SFC Energy AG

Brunnthal

Halbjahresbericht_2020

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

VOM 1. JANUAR 2020 BIS 30. JUNI 2020

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Geschäftsmodell des Konzerns

Organisatorische Struktur des Konzerns und Standorte

Der Konzern (SFC Konzern) besteht aus der SFC Energy AG, Brunnthal (SFC), der PBF Group B. V., Almelo, Niederlande, und deren Tochterunternehmen in Rumänien (PBF) sowie der Simark Controls Ltd., Calgary, Kanada, (Simark).

Segmente, Absatzmärkte, Produkte und Dienstleistungen

Der Vorstand steuert den Konzern nach den Segmenten "Defense & Security", "Industry", "Oil & Gas" sowie "Clean Energy & Mobility". Diese Segmente sind gleichbedeutend mit den wichtigsten Absatzmärkten des Konzerns.

Gegenstand des Unternehmens der SFC Energy AG ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Energieversorgungssystemen und deren Komponenten für netzunabhängige und netzgebundene Geräte, unter anderem auf Basis der Brennstoffzellentechnologie, die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen sowie alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte. Zum Produktportfolio zählen auch Zubehör- und Ersatzteile, insbesondere Tankpatronen, Lösungen für die Kombination von Brennstoffzellenprodukten mit anderen Stromquellen, -speichern und -verbrauchern sowie mechanische, elektronische und elektrische Instrumente zur Überwachung und Steuerung von Produktions- und Logistikprozessen. SFC verfügt als weltweit erstes Unternehmen über kommerzielle Serienprodukte im Bereich von Direkt-Methanol-Brennstoffzellen (DMFC) für eine Reihe von Absatzmärkten.

Im Segment "Defense & Security" erzielt die SFC Energy AG Umsätze im Markt Verteidigung & Sicherheit. Zum Markt "Verteidigung & Sicherheit" gehören Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen von Militärorganisationen und Behörden. Das Produktportfolio umfasst im Wesentlichen die tragbare JENNY, die fahrzeugbasierte EMILY, den SFC Power Manager sowie Netzwerklösungen. Neben diesem Produktanteil wird ein weiterer Umsatzanteil durch bezahlte Entwicklungsaufträge mit Militärkunden aus Europa, Asien und den USA (sog. JDA, Joint Development Agreements) sowie weitere Dienstleistungsumsätze erwirtschaftet.

Das Segment "Clean Energy & Mobility" ist stark diversifiziert. Zum einen gehören dazu alle industriellen Einsatzbereiche, in denen professionelle Anwender elektrische Anlagen fern vom Netz betreiben und die EFOY Pro Brennstoffzelle von SFC nutzen. Hierzu zählen unter anderem Anwendungen in der Sicherheits- und Überwachungsindustrie, im Verkehrsmanagement sowie in der Windindustrie. Zum anderen bietet SFC für den Freizeitmarkt über etablierte Handelskanäle (Groß- und Einzelhändler sowie OEMs) kompakte Brennstoffzellengeneratoren unter der Marke EFOY COMFORT als Stromerzeuger für Reisemobile, Segelboote und Ferienhütten an. Produkte aus dem Bereich H2-Brennstoffzellentechnologie werden dem Segment "Clean Energy & Mobility" zugeordnet.

Die High Power-Plattform von PBF Group B. V., dem Unternehmen der SFC in den Niederlanden und Rumänien, ermöglicht die zuverlässige qualitative Aufbereitung von Netzstrom exakt nach den spezifischen Anforderungen der Anlage. Die Power Supplies passen die elektrischen Leistungen modular an die jeweils von der Anlage benötigte Energie an. Die PBF Group setzt anspruchsvolle Kundenanforderungen auf Basis der eigenentwickelten PBF Technologie um. Diese kompakte, skalierbare Power Supply-Technologie bietet maximale Flexibilität in der Entwicklung und Herstellung standardisierter und semistandardisierter Hochleistungs- und Hochpräzisions-Power Supplies für anspruchsvolle Industrieanwendungen, z. B. in der Lasertechnologie und anderen Hightech-Industriebereichen. Der Vertrieb der Produkte erfolgt im Wesentlichen über Vertriebspartner sowie ergänzend durch Direktvertrieb. PBF erzielt seine Umsätze ausschließlich im Segment "Industry".

Simark ist ein spezialisiertes Vertriebs-, Service- und Produktintegrationsunternehmen für Hightech-Stromversorgungs-, Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte in der Öl & Gas-Industrie mit einer hochqualifizierten, erfahrenen und breit aufgestellten Vertriebs- und Serviceorganisation. Das Produktportfolio von Simark umfasst Instrumentierung und Messsysteme, Stromversorgungskomponenten und Antriebe, Sicherheits- und Überwachungstechnik für unterschiedliche Anwendungen in der Öl & Gas-Industrie, sowie in den Märkten Bergbau, Forstwirtschaft und kommunale Versorgung. Bei Simark erfolgt der Verkauf der Produkte über Direktvertrieb. Die Umsätze von Simark werden grundsätzlich dem Segment "Oil & Gas" zugeordnet. Soweit es sich um Umsätze mit Brennstoffzellen mit Kunden, die nicht der Öl & Gas- Industrie zuzuordnen sind, erfolgt die Zuordnung zum Segment "Clean Energy & Mobility".

Ziele und Strategien

Der SFC Konzern hat in den vergangenen Jahren sein Geschäftsmodell konsequent in Richtung umfassender netzunabhängiger Energielösungen weiterentwickelt. Der Schwerpunkt wird in Zukunft ausschließlich auf der Bereitstellung ganzheitlicher Produktlösungen liegen. Brennstoffzellen auf Basis Methanol, aber auch H2-Brennstoffzellentechnologie sind dabei Kerntechnologie und Kernkomponenten entsprechender Gesamtlösungen.

Forschung und Entwicklung

Die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der SFC waren im ersten Halbjahr 2020 folgende:

Entwicklung der Produktgeneration EFOY 3.0

Entwicklung eines intelligenten Fuel Management-Systems zur Autonomieverlängerung der neuen Produktgeneration

Entwicklung eines Batterie-Management-Systems (BMS) für Lithium-Batterien zur optimierten Anbindung der neuen Produktgeneration

Analyse, Aufbau und Weiterentwicklung von Wasserstoffbrennstoffzellensystemen auf Basis des Jupiter-Systems

Konsequente Qualitätsverbesserungen an den Serienprodukten

Konsequente Verbesserung, Weiterentwicklung und Portfolioerweiterung der Energielösungen für den industriellen Einsatz

Weiterführende Untersuchungen zur Leistungssteigerung und zur Kostenreduzierung kommender EFOY Generationen

Die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von PBF waren folgende:

Die Entwicklung einer 2,5 kW Stromversorgung für den Lasermarkt wurde abgeschlossen. Bei den finalen Tests zur Systemintegration (Ende Q2/2020) wurde ein Systemproblem entdeckt, welches die Serienproduktion bis Ende 2020 verzögern wird. Für das verwandte 3,5 kW System wurde die Entwicklung abgeschlossen, aufgrund von COVID-19 konnten die finalen Integrationstests für die Serienproduktion, die sich bis Ende 2020 verzögern wird, nicht durchgeführt werden.

Für die ersten Prototypen für eine 21 kW Laserplattform wurde die Testphase abgeschlossen. Die Freigabe für die Serienproduktion ist für Herbst 2020 geplant.

Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes und COVID-19 wurde der Vertrag mit dem Erstkunden für die 21 kW Laserplattform aufgehoben.

Diese Basisentwicklung wird für eine 21 kW Laserplattform mit erweitertem Spannungsbereich verwendet. Der Prototyp wird bis Q3 verfügbar sein und bei ausgewählten Kunden getestet werden.

Parallel wird die finale Freigabe angestrebt, um sicherzustellen, dass die Serienproduktion bis Anfang Q4 2020 starten kann.

Die Integration der Sicherheitssteuerkette für die Hochspannungsnetzgeräte, die für Ultrahoch-Vakuum durch unseren führenden Kunden im analytischen Markt verwendet wird, wurde fertig gestellt.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Corona-Pandemie stellt die Weltkonjunktur auf den Kopf

Die Wirtschaft ist im ersten Halbjahr 2020 durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weltweit eingebrochen. Zum Jahresende 2019 stellte sich die Lage noch anders dar: Anzeichen einer Wiederbelebung des Verarbeitenden Gewerbes und ein stabil expandierender Dienstleistungshandel waren zu beobachten. Die globale Ausbreitung von COVID-19 seit den ersten Infektionen in China Anfang Dezember 2019 trübte die positiven Aussichten jedoch ein. Spätestens seit März 2020 wurden in nahezu allen Ländern staatliche Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Die Eindämmungsmaßnahmen ähnelten sich qualitativ, wurden aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingeführt und waren in Bezug auf Dauer und Intensität heterogen. Die Industrieproduktion brach ab Januar in China, ab Februar in anderen asiatischen Ländern und ab März in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften deutlich ein. Im April 2020 lag die weltweite Industrieproduktion um 22 % unter dem bereits deutlich eingebrochenen Wert vom März 2020. Damit wurde auch der Welthandel spürbar beeinträchtigt und ging im ersten Quartal 2020 um etwa 2,5 % zurück. Der Lockdown sowie das vorsichtigere Verbraucherverhalten führten zum Einbruch des privaten Konsums. Für das Gesamtjahr 2020 geht die Weltbank von der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg aus und prognostiziert, dass die globale Wirtschaftsleistung um 5,2 % schrumpfen wird.1

Im ersten Halbjahr 2020 ist die weltwirtschaftliche Aktivität infolge der Covid-19-Pandemie insgesamt um annähernd 10 % gesunken. Der Tiefpunkt scheint jedoch inzwischen überwunden, in China hat die Wirtschaft sogar einen Teil des Produktionseinbruchs vom Januar und Februar wieder wettgemacht. Unter der Voraussetzung, dass die Entwicklung der Pandemie eine nachhaltige und weitgehende Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen erlaubt, und dank massiver Unterstützung durch die Geld- und Finanzpolitik, dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion in der zweiten Hälfte 2020 kräftig zunehmen. Obwohl der Tiefpunkt der Weltproduktion bereits im April erreicht worden sein dürfte, rechnet das ifw im Durchschnitt des laufenden Jahres mit einem Rückgang von 3,8 %, der mit Abstand stärkste Einbruch der vergangenen 70 Jahre.2

Deutsche Konjunktur in tiefster Rezession der Nachkriegszeit

Das ifo-Institut geht in seiner Konjunkturprognose Sommer 2020 davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt nach einem Rückgang im ersten Vierteljahr 2020 in Höhe von 2,2 % im zweiten Vierteljahr noch einmal um schätzungsweise 11,9 % geschrumpft ist. Die Corona-Pandemie und der Lockdown haben die deutsche Wirtschaft damit in die mit Abstand tiefste Rezession der Nachkriegsgeschichte gestürzt. Als Folge der deutlich sinkenden Neuinfektionszahlen wurden die staatlichen Eindämmungsmaßnahmen gelockert und für manche Wirtschaftsbereiche ganz aufgehoben. Das ifo-Institut sieht die konjunkturelle Talfahrt in Deutschland damit als gestoppt und eine Erholung der wirtschaftlichen Aktivität als sicher. Die Wirtschaftsleistung wird im Jahresdurchschnitt 2020 voraussichtlich um 6,7 % niedriger sein als im Jahr 2019. 2021 wird sich die Erholung fortsetzen und das Bruttoinlandsprodukt dürfte um 6,4 % wachsen.3

1 ifo-Institut Konjunkturprognose Sommer 2020, Sonderausgabe Juli 2020 https://www.ifo.de/DocDL/sd-2020-07-2020-Sonderausgabe-Juli.pdf
2 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/kieler-konjunkturberichte/2020/historischer-einbruch-der-weltwirtschaft-0/
3 https://www.ifo.de/ifo-konjunkturprognose/20200701

Segment Oil & Gas

Zur Darstellung der konjunkturellen Entwicklung der Märkte, in denen die SFC Energy Tochtergesellschaft Simark Controls Ltd. (Instrumentierung und Messsysteme, Stromversorgungskomponenten und Antriebe, Sicherheits- und Überwachungstechnik) tätig ist, werden Daten zu den internationalen Öl- und Gasmärkten herangezogen.

