz an maritimen Gütern und Dienstleistungen von rund 2,1 Mrd. EUR, ein Plus von 2,9 % gegenüber dem Vorjahr. Auch international sieht der Verband stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen für ein Anhalten der Aufwärtsbewegung. Starke Trends in diesem Markt sind die Verbesserung von Komfort und Manövriereigenschaften der Boote sowie steigende Anforderungen an Elektrifizierung und Digitalisierung an Bord. Sonderausstattungen werden immer mehr zu wichtigen Umsatzträgern und Gewinntreibern. Entsprechend konnte der Teilmarkt "Ausrüstung und Zubehör", der für die Brennstoffzellenprodukte von SFC relevant ist, sein gutes Vorjahresergebnis erneut halten. Segment "Industry"Leistungselektronik und SchaltnetzteileFür die Betrachtung der konjunkturellen Entwicklung der Märkte, in denen PBF tätig ist (Leistungselektronik und Schaltnetzteile), wird der Elektronik-Teilmarkt "Elektronische Komponenten und Baugruppen" ("Electronic components & systems") aus der Branchenunterteilung des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) herangezogen. In seinem jüngsten Ausblick beziffert der ZVEI 12 das Volumen des Welt-Elektromarkts 2017 mit 4.223 Mrd. Euro, das entspricht einem Wachstum von 6 %. Für 2018 bzw. 2019 erwartet der Verband ein Wachstum von jeweils 5 % bzw. 6 %. Der Teilmarkt für elektronische Bauelemente wuchs im Jahr 2017 mit 9 % stärker als der Gesamtmarkt. 2018 soll er weiter um 6 %, 2019 dann abgeschwächt um 4 % zulegen. In Deutschland lag nach Angaben des Verbands 13 von Januar bis November 2018 die reale, um Preiseffekte bereinigte Produktion der Elektrobranche 2,8 % über Vorjahr. Damit dürften die Erwartungen des ZVEI mit einem Zuwachs von 3 % für das Gesamtjahr 2018 voraussichtlich erfüllt werden.
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Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW),
Pressemeldung, "Wassersportwirtschaft wächst im 6. Jahr in Folge",
10. Januar 2019. Der Umsatz erhöhte sich nach vorläufigen Berechnungen im Jahr 2018 um 2,8 % auf 197 Mrd. EUR 14 . Die Auftragseingänge stiegen im Zeitraum von Januar bis November nur leicht um 0,5 %, wobei Bestellungen aus dem Inland um -0,5 % zurückgingen, während Auslandsbestellungen um 3,0 % anstiegen. Für 2019 haben sich nach Angaben des ZVEI die Stimmungsindikatoren der Branche eingetrübt. Zur abflachenden Wachstumsdynamik kommen globale Risiken wie Handelskonflikte, nachlassendes Wachstum in China, volatile Ölpreise, der Brexit und die Situation in Italien und der Türkei. Der Verband geht davon aus, dass die preisbereinigte Produktion der Branche 2019 um 1 % wachsen wird. Für den Teilmarkt "Elektronische Bauelemente" (Inhouse-Hersteller und Electronic Manufacturing Services Provider) in Deutschland vermeldete der ZVEI im November 2018 15 für das Gesamtjahr 2018 einen prognostizierten Umsatzanstieg von knapp 6 % auf einen neuen Rekordwert von fast 22 Mrd. EUR, getragen von einer starken Nachfrage in der Automobil- und Industrieelektronik. Für den Untermarkt "Elektromechanische Bauteile" liegen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts erst die Zahlen für 2017 vor: Demnach wuchs der deutsche Markt für elektromechanische Bauteile 2017 um 4,9 % auf 3,5 Mrd. EUR. Segment "Defense & Security"In seinem Jahrbuch 2018 16 beziffert das Sipri-Friedensforschungsinstitut im Juli 2018 die Weltmilitärausgaben 2017 auf 1.739 Mrd. USD, ein leichter Anstieg von 1,1 % gegenüber 2016. Damit haben die Ausgaben nach Angaben des Instituts einen Höchststand seit Ende des Kalten Krieges erreicht und entsprechen 2,2 % des Welt-Bruttoinlandsprodukts (BIP) bzw. 230 USD pro Weltbürger. In den USA gingen die Militärausgaben 2017 bereits zum siebten Mal in Folge zurück und fielen um 0,2 % auf 610 Mrd. USD zurück, das entspricht 3,1 % des BIP des Landes. Dennoch bleiben die Militärausgaben der USA nach wie vor die höchsten der Welt. In Asien stiegen die Militärausgaben im 23. Jahr in Folge, um 4,1 %. China rangiert mit Ausgaben in Höhe von 228 Mrd. USD und einer Steigerung von 5,6 % gegenüber 2016 nun auf dem zweiten Platz der Liste der Länder mit den höchsten Militärausgaben, gefolgt von Saudi-Arabien mit einer Steigerung der Militärausgaben von 9,3 % auf 69,4 Mrd. USD und Russland, wo die Ausgaben um 20 % auf nunmehr 66,3 Mrd. USD zurückgingen. Indien liegt mit einer Steigerung von 5,5 % mit 63,9 Mrd. USD auf dem fünften Platz. Westeuropa steigerte seine Ausgaben im dritten Jahr in Folge um 1,7 % gegenüber 2016.
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ZVEI, ZVEI-Pressekonferenz: "Elektroindustrie
bleibt auf Wachstumskurs", 22. Januar 2019. Im Jahr 2018 erholte sich nach Einschätzung der Luftfahrt- und Verteidigungsanalysten von Deloitte 18 die weltweite Verteidigungsindustrie und die Verteidigungsausgaben stiegen weiter an.
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Deloitte "2019 Global Aerospace & Defense
Industry Outlook 2019", 14. November 2018. Für Deutschland meldete das Bundesministerium der Verteidigung auf seiner Webseite 19 den schrittweisen Anstieg des deutschen Verteidigungshaushalts. Hatte der Soll-Etat 2014 noch 32,4 Mrd. EUR betragen, erhöhte er sich 2017 auf rund 37 Mrd. EUR und 2018 auf rund 38,5 Mrd. EUR. Für 2019 wurde er auf 43,2 Mrd. EUR festgesetzt 20 . Mit der Erhöhung soll der Weg in Richtung des 2014 auf dem NATO-Gipfel in Wales beschlossenen politischen Ziels von 2 % des Bruttoinlandsprodukts schrittweise fortgesetzt werden. Wichtiger Indikator für die "Trendwende Finanzen" sind nach Angaben des BMVg steigende Ressourcen für Rüstungsinvestitionen, um den Investitionsstau der vergangenen Jahre aufzulösen und militärische Fähigkeiten erhalten sowie weiterentwickeln zu können. Die rüstungsinvestiven Ausgaben des BMVg in Forschung, Entwicklung und Erprobung neuer Technologien, einschließlich Zuwendungen für Forschungsinstitute sowie für militärische Beschaffungen stiegen 2019 um 36,3 % gegenüber 2018, während investive Ausgaben für militärische Anlagen einschließlich NATO-Infrastruktur sowie den Erwerb neuer Geräte und IT-Systeme um 24,4 % wuchsen. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGEERTRAGSLAGEIm Geschäftsjahr 2018 erzielte die SFC einen Umsatz von T€ 20.739. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (T€ 15.653) entspricht dies einer Steigerung von 32,5 %. Das EBIT (Betriebsergebnis) der SFC veränderte sich im Vergleich der beiden Geschäftsjahre von T€ 4.199 auf minus T€ 1.559. Die Überleitung auf das bereinigte EBIT (= bereinigtes Betriebsergebnis) und die Verteilung der Sondereffekte auf die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung stellt sich wie folgt dar: scroll
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BMVg Webseite,https://www.bmvg.de/de/themen/verteidigungshaushalt/entwicklung-und-struktur-des-verteidgungshaushalts,
Stand 5. Februar 2019. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich ebenfalls von minus T€ 887 im Geschäftsjahr 2017 auf minus T€ 367 im Geschäftsjahr 2018. SFC lag mit dem erreichten Umsatz und den erzielten Ergebniskennzahlen innerhalb des Erwartungshorizonts und der Prognose, in der von einem Umsatz von € 20 Mio. bis € 22 Mio. ausgegangen wurde. Die erzielten Ergebnisse lagen aufgrund von höheren Personalkosten als geplant sowie einer Gesamtleistung am unteren Ende des Erwartungskorridors unter der Prognose für bereinigtes EBIT und bereinigtes EBITDA. Umsatz nach SegmentenDie Umsatzsegmentierung für das Geschäftsjahr 2018 stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: scroll
Im Segment "Clean Energy & Mobility" war im Geschäftsjahr 2018 mit T€ 9.354 ein Umsatz leicht unter Vorjahresniveau (T€ 9.832) zu verzeichnen. Die Anzahl der veräußerten Brennstoffzellen verringerte sich dabei von 1.062 auf 951. Dabei stellten sich Umsatzrückgänge quer über alle Regionen ein. In dem Konzernsegment "Industry" waren auf Ebene der SFC Energy AG keine Umsätze zu verzeichnen. Umsätze in diesem Segment wurden ausschließlich durch die Tochtergesellschaft PBF erzielt. Im Segment "Oil & Gas" konnte der Umsatz von T€ 844 auf T€ 1.374 gesteigert werden. Kunden in diesem Markt werden direkt über Simark beliefert. Das Geschäft im Segment "Defense & Security" ist ein Jahresendgeschäft. Bekanntermaßen konnte im Jahr 2018 bereits in den ersten drei Monaten ein Großauftrag der Bundeswehr mit einem Volumen von € 3,6 Mio. umsatzrealisiert werden. Zudem wurden im vierten Quartal Umsätze in diesem Segment in Höhe von € 3,5 Mio. erzielt. Die Internationalisierung, insbesondere in Indien und Großbritannien, konnte vorangetrieben werden. Insgesamt schloss das Segment mit einem Umsatz von T€ 10.011 und erreichte damit eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreswert von T€ 4.977. Umsatz nach RegionenDer Umsatz nach Regionen hat sich wie folgt entwickelt: scroll
In Deutschland ist eine deutliche Steigerung des Umsatzes von T€ 4.263 auf T€ 9.579 zu verzeichnen. Maßgeblich hierfür sind im Wesentlichen die mit der Bundeswehr im Segment "Defense & Security" realisierten Aufträge. Im Markt Europa (ohne Deutschland) konnte der Umsatz um 14,1 % gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung resultiert dabei im Wesentlichen aus dem Segment "Clean Energy & Mobility". Hier konnte der Umsatz in 2018 um T€ 540 gesteigert werden. Im Markt Nordamerika konnten die Umsätze im Geschäftsjahr 2018 um T€ 544 auf T€ 1.593 gesteigert werden. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahrsumsatz (T€ 1.049) einer Steigerung von 51,9 %. Der Anstieg entfällt mit T€ 530 fast ausschließlich auf das Öl- & Gas-Geschäft. Der Umsatz in Asien lag im Geschäftsjahr 2018 mit T€ 2.755 um 35,6 % unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (T€ 4.279). Ursächlich für diese Entwicklung war, dass ein im ersten Quartal 2017 zu verzeichnender Großauftrag aus Singapur im Segment "Clean Energy & Mobility" zu höheren Umsatzerlösen im ersten Quartal 2017 geführt hat. Der Umsatz im Rest der Welt belief sich auf T€ 512 (Vorjahr: T€ 542). Übrige Aufwendungen und ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Berichtszeitraum um T€ 6.501 auf T€ 594 reduziert. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr eine Zuschreibung in Höhe von T€ 5.973 auf die holländische Beteiligung PBF Group B.V. - aufgrund einer deutlichen Verbesserung der Ertragssituation und -aussicht der Tochtergesellschaft - einmalig die sonstigen betrieblichen Erträge erhöht hat. Ferner verzeichnen die öffentlichen Fördermittel aufgrund der politischen Rahmenbedingung in Deutschland im Berichtszeitraum ein sehr niedriges Niveau. Die Zuschüsse aus öffentlichen Fördermitteln beliefen sich auf T€ 9 (Vorjahr: T€ 60). Darüber hinaus umfassen die sonstigen betrieblichen Erträge vorwiegend die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 263 (Vorjahr: T€ 850) sowie die Erträge aus Kursdifferenzen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 25). Die Steigerung des Materialaufwandes um 34,7 % auf T€ 7.839 (Vorjahr: T€ 5.821) ist im Wesentlichen auf die Steigerung des Umsatzes zurückzuführen. Die Materialeinsatzquote 21 hat sich von 37,4 % auf 39,2 % erhöht, was im Wesentlichen auf die in den Bestandsveränderungen abgebildete Entwicklung der Abwertung von Vorräten (Berichtsjahr: negative Auswirkung von T€ 262; Vorjahr: positive Auswirkung in Höhe von T€ 391) zurückzuführen ist. Der Personalaufwand ist mit T€ 7.838 um 16,5 % im Vergleich zum Vorjahr (T€ 6.729) aufgrund des höheren Personalbestandes sowie erhöhter Zuführung zu Rückstellungen für Tantiemen und Prämien sowie die mehrjährige variable Vergütung (SAR-Programm) gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen verringerten sich um 5,3 % auf T€ 374 gegenüber dem Vorjahr (T€ 395). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich vorwiegend aufgrund der Umsatzausweitung im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 % auf T€ 6.104 (Vorjahr: T€ 5.535). Hierin sind höhere Kosten für Gewährleistung von T€ 592 (T€ 373 im Vergleich zum Vorjahr), Reisekosten von T€ 658 (Vorjahr: T€ 535) sowie Rechts- und Beratungskosten von T€ 490 (Vorjahr: T€ 417) enthalten. Gegenläufig haben sich Transportkosten in Höhe von T€ 557 (Vorjahr: T€ 665) und Währungsverluste in Höhe von T€ 119 (Vorjahr: T€ 194) entwickelt. Zinsen und ähnliche Aufwendungen verringerten sich aufgrund der geringeren Verschuldung von T€ 911 auf T€ 497. Zinsen und ähnliche Erträge reduzierten sich aufgrund der im Jahresdurchschnitt gesunkenen Darlehen an Tochtergesellschaften von T€ 259 auf T€ 164.