Die Corona-Krise hat einen deutlichen Nachfrageeinbruch auf dem Rohölmarkt verursacht. Als Folge der globalen Eindämmungsmaßnahmen ist die Mobilität, die weltweit 57 % der Ölnachfrage verursacht, in einem bisher noch nie dagewesenen Ausmaß zurückgegangen. Der Transport auf der Straße betrug noch zwischen 50 % und 75 % im Vergleich zu 2019, der Luftverkehr ging in einigen europäischen Ländern um mehr als 90 % zurück.4

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat deshalb zur Stabilisierung des Ölmarkts ihre Ölproduktion von April bis Juli 2020 um 9,7 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag gekürzt. Dennoch ist der Preis für UK Brent, der wichtigsten Rohölsorte für Europa, pro Barrel dramatisch gesunken. Während das 159 Liter-Fass im Februar noch mehr als 55 USD/B kostete, sanken die Preise bis auf 18,4 USD/B im April und 29,4 USD/B im Mai 2020, stiegen jedoch im Juni wieder bis auf 39,3 USD/B.5 Auch der Gasverbrauch ging zurück. In Europa sank er im ersten Quartal 2020 um 2,6 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Allerdings lag das auch am milden Wetter in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.6

Kanada

In Kanada, dem zweitgrößten Flächenstaat der Erde sowie dem Kernmarkt des SFC-Unternehmens Simark Controls, wächst die Ölindustrie zwar weiterhin, aber nicht mehr so stark wie bisher angenommen. Mit rund 170 Milliarden Barrel verfügt Kanada über 10 % des weltweiten Ölvorkommens und weist damit nach Venezuela (304 Mrd. Barrel) und Saudi-Arabien (298 Mrd. Barrel) den drittgrößten Ölbestand weltweit auf.7 In seinem Crude Oil Forecast gibt der kanadische Industrieverband CAPP (Canadian Association of Petroleum Producers) nur eine eingeschränkt positive Perspektive für die kanadische Ölförderung von 2019 bis 2035. Obwohl die Produktion bis 2035 um 1,27 Millionen Barrel pro Tag (b/d) steigen soll, liegt die Wachstumsrate etwa 6 % unter der CAPP-Prognose von 2018.

Ein Ölpreis unter € 60 begrenzt neue Investitionen in Pipeline-Ausrüstungen und minimiert damit auf der einen Seite die Chance für SFC, verlorene Umsätze von Großkunden in absehbarer Zeit zurückzugewinnen. Auf der anderen Seite führt die Optimierung des SFC-Produktmixes innerhalb des Segmentes Öl & Gas, die aus einem steigenden Anteil von Brennstoffzellen-Volumina resultiert, zur Verbesserung der Umsatzerlöse und der Rentabilität. Darüber hinaus fokussiert sich SFC zunehmend auf den Ausbau des Segmentes Clean Energy & Mobility, angetrieben insbesondere durch die steigende Nachfrage nach sauberer Energie in den Bereichen Windkraft, Überwachung, aber auch Telekommunikation (5G-Infrastuktur).

4 IEA - Global Energy Review 2020; https://www.iea.org/reports/global-energy-review-2020/oil#abstract
5 https://www.finanzen.net/rohstoffe/oelpreis/historisch
6 Statista https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1331/umfrage/preisentwicklung-der-rohoelsorte-uk-brent-monatsdurchschnittswerte
7 https://de.statista.com/infografik/19366/weltweite-erdoelreserven-nach-laendern/

Segment Clean Energy & Mobility

Für das Segment Clean Energy & Mobility wird insbesondere die Entwicklung in der Brennstoffzellenindustrie in Betracht gezogen.

Brennstoffzellen

Die Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um den globalen Temperaturanstieg auf 1,5 °C zu begrenzen und die Auswirkungen des Klimawandels einzudämmen, sind dramatische Veränderungen in der Art und Weise erforderlich, wie Energie erzeugt, verteilt und gespeichert wird. Vor diesem Hintergrund dürfte das deutlich wiedererstarkte Interesse an der umweltfreundlichen Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie weiter anhalten. Im Vergleich zu konventioneller Technologie können diese die Emissionen drastisch reduzieren. Wasserstoff und Brennstoffzellen dürften daher ihre Rolle als Schlüsseltechnologien in den kommenden Jahren festigen und von einem weiteren deutlichen Bedeutungszuwachs profitieren, da sie saubere Energie speicher- und transportierbar machen und diese den Abnehmern dezentral zur Verfügung stellen.

Der dynamisch wachsende Markt birgt signifikante wirtschaftliche Potenziale. Laut Prognosen von Roland Berger werden europäische Unternehmen im Jahr 2030 Umsätze von bis zu € 65 Mrd. in Europa und weiteren € 65 Mrd. auf den weltweiten Märkten im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen erzielen. Allein im Bereich Wasserstoff wird bis 2050 eine Verzehnfachung der jährlichen Nachfrage gegenüber 2015 auf rund 21.700 TWh prognostiziert, was rund 18 % des zu diesem Zeitpunkt erwarteten globalen Endenergieverbrauchs entspricht.8 Mit dem Marktwachstum dürfte eine fortschreitende Industrialisierung der Produktion und somit eine signifikante Reduktion der Kosten einhergehen, was die Wettbewerbsfähigkeit der Technologie weiter erhöhen dürfte. Nach Schätzungen des Hydrogen Council werden im Verlauf des weiteren Ausbaus der Wasserstoffproduktion, -verteilung, -ausrüstung und -komponentenherstellung die Kosten für eine Vielzahl von Anwendungen bis 2030 voraussichtlich um bis zu 50 % sinken.9

In der öffentlichen Wahrnehmung steht vor allem das Thema Mobilität und hier insbesondere das Wasserstoff-Auto im Mittelpunkt zur Verlängerung der Reichweiten von E-Fahrzeugen. Darüber hinaus existiert eine Vielzahl zukunftsträchtiger Anwendungsfälle. Ein wichtiger Treiber für die dynamische Marktentwicklung ist die Zunahme dezentraler Mess-, Sicherheits-, und Überwachungssysteme, Funkstationen und Telekommunikationsanlagen, die - oft fernab von jeglichem Stromnetz - immer größere Datenmengen verarbeiten müssen und daher eine zuverlässige, umweltfreundliche und dezentrale Stromversorgung benötigen. Die Brennstoffzelle als Strom- und Notstromquelle bietet sich insbesondere für industrielle Anwendungen an, zum Beispiel in der Bahn- und Verkehrsüberwachung, in Rechenzentren und Umspannwerken sowie in der Telekommunikationstechnik. So führt die Einführung der 5G-Technologie im Telekommunikationsmarkt dazu, dass künftig deutlich mehr Mobilfunk- und Repeater-Stationen betrieben werden müssen. Hier ist SFC AG mit den Jupiter-Brennstoffzellensystemen hervorragend positioniert.

Um die Potenziale der Wasserstofftechnologien zu heben und die Energiewende als Kombination aus Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit erfolgreich zu etablieren, hat die Bundesregierung im Juni dieses Jahres die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet. Das Ziel besteht darin, den Markthochlauf der Technologie - insbesondere des sogenannten grünen Wasserstoffs - bis 2023 zu forcieren, die nationale Versorgung mit CO2-freiem Wasserstoff zu gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen in diesem Markt zu stärken. Dazu wird die Bundesregierung in den kommenden Jahren € 9 Mrd. investieren und 38 Einzelmaßnahmen umsetzen.

8 file:///C:/Users/ACER/Downloads/roland_berger_wasserstoff_und_brennstoffzellenindudstrie.pdf
9 https://hydrogencouncil.com/wp-content/uploads/2020/06/Hydrogen-Cost-Competitiveness_ONE-PAGER.pdf

Für SFC Energy ergeben sich hieraus positive Impulse, die die Zielsetzung der Geschäftstätigkeit unterstützen, die gesamte Wertschöpfungskette der Erzeugung, Speicherung und des Transports von sauberer Energie mithilfe der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie weiterzuentwickeln. Als Brennstoffzellen-Pionier verfügt SFC Energy über langjähriges Know-how und ist bereits in vielen Märkten mit mehr als 45.000 verkauften Brennstoffzellen und mehr als 100 Millionen Betriebsstunden vertreten. Es ist zu erwarten, dass Bereiche wie der 5G-Infrastruktur-Ausbau sowie die Entwicklung moderner, umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte durch das Konjunkturpaket an Dynamik gewinnen.

Reisemobile

Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen erreichten im ersten Halbjahr 2020 einen Rekordwert von knapp 55.000 Fahrzeugen, also rund 4 % mehr als in der ersten Jahreshälfte 2019. Der Juni hatte daran mit einem Plus von fast 50 % einen großen Anteil. Die Vorteile von Freizeitfahrzeugen liegen gerade in der Corona-Pandemie auf der Hand: Da man individuell und nur mit den Personen des eigenen Haushaltes verreisen kann und durch die eigenen Schlaf-, Wohn-, Koch- und Sanitärmöglichkeiten ist man weitestgehend autark. Das macht Caravaning zu einer der sichersten Urlaubsformen. Nach Angaben des Caravaning Industrie Verbands (CIVD) stiegen die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen im Berichtszeitraum im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres um 3,7 %. Von Januar bis Juni wurden insgesamt 39.627 Reisemobile neu zugelassen. Das sind 12,0 % mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres und ein neuer Allzeitbestwert. Die Neuzulassungen von Caravans (14.812 Einheiten) lagen insgesamt im ersten Halbjahr 2020 13,5 % hinter dem Halbjahresergebnis 2019 zurück. Allerdings stiegen die Caravan-Neuzulassungen im Juni um 20,0 % gegenüber dem Juni 2019 auf 3.572 Fabrikate. Im Mai 2020 hatte der Caravan-Markt noch mit 15,8 % im Minus gelegen. Die Senkung der Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte könnte einen zusätzlichen Kaufanreiz bei den Freizeitfahrzeugen schaffen.10

Segment Industry

Leistungselektronik und Schaltnetzteile

Für die Betrachtung der konjunkturellen Entwicklung der Märkte, in denen die SFC Energy Tochtergesellschaft PBF tätig ist (Leistungselektronik und Schaltnetzteile), wird der Elektronik-Teilmarkt "Elektronische Komponenten und Baugruppen" ("Electronic components & systems") aus der Branchenunterteilung des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) herangezogen. Die Kernprodukte des Segmentes Industry sind Spannungswandler für mehrere Industriekunden im Laser- und Halbleitergeschäft, aber auch im Gesundheitswesen.