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Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung
(= Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung). Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)Das EBITDA erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von minus T€ 1.379 auf minus T€ 1.186. Das EBITDA in Relation zum Umsatz entwickelte sich von minus 8,8 % auf minus 5,7 %. Das um die oben erwähnten Sondereffekte bereinigte EBITDA betrug minus T€ 367 oder minus 1,8 % vom Umsatz (Vorjahr: minus T€ 887 oder minus 5,7 % vom Umsatz). Betriebsergebnis (EBIT)Das EBIT des Unternehmens veränderte sich in 2017 von plus T€ 4.199 auf minus T€ 1.559. Das EBIT in Relation zum Umsatz reduzierte sich von plus 26,8 % auf minus 7,5 %. Das um die oben erwähnten Sondereffekte bereinigte EBIT betrug minus T€ 741 oder minus 3,6 % vom Umsatz (Vorjahr: minus T€ 1.282 oder minus 8,2 % vom Umsatz). Ergebnis nach SteuernDas Ergebnis nach Steuern hat sich von T€ 3.547 im Vorjahr auf minus T€ 1.892 verschlechtert. Das Vorjahr war von Zuschreibung der Anteile an verbundenen Unternehmen beeinflusst. Auftragseingang und AuftragsbestandDer Auftragseingang im Geschäftsjahr 2018 lag mit T€ 18.218 um 3,6 % über Vorjahresniveau (T€ 17.584). Der Auftragseingang im Segment "Clean Energy & Mobility" belief sich auf T€ 3.282 (Vorjahr: T€ 3.324), im Segment "Industry" konnten Auftragseingänge von T€ 7.406 (Vorjahr: T€ 8.220) und im Segment "Oil & Gas" von T€ 1.426 (Vorjahr: T€ 865) verzeichnet werden. Ferner verzeichnete das Segment "Defense & Security" einen Auftragseingang von T€ 6.103 (Vorjahr: T€ 5.174). Der Auftragsbestand zum Jahresende 2018 belief sich auf T€ 1.920, eine Verringerung um 56,8 % gegenüber dem Vorjahr (T€ 4.441). FINANZLAGEDas Finanzmanagement von SFC umfasst die Themengebiete Liquiditätsmanagement, Management von Währungs- und Rohstoffrisiken sowie Bonitäts- und Ausfallrisiken. KapitalstrukturDie strategische Ausrichtung von SFC und speziell die gewählte Strategie erfordern weitere Investitionen, die zur Sicherstellung des zukünftigen Geschäftserfolgs finanziert werden müssen. Dies bezieht sich auf die Bereiche Produktentwicklung, Erschließung weiterer Marktsegmente sowie neuer Regionen und Ausbau bestehender Marktsegmente. Die im Rahmen des öffentlichen Aktienangebots im Mai 2007, der Barkapitalerhöhung in 2014, der Wandelschuldverschreibungen in den Jahren 2015 und 2016, der Kapitalerhöhungen 2016, 2017 und 2018, der Aufnahme eines besicherten Darlehens und der Optionsschuldverschreibung im Jahr 2016 sowie der Inhaberschuldverschreibung nebst Optionsanleihe in 2017 in das Unternehmen geflossenen Mittel wurden für diese Investitionen eingeworben. Bis zur Verwendung werden Liquiditätsüberschüsse in Finanztitel mit geringem Risiko (z.B. Tages- und Festgelder) bei verschiedenen Banken angelegt. In der Satzung von SFC sind keine Kapitalerfordernisse definiert. Das Kapitalmanagement des Unternehmens bezieht sich auf die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Investoren. Kapitalmaßnahme und Finanzierung HarbertAm 3. August 2017 hat der Vorstand der SFC mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage ein Gesamtfinanzierungskonzept bestehend aus der Ausgabe einer besicherten, festverzinslichen Schuldverschreibung mit einem Nennbetrag von € 4.997.500, dem Abschluss der entsprechenden Sicherheitenverträge und der Ausgabe einer Optionsanleihe mit Harbert European Growth Capital Fund (Harbert) abgeschlossen. Die besicherte festverzinsliche Inhaberschuldverschreibung hat einen Nennbetrag von € 4.997.500 und war ursprünglich stufenweise bis 31. Dezember 2018 zu tilgen. Die Optionsanleihe wurde auf Grundlage der von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 14. Juni 2016 erteilten Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre der Gesellschaft mittels einer Privatplatzierung an Harbert ausgegeben. Die Optionsanleihe mit einem Nennbetrag von € 2.500 und mit einer Laufzeit bis 2022 wird mit 4,0 % p.a. verzinst. Der Ausgabepreis der Optionsanleihe wurde auf 100 % des Nennbetrages festgelegt. Zudem bietet die Optionsanleihe Optionsrechte auf 204.700 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von € 1,00 je Aktie zu einem Optionspreis von je € 3,6639. Aus dieser Kapitalmaßnahme floss der Gesellschaft in 2017 ein Bruttoemissionserlös in Höhe von € 5 Mio. zu. Mit Vereinbarung vom 11. Juni 2018 wurde die Endfälligkeit auf den 31. Dezember 2019 vereinbart und die monatlichen Tilgungsraten entsprechend angepasst. Zum 31. Dezember 2018 valutiert diese Finanzierung mit € 2.596.765. Kapitalmaßnahme und Finanzierung WandelschuldverschreibungenIm Dezember 2015 gab SFC eine Tranche (T€ 1.650) einer Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennwert von T€ 5.000 mit einem Abschlag von 10 % und einem Mittelzufluss auf Gesellschaftsebene von T€ 1.485 aus. Zusätzlich wurde im Januar 2016 im Rahmen einer Privatplatzierung der Wandelschuldverschreibung eine weitere Tranche in Höhe von T€ 550 platziert. Dies entsprach mit 10 % Abschlag einem Zufluss von liquiden Mitteln in Höhe von T€ 495. Im März 2016 wurde eine weitere Tranche von T€ 1.100 platziert. Dies entsprach mit 10 % Abschlag einem Zufluss von liquiden Mitteln in Höhe von T€ 990. Insgesamt wurden somit Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennwert von T€ 3.300 ausgegeben. Am 20. Dezember 2017 wurde für einen Nennwert von insgesamt T€ 2.750 durch die Gläubiger die Wandlung erklärt. Insgesamt wurden Ende Dezember 2017 damit 450.780 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben. Am 12. Januar 2018 wurde für einen Nennwert von insgesamt T€ 550 durch einen Gläubiger die Wandlung erklärt. Insgesamt wurden Ende Januar 2018 damit 90.156 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben. Die ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennwert von T€ 3.300 sind damit in vollem Umfang gewandelt. BarkapitalerhöhungSFC hat am 15. Juni 2018 eine Kapitalerhöhung beschlossen. Im Rahmen eines Privatplatzierungsverfahrens konnten 500.000 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) erfolgreich bei institutionellen Investoren platziert werden. Der Platzierungspreis wurde auf € 8,44 je neuer Aktie festgelegt. Aus der Kapitalerhöhung floss der Gesellschaft ein Bruttoemissionserlös in Höhe von € 4,22 Mio. zu. Die frei verfügbaren Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betragen zum 31. Dezember 2018 T€ 7.479 und lagen damit erheblich über dem Vorjahreswert (Vorjahr: T€ 4.552). Die folgende Darstellung zeigt Eigenkapital und Bilanzsumme zu den jeweiligen Stichtagen: scroll
Die Kapitalstruktur im Unternehmen hat sich im Geschäftsjahr 2018 aufgrund des Periodenergebnisses, der Finanzierungs- und Kapitalmaßnahmen sowie Wandlungen verbessert. SFC weist eine Eigenkapitalquote von 74,0 % (Vorjahr: 70,9 %) aus. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und mit Ausnahme der Optionsschuldverschreibung unverzinst. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Das Anlagevermögen ist über das Eigenkapital finanziert, die kurzfristigen Aktiva decken die kurzfristigen Schulden. InvestitionenDie Investitionen in 2018 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich auf T€ 350 (Vorjahr: T€ 309). Dabei wurde insbesondere in Software und Lizenzen sowie in Maschinen (inklusive Anzahlungen), Werkzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. LiquiditätIm Geschäftsjahr 2018 war ein Mittelzufluss von Finanzmitteln in Höhe von T€ 3.213 zu verzeichnen, im Geschäftsjahr 2017 flossen Mittel in Höhe von T€ 2.522 zu. In 2018 ergab sich ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit T€ 2.202 (Vorjahr: minus T€ 191). Eine wesentliche Ursache für den Mittelzufluss im Geschäftsjahr ist wie im Vorjahr der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit. Die flüssigen Mittel Ende Dezember 2018 erhöhten sich demzufolge auf T€ 7.765 (Ende Dezember 2017: T€ 4.552). Davon waren Zahlungsmittel in Höhe von T€ 286 (Vorjahr: T€ 286) zugunsten eines Vermieters gesperrt. SFC legt die liquiden Mittel momentan ausschließlich in kurzfristige Anlagen an. Demzufolge unterliegt SFC grundsätzlich einem Zinsänderungsrisiko. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus ist dies jedoch faktisch nicht gegeben. Zum 31. Dezember 2018 bestanden keine offenen Devisen- oder Warentermingeschäfte und keine Kreditlinien. Cashflow aus der laufenden GeschäftstätigkeitAus betrieblicher Tätigkeit war 2018 ein Zufluss von T€ 2.202 zu verzeichnen, im Vorjahr betrug der Mittelabfluss T€ 191. Cashflow aus der InvestitionstätigkeitIm Rahmen der Investitionstätigkeit flossen im Berichtszeitraum Mittel in Höhe von T€ 350 (Vorjahr: T€ 187) ab. Die Erhöhung des Finanzanlagevermögens im Geschäftsjahr 2018 in Höhe von T€ 2.602 erfolgte durch einen nicht zahlungswirksamen "Debt-Equity-Swap" (vgl. Vermögenslage). Cashflow aus der FinanzierungstätigkeitAus der Finanzierungstätigkeit flossen 2018 insgesamt Mittel in Höhe von T€ 1.361 zu, im Vorjahr war ein Mittelzufluss in Höhe von T€ 2.900 zu verzeichnen gewesen. Der Mittelzufluss in 2018 resultiert durch die Barkapitalerhöhung in Höhe von T€ 4.220. Der Mittelabfluss ist vorwiegend bedingt durch die Tilgung der Inhaberschuldverschreibung in Höhe von T€ 2.400. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme zum 31. Dezember 2018 hat sich mit T€ 38.605 gegenüber dem 31. Dezember 2017 (T€ 36.252) um 6,5 % erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich ebenfalls aufgrund der durchgeführten Finanzierungsmaßnahmen auf 74,0 % (Vorjahr: 70,9 %). SFC verfügt über selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände, die nach den bis 31. Dezember 2009 geltenden handelsrechtlichen Vorschriften nicht bilanziert werden durften bzw. ab 1. Januar 2010 in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht bilanziert werden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Patente und Know-how im Zusammenhang mit der Entwicklung von Brennstoffzellenprodukten und Power Managern. Die Finanzanlagen in Höhe von T€ 21.800 (Vorjahr: T€ 19.198) beinhalten im Wesentlichen den Anteil an Simark (T€ 10.926) und den Anteil an PBF (T€ 10.874, Vorjahr: T€ 8.272). Im Geschäftsjahr 2018 wurden bei der PBF Verbindlichkeiten gegenüber SFC in Eigenkapital umgewandelt ("Debt-Equity-Swap"). Der Beteiligungsbuchwert an PBF hat sich korrespondierend zur vorgenannten Umwandlung erhöht (T€ 2.602). Die Vorräte haben sich im Geschäftsjahr 2018 um 9,2 % auf T€ 3.753 reduziert (Vorjahr: T€ 4.132). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich umsatzbedingt im Vergleich zum Vorjahr von T€ 2.269 im Vorjahr auf T€ 2.697. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen lagen mit T€ 1.564 durch den oben genannten Debt-Equity-Swap bei PBF sowie einer Tilgung von Simark deutlich unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: T€ 5.014). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen zum Ende des Geschäftsjahres 2018 hauptsächliche Darlehen an Simark sowie aufgelaufene Zinsen. Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. Dezember 2018 vorwiegend aufgrund der Kapitalmaßnahmen auf T€ 28.582 im Vergleich zum 31. Dezember 2017 (T€ 25.705). Das gezeichnete Kapital erhöhte sich von T€ 9.659 auf T€ 10.250 aufgrund der Kapitalerhöhung in 2018 sowie der Wandlung von Anleihen. Die Kapitalrücklage erhöhte sich um T€ 4.180. Die Zunahme der sonstigen Rückstellungen von T€ 3.709 auf T€ 5.493 ist insbesondere auf die höheren Rückstellungen im Zusammenhang mit dem virtuellen Aktienoptionsprogramm (Stock Appreciation Right (SAR)-Programm) und Gewährleistungen zurückzuführen. Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von T€ 5.344 auf T€ 3.092. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Tilgung eines kurzfristigen Darlehens zurückzuführen. FINANZIELLE UND NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATORENDer Vorstand legt großen Wert auf eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens. Die finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 wurden oben bereits dargestellt. Von den nichtfinanziellen Kennzahlen und Leistungsindikatoren zieht der Vorstand für die Unternehmensführung in erster Linie die folgenden regelmäßig erhobenen mitarbeiterbasierten Größen bzw. Nachhaltigkeitskennzahlen heran:
Die Lieferantenqualität war mit 7,8 % fehlerhaften Lieferungen über der Vorjahresquote von 6,0 %. Die Quote der fehlerhaften Teile konnte stabil gehalten werden. Die mittlere Betriebsdauer bis zum Ausfall (Mean Time To Failure) konnte für die Industriegeräte im Vergleich zum Vorjahr von 2.500 Stunden auf nunmehr 2.700 Stunden gesteigert werden. Nachhaltigkeit ist eine wesentliche Grundlage für den langfristigen Geschäftserfolg des Unternehmens. SFC strebt eine möglichst hohe ökologische Effizienz aller Aktivitäten an. Dieser Aspekt steht sowohl bei der Produktentwicklung als auch bei den Produktionsprozessen im Mittelpunkt. Darüber hinaus nimmt SFC seine soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern wahr. Für eine möglichst umweltschonende Produktion arbeitet das Unternehmen daran, den Ressourceneinsatz kontinuierlich zu optimieren. Häufig wirken sich diese Maßnahmen auch kostensenkend aus. Voraussetzung für ein möglichst nachhaltiges und umweltfreundliches Wirtschaften ist höchste Qualität. Neben einer langen Lebensdauer stellt sie einen möglichst geringen Ausschuss im Produktionsprozess sicher. SFC ist nach ISO 9001 und für ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 zertifiziert. Der Vorstand wird laufend über Lieferantenqualität und Produktqualität informiert. Im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung bietet SFC seinen Mitarbeitern ein motivierendes und sozial ausgewogenes Arbeitsumfeld. SFC legt Wert auf zufriedene Mitarbeiter, um eine langfristige Bindung an das Unternehmen zu erreichen. Mitarbeiter werden bei SFC individuell gefördert. Neben fachlichen Qualifizierungsmaßnahmen werden hierzu auch fachübergreifende Fortbildungen wie Projektmanagement, Teamseminare, Software-Schulungen oder Fremdsprachenkurse angeboten. Zudem beteiligt SFC die Mitarbeiter über einen variablen Anteil angemessen am Unternehmenserfolg. Mitarbeiter zum JahresendeDie Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum 31. Dezember 2018 stellt sich wie folgt dar: scroll
SFC hat zum 31. Dezember 2018 insgesamt 3 (Vorjahr: 3) Werkstudenten, Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. ZUSAMMENFASSUNG ZU GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGEZusammenfassend lässt sich aus der oben dargestellten Geschäftslage schließen, dass SFC zum Stichtag, insbesondere aufgrund der durchgeführten Kapital- und Finanzierungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung weiterer zukünftiger Kapitalzuführungen aber auch aufgrund des verbesserten Ergebnisses über eine stabile Vermögenslage verfügt. Bei einer auftretenden negativen Entwicklung der Ertragslage in Abweichung von den prognostizierten Umsätzen und Ergebnissen und einer damit einhergehenden Verschlechterung der Finanzlage könnte sich das Gesamtbild jedoch negativ verändern. VERGÜTUNGSBERICHTDer Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstandes der SFC Energy AG Anwendung finden, und erläutert Höhe und Struktur der Vorstandseinkommen. Im Vergütungsbericht werden des Weiteren die Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Vergütungssystem des VorstandesNach dem Aktiengesetz in der Fassung des VorstAG ist die Festsetzung der Vorstandsvergütung dem Plenum des Aufsichtsrats vorbehalten. Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands besteht aus den folgenden Elementen: Die Vorstände erhalten eine feste jährliche Vergütung, die in zwölf gleichen Monatsraten gezahlt wird. Ferner erhalten die Vorstandsmitglieder im Falle des Erreichens bestimmter Erfolgsziele jährlich eine variable Vergütung (erfolgsabhängiger Bonus). Im Geschäftsjahr 2018 waren die Ziele jeweils mit 1/4 von der Budgetzielerreichung Konzernumsatz (basierend auf dem budgetierten Umrechnungskurs des kanadischen Dollars zum Euro), Bruttomarge bereinigt und EBITDA bereinigt abhängig. Im Übrigen steht die Entscheidung im Ermessen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat zum Geschäftsjahr 2014 ein virtuelles Aktienoptionsprogramm (Stock Appreciation Right (SAR)-Programm 2014-2016) implementiert, das für die zum bzw. ab dem 1. Januar 2014 neu abgeschlossenen Vorstandsanstellungsverträge gilt und die Zuteilung virtueller Aktienoptionen an die Mitglieder des Vorstands vorsieht. Herr Hans Pol hat im Rahmen der Verlängerung seines Vorstandsanstellungsvertrages eine Tranche des zweiten SAR-Programms (SARP 2015-2018 oder TR 2) und des vierten SAR-Programms (SARP 2019-2021) erhalten. Herr Marcus Binder, der mit Beschluss vom 14. September 2016 mit Wirkung ab dem 1. März 2017 bis zum 28. Februar 2020 als Vorstandsmitglied bestellt wurde, hat im Rahmen seines Vorstandsanstellungsvertrages eine Tranche des dritten SAR-Programms erhalten (SARP 2017-2020). Dies gilt ebenso für die Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Podesser, dessen Vorstandsanstellungsvertrag vorzeitig für drei weitere Jahre bis März 2020 verlängert wurde. Des Weiteren erhalten die Mitglieder des Vorstands bestimmte Nebenleistungen. So stellt die Gesellschaft den Vorständen jeweils einen Dienstwagen zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt für die Vorstände die Prämien für eine Unfall-, Renten- und Lebensversicherung bis zu einem Höchstbetrag von jeweils € 10.000 jährlich und hat für die Vorstandsmitglieder eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung ("D&O-Versicherung") abgeschlossen, die einen Selbstbehalt in Höhe von 10 % des Schadens bzw. des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung vorsieht. Vorstandsvergütung im Jahr 2018Die Bezüge der Mitglieder des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf insgesamt € 1.984.595. In den Bezügen des Geschäftsjahres 2018 sind das Festgehalt, die Sachbezüge, die variablen erfolgs- und leistungsabhängigen Vergütungen, die Aufwendungen für das SAR-Programm sowie die Prämien für eine Unfall-, Renten- und Lebensversicherung enthalten. Diese Summe enthält sämtliche Beträge, die im Jahr 2018 ausgezahlt oder im Jahresabschluss 2018 zurückgestellt worden sind, abzüglich der zum 31. Dezember 2017 zurückgestellten Beträge. Der Ausweis der Vergütung der Vorstandsmitglieder in individualisierter Form erfolgt auf Grundlage der im Deutschen Corporate Governance Kodex empfohlenen Mustertabellen. In Tabelle 1 werden die im Geschäftsjahr 2018 gewährten Zuwendungen, in Tabelle 2 die ausgezahlten Zuflüsse ausgewiesen. Da keine Höchstbeträge für die Vergütung im Rahmen der LTIPs und des SARP vorgesehen sind, werden abweichend vom Deutschen Corporate Governance Kodex keine Maximalbeträge für die Vergütung ausgewiesen. Tabelle 1: Vergütung des Vorstands 2018 (Zuwendungsbetrachtung) *scroll