Der ZVEI erwartete bereits 2019 in seinem Weltmarktausblick für die Elektroindustrie ein sich abschwächendes Branchenwachstum von 3 % im Jahr 2020 (2019: 4 %). Im Januar des laufenden Jahres gab der ZVEI bekannt, für 2020 allenfalls mit einer stabilen Entwicklung der Produktion in der deutschen Elektroindustrie im Vergleich zum Vorjahr zu rechnen.11 Aufgrund der Corona-Pandemie und den durch den Lockdown bedingten wirtschaftlichen Einschränkungen büßte der aggregierte Branchenumsatz in Deutschland in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 9,4 % gegenüber Vorjahr ein und kam auf € 70,8 Mrd. Die Inlands- (minus 9,1 % auf € 33,4 Mrd.) und Auslandserlöse (minus 9,5 % auf € 37,4 Mrd.) fielen hier in etwa mit gleicher Rate. Die Stimmungsindikatoren für Juni lassen jedoch hoffen, dass die Talsohle bereits durchschritten wurde. So haben die Unternehmen der deutschen Elektroindustrie zuletzt ihre Produktionspläne nach oben revidiert. Auch die allgemeinen Geschäftserwartungen in der Branche verbesserten sich zuletzt.12

10 https://www.civd.de
11 ZVEI: Elektroindustrie erwartet allenfalls stabile Entwicklung für 2020, 8. Januar 2020
12 ZVEI: Deutsche Elektroindustrie: Geschäftsklima erholt sich, 13. Juli 2020

Der Fachverband PCB and Electronic System des ZVEI konnte im Segment der Leiterplattenhersteller in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) im ersten Quartal 2020 einen Zuwachs von 16,1 % verzeichnen und entzog sich damit dem allgemeinen Branchentrend. Das Wachstum ist jedoch auch dem deutlichen Umsatzrückgang Ende des vergangenen Jahres geschuldet. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 steht ein Minus von 7,5 % in den Büchern.13 Die mit dem Wachstum verbundene positive Entwicklung im ersten Quartal 2020 ist somit einer Sondersituation zuzuschreiben. Im Bereich der Mikroelektronikindustrie blieb der Weltmarkt im ersten Quartal 2020 jedoch weitgehend stabil. In Bereichen der Medizintechnik und Homeoffice-Applikationen wird Mikroelektronik weiterhin stark nachgefragt.

Die mittel- bis langfristigen Aussichten für elektronische Bauelemente und Baugruppen stellen sich positiv dar, da sie einen wesentlichen Beitrag zum technischen Fortschritt im Zuge der Industrie 4.0 und weiteren Digitalisierungstrends in diversen Branchen leisten. So prognostiziert der ZVEI für 2024 auf dem Halbleitermarkt einen globalen Umsatz von 532 Milliarden USD und bis dahin 5,2 % jährliches Durchschnittswachstum der Branche, wobei Amerika und Asien (exklusive China) mit 7,1 % und 6,3 % überdurchschnittlich hohes Wachstum aufweisen. Auf der Nachfrageseite wird Asiens Anteil (inkl. China) am Mikroelektronikmarkt im Jahr 2024 rund 341 Milliarden USD 62 % betragen, wobei China mit 183 Milliarden USD allein 33 % halten wird.14

SFC Energy bietet über seine Tochtergesellschaft PBF Group für die komplexen Stromversorgungsanforderungen von Halbleiterherstellungsanlagen hocheffiziente und kostenattraktive Lösungen. Die PBF Group entwickelt, produziert und vertreibt extrem zuverlässige, standardisierte und semistandardisierte Powerplattformlösungen für die hochdynamischen Anforderungen Halbleiterherstellungsanlagen, Analytik-Anwendungen und andere Hightech-Industriesysteme. Die Produktlösungen von PBF kommen auch im Bereich von Laserherstellungsanlagen zum Einsatz. Der Branchenverband VDMA, in dem auch die Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme angesiedelt ist, geht nach den Ergebnissen einer aktuellen Mitgliederbefragung davon aus, dass 60 % ihrer Mitglieder 2021 wieder Umsatzsteigerungen erzielen werden. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen erwartet für 2020 jedoch Umsatzeinbußen von 10 bis 30 %.15

Segment Defense & Security

Für die Betrachtung der konjunkturellen Entwicklung des Segmentes "Defense & Security" wird der Markt Verteidigung & Sicherheit herangezogen.

Die globalen Militärausgaben sind im Jahr 2019, nach Angaben des Stockholm International Peace Research Insitute SIPRI, so stark angestiegen wie seit 10 Jahren nicht mehr.16 1,917 Billionen USD oder 2,2 % der globalen Wirtschaftsleistung gaben die Staaten im vergangenen Jahr weltweit für Rüstung aus. Das Plus von 3,6 % im Vergleich zu 2018 ist gleichzeitig die größte Steigerungsrate seit 2010. Die USA nehmen mit den mit Abstand höchsten Militärausgaben in der Welt (732 Milliarden USD) den Spitzenplatz ein. Diese Summe entspricht 38 % aller weltweiten Rüstungsausgaben. China liegt 2019 mit einem Plus von 5,1 % im Vergleich zu 2018 und 261 Milliarden Dollar mit großem Abstand zu Indien auf dem zweiten Platz.

Indien erhöhte seine Militärausgaben 2019 um 6,8 % auf 71,1 Milliarden Dollar. Russland lag laut SIPRI auf dem vierten Platz, mit einem Plus von 4,5 % und 65,1 Milliarden Dollar. Deutschland auf Rang sieben gab 2019 10 % mehr Geld (49,3 Milliarden USD) für Rüstung aus und liegt damit bei der jährlichen Steigerungsrate an der Weltspitze. Die Militärausgaben pro Person beliefen sich 2019 auf 249 USD.17 In Europa stiegen 2019 die Verteidigungsausgaben (356 Milliarden USD) um 5.0 % im Vergleich zu 2018. Der Grund für die höheren Militärausgaben liegt für die Forscher des SIPRI in der Rückkehr zum militärischen Wettstreit der Großmächte.

13 ZVEI Leiterplattenindustrie: Erstes Quartal 2020 von Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet, 25. Juni 2020
14 ZVEI Mikroelektronik - Trendanalyse bis 2024. Vorstellung langfristiger Trends 201 4 -201 9 -2024, Juni 2020: https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/ Publikationen/2020/Juni/Mikroelektronik-Trendanalyse_bis_2024/2020-06_Mikroelektronik_-_Trendanalyse_bis_2024.pdf
15 VDMA: Viele Maschinenbauer erwarten für 2021 wieder Umsatzwachstum, 9. Juli 2020
16 https://www.sipri.org/media/press-release/2020/global-military-expenditure-sees-largest-annual-increase-decade-says-sipri-reaching-1917-billion
17 www.sipri.org/sites/default/files/2020-04/fs_2020_04_milex_0.pdf

Wobei dazu nicht nur die USA und Russland zählen, sondern auch China und Indien. Insgesamt stehen die USA (38 %) und China (14 %) für mehr als die Hälfte der weltweiten Militärausgaben. Der Anteil von Deutschland an den weltweiten Rüstungsexporten betrug im Zeitraum 2015 -2019 5,8 %. SIPRI führt Deutschland in der Rangliste der größten Exporteure auf Rang vier hinter den USA, Russland und Frankreich.

Die drei größten Empfängerländer deutscher Exporte im Zeitraum 2015 -2019 waren nach SIPRI die Republik Korea (18 %), Griechenland (10 %) und Algerien (8,1 %).18 Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erteilte die Bundesregierung im Jahr 2019 Einzelgenehmigungen für den Export von deutschen Rüstungsgütern in Höhe von ca. € 8,02 Mrd., 2018 waren es noch € 4,82 Mrd.19 Allerdings ging die Zahl der Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern im ersten Halbjahr 2020 auf € 2,78 Mrd. zurück. Im Vergleichszeitraum des ersten Halbjahres 2019 betrug der Wert noch € 5,33 Mrd.

Der deutsche Verteidigungshaushalt 2020 liegt bei rund € 45,2 Mrd. Gegenüber dem Vorjahr ist er damit um etwa € 2 Mrd. gestiegen.20

Weltweit ist 2019 die Zahl der Kriege und Konflikte laut Heidelberger Konfliktbarometer von 16 auf 15 zurückgegangen. 2017 hatten die Politikwissenschaftler noch 20 Kriege gezählt. Brasilien und Mexiko mit ihren Drogenkartellen, der Nahe Osten und einige afrikanische Länder bleiben aber Pulverfässer. Der Nahe Osten und Nordafrika waren im vergangenen Jahr die Regionen mit den meisten Kriegen. Laut dem Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) wurden insgesamt acht Kriege in Afghanistan, Ägypten, Syrien, Libyen, Jemen und der Türkei geführt.21

Der Global Peace Index (GPI, Weltfriedensindex) 2020 des Instituts für Wirtschaft und Frieden in Sidney (IEP) sieht die Welt, trotz der gesunkenen Zahl der Kriege, weniger friedlich als in den Jahren zuvor.22 Der GPI bildet die Lage in mehr als 160 Ländern der Welt anhand von Kriterien wie beispielsweise Krieg, Terrorismus, Polizeigewalt und Waffenexporten ab. Er ist also ein Maß dafür, wie es um den Frieden in der Welt steht.

Europa bleibt die friedlichste Region der Welt. Hier befinden sich 13 der 20 friedlichsten Länder. Allerdings belegt Deutschland nur Platz 16, China 104, USA 121 und Russland 154. Auf dem ersten Platz liegt Island vor Neuseeland, Portugal und Österreich. Die Länder mit dem niedrigsten Friedensindex sind der Irak, Syrien und Afghanistan. Die Friedensforscher gehen davon aus, dass die Corona-Pandemie die Situation weiter belasten wird, weil Kürzungen bei der Entwicklungshilfe und bei UN-Friedensmissionen zu erwarten sind. Dies könnte Länder wie Liberia, Afghanistan und Südsudan weiter destabilisieren und Staaten wie Brasilien, Pakistan und Argentinien durch wirtschaftliche Turbulenzen einem höheren Risiko durch politische Instabilität, Unruhen und Gewalt aussetzen.

18 www.waffenexporte.org/wp-content/up1oads/2020/06/ruestungsexportbericht-2019.pdf
19 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/873534/umfrage/wert-der-einzelgenehmigungen-fuer-den-export-von-deutschen-ruestungsguetern/
20 www.bmvg.de/de/themen/verteidigungshaushaft/verteidigungshaushaft-2020
21 Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung, Konfliktbarometer 2019, www.hiik.de
22 IEP Institute for Economics and Peace, Sidney, Gobal Peace Index 2020, http://visionofhumanity.org/app/upfoads/2020/06/GPI_2020_web.pdf

GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE

Wichtige Ereignisse

In der Hauptversammlung der SFC Energy AG vom 19. Mai 2020 wurde ein neues bedingtes Kapital zur Einführung eines Aktienoptionsprogramms beschlossen.

Im ersten Quartal 2020 war zudem eine Barkapitalerhöhung mit einem Netto-Mittelzufluss von T€ 750 zu verzeichnen.

Ertragslage

Im ersten Halbjahr 2020 erzielte der SFC Konzern (im Folgenden "Konzern") einen Umsatz von T€ 27.710. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (T€ 31.076) entspricht dies einer Reduzierung von 10,8 %.

Die drei Konzerngesellschaften konnten per Halbjahresende gegenüber dem Vorjahreswert folgende Veränderungen erzielen:

SFC erzielte im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatz von T€ 9.991. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit T€ 10.171 bedeutet dies einen geringfügigen Rückgang von 1,8 %. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 im Segment "Clean Energy" mit Brennstoffzellen von T€ 5.539 auf T€ 9.428 gesteigert werden. Der Umsatz im Segment "Defense" belief sich auf T€ 1.404 im Gegensatz zum Vorjahreswert von T€ 4.633. Das Geschäft in diesem Segment ist weiterhin als Jahresendgeschäft einzustufen.

PBF lag mit einem Umsatz von T€ 6.532 im ersten Halbjahr 2020 mit 27,4 % unter dem Vorjahreswert von T€ 8.998. Im zweiten Quartal 2020 erzielte PBF nur einen Umsatz von T€ 2.500 (Vorjahreszeitraum T€ 4.719). Das zweite Quartal 2020 war das umsatzschwächste Quartal seitdem PBF Teil der SFC Unternehmensgruppe ist.

Simark verzeichnete im Berichtszeitraum einen Umsatz von T€ 11.187, was einem Rückgang von 6,0 % entspricht. Im Vorjahreszeitraum waren T€ 11.907 zu verzeichnen, auf Basis von CAD betrug der Umsatzrückgang 6,3 %. Im zweiten Quartal 2020 erzielte Simark einen Umsatz von T€ 4.699 (Vorjahreszeitraum T€ 5.681).

Umsatz und Profitabilität der SFC Energy Unternehmensgruppe im ersten Halbjahr 2020 sind im Rahmen des weltweiten Umfeldes als ausreichend, aber verbesserungsfähig zu bezeichnen.

Im Bereich der Ergebniszahlen ist zu berücksichtigen, dass sich durch die Anwendung des IFRS 16 folgende Auswirkungen ergeben, die in den dargestellten Zahlen bereits berücksichtigt sind (Abschreibungen sowie Zinsaufwand statt Mietaufwand):

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• Auswirkungen auf EBITDA T€ 1.139 (Vj. T€ 1.127)
• Auswirkungen auf EBIT T€ 77 (Vj. T€ 75)
• Auswirkung auf das Jahresergebnis T€ - 30 (Vj. T€ - 50)

Das EBIT verminderte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode von minus T€ 1.987 auf minus T€ 4.000 im ersten Halbjahr 2020. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im ersten Halbjahr 2020 Sondereffekte in Höhe von T€ 3.353 in Zusammenhang mit dem SAR Programm sowie mit Akquisitionsbemühungen verbundenen Kosten zu verzeichnen waren. Die Sondereffekte im Vorjahr betrugen insgesamt T€ 2.570.

Ohne diese Sondereffekte beträgt das bereinigte EBIT für das erste Halbjahr 2020 minus T€ 647, der Vorjahreszeitwert lag bei plus T€ 584.

Im zweiten Quartal 2020 verschlechterte sich das EBIT von minus T€ 1.968 im Vorjahr auf minus T€ 3.568.

Im ersten Halbjahr 2020 war ein negatives EBITDA in Höhe von T€ 2.113 zu registrieren, nach minus T€ 371 im ersten Halbjahr 2019. Das bereinigte EBITDA verringerte sich im Berichtszeitraum von plus T€ 2.199 auf plus T€ 1.239.

Für das zweite Quartal 2020 war ein EBITDA von minus T€ 2.488 zu verzeichnen, während im Vorjahreszeitraum das EBITDA mit T€ 1.149 negativ war.

Überleitung auf das bereinigte EBIT und EBITDA

Die Überleitung auf das bereinigte EBIT und EBITDA und die Verteilung der Sondereffekte auf die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung stellt sich insgesamt wie folgt dar:

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in T€
EBIT EBITDA
Ergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Segmentberichterstattung - 4.000 - 2.113
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistung
Vertriebskosten
Aufwendungen SAR Programm Vorstand, Personalaufwand 1.981 1.981
Verwaltungskosten
Aufwendungen für SAR Programm Vorstand, Personalaufwand 1.091 1.091
Mit Akquisitionsbemühungen verbundene Kosten 281 281
Bereinigtes Ergebnis - 647 1.239

Umsatz nach Segmenten

Die Umsatzsegmentierung für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 bzw. das zweite Quartal stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

UMSATZ NACH SEGMENTEN (UNGEPRÜFT)

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in T€
1. Halbjahr 2. Quartal
Segment 2020 2019 Veränd. in % 2020 2019 Veränd. in %
Oil & Gas 10.346 11.907 - 13,1 % 4.209 5.681 - 25,9 %
Industry 6.532 8.998 - 27,4 % 2.500 4.719 - 47,0 %
Defense & Security 1.404 4.633 - 69,7 % 580 1.675 - 65,3 %
Clean Energy & Mobility 9.428 5.539 70,2 % 4.302 2.544 69,1 %
Summe 27.710 31.076 - 10,8 % 11.591 14.620 - 20,7 %

Das Segment "Oil & Gas" umfasst ausschließlich Umsätze, die durch Simark erzielt wurden. Simark führt seine Transaktionen grundsätzlich in CAD durch. Der Umsatz wurde dabei mit dem Vertrieb und der Integration von Produkten für den Öl & Gas-Markt in Nordamerika erzielt. Auf Halbjahressicht verringerte sich der Umsatz im Segment Oil & Gas von T€ 11.907 um 13,1 % auf T€ 10.346. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Umsatz in Höhe von T€ 840 sachgerecht dem Segment Clean Energy & Mobility zugeordnet wurde.

Im zweiten Quartal war nach einem durchaus zufriedenstellenden ersten Quartal der Geschäftsverlauf durch eine Investitionszurückhaltung der Öl- und Gasindustrie eingetrübt, verursacht zum einen aufgrund der beginnenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und zum anderen wegen der negativen Entwicklung des Ölpreises im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen der OPEC+ Gruppierung.

Im Segment "Industry" sind die Aktivitäten der Tochtergesellschaft PBF gebündelt, die hochdynamische Stromversorgungslösungen für Hightech-Anwendungen im Industriebereich fertigt und liefert. PBF erzielte ausnahmslos Umsätze im Segment "Industry". Im ersten Halbjahr 2020 beliefen sich diese Umsätze auf T€ 6.532 (Vorjahr: T€ 8.998). Der Rückgang betrug 27,4 %. Ursächlich für den Rückgang war auch in diesem Segment Zurückhaltung von Kunden bedingt durch Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.

SFC erwirtschaftete seine Umsätze in den Segmenten "Defense & Security", sowie "Clean Energy & Mobility".

Im Segment "Defense & Security" waren in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 im Gegensatz zum Vorjahr keine wesentlichen Großaufträge zu verzeichnen.

Damit belief sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 auf T€ 1.404 gegenüber T€ 4.633 im Vorjahreszeitraum, der vor allem durch zwei Großaufträge mit insgesamt € 2,7 Mio. geprägt war.

Im Segment "Clean Energy & Mobility" konnte beim Umsatz mit T€ 9.428 im ersten Halbjahr 2020 ein Wachstum von 70,2 % gegenüber T€ 5.539 im Vorjahreszeitraum erzielt werden.

Dabei erhöhte sich im Teilsegment Markt für Sicherheit & Industrie die Anzahl der durch SFC veräußerten Brennstoffzellen von 605 auf 1.226; der Umsatz lag bei T€ 6.810 und damit um 95,0 % über dem Vorjahreswert von T€ 3.492. Zudem wurden erstmalig die durch Simark erzielten Umsätze mit Brennstoffzellen von T€ 840 diesem Segment zugeordnet.

Im Teilsegment Freizeitmarkt war eine Veränderung von T€ 2.046 auf T€ 1.777 zu verzeichnen. Die Anzahl der veräußerten Brennstoffzellen verringerte sich dabei von 632 auf 568.

Umsatz nach Regionen

Der Umsatz nach Regionen hat sich wie folgt entwickelt:

UMSATZ NACH REGIONEN (UNGEPRÜFT) in T€

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1. Halbjahr 2. Quartal
Region 2020 2019 Veränd. in % 2020 2019 Veränd. in %
Nordamerika 11.197 12.364 - 9,4 % 4.700 6.062 - 22,5 %
Europa und Rest der Welt 16.513 18.713 - 11,8 % 6.892 8.558 - 19,5 %
Summe 27.710 31.076 - 10,8 % 11.592 14.620 - 20,7 %

Die Umsätze in Nordamerika beinhalten im Wesentlichen die Umsätze von Simark im Segment Öl & Gas.
Der Umsatz im ersten Halbjahr 2020 lag um 9,4 % unter dem Umsatz des Vorjahreszeitraumes.

SFC war nahezu ausschließlich in der Region Europa und Rest der Welt vertreten. Ebenso ist PBF nahezu ausschließlich in Europa und Rest der Welt vertreten. Der Umsatz in Europa und Rest der Welt verringerte sich auf Halbjahressicht um 11,8 %.

Bruttoergebnis vom Umsatz

Insgesamt wurde im ersten Halbjahr 2020 ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von T€ 8.777 oder 31,7 % erzielt. Im Vorjahr waren hingegen T€ 10.404 oder 33,5 % zu verzeichnen.

Das Bruttoergebnis vom Umsatz im zweiten Quartal betrug T€ 3.532 oder 30,5 %, während im Vorjahreszeitraum T€ 4.688 oder 32,1 % erzielt wurden.

Für die einzelnen Segmente stellt sich das Bruttoergebnis vom Umsatz im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ (UNGEPRÜFT)

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in T€
1. Halbjahr 2. Quartal
Segment 2020 2019 Veränd. in % 2020 2019 Veränd. in %
Oil & Gas 2.597 3.327 - 21,9 % 1.108 1.500 - 26,2 %
Industry 1.897 2.637 - 28,1 % 663 1.345 - 50,7 %
Defense & Security 344 2.034 - 83,1 % 84 755 - 88,8 %
Clean Energy & Mobility 3.939 2.405 63,8 % 1.676 1.088 54,1 %
Summe 8.777 10.404 - 15,6 % 3.532 4.688 - 24,7 %

Im Segment "Oil & Gas" konnte im ersten Halbjahr 2020 eine Bruttomarge im Vergleich zum Umsatz von 25,1 % erzielt werden. Im Vorjahreszeitraum lag die Marge bei 27,9 %.

Das Segment "Industry" lag mit 29,0 % nahezu auf Vorjahresniveau (Vj. 29,3 %).

Die Bruttomarge im Segment "Defense & Security" lag mit 24,5 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 43,9 %; im Segment "Clean Energy & Mobility" war ein leichter Rückgang der Bruttomarge von 43,4 % auf 41,8 % zu verzeichnen.

Insgesamt wurde für den Konzern eine Bruttomarge von 31,7 % erreicht, die damit unter dem Vorjahreswert von 33,5 % lag. Der prozentuale Rückgang in den Segmenten "Oil & Gas" und "Defense & Security" konnte durch den Umsatzzuwachs im Segment "Clean Energy & Mobility" mit einer Marge von über 40 % zum großen Teil kompensiert werden.

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten verringerten sich im Konzern von T€ 7.267 auf T€ 7.055. Die Reduzierung war insbesondere auf die Verringerung der Personalkosten bedingt durch staatliche Zuschüsse aufgrund der COVID-19-Pandemie und Einsparungen bei Reise- und Marketingkosten zurückzuführen.

Sondereffekte sind im ersten Halbjahr 2020 in Höhe von T€ 1.981 (Vorjahr: T€ 1.601) enthalten, so dass die reelle Verringerung 10,5 % betrug. Insgesamt betrugen die Vertriebskosten im Verhältnis zum Umsatz 18,3 %, im Vorjahreszeitraum waren 18,2 % zu verzeichnen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die Forschungs- und Entwicklungskosten verminderten sich im ersten Halbjahr 2020 von T€ 1.689 auf T€ 1.572. Im Verhältnis zum Umsatz erhöhten sich die F&E-Kosten damit geringfügig auch wegen der erforderlichen Aktivierungen auf 5,7 % (Vorjahr: 5,4%).

Im ersten Halbjahr 2020 wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von T€ 1.929 (Vorjahr: T€ 1.052) aktiviert. Dabei ist zu beachten, dass die im Rahmen von JDAs angefallenen Entwicklungskosten unter den Herstellkosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen ausgewiesen und Zuschüsse von öffentlich geförderten Entwicklungsprojekten mit den Entwicklungskosten verrechnet werden. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten im ersten Halbjahr 2020 beliefen sich unter Berücksichtigung dieser beiden Effekte sowie der aktivierten Entwicklungskosten auf T€ 3.872, dieser Wert liegt über dem Vorjahreswert von T€ 3.272.

Für SFC war in diesem Bereich eine Verringerung von T€ 487 (4,8 % des SFC-Umsatzes) auf T€ 286 (2,9 % des SFC-Umsatzes) bedingt durch den hohen Aktivierungsanteil zu verzeichnen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten für PBF beliefen sich auf T€ 1.193 (Vorjahr: T€ 1.090) oder 18,3 % des PBF-Umsatzes (Vorjahr: 12,1 %).

Allgemeine Verwaltungskosten

Die Allgemeinen Verwaltungskosten lagen in den ersten sechs Monaten 2020 mit T€ 4.054 höher als im Vorjahr mit T€ 3.525. Ohne Sondereffekte beliefen sich die Verwaltungskosten mit T€ 2.682 um 5,0 % über Vorjahresniveau.