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Tabelle 2: Vergütung des Vorstands 2018 (Zuflussbetrachtung)scroll
Vergütung des AufsichtsratsDie Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine reine jährliche Festvergütung in Höhe von jeweils € 25.000, wobei der Aufsichtsratsvorsitzende das Zweifache und sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieser Vergütung erhält. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben zudem Anspruch auf Ersatz der ihnen in Ausübung ihrer Aufsichtsratstätigkeit entstandenen baren Auslagen, zu denen auch die auf ihre Auslagen entfallende Umsatzsteuer zu rechnen ist, sowie auf Einbeziehung in die von der Gesellschaft für ihre Organe abgeschlossene D&O-Haftpflichtversicherung. Die Bezüge des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2018 verteilen sich auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder wie folgt: scroll
AktienoptionsprogrammeDer Aufsichtsrat der Gesellschaft hat ein virtuelles Aktienoptionsprogramm (SAR-Programm 2014-2016) mit dem Ziel implementiert, eine Gleichrichtung der Interessenlage von Aktionären und Vorstand zu schaffen. Das SAR-Programm 2014-2016, das die Zuteilung virtueller Aktienoptionen an die Mitglieder des Vorstands vorsieht, gilt für die zum bzw. ab dem 1. Januar 2014 neu abgeschlossenen Vorstandsanstellungsverträge. Herr Hans Pol hat im Rahmen der Verlängerung seines Vorstandsanstellungsvertrages eine Tranche des zweiten SAR-Programms erhalten (SARP 2015-2018) sowie des vierten SAR-Programms (SARP 2018-2021) im Rahmen der Verlängerung seines Vorstandsanstellungsvertrages bis 30. Juni 2021. Herr Marcus Binder, der mit Beschluss vom 14. September 2016 mit Wirkung ab dem 1. März 2017 bis zum 28. Februar 2020 als Vorstandsmitglied bestellt wurde, hat im Rahmen seines Vorstandsanstellungsvertrages eine Tranche des dritten SAR-Programms erhalten (SARP 2017-2020). Dies gilt ebenso für die Vertragsverlängerung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Podesser, dessen Vorstandsanstellungsvertrag vorzeitig für drei weitere Jahre bis März 2020 verlängert wurde. Nach Ablauf einer festgelegten Wartezeit gewähren die virtuellen Aktienoptionen bei Ausübung ein Recht auf Barauszahlung in Abhängigkeit vom Aktienkurs der Aktie der SFC zum Zeitpunkt der Ausübung. Die Stückzahl der zuzuteilenden virtuellen Aktienoptionen ist von vornherein begrenzt und reduziert sich, wenn zu vorab festgelegten Stichtagen der Börsenkurs der Aktien der Gesellschaft vereinbarte Schwellen unterschreitet. Das virtuelle Aktienoptionsprogramm hat eine Laufzeit von sieben Jahren, wobei erstmalig nach Ablauf einer Wartezeit von vier Jahren ein Teil der ausgegebenen virtuellen Aktienoptionen gegen Zahlung eines Ausübungspreises von € 1,00 je virtueller Aktienoption ausgeübt werden kann, sofern vorab definierte Erfolgsziele erreicht worden sind. Die Rahmenbedingungen für die SAR-Programme 2014-2016 und 2015-2018 sowie 20172020 lauten wie folgt: scroll
INTERNES KONTROLLSYSTEM UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEMRechnungslegungsbezogenes internes KontrollsystemSFC verfügt über ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess, in dem geeignete Strukturen sowie Prozesse definiert und in der Organisation umgesetzt sind. Dies ist so konzipiert, dass eine zeitnahe, einheitliche und korrekte buchhalterische Erfassung aller geschäftlichen Prozesse bzw. Transaktionen gewährleistet ist. Es stellt die Einhaltung der gesetzlichen Normen und Rechnungslegungsvorschriften sicher. Änderungen der Gesetze, Rechnungslegungsstandards und andere Verlautbarungen werden fortlaufend bezüglich der Relevanz und Auswirkungen auf den Konzernabschluss analysiert und die daraus resultierenden Änderungen in den konzerninternen Systemen und Prozessen angepasst. Grundlagen des internen Kontrollsystems sind neben definierten Kontrollmechanismen, z.B. systemtechnische und manuelle Abstimmprozesse, die Trennung von Funktionen sowie die Einhaltung von Arbeitsanweisungen. Die Buchhaltung des niederländischen Tochterunternehmens PBF wird durch die Buchhaltungsabteilung in den Niederlanden erledigt, die Buchhaltung für die rumänische Gesellschaft erfolgt in Cluj, Rumänien. Die konzerneinheitliche Anwendung von Rechnungslegungsstandards nach IFRS wird durch entsprechend qualifiziertes Personal vor Ort sowie des Mutterunternehmens sichergestellt. Die Buchhaltung des kanadischen Tochterunternehmens Simark wird durch die Buchhaltungsabteilung in Kanada erledigt. Die konzerneinheitliche Anwendung von Rechnungslegungsstandards nach IFRS wird durch entsprechend qualifiziertes Personal des Mutterunternehmens sichergestellt. Auf Basis der Daten der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen erfolgen die Konsolidierungsmaßnahmen und bestimmte Abstimmarbeiten durch das Rechnungswesen des Mutterunternehmens. Eine gesonderte Abteilung Konzernrechnungswesen besteht aufgrund der Größe des Unternehmens nicht. Systemtechnische Kontrollen werden durch die Mitarbeiter des Rechnungswesens überwacht und durch manuelle Prüfungen ergänzt. Grundsätzlich gibt es auf jeder Ebene zumindest ein Vieraugenprinzip. Im gesamten Rechnungslegungsprozess müssen bestimmte Freigabeprozesse durchlaufen werden. Der Vorstand trägt die Verantwortung für die Umsetzung und Überwachung des internen Kontrollsystems, dies schließt das (konzern-)rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem mit ein. Eine eigene Interne Revision wird aufgrund der Größe des Unternehmens nicht unterhalten. Der Vorstand der SFC Energy AG ist nach seiner Beurteilung der Auffassung, dass das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem im Geschäftsjahr 2018 funktionsfähig war. Die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems wird vom Aufsichtsrat der SFC Energy AG gemäß den Anforderungen des im Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes überwacht. Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass ein internes Kontrollsystem, unabhängig von der Ausgestaltung, keine absolute Sicherheit liefert, dass wesentliche Fehlaussagen in der Rechnungslegung vermieden oder aufgedeckt werden. RisikomanagementsystemZum Zwecke des systematischen und organisatorischen Umgangs mit Risiken hat der Vorstand ein umfassendes Risiko-Managementsystem implementiert. Dafür sind geeignete Instrumente zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Ableitung von Maßnahmen definiert und werden systematisch umgesetzt und weiterentwickelt. Die Bewertung der identifizierten Risiken erfolgt anhand des Risikoausmaßes sowie der geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit. Das Risiko-Managementsystem bildet ausschließlich die Risiken des Unternehmens ab, Chancen werden nicht erfasst. Die direkte Verantwortung zur Früherkennung, Analyse, Steuerung und Kommunikation der Risiken obliegt dem operativen Management. Im Rahmen von Zielvereinbarungsgesprächen zwischen Vorstand und den Verantwortlichen der Geschäftsbereiche sowie durch regelmäßige Berichterstattung informieren die Geschäftsbereiche über Veränderungen der geschäftsbereichsindividuellen Risikosituation. Zu dem bei SFC eingesetzten Risiko-Managementsystem zählt ergänzend ein Frühwarnsystem, das auf einem Kennzahlensystem basiert. Die Kennzahlen ermöglichen eine objektive Übersicht über die finanzielle Situation des Unternehmens, einen Soll-Ist-Vergleich zwischen Budget und Kosten, eine detaillierte Vorausschau erwarteter Auftragseingänge und Umsätze für jedes Segment (Sales Pipeline), ein bereichsspezifisches Kostencontrolling, ein Kostencontrolling für Entwicklungs- und Marketingprojekte, ein einheitliches Projektmanagement-Tool für den gesamten Unternehmensbereich und weitere prozesstechnische Indikatoren. PBF und Simark sind in das bestehende Risiko-Managementsystem integriert. Mit diesen Instrumenten prüft der Vorstand regelmäßig und zeitnah, ob sich Einschätzungen und Rahmenbedingungen verändert haben und welche Korrekturmaßnahmen gegebenenfalls zu ergreifen sind. RISIKOBERICHTERSTATTUNG IN BEZUG AUF VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTENDer Aufsichtsrat erhält monatlich ein entsprechend detailliertes Finanzreporting und wird zusätzlich bei Bedarf kurzfristig über aktuelle Entwicklungen informiert. Der Aufsichtsrat ist damit durch die Berichte des Vorstands über die Geschäfte, die für die Rentabilität und Liquidität von besonderer Bedeutung sein können, in das Risiko-Management eingebunden. Die Gesellschaft und der Konzern unterliegen im Zuge ihrer operativen Geschäftstätigkeit hinsichtlich ihrer Finanzinstrumente verschiedenen Risiken. Hierunter fallen Marktrisiken, insbesondere Zinsänderungs- und Wechselkursrisiken, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Kreditrisiken. Zu den Finanzinstrumenten zählen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie vertragliche Ansprüche und Verpflichtungen über den Tausch bzw. die Übertragung finanzieller Vermögenswerte. Originäre Finanzinstrumente sind auf der Aktivseite die flüssigen Mittel sowie Forderungen und Finanzanlagen. Darüber hinaus werden zum Stichtag die Kündigungskomponente der Wandelanleihe sowie eine Optionsschuldverschreibung als derivative Finanzinstrumente ausgewiesen. Aus Wesentlichkeitsgründen wird dazu auf die Ausführungen im Konzernanhang hingewiesen. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken wahrscheinlich sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Auf der Passivseite sind den Finanzinstrumenten die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie die Fremd- und Eigenkapitalkomponente für die Wandelanleihe zuzuordnen. Ziel des Risikomanagementsystems ist die Minimierung der oben angeführten Risiken. Zu diesem Zweck werden folgende Methoden eingesetzt: AusfallrisikoAusfallrisiken resultierten hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Risiko besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners. Die Kundenstruktur ist unter anderem durch verschiedene Großkunden geprägt. Um dem Ausfallrisiko vorzubeugen, werden Bonitätsprüfungen in Form von Anfragen bei Kreditauskunfteien für ausgewählte Kunden durchgeführt und regelmäßig Statusberichte mit Frühwarnfunktion abgefragt. Neukunden werden in der Regel nur gegen Vorauskasse beliefert. Zudem werden wöchentlich im Rahmen des Forderungsmanagements alle überfälligen Forderungen besprochen und Maßnahmen mit den verantwortlichen Vertriebsmitarbeitern eingeleitet. Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge verstehen sich abzüglich der Wertberichtigung für voraussichtlich uneinbringliche Forderungen, die seitens des Managements auf der Grundlage von Erfahrungen aus der Vergangenheit und des derzeitigen wirtschaftlichen Umfeldes geschätzt wurden. Einzelwertberichtigungen werden vorgenommen, sobald eine Indikation besteht, dass Forderungen uneinbringbar sind. Die Indikationen beruhen auf intensiven Kontakten im Rahmen des Forderungsmanagements. Der maximale Ausfallbetrag entspricht dem Nettobuchwert der Forderungen. In der Berichtsperiode wie auch im Vorjahr wurden keine Sicherheiten aus ausgefallenen Forderungen erworben und angesetzt. Die Forderungen aus Produktverkäufen sind für SFC durch Eigentumsvorbehalte besichert. Die ausstehenden Forderungen, die weder überfällig noch wertberichtigt wurden, sind aufgrund der vorliegenden Kundenstruktur von hoher Bonität. Zum Bilanzstichtag lagen keine Anhaltspunkte vor, dass bezüglich dieser Forderungen Zahlungsausfälle zu erwarten sind. Zudem besteht das Risiko, dass mit Rangrücktrittserklärungen belastete Forderungen gegen Simark über T€ 1.564 nicht eingetrieben werden können. Auf der Grundlage der positiven Entwicklung von Simark wird dieses Risiko als gering eingestuft. Ferner bestehen Ausfallrisiken bei den liquiden Mitteln. Die liquiden Mittel umfassen im Wesentlichen kurzfristige Fest- und Tagesgelder und sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln ist SFC Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern Finanzinstitute ihre Verpflichtungen nicht erfüllen. Zur Minimierung dieses Risikos werden die Finanzinstitute, bei denen Anlagen getätigt werden, sorgfältig ausgewählt und die Anlagen auf mehrere Banken verteilt. Darüber hinaus werden nur kurzfristige Festgelder vereinbart, die durch die Einlagensicherung der Finanzinstitute abgedeckt sind. Die maximale Risikoposition entspricht dem Buchwert der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag. LiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass SFC seinen Zahlungsverpflichtungen nicht in ausreichendem Maß nachkommen kann. Diesem Risiko wurde durch Kapitalerhöhungen im Mai 2007 sowie im November 2014, August 2016, Juli 2017 und Juni 2018 begegnet. Zur weiteren Sicherung der Liquidität wurde im Dezember 2015 eine Wandelschuldverschreibung ausgegeben. Im Januar und März 2016 wurden weitere Tranchen platziert. Des Weiteren wurde im Oktober 2016 eine Optionsschuldverschreibung ausgegeben und ein Darlehen ausgereicht. Im August 2017 wurde eine Inhaberschuldverschreibung platziert. Zum Dezember 2017 und Januar 2018 wurden die Wandelschuldverschreibungen ausgeübt und in Eigenkapital gewandelt. Die Liquiditätsreserven sind aufgrund der durchgeführten Finanzierung deutlich gestiegen. In letzter Instanz liegt die Verantwortung für das Liquiditätsrisikomanagement beim Vorstand, der ein angemessenes Konzept zur Steuerung der kurz-, mittel- und langfristigen Finanzierungs- und Liquiditätsanforderungen aufgebaut hat. SFC steuert Liquiditätsrisiken durch das Halten von Rücklagen sowie durch ständiges Überwachen der prognostizierten und tatsächlichen Zahlungsströme und der Abstimmung der Fälligkeitsprofile von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. ZinsänderungsrisikoDas Zinsrisiko resultiert einerseits aus der Anlage der liquiden Mittel. Im Rahmen der Kapitalerhöhung im Jahr 2007 wurden auch Aktien in den USA platziert. In diesem Zusammenhang musste sich SFC vertraglich verpflichten, bestimmte Steuergesetze in den USA zu beachten. Demzufolge können aktuell nur Anlagen mit maximal 3 Monaten Laufzeit vorgenommen werden. Insofern wird das Zinsergebnis von SFC maßgeblich durch die kurzfristigen Zinsen am Kapitalmarkt beeinflusst. Andererseits unterliegt das Unternehmen Zinsänderungsrisiken aus kurz- und langfristigen variabel verzinslichen Verbindlichkeiten sowie einem festverzinslichen Darlehen. Darüber hinaus besteht ein Zinsänderungsrisiko aufgrund eines schlechteren Kreditratings. SFC unterliegt darüber hinaus keinen wesentlichen Zinsänderungsrisiken aus variabel verzinslichen Instrumenten. Aufgrund der oben dargestellten Restriktionen hat SFC keine Ziele und Maßnahmen zum Risikomanagement definiert. Die Risikomessung erfolgt im Zuge der rollierenden unterjährigen Jahresendvorschau. WährungsrisikoSFC erzielt insbesondere in Nordamerika Umsatzerlöse in kanadischen Dollar sowie US-Dollar, deren Aufwendungen bzw. Ausgaben in kanadischen Dollar bzw. US-Dollar für die Tochtergesellschaft in Kanada und den USA gegenüberstehen. Ziel des Fremdwährungsmanagements ist die Minimierung von Währungsverlusten im Vergleich zu den Budgetannahmen. Zu diesem Zweck wird auf Basis der tatsächlichen und geplanten Fremdwährungspositionen eine offene Fremdwährungsposition berechnet und im Rahmen der rollierenden Jahresendvorschau angepasst. Bei Bestehen größerer offener Positionen wird der offene Saldo Großteils über Devisentermingeschäfte abgesichert, sofern sich aus der Prognose und den Markterwartungen signifikante Abweichungen zu den budgetierten Annahmen ergeben. Zum Bilanzstichtag bestehen keine offenen Devisentermingeschäfte. Derivative Finanzinstrumente wurden auch unterjährig zur Absicherung von Währungsgeschäften nicht eingesetzt. KreditrisikoIn den Kreditverträgen, die durch Simark in Hinblick auf die Finanzierung des Unternehmenszusammenschlusses Simark und der Finanzierung des operativen kanadischen Geschäftes geschlossen wurden, sind Financial Covenants (Kreditvereinbarungsklauseln) bezogen auf Simark vereinbart. Bei einer Nichteinhaltung bzw. Nichterfüllung der Covenants besteht das Risiko, dass ein Zuschlag bei der Verzinsung zu entrichten ist bzw. der entsprechende Kredit vorzeitig fällig gestellt wird. Neben der Ergebnissituation von Simark kann auch ein erhöhter Finanzierungsbedarf zu einem erhöhten Covenant-Risiko führen. Des Weiteren besteht das Risiko, dass die in 2017 neu aufgenommene Inhaberschuldverschreibung der SFC wegen Nichterreichung der definierten Covenants aufgekündigt wird. Die Schuldverschreibung sieht vor, dass die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns den Wert von € 14 Mio. nicht übersteigen. Auch in dem Kreditvertrag, der durch PBF in Cluj, Rumänien, geschlossen wurde, sind Financial Covenants (Kreditvereinbarungsklauseln) vereinbart. Bei einer Nichteinhaltung bzw. Nichterfüllung der Covenants besteht das Risiko, dass der entsprechende Kredit vorzeitig fällig gestellt wird. Neben der Ergebnissituation von PBF in Cluj, Rumänien, kann auch ein erhöhter Finanzierungsbedarf zu einem erhöhten Covenant-Risiko führen. ÜBERNAHMERELEVANTE ANGABEN (ANGABEN NACH § 289A HGB)Das Grundkapital der SFC beträgt insgesamt € 10.249.612 und ist eingeteilt in 10.249.612 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von € 1,00 je Stückaktie. Das Grundkapital ist vollständig einbezahlt. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Für weitere Informationen dazu, verweisen wir auf den Abschnitt "Ergebnis je Aktie". Die Änderung der Anzahl der Aktien um 590.156 Stückaktien im Vergleich zum Vorjahr stellt sich wie folgt dar: scroll