Für den gesamten Konzern erhöhte sich die Quote auf 9,7 % im Verhältnis zum Umsatz (Vorjahr: 8,2 %).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 68 (Vorjahr: T€ 116) beinhalten als größte Position Erträge aus Kursdifferenzen mit T€ 62.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 163 (Vorjahr: T€ 25) beinhalten ausschließlich Aufwendungen aus Kursdifferenzen.

Betriebsergebnis (EBIT)

Das EBIT des Konzerns verschlechterte sich im ersten Halbjahr 2020 von minus T€ 1.987 auf minus T€ 4.000. Das EBIT in Relation zum Umsatz verschlechterte sich damit von minus 6,4 % auf minus 14,4 %.

Das um die eingangs erwähnten Sondereffekte bereinigte EBIT betrug im ersten Halbjahr 2020 minus T€ 647 (Vorjahr: T€ 584) oder minus 2,3 % vom Umsatz.

Das EBIT im zweiten Quartal 2020 veränderte sich auf minus T€ 3.568 nach minus T€ 1.968 im zweiten Quartal 2019.

Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA)

Das EBITDA ging im Vergleich zum Vorjahr von minus T€ 371 auf minus T€ 2.113 zurück. Das EBITDA in Relation zum Umsatz verringerte sich demzufolge von minus 1,2 % auf minus 7,6 %.

Das um die oben erwähnten Sondereffekte bereinigte EBITDA betrug im ersten Halbjahr plus T€ 1.239 (Vorjahr: plus T€ 2.199) oder 4,5 % vom Umsatz.

Das EBITDA im zweiten Quartal 2020 verringerte sich auf minus T€ 2.488 nach minus T€ 1.149 im zweiten Quartal 2019.

Zinsen und ähnliche Erträge

Zinsen und ähnliche Erträge haben sich bedingt durch das aktuelle Zinsniveau nicht ergeben und lagen bei Null.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betrugen T€ 254 (Vorjahr: T€ 424) und beinhalten zum überwiegenden Teil Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und für Darlehen sowie auch Zinsaufwand resultierend aus der Anwendung von IFRS 16. Die Zinsaufwendungen mit Banken und Kreditgebern konnten verringert werden.

Ergebnis nach Steuern

Das Ergebnis nach Steuern für das erste Halbjahr veränderte sich von minus T€ 2.555 im Vorjahreszeitraum auf ein Ergebnis von minus T€ 4.337.

Im zweiten Quartal betrug das Ergebnis nach Steuern minus T€ 3.707, im Vorjahreszeitraum minus T€ 2.236.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS war im ersten Halbjahr 2020 negativ mit € 0,33 (verwässert und unverwässert) (Vorjahr: minus € 0,25 verwässert und unverwässert).

Auftragseingang und Auftragsbestand

Im ersten Halbjahr 2020 waren Auftragseingänge in Höhe von T€ 24.672 zu verzeichnen. Im Vorjahreszeitraum belief sich dieser Wert auf T€ 28.265.

Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 belief sich auf T€ 12.451 (31. Dezember 2019: T€ 15.489).

Davon entfielen auf die Segmente "Oil & Gas" T€ 2.821, "Industry" T€ 6.433, "Defense & Security" T€ 394 und "Clean Energy & Mobility" T€ 2.803.

Finanzlage

Barkapitalerhöhung

Der Vorstand der SFC hatte am 4. August 2017 auf Grundlage der von der Hauptversammlung der SFC Energy AG am 14. Juni 2016 erteilten Ermächtigung eine Optionsschuldverschreibung ausgegeben. Diese Optionsschuldverschreibung hat ein Optionsrecht auf 204.700 Aktien der SFC Energy mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von € 1,00 je Aktie zu einem Optionspreis von € 3,6639 geboten.

Diese Option wurde im Januar 2020 durch den Harbert European Growth Capital Fund ausgeübt. Der SFC Energy AG floß dadurch ein Bruttoemissionserlös in Höhe von € 0,75 Mio. zu. Durch die Ausübung der Optionsanleihe hat sich das Grundkapital der SFC Energy AG von € 12.949.612,00 auf € 13.154.312,00 erhöht. Die entsprechende Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 21. April 2020.

Investitionen

In den ersten sechs Monaten 2020 wurden T€ 1.929 (Vorjahr: T€ 1.052) für die Weiterentwicklung der Produkte von PBF und SFC aktiviert. Darüber hinaus wurden insbesondere Investitionen für Betriebsausstattung und technisches Equipment mit T€ 515 vorgenommen. Insgesamt beliefen sich die Investitionen im Berichtszeitraum auf T€ 2.444 (Vorjahr: T€ 1.575).

Liquidität

Im ersten Halbjahr 2020 war ein Mittelabfluss in Höhe von T€ 6.056 zu verzeichnen. Im Vorjahreszeitraum betrug der Mittelabfluss T€ 2.531.

Die frei verfügbaren Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente per Ende Juni 2020 beliefen sich auf T€ 14.850 und lagen aufgrund der im zweiten Halbjahr 2019 durchgeführten Kapitalerhöhung über dem Stand Ende Juni 2019 in Höhe von T€ 4.988.

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

Auf Grund der Veränderung bei den sonstigen Verbindlichkeiten im ersten Halbjahr 2020 war ein Mittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit von T€ 867 zu verzeichnen (Vorjahr: Mittelzufluss T€ 271). Der operative Cashflow vor Working-Capital-Veränderung lag mit T€ 1.099 unter dem Vorjahreswert.

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Im Rahmen der Investitionstätigkeit flossen im Berichtszeitraum insbesondere durch Investitionen in Entwicklungsprojekte Mittel in Höhe von T€ 2.444 (Vorjahr: T€ 1.575) ab.

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Aus Finanzierungstätigkeit sind dem Konzern im laufenden Geschäftsjahr 2020 insgesamt Mittel in Höhe von T€ 2.745 abgeflossen. Der Saldo setzt sich im Wesentlichen aus der Einzahlung Kapitalerhöhung mit T€ 750 einerseits sowie aus dem Abfluss für die Tilgung von Darlehen mit T€ 2.222 sowie der Tilgung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing mit T€ 1.020 andererseits zusammen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage und die Bilanzrelationen haben sich im ersten Halbjahr 2020 wie folgt verändert.

Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2020 hat sich mit T€ 67.576 gegenüber dem 31. Dezember 2019 mit 72.859 um 7,3 % vermindert. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 55,3 % auf 53,8 %.

Der Gesamtbetrag der Vorräte und der Leistungsforderungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 um 9,3 %. Die Erhöhung war insbesondere auf angestiegenes Vorratsvolumen zurückzuführen, um die Lieferfähigkeit zu gewährleisten.

Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert von Simark in Höhe von T€ 6.802 (Vorjahr 31. Dezember 2019: T€ 7.134) sowie PBF unverändert in Höhe von T€ 1.179 (Vorjahr 31. Dezember 2019: T€ 1.179). Andere immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Simark sowie PBF sind zum 31. Dezember 2019 nicht mehr auszuweisen. Des Weiteren werden aktivierte Entwicklungskosten in Höhe von T€ 6.760 (Vorjahr: T€ 4.065) ausgewiesen. Die Reduzierung der anderen immateriellen Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Erwerb von Simark und PBF ist auf wechselkursbedingte Änderungen bei Simark zurückzuführen. Bei den aktivierten Entwicklungskosten wurden in den ersten sechs Monaten 2020 T€ 1.929 aktiviert und T€ 461 abgeschrieben.

Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von T€ 25.040 auf T€ 25.786, bedingt durch die Aktivierung der Entwicklungskosten.

Dadurch erhöhte sich der Anteil des langfristigen Vermögens an der Bilanzsumme aufgrund des gestiegenen Anlagevermögens und der gesunkenen Bilanzsumme im Vergleich zum Jahresende von 34,4 % auf 38,2 %.

Die Schulden haben sich von T€ 32.599 auf T€ 31.241 verringert. Wesentliche Position waren hierbei die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit T€ 1.745.

Insgesamt belief sich der Anteil der Schulden an der Bilanzsumme auf 46,2 % (31. Dezember 2019: 44,7 %).

Durch Kapitalmaßnahmen sowie das Halbjahresergebnis 2020 veränderte sich das Eigenkapital zum 30. Juni 2020 auf T€ 36.335 im Vergleich zum 31. Dezember 2019 in Höhe von T€ 40.260. Das Gezeichnete Kapital beläuft sich zum 30. Juni 2020 auf T€ 13.154.

Mitarbeiter

Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum 30. Juni 2020 stellt sich wie folgt dar:

MITARBEITER

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SFC Gruppe 30.06.2020 31.12.2019 Veränderung
Vorstand 2 3 - 1
Forschung und Entwicklung 61 61 0
Produktion, Logistik und Qualitätsmanagement 103 105 - 2
Vertrieb und Marketing 87 85 + 2
Verwaltung 31 28 + 3
Festangestellte Mitarbeiter 284 282 + 2

Der Konzern hat zum 30. Juni 2020 insgesamt 11 (Vorjahr: 11) Werkstudenten, Diplomanden und Praktikanten beschäftigt. Von den festangestellten Mitarbeitern entfielen 106 (Vorjahr: 96) auf SFC, 113 (Vorjahr: 117) auf PBF und 65 (Vorjahr: 74) auf Simark.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Chancen für den Konzern haben sich nach unserer Einschätzung gegenüber dem Jahresbericht 2019 nicht verändert.

Zum Zwecke des systematischen und organisatorischen Umgangs mit Risiken hat der Vorstand ein umfassendes Risiko-Managementsystem implementiert. Dafür sind geeignete Instrumente zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Ableitung von Maßnahmen definiert und werden systematisch umgesetzt und weiterentwickelt.

Die Bewertung der Risiken erfolgt auf Basis der Eintrittswahrscheinlichkeit gemäß den Stufen "Unwahrscheinlich", "Möglich" und "Wahrscheinlich", sowie des möglichen Ausmaßes des Risikos. Die Bewertung über das mögliche Ausmaß bezieht sich auf das operative Ergebnis (EBITDA underlying) der SFC-Gruppe.

Beurteilung Eintrittswahrscheinlichkeit/Mögliches Ausmaß

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Unwahrscheinlich 0 % - 20 % Eintrittswahrscheinlichkeit
Möglich 21 % - 70 % Eintrittswahrscheinlichkeit
Wahrscheinlich 71 % - 100 % Eintrittswahrscheinlichkeit
Niedrig T€ 0 - T€ 500 Ausmaß
Mittel T€ 500 -T€ 1.000 Ausmaß
Hoch > T€ 1.000 Ausmaß

Die sonstigen wesentlichen Risiken für den Konzern haben sich nach unserer Einschätzung gegenüber dem Jahresbericht 2019 mit Ausnahme der nachfolgend angeführten Risiken nicht verändert: Wir verweisen auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2019

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht eine wirtschaftliche Erholung von der grundlegenden Unsicherheit über die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie erschwert. Dennoch könnte der Abschwung der Weltwirtschaft weniger stark ausfallen als erwartet. So schritt in China die konjunkturelle Normalisierung in wieder geöffneten Regionen nach dem Lockdown schneller voran als prognostiziert. Gleichzeitig nimmt der IWF an, dass Durchbrüche in der Entwicklung von Therapeutika und die Einhaltung sozialer Abstandsregelungen die Gesundheitssysteme soweit entlasten könnten, dass längerfristige Lockdowns unnötig wären. Erfolge mit voranschreitenden Impfstoffentwicklungen sollten die Unsicherheit verringern und die Wachstumsaussichten für 2021 verbessern. Nach wie vor sind die pandemiebezogenen Risiken erheblich. Erneute Infektionswellen könnten wieder Eindämmungsmaßnahmen erforderlich machen, deren Auswirkungen die betroffenen Volkswirtschaften weiter belasten würden. Infolgedessen könnte eine schwächere Auslandsnachfrage das globale Wachstum zusätzlich bremsen. Weitere Risiken für die Weltwirtschaft stellen insbesondere die eskalierenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China dar.23

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RISIKEN IN BEZUG AUF FINANZINSTRUMENTE Eintrittswahrscheinlichkeit Ausmaß
Ausfallrisiko möglich hoch (bisher mittel)
Zinsänderungsrisiko k möglich hoch (bisher mittel)