Dem Vorstand sind keine Beschränkungen oder Vereinbarungen zwischen Aktionären bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. Die direkt und indirekt am Kapital Beteiligten, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt * : scroll
Für Inhaber von Aktien gelten keine Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihen. Die Ernennung und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands der SFC Energy AG ergeben sich aus den §§ 84, 85 Aktiengesetz (AktG) und § 7 Abs. 2 der Satzung. Satzungsänderungen bedürfen gemäß § 179 AktG in Verbindung mit § 20 der Satzung eines Beschlusses der Hauptversammlung, der mit Dreiviertelmehrheit gefasst werden muss. Genehmigtes KapitalDie Hauptversammlung vom 17. Mai 2017 hat die Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2016/I, die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals und die Änderung des § 5 (Genehmigtes Kapital 2017/I) der Satzung beschlossen. Das Genehmigte Kapital vom 14. Juni 2016 (Genehmigtes Kapital 2016/I) wurde aufgehoben. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17. Mai 2017 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 16. Mai 2022 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu € 4.523.624 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017/I). SFC verfügt nach den im Folgenden beschriebenen Kapitalmaßnahmen über ein genehmigtes Kapital 2017/I in Höhe von € 4.023.624. Bedingtes KapitalAufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung der SFC Energy AG vom 14. Juni 2016 wurde dem Vorstand der Gesellschaft die Ermächtigung erteilt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 13. Juni 2021 auf den Inhaber lautende Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen oder eine Kombination dieser Instrumente im Gesamtnennbetrag von bis zu € 14.000.000 mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben und den Inhabern von Schuldverschreibungen Wandlungs- bzw. Optionsrechte (auch mit Wandlungspflicht) auf neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu € 3.485.930 (Bedingtes Kapital 2016) nach näherer Maßgabe der Wandel- bzw. Optionsanleihebedingungen zu gewähren. Zudem bestand ein Bedingtes Kapital in Höhe von € 819.672 (Bedingtes Kapital 2011). Die SFC verfügt nach den im Folgenden beschriebenen Kapitalmaßnahmen über ein Bedingtes Kapital 2016 in Höhe von € 3.324.503 sowie ein Bedingtes Kapital 2011 in Höhe von € 278.736 für die Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente). Kapitalmaßnahme und Finanzierung HarbertAm 3. August 2017 hat der Vorstand der SFC mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage ein Gesamtfinanzierungskonzept bestehend aus der Ausgabe einer besicherten, festverzinslichen Schuldverschreibung mit einem Nennbetrag von € 4.997.500, dem Abschluss der entsprechenden Sicherheitenverträge und der Ausgabe einer Optionsanleihe mit Harbert European Growth Capital Fund (Harbert) abgeschlossen. Die besicherte festverzinsliche Inhaberschuldverschreibung hat einen Nennbetrag von € 4.997.500 und war ursprünglich stufenweise bis 31. Dezember 2018 zu tilgen. Die Optionsanleihe wurde auf Grundlage der von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 14. Juni 2016 erteilten Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre der Gesellschaft mittels einer Privatplatzierung an Harbert ausgegeben. Die Optionsanleihe mit einem Nennbetrag von € 2.500 und mit einer Laufzeit bis 2022 wird mit 4,0 % p.a. verzinst. Der Ausgabepreis der Optionsanleihe wurde auf 100 % des Nennbetrages festgelegt. Zudem bietet die Optionsanleihe Optionsrechte auf 204.700 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von € 1,00 je Aktie zu einem Optionspreis von je € 3,6639. Aus diesen Kapitalmaßnahmen floss der Gesellschaft in 2017 ein Bruttoemissionserlös in Höhe von € 5 Mio. zu. Mit Vereinbarung vom 11. Juni 2018 wurde die Endfälligkeit auf den 31. Dezember 2019 vereinbart und die monatlichen Tilgungsraten entsprechend angepasst. Zum 31. Dezember 2018 valutiert diese Finanzierung mit € 2.596.765. Kapitalmaßnahme und Finanzierung WandelschuldverschreibungenIm Dezember 2015 gab SFC eine Tranche (T€ 1.650) einer Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennwert von T€ 5.000 mit einem Abschlag von 10 % und einem Mittelzufluss auf Gesellschaftsebene von T€ 1.485 aus. Zusätzlich wurde im Januar 2016 im Rahmen einer Privatplatzierung der Wandelschuldverschreibung eine weitere Tranche in Höhe von T€ 550 platziert. Dies entsprach mit 10 % Abschlag einem Zufluss von liquiden Mitteln in Höhe von T€ 495. Im März 2016 wurde eine weitere Tranche von T€ 1.100 platziert. Dies entsprach mit 10 % Abschlag einem Zufluss von liquiden Mitteln in Höhe von T€ 990. Insgesamt wurden somit Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennwert von T€ 3.300 ausgegeben. Am 20. Dezember 2017 wurde für insgesamt T€ 2.750 durch die Gläubiger die Wandlung erklärt. Insgesamt wurden Ende Dezember 2017 damit 450.780 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben. Am 12. Januar 2018 wurde für einen Nennwert von insgesamt T€ 550 durch einen Gläubiger die Wandlung erklärt. Insgesamt wurden Ende Januar 2018 damit 90.156 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben. Die ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennwert von T€ 3.300 sind damit in vollem Umfang gewandelt. BarkapitalerhöhungSFC hat am 15. Juni 2018 eine Kapitalerhöhung beschlossen. Im Rahmen eines Privatplatzierungsverfahrens konnten 500.000 Inhaber-Stammaktien der Gesellschaft ohne Nennbetrag (Stückaktien) erfolgreich bei institutionellen Investoren platziert werden. Der Platzierungspreis wurde auf € 8,44 je neuer Aktie festgelegt. Aus der Kapitalerhöhung floss der Gesellschaft ein Bruttoemissionserlös in Höhe von € 4,22 Mio. zu. Vereinbarung mit VorständenBei SFC liegen derzeit folgende Vereinbarungen mit Mitgliedern des Vorstands vor, die teilweise unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen: Dr. Peter Podesser wurden gemäß Vorstandsanstellungsvertrag am 1. April 2014 360.000 virtuelle Aktienoptionen für das SAR-Programm 2014-2016 mit einem Ausübungspreis pro virtueller Aktienoption von € 1,00 gewährt. Die SAR können in einem festgelegten Umfang an drei definierten Stichtagen in Abhängigkeit des Aktienkurses von SFC verfallen. Nach einer Wartezeit von vier bis sechs Jahren kann je ein Drittel des nicht verfallenen Volumens zum definierten Referenzkurs bei Erreichen bestimmter Erfolgsziele ausgeübt werden. Im Falle eines Kontrollerwerbs an SFC sind die SAR, die zum Zeitpunkt der Abgabe des Übernahmeangebotes noch nicht verfallen waren, gemäß festgelegten Bandbreiten in Abhängigkeit vom Referenzkurs auszuzahlen. Der Referenzkurs entspricht dabei dem Angebotspreis im Sinne des § 31 Abs. 1 WpÜG. Der Vorstandsanstellungsvertrag von Herrn Dr. Peter Podesser wurde vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2020 verlängert. Im Rahmen dessen wurden Herrn Dr. Peter Podesser am 14. Dezember 2016 weitere 360.000 SAR gewährt (SAR-Programm 2017-2020). Hans Pol wurde mit Wirkung ab 1. Januar 2014 bis zum 30. Juni 2015 zum Vorstand bestellt. Sein Vorstandsanstellungsvertrag enthält eine entsprechende Vereinbarung zum SAR-Programm 2014-2016 mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Herrn Hans Pol wurden am 1. Januar 2014 90.000 SAR gewährt. Am 24. März 2015 wurde der Vorstandsanstellungsvertrag von Herrn Hans Pol bis zum 30. Juni 2018 verlängert. Im Rahmen dessen wurden Herrn Hans Pol am 1. Juli 2015 weitere 180.000 SAR gewährt (SAR-Programm 2015-2018). Am 27. März 2018 wurde der Vorstandsanstellungsvertrag von Herrn Hans Pol bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Im Rahmen dessen wurden Herrn Hans Pol am 1. Juli 2018 weitere 180.000 SAR gewährt (SAR-Programm 2018-2021). Marcus Binder wurde mit Wirkung ab 1. März 2017 bis zum 28. Februar 2020 zum Vorstand bestellt. Sein Vorstandsanstellungsvertrag enthält eine entsprechende Vereinbarung zum SAR-Programm 2017-2020 mit einer Laufzeit bis zum 28. Februar 2020. Herrn Marcus Binder wurden am 1. März 2017 180.000 SAR gewährt. RISIKOBERICHTAus der Geschäftstätigkeit der SFC Energy AG bzw. über die Tochtergesellschaften aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns insgesamt ergeben sich die nachfolgend aufgeführten wesentlichen Risiken. Soweit nachfolgend nicht einzelne Segmente benannt sind, beziehen sich die Risiken auf alle Segmente. Die Risiken zu den Tochterunternehmen Simark und PBF beziehen sich jeweils auf die Segmente "Oil & Gas" sowie "Industry". MarktrisikenGesamtwirtschaftliche EntwicklungIn seiner Konjunkturprognose für 2019 sieht das ifo Institut 22 die konjunkturellen Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft nochmals spürbar erhöht. Gründe hierfür sind die US-Zölle auf eine Vielzahl von Importen, gefolgt von Gegenmaßnahmen seitens China und der EU, wobei nicht abzusehen ist, in welche Richtung sich der Handelsstreit entwickelt. Bei einer Eskalation dürften der weltweite Warenaustausch und die gesamtwirtschaftliche Produktion erheblich beeinträchtigt werden. Aufgrund höherer Importpreise könnte es zu einem schnelleren Anstieg der Inflationsraten kommen, welcher die Notenbanken zu einem restriktiveren Kurs zwingen könnte.
22
ifo Konjunkturprognose Winter 2018, "Deutsche
Konjunktur kühlt sich ab", 13. Dezember 2018. Dies wäre auch der Fall, falls sich Ölpreisanstiege über Zweitrundeneffekte auf die Verbraucherpreise niederschlagen. Ein "harter" Brexit stellt ein weiteres Risiko dar. Sollte das Vereinigte Königreich die Europäische Union 2019 ungeordnet verlassen, dürfte die Wiedereinführung von Grenzkontrollen und Zöllen gravierende Folgen für die britische Konjunktur und damit auch für den gesamten Euroraum haben. Auch die hohen Risikoaufschläge auf italienische Staatsanleihen stellen eine Gefahr für die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum dar. Da italienische Staatsanleihen nicht nur von italienischen Banken, sondern auch von Banken außerhalb Italiens gehalten werden, könnte ein weiterer Kursverlust auch Finanzinstitute in anderen Mitgliedstaaten des Euroraums in Mitleidenschaft ziehen. In Deutschland kommt zusätzlich zu den internationalen und europäischen Risiken die unsichere weitere Entwicklung der deutschen Automobilindustrie hinzu. Sollte sich die beobachtete internationale Nachfrageschwäche nach deutschen Autos festigen, besteht die Gefahr weiterer Abwärtskorrekturen. Segment "Oil & Gas"In ihrer Energieprognose vom Januar 2019 23 führt die U.S. Energy Information Administration (EIA) aus, dass aufgrund weltweiter Wirtschaftsentwicklungen und geopolitischer Ereignisse die durchschnittlichen Tages- und Monatsrohölpreise signifikant von ihrer Jahresdurchschnittsprognose abweichen können. Gründe hierfür sind die Unsicherheit über das Ausmaß der Lieferrückgänge infolge der Rücknahme des Moratoriums der US-Sanktionen gegen den Iran in der ersten Hälfte 2019 sowie über Dauer und Ausmaß der aktuellen OPEC+ Produktionskürzungen. Auch die Entwicklung des Wirtschaftswachstums und die Auswirkungen auf die weltweite Ölnachfrage tragen zur Preisunsicherheit bei. Obwohl die EIA die Effekte der 2020 wirksam werdenden IMO-Vorschriften auf den Rohölpreis für begrenzt hält, bleibt abzuwarten, wie die weltweite Raffinerie- und Schifffahrtsindustrie darauf reagieren werden. Auch ist aktuell schwer abzusehen, welche Auswirkungen der sich dynamisch entwickelnde amerikanische Light Tight Oil-Sektor auf die Rohölpreise haben wird.
23
EIA, Short-Term Energy Outlook (STEO), 15.
Januar 2019. Im Dezember einigten sich die OPEC- und Nicht-OPEC-Länder auf Produktionskürzungen in Höhe von 1,2 Mio. B/T. In der Folge dürften nach Ansicht von Deloitte-Experten 25 die Lagermengen zurückgehen und die Brent-Preise steigen. Hingegen dürfte die Sorte WTI aufgrund des stetigen Lieferwachstums in den USA einen größer als üblichen Abschlag gegenüber Brent aufweisen, bis zusätzliche Transport- und Exportinfrastrukturen in Betrieb gehen. Für Kanada erwarten die EIA-Experten für 2019 keine Produktion aus neuen Upstream-Projekten, sondern lediglich Erweiterungen existierender Projekte. 26 Dieser Ausbau sowie die stärkere Fokussierung auf die Effizienzsteigerung konventioneller Förderanlagen bietet Chancen für die Produkte von SFC: Die integrierten Steuerungs- und Stromversorgungssysteme von SFC sichern den zuverlässigen und kostenattraktiven Betrieb netzferner Anlagen zu jeder Jahreszeit und auch an schwer zugänglichen Orten. Zudem trägt die strenge Umweltgesetzgebung in Kanada zu einer verstärkten Nachfrage nach emissionsarmen, effizienten Produkten wie den Stromerzeugern von SFC bei.
25
Deloitte Resource Evaluation & Advisory,
""Oil & Gas Price Forecast", 31. Dezember 2018. Segment "Clean Energy & Mobility"a) Brennstoffzellenmarkt: Das öffentliche Interesse an Brennstoffzellen wächst stetig. Mittlerweile haben etablierte Industrien wie die Sicherheits- und Überwachungsbranche, der Telekommunikations- oder der Verkehrssektor erkannt, welche großen Vorteile ihnen die umweltfreundlichen, wetterunabhängigen und mobilen Stromerzeuger im Einsatz bieten. Auch die Autoindustrie hat den Blick wieder auf Brennstoffzellen als alleiniger oder Hybrid-Antrieb für Fahrzeuge gerichtet. Hier entstehen für SFC attraktive Marktchancen, die das Unternehmen auch durch den Einstieg in die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie in der Partnerschaft mit adKor in den nächsten Jahren heben will. Risiken sind nach wie vor in der Abhängigkeit vieler, insbesondere öffentlicher Projekte von der Gesamtwirtschaftslage und staatlichen Konjunkturprogrammen zu sehen. b) Reisemobile: Nach einem weiteren Rekordjahr erwarten die deutschen Hersteller von Reisemobilen und Caravans nach Angaben ihres Verbandes CIVD 27 2019 eine Fortsetzung des Rekordkurses. Der CIVD prognostiziert für 2019 über 213.000 neu verkaufte Freizeitfahrzeuge in Europa und ein entsprechendes Wachstum von 5 % gegenüber 2018. 28 . Die Branche rechnet zudem in Deutschland mit weiter steigenden Exportgeschäften im Jahr 2019. Risiken für das Brennstoffzellengeschäft von SFC gehen unverändert von neuen leichteren Hochleistungsbatterien für Caravaning-Anwendungen aus. Mit ihnen können entsprechend ausgestattete Reisemobile einige Tage lang autark vom konventionellen Netz mit Strom versorgt werden. Reisemobilbesitzer könnten sich daher statt für eine Brennstoffzelle für eine Vergrößerung ihrer Batteriekapazitäten entscheiden. c) Marine: Die Boots- und Wassersportbranche blickt verhalten optimistisch auf 2019. Ihr Verband BVWW 29 erwartet eine stabile Entwicklung für 2019. Die Verbraucher investieren weiter in Urlaub und Freizeit, wobei Komfort, Sicherheit, Mobilität und Digitalisierung eine immer größere Rolle spielen. Moderne Sanitäranlagen und Heiz-, Kühl-, Koch- und Lichttechnik sind ebenso wie Entertainment-Equipment mittlerweile Selbstverständlichkeiten. Das Gleiche gilt für die Digitalisierung an Bord. Sämtliche an Bord generierten Daten und Informationen sollen möglichst zentral abrufbar sein, auch über den eigenen Laptop. Der Stand der Technik, wie man ihn aus dem Kfz-Bereich kennt, wird zunehmend auch an Bord erwartet. Aus den daraus erwachsenden Stromanforderungen entstehen Chancen für die leisen, umweltfreundlichen Stromerzeuger von SFC. Der Verband warnt jedoch auch vor den Auswirkungen des Handelsstreits mit den USA, des Brexit und der finanzwirtschaftlichen Risiken in der Eurozone. Obwohl mittlerweile auch viele Familien den Spaß am Boot entdecken, ist nach wie vor ein Risiko für die Produkte von SFC im Alter der zahlungskräftigsten Zielgruppen zu sehen. Zudem können insbesondere auf größeren Booten die Brennstoffzellenprodukte von SFC nicht die komplette netzferne Stromversorgung leisten, so dass die Anschaffung einer Brennstoffzelle eher nur für kleinere Boote sowie Rennyachten in Betracht gezogen wird.
27
CIVD Presse-Information, "Neue Bestwerte
fest im Blick - Caravaningbranche startet optimistisch ins Jahr 2019",
14. Januar 2019. Segment "Industry"Leistungselektronik und Schaltnetzteile: Leistungselektronik-Bauelemente und Komponenten werden überall benötigt, wo Strom verwendet wird. Die Entwicklung des Elektronikmarktes folgt üblicherweise der wirtschaftlichen Gesamtkonjunktur. Für SFC entstehen neue Chancen insbesondere durch die von der Tochter PBF entwickelte PBF-Produktplattform, die schnelle, kostenattraktive und extrem effiziente hochdynamische Stromversorgungslösungen für anspruchsvolle Anwendungen wie Laser- und Plasmatechnologien sowie andere Hightech-Industriebereiche ermöglicht. Mit dieser Plattform verfügt SFC über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Markt. Nach erfolgreicher Einführungsphase werden in den kommenden Jahren bei mehreren internationalen Herstellern bedeutende Folgeaufträge erwartet. Risiken sind in den langen Projekt-Vorlaufzeiten und dem nach wie vor schwer einschätzbaren Orderverhalten internationaler Großkunden zu sehen. Segment "Defense & Security"Weiterhin beobachten Verteidigungsexperten weltweit steigende Verteidigungsetats zum Schutz gegen Bedrohungen unterschiedlichster Art. Dabei geht der Trend immer stärker in Richtung vernetzte Systeme, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Data Mining und Mobilität. Traditionelle, moderne und unkonventionelle Ausstattung, Technologien, Strategien und Arbeitsweisen werden immer stärker integriert und verbunden genutzt, um Agilität und Mobilität in einer großen Bandbreite klassischer und moderner Verteidigungsszenarien zu steigern. Zusätzlich zur Einführung neuer innovativer Technologien gilt es, bereits im Einsatz befindliche Technologien nach jahrelangen Investitionsstaus zu modernisieren, um Wirksamkeit und Schutz von Soldaten und Geräten im Einsatz mobil wie stationär zu steigern und zu gewährleisten. Hier beobachten die Experten steigende Risiko- und Investitionsbereitschaft von Regierungen und Verteidigungsorganisationen bei der Entwicklung und Erprobung neuer Technologien. In diesem Zusammenhang ergeben sich für die Produkte von SFC große Potenziale, denn alle diese neuen Technologien müssen automatisiert werden und brauchen, da immer mehr Datenerhebungen und Einsätze netzfern erfolgen, zuverlässig und unterbrechungsfrei Strom. TECHNOLOGISCHE RISIKENDie von SFC hergestellten Produkte müssen hohen Qualitätsanforderungen genügen, um im Markt zugelassen zu werden und dort bestehen zu können. Neben der Fortentwicklung der eigenen Technologie für neue Anwendungen widmet SFC der Qualitätssicherung bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten hohe Aufmerksamkeit. SFC arbeitet hierzu im Rahmen intensiver Kooperationen mit den wichtigen Lieferanten zusammen. Zugleich ist SFC bestrebt, die Produktionskosten der Produkte durch technologische Weiterentwicklung weiter zu senken. Das dabei entstehende Know-how stellt einen wichtigen Wettbewerbsvorsprung für SFC dar. Insgesamt bestehen wie bei allen innovativen Unternehmen Risiken durch neue Produkt- und Technologiemerkmale. Nicht alle im Unternehmen hergestellten Produkte unterliegen einem Patentschutz. Demzufolge besteht das generelle Risiko, dass Wettbewerber mit Eigenentwicklungen in Konkurrenz treten. Durch Geschwindigkeit im Entwicklungsprozess und faktischen Schutz in Form des im Unternehmen befindlichen Know-hows werden solche Risiken abgemildert. PATENTRECHTLICHE RISIKENDie immer unübersichtlicher werdende Schutzrechtslage und die Komplexität der Produkte bedeuten unverändert ein gewisses Risiko im Sinne möglicher Patentverletzungen durch SFC. Andererseits hat SFC durch seine bisherige Alleinstellung als Anbieter kommerzieller Direkt-Methanol-Brennstoffzellen-Systeme seinerseits Schutzrechte und -anmeldungen (aktuell: 20 Patentfamilien erteilt bzw. Erteilungsbescheide erhalten) erarbeitet, die gegenüber Wettbewerbern eine starke Position begründen. Gleichwohl kann nicht ausgeschlossen werden, dass zur Verteidigung der Patente Rechtskosten entstehen können. Durch die Ausrichtung von SFC als Anbieter von Energieversorgungslösungen besteht das Risiko, dass Integrationslösungen bereits erteilten Schutzrechten unterliegen. SFC arbeitet kontinuierlich gemeinsam mit erfahrenen Patentanwälten daran, Rechtssicherheit auch in anderen Ländern bezüglich dort erteilter, möglicherweise relevanter Patente zu erlangen. SFC hat in 2011 eine Vereinbarung über den Erwerb einer nicht-exklusiven Lizenz der SFC an einem umfassenden Portfolio amerikanischer Brennstoffzellen-Patente der University of Southern California und des California Institute of Technology abgeschlossen. Diese Vereinbarung soll weitgehende patentrechtliche Sicherheit bei dem Verkauf von SFC Produkten an den US-amerikanischen Endverbraucher sicherstellen. Dieser Vereinbarung liegen Mindeststückzahlen für den Verkauf von Brennstoffzellen zugrunde. Der Vertrag wurde in 2014 dergestalt angepasst, dass sich Mindeststückzahlen und das damit verbundene Risiko von Zahlungen deutlich reduziert haben. WETTBEWERBDerzeit besitzt SFC eine Alleinstellung durch Technologieführerschaft und den Vermarktungsvorsprung im Bereich Direkt-Methanol-Brennstoffzellen-Systeme (DMFC-Systeme). Dieser Vorsprung wird u.a. durch Schutzrechte, Schnelligkeit und Fokussierung auf ein einziges technologisches Konzept gesichert. Einige Wettbewerber verfügen allerdings - speziell im US-Verteidigungsbereich - über einen zumindest vergleichbar guten Marktzugang, wodurch prinzipiell das Risiko besteht, die Führungsrolle einzubüßen und nicht beauftragt zu werden. Im Zuge der laufenden Wettbewerbsbeobachtung waren in diesem Zusammenhang Lieferungen von Wettbewerbern aus den USA im Segment "Defense & Security" zu verzeichnen. Auch in dem Segment "Clean Energy & Mobility" gibt es Wettbewerbsprodukte auf dem Markt. Infolgedessen bestehen Risiken durch Ankündigungseffekte und tatsächliche Substitutionslösungen, die zu Verunsicherungen bei Marktteilnehmern und zu Umsatzeinbußen bei SFC führen könnten. Diesen Risiken tritt SFC durch eine auf Standardprodukte und Systemlösungen fokussierte Produktentwicklung entgegen. PRODUKTRISIKENProduktrisiken, wie beispielsweise Haftungsansprüchen aufgrund von Produktmängeln, werden wir durch die hohe Qualität unserer Produkte sowie unserer Dienstleistungen gerecht. Gleichwohl kann letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass Fehler oder Defekte, die Qualitätsvorgaben nicht erfüllen, bei unseren Produkten auftreten. Die Fehler können auch durch Zulieferer verursacht sein und zu Kosten, allgemeinen Beeinträchtigungen oder einem Imageschaden führen. Schadensersatz-, Minderungs- oder Rückabwicklungsansprüche von Kunden oder Geschäftspartnern können in diesem Zusammenhang nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden, zumal das Unternehmen die Produkte auch selbst in den Markt bringt und vertreibt. Bei Großprojekten im Segment "Defense & Security" besteht zudem das Risiko, diese Projekte nicht innerhalb des geplanten Zeitraums mit der entsprechenden Qualität abzuschließen, was Auswirkungen auf Folgebeauftragungen haben könnte. BESCHAFFUNGS- UND PRODUKTIONSTECHNISCHE RISIKENSFC kauft die für die Produktion von Brennstoffzellensystemen erforderlichen Komponenten und Betriebsmittel von verschiedenen Herstellern und fertigt diese nicht selbst. Die Zulieferindustrie für SFC-Komponenten ist allerdings bislang nur zum Teil auf die speziellen Anforderungen des entstehenden Massenmarktes für Brennstoffzellen vorbereitet. Um eine Abhängigkeit von bestimmten Lieferanten zu vermeiden, arbeitet SFC an der Diversifizierung seiner Zulieferer und geht dazu intensive Kooperationen ein. Für einige Komponenten wurden adäquate Zweitlieferanten aufgebaut. Durch professionelles Qualitäts- und Lieferantenmanagement werden die Risiken in der Lieferkette reduziert. Dennoch bestehen Risiken durch mangelnde Verfügbarkeit aller Zulieferkomponenten, falls diese nicht pünktlich, nicht zu geplanten Kosten oder nicht in der erforderlichen Qualität verfügbar sein sollten oder bei Ausfall eines Lieferanten. Dies kann zu Folgeschäden bei unseren Kunden führen, wenn SFC nicht rechtzeitig liefern kann. Des Weiteren besteht das Risiko aus nicht ausgeschöpften Rahmenverträgen in Anspruch genommen zu werden. In Erwartung von Großaufträgen insbesondere aus dem Verteidigungsbereich muss SFC in Vorleistung treten und sich das zu erwartende Auftragsvolumens auf Lager legen. Bei einer Nichtbeauftragung besteht das Risiko, dass die sodann im Wert zu berichtigenden Vorräte nur in geringerem Umfang an andere Kunden veräußert werden können. ROHSTOFFPREISRISIKENIn einer wesentlichen Komponente der Brennstoffzelle wird Platin und in geringem Umfang auch Ruthenium als Katalysator eingesetzt. Um für den mittelfristigen Bedarf der Edelmetalle Kalkulationssicherheit sicherzustellen, werden Platin und Ruthenium bei Unterschreiten gewisser Mindestmengen und in Abhängigkeit der Markteinschätzungen zur Preisentwicklung zum Tageskurs beim Lieferanten der Komponente gekauft und auf einem separaten Konto verwaltet. Daneben werden die Edelmetalle aus der Komponente von recycelten Brennstoffzellensystemen ebenfalls auf diesem Konto gutgeschrieben. Bei Lieferung der Komponente werden die entsprechenden Mengen an Platin und Ruthenium von diesem Konto verwendet. Beide Edelmetalle sind zu Tageskursen handelbar. Bis zum Verbrauch in den Produkten von SFC werden die Edelmetalle in der Bilanz als Vorratsvermögen ausgewiesen. Eine Abwertung der Edelmetalle wäre nur vorzunehmen, wenn das damit produzierte Produkt am Markt nicht kostendeckend veräußert werden kann. Der Wert von Platin und Ruthenium zum Bilanzstichtag betrug T€ 233. Generell bestehen nach wie vor Risiken in steigenden Rohstoff- und Energiekosten, die sich belastend auf die Produktmargen auswirken können. Bei einer Volatilität des Platinpreises von 5 % beträgt die Auswirkung auf den Aufwand rund T€ 20 p.a. WÄHRUNGSKURSRISIKENSFC erzielt insbesondere in Nordamerika Umsatzerlöse in kanadischen Dollar sowie US-Dollar, denen insbesondere Aufwendungen bzw. Ausgaben in kanadischen Dollar bzw. US-Dollar für die Tochtergesellschaften in Kanada und SFC gegenüberstehen. Im Geschäftsjahr 2018 wurden keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine offenen Devisentermingeschäfte. Insofern besteht für den nicht abgesicherten Teil der Transaktionen ein Fremdwährungsrisiko. Grundsätzlich können bei volatilen Preisentwicklungen von US-Dollar und kanadischem Dollar Buchverluste aufgrund der Neubewertung von Termingeschäften entstehen. FINANZ- UND LIQUIDITÄTSRISIKENDie strategische Ausrichtung von SFC erfordert weitere Investitionen, die zur Sicherstellung des zukünftigen Geschäftserfolgs finanziert werden müssen - speziell in den Bereichen Produktentwicklung und Erschließung weiterer Marktsegmente und neuer Regionen. Die im Rahmen des öffentlichen Aktienangebots im Mai 2007 und der Barkapitalerhöhung im November 2014 und August 2016 in den Konzern geflossenen Mittel wurden gezielt für diese Investitionen eingeworben. Weitere Liquiditätsmaßnahmen für laufende und zukünftige Investitionen waren die Begebung der Wandelschuldverschreibung im Dezember 2015, die zweite und dritte Tranche im Januar und März 2016 sowie die Ausgabe einer Optionsschuldverschreibung und das ausgereichte Darlehen im Oktober 2016; des Weiteren wurde die Barkapitalerhöhung im Juli 2017 und Juni 2018 sowie die Inhaberschuldverschreibung nebst Optionsanleihe im August 2017 durchgeführt bzw. ausgegeben. Bis zur Verwendung im Rahmen der Wachstumsstrategie werden liquide Mittel in Finanztitel mit geringem Risiko (z.B. Tages- und Festgelder) bei verschiedenen Banken angelegt. Wegen der Finanzierungs- und Kapitalmaßnahmen im Geschäftsjahr 2018 hat sich der Finanzmittelbestand erhöht. Aufgrund der Kundenstruktur des Unternehmens (hoher Anteil von Industriekunden, Sicherheitsbehörden und Großhandel, geringer Anteil von privaten Endkunden) waren im Jahr 2018 keine erwähnenswerten Zahlungsausfälle zu verzeichnen, die nicht durch Wertberichtigungen abgesichert waren. Für ausfallbedrohte Forderungen wurden zum Bilanzstichtag bei SFC Einzelwertberichtigungen in Höhe von insgesamt T€ 247 gebildet. Weitere Liquiditätsrisiken können sich aus der Verschiebung bzw. Nichtbeauftragung von Großprojekten ergeben. Sollte durch den zukünftigen Umschlag im Vorratsbestand die erwartete Liquidität nicht zufließen, könnten hieraus bestandsgefährdende Risiken erwachsen. ZINSÄNDERUNGSRISIKENDas Zinsänderungsrisiko resultiert hauptsächlich aus der oben erwähnten Fremdfinanzierung von Simark, der ein variabler und risikoabhängiger Zinssatz zugrunde liegt. Daneben besteht ein Zinsrisiko aus der Anlage der liquiden Mittel. Im Rahmen der Kapitalerhöhung im Jahr 2007 wurden auch Aktien in den USA platziert. In diesem Zusammenhang musste sich SFC vertraglich verpflichten, bestimmte Steuergesetze in den USA zu beachten. Demzufolge können aktuell nur Anlagen mit maximal 3 Monaten Laufzeit vorgenommen werden. Insofern wird das Zinsergebnis von SFC maßgeblich durch die kurzfristigen Zinsen am Kapitalmarkt beeinflusst. PERSONALWIRTSCHAFTLICHE RISIKENSFC ist unverändert auf engagierte, hoch qualifizierte und zum Teil spezialisierte Mitarbeiter angewiesen. Angesichts des geplanten Wachstums besteht das Risiko, dass sich Schlüsselpersonal zu einem Engpass für das geplante Wachstum des Unternehmens entwickelt. Zudem besteht das Risiko, dass Schlüsselpersonal das Unternehmen verlässt. Durch zunehmend erfolgsabhängige Gehaltskomponenten, flache Hierarchien und frühzeitige Übertragung von Verantwortung versucht SFC, auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichwohl bleibt das Risiko hinreichend qualifizierte Mitarbeiter insbesondere aus dem technischen Bereich zu rekrutieren. INFORMATIONSTECHNOLOGISCHE RISIKENWichtige IT-Merkmale wie Datensicherung, Wiederverfügbarkeit, Redundanz und Ausfallsicherheit wurden stetig vorangetrieben und weiter verbessert. Das Monitoring der hochverfügbaren Serverlandschaft wurde ebenfalls den wachsenden Bedürfnissen angepasst. Softwareupdates wie Antivirenprogramme sowie Updates des Serverbetriebssystems auf den Fileservern stellen die Verfügbarkeit und Zukunftssicherheit der IT-Infrastruktur bei SFC sicher. RISIKEN IM REGULATORISCHEN UMFELDDie Regulierungsdichte im Geschäftsfeld von SFC ist unverändert sehr hoch. Dies begründet sich u.a. mit der Produktion, Distribution und Vermarktung komplexer technischer Produkte und methanolgefüllter Tankpatronen, dem Vertrieb in sicherheitstechnisch anspruchsvollen Märkte (z.B. Fahrzeughersteller oder Militärorganisationen), aber auch mit sehr komplexen, teils uneinheitlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in zahlreichen Märkten und Ländern. SFC reagiert auf eventuelle Beanstandung mit Stellungnahmen. Sollten Änderungen erforderlich sein, so werden diese in der gesetzten Frist umgesetzt. Es ist nicht auszuschließen, dass sich anwendbare Vorschriften (z.B. wegen verschärfter Gesetzeslage vor dem Hintergrund der Terrorismusabwehr, gesetzlicher Neuregelungen im Rahmen von REACH oder GHS, oder erhöhter Visibilität von SFC-Produkten aufgrund der stärkeren Verbreitung) verschärfen könnten und zusätzliche Auflagen für den Vertrieb von Produkten des Unternehmens entstehen. Um negative Auswirkungen auf den Verkauf von Produkten zu vermeiden, bietet SFC in Deutschland Zusatzschulungen im Endkundenhandel zur Sicherstellung von weitergehender Sachkenntnis bei den betroffenen Betrieben an. Ebenso besteht das Risiko, dass sich Länder wieder verstärkt abschotten und versuchen, sich mit Einfuhrzöllen vor Importen zu schützen. Dies kann zu einer verminderten Wettbewerbsfähigkeit in diesen Ländern führen. SONSTIGE RISIKENEine veränderte Haushaltslage in Deutschland könnte zu Restriktionen bei der Vergabe von Fördermitteln führen. ZUSAMMENFASSUNG ZUM RISIKOBERICHTNach den uns heute bekannten Informationen sind bei einer Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2019 entsprechend der verabschiedeten Unternehmensplanung keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens oder wesentlicher Tochtergesellschaften gefährden könnten. Eine Nichtbeauftragung von geplanten Großprojekten im Verteidigungsbereich könnte zu bestandsgefährdenden Risiken führen. CHANCENBERICHTMARKTCHANCENWesentliche Chancen zur Verbesserung und Beschleunigung der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens liegen vor allem in Maßnahmen zur Umsatzsteigerung. Dabei sind vor allem Volumen- und Margensteigerung in bestehenden Märkten - insbesondere in den Segmenten "Defense & Security" und "Oil & Gas" außerhalb der bereits bearbeiteten Märkte, regionale Ausweitung des bestehenden Geschäftes, Erschließung neuer Marktpotenziale durch Konzentration auf die Lieferung von Systemlösungen sowie Auf- und Ausbau des Seriengeschäfts im Verteidigungsbereich zu erwähnen. Segment "Oil & Gas"Die starke Vertriebs- und Serviceorganisation von Simark in Kanada soll den Absatz von SFC Produkten in der kanadischen Öl- & Gasindustrie über Simarks direkten Marktzugang und unter weiterer Nutzung der bisherigen SFC-Partnerstruktur weiterhin beschleunigen. Der nächste logische Schritt ist die weitere regionale Ausweitung der Geschäftstätigkeit von Simark nach Ost-Kanada sowie in die USA. Die Verstärkung der internationalen Vertriebsaktivitäten für Produkte im Bereich Messung und Instrumentierung stellen ein weiteres Wachstumsfeld dar. Die wiedererlangte, relative Stabilität des Ölpreises führte im Jahr 2018 zu einer wesentlichen Belebung der Nachfrage. In der Krise zurückgestellte Erhaltungsinvestitionen nehmen wieder merklich zu und Kunden verhandeln und entscheiden nach der Krise wieder Neuprojekte. Die in Kanada erworbene Anwendungs- und Produktintegrationskompetenz in dieser Industrie soll in weiterer Folge auch in die Markterschließungsaktivitäten in anderen Staaten einfließen und auch dort zu Markterfolgen und damit Wachstumsimpulsen führen. Segment "Defense & Security"SFC hat für das Geschäftsjahr 2019 eine progressivere Planung für diesen Markt im Vergleich zum Jahr 2018 vorgenommen, da sich Kernparameter, z.B. die allgemeine Sicherheitslage und erhöhte Verteidigungshaushalte in den NATO-Mitgliedsländern weiter positiv entwickeln. Sehr gute technische Testergebnisse von SFC Produkten sowie die Bestätigung des Interesses und des steigenden Bedarfes nach leichten, mobilen und schwer detektierbaren Energieversorgungssystemen von Seiten bedeutender Nutzergruppen sind wichtige Voraussetzung für eine Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurs in diesem Markt. Nachfragebelebung in den Kernmärkten Deutschland und Israel, kombiniert mit einer regionalen Ausweitung der Aktivitäten, z.B. in weiteren