23 https://www.imf.org/~/media/Files/Publications/WEO/2020/Update/June/English/WEOENG202006.ashx?la=en

Ausfallrisiko

Ausfallrisiken resultierten hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Risiko besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners. Die Kundenstruktur bei SFC AG ist unter anderem durch verschiedene Großkunden geprägt. Um dem Ausfallrisiko vorzubeugen, werden Bonitätsprüfungen in Form von Anfragen bei Kreditauskunfteien für ausgewählte Kunden durchgeführt und regelmäßig Statusberichte mit Frühwarnfunktion abgefragt. Neukunden werden in der Regel nur gegen Vorauskasse beliefert. Zudem werden wöchentlich im Rahmen des Forderungsmanagements alle überfälligen Forderungen besprochen und Maßnahmen mit den verantwortlichen Vertriebsmitarbeitern eingeleitet. Für PBF und Simark erfolgt die Vorbeugung hinsichtlich des Ausfallrisikos in der Weise, dass aufgrund des überschaubaren und nahezu konstanten Kundenkreises überfälligen Forderungen zunächst durch Buchhaltungsmitarbeiter nachgegangen und sodann durch den verantwortlichen Vertriebsmitarbeiter mit dem Kunden diskutiert wird.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge verstehen sich abzüglich der Wertberichtigung für voraussichtlich uneinbringliche Forderungen, die seitens des Managements auf der Grundlage von Erfahrungen aus der Vergangenheit und des derzeitigen wirtschaftlichen Umfeldes geschätzt wurden. Einzelwertberichtigungen werden vorgenommen, sobald eine Indikation besteht, dass Forderungen uneinbringbar sind. Die Indikationen beruhen auf intensiven Kontakten im Rahmen des Forderungsmanagements.

Der maximale Ausfallbetrag entspricht dem Nettobuchwert der Forderungen. In der Berichtsperiode wie auch im Vorjahr wurden keine Sicherheiten aus ausgefallenen Forderungen erworben und angesetzt. Die Forderungen aus Produktverkäufen sind für SFC AG durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Die ausstehenden Forderungen, die weder überfällig noch wertberichtigt wurden, sind aufgrund der vorliegenden Kundenstruktur von hoher Bonität. Zum Bilanzstichtag lagen keine Anhaltspunkte vor, dass bezüglich dieser Forderungen Zahlungsausfälle zu erwarten sind.

Ausgehend von der Höhe der ausstehenden Forderungen wurde das Ausmaß von mittel auf hoch hochgesetzt. Dies ist eine Änderung zum Vorjahr.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsrisiko beinhaltet auch die Nichterfüllung der Financial Covenants.

Bei einer Nichteinhaltung bzw. Nichterfüllung der Covenants besteht das Risiko, dass ein Zuschlag bei der Verzinsung zu entrichten ist bzw. der entsprechende Kredit vorzeitig fällig gestellt wird.

Ausgehend von der Einschätzung für die Erfüllung der Covenants der kanadischen Tochtergesellschaft wurde das Ausmaß von mittel auf hoch hochgesetzt. Dies ist eine Änderung zum Vorjahr.

PROGNOSEBERICHT

Wir verweisen auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2019 sowie in der Quartalsmitteilung Q1/2020.

Bereits vor der Vorlage des Geschäftsberichtes 2019 hatte der Vorstand die mit den vorläufigen Zahlen 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Unsicherheit und fehlenden Visibilität als Folge der COVID-19-Pandemie und der negativen Entwicklung des Ölpreises zurückgezogen. Eine stabile und hinreichend verlässliche Prognose für das laufende Geschäftsjahr in Form der bisher prognostizierten Bandbreiten ist im aktuellen Umfeld weiterhin nicht möglich. Insgesamt erwartet der Vorstand vor diesem Hintergrund und der aktuellen hohen Unsicherheiten - vorbehaltlich einer Rezession - Umsatzerlöse und eine Profitabilität deutlich unter dem Vorjahr. Die Grundprämisse ist die Abschwächung der COVID-19-Auswirkungen nach dem dritten Quartal 2020.

BERICHT ZU WESENTLICHEN GESCHÄFTEN MIT NAHESTEHENDEN PERSONEN

Wir verweisen auf den Abschnitt "Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen" in den Erläuterungen zum Zwischenbericht.

NACHTRAGSBERICHT

Bis zum Aufstellungszeitpunkt sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns erwartet wird oder eingetreten ist.

Brunnthal, den 20. August 2020

Der Vorstand

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Dr. Peter Podesser Hans Pol Daniel Saxena
Vorstandsvorsitzender (CEO) Vorstand (COO) Vorstand (CFO)

ZWISCHENBERICHT NACH INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS ZUM 30. JUNI 2020

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 1. JANUAR 2020 BIS 30. JUNI 2020

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in €
1. HJ 2020 1. HJ 2019 Q2 2020 Q2 2019
01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06. 01.04. - 30.06. 01.04. - 30.06.
Umsatzerlöse 27.709.901 31.076.405 1 1.591.361 14.619.856
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen - 18.933.248 - 20.672.593 - 8.059.990 - 9.932.531
Bruttoergebnis vom Umsatz 8.776.653 10.403.812 3.531.371 4.687.325
Vertriebskosten - 7.054.930 - 7.267.318 - 3.942.756 - 3.892.862
Forschungs- und Entwicklungskosten - 1.572.236 - 1.688.967 - 741.378 - 768.506
Allgemeine Verwaltungskosten - 4.054.303 - 3.525.297 - 2.466.702 - 2.020.547
Sonstige betriebliche Erträge 68.054 116.364 57.695 41.145
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 162.776 - 25.221 - 5.498 - 13.794
Betriebsergebnis - 3.999.538 - 1.986.627 - 3.567.268 - 1.967.241
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 253.623 - 423.661 - 1 22.393 - 1 97.742
Ergebnis vor Steuern - 4.253.161 - 2.410.288 - 3.689.660 - 2.164.983
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 84.082 - 145.169 - 17.393 - 70.914
Konzernperiodenergebnis - 4.337.243 - 2.555.457 - 3.707.053 - 2.235.897
ERGEBNIS JE AKTIE
unverwässert - 0,33 - 0,25 - 0,28 - 0,22
verwässert - 0,33 - 0,25 - 0,28 - 0,22

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

VOM 1. JANUAR 2020 BIS 30. JUNI 2020

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in €
1. HJ 2020 01.01. - 30.06. 1. HJ 2019 01.01. - 30.06. Q2 2020 01.04. - 30.06. Q2 2019 01.04. - 30.06.
Konzernperiodenergebnis - 4.337.243 - 2.555.457 - 3.707.053 - 2.235.897
Sonstiges Ergebnis, das zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert wird:
Unterschiede aus der Umrechnung ausländischer Tochtergesellschaften - 332.209 260.133 94.829 76.916
Summe sonstiges Ergebnis - 332.209 260.133 94.829 76.916
Konzern-Gesamtergebnis der Periode - 4.669.452 - 2.295.324 - 3.612.225 - 2.158.980

Die Beträge sind vollständig den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen.

Es ergeben sich keine latenten Steuereffekte auf die im Eigenkapital direkt erfassten Wertänderungen.

KONZERN-BILANZ

ZUM 30. JUNI 2020

Aktiva

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in €
30.06.2020 31.12.2019
Kurzfristige Vermögenswerte 41.788.804 47.818.345
Vorräte 12.788.326 1 2.031.984
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.441.257 1 3.693.778
Vermögenswerte aus Verträgen mit Kunden 327.272 79.096
Forderungen aus Ertragsteuern 0 2
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen 1.096.1 1 7 821.485
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.850.21 2 20.906.380
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 285.620 285.620
Langfristige Vermögenswerte 25.786.818 25.040.497
Immaterielle Vermögenswerte 15.189.050 1 3.921.284
Sachanlagen 8.902.520 9.869.180
Finanzanlagen 0 0
Aktive latente Steuern 1.695.248 1.250.033
Aktiva 67.575.622 72.858.842

Passiva

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in €
30.06.2020 31.12.2019
Kurzfristige Schulden 16.645.529 20.514.044
Steuerrückstellungen 22.417 34.252
Sonstige Rückstellungen 1.186.369 1.228.689
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.607.258 5.351.805
Verbindlichkeiten aus Anzahlungen 14.588 62.184
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.1 73.249 8.090.427
Leasingverbindlichkeiten 1.795.869 2.278.193
Verbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden 377.913 279.503
Sonstige Verbindlichkeiten 3.467.866 3.1 88.993
Langfristige Schulden 14.595.274 12.084.529
Sonstige Rückstellungen 1.408.625 1.334.420
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 529.671 1.1 60.830
Leasingverbindlichkeiten 5.306.964 5.755.073
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 4.779 4.639
Sonstige Verbindlichkeiten 5.863.338 2.792.231
Passive latente Steuern 1.481.896 1.037.336
Eigenkapital 36.334.818 40.260.269
Gezeichnetes Kapital 13.154.312 1 2.949.61 2
Kapitalrücklage 1 00.956.21 0 100.416.909
Sonstige ergebnisneutrale Eigenkapitalveränderung - 991.104 - 658.895
Konzernbilanzverlust - 76.784.600 - 72.447.357
Passiva 67.575.622 72.858.842

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

VOM 1. JANUAR 2020 BIS 30. JUNI 2020

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in €
01.01. - 30.06.2020 01.01. - 30.06.2019
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Ergebnis vor Steuern - 4.253.161 - 2.410.288
+ Zinsergebnis 253.623 423.661
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 1.886.434 1.615.502
-/+ Ertrag/Aufwand aus SAR Plan 3.071.107 2.570.212
-/+ Änderung von Wertberichtigungen 94.780 - 126.914
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen - 181 0
-/+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 46.428 461.425
Operativer Cashflow vor Working-Capital-Veränderungen 1.099.031 2.533.598
+/- Veränderung der Rückstellungen 24.926 119.724
+ Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.134.656 - 2.834.589
-/+ Veränderung der Vorräte - 1.070.541 180.871
+/- Veränderung sonstiger Forderungen und Vermögenswerte - 540.520 - 241.026
-/+ Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 1.771.178 2.259.526
-/+ Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten 356.364 - 1.1 70.330
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit vor Ertragsteuern - 767.262 847.774
+/- Ertragsteuererstattungen/-zahlungen - 99.693 - 576.390
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit - 866.954 271.384

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

VOM 1. JANUAR 2020 BIS 30. JUNI 2020

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in €
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 01.01. - 30.06.2020 01.01. - 30.06.2019
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten - 1.929.488 - 1.051.607
Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte - 195.718 - 32.404
Investitionen in Sachanlagen - 324.068 - 491.217
Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
Verkauf von Anlagevermögen 4.965 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 2.444.308 - 1.575.229
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Kapitalerhöhung 750.000 0
Kosten der Kapitalerhöhung - 6.000 0
Mittelzufluss der zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleisteten Einlagen (abzgl. Transaktionskosten) 0 2.700.000
Kosten der Kapitalerhöhung 0 - 1.211.766
Tilgung von Finanzschulden - 588.728 - 1.370.880
Veränderung von Kontokorrentverbindlichkeiten - 1.633.433 16.141
Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen - 1.020.222 - 983.025
Gezahlte Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 246.523 - 377.938
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 2.744.906 - 1.227.468
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds - 6.056.168 - 2.531.314
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Berichtsperiode 20.906.380 7.519.689
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Berichtsperiode 14.850.21 2 4.988.376
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten - 6.056.168 - 2.531.313

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

VOM 1. JANUAR 2020 BIS 30. JUNI 2020

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in €
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Sonstige ergebnisneutrale EigenkapitalVeränderung Konzernbilanzverlust Summe
Stand 31.12.2019 12.949.612 100.416.909 - 658.895 - 72.447.357 40.260.269
Konzern-Gesamtergebnis der Periode
Konzernjahresverlust 01.01. - 30.06.2020 - 4.337.243 - 4.337.243
Erfolgsneutrales Jahresergebnis aus Währungsumrechnung - 332.209 - 332.209
Kapitalerhöhung
Kapitalerhöhung 204.700 545.300 750.000
Abzüglich Kosten der Kapitalerhöhung - 6.000 - 6.000
Stand 30.06.2020 13.154.312 100.956.209 - 991.104 - 76.874.600 36.334.818

ERLÄUTERUNGEN ZUM ZWISCHENBERICHT DER SFC ENERGY AG

Informationen zum Unternehmen

Die SFC Energy AG (die "Gesellschaft" oder "SFC") ist eine in Deutschland ansässige Aktiengesellschaft.

Der Sitz der Gesellschaft ist Eugen-Sänger-Ring 7, 85649 Brunnthal. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 144296 eingetragen. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen (der Konzern) sind die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Energieversorgungssystemen und deren Komponenten für netzunabhängige und netzgebundene Geräte, unter anderem auf Basis der Brennstoffzellentechnologie, die Vornahme der hierzu notwendigen Investitionen sowie alle sonstigen hiermit zusammenhängenden Geschäfte.

Die Gesellschaft ist im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/Main gelistet (WKN 756857, ISIN: DE0007568578).

Grundlagen der Rechnungslegung

Dieser Zwischenbericht wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze der Gesellschaft, die dem Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2019 abgeschlossene Geschäftsjahr zugrunde lagen, wurden auch für den Zwischenabschluss berücksichtigt.

Die Erstellung des Zwischenberichts der SFC Energy AG für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2020 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" als verkürzter Abschluss. Der verkürzte Abschluss enthält nicht alle für den Abschluss eines Geschäftsjahres vorgeschriebenen Informationen und sollte in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 gelesen werden.

Im zweiten Quartal 2020 hat das International Accounting Standards Board (IASB) eine Änderung an IFRS 16 veröffentlicht. Die Änderung bezieht sich auf "COVID-19-Pandemie Mietkonzessionen". Dem Leasingnehmer soll eine praktische Erleichterung bei der Bilanzierung von Mietkonzessionen infolge der COVID-19-Pandemie eingeräumt werden. Diese Änderung ist derzeit in der Europäischen Union noch nicht anzuwenden.

Der Konzern hat keine weiteren neuen oder geänderten Standards und Interpretationen vorzeitig angewandt, deren Anwendung trotz der Veröffentlichung noch nicht verpflichtend ist.

Der Zwischenbericht ist in Euro (€) dargestellt. Die Angaben in diesem Zwischenbericht erfolgen, soweit nicht anders vermerkt, gerundet auf volle Euro (€). Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können. Die KonzernGewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Der Zwischenabschluss wurde vom Abschlussprüfer weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Nutzungsrechte

In den Sachanlagen sind Nutzungsrechte in Höhe von € 6.832.488 enthalten (31. Dezember 2019: € 7.799.672), bestehend aus Gebäuden in Höhe von € 6.452.292 (31. Dezember 2019: € 7.379.962) sowie Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von € 380.196 (31. Dezember 2019: € 419.711).

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden

Sofern die angefallenen Kosten der im Quartalsabschluss noch nicht abgeschlossenen Aufträge einschließlich Ergebnisbeiträge, die bereits in Rechnung gestellten Beträge (erfolgte Teilabrechnungen) übersteigen, wird der sich daraus ergebende Saldo als Vermögenswert aus Verträgen mit Kunden ausgewiesen. Umgekehrt werden die Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo als Verbindlichkeiten aus Verträgen mit Kunden ausgewiesen.
In den ersten sechs Monaten 2020 wurden Fertigungsaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von € 327.272 (31. Dezember 2019: € 79.096) und Fertigungsaufträge mit passivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von € 377.913 (31. Dezember 2019: € 279.503) ausgewiesen.

Sonstige kurzfristige Vermögenswerte und Forderungen

Zum Stichtag weist die Gesellschaft sonstige kurzfristige Vermögenswerte und Forderungen von € 1.096.117 aus (31. Dezember 2019: € 821.485). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten auf € 384.050 (31. Dezember 2019: € 279.143) sowie auf einen Anstieg der übrigen sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte und Forderungen auf € 334.959 (31. Dezember 2019: € 143.647) zurückzuführen.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten umfassen die passivierte Schuld aus dem Stock Appreciation Rights Plan (SAR Plan) für die beiden Vorstände Herrn Dr. Podesser und Herrn Pol sowie den früheren Vorstand Herrn Binder. Für Einzelheiten zu dieser Vereinbarung siehe die nachfolgende Erläuterung zu "Stock Appreciation Rights Plan".

Stock Appreciation Rights Plan

Im Zuge der Vorstandsverträge wurde zwischen der Gesellschaft und den Vorständen ein Vertrag zum Abschluss eines Stock Appreciation Rights Plans (SAR Plan) geschlossen. Ziel des Plans ist es, eine vorrangig an den Interessen der Aktionäre ausgerichtete Geschäftspolitik, welche die langfristige Wertsteigerung der Beteiligung der Aktionäre fördert, zu unterstützen. Im ersten Halbjahr 2020 wurden keine neuen SAR an Mitglieder des Vorstands gewährt.

Der Plan sieht eine variable Vergütung in Form von sogenannten Stock Appreciation Rights (SAR) vor. Ein SAR gewährt dem Inhaber das Recht auf eine wertgleiche Barzahlung in Höhe des gültigen Aktienkurses bei Ausübung abzüglich des Ausübungspreises. Die SAR können nach Ablauf der jeweiligen Wartefrist in einem Zeitraum von einem Jahr unter der Bedingung des Erreichens der Erfolgsziele und unter Beachtung der sogenannten Blackout-Perioden ausgeübt werden. Die Anzahl der ausübbaren SAR hängt dabei wesentlich vom durchschnittlichen Aktienkurs der SFC über einen Zeitraum von 30 Handelstagen vor Ablauf der jeweiligen Wartefrist ab (Referenzkurs).

Im Zuge der Erfolgsziele muss der durchschnittliche Börsenkurs der Gesellschaft 30 Handels tage vor dem Ablauf der jeweiligen Wartefrist den durchschnittlichen Börsenkurs 30 Handelstage vor Ausgabe der SAR übersteigen. Des Weiteren muss sich der Aktienkurs zum Ablauf der jeweiligen Wartezeit besser entwickelt haben als der ÖkoDAX der Frankfurter Wertpapierbörse.

Die Gewährung der SAR wurde nach IFRS 2.30 als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich klassifiziert und bewertet. Der beizulegende Zeitwert der SAR wird an jedem Bilanzstichtag unter Anwendung eines Monte-Carlo Modells und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die SAR gewährt wurden, neu bewertet.

Die SAR haben sich im Jahr 2020 wie folgt entwickelt:

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Tranche HP2 Tranche HP3 Tranche PP2 Tranche PP3 Tranche MB1
Anzahl Stock Appreciation Rights (SAR) 180.000 180.000 360.000 420.000 180.000
Maximale Laufzeit (in Jahren) 7,00 7,00 7,00 7,00 7,00
Zu Beginn der Berichtsperiode 2020 ausstehende SAR (01.01.2020) 20.000 150.000 260.000 420.000 1 02.500
In der Berichtsperiode 2020
gewährte SAR 0 0 0 0 0
verwirkte SAR 0 0 40.000 0 47.500
ausgeübte SAR 0 0 0 0 0
verfallene SAR 0 0 0 0 0
Am Ende der Berichtsperiode 2020 ausstehende SAR 130.06.2020) 20.000 150.000 220.000 420.000 55.000
Am Ende der Berichtsperiode 2020 ausübbare SAR (30.06.2020) 0 0 0 0 0

Im Rahmen der Bewertung zum 30. Juni 2020 wurden folgende Parameter berücksichtigt:

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Tranche HP2 Tranche HP3 Tranche PP2 Tranche PP3 Tranche MB1
Bewertungszeitpunkt 30.06.2020 30.06.2020 30.06.2020 30.06.2020 30.06.2020
Restlaufzeit (in Jahren) 2,00 5,00 3,75 6,75 3,67
Volatilität 58,43 % 52,20 % 51,74 % 48,51 % 51,99 %
Risikoloser Zinssatz - 0,72 % - 0,72 % - 0,72 % - 0,64 % - 0,70 %
Erwartete Dividendenrendite 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 % 0,00 %
Ausübungspreis € 1,00 € 1,00 € 1,00 € 1,00 € 1,00
Aktienkurs der SFC Aktie zum Bewertungszeitpunkt € 14,90 € 14,90 € 14,90 € 14,90 € 14,90

Als Laufzeit wurde der Zeitraum vom Bewertungsstichtag bis zum Vertragsende der jeweiligen Vereinbarung herangezogen. Der Aktienkurs wurde über Bloomberg aus dem Schlusskurs des XETRA-Handels zum 30. Juni 2020 ermittelt. Die Volatilität wurde als laufzeitadäquate historische Volatilität der SFC Aktie über die jeweilige Restlaufzeit ermittelt. Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischer Volatilität auf künftige Trends geschlossen werden kann, so dass die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Die erwartete Dividendenrendite beruht auf Markteinschätzungen für die Höhe der erwarteten Dividende der SFC Aktie in den Jahren 2020 und 2021.

Zum 30. Juni 2020 wurde im Rahmen des SAR Plans eine Schuld in Höhe von € 5.863.338 (davon € 5.863.338 langfristig) unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert (31. Dezember 2019: € 2.792.231, davon € 2.792.231 langfristig). Der Periodenaufwand für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni beträgt € 3.071.107 (Vorjahreszeitraum € 2.570.211).

Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen

Die Herstellungskosten stellen sich im ersten Halbjahr 2020 wie folgt dar:

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in €
01.01. - 30.06.2020 01.01. - 30.06.2019
Materialaufwand 14.810.995 16.199.305
Personalkosten 2.112.034 2.162.851
Raumkosten 140.727 181.535
Transportkosten 393.173 418.907
Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten 142.880 150.927
Gewährleistung 140.183 232.945
Übrige Abschreibungen 709.105 663.965
Beratung 34.169 149.784
Übrige 449.982 512.375
Summe 18.933.248 20.672.593

Vertriebskosten

Die Vertriebskosten stellen sich im ersten Halbjahr 2020 wie folgt dar:

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in €
01.01. - 30.06.2020 01.01. - 30.06.2019
Personalkosten 5.526.418 5.258.795
Abschreibungen 327.740 404.341
Werbe- und Reisekosten 422.022 811.135
Beratung/Provision 325.760 291.270
Übrige 452.990 501.777
Summe 7.054.930 7.267.318

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die Forschungs- und Entwicklungskosten stellen sich im ersten Halbjahr 2020 wie folgt dar:

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in €
01.01. - 30.06.2020 01.01. - 30.06.2019
Personalkosten 1.539.555 1.619.198
Beratung und Patente 465.261 520.256
Raumkosten 57.815 19.658
Übrige Abschreibungen 511.761 218.583
Materialaufwand 850.836 233.393
Übrige 79.473 134.616
Verrechnung mit erhaltenen Zuschüssen - 2.977 - 5.130
Aktivierung als selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte - 1.929.488 - 1.051.607
Summe 1.572.236 1.688.967

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten stellen sich im ersten Halbjahr 2020 wie folgt dar:

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in €
01.01. - 30.06.2020 01.01. - 30.06.2019
Personalkosten 2.324.048 2.242.343
Prüfungs- und Beratungskosten 707.425 333.078
Investor Relations/Hauptversammlung 1 68.223 142.967
Versicherung 125.886 126.249
Abschreibungen 1 94.948 194.935
Kfz-Kosten 37.851 32.281
Reisekosten 38.657 69.625
Aufsichtsratsvergütung 56.250 56.250
Wartungskosten für Hard- und Software 24.912 23.079
Übrige 376.826 306.259
Verrechnung mit erhaltenen Zuschüssen - 723 - 1.770
Summe 4.054.303 3.525.297

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in den ersten sechs Monaten 2020 im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von € 62.373 (Vorjahr: € 96.012) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten in den ersten sechs Monaten 2020 ausschließlich Kursdifferenzen in Höhe von € 162.776 (Vorjahr: € 25.221).