NATO-Staaten, wie Frankreich und Großbritannien aber auch in Ländern wie Indien oder Singapur sind wichtige Schritte auf dem Wege dorthin. Aufgrund der diversen internationalen Krisen scheint ein Umdenken innerhalb der NATO-Staaten stattzufinden, so dass es wieder zu einer wesentlichen Erhöhung der Verteidigungsbudgets kommen kann. Das Ziel der NATO Verteidigungsausgaben in Höhe von 2 % des BIP zu erreichen, wird weiterhin nur von einzelnen Mitgliedern eingehalten. Der Druck von NATO-Mitgliedern, die bereits mehr als 2 % des BIP ausgeben, auf die anderen Mitglieder ihre Budgets zu erhöhen, hat merklich zugenommen. Für SFC ergeben sich daraus signifikante Chancen. Verbesserter ProduktmixDer kontinuierliche Trend der letzten Jahre hin zu Produkten höherer Leistungsklassen bei Brennstoffzellensystemen, z.B. der EFOY Pro 12000, sowie zu integrierten Produktlösungen im Bereich Powermanagement stellt ein erhebliches Verbesserungspotenzial bei den zu erzielenden Bruttomargen auf Produktebene dar. Gemeinsame Entwicklung mit Kunden, sogenannte Joint Development Agreements (JDA) ermöglichen die Erschließung von neuen Leistungsbereichen und/oder Anwendungsfeldern. SONSTIGE CHANCENInnovation und WeiterentwicklungMit dem verstärkten Absatz von Systemlösungen in allen Produktbereichen deckt SFC größere Teile der Wertschöpfungskette ab und kann damit anteilig höhere Produktumsätze pro Auftrag realisieren. Eine beschleunigte Marktdurchdringung im vollintegrierten Systemgeschäft bietet damit Wachstumsmöglichkeiten in bereits bestehenden Geschäftsfeldern und auf Basis bestehender Kundenbeziehungen. Neue Produkte wie die Next Generation Fuel Cell (NGFC) als auch Weiterentwicklungen auf Basis der JENNY-Plattform ermöglichen Anwendungen im Bereich Grenzschutz und Terror-Abwehr durch Polizei- und oder Verteidigungskräfte. Integrierte Systeme zur Sicherheit der Datenübertragung und Messung, gekoppelt mit netzferner Energieversorgung auf Brennstoffzellenbasis, stellen ein erhebliches Wachstumsfeld insbesondere in der Öl- und Gasindustrie dar. Chancen ergeben sich durch den Einstieg in die Wasserstofftechnologie durch Erweiterung des SFC-Produktportfolios mit höheren Leistungsklassen. Weitere Chancen auf der Ergebnisseite liegen in der Kostenreduktion auf Basis von technologischer Innovation. SFC hat die Chance, den aktuellen Vorsprung hinsichtlich Technologiereife und Vermarktung auszubauen und weithin anerkannte Standards zur netzunabhängigen Stromversorgung im kleinen und mittleren Leistungsbereich zu setzen. Externe BestimmungsfaktorenZusätzliche Chancen könnten sich durch externe Bestimmungsfaktoren ergeben: Aus sinkenden Rohstoffpreisen sowie vorteilhaften Wechselkursentwicklungen könnten positive Auswirkungen auf die Ertragslage resultieren. Eine neue Priorisierung von Forschung & Entwicklung in Deutschland könnte zu einer Erhöhung bei der Vergabe von Fördermitteln führen. Die damit verbundene steigende Finanzierung bei Entwicklungsprojekten von SFC würde eine entsprechende Ergebnisverbesserung mit sich bringen. Zum 27. Januar 2017 ist eine Neufassung der deutschen Chemikalien-Verbotsverordnung in Kraft getreten, welche eine Erleichterung für den Handel von SFC-Tankpatronen bewirkt. Diese Neufassung beinhaltet unter anderem eine Ausnahmeregelung für die Abgabe von Methanol oder methanolhaltigen Gemischen zur Verwendung in Brennstoffzellen. Es entfallen für den Händler Erlaubnispflicht und Anzeigepflicht bei der Behörde, Sachkundeprüfung und Mindestalter bei der Abgabe sowie Identitätsfeststellung des Erwerbers und Dokumentation. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNGDer Vorstand hat die Erklärung zur Unternehmensführung 2018 abgegeben und auf der Internetseite der SFC Energy AG (www.sfc.com/de/investoren/corporate-governance) veröffentlicht. Eine aktualisierte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB hat der Vorstand am 21. März 2019 abgegeben und wird diese im Internet unter www.sfc.com/de/investoren/corporate-governance öffentlich zugänglich machen. PROGNOSEBERICHTFür das Segment "Oil & Gas" wird die weitere Entwicklung des Öl- und Gaspreises von entscheidender Bedeutung sein. Wir gehen grundsätzlich weiterhin von einem langfristigen Wachstum im Öl- und Gassegment aus und erwarten für 2019, aufgrund der positiven Entwicklung des Öl- und Gaspreises seit seinem Tiefstand in 2016, eine leicht positive Entwicklung der Umsatzerlöse. Für 2019 nimmt SFC eine positive Entwicklung des Verteidigungsgeschäfts sowie eine Ausweitung des internationalen Industriegeschäfts an. Weiteres Wachstum wird in diesen Märkten erwartet und soll neben organischem Wachstum auch mit strategischen Partnerschaften durch die weitere Konzentration auf Komplettlösungen erzielt werden. Im Segment "Defense & Security" geht das Management aufgrund der geopolitischen Lage von einem deutlich steigenden Umsatz aus. Der Vorstand geht für das laufende Geschäftsjahr 2019 von einem weiteren organischen Wachstum aus und plant einen Umsatz in Höhe von € 23 Mio. bis € 26 Mio. Zudem ist für 2019 eine weitere Steigerung der Profitabilität im Vergleich zu 2018 geplant. Auf dieser Grundlage erwartet der Vorstand ein deutlich verbessertes positives bereinigtes EBIT und deutlich verbessertes positives bereinigtes EBITDA. Zum Bilanzstichtag weist das Unternehmen frei verfügbare liquide Mittel in Höhe von € 7,5 Mio. aus. Bei einer Entwicklung der Ertragslage für das Geschäftsjahr 2019 entsprechend der prognostizierten Umsätze und Ergebnisse sowie Finanzierungsmaßnahmen wird das Unternehmen über ausreichend liquide Mittel verfügen, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die tatsächliche Entwicklung der SFC und ihren Segmenten kann aufgrund der beschriebenen Chancen und Risiken sowohl positiv als auch negativ von unseren Prognosen abweichen (siehe hierzu Risikobericht sowie Chancenbericht). NACHTRAGSBERICHTBzgl. der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang für das Geschäftsjahr 2018.
Brunnthal, den 21. März 2019 Der Vorstand Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender, CEO Hans Pol, Vorstand, Industry Marcus Binder, Vorstand, Defense & Security Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine AngabenDie SFC Energy AG (die "Gesellschaft" oder "SFC AG") ist eine in Deutschland ansässige Aktiengesellschaft. Der Sitz der Gesellschaft ist Eugen-Sänger-Ring 7, 85649 Brunnthal. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 144296 eingetragen. Der Jahresabschluss der SFC AG für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie des AktG erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (§§ 246 bis 256a HGB) sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Die Form der Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den allgemeinen Grundsätzen des § 265 HGB und den Vorschriften der §§ 266 bzw. 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) sowie den Vorschriften des Aktiengesetzes. In Bezug auf mögliche bestandsgefährdende Risiken verweisen wir auf die Angaben in den Abschnitten "Finanz- und Liquiditätsrisiken" sowie "Zusammenfassung zum Risikobericht" des Lageberichts. Der Jahresabschluss ist unter Zugrundelegung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt worden, da der Vorstand auf Grundlage der Unternehmensplanung von der Unternehmensfortführung ausgeht. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögenDie Bilanzierung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich berücksichtigt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen zwei und dreizehn Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden linear über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter € 150,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vom Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB zum Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, ggf. abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt. Die Bestimmung des niedrigeren beizulegenden Werts im Rahmen des Niederstwerttests erfolgt durch Ermittlung des Marktwerts des Eigenkapitals mithilfe der Ertragswert-Methode. Dabei werden die geplanten Cashflows aus der vom Management der Gesellschaft genehmigten Unternehmensplanung verwendet. Der zur Diskontierung verwendete Kapitalisierungszinssatz basiert auf einem risikofreien Zinssatz sowie einer Marktrisikoprämie einem unternehmensspezifischen Risikozuschlag sowie einem Wachstumsabschlag. Zur Ermittlung des beizulegenden Werts werden sowohl Vergangenheitsdaten als auch die erwartete Marktperformance sowie Markterwartungen von externen Experten herangezogen. Wesentliche Grundannahmen für die Unternehmensplanung sind hierbei Wachstumsraten der Märkte, Absatz- und Beschaffungspreise, die aus der aktuellen Entwicklung der Preise unter Berücksichtigung von anderen externen gesamtwirtschaftlichen Kennzahlen sowie der Einschätzung von externen Experten hergeleitet werden. Gemäß § 253 Abs. 5 Satz. 1 HGB darf ein niedrigerer Wertansatz nicht beibehalten werden, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen. Ist dies der Fall, erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten der Finanzanlage. VorräteDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder gesunkenen Wiederbeschaffungskosten unter Anwendung des Durchschnittspreisverfahrens bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegen Zeitwert aufgrund von Lagerrisiken (geringe Umschlaghäufigkeit) vorgenommen. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich hierbei aus Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung zusammen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Bewertung einbezogen. In den Fällen, in denen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten voraussichtlich nicht durch den Marktpreis gedeckt werden, wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, der aufgrund einer retrograden Bewertung ermittelt wurde, vorgenommen. Bei den unfertigen Erzeugnissen wurden Abwertungen aufgrund von Lagerrisiken und bei den fertigen Erzeugnissen aufgrund gegebenenfalls niedrigerer Verkaufspreise vorgenommen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDer Ansatz erfolgte grundsätzlich zum Nominalwert. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenDer Unterschiedsbetrag aus dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem Ausgabebetrag wird auf der Aktivseite ausgewiesen und über die gesamte Laufzeit der Verbindlichkeit gemäß § 250 Abs. 3 HGB planmäßig aufwandswirksam aufgelöst. RückstellungenIn den sonstigen Rückstellungen sind die erkennbaren Risiken für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewisse Verpflichtungen erfasst und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung von künftigen Preis- und Kostensteigerungen mit den der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen auf den Abschlussstichtag abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank gemäß RückAbzinsV ermittelt und bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2018 je nach Restlaufzeit 1,10 % bis 1,73 %. Auswirkungen aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Aufzinsungsaufwand wird unter Verwendung der Vorjahreszinssätze ermittelt. Die Bewertung der Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Aktienoptionsprogramm für den Vorstand wird anhand einer Monte-Carlo-Simulation vorgenommen. Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurde getrennt nach Produktgruppen auf Erfahrungswerte bzgl. der zukünftigen Kosten in Relation zum erzielten Umsatz zurückgegriffen. Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wird auf Basis von Vollkosten ermittelt. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Fremdwährungsposten und WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag nach den Grundsätzen des § 256a HGB bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente SteuernLatente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 27,38 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) kein Gebrauch gemacht werden. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse aus langfristigen Entwicklungsaufträgen (JDAs) werden realisiert, wenn die vertraglich vereinbarten Meilensteine abgeschlossen sind. Die Realisation der übrigen Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Abholung durch den Kunden oder der für den Transport verantwortlichen Person, d.h. mit Übergang von Chancen und Risiken auf den Kunden. Zuschüsse der öffentlichen HandZuwendungen der öffentlichen Hand umfassen Fördermittel für die Entwicklungsaktivitäten der SFC AG und wurden für die Neuentwicklung von Brennstoffzellensystemen gewährt. Die Zuschüsse werden erfolgswirksam als sonstige betriebliche Erträge erfasst, sobald der entsprechende Bescheid vorliegt sowie die sonstigen Förderbedingungen erfüllt sind. III. Erläuterungen zu den BilanzpostenAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgend dargestellt. scroll
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Im Geschäftsjahr 2018 entfallen € 38.896,35 auf Abschreibungen aus Zugängen und € 0,00 auf Umbuchungen aus im Vorjahr geleisteten Anzahlungen. Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2018scroll
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indirekte Beteiligung. Die SFC Inc. befindet sich seit dem 16. Dezember 2016 in Abwicklung. VorräteIn den Vorräten sind Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von € 706.450,06 (Vorjahr: € 443.658,13) enthalten. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist zum Abschlussstichtag eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 54.225,32 (Vorjahr: € 45.396,01) gebildet. Ferner wurden in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 246.616,67 (Vorjahr: € 228.276,55) gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 537.784,22 (Vorjahr: € 127.797,76). Darüber hinaus betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Darlehen an die Tochtergesellschaft Simark Controls Ltd., die grundsätzlich vertraglich sofort kündbar sind, jedoch aufgrund von Rangrücktrittserklärungen jeweils in voller Höhe als langfristig zu klassifizieren sind. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenIm Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio für ein Darlehen in Höhe von € 32.367,24 (Vorjahr Disagio für Wandelschuldanleihe und Darlehen: € 100.844,65) enthalten. Die Auflösung des Disagios erfolgt über die Laufzeit des Darlehens. EigenkapitalDas Grundkapital der Aktiengesellschaft beträgt insgesamt € 10.249.612 und ist eingeteilt in 10.249.612 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag von € 1,00 je Stückaktie. Das Grundkapital ist vollständig einbezahlt. Die Hauptversammlung vom 17. Mai 2017 hat den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 16. Mai 2022 mit der Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu € 4.523.624,00 einmalig oder mehrmals durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017/I). Den Aktionären ist hierbei grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Unter bestimmten Bedingungen kann das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. Das Genehmigte Kapital 2017/I beträgt noch € 4.023.624,00. Die Aktiengesellschaft verfügt über ein Bedingtes Kapital 2016 in Höhe von € 3.324.503,00 nach Ausgabe von Bezugsaktien für die Gewährung von auf den Inhaber lautenden Stückaktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) sowie über ein Bedingtes Kapital 2011 in Höhe von € 278.736,00. Die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung setzt der Vorstand gemäß § 5 Abs. 4 der Satzung mit Zustimmung des Aufsichtsrats fest. Zum 31. Dezember 2016 hat die Gesellschaft Wandelschuldverschreibungen in Höhe von nominal € 3.300.000,00 ausgegeben. Die ausgegebenen Wandelschuldverschreibungen beinhalten das Recht insgesamt 540.936 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu beziehen. Im Geschäftsjahr wurden weitere Wandelschuldverschreibungen in Höhe von € 550.000,00 in 90.156 auf den Inhaber lautende Stückaktien gewandelt, sodass zum 31. Dezember 2018 keine Wandelschuldverschreibungen mehr existieren. Des Weiteren hat die Gesellschaft in 2017 Optionsschuldverschreibungen in Höhe von nominal € 2.500,00 ausgegeben. Diese beinhalten das Recht insgesamt 204.700 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu beziehen. scroll
Der Bilanzverlust hat sich wie folgt entwickelt: scroll
RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen: scroll
Verbindlichkeitenscroll
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Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus einem im Jahr 2017 aufgenommen Darlehen von einem Investor, welches zum 31. Dezember 2018 mit T€ 2.597 valutiert, sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 369. Für sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.597 wurde bestehendes Vorratsvermögen, Anlagevermögen, Marken- und Patentrechte sowie Bankguthaben als Sicherheit übereignet. Die übrigen Verbindlichkeiten sind - mit Ausnahme handelsüblicher Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 46.857,86 (Vorjahr: € 5.363,55). In 2017 wurden Optionsschuldverschreibungen mit einem Nennwert von € 2.500,00 ausgegeben. Der Zeitwert der Optionsschuldverschreibungen beträgt zum 31. Dezember 2018 € 3.975,31. Latente SteuernZum 31. Dezember 2018 ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von € 30.933,92 (Vorjahr: € 29.424,19). Diese resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung der langfristigen sonstigen Rückstellungen. Zudem ergeben sich aktive latente Steuern aus der Inanspruchnahme der Verlustvorträge für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden die aktiven latenten Steuern nicht angesetzt. Die gesamten, vorläufig ermittelten steuerlichen Verlustvorträge belaufen sich zum 31. Dezember 2018 auf rd. Mio. € 49,5 für Körperschaftsteuer und rd. Mio. € 46,6 für Gewerbesteuer. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 27,38 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15,00 % und dem Solidaritätszuschlag von 5,50 % wurde der Gewerbesteuersatz von 11,55 % berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseAufteilung nach Segmenten: Die Berichterstattung nach Segmenten untergliedert sich in "Clean Energy & Mobility", "Industry", "Oil & Gas" und "Defense & Security". scroll
Das bisherige Segment "Consumer" fließt in das Segment "Clean Energy & Mobility". Das bisherige Segment "Security & Industry" fließt für den Anteil
Aufteilung nach geografischen Märkten: scroll
In dem Konzernsegment "Industry" waren auf Ebene der SFC Energy AG keine Umsätze zu verzeichnen. Umsätze in diesem Segment wurden ausschließlich durch die Tochtergesellschaft PBF erzielt. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten: scroll
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 282.375,42 (Vorjahr: € 876.728,68) enthalten. Davon entfallen € 263.270,90 (Vorjahr: € 850.344,62) auf die Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten: scroll
Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeVon den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind € 164.011,74 (Vorjahr: € 258.706,54) aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten € 18.372,00 (Vorjahr: € 37.578,63) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie Zinsaufwendungen für das Darlehen Harbert i.H.v. € 449.461,28 (Vorjahr: € 242.708,26). V. Sonstige AngabenBeschäftigtenzahlIm Jahresdurchschnitt waren folgende Mitarbeiter (ohne Vorstände) beschäftigt: scroll
Derivative FinanzinstrumenteZum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 bestanden keine Wandelschuldverschreibungen und Optionsschuldverschreibungen in Höhe von T€ 5. KonzernabschlussDie SFC Energy AG stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. VorstandVorstandsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2018: scroll
Bezüge des VorstandsDie Gesamtbezüge in Höhe von € 1.984.595 (Vorjahr: € 1.595.915) und Einzelbezüge des Vorstands verteilen sich auf die einzelnen Vorstandsmitglieder wie folgt: Tabelle 1: Vergütung des Vorstands 2018 (Zuwendungsbetrachtung) *scroll
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Gewährte Vorschüsse und Kredite und HaftungsverhältnisseMitgliedern des Vorstands wurden weder Vorschüsse und Kredite gewährt, noch wurden zu ihren Gunsten Haftungsverhältnisse eingegangen. AufsichtsratMitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr 2018: scroll
Bezüge des AufsichtsratsDie Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine reine Festvergütung in Höhe von jeweils € 25.000,00, wobei der Aufsichtsratsvorsitzende das Zweifache und sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieser Vergütung erhält. Die fixen Gesamtbezüge des Aufsichtsrats stellen sich danach wie folgt dar. scroll
Geschäfte mit nahestehenden Personen und UnternehmenAls nahestehende Unternehmen und Personen gelten in entsprechender Anwendung des IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen" Unternehmen und Personen, wenn eine der Parteien direkt oder indirekt über die Möglichkeit verfügt, die andere Partei zu beherrschen oder einen maßgeblichen Einfluss auszuüben oder an der gemeinsamen Führung des Unternehmens beteiligt ist. Personen in Schlüsselpositionen der SFC sind die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats, wie sie oben genannt sind, sowie deren nahe Familienangehörige. Unternehmen, die von Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen direkt oder indirekt beherrscht werden oder unter deren maßgeblichem Einfluss stehen, sind ebenfalls gemäß IAS 24 "Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen" als nahestehend zu klassifizieren. Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgten wie im Vorjahr nicht. Die Vergütungen der Personen in Schlüsselpositionen sind bereits oben dargestellt. Zum Bilanzstichtag wurden Verpflichtungen gegenüber Personen in Schlüsselpositionen in Höhe von € 1.899.038,00 (Vorjahr: € 935.934,07) ausgewiesen. Honorare des AbschlussprüfersDie Honorare des Abschlussprüfers für Leistungen im Rahmen der Jahres- und Konzernabschlussprüfung betragen: scroll
Es wurden keine weiteren Leistungen, auch nicht gegenüber Tochterunternehmen, erbracht. Verpfändetes FestgeldIm Zusammenhang mit dem Mietvertrag für das Gebäude der Gesellschaft im Eugen-Sänger-Ring 7 besteht zum Bilanzstichtag ein zugunsten des Vermieters gesperrtes Festgeldkonto in Höhe von € 285.619,60. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenFinanzielle Verpflichtungen bestehen in folgendem Umfang: scroll
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Die Mieten betreffen das Produktions-, Entwicklungs- und Verwaltungsgebäude, sie sind als nicht in der Bilanz enthaltenes Geschäft von wesentlicher Bedeutung für die Finanzlage der Gesellschaft. Es handelt sich um einen üblichen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einer Verlängerungsoption um einmal weitere fünf Jahre. Wesentliche oder unübliche Risiken existieren nicht. Der Vorteil gegenüber einer Investition besteht für die Gesellschaft neben den Liquiditätsvorteilen und der Schonung der Eigenkapitalquote darin, dass durch den Mietvertrag die notwendige Planungs- und Kalkulationssicherheit sowie Flexibilität für das weitere geplante Wachstum von SFC gegeben ist. Meldungen gemäß § 26 Abs. 1 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) 1Der SFC Energy AG gingen bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses (21. März 2019) folgende Mitteilungen von Anteilseignern der Gesellschaft nach den Vorschriften des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) zu (nachfolgend sind nur die Mitteilungen aufgeführt, die das Bestehen einer Beteiligung zum vorgenannten Datum wiedergeben bzw. soweit sie sich auf die vollständige Veräußerung einer Beteiligung seit dem Abschlussstichtag 31. Dezember 2018 beziehen; die entsprechenden Prozent- und Aktienzahlen beziehen sich auf das zum Zeitpunkt der jeweiligen Meldung vorhandene Grundkapital; die Anzahl der Aktien ist der letzten Stimmrechtsmitteilung an SFC Energy AG entnommen und kann daher zwischenzeitlich überholt sein). Die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß §§ 21 Abs. 1, 24 WpHG i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG mitgeteilt, dass deren Tochtergesellschaft DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, am 7. August 2007 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte an der SFC Energy AG überschritten hat und zu diesem Zeitpunkt einen Stimmrechtsanteil von 5,17 % gehalten hat (entsprechend 369.000 Stimmrechten). Die T&E Holding B.V., Almelo, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11. Januar 2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 20. Dezember 2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,1 % (das entspricht 232.925 Stimmrechten) betragen hat. Die HPE PRO Institutional Fund B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 24,04 % (das entspricht 1.928.474 Stimmrechten) betragen hat. Die Holland Private Equity B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 24,04 % (das entspricht 1.928.474 Stimmrechten) betragen hat. 24,04 % der Stimmrechte (das entspricht 1.928.474 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG über die HPE PRO Institutional Fund B.V. zuzurechnen. Die Holland Private Equity Management B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 23. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 24,04 % (das entspricht 1.928.474 Stimmrechten) betragen hat. 24,04 % der Stimmrechte (das entspricht 1.928.474 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG über die HPE PRO Institutional Fund B.V. zuzurechnen. Die 1752748 Alberta Ltd., Calgary, Kanada, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27. September 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,59 % (das entspricht 288.057 Stimmrechten) betragen hat. Herr Mark Wheeler, Kanada, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 27. September 2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,94 % (das entspricht 316.087 Stimmrechten) betragen hat. 3,59 % der Stimmrechte (das entspricht 288.057 Stimmrechten) sind Herrn Wheeler gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der 1752748 Alberta Ltd. zuzurechnen. Die Havensight Capital Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 1. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,56 % (das entspricht 766.788 Stimmrechten) betragen hat. Die Global Philantropic Holdings Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 1. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,56 % (das entspricht 766.788 Stimmrechten) betragen hat. 9,56 % der Stimmrechte (das entspricht 766.788 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Havensight Capital Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, zuzurechnen. Die The R&H Trust Co. Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 1. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,56 % (das entspricht 766.788 Stimmrechten) betragen hat. 9,56 % der Stimmrechte (das entspricht 766.788 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Global Philantropic Holdings Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, und die Havensight Capital Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, zuzurechnen. Die The R&H Holdings Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 1. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,56 % (das entspricht 766.788 Stimmrechten) betragen hat. 9,56 % der Stimmrechte (das entspricht 766.788 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die The R&H Trust Co. Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, die Global Philantropic Holdings Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, und die Havensight Capital Ltd., Grand Cayman, Cayman Islands, zuzurechnen. Die Conduit Ventures IIA LP, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 9. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49 % (das entspricht 761.375 Stimmrechten) betragen hat. Die Conduit Ventures General Partner II Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 9. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49 % (das entspricht 761.375 Stimmrechten) betragen hat. 9,49 % der Stimmrechte (das entspricht 761.375 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Conduit Ventures IIA LP, London, United Kingdom, zuzurechnen. Die Conduit Ventures Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 9. Oktober 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 6. September 2013 die Schwelle von 10 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 9,49 % (das entspricht 761.375 Stimmrechten) betragen hat. 9,49 % der Stimmrechte (das entspricht 761.375 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Conduit Ventures IIA LP, London, United Kingdom, und die Conduit Ventures General Partner II Limited, London, United Kingdom, zuzurechnen. Die HPE PRO Institutional Fund B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 8. August 2017 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 14. Juli 2017 die Schwelle von 30 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 26,07 % (das entspricht 2.400.330 Stimmrechten) betragen hat. Zusätzlich hält HPE PRO Institutional Fund B.V., Amsterdam, Niederlande, durch Instrumente im Sinne des § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG 3,92 % der Stimmrechte (das entspricht 360.655 Stimmrechten). Die Holland Private Equity B.V., Amsterdam, Niederlande, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 8. August 2017 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der SFC Energy AG, Brunnthal, Deutschland, am 14. Juli 2017 die Schwelle von 30 % der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 26,07 % (das entspricht 2.400.330 Stimmrechten) betragen hat. 26,07 % der Stimmrechte (das entspricht 2.400.330 Stimmrechten) sowie 3,07 % der Stimmreche durch Instrumente im Sinne von § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG von der die HPE PRO Institutional Fund B.V. über die Holland Private Equity Management B.V., Amsterdam, Niederlande, zuzurechnen. GewinnverwendungEin Gewinnverwendungsvorschlag erübrigt sich, da der Jahresfehlbetrag nach den aktienrechtlichen Vorschriften zusammen mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in den Bilanzverlust eingegangen ist und daher für eine Ausschüttung rechtlich nicht zur Verfügung steht. Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance KodexVorstand und Aufsichtsrat haben eine Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in 2018 abgegeben und diese auf der Internetseite der SFC Energy AG (www.sfc.com/de/investoren/corporate-governance) veröffentlicht. Eine aktualisierte Entsprechenserklärung 2019 haben der Vorstand und Aufsichtsrat am 21. März 2019 auf der Internetseite der SFC Energy AG veröffentlicht. Die Entsprechenserklärung ist für die nächsten fünf Jahre im Internet verfügbar und der Öffentlichkeit somit dauerhaft zugänglich gemacht worden. Sie wird im Rahmen des Corporate Governance Berichts im Geschäftsbericht veröffentlicht. Ergebnisse nach dem BilanzstichtagVorstand und Aufsichtsrat der SFC Energy AG haben einen Prozess zur Prüfung und Vorbereitung strategischer Optionen für die zukünftige Entwicklung und das Wachstum der Gesellschaft eingeleitet. Wesentliche Kernaktionäre der Gesellschaft sind in diese Überlegungen einbezogen. Ziele der Geschäftsleitung sind eine konsequente regionale Ausweitung der Geschäftsaktivitäten mit besonderem Fokus auf die USA und China sowie der rasche Aufbau des Geschäftsfeldes für Wasserstoff Brennstoffzellen. Auch Add-on-Akquisitionen sollen evaluiert werden. Zu den strategischen Optionen gehört auch eine mögliche wesentliche Kapitalerhöhung, die die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft deutlich stärken würde. Bis zum Aufstellungszeitpunkt sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns erwartet wird.
Brunnthal, den 21. März 2019 Der Vorstand Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender, CEO Hans Pol, Vorstand, Industry Marcus Binder, Vorstand, Defense & Security BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SFC Energy AG, BrunnthalVERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTSPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der SFC Energy AG, Brunnthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SFC Energy AG, Brunnthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB, auf die im Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung" des Lageberichts verwiesen wird, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der UnternehmenstätigkeitWir verweisen auf die Angaben in den Abschnitten "Finanz- und Liquiditätsrisiken" sowie "Zusammenfassung zum Risikobericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter darlegen, dass sich aufgrund des engen Zusammenhangs zwischen Ertragslage und Liquidität aus einer Verschiebung bzw. Nichtbeauftragung von Großprojekten im Verteidigungsbereich wesentliche negative Auswirkungen auf die Liquiditätslage und somit bestandsgefährdende Risiken ergeben können. Auf diese Abschnitte des Lageberichts wird auch im Abschnitt "I. Allgemeine Angaben" des Anhangs verwiesen. In den o.g. Abschnitten des Lageberichts erläutern die gesetzlichen Vertreter Ereignisse bzw. Gegebenheiten, die auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hinweisen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne von § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des JahresabschlussesBesonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Nachfolgend stellen wir mit der Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar. Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert: a) Sachverhaltsbeschreibung (einschließlich Verweis auf zugehörige Angaben im Jahresabschluss) b) Prüferisches Vorgehen Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmena) Die im Jahresabschluss der SFC Energy AG ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 21.800 (56,5 % der Bilanzsumme) beziehen sich auf jeweils 100 % der Anteile an zwei Tochtergesellschaften. Die Anteile werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Zum 31. Dezember 2018 haben nachträgliche Anschaffungskosten den Beteiligungsbuchwert bezogen auf eine Tochtergesellschaft um TEUR 2.602 erhöht. Die Bestimmung niedriger beizulegender Werte erfolgt jährlich im Rahmen eines Niederstwerttests durch die Ermittlung des Marktwerts des Eigenkapitals mithilfe der Ertragswertmethode. Ermessensentscheidungen der gesetzlichen Vertreter der SFC Energy AG beeinflussen dabei maßgeblich das Ergebnis dieser Bewertungen, vor allem bei der Einschätzung künftiger Zahlungsmittelzuflüsse sowie der Wahl des Kapitalisierungszinssatzes. Infolgedessen sind die durchgeführten Niederstwerttests mit einer hohen Unsicherheit verbunden. Der Sachverhalt wurde von uns als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt bestimmt, weil die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen komplex ist sowie auf einer Reihe ermessensbehafteter Einschätzungen und Annahmen der gesetzlichen Vertreter basiert. Angaben der gesetzlichen Vertreter zu Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie zu durchgeführten Niederstwerttests finden sich im Anhang in den Abschnitten "II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" sowie "III. Erläuterungen zu den Bilanzposten". b) Wir haben die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen und Ermessensentscheidungen der gesetzlichen Vertreter sowie der Berechnungsmethode der Niederstwerttests unter Einbeziehung unserer Bewertungsspezialisten aus dem Bereich Valuation Services beurteilt. Unsere Analyse der von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten künftigen Zahlungsströme für die Beurteilung der erwarteten Auswirkungen von Ereignissen und Entwicklungen erfolgte unter der Berücksichtigung unserer Einschätzung zur Zuverlässigkeit des Planungssystems der SFC Energy AG, unter anderem durch eine Analyse der Planungstreue. Als Ausgangsbasis unserer Beurteilung der Ertragswertermittlung erfolgte eine Überleitung der Mittelzuflüsse zu der durch die gesetzlichen Vertreter erstellten und vom Aufsichtsrat gebilligten Drei-Jahresplanung (2019 bis 2021). Ferner haben wir die Extrapolation der Planwerte unter Berücksichtigung der angesetzten Wachstumsrate für die zwei Jahre nach dem Detailplanungszeitraum sowie einer nachhaltigen Wachstumsrate eingeschätzt. Im Rahmen der Würdigung der zugrunde liegenden Drei-Jahresplanung haben wir die zentralen Planungsannahmen und -maßnahmen mit Schwerpunkten auf der Entwicklung der Absatzmärkte in Kanada und in Europa sowie der Absatz- und Beschaffungspreiseentwicklung mit den gesetzlichen Vertretern erörtert. Bei der Prüfung der Ermittlung des verwendeten Kapitalisierungszinssatzes haben wir uns unter Einbezug unserer Bewertungsspezialisten mit den bei der Bestimmung des verwendeten Kapitalisierungszinssatzes herangezogenen Parametern auseinandergesetzt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Zusätzlich haben wir das methodische Vorgehen zur Ermittlung der Ertragswerte der Tochtergesellschaften und die Anwendung des Kalkulationsschemas unter Einbezug unserer Bewertungsspezialisten gewürdigt. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGENÜbrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVOWir wurden von der Hauptversammlung am 9. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 12. Dezember 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2007 als Abschlussprüfer der SFC Energy AG, Brunnthal, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFERDer für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Oliver Pointl.