Ertragsteuern

Analog zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 erfolgt der Ansatz aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge der SFC und ihrer Tochtergesellschaften maximal in der Höhe, in welcher sie, nach Abzug der übrigen aktiven latenten Steuern, mit passiven latenten Steuern verrechnet werden können, da ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen aus diesen Verlustvorträgen noch nicht ausreichend substantiiert nachgewiesen werden kann.

Segmentbericht

Die Segmente der SFC sind die Märkte Clean Energy & Mobility, Defense & Security, Oil & Gas sowie Industry.

Für die interne Ausrichtung auf die Kernmärkte "Oil & Gas", "Industry", "Clean Energy & Mobility" und "Defense & Security" sowie zur Steuerung des Konzerns verwendet der Vorstand die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz und den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und auf immaterielle Vermögenswerte (EBITDA).

Die Umsatzerlöse, das Bruttoergebnis vom Umsatz, das EBITDA und die Überleitung des EBITDA zum Betriebsergebnis (EBIT) laut Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen sich im ersten Halbjahr 2020 wie folgt dar:

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in €
Segment Umsatzerlöse Bruttoergebnis vom Umsatz EBITDA
2020 2019 2020 2019 2020 2019
01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06.
Oil & Gas 1 0.346.235 1 1.906.967 2.596.940 3.326.975 - 617.309 490.590
Industry 6.532.435 8.998.142 1.896.695 2.637.222 337.778 736.785
Clean Energy & Mobility 9.427.577 5.538.569 3.938.607 2.405.1 89 1.037.092 - 351.731
Defense & Security 1.403.654 4.632.727 344.411 2.034.426 - 2.870.665 - 1.246.771
Summe 27.709.901 31.076.406 8.776.653 10.403.812 - 2.113.104 - 371.127
Abschreibung - 1.886.434 - 1.615.501
Betriebsergebnis (EBIT) - 3.999.538 - 1.986.627

Im Segment "Defense & Security" erzielt die SFC Energy AG Umsätze im Markt Verteidigung & Sicherheit. Zum Markt Verteidigung & Sicherheit gehören Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen von Militärorganisationen und Behörden.

Das Segment "Clean Energy & Mobility" ist stark diversifiziert. Zum einen gehören dazu alle industriellen Einsatzbereiche, in denen professionelle Anwender elektrische Anlagen fern vom Netz betreiben und die EFOY Pro Brennstoffzelle von SFC nutzen. Des Weiteren werden auch die Einsatzbereiche für die Hydrogen Technologie hierunter erfasst. Zum anderen bietet SFC für den Freizeitmarkt über etablierte Handelskanäle kompakte Brennstoffzellengeneratoren als Stromerzeuger für Reisemobile, Segelboote und Ferienhütten an.

Im Segment "Industry" entwickelt und produziert PBF hochwertige und zuverlässige Stromversorgungssysteme.

Im Segment "Oil & Gas" ist Simark als spezialisiertes Vertriebs-, Service- und Produktintegrationsunternehmen für Hightech-Stromversorgungs-, Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte in der Öl & Gas-Industrie tätig.

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2020 lassen sich wie folgt aufteilen:

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in €
Segment
Clean Energy & Mobility Industry Defense & Security Oil & Gas Summe
Regionen
Nordamerika 840.652 10.305 0 1 0.346.235 11.197.192
Europa (ohne Deutschland) 3.164.379 5.736.026 310.479 0 9.210.884
Deutschland 1.938.41 7 417.955 697.255 0 3.053.627
Asien 3.345.157 183.733 374.436 0 3.903.326
Rest der Welt 138.972 184.416 21.484 0 344.872
Summe 9.427.577 6.532.435 1.403.654 10.346.235 27.709.901
Produktlinien
Brennstoffzellen und Zubehör 9.427.577 0 1.403.654 852.065 11.683.296
Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte in der Öl & Gas-Industrie 0 0 0 9.494.170 9.494.170
Stromversorgungssysteme 0 6.532.435 0 0 6.532.435
Summe 9.427.577 6.532.435 1.403.654 10.346.235 27.709.901
Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
Zeitpunktbezogene Übertragung von Gütern 9.427.577 6.532.435 1.173.375 8.159.799 25.293.186
Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung/Erbringung von Dienstleistungen 0 0 230.279 2.186.436 2.416.715
Summe 9.427.577 6.532.435 1.403.654 10.346.235 27.709.901

Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2019 ließen sich wie folgt aufteilen:

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in €
Segment
Clean Energy & Mobility Industry Defense & Security Oil & Gas Summe
Regionen
Nordamerika 0 355.104 101.666 11.906.967 12.363.736
Europa (ohne Deutschland) 3.233.436 6.796.328 391.089 0 10.420.853
Deutschland 1.277.236 1.630.519 1.366.897 0 4.274.653
Asien 913.591 115.313 1.454.493 0 2.483.397
Rest der Welt 114.306 100.878 1.318.583 0 1.533.767
Summe 5.538.569 8.998.142 4.632.727 11.906.967 31.076.405
Produktlinien
Brennstoffzellen und Zubehör 5.538.569 0 4.632.727 1.284.757 11.456.053
Instrumentierungs- und Automatisierungsprodukte in der Öl & Gas-Industrie 0 0 0 10.622.210 10.622.210
Stromversorgungssysteme 0 8.998.142 0 0 8.998.142
Summe 5.538.569 8.998.142 4.632.727 11.906.967 31.076.405
Zeitpunkt der Umsatzrealisierung
Zeitpunktbezogene Übertragung von Gütern 5.538.569 8.998.142 4.145.790 8.967.224 27.649.726
Zeitraumbezogene Umsatzrealisierung/Erbringung von Dienstleistungen 0 0 486.937 2.939.743 3.426.680
Summe 5.538.569 8.998.142 4.632.727 11.906.967 31.076.405

Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten

Die Buchwerte der im Abschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen weitgehend den beizulegenden Zeitwerten, da sie im Wesentlichen kurzfristig sind.

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BUCHWERTE LAUT KONZERN-BILANZ in €
30.06.2020 31.12.2019
Finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.441.257 13.693.778
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen - kurzfristig 6.833 3.133
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.850.21 2 20.906.380
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 285.620 285.620
Finanzielle Schulden
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.136.929 6.512.634
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.1 73.249 8.090.427
Leasingverbindlichkeiten 7.1 02.833 8.033.266
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 4.779 4.639
Sonstige Verbindlichkeiten - kurzfristig 95.335 155.700

Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden drei Hierarchieebenen zuzuordnen: Der Ebene 1 sind finanzielle Vermögenswerte und Schulden zuzuordnen, sofern ein Börsenpreis für gleiche Vermögenswerte und Schulden auf einem aktiven Markt vorliegt. Die Zuordnung auf Ebene 2 erfolgt, sofern die Parameter, die der Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes zugrunde gelegt werden, entweder direkt als Preise oder indirekt aus Preisen abgeleitet beobachtbar sind. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden in der Ebene 3 ausgewiesen, sofern der beizulegende Zeitwert aus nicht beobachtbaren Parametern ermittelt wird. In der aktuellen Periode bestehen keine finanziellen Verbindlichkeiten und finanziellen Vermögenswerte, die auf einer Bewertung zum beizulegenden Zeitwert der Ebene 3 beruhen.

Die Zuordnung zu den Fair Value-Ebenen stellt sich zum 30. Juni 2020 wie folgt dar:

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FAIR VALUE-EBENEN in €
30.06.2020
Level 1 Level 2 Summe
Finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 12.441.257 12.441.257
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen - kurzfristig 0 6.833 6.833
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0 1 4.850.21 2 1 4.850.21 2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 0 285.620 285.620
Finanzielle Schulden
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 4.1 36.929 4.136.929
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 6.1 73.249 6.173.249
Leasingverbindlichkeiten 0 7.1 02.833 7.102.833
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 4.779 4.779
Sonstige Verbindlichkeiten - kurzfristig 0 95.335 95.335

Die Zuordnung zu den Fair Value-Ebenen stellte sich zum 31. Dezember 2019 wie folgt dar:

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FAIR VALUE-EBENEN in €
31.12.2019
Level 1 Level 2 Summe
Finanzielle Vermögenswerte
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 13.693.778 13.693.778
Sonstige Vermögenswerte und Forderungen - kurzfristig 0 3.133 3.133
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0 20.906.380 20.906.380
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente mit Verfügungsbeschränkung 0 285.620 285.620
Finanzielle Schulden
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 6.512.634 6.512.634
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 8.090.427 8.090.427
Leasingverbindlichkeiten 0 8.033.266 8.033.266
Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten 0 4.639 4.639
Sonstige Verbindlichkeiten - kurzfristig 0 155.700 155.700

Zur Ausübung der im August 2017 platzierten Optionsanleihe durch den Harbert European Growth Capital Fund

Der Vorstand der SFC Energy AG hatte am 4. August 2017 auf Grundlage der von der Hauptversammlung der SFC Energy AG am 14. Juni 2016 erteilten Ermächtigung eine Optionsschuldverschreibung ausgegeben. Diese Optionsschuldverschreibung hat ein Optionsrecht auf 204.700 Aktien der SFC Energy mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von € 1,00 je Aktie zu einem Optionspreis von € 3,6639 geboten.

Diese Option wurde am 31. Januar 2020 durch den Harbert European Growth Capital Fund ausgeübt.
Der SFC Energy AG fließt dadurch ein Bruttoemissionserlös in Höhe von € 0,75 Mio. zu. Der Mittelzufluss soll der Stärkung der Liquiditätsbasis der Gesellschaft dienen. Durch die Ausübung der Optionsanleihe hat sich das Grundkapital der SFC Energy AG von € 12.949.612,00 auf € 13.154.312,00 erhöht.

Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Die Gruppe der nahe stehenden Personen und Unternehmen hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 nicht geändert. Im ersten Halbjahr 2020, fielen wie im ersten Halbjahr 2019 keine wesentlichen Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen an.

Mitarbeiter

Zum Stichtag beschäftigte SFC die folgenden Mitarbeiter:

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30.06.2020 30.06.2019
Angestellte in Vollzeit (einschließlich Vorstand) 251 257
Angestellte in Teilzeit 33 30
Summe k 284 287

Darüber hinaus waren Ende Juni 2020 insgesamt 11 (Vorjahr: 11) Praktikanten, Diplomanden und Werkstudenten angestellt.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich aus der Division des Konzernjahresergebnisses, das insgesamt auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens zuzurechnen ist, durch die Anzahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien. Die zum Stichtag 30. Juni 2020 ausstehenden Anteile betragen 13.154.312 Aktien (Vorjahr: 10.249.612 Aktien). Durch die Ausübung der Optionsanleihe am 31. Januar 2020 hat sich das Grundkapital der SFC Energy AG von € 12.949.612,00 auf € 13.154.312,00 erhöht. Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie basiert auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf gewesenen Stammaktien nach Bereinigung um alle Verwässerungseffekte potenzieller Stammaktien. Durch die Ausübung der Optionsanleihe am 31. Januar 2020 liegen zum 30. Juni 2020 keine Verwässerungseffekte vor, die bei der Ermittlung der Anzahl der ausstehenden Aktien berücksichtigt werden müssten.

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es bestanden keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2020.

Brunnthal, den 20. August 2020

Der Vorstand

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Dr. Peter Podesser Hans Pol Daniel Saxena
Vorstandsvorsitzender (CEO) Vorstand (COO) Vorstand (CFO)

SFC ENERGY AG, BRUNNTHAL

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Brunnthal, den 20. August 2020

Der Vorstand

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Dr. Peter Podesser Hans Pol Daniel Saxena
Vorstandsvorsitzender (CEO) Vorstand (COO) Vorstand (CFO)