München, den 21. März 2019 Deloitte GmbH Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer Oliver Pointl, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATSÜBERWACHUNG DER GESCHÄFTSFÜHRUNGDas vergangene Geschäftsjahr 2018 war entscheidend durch die Kapitalmarktstrategie, insbesondere die Suche nach möglichen Investoren und strategischen Partnern, und die Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft in Form von weiteren Kapitalmaßnahmen sowie die geschäftlichen Herausforderungen aufgrund der allgemeinen Marktentwicklungen geprägt. An diesen Prozessen hat der Aufsichtsrat aktiv durch Beratungen und Diskussionen mit dem Vorstand teilgenommen. Der Aufsichtsrat nahm im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahr. Er hat die Arbeit des Vorstands eng begleitet, ihn bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und sorgfältig überwacht und sich von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat, wie unten näher erläutert, frühzeitig und unmittelbar eingebunden. Die seiner Zustimmung bedürfenden Geschäfte hat der Aufsichtsrat überprüft und jeweils mit dem Vorstand besprochen. AUFSICHTSRATSZUSAMMENSETZUNGNach § 10 Abs. 1 der Satzung setzte sich der Aufsichtsrat der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018 aus insgesamt drei Mitgliedern zusammen. Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2018 waren: (i) Herr Tim van Delden, (ii) Herr David Morgan, (iii) Herr Hubertus Krossa. Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2018 Herr Tim van Delden, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender war Herr David Morgan. SITZUNGEN DES AUFSICHTSRATSDer Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2018 zur Wahrnehmung seiner Aufgaben auf insgesamt acht Sitzungen -am 28. Februar, 22. März (Bilanzaufsichtsratssitzung für das Geschäftsjahr 2017), 8. Mai, 15. Juni, 20. Juli, 25. Oktober, 22. November und 12. Dezember 2018 - beraten. Davon fanden fünf Sitzungen, nämlich am 22. März, 8. Mai, 20. Juli, 25. Oktober und 12. Dezember 2018, als Präsenzsitzungen statt, an denen stets alle Aufsichtsratsmitglieder persönlich - mit Ausnahme der Sitzung am 25. Oktober 2018, an der der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Tim van Delden, telefonisch teilgenommen hat - teilgenommen haben. Die übrigen drei Sitzungen am 28. Februar, 15. Juni und 22. November 2018 wurden als Telefonkonferenzen abgehalten. Darüber hinaus stimmte sich der Aufsichtsrat - soweit erforderlich - auch außerhalb seiner Sitzungen telefonisch, persönlich und per Email ab. Der Aufsichtsrat hat sich auf seinen Sitzungen vom Vorstand ausführlich über die laufende Umsatz-, Ergebnis- und insbesondere Liquiditätsentwicklung, über die Budgetplanung, die aktuelle Geschäftslage der Gesellschaft und des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements sowie die konzernweite Compliance, die strategischen Ziele sowie alle wesentlichen organisatorischen und personellen Veränderungen zeitnah und umfassend unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat die Organisation der Gesellschaft und des Unternehmens mit dem Vorstand erörtert, sich von der Leistungsfähigkeit dieser Organisation und des Risikomanagements überzeugt und wesentliche strategische und geschäftspolitische Fragen der Gesellschaft mit dem Vorstand diskutiert. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat in verschiedenen Aufsichtsratssitzungen über den Status der einzelnen Geschäftsbereiche (Business Units), die wirtschaftliche, finanzielle, technologische und strategische Situation der Gesellschaft und des Konzerns, die Wachstumsstrategie des Unternehmens im In- und Ausland sowie über wesentliche Entwicklungen und Ereignisse, etwa Kooperationen oder strategische Partnerschaften. Regelmäßige Themen der Beratungen des Plenums waren zudem die Bereiche Finanzen und Controlling, Vertrieb und Marketing, Operations, Qualitätsmanagement, Human Resources sowie Forschung und Entwicklung. Der Vorstand erstattete zudem Bericht über die strategische Situation der ausländischen Tochtergesellschaften der SFC Energy AG sowie die wesentlichen Entwicklungen in Bezug auf diese. Darüber hinaus hat der Vorstand nach Maßgabe der vom Aufsichtsrat für ihn erlassenen Geschäftsordnung dem Aufsichtsratsvorsitzenden regelmäßig und dem Gesamtgremium auf den Aufsichtsratssitzungen ausführlich durch detaillierte Berichte über prägende Geschäftsvorfälle der Gesellschaft sowie durch die Mitteilung von Finanzdaten (jeweils im Vergleich zum Budget und zum Vorjahr) informiert. Im Übrigen stand der Aufsichtsratsvorsitzende in ständigem, engem Kontakt zum Vorstand, insbesondere zum Vorstandsvorsitzenden, der ihn über aktuelle Geschäftsvorgänge umfassend unterrichtete. Ein weiteres wichtiges Thema der Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 2018 bildete erneut die Suche nach möglichen Investoren und strategischen Partnern sowie die Erörterung möglicher Kapitalmarktmaßnahmen der Gesellschaft zur Stärkung der Liquiditätsbasis der Gesellschaft, um so auch mittelfristig eine Umsetzung ihrer Wachstumsstrategie gewährleisten zu können. Der Aufsichtsrat ließ sich vom Vorstand unter Einbindung externer Berater detailliert über mögliche Maßnahmen zur Gewinnung neuer Investoren im In- und Ausland, zur Finanzierung des weiteren Wachstums sowie zur Verbesserung der Equity Story der Gesellschaft berichten, erörterte diese Maßnahmen intern und mit dem Vorstand und wägte ihre Vor- und Nachteile gegeneinander ab. Zudem ließ sich der Aufsichtsrat regelmäßig über den Stand der Umsetzung berichten und begleitete und überwachte diesen Prozess. In seiner telefonischen Sitzung am 28. Februar 2018 beschäftigte sich der Aufsichtsrat bei Anwesenheit aller Mitglieder des Vorstands mit Personal- und Vergütungsangelegenheiten sowie der Möglichkeiten zur Stärkung der Eigenkapitalbasis. Der Aufsichtsrat beschloss eine Wiederbestellung und Verlängerung des Vorstandsdienstvertrags von Herrn Hans Pol und die Erweiterung des virtuellen Aktienoptionsprogramms sowie eine Anpassung des Vorstandsdienstvertrags von Herrn Marcus Binder. Zudem beschloss der Aufsichtsrat die Eintragung der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung nach Ausübung des Wandlungsrechts durch einzelne Aktionäre in das Handelsregister. Im Rahmen der Sitzung am 22. März 2018 beschäftigte sich der Aufsichtsrat bei Anwesenheit aller Mitglieder des Vorstands sowie von Gästen mit der Unabhängigkeit seiner Mitglieder und kam zu dem Ergebnis, dass seine Mitglieder unabhängig im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex sind. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit dem handelsrechtlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht sowie dem IFRS-Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht der Gesellschaft des Geschäftsjahrs 2017 befasst, diese erörtert und gebilligt. Vertreter des Abschlussprüfers nahmen an der Sitzung teil, berichteten über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung und standen für Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung. Des Weiteren verabschiedete der Aufsichtsrat den Corporate Governance Bericht, die Erklärung zur Unternehmensführung -jeweils für das Geschäftsjahr 2017 - und die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex im Sinne des § 161 AktG. Ferner befasste sich der Aufsichtsrat mit der Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung 2018 und mit dem Vorschlag für die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2018. Mit dem Vorstand wurden außerdem ausführlich die aktuellen Geschäftsprozesse und -entwicklungen im ersten Quartal und ein Ausblick auf die Entwicklung im zweiten Quartal sowie die Chancen und Risiken der aktuellen Entwicklung der einzelnen Business Units und der Tochtergesellschaften der Gesellschaft erörtert. Vor diesem Hintergrund wurde erneut die aktuelle Liquiditäts- und Finanzlage einschließlich möglicher Finanzierungsoptionen unter Beteiligung möglicher Investoren und strategischer Partnerschaften mit dem Vorstand besprochen. Mit Umlaufbeschluss vom 27. April 2018 hat der Aufsichtsrat der Laufzeitverlängerung und Erweiterung eines Darlehens zugestimmt. In seiner Sitzung am 8. Mai 2018 beschäftigte sich der Aufsichtsrat bei Anwesenheit aller Mitglieder des Vorstands mit der aktuellen Geschäftslage und -entwicklung in den einzelnen Business Units und den Tochtergesellschaften der Gesellschaft sowie den Umsatzzahlen im ersten Quartal und dem Ausblick auf die Entwicklung im zweiten Quartal des Geschäftsjahres. Auch die Finanzierungs- und Liquiditätsoptionen der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen sowie die Beteiligung möglicher Investoren und strategischer Partner sowie möglicher Kapitalmarktmaßnahmen waren Gegenstand der Beratung. Im Rahmen der telefonischen Aufsichtsratssitzung vom 15. Juni 2018 beschloss der Aufsichtsrat die vom Vorstand beschlossene Durchführung einer Kapitalerhöhung auf Grundlage genehmigten Kapitals sowie die damit verbundenen Satzungsänderungen. Auf der Aufsichtsratssitzung am 20. Juli 2018 wurden unter Beteiligung des Vorstands die aktuellen und zu erwartenden Umsatzzahlen in den einzelnen Business Units und den Tochtergesellschaften der Gesellschaft im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2018 sowie ein Ausblick auf die Entwicklung im dritten Quartal besprochen. Des Weiteren wurde auf die aktuellen Finanzkennzahlen und die Liquiditätslage der Gesellschaft näher eingegangen. Der Aufsichtsrat beschäftigte sich in diesem Zusammenhang insbesondere mit der Finanzierungs- und Verschuldungssituation einer Tochtergesellschaft. Auch die Beteiligung möglicher Investoren und mögliche Kapitalmarktmaßnahmen waren erneut Gegenstand der Beratung. Zudem beriet der Aufsichtsrat über die Geschäftsentwicklung mit Blick auf Investitionen und Akquisitionen. Im Rahmen der Aufsichtsratssitzung vom 25. Oktober 2018 gab der Vorstand, der bei der Sitzung anwesend war, ein kurzes Update zu den Geschäftszahlen im dritten Quartal und auf 9-Monats-Basis sowie einen Ausblick auf die Entwicklung im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018. Dabei erfolgte eine ausführliche Erörterung der aktuellen Zahlen des Geschäftsbereichs "Defense" unter Berücksichtigung möglicher zukünftiger Aufträge. Vor diesem Hintergrund befasste sich der Aufsichtsrat unter Mitwirkung des Vorstands erneut ausführlich mit den aktuellen Finanzkennzahlen und der Liquiditätslage der Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften. In diesem Zusammenhang billigte der Aufsichtsrat die Laufzeitverlängerung eines Darlehens sowie die Anzahlungsgarantie einer Versicherung. Gegenstand der Erörterung war zudem die Suche neuer möglicher Investoren und strategischer Partnerschaften unter Beteiligung eines hierzu beauftragten externen Beraters. Im Rahmen der telefonischen Aufsichtsratssitzung vom 22. November 2018 billigte der Aufsichtsrat eine Entwicklungs- und Vermarktungspartnerschaft und Lizenzvereinbarung zwischen der Gesellschaft und der adKor GmbH. In seiner Sitzung am 12. Dezember 2018 beschäftigte sich der Aufsichtsrat in Anwesenheit des Vorstands und von Gästen zunächst mit den allgemeinen Geschäftszahlen im dritten Quartal und der Prognose für das vierte Quartal. Dabei wurde insbesondere ausführlich die aktuelle Situation in den einzelnen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften der Gesellschaft erörtert. Zudem wurde die Budget Planung für das Jahr 2019 sowie die mittelfristige Budgetplanung für die Jahre 2020 -2021 in sämtlichen Geschäftsbereichen besprochen und gebilligt. Außerdem wurden die Möglichkeiten für etwaige strategische Partnerschaften diskutiert und die Suche neuer möglicher Investoren sowie mögliche Kapitalmarktmaßnahmen erörtert. Schließlich nahmen die an der Sitzung teilnehmenden Vertreter der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur anstehenden Jahresabschlussprüfung Stellung. Schließlich billigte der Aufsichtsrat eine Verlängerung des Mietvertrags der Büro- und Fabrikräume am Sitz der Gesellschaft in Brunnthal per Umlaufbeschluss im Anschluss an die Sitzung am 17. Dezember 2018. AUSSCHÜSSEDer Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2018 keine Ausschüsse gebildet, da er - im Einklang mit dem juristischen Schrifttum - die Ansicht vertritt, dass die Effizienz der Beratungs- und Kontrolltätigkeit bei einem aus nur drei Mitgliedern bestehenden Aufsichtsrat durch Ausschussbildung nicht sinnvoll erhöht werden kann. CORPORATE GOVERNANCEInformationen zu den aufsichtsratsbezogenen Aspekten der Corporate Governance der Gesellschaft sind in dem Corporate Governance Bericht zu finden, der als Teil der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 36 ff. des Geschäftsberichts abgedruckt ist. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist im Vergütungsbericht, der auf den Seiten 76 ff. des Geschäftsberichts abgedruckt ist, individualisiert und aufgegliedert nach Bestandteilen ausgewiesen. Der Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2018 - insbesondere auf der Aufsichtsratssitzung am 22. März 2018 - ausführlich mit potenziellen Interessenkonflikten seiner Mitglieder befasst und seinen Umgang hiermit erörtert und abgestimmt. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr keine potenziellen Interessenkonflikte in Bezug auf ein Aufsichtsratsmitglied festgestellt. Zudem stellte der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am 22. März 2018 fest, dass ihm eine angemessene Anzahl unabhängiger Mitglieder i.S.v. Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex angehören. Kein Mitglied des Aufsichtsrats steht in einer persönlichen oder geschäftlichen Beziehung zu der Gesellschaft, deren Organen, einem kontrollierenden Aktionär oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen, die einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründen kann. Die Gesellschaft bekennt sich zu den im Deutschen Corporate Governance Kodex niedergelegten Empfehlungen. Die von Vorstand und Aufsichtsrat jährlich abzugebende Entsprechenserklärung, zuletzt vom 21. März 2019, ist auf der Homepage der Gesellschaft unter www.sfc.com/de/investoren/corporate-governance#header abrufbar. Sie ist auch im Geschäftsbericht abgedruckt (auf Seite 36). RECHNUNGSLEGUNGAls Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 wurde von der Hauptversammlung der Gesellschaft die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, gewählt und vom Aufsichtsrat beauftragt. Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag verhandelt, Prüfungspunkte vorgegeben und den Auftrag erteilt. Die vereinbarten Prüfungsschwerpunkte waren: IFRS-Konzernabschlussi. Going Concern ii. Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte iii. Vollständigkeit und Bewertung der sonstigen Rückstellungen iv. Verwertung der Teilbereichsprüfung Simark und PBF v. Einhaltung der Kreditvereinbarungsklauseln inkl. zugehöriges Reporting HGB-Jahresabschlussvi. Going Concern vii. Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen (Impairmenttest Teilkonzern PBF und Simark] viii. Bewertung der Vorräte ix. Vollständigkeit und Bewertung der sonstigen Rückstellungen x. Umsatzerlösrealisierung xi. Offenlegung und Reporting der Kapitalerhöhungen xii. Rechnungslegungsbezogene Kontrollen in den Prozessbereichen Umsatz, Personal und Vorrat Der Abschlussprüfer hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss der SFC Energy AG zum 31. Dezember 2018 sowie den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen. Der Konzernabschluss der Gesellschaft wurde gemäß § 315e HGB auf der Grundlage internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Der Abschlussprüfer hat auch diesen Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Am 21. März 2019 fand die Bilanzaufsichtsratssitzung für das Geschäftsjahr 2018 statt. Die Jahres- und Konzernabschlussunterlagen sowie Prüfberichte und alle sonstigen Vorlagen und Sitzungsberichte wurden den Aufsichtsratsmitgliedern im Vorfeld dieser Sitzung rechtzeitig ausgehändigt und von diesen sorgfältig studiert. Diese Unterlagen wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats ausführlich besprochen. Da der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2018 beendete Geschäftsjahr keinen Bilanzgewinn ausweist, bedurfte es keines Vorschlags des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinnes. Der Abschlussprüfer nahm an der Sitzung teil, berichtete über den Verlauf der Prüfung und die Prüfungsergebnisse und stand für die Beantwortung von Fragen, ergänzende Auskünfte sowie zur Diskussion der Unterlagen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat in Kenntnis und unter Berücksichtigung der Prüfberichte der Abschlussprüfer sowie in Gesprächen und Diskussionen mit diesen den Jahres- und Konzernabschluss sowie die jeweiligen Lageberichte geprüft und sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Er hat auf Basis seiner eigenen Prüfung von Jahres- und Konzernabschluss sowie der jeweiligen Lageberichte danach festgestellt, dass Einwendungen nicht zu erheben sind. Er billigte in dieser Bilanzaufsichtsratssitzung am 21. März 2019 den Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2018 mit den jeweiligen Lageberichten. Der Jahresabschluss 2018 ist damit festgestellt (§ 172 Satz 1 AktG). Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für das große Engagement, für ihren tatkräftigen Einsatz im Interesse des Unternehmens sowie für die im Geschäftsjahr 2018 erzielten, besonderen Erfolge.
Brunnthal, 21. März 2019 Der Aufsichtsrat Tim van Delden, Vorsitzender |
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